All language subtitles for Spy.City.S01E02.Raeuber.und.Gendarm.German.DL.WEBRip.x264-4SF_ger

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French Download
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(Mann) Fielding Scott? -Ja?

Würden Sie mitkommen, Sir? -Gehen Sie wieder nach Berlin.

Sie haben einen Briten getötet.

Er wollte mich umbringen. -Das ist Beethoven?

Er arbeitet mit den Sowjets an ihrem Raumfahrtprogramm.

Er hat ein Leitsystem entwickelt für einen ballistischen Flugkörper.

Gut, dass du da bist.

Eine Stadt, vier Armeen. -Das gibt ihr Charme.

Wir kommen auf kürzestem Weg durch die amerikanische Zone.

Severine, es tut mir so... -Darauf habe ich 14 Monate gewartet!

Die Stasi überwacht mich ständig.

*Röcheln*

(Scott) Wir ziehen es heute durch. Kein Team. Nur du und ich.

Sind Sie wahnsinnig?

Was haben Sie sich dabei gedacht?

(Petrie) Was hatten Sie und Madame Bloch denn vor?

Man schleust Spitzel nicht im Alleingang raus.

Und was ist mit den Amerikanern?

(Scott) Eine Stunde früher und...

(Petrie) Man braucht ein ganzes Einsatzteam!

Und nicht nur zwei Wirrköpfe.

Madame Bloch und ich waren absolut in der Lage, das Projekt...

Sagen Sie das denen in London. Ich bin unschuldig.

Ich gebe Ihnen die Schuld, Scott. -Ich gebe mir selbst die Schuld.

Was ist mit dem Gyroskop?

Weg.

(seufzt) Natürlich.

Ich stelle mich London.

Ich übernehme die volle Verantwortung, Sir.

Madame Bloch hat die Entscheidung nicht getroffen.

Dennoch, fürs Protokoll:

Niemand außer ihr wusste davon.

Abgesehen von Ihnen natürlich.

Danke. Nach Ihnen.

Kommen Sie.

*kraftvolle, dramatische Musik*

(Mann) Die berichten darüber mit unverhohlenem Jubel

und ohne jede Zurückhaltung.

Was für ein Triumph! Sie dürfen seine Erfindung behalten.

Gott weiß, welche Folgen das haben wird.

Waren das die Sowjets? -Ja, zweifellos, mit Hilfe der Stasi.

Wir sollten alles mitbekommen. Wir konnten rein, wir konnten raus.

Das ist eine Warnung, auch an andere deutsche Wissenschaftler:

"Wer versucht, in den Westen zu fliehen, den töten wir,

und seine Familie."

Aber woher bekamen sie die Information,

den genauen Termin für unseren Zugriff?

Den kannten nur Sie und die Französin.

Die Stasi folgte ihm.

Jemand muss ihnen von unserem Interesse an Beethoven erzählt haben.

*er schenkt ein Getränk ein*

Sie waren eine liebenswerte Familie. -Es herrscht Krieg, Scott.

Er mag kalt sein, aber es bleibt dennoch ein Krieg.

Und jeder Krieg fordert Opfer. Unweigerlich.

Ich hätte Sie informieren müssen.

Die Sache war höchst seltsam, und ich...

Beethoven und ich wären fast von der Stasi verhaftet worden.

Ich wurde beschattet, die Vopo hielt mich fest, es wurde brenzlig,

mir blieb nur der Alleingang.

Ich sollte wieder zurück nach Berlin.

Wer hat Beethoven und seine Familie auf dem Gewissen? Ich finde ihn.

Zu riskant, Scott.

Erst Haldane, jetzt Beethoven.

Berlin ist eine Schlangengrube. Kompliziert.

Machen wir es nicht noch komplizierter.

(Scott) Würde sich das Risiko nicht lohnen?

Sie geben mir etwas Spielraum, ein Budget, Befugnisse, und ich ...

