All language subtitles for Maria Wern, Kripo Gotland 8x07 Im Schatten.deu

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

*Gelächter*

(Betrunkener): Wie der an der Bar stand! Teufel auch!

(Mann): Er stand da wie des Teufels General.

(2. Mann): Aber er hatte auch was im Kopf, er war klug!

(1. Mann): Genau!

Also, mach's gut. - Du auch.

(1. Mann): He, Jungs, wartet, wartet!

als Per Arvidsson

als Sasha Raufi

*Beklemmende Musik*

Ts, Ts...

*Ein Betrunkener grölt*

Kenneth?

Lelle?

Wollt ihr noch weiterfeiern, oder was?

Scheiße!

*Hallender Schlag*

Eva Röse als Maria Wern

Erik Johansson als Sebastian Stahl

(Reporter): Der Raubüberfall letzte Nacht ist schon der fünfte.

Die Tourismusdirektorin von Visby, Ingrid Kruse,

wirft der Polizei nun vor, nicht genug zu tun...

(Reporterin): Ingrid Kruse sorgt sich deshalb

um den Großen Preis von Skandinavien.

(Reporter): Tausende Besucher werden erwartet,

aber laut Kruse melden nun mehrere Hotels Stornierungen.

(Überfallopfer): Ich war erst mit Freunden beim Trabrennen.

Danach gab es dann eine kleine Kneipenrunde. Es war wild.

Am Ende des Abends konnte ich kaum noch gerade stehen.

Wollen Sie wirklich keinen Rachenputzer?

(Maria): Nein. Ich habe meine Grundsätze. Danke.

Und wann weichen Sie mal davon ab?

Wie sah die Uhr aus, die man Ihnen gestohlen hat?

Kommen Sie doch später auf einen Drink.

Hm. Wie sah die Uhr aus? Es war so eine.

Ein Sammlerstück, aber mit Weißgold-Armband.

Kommen Sie näher, ich beiße nicht.

Das sehe ich auch von hier, danke.

Sie haben keine Ahnung, wie der Täter aussah?

Scheiße auch, das ging so verdammt schnell. Einfach Peng!

Ich bin mir ziemlich sicher,

das war so ein Kebab-Fresser, ein Flüchtling.

Das habe ich auch dem Polizisten Vorort gesagt. Hm...

So einfach nur "Peng"?

Also... Ja, mein Gott,

ich hab ihn nur kurz gesehen, er war dunkel. Sie wissen schon.

Mhm...

*Ruhige Musik*

(Sasha): Was heißt ausländischer Hintergrund?

(Arvidsson): Lies den Bericht! War er Finne, Somalier?

Hatte er dunkle Haut wie wir, oder nur schwarzes Haar wie du?

Wir sollten die Beschreibung trotzdem an die Medien geben.

Der ausgeraubte Typ sollte zurückhaltender sein.

Er ist nicht glaubwürdig. Den Eindruck hättest du auch.

Hier: Ein Taxifahrer sah einen Mann kurz nach dem Raub

am Stadttor vorbeiradeln. Gleiche Beschreibung. Er ist selbst...

... ausländischer Herkunft? Ja. Na ja...

Das heißt nicht, dass der Mann was mit dem Überfall zu tun hat.

(Sebastian): Die ersten vier Überfälle waren ähnlich:

Betrunkene Restaurantbesucher

werden in der Nähe der Stadtmauer überfallen.

Die Überwachungskameras haben nichts erfasst.

Aber die Leute glauben, wir rühren keinen Finger.

Die Täterbeschreibung muss an die Öffentlichkeit.

Herrgott, es werden immer mehr und brutalere Serientäter!

Lassen wir uns das vorwerfen?

Aber ein Täterprofil hilft ohne brauchbare Beschreibung nicht!

Aber wir müssen doch weitere Überfälle verhindern!

Im Moment haben wir weder Zeugen noch technische Beweise.

Hat jemand einen anderen Vorschlag?

Hartman, das wirst jetzt du entscheiden müssen.

(Seufzend): Wir warten ab.

*Gedämpfte Akkordeonmusik*

(Frau ruft): He, Arvidsson!

Habt ihr... Habt ihr den Täter schon?

Hej, Ingrid. Schön, dich zu sehen.

Ah, in der Stadtverwaltung geht es nur um die Trabrennwoche und...

wenn nun die Touristen ausbleiben, können wir die vergessen.

Wir tun alles, um weitere Raubüberfälle zu verhindern.

Tja, dann viel Erfolg! Ingrid, wo ist dein Fahrradhelm?

Mit der Frisur?

*Ruhige Musik*

*Leise gedämpfte Stimmen*

(Helena): Hej, Mama! - Hej!

(Helena): Wann hast du Schluss? - So in einer Stunde.

Dann komme ich noch mal. - Okay. - Bis gleich.

Was ist los? Kommst du nicht ins Bett?

Äh, Emil antwortet nicht. Ich hole ihn ab.

Im Ernst? Der wird bloß sauer. Er ist erwachsen!

Ja, aber ich will ihn abholen. Du verhätschelst ihn.

Ich verhätschele ihn nicht!

Warte mit Elterntipps bis du selber... Bis ich selber?

Ich bin bereit! Ich warte!

Willst du einen Mann verhätscheln oder lieber...

Komm her und verhätschele mich.

*Laute Musik und Stimmengewirr*

(Emil): Was tust du denn hier? Machst du nicht gleich Schluss?

Nein, ich hänge eine Stunde dran. Ich komme dann.

Ich gehe spazieren. Dann fahren wir. Nein, nicht nötig.

Ich hab das Rad und fahre nach Hause. Nein, ich warte.

He, der Junge arbeitet saugut. Saugut? Wirklich? Sieh einer an!

Mama! Wenn er das zuhause auch tun würde!

Wie wär's mit ein paar Tipps? Lass es gut sein. Fahr heim.

Ich bin in einer Stunde draußen. Nein, ich hab das Rad. Mama!

*Leise gedämpfte Stimmen*

(Frau schreit): Nein!

*Spannungsvolle Musik*

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

*Kampfgeräusche*

Polizei! Stehen bleiben!

Alles okay? Ja. Sicher?

Stehen bleiben!

Helfen Sie ihr. Rufen Sie die Polizei!

*Dynamische Musik*

*Ein Auto hupt*

*Beklemmende Musik*

*Kampflaute*

*Schmerzlaute*

*Maria keucht*

(Keuchend): Nein, nein...

*Sie keucht*

(Schreit): Scheiße!

Hej! Hallo.

Hej, wie geht's?

Ganz gut, mir ist nur ein bisschen schwindlig.

Okay. Ist die Polizei verständigt? Unterwegs.

Er hat das verloren.

Ich muss es kurz behalten, wegen der Fingerabdrücke.

