All language subtitles for drtey

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Er kommt, Mister. Er ist am Nordpass!

Noch eine Stunde.

15 Jahre. 15 Jahre warte ich nun schon auf diesen Tag!

- Pedro! Chico! - Ja, Mister?

Wie lange dauert es denn noch, diese Pferde zu satteln, zum Teufel?

Na ja, ganz schön lange, Mister.

Ihr solltet vor der Postkutsche im Dorf ankommen.

Ich möchte, dass meine Jungs frische Pferde bekommen.

Das sind keine Pferde, Mister, das sind Teufel!

Die müssen erst die Peitsche spüren!

Meine Jungs werden euch die Teufel schon zähmen!

Mit einer Hand werden sie ihnen zeigen, wer der Herr ist.

- Hey, bleib da! - Geht!

Auf! Los geht's, Junge!

Wie werden wir sie erkennen, Mister?

Das wird ganz einfach sein, die könnt ihr nicht verfehlen.

Das sind zwei kräftige, junge Kerls mit solchen Schultern.

Blaue Augen und Arme mit denen sie euren Pferden den Hals brechen könnten.

Sie sind zwei Eichen, zwei starke irische Eichen!

Weißt du was, George? Ich habe einen Vorzug...

...dieses Tabaks herausgefunden: Er lindert diesen schrecklichen Gestank.

- Willst du etwas? - Nein, danke.

Oh, Entschuldigen Sie, Hochwürden, ich hätte Ihnen zuvor etwas anbieten müssen!

- Beliebt etwas Tabak? - Nein, danke.

Darf ich?

- Bitte, gnädige Frau. - Danke.

Ich bin kein Pfarrer, auch wenn wir im selben Bereich arbeiten:

Denen die Seelen, mir die Leichen.

Ich bin Totengräber und fahre nach Arlington...

...um das Geschäft meines Freundes Samuelson zu übernehmen...

...der sich zur Ruhe setzt, um die Früchte seiner Arbeit zu genießen.

In zwei Jahren wird man da reich!

Ah, Arlington haben Sie gesagt! Gab es dort eine Epidemie?

Ja! Und immer noch! Und hoffentlich noch eine Weile!

- Gütiger Himmel! Was ist es denn? - Chronische... Bleivergiftung!

Aber, aber, nicht weinen!

Schau... was die Mama dir gibt!

So ist es brav, brav!

John, sieh dich mal um!

Die sind hier alle bis an die Zähne bewaffnet!

Dabei ist der Krieg schon eine ganze Weile vorbei.

Aber ihr, meine lieben Söhnchen, tragt ihr etwa keine Waffen?

- Definitiv nicht, gnädige Frau! - Vielleicht sind wir da die Einzigen.

- Abgesehen von Ihnen. - Oh ja.

Aber ich vertraue diesen modernen Waffen einfach nicht.

Die hier gehörte meinem Mann. Friede seiner Seele.

Sicher, früher habe ich besser geschossen.

Aber inzwischen, wissen Sie...

...die Augen sind etwas schlechter, die Hand zittert ein wenig.

Hört ihr wohl auf damit?

Könnt ihr die verdammten Waffen mal stecken lassen...

...bis wir bei der Station angekommen sind?

- Sind wir denn bald da, Chef? - Fast.

10 Minuten bis zum Pferdewechsel.

Kurzer Aufenthalt in Arlington - das ist gesünder für alle!

Arlington! Die glücklichen Weiterreisenden können sich ein wenig die Beine vertreten.

- Schau! Das müssen die Beiden sein! - Mutter Gottes, gigantische Eichen.

- Schnell, gehen wir! - Ja, ja.

Willkommen, die Herren! Ich bin Pedro und das ist mein Bruder Chico.

Wir sind die Angestellten von Mr. Mclntire.

Und wen interessiert das? Geh aus dem Weg.

Das ist nicht gerade das...

...was ich erwartet habe, aber... - Hey!

Wenn dir die Aussicht nicht passt, mach dich vom Acker.

Lass mich! Ich möchte ihm Manieren beibringen, diesem Bauern!

Das würde zu lange dauern, George. Ich kümmere mich drum.

- Na? Ein schönes Tier, oder? - Tja, ein schönes Tier, aber zu teuer!

- Was? - Gute Manieren sind wohl nicht lhre Stärke.

Aber es ist immer noch Zeit, sie zu lernen.

- Meinst du mich? - Ja, Sie meine ich.

Es gibt zwei Methoden, jemandem Manieren beizubringen.

Aber für Sie werde ich wohl die schnellere anwenden müssen.

- Also? - Also was? Hör mal, Kindskopf.

Ich weiß nicht, wie man die Dinge bei euch regelt...

...aber hier tun wir es damit. - Nun lass ihn schon laufen.

Siehst du nicht, dass das zwei unbewaffnete Kinder sind?

Schon, aber sie riskieren eine dicke Lippe. Gib ihm deinen Revolver.

Ich werde ihm nur einen kleinen Kratzer verpassen.

Nein, nein! Einen Moment.

Ein Gentleman kann sich nicht mit einem Wilden schlagen.

- Wir kommen aus Boston. - Und wen interessiert das?

Hey, Nervensäge! Geh aus dem Weg!

Hey du!

Ich hab gesagt, du sollst verschwinden!

Und noch ein Meister der guten Manieren.

Bist du taub? Dreh dich um!

Dreh dich um, du Aas!

Nein, mein Freund.

Du glaubst doch nicht, dass du so davonkommst, oder?

Auf, lass dich nicht lang bitten! Du bist kein Muttersöhnchen.

Und einen Revolver hast du auch.

Bist du stumm?

Lass was hören oder ich lass dir die Luft raus!

Mister?

Ich bitte Sie, mich anzuhören.

Ich heiße John Mclntire.

Pedro! Das sind die Eichen.

Ich muss bemerken, dass lhr Benehmen nicht sehr höflich war.

Ganz im Gegenteil muss ich sagen, dass wir damit überhaupt nicht einverstanden waren.

Lhre Einmischung war... Hey Mister!

Willkommen, die Herren!

Ich bin Pedro und das ist mein Bruder Chico.

Wir sind die Angestellten lhres Herrn Vaters, Mr. Rhett.

Wir sind gekommen, um Sie zur Ranch zu begleiten.

In Ordnung. Du kannst die Taschen und Koffer holen, sie sind auf der Kutsche.

- Chico! Das Gepäck! - In Ordnung.

Einen Moment, wir haben eine Überraschung für Sie, meine Herren!

Was ist das nur für ein Ort?

Das hier, meine Herren, sind wunderbare Rassetiere, voll Feuer.

- Sehen Sie! - Ja, sehr schön, Chico...

...aber vielleicht ein anderes Mal. - Aber die sind für Sie!

- Lhr Vater schickt sie Ihnen. - Ich habe verstanden, Chico. Danke.

- Ich bin Pedro. - In Ordnung, Pedro.

Ergib dich!

Hey komm, jetzt bin ich dran!

- Aber... das ist eine richtige Manie! - Sieht so aus.

John! Ich hoffe du hast nicht vor, dich so unserem Vater zu präsentieren.

- In diesem Zustand! - Das wäre unverzeihlich...

- Ah, Pedro! - Aber ich bin Chico, Mister.

- Ja, ja, Chico. Wir gehen ins Hotel. - Ins Hotel, Mister?

- Eine Herberge. Weißt du, was das ist? - Aber lhr Herr Vater erwartet...

- Ins Hotel, Pedro. - Aber ich bin Chico!

Ins Hotel, Chico. Lhr zwei, wartet auf uns.

Das sind nicht zwei Eichen, Chico, das sind zwei Holzköpfe!

