All language subtitles for STEVIE WONDER - Songs In The Key Of Life (Classic Albums) (1997) -Ger

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Original subtitles

Der Titel des Albums Songs In he Key Of Life

war f�r mich eine Herausforderung:

N�mlich ein Album aufzunehmen, das tats�chlich vom Leben erz�hlt.

Es ist einfach nicht m�glich,

alle Aspekte des Lebens abzudecken.

Motown wollte das Album fertig stellen,

um es alsbald zu ver�ffentlichen.

Das wollte ich nat�rlich auch.

Vor allem aber wollte ich,

dass es ein Ausdruck dessen war,

was und wie ich damals gef�hlt habe.

Er...

Er steckte seine gesamten Lebenserfahrungen...

in das Album Songs In he Key Of Life.

Und es hat einfach funktioniert!

lch war wirklich stolz darauf,

an diesem einzigartigen Album beteiligt gewesen zu sein.

Es gab vorher einfach nichts Vergleichbares.

Stevie wollte eine Nummer Eins.

Er war an jedem Aspekt der Entstehung des Albums beteiligt,

sei es produzieren, komponieren, performen oder spielen.

Dem Album liegt ein �bergreifendes, allgemeing�ltiges Thema zugrunde.

Es ist subtil, aber allgemeing�ltig.

Wir produzierten das Album in zwei Studios.

he Hit Factory in New York und CrystaI Sounds hier in Los Angeles.

ln den 30 Monaten im Studio

hatten wir diverse Musiker und Gasts�nger.

Es gab jedoch einige feste Musiker f�r einen Gro�teil der Songs.

Der Bassist Nathan Watts ist noch bei mir.

Die anderen Musiker habe ich seit 20 Jahren nicht gesehen.

Wir sind heute f�r den Film hier,

um ein paar Songs aufzunehmen...

und der guten Zeiten zu gedenken.

Seht selbst.

-Wie geht es dir?. Gut dich zu sehen. -lch wusste nicht, dass du kommst!

-Unglaublich! -Ja, das ist wahr.

Tut mir wirklich Leid, ich spreche deine Sprache nicht.

-Das Klassentreffen hab ich verpasst. -Das hier ist genauso gut.

-Mach dir nichts draus! -lch habe nicht mal das Zeugnis!

Wisst ihr warum? Wir waren auf Tournee.

lch war 17, als ich mich Steve anschloss.

Ohne Zeugnis wei� ich nicht einmal, ob ich den Abschluss geschafft habe.

Oh, mein Gott! Was f�r eine Vorstellung!

So werde ich nie einen Job Finden!

Es war eine Herausforderung f�r mich,

von m�glichst vielen Dingen zu schreiben,

um m�glichst viele Themen abzudecken,

dem Titel gerecht zu werden und seine Bedeutung zu erkl�ren.

lch hatte schon eine Menge Songs geschrieben.

Einige sind noch nicht ver�ffentlicht.

Allein schon der Titel war eine Herausforderung.

Genauso wichtig war es jedoch,

dass mir die M�glichkeit gegeben war,

als K�nstler meine Gef�hle durch Musik und Worte auszudr�cken,

und auch von den Personen umgeben zu sein,

die an diesem Projekt beteiligt waren.

lch traf John vor vielen Jahren,

als ich nach Kalifornien kam.

lch machte dort einige meiner ersten Aufnahmen

in dem Studio, das er damals mit seinem Partner betrieb:

Andrew - Es hie� CrystaI.

Und ich traf Gary bei Record PIant, L.A.,

als ich an dem Material arbeitete, das sp�ter Innervisions werden sollte.

Wir brachten die beiden zusammen und probierten aus,

ob wir als Team funktionierten. Zu unm�glichen Zeiten!

Gary arbeitete den einen Tag, John den anderen...

manchmal beide zusammen.

Letztendlich waren es diese beiden,

mit denen ich fast drei Jahre zusammen gearbeitet...

und Songs In he Key Of Life fertiggestellt habe.

F�r Songs In he Key Of Life, wie es Steve bereits erw�hnt hat,

waren wir viel zu sehr in unsere Arbeit vertieft,

als dass wir dabei objektiv h�tten bleiben k�nnen.

Und wenn ich heute so zur�ckblicke,

muss ich Steve wirklich daf�r danken, mir die M�glichkeit gegeben zu haben,

in die Musikgeschichte einzugehen, was wir nat�rlich nicht wussten.

Aber f�r einige ist dieses Album ganz klar ein Klassiker.

Es enth�lt eine Vision und Elemente,

die f�r seine Zeit charakteristisch sind.

Seine Worte und seine Musik jedoch sind geradezu zeitlos.

Es �berrascht einen also nicht, dass das Jahr 2000 nicht weit ist.

Man wird immer noch Sgt. Pepper oder Songs In he Key Of Life h�ren.

Vor allem mit diesem Album hat Stevie Wonder

ein Zeichen in der Musikgeschichte gesetzt.

Er hat uns n�mlich gezeigt,

dass auch Popmusik Kunst sein kann.

lch kann mir den Text nie merken!

Was den Song noch besser machte,

verdanken wir eigentlich dem Zufall:

Eines Tages nahm ich aus dem Studio...

ein Stellavox-Ger�t mit zu mir nach Hause.

lch brachte also dieses tragbare Aufnahmeger�t mit...

und sagte zu Yolanda: ''lch will Aishas Ger�usche aufnehmen,

die lnteraktion zwischen dir, mir und ihr.''

Aisha wusste nat�rlich nicht, was um sie herum geschah.