Bedaure... -Ich bin mir da nicht so sicher, Ian.

Scott hat nicht ganz unrecht. Jemand muss ihn verraten haben.

Schicken Sie ihn wieder nach Berlin.

Aber achten Sie darauf, dass keine Gefühle Ihr Urteilsvermögen trüben.

Das tun sie nie, Sir.

Aber lassen Sie es mich bitte auf meine Weise angehen.

Einverstanden. Finden Sie auf Ihre Art und Weise den Verräter.

Und dann töten Sie ihn. Das ist Ihre Pflicht.

Oder sie.

Ich würde diese Französin genauer unter die Lupe nehmen.

*ruhige Musik*

Danke.

*Schlüssel klimpern*

*tiefes Durchatmen*

*leises Ächzen*

*spannungsvolle Musik*

*lautes Klopfen*

Sie sind weg. Vielleicht verhaftet.

(Scott) Wieso denn?

(Severine) Sie sollten doch vorbereitet sein.

Ich suche einen Mann und finde ihn nicht.

Sein Name ist Klaus Fiesler.

Ich muss ihn finden. Kannst du mir helfen?

(leise hallend) Ich muss ihn finden. Kannst du mir helfen?

Sie sind weg.

(Scott) Wieso denn?

Ich habe noch immer dieses Bild vor meinen Augen.

Alle drei zusammen.

Wo lag unser Fehler?

Was ist da passiert?

*Jazz-Musik im Hintergrund*

Beethoven und ich wurden überrascht, im Wald von der Stasi.

Darum wolltest du so schnell handeln. -Nur war es schon zu spät.

Manchmal ist sie einfach unerträglich,

die Grausamkeit in unserem Beruf.

Ich habe diesen Fiesler gefunden, den du suchst.

Du hast ihn gefunden? -Nein. Nur eine Akte.

Ein Russe wurde verhört. Dabei fiel sein Name.

Ein Russe? Dann ist es nicht dieser Mann.

Bist du dir da so sicher? -Das muss ein anderer Fiesler sein.

Es gibt keinen Bezug zu Russland.

Es gibt eine Verbindung zu Paris, und die ist wichtig.

Was hat Fiesler '44 in Paris getan?

Es gibt keinen Russland-Bezug.

Ich hake da mal weiter nach.

Und wer ist dieser Dalar? -Dahar. Ein Kontakt aus Beirut.

Arrangieren Sie ein Treffen mit ihm und Scott. -Warum?

Es könnte nützlich sein. -Und wenn sich Scott weigert?

Das wird er nicht. -Und wieso?

Weil das mit Simon Haldane zu tun hat. Sagen Sie ihm das.

Ich frag ihn, aber ich kann nichts versprechen.

Ich habe Vertrauen zu Ihnen, Conrad.

Sie waren doch Waffenbrüder. Sie schaffen das.

Hat das was mit einem Foto zu tun?

Vereinbaren wir einfach ein Treffen und warten ab.

(Scott) Was soll ich davon halten? -Sie wissen genau, was das ist.

Sie bleiben in Berlin aus irgendeinem hanebüchenen Grund?

Und das nach dem Beethoven-Fiasko. Ein unverzeihliches Desaster.

Warum reißt Ihnen London nicht den Kopf ab?

Weil mir London keine Schuld gibt. -Ach, Scheiße!

Sie wollten Beethoven früher rüberholen.

Nicht früh genug. Er war entlarvt.

Ich konnte nichts mehr machen.

Scott, was soll das?

Was geht hier tatsächlich vor?

London braucht mich einfach in Berlin. Das geht hier vor.

Da steht, Sie sollen jede Unterstützung erhalten,

die wir hier in Berlin leisten können.

Und ein unbegrenztes Budget!

So eine verdammte Carte blanche besitze nicht mal ich, Scott.

Ich glaube, da steckt noch mehr dahinter.

Wie überraschend.

