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* Katrin *
* Mark *
* Peter *
So ist brav! Komm!
Hörst du? Felix am Bass. Hm.
Super! Geil, oder?
Willst du Salat? Gerne.
Danke schön!
Elisa!
Na? Auch schon da?
Krass!
* Der Hund bellt. *
Sicher ist wieder was mit Tobi.
Vielleicht ist er tot. Mark!
So schlimm?
Gestern war doch alles noch gut. Nein!
Was ist denn passiert?
Vorhin hat Tobi eine Pizza für uns bestellt und da waren Oliven drauf.
Und ich hasse Oliven. Seit wann denn?
Er versteht einfach nicht, wer ich bin.
Weil er eine Pizza mit Oliven bestellt hat?
Es geht ums Prinzip! Welches Prinzip?
Das ihm egal ist, was mir wichtig ist und was nicht.
* Eine Tür knallt zu. * Abgesehen von den Oliven,
scheint mir Tobi jemand zu sein, der dich sehr gut kennt.
Oliven! Sie fühlt sich deswegen
nicht richtig geliebt von ihm.
Liebe sollte niemals an Pizzabelegung scheitern!
Manches muss man einfach 10-mal sagen!
Ha ... Hm ...
Wann geht dein Zug morgen? Kurz nach 6.
Ach schrecklich! Weck Basti früh genug!
Er schreibt Chemie. Und wenn die Oliven-Krise bei Elisa
anhält, zieh sie nicht damit auf! Okay!
Okay!
Warst du denn mit 15 auch so? Nein.
Nein? Warum nicht?
Ich mochte schon immer Oliven.
* Er spricht englisch. *
Thank you for your presentation.
It was really interesting. * Nicht zu verstehen *
* Nicht zu verstehen *
Das soll ein anderer machen. Ich bin keine gute Rednerin.
"Und Elisa und Tobi?" Alles gut.
Sie haben keine Pizza bestellt. Und bei dir?
Ich habe 2 Kredite bewilligt und glückliche Menschen gesehen.
Ich denke, Geld macht nicht glücklich!
Verrat das nicht meinem Chef!
Du hast dein Ladekabel vergessen! "Ja, ich weiß."
Sag den Kindern, dass Bella
"draußen nicht von der Leine darf!" Das wissen sie! Katrin, alles gut!
Mach du einen Strandspaziergang! Erhol dich!
Das ist kein Wellness-Trip. Ach so?
Ist es unspontan, auf den Kongress zu fahren und ihn zu besuchen?
"Du sollst dich nur locker machen!" Ich hasse diesen Satz!
Wärst du locker, würdest du ihn nicht hassen.
Wäre ich locker, würdest du ihn nicht sagen.
Oder so! Also gute Nacht und bis morgen!
"Ich freue mich auf dich!" Ich mich auf dich. Gute Nacht!
* Nicht zu verstehen *
Halt!
Moment! Danke! Ach, danke! Schnell an Bord!
Dann machen wir alles klar! Danke schön! Ja.
"Auf eine Insel! Wow!" Das ist doch mal spontan. Oder?
"Dann genieß es!" Mach ich. Bis heute Abend! ... Ja.
* Donner *
Kommen Sie hinein! Das Wetter schlägt um.
Moin! Ein Glück, dass Sie aufhaben!
Ja, besser ist das.
Was für ein Sturm! Nein, nein. Ich brauche gar kein Zimmer.
Ich warte, bis der Sturm vorbei ist.
Das kann dauern. Orkantief!
Der Fährbetrieb wurde eingestellt. Wie? Bis wann denn?
Ja ... Bis irgendwann.
Nein! Das geht nicht. Ich äh ... Ich ... Ich habe ja nichts.
Mein Gepäck ist im Hotel.
Das macht nix!
Unnerbüxen, Einweg ...
"Hier ist Mark. Ich bin nicht da."
Hm ...
"Hast du die Durchwahl notiert?"
Ja, habe ich. ... Kommst du denn morgen da weg?
Wenn's weiter so stürmt, nicht. Hm, armes Frauchen!
"Das passiert, wenn ich spontan bin."
Ich lande im Nichts. Mit nichts als einer
"Packung Einweg-Unterhosen!"
* Es klappert. * Gott! Das ist hier so ein Sturm.
Da habe ich das passende Lied. Bitte?
"Ich habe uns bei einem Streaming-Dienst angemeldet."
Die haben fast alle Songs.
* Rauschen, abgebrochene Stimme * Mark?
Mark! * Nur noch lautes Rauschen *
Hallo? * Besetztzeichen *
(Mann) "Mit 140 Stundenkilometern
trifft der Orkan auf die deutschen Küsten.
Für die kommende Nacht ist keine Besserung in Sicht."
Keine Entwarnung! ... Keine Fähre.
Telefon ist auch tot.
Das kann sich aber wieder ändern. * Schlüssel-Geräusch *
Soll ich die waschen? Nee, danke!
Ich besorge mir was zum Anziehen.
Es ist alles zu.
Man soll auch nicht rausgehen!
Hm. Warten Sie mal!
Aber vielleicht ...
* Verstimmte Töne *
* Sie spielt eine Melodie. *
* Sie spielt einen falschen Ton. *
* Sie spielt wieder eine Melodie. *
Gar nicht so leicht, so ein Walzer. Oder?
Das Klavier ist verstimmt.
Ah! Sollen Walzer fröhlich klingen?
Oder geht's da mehr um die morbide Seite?
