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Original subtitles

Mit großem Stolz zeigen wir das Siegel der American Human Association.

Obwohl es in manchen Szenen so aussieht, als ob die Tiere verwundet würden,

werden sie tatsächlich nie verletzt.

Da man sich entschlossen hatte, nichtdressierte Tiere zu benutzen, und da sie

zum größten Teil getan haben, was wir wollten, ist es nur fair,

dass wir unser Verdienst, als Autoren und Regisseure, mit ihnen teilen.

Wir danken den Massai und den Menschen in Kenia und Tansania.

Komm mir nicht in die Quere, du alter Streber.

Was ist los, Jungs? Ihr seht ja so betreten aus.

Was hat Toga, der alte Haudegen, hier zu suchen?

Mann, Junge, Toga, wie siehst du denn heute wieder aus?

Das gibt doch Zoff bei deinen Kumpels.

Du bringst sogar am Tag deine faulen Verwandten dazu zu kämpfen.

Kommt mal mit, Mädels, sollen sich die Jungs alleine rumprügeln.

Je näher wir kommen, desto aufgeregter werde ich. Ich habe richtig Herzklopfen.

Na ja, nach drei Jahren darf man auch Herzklopfen haben, nicht?

Eigentlich unfassbar, wie schnell er sich damals nach Afrika abgesetzt hat.

Kaum hatte er das Stipendium, packte er auch schon seine Jungtiere ein,

und weg war er.

Seine Kinder hätte er mitnehmen sollen. Wäre vielleicht passender gewesen.

Er hätte uns längs schon rübergeholt, aber er fand es ja immer

zu gefährlich für uns. Jedenfalls hat er sich nicht aus dem Staub gemacht,

weil er uns nicht lieb hat. Er war oft richtig deprimiert, dass seine geliebten

Tiere immer nur in Käfigen sein durften. Ich frag mich, wo er steckt?

Warum er noch nicht hier ist?

Na, warum machen wir uns nicht auf die Beine und suchen ihn?

Hier im Dschungel?

Soll das ein Scherz sein?

Ich verstehe das nicht. Ich habe doch telegrafiert, dass wir heute kommen.

Du hast nur telegrafiert: 8 Uhr, Mam. Aber wann? Morgens oder abends?

Das wird es sein, Mami. Er denkt sicher, wir kommen heute Nacht.

Oh, Scheiße. Typisch Weiber.

Also wenn ihr so ungezogen seid, dann wird meine Familie nicht sehr begeistert

von euch sein. Die sind bald da. Heute Abend schon.

Schön leermachen, deine Portion. Das Fläschchen muss alle werden,

sonst gibt es kein Gute-Nacht-Küsschen.

Oh hoppsala.Tut mit leid, Hank.

Bist du hergekommen, um meine Hütte umzulegen?

Nein, der kleine Dunkle ist hier, um dem Komitee was Positives über dich zu erzählen.

Und wegen deiner Familie.

Komm erstmal rein. Wir trinken noch einen Kaffee.

Hank, hast du noch alle Nadeln am Stamm? Die Leute vom Komitee sind bereits

unterwegs und du willst Kaffee schlürfen?

Lass mich, Dschungeldackel.

Wollen wir nicht schnell zusammen meine Hütte ein bisschen putzen,

wo du gerade hier bist?

Keine Lust. Deine Haustiere fliegen mir heute alle ein bisschen zu niedrig.

Hey, geht doch jetzt nicht weg.

Guckt nicht so scheel, ist meine Jacke.

Die passt dir doch gar nicht. Mensch, du hast viel zu schmale Schultern dafür.

Hank, nimm doch mal. - Okay.

Bleib du man hier.

Na, die müssen wohl auch bald zur Schule, was?

Die haben das Komitee mit der Regelung des Wildbestandes beauftragt.

Die kommen also nicht nur deinetwegen.

Wozu brauchen wir denn sowas überhaupt?

Wenn der Mensch in die Natur eingreift, geht es sowieso immer schief.

Am letzten Wochenende haben sie über 200 Elefanten abgeknallt.

Das ist ein Revolver, Mensch. Damit kannst du doch gar nichts anfangen.

Na komm, lass los.

Warum sind denn die Großen so sauer? Lass los jetzt.

Toga, der alte Raufbold, war wieder hier.

Darum sind siejetzt alle so auf der Palme.

Toga ist hier?

Er versucht immer wieder ins Rudel reinzukommen.

Nur weiß er nicht, wie er es anstellen soll.

Aber eins garantiere ich dir. Wenn die hier sind und sehen, was für ein Zoff

unter deinen Tieren ist, dann verlängern die deinen Vertrag nicht.

Und Schuld ist Toga, das sage ich dir. Bei dem kannst du dich denn bedanken.

Lass das doch! Dann ist es aus mit deinen Tieren, und mit deiner Familie auch.

Wie geht es eigentlich deiner Antilope?

Der geht es wir mir, ausgezeichnet.

Solange uns deine Haustierchen nicht zu nahe kommen.

Mann, das ist ja das reinste Irrenhaus hier.

Ach was, das ist eben Leben, mein Junge.

Du kriegst von denen alles, was du haben willst, du musst ihnen nur Liebe geben.

Du musst dich vor dem Bösen in acht nehmen, dann kannst du das Gute genießen.

Bei dir genießt auch gerade einer.

Ach ja, der ist lieb. Aber sieh mal, für mein Studium, da muss ich einfach in so

engem Kontakt mit denen leben.

Das ist aber gefährlicher als rasieren, stimmte?

Komm, lass Papa mal durch.

Du, nicht mit mir. Schneid dir die Fußnägel, dann kannst du wiederkommen.

Na los, komm, verzisch dich. - Noch so einer.

Das mit der Gefährlichkeit, das stimmt nicht.

Je näher du ihnen bist, desto mehr mögen sie dich. Also bist du auch sicher.

Sieh mal, wie zärtlich der ist.

Ehrlich, Junge, die wollen nur spielen. Das alte Katz-und-Maus-Spiel.

Pass mal auf. Bleib hinter mir.

Bist du wahnsinnig?

Sieh mal, wie hungrig der aussieht.

Das ist eine Sie, stimmte? Du bist mein Mäuschen,ja.

Du redest von Mäuschen und mir geht die Hose.

Das ist Johnny. Johnny ist einer meiner Lieblingslöwen.

