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Original subtitles

Wo ist Julian Wright?

Er ist nicht hier. Wir sind mit den Kindern allein.

- Nein! Bitte nicht! - Nein!

Die gehörte meinem Vater.

Wieso hast du sie?

Ich habe sie gefunden.

Unter dem Schutt, als ich dich gerettet habe.

Ich habe sie mitgenommen.

Für den Fall, dass du sie möchtest.

Was ist los?

Sarah, was ist los?

Sag schon.

Ich weiß nicht, es ist...

Es ist nur...

Sarah, es ist mitten in der Nacht. Was ist los?

Ich hatte...

so einen komischen Traum.

Worum ging es darin?

Um John.

Er wollte dich töten.

Jeder träumt mal schlecht.

Es ist nur...

Er wird mich nicht töten.

Sei unbesorgt, glaub mir.

- Er ist auf einmal so anders. - Ja, das stimmt. Er hat Angst.

Deshalb ist er anders.

Ihr habt hier etwas Einmaliges erschaffen,

und er möchte das nicht verlieren.

Keine Sorge.

Stehst du auf seiner Seite?

Nein, ich stehe auf keiner Seite.

Komm her.

Ich muss für vier Tage in die Berge gehen.

Ohne Essen. Ohne Trinken.

Das musste ich nach meinem Entschluss zu bleiben auch.

Tawny Bear hat mir gesagt, nur so kann man ein Komantsche werden.

Und man muss natürlich die Sprache sprechen.

Du sprichst meine Sprache sehr gut.

Du doch auch.

Darf ich mal?

Was ist hier los, John?

Hey, wir veranstalten ein kleines Freudenfest.

Zu Ehren der Heimkehr von Sarah und Kevin.

Und unserer Standhaftigkeit.

Die hier ist fertig.

Wer ist eingeladen?

Alle. Wie immer.

Unsere Tore werden offen sein.

Ich bin sicher nicht der Erste, der das für eine schlechte Idee hält.

Was bringt mir ein Paradies, wenn ich es der Welt vorenthalte?

John, die da draußen wollen es vernichten.

Diese Mauern konnten das nicht verhindern.

Sie haben es sogar schlimmer gemacht.

Die Leute sollen unsere Waffen sehen, unsere Späher und unsere Wachtürme.

- Sie sollen merken, dass wir bleiben. - Wie steht es um die Sicherheit?

So wie immer. Keine Messer, keine Waffen.

Hast du keine Lust, zu tanzen und zu trinken?

Das wird die Dämonen austreiben.

Die Dämonen austreiben, John?

Entspann dich, mein Freund.

Es ist nur eine Feier.

Keine Sorge, Django. Es wird überall Wachen geben.

- Wir machen das nicht zum ersten Mal. - Du bist dafür?

Ich denke, die Stadt hat es nötig.

Deine Worte oder seine?

Warten Sie.

Verkaufen Sie Chinin-Tinktur?

Das kostet aber eine Menge.

Ich habe kein Geld, aber ich habe die hier.

Sie ist kostbar. Ein Familienerbstück.

Wieso verkaufst du sie?

Weil ein Leben kostbarer ist.

Junges Fräulein, darf ich dich was fragen?

Was macht ihr hier ohne Geld,

ohne Waffen und ohne Essen,

an diesem Vorhof zur Hölle?

Eine Stadt bauen.

Es wird die beste Stadt der Welt.

Ich wollte dich überraschen.

Das ist dir auch gelungen.

Wozu ist das alles gut, wenn wir nicht feiern können?

Ich will mich nicht immer nur verstecken.

Ich dachte, genau das wolltest du?

Wir müssen das zum Wohl unserer Leute tun.

Eingesperrt zu sein, tut niemandem gut.

Es war falsch, abzuhauen.

Es war dumm.

Kindisch.

Ja.

Das war es.

Und ich war nicht mehr bei Sinnen.

Auch jetzt noch, Sarah.