Vielleicht äh ... geht's darum,
beschwingt dem Untergang entgegenzuwalzern.
Na ja! Oder man soll sich zu ihm durchkämpfen.
Auf einer Metaebene, ja.
Wusste gar nicht, dass Sie Klavier spielen können, Miss Moneypenny!
Ja. Das wissen
nur wenige.
Darf man denn auch mit Mr Bond rechnen?
Leider nein! Bandscheibenvorfall beim letzten Außeneinsatz.
Wie blöd! Und wer ist jetzt für ihn im Dienste seiner Majestät
unterwegs? ... Sie?
Auch als Geheimagentin unterwegs? Ich dachte,
Sie sind fürs Sekretariat zuständig.
Fortbildung! Ah!
Und Sie sind? Stroganow. Pjotr Stroganow.
KGB. Cathy Moneypenny.
Agentin 008. Sehr erfreut!
Es wäre jetzt serviert! Ah!
"Ich bin mit Katrin verabredet."
Die sitzt auf einer Insel fest. Was?
Hallo! Hallo, Lisa!
Sie hat mir ja gar nicht abgesagt. Ja. Ihr Akku ist leer.
Konkret? Oder metaphorisch?
Äh ... Konkret, glaube ich.
Ja.
Ich weiß jetzt auch nicht.
Kann ich dir irgendwie weiterhelfen?
Sie reden also nicht über Ihre Geheimmission.
Nein. Das Wort sagt es ja! Und Sie? Das Übliche.
Weltvernichtungsszenarien? Nein.
Ein Wissenschaftler gibt mir den 2. Teil vom Plan,
um die realsozialistische Weltherrschaft an uns zu reißen.
Haben Sie den 1. Teil vom Plan? Trage ich immer bei mir.
Am Körper? Klar!
So persönlich? So unauffällig.
Wir reden von Tarnungen des KGBs.
Nur Agentinnen des MI6 können sich so elegant innovativ kleiden.
Mikrofilm in der Gürtelschnalle? Nicht schlecht!
Aber nur fast. Okay! Dann gibt es keine Zweifel.
Vorsicht! Der Ruf Ihrer Majestät steht auf dem Spiel.
Im Kugelschreiber! Volltreffer, Miss Moneypenny!
Hoffentlich ist er da sicher aufgehoben!
Warum sollte er da nicht sicher sein?
Wir befinden uns immerhin in Zeiten des Kalten Krieges.
* Hochzeitsmusik *
Aha!
Ja ... Schön!
Also ich finde es auch schön.
Aber Papa! Die Musik nervt!
Das ist ein Hochzeits-Soundtrack.
Ja. Lieber was anderes. * Die Musik ist aus. *
Denkt man nicht, dass ich eine Wurst bin?
Eine Wurst? Nein! Man denkt,
dass du eine wunderschöne Braut bist.
Willst du mich heiraten?
Bin leider glücklich vergeben!
Ach! ... Schade!
Oder das?
Nee!
Darf ich dich was Persönliches fragen?
Persönlicher als mein Antrag eben?
Warum heiratet ihr überhaupt nach all den Jahren?
Ja. Es hat sich so ergeben. Wie?
Na ja! Wir haben neulich das Bad gefliest und da hat Gerald gesagt,
dass wir mal heiraten könnten. Und ich habe gesagt: "Ja, stimmt!"
Aha! Äh ... Aber ...
Wie kommt man vom gemeinsamen Kacheln auf Heiraten?
Na, beides hatten wir schon lange vor.
Aha! ... Ja ... Klar! Das klingt unromantischer
als es ist.
Ihr müsst mal unser neues Bad sehen. Das ist der Hammer!
* Lautes Klappern *
(Betrunken) Nieder mit dem kapitalistischen Imperialismus!
Auf die freie Welt!
Hm. ... Ah! Ah!
Wie wär's mit einem Tanz trotz Eisernen Vorhangs?
Solange es kein Chopin-Walzer ist!
Solange Sie ihn nicht spielen! Hm.
Hm. ... Oh!
Giersens stehen eher auf Klassiker. Mozart?
Schlager! Ah!
Bereit für France Gall? Wer ist das nicht?
* France Gall singt: * # Zwei Apfelsinen im Haar
# und an der Hüfte Bananen
# trägt Rosita seit heut' zu einem Kokosnusskleid.
# Ja sicher noch dieses Jahr,
# das kann man heute schon ahnen,
# trägt die modische Welt, das was Rosita gefällt. #
* Musik: Elvis Presley - "Can't Help Falling in Love" *
# Wise men say ... #
Ist das nicht eigentlich ein Walzer?
Nein. Der tut nur so.
Wegen der Triolen. Ah!
Würden Sie diesen als Walzer getarnten Nichtwalzer
vielleicht mit mir tanzen?
# ... with you
# Shall I stay
# Would it be
# a sin
# If I can't help
# falling in love with you.
# Like a river flows surely to the sea.
# Darling so it goes
# some things
# are meant to be.
# Take my hand
Gute Nacht!
Gute Nacht!
# Take my whole life too.
# For I ... #
* Das Telefon klingelt. *
Hallo?
Hey! Endlich erreiche ich dich mal! Ach!
Die Telefonverbindung war aus. Sag mal! Habe ich dich geweckt?
Ich habe dich
"um 11 Uhr geweckt?" Es ist ... 11?
"Ja!"
Die Sonne scheint.
Es ist ganz ruhig. Heißt das, du kommst nach Hause?