Um den brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Der Junge steht mit allen vier

Pranken fest im Leben. Auf wen du aufpassen musst, das ist Mark.

Geht durch Mark und Bein...

Nein, nein. Der ist okay. Das ist Charly.

Ach ja, und dann ist da noch Biry. Der ist auch nicht unkomisch.

Nanu!

Siehst du, so geht es.

Wenn du da mal zwischen steckst, bist du alle.

Ach was, die sind heute ein bisschen aufgeregt.

Nicht doch. Luke, komm.

Lass doch den Papa mal hoch.

Ist denn das zu fassen?

Mann, das kostet aber Kraft.

Oh, hier, Matthew. Sieh mal, das ist Robbie.

Robby hast du, glaube ich, noch nicht kennengelernt.

Nein, das Vergnügen hatte ich noch nicht.

Hat eine Menge zu tun, der Bengel. Am Tag überwacht er seine Grenzen,

und abends hat er zu viel Angst, um mich zu besuchen.

Er hier, das ist die Überkatze, das ist die netteste Katze der Welt.

Hier ist er auch die Superkatze.

Verstehst du? Er ist der Boss hier, und ich arbeite für ihn.

Nun komm doch mal her, mein Schatz.

Du musst meinen Kumpel Mativo kennenlernen.

Ja, ja, schon gut. Angenehm.

Weißt du, eigentlich ist Robbie ein Bursche, um den ich mit Sorgen mache.

Obwohl er der Boss ist.

Pausenlos muss er den Chef spielen. Das hat auch was gutes.

Darum leben wir hier alle so harmonisch zusammen, weil Robbie ein so sanfter,

liebevoller Herrscher ist. Stimmte, mein Junge?

Ja, mein Süßer. Er wird auch alle anderen Tiere aus seinem Rudel jederzeit

vor einem Eindringling beschützen. Im Moment ist er hier, weil er weiß,

dass Toga in der Nähe ist. Und nun macht er sich darüber Sorgen,

dass die anderen merken könnten, dass er sich Sorgen macht.

Und allein das stört ihn schon und lässt ihn alle Antennen ausfahren.

Ja, gut. Egal wie viel Angst er im Moment hat, er weiß, er muss da durch.

Muss es hinter sich bringen, sonst verliert er sein Gesicht. Verstehtst du?

Ja.

Ja, ja. Mir geht es jeden Tag genauso.

Hast du das gehört, mein Junge?

Deshalb musst du mir auch helfen, Mativo.

Was soll ich?

Du muss mir helfen, weil ich ihnen helfen muss, Mativo.

Ich möchte nämlich nicht, dass er getötet wird, verstehtst du?

Keine Angst, mein Junge. Der dunkle Onkel hilft uns.

Also mit mir zu rechnen, wäre ein Schlag ins Wasser.

Wenn ich mir vorstelle, dass mir der Kamerad mit seiner Pranke liebevoll

einen Scheitel zieht... Also ich weiß nicht.

Die werden nur ein bisschen laut, wenn sie Hunger haben. Das geht dir doch genauso.

Wenn man dir ein Steak versprochen hat, dann willst du es auch haben.

Also bitte. Löwen sind auch nur Menschen.

Ich sehe aber nicht so blutverschmiert aus. Wenn ich noch so viel Hunger habe.

Na ja, sie tragen keine Serviette beim Fressen, und Toga ist ein Einzelgänger.

Der hat niemanden, der ihm das Fell säubert.

Ach herje. Jetzt geht der Ärger los.

Das sind die vom Komitee.

Prentiss ist auch dabei.

Nun guckt euch das an.

Ausgerechnet jetzt tauchen die auf, wo ich meine Familie erwarte.

Die fahren auch wieder weg. Lass mich mit ihnen reden.

Herzlich willkommen in unserer Dschungelstation.

Wie sie wissen, ist Hank damit beschäftigt, eine vergleichende Großstudie

über alle auf unserer Erde lebenden wilden Großkatzen zu erstellen.

Seine Idee besteht dadrin, afrikanische Katzen in ihrer ursprünglichen Umgebung

zu belassen und große Wildkatzen aus anderen Kontinenten und Erdteilen

hierher zu verpflanzen, um die Tiere aneinander zu gewöhnen und aus ihnen

eine eventuelle Großfamilie zu machen. Ob das gelingt, darüber sollen Hanks

Studien Aufschluss geben. Hank selbst ist als Alphatier zu einem der Führer

des Rudels geworden, da er nur so ihr ursprüngliches Verhalten studieren kann.

Hanks Forschungen verdienen größten Respekt. Die ganze Komission steht hinter ihm.

Und wir sind hier, um ihm zu gratulieren.

Das ist nett von Ihnen.

Hey, wieder ein Baby mit Streifen. Muss also auch eine Kreuzung sein.

Was denn für eine Kreuzung?

Tja, ich schätze mal, die Mutter dürfte der Löwe sein

und der Vater wahrscheinlich ein Tiger.

Wenn das so weiter geht mit den vielen Kreuzungen, dann wird Afrika bald

das Land der Löger und Tiwen sein.

Denn Kreuzungen aus Löwe und Tiger sind Tiwen und Löger.

Aber Henry hier ist ein reinrassiger Jaguar.

Na, für einen Gepard hätte ich ihn nicht gehalten.

Entschuldige vielmals.

Hank, was versuchen Sie zu beweisen? Dass Ihre Großkatzen lieber mit Menschen

zusammenleben würden?

Ich versuche ihnen einen Platz auf dieser Erde zu geben.

Ich helfe ihnen, ihr verlorenes Paradies zurückzugewinnen.

Der Mensch rottet sie aus. Besonders Menschen wie Sie, sogenannte Großwildjäger.

Die Zoos können sich um den Erhalt der Rassen kümmern.

Prentiss, wie ein Großwildjäger wie Sie in so eine Komission kommt,

geht sowieso nicht in meinen Schädel rein. Ich finde, der Mensch muss nicht

in Belange eingreifen, die einzig Sache der Natur sind. Sie durften kürzlich

ganz offiziell 200 Elefanten abknallen.

Tiere, die panisch versuchten, ihre Kinder zu beschützen.

Wenn ich ihre Tiger erschieße, gibt es auch eine Panik.

Sie sind das größte Schwein, das ich hier kenne.

Hank, für diese Bemerkung gibt es Ärger.

Was haben sibirische Tiger hier in Afrika zu suchen?

Wenn Sie je eine Waffe gegen meine Tiere erheben...

