All language subtitles for Ein Fall Annika Bengtzon 2012 - Nobels Testament.deu

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Original subtitles

UT

UT

"Im kalten Stockholm ist es heute, am 10. Dezember, wieder so weit."

"Man feiert im Rathaus das Fest der Feste."

"Das alljährliche Nobelpreisbankett."

Die weltbesten Forscher werden vom König ...

(Englisch:) ... zum Gedenken an den Tod des Chemikers Alfred Nobel.

"Prominente Gäste sind im Rathaus, auch die Königsfamilie, -"

"- um am Nobelpreis-Fest teilzunehmen."

"Das Bankett findet immer an diesem Tag statt, -"

"- weil Nobel an diesem Tag im Jahr 1896 verstorben ist."

Entschuldigung!

Glauben Sie es oder nicht! Wir arbeiten.

Bitte sehr! Danke! *Ihr Telefon klingelt.*

Annika Bengtzon. Hallo?

Die letzten Texte habe ich euch schon geschickt.

Die Königsfamilie ist weg. Also ... Braucht ihr noch mehr?

"Vom Ball"? Ist ein Scherz, oder?

Das geht nicht! Bertil ist weg.

Kann es jemand aus der Unterhaltung machen?

Ja. Verstehe! Ist gut! Bis dann!

*Walzermusik*

Wissen Sie, wer die Frau im grünen Kleid ist?

Die Marketing-Chefin eines Pharma- unternehmens, glaube ich. Aha!

Mit Tanzen verdient sie nicht ihr Geld. Nein.

Möchten Sie tanzen?

Nein!

Ich tanze nicht so gut.

Aber ich kann Ihnen berühmte Forscher zeigen.

Zu viel Angst um Ihre Zehen?

Okay!

Okay!

*SMS-Töne in ihrem Telefon*

"Tanzt nahe der Bühne, linke Seite"

Oh! Danke!

*Dumpfes Puffen*

*Alle rufen durcheinander.*

Da ist sie!

... Kollege erschossen. Da! Ich sehe sie!

Stehen bleiben!

*Die Männer schießen.*

Nach der Preisverleihung wurde auf 5 Personen geschossen. Leben sie?

Patrik! Ruf Bengtzon an! Sie geht nicht dran.

Straßen und Schiene werden gesperrt. Foto-Bertil?

Ist nachhause gefahren. Mist!

Versuch, jemanden zu bekommen! Ruf alle an! ... Die senden schon.

Wir brauchen Augenzeugen!

Wo ist das Königspaar? Auf wen wurde geschossen?

Auf Sicherheitsbeamte. Bengtzon? Nein. Kein Kontakt.

Bitte gehen Sie zur Seite!

"Auf dem Nobelpreisbankett Stockholm wurde ein Terrorattentat verübt."

"Der israelische Medizin- Nobelpreisträger -"

"- Aaron Wiesel wurde angeschossen."

(Englisch:) "23 Uhr fielen Schüsse -"

"- auf dem Nobelpreisbankett in Stockholm."

*Piepen*

Entschuldigung! Hallo! Ist irgendwo ein Netz?

Es ist zusammengebrochen.

Nennen Sie Ihren Namen! Was? Polizei!

Haben Sie etwas gesehen?

Ich weiß nicht. Bengtzon, "Nachtausgabe". Was war los?

Ist jemand aufgefallen?

Nein. Ich tanzte in eine Frau rein. Sie trug ein goldenes Kleid.

Sie sahen eine Frau?

In einem goldenen Kleid? Ja. Würden Sie bitte mitkommen?

Ich muss meine Redaktion erreichen, einen Artikel schreiben! Nein!

"Ein großes Polizeiaufgebot sucht den Mörder."

"Straßen von und nach Stockholm sind gesperrt."

"Kontrollen am Flughafen wurden verschärft."

"Ein unbekannter Täter hatte um 23 Uhr das Feuer eröffnet."

"Identität des Opfers."

Hallo! Du hier! Hätte ich wissen müssen.

Ist mir ein besonderes Vergnügen, mich um dich zu kümmern.

Bitte die Tür zu! Können wir das schnell erledigen?

*Ihr Telefon klingelt.*

Hallo? ... Ich habe euch nicht erreicht. Ich sitze hier fest.

Sie ruft zurück.

Verhör Annika Bengtzon im Rathaus. Donnerstag, 10. Dezember um ...

... 23:40 Uhr.

Du warst heute so -

- gegen 22:45 Uhr im Goldenen Saal. Stimmt das?

Ja oder Nein?

Ja.

Du hast da eine verdächtige Person beobachtet. War sie verdächtig?

Was ist dort passiert?

Im Ballsaal tanzte ich in eine Frau hinein.

Danach fielen die Schüsse. Beschreib die Frau!

Wisst ihr, wer es ist? Antworte mir!

Mein Job! Die Redaktion wartet auf meinen Text.

So! Du auflagengeile Schnepfe!

Zwei Personen wurden in dem Raum erschossen, in dem du warst.

Sag, was du gesehen hast und woran du dich erinnerst! Du redest jetzt!

Ich habe getanzt.

Mit wem? Wir haben uns nicht vorgestellt.

Es waren viele Leute da.

Ich tanzte in sie hinein.

"Kannst du sie beschreiben?"

Erinnerst du dich an Details? Kleidung! Egal, was!

Die Träger waren verrutscht. Und sehr dünn waren sie.

Dann war da noch ihre Handtasche.

"Sie hat irgendwas darin gesucht."

Ihre Augen!

"Sie hat mich angesehen. Sie hatte gelbe Augen."

Total gelb! Goldfarben waren sie.

Goldfarbene Augen? Ja.

Was war mit Geräuschen? Hast du etwas gehört?

Nein. Nur so ein Puffen.

"Ein Puffen"? Na! So etwas Dumpfes.

Wie ... Wie Luftstöße.

*Dumpfes Puffen*

Dann drehte ich mich um.

Ich habe Wiesel und eine Frau auf dem Boden liegen sehen.

Und die Frau hat mich angesehen.

"Als ob sie etwas sagen wollte. ... Merkwürdig!"

Irgendwie.

Dann habe ich gesehen, dass alles voller Blut war.

Es floss aus ihr raus.

Ja. Und dann ...

Und dann war sie tot.

Noch irgendwas?