Hat er Ihnen sonst noch was entwendet?

Das ist nicht meins. - Seins?

*Handyklingeln*

Haben Sie gesehen, wie er aussah? Nein, leider nicht. Moment.

Hallo?

(Emil): Wo bist du? Ich komme. Bin gleich da.

Zu spät. Ich radle gerade durch den Park.

Mensch Emil, wieso wartest du nicht auf mich?

Wenn du ans Telefon gehen würdest...

Wie schwer ist es, zehn Minuten zu warten?

Ich wollte dich doch mitnehmen!

Ich bin gleich zuhause, soll ich umdrehen? Nein.

Und behalte das Telefon in der Hand!

Wir reden, wenn ich nach Hause komme.

*Polizeisirenen*

Wo bleibst du? Wir müssen los. Komme...

Du,... ich will noch kurz mit Emil reden, ja?

Mich entschuldigen. Ich war unmöglich. Nicht jetzt.

Lass ihn zumindest fünf Stunden schlafen. Wir kommen zu spät.

Emil?

Emil? Du, ich wollte nur wegen gestern...

(Emil): Oh bitte, was soll das?

Ich habe die ganze Nacht gearbeitet. Lass mich schlafen!

Entschuldige, Liebling.

Ja, jetzt freust du dich, hm? Ich habe keinen Mucks gesagt.

Er war so... 1,80 groß.

Normale Figur. 30, 35.

Ähm... ja, braune Augen und dunkles Haar.

Vielleicht außereuropäische Herkunft, ich weiß es nicht.

Schwarze Kapuzenjacke, mit weißem Markenzeichen auf einer Seite.

Ich habe das Handy aufgekriegt. - Komm her.

(Oskar): Kaum Anhaltspunkte. Keine Bilder, aber... hier.

Ist das Paschtu? Nein, eher...

... irgendein Kurdisch. Ja, Sorani.

(Hartman): Ja, und was steht da?

Ah, Verschiedenes. Hier laut Google Übersetzer:

"Ich rede erst mit dir, wenn du mit dem aufhörst, was du machst."

Sieht man, wer das geschickt hat? Nein, aber ich bin dran.

He, warte mal! Maria!

Wollen wir?

Wollen wir?

Nach dieser App, die ich runtergeladen habe,

ist es jetzt günstig.

Der Mond ist im richtigen Winkel. Du spinnst völlig!

Du hast...

Wow!

Komm,... ja, du schaffst es. Ja, ja! Komm schon, komm schon!

Hoch, hoch, hoch! Geschafft!

Drei, bravo!

Danke, und jetzt du. Nein, nein, nein, nein!

(Seufzend): Das halte ich nicht aus.

Ich sprach mit der Frau, die gestern überfallen wurde.

Zum Glück hast du ihr geholfen, Maria,

sonst wäre sie eine sehr kostbare Uhr losgeworden,

oder 'nen 18-Karat Verlobungsring mit sündhaft teurem Stein. Okay.

Beim vorigen Überfall ging es auch um die Uhr.

Ja. Wert über eine Million. Seht ihr das Muster?

Die Gassen sind zu dunkel, um den Wert zu schätzen.

Also wurden die Opfer irgendwo ausgewählt.

Alle waren zuvor in "Kruses Krug". Wo liegt der?

Am alten Marktplatz. Emil arbeitet da.

Sasha könnte sich da umschauen. Sie kennt dort keiner.

Wir haben weder Ansatzpunkte noch Zeit.

Das mache ich. Ich kann mir so eine Uhr leihen.

Nein! Das Risiko ist unkalkulierbar.

Der Mann ist gefährlich! Das müssen wir planen.

Wir brauchen einen Beschluss der Staatsanwaltschaft.

Auf den wir wie lange warten?

Wir müssen was tun, ehe noch mehr passiert.

Komm schon! Lass sie hingehen! Nein! Nein!

Keine Chance! Sorry.

Da will ich jetzt den Boden sehen. Pass genau auf, so...

(Gast): Aus! Aus! Ui ui ui! Respekt!

Okay, kann ich noch einen äh... Gin Tonic, bitte?

Nein, tut mir leid, Sie haben genug.

Der ist für ihn. Ja, komm!

Nein, gehen Sie lieber an die frische Luft.

Nein, bitte noch einen Gin Tonic. Nein, tut mir leid!

Mist. Na, dann danke.

Danke für heute Abend und danke für den Drink. Bis dann. Bussi.

(Barkeeper): Alles Gute. (Gast): Oh, Entschuldigung.

(Lachend): Alles gut. Sehr nett. Ja, danke vielmals.

Tut mir leid, dass ich so bestimmend war.

Aber du weißt, wir müssen das richtig machen.

Sonst... Absolut! Kein Thema.

Du?

Wie sieht sie aus?

Die, die sagt, sie wäre deine Tochter.

Etwa so wie ich.

Ich habe gestern ihre Mutter gesehen.

Ich habe sie sofort erkannt.

Wir waren einen Sommer zusammen. Hier in Visby.

Ich wusste, dass sie einen Freund hatte,

aber das war mir egal. Es war uns egal.

Ich war so verknallt!

Sie ist einfach verschwunden.

Ich habe nichts geahnt.

*Nachdenkliche Musik*

Sie hätte doch wenigstens was sagen können... irgendwann.

19 Jahre lang, verstehst du?

19 Jahre!

Und ich habe nichts mitgekriegt...

Ich habe nichts geahnt.

Wenn ich das gewusst hätte.

Was hättest du dann gesagt, wenn du es gewusst hättest?

Ich weiß es nicht.

Alles ist einfach so...

Komisch?

Mhm...

Verwirrend?

Ja.

Stell dir vor, wie das für sie war.

Welchen Mut muss sie aufgebracht haben,

um diesen ersten Schritt überhaupt zu wagen?

*Stimmen und Musik aus der Bar*

Au! Verdammt! Loslassen, loslassen! Lassen Sie mich los!

He! Was ist los? - Sie hat zu viel getrunken.

Nein, ich hab ja nichts gekriegt. Lassen Sie mich los!

Morgan! Morgan! Idiot! Lassen Sie mich los!

Gehen Sie, wenn er Sie loslässt? Ja! Lass los, Mann!

Nein, nein, hier raus! So.

Oh, bitte! Sie können mich loslassen!

(Johan): Lass nur, ich mach das. - Okay.

Hören Sie auf! Sie dürfen gern wiederkommen.

Aber dann bitte, jedes zweite Glas: Wasser.

Was? Wasser trinken. Okay?

Kommen Sie alleine heim? Ja. Kein Taxi? Nein.

*Gelächter und Rufe*

*Beklemmende Musik*

(Junge): He, Schnecke, was geht ab?

(2. Junge): Gehst du mit auf eine geile Party? - Nein, keine Lust.