Hey, kommt mal mit rüber. Eure Verwandtschaft bringt sich gegenseitig um.

Da müssen wir aber aufräumen.

Lass doch jetzt den Unsinn.

Aufhören. Toga, Toga, hörst du auf. Hörst du, Schluss, Toga.

Lass ihn los,Toga.

Robbie, weg hier, hörst du. Weg hier, kümmere dich um die anderen.

Toga, hau ab.

Toga, hau doch endlich ab.

Toga...

Toga, Toga,

Danke, Robbie, du kommst aber im letzten Moment.

Charlie, geh, kümmere dich um Toga.

Und ihr? Was macht ihr hier? Steht hier rum und guckt zu.

Schöne Verwandtschaft seid ihr. Tommy,Timmy, lasst mich mal durch.

Was macht ihr denn alle hier im Haus?

Ich kann es euch nicht verübeln. Da draußen gibt es nur Streit.

Da habt ihr euch hier zurückgezogen, was?

Ja, sehr clever.

Ganz ruhig bleiben. Der tut Ihnen nichts.

Mein Gewehr...

Hilfe!

Hank!

Mein Gewehr...

Bring mir mein Gewehr.

Komm, lass mal los. Nun geht doch mal von meiner Binde runter.

Hank! Hank! Kommen Sie her. Die Tiger bringen sie um.

Hilfe!

Komm, geht weg, geh.

Komm jetzt.

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Komm hier an Land.Verschwinde.

Der Löwe kommt.

So ist brav.

Komm, gehen Sie doch ins Haus, da habe ich Verbandsmaterial.

Bringt mich weg von hier.

Ich erkläre ihnen den Krieg, Hank. Sie und Ihre Tiger, die rotten wir aus.

Nun kommen Sie, ja, machen Sie doch nicht so einen Aufstand wegen der paar Kratzer.

Die Tiere waren aufgeregt durch einen Löwen, der nicht zum Rudel gehört.

Ein Einzelgänger.

Seien Sie lieber froh, dass dieser Toga Sie nicht erwischt hat.

Ich würde Ihnen empfehlen, einen Bus zu nehmen.

Der fährt dort ganz in der Nähe vorbei.

Fänden Sie es nicht besser, hier zu warten?

Oh nein, denn wenn Ihr Mann nicht erscheint, Sie haben keine Möglichkeit,

hier in der Nähe zu übernachten, und der nächste Bus fährt erst in zwei Tagen.

Also nehmen Sie doch lieber den Bus.

Na, was machen wir denn nun?

Wüsste denn der Busfahrer, wo er da halten muss?

Das wei ich nicht, aber die Ranch von Ihrem Vater ist bekannt.

Ich sag es dem Busfahrer aber nochmal.

Sie ist ganz trocken. Sie hat absolut keine Milch.

Überleg mal, wem wir sie unterschieben können.

Ich überlege es auf meinem Boot,ja? - Okay, ich ziehe mich um.

Ach, ich kann dir ja beim Umziehen helfen.

Ihr seid ja schon wieder alle im Haus.

Nur damit sie uns so nett begrüßen können.

Hallo, lass mich doch mal. Wir müssen das Haus auf Hochglanz bringen,

meine Familie kommt doch. Lass dir nichts gefallen, schieb sie beiseite.

Klein Problem, der wiegtja nur vier Zentner. - Na und?

Na, kommt raus. Ich brauche Platz im Haus. Alle Tierchen kommen raus.

Hört ihr, raus, ihr Tierchen. - Na kommt, kommt schon, Diane, Michael,

Patrick, kommt, raus mit euch.

So und du meinst, dass von deinen ausgewachsenen Kuscheltierchen

jetzt keins mehr entkommt?

Na, die müssten alle draußen sein.

Ja, was hast du denn, mein Lieber?

Jerry, was machst du denn hier?

Warum bist du nicht mit deinen Freunden rausgegangen?

Ach. Geh doch raus, mein Kleiner.

Tut dir irgendwas weh?

Kann nur noch eine Frage von 14 Tagen sein, dann redet der genauso wie du.

Nun komm, mein kleiner Liebling, geh raus. Deine Kumpels warten auf dich.

Ja. Was hast du denn?

Fehlt dir was, oder bist du nur zu faul?

Oh, mein kleines Schmusemonster.

So ein lieber Bursche bist du. Oder hast du nur Angst vor Toga?

Keine Angst. Robbie wird schon mit ihr fertig werden. Ja...

Dein Vater ist cleverer als du denkst. Au, du tust mir weh.

Sieh mal, ich habe doch ein Aua an der Hand. Ja, du bist der Beste, du bist brav.

Nun lass aber los. Nun komm, mein Babyehen.

Komm, wir gehen raus.

Schade, dass die Rauferei vorhin genau passieren musste,

als die Komissionsleute hier waren. Aber egal.

Die Burschen sind mir sowieso suspekt. Dieser Frank ist ein ganz großes Schwein.

Er ist schuld daran, wie die Tiere ausgerottet werden, weil sie irgendjemand

als Fellmantel oder als Bettvorleger haben will. Und sowas werde ich nicht zulassen.

Sollte der sich jemals wieder hier sehen lassen, dann kriegt der Ärger mit mir.

Du meinst, der alte Toga war schuld an der Rauferei?

Ja, denn normalerweise lebt der ganz woanders. Ich habe ihn schon 200 Meilen

von hier gesehen. Ich glaube, er und Robbie sind Brüder.

Sie haben beide die riesige schwarze Mähne.

Sie haben auch beide Ähnlichkeiten im Charakter.

Und sind beide bissig, könnte das sein?

Bei Toga stimmt das. Er ist ein Einzel- gänger und deshalb ist er zu langsam,

für sein tägliches Fressen zu sorgen. Je hungriger er wird,

desto verzweifelter wird er. Und je verzweifelter er ist,

desto unberechenbarer wird so ein Tier. Deshalb kommt er in ein Rudel, um sich

da sein Fressen zusammen zu klauen.

Früher oder später wird er sicher dabei draufgehen.

Die jungen Löwen werden sich gegen ihn auflehnen,

oder die Weibchen schmeißen ihn raus.

Wie das eben so ist im Leben. Nun komm, Gary, komm jetzt raus.

Wie konnte ich sie nur verlassen, meine Madelaine. Ich hatte ihr versprochen,

nie wegzugehen. Ich war so einsam und so allein ohne sie.