Nein.

Okay! Wer war sie?

Das kannst du gleich einstecken.

Die Identität der Opfer! Wer war die Frau bei Wiesel?

Caroline Von Behring. Nobelpreiskomitee-Vorsitzende.

Ist am Karolinska-Institut. Und Wiesel?

Sie operieren ihn im St. Göran. Und der Täter?

Es war doch die Frau im goldenen Kleid!

Gab es Drohungen?

Es gibt gegen jeden Preisträger Drohungen. Gezielte Drohungen?

Wiesel als Stammzellenforscher ist unbeliebt.

Hör auf! Du verschwendest Zeit.

Du darfst sowieso nicht darüber schreiben.

Wieso nicht? Zeugen haben Schweigepflicht.

Wie? Das ist mir neu. Oder:

Habt ihr jemanden verhaftet und Untersuchungshaft angeordnet?

Ich ordne Schweigepflicht an laut Kapitel 23 StPO.

"Schweigepflicht kann bei Verdacht auf Straftaten angeordnet werden."

Sie dürfen hier nicht telefonieren. Endlich! Hast du was?

Nein. Wegen der Schweigepflicht. Wieso?

Das Kriminalamt macht ein Phantombild.

Das geht nicht! Schyman findet eine Lösung.

Ja. Ich rede mit Schyman. Komm so schnell du kannst!

Bengtzon! Ich brauche Fotos! Ich habe 500 Fotos von einem -

- betrunkenen Chemiker neben unserer Kulturministerin.

Keine Opfer. Besorge was mit Blut! Ich sehe, was ich tun kann.

Da geht es lang! Ich hole meine Sachen. Nein. Ich!

Eine Jacke und eine Handtasche. Sie rühren sich nicht weg!

Hast du das? Ja.

Sie dürfen hier nicht fotografieren! Ich habe mich verlaufen.

Nennen Sie das hier eine "Handtasche"?

Ja. ... Danke! Bitte sehr!

Gehen wir? Ja.

*Er wirft das Telefon ins Wasser.*

(Fernseher:) "Der Preis war für seine Stammzellenforschung und -"

"- das Klonen von Stammzellen. Darüber wurde heftig diskutiert."

Ja! Jetzt haben wir es. Seht euch das mal an!

Ja! ... So! So!

Ja! Fantastisch! Fantastisch! Klingt toll! Bis dann!

Bengtzon! Da bist du ja! Wo ist Schyman?

Er spricht mit den Juristen. Du bekommst Seite 1 und 2.

Darf ich schreiben? Natürlich! Wir lösen -

- das Problem. Ja. 2 Tote: Ein Sicherheitsbeamter starb.

"Reporterin der 'Nachtausgabe' Augenzeugin des Doppelmords"

Da kommt er!

Erst lassen die Idioten der Polizei einen Mörder aufs Bankett.

Dann wollen sie es vertuschen. Was ist?

Ich kann nichts tun. Annika darf nicht schreiben. Was? Schweinerei!

Aber ... Keine Interviews führen.

Nicht Beobachtungen weitergeben.

Das ist unmöglich! Schlimmer geht es nicht!

Tut mir leid, Annika!

Fuck!

Kann man da gar nichts machen? Nein.

Eine neue Seite 1 muss her! ... Patrik! Die kriegst du!

"Drama auf Nobelpreis-Fest"!

Klatsch sie voll mit Fotos! Ja.

Recherchier vorher noch etwas!

Du kannst nichts tun, Annika!

Hör mal! Fahr nachhause und ruh dich aus!

"3 Tote auf Nobelpreis-Fest". Du hast ihn letztes Jahr ausgesucht.

Wann kaufen wir den Weihnachtsbaum? Ja! Wann?

Wir kriegen einen, oder?

Ja!

Hallo? Hallo! Wie geht es dir? Es geht schon.

Ich bin mit ihnen eingeschlafen.

Du hättest mich wecken sollen. Ich wollte schlafen.

Guten Morgen, mein Schatz! Morgen!

Na, meine Süße? ... Esst ihr Erdbeerjogurt?

Ja! So ein Luxus!

Zähne putzen! Sonst kommen wir zu spät. Los!

Wiedersehen, Mama! Mama! Er soll rosa sein.

Was denn? Der Baum! Wir werden den schönsten haben!

Papa bringt dich heute in den Kindergarten.

(Fernseher:) ... "Terrorgruppe der 'neue Jihad' -"

"- bekannte sich zu dem Attentat."

"Das Opfer, Nobelpreisträger für Medizin Aaron Wiesel, -"

"- wurde verletzt, ein Mitglied des Komitees erschossen."

"Ein Verdächtiger ist in U-Haft und wird heute Vormittag verhört."

Hallo! Hallo!

So! Gute Arbeit!

Wir haben mehr Details zu den Opfern.

Und bessere Fotos als alle anderen. Wir können sehr zufrieden sein.

Wenn man bedenkt, dass Bengtzon nicht liefern konnte.

Nicht liefern durfte! "Durfte"! Entschuldige!

Ich habe 5 Reporter vom 2. Team angefordert. Gut! Also:

Der "neue Jihad", Opfer, Verbrecher, Polizeiarbeit und mehr Augenzeugen.

Richten wir den Fokus auf den internationalen Terrorismus!

Und auf die schlechte Leistung der Polizei. Wie kommt ein Attentäter -

- auf die bestbewachteste Veranstaltung der Welt? Lust, Berit?

Wie kam das Blut in die Milch? Klar!

Und Aaron Wiesel? Er wird bewacht.

Sie wollen ihn bald ausfliegen. Zustand stabil. Besorg gute Fotos!

Noch was? Der 2. Beamte starb, für den 3. ist es kritisch.

Die Familien der Sicherheitsleute wollen nicht in die Zeitung.

Was sagt die Polizei? Dass sie alles taten. Straßensperren aufbauten.

Seite 8 und 9: "Jagd nach dem Mörder geht weiter!"

Man fand das Boot, mit dem sie nach Gröndal floh.

Sie fuhr dann mit dem Auto nach Süden. Und das Phantombild?

Das hält die Polizei zurück. Wir kriegen es nicht.

Was wissen wir über den "neuen Jihad"?

Sie haben Verbindung zur Al-Quaida und die mag nicht, -

- wenn ein Jude Embryonen klont.