Und steckt eure schmutzigen Visagen nicht mehr hier rein!

Hoch mit dir, du Suffkopf! Ich bin sofort bei Ihnen.

Und lass dich nicht mehr hier blicken, verstanden?

Ich habe so den Eindruck, dass an diesem Tisch jemand sitzt, der gewaltig betrügt.

Ich nenne keine Namen.

Aber ich schwöre euch, wenn ich ihn dabei erwische...

...schieße ich ihm das gute Auge auch noch aus!

- Was willst du damit sagen? - Ich sag es dir, wenn ich dich erwische.

Hey, hey, lass uns jetzt lieber spielen. Gib die Karten, Kumpel.

- Was zu trinken? - Bier, mein Freund, Bier.

Da kommt das erste!

Aber dieses Mal kommst du mit dem Spielchen nicht durch!

Du hast die zwei Bastarde um Hilfe gebeten! Oder nicht?

Los, Jungs, hört schon auf damit, seid brav! Brav!

Schluss jetzt, hört auf...

Hey! Was zum Teufel soll das? Lhr macht mir ja alles kaputt!

Verdammt! Mein schönes Hotel!

- Es reicht, habe ich gesagt! - Meine Güte!

Sie befolgen nicht direkt die Boxregeln...

...aber ein ganz schönes Temperament haben diese sympathischen Bauern.

- Nein, wirklich. - Schau, schau mal der da.

Lhr Irren! Hau bloß ab!

Und du! Komm her...

Einen Moment! Hilfe!

Junge Herren! Ich denke, wir sollten lieber gehen.

Euer Vater erwartet euch und hier bahnt sich eine Schlägerei an!

Du hast Recht, Pedro. Ich denke auch, unser Vater...

...wäre mit unserer Anwesenheit hier gar nicht einverstanden.

- Papa! - Jungs, keine Sentimentalitäten, ja?

Ach Jungs, was für eine Freude. Endlich seid ihr zu Hause.

Hey, keine Sentimentalitäten, Papa!

- Deine Worte, weißt du noch? - Ja, ganz recht.

Wie wäre sie jetzt glücklich gewesen.

- Erinnerst du dich noch an sie, John? - Nur sehr vage, Papa.

Du kannst dich nicht mehr an sie erinnern, George.

Sie hat uns verlassen, bevor du das Laufen gelernt hast.

Lhr einziger Wunsch war, euch in einem anderen Umfeld aufwachsen zu lassen.

Und den habe ich ihr erfüllt. Es war sehr hart, ihr habt mir sehr gefehlt.

Aber sie hatte schon Recht, so war es besser.

Chico, die Blumen bitte.

Danke, Chico.

Leg auch ein paar auf dieses Grab, John.

- Wer sind sie, Papa? - Eine arme Familie von Pionieren...

...die vor vielen Jahren hier ankam.

Sie wurden von Banditen überfallen.

Die Frau und ihre Kinder wurden umgebracht.

Der Mann verwundet.

Deine Mutter kam öfters um Blumen auf dieses Grab zu legen.

- Und wo ist der Mann? - Ich weiß es nicht.

Wir haben ihn gesund gepflegt und bald darauf ging er fort.

Dieser Mann hatte jeden Glauben verloren.

Und man sagt, seitdem hat sein Revolver immer öfter von sich hören lassen.

Aber gehen wir, Jungs. Es ist schon spät.

Heute Abend stelle ich euch die Demorlays vor, unsere Nachbarn, anständige Leute.

Überall Gewehre und Revolver. Säuglinge, die an Patronen nuckeln.

Duelle - ja, wir hatten eine bewegte Ankunft.

Ja... das hier ist nicht Boston, aber es gibt auch viele gute Leute.

Mister! Da ist der...

Der Geldeintreiber ist gekommen.

- Was gibt es denn so Geheimnisvolles? - Ich erkläre es euch später.

Mrs. Carmen, ich bitte Sie einen Moment hinaufzugehen.

- Und Sie auch. - Ja, Mister.

Und jetzt, was auch immer geschehe, bleibt ganz ruhig, Jungs.

- Verstanden? Ganz ruhig. - Grüß Gott.

- Kommen Sie mit. - Ich komme auch.

Dann muss ich ihn nicht noch einmal sehen.

Gehen wir.

Hör mal, Pedro!

Euer Vater wird es euch erklären.

Was ist das für eine Geschichte? Wer ist dieser Kerl?

Sehen Sie, Mr. John -

...lhr Vater wollte es Ihnen nicht sagen...

Die haben ihn so zugerichtet!

- Haben ihn zusammengeschossen! - Gütiger Himmel, Pedro!

- Warum haben sie das getan? Warum? - Ich bin Chico, Mister.

Hey du aufgeblasener Gockel! Warte mal!

- Meinst du mich, Jungchen? - Nenn mich nicht Jungchen!

Wie du willst, Jüngelchen. Und jetzt erklär mal, was du da vorhast.

- Aber schnell! - Das sind meine Söhne.

Die sind heute aus dem Osten heimgekommen.

Sie wissen nichts von der Sache.

- Das ist besser. - Das würde ich nicht sagen!

Wir verlangen eine Erklärung!

Haben Sie gehört?

Ruhig.

Ganz ruhig.

Lhr müsst wissen, hier ist es nicht wie im Osten.

Dies ist ein wildes Stück Land...

...wo nur ganz aufgeweckte Leute über die Runden kommen.

Auch die Viehzüchter, wisst ihr?

Es treiben sich ein paar Strolche in der Gegend herum.

Typen, die das Vieh abknallen, die Brunnen vergiften, die Häuser anzünden!

Typen...

...die töten.

Aber zum Glück eures Vaters und seiner Freunde...

...sind wir ja da.

Und wir - für eine Handvoll Dollar -

...sorgen dafür, dass solche Dinge nicht passieren.

Du kannst deinem Boss sagen, dass die Party vorbei ist.

Oh Entschuldigung, Mister, war keine Absicht!

Du hast einen großen Fehler gemacht. Den wirst du teuer bezahlen.

- Schmeißt ihn raus! - Sofort!

Bitte sehr, Mister.

- War keine Absicht! - Raus mit ihm!

Mister...

Sehr schön, Jungs. Saubere Arbeit.

Verzeih mir, Vater, aber ich konnte die Erniedrigung nicht ertragen.

Du kannst nicht mehr kämpfen, aber wir Jungen schon.

In Ordnung, mein Sohn.

Die Mclntires...

...ziehen wieder in den Kampf.

Hoffen wir, dass dieser Toland keinen Rückzieher macht.

Wenn er so ist, wie Pedro ihn beschrieben hat, eher nicht.

Gehen wir.

- Da sind die Schutzgelderpresser. - Schnell, George!

Versuchen wir, das Haus zu erreichen!

So jung und so idiotisch, zu denken...

...wenn ihr unbewaffnet kommt, würde das euch das Leben retten.

Da hat sich euer Boss aber verrechnet.

Aber... Mr. Toland, wir, wir sind nicht...

Wir sind die Söhne von Rhett Mclntire.

Die Söhne von Mclntire.

Ah, dann seid ihr die, die den Eintreiber rausgeschmissen haben.

- Ja, das war ich. - Das hast du schlecht gemacht.

Du hättest ihn wie einen Schakal abknallen sollen.

Lhr könnt gehen, Jungs.

Wir wollen diesem Landstrich den Frieden wiederbringen.

Und es muss damit anfangen, das Gesetz durchzusetzen, ohne zu töten.

- So kann es nicht weitergehen... - Wenn ihr bis zu mir gekommen seid...

...um mich um Hilfe zu bitten, habt ihr die Reise umsonst gemacht.

