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EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
DIESE ERZÄHLUNG BASIERT AUF HISTORISCHEN EREIGNISSEN
EINIGE ORGANISATIONEN UND FIGUREN SIND FIKTIV
Hoffentlich nicht.
Ich hätte ungern böse Absichten.
Jedenfalls noch nicht.
FOLGE 8
Sie sind also doch ein junger Herr.
- Wenn Sie das bedrückt... - Ich rate Ihnen mal was.
Seien Sie nicht so.
Seien Sie nur der Mann aus Zimmer 303.
Und stellen Sie nie wieder diese Frau zwischen uns.
Reden Sie vor mir nie wieder von Leiden.
Nächstes Mal bleibt es nicht bei einem Rat.
Zwischen Ihnen scheint
etwas Interessantes vorzugehen.
- Haben Sie nichts Besseres zu tun? - Das hier interessiert mich mehr.
Jetzt frage ich mich,
wen ich mehr hassen sollte.
Sie sollten sich duellieren,
nur einer darf leben.
Sie antworteten nicht auf meine Frage.
Aber nun, da die Frau zwischen uns steht,
antworteten Sie endlich.
Auf was?
Was soll ich denn gesagt haben?
Dass Sie ausdauernd sind.
Worum handelt es sich dabei?
Ich hörte, Sie suchen Sklaven meines Großvaters von vor 30 Jahren.
Wieso suchen Sie sie?
Meinen Sie, ich suche einen alten Freund?
Sie waren an dem Tag auch dort.
Im Leib Ihrer Mutter.
Ihr Großvater sagte damals zu mir,
dass auch das Kind die Schuld der Eltern tragen muss.
Ich war erst neun.
Wenn das so ist,
muss auch das Ungeborene die Schuld tragen.
Stellen Sie sich nicht zwischen mich und Ihre Eltern.
Es sei denn, Sie wollen unbedingt dafür büßen.
Man mag seine eigenen Probleme für die größten halten.
Aber einem Mann, dessen Herz ausgerissen wurde,
sagt man nichts von Schmerzen.
Das wäre schandhaft.
Der, der Kummer spüren würde...
...war wohl ich.
Darf es... etwas Süßes sein, mein Herr?
Warum sollte ich das Zeug kaufen?
Es ist so süß, es ist schon bitter.
Der Besitzer des Hwawollu möchte Sie sehen.
Chieko, das Miststück.
Sie hatte eine falsche Identität.
Obendrein war sie Spitzel der Armee der Gerechten.
Das wusste ich nicht.
Ob Minister Hayashi Ihnen das abkauft, weiß ich nicht.
Er sucht mich übrigens überall.
Geld ist ja eine schöne Sache, aber ich muss erst mal überleben.
Ich muss den Laden schnell verkaufen,
und Sie fielen mir als Einziger ein.
Sie wissen, dass das Geld kostet, oder?
Ein Amerikaner wurde erschossen
und ein Japaner erhängt.
Erwarten Sie nicht den Marktwert von mir.
Ab heute leitet die Musin-Gruppe das Hwawollu.
Der Betrieb geht normal weiter,
jedoch haben alle hier Beschäftigten persönliche Daten anzugeben
und dem Hanseong-Leiter der Gruppe Bericht zu erstatten.
- Jawohl! - Jawohl!
Was für ein schöner Ort, um nachts erschossen zu werden.
Wer wird wohl als Nächster sterben?
Seit wann sind Sie hier?
Sie haben zwischen Ihren Schüssen pausiert.
Es klang, als lenke Sie etwas ab.
Das ist richtig.
Was ist aus der Frau geworden?
Aus welcher Frau?
Sie gab mir
das Signal, indem sie das Fenster öffnete.
Ich erkannte sie.
Ich rettete sie.
Weil wir Verbündete sind.
Hat Ihnen der Amerikaner geholfen,
weil Sie Verbündete sind?
Ich will Sie nicht zu dem Mann befragen.
Aber an dem Tag stellten Sie sich bloß.
Für Sie und die Frau hätte das gefährlich werden können.
Es ging nicht anders.
Ich musste sie retten.
- Ist die Frau... - Sie lebt.
So ein Glück.
Das Mädchen, das Sie retteten.
Es heißt So-a.
Sie richtet Ihren Dank an Sie aus.
Ich hätte nie Ihren Namen gekannt.
Vergessen Sie den Namen.
Keine von ihnen
haben ihren eigenen.
Sie teilen alle einen Namen. Die Armee der Gerechten.
Sie leben ohne Namen und Gesicht.
Übersteht Joseon aber die Kämpfe
und lebt weiter,
werden ihre Namen in Erinnerung bleiben.
Ich verstehe.
Der Reis brennt gleich an.
Das ist er schon.