Oh meine Madelaine, dich vergesse ich nie.

Oh nein, nicht schon wieder. Ich bin doch nicht allein hier, Jungs.

Könnt ihr nicht noch ein bisschen auf dem Hof spielen?

Du, der Fetzen da ist meine Jacke. Lass mir die wenigstens.

Was heißt nein? Das ist meine Jacke. Gibst du mir die Jacke wieder.

Hank, der hat meine Jacke und gibt sie mir nicht wieder.

Du sollst mir... Mensch, die habe ich erst zwei Mal angehabt.

Das reicht doch.

Wer soll denn das bezahlen?

Dann lass doch den Kleinen auch ihren Spaß.

Hank, Hank, hier gibt es...

Hank! Hank!

Hank! Hank, hier liege ich!

Hier hinten. Hank!

Alles in Ordnung? - Ja.

Na ja, was machst du denn so einen Krach.

Du verschwindest. Den Onkel so einen Schreck einzujagen...

Nein, du lässt mich durch, und spielen will ich jetzt auch nicht.

Hast du nicht gehört?

Die haben mich fast erschlagen mit ihren Pranken.

So schlank wie du bist, so genau treffen die gar nicht.

Ich weiß ja, ich soll nicht rennen, aber meine Beine rannten ganz von selbst.

Baby, bist du wieder hier?

Musst dich um deinen Nachwuchs kümmern, ja?

Bist neugierig, willst sehen was deine Kinder machen, hä? Was ist?

Die sehen entzückend aus.

Besonderer Snobismus, was? Lebende Bilder.

Können die nicht draußen auf den Fotografen warten?

Sie wissen, dass Toga draussen ist, da halten sie sich hier drinnen auf.

Und außerdem ist das hier ihr Zuhause. Sie können wohin sie wollen,

auch ins Badezimmer. - Und mit dir baden?

Sie sollen bei mir ihr Paradies haben. Gemein zu ihnen sind genug andere Menschen.

Dann solltest du ihnen noch beibringen wie man Golf spielt.

Komm, du musst dich mehr an sie gewöhnen.

Ja, ist ja gut. Setz dich hier hin, da passiert dir nichts.

Bleib ganz ruhig sitzen, musst sie gar nicht beachten.

Musst sie gar nicht beachten...

Jetzt ist aber Schluss mit der Rauferei. Aus!

Ich habe Schluss gesagt.

Komm, die sind doch ganz zahm.

Ja echt, die werden mir richtig fehlen zu Hause.

Ihr süßen, armen Dinger.

So süß und arm sehen die gar nicht aus.

Sag mal, hättest du dir nicht ein paar Hamster anschaffen können?

Die gehen aber beim Steicheln so schnell kaputt.

Stimmte, mein Dicker? Wir sind einen kräftigen Händedruck gewöhnt.

Hey, Augenblick mal. Ich komme gleich wieder.

Ihm geht es jetzt auch wieder gut. Als ich ihn bekam, dachte ich,

er bekommt den Grauen Star.

Hast du ihn behandelt? - Na selbstverständlich.

Und jetz strotzt er wieder vor Gesundheit, mein Billy.

Du bist nicht dicht. Für dich müssen die irgendwas bedeuten.

Also ich zum Beispiel könnte nicht einen einzigen Tag

mit diesen Bestien zusammenleben.

Du darfst nicht sagen, Bestien. Das sind meine Kinder.

Eins deiner Kinder lutscht noch am Daumen. An deinem allerdings.

Nicht so doll. Du tust mir weh. Nicht so doll.

Sieh mal, wenn ich mich in ihre Streitereien einmische,

dann darf man nicht verwundert sein, wenn ich mir mal ein Ding einfange.

Und hier im Haus hast du noch keine Peitsche gesehen oder irgendwas anderes.

Nur mit Liebe, mit sehr viel Liebe erreichst du alles bei ihnen.

Wenn ich will, dass sie mir vertrauen, dann muss ich mich auch

nach ihren Regeln richten. Und sie müssen mich als einen der ihren anerkennen.

Vestehst du das? - Ja, sicher.

Sieh mal er, das macht er stundenlang ohne... Au!

Du sollst doch nicht so böse sein. Habe ich dir doch schon zigmal gesagt.

Aber es ist alles nur Spiel. Sie wissen nicht, wie stark sie sind.

Wenn ich da rauf gucke und die Kerlchen sehe, wo schläfst du,

wenn deine Familie hier ist?

Ich meine, du wirst ja deine geliebten Tiere nicht alleine schlafen lassen.

Aber was macht deine Frau dann? Das interessiert doch auch.

Selbstverständlich schlafe ich bei Madelaine.

Was interessiert es dich eigentlich?

Könntest du mal deinen dicken Bauch da wegnehmen, du klemmst mir den Fuß ein.

Also, wie ich das sehe, wird Madelaine alleine im Bett liegen,

ein Buch lesen und dich verfluchen.

Das ist übrigens Mark, da musst du aufpassen,

besonders wenn du ein Bier trinkst. Er liebt Bier.

Nicht nur dass er Löwen hat, nein, die saufen auch noch Bier.

Du, ich wette, deine Familie haut wieder ab, kaum dass sie hier ist.

Sag mal, wenn der so um mich rumtanzt, hat es was zu bedeuten?

Will er mich heiraten oder was?

Weißt du, sie hat keine Ahnung...aaaah

Was soll denn das? Bist du wahnsinnig geworden?

Verdammt noch mal, sei nicht so grob.

Ja, das machst du wieder gut, nicht? Schon gut.

Bitte, sag jetzt nichts. Okay, kein Wort, ja.

Ich will jedenfalls nichts hören. Ich kann mir nämlich vorstellen,

was du ablassen willst.

Ja, ist ja gut. Ich sag ja nichts. Was soll ich auch sagen, und warum?

Soll ich dir irgendwie helfen?

Ja, bitte, bringe mich ins Schlafzimmer.

Und die hier?

Die tun uns nichts, weil ich verletzt bin.

Na hoffentlich haben das auch alle gesehen.

Ma, warum bist du damals nicht mit Dad zusammen hierher gefahren?

Und was wäre aus deiner und Melanies Schule geworden?

Das hätten wir auch alleine gekonnt.

Ja, ja, ich kenne euch. Ihr hättet nicht mehr einen Fuß in die Schule gesetzt.

Typisch, du hast uns nie getraut.