Ich kenne nur ein einziges Mittel, um in dieser Gegend in Ruhe leben zu können.

Aber Mr. Toland!

Sie können doch nicht lhr ganzes Leben einen Revolver in der Hand halten.

- Schließen Sie sich uns an! - Und was würde das bringen?

Nach dem ersten Schuss würdest du weiterzahlen wie zuvor.

Junge, mir haben sie auch einen Geldeintreiber geschickt.

Schau, da drüben liegt er, unter dem Kreuz.

Seitdem hab ich meine Ruhe.

Wacht auf! Das hier ist das einzige Gesetz.

Gut, ich tu was ich kann, Richter. Sicher, es läuft nicht gut.

Die Jungs haben Recht. Aber ich bin nur ein Mann...

...allein gegen diese verdammten Kojoten. - Jetzt sind wir da.

Ganz recht, George!

Söhnchen, Glaube und Enthusiasmus allein reichen hier nicht aus.

So ist es leider. Die Leute hier haben Angst.

Sie nehmen diese Schakale sogar in Schutz.

Genau das ist der Punkt. Wir müssen die Leute überzeugen...

...sich gegen diese Verbrecher aufzulehnen. Vereint.

Wenn wir erst alle vereint sind, werden die Banditen es mit der Angst bekommen.

Ohne jemanden umbringen zu müssen.

Ich glaube zwar nicht wirklich daran, aber man kann es versuchen.

Wir müssen, Sir, wir müssen diese Mörder zwingen, sich zu zeigen.

Gut.

Bringt mir die Schuldigen und ich werde unerbittlich sein.

Das werden wir.

Und wenn wir das ganze Land auf den Kopf stellen müssen.

Es ist sinnlos, Mister, wir haben...

Wir haben mit allen bei uns gesprochen.

Aber sie schlagen uns die Tür vor der Nase zu.

Und sie machen immer so komische Zeichen.

- Was für Zeichen? - Diese.

Sie reden nicht, weil sie Angst vor den Banditen haben.

Tja. Außer Toland. Und der ist gewalttätig.

Dann müssen wir es also alleine schaffen.

- Mister, ich habe da eine Idee! - Er hat eine Idee! Er!

Anstatt herumzulaufen und wie Hausierer Fragen zu stellen...

...warum suchen wir nicht den Geldeintreiber?

Er hat Recht! Wenn es uns gelänge, den zu schnappen...

...könnten wir ihn zum Reden bringen!

Ich glaube kaum, dass sie den nach der Sache neulich...

...so bald wieder zu uns schicken, oder? - Sucht ihr mich?

Da hab ich euch die Mühe erspart.

Schließlich gibt es zwischen uns noch eine Rechnung zu begleichen, nicht?

Ich habe dir gleich gesagt, dafür wirst du zahlen!

Der Fluss wird euch schon verschwinden lassen.

Ich war immer ein Freund von sauberer Arbeit ohne Zeugen.

Kommt raus!

Oder glaubt ihr, voll mit Blei könnt ihr noch schwimmen?

Einen Augenblick.

Hey du, bleib stehen!

- Meinst du mich? - Ja, dich meine ich. Steig ab.

- Gürtel ablegen und herkommen. - Und warum?

Runter damit!

Komm her und stell dich zu denen.

Lhr, kommt raus da!

Dir macht es doch nichts aus, bei der Party mitzumachen, oder?

Nein.

- Aber, wer hat mich denn eingeladen? - Was soll das heißen?

Dass ich gerne meine Gastgeber kenne.

Und warum solltest du wohl unsere Namen kennen?

Ich muss ja irgendwas draufschreiben - auf eure Gräber, nicht?

Ein mieser Tag, was?

Mister, ich fühle mich verpflichtet - das heißt, wir würden gerne, ja...

Wenn es dir gar soviel Mühe macht, brauchst du dich nicht zu bedanken.

- Ich kann es tun, Mister. Und sehr gerne! - George!

Mister, es ist meine Pflicht, Ihnen zu danken.

Aber Sie sollen wissen, dass ich lhre Methoden nicht gutheiße.

Jeder darf natürlich denken, was er will.

- Aber wenn ich euch einen Rat geben darf... - Mit größtem Vergnügen, Mister!

An eurer Stelle würde ich nicht nackt rumlaufen.

Da kann sich leicht was erkälten - für immer.

Für mich hat dieser Mann Recht.

Wir müssen uns auch bewaffnen, wenn das hier so Sitte ist.

- Wir sind keine Mörder. - Warum?

Ist einer, der sich verteidigt, vielleicht ein Mörder?

Er war wie der Blitz. Schnell wie eine Viper.

Alle hatten sie die Hosen gestrichen voll.

Aber ich ging los, um ihn in seinem Zimmer herauszufordern!

Jazz, sage ich, komm aus dieser Tür, wenn du Mumm hast!

Hey ihr, ich bin noch nicht fertig. Also, der sagt zu mir...

Nimm die Tasche da.

Meinst du mich?

Und trag sie hoch.

Ich!

- Ich... - Bitte.

- Ich...! - Du was?

Ich bring die Tasche hoch.

Gut, ich mag hilfsbereite Leute.

- Mein Zimmer ist fertig? - Ja, ja, ja ist fertig, Mister.

- Zu trinken für meinen Freund. - Trinken für ihren Freund.

Und bring mir eine Flasche an diesen Tisch.

Da ist sie.

Nur die Flasche.

Ein schöner Becher, wenn ich bemerken darf!

Du darfst.

Er ist das einzige Andenken an meinen Vater.

Er war ein Adliger oder so. Hab ihn nie gekannt.

Meine Mutter dagegen, war ein kleines Flittchen.

Ich komme ganz nach ihr.

- Gib uns einen guten Whisky. - Sofort.

- Und einen Satz Karten. - Okay.

Mal sehen, ob es einen freien Tisch gibt.

- Ah, da! - Sehr gut.

Macht es dir was aus, wenn ich den Ärmsten an diesem Tisch ein paar Dollar abnehme?

Wenn du willst, nehme ich dir auch ein paar ab.

Seht ihr, Jungs, was ein Becher Whisky zuviel bewirken kann?

Setzen wir uns, der bemerkt uns gar nicht.

Nein, mein Freund, das gefällt mir aber gar nicht.

Und ich habe gewaltig Lust, zu spielen!

Dann werden wir ja sehen, ob dir dieses Spiel gefällt.

Du hast Glück, Mann.

Ich töte nicht, wenn es mir nichts bringt.

Das gilt auch für euch. Verduftet! Die Party ist vorbei.

Arbeit mit Feingefühl, Graf.

Aber bitte. Ein Barbar ohne Stil.

Die Welt ist schon klein, nicht wahr?

Ja, ja. Zu klein.

Tja, dann wechselst du wohl besser die Gegend!

Du kennst ja die Regel?

- Niemals zu zweit am selben Trog. - Ja, ich kenne die Regel.

Aber ich hab hier eine Kleinigkeit zu erledigen.

Und du weißt ja wie das ist, in unserem Beruf:

Der Kunde ist König.

- Warum wechselst nicht du die Gegend? - Siehst du...

Ich hab hier auch eine Kleinigkeit zu erledigen.

- Du weißt ja wie das ist. - Darf ich?

Ja, du hast schon Recht. Der Kunde ist König.

Wenn das so ist...

...gibt es keine andere Wahl. - Das finde ich auch.

Nimm die Hände runter! Du auch!

- Wenn du erlaubst? - Ich erlaube es nicht!

Nein, nein, nein, meine Herren, ich erlaube es nicht!

Wenn es Ihnen nichts ausmacht, geht das aufs Haus!

