All language subtitles for Mr.Sunshine.2018.S01E09.1080p.NF.WEBRip.DDP2.0.X264-NTb

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

DIESE ERZÄHLUNG BASIERT AUF HISTORISCHEN EREIGNISSEN

EINIGE ORGANISATIONEN UND FIGUREN SIND FIKTIV

Ich dachte, Liebe sei einfach.

Aber sie ist schwer.

Für alles...

Entschuldigung.

Wir können aufhören, wenn es zu viel wird.

Wir können jederzeit aufhören.

Also hören wir nicht heute auf.

Heute...

...machen wir einen Schritt vorwärts.

Sag mir.

Sich vorstellen.

Die Hand geben.

Was machen wir als Nächstes?

Es wird nicht gehen.

Es heißt hug.

Ich habe schon alle Wörter mit H gelernt.

Habe ich es richtig gemacht?

Du solltest doch nicht zu viel Englisch lernen.

Kannst du kurz hier warten?

Wohin willst du nun?

Nicht, was du denkst.

Es gibt Ärger, wenn wir zu lang hierbleiben,

gehen wir woandershin.

Kommen Sie rein.

Ich habe sie wohl noch nicht richtig vorgestellt.

Das sind Hr. Haengrang und Fr. Haman.

Meine rechte und meine linke Hand.

Nun...

Ist das in Ordnung?

Sind sie auf der gleichen Seite?

Am besten, du weißt es nicht, nur zur Sicherheit.

Unterhaltet euch.

Ich habe es Ihnen bereits gesagt, ich bin ein Mann, der keine Furcht kennt.

Ich bin skrupellos.

- Sind Sie ihre rechte Hand? - Das ist unsere Strategie.

Die Leute sind weniger wachsam, wenn sie das denken.

Aber ich bin die linke.

Täuschen Sie sich nicht.

Wir geben Ihnen das nicht aus Nettigkeit.

Es ist der Grund, weshalb Sie hier waren.

Um öfter herkommen zu können, müssen Sie einen Kranken kennen

oder selbst krank sein.

- Eine Art Alibi. - Himmel!

Andere dürfen davon nichts erfahren.

Dieser Typ, ernsthaft.

Sollen wir einen echten Patienten aus Ihnen machen?

Ist es heute so weit?

Du bist bei ihnen in guten Händen.

Sobald du aus der Tür warst,

begannen sie, mich zu bedrohen.

Das bezweifle ich. Sie fassen dich nur nicht mit Samthandschuhen an,

und das kann ich verstehen.

Gehen wir.

FOLGE 9

Was machst du da?

Dich beschützen.

Es muss schwer für ihn sein,

zwei Männer in seiner Rikscha zu ziehen.

Wohin genau fahren wir eigentlich?

So weit habe ich nicht gedacht.

Ich wollte nur Seite an Seite mit dir sitzen,

nachdem wir letztes Mal Seite an Seite gingen.

Wir könnten zum Glory Hotel fahren.

Ich habe noch deine Maske bei mir.

Warte vor Zimmer 304. Ich hole den Schlüssel.

Sie haben einen Gast.

Ein Freund von mir aus New York.

Wir studierten zusammen.

- Brauchen Sie ein weiteres Zimmer? - Das ist nicht nötig.

Er reist weiter, wenn wir uns ausgetauscht haben.

Wollen Sie die so essen?

Ich lasse sie aufbrühen und auf Ihr Zimmer schicken.

Danke.

Wo ist er nur mit seinen Gedanken?

SCHNEIDEREI TAERA

Der Anzug, den Dame Ae-sin kürzlich anfertigen ließ?

Ja, ich mag den Schnitt,

aber er sitzt etwas zu eng.

Wenn ich ihn nicht trage,

könnte meine Verlobte enttäuscht sein.

Sie sind beide so gutherzig.

Das ist der Stoff, oder?

Sehr beliebt in Frankreich.

Ja.

So sieht also ein Hotelzimmer aus.

Ich war noch nie in einem.

Ich habe auch noch nie jemanden hierher eingeladen.

Es wurde allerdings durchwühlt.

Du hast hier wohl viele Schätze.

Jetzt habe ich einen mehr.

Was ist das?

Eine music box.

Sie spielt Musik, wenn man sie aufzieht.

- Musik? - Ein Volkslied namens "Greensleeves".

Willst du es hören?

Im Westen hat man also ein eigenes Volkslied.

Hören wir es an.

Er hört mit seinem Freund die Orgel an.

Wie eigenartig.

Gefällt es dir?

Ich erwartete eine fröhliche Melodie,

aber sie ist herzzerreißend.

Gibt es dazu eine Geschichte?

Als ich in Amerika ankam,

verstand ich die Sprache nicht,

die Straßen waren chaotisch.

Ich litt Hunger,

meine Hände waren wie Eis,

ich war geschunden, hatte Schmerzen.

Da hörte ich dieses Lied.

Ich heulte mir die Augen aus.

Hast du es noch oft gehört,

seit du hierher zurück kamst?

Nein, eine ganze Weile nicht.

Aber kürzlich gab es einen Anlass.

- Wurdest du wieder verletzt? - Nicht ich.

Aber jemand anderes.

Das machte mir Angst.

Warst du besorgt um mich?

Ich glaube, Gu Dong-mae hat dich an diesem Tag

in Tschemulpo erkannt.

Das stimmt.

Er schoss auf mich,

nachdem er mich erkannte.

