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Original subtitles

DAS SCHLITZOHR UND DER BULLE

Hast du das gesehen, Gucci? Das war stark, hä?

Ja, super.

Willst du eine Zigarette? - Ja, danke.

Das is'n Betrieb wie bei mir zu Hause.

In dem Film, mein' ich.

Wie oft muss ich mir diesen Scheißfilm eigentlich noch ansehen?

Das hältst du doch im Kopf nicht aus, was die da treiben!

Verdammter Mist. Ich muss dringend aufs Scheißhaus. Halt mir den Platz frei.

Ja.

Bist du es, Makkaroni? - Ja, was ist?

Hier Vela-5. Ich wiederhole:

Wir befinden uns jetzt in der Via Tibotina bei Kilometer 12.

Wir haben drei noch nicht identifizierte Leichen gefunden.

Ja.

Ja, verstanden.

Wir bleiben in Verbindung. Ende.

Franchini?

Ja, Dr. de Rita?

Gleich wird ein Vertreter des Staatsanwalts kommen.

Kümmern Sie sich bitte um alles und schicken Sie mir morgen das Protokoll.

Geht in Ordnung, Dottore.

Einen Moment, bitte! - Entschuldigen Sie, Herr Kommissar.

Glauben Sie, dass es sich bei den drei Toten um die Personen handelt,

für die das Lösegeld nicht bezahlt wurde?

Ich habe gehört, wie jemand sagte, einer der Toten könnte Professor Relici sein.

Können Sie das bestätigen?

Ich kann im Moment weder was bestätigen noch bestreiten.

In Kürze kommt ein Vertreter des Staatsanwaltes.

Wenn er es für angebracht hält, gibt er Ihnen alle gewünschten Informationen.

Aber Sie wissen doch, ob die kleine Camilla unter den Toten ist?

Ich hoffe nicht.

Herr Kommissar, wenn dieses kleine Mädchen nicht innerhalb einer Woche

gefunden wird, dann gibt es eine Tragödie. - Ja, und zwar nicht nur für die Eltern.

Was heißt das genau? - Wenn es uns nicht gelingt,

die Kleine rechtzeitig zu finden, wird man uns dafür verantwortlich machen.

Und ihr seid die ersten, die sich auf so etwas stürzen!

Hoffen wir das Beste. - Danke, Herr Kommissar.

Wir können fahren.

Also...

Nichts gegen 'nen kleinen Ausflug, aber ich möcht' gern wissen, wo's hingeht.

Sei still und reg Dich nicht auf.

Du, das is'n echt dicker Hund, einen mitten unterm Film rauszuholen!

Nun erfahr' ich überhaupt nicht, wer gewonnen hat!

Halt's Maul, da vorn ist 'ne Straßensperre.

Na und? Ist das mein Problem? - Halt's Maul!

Ich geb' dir 'nen guten Rat: Spiel jetzt mit.

An alle Einsatzwagen auf dem Racordo...

Steigen Sie bitte beide aus. - Guten Abend, Ihre Papiere?

Was, ich auch? Ja, ja, Sie auch.

...genannt Makkaroni.

33 Jahre alt.

Dunkles, gewelltes Haar, braune Augen, ovales Gesicht, ungepflegter Bart.

Er trägt einen gestreiften Schlafanzug und ein rotes Unterhemd.

Auf dem linken Handrücken hat er ein Muttermal.

Zeigen Sie mal die Hand. - Ich wiederhole die Beschreibung...

Dunkles, gewelltes Haar... - Umdrehen.

...braune Augen, ovales Gesicht, ungepflegter Bart.

Er trägt einen gestreiften Schlafanzug... - Danke, Sie können weiterfahren.

...und ein rotes Unterhemd.

Auf dem linken Handrücken hat er ein Muttermal.

Sehr freundlich.

Sind die total beknackt?

INNENMINISTERIUM Kommissar Dr. Antonio Sarti

Zentrale, bitte melden. Hier Einsatzwagen Nr. 4. Alles in Ordnung. Ende.

Ey, spinnst Du?

Meinst Du, ich hab mein Hirn im Lotto gewonnen, hä? Was soll'n das?

Hey, machen wir hier'n Picknick, hä? Ich glaub, mir brennt der Hut!

Kennst du Brescianelli?

Wen?

Brescianelli, den Franzosen. - Muss man den kennen?

Makkaroni, so wie ich Dich rausgeholt habe, kann ich Dich auch wieder reinbringen.

So? Du willst mich wieder reinbringen? Hähä.

Na, dann bring mich wieder rein. Worauf wartest du? Fahren wir.

Ich bring Dich wieder in den Knast, aber Stück für Stück.

Du weißt, dass ich in der Beziehung keinen Spaß verstehe.

Na und?

Ich weiß, dass du Brescianelli kennst. Du hast mit ihm gearbeitet.

Das war vor drei Jahren. Du weißt alles über ihn.

Du musst ihn finden. - Ach so?

Schau, schau. Du verlangst von mir, dass ich den Spion spiele, hä?

Da bist du bei mir an der falschen Adresse. Da läuft gar nichts, Junge!

Warte!

Hör Dir die ganze Geschichte an.

Muss ich das?

Brescianelli hat ein zwölfjähriges Kind entführt.

Kannst Du mir sagen, was ich damit zu tun hab, wenn der'n Kind entführt?

Dieses Mädchen stirbt, wenn es nicht innerhalb einer Woche

ins Krankenhaus zurück gebracht wird. Kapierst du das?

Na klar, ich bin ja kein Idiot.

Aber, ich meine, wenn der Vater schon so gespickt ist,

dann muss er eben rausrücken mit der Kohle. Ich will nichts damit zu tun haben.

Hör mal, Makkaroni. Ich bin wegen meiner Einstellung nach Sardinien versetzt worden.

Es gibt hier Kreise, für die ich unbequem geworden bin.

Ich werde nichts unversucht lassen, um dieses Mädchen zu befreien.

Koste es, was es wolle.

Makkaroni, glaub mir, es ist besser, du hilfst mir.

Warum sollte ich Dir helfen? Entschuldige, warum sollte ich Dir helfen?

Meinst du, die haben mich wegen meiner schönen Augen ins Gefängnis reingelassen?

Seit du den Makkaronilaster hast hochgehen lassen,

sind die nicht gut auf Dich zu sprechen.

Nein, das haut nicht hin.

Dich haben sie wegen deiner Einstellung nach Sardinien versetzt,

und ich sitze wegen meiner Einstellung in einem römischen Gefängnis.

Fahr zurück, mir ist kalt. Mein Schlafanzug ist nicht geheizt.

Nein, Makkaroni, Du kommst mit mir.

Oder muss ich noch deutlicher werden?

Nein, gib schon Gas.

Es war nicht ganz einfach, ihn zu überzeugen, aber es ist mir gelungen.

In Deiner netten, unaufdringlichen Art, nehme ich an.

Weißt du, nachdem Marazzi erfahren hat, dass Du ein Polizist bist,

sollten wir die Sache bleiben lassen.

Nein, ihr habt mich zurückgeholt, damit ich für euch die Kastanien aus dem Feuer hole.

Ich denke nicht daran, jetzt aufzugeben.

Unser Plan war ein ganz anderer.

Du solltest Marazzi beim Ausbruch helfen

und ihm Informationen über Brescianelli entlocken.

Aber so ist das Risiko zu groß.

Das ist mir egal.

Wenn es nur die geringste Chance gibt, die Kleine zu retten,

dann werde ich sie wahrnehmen.

Nach Angaben der Polizei gibt es im Fall Camilla Finzi noch immer keine Nachricht.

Diese Schweine! Jetzt gehen sie sogar schon auf Kinder los!

Wie bereits mehrfach gemeldet, wurde das zwölfjährige Mädchen

vor einigen Tagen aus einer Klinik in Rom entführt.

Das Mädchen leidet an einer schweren Nierenkrankheit

und muss regelmäßig behandelt werden.

Die Mutter hat gestern einen verzweifelten Appell an die Entführer gerichtet,...

...der auch nichts bringen wird.

Du sagst es.

Mein Gott, wie satt ich das habe, mich ständig abzustrampeln.

Aber was soll man tun? Es bleibt einem ja nichts anderes übrig.

Ja, bei mir ist es ähnlich. Ich hab zwei Söhne, die arbeiten,

und trotzdem reicht's vorne und hinten nicht.

Ja, das kann ich verstehen.

Entschuldigung.