Die gesamte Nation sitzt auf einem Pulverfass.
Doch der Nachthimmel ist ruhiger als je zuvor.
Welches Hindernis überwinde ich zuerst,
um die Lage zu verbessern?
Eure Majestät.
Der Amerikaner,
der sich mit dem japanischen Soldaten anlegte...
Darf ich Euch raten,
ihn herzubestellen, um zu sehen, ob er uns nutzen kann?
Wozu könnte er dienen?
Er ist momentan
Konsul der amerikanischen Gesandtschaft
und Captain des US-Marinekorps.
Vor allem ist Joseon seine Heimat.
Heimat? Sagen Sie, er kommt aus Joseon?
Ja, Eure Majestät.
Er ging wohl in jungen Jahren nach Amerika.
Tatsächlich
sah ich ihn einmal bei der amerikanischen Gesandtschaft.
Er sah aus wie einer aus Joseon.
Das sind großartige Nachrichten.
Reden Sie weiter.
Minister Allen ist aufgrund seiner Geschäfte in Shanghai.
Nehmen wir vor dessen Rückkehr Kontakt auf.
Bei der Gesandtschaft
könnte es mehr Informationen über das Einlagenzertifikat geben.
Und es wäre ein Zeichen an alle Minister,
also überreden wir ihn
und bringen ihn in die vorderste Reihe.
HELFEN SIE DEM KAISER
Was führt Sie her?
Eine Nachricht vom Palast,
- eine inoffizielle. - An mich?
Bitte ziehen Sie einen Anzug an.
Sie müssen auch Ihren Gurt hierlassen.
Wer im Palast will mich sehen?
Der Kaiser von Korea.
- Warum sollte... - Keine Ahnung.
Ich kann das nicht wissen, da ich nur die Botin bin.
Aber ich gebe Ihnen dieses Mal den richtigen Schlüssel.
Um meinen absichtlichen Fehler auszumerzen.
Reden Sie dort Englisch, egal mit wem.
Der Palastdolmetscher möge Ihre Worte überliefern.
Sie gaben mir absichtlich den falschen Schlüssel?
Ich wollte es wieder tun,
aber jetzt ist es mir peinlich.
Dann schaue ich weg.
Wo und um welche Uhrzeit?
Heute gegen 20 Uhr kommt
ein Rikschafahrer mit roter Schärpe am Hotel vorbei.
Springen Sie auf.
Er bringt Sie sicher zum Palast.
Was schauen Sie denn?
Bin ich der Himmel
oder der schwarze Vogel?
Mein Herr, Schütze Jang ist hier.
Schütze Jang wartet am...
"Ein schwarzer Vogel...
...kann den gesamten Himmel verderben."
Was für ein großartiges Sprichwort.
Was wohl aus ihm geworden ist?
Eine Verbündete wurde entlarvt,
darum schicke ich sie nach Shanghai.
Der offizielle Weg wäre zu gefährlich.
Sie muss versteckt werden.
Doch der Preis ist zu hoch.
Ich weiß, ich verlange zu viel,
aber ich hatte sonst niemanden.
Seit wann bist du...
...Ae-sins Mentor?
Seit etwa zehn Jahren, mein Herr.
Kann sie jetzt auf sich selbst aufpassen?
Besser als
- viele Männer. - Wie sollte sie
diese Fähigkeiten dann einsetzen?
Oder setzt sie schon ein, was sie gelernt hat?
Mein Herr.
Als Sang-wan den Weg einschlug,
half ich dir mit Geld.
Letztendlich tötete mein Geld
meinen eigenen Sohn.
Ich weiß, dass sie sich nicht aufhalten lässt.
Ich werde dich um nichts bitten,
was ich nicht auch tun könnte.
Auch wenn Ae-sin nützlich sein kann,
lass es nicht zu oft sein.
Manches sollte sie nicht wissen.
Ich bitte dich darum.
Rette mit dem Geld, wen du kannst.
Ich stehe ewig in Ihrer Schuld
und bin zu Dank verpflichtet, mein Herr.
Sie da.
Ich möchte Sie kurz sprechen.
Herrin.
Fr. Haman verpackt gerade Proviant.
Greifen Sie zu.
Ich hörte Sie mit Großvater reden.
Ist die Frau noch in Gefahr?
Wann bricht sie auf?
- Diesmal werde ich mich um... - Nein.
Sie werden mich brauchen.
- Nicht nötig. - Ich rettete diese Frau.
Ich will sie in Sicherheit wissen.
Ich will sie in Sicherheit bringen.
Danach setze ich
ein paar Missionen aus.
Ich werde wegschauen, versprochen.
Es passiert
am Hafen Tschemulpo.
- Gut. - Nach wem kommen Sie wohl?
Sie zögerten in keinem Moment.
