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Ich hatte noch nie Angst vor dem Tod.
Er wird f�r immer Bestand haben.
Man kann versuchen, ihm zu entgehen.
Man kann versuchen, ihn zu verz�gern. Man kann ihn sogar bek�mpfen.
Aber am Ende ist eins sicher, es wird passieren.
Aber Liebe ist eine andere Sache.
Ein gew�hnliches Gesch�ftsmeeting. Mehr war es nicht.
Also fing mein Tag an wie jeder andere.
Okay, vielleicht war es nicht ganz so einfach.
ZWEI STUNDEN FR�HER
Wie gesagt, es war ein Meeting.
Aber sie hatte ich nicht erwartet.
Cordelia, sch�n dich zu sehen.
Hey, Marcus. Willst du auf eine Beerdigung?
Warte, das k�nnte ja eine sein.
Eine Ex-Freundin.
Es hat b�se geendet. Richtig b�se.
Ich konnte es nicht fassen, dass sie diesen Jungspund aus Gibraltar mitgebracht hat.
Der Penner war britischer als die Briten.
Gr��e!
Du hast ziemlich gute Referenzen.
Es ist eine Ehre dich endlich kennenzulernen.
In Ordnung, genug mit dem Testosteron.
Ich dachte, das sollte eine Soiree werden?
Ist es auch, aber du wei�t, was man sagt.
Sicherheit zuerst. Sei ein braver Junge, okay?
Du wei�t, ich kann dir nichts abschlagen.
Chase, er ist ein Sammler. Es sollten �berall Spielzeuge versteckt sein.
Und so wie ich Marcus kenne, brauchst du einen Transporter.
Was machst du?
Ich checke das andere Zimmer.
Ich wollte dich nicht verletzen. Das war nie meine Absicht.
- Kannst du mir nicht vergeben? - Sollte ich?
Du verstehst es immer noch nicht, oder?
Wei�t du, wie sehr es schmerzt, die andere Frau zu sein?
Und sie wollte dich noch nicht mal.
Ist er dein Neuer?
Oh, bitte, nach dir habe ich die M�nner aufgegeben.
Fertig, alles sauber.
Ich dachte, das sollte eine Soiree werden?
Nun, wie du sagtest: "Sicherheit zuerst. "
Du bist ein flei�iger Packesel.
Was soll ich sagen, ich bin ein Sammler.
Manche nennen es eine schlechte Angewohnheit.
- Aber es best�tigt ein Ger�cht. - Welches?
Du bist �berm��ig vorsichtig.
Anf�nger machen immer den gleichen Fehler.
Ist es wahr? Du I�gst, deine Augen verraten dich.
Sie versuchen einen in Rage zu bringen. Dadurch f�hlen sie sich st�rker.
...den Verlust deiner wahren Liebe...
Schlechter Zug.
�berspringen wir doch die Therapiestunde und entspannen uns.
Ich brauche einen Drink.
Okay?
Sicher, warum nicht?
Wir sind doch alle Freunde.
Was ist das?
- Wein. - Woher?
Napa Valley.
Entspann dich.
- Salut. - Ja, eher nicht.
Was, nicht gut genug?
Nein, Napa ist gut. Ich mag nur kein Gift.
Eine schreckliche Art zu sterben.
Besonders wenn es langsam wirkt.
Und du h�ltst mich f�r �berm��ig vorsichtig?
Hast du die mitgebracht?
Das ist ein besonderer Anlass.
Ich pr�sentiere ein 1988er Chauteau nuits bages Pauillac.
- Klingt franz�sisch. - Ja.
Am Ende kommt es nur auf Erfahrung an.
Man muss wissen, wann man handeln muss.
Und was viel wichtiger ist, wann man warten muss.
Ansonsten ist es vorbei.
Er ist sehr selten.
Der Winzer stellt ihn nicht mehr her.
Zumindest nicht mehr, seit ich ihn umgebracht habe.
Nun...
Nach dir.
Mein Gott, ihr zwei seid l�cherlich.
Gift hier, Gift da! Es ist nur Wein. Trink schon endlich.
Du machst Witze, oder? Er muss erst atmen.
Und was passiert jetzt?
Wir warten.
Wie gesagt, ich hatte nie Angst vor dem Tod.
Schlie�lich bezahlt er die Rechnungen.
Bleib!
Da ist ja meine Kleine. Hey, du siehst wundervoll aus.
Du auch, Eli. Du siehst gut aus.
Ich gebe mir M�he.
Hallo, Chase.
Steh auf.
Drei Jahre. Du rufst nicht an, schreibst nicht.
Ich wollte. Sch�n dich zu sehen.
Wie geht es dir? Ich habe ein paar Ger�chte geh�rt.
Die sind alle �bertrieben.