Dieser spezielle Schrei ist nicht von Aisha,

sondern der eines Babys, dessen Geburt wir aufnehmen durften.

Ein befreundeter Arzt hatte uns das erm�glicht.

Das hier ist Yolanda,

die sich lachend mit Aisha besch�ftigt.

Wir waren im Regency Apartment Hotel.

Sie hat auf der Kommode gespielt.

Sie hat herumgealbert, wie ein kleines M�dchen eben.

Jedes Mal, wenn ich es h�re, konzentriere ich mich auf... sie!

Tut mir Leid, aber so ist es.

Es ist eben lustig, sie �ber mich reden zu h�ren.

Wenn sie dann lacht und sagt: ''Klingt, als sagte sie: 'Hau mich!'''

-Die Stelle hasse ich. -Sie ist die beste!

Sie sagt: ''Hau mich!'' lch wei� nicht, warum.

Wir haben unser Kind nie geschlagen. Das schw�re ich dir.

lch wusste, dass der Song gut war. Aber solch ein Erfolg...

Es war einfach gigantisch.

Die Mundharmonika war da falsch, hab ich nie korrigiert.

Fahr doch mal zur�ck, nur ein St�ckchen.

Lass uns das l�schen. lch will es nie wieder h�ren.

Das ist, als striche man die ''S'', stimmt's, Steve?

Jetzt nur die Harmonika!

-Hab ich fr�her nie geh�rt! -lch gestehe den Fehler.

Weg damit!

'72 kam aIking Book, '73 dann Innervisions

und '7 4 FuIfiIIingness First FinaIe.

Wir waren also absolut bereit f�r dieses Album.

Doch statt der Ver�ffentlichung im selben oder folgenden Jahr...

brauchten wir noch ein volles Jahr.

F�r jede PlattenFirma gilt:

Wenn man f�r ein Album kalkuliert und ein Budget aufstellt,

und man wei�, dass noch drei weitere folgen,

bedeutet es eine Menge Arger, wenn man sich ein Jahr versp�tet.

ln dem Jahr, als er Songs In he Key Of Life machte,

lief zu meinem gro�en Pech...

sein Vertrag aus.

Die Beziehung zwischen Berry und mir

war immer eine ehrliche und sehr direkte Beziehung.

Seit ich klein war, habe ich meine Meinung ge�u�ert.

Und nicht immer war es das, was er h�ren wollte.

Genauso sagte auch er mir Dinge, die ich nicht immer h�ren wollte.

Aber er war stets ehrlich, wie ich es auch war.

Er bekam 13 Millionen Dollar von mir.

13 Millionen waren in jenen Tagen sehr viel Geld.

Sehr viel Geld.

Aber es bedurfte eben eines Vision�rs wie Stevie,

um zu begreifen, was eine angemessene Situation ist.

Ein guter Gesch�ftsmann ist,

wer die Dynamik des Gewinns versteht. Darum geht's doch.

lch h�rte, dieser Deal sei einzigartig. Eine noch nie gezahlte Summe!

Es war 1976, und ich musste es einfach tun.

lch durfte Stevie auf gar keinen Fall gehen lassen.

Daran dachte ich erst 1959 und '60, als ich in Europa gelandet war.

lch h�tte fast Selbstmord begangen. Es war eine sch�ne, aber harte Zeit!

Ans Geld dachte ich erst, als ich 7 Jahre Schulden abzahlte.

lch denke, er trug dazu bei,

das Konzept des K�nstlers als Superstar zu verfestigen...

Eines K�nstlers, den man ernst zu nehmen hatte.

lch glaube, Stevie wusste und sp�rte, dass er es machen musste.

Das beste Beispiel daf�r ist Picasso.

Unglaublich!

Man kann sein Schicksal selbst bestimmen!

Es ist eine schreckliche Vorstellung, 70 zu sein...

und mit einem 24-j�hrigen Agenten �ber einen Gig verhandeln zu m�ssen.

Das wollte ich auf keinen Fall!

lch habe nicht wirklich daran gedacht, was das Ganze kosten w�rde,

oder ob man die Summe m�glicherweise etwas senken sollte,

um sie der Situation des Musikmarktes anzupassen.

Dar�ber habe ich nicht nachgedacht.

lch hatte die Hose voll.

Gl�cklicherweise war er mutig genug, die Gunst der Stunde zu nutzen,

die Herausforderung anzunehmen und zu sagen:

''lch glaube an das, was er tut.

lch kann das Risiko eingehen.''

Und wissen Sie was? Er war ein kluger Mann.

Es war einfach ein Meisterwerk.

Man kommt von ViIIage Ghetto Land...

zu Sir Duke und dann zu I Wish,

das wirklich unglaublich gut ist.

Als ich dann I Wish h�rte, dachte ich

wie so viele andere Menschen auf dieser Welt:

''lch w�nschte, wir h�tten noch die alten Zeiten.''

Wegen all der Dinge, die er aussprach, aber auch der Art und Weise,

in der er es tat: n�mlich nicht nur mit Worten,

sondern mit einem Rhythmus, der so einzigartig war.

Das klingt gro�artig. Danke, John.

Stevie hat f�r diese Truppe jeden einzelnen hier ausgesucht.

Das hat er uns gestern zum tausendsten Mal erz�hlt.

Aber ich will jemanden erw�hnen,

der nicht hier ist: Ray Maldonado.

lch glaube, die Aufnahmen haben wir niemals tags�ber gemacht.

Doch, wenn wir vorher die Nacht durchgemacht hatten.