Ich war gleich misstrauisch, als man Sie zurückschickte.

Deshalb hab ich in London angerufen. Ihre Geschichte geht nicht auf.

Wissen Sie, was ich meine?

Nachdem Sie Simon Haldane getötet haben,

wurden Sie entlassen und angeklagt wegen Mordes, hab ich gehört.

Wie kommt es, dass Sie wieder hier sind?

Woher haben Sie auf einmal so viel Macht und Einfluss?

Der Dienst endet nie. Das wissen Sie am besten.

Aus welchem Loch sind Sie nur gekrochen, Scott?

Was ist hier wirklich los?

Sehen Sie, dieses Telex da ist von C.

Ganz offiziell.

Aus der obersten Etage.

Höher geht's nicht.

Sie sind ein Lügner.

Das klingt nach einer schwerwiegenden Beleidigung, Sir.

Hallo.

Hallo.

Ich wollte nur die Luftfahrtpläne zurückbringen.

Ich muss los.

Dann bis morgen. -Bis morgen.

*lebendige Jazzmusik*

Ich kann es machen, auch wenn ich mich nicht drum reiße.

(Mann) Na dann los.

Es passt nicht gerade in unser Gesellschaftsbild,

dass es so etwas wie eine Unterwelt gibt.

Aber genau das hat mich eben daran interessiert.

Diese Menschen ans Licht zu holen

und sie Seite an Seite mit unseren Funktionsträgern zu zeigen

und es dann dem Betrachter zu überlassen,

ja, wie sie zuzuordnen sind.

*gedämpfter Gesang mit Gitarrenbegleitung*

(Reinhart) # Wir Ochsen saufen Wasser.

# Der Schäfer trinkt den Wein.

# Sie lassen uns nichts pflanzen,

# ersticken Saat im Keim.

# Wie damals in den Schanzen

# schießt man immer auf die Kleinen.

# Ich hab gedacht, es wär so weit, es wär vorbei.

# Ich hab's gehört im Radio,

# die ganze Stadt lag lahm.

Fräulein Farber?

Dürfte ich Sie sprechen?

Ja.

Gut.

Könnten wir uns morgen treffen?

Ihre Ausstellung war wunderbar.

# Und es bricht mir das Herz.

# Doch es bricht mir die Stimme nicht.

# Weil ich mit Worten schlage, schlagen ihre Knüppel mich.

# Und du weinst bitt're Tränen,

# weil meine Augen blau.

# Doch ich halt meine Schnauze nicht,

# die sie mir verhau'n.

# Doch ich halt meine Schnauze nicht,

# die sie mir verhau'n.

*Schlussakkorde*

(Frau) Ja, recht hast du!

(Frau) So was brauchen wir!

*Pfiffe und Jubel*

Mein Chef hat hier vor zwei Tagen seine Brille liegen lassen.

Ist sie aufgetaucht? -Wie war sein Name?

Fielding Scott.

Wir hatten keinen Gast mit diesem Namen in beiden Nächten.

Er ist Engländer, gutaussehend, dunkle Haare.

Darf ich Ihnen eine anbieten?

Nun... ja, hier war ein englischer Herr vor zwei Tagen,

aber er hieß nicht Herr Scott.

Natürlich nicht. Vielleicht verwendet er einen anderen Namen.

Um nicht aufzufallen. -Verstehe.

Wir wissen nie, wann die zwei ein Zimmer benötigen.

Die zwei? -Ja, es ist alles sehr kurzfristig.

(Farber) Sie wollen gar kein Foto? (Scott) Nein.

Ich war nur von der Ausstellung begeistert.

Kennen Sie die Leute auf den Fotos? -Ja.

Ich hab lange an dem Buch gearbeitet.

Könnten Sie mich mit ihnen bekannt machen?

Und warum sollte ich das tun? -Es könnte hilfreich sein.

Ich kenne Galeristen, Ausstellungsmacher,

alle mit Beziehungen.

