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Steigt ab! Treiben wir sie aus ihren Häusern.
Jetzt haben sie einen perfekten Vorwand, weißt du das?
Sie haben Phillip getötet. Ich kann sie doch...
Wer? Wer hat Phillip getötet?
Die Familie, die du getötet hast? Diese Leute?
Sie sind alle verdorben. Die ganze verdammte Stadt.
Die halten uns jetzt für Wilde, Kevin. Verstehst du das?
Jetzt haben sie ihren Vorwand,
um hier mit einer Armee einzumarschieren und uns zu vernichten.
Du hast alles zugrunde gerichtet.
Du kannst doch nicht die Stadt zerstören.
Was hättest du denn getan? Hättest du höflich drum gebeten?
Sie angefleht, dir Elizabeth zu geben, die Mörderin deines Sohnes?
Das reicht.
Ich bitte dich, Paps.
Du an meiner Stelle hättest genauso gehandelt.
Ich habe immer getan, was du wolltest.
Immer. Du musstest nicht mal darum bitten.
- Das habe ich nicht gewollt. - Das ist gelogen.
Du läufst durch die Gegend und predigst vom Guten und vom Licht.
Dabei bist du voller Dunkelheit.
Ich kann sie sehen.
Ich sehe sie.
Ich sehe dich.
Du hattest recht. Bald geht alles zu Ende.
Wir können nichts dagegen tun.
Wir können die Stadt immer noch retten.
Unsere Leute.
Lass mich mit ihr sprechen.
Ich handele mit ihr unseren Rückzug aus.
Niemand will ein Blutbad.
Ich laufe nicht davon.
Vater.
Elizabeth weiß von allem.
Aaron.
Der Junge, der bei den Ölquellen arbeitet.
Er ist ein Verräter. Dank ihm weiß sie alles über euch.
Daher wusste sie, wo unsere Waffen waren.
In New Babylon war die ganze Zeit ein Verräter unter uns.
Wieso hast du geschwiegen?
Als ich es herausfand,
hattest du mich schon verstoßen.
Es tut mir leid.
Was habe ich getan?
Das weißt du ganz genau.
Nein. Ich schwöre bei Gott, ich habe nichts getan.
Phillip ist tot.
Und Seymour hätte ich auch fast verloren.
Weißt du, wie viele Leute deinetwegen tot sind?
John.
Jetzt bist du ein toter Mann.
Wegen Elizabeth.
Ich hasse die Lady. Ich hasse sie.
Ich wollte euch gegenüber loyal sein, aber...
ich hatte keine Wahl.
John, nimm die Waffe runter.
Du hast uns gegeneinander ausgespielt.
John, tu das nicht. Bitte.
Ich habe meinen eigenen Sohn verstoßen.
Ich möchte dir Gnade anbieten.
Aber du hast es so verdient.
- Wo ist Julian Wright? - Er ist nicht hier.
Es sind keine Männer hier. Nur wir und die Kinder.
- Ich weiß, dass er hier ist. - Nein.
Sag mir, wo er ist.
Oder ich brenne euer Haus nieder, mitsamt euch und eurer Habe.
Glauben Sie mir. Er kam nie aus dem Krieg zurück.
- Ich habe ihn nie mehr gesehen. - Das ist deine letzte Chance.
- Ich flehe Sie an... - Dein Ehemann soll sich sofort zeigen!
- Bitte, ich flehe Sie an. - Brennt es nieder.
- Nein. Bitte nicht. - Nein! Nicht!
- Bitte nicht! - Hört auf, um Gottes willen! Nein!
Bitte nicht! Ich flehe euch an. Hört auf.
Nein! Um Gottes willen!
Bitte nicht.
Halt. Wartet.
Zurück.
- Ich bin hier. - Was?
Ich bin hier.
Bist du Julian Wright?
Ja.
Kommt, weg von hier.
Maggie, hör auf. Nicht!