I Wish entstand eines Abends,

nach einem Picknick bei Motown.

lch fuhr ins CrystaI und setzte mich ans Keyboard.

Wir begannen den ersten Track mit...

dem Keyboard.

Nachdem wir die Keyboards hatten,

war das N�chste, das wir aufnahmen, das Schlagzeug.

Fahr ein St�ck zur�ck! Zur�ck, zur�ck.

If It's Magic ist ein Song, in dem ich erz�hlen wollte,

wie ich es mit meinen Worten eben tat,

von all den Dingen erz�hlen wollte, die der Song repr�sentiert.

Dinge, die wirklich von der Liebe sprechen.

Und nat�rlich geht es um Liebe.

''Wenn Liebe magisch ist, warum ist sie dann nicht ewig?''

Die Harfenistin auf If It's Magic war...

Dorothy Ashby. Sie war eine gro�artige Harfenistin.

Sie spielte sehr viel Jazzmusik in der Gegend um Detroit.

Doch leider...

erhielt sie nie die Anerkennung, die ihr geb�hrte.

lch war so gl�cklich, dass wir sie gefunden hatten,

und dass sie mich mit ihrer Grazie und ihrem K�nnen bereicherte,

ganz so, wie sie es eben auch bei If It's Magic tat.

Auf diesem Keyboard spielte ich viele Versionen dieses Songs,

aber magisch war es erst mit ihrer Harfe und meinem Gesang.

Sir Duke wurde damals urspr�nglich mit 16 Spuren aufgenommen.

Und dann hattet ihr ein neues 24-Spur-Ger�t.

-Und ihr habt es �berspielt. -Ja.

lch erinnere mich, wie ihr fragtet:

''Stevie, h�rst du einen Unterschied heraus?''

-F�r all das Geld! -''Sind das jetzt 24 Spuren oder 16?''

''lch glaube, dass es vier sind.''

Wen imitiert er da wohl gerade?

Das war der Mann auf dem Band. Erinnert ihr euch daran?

''F�nfhundert B�nder.''

lch erinnere mich an etwas Lustiges, das mit Steve Madaio zu tun hat.

Wir waren hier in diesem Studio...

Die Geschichte mit dem Krokodil!

Stevie wollte sich ausruhen, hier, wo wir jetzt stehen.

Er lief ruhig herum, und jemand f�hrte ihn.

Steve Madaio sagte... Bis heute lache ich dar�ber:

''Tritt nicht auf mein Krokodil!''

Und Stevie hielt pl�tzlich inne.

lch musste w�hrend der ganzen Tour dar�ber lachen.

Er ist blind, wei�t du.

Wenn man bedenkt, dass der Mann nichts sehen kann!

Dabei sieht er so viele Dinge,

die andere nicht sehen k�nnen.

Er sieht eher die Dinge der Seele,

als all die Dinge unserer Welt,

die wir allgemein als ''Realit�t'' bezeichnen.

Der Gro�teil der Erfahrungswerte, die Stevie besitzt,

r�hren nicht von irgendeiner Art von Ausbildung her,

sondern von eigenen Studien und der eigenen Entwicklung.

Er ist ein sehr kreativer und auch sehr tiefgr�ndiger Mensch.

Er vereint diese beiden Charaktere in sich.

Er ist ein so gro�z�giger Mensch! Und das geh�rt eben auch dazu.

lch kann es nicht erkl�ren,

aber so denke ich �ber ihn seit langem.

Er hat sich eine Menge Dinge selbst beigebracht und viel gelernt.

Er ist auch �ber einiges gestolpert, m�glicherweise aus Unwissen,

weil er sich nicht von den Regeln beeindrucken lassen hat,

die uns unsere Lehrer vorschrieben.

Das Problem bei der Ausbildung ist, dass sie dir zwar Regeln beibringen,

aber sie sagen dir nicht, dass sie nur zur Orientierung dienen.

Und ich fragte ihn: ''Was ist das? Was ist das?''

-''Ein Song, an dem ich arbeite.'' -''Ja, aber was ist es?''

''Ein Song von Stevie.''

lch sagte: ''Den habe ich noch nie geh�rt.

Wem geh�rt der Track?''

''Jemand arbeitet gerade f�r LV daran.''

LV war vielleicht eine halbe Stunde vor mir da gewesen.

lch sagte zu ihm:

''Das ist meiner! Wieviel willst du?''

Dieser Song...

lch wusste genau, was ich damit tun wollte.

lch wollte ein Arrangement im Stil von EIeanor Rigby von den Beatles.

Das wollte ich dann verbinden...

mit einem ganz eindeutigen Text,

damit alle verstehen, was gemeint ist.

Diese Version hier beginnt mit einem Gong,

der r�ckw�rts l�uft.

Es war eine schwierige Aufgabe, das Band herumzudrehen...

und herauszuFinden, wo man rein- und wieder rausgeht.

Das ist sehr zeitaufwendig, aber es war auch sehr effektiv.

Der Gong, der am Ende der Melodie zu h�ren ist,

brachte Steve auf die ldee, ihn zu Beginn r�ckw�rts zu spielen.

Ein weiteres wichtiges Element war die Yamaha Dream Machine.

Das ist ein gro�er Synthesizer. Er ist...

polyphon.

Er erlaubte Steve, mehrere Noten gleichzeitig zu spielen,

statt jede Note einzeln aufzunehmen, wie es sonst gemacht wurde:

Ein sehr m�hsamer Prozess.