Stehen bleiben!

Keine Dummheiten, oder du fliegst aus'm Fenster!

Eine falsche Bewegung und ich knall dich ab.

Los, beeilt euch!

Nun mach schon!

Verdammt!

Warum halten wir?

Rühr Dich nicht von der Stelle!

Geh mal zum Fenster und schau, was da los ist.

Verdammte Scheiße!

Die Bullen, wir sind erledigt!

Finger weg da!

Hier spricht die Polizei.

Der Zug ist umstellt.

Ergebt euch!

Habt ihr mich gehört? Ihr sollt euch ergeben!

Werft die Waffen weg und kommt mit erhobenen Händen raus!

Es muss uns jemand verpfiffen haben. Irgendso ein verfluchtes Schwein!

Halt jetzt keine Vorträge, Mann!

Sag, was wir tun sollen!

Los, Du kommst mit uns!

Na vorwärts, geh schon!

Wir nehmen die beiden als Geiseln mit! Das ist unsere einzige Chance!

Wenn die schießen, dann knallen wir sie ab. Los!

Ich warne euch, spielt nicht die Helden.

Los, mach auf!

Bisschen schneller, los!

Los, runter mit Dir!

Ich bring Dich um, du Mistkerl, ich bring Dich um!

Bist Du verrückt geworden? Los, mach, dass Du weiterkommst!

Ich kann nicht mehr, wartet auf mich.

Komm schon, oder meinst Du, wir gehen wegen Dir in'n Knast, Du Schlappschwanz?

Wir gehen da rein und verschnaufen 'n paar Minuten.

Dann geht's weiter.

Hier, nimm 'n paar Züge.

Wenn ich den erwische, der uns verpfiffen hat,

dem polier ich die Eier nach der Methode P38.

Was meinst Du, wer es getan hat?

Keine Ahnung, aber verlass Dich drauf, ich krieg die verdammte Drecksau.

Darauf hast Du mein Wort.

Meins auch.

Ein Wagen! Sie kommen!

Pass auf!

Die Knallköpfe schießen erst und überlegen danach.

Spitze, genau solche Leute brauchen wir.

Hey, Calabre!

Siehst Du?

Hör auf zu ballern, Calabrese! Ich bin's, Makkaroni!

Was willst Du?

Ich will mit Dir reden!

Also, was ist?

Ich komm jetzt runter, oder meinst Du,

ich will mir mit den Stimmbändern die Schuhe zubinden?

Hast Du kapiert, Calabre?

Es war Brescianelli, der euch angeschmiert hat.

Brescianelli, hä? - Ja.

Wenn das stimmt, dann kriegt er von mir zu Ostern 'nen Sarg,

und zwar mit den Würmern, die ihn fressen.

Natürlich stimmt es.

Schau mal, wenn mein Freund nicht gewesen wäre,

der es mir geflüstert hat,

dann würdet ihr drei jetzt in der Hölle schmoren und Eierbrikett nummerieren.

Soll ich ihm dafür um den Hals fallen? - Nein, wir wollen, dass Du uns hilfst.

Du sollst uns helfen, ihn zu finden, kapiert?

So ist es. Ich hab' auch noch was zu klären mit Brescianelli.

VIER IM ROTEN KREIS

So eine dämliche Erkältung.

Geben Sie mir zweimal Parkett.

Will er so rein?

Na, ist Niesen vielleicht verboten? - Nein, natürlich nicht.

Na also, was wollen Sie dann?

Was ist hier los, was wollen Sie?

Na, viel ist nicht drin.

Hier, mehr ist nicht da.

Scheint ja ein ziemlich mieser Film zu sein.

Rufen Sie die Polizei!

Überfall! Polizei! Überfall! Hilfe!

Wo willst du hin?

Was hatte der in der Hand? Womit hat er zugeschlagen?

Ein Ziegelstein war es. Diese elenden Scheißkerle, diese verdammten...

Warum bist Du so nervös? Die zwei waren nur bei der Arbeit.

Klar, du hast ja Recht.

Hilfe!

Gib schon Gas! - Halt! Stehenbleiben!

Meine Tasche!

Da vorne fahren sie!

Wer ist da?

Wir sind es, Signore Cravatta.

Gut, kommt rein.

Also, was ist? Was ist los, Jungs?

Wir haben wieder Spitzenware für Sie. - So?

Gut, lass mal sehen.

Das ist nichts wert. Das ist nur Papier.

Aber hier haben wir was Hübsches. Sehen Sie sich das an. 18 Karat Gold.

Wir wollen nicht gleich übertreiben, oder?

Es sind miese Zeiten. Wer hat heutzutage noch Bargeld?

Wer redet von Bargeld, Signore Cravatta? Wir nehmen auch Schecks an.

Ja, genau.

Psst.

Wer ist da?

Freunde von Dir.

Bist du verrückt, Calabrese?

Stören wir euch?

Willst Du uns nichts anbieten, Rico?

Nein, Moment. Wir wollten gerade ein Geschäft machen.

Das einzige Geschäft, das ich euch vorschlagen kann,

ist so schnell wie möglich zu verschwinden.

War das deutlich genug? - Wir sind ja nicht taub, oder?

Los, raus mit euch. Verschwindet!

Raus!

Ich wünsch' euch die Pest an den Hals!

Also, was ist, Cravatta? Trinken wir jetzt ein Gläschen oder nicht?

Nein, hört auf! Nicht!

Sag uns, wo Brescianelli ist.

Ich weiß es nicht. Ich schwöre, Calabrese, ich weiß es nicht.

Wirklich nicht!

So, du weißt es nicht. - Nein.

Kannst Du dich jetzt erinnern, wo er ist?

Ich weiß es nicht.

Bitte nicht! Ich will alles sagen. Ich will alles sagen!

Schön, dass dein Gedächtnis wieder da ist.

Ich schwöre beim Grab meiner Mutter, ich weiß es nicht.

Alles, was ich sagen kann,...

dass Brescianelli einen Monat in der Schweiz war,

um sich eine Gesichtsplastik machen zu lassen, damit ihn keiner wiedererkennt.

Was sonst noch? - Nichts.

Sonst nichts, aber... aber einen anderen Tipp kann ich euch noch geben.

Morgen...

wird sich Brescianellis Mann einen Juwelier vornehmen.

Und wie ist der Name von diesem Mann?

Sein Name ist... Tomati.

Aber alle kennen ihn nur als El Crele.

Soll ich ihn...?

Nein...

Also los.

Zeigen Sie ihm das hier, Signorina.

Das ist eine wunderbare Arbeit aus Gold und Smaragden.

Hier, Signore, dieses Modell dürfte das richtige sein.

Etwas Ausgefallenes. 18 Karat Gold mit Smaragden.

Überfall, niemand rührt sich von der Stelle!

Keine Dummheiten oder wir schießen. Ist das klar?

Runter! - Mach den Tresor auf!

Schneller! - Beeil dich, oder das knallt!

Halt's Maul!

Was ist? Nun macht schon!

Weg, du Idiot!

Geh zurück!

Schneller, verdammt!

Was machst Du da?

Versuch das nicht noch mal!

Ich sagte, niemand rührt sich von der Stelle!

Noch eine falsche Bewegung und es gibt ein Blutbad!

Los!

Beeilt euch jetzt!

Umdrehen!

Die Weiber nehmen wir mit.

Und jetzt nichts wie raus!

Gib Gas!

Die Polizei, endlich! Da lang sind sie gefahren, schnell!

Verstanden, Ende! Los!

Halt endlich die Schnauze, blöde Ziege!

Schneller! Fahr schneller!

Delta-2 an Zentrale. Delta-2 an Zentrale. Gebt mir die Position durch.

Hier Zentrale. Das gesuchte Fahrzeug ist in Richtung Fiano Romano gefahren.

Verstanden, wir melden uns wieder.

Du hast doch gehört. Fahr!

Hier.

Delta-2 an Zentrale. Delta-2 an Zentrale.

Wir haben das Fahrzeug draußen in Fiano Romano gefunden.

Die Täter sind offensichtlich geflüchtet. Bitte kommen.

Bist Du sicher, dass Crele da ist? - Bin ich Hellseher, was weiß ich?

Wir werden sehen.

Was sollen wir Deiner Meinung nach tun?

Das sag ich Dir lieber nicht, weil du mir sonst in den Wagen pinkelst vor Aufregung.

Und das riecht dann. Also hab Geduld.