Ja. "Das ist doch gut.
Besonders für Sanne!"
Lisa und ich konnten sie bei den Brautkleidern nicht gut beraten.
Ach Scheiße! Sanne! "Ja."
Die habe ich völlig vergessen.
Schläft bis 11? Vergisst Verabredungen?
Sagen Sie! Wer sind Sie bitte?
"Und was haben Sie mit meiner Frau gemacht?"
Was macht Bellas Baby-Durchfall? "Besser."
Seit der Arzt ihr das Medikament gab.
Du warst mit ihr beim Arzt? Hm. Gestern, ja.
Oh nein! Ich habe sie nicht losgelassen!
Nein. Das meine ich nicht.
Ich ... Ich bin nur ... gerade ganz weit weg.
"Dann komm her!"
Ja.
Tschüs!
Komme gleich!
Die nächste Fähre geht in einer Stunde.
Vielen Dank dafür! Da nicht für!
Ist der Herr ...
Peter Hartmann?
Der hat heute Morgen schon die 8-Uhr-Fähre genommen.
Für Sie!
Vielen Dank für alles!
Tschüs!
"Liebe Cathy Moneypenny!
Danke für diesen wunderbaren Abend! Betrachten Sie den Kugelschreiber
mit den Geheimplänen als Zeichen meiner Begeisterung,
Ihnen begegnet zu sein. Und danke für
den schönsten als Walzer getarnten Nichtwalzer,
den ich je getanzt habe!
Nasdorowje! Ihr Pjotr Stroganow!"
So! Die Tropfen morgens vorsichtig in den Gehörgang träufeln!
Aaaaaah! Hm.
* Nichts zu verstehen *
Das können Sie bitte mitnehmen.
Das Nasenspray 5 Tage anwenden! Danke! Wiedersehen!
Alles gut!
* Nicht zu verstehen *
* Nicht zu verstehen *
Wäre super, wenn du noch mal nachsiehst,
ob ihr noch mehr ... - Bitte!
Danke! Vielen Dank!
... Fotos aus der Schulzeit habt! Mache ich.
Wann ist denn unser geheimes Planungstreffen?
Nächsten Samstag. Kennst du eigentlich Elena?
Nee. Eine Studienfreundin von Sanne.
Lebte mit ihrem Mann in Italien. Ist vor Kurzem hergezogen.
Okay! Und?
Die hat super Fotos von Sanne.
Ja? ... Oh! Es ist total schönes Wetter.
Oh! ... Hm, sehr schön! Hallo!
Na? Seit wann wieder auf Festland?
Fünf Tage. Warst du auf See?
Hm. Saß auf einer Insel fest
wegen eines Orkans, ohne Gepäck und Handy!
Du? Ohne Gepäck?
Ich war halt mal spontan. Und? Wie war's?
Ich hatte nicht mal Unterhosen.
Oh! Ja.
Du! Ich brauche deine Hilfe. Dein Mann ist zwar bezaubernd,
aber er hat keine Ahnung von Bräuten als Weißwürste.
Wer hat das schon?
Wieso willst du in Weiß heiraten? Warum nicht?
Das ist was für junge Frauen mit einer romantischen Vorstellung
von der Ehe und ihrem Bräutigam. Bin ich alt?
Nein, erfahren! Ihr kachelt erst das Bad, bevor ihr heiratet.
Das war romantischer als es klingt. Wirklich?
Welche Farbe haben die Kacheln? Grasgrün.
Das steht dir besser als Weiß! Wir lassen das.
Was? Na, die Hochzeit!
Ach so, die Hochzeit!
Es ist ziemlich endgültig so eine Ehe!
Endgültiger als Kacheln im Bad? Mach es wie ich!
Lass dich scheiden und heirate den nächsten tollen Mann!
Es ist beruhigend gemeint, aber es beruhigt mich nicht.
Warum soll ich Gerald heiraten?
Hast du ein Argument? Also ... Hm ...
Außer dass ihr 2 tolle Kinder habt, eure Vorstellung vom Leben teilt,
respektvoll miteinander umgeht und zusammen euer Bad kachelt,
fällt mir jetzt auch nichts ein. Irgendetwas von Belang!
Ihr solltet besser jetzt heiraten! Warum?
Die Einladungen sind verschickt! Solche Argumente brauche ich!
* Handy-Melodie *
Entschuldigung!
Hallo? ... Ja, am Apparat.
Er hat was?
Warum warst du Montag nicht in der Schule?
Nick und ich haben verpennt. Und geht nicht hin!
Wir haben eine Idee für einen Song! Eine Bandprobe,
anstatt in die Schule zu gehen? Klingt nach Rock 'n' Roll!
Das ist nicht witzig! Die Schule schwänzen für einen neuen Song?
Aber, Mama! Nein! Krankheiten und
Ausnahmesituationen sind Gründe, in der Schule zu fehlen.
Und die klärst du vorher mit uns ab!
Ja. ... Ja!
Per Definition könnte man künstlerische Inspiration
auch als Ausnahme bezeichnen! Oder?
Mark! Was?
Was ist los? Es nervt mich, dass ich hier
die einzige Erziehungsberechtigte bin!
Was willst du damit sagen? Es ist nicht alles nur ein Witz.
Vor allem nicht, wenn Basti die Schule schwänzt.
Das sehe ich auch so. Warum machst du dann auf Kumpel?
Das tue ich nicht. Doch!
Nein! Doch!