Jetzt war er in der Lage, gro�e Arrangements zu spielen.

Es ver�nderte unsere Arbeitsweise.

Wir bedienten uns dessen sehr oft, was f�r das Album bedeutend war.

Es gibt so viele Menschen, die in der Vergangenheit leben,

sei es eine Zeit, in der f�r sie Ausgrenzung eine gute Sache war,

oder auch der Rassismus und all die anderen �bel dieser Welt.

Sie wollten nur leben und diese Dinge feiern.

Und dann gibt es die anderen, die in einem Zukunftsparadies leben.

Jene, die in einer Zeit leben, in der alle Menschen eins sind.

Oder wo alles Prophezeite wahr wird.

Also freuten sie sich darauf.

Ein weiteres wichtiges Element des Songs waren die Percussions.

Sie werden im Wesentlichen von den Hare-Krishna-Glocken getragen.

Steve hatte die ldee, sie einzubringen.

Diese Glocken sollten dem Song ein universelles Thema geben.

Er lie� sie von einer Gruppe Hare Krishnas einspielen.

Sie spielen die Glocken w�hrend des ganzen Songs.

Sp�ter setzen sie mit dem Gesang ein.

Neben diesen Percussions...

haben wir Kuhglocken und Congas, die das Ganze begleiten.

Au�erdem H�ndeklatschen oder vielmehr die Sticks.

Was den Rhythmus betrifft, wollte ich etwas im Latino-Stil.

Mit einem kleinen Dreh im Backbeat,

beeinflusst vom Groove von EWF, der zu dieser Zeit typisch war.

Eine Aufnahme von Pastime Paradise machte ich auch mit Schlagzeug,

was damals gleichbedeutend war mit dem Orchesterstil von Barry White.

Zu all dem kommt dann der Gesang hinzu:

Stevies Leadvocals...

und zwei weitere Vocals, die ihn stellenweise doppeln.

Dann eine sehr hohe Stimme,

die dem Ganzen teilweise eine unheimliche F�rbung gibt.

Hier h�ren wir den Einsatz der Hare Krishnas.

Gefolgt werden sie von einem gro�en Gospelchor.

Der Gesang der Hare Krishnas also...

gegen We ShaII Overcome. Wirklich ergreifend!

lch bin froh, dass ich das Schlagzeug doch weggelassen habe.

Denn es funktionierte gut mit dem Latino-Rhythmus,

dem Bass und den verschieden Rhythmen.

Steves Blick auf das Album war:

Die Menschen sollen sich vereinen und umeinander k�mmern.

Und am Ende h�rt man den Gong,...

der ihn darauf brachte, ihn zu Beginn r�ckw�rts zu spielen.

Das ist also Gangsta's Paradise. Es ist kein Rap-Song.

Manche sagen auch ''Gothic Rap Song'' oder erfinden noch anderes.

Aber eigentlich ist es doch...

ein ''New Negro Spiritual!''

Die Wonder-Zeiteinteilung ist anders, als die g�ngige.

Hier beFindet sich der Aquator und hier...

Sie wollten das in die Schulb�cher schreiben.

Steve arbeitet 4 Tage lang und macht dann eine Pause.

Und ein Studio ist ein Ort, an dem die Zeit anders l�uft.

Und jetzt werden wir Steve einfach verklagen,

weil wir alle von Schlafst�rungen befallen wurden.

Weil unsere K�rper zu nichts mehr f�hig sind.

lch war schon im Betty Ford Centre.

Und im Schick Centre sagte ich:

''Helfen Sie mir! lch schlafe nicht, weil ich Aufnahmen machen will.

lch schlafe alle zwei oder drei Tage.''

Er hat Vampire aus uns gemacht. So sieht's aus!

lch bin der einzige Japanreisende,

der keine Zeitverschiebung bemerkt.

Saturn.

''Saturnn'', wie man es bei uns sagt.

-lch freue mich, dich zu sehen. -lch mich auch.

lch muss gerade an die Geschichte mit Saturn denken...

lch frage mich, was dich damals dazu inspiriert hatte,

meine urspr�ngliche ldee von ''R�ckkehr nach Saginaw'' aufzugreifen

und ''R�ckkehr zum Saturn'' daraus zu machen. Wie kam denn das?

Wei�t du, das ist wirklich erstaunlich, Steve.

Wenn du schreibst, ist der Song praktisch fertig.

lch musste nur das in Form bringen, was schon da war,

und die Silben dieser anderen Sprache ins Englische bringen.

lch habe mit den Silben gespielt, und der Song war praktisch fertig,

als du mir das Band gegeben hattest.

Du sagtest: ''Saginaw.''

Wenn man im Auto herumf�hrt und auf nichts achtet,

nur so zuh�rt...

So wie fr�her, als wir die Worte von Songs aufschrieben,

die aber falsch waren. Es klang wie: ''Saturn.''

-Wirklich? -Ja.

Saturn ist ein irdisches Paradies,

in dem die Menschen bef�higt sind,

ihr ganzes Potenzial als geistige Wesen zu entfalten.

Wir sind spirituelle Wesen mit menschlichen Erfahrungen.

Apropos Saturn...

Mir sind gerade deine Haare aufgefallen.

Das war dein Einfluss.

lch war wohl der erste ltaliener, der in den 70ern diese Z�pfe hatte.

lch wollte Z�pfe, wie du sie hattest. Doch mein Kopf blutete...

und schwoll an wie eine Melone.

Also gr�ndete ich meine eigene Religion:

die ''Pastafaris'', die italienischen Rastafaris.

