All language subtitles for Luna.2017.German.DTS.1080p.BluRay.x264-LeetHD

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Original subtitles

(Düster-pulsierende Musik)

(Düster-pulsierende Musik)

(Frau) "Ich wollte immer nur erwachsen sein.

Jetzt sehe ich die Welt, wie sie ist.

Alles was du liebst, kann in einem einzigen Augenblick verschwinden."

Fabi sah mich, als wir reinkamen. Jetzt ignoriert er mich.

Na ja, vielleicht wartet er auf den richtigen Moment.

Der Typ ist so ein Fail. - Aber ein ganz süßer Fail.

Lasst uns tanzen.

(Elektronische Musik)

(Unverständlich)

Der eine Typ an der Bar... - Hast du Feuer?

Ja. - Danke.

Ah, ist das kalt.

Willst du meinen Schal haben? - Ja, danke.

Ich liebe den eh voll.

Bist du bescheuert? - (Handy piepst.)

Der will mich.

Fuck. - Was ist los?

Mein Papa stresst wegen der Bergtour morgen.

Süß, dass ihr zusammen wegfahrt. Meine Eltern machen das nie.

Mich nervt es nur noch. - (Freund) Mädels, wir gehen rein.

Ich muss fahren. - Ach, Mann!

(Handy klingelt.)

Du schreibst mir, okay? - Ja, klar.

Hol ihn dir.

(Elektronische Musik)

(Tür quietscht.)

Du solltest um elf zu Hause sein.

Vor über zwei Stunden. - Ich bin als Erste gegangen!

Wenn wir was ausmachen, hältst du dich daran.

Du bist ein Kontrollfreak. - Ich will mich auf dich verlassen können.

Wir wollen morgen richtig früh los. - Ihr, nicht ich.

Ach Süße. Haben wir dich geweckt?

Entschuldige.

Komm, ich bring dich ins Bett.

(Spieluhr spielt eine traurige Melodie.)

Gute Nacht.

(Handywecker klingelt.) - (Klopfen)

Lu...

Lu!

Aufwachen. Es geht los.

Wie viel Uhr ist es? - Du kennst doch deinen Vater. Er hasst Stau.

Komm.

Na komm.

Guten Morgen.

(Düster-pulsierende Musik)

(Kind) Ich mach die Tür auf. - (Mutter) Hey, langsam!

(Mutter) Ich helf dir. - (Vater) Kräftig.

(Lu) Ich hab kein Netz. - Es kommt und geht. Wie im Leben.

(Kind) Luna!

Luna, schau mal, was ich für dich gemacht hab.

Danke, der ist aber schön.

Ah! Au!

Leni!

(Ein Vogel schreit.)

(Sphärische Musik)

(Schritte)

Krieg ich auch eine?

Klar.

Das muss Mama nicht wissen. Ich mach das sonst nicht mehr.

Und die Schachtel, die du zu Hause versteckst?

Ich vergesse manchmal, wie alt du schon bist.

Hast du noch vor, nach dem Abi Medizin zu studieren?

Keine Ahnung.

Vielleicht werde ich Berater wie du. - BWL? Bitte nicht.

Dann komm ich wenigstens rum.

Papa.

Egal, was passiert, ich liebe euch mehr als alles andere auf der Welt.

Jetzt werd mir nicht sentimental.

Willst du rausfahren?

Ja.

(Tanzmusik aus dem Kopfhörer)

(Handy summt.)

Julia! Julia!

Ist was passiert? - Hol Leni, geht ins Auto.

Was ist denn? - Tu, was ich sage. Ich hol Luna.

Luna!

Luna!

Luna!

(Musik über Kopfhörer) - Luna!

Komm zurück!

Hallo.

Jakob!

Wer sind die? - Ich erklär's dir später.

Was machst du hier?

(Düstere Musik)

(Leni) Luna! Luna! - (Mutter) Leni.

(Mutter) Leni! - (Leni) Luna!

Lu... - (Schüsse, Schreie)

(Vater) Nein!

(Er schluchzt.)

(Düster-pulsierende Musik)

(Vater) Ah! Ah!

Papa!

Papa!

(Schüsse)

Ah!

Papa!

(Vater stöhnt.)