- Wie bitte? - Ihr Leben steht auf dem Spiel,
aber Ihres ebenso, meine Dame.
Ich weiß.
Eure Majestät, der Mann der amerikanischen Gesandtschaft.
Ich hörte, Sie gingen als kleiner Junge ins Ausland.
Es ist großartig, dass Sie zurückkehrten,
um der Tyrannei des japanischen Militärs die Stirn zu bieten
und Ihre Heimat zu verteidigen.
Ich hörte, Sie gingen als kleiner Junge ins Ausland.
Es ist großartig, dass Sie zurückkehrten,
nachdem Sie einen mächtigen Posten im Ausland annahmen,
um der Tyrannei des japanischen Militärs die Stirn zu bieten
und Ihre Heimat zu verteidigen.
Ich möchte Sie heute um Ihren Rat
als Koreaner bitten,
was die Beziehungen unseres Landes zu den USA betrifft.
Wie, meinen Sie,
stehen die USA zum Kaiserreich Korea?
Ich möchte Sie heute um Ihren Rat
als Koreaner bitten,
was die Beziehungen unseres Landes zu den USA betrifft.
Wie, meinen Sie,
stehen die USA zum Kaiserreich Korea?
Zunächst scheint Ihr mich falsch einzuschätzen.
Ich bin Soldat, kein Politiker.
Darüber hinaus
bin ich Amerikaner, nicht Koreaner.
Die Vereinigten Staaten sind mein Land.
Ich tat, was ich tat, nur, um der Frau zu helfen,
nicht weil sie aus Joseon stammte.
Jeder Rat, den ich als Amerikaner geben kann,
wäre für Joseon nicht von Nutzen.
Bitte vergebt mir, Eure Majestät.
Das Kaiserreich Korea ist klein und schwach.
Daher sollte es Hilfe von Japan und anderen mächtigen Nationen annehmen.
Das ist die Ansicht der USA.
Ist das so?
So denkt Amerika wirklich?
- Ja, Eure Majestät. - Moment.
Ich weiß, dass Sie fließend Koreanisch sprechen.
Wozu dann der Dolmetscher?
Um die mir unbekannte
kaiserliche Etikette zu wahren.
Das war eine richtige Entscheidung.
Ich werde das berücksichtigen,
der Dolmetscher darf nun gehen.
Ja, Eure Majestät.
Ich treffe nicht jeden Tag Menschen mit Ihrer Erfahrung.
Aus welcher Familie Joseons stammen Sie?
Das weiß ich nicht.
- Nicht? - Wie wagen Sie es?
Seine Majestät stellte eine Frage.
Sie haben ehrlich zu antworten.
Viele unter Eurer Herrschaft
kennen ihre Herkunft nicht.
Jene mit unbekannter Herkunft
sind meist Sklaven und Diener
und nehmen daher den Namen ihrer Besitzer an.
Der erste Besitzer meines Vaters war ein Choi,
darum sind mein Vater und ich auch Choi.
Meine Mutter
verstarb ganz ohne Nachnamen.
Meine Eltern
waren Sklaven.
Eure Majestät, Eure hohen Amtsträger treffen in Kürze ein.
Wenn es keine Fragen mehr gibt,
rate ich, ihn zu entlassen.
Sie dürfen gehen.
Verzeihen Sie, Eure Majestät.
Ich schaute nur auf seinen Status als Amerikaner.
Ich dachte nicht, dass er niederer Herkunft sein könnte.
Das hätte nichts geändert.
Sein Blick war die ganze Zeit kalt, seine Sprechweise halbherzig
und die wiedergegebene Aussage war pessimistisch.
Seine Gefühle für Joseon
sind wohl auch derart.
Nächstes Mal bin ich vorsichtiger, Eure Majestät.
PFANDZERTIFIKAT
Hat das Beine, oder was?
Wo steckt es nur?
Was suchst du?
Das Schmuckstück.
Ich hatte es sicher verstaut,
jetzt ist es weg.
Ach das? Das habe ich verkauft.
Zu einem guten Preis.
Was?
Du hast mich erschreckt.
Du bekamst bei dem Ding doch immer Anfälle,
- also... - Ich kriege jetzt gleich einen Anfall!
Bist du verrückt geworden? Ja?
Wie kannst du etwas mit so einer Geschichte verkaufen?
Was tust du, wenn er es zurückhaben will?
Bitte, nicht die Waffe.
Bitte nimm die Hände runter.
Meine Güte!
Wem hast du es verkauft? Wem?
Das war es doch, oder?
Ich habe das Geld dabei,
das Sie zahlten.
Den Preis zahlten wir vielleicht,
aber er steigt bei einem Rückkauf.
Aber heute ist das nicht der Fall. Gib's ihr zurück.
Das hier...