Stimmt das eigentlich, dass ihr euch damals fast getrennt hättet, du und Daddy?

Was bezweckst du mit dieser Frage?

Wir haben uns alle gefragt, wie du es solange ohne Dad aushalten konntest?

Ihr wisst doch, dass Dad und ich damals Probleme miteinander hatten.

Und dass wir es besser fanden, eine Zeit getrennt zu leben.

Eine Trennung kann manchmal ganz heilsam sein.

Du bist doch noch relativjung. Wie hältst du es solange aus ohne Mann?

Das scheint ein zentrales Thema für dich zu sein.

Ich hoffe nur, dass du eines Tages damit nicht konfrontiert wirst.

Außerdem finde ich, dass Sex nicht unbedingt das Wichtigste in einer Ehe ist.

Könnte das vielleicht der Grund dafür gewesen sein,

warum Daddy damals so schnell abgehauen ist?

So was Rührendes wie die, das ist wirklich einmalig.

Solange sie Milch hat, lässt siejedes Baby an sich ran.

Egal wer das ist und woher es kommt.

Sieh mal, Margie, was ich hier schönes habe. Noch zwei kleine Babys für dich.

Oh, sieh mal, sind die nicht niedlich beide. Das sind kleine Leoparden.

Die bringst du doch auch durch, oder? Und ihr seid ganz lieb zu eurer Vizemutti.

Nicht in die Zitzen beißen mit den spitzen Zähnchen. Ja, das tu man nicht.

Und wie sieht es mit dir aus, mein Kleiner?

So, komm, nicht wegrennen vom Mittagstisch. So ist es brav.

Bis nachher, meine kleinen Kätzchen.

Man Junge, ist das nicht wunderbar? Ist das nicht einmalig hier das Leben?

Weißt du, was meine Kinder immer gemacht haben, wenn ich gesungen habe früher?

Sie haben sich die Ohren zugehalten oder das Radio lauter gedreht.

Am Radio drehen können deine Tierchen nicht,

aber die Ohren zuhalten, das tun sie ja.

Hier jedenfalls halten sie mir die Ohren zu. Nein, nicht, heute ist Donnerstag,

das ist für Tiger verboten. - Ach lass sie doch.

Man, du hast ein Gemüt wie ein Schaukelpferd. Tiger auf dem Boot.

Sowas gibt es doch auf keinem Schiff.

Ich kann ja mal was singen. - Vielleicht vertreibt es die Tiger.

Was denn? Sing ich wirklich so falsch?

Hast du gefragt, wie weit es noch ist?

Nicht mehr weit. Gleich hinter dem Hügel.

Hier lang und dann bei der Abzweigung links.

Hey Kleiner, weißt du, warum Elefanten so einen langen Rüssel haben?

Damit man sie von den Breitmaulfröschen unterscheiden kann.

Aus demselben Grund hast du wohl so eine lange Nase.

Ich hätte dir neulich fast die Beine abgerissen,

weil mir so nach Froschschenkel war.

Ich nehme nicht an, dass du mir mit deinem Karate für Renter Angst machen willst.

Ein Schlag nach links, ein Schlag nach rechts,

in der Mitte triffst du eh keinen.

Du siehst aus wie Opa, wenn er versucht, Holz zu hacken.

Hört auf!

Hört sofort auf mit dem blöden...

Hört auf!

Also wir haben im Moment wirklich andere Sorgen. Hört jetzt auf!

Ich dachte, man hat erwachsene Kinder. Das gibt es ja nicht.

Armleuchter! - Aufhören!

Ihr seid doch nicht mehr ganz normal. Hört auf jetzt!

Seht mal da, das Tier!

Was für ein Tier? - Na, die meint dich.

Und ich hatte mich für euren Vater so hübsch gemacht.

Alles umsonst!

Oh, Madelaine, oh Madelaine, du bist wunderschön.

Ich lass dich nie mehr gehen.

Oh, Madelaine, oh Madelaine,

küss mich einmal, küss mich zweimal

und küss mich immerzu...

Verdammt, es hat uns doch erwischt.

Meinst du, wir haben ein Leck? - Leck ist gut. Der Kahn, der dürfte hin sein.

Aber Kinder, gehen wir langsam von Bord, sonst wird es ungemütlich.

Wir müssen auf der Seite raus. Versuch raufzuklettern.

Hoffentlich sind hier keine Krokodile. - Egal, und wenn schon.

Aber deinem Tierchen macht das alles nichts aus.

Sieh dir das Boot an. Ich glaube, das kannst du abschreiben.

Wo ist denn der Zweite? - Rocco, wo bist du?

Ja, fein so. Und nun geh wieder raus.

Sonst schmeißt der Onkel mit Pampe.

Mum, Jerry, kommt mal her. Seht euch das an.

Was ist denn?

Oh, das ist ja fantastisch.

Dad? Daddy? Hey, Daddy?

Daddy?

Hank?

Ist niemand hier? - Hank?

Hallo Dad!

Wo kann er nur sein? - Daddy? Deine Familie ist hier.

Dad? - Schlampige Jacke. Ganz zerrissen.

Er ist immer noch derselbe.

Hallo Dad!

Hank? Bist du im Haus?

Oh man, ist ja stark hier.

Ich glaube, ich spinne. Kommt mal hier rauf.

Ich würde Wunder was geben, wenn ich jetzt irgendwo schlafen könnte.

Also ich verstehe das nicht.

Sieh mal, eine Tarantel auf dem Kopfkissen.

Warum müssen große Brüder immer so dämlich sein?

Sei nicht so laut.

Typisch, der gnädige Herr liegt bereits.

Oh Gott.

Wo kann er bloß sein?

Jerry, mach bitte alle Läden und Fenster auf.

Wir werden einmal richtig durchlüften und aufräumen. Da wird sich Daddy freuen.

Melanie?

Hey, da ist ja eine Karre. - Was ist da?

Eine Karre. Eine Maschine, meine ich. Eine Kawasaki.

Bitte kneife mich mal. Das kann doch nicht wahr sein.

Sieh dir das an. Ich träume wohl. - Mir fehlen die Worte.

Sag mal, sind das etwa Daddys Haustiere? Oh Mann!

Ich glaube nicht, was ich hier sehe.

Ist das entsetzlich.

Melanie! - Mum, komm hier rein. Beeil dich.

Jerry, wo ist John?

Wo sind Ma und Melanie? - Unten im Schrank.