Ich erziehe ohne Standpauken.
Ist es falsch, Basti Regeln zu vermitteln,
an die man sich halten muss? Das weiß er doch selber.
Er ist halt 17. Und das heißt?
Scheiße bauen gehört dazu. Oder Schule schwänzen
als guter Schüler. Sagst du das auch
beim Elterngespräch, zu dem wir jetzt müssen?
Dass Schwänzen gut für ihn ist und Regeln nur blockieren?
Vielleicht. Nein, natürlich nicht. Katrin! Können wir uns
einfach mal locker m... Sag es nicht!
Weil ich nicht locker bin, nervt es mich, dass alle
meine Sachen nehmen. Hey! Das ist nur
ein Werbekuli. Es geht ums Prinzip.
Welches Prinzip?
Herr Kovac, bitte!
Na ja ... Nein!
Iris hat mich gestern ganz kirre gemacht.
Mit ihren Fingern? Was ist mit ihren Fingern?
Ach! Die leckt sie sich nur ständig ab,
während sie isst. Ja? Ist mir gar nicht aufgefallen.
Nein, was sie sagte, dass die Partner fürs Leben
sich ändern können. Ach so! Warum auch nicht?
Sie war glücklich mit Thorsten.
Jetzt ist sie es mit Can. Das meine ich.
Was jetzt genau? Wäre ich vor 18 Jahren
nicht nach Brasilien gegangen, wäre ich Gerald nie begegnet.
Dann würde ich heute jemand anderen heiraten.
Ja.
Ach, danke!
(Frau) Das ist unsere "New Romance Collection"
von Schnöckel. Ganz wunderbar!
Ja! Ja?
Sehr hübsch! Ja?
Hattest du die Beziehungszweifel auch schon,
bevor ihr das Bad gekachelt habt? Nein, eigentlich nicht.
Na also! Was?
Na-also mich nicht mit deinem ärztlichen Beruhigungston an!
Dabei ist der Befund eindeutig. Was habe ich denn?
Hochzeitsmuffe! Sehr geläufig unter Bräuten.
Du warst sicher?
Ja! Warum?
Wenn ich mich einmal entschieden habe, mag ich die Klarheit danach.
Es ist gut. Sieht sehr,
sehr hübsch aus! Hm!
Schick mir Herrn Schubert rein, bitte!
Gewonnen!
Basti war zweitbester Werfer und hat 2 Dreier gemacht.
Cool! Wo ist Basti jetzt? Bei Nick.
Und hier ist nach Zeitreise? Ich habe
Iris versprochen, nachher Fotos von Sanne für die Collage mitzubringen.
Aha! Wie "nachher"?
Das Planungstreffen.
Witzig! Welches Planungstreffen?
Für die Hochzeit. Bei Can und Iris.
Ach! Scheiße! Ist doch nicht so schlimm!
Ich habe gesagt, dass ich ein Chili mache.
Jetzt darf ich noch mal einkaufen gehen.
Habe ich alles schon besorgt.
Echt? Echt!
Danke! Bitte!
Wo wäre ich ohne dich? Im Moment vor allem im Supermarkt.
Iris, Sanne und ich hatten in der 12 einen Cindy-Lauper-Fimmel.
Nein! Katrin, das ist ja ... Schlimm!
Ich finde, du siehst sogar mit Schulterpolstern gut aus.
Du hast eine Sehschwäche. Ist das geil!
Da passt ein sehr guter Song dazu.
* Musik: OMD - "If You Leave" *
Das ist nicht dein Ernst!
Komm! Kannst du da vorne abstellen! * Der Hund bellt. *
Hallo! Bist du ein Süßer!
* Sie reden durcheinander. *
Du bist eine süße Maus!
Du riechst fantastisch! Bist du heute in der Sonne eingeschlafen?
Wir hatten noch was zu erledigen.
Erfolgreich erledigt? Hm! Was kann ich machen?
Kannst du den Wein dekantieren? Gute Idee!
* Es klingelt. * Das sind sicher Elena und ihr Mann.
(Frau) Ich bin dein Babysitter.
(Can) Ich nehme euch die Mäntel ab.
Gerne! Kannst du gerne machen. ... Hey!
Scheiße! (Iris) Can kennt ihr ja schon.
Das ist Elena. Peter. ... Katrin? ... Frisch aus Italien?
"Frisch"? Nicht so ganz. ... Hi! - Hi!
Hallo! Hallo!
Hallo! Hallo!
(Elena) In Florenz.
Unser Sohn studiert da. - Iris erzählte,
du bist wegen eines Jobs wieder in Deutschland?
Sanne hat das eingefädelt, Leitung einer Sprachschule!
Du kennst Sanne vom Studium? Bitte?
Du hast mit Sanne studiert? Nein. Elena hat mit ihr studiert.
Tolle Fotos hast du mir gegeben.
(Can) Wie wäre eine Dia-Show? Das finde ich eine gute Idee.
(Can) Super! - (Iris) Nein!
* Sie lachen. *
Fotos! - Lasst uns beim Thema bleiben!
Wie wäre was mit Brasilien? Wir könnten ja was singen.
Einen Bossa Nova oder so was.
Singen? Es soll doch schön werden. - Wieso denn schön?
Was ist damit? * Musik "Girl from Ipanema *.
(Elena) Umtexten! - (Kerima) Und ein Deckname.
(Michel) Ein Deckname für das Lied?
(Kerima) Für die Aktion. Sanne ist neugierig.
