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Willst du nach Deutschland ziehen oder lebst du schon eine Weile
hier, weiĂt aber noch nicht so richtig, wie du gewisse
kulturelle Eigenheiten oder sogar Gesetze verstehen sollst?
Dann ist dieses Video genau das Richtige fĂŒr dich, denn ich spreche heute
ĂŒber 20 Dinge, die du ĂŒber Deutschland wissen musst.
Also schnall dich an, denn manche Sachen werden dich sicher ĂŒberraschen.
In Deutschland
kann man seinen FĂŒhrerschein bereits mit 17 Jahren machen, also noch bevor man volljĂ€hrig ist.
Bis man jedoch 18 ist, darf man nur Auto fahren,
wenn eine erwachsene Begleitperson mitfÀhrt.
Wenn du EU-BĂŒrger bist, gibt es gute Neuigkeiten fĂŒr dich,
denn du darfst mit deinem FĂŒhrerschein aus deiner Heimat
ganz normal auf den StraĂen in Deutschland fahren.
Du musst deinen FĂŒhrerschein also nicht noch einmal machen.
Bist du allerdings kein EU-BĂŒrger, tritt ein ganz merkwĂŒrdiges Gesetz in Kraft.
Dann heiĂt das nĂ€mlich fĂŒr dich, dass du die ersten sechs Monate
mit deinem FĂŒhrerschein aus deiner Heimat ganz normal hier in Deutschland Autofahren darfst.
Nach sechs Monaten lĂ€uft diese Erlaubnis allerdings ab und du musst den deutschen FĂŒhrerschein machen.
Klingt komisch, ist aber so!
Bei Rot ĂŒber die Ampel gehen, das ist ein absolutes No-Go in Deutschland.
Vor allem, wenn auch noch Kinder an der Ampel stehen.
Nicht nur, weil die Polizei ein BuĂgeld von dir verlangen kann,
sondern auch, weil man fĂŒr die Kinder ein schlechtes Vorbild ist.
Wundere dich also nicht, wenn du bei Rot ĂŒber die StraĂe gehst und dich deutsche FuĂgĂ€nger
entweder böse angucken oder dich sogar anmeckern und dir sogar an den Kopf werfen,
dass du verantwortungslos handelst, indem du den Kindern ein schlechtes Beispiel bist.
In Deutschland gibt es ein relativ gutes Netzwerk von öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wir haben Bus, U-Bahn, StraĂenbahn und Zug.
In der Regel kann man diese nur mit einem Ticket benutzen.
Hat man kein Ticket und fÀhrt damit, dann kann das ganz schön teuer werden.
Bis zu 60 ⏠kann der Spaà kosten,
wenn man beim Fahren ohne Ticket erwischt wird.
An sich ist es in Deutschland auch recht teuer, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.
Nicht selten bezahlt man fĂŒr fĂŒnf Stationen 3,30 âŹ
und das Ticket gilt nur fĂŒr eine Fahrt,
das heiĂt fĂŒr Hin-und RĂŒckfahrt bezahlt man gerne mal 6,60 âŹ.
FĂŒr Pendler, also Menschen, die in einer Stadt leben,
aber in einer anderen arbeiten, kann das auch ganz schön teuer werden.
Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, um bei den Fahrtkosten ein bisschen zu sparen.
So kann der Arbeitgeber einem zum Beispiel ein Jobticket zur VerfĂŒgung stellen
und Studenten haben in der Regel ein Studententicket.
Auch SchĂŒler und Rentner bekommen oft gĂŒnstigere Tickets.
Alles in allem, sind aber öffentliche Verkehrsmittel
nichtsdestotrotz das Gegenteil von gĂŒnstig.
Aus diesem Grund entscheiden sich auch viele mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.
Apropos Fahrrad: In Deutschland gibt es extra
Fahrradwege, die ausschlieĂlich fĂŒr Fahrradfahrer sind.
Wenn man diese als FuĂgĂ€nger betritt,
wird man nicht selten aggressiv weggeklingelt.