Lhr meldet euch dann wieder wegen der Munition, ja?

Da werdet ihr mir noch dankbar sein, da bin ich mir sicher!

- Auf baldiges Wiedersehen! - Auf Wiedersehen, bis bald!

Wie zum Teufel macht man das fest?

Zwei Bier, bitte.

Okay. Aber trinkt sie schnell und hört gut zu:

Wenn ihr hier keinen Fuß mehr reinsetzt, tut ihr mir einen großen Gefallen!

Sie können ganz beruhigt sein, wir haben nur die besten Absichten.

Man könnte meinen, Sie haben Angst vor uns, oder nicht?

Sind Sie am Ende mit den Schutzgelderpressern befreundet?

Ich? Ich bin mit jedem befreundet.

Ich sage, mit jedem, aber nicht mit denen!

Ach was, ich kümmere mich einfach um meinen Kram.

- Hey Jungs! - Ja?

Die Preisschilder.

Eine Amme. Das ist wirklich stark.

Du, Fremder, machst die Amme für zwei Kleinkinder.

Graf, hast du schon mal an deinen Ruf gedacht?

Du kannst doch nicht auf zwei Kleinkinder schießen, wie du sie nennst!

Zwei Kleinkinder, die das Preisschild noch am Colt hängen haben.

Du hast Recht.

Mein Auftraggeber hätte es mir sagen müssen.

Aber was mache ich jetzt? Ich habe den Auftrag angenommen.

Ich kann ja schlecht warten, bis sie erwachsen werden.

Mir gefällt das im Gegenteil ganz gut.

Es gefällt mir, sie heranwachsen zu sehen.

- Ich hoffe, dass es nicht umsonst ist. - Aber nein, Mister.

Manuel kannte den Eintreiber. Er ist aus unserem Dorf.

Er ist der Bruder der Kusine der Frau von Pedros Patenonkel.

Nein, er ist der Vetter der Schwester!

Das reicht.

Sie haben dich gesehen, Strauchdieb. Komm runter.

Ja, Mister.

Aber, Mister, ich, ich habe nichts getan!

Ich... bitte, Mister! Aber...

Um den kümmern wir uns später. Schnell!

Wenn sie bei dem Baum dort sind, schießt ihr!

Ja, verdammt...

Bringt sie um!

Mister, ich würde gern... Sehen Sie, wir würden gerne...

Wir würden Ihnen gern sagen, dass...

- Sehen Sie... - Also?

Wir sind Ihnen alle sehr dankbar für das, was Sie für uns getan haben.

Dafür, dass Sie uns das Leben gerettet haben.

Und vor allem, dass Sie uns gezeigt haben, dass man hier...

...auch wenn man das Gesetz durchsetzen will...

...die Waffen gebrauchen muss.

- Wir schulden Ihnen... - lhr steckt bis zum Hals in der Scheiße.

- Ist das nicht so? - Ja, ja! So ist es, Mister.

- Ja, das stimmt! Aber... - Wollt euch nicht unterkriegen lassen, oder?

Nie! Und wenn sie uns in Stücke reißen!

Und das habt ihr gerade fast geschafft.

- Ist das alles? - Äh, nein, in der Tat...

...wollten wir Sie bitten, uns etwas zu helfen.

Wir müssen lernen, uns zu verteidigen...

...wenn wir aus dieser Sache wieder herauskommen wollen.

Uns ist durchaus klar, dass Sie keinen Grund haben, es zu tun.

Ihnen haben die Banditen ja nichts getan.

Bevor man redet, soll man sich sieben Mal auf die Zunge beißen!

- Ich wollte nur sagen... - Ich weiß, was du sagen wolltest.

Ich werde euch helfen. Aber unter einer Bedingung:

Niemand darf es erfahren.

Geschwindigkeit beim Ziehen. Und Präzision beim Schießen.

Mach den Gürtel etwas weiter. Er muss tiefer sitzen.

Ungefähr auf Höhe der Hand. So.

Ist gut, Mister.

Ich hätte wirklich gern auch einen Schluck Kaffee!

Nicht beim Training. Macht nur nervös.

Und... nie gegen die Sonne.

Wie oft hab ich schon gesagt, ihr müsst immer die Sonne im Rücken haben.

So. Komm. Auf geht's, Männer.

Wenn das so weitergeht, Jungs, habt ihr nur die Hoffnung...

...dass euer Gegner schon vorher vor Angst stirbt.

Gib mal den Revolver her.

Der ist wie ein Schmetterling.

Wenn du ihn zu sehr drückst, erstickt er.

Wenn du ihn zu locker hältst, fliegt er weg.

Klar?

Schaut noch mal zu, wie man zieht und wie man zielt.

Die Sache ist ganz einfach.

Man spannt, während man zieht und man schießt, wahrend man zielt.

Gut. Und jetzt versucht ihr es weiter.

- Gut so? - Du brauchst zu lange, John.

Der Typ gegenüber wartet mit dem Schießen nicht auf dich.

Und du, Ire, zieh keine Show für hübsche Mädels ab.

Es ist schon ganz in Ordnung.

- Seht ihr die Dose da in der Mitte? - Ja.

Gut. Stellt euch vor, es wäre ein Mann.

Und wenn ihr nicht wollt, dass er euch tötet...

...müsst ihr an drei Dinge denken:

Vor allem dürft ihr den Mann nicht hassen.

Lhr müsst nur versuchen, ihn einen Augenblick früher zu treffen...

...als er euch trifft. - Das ist sehr edel, Mister.

Nein, das ist überhaupt nicht edel. Das ist rein praktisch.

Hass lähmt die Reflexe. Er ist ein Vorteil für den Gegner.

Man schießt erst mit dem Gehirn, dann mit der Pistole.

Wenn ich ihn im Geiste erschieße, ist die Hand schneller.

Schneller als seine. So!

So. Gesehen? Ganz einfach.

- Einfach hat er gesagt. - Und jetzt:

Trainieren, trainieren und trainieren.

Gut, Männer, jetzt seid ihr dran.

- Ja, Mister! - Du, Pedro...

Siehst du diese Dose?

- Ich sehe sie! Ich sehe sie sehr gut! - Gut. Legt los.

Soll ich schießen?

Jetzt!

Nein, nicht so.

- Versucht es noch mal, los. - Verzeihung, Mister...

...aber das hier ist nichts für uns. - Das stimmt!

Wir sind besser mit denen hier!

Schauen Sie!

Und Pedro ist viel besser als ich, Mister!

- Wollen Sie es sehen? - Nein, das reicht.

Aber ihr müsst auch mit Revolvern schießen, wie die Anderen.

Nein, Mister, nicht mit Revolvern. Wenn es sein muss, mit denen hier.

Die machen einen Haufen Löcher mit einem einzigen Schuss.

- Und wisst ihr, wie man die benutzt? - Sicher, Mister!

Man macht so und so...

Seht zu, wie es geht. Ich mach es ganz langsam, damit ihr es versteht.

Alles klar?

Alles klar, fragt er!

Die hier lade ich mit einem Spezialpulver!

Das habe ich schon gehört. Und ich hoffe, es ist wahr - für dich.

Ich bin extra dafür in dieses verdammte Dorf gekommen.

Hey, ich rate dir, ihn gut zu bedienen.

Das ist einer, der was davon versteht.

- Grüß dich, Cobra Ramirez. - Hallo, Fremder.

- Beruflich hier? - Wegen diesen hier.

Was sagst du dazu?

- Das sind richtige Knaller! - Ich würde sie gerne ausprobieren.

Nicht mit mir, hoffe ich.

Du hast nicht das Glück, mein Freund zu sein -

...aber auch nicht das Unglück, es nicht zu sein.