Denn die Rastafaris akzeptierten nur Jamaikaner.

Also tat ich Folgendes:

ln jedem Z�pfchen ist ein bisschen Pasta.

lch habe sie hineingeflochten. Das hier sind unsere Gebetsperlen.

Mit diesen Dingern beten wir.

Wie kommunizierst du mit Saturn?

Mit dieser hier. Sprich doch mit den Einwohnern von Saturn!

-Hey, wie geht's? -Du musst in ihrer Sprache reden!

Seine orchestrale Nutzung des Synthesizers fasziniert mich.

Die ist immer sehr interessant.

Er tappt eben nicht in die Falle,

in die ich so oft gerate:

lch versuche oftmals,

akustische Kl�nge auf dem Synthesizer zu erzeugen.

lch versuche, Streicher wie richtige Streicher klingen zu lassen.

Stevie benutzt die Synthesizer als das, was sie eben sind:

Als etwas, das nicht akustisch ist.

Wir... John, Gary und ich...

Wir hatten pl�tzlich...

diesen Klang von simulierten Streichern.

Die vermittelten den Klang eines richtigen Orchesters.

Dieses klassische Arrangement spielte er mir am Telefon vor.

Die Melodie summte er ansatzweise mit.

lch fragte ihn, was das sei. Er sagte: ''ViIIage Ghetto Land.''

Er sollte mir von der ldee erz�hlen, die dahinter steckte.

Er sagte, es ginge um Leute, die v�llig am Boden sind,

die Trennung zu denen ''oben'', die in einer anderen Welt leben,

w�hrend die Realit�t sie umgibt.

Mit dem fertigen Entwurf ging ich ins Studio.

Er rief mich an und sagte: ''lch bin bereit f�r den Song.''

Wir hatten 3 Monate lang keinen Kontakt.

lch sagte: ''lch habe nichts hier. lch rufe dich von zu Hause aus an.''

Also rief ich an und las den Text vor. Er sagte: ''Das ist fantastisch.

Das ist genau, was ich wollte. Gib es meiner Sekret�rin.''

War ich aufgeregt!

lch legte auf und sagte: ''Super!''

Nach 15 Minuten rief er erneut an: ''lch hab etwas vergessen:

lch habe noch eine Strophe gemacht.

ln 10 Minuten brauche ich den Text,

ich bin gerade beim Aufnehmen.''

lch hatte 3 Monate daf�r gebraucht, und er gab mir 10 Minuten!

lch sagte: ''Gut.''

lch schrieb die Strophe im gleichen Stil,

und nach 10 Minuten rief er an!

Er sagte: ''Hast du sie?'' - ''Ja.'' lch las sie vor und das war's.

Es war ein wirklich guter Text von Gary Byrd.

lch wusste genau, was ich mit dem Song sagen wollte:

Mich nicht nur mokieren �ber eine Situation,

die leider immer noch in einigen Teilen dieser Erde...

oder sogar der ganzen Welt existiert.

Obwohl die Massenkommunikation die Welt kleiner werden l�sst,

gibt es schlechte Lebensbedingungen und Menschen, die Hungers sterben.

Es gibt viele, die helfen k�nnten, es aber nicht tun.

lch frage mich, was mit denen passieren wird.

Gary hat f�r diesen Song einen wunderbaren Text geschrieben.

Er bringt dieses Gef�hl genau so r�ber, wie ich es wollte.

Die Zeile war f�r viele ersch�tternd:

Familien, die sich von Hundefutter ern�hren.

ln den Ghettos ist das die Realit�t.

Manche Dinge �ndern sich auch in 20 Jahren nicht.

Die N�chternheit und die lntimit�t des Songs...

f�hren genau zu dem, was Steve uns sagen will:

FamiIien kaufen jetzt Hundefutter. Der Hunger regiert die Stra�e.

Babys sterben, bevor sie geboren sind, angesteckt vom Leid.

Manche sagen: Seid froh mit dem, was ihr habt.

Sag mir, w�rst du gI�ckIich im Jahre 1996, 7, 8, 9, 2000?

lch liebe gute Songs.

lch mag es, wenn sie anders und einzigartig sind,

aber auch, dass sie etwas auszusagen haben,

mit dem sich die Menschen identiFizieren k�nnen.

Stevie hat eine Subkultur in seinen Sachen.

So macht man ein gutes Album und ist ein guter Produzent und K�nstler.

Bei allem ist dieser Stil von Stevie zu Finden.

Diese gewisse Sch�nheit, oder aber auch...

dieses spezielle lnteresse...

und die interessante harmonische Verbindung.

Diese spezielle Rhythmuskomponente...

Funky eben.

Er ist eines der gro�en Genies unserer Zeit.

Er brillierte auf allen Gebieten.

Seine Kompositionen waren kreativ, sein Stil beim Produzieren...

und sein Sound waren einzigartig.

Einige versuchen heute noch, hinter die Arrangements zu kommen.

Wir haben dieses Ding besiegt.

Wir haben es auf den Boden geschmissen.

''Los, funktioniere!'', sagte ich. Es streikte.

So wie jetzt eigentlich.

Das Band ist drin, man macht es aus, neuer Versuch, das gleiche passiert.

ln die Neunziger mit diesem speziellen Ger�usch!

Das ist die Simulation eines Sounds,

den wir vom Synthesizer verwenden wollen.

Du musst mit dem arbeiten, was du hast...

Wir werden damit arbeiten.

Da wir jetzt den ersten Teil fertig haben,

machen wir jetzt einen zweiten und einen dritten Teil. Warum?