Schreib über Al-Quaidas Verbindung zu dem Attentat!

Berit! Treffe die Angehörigen! ... Leslund! Kontrolliere die Fahndung!

Annika! Recherchiere für Patrik! Was? Du darfst nicht schreiben!

Aber arbeiten! Also los!

Ich glaube einen Scheiß an den "neuen Jihad". Wie bitte?

Da passt so viel nicht zusammen. Jesus!

Seit 2 Tagen nicht einen Zug an der Zigarette!

Was war? Was glaubst du nicht? Der "neue Jihad".

Die Al-Quaida hätte Aaron Wiesel getötet.

Wie meinst du das? Das waren Profis. Oder?

Welcher Profi verfehlt sein Ziel bei so einem geringen Abstand?

Vielleicht war sie das Ziel. Caroline Von Behring.

Warum sollte man Caroline Von Behring ermorden wollen?

Stimmt schon. Aber sie ist tot. Und was wissen wir über sie?

Wurde sie nur zum Opfer, weil sie im Weg gestanden hat?

Ich sprach mit denen von der Unterhaltung.

Die würden dich gerne ausleihen. Wieso das denn? Spiken braucht -

- hier Journalisten, die schreiben.

Und nicht nur recherchieren. Genau!

Setzen wir dich bei den Nachrichten ein, provozieren wir die Polizei.

Und irgendwas musst du tun.

Na schön!

Machen wir es so. Ja!

Gut!

Warum ein Porträt von Caroline Von Behring? Sie ist sehr aktuell.

Und ziemlich tot. Oder?

Sie war eine unbekannte Frau mit Macht in der Nobelpreis-Welt.

Unbekannt! Ja! Sie starb während des Nobelpreis-Festes.

Als sie getanzt hat.

Gut! Du denkst so in Richtung Prinzessin Di!

"Nobels heimliche Prinzessin"!

Ja. Richtig! Aber ich muss recherchieren.

Ich muss einige Leute treffen, die sie kannten.

Vielleicht einen jüngeren Liebhaber. Einen gut gebauten!

Ich spinne mal rum. Was ist mit Fotos?

Ja. Sie muss darauf ausgelassen wirken.

Na ja! Als sie noch gelebt hat.

Ja. Ist sicher drin. Wann lieferst du?

Bengtzon von der "Nachtausgabe".

Ich interessiere mich für Caroline Von Behring. ... Danke!

Bengtzon, "Nachtausgabe". Verbinden Sie mich bitte -

- mit Professor Von Behrings Sekretärin!

Wann wurde Caroline Von Behring in das Komitee gewählt?

Geben Sie mir den Namen eines Kollegen von ihr? "Nein." Danke!

Eine Frau arbeitete eng mit Caroline zusammen.

Braune Haare, Brille.

Sie arbeitet im Institut für Physiologie und Biophysik.

Ich habe sie kennen gelernt. Aber ihr Name ... "Birgitta Larsen?" Ja!

Entschuldigung!

Ja? Hallo! Ich bin von der "Nachtausgabe".

Ich habe einen Termin mit Birgitta Larsen. Wo finde ich sie?

Oh! Ja! ... Sie ist oben. Ich kann es Ihnen zeigen.

Ah! ... Gut! Danke! Gern!

Bitte!

Sieht nicht gut aus. Das ist eine wichtige Probe.

Davon gehe ich aus. Aber sie stand viel zu lange.

Ja?

Das ist ... äh ...

Hallo! Annika Bengtzon, "Nachtausgabe"! Richtig!

Wir telefonierten. Hallo!

Hallo! Sie wollten über Caroline sprechen.

Stimmt! Das ist Johan Isaksson.

Einer meiner Doktoranden. Danke für Ihre Hilfe!

Gern geschehen! Gut! ... Dann ... Nehmen Sie Platz!

Wie gesagt: Ich schreibe gerade an einem Porträt ...

*Es ist nichts mehr zu verstehen.*

Caroline und ich, wir haben gleichzeitig promoviert.

2 Frauen im gleichen Monat. Vor 25 Jahren ungewöhnlich.

Habe ich richtig verstanden? Sie war sehr erfolgreich.

"Erfolgreich" könnte man es vielleicht nennen.

Was war sie für ein Mensch?

Caroline lebte für ihre Arbeit.

Und das im Bereich Biophysik? Ja.

Immunglobulin-Gene. Eine Weiterent- wicklung von Tonegawas Entdeckung.

Wie man ihn spricht? Mit "w"!

T-Zell-Rezeptoren. Bekannt? Recherchiere ich.

Sie hat sich für Wiesel eingesetzt. Wie reagierte sie auf die Kritik?

Sie kämpfte für seinen Preis.

Obwohl sie wusste: Das Komitee bekam so Feinde.

War sie umstritten? Ja.

Mutig.

Etwas zu mutig vielleicht.

Denken Sie, es war ein Unfall?

Was? War Caroline zur falschen Zeit -

- am falschen Ort?

Äh ... Wie meinen Sie das?

Könnte Caroline Ziel des Anschlags gewesen sein? Und nicht Wiesel.

Er überlebte. Aber sie ... Was wollen Sie andeuten?

Sie ist gestern gestorben.

Ich möchte, dass Sie gehen. Entschuldigung! Ich ...

Gehen Sie! ... Sofort!

Tut mir leid! Ich habe leider kein Betäubungsmittel.

Machen Sie einfach!

Sauberhalten! Es heilt bald.

Ruhen Sie sich noch ein wenig aus!

Würden Sie mir bitte meine Tasche geben?

Ah!

*SMS-Piepton*

Scheiße!

Arbeitest du heute noch lange? Nein.

Ich will nur rausbekommen, wer Caroline Von Behring war.

Sie hatte eine Schlüsselposition für die Preisvergabe.

Beliebt war sie auch nicht gerade.

Wie läuft es bei euch?

Viel zu tun mit vernetzten Terrorzellen.

Sie sind noch auf die "Jihad"-Spur fixiert.

Die ganz normale ehrenwerte Islamfeindlichkeit!

Bis morgen dann!

*Annika hört eine Tür knallen.*

*Sie hört wieder eine Tür.*

Wie geht es? Ganz gut! Arbeitet ihr -

- so lange in der Unterhaltung?