Benutzt jedoch ein Fahrradfahrer den Gehweg, also den FuĂgĂ€ngerweg
und steigt nicht von seinem Rad ab, dann kann das, wenn die Polizei einen erwischt, Geld kosten.
Oft zwischen 24⏠und 40 âŹ.
Mir ist das auch schon einmal passiert.
Der Polizist hat mich direkt angehalten und ich musste ihm
mit meiner ec-Karte 24 âŹ ĂŒberweisen.
Sonntag ist Ruhetag! Und das nehmen die Deutschen sehr ernst.
Wer am Sonntag den Rasen mÀht oder meint, mit dem Akkuschrauber
Möbel montieren zu mĂŒssen, der kriegt Stress mit den Nachbarn, vor allem, wenn sie etwas Ă€lter sind.
Generell gibt es eine Regel in Deutschland, die besagt, dass
ab 22:00 Uhr Ruhe im Karton sein muss.
Party machen und laut Musik hören, ohne vorher
die Einwohner eines Hauses informiert zu haben,
kann dazu fĂŒhren, dass jemand die Polizei ruft.
Ja, da verstehen die Deutschen keinen SpaĂ.
Du kannst dem aber entgehen, wenn du, wie gesagt,
die Bewohner des Hauses rechtzeitig informierst, zum Beispiel
durch einen Zettel im Flur oder indem du sie persönlich ansprichst und sie vielleicht sogar einlÀdst.
Die meisten haben dann VerstÀndnis.
Man feiert ja schlieĂlich nicht jeden Tag.
Es gibt viele Klischees ĂŒber die Deutschen, aber die Bierkultur ist hier definitiv keins.
Die Deutschen trinken gerne Bier und jede Region und Stadt hat sogar ein eigenes GebrÀu.
In Köln zum Beispiel trinkt man Kölsch, in Bayern unter anderem das LöwenbrÀu und in Stuttgart das Stuttgarter HofbrÀu.
Wenn du auch gerne Bier trinkst, dann hast du in Deutschland eine tolle Auswahl
und solltest dich definitiv durchprobieren.
Ăber Bier entstehen hier die besten Freundschaften.
In vielen Kulturen ist Essen sehr wichtig.
Viele Kulturen sind sehr stolz auf ihre SpezialitÀten.
In Deutschland hat das Essen nicht unbedingt einen so groĂen Stellenwert.
Wir bedienen uns viel lieber der SpezialitÀten anderer Kulturen.
Zum Beispiel lieben wir italienisches, griechisches,
orientalisches und auch asiatisches Essen.
Aber natĂŒrlich haben auch wir in Deutschland ein paar SpezialitĂ€ten, wie zum Beispiel Kohlrouladen,
Maultaschen, Kartoffelpuffer mit Apfelmus
und den Heiligen Gral, die Currywurst.
Bier und Currywurst und der Tag ist gerettet.
Auch wenn in Deutschland wie eben erwÀhnt,
keine besonders stark ausgeprÀgte Essenskultur herrscht,
im Vergleich zu anderen LĂ€ndern,
so ist jedoch vielen wichtig, dass das Essen eine gute QualitÀt hat und gesund ist.
Daher kaufen Deutsche auch oft und gerne Bioprodukte ein.
Wir haben sogar ganze Supermarktketten, die ausschlieĂlich Bioprodukte anbieten.
Der Einkauf bei, zum Beispiel, Denns, Basic oder Alnatura
ist dann oft dreimal so teuer wie ein Einkauf beim Discounter.
Aber Vielen ist es das wert.
Ich kaufe ĂŒbrigens auch gerne Bioprodukte ein, aber nicht ausschlieĂlich.
Wenn es um Obst und GemĂŒse geht, kaufe ich zum Beispiel auch gerne Bioware.
Bargeldloses Bezahlen ist hier in Deutschland nicht immer ganz einfach.
Vor allem in der Gastronomie oder bei anderen Dienstleistern, wie Kosmetikern und Friseuren.
Daher ist es empfehlenswert, immer ein bisschen Bargeld in der Tasche zu haben.
Mich persönlich stört es nicht.
Ich habe gerne Bargeld dabei.