Am nächsten Morgen am Bahnhof

ging er sicher, dass ich es war.

Treten Sie zur Seite, bevor ich Sie töte.

Wäre ich nicht etwas schneller?

Ich glaube nicht.

Ich kann es tun,

aber Sie wohl nicht.

Boss, Minister Hayashi meldete sich wegen der Sache in Tschemulpo.

Das Ergebnis interessiert ihn.

Aber wir haben die Spuren von allen Beteiligten verloren.

Was sollen wir tun?

Nicht von allen.

Ich sah das Gesicht von einem.

Hätte er mir etwas antun wollen,

wäre es der perfekte Moment gewesen.

Aber er tat es nicht.

Ich denke, das wird er nie.

Vertraust du ihm?

Ich rettete ihn einst,

als wir beide Kinder waren.

Als ich ihm in guter Absicht die Hand reichte...

Du bist nur eine noble Närrin, die im Luxus lebt.

...biss er nach ihr wie ein wildes Tier.

Da er das tat, bin ich sicher,

dass er mein Leben wenigstens einmal verschonen wird.

Vertraust du ihm?

Wenn ich antworten muss...

- Ich denke, ja. - Du musst nicht antworten.

Eins ist sicher.

Begegne ich ihm noch einmal

in diesem Aufzug...

Dann... werde ich diejenige sein, die das Feuer eröffnet.

Also sei nicht besorgt.

Aber um das tun zu können, brauche ich das hier.

Ich nehme es zurück.

Aber du musst es nicht tun.

Den Anzug anziehen, meine ich.

Joseon wird zunehmend instabil.

Es wird gefährlicher für dich.

"Errege keine Aufmerksamkeit.

Halte dich fern von hier.

Lerne nicht zu viel Englisch."

Immer willst du mir etwas untersagen.

Kannst du mir nicht wenigstens eins erlauben?

Du sagtest, du willst Love.

Das hatte ich vergessen.

Du könntest ein bequemes Leben führen, leuchtend wie eine Blume.

In meiner Erinnerung an Joseon lebten so

alle bessergestellten Frauen.

Ich bin nicht sehr anders.

Mein Leben leuchtet auch.

Der Unterschied ist, dass ich eine Flamme sein will.

Wenn ich im Einsatz bin, bin ich mir immer der Schwere des Todes gewahr.

Also schieße ich mit Bedacht und ziehe mich zurück.

Du hast mich ja gesehen.

Wenn wir westliche Kleidung tragen und unsere Gesichter verhüllen,

werden wir namen- und gesichtslos.

Wir sind die Armee der Gerechten.

Deshalb brauchen wir einander.

Es ist kaltherzig gegenüber Großvater...

...aber ich möchte hell brennen

und dann vergehen.

Wie eine Flamme.

Ich fürchte den Tod,

aber ich

habe mich entschieden.

Sie kann kaltherzig sein.

Wo stehe ich zwischen ihrer Leidenschaft

und ihrer Kaltherzigkeit?

Ich dachte, ich wäre ihr nahe,

aber ich muss wohl noch weiter gehen.

Noch einen Schritt

in die Flamme.

Joseph, offenbar bin ich

in großen Schwierigkeiten.

Ich sollte gehen.

Der Herr in Zimmer 303 ist noch nicht zurück.

Du könntest ihm begegnen.

Wer hat Zimmer 303 gemietet?

Dein Verlobter.

Er ist immer noch hier?

Stehe ich ihm näher als du?

Das freut mich.

Meinem Verlobten nahezustehen?

Dir.

Darüber reden wir später,

denn es wird länger dauern.

Ich gehe da raus.

- Wir sind im zweiten Stock. - Den Rest überlasse ich dir.

Was war das?

Wo kommt die Münze her?

Warum werde ich angehalten?

Ich glaube, ich kenne Sie.

Sie verdienen wohl ganz gut als Träger,

wenn Sie den Zug nehmen können.

- Was meinen Sie? - Ich glaube, wir begegneten uns

im Zug nach Tschemulpo

und auch im Hafen.

Sie waren nicht der Einzige, den ich sah.

Ich denke, Sie verwechseln mich.

Keine Bewegung, Sie tun sich nur selbst weh.

Töten Sie mich. Machen Sie schon!

Sie sind nicht sehr geduldig.

Ich wurde bereits bezahlt, also muss ich meine Arbeit tun.

Aber Sie alle einzeln aufzuspüren,

wäre keine sehr effiziente Methode.

Ich brauche nämlich nur eine Person, die für mich einsteht.

Also wägen Sie Ihre Antwort gut ab.

Ein Name, und ich verschone Sie vielleicht.

- Schluss mit dem Gerede, töten Sie mich! - Das werde ich,

aber erst zum Schluss.

Zuerst jedoch

bin ich wirklich neugierig wegen einer Sache.

Was bringt Sie dazu?

Ich riskiere auch jeden Tag meine Unversehrtheit,

aber mein Leben ist das Wichtigste. Das würde ich nicht riskieren.

Zahlt die Armee der Gerechten gut?

Wenn ja, bin ich dabei.

Ein Stück Dreck wie Sie würde es nicht verstehen,

aber sollte ich nun sterben,

sind das meine letzten Worte, also hören Sie gut zu.

"Ein Stück Dreck"?

Sind Sie sich der Lage Joseons bewusst?

Nichts in Joseon gehört noch uns.