(1. Junge): Klar hast du Lust! - Also echt, ich will nicht.

Was willst du dann? - Hört auf!

Schluss jetzt! Lasst sie in Ruhe!

He, Alter, misch dich nicht ein!

Verschwindet. Geht nach Hause. Wir wollten nur...

Verschwindet! Okay!

Wir gehen ja schon!

Verfolgst du mich?

Entschuldige, ich äh...

Diese Überfälle in der letzten Zeit, weißt du...

Du, ich... ich kann dich wenigstens bis zur Tür bringen.

*Er seufzt*

Entschuldige!

*Sie atmet tief durch*

*Freizeichen*

Hallo? Hej...

Ich bin's. Jetzt sei bitte nicht sauer. Ich...

Was ist denn? Ich war in Kruses Krug und...

wir sollten uns morgen den Security-Mann dort vornehmen.

Er war eindeutig an meinen teuren Klunker interessiert.

Hallo? Hallo?

Bist du noch da?

*Maria seufzt*

Ja. Wir reden morgen darüber. Okay.

*Beklemmende Musik*

Okay. Bleiben Sie stehen! Stehen bleiben! Polizei!

Scheiße!

He! Halt!

(Schreit): Fuck! Scheiße!

*Sie atmet laut aus*

Sasha!

Du machst das nie wieder, ja?

Ich dachte nur, wenn ich... Hast du verstanden? Nie wieder!

Ja, ich lasse solche Sachen. Sehr gut.

Er heißt Morgan Wassgren und ist Security-Mann in Kruses Krug.

Er wird gerade hergeholt.

Es wurde in seinem Schrank auch ein Handy beschlagnahmt,

und darin ist die Nummer unseres Verdächtigen gespeichert:

Des Telefons, das ich gefunden habe.

Und wie seid ihr auf den Security-Mann gestoßen?

Das war ein anonymer Tipp.

Alle Opfer wurden ausgeraubt, nachdem sie in Kruses Krug waren.

Morgan gab dem Täter wohl Tipps, welche Gäste Wertsachen trugen.

Verdammter Mist.

Entschuldigung. Gute Arbeit, wirklich gute Arbeit.

Das ist Kennedy Diablo. Nur zweiter. Und...

was sagt jetzt dieser Morgan zu dem Handy in seinem Schrank?

Das gehört nicht mir. Das habe ich noch nie gesehen.

Mehr haben Sie nicht zu sagen?

Sehen Sie uns an, wenn wir mit Ihnen reden!

Aber was wollen Sie denn noch wissen?

Tja, allein im letzten Monat

hatten Sie Kontobewegungen von über 60.000 Kronen.

Das verdient kein Security-Mann.

Ja, ich spiele Poker. Manchmal läuft's gut.

Sie waren den ganzen Winter in Thailand. Lief wohl gut vorher?

Vor einer Weile zeigte Sie ein Gast an.

Ja, der war abgefüllt und wollte freiwillig nicht gehen. Und dann?

Ach, manchmal reicht reden allein eben nicht.

Das kennen Sie ja auch. Mhm.

Und wenn was passiert, wird einem die ganze Schuld zugeschoben.

Ich sorge doch nur dafür, dass die Gäste ihre Ruhe haben.

Solche Vorfälle gab es öfter. Klar. Einer trinkt immer zu viel.

Es ist mein Job... dass Sie Gäste so dekorieren?

Passiert das Ihnen denn nie? Nein.

Nun, da wir gerade so ehrlich miteinander sind, Morgan,...

erzählen Sie was über das Telefon.

Ich, äh...

Ich wäre dankbar, wenn das hier unter uns bleiben würde.

Es ist nicht bekömmlich fürs Geschäft,

wenn sich die Gäste hier nicht sicher und wohl fühlen.

Morgan Wassgren war doch mehrfach in solche Vorfälle verwickelt.

Wieso werfen Sie ihn nicht raus, zum Schutz Ihrer Gäste?

Ja. Ich habe versucht, ihn loszuwerden.

Aber mit unserem Arbeitsrecht ist das schwierig.

Dann hatte der Arme auch noch Probleme.

Also gab ich ihm noch eine Chance. Aus der wurden weitere...

Entschuldigung! Wir haben kein Entrecote und keinen Zucker.

(Nils): Dann fahr zum Großhändler und hol es bitte.

Ja. (Nils lachend): Danke.

Ich denke, ich habe da noch was für Sie. Kommen Sie.

Arbeiten hier mehrere Leute mit ausländischem Hintergrund?

Ja. Zuwanderer haben es schwer in den Arbeitsmarkt zu kommen.

Deshalb helfe ich ihnen beim Einstieg.

Zwei von ihnen wurden bereits nach einigen Monaten zum Küchenchef.

Der vermutliche Täter ist ausländischer Herkunft.

Könnte das jemand sein, der hier arbeitet?

Rashid haben Sie gerade gesehen.

Und zwei junge Frauen aus Eritrea machen die Tagesschicht.

Wann beginnt die Abendschicht? In zwei Stunden ziemlich genau.

Okay, dann komme ich noch mal. Moment! Nehmen Sie den bitte mit.

Ich fand ihn in einer alten Kiste.

Visby Boys? Erkennen Sie "Mister März"?

Ach du liebe Zeit! Was ist denn das?

Nein! Ja, doch!

Das ist nicht wahr! Also bitte! Nein...

Ja, wir waren damals jung und verrückt.

Na ja, zumindest jünger. *Nils lacht*

Den haben wir unter Freunden auf der Insel gemacht.

Alle Einnahmen gingen an hungernde Kinder in Afrika.

Können Sie den Tomas geben? Mit Vergnügen.

Okay, ich komm dann wieder. Okay.

Bis gleich. Bis gleich.

Hallo, Maria. Hej, wie steht's? Habt ihr den Täter gefasst?

Die Ermittlung läuft. Ich sage nichts.

Du weißt, die Hotels erhalten viele Stornierungen.

Und wenn das nicht bald endet...

Wir tun alles, um den Fall zu klären.

Ich würde gern eure Strategie kennen.

Ihr habt doch eine Strategie?

Mama, klar haben die eine.

Im Internet steht, dass ihr einen Ausländer sucht.

Geht ihr deshalb so verdammt vorsichtig vor?

(Johan): Jetzt übertreibst du.

(Ingrid): Der Trabrennverein wird in Visby nie wieder

einen so großen Wettbewerb ausrichten können!

Also hört damit auf, auf Zehenspitzen zu gehen,

nur weil es eventuell ein Ausländer ist.

Wir gehen unabhängig von der Herkunft des Täters vor.

Gott! Geht an die Öffentlichkeit! Ich muss jetzt gehen.

(Ingrid): Man glaubt ja langsam diesen Foren.