Ein Herzinfarkt.
Ich hatte einen kardialen Vorfall.
Alles ist gut, solange ich meine Pillen nehmen,
anst�ndig esse, zweimal am Tag die Z�hne putze und so ein Zeug.
Was f�r Pillen?
- Hier. - Okay.
Mir geht's gut, mach dir keine Sorgen.
Ich bin froh, dass du noch unter uns bist.
Ja, ich auch.
H�ttest du mich vor 25 Jahren gefragt, wo ich jetzt sein w�rde,
h�tte ich gesagt, irgendwo im Warmen mit einer s��en Maus.
Das ist nicht der Fall.
Legst du Geld zur Seite?
Ja.
Denn dieser Job hat keinen Rentenplan.
Zehn Prozent nach jedem Job.
Zehn Prozent? Das reicht nicht.
Komm schon! Kleidung, Haare, Make-up, das kostet alles Geld.
- Was ist mit dir? - Ich?
Ja, du, wirtschaftlich? Hast du das nicht gelernt?
Doch habe ich.
Abgesehen von den Prozenten bin ich sehr diversifiziert.
Aktien, Fonds und eine Menge Bargeld.
Sehr gut.
Das ist ein schlauer Zug. Von ihm kannst du noch etwas lernen.
Was auch immer.
Womit wir bei dir w�ren, Marcus.
Einige glauben, dass sie nie ausgelernt haben.
Ich wei� nicht.
F�r mich ist Stillstand der Tod.
Das ist gut.
Das gibt mir Hoffnung, dass es nicht so schlimm ist, wie es scheint.
Das h�ngt davon ab, wie du "schlimm" definierst.
Schlimmer kann es nicht werden.
Vielleicht sind einige Dinge nicht mehr so wie sie waren.
Ich habe dich aufgenommen, als du 15 warst, ihr beide wart 17.
Nichts ist mehr wie es war, Marcus.
Schau mich an, wenn ich mit dir rede.
Du wei�t nicht, warum wir hier sind, oder?
Ich hoffe, es hat etwas mit der letzten Bezahlung zu tun.
Denn ich f�hle mich nicht gerade angemessen behandelt.
- Ja? - Ja.
Vergiss deine Bezahlung und deine Gef�hle. Hier stehen Rufe auf dem Spiel.
Wir dachten uns, dass wir dir etwas Vernunft einreden k�nnen.
Selbst wenn es nichts zu sagen gibt?
Dann sieh das als ein Familientreffen, dich ausgeschlossen!
Nichts f�r ungut.
Wei�t du, ich bin noch nie mit meiner Familie zurechtgekommen.
Der Mann von oben ist nicht sehr gl�cklich.
Du hast ein Problem.
Was zu meinem Problem wurde und jetzt sein Problem ist,
was es zu einem noch gr��eren Problem f�r dich macht.
Was gibt's denn f�r Probleme?
Hast du eine Ahnung, wie viel �rger du verursacht hast?
Was f�r einen �rger, Eli?
Erz�hle mir einfach, was passiert ist.
Es begann alles wie �blich.
Diesmal war es Singapur.
Ein gewisser Jonas Barret und seine Frau.
Pinguine. So sehen wir aus.
Pinguine.
Warum man sich so kleiden muss, ist unverst�ndlich f�r mich.
Jonas, es ist f�r einen guten Zweck.
Du hilfst hunderten von Kindern damit. Das ist mir wichtig.
Warte, lass mich.
Ich bin ein erwachsener Mann, ich kann das alleine.
Okay, wir haben aber nur noch 30 Minuten.
Sehr lustig. Bitte, sei ein Schatz und hol meine Rolex.
Ich glaube, sie ist unten im Arbeitszimmer.
Sch�n, aber wenn die Fliege nicht perfekt gebunden ist, muss du den Preis zahlen.
Und der w�re?
Eine weitere Million Dollar an die Stiftung?
Nicht, wenn ich es verhindern kann.
Dumme Pinguine, das ist alles.
H�r zu, ich wei�, was wir vereinbart hatten.
Es sieht nur so aus, als h�tte ich das Geld genommen.
Das ist alles. Also, sage deinem Boss, alles wird gut werden.
Manchmal brauchen diese Dinge Zeit.
H�r zu, meine Frau hat mich in so eine Wohlt�tigkeits-Sache verwickelt.
Also, sag ihm, dass das eine M�glichkeit ist, Geld zu machen. Viel Geld.
Ich kann da einiges drehen.
Ich sag dir was.
Was immer er die bezahlt, ich verdoppel es.
Zur H�lle, ich verdreifache es. Was sagst du?
Jonas! Du meinst es doch ernst mit der Stiftung, oder?