Russland nahm sich den Yalu und den Wald am Tumen,

Gyeongwon und die Jongseong-Minen,

Amerika die Unsan-Mine, das Straßenbahnnetz,

Elektrizität, die Gyeongin-Linie,

Japan die Jiksan-Mine, Gyeongbu und die Gyeongwon-Strecke,

England die Eunsan-Mine,

und Frankreich stahl uns die Gyeongui-Linie.

Deshalb mache ich das hier.

Ich will dieses Landes nicht beraubt werden.

Gibt es so viele in Joseon, die besser sind als ich?

Ich wusste, es ist sinnlos,

aber Sie sagten, Sie verschonen mich für einen Namen.

Wissen Sie was?

Keinen einzigen Namen verrate ich Ihnen.

Sind Sie verrückt?

"Lauf, wenn du entdeckt wirst, stirb, wenn man dich erwischt."

Und wenn Sie 100 von uns fangen,

meine Verbündeten würden das Gleiche tun.

Wir nehmen ihn mit.

Der Besitzer vom Hwawollu, den Sie suchten.

Bis Busan war er gekommen.

Wir fassten ihn, als er ein Schiff nach Nagasaki nehmen wollte.

Was ist mit den Ratten von der Armee der Gerechten?

Warum bringen Sie mir diesen Nichtsnutz?

Die Armee der Gerechten floh über den Landweg.

Dank der Fehlinformationen von Ihnen

wurden ein paar meiner Männer verletzt.

Ich würde also sagen, wir sind quitt.

Ich habe mein Geschäft für einen Spottpreis verkauft.

- Warum ich? - Sie haben sie eingestellt.

Die Geisha.

Also sind Sie verantwortlich.

Ich hatte wirklich keine Ahnung.

Ich schwöre bei Seiner Majestät. Ich wurde ebenso betrogen.

Ruhe jetzt!

Reizen Sie mich nicht.

Ich gehe dann.

Verschonen Sie mich.

Bitte verschonen Sie mich.

Wollen Sie leben,

laufen Sie, so schnell Sie können.

Gehen Sie möglichst weit weg von Hanseong.

- Sicher haben andere Sie auch gesehen. - Was haben Sie vor?

Heißt das, Sie lassen mich leben?

Nicht ganz. Ich schiebe nur Ihren Tod etwas auf.

Sollte ich Sie je in Hanseong sehen,

reiße ich Sie in Stücke.

Wie Sie es wünschen.

Wie seltsam.

Ich sah den Freund kommen, aber nicht wieder gehen.

Ich komme später wieder. Bade erst.

Komm rein. Ich bin fertig.

Warum hast du mehr Narben als einer, der beruflich das Schwert schwingt?

Es war definitiv nicht leicht,

in dieser turbulenten Welt als Mädchen aus Joseon in Japan zu leben.

Was führt dich her?

Ich bin niedergeschlagen.

Ich ließ einen von der Armee der Gerechten laufen.

Du ließest ihn laufen? Wieso?

Weil ich dachte, seine Verbündeten wären traurig, wenn ich ihn töte.

Das ist das Lustigste in diesem Jahr.

Dong-mae, man wird dich bald totschießen.

Du hättest das nicht tun sollen.

Die meisten

flehen mich an, sie zu verschonen,

aber dieser Mann sagte,

ich solle ihn einfach töten.

Und er meinte es ernst.

Da verstand ich, dass ich schon verloren hatte.

Es war mir unbegreiflich.

Warum würde ein einfacher Träger

sein Leben für dieses Land geben?

Es gibt Dinge, die nicht mal Schwerter zerstören können.

So ein leidenschaftliches, gerechtes Herz zum Beispiel.

Du hast wirklich verloren, Dong-mae.

Du kannst ihn jetzt töten.

Wie denn? Ich ließ ihn laufen.

Ich bin vielleicht kein wichtiger Mann, aber ich halte mein Wort.

Das ist das Zweitlustigste in diesem Jahr.

Ausgerechnet du...

Wofür riskierst du dein Leben?

Ich würde es für nichts riskieren.

Ich nehme anderen das Leben.

Wie viel haben Sie verloren?

Fragen Sie nicht.

Ich erinnere mich noch daran, reich gewesen zu sein,

wenn auch dunkel.

Oh nein.

ALLES, WAS SIE WOLLEN

BIN AUF DEM ABORT BITTE WARTEN SIE EINIGE MINUTEN

Die Rikscha war also Ihre.

Ich fragte mich, wohin die Rikscha hinter mir wohl fährt.

In solchen unangenehmen Situationen stellt man sich meist vor.

Das Pfandhaus steht auf dem Land meines Großvaters.

Ich bin Kim Hui-seong.

Was ist?

Ich bin Go Ae-sun.

Meine zukünftige Cousine?

Mein zukünftiger Cousin?

LEBEN, LIEBE

- Guten Tag, Herrin. - Ich bin nicht wegen Ihnen hier.

Hey.

Dein Verlobter...

Er ist Glücksspieler.

Du doch auch, große Schwester.

Große Schwester... Nenn mich nicht so.

Du spielst doch auch, Ae-sun.

Immer gibst du Widerworte, was?

Hey, willst du mit deinem gut aussehenden Verlobten angeben,

der aus reichem Hause kommt und viel Land besitzt?

Wen interessiert, dass er reich ist?

Vielleicht verspielt er bald alles.