Das gibt es doch alles nicht.

Oh Mann, jetzt sind wir mittendrin. -Wo kommen die alle her, zum Teufel? Da!

Oh nein!

Nicht doch! Nimm die Birne aus dem Kühlschrank.

Ich kriege doch die Tür nicht zu.

Melanie, ist alles in Ordnung? - Ja, aber ich habe so schreckliche Angst.

Rate mal, wer noch.

Bleib ganz ruhig. Ich hole die Jungs.

Hilfe! Hilfe! -John?

Ja, ich bin hier drin im Schrank.

Bist du verletzt? - Alles okay.

Wo ist Jerry?

Hilfe! Hilfe!

Jerry? - Hier im Kühlschrank.

Um Gottes willen, er erstickt ja.

Hast du dir was getan?

Ein blöderes Versteck hast du wohl nicht gefunden?

Du hättest ersticken können.

Warum sagst du mir sowas nicht früher, du Pflaume?

Ein Kühlschrank hält doch einen alten Mann wie dich wenigstens frisch.

Jerry...

Alles klar.

Ich bin hier, Mummy, Hilfe. Lass mich raus hier.

Mum! John! Jerry! Lasst mich raus hier.

Komm, fass mit an. Eins, zwei und hoch.

In einem solchen Haus müssten doch irgendwo Gewehre stehen. Bloß wo?

Was heißt Gewehre? Wir sollten hier so schnell wie möglich abhauen.

Sicher! Um für die 3000 Löwen da draußen das Frühstück zu sein?

Du hast recht, wenn sie uns schon fressen wollen, sollen sie wenigstens reinkommen.

Noch leben wir ja. Irgendeinen sicheren Ort wird es hier schon geben.

Daddy wohnt seit drei Jahren hier und lebt schließlich immer noch.

Das wissen wir nicht. Das nehmen wir nur an.

Ich glaube, abzuhauen wäre sinnlos. Da sehen wir blass aus.

Das werden wir sehen. Unten steht eine Karre, mit der werde ich es versuchen.

Eine Geländemaschine, das müsste gehen.

Du glaubst doch nicht, dass uns hier jemand helfen würde. Der wäreja lebensmüde.

Schnell! Hier hin. Hier rein.

Ich will raus hier. Ich halte das nicht mehr aus.

Die Tür zu, schnell.

Hilf mir, John!

Hör auf mir der dämlichen Schießerei. Du triffst noch einen von uns.

Was soll ich denn tun? Der hätte dich doch fast gehabt. Geh weg!

Wie viel Munition habt ihr noch? - Fünf Schuss.

Gib mal ein Taschentuch.

Ich will nach Hause.

Das wird ja ein schöner Empfang für Madelaine. Die bringt mich um.

Besorge ein paar Fahrräder. Ich kümmere mich um die Tiger.

Okay, okay.

Kommt weg hier, ihr beiden. Wenn die Eingeborenen euch da oben sehen,

dann kriegen die einen Blutrausch.

Erzählen Sie mir nicht, was sie sagte und was er sagte.

Mich interessieren ihre Streitigkeiten nicht. Lassen Sie mich damit in Ruhe.

Wer hat sie aufgefordert, dort hinzugehen?

Niemand. Ich brauch auch keine Aufforderung. Ich kann jagen, wo ich will.

Dazu brauche ich keine Erlaubnis.

Was war das für eine Geschichte, dass Sie seine Familie beschützen wollen, Prentiss?

Das war doch nicht ihr ernst? Sie wollen die Tiere abschießen

und die Felle verkaufen. Das ist alles.

Sie hätten dieses Irrenhaus sehen müssen.

Ich war oft genug da. Ich kenne es. Die Tiere haben noch niemanden angegriffen,

der außerhalb ihres Reviers geblieben ist. Also halten Sie sich da raus.

Sie reißen Elefanten und Zebras.

Prentiss, Sie tanzen immer aus der Reihe. Ich habe es satt.

Wenn Sie auch nur eine einzige Katze erschießen, sind Sie ihre Lizenz los.

Ich glaube nicht, dass Sie das zu entscheiden haben.

Erzählen Sie mir nicht, was ich tun darf und was nicht.

Rick, ich werde diese Katzen jagen, und wir werden sehen, ob ich die Lizenz verliere.

Deine Frau wird sofort die Zwangsjacke für dich auspacken,

wenn du sie mit zwei Tigern abholst.

Ja, das habe ich auch schon überlegt, aber wie kriege ich die Tiger nach Hause?

Sag ihnen, sie sollen sich auch irgendwo ein Fahrrad pumpen

und nach Hause strampeln. - Die Tiger laufen dahin, wo ich auch bin.

Was ist denn Junge? Was suchst du denn da oben?

Was soll das, Mensch? Nun mach doch keinen Quatsch. Komm wieder runter.

Nicht für eine Minute. - Die Tiere kennen dich doch schon.

Aber mir fällt was ein, wie ich sie von dir ablenken kann.

Ich bin wissbegierig. Erzähle!

Eine erstklassige Idee von dir, auf den Baum zu gehen.

Wieso?

Lass deine Beine mal ein bisschen baumeln. Einfach runterhängen lassen.

Was soll ich?

Lass deine Beine runterbaumeln, dann werden die Tiere

damit spielen wollen, sind abgelenkt und ich kann mich verzischen.

Ich habe viel Humor, aber das ist mir zu viel.

Sei doch mal kooperativ. Ich weiß was besseres.

Oh, erzähle.

Zieh dein Hemd aus und wedel damit ein bisschen.

Die müssen nur einen Moment abgelenkt sein, dann kann ich weg.

Lass es so weit runter, wie es geht. - So ungefähr?

Ja, sehr gut so. - Mensch, ich weiß nicht.

Also bis später dann.

Ach ja, aber hole mich nächste Woche wieder ab, ja?

Ich sage das nur, falls ich mir hier den Arm auskugle.

Ja, ja, bin bald wieder da.

Nimm auch den gleichen Weg zurück.

Ich fühle mich so froh und frei. Wie ein Vogel so frei.

Ich kann fliegen und die ganze Welt umarmen. Die Einsamkeit ist nun vorbei.

Meine Madelaine kommt heute zu mir. Ich lass sie nie mehr gehen.

Dass ich sie liebe, das sage ich ihr. Oh, es ist alles so wunderschön.

Meine Madelaine ist die schönste Frau der Welt. Die gebe ich nicht mehr her.