Ich kann Sie vorstellen. -Und was bringt mir das?

Es gefällt mir hier.

Das ist meine Heimat.

Drei Millionen Menschen sind in den Westen geflohen.

Ist das nicht der Grund für die Spannungen?

Ich frage mich, wie lange die Sowjets da noch tatenlos zusehen werden.

Ich bleibe.

Viele Menschen leben gerne hier.

Es ist besser, als es mal war. Denken Sie darüber nach.

Ich wollte Sie nicht ... -Wer genau sind Sie, Mr. Scott?

Nur ein britischer Diplomat.

Und momentan arbeite ich in Berlin.

Ein Diplomat?

Nun, Mr. britischer Diplomat, ich behalte zwar sicher meine Adresse,

aber ich verdiene mir immer gerne etwas dazu.

Sehen Sie mal.

Oh, danke.

Wer ist das?

Er war SS-Offizier.

Er wohnt hier im britischen Sektor,

unter einem falschen Namen, nehme ich an.

Vielleicht könnten ja Sie und Ihre "Freunde" helfen, ihn zu finden.

Ich versuch's.

(Farber) Ich kenne auch ein paar Veteranen.

Nur ein Vorschuss, nichts weiter.

Zur Deckung Ihrer Unkosten und Ähnlichem.

Das ist sehr großzügig.

Ich bin von Natur aus großzügig.

Dann könnte mir die Zusammenarbeit mit Ihnen vielleicht Spaß machen.

Ja, von meinem Einsatz auf Zypern, 1955.

Im Einsatz? Waren Sie davor Kriegsfotografin?

Ja.

Ich kam leider in die Nähe einer EOKA-Bombe.

Zypern ist gefährlich.

Glück im Unglück. Ich könnte tot sein.

Schön, dass Sie es nicht sind.

Hallo! Ja, ich brauche morgen einen Flug nach Hamburg, bitte.

Ja.

Und ein Hotelzimmer.

Nur für eine Nacht.

Der Name ist Fielding Scott.

S-C-O-T-T.

Ja.

Danke.

Mr. Scott. Sehr erfreut. Ich bin Ahmed Dahar.

Mein amerikanischer Freund wollte dieses Treffen.

Ich arbeite in Beirut, als unabhängiger Vermittler.

Ich war noch nie in Beirut. -Aber Freunde von Ihnen.

Wirklich? -Ja, vor allem einer:

Simon Haldane.

Entschuldigung, aber inwiefern betrifft das mich?

Könnte gefährlich für Sie werden. -Erklären Sie es mir.

Es hat mit Simon Haldane zu tun. Und der Fotografie.

Davon weiß ich nichts. Haldane ist tot.

Machen Sie sich klar, wie eng Sie mit Haldane verbunden sind...

Haldane hatte also ein Geheimnis, und es geht dabei um eine Fotografie?

Danke für Ihre Information.

Großer Gott.

*dezente Klaviermusik*

Ich trainiere meine Leber. -Wenn's hilft.

Zwei Scotch, bitte.

Großer Gott! Beethoven!

Mein Gott, was für eine Katastrophe der Extraklasse!

Ich weiß, er war dein Freund.

Aber woher wussten die es?

Jemand hat ihn verraten.

Aber wer? Es waren alle eingeweiht.

Und einer von uns hat wohl geplaudert.

Ja, alle wussten Bescheid: Amerikaner, Franzosen, Briten.

Du warst früher dort. Hat dich jemand dabei beobachtet?

Das ist unwichtig.

Sie wurden beschattet. Die Stasi wollte sie.

Wie konnte die Stasi davon erfahren?

Verflucht! Keine Ahnung!

*Conrad seufzt*

Deshalb bin ich hier.

Ehrlich gesagt durfte ich nur wieder nach Berlin,

um den Verräter zu finden.

Der MI-6 hat mich gefeuert.