...kommt mir bekannt vor.
Sie haben es sofort erkannt. Ihr Sohn vertraute es uns an.
Dem Bengel muss ich eine Lektion erteilen!
- Himmel! - Oh nein.
Meine Güte.
Mutter.
Was machst du denn hier?
Ich war gerade...
...in der Gegend.
PFANDHAUS
In der Gegend?
Lüg mich nicht an, du Bengel!
Mutter. Das ist dir runtergefallen.
Ich glaub's ja nicht.
Will Vater, dass du Schmuck aus zweiter Hand kaufst?
Was für ein Geizkragen.
Und du bist genau wie dein Vater.
Was ist das?
Verkaufst du jetzt deine Kleider?
Die sind aus der Mode.
Und das hier?
Ist das auch aus der Mode?
Dein Großvater kaufte dir diese Uhr, als du nach Japan gingst.
Und du verpfändest sie?
Was habe ich nur für einen Bengel geboren?
Als du mich gebarst...
Was jetzt? Wie wagst du es...
Was? Was war da?
Im Jahr meiner Geburt...
Es könnte der Monat
oder der genaue Tag gewesen sein.
Was ist mit dem Tag?
Warum fragst du?
Ist da noch etwas passiert?
Vielleicht ein Unglück,
das einem neunjährigen Sklaven geschah?
Meine Güte, bin ich vergesslich.
Fast vergesse ich das Mittagessen für deinen Vater.
Hör zu, tu nichts, bleib einfach im Hotel,
bis du von mir hörst.
Geh nirgends hin, ok?
Gehen wir.
Wie konnten Sie das tun, mein Herr?
Mein Herr! Bitte haben Sie Mitleid mit meiner Familie!
Loslassen!
Mein Herr!
Sind Sie nicht Hui-seong?
Kenne ich Sie?
Gesichter behalte ich schlecht.
Wie geht es Ihnen, junger Herr?
Sin Jong-min, von der Schneiderei Taera.
Als Sie Ihre Haare schneiden und Ihren ersten Anzug nähen ließen,
nahm ich Ihre Maße, erinnern Sie sich?
Ja, stimmt. Geht es Ihnen gut?
Ja, junger Herr.
Möchten Sie das nähen lassen?
Das ist für etwas anderes.
Ach so.
Und passt Ihnen der Anzug?
Herrin Ae-sin hatte nicht die richtigen Maße.
Er ist sicher etwas zu eng.
Welcher Anzug?
Die Herrin ließ Ihnen jedes Jahr einen Anzug schneidern.
Der Anzug, den ich in Japan aus Joseon erhielt?
Ich bin rausgewachsen.
In Tokio trug ich ihn sehr oft.
Nähten Sie ihn?
Nein, mein Meister.
Ich nehme nur die Maße, weil ich aus Joseon stamme.
Auch gern bei Ihnen, kommen Sie doch vorbei, junger Herr.
- Alles Gute. Bis bald. - Ja, mein Herr.
Sie wollte die Verlobung auflösen
und doch ließ sie mir jedes Jahr einen Anzug nähen.
Ach ja, die Maske.
Was haben Sie...
Gehen wir ganz normal.
- Guten Morgen. - Sie fangen endlich mit dem Gedicht an?
Das hier ist ein Essay.
Hören Sie sich den ersten Teil an.
"Allen ist in zehn Tagen wieder in Joseon.
Jetzt ist unsere einzige Chance, Eugene.
Machen wir einen kleinen Ausflug?"
Ich habe die nächste Zeile:
"Nein."
Der Himmelssee auf dem Paektusan soll traumhaft sein.
Übrigens, überfallen Sie nachts Leute?
Das schwarze Taschentuch in Ihrem Zimmer.
Es sieht aus wie eine Maske.
Das...
...gehört nicht mir.
Sondern einer Frau.
Sie hatten ein Mädchen zu Besuch?
Tun wir es. Love.
Einverstanden.
Im Herzen.
Sie haben mich erwischt.
"Im Herzen"?
Das kenne ich.
Meinen Sie diese Dame?
Warum lernen heutzutage alle so viel?
Habe ich recht?
Trinken wir Tee. Ich muss Ihnen etwas sagen.
Habe ich recht?
- Ich habe recht. - Hören Sie auf.
Dieser Tee soll Geist und Körper entspannen.
Nie wieder.
Und?
Worüber wollten Sie reden?
Was ist das?
PFANDZERTIFIKAT
Logans verschwundener Artikel, über den wir gesprochen hatten.
Selbst Allen sucht ihn.
In ihm steht, wo sich die Geheimreserven des Königs befinden.
Und warum haben Sie ihn?
Das frage ich mich auch.
Warum fiel er in meine Hände?