Fährt der Bauer mit dem Rad, ist es Zeit zur Saat.

Sehr komisch.

Ja, ich glaub, das ist es.

So, Mäuschen. Jetzt werden wir uns mal mit Dir beschäftigen.

Was meinst du?

Nein, lassen Sie mich...!

Die amüsieren sich da unten. Ich glaube, das würde Dir auch gefallen.

Du Kanaille.

Stell dir vor, ich schieße. Dann erledige ich zwei mit einer Ladung.

Telegramm für Sie. - Gib her.

Signore, hören Sie. Sie müssen hier noch unterschreiben.

Bitte sehr, eine kleine Unterschrift, hier.

Die Polente!

Keine Angst. Ich bin von der Polizei.

Bleiben Sie ruhig.

Es passiert Ihnen nichts, alles in Ordnung. Signora!

Nein, lassen Sie mich los! - Verdammtes Luder, du sollst hier bleiben!

Stopf ihr endlich das Maul, du Idiot!

Du hast das Telegramm fallen lassen.

Ich glaub', du kannst überhaupt nicht lesen, hä?

Ist ja wahnsinnig geistreich, was da drin steht.

"Alles Gute und bis bald - Trevivia"

Nein! Ich will nicht!

Pass auf, dass du die Kleine nicht triffst.

Hilfe!

Hilfe! Nein!

Lass mich los!

Nein!

Schön liegen bleiben, bis der Onkel kommt.

Und nicht den Ballermann anfassen, sonst gibt's eins auf die Griffel.

Du bist vielleicht 'n Herzchen.

Der große Held versteckt sich hinter 'ner wehrlosen Frau.

War sie wenigstens hübsch?

Ach, scheiß Dich nicht an. Das bisschen Hirn ist nicht mal 10 Gramm Blei wert.

Oh, mein Brieföffner.

Also...

Dann mal weiter im Text.

Idioten. Was fällt euch ein?

Ich hab' gesagt, es wird niemand umgebracht.

Ja schon, aber die waren damit nicht einverstanden.

Mario hat Recht. Wir hatten keine andere Wahl. Entweder sie oder wir.

Wir haben dem armen Luder das Leben gerettet.

Dafür müssten wir 'n Orden kriegen.

Aus dem Weg.

Makkaroni!

Makkaroni!

Darf man vielleicht fragen, wo Du steckst?

Immer wenn man Dich braucht, bist Du nicht da.

Diese Schwachköpfe da oben gehen mir auf den Wecker. Die ballern in der Gegend rum.

Hey! Diese Töne vertrag ich nicht!

Ich schalt' ab, wenn mich jemand anbrüllt!

Immerhin habe ich diese Tröte hier zum Reden gebracht.

Er kennt Mara, die Freundin von Brescianelli.

Wollt' ihm gerade rauskitzeln, wo sie wohnt.

Also, mach hier keinen Zwergenaufstand.

Du weißt, was ich bin.

Ja, 'n Bulle. Und ich bin 'ne rasende Wildsau. Wir sind 'n irres Paar.

Zwei Soufflé, bitte. - Sofort, Signora.

Bitte sehr.

Angeblich war es Makkaroni, der den Wirbel gemacht hat.

Er sucht Dich, aber keiner weiß, warum.

Makkaroni kann suchen, so viel er will.

Mit diesem Gesicht würde mich nicht mal meine Mutter wiedererkennen.

Mir warst Du mit dem alten lieber.

Geh jetzt, fahr nach Hause. Und warte dort.

Ich ruf Dich gegen Abend an. Dann erfährst Du mehr.

Und Fünfhundert zurück. - Danke.

Los!

Jetzt bist Du fällig!

Mein Gott. Dottore!

Die ersten Nachforschungen haben ergeben,

dass das Attentat politische Hintergründe hatte.

Das war nicht schwer zu erraten.

In dem Fahrzeug befand sich Baron Picelli, der Präsident von Petroltex.

So tragisch das ist, aber für uns war's 'n Reinfall.

Wir wollten gerade Brescianellis Freundin schnappen,

aber in dem Durcheinander konnte sie entkommen.

Sie wird jetzt besser aufpassen. Und Brescianelli auch.

Der Job wird langsam zum Alptraum.

Nein, nein, nein. Keinen Rückzieher. Du machst auf jeden Fall weiter.

Wir dürfen jetzt nicht aufgeben.

Von Aufgeben hat niemand was gesagt.

Ich frag' mich, was er von mir will, dieser Makkaronifresser.

Ich hab' langsam die Schnauze voll von seiner Rumschnüffelei.

Wir sollten den Kerl endgültig erledigen.

Ich hoffe, dass das allen klar ist.

Worauf warten wir dann noch, Chef? - Auf Roschetto.

Da kommt er gerade.

Hallo, Brescianelli.

Der Bruder von Makkaroni arbeitet da drin in der Kontrollabteilung.

Er hat eine gelb-rote Mütze auf.

Er ist genau wie Makkaroni, das gleiche Arschloch.

Hier, ist für dich. Kommt!

Das Spiel am Sonntag war ja das letzte. Da hattet ihr echt mehr Glück als Verstand.

Beim nächsten Mal kommt ihr damit nicht durch, das versprech' ich euch.

Ach komm. Ihr habt doch geschlafen.

Von wegen! Dass ich nicht lache.

Sag, Lupetto, was machen wir mit den Flaschen aus Laziali?

Denen reißen wir den Arsch auf und stülpen ihnen die Haut über den Kopf!

Und wenn sie dann noch immer nicht genug haben?

Dann kriegen sie eins über die Rübe. - Ja.

Ey, gib meine Mütze her, sonst erkält' ich mich und krieg Ärger mit meiner Frau.

Na, dann musst du dich von Deiner Alten eben wieder aufwärmen lassen. - Idiot.

Okay, Schluss mit der Vorstellung. Jetzt wird wieder gearbeitet.

Hast wohl Angst, Du wirst rot, wenn Du am Freitag in deine Lohntüte guckst, was?

Sagen Sie mal, können Sie nicht lesen? Eintritt für nicht Beschäftigte verboten.

Aber Ausgang für Hurensöhne erlaubt.

Weißt du nicht, dass es eine Todsünde ist, Milch zu verschwenden?

Kommt!

Soll ich Dir sagen, was das heißt?

Diese Drecksau von Brescianelli hat einen Mann umgebracht,

in der Überzeugung, das ist mein Bruder!

Meinen Bruder wollte er umbringen, diese verdammte Bestie!

Auf meinen Bruder hatte er es abgesehen!

Seit wann hast Du denn einen Bruder?

Warum soll ich keinen haben? Ich hab einen Bruder!

Überhaupt, was geht das dich an?

Ich hab einen Bruder und damit basta! Ich kann Brüder haben, soviel ich will!

Beruhige dich, Makkaroni, reden wir lieber von Brescianelli.

Du kannst mich am Arsch lecken! Wir reden jetzt über meinen Bruder,

oder ist der dir vielleicht völlig egal?

Blödsinn, natürlich ist er mir nicht egal, dein Bruder.

Er hat dir aber egal zu sein!

Keiner versteht mich. - Wir reden aneinander vorbei.

Wer hat denn angefangen, auf meinem Bruder rumzuhacken?

Bitte, Makkaroni, fang nicht nochmal davon an.

Ich kann's einfach nicht mehr hören. Die Situation ist wirklich ernst genug, oder?

Warum sollen wir uns streiten?

Lass uns lieber überlegen, wie wir Brescianelli in die Zange nehmen.

Hör endlich mit diesem Lärm auf! Schluss jetzt!

Du! Stell deine Hämorrhoidenschaukel ab!

Wie soll sich denn da ein normaler Mensch konzentrieren können?

Konzentrieren ist wichtig, da hast du Recht.

Aber man muss es auch beherrschen, so wie ich!

Der Typ ist ein Bulle. - Halt!

Ach je, Calabrese, mach's doch mal so wie ich!

Warum denn?

Damit du den Sparren los wirst, der in deinem Mund klebt.

So naiv kannst auch nur du sein.

Glaubst du, der legt seinen Ausweis in 'nen Wagen, wenn er'n echter Bulle wäre?

Makkaroni, ich warne dich.

Wenn da 'n fauler Trick dahinter steckt, dann kauf dir besser gleich 'n Strick!

Calabrese, vergessen wir das jetzt.

Wir reden weiter, wenn Brescianelli tot ist.

Danke, Makkaroni.