Aber auf eine andere Art.

Eine bessere Art.

Ein Mummenschanz.

Ja, wieso nicht?

Ein Mummenschanz stellt alles auf den Kopf.

So, wie wir es gern haben.

Was machst du da?

Ich gehe nach New Babylon.

Wieso?

Sie veranstalten ein großes Fest,

um zu zeigen, dass der Antichrist gewonnen hat.

Von wem weißt du das?

Von unserem Herrn.

Heute hat er mir gesagt, dass die Zeit gekommen ist,

John Ellis von seinen Sünden reinzuwaschen.

Sicher, dass es der Herr ist und nicht dein gebrochenes Herz?

Nun, mein Sohn, vermutlich ist es beides.

Du bist die Einzige, die mir noch bleibt.

Vater hatte recht.

Du kannst keine Mutter sein.

Dein Vater war ein Lügner.

So wie meiner.

Ein mittelmäßiges, vulgäres Schwein. Ein Sklave seiner Schwächen.

Was hast du an ihm geliebt?

Ich habe ihn nicht geliebt, sondern verachtet.

Ich habe in meinem Leben nur einen Mann geliebt.

Er hat mich verführt, in dem Wissen, dass er mein Bruder war.

Und er hat mit derselben Ausrede meinen Vater manipuliert,

um mir mein Land zu stehlen.

Ein Mann, der kein Mann ist,

sondern eine schöne Inkarnation des Teufels.

Ist dir überhaupt klar,

dass du dich in die Höhle des Löwen begibst?

Es ist dir egal, dass du vielleicht nicht zurückkommst.

Oder?

"Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren.

Wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, wird es erhalten."

So steht es in der Bibel.

Ich werde mich Satan stellen, mein Sohn.

Und wenn ich sterbe,

erwarte ich dich auf der anderen Seite.

Bitte sei vorsichtig, Mama.

Sie reitet nach New Babylon.

Wieso?

Ich fürchte, um sie alle zu töten.

Deinen Vater.

Deine Brüder.

Und sie.

- Die ersten Gäste stehen vor den Toren. - Ist alles abgesichert?

Wir sollten noch mal alles überprüfen.

Ich rede mit deinem Bruder. Du solltest dich ausruhen.

Mir geht es aber gut. Ich will helfen.

Du willst helfen?

- Dann hör nächstes Mal auf mich. - Ich regele das schon.

Na schön.

Ein paar Regentropfen werden uns nicht den Spaß verderben.

Los, komm. Amüsier dich ruhig ein bisschen.

Hör mal.

Wenn das nächste Mal einer hinter uns her ist,

bist du darauf gefasst.

Du hättest sie beschützt. Ich hingegen musste gerettet werden.

- Ich könnte aber auch tot sein. - Das stimmt nicht, und das weißt du.

Das habe ich immer an dir bewundert.

Du warst schon immer so.

- Wie denn? - Selbstsicher.

Ich bin nur älter. Das ist alles.

Na komm.

Luzifer war der wohl schönste und strahlendste Engel unseres Herrn.

Aber wer seiner Versuchung erliegt, brennt mit ihm in der Hölle.

Und wir sollen uns wirklich unbewaffnet in sein Reich vorwagen?

Wenn die Zeit reif ist,

werden wir alle Waffen haben, die wir brauchen.

Name?

Bist du gar nicht froh, mich zu sehen?

Wieso setzt du dich nicht?

Sag mir nicht, dass du Gefallen am Leben in diesem...

Sündenpfuhl findest.

- Nein, natürlich nicht. - Das ist gut.

- Denn ich brauche deine Hilfe. - Ja.

Was kann ich für Sie tun, Ma'am?

Ich weiß, diese Stadt ist voller Waffen.

Und du...

zeigst mir, wo sie sind.

Ja, natürlich.

Das kann ich machen.

Ich zeige Ihnen die Waffen, Ma'am.

Seht ihr?