Du bist wirklich auf Zack, Cobra. Einer von den ganz Großen.

Das hab ich schon gestern Abend im Saloon gesagt.

Und auch von denen erzählt.

Was sind das für Dinger? Skalps?

Sozusagen.

Wenn Cobra Ramirez jemanden umlegt, schneidet er ihm eine Strähne ab...

...um die Rechnung zu servieren, richtig? Aber da springt so ein Typ auf und sagt:

"Warum wird er dann nicht Friseur...

...statt Revolverheld?" - Wer?

Ach, mach dir nichts draus, Cobra. Solche Leute sind doch nur neidisch.

Spuck es aus. Sag mir, wer es ist!

Also!

Warst du es?

Antworte! Warst du es?

Zum letzten Mal, hast du es gesagt oder nicht?

Hör zu, ich habe es nicht gesagt.

Es ist mir scheißegal, was meine Kollegen so treiben.

Und jetzt würde ich gern in Ruhe meinen Whisky trinken.

- Man sieht sich! - Du bist ein Dreckschwein!

- Ein Feigling. Ein Aas! - Ja, schon möglich.

Hör mal, würde es dir was ausmachen, zur Seite zu gehen?

Ich würde gern sehen, ob da hinten sonst noch jemand steht.

Verteidige dich!

- Verteidige dich, du Sohn einer Hure! - Ach! Du kanntest sie?

Die nächste kommt etwas näher, wenn du nicht aufstehst!

Mein Kompliment.

Das war der richtige Knopf.

Du weißt ja nicht, wie viel mir an diesem Becher liegt.

Du hast ja lang genug gebraucht.

- Willst du einen letzten Whisky trinken? - Nein.

Bringen wir es hinter uns? Wo ist es recht?

Das ist mir gleich.

Dann da unten.

Bei drei wird geschossen, okay?

Noch ein Stück zurück.

Da ist es gut.

- Wann du willst. - In Ordnung.

Eins...

Zwei...

Drei!

Hey. Wo ist der Fremde?

Der ist ganz plötzlich gegangen.

Ziemlich genau in dem Moment, als Sie, sozusagen...

Dieser Sohn einer...

Ein richtiger Bruder.

- Und, haben wir getroffen? - Haben wir getroffen?

- Das war alles ich! - Nein, ich, ich!

- Mister, noch einmal, ja? - Bitte!

Was hältst du davon, zwei Schritte mit uns zu gehen?

Na, willst du nicht wissen, wohin wir gehen, Revolverheld?

Da hinten bei den Hügeln legen wir dich um!

Bei den Hügeln legst du gar niemanden um...

...sonst hättest du es schon längst versucht.

Sieh an, da wartet ja schon euer Boss auf uns.

Der will mich nämlich sehen.

Soll das die große Überraschung sein?

Den Fremden zu schnappen war also gar nicht so schwierig.

Wie du siehst, bist du nicht unersetzlich.

Grüß Gott!

Dich auch!

Ich mache dir einen Vorschlag. Einen guten Vorschlag.

Ich habe mir überlegt, dass es Unsinn ist...

...die zwei besten Schützen im Lande aufeinander zu hetzen.

Das ist die Vereinigung, meine Herren.

Die Vereinigung! Nicht wahr, Fremder?

Gut. Ich brauche euch alle beide. Um die Aufrührer zu bestrafen.

Ich kenne deinen Preis, Fremder.

Ich werde dir das Doppelte geben, das Dreifache!

Das ist ein interessanter Vorschlag.

Es ist nur so, ich habe schon einen Kunden.

Und du weißt ja wie das in unserem Beruf ist, Graf!

Der Kunde ist König.

- Ich wusste es. - Was meinst du?

Wenn er gekommen ist, dann weil er wollte.

Fremder! Zeig mal her, was du da hinten alles unter der Decke hast!

Halt!

Was habe ich euch gesagt?

Er kennt den Beruf! Und verrät nie einen Kunden.

- Was soll das bedeuten? - Verstehst du nicht, dass er etwas vorhat?

Ach, du schwätzt zu viel, Graf!

Er hält dich zum Narren.

Na, ich geh dann mal - du wirst mich schon wieder besuchen kommen.

Und das gibt einen gesalzenen Preis.

Denn ich bin kein Kleinganove.

Was willst du? Gibt gegen den Strich Gänsehaut?

Okay, du kannst gehen, Graf.

- Du bleibst noch, was? - Sicher.

Das Angebot ist verführerisch.

- Ob er wohl beleidigt ist? - Der soll zum Teufel gehen.

- Ich will mit dir verhandeln. - Gut.

Aber ich möchte meinem Auftraggeber gerne ins Gesicht sehen.

Wissen Sie, nur als Garantie für meine Bezahlung.

Das klingt einleuchtend.

Das werdet ihr mir noch bezahlen!

Ein Glück, dass Pedro gesehen hat...

...dass die Sie weggebracht haben! - Ja, das war ein echtes Glück.

- Wir sind im richtigen Moment gekommen! - Sehr gut, genau im richtigen Moment.

- Gerade eine Sekunde bevor... - Die hätten Sie einfach umgelegt...

...wie ein Greenhorn! - Sicher.

Nur eine Sekunde und ich hätte herausfinden können...

...wer der Boss der Erpresserbande ist! Lhr verdammten Pfuscher.

- Aber wir wollten Ihnen helfen. - Hört schon auf!

Ich hab genug davon, eure Amme zu spielen.

Die Welt hatten Sie schon erfunden, bevor ihr zwei gekommen seid.

Und wenn sie beschissen ist, werdet sicher nicht ihr sie wieder in Ordnung bringen.

Danke für alles, was Sie getan haben.

Aber in Zukunft kommen wir auch ohne Sie zurecht!

Wir sind quitt, Revolverheld!

Achtung, da kommt er.

Gehen wir.

Nein, keine Maßsärge.

Der größte der drei passt wunderbar da rein.

Ich wollte nur, dass er eine gute Figur macht, verstehen Sie?

Ich glaube nicht, dass ihnen das jetzt noch wichtig ist.

Hallo Camposanto!

Hast du gewusst, dass sie dich jetzt hier so nennen, Friedhof?

- Mein Kompliment. - Das kannst du dir selber machen.

Jetzt wird dein Chef ohne dich nicht mehr auskommen.

Apropos, danke für die Zusammenarbeit gestern Abend.

Na, den Gefallen hast du mir getan.

- Jetzt bin ich der Einzige weit und breit. - Tja.

So kannst du jetzt den Preis bestimmen.

Sieh mal, da ist was Großes im Gange.

Die Züchter haben sich zusammengetan.

Fremder, kann ich dich um einen Gefallen bitten?

Einen... was?

Ge-fal-len.

Du hattest deinen Spaß. Geh jetzt und überlasse mir das Finale.

Weißt du, was ich meine?

Dass sie dir eine Menge zahlen, wenn du die Sache durchziehst, richtig?

Wenn es darauf ankommt, zählen die anderen nicht mehr.

Ich muss meine Arbeit tun, Fremder. Komme, was kommen mag.

Ich weiß, Graf.

Aber was auch immer kommen mag -

...ich werde dich zum Schwitzen bringen.

Ruhe, meine Herren! Lasst auch John Mclntire reden.

Und warum? Hat der nicht schon genug angerichtet?

Genau! Seit die sich gegen die Eintreiber aufgelehnt haben, ruinieren sie uns alle.

Auf meiner Farm haben sie die Brunnen vergiftet!

Mir haben sie gestern zehn Kühe erschossen.

Und heute zwanzig! Und es wird noch schlimmer!

Das ist alles ihre Schuld.

Ach, hört schon auf! Wir haben uns wie die Kühe melken lassen.