Er muss viel verpfändet haben.

Er ist oft im Pfandhaus.

Klingt, als kennst du ihn gut.

Du hast ihn wohl in der Spielhölle

und im Pfandhaus getroffen.

- Tante! - Hey, ich bin schon weg.

Ich habe noch Schuhe an.

Ich wollte dir das nur kurz erzählen.

Du bist ein Mädchen. Wozu liest du Bücher?

Kauf dir lieber Schmuck.

Himmel.

Sie verdient es nicht, Seide zu tragen.

Was für eine Verschwendung.

Die Seidenspinner tun mir leid.

Himmel.

Zum Glück ist sie weg.

Fr. Kudo wies mich an, Ihnen das zu bringen.

Danke.

Trinken Sie es heiß, ich nehme die Schale wieder mit.

Danke.

- Danke. - Viel Vergnügen.

Sie sind wohl auf dem Sprung.

Ihre Einladung auf einen Drink...

Die würde ich heute gern annehmen. Haben Sie Zeit?

Ich gab Ihnen den richtigen Schlüssel, und Sie kamen zuerst zu mir.

Ihre Orgel wurde wohl repariert.

Sie und Ihr Freund hörten sie an.

Der Schmied, den Sie empfahlen, war sehr gut.

Die Kräutermedizin nehme ich auch. Danke.

Nicht der Rede wert.

Ich koche sie ja nicht selbst aus.

Wie lange führen Sie das Hotel schon?

Der Bau dauerte zwei Jahre, und es öffnete vor drei Jahren.

In Japan lernte ich schon in jungen Jahren Hotelmanagement,

dank meines verstorbenen Mannes.

In Joseon ist es annähernd unmöglich für eine Frau,

so ein Geschäft zu führen,

aber ich habe den Vorteil japanischer Papiere.

Aber warum fragen Sie?

Wenn wir westliche Kleidung tragen und unsere Gesichter verhüllen,

werden wir namen- und gesichtslos.

Wir sind die Armee der Gerechten.

Deshalb brauchen wir einander.

Dienen Sie der Regierung?

Ich bin Geschäftsfrau.

Warum rieten Sie mir dann,

dass ich mich durch einen Dolmetscher verständige?

Hat er Ihre Worte

zum Vorteil Japans übersetzt?

Wollten Sie es durch mich prüfen?

Hier kann ich jede Auskunft einholen.

Und ich bin ein neugieriger Mensch.

Also? Wie haben Sie sich entschieden?

Gibt es Informationen

bezüglich meines möglichen Todes in baldiger Zukunft?

Ist das also Ihre Entscheidung?

Ich bin nicht sicher.

Ich bin auch neugierig, wozu meine Entscheidung führt.

Herr Lee. Was führt Sie her?

Mir wurde gesagt...

Sie sind hier, weil jemand Sie als Dolmetscher engagieren will.

Ich hörte, dass Sie auch privat dolmetschen.

Es ist nur zum Zeitvertreib. Bitte vergeben Sie mir, mein Herr.

Ich bin sicher,

Sie brauchen nicht nur dafür Vergebung.

- Bitte? - Daher sollte es Hilfe

von Japan und anderen mächtigen Nationen annehmen.

Sie machten Fehler, als Sie für Seine Majestät dolmetschten.

War es aus eigenem Antrieb?

Oder für jemand anderen?

Ich habe eine Todsünde begangen, Herr.

Wie könnte es aus eigenem Antrieb sein?

Natürlich nicht, Herr.

Es ist Lee Wan-ik. Er befahl es mir.

Sind noch weitere Dolmetscher im Palast betroffen?

Das... Das weiß ich nicht.

Ich weiß es nicht,

aber verschonen Sie mein Leben,

- und ich finde... - Nicht notwendig.

Ich finde es selbst heraus.

Mein Herr.

Mein Herr...

Was ist?

- Ich musste mich verkleiden. - Sie haben mich erschreckt.

Sie sehen in dem Aufzug genau wie er aus.

Er kam mir nur etwas geschafft vor.

Unsinn. Ich sehe völlig anders aus.

Bis gestern war ich gut aussehend und frisch.

In der Not wendet man sich an Freunde und Familie.

Sie hoffen wohl auf jemand anderes, während ich schufte.

Hätte ich damals bloß die Kiste zertrümmert.

Die Person, auf die ich hoffe, schuftet ebenfalls.

Wie lief es also?

Herr Lee Jeong-mun hat letzte Nacht die Chance genutzt.

Saubere Arbeit. Mit einem einzigen Hieb und ohne zu zögern.

Das ist also, wozu meine Entscheidung führt.

Ich komme bald wieder.

Dann sollte die Sache im Laden...

Vielleicht entscheide ich anders.

Dame Ae-sin, was führt Sie so früh her?

Ich möchte meinen Verlobten sehen.

Ich glaube, er schläft noch.

Er sollte aber demnächst herunterkommen und seinen Kaffee trinken.

Dann warte ich auf ihn.

Wo soll ich warten?

Da Sie ihn noch nie getrunken haben, sollten Sie Zucker nehmen.

Es schmeckt bitter.

Anfangs schmeckt man nur die Bitterkeit,

aber dann kommen Säure, Süße und verschiedene Aromen hinzu.

Man bekommt Herzklopfen und es hält einen wach.

Und vor allem ist es teuer.

Wie eine aussichtslose Hoffnung.

Das heißt, Sie verkaufen aussichtslose Hoffnung?

