All language subtitles for Cronofobia HD SRF 17.06.20 BRDFilm - copia

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Original subtitles

.

* Durchgehender Pfeifton *

* Düstere Klänge *

MIT TELETEXT-UNTERTITELUNG

Untertitelfarben:

Michael

Anna

Managerin

* Spannende Synthesizer-Musik *

* Düstere Musik *

* Tiefes Durchatmen *

* Spannende Musik *

* Rauschen *

* Hupen *

* Kreischen *

* Dröhnen *

* Stimmengewirr *

* Rascheln *

* Autotür *

* Ein Motor startet. *

* Ein Auto fährt weg. *

* Klassische Musik * Danke.

* Quietschen *

Ein ganz bezauberndes Geschenk.

Das ist es.

Würden Sie die Uhr mal kurz anlegen?

Ihre Handgelenke

sind genauso schmal wie die meiner Frau.

Mache ich gern.

Danke.

* Er seufzt. *

* Türöffner *

* Auslösergeräusch *

(Vom Band) Vielen Dank. Ich überlege es mir noch.

Auf Wiedersehen. - (Verkäuferin) Einen Moment!

Rufen Sie morgen an.

Ich kann Ihnen dann einen Preis machen.

Nur bitte nicht weitergeben.

Wir könnten dadurch die Lizenz verlieren.

Natürlich.

Vielen Dank. - Wiedersehen.

* Piepen *

* Wind *

* Fröstelndes Atmen *

* Klingeln *

"Ich finde nicht die Worte, um mich zu entschuldigen."

"Würde Sie gern persönlich sprechen."

* Seufzen *

* Seufzen, Motorengeräusch *

* Autotür *

* Klingeln *

(Frau) Sie ist da.

(Mann) Hast du geklingelt? - Ja. Siehst du?

Wieso macht sie nicht auf? - Weiß ich doch nicht.

Nein. Bleib hier.

Anna!

Haut wieder ab! - Mach doch auf.

Ihr solltet nicht kommen. Hier kommt keiner rein.

Wir sind nur deinetwegen hergefahren.

Schätzchen, mach doch auf. - Scheißtür!

(Mann) Lass los! Was wird das?

Ich habe gesagt, ihr sollt abhauen! - Wir rühren uns nicht vom Fleck.

Verdammt!

Was ist denn? - Sag mal ...

Kennst du den?

* Der Motor startet. *

Hey! - Anna!

Bleib stehen! - Wo willst du hin?

Kannst du mich mitnehmen? - Anna!

Anna! - Bleib stehen!

Fahrt nach Hause. - Mach die Tür auf!

* Durchatmen *

Hast du dich ausgesperrt?

Halt hier an.

Bist du ganz sicher?

* Fröstelndes Atmen *

* Schniefen *

Wenn du mir sagst, wohin du willst, dann fahre ich dich schnell hin.

Wieso hast du bei mir geklingelt?

Ich wollte dich fragen,

ob es dich stört, wenn ich da parke.

Was machst du eigentlich hier?

Ich bin nur auf der Durchreise.

Ich bin Handelsvertreter.

* Fröstelndes Atmen *

Es ist kalt da draußen. Du wirst noch krank.

Hier.

Danke.

Soll ich dich in die Stadt fahren?

Wir könnten einen Schlüsseldienst suchen, der dir aufmacht.

* Donnern *

* Scheibenwischer *

(Leise) Hey!

* Leises Seufzen *

* Abziehgeräusch *

* Mysteriöse Klänge *

* Durchatmen *

* Lautes Plätschern *

* Das Plätschern geht weiter. *

* Schniefen *

* Rasseln *

(Mann vom Band) "Mr Shin und das Geheimnis des blauen Drachen".

Ein Roman von Joe Blake.

Die Leiche wurde weggebracht.

Shin befahl allen, den Raum zu verlassen.

Er hatte das Bedürfnis, nach den ersten Ermittlungen

noch Zeit am Tatort, der Wohnung des Opfers, zu verbringen.

Die leeren Räume zu erspüren war für ihn eine Art Ritual.