Auch wenn dieser Synthesizer polyphon ist,

nehmen wir monophon auf,

um eine gr��ere Kontrolle �ber die lndividualit�t der Teile zu haben.

Wenn ich eine bestimmte Note beugen will,

bekommt sie einen anderen Charakter.

Das ist also der zweite von drei Teilen.

Und nach dem dritten machen wir keinen mehr. Los geht's.

Fahr noch mal zur�ck!

lch war zu schnell.

Das ist jetzt der dritte und letzte Teil.

Wenn ich den verhunze, trete ich mir in den eigenen...

Dann habe ich...

den ARP-Synthie aufgenommen,

der zur heutigen Pr�sentation ja nicht funktioniert hat.

Wir haben den ARP-Synthie auf 3 Spuren aufgenommen.

Zuerst eine tiefe und eine mittlere Stimme...

und dann ein hohe, die auch die eigentliche Melodie ist.

Nachdem wir das hatten,

nahm Nathan Watts den Bass auf.

lch rief die Bl�ser herbei,

genauso, wie wir es heute hier demonstriert haben.

Der einzige Unterschied ist,

dass es bei der Session damals...

Ray Maldonado war, der die Trompete spielte.

Heute haben wir das Gl�ck,

vom Talent Larry Gittens' zu proFitieren,

der einige andere Sachen eingespielt und performt hat...

und bei der Pr�sentation dabei ist.

Wir hatten also Trevor Lawrence, Hank Redd, Steve Madaio.

F�r das Album Ray Maldonado, f�r die Pr�sentation Larry Gittens.

Wie die Bl�ser abgemischt waren...

So klar und pr�sent.

Die waren gro�artig: Steve Madaio, Hank Redd,...

Trevor?. Wo bist du?

Hey, Trevor! Komm her! Wir reden gerade von dir.

Die Bl�ser auf I Wish... Die drei waren purer Z�ndstoff!

Ray Maldonado ist nicht mehr da...

Eine regelrechte Klangmauer war das.

Unglaublich! Hei�e Bl�ser-Section!

Kein Wort davon, dass ich auf I Wish getrommelt habe? Hab ich doch?

Na klar, Steve.

-Was f�r ein Missgeschick! -Tut uns Leid.

Stevie ist einer von der alten Sorte.

Der Sorte von Schwarzen, die wirklich daran glauben,

dass jeder all das verwirklichen kann, was er will.

Er hat sich in seinem Leben nie begrenzt gef�hlt.

Er f�hlte immer, dass er tun kann, was er will.

Und das, weil er nichts sehen kann!

Das war nat�rlich ein Vorteil.

Seine Hautfarbe war ihm nie wichtig,

denn er hat sie nie gesehen!

Er hatte das gottgegebene Talent.

Er hatte die Strukturen und die Unterst�tzung,

die ihm erlaubten, er selbst zu sein. Und er war einmalig!

Als Kind spielte er sogar Streiche.

ln Selbstmitleid verfiel er nie.

Entweder man hat es oder nicht. lch wei� nicht was, aber er hat es.

Man nennt es auch ''g�ttliche Gabe''.

Wer sich einer Sache ganz hingibt, entwickelt sich zu einer Art Medium.

Darum geht es eigentlich.

Wenn man aber denkt, man ist Quelle und Manifestation,

kriegt man Arger mit Gott, weil man seinen Job macht.

Wir haben im Studio immer gesagt: ''Platz zum Laufen f�r Gott lassen.''

Als ich an Songs In he Key Of Life arbeitete,

setzte ich mich gegen all die Personen durch,

die es f�r keine gute ldee hielten, ein Doppelalbum rauszubringen.

Aber es gab auch jene, die dachten, es sei an der Zeit.

Sie wussten nicht, wo ich hingehen oder was ich tun w�rde.

Und glaubt mir, ich wusste es selbst auch nicht!

lch setzte auf meinen Glauben und darauf, dass Gott sie mir schickt:

die Songs, die Musik, die ldeen...

lch verlie� mich auf meinen lnstinkt und darauf, dass es viel zu sagen gab.

Und ich wusste, ich hatte viele Dinge zu sagen.

Als er bei Songs In he Key Of Life angelangt war,

war das nicht nur eine Entwicklung seines kreativen Schaffens,

sondern auch Ausdruck dessen, was 1969/70 passierte,

als Curtis MayField mit einer Reihe von Konzeptalben aufwartete,

gefolgt von einem Konzeptalbum von lsaac Hayes...

und Marvin Gayes What's Going On.

Diese Projekte sind wichtig,

um den Kontext zu verstehen,

aus dem er die ldee bezog, ein Konzeptalbum aufzunehmen.

Das war zum damaligen Zeitpunkt die wohl gr��te kreative Leistung.

Auch konnte er soziale Probleme grandios durch Musik ausdr�cken

und seine ldeen effektiv vermitteln, trotz der vielen Vorurteile,

die vor allem in den Vereinigten Staaten vorzuFinden sind.

Auf diese Weise konnte er diejenigen erreichen,

die seinen Botschaften sonst kein Geh�r geschenkt h�tten.

Dank seines musikalischen Genies, h�rten sie ihm zu,

verdauten und verstanden es.

lch sagte zu Steve: ''Es gibt hier viele Buddhisten.

Sie haben ihr Abendgebet noch nicht gesprochen.

W�re es vielleicht m�glich,

eine Pause von 20 Minuten einzulegen?''

Er sagte: ''Oh, nat�rlich.''

