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Original subtitles

Ruhig, Brüder.

Wovor lauft ihr denn weg?

Die ticken nicht richtig.

Das habe ich mal in Nebraska gesehen.

Da waren auch Zwillinge, die ihre eigene Sprache hatten.

Jungs.

Jungs!

Wo ist eure Familie?

Das ist eure Familie?

Eure Schwester?

Wer hat das getan?

Sprecht ihr unsere Sprache?

Wilde.

Die waren es.

Die haben unser Essen gestohlen.

Die schlitzten sie auf?

Und erschossen sie.

Wir mussten sie erschießen.

Sie zwangen uns.

Ist schon gut, Jungs.

Was glaubst du?

Komantschen?

Kiowa vielleicht?

Oder ihre Geister.

Sie hinterließen keine Spuren.

Ich glaube eher, dass dieses "Massaker"...

...Familiensache ist.

Was sagen wir ihm?

Er weiß es.

Die Menschen, die man liebt...

...hasst man oft auch.

Vor allem dann, wenn man am Arsch der Welt ist.

Jungs!

Das hier sind Donnie und Daryl Devlin.

Sie gehören jetzt zu uns.

Von heute an teilen wir alles mit ihnen.

Sie sind nun Familie.

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Mr. Grigg, was machen Sie denn hier?

Beweg deinen Hintern. Wir bringen eine Sonderausgabe raus.

Über das Feuer im Lager? Haben Sie das gehört?

Es geht nicht um ein Feuer. Zumindest nicht hier.

Nun mach schon.

Wir bringen die Ausgabe raus, und ich reite wieder nach La Belle.

Warum?

Ich will da sein,

wenn Frank Griffin angeritten kommt.

-Was? -Hier.

Fang damit an.

Ich schreibe jetzt den Rest.

Ist das wahr?

Ich sah es mit eigenen Augen.

Haben Sie die Leute gewarnt?

Steh dir nicht die Beine in den Bauch. Nun mach schon!

Entschuldigen Sie.

Vielleicht können Sie mir helfen.

Kommt darauf an.

Ich suche diese Frau.

Und wer sind Sie?

Ich heiße Webster.

Von der Pinkerton Detektiv-Agentur in Chicago.

Schickt ihr Mann Sie?

Mr. Bischoff sorgt sich um seine Frau.

Das glaube ich gern.

Es heißt, sie lebt hier.

-Sie haben sie knapp verpasst. -Was?

Sie ist weitergezogen.

-Ist eine Woche her. -Wissen Sie, wohin?

Wohl zurück nach Deutschland.

Das ist ungünstig.

Mr. Bischoff brachte sie aus gesundheitlichen Gründen nach Mexiko.

Mr. Bischoff ist wohl ein netter Mann.

Er lässt sogar einen bewaffneten Detektiv nach seiner Frau suchen.

Er will sie nur wohlbehalten zurück.

Damit ist es so eine Sache.

Die Person, die das sagt, meint oft etwas anderes als die, der es gilt.

Ich kann nicht folgen.

Vielleicht ging es Mrs. Bischoff besser ohne Mr. Bischoff...

...als mit ihm.

Mag sein, aber sie ist seine Frau. Sie entscheidet das nicht.

Mir war nicht klar, dass "Ja" bedeutet: "Schatz, mach, was du willst."

Sie wollte den Southern Pacific nehmen.

Von Santa Fe nach New York, dann weiter per Schiff.

Der Zug fährt einmal die Woche. Wenn Sie schnell reiten...

...kriegen Sie sie.

Was ich bezweifle.

Nun machen Sie auf.

Sie bleiben besser eine Weile hier drin.

-Ein Mann von Pinkerton sucht Sie, der... -Pinkerton?

Sprechen Sie leiser. Er schnüffelt hier sicher noch rum.

Ich hätte auch Angst, die zu tragen.

Das ist schön, oder?

Ja.

Das ist für Sie.

Für mich?

Nein, nicht für mich.

Scheiße.

Scheiße?

Scheiße.

Scheiße.

Warum hat sie mir das nicht gesagt?

Geburtstagsüberraschung.

Zum Geburtstag? Das kann nicht sein!

Woher weiß sie...