Du hast Haldane getötet. -Oh ja, ich hab Haldane getötet.

Ich ermorde einen Kollegen aus Jux und Tollerei!

Ich bedanke mich. -Danke.

Wie lief das Treffen? -Mit Dahar?

Ich weiß nicht so recht.

Er wollte mich wohl warnen.

Merkwürdig. Es gibt wohl eine Verbindung zu Simon Haldane.

Haldane interessiert mich. -Ja? Warum?

Nun, Dunn interessiert sich für ihn. Er sucht fehlende Informationen.

CIA Informationen.

Was hast du Haldane übergeben? -Ich weiß nicht.

War es vielleicht ein Foto?

Schon möglich.

Dahar hat ein Foto erwähnt.

Ich denke, es gibt eine Verbindung zwischen Beethoven und Haldane.

Dunn sucht ein Foto, das weggekommen ist.

Mehr sagt er mir nicht.

Mehr weiß er wohl selbst nicht.

Aber ich soll es finden.

Unbedingt. Top secret.

Deshalb bist du in Berlin. -Hm...

Jeder hat seinen Auftrag.

Was ist aus dem Umschlag geworden?

Weiß ich nicht.

Auf der Flucht hab ich alles liegen lassen.

Hm.

Bedauerlich.

Massenflucht durch den Eisernen Vorhang.

Täglich stehen in Berlin Tausende Menschen Schlange.

Sie riskieren ihr Leben, um der hoffnungslosen Lage zu entkommen,

die in Ostdeutschland herrscht.

Nur die Besten und Klügsten kommen rüber.

Gott, so viele Menschen.

Nach Abnahme der Fingerabdrücke werden die Neuankömmlinge erfasst...

Lange kann es so nicht weitergehen, oder?

...an dem sie die nächsten Schritte abwarten.

Da die Menschenflut mit jedem Tag weiter anschwillt, wird es eng.

Jung und Alt leben zusammengepfercht...

Alles gut? -Ja. Danke.

Die tägliche Körperpflege kann dabei von unschätzbarem Wert sein...

Elisa? -Ja?

Sie können mit Sorgen immer zu mir kommen.

Ja. Danke, Sir.

*bedrohliche Musik*

Ulrike Farber.

Herr Gustl ist im Clubraum unten.

Den Flur runter und links.

Danke.

Herr Gustl?

Henni Voss ist ein Freund von mir.

Nur deshalb hab ich diesem Treffen zugestimmt.

Er ist Ihr Onkel? -Ja.

Onkel Henni, mein Lieblingsonkel.

Sagen Sie mir bitte noch mal Ihren Namen.

Ulrike Farber.

Ich habe ein ganz bestimmtes Anliegen.

Und Onkel Henni meinte zu mir, Ihr Club,

also Ihre Vereinigung, wäre meine beste Möglichkeit.

Dieser Mann heißt Klaus Fiesler.

Ich glaub, er war in der SS.

Er lebt in Berlin.

Aber vielleicht könnte ja einer Ihrer Kollegen... Kameraden,

mir weiterhelfen, wie ich ihn am besten erreichen könnte.

Darf ich fragen, warum?

Im Übrigen ist mir dieser Mann nicht bekannt.

Also er verkehrt nicht hier.

Es geht da um eine Erbschaft.

Also da ist Geld im Spiel.

Und, ähm, wir würden natürlich auch einen Finderlohn zahlen.

Es handelt sich dabei um eine höhere Summe.

Verstehe.

Darf ich dieses Foto behalten?

Ich... könnte mich umhören.

Oh, natürlich.

Danke schön.

*spannungsvolle Musik*

Für mich? -Ja. Ist es.

*Türklopfen*

Wir haben Fiesler. Hier ist die Adresse.

(Scott) Herr Landau! Einen Moment!

Ich bin zu spät. Tut mir leid.

Ich mache gerade zu, mein Herr.

Und wann machen Sie morgen auf?

