All language subtitles for 15 schwierig auszusprechende Wörter

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Original subtitles

Hallo und willkommen zurück zu meinem Kanal. Für alle, die neu hier sind:

Ich bin Clara, Deutschlehrerin und Prüferin

und seit über zehn Jahren bringe ich Menschen aus aller Welt die deutsche Sprache bei.

Hier auf meinem YouTube Kanal sprechen wir über alles, was die deutsche Sprache betrifft.

Ich gebe dir Tipps und wir erweitern gemeinsam deinen Wortschatz.

Wenn du also dein Deutsch mit Spaß verbessern möchtest, like dieses Video und folg mir unbedingt,

damit du auch in Zukunft keines meiner Videos verpasst.

Aber genug der Worte.

Wir kommen jetzt zum Thema.

In diesem Video sprechen wir nämlich über deutsche Wörter,

die viele von euch vermutlich falsch aussprechen.

Also, los geht's!

Wenn ihr jetzt denkt,

dass ich mit “Eichhörnchen” starte, dann muss ich euch leider enttäuschen,

denn es gibt schon unzählige Videos dazu und ich will euch ja schließlich nicht langweilen.

Daher lassen wir das arme Eichhörnchen heute mal in Ruhe

und konzentrieren uns auf Begriffe, die wir öfter im Alltag benutzen.

Das erste Wort, das viele falsch aussprechen, ist das hier.

Oft höre ich nämlich [Entschuldigum] oder

[Entschuldigung] mit einem stark betonten “g” am Ende.

Es ist aber auch wirklich ein schwieriges Wort, vor allem wegen der vielen Konsonanten,

die aufeinander folgen.

Also: “n-t-s-c-h”.

Daher üben wir jetzt mal, wie es richtig ausgesprochen wird.

Also: [ɛntˈʃʊldɪɡʊŋ].

Und hier noch einmal in Silben unterteilt.

“Ent-schul-di-gung”.

Achte unbedingt darauf, dass am Ende “n” und “g” ineinander fließen,

also: “ng”.

Für diesen Laut gibt es

sogar ein eigenes phonetisches Symbol.

Also: [ɛntˈʃʊldɪɡʊŋ].

Und auch das “t” verschwimmt hier mit dem “sch”.

Es ist dann nicht [t-schuldigung], sondern [tˈʃʊldɪɡʊŋ],

Wie auch in [t͡ʃʏs],

Also nochmal:

[ɛntˈʃʊldɪɡʊŋ].

Oder wie es in der Umgangssprache gesagt wird:

[tˈʃʊldɪɡʊŋ].

Tschuldigung, darf ich bitte durch?

Auch dieses Wort bereitet vielen Schwierigkeiten.

Dabei ist für einige vor allem das Doppel-“e” problematisch.

Ich höre dann sehr oft [beilen], aber hier werden beide “e”s separat ausgesprochen.

Also: [bəˈʔaɪ̯lən].

Und das erste “e” ist auch kurz, [bəˈʔaɪ̯lən], nicht [beheilen].

Also: [bəˈʔaɪ̯lən].

Ich muss mich beeilen.

Auch “Fernbedienung” wird häufig falsch ausgesprochen.

Oft wird zum Beispiel das “r” dann stark betont oder gerollt.

Und auch die Endung “ung” ist ,wie bei “Entschuldigung”, für viele nicht leicht auszusprechen.

Es heißt also nicht [Fernbedienung] oder [Fernbedienung],

sondern [ˈfɛʁnbəˌdiːnʊŋ].

Das “r” hört sich fast wie “ea” an - [ˈfɛʁnbəˌdiːnʊŋ].

Hier ein kleiner Disclaimer: Regional, wie zum Beispiel

in Bayern, ist es tatsächlich üblich das “r” zu rollen.

Wenn du also in Bayern wohnst und den Dialekt sprechen möchtest,

dann kannst du das “r” in “Fernbedienung” gerne rollen.

Im Hochdeutschen jedoch wird es so ausgesprochen:

[ˈfɛʁnbəˌdiːnʊŋ].

Gibst du mir bitte mal die Fernbedienung?

5 oder 55 oder 555.

Bleiben wir aber erst einmal bei der 5.

Hier ist der Umlaut das Schwierige bei der Aussprache.

Wenn man aus einem Land kommt, wo es diese Umlaute auch gibt

in der Sprache, dann ist das kein Problem.

In vielen Sprachen gibt es sie aber nicht, die Umlaute,

und daher ist es für viele schwierig, sie auch auszusprechen.

Es heißt nämlich nicht [funf], sondern [fʏnf].

Hörst du den Unterschied?:

[funf] - [fʏnf].

Hier habe ich übrigens einen kleinen Trick für dich.

Wenn du das “ü” nicht aussprechen kannst,

sprich ein langes “i” und spitze dabei die Lippen,

denn die Zunge hat beim “i” und “ü” die exakt gleiche Position im Mund.

Nur die Lippen Form ändert sich, also: “i-ü”,

[fʏnf].