Ich zeige Einsatz, damit ich bleiben darf.

*Annika hört ein Geräusch.*

*Lautes Aufschieben einer Tür*

*Lautes Poltern im Flur*

Hallo! Hallo!

Schön, Sie zu sehen! Geht es gut?

Ja. Ganz gut. ... Kannten Sie sie?

Ja. Ist 100 Jahre her!

Ich habe damals bei ihr promoviert.

Aha! ... In ... Immunsysteme.

Signalwege. ... Interleukine.

Ja. ... Und was ist Ihr Gebiet?

Journalistik.

Verzeihung! Ich dachte selbstver- ständlich, Sie sind Forscherin.

Oder Ärztin. Oh! Nein! Nichts mit Medizin!

Annika Bengtzon! Bernhard Thorell. "Nachtausgabe". "MEDI-TEC".

Freut mich! Ja.

Bitte entschuldigen Sie mich!

Hallo, Birgitta! Hallo! Wie geht es dir?

Geht schon!

Den Umständen entsprechend.

Willkommen zur Pressekonferenz! Ich bin Sören Hammarsten.

Stellvertretender Vorsitzender des Nobelkomitees -

- im Karolinska-Institut.

Eine Zusammenfassung der Erklärung wird auf Englisch übersetzt.

Wir haben uns schweren Herzens zu dieser Pressekonferenz eingefunden.

Ich spreche von dem Attentat auf den Preisträger Aaron Wiesel.

Sinnlos und tragisch zugleich.

Das kostete unserer Vorsitzenden Caroline Von Behring das Leben.

Die Nobelpreis-Auswahl für Medizin im nächsten Jahr läuft.

Wir hoffen, bald den neuen Vor- sitzenden präsentieren zu können.

Das Komitee wird die Arbeit Von Behrings fortsetzen, -

- wie sie sie begonnen hat. Im Sinne Alfred Nobels.

Seinem Testament wird voll Rechnung getragen. Danke!

Gegen Nobels Testament darf nicht verstoßen werden. Aber es passiert.

Das ist nicht der richtige Zeitpunkt!

Es geht um Menschenwürde und Ethik. Danke!

Caroline war eine leidenschaftliche Befürworterin der -

- umstrittenen Stammzellenforschung. Mit dem neuen Vorsitzenden blicken -

- wir optimistisch in die Zukunft. Du wagst es!

Ihr solltet euch schämen!

Die irre Professorin! Sie klang erfrischend.

In dem Institut da sind alle irre.

Ich weiß auch nicht. Es fällt mir schwer, -

- rauszufinden, wer für was steht. Wer welche Ansicht hat.

Sieh mal! Die Larsen promovierte gleichzeitig mit der Behring.

Aber vor 25 Jahren. Schau im Archiv nach!

Da findest du etwas. Ja? Ja. Wenn der Staub weg ist.

So ein Mist!

... hell und freundlich. Man bekommt einen positiven Eindruck.

Ich finde das super wichtig!

Ich weiß, was passiert ist auf dem Nobelpreis-Fest.

Erzählen Sie uns, was Sie wissen! Hier kann uns niemand hören.

Ich war als Ordner auf dem Fest eingesetzt.

Das Angebot, etwas dazuzuverdienen, hatte ich Wochen zuvor bekommen.

"Ein kleiner Extrajob."

"Ich sollte jemanden beobachten auf dem Ball und zu einem festen -"

"- Zeitpunkt per SMS melden, wo die Person gerade ist." Wen beobachten?

Und wem sollten Sie die SMS schicken?

Kann es sein, dass Birgitta Larsen darin verwickelt ist?

Ich will 10.000! Für was?

Für das, was ich weiß.

Aber Sie könnten ein Komplize sein.

Bin ich nicht. Ich wusste nicht, was passiert.

Ich wusste gar nichts! Ich sage Ihnen, was ich für den Job bekam.

Einen Tausender. ... 1.000 Kronen!

Dafür kann man mich wegen Beihilfe zum Mord drankriegen!

Wieso gehen Sie nicht zur Polizei? Meine Version soll in die Zeitung.

Vielleicht glaubt man mir dann eher. Warum sollten wir Ihnen glauben?

Haben Sie Beweise? Ihr Handy? Nein! Ich habe es weggeworfen.

Blöd. Panik! Sie wollen eine Geschichte verkaufen.

Aber was bieten Sie an?

Sie war es.

Sie sollte ich beobachten. Caroline Von Behring.

"Ist er glaubwürdig?"

"Ja." "Und was schreibt die Weltpresse?"

Über Wiesel und die Kontroversen in der Stammzellenforschung.

Ich weiß.

Aber du meinst, sie irren sich.

Und du glaubst ihm. Ja. Ich glaube ihm.

Was wissen wir über ihn? Kaufen wir! Oder ein anderer kauft.

Kannst du ihn bis morgen hinhalten? Vielleicht. Wir überprüfen ihn.

Sag, wir sind interessiert!

Gut. Wir machen es. Aber morgen. Wann morgen? So früh wie möglich.

Ein besseres Angebot bekommen Sie nirgends.

Sie drucken meine Geschichte! Keinen Boulevard-Scheiß!

Na klar! Ihre Geschichte.

Gut! Rufen Sie mich morgen an!

Unter dieser Nummer.

Sonst gehe ich woandershin.

Hallo! Hallo!

Ich habe Sie gesucht. Wie läuft es?

Bestens! Die Behring sah gut aus auf Fotos!

Das haben Sie verschwiegen. Das nicht.

Sie bekommen 2 Doppelseiten!

"2"? Schaffen Sie das bis nächste Woche?

Äh ... Jaja! ... Absolut! Super!

Super! Ihnen steht Beige gut! Danke!

Komm jetzt mal her! Lass das, bitte!

Benjamin!

Kalle-Balle! Hau ab, du!

Benjamin! Komm! Ich will noch nicht nachhause!

Sind Sie Annika? Ja.

Maria Douglas. Wir sind gegenüber eingezogen.

Ja. Hallo! Schön, dass Sie auf einen Glühwein rüberkommen!

Auf was? Habe ich mit Ihrem Mann besprochen.

Benjamin! Komm! Warte! Oder komm später nochmal!

So sind sie nun mal.

Kalle!

Hallo, Schätzchen!