Zu stolzen Preisen.

Die aussichtslosen Dinge sind immer teuer und süß.

Für solch vergängliche Illusionen der Hoffnung geben die Leute Geld aus.

Die Gierigen hoffen, sich am Verkauf des Landes zu bereichern.

Die Kläglichen hoffen, andere vom Verkauf des Landes abzuhalten.

Und die Zimperlichen hoffen,

eine Verlobung zu lösen. Solche Dinge.

Eine junge Dame aus gutem Hause kommt allein in dieses Hotel.

Das hätten Sie nicht tun müssen, wenn Ihre Hochzeit wie geplant stattfände.

Sie scheinen großes Interesse an mir zu haben.

Weil Sie im Weg meines eigentlichen Interesses sind.

Wenn Sie so sein wollen,

soll ich weinen oder beißen?

Weine ich am Ende, weil ich das Taschentuch annahm?

Deshalb träumte ich, durch eine Blumenwiese zu spazieren.

Sind Sie wegen mir hier?

Es nennt sich Billard.

Möchten Sie es lernen? Ich lehre Sie.

- Ich habe keine Zeit. - Im Westen spielt man das unter Freunden.

Es macht Spaß.

Tut mir leid, ich möchte direkt zur Sache kommen.

Die Sache ist schon dadurch klar,

dass Sie herkamen.

Es gibt nur einen Grund, herzukommen, um mich zu sehen.

- Um unsere Verlobung zu lösen. - Das stimmt.

Ich sagte Ihnen, dass die Gerüchte mich belasteten.

Erinnern Sie sich?

Ich wurde schon kritisiert und blamiert.

Es wird nicht schlimmer, selbst wenn ich niemals heirate.

Aber es ist eine Abmachung der Familien.

Die wird nicht gebrochen, selbst wenn wir uns so entscheiden.

Wir sollten es dennoch versuchen.

Ich spreche mit meinem Großvater.

Haben Sie...

...einen anderen Mann?

Was, wenn?

Wäre das Grund genug, unsere Verlobung zu lösen?

Dann muss ich kämpfen, egal wer es ist.

Warum sollte ich nachgeben?

Ich bin im Vorteil.

Tun Sie das nicht.

Wenn ich nicht kämpfen soll...

...provozieren Sie mich nicht.

Verschwenden Sie keine Zeit an mich.

Sie müssen auch

- einen Traum haben. - Nein, habe ich nicht.

Sie sind ein Mann. Haben Sie keine Ziele?

Muss ich die haben?

Ich will nicht für die Regierung arbeiten, ich bin kein Frühaufsteher.

Der Widerstand gegen Japan ist zu anstrengend,

und für Japan zu sein,

bringe ich nicht übers Herz.

Ich mochte schon immer angeblich nutzlose Dinge.

Den Mond, die Sterne,

Blumen, den Wind.

Lachen...

...und Witze.

Solche Dinge.

Ich möchte mich treiben lassen

und sterben, wo das Leben mich hinführt. Das ist wohl mein Traum.

Ich verstehe.

Aber ich kann Sie dabei nicht anfeuern,

denn unsere Wege enden wohl an verschiedenen Orten.

Mich feuert ohnehin niemand an...

...also ist es in Ordnung.

Wir können weder heiraten noch unsere Verlobung lösen,

seien wir also nicht zu harsch.

Deshalb schlage ich vor,

dass wir heute Freunde sind.

Geht das nicht?

Also wie spielt man das?

Bring es mir bei.

Wenn Freunde das tun.

Wann versenkst du also die Acht?

Am Ende.

Also gut, das waren alle Regeln.

Jetzt mit dem Queue die weiße Kugel...

Ist es so richtig?

Ja, genau.

Weiter.

Ich soll weitermachen? Und was machst du dann?

Ich mache das.

Nice.

Es ist kein anderer Tisch mehr frei.

Willkommen.

Anlässlich unserer Zusammenkunft gebe ich Ihnen einen aus.

Kümmern Sie sich um sich.

Dann ein Trinkspruch?

Hätte ich nur nichts gesagt.

Stößt man an,

schwappen dabei die Drinks über und vermengen sich.

So beweise ich, dass ich Sie nicht vergiften will.

Stimmt.

Wollen Sie mich vergiften?

Ihre Arbeit.

Läuft es da gut?

Wissen Sie überhaupt, was ich mache?

Nicht im Detail.

Aber Sie fangen Leute oder Sie verprügeln sie.

Oder Sie töten sie, richtig?

Wenn das so ist, muss ich sagen, es läuft schlecht.

Warum machen Sie das?

Warum machen Sie nichts?

Das höre ich oft.

Jetzt, wo ich hier bin,

sehen die Leute wohl, was ich bin.

Wenn ich etwas mache,

dann werde ich darin überragen.

Darum mache ich nichts.

Vielleicht sollte ich immer Gift dabeihaben.

Entschuldigen Sie.

Es sind keine Plätze mehr...

Da drüben.

Da ist ein Platz frei.

Bitte.

Ihr Großvater sagte damals zu mir,

dass auch das Kind die Schuld der Eltern tragen muss.

Ich war erst neun.

Wenn das so ist,

muss auch das Ungeborene die Schuld tragen.

Darf ich?

Es ist spät, aber: Willkommen.

Willkommen zurück in Joseon.

Klingt eher nach einem Abschied.