Lass es mich in den Kommentaren

wissen, ob der Trick bei dir funktioniert hat.

Achtung! Was ich eben gesagt habe war [fühnf].

Ich habe das eben sehr übertrieben dargestellt.

Aber es ist wichtig, dass du weißt, dass das “ü” in “fünf” kurz ist.

Also wir sagen nicht [fühnf], sondern [fʏnf].

Ich komme fünf Minuten später.

“Geschichte”-

Bei diesem Wort habe ich schon viele Varianten gehört.

[Gesichte], [Gesischte], [Geschite] und noch vieles mehr.

Und ich sehe auch, warum das Wort so schwierig ist.

Zum einen kann man es leicht mit dem Wort “Gesicht” verwechseln.

Und zum anderen haben wir nicht nur den “sch”-,

sondern auch den “ich”-Laut.

Also, üben wir das einmal zusammen:

“Ge-schich-te”,

“-schich-”,

“Ge-schich-te”.

Die Mutter erzählt der Tochter eine Geschichte.

Wenn dir das zu schnell ging, kannst du es zu Hause

natürlich so oft wie du möchtest, wiederholen und üben.

Falls du Probleme mit dem “ich”-Laut hast,

habe ich auch hier einen kleinen Trick für dich.

Sag den Buchstaben “j”, also “j”,

und lass die Zunge an der exakt gleichen Stelle.

Dann hörst du auf deine Stimme zu verwenden und presst einfach nur die Luft raus.

Also: “j-ch”.

Denn auch hier haben “j”

und der “ich”-Laut die exakt gleiche Zungenposition.

Also: “j-ch”.

Und damit wären wir auch schon

bei dem nächsten unaussprechlichen Wort für viele, nämlich “Chemie”.

Hier kannst du denselben Trick anwenden, denn auch hier haben wir am Anfang, den “ich”-Laut.

Also sag “j” und presse die Luft oberhalb der Zunge vorbei:

[çeˈmiː].

Regionalbedingt hört man manchmal auch [keˈmiː],

zum Beispiel in Bayern oder [ʃeˈmiː], zum Beispiel im Rheinland.

Die hochdeutsche Aussprache allerdings ist [çeˈmiː].

Ich studiere Chemie.

Hier habe ich noch ein kniffliges Wort.

Nicht, weil es so schwierig auszusprechen ist, sondern

weil das Wort anders aussieht, als es ausgesprochen wird.

Hast du jetzt zum Beispiel gedacht, dass es [Lachs] ausgesprochen wird? Dann ist das leider nicht richtig,

denn das “ch” in der Mitte wird hier wie” x”

oder “ks” ausgesprochen, also [laks].

Wenn man es einmal weiß, dann ist es gar nicht so schwierig, es richtig auszusprechen.

Nur die Schreibweise irritiert am Anfang ein bisschen.

Also, [laks].

Ich esse ein Stück Lachs.

Und jetzt kommt ein Wort, das sicher schon viele zur Verzweiflung gebracht hat:

“Höhe”.

Wir haben am Anfang ein stimmhaftes und in der Mitte ein stimmloses “h”.

Also, [ˈhøːə] und nicht “Höhe”.

Außerdem haben wir den Umlaut “ö”, und auch dieser ist nicht einfach auszusprechen.

Aber natürlich habe ich auch hier eine kleine Aussprachetechnik für dich.

Wenn du das “ö” nämlich nicht aussprechen kannst, sag einfach “e”

und spitze dann die Lippen: “e-ö”.

Denn beim “e” und “ö” hat die Zunge, wie beim

“i” und “ü”, auch die gleiche Position.

Noch mal: [ˈhøːə].

Der Eiffelturm hat eine Höhe von etwa 330 Metern.

Beim nächsten Wort muss ich mich in Acht nehmen, denn viele Muttersprachler verstehen

bei dieser Ausspracheregel keinen Spaß:

“fertig”.

Es wird nämlich nicht [fertik] ausgesprochen, sondern [ˈfɛʁtɪç].

Es gibt eine Regel, siehe Duden, die besagt, dass “-ig” am Ende,

im Hochdeutschen, wie der “ich”-Laut ausgesprochen wird,

also [ˈkøːnɪç], [ˈfɛʁtɪç], [ˈveːnɪç], [leˈbɛndɪç]

und so weiter.

Folgt nach “ig” allerdings noch ein Vokal, wird es wieder wie “ig” ausgesprochen,

also [ˈkøːnɪɡə], [ˈfɛʁtɪɡə], [ˈveːnɪɡɐ], [leˈbɛndɪɡəs]

und so weiter.

Hier der Duden-Eintrag für alle, die sich jetzt mit mir streiten möchten.

Natürlich ist auch hier die Aussprache, wie immer, regionalgefärbt.

In Bayern wird “ig” am Ende wie “ik” ausgesprochen, also “fertik”.

In diesem Video haben wir aber gesagt, geht es um die hochdeutsche

Aussprache und die ist nun mal [ˈfɛʁtɪç].