Ich hoffe wirklich, dass am Ende etwas Gutes dabei rauskommt.
Das ist alles?
Was meinst du? Das ist alles.
Der Cleaner sagt, dass die Zahl nicht stimmt.
Ich habe zweimal geschossen, mehr kann ich dir nicht sagen.
Aber es gibt nur eine Leiche.
Uns fehlt eine Leiche.
Wie kannst du so ruhig bleiben. Das ist Regel Nummer eins!
- Keine halben Sachen. - Der Auftrag galt f�r zwei.
Realisierst du, wie gef�hrlich das ist.
Denn ich bin alles, was zwischen dir und der Rache von Hal steht.
Der Mann will dich auf so viele Arten tot sehen, ich konnte nicht mitz�hlen.
Ich habe getan, was getan werden musste.
- Du hast den Vertrag angenommen. - Ich habe ihn erf�llt.
- Du hast das Geld genommen. - Nur einen Anteil, wo ist der Rest?
Du kennst die Regeln. Auszahlung bei Vollendung.
Nun, es ist vollendet. Wo ist der Rest? Ich will bezahlt werden.
H�rst du dich reden? Halte kurz inne.
Was zur H�lle geht in deinem Kopf vor?
Der Mann wird Feuer und Schwefel auf dich regnen lassen.
Feuer und Schwefel?
Glaubst du an die H�lle?
Was? Ich wei� nicht.
Tust du es?
Nur an die, die wir selbst erschaffen.
Oh, mein Gott!
Marcus hat ein Gewissen bekommen.
Ist das wahr?
H�r zu.
Wie lange kennen wir uns jetzt schon.
Es gibt keine losen Enden.
In diesem Fall scheint es eins zu geben, und das ist riskant.
Das k�nnte einige Namen zerst�ren.
Das verstehe ich.
Und das ist alles, was wir haben. Richtig?
H�r zu, wenn es aus irgendeinem Grund ein Problem gibt, ist das okay.
Ich kann das regeln.
Sag mir einfach, was genau passiert ist, und wir k�mmern uns darum.
Ansonsten endet das hier b�se.
- Das ist doch Schwachsinn. - Halt die Klappe!
Klopf ihn etwas weich, das lockert seine Zunge.
Ist es das, was du willst?
An was hast du gedacht, Chase?
An etwas Klassisches.
Ich denke da an einen Aderlass aus dem 19. Jahrhundert.
Ein Schal w�re ganz praktisch, aber wir werden improvisieren.
Das Opfer wird langsam verbluten, immer am Rande des Todes.
Aber es wird ihn gespr�chiger machen.
Also, was soll es sein?
Ich muss bezahlt werden.
Das ist zu schade.
Wer zur H�lle ist das?
Erwartest du noch jemanden?
Nein, nur uns.
Nun, dann ist er zur falschen Party gekommen.
Es ist ein Kellner.
Hallo, falsches Zimmer
Warte, ich habe Essen bestellt.
Denk doch mal nach.
Warum sollte ich noch hier sein, wenn ich den Job nicht erledigt habe?
Es ist nur ein Essen. So wie in alten Zeiten.
Richtig?
Lass ihn rein.
Guten Abend, Sir. Komme ich ungelegen?
Ganz und gar nicht. Kommen Sie rein.
- Darf ich den Tisch decken? - Nein, ist schon gut.
H�ren Sie nicht auf ihn, er h�lt sich f�r einen Briten. Bitte.
Was ist das alles?
Tintenfisch, pikante Garnelen, Rindfleisch.
Und H�hnchen, Tofu, Hummer...
- H�hnchenf��e. - Okay, wer hat es zubereitet?
- Der Chefkoch, Sir. - Haben Sie dabei zugesehen?
- Nein, aber... - War sonst noch jemand in der N�he?
- Nur ich. - Und sie haben es nie aus den Augen gelassen?
Probieren Sie davon.
- Verzeihung? - Probieren Sie davon.
- Aber... - Verzeihen Sie, mein Freund ist sehr speziell was Essen und Wein angeht.
Man kann nie zu sicher sein.
Ich sch�tze mal nicht. Der Wein, oh, ja!
Wir haben hier einen franz�sischen Wein.
Ja, das ist okay. Keine Sorge. Ist alles gut.
Die Rechnung.
Warten Sie.
- Wo willst du denn hin? - Zu meiner Brieftasche.
Ich will ihm Trinkgeld geben.
Wenn du erlaubst.
Ken, oder nicht?
Sag mir, wenn es genug ist.
- Viel Vergn�gen. - Cordelia, d�rfte ich dich kurz sprechen.
Was?
Ich w�rde es vorziehen, erst zu t�ten und dann zu essen.
Ist das so ein Br�der-Ding?