Nur zum Glühwein. Ist doch aufmerksam!

Du hättest mich fragen können. Ich finde sie nett.

Findest du? Ja. Finde ich.

Du findest nur nett, dass er im Ministerium arbeitet. Oder?

Ich habe auf die Schickimicki- Familie keine Lust.

Ihr Sohn ist gemein zu Kalle. Wie kommst du darauf?

Ich sah es und merkte: Er ist traurig. Und was sagt Kalle?

Er sagt, es sei alles bestens. Wenn er es sagt, wird es so sein.

Vertrauen wir ihm!

Wenn wir uns einmischen, wird es nur schlimmer. Verlass dich drauf!

*Alarmsignal*

Brauchen Sie Hilfe?

Gott! Habe ich mich erschreckt!

Wie stellt man das blöde Ding ab? Verzeihung!

Wir müssen das Kohlendioxid-Niveau anheben. Dann stimmt der Druck.

Wir können ihn abschließen.

Was wird aus meinen Proben? Lassen Sie mal sehen!

Sie werden sich wohl neue holen müssen.

Können Sie mir helfen?

Ja. Ja, klar! Sicher!

Ganz oben auf dem Regal! Die große?

Ja. Sie ist ziemlich schwer.

Ja.

Was steht auf dem Etikett?

Hallo!

Hallo?

Machen Sie die Tür auf!

*Er klopft laut.* Hallo!

Hallo! Machen Sie sofort die Tür auf!

Aufmachen!

Hallo!

(Kinder singen:) "Groß war die Nacht und stumm."

"Hörst du's nun singen?"

"Wer rauscht ums Haus herum -"

"- auf leisen Schwingen?"

"Schau, sie ist wunderbar! Schneeweiß mit Licht im Haar."

"Santa Lucia! Santa Lucia!"

Lass das! ... He!

"Nacht zieht den Schleier fort! Wach wird ..." He!

*Nichts zu verstehen*

Machen wir es!

Sagt Isaksson die Wahrheit, ist hier bald viel los.

Also blamier dich nicht! Mich auch nicht.

*Ein Telefon klingelt.*

Hallo? "Hallo? Johan Isaksson?"

Bin ich nicht. "Wissen Sie, wo er ist?"

Ja. Das weiß ich. Mit wem spreche ich?

Mit Annika Bengtzon. Wie kommst du an diese Nummer?

Er bot die Geschichte an. Ihr seid verantwortlich!

Ihr hättet ablehnen können. Er wäre woanders hingegangen.

Ihr denkt nur an Verkaufszahlen! So wenig Verantwortung!

Er wäre vielleicht zu uns gekommen und würde noch leben.

Wisst ihr, wie er gestorben ist?

Wir wissen nichts. Ich unterliege sowieso der Schweigepflicht.

Ich habe geschwiegen. Du glaubst mir nicht.

Ich gebe nur bewilligt Informationen weiter.

Isakssons Tod war ein Unfall. Ist das klar?

Ja.

Nichts von dem, was wir besprechen, verlässt den Raum.

Das würde alle unsere Ermittlungen gefährden.

Ja. Sicher! Klar!

Diese SMS hat er vor ein paar Tagen an ein Handy in Riga geschickt.

"Mein Schweigen kostet. Kontaktieren Sie mich!"

"Oder ich kontaktiere die Polizei."

Er versuchte, Geld zu erpressen.

Sieht so aus. Wenn das, was er sagte, wahr ist.

2 Männer wurden in Riga hingerichtet.

Wir fanden sie gestern. Sie waren am Attentat beteiligt.

"Der Schütze?" Berufskillerin.

Wohnt in den USA. Die CIA nennt sie "Kitten". "Kätzchen".

"Kätzchen". Die Augen! Ja. Deine Aussage -

- hat die CIA auf die Spur gebracht.

Annika! Du bist jetzt eine wichtige Zeugin.

Wir kennen ihre Identität. Das darf sie nie erfahren.

Daher zeigt ihr kein Phantombild. Ja.

Wir müssen erst den Auftraggeber finden.

Guten Tag! Ich habe einen Termin mit Ernst Ericsson.

"Gegen Nobels Testament darf nicht verstoßen werden. Aber es passiert."

Annika Bengtzon? Ja.

Ernst Ericsson. Ja. Guten Tag!

Schön, dass sich die "Nachtausgabe" für die Komitee-Arbeit interessiert!

Wir kennen uns nicht.

Sind Sie erst seit Kurzem Medizin-Journalistin?

Nein. Ich bin Kriminalreporterin. Ich schreibe jetzt ein Porträt.

Über Caroline Von Behring.

Aha! Dann habe ich das Ganze wohl falsch verstanden.

Nein. Gar nicht! Sie haben doch zusammengearbeitet.

Ja.

Caroline! Den Namen "Von Behring" hat sie -

- seit der Hochzeit. Sie behielt ihn nach der Scheidung.

Sie hieß Andersson vor der Ehe.

Aber das sagt unter Medizinern niemandem etwas.

Man sollte denken, sie sei mit dem Alten verwandt. Mit ... Äh ...

Emil Von Behring, Nobelpreisträger für Medizin 1901, Serologe.

Und Bakteriologe. Und wie war sie so als Chefin? Tja!

Sie war nicht qualifiziert. Ach! Wäre sie keine Frau gewesen, -

- wäre sie nie Vorsitzende geworden.

Am Institut herrscht politische Korrektheit.

Frauen brauchen weder Kompetenz noch Qualifikation. Sie schaffen es so.

Und wem nutzt das? ... Nun! Der Forschung jedenfalls nicht.

Sie beide haben das Testament verschieden interpretiert.

Nobel hat mit seinem Testament mehr als einen Geldpreis geschaffen.

Ruhm und Wertschätzung waren ja immerhin auch damit verbunden.

Der Presse sagten Sie, Caroline hat gegen das Testament verstoßen.

Nun! Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Sie wollen eine neue Leitung. Meinten Sie sich damit? Schluss!

Ich habe einen Termin.

Kandidiert noch jemand für den Posten des Vorsitzenden?

"Ernst Ericsson."

Mit "c" und "ss" und Sören Hammarsten.

Okay! Das Karolinska-Institut und sein Nobelpreis-Komitee.

Genau! Ich schaue, was ich finde. Danke!

