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Du brauchst diesen Ort,
um deine Sünden reinzuwaschen.
Aber so läuft das nicht.
Niemand kann das Blut abwaschen, das an deinen Händen klebt.
Du entkommst dem nicht, Vater.
Ich habe dich immer beschützt, Seymour.
Erst gestern habe ich dich gerettet, aber du bleibst eisern.
Wir stehen kurz vor dem Sieg, mein Sohn.
Wir ehren das Andenken deines Bruders und die Liebe deiner Mutter.
- Dein Bruder hat sich geopfert. - Nein.
Du hast meinen Bruder in den Tod geschickt
und kamst mit einem Mädchen zurück, das im Bett meiner Mutter schläft.
Jetzt hör mir mal zu. Was glaubst du, um was es hier geht?
Du weißt, wir verteidigen die Stadt bis zuletzt.
Jetzt geh mir aus den Augen.
Du liebst mich immer noch.
Ich habe dich immer über alles geliebt.
Ich hatte keine Wahl. Wir brauchten das Geld.
Das magst du dir eingeredet haben.
- Aber es ist eine Lüge. - Wie meinst du das?
Rede mit mir.
Ich habe es in Mamas Augen gesehen.
Und in Onkel Elijahs Augen.
Es ist egal, ob du mir vergibst. Ich werde dich weiter lieben, wie immer.
Wieso bist du nach dem Krieg nicht zurückgekommen?
Wieso hast du nicht wenigstens meine Briefe beantwortet?
Gott ist auf unserer Seite!
- Geht das so? - Das ist gut.
Jetzt essen wir.
Gefüllter Truthahn.
- Was gibt es denn zu feiern? - Dass ich noch am Leben bin, dank dir.
Dass du auf den Mann geschossen hast, der mich töten wollte,
obwohl du gesagt hast, du kannst es nicht.
Siehst du,
du kannst alles erreichen, was du dir vornimmst.
Mama?
Ich arbeite da an etwas. Es ist ein Geheimnis.
Wieso?
Wieso tust du mir das an?
Was meinst du?
Ich habe dich geliebt, dich beschützt und dir alles beigebracht.
Und so dankst du es mir?
- Mama, ich wusste nicht... - Nein.
Du weißt nie...
Du weißt nie, wo sich der Teufel versteckt.
Ich allein bin dafür verantwortlich, dich zu beschützen.
- Mama... - Sogar vor dir selbst.
Bitte nicht, Mutter. Ich flehe dich an.
- Nein, Mutter. Bitte nicht! - Komm schon.
Ich tue, was du willst! Ich spiele, was du willst!
Bitte nicht!
- Abby! Tu doch was! - Bitte aufhören!
Ich tue, was du willst! Ich spiele, was du willst! Bitte nicht!
Abby, tu doch was!
Wollen Sie auch einen?
Gern.
Nehmen wir mal an, Sie können das Öl verkaufen.
Was fangen Sie mit dem ganzen Geld an?
Kleidung.
Medizin, landwirtschaftliche Geräte.
Die Menschen hätten Licht im Haus und könnten ihre Lebensmittel anbauen.
Diese Stadt ist für Sarah und mich das Wichtigste auf der Welt.
Sie verbindet uns beide.
Sie haben bereits eine Fuhre am Fluss verloren,
und irgendetwas sagt mir, dass das kein Zufall war.
Denkst du, Seymour hat etwas damit zu tun?
Möglich.
Der Hinterhalt war perfekt geplant. Und nur er kannte den Treffpunkt.
Vielleicht war die Rettung nur ein Schwindel,
um ihren Spion zu schützen.
Elizabeth hätte ihm nach unserer Abfuhr in den Kopf schießen können.
Sie hätte uns jagen und in Stücke reißen können,
aber sie hat es nicht getan.
Weißt du, warum?
Na klar.
Falls Seymour Sie hintergeht,
gibt es nur eine Art, das herauszufinden.
Und an was denkst du?
Wo bist du gewesen?
Ich bin durchs Hochland geritten.
Ich habe einen Job für dich.
Wir versuchen es noch mal.
Gleich morgen früh.
Ich soll noch mal versuchen, das Öl zu verkaufen.
Nach dem Vorfall mit dem Boot?
Du gehörst zur Familie, oder etwa nicht?
Das ist mein Plan:
Morgen früh schicken wir zur Ablenkung Fässer voll Wasser nach Süden.
Die echten Fässer gehen nach Norden.
Seymour fährt nach Süden,
während Sie und ich das Öl im Norden verkaufen werden.
Wir dürfen beim Verladen der Ölbarrels nicht beobachtet werden.
