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Original subtitles

Das sieht hier ganz schön übel aus, nicht wahr?

Diese billige Brille...

Das ist doch Bockmist.

Sind Sie wirklich so dumm, Mr. Goode...

...dass Sie in die Falle reiten?

Oder waren Sie verdammt schlau?

Wie auch immer...

Die dachten, Sie kommen nicht davon.

So, wie Sie geritten sind...

...musste das Tier zusammenbrechen.

Es hatte keine Chance zu überleben.

Also haben Sie es erlöst.

Aber jetzt saßen die anderen in Ihrer Falle.

Sieben Männer schneller erschossen, als man spucken kann.

Alle tot, bevor sie auf dem Boden aufschlugen.

Bis auf einen.

Damit war ihre Begeisterung wohl erst mal vorbei.

Und sie ritten davon.

Aber natürlich...

...kamen sie zurück.

Es war vorbei,

ehe es richtig begonnen hatte.

Hast du es gesehen?

Genug jedenfalls.

War es so, wie es aussieht?

Ein Mann schlug alle in die Flucht?

Dieser Mann konnte schießen, da wärst du auch abgehauen.

Die leben alle nicht mehr lange.

Bist du ein Navajo?

Shoshone.

Shoshone?

Was zur Hölle willst du hier unten? Spionierst du mir nach?

Ich lebe hier.

Im Reservat sind die Tiere eingegangen.

Und ich spioniere dir nicht nach.

Du hast mich nicht gesehen.

Kannst du mich jetzt sehen?

Ich kann noch sehr gut sehen.

Bist du deshalb fast über das tote Pferd gestolpert?

Der Mann, der so wild geschossen hat...

...wie hat er ausgesehen?

Wie der Tod.

Geht es vielleicht etwas genauer?

Was?

Dein Schatten ging verloren.

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Frank Griffin wurde in Arkansas geboren, aber in Utah von Mormonen aufgezogen.

Als kleiner Junge war er mit dem Fancher-Treck unterwegs.

Der Treck, der '54 von Indianern massakriert wurde?

Es waren die Mormonen, aber sie beschuldigten die Paiute.

Das behaupten die Paiute.

Jedenfalls scheint Griffin völlig den Halt verloren zu haben,

seit Roy Goode ihn verlassen hat.

Er hatte von vornherein wenig Halt.

Marshall...

...Ihre Sorge um mein Wohlergehen ehrt mich,

aber Sie bemerkten sicher, dass ich gute Männer habe.

Ich schere mich einen Teufel um Ihr Wohlergehen.

Die Damen unten in La Belle machen mir Sorgen.

Sie wissen ja, es gibt dort nur einen Hüter des Gesetzes.

Wenn man ihn so nennen kann.

Ich wäre Ihnen dankbar,

wenn Sie Ihre Männer hierbehalten, bis ich Griffin habe.

Dann wäre ich weniger besorgt.

Ihre Sorgen sind unbegründet.

Mr. Logan, mein neuer Sicherheitschef,

trommelt gerade die nötigen Männer zusammen.

Für mich sieht es aus, als frühstücke er gerade.

Die Quicksilver-Minengesellschaft

hat die Rechte an der Mine in La Belle erworben.

Diese Mine verfügt über eine beträchtliche Menge Erz.

Wir kümmern uns um sie wie um alle unsere Investitionen.

So, wie Sie sich um Creede kümmerten?

Viel Glück bei der Jagd.

Zwei Pfund Mehl.

Ein Pfund Schinken.

Ein Pfund Kaffee.

Zwei Schachteln Patronen für die Winchester.

44er?

Die 50-95er, bitte.

-Wollen Sie Büffel jagen? -Gibt es die hier?

Zerbrichst du das Glas, Mädel,

werden Sie dafür bezahlen.

Wohin ist Ihr Bruder verschwunden?

Wenn er es nicht sagt, tue ich es auch nicht.

Sollte er nicht bald den Stern abgeben?

Verdammt noch mal! Ich sagte, lass die Finger davon!

Dir werde ich es...

Na los.

Schreien Sie sie an.

Sie ist nicht ganz richtig im Kopf.

Sind Sie auch nicht mehr, wenn Sie weiter schreien.

Die Lakritze nehmen wir auch.