Wir öffnen jeden Tag Punkt neun Uhr.

Danke. Dann bis morgen.

Ja, bis morgen.

*gedämpftes Plätschern und Jazzmusik*

Madame Bloch.

Ich liebe es, wenn du aus der Dusche kommst.

Ach ja? -Mhm.

Hm?

Mm! Steht dir gut. -Du solltest dich auch ausziehen.

Mal sehen. -Warte nicht zu lang damit.

Bevor das außer Kontrolle gerät, muss ich dir was sagen.

Erzähl schon.

Ich hab ihn gefunden.

Wo ist er?

*spannungsvolle Musik*

*unverständlich*

Bedaure. Ich weiß nicht, wovon Sie da reden.

*lauter Schuss*

*Stöhnen*

Konnten Sie Fotos machen?

Ja.

Aber dann habe ich Schüsse gehört.

Dachte ich jedenfalls.

Sie haben nicht erwähnt, dass so etwas passiert.

Weil ich nicht damit gerechnet hatte.

Was war ihr Motiv?

Sie sagt, Fiesler hätte ihren Mann zu Tode gefoltert in Paris, 1944.

M-m. Nein, hat er nicht.

Wie bitte? -Hat er nicht.

Wieso denn nicht?

Die Sowjets haben Fiesler '43 in der Nähe von Kiew gefangengenommen.

Man hat ihn '52

über einen Gefangenenaustausch wieder eingebürgert.

Er kann '44 nicht in Paris gewesen sein.

Oder?

Woher wissen Sie, dass er in Russland war?

Von seinem SS-Kumpel, Fabian Salus.

Verflucht.

(Scott) Conrad?

Ja, Fielding Scott.

Ich hab da ein kleines Problem. Ich brauch dich allein.

Aufräumarbeiten.

In der... Wie ist die Adresse?

Bertrandstraße.

Bertrandstraße.

21. -21.

Charlottenburg. -Charlottenburg.

Ja, ich warte.

Danke.

Sie sollten gehen.

Ach und ich möchte ihn treffen, diesen Fabian...

Salus. -Ja. Ja, den Freund.

Ich arrangiere das.

Bringen Sie Geld mit. -Ja.

*Winseln*

Übrigens, in der Küche ist ein Hund. -Scheiße!

Wollen Sie ihn? -Nein! Der Hund ist Ihr Problem.

(Scott) Danke für die Hilfe.

Es war ein Notfall.

(ächzt) Ihr habt doch eine Abteilung für so was.

Die gilt als erstklassig.

*Ächzen*

Kann das unter uns bleiben? Ginge das?

Ja, ich denke schon.

Wer war er? -Ein SS-Offizier.

Dein Fall? -Nicht so ganz.

Aber er hat mit Beethoven zu tun.

Beethoven? Im Ernst?

Wie? -Ich sag's dir, wenn ich mehr weiß.

Na gut, ich sollte gehen.

Willst du vielleicht 'n Hund?

Ehrlich gesagt wollte ich schon immer einen Hund.

Hey!

Hey, mein Kleiner!

Wie heißt du denn, hm?

Willst du mit mir kommen? Ja?

Komm!

Und da rein! *Conrad schnalzt*

Ich schulde dir was.

Ja, das tust du.

*düstere Musik*

Fielding Scott. -Die Herrschaften erwarten Sie.

Links, im Clubraum. -Danke schön.

*leise militärische Chormusik*

Alles gut? -Nicht gerade mein Lieblingsort.

Versteh ich gar nicht.

Manfred Gustl.

Fielding Scott. -Hallo!

Fabian Salus.

Danke, dass ich hier sein kann.

Wollen wir uns nicht setzen?

Natürlich. Ich bin zwar dabei,

aber er wird Ihnen besser weiterhelfen können.

Sie waren mit Klaus Fiesler im Krieg?

Ja, wir waren im selben Regiment.