Alle suchen jemanden von außen, der kein Wissenschaftler ist.

Sie suchen einen Terroristen oder einen religiösen Fanatiker. Und?

Es ist etwas Internes.

Der Feind kommt aus dem Nobelpreis-Komitee.

Die Polizei weiß, wer geschossen hat. Es ist eine Killerin.

Aus den USA. Ihr Ziel war nicht Aaron Wiesel.

Es war Caroline Von Behring.

Es war ein Auftragsmord. Jemand vom Komitee könnte -

- für den Mord von Caroline bezahlt haben.

Wir brauchen mehr Fakten. Bleib 100 % an dem Fall!

Wickel das ab mit der Unterhaltung! Das ist erledigt.

Was sage ich Spiken? Nichts. Ich bin dein Ansprechpartner!

Hier! ... Bitte sehr!

Schon? Aber ... Das Porträt ist fertig.

"Geschichte über Leben und Sterben einer starken Frau. Sie bewegte -"

"- sich hoch erhobenen Hauptes, ... spontan, ... der junge Mann -"

"- an ihrer Seite ..." Ein verdammt guter Einstieg!

Das klingt gut! Fotos liegen auf dem Server!

"Wir müssen den Auftraggeber aufspüren."

"Was wisst ihr über ihn? Außer dass er viel Geld hat."

"Wenn es ein 'er' ist."

"Glauben Sie, es war ein Unfall?" "Wie meinen Sie das?"

"Ich weiß, was auf dem Nobelpreis- Fest passiert ist."

Danke, dass Sie sich Zeit nehmen!

Ich habe das von Ihrem Doktoranden gehört. Furchtbare Geschichte!

Schreckliches Schicksal!

"So ein begabter Mensch! Dann das Unglück!"

Als wir uns das erste Mal getroffen haben, fragten Sie, -

- ob Caroline das Ziel gewesen sein könnte. Wieso dachten Sie das?

Caroline hat mich angesehen, als sie starb.

Und es war so, als wolle sie mir etwas sagen. Als wüsste sie etwas.

Wäre es so gewesen, hätte sie es mir gesagt.

Mir hat sie viel erzählt.

Sie sind sich nicht sicher, ob sie etwas gesagt hat.

"Haben Sie etwas gehört?"

"Haben Sie es nicht verstanden?"

Nein. ... Nichts!

Caroline interpretierte Nobels Testament anders als ihre Kollegen.

Sie sah es aus heutiger Sicht.

Egal, ob sie Feinde bekam? Sie war überzeugt:

Nobel hätte ihr zugestimmt. Er war wie sie ein Visionär.

Kein verstaubter, alter Trottel.

"Es gibt viele Ernst Ericssons in der Nobelpreis-Welt."

Aber es gibt auch einige, die progressiver sind.

Auch im Komitee? ... Und wer? Nun! ... Sören Hammarsten.

Er wäre ein guter Vorsitzender. Er kennt die heutige Forschung.

Wird er es denn nicht? Er ist Stellvertreter.

Nein. Nicht nach den Prognosen.

Wie lauten die? Danach wird es Ericsson.

Er war ziemlich rücksichtslos.

In der Art und Weise, wie er sich nach oben kämpfte.

Der Posten des Komiteevorsitzenden ist eine der bedeutendsten -

- Machtpositionen in der Forschung.

Wenn Sie über Macht schreiben wollen im Nobel-Komitee, -

- ist es nicht schlecht, mit Ericsson anzufangen.

Darf ich etwas fragen? Wie gut kennen Sie Birgitta Larsen?

Nicht gut. Ich hatte mit ihr zu tun betreffend den Etat.

Aber standen Sie Caroline nahe?

Ja. Wieso? Ich habe das Gefühl:

Sie weiß etwas über Caroline, sagt nichts.

Ist nur so ein Gefühl!

Tja! Dann danke, dass ich Sie stören durfte!

Eine sehr nette Störung.

Hören Sie!

Äh ... Wollen wir uns mal treffen?

Auf einen Kaffee oder ein Glas Wein, oder so.

Na ja! Ich bin verheiratet. Das ist also keine so gute Idee.

Ich habe einen Lebensgefährten. Entschuldigen Sie!

Ich wollte mich nicht aufdrängen. Nein! Ist schon gut!

(Anrufbeantworter:) "Sie haben 14 neue Nachrichten."

"Hallo! Hier ist Lotta."

"Von der Nachmittagsbetreuung. Kalle ist gestürzt."

"Nicht schlimm, aber vielleicht muss er genäht werden. Rufen Sie an!"

(Thomas:) "Kalle ist verletzt. Ich fahre in die Notaufnahme."

"He! Wo steckst du? Kalle muss jetzt rein zum Röntgen."

"Verdammt! Wo bist du? Kalle wird genäht! Ruf an!"

Hallo!

Liebling! Wie geht es dir?

Hallo! Ich bin Kalles Mutter. Sehr angenehm!

Vielen Dank!

Mein armer Schatz! Wie geht es dir?

Sie haben an meinem Kopf rumgenäht. Ja. Oh!

Das sehe ich.

Was war denn los?

Er ist von einem Klettergerüst gefallen. Oje!

Die waren blöd zu mir.

Welche "die"?

Was ist passiert, Kalle?

Bin nicht gefallen.

Benjamin hat mich geschubst.

Absichtlich?

Komm, Liebling!

Komm! Wir gehen nachhause.

Die Betreuerin sagt, es war ein Unfall. Vertraust du -

- denen mehr als Kalle?

Ich glaube Kalle. Du willst -

- nur keinen Streit mit den neuen Nachbarn.

Betreuer wissen, wie man mit so was umgeht.

Wie "mit so was"?

Wie kannst du das so verharmlosen?

Er könnte auch tot sein.

"Haben Sie mit den Eltern gesprochen?"

"Ja. Maria meint, es war nicht böse gemeint."

"Sie unternehmen nichts."

Niemand sah, was passierte.

Kalle wurde gestoßen! Das passierte!

Es passiert wieder, wenn wir nichts tun!

Hau ab! Aua!

Was machst du denn da? Scheiß Tor! Lass das!

Ich habe das Spiel gewonnen! Was ... Hör auf!

Was ist denn? Jetzt hör zu!

Eins machst du nie wieder:

Du wirst nie wieder Kalle anfassen! Nicht ein einziges Mal!