Das wahrt zumindest ein bisschen die PrivatsphÀre.
Aber keine Sorge.
Mittlerweile kann man in den meisten Situationen auch mit Karte zahlen.
In manchen Kulturen wird Trinkgeld gegeben, in manchen nicht.
Eine japanische SchĂŒlerin hatte mir mal erzĂ€hlt, dass es in ihrer Heimat
nicht ĂŒblich ist, Trinkgeld zu geben und dass das sogar negativ aufgefasst wird.
WĂ€hrend man in den USA gerne mal 15% bis
20 % Trinkgeld gibt. Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.
Hier in Deutschland kann man es sich aussuchen, ob man welches gibt oder nicht.
Obwohl es natĂŒrlich immer schöner ist, Trinkgeld zu geben.
Eine prozentuale Regel gibt es nicht wirklich.
Viele meinen aber, dass 10 % angebracht wÀren.
Diese Regel ist aber nicht in Stein gemeiĂelt.
Oft rundet man nĂ€mlich einfach auf den nĂ€chsten oder ĂŒbernĂ€chsten Betrag auf.
Wenn also auf der Rechnung 21,30 ⏠steht,
kann man auf 22âŹ, 23⏠oder 25 ⏠aufrunden.
Je nachdem, wie gut man den Service fand und
je nachdem, wie viel man gerne geben möchte.
Wenn man Trinkgeld gibt, dann kann man entweder den Betrag inklusive Trinkgeld ĂŒberreichen
und âStimmt so.â sagen, oder man sagt den Betrag:
âMachen Sie 25⏠daraus.â oder einfach â25âŹâ.
Wir können auch mit der Karte bezahlen und Trinkgeld geben.
Dazu mĂŒssen wir der Servicekraft lediglich den Betrag nennen, den wir bezahlen möchten
und sie tippt ihn dann ins TAN-GerÀt ein.
Wenn man mit mehreren Leuten essen geht, dann ist es oft so,
dass jeder fĂŒr sein Essen und seine GetrĂ€nke bezahlt.
Nur selten wird die gesamte Rechnung aufgeteilt
und nur selten zahlt eine Person fĂŒr alle.
Also nicht wundern, wenn du mit deutschen Freunden essen gehst und jeder die Rechnung fĂŒr sich bezahlt.
Das ist völlig normal, wenn auch umstĂ€ndlich fĂŒr die Bedienung.
Wenn man natĂŒrlich mit einem Freund oder einer Freundin
etwas essen oder trinken geht, wird man auch mal eingeladen.
Aber verlass dich nicht darauf.
Es ist immer ganz gut, genug Geld dabei zu haben.
Und hier ein paar Sachen, die du auf gar keinen Fall in Deutschland tun solltest.
Beim Smalltalk ĂŒber die Familie oder zu private Sachen sprechen.
In vielen Kulturen ist es ĂŒblich, beim Smalltalk ĂŒber die Familie zu reden.
Zum Beispiel âWas machen die Kinder?â und âWie geht es deinem Mann oder deiner Frau?â.
Wenn man sich jedoch nicht gut kennt, dann wirkt das fĂŒr viele Deutsche etwas zu persönlich.
Auch das Thema Religion oder Politik eignen sich nicht
besonders gut, um ein unbefangenes GesprĂ€ch zu fĂŒhren.
Auch wenn man sich schon etwas lÀnger kennt, aber man nicht wirklich miteinander befreundet
ist, sind Fragen nach der Familie und vor allem nach der Familienplanung,
also: âBist du verheiratet?â,
âHast du oder willst du Kinder?â oder âWann bekommst du Kinder?â etc.,
eher schlechte GesprÀchsthemen.
Hier muss man auch immer etwas aufpassen
und ein bisschen sensibel sein, denn nicht jede Frau möchte oder kann Kinder bekommen
und man kann mit so einer Frage dann ganz schön ins FettnÀpfchen treten.
Besser eignet es sich ĂŒber das Wetter, Sport, Reisen
oder situationsbedingte Themen zu sprechen.
Es kommt auch nicht gut an, wenn man laut im Zug telefoniert.