Zwischen Ihnen ist wohl wieder etwas vorgefallen.

Ich sterbe vor Neugier.

Es ist mehr als genug.

Fanden Sie den Mann, den Sie suchten?

Den humpelnden?

Soll ich Ja oder Nein sagen?

Ich sah jemanden.

Ein Mann namens Lee Wan-ik humpelt.

Sie kennen einander wohl.

Wir gehen schon lange getrennte Wege.

Und der Mann, den ich suche, ist jung.

Sie trinken so schnell.

Sie sind wohl Freunde.

- Nein. - Nein.

Nur zufällige Bekannte.

Ein Amerikaner aus Joseon,

ein Mann Japans und Joseons und ein gut aussehender Mann Joseons.

Das sind wir.

Ich verstehe.

Na gut,

der gut Aussehende muss los.

Ich finde selbst nach Hause.

Es war das andere Bein.

Weiß er überhaupt, was er tut?

Weiß er. Er ist sehr geradeheraus.

Sie wissen es wohl auch.

Sie sind geradeheraus.

Ich sagte, ich kenne Lee Wan-ik.

Verstecken Sie ihn?

Ich bin nicht sicher.

Wen verstecken Sie dann?

Ebenfalls Lee Wan-ik.

Er sollte derjenige sein, der humpelt.

Das sollte die Auflösung sein.

Für uns beide.

Nein, für uns drei.

Sie gefällt dir wohl.

Magst du sie ausleihen?

Darf ich?

Ich borge sie dir. Du kannst sie zurückgeben,

wenn du genug gehört hast.

Dann

werde solange aber nicht krank.

Sie sind vermutlich nicht wegen Pelzkleidung hier.

Sie haben mir nie für die Drinks gedankt.

Ich denke, ich habe mehr als genug bezahlt.

Es war ausreichend.

Was? Sind Sie wegen Wechselgeld hier?

Ich wollte Sie bitten, diesmal zu zahlen.

Tut mir leid.

Ich trinke nicht mehr.

Sie werden mögen, was ich vorbereitet habe.

Auslandsminister Lee Se-hun.

Fragen Sie nicht weiter.

Beteiligen Sie sich?

Wie kann er es wagen, mich hin und her zu schicken?

Er hat eine Rüge verdient.

Bring mich zu ihm.

Zum Konsul.

Der Konsul ist nicht hier.

Wenn ich fragen darf, wer sind Sie?

Du bist der Zweite, der mich nicht erkennt und herumstehen lässt.

Herr! Da ist er.

Ich habe dich nicht gerufen.

Not macht erfinderisch.

Ich konnte nicht bis heute Abend warten. Der Tag war zu lang.

Bist du hier, um die music box zurückzugeben?

Nein.

Den Vorwand hebe ich mir noch für später auf.

Du schuldest mir also etwas.

Versteh mich nicht falsch. Es gibt einen Anlass.

Ich komme bei einer Sache nicht weiter.

Das ist mein Name.

GO AE-SIN

Das stimmt.

Hier weiß ich nicht weiter.

Ich überlegte, wie man das auf Englisch schreibt.

Aber ich konnte es nicht herausfinden.

ICH HABE DICH VERMISST

Du solltest nicht zu viel lernen,

aber wenn du nicht einmal das weißt...

Das ist etwas, das du selbst herausfinden solltest.

Es würde dir nicht helfen, wenn ich es dir sage.

Es ist so leicht.

Ich gehe lieber.

- Verzeih die Störung. - Wann brauchst du neue Töpferwaren?

Warum fragst du?

Ich dachte, du brauchst einen Fährmann.

Am Fünften um die Mittagszeit.

Warum schrieben Sie nicht zurück?

Ich habe ihn noch nicht gelesen.

Lies es.

Ich sagte doch, du solltest alleine lernen...

Kannst du nicht lesen?

Hey.

Wie läuft es?

Die amerikanische Gesandtschaft ist so ruhig ohne Kyle.

Nicht wahr?

Ok.

Zurück an die Arbeit.

Mein Englisch ist exzellent.

Du kannst also nicht...

Das ist eine Zeitung.

Die sollte ich lesen.

Sie ist auf Englisch.

Ich bringe dich raus. Komm.

Einen Moment.

Die Kräuter, die Sie mir letztes Mal gaben.

Wofür waren die?

Oh, die?

Haben Sie sie genommen?

Noch nicht...

- Was ist? - Die Sache ist,

wenn Sie sie mit heißem Wasser aufgießen und Ihre Füße reintun,

wirken sie entspannend

und leiten Giftstoffe aus dem Körper.

Sie holen alles Schlechte raus.

Aber trinken Sie sie bloß nicht.

Natürlich nicht.

Sie sind ja gebildet genug, um zu wissen, dass sie nicht zur Einnahme sind.

Auf Wiedersehen.

Nicht trinken.

Was ist los?

Warum wurden wir plötzlich gerufen?

Passen Sie auf, Russland. Amerika wurde tot aufgefunden.

Er wurde mit einem Schwert getötet.

Was meinen Sie?

Amerika wurde mit einem Schwert getötet? Wieso?

Woher soll ich das wissen?

Wem sollen wir das melden?

Ist es nicht klar?

Wir müssen es Auslandsminister Lee Se-hun sagen.

Dann gehen Sie zu ihm, Frankreich.

- Wir gehen hier entlang. - Gehen wir.

Moment.

Wohin gehen sie?