Bevor er in Gefangenschaft kam.

Er war also nie in Paris stationiert?

Nein.

Gustl war mal in Paris stationiert.

Aber wir armen Schweine mussten nach Russland.

Erzählen Sie mir von Fiesler.

Natürlich.

Zeit ist Geld.

Und Information hat ihren Preis.

(Salus) Danke.

Sie dürfen nicht vergessen,

dass Klaus Fiesler zehn Jahre in Russland war.

Und sieben davon nach Kriegsende.

In derart langer Zeit kann einem viel widerfahren.

Bei unserem Wiedersehen war er nicht mehr der Klaus, den ich kannte.

Wir waren ja alle nicht mehr die, die wir mal waren.

Natürlich.

Klaus war sehr... verschlossen.

Er hatte kein Geld, konnte aber sein Geschäft eröffnen.

Das Reisebüro Landau. Ich war dort.

Er hatte sich auf Ostflüchtlinge spezialisiert.

(Scott) Glauben Sie, er wurde abgeworben oder umerzogen?

(Salus) Das weiß ich nicht.

Herzlichen Dank. -Wer ist der Engländer, Fabian?

Was macht er hier? -Haben Sie Neuigkeiten über Klaus?

Nein, er ist verschwunden.

# Ich hatt' einen Kameraden.

(andere stimmen ein) # Einen bess'ren findst du nicht.

Wir haben noch 'ne Verabredung. -# Die Trommel schlug zum Streite.

(Scott) Ich danke Ihnen. -# Er ging an meiner Seite,

# in gleichem Schritt und Tritt...

*Scott atmet tief durch*

Was hast du im Krieg gemacht, Mr. Scott?

Ich war Soldat.

Commander.

Triffst du noch deine alten Kameraden?

Nein.

Aber all diese Soldaten bleiben in Kontakt.

Wehrmacht, Nazis, SS.

Man vergisst schnell, dass der Krieg erst 16 Jahre zurückliegt.

Sie führten uns zu Fiesler.

Hilfreiche Menschen im Osten.

Interessant. -Ja.

Es ist interessant zu erfahren, wohin die Menschen gehen.

Du fliehst aus dem Osten und findest eine neue Heimat im Westen.

Aber du hast weiterhin Verwandte in der DDR.

Einen Bruder, Tante.

Deine Eltern, Großeltern.

Darum ist es nützlich für den Staat zu wissen, wo die Menschen landen.

Ein gutes Druckmittel.

Die Familie.

Und du glaubst, das hat Fiesler gemacht?

Im Auftrag der DDR? -Und auch für die Sowjets, ja.

*Grillenzirpen*

Wieso hat diese Frau ihn getötet? Er war doch nie in Paris.

Das weiß ich nicht.

Ich werde sie das fragen.

Danke.

Hör zu...

Ich schätze deinen Einsatz.

Ich melde mich sicher mal wieder.

Ein hübsches Sümmchen ist mir immer willkommen.

Taxidienst inbegriffen.

*Türglocke*

Fiesler ist verschwunden. (Severine) Davon weiß ich nichts.

Gibt es Neuigkeiten zu Udo Hoff? Mehr will ich nicht wissen.

(Akzent) Wir suchen noch nach Hoff.

Ich habe ihn gesehen. -Wo?

Unwichtig. Aber er ist im Osten.

Ich brauche Informationen.

Ich kann Ihnen da kaum helfen.

Dann kann ich Ihnen nicht helfen. -Madame, bitte!

Er ist im Osten. Sagen Sie mir, wenn Sie ihn haben.

Können Sie etwas über Fiesler in Erfahrung bringen?

Bringen Sie mir erst Udo Hoff.

*ruhige Musik*

*Klicken*

Das find ich schön. Alles so friedlich.

Nun, hier sind wir unter uns.

Ideal für ein Gespräch unter vier Augen.

Ich will dir ein Foto zeigen.