Laut Allen
enthält er Schürfrechte für Joseon, Vertriebsrechte für Ginseng
und Eisenbahn-Konzessionen. Alles auf diesem Stück Papier.
Wenn Allen ihn findet,
krallen sie sich mindestens eins davon.
Was haben Sie jetzt vor?
Ich bin nicht sicher.
Ich habe mindestens zwei Optionen.
Entweder führe ich Joseon in den Untergang
oder zögere denselben noch etwas hinaus.
Eugene.
Die USA müssen sich aus diesem kleinen, ruhigen Land raushalten.
Selbst ohne dieses Dokument werden
die USA de facto auf den Philippinen regieren
und sich nicht mal dafür interessieren, in wessen Hände
das Schicksal Joseons fällt.
Sollte in diesem Fall
etwas, das Joseon gehört,
nicht auch Joseon zurückgegeben werden?
Wie seltsam, dass das ein Amerikaner sagt.
Ich bin Dichter, schon vergessen?
Meine Vorfahren stammen aus England.
Soweit ich weiß,
haben Sie noch keine Zeile gedichtet.
Ich las Ihnen doch gerade meine erste Zeile vor.
Welche war das?
Die mit der Herrschaft über die Philippinen?
Sie war...
"Eugene.
Werden Sie kein gefährlicher Mann,
Amerikaner."
Die letzte Zeile meines Gedichts soll sein:
"Der Einsatz in Übersee war wirklich
ein Kinderspiel."
Korea ist klein und schwach.
Daher sollte es Hilfe von Japan und anderen mächtigen Nationen annehmen.
Meine Eltern waren Sklaven.
Ich möchte Lee Jeong-mun treffen.
Ist er da?
An dem Tag
gab der Dolmetscher meine Worte
falsch wieder.
Es war weder für Amerika noch für Joseon zum Vorteil.
Er tat es für Japan.
Warum sagen Sie mir das jetzt?
Sie hätten es Seiner Majestät sofort sagen können.
Oder es mit ins Grab nehmen können.
Ich habe es mir anders überlegt.
Sie haben es sich anders überlegt.
Sie hatten genug Zeit zum Nachdenken.
Und nun wollen Sie Ihre Worte zurücknehmen?
Würden Sie jemandem glauben, der Joseon verließ,
weil er als Sklave geboren wurde?
Sie können mir vertrauen oder nicht.
Aber Sie persönlich zu besuchen
war schwieriger und gefährlicher,
als Waffen abzufeuern.
Es brauchte auch mehr Mut.
Es war verschenkte Zeit.
Wann haben Sie...
Ich habe mir solche Sorgen gemacht.
Wo waren Sie?
Ich hatte zu tun.
Etwas geht hier vor. Sie haben das gerade gesehen, oder?
- Meinen Sie die Inspektoren? - Ja.
Lee Se-hun befahl der Polizei,
alle Straßen und Gassen in Hanseong zu sperren,
um alle Passanten zu kontrollieren. Er sucht jemanden.
- Nur wen? - Eine Geisha, die aus Hwawollu floh.
Warum?
Wäre er für Joseon, würde er das nicht tun.
Er ist auf Japans Seite. Es heißt ja,
Geishas kennen jedes Geheimnis des Mannes.
Die Flüchtige war sicher eine Spionin,
eingeschleust ins Hwawollu.
- Ok, ich verstehe. - In Ordnung.
Flüstern Sie nicht und halten Sie Abstand.
Gehen Sie weiter.
Wohin gehen Sie jetzt?
Dies ist die Sänfte von Go Sa-hongs Enkelin.
Gehen wir.
Stehen bleiben. Wir müssen die Sänfte inspizieren.
- Setzen Sie sie bitte ab. - Was?
Haben Sie mich nicht verstanden?
Sie befehlen uns, Herrin Ae-sins Sänfte abzusetzen?
- Sind Sie irre? - Fühlen Sie sich nicht beleidigt.
Das ist ein Befehl von oben.
Die Flüchtige tarnt sich gut.
Wir sollen ausnahmslos alle Passanten überprüfen.
Hr. Haengrang, setzen Sie die Sänfte ab.
Wir bitten um Entschuldigung.
Wir sind angewiesen, alle zu inspizieren, auch die der Oberschicht.
Ist sie...
...meine Verlobte?
In Ordnung. Sie können wieder einsteigen, Dame Ae-sin.
Haben Sie zufällig eine Frau gesehen, die so aussieht?
Oh, sie ist wunderschön.
Was hat Ihnen die schöne Frau getan, dass Sie so einen Aufstand machen?
Dem Volk missfällt bereits, was die Japaner tun.
Aber sie verwarf ihren Stolz
als Frau Joseons
und arbeitete für Geld als Geisha.
Ihr darf nicht vergeben werden, oder?