Lauf weiter!

Luna!

(Schuss)

(verzweifelt) Papa!

(Schuss)

(Spannende Musik)

(Luna schreit.)

Aaaah!

(Düster-sphärische Musik)

(Sie atmet schwer.)

(Partymusik und lautes Johlen)

(Bedrückende Musik)

(Stimmen und Gelächter)

(Männerstimme) Kann ich dir was bringen? Was zu essen?

Sag, wenn du was brauchst.

(Tür wird geschlossen.)

(Schritte entfernen sich.)

(Funk) "Einsatzzentrale an alle Einheiten.

Ein Mädchen, circa 16 Jahre,

ist in unserer Station aufgetaucht.

Sie steht unter Schock und spricht nicht.

Ein Gewaltverbrechen ist nicht auszuschließen."

(Handy klingelt.)

(über Funk) "Eine Kollegin vom KDD ist unterwegs

und wird das Mädchen abholen."

(Unverständlicher Funkspruch)

(Funk) "... und bringen ihn zu seinen Eltern."

Hey.

Ich bin Kathrin Schulz von der Kripo München.

Hier ist was zum Anziehen. Vielleicht nicht deine Größe,

aber dafür warm und trocken.

(Angespannte Musik)

Ich bring dich nach München.

Danach suchen wir deine Eltern.

Stopp. (Sie würgt.)

(Luna übergibt sich.)

(Husten)

Hier.

Bitte, erzähl mir, was passiert ist.

(Unheilvolle Musik)

Da waren so Männer.

Die haben alle erschossen. - Schsch. Du bist jetzt in Sicherheit, ja.

(Unheilvolle Musik)

Würdest du die Männer wiedererkennen? - Ja.

Ja.

Gut.

(Stöhnen und Husten)

(Dramatische Musik)

(Luna schreit.)

Nein!

Nein! - (Motor startet.)

Hilfe! - (Wagen beschleunigt.)

Hilfe!

(Klopfen und Schreie)

Meine Herren... - Herr Behringer, ich muss Sie sprechen.

Und nicht nur er, auch seine Frau und seine Tochter.

Die andere Tochter wird vermisst.

Was denken Sie?

Dass irgendjemand von uns mit den Russen geredet hat.

Wenn das rauskommt, gibt es Ärger, und nicht nur für mich.

Und was tun wir wegen dem Mädchen?

Wir halten uns raus, so lange es geht.

(Handy klingelt.)

(Werkzeug klimpert.)

(Rumpeln)

(Motor verstummt.)

(Autotür wird geöffnet und zugeschlagen, Schritte)

Ah!

(Mann) Ich bin hier, um dir zu helfen.

Sonst wärst du irgendwo im Wald mit einer Tüte über dem Kopf.

Hör zu.

Dein Vater und ich waren Freunde.

Die Täter werden nicht aufhören, dich zu suchen.

Ich kann dich in Sicherheit bringen.

Ich mach jetzt auf.

Wenn du weglaufen willst, dann lauf.

Komm, steig ein.

(Wagentür wird geöffnet.)

(Tür wird zugeschlagen.)

(Motor startet.)

Wer sind die?

Die sind vom russischen Geheimdienst.

Wie dein Vater.

Dimitri Petrovich Ignatyev.

Das ist der richtige Name deines Vaters.

Dimi hat Geschäfte mit dem BND gemacht.

Als die Führung davon erfuhr, wurden alle nervös. Ich versuchte, ihn zu warnen.

Du bist einer von denen?

Wir fahren zu mir. Da bist du sicher.

Morgen früh nimmst du den Bus nach Moskau. Zu deiner Großmutter.

Ich hab keine Großeltern mehr.

(Rhythmisch-packende Musik)

(Babygeschrei, aufgebrachte Frauenstimme)

Herr Rahmani, das Garagenlicht flackert.

Reparieren Sie es? - Ich kümmer mich drum.

(Mann) Danke.

Komm rein.

Du brauchst einen russischen Pass.

Ich bin gleich zurück.

(Tür fällt ins Schloss.)

(Traurige Musik)

(Spannende Musik)

(Tuten)

(Mädchen) "Hallo!" - (Partygeräusche)

Hallo, Charlie, ich bin's.