Warum sind Sie allein?

Ich habe Sie alle hergerufen.

Ich habe gefragt, Herr.

Die Dolmetscher sind alle zu Lee Wan-ik gegangen.

Was?

Aber er gehört nicht mal der Regierung an.

Er gehört zur Mittelschicht.

Wir gehören alle zur Mittelschicht.

Das ist das Problem.

Was können Männer aus der Mittelschicht schon lösen?

Kommen Sie zur Besinnung, wenn Sie selbst aufgeschlitzt werden?

Ich denke, es liegt an den Gerüchten

unter den Dolmetschern.

Gerüchte? Welche Gerüchte?

Es heißt, Minister Hayashi sei unzufrieden mit Ihnen,

was Sie zu einem Lenkdrachen ohne Schnur macht.

Und dass wir nur an Lee Wan-iks Seite überleben, da er Ito Hirobumi nahesteht.

Und vor allem heißt es,

Lee Wan-ik habe Ihnen einen Schlag ins Gesicht versetzt.

Das ist meine Begrüßung.

Was führt Sie zu mir?

Eine Begrüßung wäre...

Schon gut.

Kein Grund für Formalitäten.

Meinen Sie nicht auch?

Worum geht es also?

Es gibt Gerüchte, dass Sie die rechte Hand von Hirobumi sind.

Ist das so?

Bescheidenheit ist eine Tugend, die jedem großen Mann steht.

Ich meine...

Ich werde seine linke Hand sein.

Wissen Sie, dass Ito aus der Unterschicht kommt?

Sie wollen die linke Hand eines einfachen Mannes sein?

Wen interessieren Hierarchien, wenn unser Land verkommt?

Ich bereue sehr, wie ich Sie behandelt habe.

Ich habe ein Geschenk für Sie.

Ich sehe nichts.

Du Göre. Steh nicht nur rum. Komm her und verbeug dich.

Mein Herr.

Sie Narr.

Sie sollten sich verbeugen.

Der Mann, der um einen Gefallen bittet, sollte sich verbeugen.

Sitzen Sie nicht.

Verbeugen Sie sich.

PFANDZERTIFIKAT

Ich komme mit, wenn es zu schwer ist.

Sie haben genug getan.

Ich habe Sie genug Gefahr ausgesetzt.

Danke.

Macht Platz für Auslandsminister Lee Se-hun.

Was ist los?

Hat er den Verstand verloren?

Sie... Sie sind dieser Mann...

Ich sollte sie totprügeln lassen. Kommt zurück!

Sie müssen der Amerikaner sein, der wie einer aus Joseon aussieht,

der den japanischen Soldaten anschoss.

Bedauerlich, wenn das alles ist, was Sie über mich wissen.

Wovon sprechen Sie?

Wissen Sie, wie viel Ärger ich hatte?

Vergessen Sie das.

Im Vergleich zu dem, was nun kommt,

war das nichts.

Was haben Sie gesagt?

Ihre Zunge gehört rausgerissen.

Steht nicht nur so herum. Holt ihn vom Pferd!

Halten Sie sich raus.

Ich habe nichts gegen Sie.

Ihr Narren.

Zahlen die Amerikaner euren Lohn?

Dann nutze ich die Gelegenheit, ihnen zu zeigen, wer das Sagen hat.

Ich will ihn vor mir auf den Knien haben!

Narr. Wissen Sie, wer ich bin? Haben Sie Todessehnsucht?

Sorgen Sie sich nicht um mich. Kümmern Sie sich um sich.

Heute töte ich Sie.

Haben Sie wirklich

den Verstand verloren?

Ein Amerikaner

wagt es, in Joseon

den Auslandsminister mit dem Tod zu bedrohen?

Sie sterben nicht durch die Hand eines Amerikaners.

Heute

sterben Sie durch die Hand eines Mannes aus Joseon.

- Wer würde so etwas wagen? - Meine Mutter, die in den Tod sprang,

um Ihnen zu entkommen.

Mein Vater,

der totgeprügelt wurde.

Ich, ein Sklavenjunge,

der aus Joseon floh...

...als wäre er ein Verbrecher.

Unmöglich.

Sie...

Sie...

Sie sind...

Töten Sie mich bitte nicht.

Verschonen Sie mich bitte.

Betteln Sie nicht.

Dafür will ich Sie nur noch eher umbringen.

Aber nicht hier.

Ich bringe Sie woanders um.

Ich werde diesen Irren vernichten.

Wo ist alles hin?

Gye-hyang?

Gye-hyang, wo bist du?

Mein Gold.

Gye-hyang, du Miststück!

Mein Gold!

Verdammt.

Ist irgendwer hier?

Das ist ein Angriff! Ruft die Polizei!

Ein Angriff? Was ist hier los?

Frag nicht, lauf!

Wie funktioniert das Ding?

Soon-sim.

Soon-sim.

Herr, Sie haben sie angeschossen.

Es war ihre Schuld, sie stand im Weg!

Steht nicht rum! Holt die Polizei!

Der Rest stellt sich um mich.

Umringt mich, beschützt mich!

Wo bleibt die Polizei?

Du. Melde es sofort.

Sofort!

Ich gehe erst zu einem Arzt.

- Sonst stirbt sie. - Du Idiot!

Soll ich dich auch anschießen?

Mein Arm!

Ruft einen Arzt!

Ruft einen Arzt!

Wer ist da?

Was führt Sie her?