Ohne Dich hätten die mich weggepustet.

Du brauchst Dich nicht zu bedanken.

Wenn sie dir die Rübe heute nicht wegknallen, dann eben morgen.

Das wollen wir doch nicht hoffen.

Übrigens...

...was machen wir, um diese Mara wieder zu finden?

Tja...

Wenn es wahr ist, dass sie Stoff braucht.

Dann fällt sie uns früher oder später in die Hände.

Das ist ein Privatclub.

Ohne Mitgliedsausweis kommen Sie hier nicht rein.

Gilt das auch für mich, Camini? - Ah, Sie sind es, Kommissar Sarti.

Ich hab' Sie erst gar nicht erkannt. Sind Sie jetzt wieder in Rom?

Wieso, bedauerst Du es?

Nein, ich nicht. Ich bin jetzt sauber und hab 'ne geregelte Arbeit.

Bravo. Aus Dir wird noch was. Mach weiter so.

Ach, hören Sie. - Bitte?

Geben Sie mir einen Scotch. - Sofort.

Aber ich hab nur 15 Päckchen. - Was sagst Du?

Das war schon immer so.

Sehen wir uns morgen wieder in Greco? - Ja, warum nicht.

Kommst Du?

Was hast Du denn?

Hallo. Endlich mal wieder ein neues Gesicht.

Geh mir aus dem Weg.

Warum denn? Warte!

Mach keinen Ärger. - Gib mir 20.000 Lire. Bitte.

Ich geh auch ins Bett mit Dir.

Bitte.

Wenn ich...

Wenn ich nicht gleich was kriege, bekomme ich einen Anfall.

Du weißt, was das bedeutet. Das ist wie ein Todesurteil.

Ja, das weiß ich. Aus genau dem selben Grund bin ich hier.

Nimm das. Und verschwinde.

Störe ich?

Ah, ein alter Bekannter.

Das ist das Ekelhafte an dieser Stadt.

Nichtmal auf dem Scheißhaus ist man sicher vor euch Bullenschweinen.

Du sagst es!

Nein, nein. Du bleibst hier. Wir haben was zu reden.

Ich warne Dich, Bulle. Ich habe viele Freunde hier.

Du willst mir drohen? Na los, hol sie her, deine Freunde.

Steh auf. Ich bin noch nicht fertig mit Dir.

Nein! Nein!

Du sagst mir jetzt, für wen Du den Stoff verkaufst.

Und ich will wissen, wo das Zeug her ist.

Kennst du Brescianellis Freundin? Kennst du sie?

Spuck's aus!

Raus mit der Sprache!

Du mieser Typ!

Schaffst Du es, aufzustehen? - Ich weiß nicht.

Du lässt Dich hier aufmischen wie ein Blöder.

Aber ich sag Dir, die großen Fische findest du nur beim Tunesier.

Hast Du kapiert? Du musst den Tunesier suchen.

Den Tunesier? Ja...

Hier soll man fantastisch essen. - Hoffentlich.

Was haltet ihr davon, wenn wir uns draußen hinsetzen?

Gern.

Das ist der Tunesier.

Bist du immer noch der Meinung, das bringt irgendwas?

Sicher. Wenn wir ihn haben, kriegen wir auch Mara.

Also los.

Signore Rabat?

Ja?

Wir haben einen Haftbefehl gegen Sie.

Hab' ich meinen Wagen falsch geparkt?

Ich tue nur meine Pflicht. Kommen Sie bitte mit.

Entschuldigt, ich bin gleich wieder zurück. - Was sagst du jetzt?

Die Konkurrenz war schneller als wir.

Was sollen wir jetzt machen?

Ich glaub', wir gehen woanders essen. Der Schuppen ist mir zu teuer.

Diese Geschichte hat leider eine sehr schlimme Wende genommen.

Ich hatte mich klar ausgedrückt. Es sollte mit größter Vorsicht gehandelt werden.

Unüberlegte Operationen und Schießereien sollten vermieden werden...

Entschuldigen Sie bitte, es handelt sich dabei um Verbrecher,

die mit der Waffe in der Hand überrascht wurden.

Eines steht fest, Dr. De Rita: Sarti hat absolut nach Vorschrift gehandelt.

Ja, das mag sein, aber mit welchem Ergebnis?

Die kleine Carmilla Finzi ist noch immer in der Hand ihrer Entführer.

Mit solchen Aktionen kommen wir keinen Schritt weiter.

Verzeihen Sie, wir hatten bereits erste Erfolge.

Geben Sie uns noch zwei, drei Tage. - Tut mir leid.

Geben Sie bitte Sarti Bescheid. Wir werden die Sache abbrechen.

Er soll verschwinden, in Urlaub fahren.

An die Costa Smeralda, Sardinien.

Hallo?

Ach, du bist es. Warte einen Moment.

Sagen Sie es ihm, er ist am Apparat - Nein, nein.

Ich... Ich bring's nicht fertig.

Ich hab selbst eine Tochter, die im selben Alter wie Carmilla ist.

Geben Sie her.

Ja? Hallo? Hier ist De Rita.

Drei Tage noch. Und keinen mehr! Verstanden?

Viel Glück, Sarti.

Danke, Dottore. Geben Sie mir bitte Franchini nochmal.

Hallo? Du hast gehört. Neuigkeiten?

Die Spur führt zu einem Tunesier, einem gewissen Rabat.

Er ist uns vor der Nase verhaftet worden. Die Kollegen von der Drogenabteilung.

Das ist Pech, Sarti.

Du weißt ja selbst, dass ich mit denen nicht reden kann.

Mein Gott, Franchini.

Diese internen Machtkämpfe, nehmen die denn niemals ein Ende?

Ich muss diesen Tunesier zum Reden bringen, kapier doch!

Unmöglich. Tut mir leid, aber da ist nichts zu machen.

Du musst einen anderen Weg finden.

Lass Dich meinetwegen auch einsperren. Ich kann Dir in dem Fall nicht helfen.

Du bist zum Kotzen.

Du warst ja flink wie ein Eichhörnchen, Roschetto.

Hä?

Hast Du auch brav das Händchen aufgehalten für diesen fabelhaften Tipp?

Du wirst es doch niemandem sagen, Makkaroni?

Aber für wen hältst du mich?

Pah. Diese Frage...

Man verpfeift einen Freund doch nicht, oder?

Hä?

Apropos Freund:

Wie hieß gleich wieder der arme Kerl, den sie aus Versehen abgeknallt haben?

Bernabei. - Ja, genau, Bernabei.

Wenn ich mich nicht täusche, hat er sogar Familie gehabt.

Aber was ist schon ein Leben? Gar nichts im Grunde. Gar nichts.

Mamma Mia, kaum bist Du auf der Welt, schon bist Du wieder weg.

Ein kurzer Knall und dann Goodbye.

Aber was vorbestimmt ist, ist vorbestimmt.

Mal sehen, ob Dir auch was vorbestimmt ist.

Makkaroni, ich hab' schließlich nicht geschossen.

Es war Brescianelli. Du weißt doch, wie rabiat der sein kann.

Was Du nicht sagst.

Aber ich kann auch ganz schön rabiat sein. Und ich spiele gern.

Ich bin eine richtige Spielratte. Wir beide machen jetzt ein Spiel.

Hier hab' ich zwei Milchgläser.

Na ja, Du verstehst schon... nur in einem ist Milch drin.

In dem anderen ist gebrannter Kalk und 'ne hübsche Prise Rattengift drin.

Lassen wir also das Schicksal entscheiden, welches Glas Du austrinken wirst.

Kennst du eigentlich das Lied von Ricardo Cocciante?

"Schöne Seele, warum schreist du so"?

Also gut, trink jetzt.

Mach schon.

Trink, Roschetto.

Aber ich...

Trinken! Keine Vorträge halten.

Nimm ein Glas.

Mach schon, mach schon.

Ich hab' das richtige erwischt.

Aha.

Ich hab' das Glas mit der Milch erwischt.

Schau mal an, du bist ein richtiges Glücksschweinchen, hm?

Madonna, was für ein Riesenglück.

Ich kann's gar nicht glauben, dass Du so ein Glück hast.

Warum zweifelst Du?

Was vorbestimmt ist, ist vorbestimmt.

Jetzt weißt Du's.

Hallo?

Wer ist da?

Antworten Sie doch. Hallo? - Camilla lebt.

Bereiten Sie 800 Millionen vor, in Scheinen zu 10.000 und 50.000.