Tante Maggie,

die Dame hat ja fast nichts an.

Nein, hat sie nicht.

Was denkt sie sich nur dabei?

Mal ordentlich auslüften, denke ich.

Ich hörte, sie ist $ 1 Million schwer.

Ihr Mann hatte eine Brauerei.

Er wollte in Mexiko noch eine eröffnen.

Sie drehte durch und lief weg.

Ihr Mann war Bierbrauer?

Das habe ich gehört.

Minenarbeiter wäre besser.

Kommt, Kinder.

Was ist denn das?

Was ist denn das?

-Ich habe zuerst gefragt. -William, lass den Mann in Ruhe.

Wo wohnt der überhaupt?

Ich weiß es nicht.

Hey! Mary-Agnes!

Alles klar.

Zieh ihn hoch.

Truckee?

Runter.

Mach das Tor auf.

Was?

Mach das blöde Tor auf!

Leb wohl, Streunender Hund.

Schön, dich wiederzusehen.

Da ist er!

Sie kriegen Besuch.

Wir kommen wegen Mr. Ward.

Sie sollten sich schämen.

Einen Mann aus dem Knast holen...

Mir fehlen die Worte.

Sie hätten es doch gern selbst getan.

Machen Sie mir keinen Ärger,

und wir vergessen, was gestern passiert ist.

Mr. Ward?

Ich bitte Sie ganz höflich,

in einen der beiden Wagen zu steigen.

Ich bitte Sie nicht zwei Mal.

Ich mache den Damen ein Angebot.

Lassen Sie ihn hier, damit er die Pferde zähmen kann.

Dann verkaufe ich Ihnen alle bis auf sechs für $ 4500.

Das ist weniger als $ 100 pro Pferd.

Und Sie behalten nur sechs?

Danach gehe ich zurück nach Boston.

Dies war nie mein Zuhause, und dank Ihnen wird es das nie sein.

-Ma'am, das geht nicht... -$ 4300.

-Gut. -Verdammt, Mary-Agnes.

Das wird dem Sheriff nicht gefallen.

Er ist aber nicht hier.

Whitey...

...entweder ziehst du mit...

...oder wir sperren dich ein.

-Sie glauben, Sie sind schneller als ich? -Ich weiß es.

Von wegen.

Noch ein Versuch?

Kommen Sie auf einen Kaffee rein?

Das klingt doch gut.

Marshall!

Auf ein Wort!

Junge, geh und hol dir was Leckeres.

Na los.

Setzen Sie sich.

Gut.

Ich höre, Sie sind auf dem Weg nach Olegrande zu Colonel Lowell.

Dann muss es wohl stimmen.

Jeff Lowell ist ein guter Mann. Ich sprach mal mit ihm.

Hat das etwas mit dem Vorfall in Creede zu tun?

Interviewen Sie mich jetzt, Mr. Grigg?

Wenn man Frank Griffin finden will...

...muss man ihn kennen.

Sie müssen wissen, wie er denkt.

Sie müssen wissen, wie es mit ihm und Roy anfing.

Und um das zu erfahren...

...müssen Sie mit Schwester Lucy Cole reden.

Mit wem?

Lucy Cole.

Sie lebt in der Stadt Moses, nahe der Grenze zu Oklahoma.

Und was hat sie mit all dem zu tun?

Sie kümmerte sich um Roy Goode, bis er 15 Jahre alt war.

Sie glauben, er kehrt dahin zurück?

Er war schon da.

Eine Nonne hat ihn dort gesehen.

Das ist erst wenige Wochen her.

Grundgütiger, wie viele Nonnen gibt es denn in Moses?

Lucy ist keine echte Nonne.

Jedenfalls nicht auf spirituelle Weise.

Sie nennt sich "Schwester", weil ihre Gaben immer eher...

...schwesterlicher Art sind.

Falls Sie verstehen.

Sie teilen diese Informationen ohne Gegenleistung mit mir, weil...

Ich tue nichts ohne Gegenleistung.

Es kursieren einige Gerüchte...

Und dank Frank stecke ich mittendrin.

Ich geben Ihnen...

...Lucys Adresse.

Und wenn Sie wieder in Taos sind...

...geben Sie mir ein Interview.