Von dieser Aktion werden nur sehr wenige erfahren.
Seymour wird nicht eingeweiht.
Hier geht es nicht weiter.
Wenn du uns aufhalten willst, musst du erst an mir vorbei.
Wie kommst du darauf, dein jämmerliches Leben wäre etwas wert?
Runter da!
Raus mit dir!
Scheiße.
Wenn Sie das Öl an den Norden verkaufen, versorgen Sie damit Ihre Leute.
Und wenn Seymours Fuhre etwas zustößt, werden Sie wissen, wer der Verräter ist.
Geht hin. Schaut es euch an, na los.
Es tut mir leid, Ma'am.
Wieso?
Ich fürchte mich nicht vor Krieg.
Und auf einmal ist die Welt perfekt.
Zumindest heute Nacht.
Seymour.
Als ich klein war,
habe ich immer einen Grund gesucht, um nicht bei dir zu sein.
Ich habe Wasser geholt, Besorgungen gemacht.
Hauptsache, ich musste nicht bei dir sein.
Ich war immer nur der Außenseiter.
Alle anderen gehörten zur perfekten Familie.
Und naiv wie du bist,
hast du so fest daran geglaubt, dass es wahr wurde.
Du hast mein Leben zerstört.
Kevin.
Phillip.
Und sogar ein Fremder.
Du hast sie mit der geheimen Ladung betraut
und dabei meinen Tod riskiert.
Ein Bauernopfer.
Ein Sündenbock.
Ich habe mein Leben riskiert, für Wasser!
Du hast gar nichts riskiert.
- Du bist doch hier, oder nicht? - Ich wollte dir einfach nur helfen!
Helfen?
Du hast noch nie jemandem geholfen außer dir selbst.
Aber ich habe mich damit abgefunden.
Ich habe mich mit deinem Misstrauen und mit deinem Verrat abgefunden.
- Wie du deine Schwester behandelst. - Sie ist nicht meine Schwester.
Sie ist auch nicht deine Tochter oder deine Frau.
Sie hat mich gewählt.
Dafür muss man frei sein. Man muss frei sein, um wählen zu können.
Und sie war noch nie frei.
Noch nie!
Du kannst bleiben oder gehen. Das ist mir egal.
Aber wenn du bleibst, gibt es keine Sonderbehandlung mehr.
Keine Gnade. Hast du das verstanden?
Dein Projekt ist eh am Ende.
Du hast es zunichtegemacht.
Jetzt möchte ich nur noch sehen,
wie du zugrunde gehst.
Es war ein Mädchen...
- Was? - Ein normales Mädchen.
Zum Wohl.
Seymour.
Was ist los?
Hey, wo willst du hin?
Ich komme gleich wieder.
Seymour.
Seymour!
Sarah.
Lass ihn gehen.
- Du kannst ihn nicht umstimmen. - Glaubst du, dass er uns verraten hat?
Ich weiß nur, dass er von der echten Ladung nichts wusste.
- Das war deine Idee. - Ja.
- Du zerstörst meine Familie. - Ich bin deine Familie.
- Die hast du auch zerstört. - Sarah.
Familien zerstören, das kannst du.
Seymour ist nicht vollkommen, aber er ist kein Verräter.
Du hast ihn zu einem gemacht.
Er ist doch nur ein Junge.
Er hätte deinetwegen sterben können.
Durchsucht das Haus.
Früher hast du dich hier zurückgezogen.
Du tust es immer noch.
Du solltest dir einen neuen Platz suchen.
Oder einfach nach Hause kommen.
Damit dein Ehemann mich am Pfahl aufhängen kann?
Niemand wird dich hängen, wenn wir den Verräter finden.
Beweis den anderen, dass du es nicht bist.
Was mein Vater denkt, interessiert mich nicht mehr.
Wieso hast du ihn gewählt?
Wieso?
Er hat mich gebraucht.
Und ich ihn.
Denkst du etwa, ich hätte dich nicht gebraucht?
Du tust mir weh.
Du bist der einzige Grund, warum ich überhaupt geblieben bin.
Du bist mein Bruder. Und fass mich ja nie wieder an.
Ich will dir helfen.
Wir müssen den Verräter finden, damit du zurückkommen kannst.
Verstanden?
Ich bin Sheriff Boone aus Bexar County.
Und ich bitte Sie, für uns das Tor zu öffnen.
Also bitte.
- Sind Sie John Ellis? - Das bin ich.
Ich habe hier einen Haftbefehl für Sie.
Was wirft man mir vor?
Betrug, Hausfriedensbruch und schwerer Diebstahl.