(Computersignal)

(Charlie) "Warte, ich geh raus.

Warum beantwortest du meine Nachrichten nicht?" - "Ich hatte kein Netz."

"Ich war besorgt."

Ja? - (Agent) "Ich hab sie."

Sie ist bei Rahmani. Sie telefoniert mit ihrer Freundin.

Okay.

Andrej!

"Kann ich deinen Schal noch ein bisschen haben?

Ich geh morgen nämlich ins Kino... mit Fabi!"

Ja, klar. - "Sag mal, ist alles okay bei dir?"

Charlie, ich... - "Ah! Fabi, hör auf!

Süße, lass uns später telefonieren. Ich muss los.

Hab dich lieb. Ciao."

(Besetztzeichen)

(Wehmütige orientalische Klänge)

(Stimmen)

(Stimmen und Gelächter von draußen)

(Klackern)

(Angespannte Musik)

(Spannungsgeladene Musik)

(Tür quietscht.)

(Düstere Musik)

(Frau) Ist da wer?

Wer ist da?

Seien Sie still. Bitte.

Hilfe!

(Spannende Musik)

(Hämmern)

Mach jetzt!

Mach.

(Hämmern)

(Motor startet, Reifen quietschen.)

Wie haben die uns gefunden?

Hast du telefoniert? - Nein.

Nein?

Nur kurz.

Mann! Die wissen jetzt, dass ich dir geholfen hab. Weißt du, was das heißt?

Es tut mir leid. - Halt's Maul.

(Handy klingelt.)

Was willst du? - (Agent) "Hör zu."

Das mit Dima und seiner Familie, das wollte niemand.

"Ich weiß, wie wichtig er für dich war.

Aber er war ein Verräter.

Bring uns das Mädchen, dann reden wir über alles."

Fick dich.

(Sie schreckt hoch, atmet heftig.)

(Fernes Hupen)

Bekomm ich auch eine?

Die kommen einfach damit durch, oder was?

Wir müssen los.

Den Wagen lassen wir hier.

Ein russischer Reisepass, Führerschein, Prepaid-Kreditkarte.

In Moskau wartet ein Freund auf dich.

Es wird Zeit.

Wie heißt du eigentlich? - Hamid.

(Radio) "Die Nachrichten des Tages:

Nach der Bluttat in den Alpen fahndet die Polizei nach Luna Fürthauer.

Sie war kurz in der Obhut der Polizei und ist erneut flüchtig."

"Das Mädchen scheint schwer traumatisiert zu sein,

hat Wahnvorstellungen.

Sie könnte sich etwas antun.

Wir gehen davon aus, dass der Vater die Tat beging

und sich dann selbst umbrachte."

(Angespannte Musik)

Was soll das? - Ich will, dass sie dafür bezahlen!

Und wie willst du das anstellen?

Du weißt nicht, mit wem du dich anlegst.

Mein Papa hat doch Geschäfte mit dem BND gemacht.

Die helfen uns. - Ich bin kein Verräter.

Doch. Bist du.

Als du mir geholfen hast, hattest du dich entschieden.

Okay, ich mach es allein.

Du bist genauso stur wie dein Vater.

(Handy klingelt.)

Ja? - "Mein Name ist Rahmani.

Ich kannte Dimitri Ignatyev." - Was wollen Sie?

"Mit Ihnen über eine Zusammenarbeit sprechen. Odeonsplatz, in einer Stunde."

Fahren Sie in die Innenstadt.

Natürlich.

Herr Rahmani, nehm ich an. - Was war die Abmachung mit Dimitri?

Sie sind vom Geheimdienst. Ich darf es Ihnen nicht sagen.

Ich war. Sagen wir, ich bin aus privaten Gründen ausgestiegen.

Dimitri hat für uns Informationen gesammelt.

Wir hatten ihn enttarnt. Er sollte uns Infos über das russische Netzwerk liefern.

Wenn ich das tue,

sorgen Sie dafür, dass ihre Verfolger ausgeschaltet werden?

Sicher.

Bringen Sie mir, was Dimitri für uns hatte. Dann ja.

Ich würde gern mehr für das Mädchen tun,

aber es gibt eine undichte Stelle in meiner Abteilung.

Klar.