Ich glaube nicht, dass ich so bald wieder hier bin.

Die Luft ist mir hier etwas zu dünn.

Wenn Sie Frank sehen...

...sagen Sie ihm, John Cook ist hinter ihm her.

Marshall Cook?

Nathan!

Guten Tag.

Ist das dahinten Ihr Lager?

Verstehen Sie mich?

Sie hatten wohl Besuch.

So um die 30 Mann?

Ma'am.

Sie sind etwa einen Tag voraus.

Ja, es waren 30 Mann.

Er tötet uns, wenn wir jemandem davon erzählen.

Dem Mann sollte man glauben.

Kennen Sie diese Männer?

Ja.

Sind Sie hinter ihnen her?

Ja.

Sie allein?

Wissen Sie, wohin sie wollen?

Ihre Tochter klingt gar nicht gut.

Reiben Sie sie am ganzen Körper mit Senf ein,

und geben Sie ihr heißen Whiskey.

Einer von ihnen sprach von der Stadt Olegrande.

Vielen Dank, Ma'am.

Finden Sie sie, Sheriff.

Finden Sie sie, und töten Sie sie alle.

Hey, Sadie.

Was machst du allein da oben?

Ich muss doch alles für den neuen Prediger fertig machen.

-Ist er schon da? -Noch nicht, aber er kommt.

Bist du sicher?

Ja, ich habe das Telegramm hier.

Wirklich?

"Ich reise bald mit dem Zug zu Ihnen.

Meine Reise beginnt in Scranton, Pennsylvania.

Ich freue mich darauf, Ihr Land kennenzulernen

und die Kirchengemeinde von La Belle bei meiner Ankunft zu begrüßen.

Ihr ergebener Pastor, Garrett Moore."

Schrieb er das nicht schon vor drei Monaten?

Ja.

Es ist dasselbe Telegramm.

Pennsylvania ist weit weg.

Ja, das stimmt.

Er schrieb, er möchte das Land kennenlernen.

Vielleicht hat er irgendwo unterwegs angehalten...

...um einen besseren Eindruck von...

...dem Land zu bekommen.

Das wäre möglich.

Ich will dich nicht weiter aufhalten.

Du denkst doch auch, dass er kommt, Whitey?

Bestimmt.

Er hat sicher wirklich irgendwo angehalten.

Einen schönen Tag.

Dir auch, Whitey.

Wo willst du hin?

Nirgendwohin.

Ich will nur mal ausreiten.

Hier wird man ja verrückt.

Das verstehe ich, aber iss erst noch was.

Du hast ja nichts auf den Rippen.

Hast du etwas Sauberes zum Essen?

Ja.

Wo ist denn der Löffel hin?

Ah ja.

Weißt du, wo er wohnt?

John Doe?

Keine Ahnung.

Ich habe nie darüber nachgedacht.

Ich auch nicht.

Armer Kerl, was?

Sind wir doch alle.

Iss.

Hat Bill dir etwas gesagt, bevor er wegritt?

Was er vorhat?

Nicht viel. Nur, dass er nach Frank Griffin sucht.

Mehr weiß ich auch nicht.

Er hat den Verstand verloren.

Nein.

Er will sich nicht mehr nutzlos fühlen.

Machen Sie sich Sorgen?

Natürlich.

Du dir nicht?

Ich hätte mitgehen sollen.

Ich hätte ihm geholfen.

Ich hörte von dir und den Cowboys neulich.

Redet man darüber?

Das war eine schöne Schießerei,

finde ich.

Ziehst du jetzt jedem eins über, der dir blöd kommt?

-Ich wollte nur Respekt. -Hätte anders enden können.

Du hättest den Kopf treffen können.

Das würde ungewollt nie passieren. Dafür bin ich zu gut.

Und wenn sie geschossen hätten?

Ich habe zu viel Glück.

Du denkst, du hast Glück?

Ich sage es dir ungern, aber du wirst nicht immer Glück haben.

Zum Glück habe ich ja Sie.

Hast du neulich nur gespielt?

Nein, Ma'am. Das würde ich nie tun.

Wir wissen beide, ich bin schneller.

Das weiß ich.

Gut.

Bring mir den Topf nachher gewaschen zurück.

-Ja, Ma'am. -Grundgütiger!