Einen Moment, bitte. Haben Sie nicht die Zeitung gelesen?

Meine Tochter ist schwerkrank. Sie braucht sofort eine Dialyse, sonst stirbt sie.

Hören Sie, ich diskutiere nicht mit Ihnen wegen des Geldes, aber...

In zwei Tagen bekommen Sie weitere Informationen.

Die Parole heißt "Vatikan 2".

Aber in zwei Tagen ist es bereits zu spät!

Hallo?

Bitte!

Er hat aufgelegt.

Was... Was hat er gesagt?

Sie verlangen 800 Millionen.

Zahl das Geld. Zahl das Geld, bitte!

Wir verkaufen alles. Ich brauche nichts mehr.

Mir ist alles egal, ich häng' an nichts. Ich will nur unsere Kleine wiederhaben.

Ich will sie lebend haben. - Natürlich, natürlich, beruhige Dich.

Ich rufe jetzt sofort meinen Bruder an, er soll morgen alles Nötige veranlassen.

Du wirst sehen, es wird alles gut.

Los, komm mit.

Guten Morgen, Signore Capitano. - Guten Morgen. Gibt es was Neues?

Nein, nichts. Außer der Verordnung 203.

Verordnung 203? Was soll das bedeuten?

Was will der da? - Das ist Verordnung 203.

Guten Morgen, Herr General. - Capitano.

Entschuldigung, Capitano.

Wer sind Sie?

Ich bin Cambiquento, zu Ihren Diensten.

Ich frage mich, was Sie hier zu suchen haben.

Ich bin Maler. Ich bin zum Streichen gekommen. Wissen Sie nichts davon?

Mir ist nichts bekannt. - Ah, jetzt begreife ich.

Sehen Sie mal, ich hab da so'n Zettelchen.

Hier steht, dass bis zum 20. Juni alle Wände und Decken neu gestrichen werden sollen.

Und zwar in Farben, die eine Kommission von Ihren Leuten ausgewählt hat.

Oh, Entschuldigung. Ich hab's schmutzig gemacht.

Sehen Sie, da steht es. Verordnung 203.

Der Neuanstrich aller Wände hat folgendermaßen zu geschehen:

Sehen Sie, unten mausgrau bis zum Sockel und

weiter oben streichen wir perlgrau oder hellgrau.

Farbe: Duccutone, abwaschbar. Die hab' ich in dem Eimerchen.

Quinto!

Hi, Ciao Anto! Das ist mein Kollege, Antonio Corsetti.

Vorsicht, der Kopf. - Pass doch'n bisschen auf!

Sag mal, wo soll ich die hinstellen?

Da drüben an die Wand, aber mach mir ja die Bilderchen nicht schmutzig.

Wie lange braucht ihr, um das alles zu streichen?

Tja, wie lange wir brauchen...

Wenn ich davon ausgehe, dass wir gerade 'n Streik haben...

Das darf nicht wahr sein, Sie streiken also auch noch.

Signore Capitano,

Italien ist ein Land, wo der, der arbeitet, nichts zu beißen hat.

Was sollen wir tun?

Wegen der Pfaffen und der zigtausend Scheinheiligen

leben wir von der Luft und von der Liebe.

Sie wollen wohl witzig sein.

Nein, ich hab keinen Grund, witzig zu sein.

Vor allem hier im Gefängnis, wo's so furchtbar nach Knast riecht.

Ich und witzig...

Ja, ja, in Ordnung. Danke. Ich werd's ausrichten.

Hups!

Oh! Verdammte Scheiße! Das tut mir aber leid.

Das tut mir wirklich leid.

Während ich hier streiche, könnten Sie vielleicht draußen 'ne Zigarette rauchen.

Diese Handwerker. - Danke. Entschuldigung.

Waschen Sie's gleich mit Wasser weg, dann gibt's garantiert keine Flecken.

Okay, Anto. Schauen wir uns mal die anderen Wände an.

Komm her, da ist er.

Die hab' ich gleich auf.

Schau mal gut zu, wie Makkaroni das macht, damit du was lernst.

Vielleicht brauchst Du es eines Tages. Pass auf.

Siehst du. Das war Maßarbeit.

Wer seid ihr? Was wollt ihr hier?

So, Freundchen, jetzt wirst du singen. Wo ist Brescianelli?

Ich weiß nicht, was ihr wollt.

Ich verstehe nicht. - Brescianelli!

Brescianelli, was? - Mach dir nicht ins Hemd.

Wir wollen nur wissen, wo wir die Freundin von Brescianelli finden.

Ich weiß nicht, wo sie ist. Ich kenne sie nicht.

Du lügst. Du beschaffst ihr die Drogen.

Ich weiß nicht, wer sie ist!

Dann denk mal scharf nach. Denk!

Ich schwöre euch, ich weiß es nicht, aber...

Wird's jetzt bald oder muss ich nachhelfen? Ich verlier gleich die Nerven. Rede!

Ich kann euch nur sagen, wo sich die Bande von Brescianelli versteckt.

Wo ist das?

Raus damit!

Durch den Beschluss des Richters ist die Familie auf dem Abstellgleis.

Die Zeit wird langsam knapp, Sarti.

Du bist der Einzige, der die kleine Camilla retten kann.

Wenn Du irgendwas Spezielles brauchst, dann sag's mir.

Sicher, einen doppelten Mokka, eine Portion Glück,

vielleicht einen Hubschrauber, aber ohne Polizisten.

Den Kaffee vergiss lieber. Denk an Dein Herz.

Und das Glück: Ich weiß nicht, was das ist.

Was den Hubschrauber angeht, einverstanden.

Ruf mich später im Büro an. - Mach ich.

Hey, Franchini! - Ja?

Hat man mich wegen meines schwachen Herzens nach Sardinien geschickt?

Nein, wo denkst Du denn hin, Du Traumtänzer? Weil Du so'n gutes Herz hast.

Aber das ist doch nicht möglich!

Damit verurteilen die Camilla zum Tode!

Das können die doch nicht machen.

Es ist unglaublich, aber die haben es gemacht.

Hier die Kopie des Pfändungsurteils.

Und weißt du, wer das unterschrieben hat? Staatsanwalt Carolla.

Aber das ist absurd. Das ist unmenschlich.

Das Geld gehört mir.

Kannst Du mir sagen, warum man mich daran hindern will,

mit meinem eigenen Geld das Leben meiner Tochter zu retten?

Hä? Sag's mir! - Was soll ich Dir darauf antworten?

Ich bin Dein Rechtsanwalt. Außerdem ist Camilla meine Nichte.

Bitte unternimm was, Franco. Leg Berufung ein, mach irgendwas.

Ich bitte Dich! Wir dürfen doch nicht tatenlos zusehen!

Ich versuche sofort, einen Termin beim Staatsanwalt zu bekommen.

Garantieren kann ich für nichts.

Auf jeden Fall... ruh dich jetzt ein wenig aus.

Ich ruf Dich in zwei Stunden wieder an. Ciao!

Worüber habt ihr so lange gesprochen?

Sie müssen sie doch jetzt freilassen, nicht wahr?

Die Justizbehörde hat das Lösegeld beschlagnahmt.

Sie haben unser ganzes Vermögen beschlagnahmt.

Das kann nicht sein.

Hey! Hast du gehört? - Was?

Ein Wagen. - Na, und wenn schon.

Warum soll nicht mal ein Wagen vorbei- fahren? Wir sind doch nicht auf'm Mond.

Ach... jetzt muss ich schon wieder den Helden spielen.

Dabei wollt' ich heute meinen freien Tag nehmen.

Sei still und komm jetzt. - Wenn's sein muss...

Verdammt, du hast Recht gehabt - Polizei!

Jetzt!

Hat's Dich erwischt? - Nein, aber beinahe.

Eins steht fest: Im Kittchen war's ruhiger.

Versuch, sie abzulenken, dann geh ich rein.

Und wie soll ich das anstellen? - Mach schon, verdammt, erfinde was!

An was denkst Du? Soll ich 'n Striptease machen?

Ist mir doch egal. - Du machst es dir leicht.

Ich muss wieder denken.

He, Mäuschen! Wie kommst du denn hier her?

Schaut doch mal, was sich hier in die Wildnis verirrt hat!

Habt ihr sowas schon mal gesehen? - Dreht der jetzt total durch?

He, was sie für ein entzückendes Höschen anhat!