Johan, danke, dass du so nett zu Emil bist.

Er arbeitet so gern da. Ja, cool, schön.

(Ingrid): Die schreiben schon, ihr wärt "Flüchtlingsfreunde"

und traut euch nicht, das Erforderliche zu tun.

Was ist denn erforderlich? Krempelt die Ärmel hoch, verdammt!

Ja. Danke für den Tipp.

(Ingrid): Und Nils' Bedarf an Arbeitskräften kann sich ändern...

Es wäre doch ausgesprochen schade,

wenn dein Sohn seinen Job verlieren würde.

Du willst wissen, was wir denken?

Ich denke: Wir machen unseren Job so gut wir können!

Und wir nehmen Tipps von der Öffentlichkeit ernst,

wenn wir welche erhalten.

Nur Ratschläge voller Vorurteile helfen uns nicht weiter.

Aber danke für dein Engagement.

*Verächtlicher Laut*

*Amüsierter Laut*

*Ruhige getragene Musik*

*Das Kind spricht Sorani*

*Das Kind spricht leise Sorani*

Gar nichts?

Sie haben nichts davon gehört?

(Nils): Die nächste Lieferung kommt Mittwoch?

Sprechen die Leute darüber? Nein?

Wie lange arbeiten Sie schon hier?

(Nils): Okay. Danke.

Keine Angst, ich frage nicht nach Genehmigungen.

Entschuldigung. Hallo?

He, ich möchte Sie gern was fragen.

Haben Sie kurz Zeit?

Nur kurz. In Ordnung? Ja.

Okay. Ich arbeite für die Polizei

Wir suchen einen Mann,

der hier in Visby Raubüberfälle verübt hat.

Wir glauben, er ist Kurde. Ich muss los. Der Boss...

Schon gut. Ich frage nicht nach Papieren.

Alles, was Sie sagen, bleibt anonym.

Ich weiß nicht.

Okay, tut mir leid. Nur werden jetzt eben Menschen,

die so aussehen wie Sie und ich, deswegen in Verdacht geraten.

Kann sein, dass Sie was wissen, das für uns hilfreich ist.

Offenbar ist im Süden der Insel eine Zuckerrübenfarm.

Viele Arbeiter sind illegal hier. Mehrere Kurden. Gut.

Fahr mit Sebastian hin. Ich muss hier noch mit denen reden. Ja.

Und Sasha... Hm?

Gute Arbeit.

Hej!

Können wir mit euch reden?

Wir fragen auch nicht nach Papieren, okay?

Wir suchen nach einem Kurden. Wir wollen ihn nur was fragen.

Danke.

*Spannende Musik*

Wer sind Sie? Was machen Sie hier?

Sind Sie der Besitzer dieses Betriebs? Ja.

Begrüßen Sie alle Besucher so?

Entschuldigung. Wir hatten Probleme mit Erpressungen.

Das macht uns vorsichtig.

Sie sollen illegale Arbeiter beschäftigen.

Nein. Sie sind falsch informiert. Wie können wir Ihnen helfen?

(Arbeiter): Weg, weg! Das ist Polizei!

Polizei! Stehen bleiben!

Halt!

*Dynamische Musik*

Stehen bleiben!

Umdrehen!

Raus! Raus aus dem Wagen!

Raus da! Los, schnell! Los! Stopp!

*Er stöhnt*

So! Liegen bleiben! Liegen bleiben!

Hände auf den Rücken! Hände auf den Rücken!

*Handschellen rasten ein*

*Er seufzt*

Hallo. Hallo, hallo.

Heute muss ein Tee nicht schmecken.

Er muss gut für Herz und Kreislauf sein. Hier!

Nils Kruse hat mir das für dich gegeben. Aha...

Ah, oh Gott, das war vielleicht ein Ding!

Aber wir haben ein paar Hunderttausend Kronen eingenommen.

So viel? Ja, oder... ich weiß nicht...

Vielleicht nicht. Das ist so lange her.

Aber du,... das bleibt bitte unter uns.

Wer weiß, was die draus machen.

Klar. Sicher. Selbstverständlich. Oh, Mann!

Wir planen eine Gegenüberstellung. Vielleicht erkennst du jemanden.

Alles ging so schnell an dem Abend...

Manchmal erinnert man sich wieder an etwas.

Meinetwegen wird er nicht verurteilt.

Nein, aber er würde über die Rennwoche festgesetzt.

Wir müssen Ingrid Kruse ruhigstellen. Ja, okay. Ja.

*Angeekelter Laut*

Ich weiß nicht, ist das wirklich besser als ein Herzinfarkt.

Oh, Herrgott!

(Polizist): Tag. - Oh, hallo, hallo.

Hierher.

Sehen Sie in den Spiegel. (Frau): Lass dir Zeit.

(Leise): Nein.

(Frau): Okay, dann Nummer sechs, bitte.

Stellen Sie sich bitte hierher...

und sehen Sie in den Spiegel.

Nein,... nein.

(Frau): Dann bitte Nummer sieben.

Stellen Sie sich hierher...

und sehen Sie in den Spiegel.

Kann er näher kommen? (Frau): Mhm.

Bitte ihn, näher zu kommen.

Bitte einen Schritt nach vorn.

Das ist er.

Den habe ich gesehen.

(Hartman): Nun brauchen wir nur noch Beweise,

die deine Aussage untermauern. Verhöre absolut alle,

die auf der Insel mit ihm zu tun hatten.

Findest du eine Verbindung zu Wassgren?

Bring Beweise. Ich denke, wir haben den richtigen Mann. Hm.

Er heißt Sirwan Farhadi. Hat als Tellerwäscher gearbeitet.

Hm. Er musste aufhören, weil er seine Papiere gefälscht hatte.

Keine Genehmigung? Nein.

Na ja. Gott sei Dank konntest du ihn identifizieren. Prima.

Mhm. Eine Tasse Kaffee für den Chef.

Oh, danke! Die hast du verdient.

Finde ich auch. Rechne mit einer Gehaltserhöhung, Sebastian.

(Leise): Setz dich. Gleich merkt er es.

Mit einer Lohnkürzung kannst du rechnen!

(Sprecher): ... war gut in die Partie gekommen,

aber jetzt ist Erik Newport vorbei...

(Nils): Komm, zwing mich nicht, beide selbst zu trinken.

(Hartman): Aber erzähle es nicht Marianne.

Sie hat so einen Diätplan für mich.

(Nils): Ich sage ihr, du hattest ein Wasser

und Karottenstäbchen. Skol.

Ja, und dann noch danke für den Kalender.

Ja. - Falls das Lachen das Leben verlängert,

hast du das meiner Kollegen um zehn Jahre verlängert.

Du, äh,...

ich habe gehört, ihr habt einen Verdächtigen verhaftet.