Die haben uns schon zigtausende Dollar abgeknöpft!

Was ist da die Schuld der Mclntires? Dass sie damit Schluss gemacht haben?

Halt den Mund, du hast immer noch nichts begriffen!

Er hat vollkommen Recht!

Der möchte wohl, dass sie uns alle umbringen!

- Er hat Recht! - Ruhe!

Ruhe! Also bitte. Meine Herren!

So kommen wir zu gar nichts!

Wir sind hier, um eine Entscheidung zu treffen, nicht um uns zu streiten.

Lasst Toland reden.

Toland, du hast diese Versammlung gewollt. Was ist jetzt?

Freunde.

Ich bin der erste, der den Mut dieser Jungs anerkennt.

Ich war auch mutig.

- Und wisst ihr, was es mir gebracht hat? - Ja! Ja! Red weiter!

- Ja! Red weiter! - Gut.

Und wisst ihr, warum mir das geschehen ist?

Weil diese Schakale glauben...

...ich würde mit den Mclntires unter einer Decke stecken.

Hört zu, Jungs. Und auch du, Rhett.

Ich war immer für harte Bandagen, das ist wahr.

Aber ich habe dabei nie anderen in die Suppe gespuckt!

Toland! Du weißt genau, dass meine Jungs nur im Interesse aller gehandelt haben.

Kann schon sein. Aber jetzt müssen wir teuer dafür bezahlen.

Toland! Toland!

Diese Schweine haben die Vorratskammern auf deiner Ranch angezündet.

- Ich hab versucht, sie zu verfolgen, aber... - Ja, schon klar, Sheriff.

Du hast versucht, sie zu verfolgen. Bei dir bleibt es doch immer beim Versuch!

- Nicht wahr? - Ach ja?

Und ich soll mich wohl mit Blei vollpumpen lassen, für euch?

Das ist es mir für die zwei Dollar am Tag, die ich bekomme, nicht wert.

- Da, nehmen Sie ihn wieder. - Auf, Sheriff, niemand zweifelt an Ihnen.

Erzählen Sie uns lieber, was geschehen ist.

Ich habe den Rauch gesehen und bin hin geritten.

Es war ein ganzer Haufen von denen.

Ich habe versucht, ihnen den Weg abzuschneiden...

...aber sie haben auf mich geschossen.

Und dann, bei der Ranch der Mclntires, sind sie plötzlich verschwunden.

Was wollen Sie damit andeuten, Sheriff?

- Ganz ruhig, mein Sohn. - John...

...ich sage nur, was ich gesehen habe.

Ich habe die Fährte auf eurer Ranch verloren.

Wo ja übrigens nichts passiert ist, was?

Genau! Bei ihm haben sie als Einzigen nichts angestellt.

- Findet ihr das nicht seltsam? - Ruhe!

Sie müssen sofort zurücknehmen, was Sie eben gesagt haben.

Glaubst du, ich habe Angst vor dir, Bübchen?

Na ja! Gegenüber den Banditen sind Sie jedenfalls nicht sehr mutig.

Habt ihr gehört, Leute?

- Jetzt bezeichnen sie uns als Feiglinge! - Alle Wetter...

Nimm die Hände weg!

- Immer mit der Ruhe! - Halt, aufhören!

- Es genügt! - Wollt ihr wohl...

Hört auf damit!

- Lhr werdet mir noch alles kaputtmachen! - Ruhe!

Wollt ihr wohl aufhören!

- Was ist da los? - Eine Schlägerei! Gehen wir!

- Das ist wohl besser. - Aber nicht doch. Rein, Mann!

- Willst du die Herren im Stich lassen? - Nein!

Hey! Wohin willst du? Hier lang, Angsthase!

Wer soll das nachher alles reparieren? Hört auf!

- Aufhören! - Nein, bitte nicht, lasst das...

Nein!

Achtung!

Verdammt noch eins, diese Idioten!

- Weg damit! - Hier hast du ihn!

- Nicht zu mir! - Ich will ihn nicht!

Im Namen des Gesetzes, aufhören!

- Oh, Verzeihung, mein Bester! - Du Hundesohn!

Meine Hühneraugen!

Danke, Papa!

Bravo, Papa!

- Ist das vielleicht deiner? - Ja! Aber ich hab noch einen.

Danke, Richter!

Jetzt reicht es aber!

Hey! Hey!

Pedro!

- Aber, wer hat mich da geschlagen? - Ein Gringo! Aber ich hab ihn vernichtet.

Au, tut das weh!

Das bisschen Blut...

Hey! Na?

Ja, John, das ist der Sattel des Sheriffs.

Aber bist du sicher, dass es dir gut geht?

- Oh, Mister... - Ah, Chico!

- Ich bin Pedro. - Gut, Pedro...

- Was denkst du, was so ein Sattel kostet? - Kopf hoch, John.

Wir gehen jetzt Papa holen und dann gehen wir nach Hause.

- Ein schönes Bad wird dir gut tun. - Aber verstehst du denn nicht...

...worauf ich hinaus will, Schlaumeier? Wieviel, Chico?

Pedro...!

- So ein Sattel - na so um die 400 Dollar. - 400 Dollar...

Hör mal George, du bist doch gut in Mathe.

Wenn einer zwei Dollar am Tag verdient...

...wie lange braucht der wohl, bis er sich so einen Sattel kaufen kann?

Aber wer verdient denn zwei Dollar am Tag?

Hallo Sheriff! Schönen guten Abend!

Was willst du?

Du wirst mich doch nicht geweckt haben, um mir gute Nacht zu wünschen?

Weißt du, wie spät es ist?

- Ja, Sheriff, aber... - Also hau ab und schlaf.

- Ja, ich weiß, es ist nur, ich und, äh... - Du und wer?

Los raus damit, was zum Teufel willst du?

Tja, also, wir fragen uns, na ja wie Sie das schaffen...

Wie ich was schaffe?

Nun ja, zwei Dollar sind nicht gerade viel, meine ich.

Was willst du damit sagen?

Was soll das heißen, zwei Dollar sind nicht viel?

Ja genau, das ist eher wenig.

Deshalb geht die Rechnung ja auch nicht auf.

Okay, Pedro. Geh zu Bett...

...und komm morgen wieder, wenn du deinen Rausch ausgeschlafen hast.

Uns ist in den Sinn gekommen, dass Sie, Mister...

...mit den Banditen unter einer Decke stecken.

Tja, nun ja, dass Sie sozusagen zur Bande gehören.

Aber was für ein Gedanke, Pedro. Ist das dein ganz persönlicher oder...

Aber ja, ja, ja, Mister, mein ganz persönlicher!

Und da bist du mitten in der Nacht gekommen, nur um ihn mir mitzuteilen?

- Ist das so? - Natürlich, Sheriff.

Allein und mitten in der Nacht.

Warum kommst du denn nicht rein?

Wir trinken ein Gläschen und du erläuterst mir deine tolle Idee genauer.

Vielen Dank, Sheriff! Aber bitte, nach Ihnen.

Ach was, komm rein, mach dir keine Umstände.

Hey... Pedro!

Ich glaube, du bist ein bisschen bekloppt, mein Freund.

Noch so ein Schlag und ich bin es wirklich.

Wie kommt es bitte, dass du so plötzlich deine gute Erziehung vergisst?

Du wolltest vor dem Gringo rein?

- Chico! Was hast du mit ihm gemacht? - Nur ein paar Zärtlichkeiten ausgetauscht.

Bindet mich los, Jungs! Haltet diesen verrückten Besoffenen auf!

Das hättet ihr nicht tun dürfen.

Hören Sie, Mister. Ich bin nur ein armer Arbeiter.