Nein, es ist eine Profi-Sache.
W�rde ein Stierk�mpfer mit vollem Magen t�ten?
Er muss hungrig sein.
Sch�n f�r den Stierk�mpfer, aber ich kann nicht denken, wenn ich hungrig bin.
Erst die Arbeit, dann das Vergn�gen.
Eli, was meinst du? Essen wir jetzt, oder nicht?
Ja, lasst uns essen.
Ich erwarte den Anruf erst um zehn.
Ich habe Zeit.
- Das sieht gut aus. - Ziemlich gut, was?
Marcus, das ist wundervoll. Da hast du was Gutes bestellt.
Danke, das �bliche mit ein paar neuen Sachen.
Und ich habe von dir nur Chinesisch zum Mitnehmen bekommen.
Was zur H�lle stimmt nicht mit dir? Was ist los?
Die zwei streiten sich, seit wir hier sind.
Okay, komm schon. Setz dich.
Nicht nachdenken, einfach essen.
So lautet die Theorie.
Ich koche mein Essen selbst, so ist es sicher, oder?
Gut, wir haben uns auf dem falschen Fu� erwischt, okay?
Hast du schon mal Feuertopf gegessen?
Die Chinesen sagen, das nur wahre M�nner die Hitze ertragen k�nnen.
Es ist gut. Du musst die Ente probieren. Das ist eine Spezialit�t.
Es schmeckt besser, als es aussieht.
Jetzt warten wir, damit es gut durchkocht.
Und die ganzen S�fte einziehen k�nnen.
Danke.
Und wie ist es? Gut?
Das erinnert mich an...
Wie hie� der Kerl bei diesen Job in Malaysia noch mal?
Malaysia? Das war Gavin.
Gavin, der Kerl hat alles gegessen.
Wenn es nicht weggekrabbelt ist, landete es auf seinem Teller.
Aber das Verr�ckte war...
Wir hatten so ein Gebr�u, das wir benutzten, wie hie� das noch mal?
- Das Malaka-Gesicht. - Ja, genau.
Das Malaka-Gesicht, so nannten wir es.
"Malaka" bedeutet Arschloch auf griechisch.
- Also... - Verstehst du es?
Echt gutes Gift. Es wirkt schnell.
Es macht aus deinem Gesicht ein Arschloch.
Man f�ngt an zu schwitzen.
Es wird einem schwindelig.
Und dein Mund wird ganz taub.
Dann hei�t es...
Gute Nacht, Irene.
Du solltest das mal ausprobieren.
Also, ich muss sagen, diese Pilze sind fantastisch.
- Alles okay? - Marcus, komm schon.
Chase, alles ist in Ordnung.
Es hei�t nicht umsonst scharfer Feuertopf nach Szechuan-Art.
Dass dein Mund taub wird, ist ganz normal.
Wirklich gut. Du willst spielen?
- Lass uns spielen. - Beruhigt euch wieder!
Wenn einer heute Abend stirbt, entscheide ich, wer das ist.
Jetzt setz dich.
Du kannst echt ein Arschloch sein.
H�r zu, es tut mir leid. Ich entschuldige mich.
War ein schlechter Witz und ein schlechtes Timing.
Tut mir leid.
Bin ich der Einzige, der sich noch daran erinnert, warum wir hier sind?
Es ist wirklich sch�n, euch zu sehen. Es ist lange her.
Nat�rlich, ist es das.
Also, Eli, was ist das Geheimnis f�r eine lange Karriere?
Das ist einfach, lass dich nicht umbringen.
Bei dir klingt das so m�helos.
Ich sagte, dass es einfach ist und nicht leicht.
Und hast du je vor dem Abgrund gestanden?
Komm schon, erz�hle es ihm.
Vielleicht sp�ter.
Mein erster Job war ein Alptraum.
Es sollte ein Kinderspiel werden.
Er sollte die Treppen runterfallen und sich das Genick brechen.
Es sollte aussehen wie ein Unfall.
Wie auch immer, die Umgebung war perfekt.
Er wohnte im dritten Stock mit Treppen- aufgang. Steile Stufen und enge G�nge.
Genau richtig f�r einen kleinen Schubser und etwas Stolpern.
Big Ben wurde zu einer Bedrohung, weil er sich in die Gesch�fte anderer einmischte.
Das war nicht gut f�r die oberen in der Nahrungskette.
Also musste er aufgehalten werden.
Wer hat dich geschickt?
Ich sagte, wer hat dich geschickt?
Ganz wie du willst.
Das war nicht sehr damenhaft!
Was f�r ein s��es, kleines Ding.
Wer hat dich geschickt?
Netter Versuch, S��e.
Da hast du dich wohl �bersch�tzt.
Was f�r eine Schande. Du bist ein hei�es Ger�t.