Äh, im Vertrauen... ja.

Und steigt die Pressekonferenz?

Dafür müssen erst Beweise vorliegen.

Aber du kannst doch sagen, dass ein Verdächtiger gefasst ist,

damit sich die Besucher der Trabrennwoche sicher fühlen.

Ich bin auf Gäste angewiesen.

Was glaubst du, was diese Tage für uns Kleinunternehmer bedeuten.

Das ist doch wohl nicht wahr!

Ich leere mal meine Blase. Möchtest du noch was von der Bar?

Karottenstäbchen vielleicht. *Nils lacht*

*Handyklingeln*

Hier ist Maria. (Hartman): Ja, hej, ich bin's.

Du, bist du ganz sicher, dass es wirklich dieser Mann war?

Bist du dir ganz sicher, dass du Sirwan gesehen hast?

Es war dunkel und es ging verdammt schnell, aber...

Aber was? Doch, er ist es gewesen.

Willst du bekanntgeben, dass wir einen Verdächtigen haben?

*Unverständliches Gespräch*

(Hartman im TV): Wir haben einen Mann in Haft,

der unter dem Verdacht steht, die Überfälle begangen zu haben.

Wir gehen davon aus... Hej!

... dass eine U-Haft angeordnet wird.

Was sind das für Beweise?

Eine Zeugin hat ihn identifiziert. (Emil): Super, Mama.

(Journalistin): Sind sie sicher?

(Emil): Gute Idee, mich abzuholen. - Gibt es keine Überfälle mehr?

Nein, weil deine super Mama ihn geschnappt hat.

(Hartman): Es sind wohl keine weiteren Personen beteiligt.

(Journalistin): Man hört, der Täter sei Ausländer.

*Ruhige getragene Musik*

Was hast du eigentlich gegen Arvidsson, Sasha?

Du verhältst dich ihm gegenüber so abweisend.

Er hatte es in letzter Zeit nicht leicht.

Das solltest du wissen.

(Seufzend): Wie gut kennst du Arvidsson?

Was meinst du?

Sieh mal!

*Beklemmende Musik*

Ja, ich hab's.

C-K-U... Das steht für Club Kurdish United.

Eine kurdische Fußballmannschaft.

Ha!

(Mann): Halt, ist noch was drin? Klar.

Hej.

Du, äh,...

ich habe gehört, das Mädchen, das hinter dir her war,

ist deine Tochter.

Ach, ich will mich einfach nur entschuldigen.

Ich weiß, ich war ein wenig eklig.

Ich dachte, da läuft was anderes zwischen euch. Also, ähm...

Ja. Ja, ja...

Ja, alles gut.

Sicher?

Absolut.

Danke. Entschuldige.

Und was jetzt? Trefft ihr euch?

Hm...

Besser spät, als nie. Ein Vater ist immer ein Vater.

Ich weiß nicht. Sie will vielleicht nur...

Doch, glaub mir. Jeden Tag in der Woche.

Ich hätte mir nichts mehr gewünscht.

Besonders, wenn es jemand wäre wie du.

*Ruhige Musik*

Wo seid ihr denn jetzt? Kurz vor dem Stadttor.

Okay. Holst du uns ab?

Ja, bin in einer Minute da.

(Ruft): Entschuldigung? Hallo?

Warten Sie!

Hallo! Entschuldigung!

Hallo! Warten Sie!

*Freizeichen*

Ja, hallo? Hej, hej, ich bin's.

Ist Sirwan raus? Was meinst du?

Ist Sirwan entlassen worden?

Was? Nein. Wovon redest du denn?

Nein, vergiss es. Gut. Danke.

Du?

Was? Als ich gerade...

auf euch gewartet habe, auf der Straße,

da war...

da war so ein Typ,...

der sah genauso... Ich dachte, ich sehe Sirwan.

Wenn ich auf den Falschen gezeigt habe?

Du hast dich getäuscht.

Und ich Sirwan zu Unrecht beschuldige?

Aber der Verdacht beruht doch nicht nur auf deiner Aussage.

Du, mach dir keine Sorgen. Komm!

*Spannungsvolle Musik*

*Sirwan schreit*

*Die Musik wird ruhig, entferntes Lachen*

Die Morgenschicht hat ihn entdeckt.

Da war er nicht bei Bewusstsein. Armer Kerl.

Weißt du was Neues?

Ja, ein Typ war wohl im Gefängnis. Er stürzte sich auf Sirwan.

Der Wärter hatte vergessen abzuschließen.

Er liegt auf der Intensivstation.

Wir müssen ihm die Überfälle immer noch nachweisen.

Bislang haben wir nur Indizien und ja... Marias Identifizierung.

*Leise gedämpfte Stimmen*

*Anklopfen*

Störe ich? Nein, nein, komm rein.

Du... Hm?

Also, das Ganze hier mit Sirwan, das ist alles so...

Das ist furchtbar, offen gesagt.

Ja, und es ist meine Schuld. Ach, Unsinn, Maria.

Dank dir haben wir den Schuldigen.

Aber egal, was er getan hat, er darf nicht geschlagen werden,

wenn er bei uns ist. Hast du gehört, wie es ihm geht? Nein.

Na ja, wir vernehmen ihn später. Jetzt brauchen wir nur noch

die Bestätigung deiner Identifizierung,

dann sind wir im sicheren Hafen.

*Maria seufzt*

Was ist denn?

Was ist, Maria? Also, ich weiß nicht. Das...

Wir werden Beweise finden, glaub mir. Das weiß ich.

Mach dir keine Sorgen.

Okay.

*Ruhige Musik*

Ja? Ja, ich weiß. Danke sehr.

Heute Nacht wurde ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert.

Christian Selin. Ich habe ein Foto hier.

Mädchen fanden ihn in der Fiskargränd.

Er ist noch bewusstlos. Ist so ein Bankertyp.

Hat keine Uhr, keine Brieftasche. Habe ich überprüft.

War er nicht nur besoffen? Der Täter sitzt doch.

Ich weiß... Er schrieb noch seiner Freundin eine SMS,

dass er jetzt von Kruses nach Hause geht.

(Kardo): Ich wusste nicht, was ich tun soll.

Ich habe ihn liegen lassen. Und wenn er tot ist?

Bitte! Bitte!

Das muss aufhören, bevor noch mehr Menschen verletzt werden!

Ich kann das nicht mehr!

*Der Gesprächspartner legt auf*

*Beklemmende Musik*

*Er seufzt*

(Flüsternd): Verflucht. Was ist?

In der Nacht, als ich den Täter gesehen habe, in Visby... Ja?

Da saß Sirwan um 22:45 Uhr im Bus von Farö.

Er kann es nicht gewesen sein. Was hast du da?

Bis morgen dann!