Diesen Ort kennen nur dein Vater und ich.

Dein Vater dokumentierte seine Arbeit besser als jeder andere.

Wir müssen Hinweise finden, was er für den BND hatte.

Wie lange hat er das gemacht? - 20 Jahre.

Wusste meine Mutter davon?

Warum hat er eine Akte über sie?

Dafür haben wir keine Zeit. - Ich will es wissen.

Wir sollen nicht auffallen.

Uns anpassen, Job suchen... - ...heiraten, Kinder kriegen.

Gibt's Akten über mich? - Nein.

Scheiße!

Nein!

Weißt du, warum er die Seiten wechselte?

Der BND hat ihn enttarnt. Die wollten ihn wegsperren.

Deine Schwester und dich hätte man getrennt.

Er entschied sich für die Familie.

(Melancholische Musik)

(Es klopft.) - Ja.

Sie wollten mich sprechen. - Setzen Sie sich.

Hamid Rahmani. Sagt Ihnen der irgendwas?

FSB? - Ja, früher mal.

Jetzt hat er Dimitris Tochter bei sich.

Er will uns das gesamte russische Netzwerk liefern.

Das ist sehr gut. - Ja.

Aber er sollte das nicht alleine tun. - Wir suchen im Darknet.

Dimitri hat ein Online-Back-up mit sämtlichen Infos.

Gut. Wenn Sie etwas finden, bringen Sie es sofort zu mir.

Natürlich. - Und noch etwas:

Jeder in der Abteilung wird durchleuchtet.

Telefonate, Konten, wer wann mit wem wo im Bett war. Alles.

Ich will wissen, wer Dimitri verraten hat.

Damit mach ich mich unbeliebt. - Sind Sie bei mir, weil Sie mich lieben?

Also bitte! Das halten Ihre starken Schultern schon aus. Danke.

Ludger.

Ich zähle auf Sie.

In deiner Wohnung...

Hm?

Da hing so ein Foto.

Ist das deine Familie?

Ja.

Die sehen aber gar nicht aus wie Russen. Eher wie Araber oder so was.

Paschtunen. Aus Afghanistan.

Und warum arbeitet ein Afghane beim russischen Geheimdienst?

Iss deine Nudeln.

Siehst du deine Familie manchmal?

Nein.

Wieso?

Es gibt doch Internet. - Sie sind alle tot.

Skypen wäre schwer.

(Klirren und Klimpern)

Hey, wach auf.

Hast du was gefunden?

Ein Schlüsselbund und eine Adressenliste. Das ist die Spur.

Was willst du jetzt machen? Alle Adressen abfahren?

Hast du eine bessere Idee?

Vollkasko, Frau Sorokina?

Natürlich.

(Sie sagt etwas auf Russisch.)

Ich hab's wohl falsch ausgesprochen.

"Sie sind eine schöne Frau." Das hab ich mal aufgeschnappt.

Gute Fahrt.

Auf Wiedersehen. - Wiedersehen.

(Spannungsvolle, rhythmische Musik)

(Spannende, temporeiche Musik)

(Spannende Musik)

(Das Mädchen lacht.)

Wir gehen. Hier ist nichts mehr. Luna...

Komm.

Was immer dein Vater fand, es ist weg.

Sie verwischten ihre Spuren, weil sie wussten, dass er sie verrät.

Hat mein Vater jemanden umgebracht?

Das war nicht seine Aufgabe. Er sammelte Informationen.

Was war deine Aufgabe?

Ich war Soldat.

Soldaten gibt's nur im Krieg. - Es herrscht Krieg, auch wenn du ihn nicht siehst.

Ich hol einen Kaffee. - Hey.

Ich kann das allein.

Zwei Kaffee bitte. - Klar.

Für dich und deinen Papa?

Ja.

Ist alles okay bei dir? - Ja. Wieso?

Du guckst so traurig.

Willst du was Süßes? Ist gut gegen schlechte Laune.

Danke.

Weißt du, was auch gut ist? Ein Kollege von mir legt da später auf.

Afterhour.

Also wenn du Bock hast...

Ich geh da später auch hin.

Vielleicht.

Warte mal... hier.

Das ist er.

(Elektronische Musik aus dem Kopfhörer)

Ja. Gut.