Das war nicht unser Plan. Dafür sind wir nicht hier. Hört auf!
Nicht!
Sarah!
Ich tue dir nichts.
Versprochen.
Zum ersten Mal in meinem Leben...
bin ich dankbar, dass du nicht siehst.
Dass dir dieses Grauen erspart bleibt.
Erinnerst du dich an Mary Jane Blackwater, mein Sohn?
Sie ist tot.
Ihre Leiche liegt in einem Sarg.
Neben ihrer Schwester.
Beide wurden abgeschlachtet wie Lämmer.
Wollt ihr Lämmer sein,
die vom Wolf gefressen werden?
Nein.
Wollt ihr Löwen sein?
Bereit, euch zu verteidigen und für Gottes Gesetz zu kämpfen?
Ja.
- Löwen! - Löwen!
Lasst uns beten.
Ich habe überall nach dir gesucht.
Du heißt wahrscheinlich nicht gut, was ich getan habe.
- Aber versteh bitte... - Ich erinnere mich an die Nacht.
Du warst es.
Aber ich verstehe es nicht.
Andrew hatte Bedenken, in den Krieg zu ziehen.
Ich bestand darauf, dass er mitkommt.
Er wurde von einem Konföderierten erschossen.
Ich stieß auf einen Namen.
Julian Wright war sein Mörder.
Also habe ich nach ihm gesucht.
Und ihn getötet.
Wieso?
Ich dachte, wenn ich seinen Tod räche, würde mir das irgendwie helfen, aber...
ich wollte nicht, dass alle sterben.
Wieso hast du mich belogen?
Ich wollte dich beschützen.
Du warst noch ein Kind.
Ich dachte, so hast du die Chance auf ein Leben ohne...
den ganzen Schmerz und das ganze Leid.
Das war ich dir schuldig.
Ich habe dir diese Lüge erzählt und sie am Ende selbst geglaubt.
Ich habe oft darüber nachgedacht.
Das einzig Gute...
an dieser Nacht war, dich zu finden.
Ich liebe dich, Sarah.
Ich wäre heute tot,
wenn du mich nicht gefunden hättest.
Du bist meine große Liebe.
Du hast mich nie im Stich gelassen.
Ich weiß, du prüfst mich noch ein letztes Mal.
Ich kämpfe für dich.
Bis zum Schluss.
Es ist sicher das schwerste Opfer.
Aber ich vertraue dir.
Und ich lasse mich von dir führen.
Sarah, was ist denn?
Was ist los? Sieh mich an.
Was ist los? Sag schon.
- Ich... - Sieh mich an.
Ich erinnere mich wieder.
Es tut mir leid.
Was tut dir leid?
Was ist los?
Es waren nicht die Indianer.
Es war so dunkel, und es ging alles so schnell.
Ich musste immerzu daran denken, und es war so schmerzhaft, dass ich...
dass ich es verdrängt habe.
- Ich... - Wie meinst du das?
Wovon sprichst du?
Sag es mir.
Es waren die Blauröcke.
Es war John.
Er war es.
Er hat alle umgebracht.
Ich erinnere mich wieder.
Ich erinnere mich an alles.
Er...
Er wollte seinen Sohn rächen und kam zu unserem Haus
und hat nach dir gesucht.
Deshalb war er da.
Es tut mir leid.
Es tut mir leid.
Schon gut.
Schon gut, alles ist gut.
John Ellis.
Ungünstiger Zeitpunkt, Fremder.
Erinnerst du dich an einen Mann namens Julian Wright?
Ja.
Hast du ihn getötet?
Ja, allerdings.
Wieso? Was hat das mit dir zu tun?
Du hast nicht ihn getötet.
Sondern seinen besten Freund.
Und seine Frau.
Und seine zwei geliebten Söhne.
Aber ihn hast du nicht getötet.
Das weiß ich.
Denn Julian Wright steht gerade hier vor dir.