Dieses Land hier gehört Madam Elizabeth Thurman.
Wir sind legal hier.
Der alte Besitzer Henry Allen hat ihm das Land per Urkunde übergeben.
Ihr Prozess in Elmdale findet in einer Woche statt.
Sie können Ihre Urkunde dann dem Richter vorlegen.
- Jetzt aber kommen Sie mit mir mit. - Nein.
Das ist eine Vorladung.
Da steht nur, wann ich vor Gericht erscheinen muss.
Nächste Woche in Elmdale.
Ihnen werden schwerwiegende Taten vorgeworfen.
- Manche wurden für weniger gehängt. - Wir sind fertig.
John. Die Urkunde ist weg.
Willst du Seymour immer noch verteidigen?
Ich habe das geahnt.
Seit dem Bootsangriff trage ich sie bei mir.
Und für alle Fälle habe ich eine Fälschung machen lassen.
- Der Prozess ist in Elmdale. - Sarah.
- Es ist ihre Stadt. - Sarah...
Sie wird ihren Einfluss geltend machen. Du bist immer noch ein schwarzer Mann.
Ja.
Aber mein Anwalt nicht.
Hast du, was ich wollte?
Braver Junge.
Ich schlage vor, Sie bleiben genau da, wo Sie sind.
- Geben Sie mir, was er gestohlen hat. - Seymour.
Bist du doch noch zur Vernunft gekommen?
Im Wald zu schlafen, hilft mir beim Nachdenken.
Ich weiß, was dein Vater dir angetan hat.
Ich hoffe, du hast dich für eine Seite entschieden.
Noch ist es nicht zu spät, sich uns anzuschließen.
Ich glaube nicht, dass du so dumm bist, mich zu erschießen.
Und falls doch, habe ich vorgesorgt.
Das ist nun schon das zweite Mal, dass ich dich hätte töten können.
Aber das will ich ja gar nicht.
Geh zu deinem Vater.
Erzähl ihm,
dass der Junge, den er bei sich aufnahm, ein Verräter ist.
Dank seiner Schwäche habe ich nun die Urkunde,
die er von meinem Vater erpresst hat.
Und jetzt...
geh.
Ich bin Martin Gress.
Mein alter Kamerad John Ellis braucht wohl meine Hilfe
bei einer schwierigen Angelegenheit.
Hallo, Colonel.
Captain John Ellis. Das nenne ich eine Begrüßung.
Es ist lange her.
- Darf man "Anwalt" sagen? - So ist es.
Sehr gut.
- Du kennst Kevin und Phillip noch? - Wie groß ihr seid.
- Komm her. - Hey.
- Das ist meine Frau Sarah. - Sehr erfreut.
- Und das ist Django. - Hallo.
In welcher Einheit waren Sie?
Ich habe den Krieg in Frankreich verbracht.
Er gehört nun zu uns.
- Kommt, lasst uns reingehen. - In Ordnung.
Sie war eine schöne Frau.
Ja, das war sie.
Ihr Geist lebt in dieser Stadt fort.
Deswegen verteidige ich sie bis zum Schluss.
Erinnerst du dich? Das war kurz vor Chambersburg.
Wie könnte ich das vergessen? Dein Sohn war ein guter Soldat.
Andrew lebt auch in uns fort.
Ich soll in Elmdale erscheinen.
Vor einem Bezirksrichter.
Sie behaupten, ich habe dieses Land gestohlen.
- Wem sollst du es gestohlen haben? - Elizabeth Allen Thurman.
- Also sagst du, sie lügt. - Ja. Das ist mein Erbe.
Ich habe die Urkunde als Beweis.
Elizabeths Vater gab sie mir an seinem Sterbebett.
Ich sage dir, wie du das gewinnst:
Du und deine wundervolle Familie geht so weit weg wie möglich.
- Du hältst sie nicht für echt? - Doch, tue ich.
Aber ein Stück Papier wird diese Frau kaum aufhalten.
Nicht in Bexar County.
Ich kenne Richter Fourier ein wenig.
Falls er das als Beweis anerkennt, hast du vielleicht eine Chance.
Moment mal, warte kurz. Sagtest du Fourier?
Sag bloß, der Richter ist ein Colonel der Rebellion?
Alle Richter hier waren das.
Das sind texanische Gerichte.
Sie haben dich erst als Person anerkannt,
als sie es mussten.
Ich wette, Fourier macht das heute noch nicht.
Diese Urkunde ist besser als nichts.
- Das kann doch nicht wahr sein. - Aber...
Ich werde mit ihm reden.
Bevor er nach Elmdale geht, frage ich, wie die Dinge stehen.