Leer den Pinkeleimer aus!

Ja.

Geh keinen Schritt weiter.

Hast du dich verirrt?

Ich glaube nicht, Sir.

Ich will zu Louise.

Was willst du von ihr?

Ich habe Unterricht.

Wie bitte?

Bist du das, Whitey?

Und?

Hast du sie dabei?

Ja.

Dann komm rein.

Bleib auf dem Pferd.

Sie sagt, es bringt Unglück, die Sachen ihres toten Sohnes zu tragen.

Ist ja gut.

-Soll ich sie ausziehen? -Zu spät.

Wenn Sie sie einmal tragen, sind es Ihre.

Sie kann sie nicht zurückhaben.

-Ein schönes Pferd. -Das ist wahr.

Setz du dich mal drauf.

Keine Angst, er hat sich ausgetobt.

Er ist nicht mehr so störrisch.

Ich kann ihn nicht reiten.

Vielleicht ein kleineres Pferd.

Oder ein älteres.

Was bist du für ein Indianer?

Du kannst nicht reiten?

Wie lange bist du mit denen schon allein?

Hast du vergessen, wer du bist?

Komm, steig auf.

Ich halte ihn.

Reite am Zaun entlang.

Du sagst dem Pferd, wo es langgeht, nicht umgekehrt.

So ist es gut.

So ist es gut.

Tritt nicht zu stark, dann wird er nervös.

Übe mit den Beinen Druck aus.

Gut.

Es geht doch.

Du reitest keine Mulis mehr, Cowboy!

Hey, Ma!

Gut.

Steh wieder auf.

Steig wieder auf.

-Später vielleicht. -Jetzt sofort.

Schnapp dir seine Zügel,

und steig wieder auf.

Ich will nicht.

Dann wird er dich niemals respektieren.

Schlimmer, du respektierst dich selbst nicht.

Nun mach schon.

Steig auf.

Dieses Mal lässt du dich nicht abwerfen.

Halt ihn fest.

Zeig ihm, wo es langgeht.

Gut. Lass die Zügel locker.

So ist es gut.

Los!

Die Zügel straff, Hacken runter, damit er dich nicht abwirft.

Zügele ihn, Junge.

Bleib oben.

Komm, steh auf.

Nein.

Steig wieder auf.

Gut.

Ganz langsam.

Langsam, Junge.

Braver Junge.

Das ist jetzt dein Pferd.

Wie kann man nur so schlafen?

Wolltest du nie eigene Kinder?

Es ging nicht.

Warum auch immer.

Wolltest du welche?

Mal ja, mal nein.

Ich war unsicher, ob es was für mich wäre.

Als ich mir dann fast sicher war...

...war es zu spät.

Ich kann für dich sorgen.

Für mich sorgen?

Ich habe Geld gespart.

Hast du?

Ich habe fast $ 20.000.

Wir können überallhin.

Zwanzigtausend?

Wusstest du nicht...

...dass Huren immer am reichsten sind?

Das wusste ich nicht.

Du kriegst nicht das vom Leben, was es dir geben sollte.

Das, was du verdienst.

Du willst mich als Mätresse?

Das ist ja lieb von dir.

Ich habe bei null angefangen.

Auf dem Weg hierher verlor ich alles und jeden.

Erzählst du mir wieder deine Geschichte?

Wie du von Virginia mit deinem Mann Walter hierherkamst.

Warren.

Warren.

Starb er am Fieber?

Blinddarmentzündung.

Und dann war ich hier ganz allein.

So allein warst du hier gar nicht.

Hast du mich überhaupt wahrgenommen?

Ja, das habe ich.

Das hat hier jeder.

Ich weiß genau, wann ich dich das erste Mal gesehen habe.

Es war an einem Nachmittag.

Ich las Zeitung auf Magdalenas Veranda, als du in die Stadt galoppiert kamst.

Du bist auf deiner braunen Stute geritten.

Du warst wie immer aus irgendeinem Grund wütend.

Ich sah dich vom Pferd herunterrutschen mit deinen Röcken und deiner wilden Mähne.

Es war um mich geschehen.

Ich beobachte dich oft.

Die ganze Zeit.

Ich weiß alles über dich.

Wie du dich anfühlst.