Er sprach kurz mit seinem Bruder und rief zu seinen Leuten:

''Lasst uns mit ihnen singen!''

Und er brachte alle mit, um mit uns zu singen.

Wir sangen f�r 10 Minuten Nam meo ho ren gay keo.

Dann nahmen wir das Buch.

Steve hatte nat�rlich kein Buch.

Alle, auch die Nicht-Buddhisten, nahmen an dieser Zeremonie teil.

Es war einfach fantastisch, dass sie offen genug waren,

so etwas ganz spontan zu machen.

Nicht alle sind so freigeistig.

Je mehr Dinge wir lernen und wissen,

desto gr��er ist die Verantwortung f�r das, was wir tun oder lassen.

Und wenn ich ''wir'' sage, meine ich mich, euch und jedermann.

Wir alle tragen diese Verantwortung.

lch hoffe nur, dass am Ende...

Wie ich es schon sagte, kennt Gott unsere Herzen.

lch hoffe also, dass er mein Herz kennt

und dass ich genug Gutes in meinem Leben getan habe,

um dann an diesen guten Ort zu gelangen...

Er ist ein gro�artiges Medium.

lch glaube, dass eine h�here Macht es w�rdigt,

wenn jemand bereit ist, ein solches Medium zu werden.

Du salbtest mein Haupt mit �l und schenktest mir voll ein.

Stevie hat immer mit der Technik herumexperimentiert.

Man konnte ihn einfach nicht allein im Studio lassen!

Er hat jede M�glichkeit ausprobiert. Wir waren alle im selben Fieber:

Hatte man eine ldee, musste man ihr nachgehen.

Der Sound, den wir jetzt h�ren, ist...

-Der Zeitmodulator. -Ja, der Marshall-Zeitmodulator.

Das war eines der Ger�te, die man uns zum Experimentieren gab.

Sie sagten immer: ''Probier das mal, Wonders.''

Oder sie sagten zu John oder zu...

-Bob. -Gary.

Sie sagten zu John oder Gary:

''Vielleicht kann euch das zu etwas nutze sein.''

So etwas verwendeten wir also auf BIack Man.

Zieh den Bass hoch, Baby.

Was hatten wir zuerst aufgenommen?

Wahrscheinlich war das Rhodes...

eine der ersten Sachen, die wir einspielten.

Denn das war damals unsere Vorgehensweise:

Ganz zu Anfang nahmen wir das Fender Rhodes auf...

Dann war der Bass an der Reihe und danach kam das Schlagzeug.

lch wei� nicht, wie wir das anstellen wollen, Gary.

-Okay? -Jetzt kannst du.

-Er blockiert. -Der Zeitmodulator?.

-Ja, der Zeitmodulator. -Aber sobald man...

-Lass es uns noch einmal machen. -Okay.

Jetzt h�ren wir die Toms.

Wir benutzten einen Neutron-Sound, der wie ein Filter funktioniert:

Das ''Ping'' l�st das �ffnen der Filter durch die Toms aus,

die sich dann wieder schlie�en, wie man h�ren kann.

Wenn man genau aufpasst, h�rt man, wie ich ein paar Mal treffe:

Die Mikrofone... Die Seiten der Trommeln...

lch hab da nicht gro�artig hingeguckt.

Das hat den Sound ausgemacht. Darum war es so funky.

An diesem Song haben wir...

am 4. Juli gearbeitet.

-Das war 1976. -Ja, das stimmt.

Erinnert ihr euch? lch bin nicht ganz sicher...

Es war 1975... Nein, 1976.

-Wir hatten am 4. Juli nicht frei? -Nein!

-Das ist ungew�hnlich. -Aber wir haben im Studio gegrillt.

-Calvin und der Grill... -Ja, grillen konnte er.

Er war ein richtiger ProFi darin!

Dann kam...

Dann kam der Synthesizer an die Reihe...

-Erinnerst du dich an die Bl�ser?. -Ja...

-Hat dich der 4. Juli inspiriert? -Oh ja, zweifellos.

Nicht jedem wird dieses Talent geschenkt.

Uns war die M�glichkeit gegeben, zusammen Musik zu machen.

Das konnten wir tun, weil Steve uns zusammenbrachte.

Wir kommen von �berall her.

Ohne Steve h�tten wir uns alle nie kennengelernt.

Es war aufregend, weil ich vorher mit Buddy Miles getourt hatte.

Dann riet mir dieser Typ, doch mal bei Steve vorzuspielen.

lch lebte damals zwei Jahre lang in einer Garage.

lch besa� vielleicht 80 Dollar.

lch nutzte die Chance des Vorspielens und schloss mich der Wonder-Gang an.

-Wann bist du dazugesto�en? -Ganz zu Beginn. Es war gerade 197 4.

Also ganz am Anfang.

lch kam zum Vorspielen... dann Ray und die anderen.

lch kam 1975 nach New York. Wir nahmen As mit dem Kerl hier auf.

Steve sagte: ''lch habe einen klasse Schlagzeuger in New York.''

lch sagte: ''Okay, Steve.'' Raymond spielte andere Sachen.

Michael, Herbie und Greg waren da.

Greg hat solch eine tolle Nummer bei As hingelegt.

Ganz von der Art: ''woh, woh, woh...''

Das habe ich nie ganz begriffen!

Als sie uns vom Flughafen abholten, sagte ich,

mit dir zu spielen ist wie...

Du bist einer der wenigen Bassisten, mit denen ich spiele,

die mich wie einen Superstar klingen lassen.

Du hast das alles in deinen Fingern.