Ich weiß nicht mal, wann mein Geburtstag ist.

Diese dumme...

Dumm.

Scheiße.

Verdammter Mist.

Bleiben wir ruhig und reden wie zivilisierte Menschen.

Klar, kommen Sie. Setzen Sie sich.

Nehmen wir zuerst die Waffen runter.

Sie zuerst.

Eine Sackgasse.

Sieht so aus.

Mrs. Bischoff...

...Ihr Mann...

Grundgütiger!

Hätte man das nicht auch anders regeln können?

Ich bin ein Krüppel.

Wohl kaum. Ein Durchschuss. Er hat den Knochen verfehlt.

Guter Schuss.

Nein, nicht!

Was tun Sie da?

Es ist mir egal, was Otto sagt.

Ich musste Sie einfach sehen.

Ich habe das Bild seit fast einem Jahr.

Ich sehe es mir jeden Abend an.

Ich glaube, dieser Spinner empfindet etwas für Sie.

Ich kann mir denken, was das heißt.

Was haben Sie mit ihm vor?

Ihre Stimme klingt wie in meinen Träumen.

Ich gehe dann wohl mal.

Genau so. Oh Gott.

Oh Gott!

Ich danke dir, Gott.

"Mr. Roy Goode.

Bei Lucy Cole.

Moses, New Mexico.

Jim Goode. Atascadero, Kalifornien."

"Lieber Roy..."

Roy Goode.

Sieh mal einer an.

Komm, setz dich.

Komm her.

Setz dich.

Was ist in dem Beutel?

Etwas für Sie.

Für mich?

Ich wollte mich doch revanchieren.

Sie können es gut gebrauchen.

Schwester?

Ich wusste, aus dir wird etwas.

Ich wusste, der Herr erhört meine Gebete und passt auf dich auf.

Kinder...

...das ist Mr. Goode.

Früher... war er mal einer von euch.

Er ist der lebende Beweis dafür,

dass wir mit Gottes Hilfe alle unseren Weg finden.

Erzähl uns alles über dich, Roy.

Wie bist du so erfolgreich geworden?

Ich weiß es nicht.

Sei nicht so bescheiden.

Du trägst ein Licht in dir.

Du kannst es nicht leugnen.

Ich habe etwas für dich.

Wo habe ich ihn nur hingetan?

Oh, hier ist er.

Vielen Dank.

Roy Goode, jetzt sag mir nicht,

ein so erfolgreicher Mann wie du kann noch immer nicht lesen.

Natürlich kann ich lesen.

Ich muss zugeben,

ich war in all den Jahren oft versucht,

ihn selbst zu lesen.

Wie es deinem Bruder wohl geht?

Jim Goode Atascadero, Kalifornien

Wann kam der Brief?

Ich weiß es nicht mehr genau. Es ist schon lange her.

Etwa ein Jahr, nachdem du gegangen bist.

-Etwa ein Jahr? -Ja.

Etwa ein Jahr.

Es tut mir leid.

Meine Leute warten auf mich.

Ja, natürlich. Du hast jetzt deine eigenen Leute.

Roy?

Das ist gut so.

Setz dich.

Wo warst du?

Mr. Goode ist sich zu schade für uns.

Was ist das?

Nichts, was dich etwas angeht.

Wenn es "nichts" ist...

...warum hältst du es so fest?

Du hast ihn nicht mal aufgemacht.

Lass mal sehen.

Hier steht: "Mr. Roy Goode".

Das bist du.

"Bei Lucy Cole.

"Moses." Das ist Moses, oder?

-Moses... -Er ist von Jim Goode.

Du musst ihn kennen.

"Ata...

Atas...

Atascadero, Kalifornien."

Machen wir ihn auf.

Na los.

Mach ihn auf.

Dein Brief ist mir egal.

Unser Mr. Arrogant hat mal wieder schlechte Laune.

Wofür hältst du dich?

Roy!

Roy, komm her!

Roy!

Geh nicht.

Wer soll uns dann helfen?

Ihr braucht meine Hilfe nicht.

Ihr kriegt das jetzt allein hin.

Sie braucht dich.

Ihr geht doch nach Boston.

Das sagt sie immer. Aber wir gehen nie.

Tut mir leid, Junge.