Oder ich schlage dich tot!

"Sie bewegte sich hoch erhobenen Hauptes im Vorstand, in Vereinen -"

"- und bei Freunden. Spontan, mit starkem Gefühl für Gerechtigkeit."

Damit kannst du bei "Vanity Fair" anfangen. Oder "Glitzer und Krone".

Also! Mir gefällt es! Ach! ... Ja?

Bist du erkältet?

Nein! Ich habe nur wieder geraucht.

Die Nikotinkaugummis taugen nichts.

Dies ist wirksamer. ... Ja!

Nicht allen gefällt, was ich schreibe. Hör mal!

"Sie sind verantwortlich für die Wahrheit. Aber Sie schweigen."

"Caroline hatte Geheimnisse. Alle spielen das schmutzige Spiel."

"Das kann nicht ungestraft bleiben."

Von wem kommt die Mail? Es ist anonym.

"Anonym"! Ganz schön feige!

"Caroline Andersson".

"Andersson".

Hast du etwas rausbekommen über das Nobelpreis-Komitee? Ja.

"Ernst Ericsson". Was hast du über ihn?

Hier!

Auf das Gehalt des Vorsitzenden wäre er nicht angewiesen.

Er hat 30 Millionen Privatvermögen.

Wohnt er auf Ture? Ja. Ziemlich edel.

Kannst du den Absender rauskriegen?

Ich kann es versuchen. Bitte! (Telefon:) "Nobel-Haus."

Guten Tag! Ist Ernst Ericsson da? "Er ist nicht hier."

"Nachtausgabe". Wo erreiche ich ihn?

"Er arbeitet zuhause. Ich verbinde auf sein Handy." Danke!

*Ein Telefon klingelt.*

Ernst Ericsson.

"Hier ist Annika Bengtzon von der 'Nachtausgabe'." Aha!

"Ich bekam eine Mail, die sich auf meinen Artikel bezieht."

Nehmen Sie Stellung dazu?

Ich weiß überhaupt nicht, wovon Sie reden. Daher kein Kommentar! Danke!

*Sein Telefon klingelt wieder.*

*Türklingel*

Hallo?

Hallo?

Herr Ericsson?

Hallo?

*Leises Klingen*

Ich dachte, wir haben eine Vereinbarung.

Ich schreibe nicht. Ich wollte eine Stellungnahme.

Fahr nachhause! Wir melden uns.

Welche Infos gebt ihr raus? Keine.

Wir müssen seine Angehörigen verständigen.

Und dann? Im Zusammenhang mit dem Nobelpreis gibt es schon 3 Tote.

Keine Theorie? Kann es "Kitten" gewesen sein? Wieso?

Ericsson war der Auftraggeber. Sie wollte ihn wegräumen.

Das glaube ich nicht. Das war kein Profikiller, der hier am Werk war.

Okay! Wo willst du hin? Zur Zeitung!

Keine Schweigepflicht! Ich durfte wegen "Kitten" nichts schreiben.

Es ist ein anderer. Ich verbiete es!

Erschieß mich doch!

"Bernhard Thorell, 'MEDI-TEC'. Hinterlassen Sie Ihren Namen -"

"- und Ihre Rufnummer. Ich rufe Sie zurück."

"Annika von der 'Nachtausgabe'."

"Ich habe noch Fragen zu Sören Hammarsten und seiner Position."

"Rufen Sie mich bitte zurück!"

"Sie sind verantwortlich für die Wahrheit. Aber Sie schweigen."

"Hier geht es um die Frage der Menschenwürde und Ethik."

"Es ist nicht der richtige Zeitpunkt für eine solche Diskussion."

Mama! Zieh dir erst die Schuhe aus!

Hallo, mein Süßer!

Hallo! Tag, mein Schatz!

Na? Wie war es heute? Gut!

Super!

Mama! Weißt du, was passiert ist?

Benjamin hat in die Hose gemacht und musste heim.

Na so was! Spiel noch etwas!

Hallo!

Wie geht es? Hast du zu Benjamin gesagt:

"Ich schlage dich tot."?

Wer behauptet das? Benjamins Mutter. Sie war empört.

Was ich auch verstehe. Niemand wollte etwas unternehmen.

Und da drohst du einem 8-Jährigen mit dem Tod!

Er kann nicht so weitermachen. Du hast nichts getan.

Du spinnst! Ich schäme mich. Verstehst du?

Du entschuldigst dich bei ihnen!

Ich meine nicht jetzt!

*SMS-Piepton*

*SMS-Piepton*

"Muss arbeiten, komme später. Annika"

Hallo! Hallo!

Super, dass wir uns noch treffen!

Ich wusste nicht, was Sie trinken. Roten oder weißen.

Äh ... Lieber ein Bier. Dachte ich mir!

Danke!

Entschuldigen Sie! Hätten Sie einen Stift? Ja.

Prima! ... Danke!

Oh! Na dann!

Ich kenne Hammarsten 7 Jahre. Macht ist ihm egal.

Sie favorisieren ihn als Kandidaten.

Weil er der Beste ist.

Die Forscher wollen ihn als Vorsitzenden. Ihm ist es egal.

Der Streit zwischen Hammarsten und Ericsson schien sehr persönlich.

Es geht alles von Ericsson aus.

Er kann ziemlich unflexibel sein. Haben Sie das gemerkt?

Wie meinen Sie das?

Sie wollten ihn noch mal kontaktieren.

Ja. Aber ich habe ihn bisher nicht erreicht. Also ...

Übrigens ... Ich habe mich darüber gefreut, dass Sie angerufen haben.

Ich habe an Sie gedacht.

Das tue ich ständig seit dem Fest.

Wer könnte diesen Abend schnell vergessen?

Wo waren Sie?

Ich habe Sie gesucht.

Die Polizei hielt mich fest. Sie auch. Oder?

Sie haben sie auch gesehen.

Wen?

Ach! Spielt keine Rolle!

Sie haben sie gesehen.

Die, die geschossen hat.

Nein. Das spielt keine Rolle. Nein.

Tja!

Es ist spät. Es wird Zeit für mich zu gehen.

Okay! Ich mache das schon.

Vielen Dank!

Auch dafür, dass Sie sich Zeit genommen haben.