Wei�t du was, Sch�tzchen?
Ich stehe auf S��es!
Ich kann nie genug kriegen von Bonbons.
Bonbons sind immer so sch�n eingepackt.
Keine Sorge, S��e.
Das wirst du nicht �berleben.
Und dann kam das gro�e Nichts.
Was ist passiert?
Ein wei�er Ritter ist erschienen.
So etwas in der Art.
Alles okay?
Ja.
- Er hat dich gut erwischt. - Ja.
- Danke. - Ja.
Ich nenne das fehlende Finesse.
Fehlende Finesse?
Du hattest Gl�ck, dass Eli wollte, dass ich nach dir schaue.
Bitte, ich h�tte das auch alleine hingekriegt.
- Du warst gr�n hinter den Ohren. - Oh, mein Gott.
Und du warst es nie? Oder hast du deinen ersten Job in �bersee vergessen.
- Der Typ in Wales? - Ja, was auch immer.
Es sollte wie ein Autounfall aussehen.
Er war dick. Richtig dick. Zu viel gegessen.
Sicher.
Schei�e.
Die Moral der Geschichte: Benutze nie einen Suzuki f�r den Job eines Mercedes'.
Das Lustige ist, w�re der Idiot beim ersten Unfall liegen geblieben,
w�re Marcus wahrscheinlich weggefahren.
Du scheinst immer zu vergessen, den Tod zu best�tigen.
Ja, was auch immer. Eli, komm schon.
Ich habe jetzt keine Lust.
Dann erlaube mir. Es fing alles hier in Hongkong an.
Nein, Macao. Es war in Macao.
Okay, in Macao. Eli musste diesen Tai Long ausschalten, eine echte Nervens�ge.
Eine Botschaft.
Ich sollte ihm nur eine Botschaft senden. Wenn du es schon erz�hlst, dann richtig.
Okay.
Ich sollte Tai Long einen unangemeldeten Besuch abstatten und mit ihm reden.
Und wenn er nicht reden wollte, sollte ich mit ihm verhandeln.
Ich kann mit diesen Bedingungen nicht leben.
Also, wie h�ttest du es gerne?
Vielleicht sollte ich auch eine Botschaft schicken.
Sie benutzten mich wie eine blutige Kreidetafel.
Ich wachte drei Wochen sp�ter im Krankenhaus auf.
Die Genesung war eine reine Tortur.
Ich hatte so viele Transfusionen bekommen, dass es f�r f�nf gereicht h�tte.
Aber ich lernte auch ein paar neue F�higkeiten.
Und als ich rauskam, wurde ich bezahlt.
Und ich lieferte die Toten.
Letztendlich scheint Leid das Leben erstrebenswert zu machen.
Manchmal braucht man eine Pause.
Und wie kommst du damit klar?
Warum? Hast du ein Problem?
Ich suche nur nach einem Weg, es aus meinem System zu schaffen.
Aber, wei�t du, manchmal...
Ich mache eine Menge Qigong.
Wirklich?
Ja.
Stimmt was nicht damit?
Hilft es?
Das sind Atem�bungen. Um die Selbstheilung zu f�rdern und seine Balance zu finden.
Bist du deshalb Vegetarier?
Nein, ich versuche nur gesund zu essen.
Ich wei� nicht mehr, wer du bist.
Also, keine Steaks mehr?
Nicht mehr f�r mich.
Ich denke, es ist unrecht so ein gro�es Wesen nur f�r Essen zu t�ten.
Mengzi sagte, wir k�nnen jedes Wesen essen, dessen R�cken der Sonne zugewandt ist.
Du kennst dich also auch mit chinesischer Philosophie aus.
Und ich dachte, du w�rst nur ein hei�er Typ aus Gibraltar.
Ja, Fisch, Obst und Gem�se. Das ist meine Zukunft.
Man muss f�r Neues offen sein. Wei�t du, was ich meine?
Ja. Vielleicht hast du recht.
Vielleicht ist es Zeit f�r neue Ideen.
Wie was? Aussteigen? Ich glaube eher nicht.
Du stehst im Zwielicht, oder?
Ist das eine amerikanische Redewendung?
Aber Marcus hier...
ist gefangen zwischen dem Glanz des Zivil- lebens und der Dunkelheit, in der wir leben.
Und jetzt, sind wir hier.
Du musst einfach die Wahrheit akzeptieren.
Du wirst immer in der Dunkelheit leben.
Ja, vielleicht.
Was ist deine Geschichte?
Du hast nicht gerade viel gesagt.
Verzeiht, ich f�hle mich, wie sagt man...?
- Auf dem Ersatzstuhl. - Bank.
Verzeihung.
Man sagt, wie auf der Ersatzbank.