Wie du schmeckst.

Wie du riechst.

Verdammt, ich würde dich im Dunkeln finden.

Lass das Kinn oben.

Genau.

So?

Und der Ton...

...ist...

-...da. -Da?

Da ist er.

Da?

Klingt aber nicht gut.

Der Kerl ist so musikalisch wie eine Forelle.

Reine Zeitverschwendung.

Er kommt ja nicht deswegen.

R.

O.

Y.

Sehr gut.

Was ist los?

Nichts, Ma'am, es ist nur...

Ich habe zum ersten Mal meinen Namen geschrieben.

Hebe es auf.

Das werde ich auch.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Vielen Dank.

Verdammt, Roy!

Ich brauche richtige Musik, um den Mist zu vergessen.

-Großvater! -Er hat ja recht.

Ich bin furchtbar.

Mir fehlt dafür die Begabung.

Meine Mutter konnte alles spielen.

Das wird schon.

Es braucht seine Zeit.

Louise, verabschiede dich von deinem Schüler...

...und hilf Mutter mit dem Essen.

-Hast du schon gegessen? -Nein.

Die Leute in La Belle vermissen ihren Deputy sicher.

Meinst du nicht?

Ja, natürlich.

Ohne mich sind sie aufgeschmissen.

Gut.

Vielen Dank.

Wann sehen wir uns...

...für die nächste Stunde?

Komm, wann du willst. Ich bin da.

Deputy...

Es war mir ein Vergnügen.

Louise.

Es hat mich gefreut, Sir.

Wir müssen sehr vorsichtig sein.

Warum?

Gibt es hier Bären und Berglöwen?

Nicht wegen der Berglöwen, sondern wegen der Bäume.

Die Bäume da drüben heißen Zitterpappeln...

...oder Espen.

Die Farne bedecken hier alles,

der Boden um die Bäume herum ist oft voller Totholz.

Ein Pferd kann ins Stolpern kommen und sich verletzen.

Vor uns war auch schon jemand hier.

Die Ponys von deiner Mutter waren hier.

-Warum trägst du keine Waffe mehr? -Hörst du mir zu?

Nicht unter den Espen reiten.

Warum trägst du keine Waffe?

Ich brauche keine.

Nur, wenn deine Mutter auf mich schießt.

Was für eine hast du getragen?

Zwei große 45er wie Whitey Winn?

Ich hatte eine 38er.

Nur eine?

Ich brauchte nur eine. Mit der anderen Hand war ich nie gut.

Sie sind hier durchgekommen.

Wieso trugst du keine 45er wie Whitey?

Eine 38er ist leichter.

Sie ist schneller draußen.

Der Rückstoß ist geringer.

Wie die Durchschlagskraft.

Die ist nicht so wichtig wie gutes Zielen.

Eine 38er tötet auch, aber du musst gut schießen.

Und wie ist das so?

Wie ist was?

Töten.

Die Bäume da drüben heißen Blautannen.

-Roy. -Ich weiß. Beachte sie nicht.

Wer sind die?

Leute von der Minengesellschaft.

Was wollen die?

Die gucken nur, wer wir sind.

-Kommen die her? -Darüber sprechen sie gerade.

Unter Tannen wächst nichts, deshalb kann man gut darunter reiten.

Kein Totholz, und niedrige Äste hängen nicht im Weg.

Hörst du mir zu?

Nicht unter Espen reiten, sondern unter Tannen.

Das stimmt.

Die sind jetzt weg.

-Du sahst gar nicht hin. -Doch.

Sehen die nicht glücklich aus?

Sammeln wir die Pferde deiner Mutter ein.

Was ist los?

Er kann das, lass die Zügel locker.

Er findet seinen Weg.

Geht es auch anders?

Klar, ihm wachsen Flügel, und ihr fliegt.

Gut gemacht.

Ich hab es geschafft.

Das hast du.

Verdammt, Roy.

Steig ab.

Hey!

Trink etwas.

-Ich habe keinen Durst. -Trink.

Sind das dieselben?

Sieht so aus.

Wir sind bloß Jäger und machen gerade eine Pause, klar?

Steigen wir nicht wieder auf, falls wir fliehen müssen?

Denen entkommen wir nicht.