Ja. Viel Lachs ist nicht weg.

Dann gibt es morgen Lachssalat mit Risoni

und eingelegtem Blumenkohl. - Ja.

*Er seufzt*

(Tony): Hast du mich vergessen?

Nein, natürlich nicht.

(Tony): Komm her. Setz dich.

*Johan atmet heftig*

Du kennst doch die Regeln:

Man vergisst niemanden, der einem geholfen hat. - Nein.

Wir tun, was wir können.

Lüg nicht! Vorhin war es voll.

Ja, sicher. Wir sind im Rückstand, aber wir brauchen noch etwas Zeit.

*Pulsierende spannungsvolle Musik*

(Johan): Tony, bitte... Hör zu! Hör zu!

Bitte! Tony, bitte!

*Johan stöhnt*

Eine Schande, dass dich dein Vater in so eine Lage bringt.

*Hartman pfeift fröhlich*

*Er hört auf zu pfeifen, die Musik wird ruhig*

*Er lacht leise*

Hier! Oh!

Hier! Herrgott, hast du mich erschreckt!

Sirwan arbeitete bei einem Bauern auf Farö zur Zeit des Überfalls.

Er war es nicht.

Er hat ein Alibi.

Was?

Ich habe mich geirrt. Bist du sicher?

*Sie atmet tief durch*

Dann misshandelt ihn auch noch ein verdammter Rassist,

der ihn gar nicht kannte.

Das war nichts Persönliches, Sirwan kennt kaum Schweden.

Es ist meine Schuld. Ich habe mich geirrt.

Fuck!

Das werde ich mir nie verzeihen!

Maria! Maria, hör mir zu. Das ist nicht deine Schuld.

Jeder kann Fehler machen. Das passiert auch den Besten.

Aber es ist mir passiert!

Ja, das sag ich doch:

den Besten.

Kann ich ins Krankenhaus fahren und ihm persönlich sagen,

dass er außer Verdacht ist? Ja, sicher. Tu das.

*Beklemmende Musik*

Johan!

Johan!

(Schreit): Johan!

(Leise): Johan.

Johan!

Johan, was ist passiert?

*Johan stöhnt*

(Stöhnend): Papa, die sind gekommen.

Tony.

Ich rufe den Krankenwagen! - Nein, nein!

Die stellen zu viele Fragen!

Tony zu holen, war ein Fehler.

Nein, das war kein Fehler! Wir hatten keine Wahl.

Ich,... ich hatte keine Wahl. Das war meine Schuld.

Wir haben eine Woche Zeit, das Geld zu besorgen.

Herrgott,...

wir müssen aus dieser Geschichte raus.

(Johan): Und wie schaffen wir das?

Wie geht es ihm? Das waren sehr heftige Schläge.

Eine gebrochene Rippe, sie hat seine Lunge punktiert,

und eine Fraktur des Nasenbeins.

Aber immerhin keine neurologischen Ausfälle.

Er hat noch kein Wort gesagt.

Die Dolmetscherin. Mhm.

Hej, ich bin Alna. Hej, Maria.

(Anne): Hej nochmal. Sagen Sie es, wenn es zu anstrengend wird.

*Alna dolmetscht*

(Anne): Diese Polizistin möchte Sie sprechen.

*Alna dolmetscht*

Hej, Sirwan. Mein Name ist Maria.

Es tut mir sehr leid, was passiert ist.

*Alna dolmetscht*

(Leise): Verzeihen Sie.

*Alna dolmetscht*

Sie stehen nicht mehr unter Verdacht.

Die Ermittlung gegen Sie ist eingestellt.

*Alna dolmetscht*

Wir gehen davon aus, dass der Täter auch Kurde ist.

Ich möchte Sie fragen, ob Sie...

ob Sie eine Ahnung haben, wer es sein könnte.

*Alna dolmetscht*

*Sirwan spricht auf Sorani*

Was sagt er?

Er will keine Fragen beantworten.

*Ruhige getragene Musik*

*Maria seufzt*

Nie wieder werde ich bei sowas sagen, ich sei sicher!

Komm schon, das ist menschlich.

Wir müssen das den Medien mitteilen.

Dass es mein Fehler war. Sirwan muss rehabilitiert werden.

Und die Personenbeschreibung?

Die gebe ich ihnen. Und wie soll die aussehen?

Maria, geh mal zum Drucker. Die Migrationsbehörde

hat Sirwans Akte aus Deutschland bekommen und die seines Bruders.

Der Asylantrag von Sirwans Bruder und seiner Familie

wurde ein Jahr vor Sirwans Einreise hier ins Land abgelehnt.

Sirwans Bruder...

Er ist es gewesen.

*Kinderlachen*

*Ein Mann spielt mit Kindern, sie reden Sorani*

*Ein Handy klingelt*

Hallo?

*Der Junge spricht Sorani*

(Kardo): Was?

*Die Kinder quengeln*

(Nils): Du musst mir helfen.

Das ist der einzige Ausweg. - Nein!

Bitte hilf mir! - Ich tue das nicht.

Mein Sohn wurde verprügelt, ich kann nicht alles bezahlen,

und wer weiß, was noch passiert! - Ich bin auch ein Vater!

Du musst mir helfen! Ich bezahle dich.

Was ist mit 200.000? - Nein!

Damit kannst du neu anfangen,

und ich besorge dir eine Überfahrt nach Deutschland: in einer Yacht.

Ich kann nicht. Ich kann das nicht!

(Nils): Kardo, du hast mir gesagt,

was euch erwartet, wenn man euch nach Hause schickt.

Also hilf mir und meiner Familie,

oder ich sorge dafür, dass du heimgeschickt wirst.

Christian Selin, du weißt schon,

der Bewusstlose in der Fiskargränd.

Er ist überfallen und ausgeraubt worden.

Hat er was über den Täter gesagt?

Er zeigte auf Kardo Farhadis Foto.

Okay, danke.

*Spannungsvolle Musik*

Ein Diakon, der mit Migranten arbeitet, sagte,

viele ohne Papiere leben in der Nähe von Tofta.

Nun komm schon!

*Kindergeschrei*

Hier.

Hej, Entschuldigung!

Hej. Wir sind von der Polizei. Wir suchen eine Familie Farhadi.

Sirwan ist im Krankenhaus. Wir wollen zu seinem Bruder Kardo.

Äh... letztes Tür...

Okay, danke.

*Leise spannungsvolle Musik*

*Leise Stimmen*

*Sie klopft an*

Hej. Ähm, ist dein Vater da?

Papa Arbeit. Du verstehst uns?

Nicht alles. Okay.

Ähm... wir waren im Krankenhaus, bei deinem Onkel Sirwan.

Wo ist denn deine Mama?

Hej. Es tut mir sehr leid, aber Sirwan ist im Krankenhaus.