Du bist Julian Wright?
- Die ganze Zeit. - Die ganze Zeit.
Ich hatte es nur auf dich abgesehen.
- Niemand sonst sollte verletzt werden. - Wieso warst du hinter mir her?
- Weil du Andrew getötet hast. - Das war im Krieg.
Ich war ein Gefangener. Er war ein Soldat.
- Er war auch mein Sohn. - Das war im Krieg, verdammt!
Meine Familie hatte dir nichts getan.
Das ist ein Unterschied.
Gar nichts. Es waren unschuldige Menschen.
Es tut mir wahnsinnig leid,
was ich deiner Familie angetan habe.
Ehrlich.
Ach ja?
Wenn ich zurückgehen könnte
und es ungeschehen machen könnte,
würde ich es tun.
Aber ich würde es weiterhin
auf den Mann abgesehen haben,
der meinen Sohn getötet hat.
Krieg hin oder her.
Jetzt hast du die Möglichkeit.
Ist schon lustig.
Genau hier habe ich dich bei deiner Ankunft fast umgebracht.
Du hättest es tun sollen.
Nein.
Ich bin froh, dass du geblieben bist.
- Und du bist das auch. - Es ändert aber nichts.
Du hast recht.
Tut es nicht.
Hört auf. Hört sofort auf, ihr beide.
Sarah, geh aus dem Weg.
- Los. - Ja, Sarah.
Hör besser auf deinen Vater.
- Tu, was ich dir sage. - Nein. Ihr hört jetzt mal mir zu.
Es sind Leute auf dem Weg, die uns vernichten wollen.
Die Menschen hier brauchen euch. Lebendig. Euch beide.
Wenn ihr euch gegenseitig umbringt, ist das ihr sicherer Tod.
Und auch meiner.
Ich werde es nicht überleben, wenn ihr euch gegenseitig umbringt.
Wenn einer abdrückt, tue ich es auch.
Sarah.
Wie lautet der Plan, Julian?
Wir warten, bis die Sache vorbei ist.
Und danach...
muss ich deinen Vater wohl umbringen.
Ich verstehe.
Du bist nicht der Mann, für den ich dich gehalten habe.
Mein Vater ist es auch nicht.
Du und Sarah,
ihr habt unvorstellbares Leid erfahren.
Ich nehme es dir nicht übel,
wie auch immer du dich entscheidest.
Aber kaum ein anderer Ort
eignet sich besser für einen Neuanfang als dieser hier.
- Deswegen bist du doch hier. - Nein, das hast du falsch verstanden.
Ich bin hier, um den Mörder meiner Familie zu finden.
Deswegen bin ich hier.
Wir können die Schützen hier positionieren.
Sie haben Elmdale verlassen. Sie sind vor Sonnenuntergang hier.
Wie viele Männer?
An die 40 zu Pferd und einige zu Fuß.
Und sie haben eine Kanone.
Halten wir uns an den Plan, können wir sie aufhalten.
Sicher nicht. Eine Kanone reicht aus, um den Schutzwall zu zerstören.
Was sollen wir tun?
Verschwinden.
Ich will keine Gefangenen.
Wir brennen diese Stadt bis auf den Grund nieder.
Und morgen ist nur noch Asche übrig.
Ja, Ma'am.
Feuer!
Sie sind geflohen.
Brennt alles nieder.
Bis nichts mehr übrig ist.
Anzünden.
Verdammt.
In Deckung!
Da oben!
Nehmt das!
Mistkerle!
Ma'am.
Wenn wir uns nicht ergeben, töten sie uns.
Entweder sterben wir, während wir beten
oder während wir sie töten.
Und ich habe meine Gebete bereits gesprochen.
Stehen bleiben.
Und jetzt die Hände hoch.
Schön langsam.
Gut so.
Schön langsam.
Gib mir deine Waffe.
Und jetzt dreh dich um.