Warum sind wir nur hierher gekommen? Hier kommen wir nie wieder lebend raus.

Aber natürlich kommen wir hier lebend raus. Daddy wird sicher bald hier sein.

Er wird wissen, was zu tun ist.

Aber warum ist er denn jetzt nicht hier? Vielleicht haben ihn diese Bestien

schon vor langer Zeit aufgefressen. Es ist die einzige Möglichkeit,

warum er nicht hier ist. Nachdem er uns nicht abgeholt hat, müsste er doch hier sein.

Das heißt, er ist tot. Uns holt hier keiner raus. Wir werden genauso sterben wie er.

Ich wollte noch mit ihm zu einem Baseballspiel gehen.

Jetzt werde ich ihn nie wieder sehen, aber das ist euch ja egal.

Hör auf so hysterisch zu sein, Menschenskind.

Es gibt tausend logische Erklärungen, warum er jetzt nicht hier ist.

Euer Vater lebt, glaubt mir. Er kommt sicher bald und holt uns hier raus.

Ihr wolltet doch genauso wie ich weg aus Chicago.

Wir wussten ja nicht, was uns hier erwartet.

Keine Bange, es kommt schon alles wieder ins Lot.

Na hoffentlich hast du recht. Komm, mein Liebling, ruhe dich ein bisschen aus.

Der spinnt wohl. Will der mir vorschreiben, wo ich jagen darf und wo nicht.

Vielleicht sollten wir erstmal abwarten.

Abwarten? Wozu das denn? Morgen früh knallen wir sie ab.

Champsey. - Hallo Hank.

Sag mal, hast du hier eine Frau und drei Kinder gesehen? Zwei Jungs und ein Mädchen.

Nein, tut mir leid. - Bist du sicher?

Nein. Ich hätte es ja sehen müssen.

Heute sind vier Weiße hier angekommen, vielleicht sind sie das.

Ja, sie waren ganz schrecklich aufgeregt,

weil niemand zu ihrem Empfang hier gewesen ist.

Sie sind mit dem Bus weggefahren. - Ach so. Wann war das?

Wann das war? Warte. So gegen Mittag.

Danke. Kannst du mir deinen Wagen leihen?

Ich würde ihn dir morgen zurückbringen.

Tut mir leid, mein Wagen ist kaputt. - Lennart.

Komm, Lenny, es ist wirklich wichtig.

Na gut, von mir aus, weil du es bist, Hank.

Der Wagen ist so gut wie neu.

Vielen Dank. Das werde ich dir nie vergessen.

Mit der Bremse musst du aufpassen. - Ja, ich kenne Autos ohne Bremsen.

Vielen Dank, Lennart, vielen Dank.

Wenn Du bremsen willst, musst du zuerst dreimal pumpen.

Ja, ja, kenn ich. Wo ist das Licht? - Links, neben dem Lenkrad.

Gut.

Ach so, das habe ich vergessen dir zu sagen.

Mit der Kupplung, also, also da musst du, warte doch. Hör doch zu.

Schmeiß dein Fahhrad hinten rein. Komm, mach schnell.

Nachdem keiner da war, haben sie den Bus genommen.

Hoffentlich ist ihnen nichts passiert. Komm, steig ein.

Los, mach schon.

Du auch. Komm, beeil dich ein bisschen. Ein Auto ist was neues für euch, was?

Ja, es wird euch gefallen.

Kannst du ihm mal klarmachen, dass das Fahrrad

in den Kofferraum gehört und nicht ich.

Ach, sei nicht so empfindlich. Steig ein.

Na komm schon. - Wo soll ich sitzen?

Hier neben mir. Wo denn sonst?

Du Seherzkeks. Weiß ich, ob die gefrühstückt haben,

und meine Birne ist vielleicht appetitanregend.

Also komm jetzt rein. Sonst musst du laufen.

Überrede die doch zum Laufen. Jogging ist sehr gesund für die.

Wenn siejemand sieht, soweit von der Ranch entfernt, knallt er sie ab.

Komm, mach mich nicht nach, ja.

Weißt du, dass deine Schmusemonster zu Hause

jetzt vielleicht deine Familie verspeisen.

Nun komm, ja. - Oder haben sie ihre Portion schon weg.

Ihre 300 Gramm Schabefleisch. - Sag mal, bist du denn besoffen?

Aber 300 Gramm Schabefleisch reicht für sie nicht.

Ach, halt dein Maul.

Endlich mal ein richtiges Fressehen, denken sie.

Jetzt reicht es aber.

Was guckst du so dusselig? - Also ich fahre los jetzt.

Hank, fahr nicht so schnell. Die Straßen sind zu schlecht.

Tut mir leid, ich habe keine Zeit.

Ach übrigens, weiß deine Familie, was du für Haustierchen hältst?

Du hättest ihnen auch eine Gebrauchsanweisung dalassen müssen.

Von wegen langsam laufen und schön stillhalten, wenn sie mal knabbern wollen.

Ach herje, so ein Mist. Tut mir leid, Lenny.

Wir müssen hier raus.

Vielleicht können wir mit dem Boot fliehen.

Macht schnell, bevor sie uns bemerken.

Hilf mir. - Mama, gib mir deine Hand.

Beil dich.

Schnell.

Mach doch schneller.

Sieh mal. - Sehr scheu sehen die nicht gerade aus.

Nein, nicht hier ans Land. Versuch in die Mitte zu kommen.

John, hinter dir!

John!

John! Ruder doch weg von hier.

Ich versuche es ja.

Nun mach doch. - Ist doch zwecklos. Es geht nicht.

John, bitte.

Jerry, du ruderst in der falschen Richtung.

Mach doch. - Ja.

Hilfe!

Oh Gott, er kommt uns nach. Melanie, geh ins Boot.

Versuch doch vom Land wegzukommen. - Das versuch ich ja.

Da sind noch mehr.

Da ist ein ganzes Rudel.

Schneller, John.

Auf die andere Seite.

Ich glaube, wir haben es geschafft.

Geh Weg!

Nein. - Zieh, John.

Wir kommen hier nie wieder weg.

Der Tiger!

Hilfe!

John! - Mama!

John! Hilf mir! Hilf mir, John!

Ach, ich könnte mir in den Bauch beißen vor Wut.

Bloß noch zehn Meilen und hier hängen wir fest.

Wieso, was ist denn?

Der Sand ist zu lose. Der Wagenheber hält nicht.