Hast du schon einmal versucht, dir das hier beim Bäcker zu bestellen?

Auch hier folgen gleich am Anfang zwei

Konsonanten aufeinander und davon ist einer auch noch das “r”,

was das Ganze zu einem kleinen Zungenbrecher machen kann.

Aber auch das “b” wird von vielen oft wie ein “p”, also [Prezel], ausgesprochen.

Die richtige Aussprache ist jedoch [ˈbʁeːt͡sl̩].

Wenn du jetzt in der Jugendsprache versiert bist,

dann müsstest du auch den Ausdruck “Bre” kennen und ihn auch aussprechen können

-bedeutet “Bruder”.

Füge dann noch ein “-zel”

hinterher und voilà, du hast “Brezel”.

Ich hätte gern eine Brezel.

Ein kleiner Tipp für die Aussprache des Buchstabens “r”, also “r”.

Viele haben damit Schwierigkeiten.

Es gibt einen einfachen Trick: Ihr nehmt euch einfach ein Glas Wasser

und tut so, als ob ihr Gurgeln würdet, denn genau da findet der “r”-Laut statt.

Wenn ihr also; zum Beispiel; eine Mundspülung benutzt und gurgelt,

könnt ihr wunderbar den Buchstaben “r” trainieren.

Kommen wir zum nächsten Ausspracheproblem.

Es gibt einmal den “Kuchen” und es gibt einmal das Verb “kochen”.

Der “Kuchen” ist ein Gebäck und “kochen” bedeutet Essen zubereiten.

Oft wird aber aus “kochen” “Kuchen” und das führt dann in einem Gespräch oft zu Missverständnissen.

Hier also unbedingt aufpassen.

Ich koche etwas Leckeres.

Das “o” ist kurz:

[ˈkɔxn̩]

und nicht “Kuchen”, wo das “u” lang ist.

Jetzt kommt noch einmal ein richtig schwieriges Wort

mit dem sogar Muttersprachler manchmal Probleme haben,

“Psychologie”. Dieses Wort ist eine einzige Baustelle.

Zunächst einmal wird das “p” am Anfang ausgesprochen.

Zum anderen wird das “y” wie ein “ü” ausgesprochen.

Und damit noch nicht genug.

Es gibt auch noch den schwierigen “ich”-Laut.

Wir gehen einfach direkt in die Praxis, ohne weitere langweilige Theorie.

Also: “Psy-cho-lo-gie”,

“Psychologie”.

Sie hat Psychologie studiert.

Das nächste Wort, das viele falsch aussprechen, ist das hier.

“Qu” wird im Deutschen nämlich nicht wie “que”,

sondern “kw” ausgesprochen, also wie “kw”.

Daher heißt es nicht [quatschen], sondern [ˈkvat͡ʃn̩].

Lass uns bald mal wieder quatschen.

Bei diesem Laut berühren die Schneidezähne die Unterlippe:

[ˈkvat͡ʃn̩].

Und das nächste Wort: “Strohhalm”.

Das ist auch ein kniffliges Wort.

Dabei ist das erste “h” in der Mitte stumm und das zweite stimmhaft.

Also nicht [Strohhalm], sondern [ˈʃtʁoːˌhalm].

Im Prinzip wird einfach nur ein “h” ausgesprochen und das “o” davor einfach verlängert.

Also: [ˈʃtʁoːˌhalm].

Ich trinke die Cola mit einem Strohhalm.

Übrigens, wenn dir dieses Wort doch zu kompliziert ist, dann sag einfach “Trinkhalm”.

Ich trinke die Cola mit einem Trinkhalm.

Wie sprichst du dieses Wort aus?

Hast du [Becker]

oder [Bexer] gesagt? Dann ist das leider nicht richtig.

Denn auch in diesem Wort haben wir unseren beliebten “ich”-Laut.

Also: [ˈbɛçɐ].

Und auch das “r” am

Ende, wie du vielleicht festgestellt hast, wird eher wie ein “a” ausgesprochen:

also, [ˈbɛçɐ].

Ich trinke Kaffee aus einem Becher.

Kommen wir nun zu unserem letzten Wort.

“Tatsächlich”,

ähnlich wie “Psychologie”, hat auch einige Baustellen.

Angefangen vom “ts” bis hin

zu dem “ich”-Laut der gleich zwei mal kurz hintereinander auftaucht.

Am besten, wir unterteilen auch dieses Wort in seine Silben,

damit wir hier die Aussprache besser üben können:

“tat-säch-lich”.

[ˈtaːtˌzɛçlɪç]

Das “ts” zwischen “a” und “ä” wird fast wie ein “z” ausgesprochen:

[ˈtaːtˌzɛçlɪç].

Er hat mich tatsächlich eingeladen.

Das waren meine Top 15,

der am schwierigsten auszusprechenden deutschen Wörter.

Welche Wörter findest du besonders schwierig auszusprechen?

Lassen es mich unbedingt in den Kommentaren wissen.

Das wars jetzt von meiner Seite.

Ich freue mich bis zum nächsten Mal. :)

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