Ruf John für mich her.
Ruf ihn, oder ich schieße.
Ich bin hier, Elizabeth.
Wir haben bereits genug Menschen verloren.
Lass uns dem ein Ende setzen.
Komm schon.
Legen wir die Waffen nieder.
John.
Setz dich auf. Na komm.
Na komm.
Sieh mich an.
Das sieht nicht gut aus.
Ich bin froh, dich hier kennengelernt zu haben,
mein Freund.
Oh, John.
Komm her.
Sarah...
John Ellis...
hat sich geopfert, um diesen Ort zu schützen.
Wir haben ihn aus dem Nichts erschaffen.
Wir haben so tief gegraben, bis er blutete.
Und auch wir haben geblutet.
Es war sein Traum, eine neue Stadt zu gründen.
Eine neue Gesellschaft,
in der wir alle frei und gleich sind.
Mitunter war er so sehr in diesem Traum gefangen,
dass er aus den Augen verlor, was wir hier hatten.
Er war kein perfekter Mensch.
Ich weiß, wozu er fähig war, wenn der Jähzorn ihn ergriff.
Ich rechtfertige seine Fehler nicht und werde ihm nie ganz verzeihen.
Aber ich kenne die unbarmherzige Welt, in der er aufgewachsen ist,
und sein tiefes Leid.
Ein Leid, das ihr alle durchleben musstet.
Und auch wir sind nicht perfekt.
Aber wir geben unser Bestes,
um eine Welt zu erschaffen, nach der wir uns sehnen.
Jetzt haben wir die Wahl.
Wir können diesen Traum aufgeben...
und uns wie Staub im Wind zerstreuen.
Oder wir beleben ihn wieder.
Ich habe mich entschieden.
Ich mich auch.
Ich auch.
Ich bleibe.
Ich auch.
- Ich bin dabei. - Ich auch.
- Ja. - Ich bleibe.
- In Ordnung. - In Ordnung.
- Ich bleibe. - Der Herr ist mit uns.
- Ich bleibe. - Ja.
Ich wollte schon immer den Pazifik sehen.
Es gibt da eine kleine Stadt im Süden.
Genügt dir unsere nicht?
Es wäre...
ein bisschen zu viel.
Richte den anderen meine Grüße aus.
Ich verabschiede mich nicht so gern.
Dann bleib doch.
- Du kannst jetzt aufhören, wegzulaufen. - Ich laufe nicht weg, Sarah.
Du hast einen Traum.
Das heißt, du hast eine Zukunft.
Ich habe vor langer Zeit aufgehört zu träumen.
Mein Traum war es,
dich zu finden und zu wissen, dass es dir gut geht.
Die Wahrheit ist...
Ich werde meine Albträume nicht mehr los.
Weißt du noch, wenn die Sonne untergeht und alles dieselbe Farbe annimmt?
Das vollkommene Rot?
Ja.
Da sehen wir uns.
Du kamst zu mir, wie...
wie ein gleißend helles Licht in der Dunkelheit.
Ich habe dir alles geopfert.
Ich habe alles akzeptiert.
Du hast mein Herz an einen Mann verschenkt,
den ich nie haben konnte.
Du gabst mir einen grausamen Vater, einen gewalttätigen Ehemann,
einen verkrüppelten Sohn, aber ich blieb dir treu.
Wo bist du jetzt?
Wieso hast du dich von mir abgewandt?
Wieso...
höre ich deine Stimme nicht mehr?
Hast du mir mein Ohr genommen,
damit ich dich nicht mehr hören kann?
Spielst du hier eine Art sadistisches Spiel?
Ist das deine Art?
Dann werde ich dich...
ab jetzt verleugnen.
Und ich verspreche dir,
wo immer du dich auch versteckst,
du wirst einen brennenden Stern sehen,
der immer näher kommt.
Das bin ich.
Und ich werde dich holen.
Mutter.
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