Wow, das ist ja scharf! Diese knackigen Schenkel! Und diese kleinen, festen Titten!

Mhm, mir wird ganz schwindlig!

Und was für einen wunderbaren Melonen- hintern sie hat! Mann, ist das geil!

Und diese Lippen - Bussi, Bussi!

Ja, mein Schätzchen, zeig mir noch mehr!

Komm, hab Dich nicht so. Wir sind doch hier unter uns.

Ja! Jaaa! Zeig mir noch mehr!

Hier können wir alles machen. Hier sieht uns kein Mensch!

Lass Dich anfassen, du Zauberfee!

Und?

Sie haben die Kleine schon weggebracht. Sie haben uns angeschmiert.

Jetzt können wir wieder von vorn anfangen.

Von wegen, von vorne anfangen! Ich hab die Schnauze voll von euch!

Ich lass mich doch nicht zum Deppen machen!

Brescianelli kann ich auch alleine suchen.

Da brauche ich keine Arschlöcher wie euch dazu. Ach, ihr könnt mich mal.

Einen Moment, Calabrese.

Wo willst Du denn hin?

Wieder wehrlosen Frauen die Handtaschen entreißen? Hä?

Übrigens, bei der Zugsache haben wir Dich verpfiffen. Nicht Brescianelli.

Komm, Makkaroni! Erzähl mir nicht so'n Scheiß.

Brescianelli hat ein Mädchen entführt, das eine Nierenkrankheit hat.

Wenn wir sie nicht befreien, dann stirbt sie. Hast du kapiert? Dann stirbt sie!

Und was geht mich das an? - Es geht Dich 'ne ganze Menge an.

Natürlich geht es Dich was an! Weil dein Strafregister nämlich länger ist,

als das Telefonbuch von Lazio. Hast Du kapiert?

Und wenn du jetzt aussteigst, dann steckt Dich mein Freund, der Bulle,

so lange in den Knast, bis du schwarz wirst.

Stimmt es, was ich sage? - Hör zu, Calabrese.

Ich könnte ein Wörtchen für euch einlegen,

wenn sie euch den Prozess machen wegen der Zuggeschichte.

Du verdammter Hurensohn!

Dir schlitz' ich den Bauch auf!

Das war dumm von Dir.

Mein Freund ist in der Beziehung wahnsinnig sensibel.

Das musst du verstehen.

Ich hab genug von euren Sprüchen. Dich kauf ich mir.

Dann fang schon mal an zu sparen.

Ja, ich sag ihm, er soll sich keine Sorgen machen.

Herein! Ich rufe dich zurück. Was gibt's?

Dieses Schreiben hat der Computer gerade ausgedruckt.

Die Brennerei ist Teil eines Immobilien- komplexes, der zur Firma Riviera gehört.

Einer Gesellschaft, die von einem Rechtsanwalt Moretti vertreten wird.

Moretti haben Sie gesagt... Rechtsanwalt Moretti.

Wissen wir was über ihn? - Nein, das glaube ich nicht.

Außer, dass er vor drei Jahren einen gewissen Pasquale Tomati verteidigt hat,

der sich El Crele nannte.

El Crele, interessant. Das muss ich Sarti erzählen.

Wer weiß, ob dieser Anwalt mittlerweile

nicht noch andere Klienten in der Richtung vertritt.

Ich brauch' Sie nicht mehr.

Hier Zentrale, welche Nummer wollen Sie? - Verbinden Sie mich bitte mit Sarti.

Einen Moment! Ich komme schon.

Bitte? - Ist Signore Moretti da?

Nein, und ich weiß auch nicht, ob er zum Mittag zurück ist. Kann ich was ausrichten?

Nein, nichts.

Wo ist das Büro? - Da.

Aber was wollen Sie denn? - Kümmere dich um sie.

Mit dem größten Vergnügen.

Bitte nicht.

Ich hab' zwei Kinder. - Na super.

Auf junge Mütter stehe ich besonders.

Nein! Signore Moretti! Signore Moretti!

Oh mein Gott, was haben Sie getan? Mörder! Nein!

Lass die Pistole fallen!

Los, runter damit!

Jetzt ist endgültig Schluss. Keine Bewegung.

Du verfluchter Idiot! Abknallen sollte man dich, Du Schwein!

Worauf wartest Du, Du Feigling?

Wenn Du mich umbringst, wirst Du die Kleine nie retten!

Du weißt genau, Du brauchst mich. Ohne mich schaffst Du es nie!

Du hast leider Recht. Ich brauche Dich noch bis Samstag.

Danach bist Du überflüssig wie ein Kropf!

Steh auf und geh raus.

Und Sie schließen sich da ein.

Lieber Papa, liebe Mama, bitte tut, was sie sagen.

Befreit mich sofort, ich kann nicht mehr. Eure Camilla.

Über diesen Mann wären wir an Camilla herangekommen,

aber Du hast ihn umgebracht, bevor er den Mund aufgemacht hat!

Du fühlst dich als der große Held, wenn Du schießen kannst, was?

Pass von nun an genau auf, was Du machst.

Wenn aus meiner Pistole zufällig ein Schuss losgeht, dann vergiss nicht,

dass ich Polizist bin und mir nicht mal der Prozess gemacht wird.

Da kommt jemand.

Gehen wir.

Bitte eine kleine Spende für die Mission.

Danke.

Bitte eine kleine Spende für die Mission.

Herein.

Entschuldigen Sie, Herr Direktor. - Kommen Sie rein, kommen Sie rein.

Draußen ist ein Pater, der mit Ihnen sprechen möchte.

Ich habe jetzt keine Zeit. Sagen Sie ihm, er soll ein anderes Mal vorbeikommen.

Oder warten Sie... geben Sie ihm ein paar Lire, dann soll er verschwinden.

Das habe ich versucht, aber er lässt sich nicht abweisen.

Na, meinetwegen, dann soll er eben reinkommen.

In Ordnung. Sie können reingehen, Pater.

Guten Tag, mein Sohn.

Guten Tag, gelobt sei Jesus Christus.

Gelobt sei, was dich kaputt macht, du miese Krähe!

Was wollen Sie von mir?

Ich will, dass du mir ein Liedchen zwitscherst

über Mara Scarlatti und ihren Anwalt!

Aber, aber... das sind zwei Kunden... Ich kenne sie kaum.

Über alles, was so kleine Kunden angeht, weiß ich nicht Bescheid.

Da sind Sachen, die Dich auch was angehen.

Verzeihung, was wollen Sie damit sagen?

Ich will damit sagen, dass du eine Übelkrähe bist,

die sich als Direktor verkleidet hat, so wie ich mich als Mönch.

Und jetzt möchte ich deutlich hören: Wer ist der Boss?

Und weißt Du über die Organisation?

Mir fangen nämlich schon die Eier an zu kochen unter diesem Fummel hier.

Ich transferiere lediglich Gelder auf ein Nummernkonto in der Schweiz,

wobei ich 15 Prozent einbehalte, mehr weiß ich nicht.

Ich bin genauso ein kleines Rädchen wie Moretti.

Den Kopf der Organisation habe ich noch nie gesehen.

Glauben Sie mir, ich weiß nichts. Ich bin wirklich nur der Vermittler!

Als Pater erhältst du von mir die Absolution.

Als Makkaroni, der Dieb, klaue ich Dir jetzt deine Sprechblase.

Jetzt kannst du Deinen Kehlkopf auf Urlaub schicken.

Wie lange braucht Makkaroni noch? - Was weiß ich.

Schau mal da drüben! - Was ist?

Na, die Typen da drüben.

Soll ich dir mal was sagen? Die beiden kenne ich.

Was machen wir jetzt?

Ich dachte, wir fahren einkaufen.

Fahr ihnen nach!

Wer ist für Reklamationen zuständig? - Das können Sie mir sagen.

Diese Schachtel Cleanex ist wahnsinnig schwer.

Was, schwer? Was soll das heißen? - Das werde ich Ihnen erklären.

Sei friedlich, oder es knallt! - Beeil dich, beeil dich!

Vorsicht, Salvo!

Haltet ihn! Haltet ihn!

Ruf 113 an!

Da drüben ist er! Haltet ihn auf!

Stehen bleiben!

Fahr zu!

Was fährst Du für'n Scheiß zusammen?

Vallelunga?

Vallelunga.

Ruf gleich Mara an.

Sag ihr, wir brauchen die Medizin, sonst krepiert uns das arme Luder noch.