Verstehen Sie mich?

Sirwan ist im Krankenhaus.

Wir bringen Sie hin, wenn Sie möchten.

Nicht verstehe.

Wo arbeitet dein Papa?

Die lügen. Er hätte das Land verlassen.

Er weiß nun, dass wir ihn suchen. Jetzt tauchen die unter.

Nimmst du sie im Auto mit, während ich mich umsehe? Okay.

*Leise ruhige Musik*

*Entfernte laute Rufe*

Da lang.

Stopp! Lass sie gehen!

Hey, hey, hey! Ganz ruhig!

(Kardo): Waffe weg! Weg! Okay, okay...

Alles gut! Ganz ruhig! Nein, nein! Waffe weg, weg!

Die Waffe weg! Bitte!

Ich lege sie hin!

Oh, Fuck!

(Sprecher): Und nun zum zweiten Rennen des Tages:

Der große Preis der Dreijährigen über 2400 Meter

wird sich um eine Stunde verschieben.

Fahren wir nachher zu Kruses Krug?

Ja, das sollten wir. Ja sicher. Absolut.

Ich habe so einen kleinen Hunger. Ich hole mir schnell eine Wurst.

Verstehe. Bis gleich.

Und Arvidsson,...

es wird alles gut.

(Iris): Guten Appetit. Schönen Tag. - Ihnen auch.

Hey. Entschuldige, äh...

Kontrollierst du mich noch? - Eine Gegrillte mit Brot.

Ich war beunruhigt nach dem, was in der Stadt passiert.

(Iris): Senf und Ketchup? - Ja, bitte.

Früher,... da wusste ich ja gar nichts von dir.

Ich auch nicht,...

also, von dir. Dass es dich gibt. 20 Kronen bitte.

Du, ich wollte fragen, ob ich dich zum Essen einladen darf.

Okay.

Heute Abend. Hast du Zeit?

Ja. Schön.

(Kundin): Entschuldigung, könnte ich bestellen? - Ja.

Eine Gegrillte mit Brot. - Mit Senf und Ketchup?

*Leise Stimmen im Hintergrund*

*Sie klopft an*

Hej, Sirwan. Hej.

Die Dolmetscherin konnte heute nicht,

und ich will Sie nicht stören.

Ich will Ihnen nur Ihre Sachen zurückgeben.

Es tut mir aufrichtig leid, was passiert ist.

(Alna): Er wird noch was Schlimmeres tun.

Schlimmer als was? Das weiß ich nicht.

Was denn, was hat er gesagt? Das hat er nicht gesagt.

Aber etwas Gefährliches. Wenn er sich weigert,

wird die ganze Familie abgeschoben. Und dort...

*Der Junge redet Sorani*

*Ruhige Musik*

(Ingrid): Gott, hast du Ann-Marie gesehen, als ihr Pferd verlor?

(Nils): Ja, ja. - Sie sah völlig fertig aus!

Was ist denn los mit dir?

Ich bin müde. Ich will nach Hause.

*Beklemmende Musik*

(Nils): Ähm...

Nein! - Warte hier Ingrid. Alles in Ordnung.

*Ingrid schreit auf* Lassen Sie ihn los!

(Tony): Hast du mit Johan geredet?

(Ingrid): Lassen Sie mich los! Nils, was geht hier vor?

*Nils ächzt und hustet*

Oh! Oh! Wer... wer war das?

Was ist hier los, Nils? Bitte... Nils, bitte...

*Nils stöhnt* Du... brauchst keine Angst zu haben.

Es geht um die Arbeit. Ich hab das schon in die Hand genommen.

*Leises Stimmengewirr*

Skol.

Skol. Ui... Peng.

Schmeckt es dir? Ja, sehr gut.

Ich kann noch mehr Saucen bestellen.

Du weißt, die haben... Nein, alles gut.

Sicher? Ja. Okay.

Ist das dein Stammlokal, ja? Nein.

Nein. Ich bin zum ersten Mal hier.

Ja, ich hoffe...

ich habe nicht zu wenig bestellt.

Kennst du... die Geschichte von den Krabben?

Die werden männlich geboren,...

und dann, irgendwann im Leben, werden sie weiblich.

Ist das wahr? Nein.

*Beide lachen*

Ach, Quatsch!

(Iris): Aufgewachsen bin ich ja mit Mama und Rickard.

Erst als er letztes Jahr starb, da hat sie es mir erzählt.

Sie wusste die ganze Zeit, dass du mein Papa bist.

Aber ich...

Hier wohne ich.

Iris, ich...

Äh...

Ich weiß nicht, was deine Mutter dir erzählt hat, aber äh...

Dieser Sommer, der...

*Iris lacht* Ach, ich weiß nicht.

Aber jetzt bin ich ja hier. Und...

vielleicht können wir uns ja öfter sehen?

Gern. Dann machen wir...

einen Schritt nach dem anderen.

Das machen wir.

Gute Nacht. Gute Nacht.

*Ruhige Musik*

(Weinend): Mist!

Hört mal, wie der klingt.

*Aufnahme des Telefonats auf Sorani*

Das ist Sirwan.

*Die Aufnahme läuft weiter*

Das ist Kardo.

Er klingt, als ob er Angst hätte.

"Ich bin gezwungen, noch Schlimmeres zu tun."

Was ist schlimmer als ein Raubüberfall?

Mord!

Aber warum und wen? Geld!

Kardo wurde gezwungen, Leute auszurauben. Nicht irgendwelche,

sondern Gäste aus dem Krug. Schuldet er jemand Geld?

Keine Ahnung. Aber wir haben jemanden, der es weiß.

Okay. Die Drainage würde ich gerne noch säubern lassen.

Ich werde gleich eine Schwester zu Ihnen schicken. Okay?

Wie geht es ihm? Im Augenblick ist er stabil,

aber wir sollten ihn noch ein wenig hierbehalten.

Hallo, Sirwan.

Ich weiß, Sie haben gestern mit Kardo gesprochen.

Sagen Sie mir, wo er ist!

Wir helfen Ihrem Bruder und seiner Familie.

Schicken...

Sie uns nicht zurück.

Wir...

überleben nicht.

Hören Sie. Man zwingt ihn, etwas zu tun,

aber das löst keins der Probleme.

Bitte Sirwan, denken Sie an seine Kinder.

Ich werde tun, was ich kann, um Ihnen beiden zu helfen.

Sagen Sie mir, wo er ist.

Ruf Sebastian an.

*Freizeichen*

Hej. Hej, also:

Sirwan hat Höllenangst vor... ich weiß nicht wem.

Er braucht Personenschutz. Setzt jemanden ins Krankenhaus.

Ja, er hat aber auch Angst vor uns.

Ihm darf nicht noch etwas passieren!