Ihr wolltet es nicht glauben.

Er ist kein Verräter.

Er ist der Bruder meines Sohns.

Seine Arme, seine Augen, sein Blut. Er gehört zur Familie.

Und in dieser Familie hält man zusammen.

Und das um jeden Preis.

Die Nacht der Reinigung kann beginnen.

Komm mit.

Nun leg... die Rüstung Gottes an.

Leg die Rüstung Gottes an. Nur so kannst du dich wehren.

Nur so kannst du dich wehren und dem Teufel trotzen.

Wende dich dem Licht des Herrn zu.

- Habt ihr alle Waffen? - Ja, Ma'am.

Gut, dann folgt mir.

Gib mir was zu trinken.

Hattest du noch nicht genug?

Außerdem...

ist nichts mehr da.

Du warst immer für mich da, Jess.

Natürlich.

Du führst uns an.

Alle lieben dich.

Ich führe niemanden an.

Ich bin keine Heilige.

Ich bin anders, als alle denken.

Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich das für falsch halte?

Hey.

Los, komm.

Auf die schlechten Menschen.

Versteckt euch. Ich warte drinnen auf ihn.

Bleiben Sie da, wo Sie sind.

Was machst du hier?

Das ist mein Zuhause.

Das sind meine Leute.

Darum verlassen Sie und Ihre Leute meine Stadt.

Na, sieh mal einer an.

Der kleine Ellis-Junge...

Er kämpft endlich für seine verkommene Familie.

Weil er hofft, dass er dann seine Liebe erwidert.

Ich nehme lieber die Vergeltung meiner Familie in Kauf,

als weiter im Bann einer Hexe zu stehen.

Ich habe gesehen, wer Sie wirklich sind.

Was Sie wirklich wollen.

Und ich mache dabei nicht mit.

Das Ganze endet jetzt sofort.

Raus.

Sonst gilt die erste Kugel Ihnen.

Vergiss nicht...

Ich habe an dich geglaubt.

Ich habe dir eine Zukunft angeboten.

Aber du bist wohl lieber ein Sklave deines Vaters und seines Flittchens.

Und beobachtest heimlich,

wie sie sich bei ihm Befriedigung holt statt bei dir.

Raus.

Sofort!

Ist ja gut. Ich gehe.

Ich gehe schon.

- Sklave. - Genug.

Sklave.

Ich sagte, genug.

Verdammt, war das ein Schuss?

Bleib hier.

Wir müssen hier weg!

Das klang nicht wie Feuerwerk.

Hast du das gehört? Was ist los?

Keine Ahnung.

Hey! Hey!

Los, kommt!

Phillip. Phillip.

Hilfe!

Hilfe! Phillip.

Ich... Was soll ich nur tun?

Phillip, sieh mich an.

Ich schaffe das.

Ich weiß. Ich weiß. Ich helfe dir. Ich bin bei dir.

Sieh mir in die Augen. Und atme weiter. Ich bin da.

Ich werde Mama wiedersehen.

Phillip.

Seymour. Mach die Augen auf.

- Was ist passiert? - Sie ist weg.

Sie war gerade noch da.

Jetzt ist sie weg.

Seymour!

Was ist passiert? Du meine Güte.

Los, komm. Steh auf. Na los.

- Was ist passiert? - Elizabeth war hier.

Phillip, bleib bei mir.

Phillip.

Hilfe.

Hilfe. Hilfe!

Das wird wieder, Seymour. Du wurdest nur in die Seite getroffen.

Kevin, hol Phillip. Er soll das Gelände absuchen.

Paps.

Sag ihm, er soll sich mit seinen Männern umsehen.

Elizabeth ist hier.

- Mein aufrichtiges Beileid. - Danke schön.

- Es tut mir so leid. - Danke schön.

Es tut mir ja so leid.

Mein Beileid.

Ruhe in Frieden, Bruder.

Heute Nacht

wird Blut durch ihre Straßen fließen.

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