Als würden die Räume dafür, dass der Fall ihn nun beanspruchen würde,

einen Teil seiner quälenden Gedanken absorbieren.

Zumindest ein wenig.

* Brutzeln *

Die vegetarischen Nudeln, bitte.

* Mysteriöse Musik *

Danke.

Sieht gut aus. - Ja.

Der Koch ist echt gut.

* Spannende Musik *

Guten Tag. Herzlich willkommen. - Morgen.

Ich habe eine Reservierung.

Voila. Eine wunderbare Executive Suite.

Einen angenehmen Aufenthalt. - Danke.

* Schniefen *

* Piepen *

* Mysteriöse Musik *

* Klopfen *

* Nervöses Atmen *

* Entfernte Sirenen *

* Klopfen *

(Kichernd) Gott sei Dank heute mal ohne Schnauzer.

Du hast mir noch keine Aufnahme aus dem Uhrengeschäft geschickt.

Es gab ein Problem mit dem Mikro. Die Aufnahme war wertlos.

Dann gibts nur die Hälfte. Die Regelung kennst du ja.

Ja, natürlich.

In meinem Bericht steht alles drin. - Hm.

Den 11. und 12. in Zürich

sowie den 13. in Lausanne kann ich dir bestätigen.

Sonst noch was?

Deine Lizenz gilt doch noch, oder?

Solche Aufträge mache ich nicht mehr.

Das von früher kann man mit der Kleinigkeit hier nicht vergleichen.

Die wollen diesmal was ganz Einfaches.

Es wäre perfekt für dich zum Wiedereinstieg.

Ich bewerte Qualität von Dienstleistungen.

Das ist meine Aufgabe jetzt inzwischen.

Warum gibst du mir nicht die Raststätten dazu?

Weil ...

Das ist was für Rentner und Studenten in den Semesterferien.

Du hast dich ein halbes Jahr nicht in der Agentur sehen lassen.

Die Leute dort haben schon aufgehört, nach dir zu fragen.

* Ein Motor startet. *

Hey!

Hey!

Hey!

Hallo.

Danke fürs Mitfahren neulich.

Du musst dich nicht bedanken.

Bist du noch eine Weile in der Gegend?

Wieso?

Ich würde gern noch mal ...

Was willst du noch mal?

Noch eine Runde ... mit ...

... deinem Van.

(Seufzend) Ich ...

... kann immer sehr schlecht einschlafen.

Hier.

Nein. Das ist nicht nötig. - Nimm das Geld.

Steck es weg.

Nein, warte!

Okay, ich nehme es.

* Zitterndes Atmen *

Wir haben uns nicht vorgestellt.

Ich ... will nicht wissen, wie du heißt.

Kein Blabla, keine persönlichen Fragen. Okay?

* Leises Piepen *

* Das Piepen wird schneller. *

* Blinker klickt. *

Ich halte mal kurz zum Tanken.

(Vom Band) Aus diesem Grund war die Nacht im November ...

Was soll das? Kannst du nicht lesen?

(Band) Er war ruhig, weil er erschöpft war.

Es gibt da drin nicht viel zu sehen.

Was?

(Band) Als er sich bei Whisky zu entspannen begann,

klingelte das Telefon.

Die benutze ich so gut wie nie.

Ich dusche meistens im Fitness.

Wenn du willst, kannst du hier schlafen.

Die Tür ist von innen verschließbar.

Hey!

Ich brauche jetzt eine Pause.

Wie lange bleibst du noch hier?

* Er seufzt. *

Hm. Weiß noch nicht. Nicht mehr so lange.

Du hast dir die falsche Gegend ausgesucht.

Dein Kennzeichen wurde bestimmt schon notiert.

Umso besser.

Dann schickt mir jemand zu Weihnachten eine Karte.

Gefällt es dir eigentlich wirklich hier?

Ich mag es, wenn ich mich irgendwo fremd fühle.

Ich lebe inzwischen seit zwölf Jahren hier.

Ich ... ich war noch kein einziges Mal in dieser Bar.

Wenn du nicht schlafen kannst,

dann kannst du nachts herkommen und dich da hinlegen.

Es gibt ein Gedicht.