Ich bleibe hier, bis jemand kommt. Ich kümmere mich drum.

Danke. Okay.

*Pulsierende leise Musik; Radio im Hintergrund*

*Spannungsvolle pulsierende Musik*

He! Komm schon!

Verflucht!

Hallo! Können Sie die Tür aufmachen, bitte?

Danke vielmals.

Danke.

(Schreit): He! He!

*Kardo spricht auf Sorani*

*Er startet den Wagen*

*Die Reifen quietschen*

Verdammt!

(Ingrid): Sag mir jetzt die Wahrheit, Nils!

Hej, Schatz, du bist hier? - Ich war zuhause bei Johan.

Er will mir nichts sagen, aber...

es ist ja nicht zu übersehen. *Nils seufzt*

Es ist meine Schuld. Johan hat nur den Kontakt vermittelt.

Was... was hast du getan?

Jetzt ist Schluss, Nils! Ich schalte die Polizei ein!

Nein, das dürfen wir nicht! Dann wäre alles verloren.

Sag mir die Wahrheit, oder, ich schwöre, ich verlasse dich!

*Melancholische Musik*

(Hartman): Ja, hej, Maria.

Gibt es was Neues von Kardo und Sirwan?

Ja. Moment, ich habe Besuch.

Nein, warte! Ich stell dich auf Lautsprecher.

Hej, hier ist Ingrid Kruse. Ich brauche dringend Tomas!

(Hartman): Es geht um Nils. Was?

(Ingrid): Ja, er hat mir gesagt, was los ist.

Er hat falsch investiert und viel Geld verloren,

weil der Krug zu wenig abwarf.

Aber das hat Nils für sich behalten?

Er schämte sich. Er lieh sich Geld

von den falschen Leuten. Von wem?

(Hartman): Johan hat Nils jemand vorgestellt,

den er aus dem Restaurant kannte. Er zahlte Wucherzinsen

und zwang Kardo zu den Überfällen, um den Kredit abzahlen zu können.

Ja. Wer erpresst Nils, Ingrid?

Er sagt es mir nicht, er hat zu viel Angst vor denen.

Ingrid, bitte! Sag, was du weißt! Kardo plant was viel Schlimmeres.

Er wird vielleicht Nils' Erpresser töten!

Dann wird alles schlimmer! Für Nils und Johan.

Ich weiß es nicht!

*Spannungsvolle Musik*

*Er klingelt*

Kommen Sie.

(Hartman): Kennen wir auf der Insel einen Geldeintreiber?

Erinnerst du dich an den Zuckerrübenanbauer?

Ja. Was ist mit ihm?

Noch ein Geschäftsmann, von dem Geld erpresst wurde.

Könnte derselbe Geldeintreiber sein.

*Maria seufzt*

*Das Auto wird gestartet*

*Freizeichen*

Maria Wern. Ja, hier ist Anne Eksund,

Sirwans Ärztin.

Er war mit seinem Bruder hier und wollte Schmerzmittel.

Aber er muss unbedingt wieder ins Krankenhaus.

Wie war ihr Wagen? Ich weiß nur, er war blau

mit einem kaputten Scheinwerfer.

Wohin sind sie gefahren?

Auf die Hauptstraße und dann in Richtung Klintehamn.

Gut. Danke für den Anruf.

*Spannungsvolle Musik*

Maria Wern, von der Polizei.

Ist Ihnen ein blaues Auto mit kaputtem Scheinwerfer begegnet?

Nein, mir ist über 15 Minuten keiner entgegenkommen. Danke.

(Bauer): Das weiß ich nicht mehr.

Klar wissen Sie, wer Ihnen Geld geliehen hat.

Ich will nirgends reingezogen werden.

Hören Sie mal zu. Es hat mehrere Leute böse erwischt.

Wollen Sie ständig Angst haben, dass die noch mehr Geld fordern?

Nicht heute oder morgen, aber die kommen wieder!

Es sei denn, wir legen ihnen das Handwerk.

*Nachdenkliche Musik*

Fuck!

*Unterdrückter Schrei* Scheiße, verdammte!

*Handyklingeln*

Hallo?

Da gibt es einen Typen namens Tony Magnusson.

Fachgebiet Kreditgeschäfte und Erpressung.

Okay. Wo wohnt er? In Klintehamn.

Gut. Danke.

Sasha schickt dir gerade die Adresse.

*Pulsierende Musik*

*Glas klirrt*

*Spannende Musik*

*Sie schaltet den Motor aus*

*Sie öffnet ihren Gurt*

(Leise): So!

Okay, ich bin an der richtigen Adresse und habe Sirwan.

Ich weiß nicht, wo Kardo ist. Seid ihr unterwegs?

Wir sind in 15 Minuten da. Okay. Ich gehe rein.

*Ruhige spannungsvolle Musik*

(Mann ruft): Hallo? Ist da jemand?

(Mann ruft): Wer ist da, zum Teufel?

Ich bin bewaffnet und komme runter!

*Kardo atmet aufgeregt*

*Beklemmende Musik und Kardos Atmen*

*Die Musik wird eindringlicher*

*Verzweifelter Laut*

*Spannende Musik*

*Polizeisirenen*

Geh ran!

*Freizeichen* Verdammt!

Verdammte Scheiße!

*Ruhige Musik*

(Tony): Wer zum Teufel bist du? Gehörst du zu ihr?

Ich schieße!

Drei,... zwei,... antworte!

Zum Teufel, wer bist du? Eins...

*Beide atmen schwer*

*Leise unverständliche Stimmen*

*Ruhige getragene Musik*

*Leise gedämpfte Akkordeonmusik*

Was passiert jetzt mit denen? Werden die ausgewiesen?

Hm, das wird vom Urteil abhängen.

Aber Kardo handelte unter Zwang, das sollte strafmildernd sein.

Ich helfe ihnen beim Einspruch gegen einen Ausweisungsbeschluss.

Für sie ist das schwer, sie fühlen sich rechtlos.

Johan legte das Handy in den Schrank des Security-Mannes,

um von sich und Nils abzulenken.

Emil wird enttäuscht sein, er mochte Johan.

Nicht nur Emil, denk mal an Hartman.

Er kennt Nils Kruse über 40 Jahre.

*Türklingeln*

(Frau): Liebling, machst du auf?

*Er seufzt*

Hej! Für Tomas Hartman?

Ja. Danke.

(Hartman): "Hartmans Jahr"

*Er lacht leise*

*Ruhige Musik*

(Gedämpft): Ich hätte es gar nicht so erwartet.

Stell dir mal vor, es ginge dir...

*Sie atmet tief durch*

*Sie seufzt*

Wo bleibst du denn? Komm ins Bett.

UNTERTITELUNG: Globe tv GmbH, Saarbrücken, 2020.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.