Richtig, ich f�hle mich, wie auf der Ersatzbank.
Vielleicht spiele ich noch nicht mal mit.
Es gibt keinen Grund, sich so zu f�hlen.
- Ihr kennt euch so gut. - Ja, ist schon gut.
Du kommst noch zu deinen Geschichten, keine Sorge.
Nein, ich habe schon eine Geschichte. In ungef�hr...
45 Minuten.
Was benutzt du? Eine P-14?
Eine Glock 20 oder 31?
- 44 Minuten und 45 Sekunden. - Ich wei�, was du magst.
Du hast es gerne nah und pers�nlich. Du stehst auf Nahkampf.
Du bevorzugst Messer, oder?
Schuhe.
- Schuhe? - Schuhe?
Ja.
Wo hast du diesen Kerl gefunden?
T�ten kann man mit allem. Aber wenn es darum geht bereit zu sein,
geht nichts �ber ein gutes Paar Schuhe.
Ich wei� nicht mehr, wie viel Paar ich anhatte.
Es ist eine Schande, dass ich meine immer wegwerfen muss.
Hat mein keinen guten Stand, wird man fallen.
Du schmei�t deine Schuhe aber nach einem Job weg, oder?
Nat�rlich.
Und ich w�hle immer das richtige Werkzeug f�r den Job.
Nat�rlich.
Schei�e. Verdammt.
Toll.
Hier.
Danke.
- Ich hole etwas Wasser. - Warte, ich helfe dir.
Ist schon okay.
Wir wollen doch nicht, dass sich jemand verletzt.
Ich z�hle immer das Tafelsilber.
Ich wei�. Einen Versuch war es wert.
Bitte, lass es sein.
Was ist dein Problem?
- Was mein Problem ist? - Ja, was ist dein Problem?
Es ist zwei Jahre her, komm dr�ber hinweg.
Wie oft soll ich mich entschuldigen?
Wenn du glaubst, dass ich das wegen einer Entschuldigung mache, irrst du dich.
Ich bin eines Morgens aufgewacht und du warst weg.
Du hast mir nichts geschrieben, du hast mir nichts gesagt. Du bist einfach verschwunden.
Wie h�tte ich mich da verhalten sollen?
Und da sagst du, dass ich ein Problem habe?
Alles, was ich wollte, war die Wahrheit.
Dass du dich wie ein Mann der Sache stellst.
Aber nicht mal das konntest du.
Du hast mich einfach verlassen.
Ist das alles, was ich dir bedeutet habe?
Man muss weitermachen.
Was l�uft da zwischen euch beiden?
Das ist privat.
- Ich dachte, es gibt keine Geheimnisse. - Eli, das ist privat.
Und so wird das auch bleiben.
Also, was soll ich mit dir machen?
Verstehst du, diese Sache muss geregelt werden.
Es muss doch mehr geben, oder?
Irgendwann muss es aufh�ren.
Wenn man einen Job erledigt hat, muss man nach Hause gehen.
Zu jemandem, den man liebt.
Spielst du jetzt mit mir? Ist es das, was hier l�uft?
Ich habe Mist gebaut.
Richtig Mist gebaut.
Ich muss raus.
Ich kann es nicht mehr tun.
Nun, das Problem ist:
Du hast ein Ziel am Leben gelassen.
Du hast gesagt, dass du das regeln k�nntest, richtig?
Bitte, regel das f�r mich. Ruf ihn an, gl�tte die Wogen.
Ich bitte dich.
Ich brauche deine Hilfe.
Ich kann nicht.
Du hast noch 20 Minuten zu leben.
Wor�ber willst du reden?
Nach all den Jahren endet es so?
Das ist nicht meine Schuld.
Chase, bereite doch schon mal alles vor.
Die solltest du dir anschauen.
Das ist von Hemingway.
Eine Geschichte in sechs Worten.
Soll das mein Nachruf werden?
Nein, mehr so etwas wie...
Kleine Memoiren, eine kurze Zusammenfassung des Lebens.
Okay, du willst spielen? Dann spielen wir.
Du zuerst.
Nein, Liebling. Du bist der besondere Gast hier.
Okay, wie w�re es mit...
Uns so endet das alles also.
Du bist dran.
Zu verkaufen...
Babyschuhe, noch nie getragen.
Und was ist mit dir, Eli?
Ich w�rde sagen: "Ich mache Kaffee immer f�r zwei. "
- Es tut mir leid. - Ja.
- Ich wusste nicht. - Wann ist es passiert?
Vor zwei Jahren. Ich wollte keine gro�e Sache daraus machen.
Wie?
Sie hatte Krebs.
Es war wirklich hart zuzusehen, wie sie verwelkt.
Es war sehr hart.