Das ist traurig.
Herrin.
Da draußen herrscht momentan großes Chaos.
- Wenn Sie hierbleiben... - Das weiß ich.
Ich sollte keine Zeit verlieren.
Gehen wir.
Ich werde vorerst zu tun haben.
Ich brauche einen Vorwand, um nach Tschemulpo zu gehen.
Tschemulpo?
Dieses Joseon-Drecksweib!
Dank dieses einen Joseon-Weibs
wurden unsere Soldaten hingerichtet.
Und der König von Joseon machte mein Anbiedern
bei den Amerikanern schlecht.
- Wenn wir das Weib kriegen... - Dann schnappen Sie sie.
Was führt Sie her?
Bei Beteiligung der Gesandtschaft Japans
kann es zum diplomatischen Kräftemessen werden.
Ich kann nicht das Haus abfackeln, um eine kleine Ratte zu fangen.
Trotz allem
müssen Sie sie finden.
Die Polizei von Joseon sucht sie schon im großen Stil.
Wir wollen Präsenz zeigen.
Sie soll wissen, dass alle Landrouten gesperrt sind.
Riegeln Sie den Hafen von Tschemulpo ab.
Sie wird unter falscher Identität nach Shanghai fliehen wollen.
Dies ist
ein Gruppenreiseschein, ausgestellt nach ihrem Verschwinden.
Fünf Japaner, neun Chinesen und sechs Personen aus Joseon.
Sie muss eine von denen sein.
In Ordnung.
Aber erst müssen Sie mich bezahlen.
Zuerst das Geld.
Ich soll Dinge suchen, die es nicht gibt. Da fürchte ich um die Bezahlung.
- Das ist mein Beruf, wissen Sie? - Was war das?
Nehmen Sie andere Leute, wenn Sie nicht zahlen wollen.
Sagen Sie schon.
Nein. Blinde Passagiere?
Das ist unmöglich.
Davon weiß ich nichts.
Meine Leute haben etwas Hand angelegt,
aber Sie machen zu viel Lärm.
Gut, jetzt strengen Sie mal Ihr Gehirn an.
Bitte, nicht töten.
Glauben Sie, wir schlagen Sie wegen Ihrer blinden Passagiere?
Wie bitte?
Wir wollen nur sichergehen.
Ich will nicht mein Schwert nehmen müssen,
wenn Fäuste nicht reichen.
Es ist... in drei Tagen.
Sie sagten, sie kommen gegen Mittag.
Ich soll nur dafür sorgen, dass ein Mädchen an Bord geht.
Ich sage die Wahrheit.
Bitte töten Sie mich nicht.
Es muss ein junger Mann sein, kein Mädchen.
Nein, mein Herr.
Mir wurde gesagt, es sei ein Mädchen. Das ist die Wahrheit.
Er sagt die Wahrheit.
In drei Tagen.
Gegen Mittag.
Wo sollen Sie sie treffen?
Ich treffe den US-Soldaten, der aussieht wie einer aus Joseon.
Richten Sie das aus.
- Hol den Dolmetscher. - Jawohl.
Sie, keine Bewegung.
Sie schulden mir Geld.
Sie sind Schütze?
Ein US-Soldat soll bei meiner Hütte gewesen sein.
Wahrscheinlich Sie.
Sie wussten es, oder?
- Sie sind Schütze Jang aus der Hütte? - Wurde Ihr Arm angeschossen?
Geht es der Geisha gut?
- Welcher Geisha? - Sind Sie der Anführer?
Was reden Sie da?
Vergessen Sie es, einen Versuch war es wert.
Was schulde ich Ihnen?
Warum sind Sie dauernd in Dame Ae-sins Nähe?
"Dame Ae-sin"?
Ich sprach mit einem Mann. So sah er zumindest aus.
Es klingt, als wüssten Sie schon alles.
In dem Fall kann ich Sie nicht leben lassen.
Die Geisha... Warum halfen Sie ihr?
- Sie ähneln Ihrer Schülerin. - Glauben Sie, ich scherze?
Lassen Sie.
- Reden Sie, wenn ich schieße. - Lassen Sie das, es funktioniert nicht.
Es hat Kugeln geladen,
aber ihm fehlt das hier.
Aus Übersee. Ein amerikanisches Gewehr.
Warum will mich hier jeder unbedingt umbringen?
Ich schneide Ihnen den Kopf ab.
Sehe ich Sie je mit einem Stück Papier, bringe ich Sie um.
Seit ich nach Joseon zurückkehrte, wollte ich immer nur helfen.
Daran liegt es.
Sie sehen aus wie wir, sind aber amerikanischer Soldat.
Ich war 1871 Zeuge dessen, was Ihr Amerikaner uns angetan habt.
Es scheint, als wüssten Sie alles über uns.