Ja, ne? - Mhm.

(Angespannte Musik)

(Polizist) n' Abend. Toilette?

Einmal links runter. n' Abend.

N' Abend.

Dein Kaffee.

Eine Schachtel von den Lights bitte.

Und könntet ihr das hier irgendwo aufhängen?

Echt traurige Nummer: Der Vater erschießt die ganze Familie

und dann sich selbst.

Das Mädchen überlebt als Einzige.

Die Kleine ist so was von am Arsch. - Ja, das ist ganz schön krass.

Danke, tschüs.

Ihr Kaffee!

Junge Dame, warten Sie!

Sag mal... Hören Sie schwer?

Umdrehen!

(Hamid) Ganz ruhig jetzt.

Hamid! - (Polizist) Waffe weg oder ich schieße!

Ben... Mach keinen Scheiß. Ben.

Waffe runter! - Ben.

Jetzt leg die Waffe weg!

Weg damit.

Luna, steig ein.

(Reifen quietschen.)

Hamid? - Ja?

Was ist das? - Was man so braucht, um jemanden zu observieren.

(Hamid) Viktor.

Er hat ihn beobachtet.

(Düstere Musik)

Scheiße.

(Die Stimmen der Familie über Funk)

(Ludger) Was gibt's? - Wir haben Dimitris Spuren im Darknet gefunden.

Er speicherte Daten auf einem verschlüsselten Server. Sollen wir den knacken?

Warte noch. Ich muss das erst absegnen lassen.

Gute Arbeit.

Den Termin um 15:30 Uhr werde ich nicht halten können. Ah, Ludger.

Was Neues von Ihren IT-Leuten? - Nein. Aber wir sind dran.

Das hoffe ich.

(Ein Handy klingelt.)

(Unverständlich)

(Klingeln)

(Ludger) "Dimitris Daten liegen auf einem Server."

"Ich setze alle meine Männer drauf an. Schick mir die IP-Adresse."

Beeilt euch. Ich kann meine Leute nicht lange hinhalten.

Mit wem hat der geredet? - Das war der Maulwurf in Behringers Abteilung.

Die werden die Daten bald haben. - Und was machen wir jetzt?

Viktor ist unser Führungsoffizier. Es läuft dann alles über ihn.

Das ist unsere Chance. Wir warten hier.

(Stimmen über Abhöranlage)

Was macht der BND mit ihm, wenn wir ihnen die Daten bringen?

Er wird dir nichts mehr tun können.

Sie sperren ihn weg, für ein paar Jahre.

Und tauschen ihn gegen einen ihrer Agenten.

Das ist ein Mörder. Der darf nicht frei rumlaufen. - Offiziell gibt's ihn nicht.

Ich weiß. Das fühlt sich nicht richtig an. - Ja.

Ich war jünger als du, als die Russen bei uns einmarschierten.

Mein Vater handelte mit den Soldaten.

Er war für die Mudschahedin ein Verräter.

Das war unser Todesurteil.

In der Nacht, als sie kamen, war ich nicht da.

Zufall.

Was hast du dann gemacht? - Nichts.

Ich hab mich versteckt. Sonst hätten sie mich auch getötet.

Dein Vater war ein junger Soldat. Er kümmerte sich um mich.

Schmuggelte mich nach Moskau.

Er wurde meine Familie.

(Er schaltet die Abhöranlage ab.)

Yes!

(Er lacht triumphierend.)

Was machen wir, wenn hier alles vorbei ist?

Du bekommst eine neue Identität. Kannst hierblieben.

Das ist mit Behringer so abgemacht.

Danke.

(Klingeln)

(Agent) "Ich hab das Paket." - (Viktor) "Endlich gute Nachrichten.

Schick mir alles über einen sicheren Kanal." - "Okay, mach ich."

Ich gehe jetzt rüber. - Was?

Sobald er fertig ist, löscht er die Daten. Du bleibst hier.

Du gehst nicht allein. - Luna, bitte.

Wenn ich den Laptop habe, treffen wir uns unten. Keine Sorge.

(Angespannte Musik)

(Bedrohliche Klänge)

(Spannungsgeladene Musik)

(Eine Waffe wird durchgeladen.)