Den hier kannst du behalten.

Will ich nicht.

Sei verflucht, Roy Goode!

Sei verflucht, fahr zur Hölle!

Sind Sie auch böse auf mich?

Hast du ihn gelesen?

Ich glaube, wir sollen ihn lesen.

Warum ließ er ihn sonst hier?

Wenn du's nicht tust...

...mache ich es.

"Lieber Roy.

-Ich schicke..." -"Wenn du es nicht..."

Du sprichst schon wie er.

Ich lese ihn.

"Lieber Roy.

Ich schicke Lucy diesen Brief und hoffe, dass du ihn irgendwann bekommst.

Ich schreibe dir nach all den Jahren Abwesenheit,

um dir zu sagen, dass ich dich und mein Versprechen nicht vergessen habe.

Ich wollte ein Leben für dich, das du verdienst.

Ich habe gelernt, dass das Leben ein Geschenk ist

und dass wir es ehrenvoll leben und, so Gott will,

etwas Gutes von uns zurücklassen sollen.

Ich weiß jetzt,

dass Geld nur denen etwas bedeutet, die kleingeistig sind.

Es ist schwieriger, mit dem, was man hat, das Beste zu geben.

Ich habe diese Worte und Gedanken gelesen.

Ich hätte es schon vor langer Zeit lernen sollen.

Ich hätte es dir beibringen und dir etwas Leid ersparen sollen.

Die Wahrheit ist,

ich lernte aus Büchern,

dass ich nicht der bin, der ich hätte sein können.

Aber ich will es versuchen.

Ich bitte dich,

jetzt nach Atascadero in Kalifornien zu kommen

und bei mir und meiner Frau zu leben.

Ja, ich habe eine Frau.

Ich habe auch einen Sohn. Er heißt Roy.

Er ist erst drei.

Du glaubst nicht, als was ich arbeite.

Also werde ich es dir erst erzählen, wenn ich dich sehe.

Ich hoffe, das werde ich.

Ich lebe nahe des Pazifiks, so, wie ich immer gesagt habe.

Es ist genau so, wie ich immer gesagt habe.

Ich will es dir unbedingt zeigen.

Ich habe noch nie so viel und so wunderschönes Wasser gesehen.

Die Fische sind so groß wie Ackergäule.

Ich habe noch nie so sauberes und klares Wasser gesehen oder angefasst.

Schaut man gen Horizont, sieht man nur blau.

Blauer Himmel, blaues Wasser. Es ist überwältigend.

Man glaubt, man stünde am Rande von etwas Mächtigem.

Dieser Ort veränderte mich, und ich glaube, er wird auch dich ändern.

Ich war nicht der Bruder, den du gebraucht hättest.

Ich lief davon, als du meinen Schutz brauchtest.

Aber ich bitte dich jetzt,

nach Atascadero zu kommen und mir eine zweite Chance zu geben.

Ich will dir das beibringen, was ich dir hätte beibringen sollen.

Lass dir Zeit.

Ich warte hier auf dich.

Dein dich liebender Bruder Jim."

Atascadero.

Klingt schön da.

Ob er auf dem Weg dahin ist?

Ich hoffe es.

Wo es keinen Gott gibt...

...müssen Männer wie wir wichtige Entscheidungen treffen.

Denn die uralten Ängste

vor Einsamkeit, Krankheit und Armut erschaffen erst Männer wie uns.

Sehr gut.

Laut Bibel ist der Tod nicht schlimm.

-Das Sterben an sich macht keinen Spaß. -Das stimmt.

Wer sich hinlegt wie ein Lamm...

...bleibt unten.

Das Einzige, worauf man zählen kann, ist man selbst.

Amen.

Hast du den Topf vorm Aufbrühen ausgespült?

-Ja. -So schmeckt es aber nicht.

Habe ich aber.

Frank.

Dein alter Arm stinkt ganz schön.

Wo zur Hölle ist La Belle?

DAS GEHEIMNIS VON LA BELLE

EINE KLEINE STADT KÄMPFT INMITTEN VON KATASTROPHEN UMS ÜBERLEBEN

Guten Morgen, Whitey.

EINBALSAMIERER IMMER IM DIENST

Untertitel von: Sandra Twigger

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