Hi, Baby-
Wie f�hlst du dich? Der Arzt meinte, du machst dich gut.
Alles okay?
Ich habe dir etwas mitgebracht.
Ich habe ein paar Bilder abgeholt, die dir vielleicht gefallen k�nnten.
Erinnerst du dich noch daran?
Das ist mein wundersch�nes M�dchen, damals auf dem Boot.
Und dann habe ich hier noch das.
Das bin ich, falls du vergessen solltest, wie ich aussehe.
Eli, das ist sch�n.
Du musst wieder nach Hause kommen.
Okay? Ich wei� nicht, was ich ohne dich tun soll?
Ich wandere ganz alleine im Haus umher.
- Ich liebe dich so sehr. - Ich wei�.
Erhole dich einfach.
Dann bringen wir dich nach Hause.
So einfach ist das.
Danke.
Pass einfach auf dich auf.
Das ist mein M�dchen.
Mein wundersch�nes M�dchen.
Das ist mein Baby.
All das Leid, und trotzdem war sie noch dankbar.
Keine Ahnung wie.
Ich wei� nicht, wie sie das gemacht hat, ich k�nnte es nicht.
Sie war eine echte K�mpferin.
Das Lustige ist, ich mache immer noch...
Ich wache morgens auf.
Und mache Kaffee f�r zwei.
Ich sch�tze, Liebe macht so etwas mit Menschen.
Man f�ngt an zu f�hlen.
Man verliert sich.
Man macht Dinge, die man sonst nicht tun w�rde.
Richtig, Marcus?
Das ist sie, oder nicht?
Neue Frisur, neuer Look, neues Leben.
Nach all den Jahren hast du sie wieder gefunden.
Habe ich nicht recht, Marcus?
K�nnen wir jetzt reden?
Ich nehme das mal als ein Ja.
Wo ist sie?
Wie gesagt, du musst dir um nichts Sorgen machen.
Das ist nicht gut genug.
Okay, versuchen wir es noch mal.
Wir wissen, dass sie noch lebt. Das ist f�r niemanden gut, besonders nicht f�r dich.
Und jetzt sag uns, wo sie ist.
Ich dachte, Jonas Barret war das Ziel! Er ist tot! Warum spielt das eine Rolle?
Wir m�ssen nicht wissen, warum, wir f�hren Auftr�ge aus.
Sie wird niemandem schaden.
Warum sollten wir das glauben?
Ich gebe dir mein Wort darauf.
Ich applaudiere deinem selbst zugef�gten Elend.
Jedoch...
Jonas!
Du meinst es doch ernst mit der Stiftung, oder?
Ich hoffe wirklich, dass am Ende etwas Gutes dabei rauskommt.
Marcus?
Ich hatte noch nie Angst vor dem Tod.
Er wird f�r immer Bestand haben.
Man kann versuchen ihm zu entgehen.
Man kann versuchen ihn zu verz�gern. Man kann ihn sogar bek�mpfen.
Das ist einfach nur dumm.
Einfach nur zu warten.
Wir w�ren schon fertig, h�tten wir es auf meine Weise getan.
Das w�ren schlechte Neuigkeiten.
- Was dann? - Wir warten.
- Auf was? - Darauf, dass er zu sich kommt.
Um mit ihm zu reden?
Wir haben noch Zeit. Noch hat niemand angerufen.
Immer die gleiche Schei�e.
Wusstest du, dass der Stress am Arbeitsplatz steigt.
Machst du dich �ber mich lustig?
Ich denke, wir sollten uns beruhigen. Du musst langsam machen.
Langsam ist etwas f�r die Alten.
Langsam, macht dich das gl�cklich?
Gl�cksgef�hl ist ein Nebenprodukt von einer erf�llenden Arbeit.
Okay.
Und du nennst, wie ein Idiot zu warten, erf�llend?
Okay, das reicht.
Durchsuche das Schlafzimmer, es muss einen Hinweis geben, wo er sie versteckt.
Los, mach schon.
Was zur H�lle?
Sammelratte.
- Und? - Nichts.
- Was hei�t "nichts"? - Keinerlei Hinweise, nur das hier.
Wir finden schon was.
Und was jetzt?
Entschuldige, aber ich habe das Trinkgeld bezahlt.
Sollen wir die Zimmer noch mal checken?
Nein, daf�r ist er zu schlau. Das w�rde ihn nur aufhalten, wenn er fl�chten muss.
Es ist alles in seinem Kopf.
Vielleicht redet er jetzt?
Das wurde auch Zeit.
Wo ist sie?
Wo ist sie?
Wo ist sie?
Du bist so stur!
Du wirst langsam wirklich zum Problem, Marcus.
Ich dachte, diese rebellische Ader h�tten wir dir ausgetrieben.