Vielleicht ist dir das schon einmal aufgefallen, aber wenn du im Zug bist, ist es oft sehr ruhig.
In der Schweiz vielleicht sogar noch mehr als in Deutschland.
GrundsĂ€tzlich sind ZĂŒge und öffentliche Verkehrsmittel
kein idealer Ort, um laute Telefonate zu fĂŒhren oder auch, um laut Musik zu hören.
Das bedeutet nicht, dass es nicht passiert, aber die Deutschen mögen das gar nicht.
Und irgendwie ist das auch verstÀndlich.
Oft fÀhrt man nÀmlich von der Arbeit nach Hause und hatte einen anstrengenden Tag.
Und dann sitzt in der Bahn plötzlich jemand neben dir,
der lauthals am Telefon eine Diskussion fĂŒhrt.
Zum einen ist die LautstÀrke unangenehm und zum anderen möchte man auch irgendwie nicht
die privaten Details fremder Personen auf dem Heimweg hören, oder?
Wenn du also im Zug telefonieren musst, versuche auf jeden Fall
die LautstÀrke zu drosseln, damit du keine bösen Blicke erntest.
Eine Sache, die du auf gar keinen Fall tun solltest,
ist, im Vorfeld zum Geburtstag zu gratulieren.
Niemals! Unter keinen UmstÀnden!
Denn auch wenn die Deutschen nicht besonders aberglÀubisch sind,
so sind sie der festen Ăberzeugung, dass das UnglĂŒck bringt.
Also tu es nicht.
NachtrÀglich kannst du jedoch gratulieren.
Also, wenn du mal den Geburtstag von jemandem vergessen hast,
dann kannst du âAlles Gute nachtrĂ€glichâ sagen.
Langsam nÀhern wir uns dem Ende dieses Videos und ich habe *hier noch Besonderheiten aus Deutschland.
Wir bezahlen fĂŒr öffentliche Toiletten*.
Wenn du mal in Deutschland auf eine öffentliche Toilette gehen musst,
dann habe immer ein paar Euros dabei, denn in den meisten FĂ€llen musst du dafĂŒr bezahlen.
Vor allem auf AutobahnraststÀtten.
Da findest du auch oft solche Automaten.
Nachdem du Geld eingeworfen hast, bekommst du ein Ticket
mit einer Gutschrift, das du dann beim Einkaufen am Rastplatz einlösen kannst.
Wenn du dir also einen Kaffee kaufst, bekommst du einen Rabatt drauf...
oft vielleicht fĂŒr 0,50 âŹ.
Nicht, dass das besonders viel ausmachen wĂŒrde bei einem RaststĂ€tten Kaffee von 4,90âŹ.
Diese Coupons kannst du ĂŒbrigens auch nur bei den RaststĂ€tten selbst einlösen,
du kannst damit also nicht zu Starbucks gehen und einen Rabatt bekommen.
Du siehst also auch hier wieder: Bargeld dabei zu haben, ist keine schlechte Idee.
Das deutsche Pfandsystem. Wenn du in Deutschland Wasser oder andere GetrÀnke kaufst,
mache nicht den Fehler und wirf die leeren Flaschen weg.
Denn in Deutschland gibt es das sogenannte Pfandsystem.
Du entsorgst die Flaschen nĂ€mlich in einem Automaten, den du in jedem Supermarkt findest und bekommst Geld dafĂŒr zurĂŒck.
Du bekommst also aus dem Automaten eine Art Quittung, die du dann an der Kasse abgibst
und der Betrag, der auf der Quittung steht, wird dann von deinem Einkauf abgezogen.
Also denk dran, wirf dein Pfand nicht weg und vor allem
vergisst deine Quittung nicht im Automaten, sonst freut sich ein anderer ĂŒber dein Pfand.
Nicht, dass mir das schon einmal passiert ist.
Was schenkt man jemandem, wenn man eingeladen wird? Wie in anderen Kulturen auch,
bringt man dem Gastgeber, wenn man eingeladen wird, eine Kleinigkeit mit.