Soll ich sonst noch was sagen? - Ja. Sie soll die Familie anrufen.

Nachdem der gute Moretti hinüber ist. - Ja, mach ich.

Vielleicht ist es besser, wenn wir uns die Kleine vom Hals schaffen.

Dann fällt sie uns wenigstens nicht mehr zur Last.

Ja, ich glaub', das wär' keine schlechte Idee.

Gut.

Spucken auf den Boden verboten

Armer Vallelunga, das war sein letztes Rennen.

Wenn wir nach allem jetzt wieder genauso weit sind wie am Anfang,

dann verdanken wir das diesem Idioten! Schau ihn dir an!

Schau ihn dir an, den Knallkopf!

Warum regst Du Dich auf? - Jedenfalls nicht, um Dir'n Gefallen zu tun.

Du solltest Dich aber aufregen, weil wir diese Mara nicht mehr finden.

Ich weiß, dass wir sie nicht finden. Und ohne sie finden wir auch Brescianelli nicht.

Du drehst Dich echt im Kreis.

Aber ich sag dir, Du gefällst mir noch besser, wenn du im Viereck springst.

Makkaroni,

ich hab' im Augenblick kein Verständnis für Deine Scherze, klar?

Darf ich wenigstens mit Dir reden? Erlaubst Du das? Gnädigst?

Nur zu, quatsch Dich aus. - Also, hier in Rom...

...kannst Du gewöhnlich alles über jeden erfahren.

Du musst nur dafür blechen. Hast du kapiert?

Na und? - Das kostet 'ne Kleinigkeit.

Aber wenn Du was springen lässt, dann reden hier sogar die Mäuse.

Also lass 'n paar Scheinchen rüberwachsen.

Dann gehe ich los und verteil' sie in der ganzen Stadt,

und Du wirst sehen, dann läuft was. Glaub's mir.

Bravo, Makkaroni.

Von den Reichen kannst du das Sparen lernen und von den Bullen die Gaunerei.

Jetzt benutzt sogar Du schon Spitzel!

Er hat es kapiert, ein heller Kopf. Das ist es, Calabrese.

Ja, ja, Honig ums Maul schmieren. - Ja, gut geschmiert ist halb gefahren.

Und ich dachte immer, der ist doof.

Zwei Millionen Lire. Wo soll ich so schnell zwei Millionen hernehmen?

Was weiß ich, vielleicht vom Ministerium.

Hach, nein, und was soll ich denen erzählen?

Frag mich was leichteres.

Ich dachte immer, Du bist ein Genie im Erfinden von Märchen.

Reden wir offen miteinander, Franchini.

Ihr benutzt mich doch nur als Instrument, genau wie die anderen auch.

Wie kommst Du denn da drauf?

Willst du nicht endlich mal aufhören,

die jungen Mädchen anzugaffen, wenn ich mit dir rede?

Wenn ich Camilla befreie, pass auf, dann sind alle zufrieden

und die Polizei hat erfolgreich gearbeitet, heißt es dann.

Vielleicht bekomme ich sogar einen Monat Sonderurlaub für meine Leistung.

Aber wenn es mir nicht gelingt, dann hab' ich Pech gehabt.

Euch zieht man nicht zur Verantwortung.

Den Sündenbock liefere ich euch kostenlos.

Wenn Du so über die Sache denkst, warum hast Du sie dann angenommen?

Das ist mein Bier. Kümmert euch lieber darum, Geld aufzutreiben,

sonst häng ich mich ans Telefon und liefere eine Schlagzeile für die Paese Sera.

Die Überschrift lautet etwa:

Hohe Beamte der Polizei in zwielichtige Machenschaften verwickelt.

Wie findest du das? - Vorsicht, Sarti. Vorsicht, Sarti.

Was hab ich zu verlieren?

Nach Sardinien habt ihr mich schon mal abgeschoben, was wollt ihr noch machen?

Wer weiß, wer weiß...?

Manchmal überkommt uns die Fantasie, Sarti.

Benutzt eure Fantasie, um das Geld aufzutreiben.

Ich brauche es bis heute Abend, fünf Uhr.

Glaub mir, Paolo, ich habe alles mögliche getan.

Wie ich Dir schon gestern sagte, ist es mir gelungen,

die Finanzierung einer Schweizer Gesellschaft aufzutreiben.

Leider ist der Betrag erheblich niedriger als der, den die Entführer gefordert haben.

Es sind nur 100 Millionen, etwa.

Die Sache ist die...

Die Sache ist die, dass die Behörde nicht das Recht hatte,

das Geld zu beschlagnahmen. - Lassen wir das jetzt.

Wie auch immer, wir sollten uns mit ihnen in Verbindung setzen

und ihnen das Geld anbieten oder eine Verlängerung von einem Tag durchsetzen.

In der Hoffnung, das Geld von der Justizbehörde freizubekommen.

Franco, wir haben heute Samstag, und es ist vier Uhr morgens.

Wenn Camilla bis heute Abend nicht eine Dialyse bekommt, dann...

Mein Gott, Camilla!

Mein armes Mädchen. - Weine nicht, Clara.

Du wirst sehen, es wird alles wieder in Ordnung kommen. Glaube mir.

Es bleibt... bleibt keine Zeit mehr.

Gib sofort eine Anzeige in der Zeitung auf.

Ich bitte Dich, mach es sofort. - Ja, natürlich.

Da ist es, da oben wohnt sie. - Bist du sicher?

Sie... hat ein Appartment im vierten Stock.

Unter dem Namen Claudia Mancini. - Wunderbar, danke.

Langsam! Hast Du nicht irgendwas vergessen?

Ach so...

Du weißt doch, ohne Kohle läuft hier nichts.

Hier, nimm, kauf dir'n Paar neue Schuhe.

Neue Treter brauch' ich nicht.

Ich hab' eine automatische 765er im Auge. Da hab ich mehr davon.

Einen Messaggero, bitte. - Hier, Signora.

Danke.

Das übliche. - Guten Morgen, Dottore.

Danke.

Verirrter Hund ruft Vatikan 2. Das ist es!

Hallo?

Hier ist Vatikan 2. Was gibt es, Signor Finzi?

Hören Sie, wir können die ganze Summe nicht sofort bezahlen.

Unser gesamtes Vermögen ist beschlagnahmt worden.

Aber es ist uns gelungen, ungefähr 200 Millionen aufzutreiben.

Ich... Ich bin bereit, die Summe sofort auszuhändigen.

Haben Sie Mitleid, lassen Sie sie frei.

Das Mädchen ist in Lebensgefahr, sie muss spätestens heute Abend in der Klinik sein.

Bitte, ich versichere Ihnen, ich werde alles tun, um...

Hallo?

Hallo, ich bin's. Ich hab' mit dem Vater gesprochen.

Er sagt, dass er im Moment nur 200 Millionen auftreiben kann.

Hör zu, Mara, auf Almosen pfeif' ich!

Entweder er macht die 800 Millionen locker oder es wird nichts.

Ruf ihn gleich noch mal an.

Aber von einem anderen Telefon aus, verstanden?

In einer Stunde meld' ich mich bei dir. - Einverstanden. Ciao.

Mama. Wo ist meine Mama?

Halt den Mund. Sonst kommst Du nie nach Hause.

Setz dich.

Schafe am Morgen, 'n Tag voller Sorgen.

Warum geht sie nicht ans Telefon?

Überleg Dir gut, was du sagst.

Hallo? Entschuldige bitte, ich komme gerade zurück.

Ja, sie haben bezahlt, alles. Das Geld ist hier.

Bravo. Sehr gut, Mara. Hör genau zu.

Setz Dich in ein Auto und komm so schnell wie möglich her mit dem Geld.

Also etwa in einer Stunde bei Dir.

Sagen wir so gegen 12 Uhr. Ciao.

Setz dich wieder.

Calabrese, wie war's? Hast du alles gehört?

Ja, ja, keine Angst. Alles klar.

Ich glaube, ich weiß jetzt, von wo aus er angerufen hat.

Er muss in der Gegend von Braccianese gewesen sein.

Anscheinend hat Makkaroni doch richtig vermutet.

Er muss dort sein, wo er gemeint hat.

Dein Militärdienst war ganz nützlich.

Wahrscheinlich hast Du dort nur gepennt.

Hallo? Hallo, Makkaroni, hörst Du mich? - Astrein.

Da ist ein Freund von Dir, der Dich sprechen will.

Hallo? Hallo, sprechen Sie jetzt.