Leute! Wir sind nicht beim KGB.
(Can) Warte! Ich hole die Klampfe!
(Iris) Rein muss, dass sie in Buxtehude gelebt haben.
(Tina) Wann? - (Kerima) Nach Brasilien.
Wie wäre brasilianisches Ambiente?
Das finde ich gut. - Mit Zuckerhut-Deko!
Da haben wir was. Haben wir?
Die Strandkulisse von Elisas Schulauftritt. Mit Palmen
und Wellen. Bei uns in der Laube. Das ist vergammelt.
Da war Elisa in der Grundschule.
Da kann Peter sich drum kümmern. Ja?
Machst du das beruflich? Ich bin Restaurator.
Aber kein Bühnenbildner. Aber du bastelst gern an Möbeln rum.
Ach bitte, Peter! - (Alle) Bitte!
Okay! Ich schaue mir das Ding mal an.
* Can spielt und singt "Girl from Ipanema". *
Super!
(Can) Schön, dass ihr da wart! Tschüs!
(Iris) Tschüs, bis morgen!
Hast du meinen Mantel? Ja.
Bis Donnerstag in der Laube!
Ja.
* Elena lacht und summt eine Melodie. *
Sanne hat echt tolle Freunde! Ja.
Du warst so still heute Abend.
Meinst du? Ich weiß nicht.
Habe ich zu viel geredet?
Ich habe zu viel geredet. Oder? Nein!
Nicht, dass die denken, dass ich eine Quatschtante bin!
Die denken, dass du eine kluge, humorvolle,
sehr lebendige Frau bist. Ja.
Und eine sexy Frau. Eine intelligente Frau.
Sehr attraktive Frau. Hm!
Hey! Hey!
Wow! Ist heute was Besonderes? Nein.
Ich sterbe vor Hunger.
Ach, komm! Hast du noch gearbeitet?
Ein bisschen. Kannst dich ja noch mal hinlegen.
Danke, dass du das machst für Sanne!
Na klar!
Gut, oder? Hm. Super lecker!
Und ihr habt auch Kinder?
Ja.
Eine Tochter, die ist 15 und einen Sohn, der ist 17 Jahre alt.
Aha! Und euer Sohn war noch mal?
Äh ... 19. Ah!
Und euer Sohn, der ist wie alt?
Der ist 17, wie gesagt. Ach so! Ja, ja. Na ja.
Und als Agentin bist du vorwiegend auf Inseln unterwegs?
Da vorne ist es gleich.
Ja, also ...
Fangen wir einfach mal hier ...
Oh Gott! Ich nehme das.
Ja, danke! Das muss dahinter irgendwo ...
Ich kann das machen. Kein Thema! Danke, ja.
Das hier muss auch weg. Oder? Hm.
Irgendwo dahinter muss es sein.
Was macht denn der Igel da?
Bitte was? Alles kann hier fliegen. Er nicht.
Den hat Mark für Elisa gebastelt. Da war sie 3.
Elisa bestand darauf, dass Igel fliegen können. Also hat Mark ihr
einen Flugigel gesägt. Verstehe.
Ach!
Ich räume hier noch auf.
Ja. Dann äh ... mach es gut!
Bis dann! Bis dann!
* Ein Fahrzeug nähert sich. *
Ich habe ein bisschen entrümpelt.
Das sehe ich.
Soll das auch entsorgt werden? Spinnst du?
Ich weiß nicht, was das in der Laube macht.
Hast du es nicht hierhergebracht? Darum geht es nicht.
Und um was geht es dann? Wann haben wir damit aufgehört?
Laubsägearbeiten? Familienschätze basteln.
Hat doch emotionalen Wert. Das Ding da?
Du hast recht. Wir bauen wieder mehr Mobiles.
Finde ich gut.
Das müsste alles neu. Die Aufsteller sind morsch.
Alles muss neu bemalt werden. (Iris) Wie viele Helfer brauchst du?
Elena ist bis Freitag auf Exkursion.
2 wären gut. Bei mir sieht es schlecht aus.
Bei mir auch. Ich muss arbeiten.
Klar kann jetzt keiner. Wir können die Dekoration
einfach weglassen. Wir lassen gar nichts weg. Wir ...
... losen. Losen?
(Can) Mach es nicht so spannend!
Can! - Nein! Ach!
(Kerima) Doch! Doch!
Und Mark.
Würdest du das für mich machen? Nein.
In 3 Tagen ist die Präsentation fürs Controlling.
Wirklich!
Ja, aber ... Also, irgendwie ist es dein Los. Oder nicht?
Na ja! Wobei, du bist ja Sannes Freundin.
Also ... Nein, Los ist Los.
Komm schon! Machst du es?
Ach! Scheiße!
Schade, dass wir "Ipanema"
umgetextet haben. Der Originaltext passt besser.
Wieso denn? Das Girl from Ipanema ignoriert
den Sänger. Genau wie anfangs Sanne Gerald.
Vielleicht ist sie kurzsichtig. Sanne?
"Girl from Ipanema". Vielleicht übersieht sie den Mann nur,
weil sie keine Brille trägt. Sie sieht alles verschwommen.
Das Lied wäre hinfällig, wenn sie ihre Brille mal aufgesetzt hätte.
Kunst aus Kurzsichtigkeit. Wie Monet.
Der Impressionismus entstand durch kurzsichtige Maler ohne Brille?
Die "Seerosen" wirken so. Interessante These!
Wovon redet ihr?