Da gehts um einen Mann,

der ist irgendwo in den USA mit dem Bus unterwegs.

Der macht in so einem Lokal Halt. Kennst du das Gedicht?

Draußen schneit es stark.

Er sitzt an der Theke, und langsam fängt er an, Dinge zu bemerken.

Die Nettigkeit der Bedienung.

Das gute Essen, zum Schluss der Kaffee.

Plötzlich erscheint ihm der Ort wie das Paradies.

Und er genießt die menschliche Wärme.

Er möchte am liebsten für immer dort bleiben.

Ich bin in vielen solchen Lokalen gewesen.

Aber keines war wie das Paradies.

Hast du schon so eines gefunden?

Ja.

Aber das gibt es nicht mehr.

Das ... das Essen war eher schlecht.

Die Wirtin war nicht mal in der Lage,

einen Kaffee zu machen.

Und ...

... es hat immer ... so nach Rauch gestunken.

Ich fand das unerträglich.

* Unheilvolle Klänge *

* Stille *

* Metallische Schläge *

(Wütend) Komm sofort raus!

Wie bist du überhaupt reingekommen?

* Wütendes Atmen *

Für wen hältst du dich eigentlich?

Hör mir bitte zu. - Halt den Mund!

* Zug rauscht vorbei. *

* Wind *

Geh wieder ins Haus.

Nein. In die linke Hand.

Halte sie zwischen Daumen und Zeigefinger.

Ganz nah am Filter.

Hier entlang. Wir kommen jetzt in das Wohnzimmer.

Ein sehr heller und weitläufiger Raum.

Das Viertel ist ruhig.

Obwohl die Fenster zur Straße rausgehen, hören Sie nichts.

Überall Doppelfenster mit Schallschutz.

Das muss ich Ihnen zeigen.

Könnten Sie mich kurz allein in diesem Raum lassen?

Ja, natürlich.

Wie Sie wollen. Ich bin nebenan. - Danke.

* Mysteriöse Klänge *

* Tiefes Durchatmen *

* Tiefes Atmen *

Nein, warte!

Hast du Hunger?

* Fröhliche Musik *

Das Kännchen.

(TV) Sag schon endlich. Du sagst nur Halbsätze.

* Verrücktes Lachen im TV *

* Räuspern im TV * Das Kännchen.

* Verrücktes Lachen *

(TV) Die Vorsitzende der Liga der Alien-Freunde ist außer sich.

Eines der Mitglieder, Prof. Erasmus,

hat zwei Geschwister in seiner Wohnung untergebracht.

Sie sollen angeblich seine Enkelkinder sein.

Dazu kommt ein Kind von einem fernen Planeten.

Um Chlorophylla zu retten,

die von der Umweltverschmutzung bedroht ist,

hat er ein Wunderserum erfunden.

Damit heilt er sie.

Er verwandelt damit einen Teil seiner Wohnung

in ein wucherndes Wäldchen.

* Tiefes Durchatmen *

* Tiefes Ausatmen *

Sie erwarten die Eltern von Chlorophylla,

die auf einem Planeten gelandet sind,

um ihr Raumschiff zu reparieren.

Sie können es kaum erwarten, damit zur Erde zu fliegen

und ihr Töchterchen abzuholen.

Sie haben ein Foto von Erasmus und Chlorophylla gesehen.

* Entferntes Bellen *

Bleib zurück!

* Leises Piepen *

* Durchatmen *

* Zugsignal *

* Durchatmen *

* Der Zug nähert sich. *

* Dusche *

Wie heißt sie?

Wie heißt wer?

Sitzt da und grübelst dauernd. Bist eigentlich nicht da.

Und heute ist was ganz anders.

Du riechst auch irgendwie anders.

Weiß nicht, was du meinst.

Dieser Duft passt gar nicht zu dir.

Ich würde wetten, es war ein Geschenk. Hm?

Du magst Geschenke, oder?

Hm.

Hier!

Ta-da!

Die Idee kam mir wegen des Katers, der bei mir im Haus lebt.

Niemand weiß, ob er ein Zuhause hat.

Aber er kommt öfter mal zu mir.

Einfach, um sich streicheln zu lassen.