Einfach nur dabei gewesen zu sein, diese kleine Verbindung zu haben,

macht mich so...

lch bin so froh, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein,

um an diesem Projekt wenigstens ein bisschen mitgewirkt zu haben.

Das Beste, das man von jemandem bekommen kann, ist seine Zeit.

Wenn man in ein Projekt involviert ist,

wird man so sehr absorbiert, dass man es gar nicht begreift.

Man kann die Bedeutung dieser Zeit kaum w�rdigen.

Es war eine besondere Zeit.

Es ist nicht leicht, diesen Zustand zu beschreiben.

Erst jetzt begreife ich die Bedeutung:

Es geht darum, dass man etwas hinter sich l�sst.

Eine der tausend Sachen, die ich so an Stevie liebe,

ist, dass er wei�, wo die Musik herkommt und wo sie hin will.

Er wei� das ganz genau.

Es ist wichtig zu wissen, was vorher war.

lch hatte schon immer viel Respekt vor den jungen Kerlen.

Steve ist zwar nicht mehr 12, aber immer noch jung.

Er wusste, was jeder tat. Er steckte mitten drin.

Und daf�r liebe ich ihn!

Das ist sein Naturell.

lch Finde, dass...

John und Gary f�r dieses Album...

einen Grammy und erst recht eine Nominierung verdient h�tten.

Denn sie haben mit ihrer Arbeit so viele neue Wege geebnet.

F�r mich ist es fast so, dass...

ein Songwriter, der Klavier spielen kann,... Gitarre...

oder irgendein anderes lnstrument, einer, der seine Melodie singt...

der braucht immer noch eine Person, die in der Lage ist,

das alles entsprechend zu arrangieren,

alles aus dem Kopf, der Gitarre oder dem Keyboard...

an die Musiker weiterzugeben, die mit einem spielen.

Das zu kreieren, was auf Papier Fixiert werden soll,

damit die Musiker es lesen k�nnen.

Genauso wichtig ist f�r den K�nstler der Soundengineer.

Hast du niemanden, der dir ein bestimmtes Gef�hl,

also alles, was man hat, ausdr�cken und aufnehmen kann,

bist du verloren!

Auf eine ganz wunderbare Weise gelang es Stevie,

seine Lebenserfahrungen in der Musik auszudr�cken...

sie wahrhaftig und nat�rlich zu gestalten,

aber eben auch kommerziell, was besonders schwer ist.

Er sagte, ich h�tte auf I Wish genuschelt.

lch sagte: ''Wir sind noch nicht fertig damit.'' - ''Sei nicht albern.''

lch sagte, dass ich mit einigen Leuten gesprochen habe, auch George Benson.

''George Benson? H�r' doch auf. Der klingt auch nicht besser als du.''

I Wish steht f�r den Wunsch, die Zeit zur�ckdrehen zu k�nnen...

f�r das Sich-Zur�cksehnen in die Vergangenheit.

lch denke, er hat diese Stimmung f�r uns eingefangen.

Er hat das auf eine ganz besondere und einmalige Weise getan.

I Wish kam heraus,

als ich gerade anFing, auf Partys zu gehen.

Wir standen immer mit dem R�cken an die Wand gelehnt.

Wir waren jung und �ngstlich, vor allem bei so viel Licht.

Aber wenn I Wish kam, musste man einfach tanzen!

Das ist eins der besten St�cke, die er gemacht hat.

Und das drau�en ist.

Denn wir wissen, was er noch alles zu bieten hat.

Einmal sa�en wir im Auto auf dem Vine and Sunset,

mit Stevie.

lch habe am Radio gespielt, und man h�rte ihn auf allen Sendern!

Auf allen gleichzeitig! Das war ph�nomenal!

lch war mit diesen Jungs auf Tour, aber das war erst sp�ter.

Steve und ich waren schon l�nger befreundet.

Aber ich habe sie immer als eine Familie betrachtet.

Zu diesem denkw�rdigen Album...

einen Teil beigetragen zu haben, war eine fantastische Erfahrung.

Auch nach 20 Jahren ist es ein tolles Album!

Und als es rauskam, war es so anders als alles Vorherige.

Es hat der Musikwelt eine neue Dimension er�ffnet.

lch war alles andere als froh, 13 Millionen Dollar auszugeben.

Nat�rlich war das noch bevor Songs In he Key Of Life rauskam...

und die Nummer Eins der Hitparade wurde.

lch sagte: ''Genial ausgehandelt.'' Zu mir selbst!

Wenn man das Album in Ruhe von Anfang bis Ende durchh�rt,

f�hrt es einen durchs Leben.

lch stelle ihn auf eine H�he mit all den Gro�en:

Malcolm X, Martin Luther King, Marvin Gaye.

Er ist...

die lnkarnation dessen, was einen guten Menschen ausmacht.

Auch wenn wir alle f�hlen,

dass Songs In he Key Of Life ein gro�er Moment unseres Lebens war,

ist er doch nicht der gr��te.

lch denke, dass man uns zwar mit der Gabe gesegnet hat,

Musik zu schreiben, zu arrangieren... Aber es ist auch ein bisschen wie...

Als Duke Ellington gefragt wurde, was sein Lieblingssong sei,

sagte er: ''Den hab ich noch nicht geschrieben.''

Es gibt so viel, das wir noch tun werden.

Aber es war sicher eine Zeit,

die wir niemals vergessen werden.

Copyright � 2001 TlTELBlLD, Berlin Untertitel: Saskia R�ber u.a.

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