Sollten Sie uns nicht verhören?
Warum wollen Sie uns helfen?
Ich tue, was ich will. Sie wollen keine Hilfe?
Ich vermute, Sie haben Hintergedanken.
Jetzt verhören Sie mich.
Nehmen Sie Ihr Geld und gehen Sie.
- Zahlen Sie. - Wie viel?
Geben Sie mir, was ich will? Dann wird es eine Menge.
Weg da!
TSCHEMULPO
ZOLLAMT TSCHEMULPO
Ok, gehen wir.
Los, gehen wir.
Alle durchsuchen, die verdächtig aussehen.
Alle Leute aus Joseon und die Amerikaner.
Zum Beispiel...
...diesen Dreckskerl hier.
Das Joseon-Drecksweib!
Hayashi traut mir wohl nicht.
Dies ist einer seiner Männer.
Tun Sie Ihre Arbeit.
Hauen Sie ab.
Alle an Bord, bitte!
12 UHR SHANGHAI
Alle an Bord, bitte!
12:30 UHR
Das Schiff nach Shanghai legt in Kürze ab.
Kommen Sie, Beeilung.
Steigen Sie ein, bevor es zu spät ist.
Gehen Sie jetzt an Bord.
Bitte steigen Sie ein.
Das Schiff legt in Kürze ab.
Übrigens,
die Kaufleute, die wir in der dritten Klasse sahen...
Warum sehen wir hier keinen von ihnen?
Wie bitte?
Wir müssen sofort los.
Wir müssen zum 13-Uhr-Zug.
Verpassen wir den Zug, verlieren wir das Mädchen.
- Was meinen Sie damit? - Unsere Anweisungen
waren zu detailliert, da war was faul.
Sie ist nicht hier! Hayashi wurde gelinkt.
Das Weib ist über Land unterwegs.
Los! Wir müssen zurück zum Bahnhof!
Hier! Schnappt den Mistkerl!
Sie ist nicht hier. Wir müssen zum Zug.
Die Schweine wollen uns hier festhalten!
Wir haben keine Zeit für so was! Wir müssen Hanseong Bescheid geben...
Ein Telefon.
BAHNHOF TSCHEMULPO
Verdammt.
Die Geisha...
Sie ist noch in Gefahr.
Was tun Sie dann hier?
Wir täuschten vor, dass sie als blinde Passagierin
von Tschemulpo nach Shanghai reisen würde.
Sobald die Musin-Gruppe den Bluff aufdeckt,
suchen Sie die Landroute ab.
Zum Glück gibt es nur zwei Züge am Tag.
Sie verpassen den Zug und hängen in Tschemulpo fest.
Da lang!
Wir wollen Hanseong über Land verlassen, während sie dort sind.
Warum erzählen Sie mir das?
Weil das amerikanische Militär
nicht durchsucht wird.
Bitte helfen Sie uns.
Helfen Sie uns, damit sie Hanseong sicher verlässt.
Sie trauen mir? Warum sollte ich Joseon helfen?
Sie schossen sich in den Arm, um ihr das Leben zu retten.
Nein, Sie irren.
Ich wollte nicht der Geisha das Leben retten.
Sondern Go Ae-sin.
Ich schulde Ihnen etwas Teures zu trinken.
Muss ich jetzt die Geisha retten?
Guter Stoß.
Kyle.
Wollen Sie den Ausflug machen?
Natürlich.
Es ist alles bereit.
Wann bricht Major Moore auf?
Sobald er einen Dolmetscher findet.
Sie haben doch mich.
Es ist eine Privatreise, nicht Ihr Aufgabenbereich.
Ich habe nachgedacht.
Was denn jetzt?
Die Polizei sperrte alle Ausfallstraßen aus Hanseong,
um eine Geisha zu finden.
Und in dem Moment geht Major Moore
auf Reisen.
Noch dazu mit einem Mann, den er kaum kennt.
Ich bin sicher...
...dass er dem Mann helfen will.
Dann ist es doch mein Aufgabenbereich.
Warum würden Sie...
Ich bin ein Mann Joseons.
Mehr ein Mann Joseons als alle anderen in diesem Gebäude.
Sie können mir also vertrauen.
Alles Gute, ich hoffe Sie kommen heil an.
Danke. Und...
...verzeihen Sie mir, dass ich Ihr Zimmer durchsuchte.
Das waren Sie?
Ich gab den Tipp.
Warum helfen Sie mir?
Ich will den Untergang von Joseon noch hinauszögern.
Möge Gott mit uns sein auf unserer Reise durch Joseon.
- Passen Sie auf sich auf. - Keine Sorge.
Die zweite Zeile meines Gedichts: "Auf geht's."
Wie kommt diese Uhr...
...nur immer wieder zu mir?