Ich kann weder lesen noch schreiben.

Aber wenn ich jemandem in die Augen sehe, weiß ich, was er im Herzen vorhat.

Und ich sage Ihnen, dieser Gringo hätte mich erschossen...

...nachdem ich ihm gesagt hätte, was ich von ihm denke.

Hör nicht auf ihn, das ist ein Lügner!

Auf der Straße konnte er mich nicht erschießen...

...da hat er mich schön in sein Haus eingeladen.

Sie glauben doch selber nicht, dass ein Gringo einen wie mich zu sich einlädt?

Nein, diese Typen brauchen uns nur, um die Schweinställe auszumisten.

Du wirst doch dem Geschwätz dieses Unglücksvogels nicht glauben?

Schau ihn dir an, John. Der ist schon völlig am Ende.

Lassen wir sie das auf ihre Weise regeln.

Er hat keine Wahl, Mister. Wenn er nicht redet -

...bring ich ihn um! - Du bist Amerikaner wie ich, mein Sohn!

Du wirst doch diesen schmutzigen Wilden nicht erlauben...

...Hand an mich zu legen, oder? - Er gehört euch.

Lhr Kojoten! Euch will ich mit gefalteten Händen im Sarg liegen sehen!

Hör gut zu, Sheriff.

Siehst du diese Messer?

Ich nehme eins nach dem anderen, ganz zufällig.

Und ich werde jedes Mal bei fünf eines nach dir werfen.

Eines von ihnen ist markiert -

...und das wird dich zu deinem Schöpfer schicken.

Also, wenn du Glück hast, lebst du noch vier Mal bis fünf.

Wenn du keines hast, wirst du mich nur ein Mal zählen hören.

Das werdet ihr mir alle büßen!

- Ich werde euch umbringen! - Sicher, das würdest du tun.

Du hättest es auch bei ihnen getan. Du würdest für das Geld alles tun.

- Was für Geld denn? - Das weißt du ganz genau.

Das Geld, das du meinem Vater und den anderen Züchtern gestohlen hast!

Wir wollen wissen, wo du es versteckt hast!

Ich weiß nichts!

Wie du willst.

Chico!

Eins...

Zwei...

- Drei... - Haltet ihn auf!

Vier...

Fünf!

Mein lieber Mann, hast du aber Glück!

Eins...

Zwei...

Drei...

Vier...

Fünf!

- Also, entscheidest du dich mal? - Ich weiß nichts!

- Ich weiß nichts! Ich schwöre es! - Du bist wirklich ein Glückspilz.

Vielleicht kannst du noch mal bis fünf leben.

- Eins... - Ja, es stimmt!

- Zwei... - Ich stecke auch mit drin!

Drei...

- Sie haben mich gezwungen! - Vier... Fünf!

Sie hätten mich erschossen. Ich bin kein Held!

Ich wollte nicht für zwei Dollar am Tag sterben!

So ist es schon besser, Sheriff. Aber es muss einen Boss geben.

- Wenn du es nicht bist, wer ist es dann? - Wenn ich rede, bringen sie mich um.

Aber was macht denn das für einen Unterschied?

Wenn du nicht redest, bringt Chico dich um!

Chico!

Hey Mann! Deine Stunde ist gekommen.

Nein. Ich will nicht sterben. Ich weiß nicht, wo das Geld ist!

Eins...

- Zwei... - Haltet ihn auf!

- Drei... - Nein!

- Vier... - Halt! Ich rede!

- Ich sage euch, wo das Geld ist. - Also bist du der Chef!

Nur der kann das wissen!

Wo hast du es versteckt, du Bandit?

Jetzt hört mal gut zu.

Inzwischen suchen mich meine Männer längst.

Vorwärts, lauf!

Lhr habt keine Chance. Sie werden euch wie Hunde abknallen.

Ein bisschen schneller, Mister.

Oder der erste der stirbt, ist ein Hund mit einem Stern.

Seid doch mal vernünftig, Jungs. Jetzt habt ihr das, was ihr wolltet!

- Nehmt das Geld und lasst mich gehen. - Sheriff...

...du hast immer noch nicht verstanden, dass du dich...

...nicht in der Position befindest, Vorschläge zu unterbreiten.

Ganz recht, John. Wo ist das Geld?

Es ist da oben.

Helft mir.

Auf!

- Chico! Pass auf den Sheriff auf. - Seien Sie beruhigt, Mister.

Um den kümmere ich mich.

Vorsichtig, Mister!

- Hoch! - Danke, Mister!

Wir haben es geschafft!

Chico! Es ist hier oben!

Das Geld, Chico! Wir haben es gefunden!

Was für ein Glück!

Verdammt, er hat uns reingelegt!

Was machst du hier?

Ich habe dir gesagt, du sollst dich bei mir nicht sehen lassen.

Es ist was passiert.

Diese verfluchten Naseweise von Mclntires haben alles aufgedeckt.

Sie dachten, ich sei der Chef der Bande und haben mich gefoltert!

Jetzt mal ganz ruhig. Trink etwas.

- Wo sind die Jungs? - Ich habe sie zum Kloster gebracht.

Zum Kloster! Bist du verrückt?

Was hätte ich denn tun sollen?

Aber ich war schlau, sie sitzen jetzt dort fest!

- Genau beim Geld! - Ja, aber sie können nicht vom Fleck!

Noch einen.

Und wir können ihnen das Maul stopfen, bevor sie die Anderen alarmiert haben.

Sag dem Graf, er soll den Fremden aufhalten und die Sache ist geritzt.

Noch einen bitte.

Apropos, Kollege, dein Killer hat es nicht geschafft, die Mclntires in die Falle zu locken.

- Denkst du nicht, ich verdiene eine Prämie? - Sicher, Kollege!

Gefällt mir nicht.

Tote Sheriffs gefallen mir nicht. Das ist Banditengeschäft.

Was? Das sagst gerade du mir! Ein Killer!

- Ein Bastard von einem Killer! - Sicher, aber von Geburt.

Einer wie Sie wird durch einen Haufen Schweinereien dazu.

In Ordnung, Graf. Streiten wir nicht.

- Ich brauche dich. - So ist es schon besser.

- Aber dieses Mal bestimme ich den Preis. - Ich gebe dir noch 5.000 Dollar mehr.

- Aber du musst den Fremden aufhalten. - Aber was bringt Ihnen das denn...

...wenn ich ihn für eine Stunde aufhalte? - Eine Stunde! Was soll das denn heißen?

Wissen sie, der Fremde...

...ist ein schwieriger Fall. - Du bist ein Dieb, Graf!

Aber natürlich! Wie jeder seriöse Profi.

10.000. Aber du musst ihn bis zum Morgengrauen aufhalten.

Bis zum Morgengrauen? Morgengrauen macht 20.000.

Zehn. Das ist mein letztes Angebot.

Ich glaube, dass Ihnen lhr Geld nicht mehr besonders viel nützt, wenn Sie tot sind.

Meinen Sie nicht? 20.000.

Einverstanden. Gehen wir.

Im Voraus bitte.

Irgendwas sagt mir, sobald die Arbeit getan ist, verschwinden Sie nach Mexiko.

Und ich habe nicht vor, Ihnen bis nach da unten hinterherzulaufen.

Glaubst du, die Banditen werden hier herkommen?

Ja.

Du kannst dir sicher sein, dass der Sheriff sich beeilt hat, sie zu holen.

Bleib ruhig. Wir werden uns verteidigen.

Wenn doch nur der Fremde bei uns wäre.

- Wir hätten zu Fuß zurücklaufen sollen. - Aber nein, George.

Sie hätten uns im Freien erwischt, das wäre schlechter gewesen.