Hallo? Hallo, Makkaroni, hörst du mich?

Makkaroni, bist Du es?

Nein, das war nur 'n Schaf, aber jetzt hörst Du mich.

Du hattest mal wieder Recht, er kann nur dort sein.

Na, dann mach ich mich doch auf den Weg. Halt mir die Daumen. Ciao.

Sie müsste schon seit einer halben Stunde hier sein. Wo sie nur bleibt?

Vielleicht ist ihr irgendwas passiert? - Wenn ich das nur wüsste.

Komm mit mir! - Ja.

Mit wem quasselt die bloß so lange, die dumme Ziege?

Hat sie 'n Doppelanschluss? - Blödsinn, natürlich nicht.

Warum antwortet sie nicht?

Wie ist das möglich?

Eben hat sie doch noch gesprochen.

Wenn er drauf reinfällt, wird er in einer Stunde hier sein.

Dann werden wir endlich abrechnen mit diesem Bastard.

Nicht nur mit ihm.

Erledige das Mädchen und vergrab es hinter dem Brunnen.

Ihr beide kommt mit mir. Wir suchen Mara, dieses dumme Luder.

Und wenn sie mit dem Geld getürmt ist?

Dann kann sie sich auch die Radieschen von unten ansehen. Los, vorwärts!

Willst Du was trinken?

Nein.

Meinst Du, dass sie da reinpasst?

Musst eben ein bisschen nachhelfen.

Irgendwie... komm ich mir schon gemein vor. Geht's Dir nicht auch so?

Ich tu, was der Boss sagt. - Wirklich?

Hey, hier kannst Du nicht bleiben. Das ist Privatbesitz.

Hörst Du nicht? Du kannst hier nicht bleiben!

Bring dein Viehzeug weg und zwar schnell! Hast Du verstanden?

Bist Du schwerhörig?

Ach, der Typ ist stumm. Mal sehen, ob er auch taub ist.

Verschwinde! Du kannst hier nicht bleiben!

Was meint er damit? - Er will sagen:

Wenn seine Schafe nichts zu fressen haben, dann muss er auch hungern.

Und dann ist er gezwungen, zu stehlen.

Und wenn er stiehlt, dann landet er im Gefängnis.

Aber da uns das scheißegal ist, verschwindest Du jetzt!

Nein, warte, ich hab's mir anders überlegt. Du wirst jetzt hier bleiben.

Hast Du gehört? Du bleibst hier!

Da sind sie, da kommen sie!

Los, schau, ob ihr Wagen in der Garage ist. - Ja.

Vielleicht ahnen sie etwas.

Der Wagen ist da.

Gehen wir.

Sie kommen rauf.

Mario, Du gehst an den Lift und schnappst sie Dir gleich.

Mach ich.

Du bleibst hier bei mir, ja? - Und was sollen wir mit ihr machen?

Sie könnte ihnen ein Zeichen geben, wenn sie die Tür aufmachen.

Das wird sie nicht machen, weil sie weiß, dass sie das nicht überlebt.

Hab ich Recht, Mara?

Die Frau! Nehmt sie als Geisel! - Nein, nicht das Baby!

Hilfe! Lasst mich los!

Stehen bleiben oder ich bring sie um!

Los, komm! Lass sie laufen!

Schnell, zum Wagen!

Oh mein Gott, mein Baby! - Schnell!

Nun macht schon!

Camilla!

Nicht erschrecken, ich bin ein Freund von Dir.

Bleib ganz ruhig.

Ganz ruhig.

Sieht aus, als hätten wir sie abgehängt.

Aber halt' die Geschwindigkeit, ich möcht' kein Risiko eingehen.

Ich rufe Rom-2. Ich rufe Rom-2. Könnt ihr mich hören?

Hier ist Sarti, ich gebe die Position durch.

Los! Los!

Ich hab's geschafft, siehst Du?

Warte. - Mir ist so schlecht.

Ich halt es nicht mehr aus.

Ich bin krank. - Sei schön brav und heul nicht.

Mir geht's so schlecht. - Ich weiß, dass es Dir schlecht geht.

Ich weiß es, aber gleich geht's Dir besser.

Ich hab Deine Medizin mitgebracht.

Wir müssen leise sprechen, damit uns die bösen Männer nicht hören.

So.

Mama. - Siehst du? Da ist die Spritze drin.

Gleich haben wir's.

Ach, dieses Zeug.

Siehst du? Das gehört dahin. Und das tun wir weg.

Ja. - So. Jetzt hab ich's.

Ja.

Das brauchen wir nicht.

Und das auch nicht.

Jetzt schneiden wir das ab, pass auf.

Habt ihr sie erledigt? - Nein, wir konnten nichts machen.

So ein Arschloch von einem Schäfer hat uns dazwischen gefunkt.

Wir haben ihn auch im Keller eingesperrt.

Er ist keine Gefahr für uns, er ist stumm.

So, ein stummer Schäfer?

Von wegen Schäfer, du Blödmann!

Geh sofort raus und mach den Wagen fertig!

Ich kümmer mich um die beiden da unten.

Jetzt mache ich ihn wirklich stumm, diesen verdammten Dreckskerl.

Du kannst ja schon wieder lachen.

Also geht's Dir wieder besser, oder? Die Spritze hat geholfen.

Machst Du noch mal so ein lustiges Gesicht? - Na klar.

Das gefällt Dir, hä? - Makkaroni!

Jetzt bist Du fällig, du Scheißkerl.

Schnell, Chef! Wir müssen abhauen! Die Bullen sind da!

Das hab' ich geahnt.

Sei vorsichtig, Calabrese.

Was machen wir jetzt?

Wir knallen sie ab. Die sind zwei und wir sind vier.

Jetzt!

Nach oben!

Verdammte Bullenschweine.

Komm.

Jetzt wird alles wieder gut. Ich bring Dich nach Hause.

Wo willst Du sie hinbringen?

Hast Du im Ernst gemeint, ich hab alles vergessen? Hä?

Das Lösegeld reiß ich mir unter 'n Nagel.

Fahr zur Hölle, Bulle. - Nein, nicht schießen! Ich...

Mach keine Dummheiten! Verschwind! Schnell!

Ich schlitz dich auf.

Wie geht's ihr, was ist mit ihr?

Sie lebt noch. Bring sie auf dem schnellsten Wege ins Krankenhaus.

Okay, mach ich. - Na los, geh schon!

Makkaroni, wo bist du? - Hier.

Hier bin ich.

Bist Du verletzt?

Ich bin erledigt. - Wo hat's Dich erwischt? Lass mal sehen.

Nicht anfassen, rühr mich nicht an, ich bin erledigt!

Bitte, Sarti.

Tu mir einen Gefallen und hol meine Schuhe. Alleine schaff ich's nicht.

Bitte zieh sie mir an. Ich will mit Schuhen sterben.

Nicht wie 'n armer Penner.

Wohin bringst Du mich, hä? - Ins Krankenhaus.

Nein, ich bitte Dich, nicht ins Krankenhaus.

Die bringen mich sofort wieder ins Gefängnis.

Wo soll ich Dich in Deinem Zustand denn sonst hinbringen?

Ganz egal, wohin Du willst, aber bloß nicht ins Krankenhaus.

Ja, schon gut, beruhige dich. Mir wird schon irgendwas einfallen.

Ja, bitte.

Und...

Bevor ich sterbe, möchte ich nochmal essen.

Ich möchte nochmal richtig gut essen.

In einer wunderbaren Trattoria. Mein Stammlokal in Trestevere.

Lasagne primavera, Spaghetti all pomodoro...

Saltimbocca alla Romana...

Pizzaiola Milanese. Mein Gott, geht's mir beschissen.

Reiß dich zusammen. Ich rufe einen Freund an, der Arzt ist.

Bin gleich wieder da.

Meine Brieftasche.

Unverschämtes Schlitzohr.

Hallo, Sarti.

Entschuldige, aber was sollte ich machen? Verstehst Du?

Ich hatte keine andere Wahl.

Bevor ich wieder ins Kittchen gehe, mach' ich lieber 'nen kleinen Ausflug mit der Tram.

Und dazu brauch ich 'n bisschen Kleingeld!

Sieht aber verdammt mager aus.

Ich werd' an deinen Boss schreiben wegen einer Gehaltserhöhung!

Da!

Mach's gut, Nino! Ich werd' Dich mal zum Essen einladen!

Ciao, Nino!

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