Genau wie mein Karma, Großvater.
Die Herrin ließ Ihnen jedes Jahr einen Anzug schneidern.
Ein Anzug ist vielseitig einsetzbar.
Wozu würde ihn meine Verlobte nutzen?
Was nun?
Der nächste Zug geht morgen früh um 7 Uhr.
Reitet nach Hanseong.
Sie fahren nach Shanghai.
Und nicht mit dem Boot.
Reitet nordwärts.
Ich habe hier etwas zu erledigen.
Sie bleiben allein zurück?
Stimmt was nicht?
Ich muss etwas prüfen.
Ist er...
...Amerikaner?
Ja, er ist amerikanischer Offizier.
Wir Dolmetscher der Gesandtschaft
helfen ihm auf seiner Reise.
Ist der Mann da hinten auch Dolmetscher?
Ich bin Major Kyle Moore, US-Marinekorps.
Würde mir mal jemand erklären,
warum ich hier mitten auf der Straße stehen muss?
Mit dem ersten Teil stellte er sich vor.
- Dann Flüche. - Los, hauen Sie ab.
Kommen Sie her. Kommen Sie.
Herrin, trinken Sie das.
Trinken Sie es aus.
Das ist ein Schmerzmittel.
Bleiben Sie bei uns.
Sie ist tief und muss genäht werden.
Ich habe anderen zugeschaut, aber noch nie selbst genäht.
Ich glaube, Sie brauchen einen Arzt...
Auf keinen Fall. Wären wir sonst hergekommen?
Ich mach's.
Ich war 30 Jahre lang Näherin.
Es ist wie das Nähen.
Ich brauche Nadel und Faden.
Möge Gott mit Ihnen sein auf Ihrer Reise.
Er wünscht Ihnen Glück.
Passen Sie gut auf.
Kommen Sie nicht.
Kommen Sie nicht her.
Sie sollten nicht kommen.
So sieht man sich wieder, meine Dame.
So früh, an einem Bahnhof.
Ich war in einem Tempel.
Was soll ich mit Ihnen tun?
Sehen Sie nicht, dass ich Trauerkleidung trage?
Treten Sie zur Seite,
bevor ich Sie töte.
Wäre ich nicht etwas schneller?
Wären Sie das?
Ich glaube nicht.
Ich kann es tun,
aber Sie wohl nicht.
Sie sollten nicht kommen, aber Sie kamen.
Außerdem wissen Sie es bereits.
SCHNEIDEREI TAERA
Sie haben sie repariert.
Einen Moment.
Es war so eine traurige Melodie.
Es hat geklappt?
So sieht man sich wieder.
Gestern bei der Arbeit
zerbrach ein Schwert, das ich liebte.
Dann muss es ein harter Kampf gewesen sein.
Ich kämpfte gegen einen Schützen.
Ich bin Schwertkämpfer, kein Schütze.
Also schoss ich in sein Bein.
Wenn Sie einen Hinkenden sehen,
sagen Sie mir bitte Bescheid.
Ich verfolgte ihn, aber verlor seine Spur.
Ich sollte hier warten.
Ich dachte, ich verpasse dich wieder.
Ich auch.
Was macht deine Wunde?
Und deine?
Gu Dong-mae sucht
einen Mann mit einer Beinverletzung.
- Bist du das? - Es stimmt, ich wurde angeschossen,
aber ich bin kein Mann.
Halte es geheim.
Du bittest um einen Gefallen?
Danke.
Dann sind wir quitt,
für die Bootsfahrt.
Ich hätte nie das Boot nehmen sollen.
Ich ruderte die ganze Strecke.
Zum Bedauern ist es zu spät.
Ich dachte, Liebe sei einfach.
Aber sie ist schwer.
Für alles...
Entschuldigung.
Wir können aufhören, wenn es zu viel wird.
Wir können jederzeit aufhören.
Also hören wir nicht heute auf.
Heute...
...machen wir einen Schritt vorwärts.
Sag mir.
Sich vorstellen.
Die Hand geben.
Was machen wir als Nächstes?
Es wird nicht gehen.
Es heißt hug.
Ich habe schon alle Wörter mit H gelernt.
Wenn ich das nicht trage, könnte meine Verlobte enttäuscht sein.
Ich möchte hell brennen und dann vergehen.
Zahlt die Armee der Gerechten gut?
Wenn ja, bin ich dabei.
Die aussichtslosen Dinge sind immer teuer und süß.
Wenn ich nicht kämpfen soll, provozieren Sie mich nicht.
Die Kläglichen hoffen, andere vom Verkauf des Landes abzuhalten.
Ich fürchte den Tod,
aber ich beschloss, eine Flamme zu sein.
Heute sterben Sie durch die Hand eines Manns aus Joseon.
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