Wenigstens haben wir Deckung.

Und dann, wie hätten wir Chico mitnehmen sollen?

Wir hätten ihn nicht zurücklassen können. Sie hätten ihn getötet.

Jetzt werden sie uns allerdings alle töten.

Chico! Hör auf, mit den Zähnen zu klappern. Du machst mich nervös.

Ich habe Durst.

Hast du hier zufällig irgendwo Wasser gesehen?

- Du hast wohl keine Angst? - Äh, nein!

Der Fremde wird schon pünktlich sein.

- Bist du da sicher? - Na, bisher ist er immer gekommen.

- Keiner hat ihn benachrichtigt, Pedro. - Die anderen Male auch nicht.

Der Mann braucht keine Benachrichtigungen.

Keiner kann ihn aufhalten.

- Graf! - Ja, Fremder!

Ich hab es eilig, Graf. Ich kann mich nicht aufhalten.

Tut mir sehr leid, Fremder. Aber du bewegst dich nicht vom Fleck.

Tut mir sehr leid, Graf, aber ich muss weiter.

- Ich höre dich nicht. - Dann hör mal das hier.

Nichts zu machen, Freund. Ich höre dich nicht.

- Hast du gehört? - Natürlich habe ich gehört!

Schau mal kurz nach.

- Wer! Ich? - Nein! Mein Opa! Beweg dich!

In Deckung!

Geh!

Vorwärts! Drängt sie zurück!

Schießt! Schießt!

Es ist zwecklos. Da drin sind sie in Deckung.

Dann werden wir sie eben rausholen. Komm mit.

John! Ich hab ihn erwischt!

Wenn du die Nase noch mal rausstreckst, bekommt sie einen schönen Kratzer.

- John! Gib mir ein paar Kugeln, schnell! - Ich kann nicht, George!

Ich habe nur noch drei Schuss.

- Chico! Munition! - Ich hab nur noch die hier.

- Fremder! - Ja?

Sehr schön. Du hast dich entschlossen, brav zu sein.

Wie ein Engel.

Ein Schutzengel, Graf.

Verdammt...

Und jetzt, Graf? Kann ich bitte gehen?

Geh ruhig, Fremder.

Mein Vertrag gilt nur bis zum Morgengrauen.

Und die Sonne geht gerade auf.

Das ist der Moment, Fred.

Denen muss die Munition ausgegangen sein.

Wir schießen alle gleichzeitig und dann drauf!

- Sag es weiter! - In Ordnung.

Pedro! Das Messer.

Was machen diese verdammten Bastarde denn?

Warum schießen sie nicht?

Schießt! Schießt!

Gib mir die Patronen!

Achtung. Da kommen sie.

Schöne Irin! John!

Nehmt.

- Da ist Toland! - Er darf uns nicht entkommen!

Hallo Leute!

- Der Fremde! - Endlich!

- Danke und so weiter. - Nicht der Rede wert.

Hey Chico!

- Dich brauche ich kurz. - Mich?

- Ach, die jungen Herren... - Komm!

Achtung, George!

Schöner Schuss, Bruderherz.

Wo ist der Fremde?

Ho! Ha! Mister!

Chico! Wir haben es geschafft! Wir haben es geschafft!

- Der Fremde! - Da hinten.

Los! Gehen wir.

- Gut. Saubere Arbeit, Jungs. - Dank Ihnen.

Denn auch dieses Mal sind Sie im richtigen Moment gekommen, Mister...

Camposanto, nicht? So nennen die Banditen Sie doch!

- Friedhof! Aber für die! - Genauso ist es!

Jetzt reicht es mit den Komplimenten, Jungs.

Lhr geht mir gewaltig auf den Wecker.

Haut jetzt ab.

- Aber Mister, da drin ist doch... - Ich weiß, das Geld der Viehzüchter.

Das werde ich nehmen. Für die Mühen.

Wir haben unser Leben riskiert, um es zurück zu bekommen.

So leicht lassen wir es uns nicht wieder abnehmen.

Es sieht aber doch ganz so aus, als würde ich es behalten.

Vorwärts, heb ihn wieder auf.

Ich gebe euch eine Minute, um euch vom Acker zu machen.

Mister?

Ja, ja, das wird besser sein.

Und haltet nicht vor dem Haus eures Vaters an!

Sehr freundlich, Graf.

Aber sie sind gar nicht so schwer.

Das sind sie allerdings doch. Doppelt so schwer, wie du denkst.

Toland ist tot, Graf. Du hast keinen Auftraggeber.

Du hast hier keine Interessen mehr zu vertreten.

Seine vielleicht nicht. Aber jetzt denke ich an meine.

Dieses Geld gehört mir, Graf.

Die andere kannst du behalten, Freund. Mir genügt eine Hälfte.

Nein. Ich teile nicht.

Verstehst du, dieses Zeug hat mich gewaltige Anstrengungen gekostet.

Und außerdem bin ich zu müde zum Streiten.

Aber wenn du mich geradezu zwingst...

- Ich bin ein Dickkopf, Fremder. - Du bist zu gierig.

Das Geld, das du Toland abgenommen hast, genügt dir nicht.

Geld genügt mir nie. Ich habe einfach zu viele Laster.

Ich werde dir ein bisschen Bescheidenheit beibringen.

Vergebliche Liebesmüh.

Das haben schon viele versucht. Und sind tot.

Hast du einen letzten Wunsch?

Ja.

Ich habe keine Zigarren mehr.

Willst du ihn mit goldenen Griffen?

- Was, den Sarg? - Natürlich! Ich will, dass du gut aussiehst.

Du bist ein Profi mit Stil.

- Wenn er anhält, in Ordnung? - Einverstanden.

Wenn er anhält, schießen wir.

Lebwohl.

Das zeigt die amüsante Seite unseres Berufes.

Ich hätte schwören können, dass du ihn nicht gesehen hast.

Ich dachte, du hättest ihn nicht gesehen.

Gut! Dann eben ein anderes Mal.

Irgendwann müssen wir ja wissen, wer von uns schneller ist, nicht?

Ah, sicher.

Und vielleicht geht es dann ja um etwas Wertvolleres als ein paar Steine.

Ein paar Steine?

Aber... aber wo ist dann die Kohle abgeblieben?

Da drin.

Er hat mir gesagt, ich soll es da drin verstecken.

Da schau her! Beeilen wir uns!

Der Graf könnte uns verfolgen!

Und wir haben ihn für einen Banditen gehalten.

- Was für ein Mann. - Er müsste oberster Sheriff werden.

Oder mehr noch, Gouverneur!

Oh, nein, Mister George, das ist unmöglich.

Die Gouverneure sind alle Diebe.

Einen Kollegen zu berauben -

...aus reiner Sentimentalität!

- Du bist die Schande unserer Zunft. - Ich habe es dir doch gesagt...

...der alte Mclntire hat mir einmal das Leben gerettet.

Du hast dein Leben für diese Komödie aufs Spiel gesetzt.

Sieht so aus.

Wohin gehst du jetzt?

Wohin werde ich schon gehen? Dahin, wo man gut zahlt!

In Abilaine suchen sie Leute die schnell mit dem Colt sind.

Wollen ein paar Viehdieben zeigen, wo der Hammer hängt.

Du gehst hin?

Werd vielleicht mal ein Auge darauf werfen.

Abilaine ist im Norden, nicht?

Hey Graf!

- Da geht es aber nach Süden! - Ganz genau, Bruder.

- Wenn du nach Norden gehst... - Hauptsache, du bist zufrieden.

- Was den "Bruder" angeht... - Du bist mir einfach zu ähnlich.

Bist eben auch ein richtiger Hurensohn!

ENDE

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.