Hey, meine Süße! Hallo! Na? Na?
Hallo! Hey!
Kommst du voran? Na, geht so.
Und ihr? Was?
Klappt es mit Ipanema? Ach so! Ja, ja.
War Bella draußen? Ja.
Angeleint?
Morgen ist das Elterngespräch.
Ja, ja.
Also, wir sind ja ...
Tja!
Bastian hat wiederholt keine Hausaufgaben gemacht.
Und seine mündliche Leistung tendiert gegen Null.
Ich denke, dass wir das einf...
Und jetzt!
Noch das Schwänzen vom Montag.
Das wirft natürlich folgende Frage auf:
Sollen wir jetzt was sagen?
Ist Ihrem Sohn überhaupt noch Disziplin zu vermitteln?
Ich denke schon. Ja. Wir haben Bastian deutlich gemacht,
dass er sich an die Regeln halten soll,
Hausaufgaben machen muss und ... Sie schildern es,
als wäre er kurz vorm sozialen Abstieg. Seine schlechtesten Noten
sind 2 Dreien in Nebenfächern. Fehlende Hausaufgaben
und einmal Schwänzen können nicht der Weltuntergang sein.
Umdrehen!
Kannst du mal hier halten?
Entschuldigung! Da bist du ja! Ich dachte,
du versetzt uns. Nein. Ich musste Elisa abholen.
Zieh mal ein bisschen!
Ah! Oh, scheiß Kante!
Das kann eine Blutvergiftung geben. "Blutvergiftung"?
Ja. Can ist medizinisch besorgt.
Informiert. Ich habe Pflaster.
Zeig mal her! Hier!
Ah ja, gut! Genau! Super! Wieder heile!
Danke! Wie immer gerettet!
Ich muss mich kurz hinsetzen. Das schafft ihr ohne mich. Oder?
Hallo! "Mailbox von Katrin Schwitters.
Nachrichten nach dem Piep!" Scheiße!
Bella!
Und da noch mal anfassen!
Soll ich ...
* Lautes Klappern * Tada! Fertig!
Sieht super aus! Wie geht es deinem Finger?
Ach, geht! Du solltest die Hand doch schonen.
Dank Schmerztablette könnt ihr auf mich zählen.
Okay. Prima!
Bella!
Hey! * Er pfeift. *
Wo ist Sebastian? Da. Ich ...
Das sieht hammermäßig aus.
Oder? Hey! Wir sind fertig. Ja.
Wir könnten die Konturen noch nachzeichnen.
Also, nachgezogene Konturen
wären eigentlich ganz schön. Ich sollte meine Hand doch schonen.
Verstehe. Schafft ihr die Konturen ohne mich?
Weiß nicht. ... Schaffen wir das?
Das schafft ihr. Ich ziehe mal los. Okay!
Ciao! Vorsicht, meine Hand! Ach so! Entschuldigung! Ciao!
Tschüs!
Ja, dann äh ... legen wir mal los!
Ja.
Nachgezogene Konturen sind bei Hochzeitskulissen das A und O.
Das weiß jeder. Konturlose Palmen gelten in manchen Kulturkreisen
als ganz schlechtes Omen.
Das gilt es zu verhindern. Unbedingt!
Ja, dann ...
... sollten wir mal anfangen. Hm.
Nicht, dass wir hier
nicht fertig werden. Das wäre nicht gut.
Nein.
(Elisa als Klingelton) "Mama, geh ans Handy!"
Elisa?
Was? ... Scheiße!
Okay! Ich komme. ... Ja. Ich komme.
Das ist ein ... Berner Sennen.
Mama! Wir haben ihn nicht gefunden. Berner Sennen, ein Welpe.
Ich gehe noch mal los. Okay!
Ich gehe mit. Warte auf mich! Trotzdem danke!
Bella, sei irgendwo! Bella!
* Reifen quietschen. Dumpfer Knall. *
* Ein Auto hupt. * Oh nein!
* Ein Hund bellt. * Oh Gott! Bitte nicht!
Hast du dich eingesperrt? - Komm her!
Ab nach Hause! Ja!
Das passiert, wenn ich nicht sage, dass sie angeleint werden muss.
Es war einfach Pech. Einen Hund anzuleinen liegt nicht
außerhalb jeder Kontrolle. Nicht alles ist kontrollierbar.
Mann!
Warum muss ich immer alles machen?
Was machst du denn immer alles? Wenn ich nicht jeden an alles
erinnere, passiert so was. Ach so!
Dass Herr Jansen einfach die Tür öffnet?
Dass mein Hund verloren geht.
Ach, das ist dein Hund? Ja.
Dann kümmere dich auch um deinen Hund!
Mache ich ja. Ich mache nichts anderes.
Heute aber nicht. Du konntest ja
nicht mal ans Telefon gehen.
Pech für Bella. So konnte ich dich nicht
daran erinnern, sie anzuleinen. Wie ordentlich die Welt wäre,
wenn alle deinen Regeln folgen würden.
Es reicht, wenn jemand in dieser Familie das tut.
Ja. Was machst du?
Es tut mir leid! Ich kriege irgendwie gar keine Luft
in diesem selbstgerechten Dunst.
Tschüs, schönen Feierabend! Tschüs!
Können Sie mir das morgen als Erstes hinlegen?
Klar! - Katrin!
Ich brauche deine Hilfe.
Hier hat sie sich verkrochen. Klar! Im Ferienhaus ihrer Eltern.
Elena und Peter sind extrem Nette. Oder?