Je tiefer ich grabe desto mehr rutscht der Wagen weg. Ich werde laufen müssen.

Dann laufen die Tiger auch mit.

Dann halt sie zurück. Halt sie auf. Ich muss weg.

Wie? Soll ich sie in die Tasche stecken?

Hier nimm das hier. Ein Regenschirm. Das geht. Mach so. Das wird sie ablenken.

Ich sehe schon, die haben eine kolossale Angst vor der Schirmspitze.

Hey Prentiss, hast du gesehen? Die saß. Voll eine verpasst.

Was sollen wir tun?

Wir haben keine Chance. Früher oder später kriegen sie uns so oder so.

Wir müssen versuchen, uns irgendwie zu verbarrikadieren.

Wären wir blos nicht hierhergekommen. - Nein, bleib hier, John. Geh nicht raus.

Jetzt hör endlich auf, Melanie, das weiß ich auch.

Aber dass Gejammere hilft nicht. Denk lieber darüber nach, was wir tun können.

Ich will nicht sterben!

John, was hast du vor? - Ich versuche Hilfe zu holen.

Lass uns hier nicht alleine zurück. - Ich komme ja wieder.

Du bist doch wohl lebensmüde, was?

Glaubst du, du schaffst es?

Oh nein!

Haut ab! Weg hier. verschwindet!

Mach die Tür auf. Los, schnell!

Verschwindet.

Mach die Tür auf! -Wie denn?

Geht ihr von der Karre weg, Mensch, verschwindet.

Jerry, mach endlich die Tür auf.

Das geht doch nicht, Mensch.

In Chicago hättest du mit der Nummer viel Geld verdient.

Hilfe!

Lass sie los. - Mami, Hilfe.

Bestie.

Oh Mum, mach schnell, er erdrückt mich.

Oh nein. Hilfe!

Oh Mami...

John, Jerry, wo seid ihr denn alle? John!

Ein Löwe frist deine Schwester auf.

Mami...

Nein, nein, nein.

Was schreist du denn so? - Der ist doch ganz zärtlich zu dir.

John, Jerry, helft mir doch. - Na, wie denn?

Er liegt auf meinem Bein.

Na los, runter mit dir.

Oh Mami! - Komm her, mein Kleines. Beruhige dich.

Loslassen du Bestie. - Oh nein.

Hilfe! Hilfe!

Beweg dich nicht. Nicht bewegen, Melanie.

Glaubst du, wir haben noch genug Munition?

Ich habe über 50 Schuss in meinem Gürtel. Das müsste reichen.

Damit machen wir die Herde alle. Wir versuchen so viel wie möglich umzulegen.

Merk dir, wo sie liegen. Die Felle ziehen wir ihnen auf dem Rückweg ab.

Hauptsächlich Tiger, Leoparden und Panther umlegen. Die bringen das meiste Geld.

Kletter in das Fass. - Ja.

Nein! Nicht, verschwinde, geh weg.

Da rein.

Nein!

Melanie!

Da aufs Dach.

Mum, kletter über das Wasserding.

Na los, weiter!

Komm, komm.

Seht mal, da drüben ist noch ein Haus. Vielleicht ist das sicherer hinter dem Zaun.

Wenn wir ein bisschen Glück haben, sind wir in dem Haus

vielleicht vor den Bestien sicher.

Oh nein, das ist nicht wahr.

Komm, steh auf, Hank. Wir müssen weiter.

Das war Prentiss, dieses verdammte Schwein.

Toga! Toga!

Toga!

Toga, verschwinde.

Oh, diese verdammten Idioten. Sie haben nicht auf mich gehört.

Toga, hau ab!

Wir müssen raus. Wir müssen hier raus.

Ist ja nochmal alles gut gegangen.

Na, mein Freund.

Na los!

Melanie, John, geht von den Löwen weg!

Mum, wenn du nett zu ihnen bist, sind sie auch nett zu dir.

Oh, guck dir das an!

Du bist eine Gute.

Du Süße.

Nein!

Guck mal!

Die sind ja lustig.

Toga!

Warte!

Verdammt!

Dort!

Hallo Löwe!

Warte!

Toga! Toga! Toga!

Madelaine!

Ja, ist ja gut. Lasst mich in Ruhe.

Hört auf jetzt. Ja.

Ja doch.

Dem Himmel sei Dank, ihr lebt.

John! John!

Ich werde mal eurer Mutter helfen.

Komm, beweg dich. Runter mit dir.

Komm, steh auf.

Er tut dir nichts, Jerry. Er will dich nur begrüßen.

Alles in Ordnung? -Ja, alles in Ordnung.

Was hast du denn? Es ist doch alles in Ordnung.

Nichts ist in Ordnung.

Pass auf, Madelaine!

Herzlich Willkommen im Urwald. Schön, dass ihr da seid.

Schön, dass du dich freust.

Dableiben. Habt ihr den keinen Respekt vor dem Schirm?

Oh, Dad.

Hey, alter Junge, du verlierst kein Wort über die Sache mit Prentiss, verstehst du?

Mit deiner Familie alles glattgegangen?

Ja, sie hatten nur ein bisschen viel Aufregung,

aber das wird sich legen mit der Zeit, hoffe ich.

Jetzt musst du meine Familie aber erstmal kennenlernen.

Das ist meine Frau Madelaine. - Guten Tag.

Hallo Madelaine. - Das ist mein Sohn John.

Da ist einer eifersüchtig. - Das ist meine Tochter Melanie.

Guten Tag. - Das ist Mativo. Das ist mein Sohn Jerry.

Hallo Jerry.

So,jetzt kommt ins Haus. Ich habe eine Überraschung für Euch.

Oh, Überraschungen haben wir eigentlich genug gehabt.

Hey, sind das nicht alles meine Sachen, die ihr da anhabt?

Wieso wir deine Sachen tragen? Also...

Oh nein, was ist denn hier passiert?

Die haben die Möbel umgestellt. - So raus mit euch. Macht Platz.

Die sollen erstmal verschwinden. - Ja, raus hier. Los.

Das sind deine Haustierchen? - Ja, ist das nicht ein Paradies hier?

Ich freue mich, dass es euch gefällt. Ich hoffe, ihr bleibt eine Weile.

Na klar bleiben wir. Die Schule schminke ich mir eine Weile ab.

Na, du...

Hast ja einen ganz packenden Griff.

Hey, pass auf. Das tut doch weh.

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