Er ist auch schon über Nacht geblieben.

* Kichern *

Was ist?

Mach es doch schon auf.

Weihnachten ist nächsten Monat.

Wie du willst. Hast du noch Interesse an den Raststätten?

Wieso?

Ich hatte sie einem Externen gegeben.

Er wirkte fähig,

hat sich aber als Versager herausgestellt.

Er wurde ziemlich schnell enttarnt. Jetzt wissen alle Bescheid.

Kann passieren. - Hm.

Wie hast du es überhaupt bemerkt?

An seinen Berichten. Zu perfekt, um echt zu sein.

Keine Wartezeiten, alles sauber, nur lächeln, Geschenke.

Wenn du willst, kannst du den Job wiederhaben.

Aber davor machst du das, was wir besprochen hatten.

Du willst es nicht verstehen. - Du musst es einfach machen.

Es ist das einzige Mittel gegen deine Paranoia.

Ich habe mich für dich eingesetzt, Suter.

Aber ich entscheide nicht allein.

Beweise, dass du den Job noch willst.

Mach den Integritätstest. Komm endlich in die Gänge.

Sonst bist du schnell weg vom Fenster.

* Tür *

(Mann im TV) Hallo? - (Mann) Hallo.

Wollen Sie mich für dumm verkaufen?

Sie halten sich für total schlau.

War wunderbar.

Nein, danke. Ich muss noch fahren.

Ich möchte heute Abend nicht ausgehen.

Ich habe gedacht, vielleicht könntest du hierbleiben.

Nur noch ein bisschen. Bis ich eingeschlafen bin.

Wenn du willst.

Ich bin oben.

Und die Tür hier lasse ich offen.

* Schritte entfernen sich. *

* Lied: "He's a heart attack" von Peter Kernel *

* Platte rauscht und knistert. *

* Entfernte Motorengeräusche *

* Tiefes Durchatmen *

(Schweizerdeutsch) Kann ich helfen? Die sind alle 49 Franken.

Nein, danke.

Sorry! - Ja?

Bin total im Stress. - Komme.

Danke.

Bitte, bitte.

Stress, Stress, Stress.

49, bitte.

Kannst du mir kurz helfen? - Ja, klar.

Ich brauche noch so eins in M. - Okay, komme.

Einmal. Bitte schön.

Dann schauen wir mal.

Farbe ist egal? - Ja.

M.

Ist das hier ein M? - Mal sehen.

Da ist kein Etikett dran.

Ja, das ist M.

Danke schön. - Danke.

Ich muss noch kurz ... - Schon gut.

Okay.

(Schweizerdeutsch) Zum ersten Verkauf haben wir den Beleg.

Der zweite ist nicht registriert.

Was ist passiert?

Es ist alles so schnell gegangen. Er hat mir einen Fünfziger gegeben.

Ich habe es in die Kasse getan, aber nicht gescannt.

Gut. Dann sollten wir einen Überschuss von 50 Franken haben.

Ja, schon.

Um was gehts eigentlich?

Glauben Sie, dass ich klaue?

Christoph, ich will wissen, was du mit dem Geld gemacht hast.

Ich habe nicht geklaut. Wer sind die zwei Clowns?

Wenn du es nicht genommen hast,

dann können wir ja in deine Taschen schauen.

Was? - Hm?

* Seufzen *

Was ist mit der Fünfzigernote?

* Seufzen *

Die Fünfzigernote war nie darin. Das ist meine.

Kuvert, bitte.

Das ist ... - Ja! Ist gut.

Danke, meine Herren. Sie können gehen.

* Getragene Musik *

* Schluchzen *

Und?

Suchst du einen Beleg?

Was?

Was?

Arschloch!

* Die Musik übertönt sein Schreien. *

* Fröhliche Kinderstimmen *

* Nachdenkliche Klaviermusik *

(Erzähler) (Kaum je eine Chance, ohne Ziel vor Augen.)

(Der junge Mann fuhr mit dem Bus durch North Carolina

auf dem Weg nach Irgendwohin.)

(Es begann zu schneien.)

(Der Bus hielt vor einem Cafe auf dem Hügel an.)