Du hast mich also beschattet.

Ja.

Dich und Fiesler, etwa zwei Minuten, bevor du ihn getötet hast.

Niemand wird ihn vermissen. Das versichere ich dir.

Was, den Mörder deines Mannes?

Hast du eine Zigarette?

Klaus Fiesler war niemals in Paris.

Ich weiß.

Er hat deinen Mann nicht getötet?

Nein.

Das war ein Mann namens Udo Hoff.

Ich suche ihn noch immer. -Udo Hoff?

Wieso hast du dann Fiesler ermordet?

Weil er...

Weil dieser Mistkerl angefangen hat, mir das Leben zur Hölle zu machen.

Dann hast du mich also benutzt, um Fiesler zu finden.

Und du hast mir nachspioniert. -Erzähl mir, was hier gespielt wird!

Fiesler hat auf Zuruf zeitweise für den KGB gearbeitet.

Sie haben ihn '52 eingeschleust,

als er aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurückkam.

Ich dachte, er könnte nützlich sein. Er war mal bei der SS.

Woher kanntest du ihn?

Über einen sowjetischen Agenten, den wir aufgebaut haben.

Und der hat mir von Klaus Fiesler erzählt.

Wie lautet der Name des Agenten? -Wir konnten ihn nicht etablieren.

Du sagst mir sofort den Namen!

Er hieß Lubkov.

Lubkov.

Lubkov hat mich Fiesler vorgestellt.

Er meinte, er könne mir helfen.

Dabei hatte er andere Pläne.

Er wollte im Gegenzug Informationen von mir.

Was für Informationen? -Geheime natürlich.

Und hast du die geliefert? -Nein!

Aber er war hartnäckig. Sehr hartnäckig.

Er begann mir zu drohen.

Es war besser, dass... dass er verschwand.

Für immer.

Ich kannte nicht mal sein Versteck oder seinen Namen,

seinen nom de plume, ich...

Ich musste dich fragen.

Hast du Klaus Fiesler Informationen über Beethoven gegeben?

Über Beethoven? Was? Ich?

Bist du verrückt? Hältst du mich für verrückt?

Nicht verrückt, aber vielleicht besessen.

Besessen von der Jagd auf Udo Hoff.

Ich verrate mein Land nicht. -Beethoven war Deutscher.

Wir sind Alliierte, Verbündete auf derselben Seite.

Schon mal was davon gehört?

Die Sache mit Fiesler war ein Fehler, ich weiß.

Er wollte die Kontrolle über mich. Ich hab zu wenig Distanz gewahrt.

Ich hab einen Fehler gemacht und ihn beseitigt.

Ehrlich gesagt, hab ich ihn beseitigt.

Es hätte keinen Unterschied gemacht.

Fiesler hatte viele Feinde.

Irgendwann hätte ihn ohnehin jemand getötet.

Verzeih mir, Fielding.

Ich war...

Du hast recht. "Besessen" ist das richtige Wort.

Ich hab nicht nachgedacht.

Ich hätte dich einweihen sollen. -Ich hätte das für dich erledigt.

Dein Alleingang war Wahnsinn, viel zu riskant.

Du hättest mir sagen können, dass du mich beschattest.

Und? Wie verfahren wir weiter?

Die Person finden, die Beethoven verraten hat.

Du weißt jetzt von meinem Mord.

Du hast Beweise, Augenzeugen.

Du hast deinen Schal abgenommen?

Mir war zu warm. Wieso?

Nur so.

Wie du gesagt hast, niemand wird Fiesler vermissen.

Aber irgendjemand hat einmal gesagt:

"Wissen ist Macht."

Ich will keine Macht über dich.

Vielleicht kann dir das mal nützlich sein.

Ich will keine Macht.

Ich will dich.

Ja, dich.

Gut.

Beruht auf Gegenseitigkeit.

*energiegeladene Musik*

Untertitel: Subtext Berlin, 2020

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.