*Piepen*

"Ihre Deckung ist aufgeflogen. Es gibt eine Augenzeugin."

"Annika Bengtzon"

So! ... Hallo! Hallo!

Die anonyme Mail kam - Ja? - von einem Server -

- aus dem Karolinska-Institut. Absender: Birgitta Larsen.

Aha! Danke!

"Ich wollte, dass Sie Carolines Geheimnis ans Licht bringen."

"Aber ich wollte nicht mit hineingezogen werden."

"Ich dachte, dann ist damit Schluss. Aber jetzt?"

"Jemand ist in mein Tierlabor eingebrochen."

Das wurde hinterlassen.

Ein Foto von Caroline.

Aufgenommen auf dem Kongress in Helsinki in den 90er-Jahren.

Ich verstehe das nicht!

Carolines Durchbruch als Forscherin kam -

- durch einen Artikel im "Science".

Das Magazin wollte die Resultate prüfen vor einer Veröffentlichung.

Das ist normal und Routine.

Aber Caroline musste zum Kongress reisen.

Nach Helsinki. Sie pfuschte! Man kann sagen:

Sie hat die Routine-Kontrolle nicht wahrgenommen.

Jemand überprüfte die Resultate für sie.

Ich war es. Ich habe ihr geholfen und schickte sie zu "Science".

Und das hat jemand mitbekommen. Ja.

Einer ihrer Doktoranden.

Bernhard Thorell.

"Er ist also in ihr Labor eingebrochen."

"Er wollte mich wohl dazu zwingen, den Mund zu halten."

Und? Kommt er damit durch?

"Caroline fühlte sich vor dem Nobelpreis-Fest wochenlang bedroht."

"Sie sagte nicht, durch wen. Sie deutete nur an:"

"Sollte ihr etwas passieren, sind alle Unterlagen in ihrem Archiv."

"Ich habe das der Polizei erzählt."

"Aber die haben nichts gefunden."

Ja. Sehr gut!

Wie war's? Mit Ausnahme der Anzeige von Larsen gibt es -

- keinen Zusammenhang zwischen ihm und dem Mord im Rathaus.

Ihr lasst ihn laufen?

Wir können ihn nicht hier festhalten.

Und die Unterlagen? In Von Behrings Archiv?

Wir haben dort nichts gefunden. Gar nichts!

Danke! Nichts zu danken!

(Larsen:) "Was ist ein Nobelpreis für Medizin wert für 'MEDI-TEC'?"

"Im Hinblick auf Marketing und Renommee?"

"Mindestens 50 Milliarden Dollar!"

Ich habe alles durchsucht. Aber nichts gefunden.

Keine Papiere und sonst auch nichts. Irgendwo muss hier etwas sein!

Eigentlich schon. Und der Computer? Wir können nachsehen.

Und im Netz?

Ja. Ich weiß auch nicht. Ich speichere alles im Netz.

Sie hatte bestimmt auch Web-Mail. Schon möglich!

*Piepen*

Die Temperatur in den Labor- Kühlschränken ist zu hoch.

Ich bin gleich wieder da.

"Benutzername" und "Passwort". Versuchen wir mal ...

Falsch!

Andersson!

Falsch! ... Verdammt!

Andrietta!

"Ich heiße Caroline Von Behring."

"Ich muss etwas über einen meiner alten Doktoranden erzählen."

"Ich hatte nie etwas dazu gesagt. Doch jetzt muss ich es tun."

"Er ist zurückgekommen und diesmal will er mir ..."

Hallo, Birgitta!

"Beim 1. Mal habe ich seine Doktorarbeit anerkannt."

"Obwohl sie den Anforderungen -"

"- nicht genügte. Nun! Er hat mich wieder kontaktiert."

"Jetzt will er den Nobelpreis."

Zieh deine Anzeige zurück! Dann passiert nichts.

Nein! Das tue ich nicht!

Nein!

Stell ihn nicht ab!

Warum nicht?

"Ich sollte Forscher seiner Firma als Nobelpreis-Kandidaten für -"

"- Medizin vorschlagen. Meine Antwort war klar."

"Ich sagte Nein."

Soll ich mit den Kaninchen weitermachen?

Nein! Bitte hör auf! Ich bitte dich! Hör auf! Bitte!

"Bernhard sagte:"

"Schlage ich seine Forscher nicht -"

"- als Preisträger vor, dann muss ich sterben."

(Sprechanlage:) "Hallo? Birgitta?"

Ja! "Ich habe das Archiv. Sie nennt seinen Namen."

Annika! ... Ich komme gleich.

Hallo! Hier Annika. Ich bin im Karolinska-Institut bei Birgitta.

Ich schicke dir eine Datei. Öffne sie sofort!

Wir veröffentlichen sie morgen.

Sehen Sie sich das mal an!

Gerne!

Was wollten Sie mir zeigen? Nicht so wichtig!

Verdammt! Was ist das?

"Bernhard sagte: Schlage ich seine Forscher nicht -"

"- als Preisträger vor, dann muss ich sterben."

Löschen!

Du machst mir keinen Strich durch die Rechnung! Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Annika!

Ah!

Annika!

"Bernhard sagte:"

"Schlage ich seine Forscher nicht als Preisträger vor, -"

"- dann muss ich sterben."

Scheiße! Wir fahren zum Karolinska-Institut!

Los! Mh!

Hier ist es. Fahr da rein!

Halt an!

Bernhard Thorell! Steigen Sie aus!

Stehen bleiben!

"Entdecktes, geheimes Archivmaterial wirft neues Licht auf das Attentat."

"Bernhard Thorell wird verdächtigt, eine Berufskillerin für den Mord -"

"- an Caroline Von Behring beauftragt zu haben."

"Sie wurde während des Nobelpreis- Festes im Dezember erschossen."

"Laut Angabe der 'Nachtausgabe' soll Thorell Von Behring erpresst haben."

*Nachrichten auf Englisch und Französisch*

"Die Berufskillerin ist immer noch auf freiem Fuß."

"Polizei und Interpol arbeiten eng zusammen."

Wir erhöhen auf 8 Seiten! Eine neue 1. Seite und alles bis zur Mitte!

Bye!

Gut gemacht, Bengtzon!

Mama! Schau! Hier! Schön! Der ist rosa!

Untertitelung 2013: Untertitel-Werkstatt Münster

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