Ja. Kanntest du die beiden eigentlich vorher schon?
Nein, nur Elena früher.
Dass der Sohn von denen schon studiert. Puh!
Was ist damit? Weiß nicht.
Die wirken nicht, als wären sie schon so ewig zusammen.
Hey, Süße! Was macht ihr denn hier?
Wir wollten gucken, warum du die Hochzeit absagen willst.
Sonst gar nichts.
Ach, na ja! Heute morgen hatten wir
kein frisches Brot mehr. Nur noch so ganz altes.
Es war nicht verschimmelt.
Halt sehr, sehr trocken. Ich habe es dann getoastet.
Es wurde zwar genießbar. Aber es war ziemlich kross.
Als Gerald anfing zu essen,
dachte ich, ich kann das nicht. Brot toasten?
Zu heiraten!
Habt ihr Gerald mal kauen gehört?
Nein. Der hat so ein Kieferknacken.
Das wurde bei dem getoasteten Brot total laut.
Und dazu macht er so Schmatzgeräusche.
Aber so hat er die letzten 17 Jahre
auch gekaut. Es ist mir bisher nie aufgefallen.
Ich kann ja jetzt nicht so tun, als würde ich es nicht mehr hören.
Dann hör weg! Das kann man nicht.
Weghören, weggehen. Gerald und ich sind aneinandergekettet.
Für immer und ewig.
Ach so! Das ist jetzt die Auf-immer-und-ewig-Angst.
Ja. Die ist ziemlich beklemmend.
Kannst du nicht mal übernehmen?
Du bist die Immer-und-ewig- Spezialistin.
Wieso bin ich jetzt Spezialistin? Du und Mark, ihr seid ja ...
Natürlich kann man sein Leben miteinander verbringen.
Und natürlich kann man sich
dabei auch immer lieben. Nur vielleicht
ist es nicht immer so, wie man denkt.
Bitte?
Na ja! Da ist klar auf einmal so ein Schmatzen. Und das ...
... das begegnet dir ganz plötzlich auf deiner Autobahn.
Und es ist eine super Autobahn.
Die ist großartig, weil ...
... du kommst total gut voran. Und ... Auch in den Kurven
bietet es dir ganz tolle Straßenlage.
Alles ist ...
... fest und sicher und ...
... schön asphaltiert und ...
... auch lustig.
Und dann taucht da plötzlich dieser Pfad auf.
Du wusstest gar nicht, ...
... dass der existiert.
Diese Autobahn ist traurig?
Ich dachte, lustig.
Aber was hat jetzt die Autobahn mit dem Schmatzen zu tun?
Vielleicht bringt mich Geralds Schmatzen mit dem Fahrrad
auf die richtige ...
... auf die falsche Fahrbahn?
Ich denke, Geralds Schmatzen ist dieser Pfad,
der auf einmal auftaucht. Vielleicht ist es übertrieben,
wegen Geralds Schmatzen nicht zu heiraten.
Ja, vielleicht. Das war ja nur, weil du denkst,
der schmatzt jetzt so laut. Ja also! Pass mal auf!
* Er spielt mehrere Lieder an. *
Mark? * Er macht die Musik aus. *
Hey! Hallo!
Mark, ich ... Mir tut es auch leid!
Was? Unser Streit gestern?
Ach so!
Ja.
Aber ich muss ... Ich muss dir was ... was sagen.
Und zwar ... Ich habe ein Geschenk für dich.
* Sie seufzt. *
Ich dachte, vielleicht für die Praxis.
Das ist großartig! Das sieht eher aus
wie 2 Nieren. Oder? Nein.
Das sind 2 sehr, sehr hübsche Mandeln.
So hübsche sehe ich selten in meiner Praxis.
Danke!
Du wolltest was sagen?
Es tut mir leid!
Ich habe die ganze Zeit dieses Lied gesucht,
was wir in Spanien immer gehört haben.
Das wollte ich anmachen. Was?
Kurz nach Elisas Geburt haben wir im Spanienurlaub
diesen Song gehört. Ich finde ihn nicht,
weil ich nicht mehr weiß,
wie er heißt. "In a Manner of Speaking".
Von Nouvelle Vague. Und Elisa war 2.
Meine Festplatte! ... Genau der!
* Musik: Nouvelle Vague - "In a Manner of Speaking". *
Darf ich bitten?
* Nicht zu verstehen *
Ja!
* Nicht zu verstehen *
* Nicht zu verstehen *
* Nicht zu verstehen *
* Musik: Aretha Franklin - "I Say a Little Prayer" *
* Die Musik ist aus. *
Peter?
(Elena) Peter?
Kommst du?
(Elisa) Wie ist der Schneider so? - (Basti) Ganz nett.
(Elisa) Die sagen alle, der wäre voll blöd.
(Basti) Trag ihm die Tasche hinterher, dann ...
Ist viel los in der Praxis.
Bis heute Abend! Hm.
Kommt ihr bitte?
* Eine Tür fällt ins Schloss. *
Hallo!
Warum übernachtest du da? Ich müsste sonst am Tag
über 100 Kilometer fahren. Hast du in Florenz auch.
Da war Valentin noch klein. Sind doch nur ein paar Tage.
Da ist ein Gasthof direkt neben der Kirche. Das passt perfekt.
Elena! Ich muss los. Okay!
Sag mal, Peter!
Hm? Du bist total neben der Spur.
Ja. Ich bin auch total zu spät.