Durchsuchen Sie das Haus.

Jede Truhe und jede Vase.

Nehmen Sie Lee Se-hun fest, auf die Knie mit ihm.

- Jawohl. - Jawohl.

Was machen Sie hier? Sind Sie verrückt geworden?

Loslassen.

Ich bin der Auslandsminister.

Loslassen!

Sie alle werden dafür bezahlen.

Das Einlagenzertifikat, das Japan, Russland und Joseon wollen.

Ich gebe es Ihnen.

Sie tauchen hier plötzlich auf, nur um Unsinn zu reden?

Was soll das?

Das Zertifikat

befindet sich in Lee Se-huns Haus.

Woher wissen Sie das?

Ich deponiere es dort.

Was meinen Sie damit?

Es gehört Joseon.

Ich gebe es bloß zurück.

Allerdings

tue ich es auf meine Weise.

Erwarten Sie,

dass ich Ihnen glaube?

Wie letztes Mal.

Wenn Sie das Dokument bei ihm finden,

was wird dann aus ihm?

Planung des Hochverrats.

Hochverrat ist das größte Verbrechen, das ein Bürger begehen kann.

Lee Se-hun wird als Verräter sterben.

Das gefällt mir.

So machen wir es.

Warum machen Sie das?

Ich bin derjenige, der einen Diebstahl meldete!

Herr.

AUSZAHLUNG MUSS VOM KAISER KOREAS AUTORISIERT WERDEN

Das Dokument, nach dem Seine Majestät so lange suchte.

Warum war es in Ihrem Besitz?

Darüber weiß ich nichts.

Ich schwöre es.

Sie meldeten einen Diebstahl?

Sie stahlen, was Joseon gehört.

Das macht Sie zum Dieb.

Nein! Ich wurde reingelegt.

Schauen Sie.

Ich wurde angeschossen. Sehen Sie!

Hier kommt Seine Majestät, der Kaiser von Korea.

Eure Majestät.

Eure Majestät!

Joseon hat euch verlassen.

So sieht also...

...der König aus.

Ich kenne Ihre Geschichte nicht,

aber ich denke, ein Hochverräter genügt für heute.

- Dies fanden wir in seinem Haus. - Eure Majestät.

Ich wurde reingelegt.

Ich habe dieses Dokument noch nie zuvor gesehen.

Jemand

versucht mich reinzulegen.

Fallen Sie nicht darauf herein.

Ich werde reingelegt, Eure Majestät!

Das ist Hochverrat.

Lee Se-hun ist ein Verräter.

Töten Sie ihn.

Eure Majestät!

Wurdest du verletzt? Wie?

Das... ist beim Training passiert.

Der Fluss ist gefroren.

Du brauchst keinen Fährmann.

Wir könnten stattdessen

Seite an Seite gehen.

Es kam gestern Abend zu Unruhen in der Stadt.

Viele Leute waren unterwegs,

ich musste einen langen Umweg nehmen.

Davon hörte ich.

Minister Lee Se-hun

stellte sich als Verräter heraus.

Kanntest du ihn?

Ich bin mit der Regierung nicht vertraut.

Er war für Japan, also hatte ich ein Auge auf ihn.

Er war dabei, als Logan getötet wurde.

Keiner betrauert seinen Tod.

Es ist glatt, pass auf.

Du aber auch.

Joseons Flüsse sind glatt.

Der Hudson ist nicht so.

Bist du nach Amerika gegangen, als du klein warst?

Bevor du lesen lerntest?

Es ist faszinierend.

Wie konntest du so weit weg von deinem Geburtsort landen?

Soll ich erzählen?

Ich bin neugierig.

Auf deine lange Geschichte.

Wenn ich sie erzählt habe,

müssen sich unsere Wege trennen.

Warum sagst du das?

Ich verließ Joseon mit neun.

Ich floh. Weit weg von Joseon.

So weit wie möglich.

Ein Missionar mit blonden Haaren und blauen Augen

tauchte als mein Retter auf.

Mit seiner Hilfe kam ich auf ein amerikanisches Schiff.

Ich dachte, es würde zehn Tage dauern.

Aber es war ein Monat.

Warum musste ein neunjähriger Junge

Joseon verlassen?

"Töte ihn.

Es ist eine Verschwendung meines Besitzes,

aber es wird den anderen Sklaven eine Lehre sein,

also kein reiner Verlust."

Meine letzte Erinnerung

an Joseon.

- Wer hat das gesagt? - Ein reicher Herr.

Was daran schockiert dich?

Was der Mann sagte?

Oder ist es...

...meine Herkunft?

Es stimmt.

Als ich in Joseon lebte,

war ich ein Sklave.

Dieses Land, das du schützen willst.

Für wen ist es?

Gibt es ein Leben für Schlachter?

Ein Leben für Sklaven?

Wessen Befehlen folgen Sie?

Die Zeit ist gekommen, dass Sie sich von ihm trennen.

Jemand, der sich nicht von den Japanern kaufen lässt.

Jemand, der sich nicht von eigenen Interessen blenden lässt.

Wüsste ich den Namen des Bastards, der mir das antat,

ließe ich ihn in Stücke reißen.

Ich frage mich, wer die Augen nicht von mir lassen können wird.

Drei Männer, die weniger als Fremde sind,

in einem Raum.

Stimmt. Ein fremdländischer Mann.

Wo auch immer, es wird nicht Joseon sein.

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