Man muss tun, was man tun muss.
Ja.
Es wird h�sslich werden.
Das reicht jetzt.
Ich habe genug von diesem Vergangenheits-Geschwafel.
Hast du eine bessere Idee?
Er will nicht reden, okay.
Sch�n, vielleicht hat er keine Angst vor dem Tod.
Aber was ist mit Schmerzen?
Mal sehen, wie du mit fehlenden K�rperteilen klarkommst.
H�r zu, ich will sie auch finden.
Geh mir aus dem Weg.
Es gibt keinen Grund, schlampig zu werden.
Halt den Mund und verschwinde!
Runter damit!
Wie du willst.
Keine Bewegung!
Eli!
Halt!
Vielleicht ist dein Leben dir egal, aber wie sieht es mit dem von anderen aus?
Gib ihm die Pillen.
- Gib ihm die Pillen! - Was soll es sein?
Gib sie ihm einfach!
Der alte Mann ist dem Ende nahe.
Wie lautet deine Antwort?
Gib ihm die Medizin.
Das ist nicht die Antwort, die ich suche. Versuchen wir es noch mal.
Gib sie ihm!
Du Bastard!
Was f�r eine Schande.
Was willst du jetzt machen?
Mich anschreien?
Schau dich an.
Du bist erb�rmlich.
Der Ruhestand w�rde dir gut stehen.
Zu schade, dass du es nicht so weit schaffen wirst.
Und jetzt...
Zum letzten Mal, wo ist sie?
Du bist nur eine Leiche, die darauf wartet zu sterben.
Scheint dein Gl�ckstag zu sein.
Hallo.
Ja, Sir. Er ist gerade hier.
Nein, er weigert sich zu reden.
Ich kann verstehen, dass das eine Entt�uschung f�r Sie ist.
Es tut mir leid, Sir. Aber Eli ist im Moment...
...nicht verf�gbar.
Er und Cordelia sind fortgegangen.
Nein, sie werden nicht so bald wiederkommen.
Ich verstehe.
Betrachten Sie es als erledigt.
Danke, Sir, das ist sehr nett von Ihnen.
Rufen Sie mich in 10 Minuten an und ich werde Ihnen die Details liefern.
Nun...
Gute Neuigkeiten.
Wieso, sollst du aufh�ren?
Du hast Gl�ck.
Deine Dame in Not darf leben.
Nur eine Sache...
Und sie schicken dich in einer Kiste zur�ck nach Gibraltar.
Eine Restschuld ist offen, Kollege,
und du musst sie bezahlen.
Das ist gut. Wie viel?
Einfach alles. St�ck f�r St�ck.
Und das Beste ist, ich darf die Auftragsgelder behalten.
Du hattest recht. Das Gl�cksgef�hl ist Erf�llung bei der Arbeit.
Und jetzt verabschiede ich dich.
Das war dumm.
Hilf mir hoch.
Setz dich.
Applaus, das war ein guter Schwindel.
Ich brauche sie trotzdem noch.
Und ich hatte nur Gl�ck dieses Mal.
Und als du den Job nicht erledigt hast, war ich schon so gut wie tot.
Du wusstest das.
Und dass du das zugelassen hast, ist sehr entt�uschend, Marcus.
Du wei�t genau, es hei�t, entweder du oder sie.
Und da gibt es keinen Ausweg.
Also, zum letzten Mal, sag mir, wo sie ist.
Du kennst die Antwort.
Du warst ihr damals egal und du bist ihr jetzt egal.
Du irrst dich.
Du hast ihr gesagt, womit du dein Geld verdienst.
Nadine wusste es nicht. Das ist der Unterschied.
Ich wei� nicht.
Vielleicht hast du recht.
Ich m�chte einfach nur zwei Tassen Kaffee machen.
Das ist alles.
Nicht identifizierte kaukasische Frau wurde im Victoria Harbour gefunden.
Die Beh�rden von Hongkong entschieden auf Tod durch Missgeschick.
Okay?
Ich wollte nie, dass es so kommt.
Jetzt verschwinde, bevor ich meine Meinung �ndere.
Er wird dir das nicht abkaufen.
Ich sch�tze, das ist ab jetzt mein Problem, oder nicht?
Geh.
Geh schon, Marcus.
Alles okay.
Alles ist gut.
Sie werden uns nicht mehr st�ren.
Wir m�ssen aber los.
Ich brauche nur einen Moment.
Ich muss mich nur kurz ausruhen.
Das wird aufregend, wir fangen ein neues Leben an.
Ich hatte nie Angst vor dem Tod.
Er hat schlie�lich f�r immer Bestand.
Aber Liebe...
...h�lt nur f�r einen Moment.
Das ist alles, was ich wollte.
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