Wir bleiben unten und lassen sie von oben mit uns reden.

So fühlen sie sich sicher.

Sieh an.

Wen haben wir denn da?

Howdy.

Howdy.

Wo wollt ihr hin?

Wir haben kein Ziel. Wir jagen nur ein bisschen.

Jagen?

Wohl ohne Erfolg.

Ja, Sir, wir hatten kein Glück.

Wisst ihr, wie man ein Gewehr benutzt?

Das frage ich mich auch.

Hör auf damit!

Hör auf damit!

Du störrisches Mistvieh.

Wenn Sie nicht aufpassen, bringen ihn Ihre Sporen um.

Sie sagen mir, wie ich reiten soll?

Nein, es ist nur...

Ihr Pferd leidet, und wenn Sie noch einen weiten Weg haben...

Wir sind fast am Ziel.

Also scheren Sie sich nicht um mein Pferd.

Es stört ihn nicht.

Stimmt doch, Ranger?

Guter Junge.

Wo kommt ihr beide her?

Von einer Ranch nahe La Belle.

-Arbeiten Sie dort? -Ja.

Und der da?

Das ist mein Sohn.

Da haben Sie ja eine tolle Familie.

Jagen Sie weiter und halten sich von mir fern, verstanden?

Heul bloß nicht, Kleiner.

Es wird keinem auffallen.

Du stinkst so schon zum Himmel.

Und Sie auch.

Verschwinden wir.

Jetzt benehmt euch anständig.

Sag es ihnen.

Hey, komm her.

Ein bewaffneter Mann ist angsteinflößend.

Ein Mann ohne Waffe steht ihm hilflos gegenüber.

-Deshalb solltest du eine tragen. -Ja?

Du hättest ihn töten können.

Du wolltest es doch.

Ich habe es gespürt.

An deinem Blick.

Blick?

Wie beim Erschießen der Schlange.

Das hätte ich also tun sollen?

Ihn erschießen?

-Du hattest keine Waffe. -Und hätte ich eine gehabt?

Und sagen wir, du auch.

Die sechs Männer mit ihren Waffen, ich mit meiner und du mit deiner

hätten gleichzeitig aufeinander geschossen.

-Was wäre passiert? -Du hättest alle getötet.

Vielleicht, aber du wärst wahrscheinlich auch tot.

Bei einer Schießerei auf der Straße wäre vielleicht noch wer tot.

Aber es war keine Straße.

Man sollte sich nie demütigen lassen.

Aber manchmal ist es besser, nach Hause zu gehen...

...mit Wut im Bauch und verletztem Stolz...

...als sich umbringen zu lassen.

Kommt ihr zum Essen oder nicht?

Wir kommen schon, Ma'am.

"Frank Griffin tauchte am Montagabend überraschend in Taos auf

und gab diesem Journalisten ein exklusives Interview.

Griffin informierte A.T. Grigg darüber,

dass Roy Goode die Schuld für die Toten in Creede trage

und auch für die in anderen Minenstädten in New Mexico und Colorado.

Griffin sagte: 'Ich will mich der armen Teufel annehmen,

die mir den Respekt zollen, den jeder Mann verdient.

Aber Roy Goode hat mich hintergangen,

und ich töte alle Männer, Frauen und Kinder,

die ihm Unterschlupf gewähren.'"

Sieht nicht nach dem neuen Prediger aus.

Die Damen.

Ich bin Ed Logan, Sicherheitschef von Quicksilver Mining,

dem neuen Eigentümer der Stadt.

Von jetzt an werden wir auf Sie aufpassen.

Mr. Blacksmith, wir brauchen den ganzen Pferdestall.

Bald kommen noch mehr Männer.

Das macht $ 2 pro Tag für den ganzen Stall.

Ein fairer Preis, danke.

Ich dachte, es wären mehr Männer.

-Die kommen noch. -Mir gefällt das nicht.

-Natürlich nicht. -Und ihn mag ich auch nicht.

Junge.

Wir brauchen auch das Büro des Sheriffs.

Da müssen Sie sich wohl mit dem Sheriff einigen.

Gut. Wo finden wir ihn?

Das dachte ich mir.

Jetzt bin ich der neue Sheriff von La Belle.

Das sind meine Deputys.