(Klacken)

(Schüsse)

(Hamid stöhnt.)

(Tür wird geöffnet.)

Was ist? - Dieser Mann wollte einbrechen.

(Frau) Alles okay? - Ja.

Geh zu Paul, schließ ab und ruf die Polizei.

"Lauf, verdammt noch mal, lauf!"

Ohne dich kommt das Mädchen nicht weit.

Ich hatte keine Wahl. Das musst du mir glauben.

Lass ihn los!

Weg von ihm.

(Bedrohliche Klänge)

(Victor schreit und fällt zu Boden.)

(Er stöhnt.)

Papa! - Bleib zurück!

Hamid.

(Angespannte Musik)

(Hamid stöhnt.)

(Polizeisirene heult.)

Steh auf! Komm!

(Traurige orientalische Musik)

Ah...

Bleib da, ich brauch dich.

Es tut mir leid.

(leise) Luna, geh.

Was?

Nein, Hamid. Hamid!

(leise) Hamid.

(Melancholische Musik)

(Traurige Klaviermusik)

(Spieluhr spielt eine traurige Melodie.)

(Melancholische Musik)

(Traurige Musik)

(Klackern)

(Hoffnungsvolle Musik)

Ich kann nur vage nachempfinden, was du durchgemacht hast.

Also wenn ich... - Was haben Sie mit den Daten vor?

Die sind bei uns in den besten Händen.

Und mein Versprechen an Herrn Rahmani halte ich natürlich.

Wir ziehen die Mörder deiner Familie aus dem Verkehr.

Vielleicht findest du in einer Pflegefamilie ein Zuhause.

Und die anderen, die mein Vater beobachtete?

Ziehen Sie die auch aus dem Verkehr?

Das ist komplizierter.

Das russische Netzwerk bei uns auszuheben,

könnte unsere Leute in Russland gefährden.

Mit den Daten deines Vaters können wir die Situation lenken.

Wir haben da unsere Methoden.

Und alles geht weiter wie gehabt.

Sie können die ganze Scheiße vertuschen

und werden noch BND-Mitarbeiter des Monats.

Du bist wütend... - Meine ganze Familie ist tot,

weil andere Ihre Drecksarbeit machen.

Erst mein Vater... dann Hamid...

Ihnen war das Risiko egal.

Ihre Methoden sind scheiße. - Wohin willst du?

Sie hören von mir.

Mein Name ist Luna. Mein Vater war beim russischen Geheimdienst.

Weil er aussteigen wollte, wurde meine Familie ermordet.

Das alles wollte der BND vertuschen.

Aber das lass ich nicht zu.

Ein Freund sagte mal, hier herrscht ein Krieg, den man nicht sieht.

Jetzt könnt ihr ihn sehen.

(Sprecher) "The Office for the Protection of the Constitution..."

"Secret documents..." - "... alleged agents..."

"Dank Informationen, die im Internet verbreitet wurden,

wurde ein Agentennetz ausgehoben."

"Ziel dieser Einsätze war..."

"Die Agenten sollen seit den 90er-Jahren landesweit operiert haben."

"Informanten des Netzwerks wurden identifiziert."

Ich hab nichts getan!

"Mitgliedern des Netzwerks drohen langjährige Haftstrafen."

"Die Bundesregierung dementierte Spekulationen

über eine Verwicklung des BND oder anderer Behörden.

Allerdings wächst der Druck auf den BND."

"Eine Situation wie im Kalten Krieg.

Die Beziehungen zu Europa sind Russland offenbar egal."

"Two decades after the end of the cold war

Russian spies continue to operate in our midst."

Polizei!

"Allegations naming the father as the suspect,

have since been discarded."

(Unverständliche Rufe)

Papa!

Charlie.

Ich hab mir solche Sorgen gemacht. - Nein, nicht weinen.

Alles wird gut. - Ich hab gedacht, ich seh dich nie wieder.

Ich muss noch mal weg für eine Weile. - Was?

Gleich? - Bitte mach dir keine Sorgen. Ich kann auf mich aufpassen.

Was hast du vor?

Ich suche meine Familie.

Wir sehen uns, ja? Pass auf dich auf.

(Hoffnungsvolle Musik)

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