Ciao! Tschüs!
Hallo! Ich will, dass das aufhört.
Das alles. Ich, äh ... Du kannst mich nicht einfach so ...
Küssen? Das waren wir beide. Nein!
Gar nicht beide. Wir ... Du ... Es gibt
gar kein "wir". Also, doch.
Aber du hast in dem "wir" gar nichts zu suchen.
Macht das grammatikalisch Sinn? Eben nicht!
Es ist alles sinnlos.
Mein Leben ist schön. So, wie es ist.
Meins auch. Ich habe nichts daran vermisst.
Schön! Na ja! Bis jetzt.
Und dann kommst du und ...
Du bringst alles durcheinander.
Nein. Du bringst alles durcheinander.
Ich bin Ordnung. Mein Leben ist Ordnung.
Mein Sternzeichen ist Ordnung. Und ich ...
Ich bin doch nicht mehr 17. Ich bin nicht in der Pubertät.
Und deswegen will ich, ...
Ich will, ...
Was denn?
Ich will, dass wir ...
* Sie räuspert sich. * "Dass wir"? Was?
Dass wir keine Gespräche mehr über Konturenmalerei führen.
Was ich hier fühle, ist nicht pubertär.
Aber wir kennen uns überhaupt nicht.
Mein Leben ist wunderbar. Es ist satt. Es ist alles da.
Und auf einmal fühlt es sich so an, als würde etwas fehlen.
Ich muss immer an dich denken. Du gehst mir nicht aus dem Kopf.
"Die Mailbox von Katrin Schwitters. Nachrichten nach dem Piep."
* Piep * Katrin! Ich, ähm ...
Äh ... Magst du mich mal zurückrufen? Danke!
(Mann) Kantine? Äh ... nein.
Ich muss mal an die frische Luft. Okay! Bis nachher!
Da wohne ich.
Morgen um 20 Uhr esse ich da zu Abend.
Entschuldigung! Sind Sie sich immer sicher?
Ja. Das ist absolutes Halteverbot. Ja. Aber wechseln Sie auch
manchmal den Blickwinkel? Bitte?
Finden Sie, dass es auch mal sinnvoll sein kann,
wenn man nicht immer mit dem Knöllchen kommt und straft?
Das ist mein Job.
Ja, okay.
Aber macht man die Dinge nicht dadurch eher schlimmer?
Äh ... Und was ist dann die Alternative?
Geduld haben. Raum geben. Oder mal zugestehen, dass der andere
auch mal falsch parken kann. Ja, aber falsch parken ist ja
kein Zugeständnis. Nein.
Also muss man handeln, eine Entscheidung treffen. Oder?
Aber vielleicht fährt dann alles gegen die Wand?
Oder fährt alles gegen die Wand, wenn man einfach nichts tut?
Geht es ums falsch parken oder
ums gegen die Wand fahren? Entscheiden Sie sich!
Ja. Ich ähm ...
Ich habe mich eigentlich längst entschieden. Danke!
Strafe müssen Sie trotzdem zahlen. Das ist gar nicht mein Auto.
Ich muss morgen auf eine Tagung nach Heidelberg.
Ich bleibe da auch über Nacht. Da wird der Vortrag nachgeholt,
der letztes Mal ausgefallen ist. Über pädiatrische Laryngologie.
Und ähm ... Du bist sicher, dass du diese Tagung brauchst?
Sonst würde ich nicht fahren.
Musst du dir Klarheit verschaffen? Bitte?
Gute Nacht!
Gute Nacht!
(Elisa) Basti! Wo ist mein Geschichtsbuch?
(Basti) Keine Ahnung! ... Papa! Wo ist der Adapter?
Schreit bitte nicht so! (Basti) Drückt mir die Daumen
für mein Referat! - (Elisa) Okay!
Hängt alles an uns oder hast du was dafür getan?
Na ja! Daumen drücken wäre nicht schlecht.
Tschüs, Mama! Tschüs, mein Schatz!
Mama, Papa, ciao! Tschüs!
Viel Glück! ... Tschüs! Tschüs, Papa!
Gehst du heute Abend mit mir ins Kino?
Ich kann nicht. Ich bin auf der Tagung.
Die Tagung! Die habe ich ganz vergessen.
Wie lange bist du weg, Katrin?
Habe ich doch schon gesagt.
Okay!
Bis morgen!
Zwei Mal täglich gurgeln!
Dann sind die Schmerzen in einer Woche weg.
* Ein Telefon klingelt. *
Es war nicht so schlecht.
Wieder die 3? Sehr gerne!
* Musik: Elvis Presley - "Can't Help Falling in Love" *
* Wind pfeift. Es donnert. *
* Eine Tür wird geöffnet. *
Mark?
Na komm! Komm doch mal hier auf die Seite!
Komm!
Hallo! Hallo!
Konntest du dir Klarheit verschaffen?
Ja.
Ich war ...
Ich war weit weg.
Ja.
Und wo bist du jetzt?
Wieder hier.
Ich finde mich hier nicht zurecht.
Alle Songs der Welt sind da drauf. Aber ich weiß nicht,
was ich suche. Ich starre immer
auf das blöde Telefon und weiß gar nicht, was ich hören will.
Das ist irgendwie zu viel für mich.
Es ist so. Ich ...
Du warst auf einer Tagung, Katrin.
Und jetzt bist du wieder hier. Zurück.
Das ist das,
was zählt.
* Untertitelung 2019: Untertitel-Werkstatt Münster *
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