Wenn man zum Beispiel zum Essen eingeladen wird, dann bringt man gerne Blumen, Schokolade oder auch Wein mit.
Ich weiĂ, dass es in manchen LĂ€ndern nicht ĂŒblich ist, Alkohol zu verschenken.
Aber in Deutschland freut man sich ĂŒber eine gute Flasche Wein.
Ist man zu einer Grillparty eingeladen, bringt man anstatt eines Geschenks
einfach Essen mit, das man auf dem Grillfest essen kann, zum Beispiel Salat oder Kuchen.
Es ist zwar kein Verbrechen, wenn du nichts mitbringst,
aber sicher ist es eine schöne Geste, wenn du es tust.
âNeinâ, ist âneinâ in Deutschland.
Hast du schon einmal einen Deutschen gefragt, ob er oder sie etwas haben möchte?
Und er oder sie hat âneinâ gesagt?
Dann ist das auch so.
Ich weiĂ von manchen SchĂŒlern, dass es in einigen Kulturen normal ist,
jemanden mehrmals zu fragen, ob er oder sie zum Beispiel ein StĂŒck Kuchen haben möchte.
Aber in Deutschland reicht es, wenn man einmal fragt.
Das âNeinâ als Antwort ist dann kein höfliches âNeinâ, sondern ein ehrliches âNeinâ.
Und wenn man es ĂŒbertreibt, kann es manchmal passieren,
dass die Deutschen etwas ungeduldig reagieren.
Ich habe auch die Angewohnheit, öfter nachzufragen.
Und auch mir ist es mal passiert, dass jemand gesagt hat: âClara, ich habe doch âneinâ gesagt.â.
Also, merken!
Zieht man die Schuhe aus, wenn man jemanden besucht oder nicht.
Hier scheiden sich die Geister. In den meisten Kulturen,
in den meisten LĂ€ndern ist es so, dass man die Schuhe auszieht, wenn man jemanden zu Hause besucht.
Ich persönlich ziehe meine Schuhe auch immer aus, wenn ich bei jemandem zu Hause bin.
Einfach, weil ich den StraĂendreck nicht mit in die saubere Wohnung nehmen möchte.
Und in der Regel finde ich es auch gut, wenn man bei mir zu Hause die Schuhe auszieht.
Aber einigen Deutschen macht es nichts aus.
Oft sagen sie dann: âLass die Schuhe ruhig an.â.
Wenn du also jemanden besuchst und nicht sicher bist, kannst du die Schuhe
entweder vorsichtshalber ausziehen oder einfach fragen: âSoll ich die Schuhe ausziehen?â.
Und damit ist das Problem dann gelöst.
Der Gastgeber wird dir dann sagen, was er bevorzugt.
Freunde oder Bekannte?
Gibt es einen Unterschied zwischen Freunden und Bekannten?
In den USA ist man oft schon nach ein paar Unterhaltungen befreundet*.
In Deutschland ist das nicht ganz so einfach.
Das kann man jetzt negativ oder positiv werten.
Negativ: Die Deutschen sind sehr kalt und reserviert.
Positiv: Wenn dich ein Deutscher als Freund bezeichnet, dann hat es auch eine Bedeutung.
Um in Deutschland befreundet zu sein, muss mehr passieren, als einfach
nur ein paar Mal Unterhaltungen miteinander gefĂŒhrt zu haben.
Man muss mehr Zeit miteinander verbracht haben,
sich gut kennen und gemeinsame Erlebnisse gehabt haben.
Freundschaft ist hier kein inflationÀres Wort.
Es drĂŒckt eine gewisse Vertrauensbasis zueinander aus.
Wenn dich also jemand in Deutschland als Freund bezeichnet,
dann hast du einen hohen Stellenwert in seinem Leben.
Wie ist es denn in deiner Heimat?
Ab wann nennst du jemanden einen Freund oder eine Freundin?
Schreib es mir in die Kommentare.
Ich hoffe, dass dieses Video dir gefallen hat.
Wenn ja, dann like es doch bitte,
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damit du keins meiner Videos verpasst.
Bis zum nÀchsten Mal. :)
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