Wenn es nur eine winzige Chance gibt, das zu gewinnen,
kämpfe ich wie der Teufel, damit du es behalten kannst.
Und falls nicht, bist du zumindest gewarnt.
Ich laufe nicht weg.
Das verlange ich auch nicht. Noch nicht.
Aber du könntest vor der Wahl stehen, zu fliehen oder zu sterben.
Mein Sohn Seymour hat mich verraten. Und er könnte es wieder versuchen.
Ich muss sehr vorsichtig sein.
Erinnerst du dich an den Warenladen von Barneys Witwe?
Bei Ratchet Creek?
Da treffen wir uns am Tag vor der Verhandlung.
Komm mit guten Nachrichten, mein Freund.
Ich werde sehen, woher der Wind weht.
In Ordnung.
Wir müssen zum Colonel.
Colonel Fourier.
Die Blauröcke am Taylor Hill haben nach Verstärkung geschickt.
Ich glaube, wenn wir jetzt vorrücken,
können wir sie überraschen und einen Vorstoß verhindern.
Wenn sie die Geschütze einnehmen, stehen wir wieder am Anfang.
Das werden wir zu verhindern wissen.
Herein.
Es ist offen.
Ich wollte gerade essen.
Setz dich.
- Ich habe keinen Hunger. - Es ist nichts Besonderes.
Nur die Suppe, die ich immer mache. Weißt du noch?
Du hast deine Ration nicht abgeholt.
Seit dem Ölverkauf haben wir doch genug.
Ich liebe dieses Rezept.
Wenn du nichts essen willst, wieso bist du dann hier?
John will wirklich nach Elmdale gehen.
Ich möchte, dass du ihn begleitest und auf ihn aufpasst.
So oder so, es ist und bleibt eine Selbstmordmission.
So wie der Krieg. Von da hast du es auch zurückgeschafft.
In Ordnung.
Ich mache es.
Unter einer Bedingung.
- Meinst du das ernst? - Lass es nicht verkommen.
Erinnerst du dich wirklich nicht?
Du hast sie geliebt.
Dann begleitest du ihn also?
Du hast mein Wort.
Ich habe deiner Brigade geschrieben, jede Woche.
Es kam nie was zurück.
Also ritt ich nach White Creek und gab einem Soldaten $2,
um zu erfahren, wohin die Briefe gehen.
Ich ritt jede Woche hin.
Und gab ihm immer $2, damit er mir sagt, wo du bist.
Ich habe jede Nacht Taschentücher bestickt,
um das zu bezahlen.
Zwei ganze Jahre lang.
Auf der Suche nach dir.
In der Hoffnung, dass du antwortest.
Bis nach Chambersburg. Da habe ich deine Spur verloren.
Ich gebe nicht auf.
Und dieses Mal kannst du das auch nicht.
John bedeutet mir mehr als mein eigenes Leben.
Sorg dafür, dass er zurückkommt. Verstanden?
Ja.
- Von Ihrer Familie? - Ja.
Von meiner Tochter.
Sie hat mir auch ein Foto geschickt, um mir zu zeigen, wie groß sie ist.
Ich vermisse meine Ruth und meine Jungs sehr.
Ihre Briefe geben mir Kraft.
Das war in ihrem letzten drin.
Ein Geschenk von meiner Frau.
- Möge er Ihnen weiterhin Glück bringen. - So Gott will.
Fourier hat einen Angriff vor der Dämmerung befohlen.
Antworten Sie Ihrer Tochter.
Ich habe schon Hunderte Male versucht, ihr zurückzuschreiben.
Ich schaffe es nicht.
Ich laufe weg. Genau das tue ich. Weglaufen.
Ich habe nie einen Mann gesehen, der in den Krieg flieht.
Eher weg davon.
Wollten Sie jemals durch das Tor gehen und nie mehr zurückblicken?
Nicht eine Sekunde.
Dann werde ich wohl ein Pferd brauchen.
Es wäre nicht sehr klug, dich noch mal in Elmdale blicken zu lassen.
Es heißt, du hättest eine Bank ausgeraubt.
Die Leute erzählen viel, wenn der Tag lang ist.
Ich will deinen Tod nicht auf dem Gewissen haben.
Das wollte ich auch gerade sagen.
Sie wissen, dass das Selbstmord ist, oder?
Es wäre nicht das erste Mal, dass der Tod meine beste Option ist.
Angriff!
Captain!
Captain.
Bleiben Sie bei mir. Captain, stehen Sie auf.
Nach Hause. Ich muss nach Hause.
Stehen Sie auf! Bleiben Sie bei mir! Captain!
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