Meine Damen und Herren...

...wenn Sie etwas brauchen, und es ist egal, was es ist...

...sind wir für Sie da.

Wir lassen unsere Pferde bei Ihnen...

...und beziehen jetzt Ihr schönes Hotel.

Ma'am.

Was will die denn hier?

Miss Dunne, kann ich Sie sprechen?

Allein?

Natürlich.

Wie kann ich Ihnen helfen, Miss Fletcher?

Nennen Sie mich Alice.

Borgen Sie mir eine Lernfibel, wenn Sie eine entbehren können?

Soweit ich weiß,

kann Ihr Junge lesen und schreiben.

Natürlich.

Ich bringe sie zurück.

Keine Eile.

Das ist Magdalena, die alte Madame.

Sie hätten hier viel Geld verdienen können.

Wie viel?

Mindestens $ 200 im Monat.

Das ist wirklich viel.

Mein Bruder verdient nur die Hälfte bei der Bank in Austin.

Eine starke Frau wie Sie

könnte ihr eigenes Geschäft eröffnen und noch mehr verdienen.

Wie viel mehr?

Ein paar Tausend.

Wirklich?

So übel ist das Leben als Hure nicht.

Wer, glauben Sie, finanziert die Hälfte der Geschäfte in der Stadt?

Wer, glauben Sie, zahlt für Ihre Pferde?

Es gibt mehr Wörter für "Hure" als für "Doktor" und "Anwalt".

Wirklich?

Nennen Sie mir einige.

Vielen Dank.

Gern.

Dieser Logan bringt sein armes Pferd noch um.

Wenn es ihn nicht zuerst umbringt.

Wenn man ein Tier nur weit genug treibt, schlägt es irgendwann zurück.

Manche Männer merken es nicht, wenn sie das Schicksal herausfordern.

Ich sah dich nach Blackdom reiten.

Die haben da ihre eigenen Gesetze.

Ja, ich weiß.

Diese Büffel-Soldaten können gefährlich werden.

Diese was?

Diese Büffel-Soldaten.

Das sind sie doch alle.

Die jagen Büffel?

Als 10. Kavallerie jagten sie Männer nach dem Krieg.

Was für Männer?

Hauptsächlich Cheyenne,

aber auch Komantschen und Apachen.

Sie kämpfen gut mit Waffen.

Besser als viele Weiße.

-Warum nennt man sie Büffel-Soldaten? -Na ja...

John Randall, der Onkel der Kleinen, in die du vernarrt bist...

Nein, das bin ich nicht...

Er hat mal ganz alleine 70 Cheyenne auf Abstand gehalten,

nur mit seiner Pistole und ein paar Schuss Munition.

Und als endlich Hilfe aus dem Lager kam,

waren 13 tapfere Cheyenne tot.

John Randall hatte eine Schusswunde an der Schulter

und Speerwunden, aber er hat überlebt.

Herrje.

Die Cheyenne erzählten von einer neuen Art Soldat,

der wie ein in die Enge getriebener Büffel kämpft.

Ein Mann, den man wie einen Büffel verwunden kann,

der aber nicht stirbt.

Ein Mann mit so dickem und lockigem Haar wie ein Büffel.

Und das ist Louises Onkel?

Und ihr Vater und die anderen Männer da draußen.

Zumindest waren sie das einmal.

Jetzt wollen sie nur Farmer sein.

Sie wollen ihre Ruhe haben.

Sie brauchen keinen weißen Jungen, der weißen Ärger mitbringt.

"Summ...

...summ...

summ.

Das ist...

...das..."

"Lied..."

"...Lied...

...der...

...Bienen."

Haben Sie noch geöffnet?

Ja, Sir.

Ein Glas Whiskey, bitte.

Sollte hier nicht die Kavallerie sein?

Ja, Sir.

Die sind seit einer Woche auf Patrouille.

Ein Krieg um Land...

...oben bei Eaton.

Wann kommen sie zurück?

Marshall, das weiß ich nicht.

Wo sind denn alle?

Hallo.

Marshall.

"Summ...

...summ...

...summ.

Das ist das Lied...

...der Bienen."

Was ist das?

"Summ, summ, summ.

Das ist das Lied der Bienen."

Untertitel von: Sandra Twigger

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