(Die Passagiere gingen hinein.)

(Er setzte sich mit den anderen an die Theke.)

(Er bestellte sein Essen, es kam.)

(Das Essen schmeckte herrlich.)

(Und der Kaffee auch.)

(Die Kellnerin war anders als die Frauen, die er kannte.)

(Sie war offenherzig und strahlte eine natürliche Fröhlichkeit aus.)

(Er beobachtete die Schneeflocken hinter der Scheibe.)

(Er wollte für ewig in diesem Cafe verweilen.)

(Es durchdrang ihn das eigenartige Gefühl,

dass hier alles wunderbar war,

dass hier alles immer wunderbar sein würde.)

(Dann forderte der Busfahrer die Passagiere zum Einsteigen auf.)

(Der junge Mann dachte,

er würde am liebsten sitzenbleiben,

er würde am liebsten dort bleiben.)

(Doch dann stand er auf und folgte den anderen in den Bus.)

(Der junge Mann starrte vor sich hin.)

(Er hörte die anderen Passagiere über andere Dinge reden.)

(Oder sie lasen oder versuchten zu schlafen.)

(Sie hatten den Zauber nicht gesehen.)

(Der junge Mann legte den Kopf zur Seite,

schloss die Augen und gab vor zu schlafen.)

(Er konnte nichts anderes tun,

als dem Motorenlärm zuzuhören

und dem Geräusch der Reifen im Schnee.)

Hey!

Hm.

Was ist passiert?

Ich ... ich ...

Und was machst du hier?

Weiß nicht. Habe auf den Schnee gewartet. Du?

Ich ... ich konnte nicht einschlafen.

* Seufzen *

Hey!

Gehen wir?

Komm, wir gehen nach Hause.

Da kannst du dich ausruhen. - Nein.

Es ist falsch.

Was?

Wir können nicht mehr so weitermachen.

Hey!

Jetzt komm doch erst mal mit.

Los, komm! Gehen wir.

Nehmen wir mein Auto. Das ist besser.

Willst du wissen, was passiert ist? - Nein.

Ein Typ hat mich verprügelt.

Wir waren in derselben Firma. Er wurde meinetwegen entlassen.

Sie hatten einen Verdacht.

Ich sollte ihn auf die Probe stellen und gegen ihn aussagen.

So einen Job habe ich lange nicht mehr angenommen.

Ich hatte mir auch geschworen, es nie wieder zu tun.

Das Mal davor war ich bei einer Bank.

Da war plötzlich viel Geld verschwunden.

Ich bin schuld, dass dein Mann entlassen wurde.

* Schnelle Schritte *

* Wütendes Atmen *

* Autotür, Motor *

* Reifen quietschen. *

Ich bin froh, dass du hier bist.

Wir alle freuen uns. Wirklich.

Ich bin nicht der, den du brauchst. - Hör auf. Du machst gute Arbeit.

Ich habe Kontakt zur Frau von Manuel Martini.

Was sagst du?

Ich war bei ihr und habe mit ihr gesprochen.

Das ist doch ein Witz, oder? - Nein.

Das ist eine gravierende Regelverletzung. Was hast du ...

Scheiße, Michael!

Trefft ihr euch noch?

Okay. Gut, wir machen Folgendes.

Da drin darf keiner davon erfahren.

Du vergisst alles, was da war,

und sagst den anderen, du bist wieder dabei.

Gib dir diese Möglichkeit.

Bitte.

* Klimpern *

Du hast dich also entschieden.

Gib mir nur die Raststätten. Ich muss in Bewegung bleiben.

Ja, natürlich.

Aber ich bin nicht mehr für dich zuständig.

Danke.

Frau Suter, Ihr Sohn ist gerade gekommen.

Es tut mir leid.

Heute Morgen ist sie etwas unruhig.

Verstehe ich. Sie hat mich eine Weile nicht gesehen.

Ich komme dann später. - Danke.

* Swing im Radio *

Dieser Bart steht dir überhaupt nicht.

Erzählst du mir heute eine von deinen Geschichten?

* Die Musik endet. *

(Vom Band) "Mr Shin und das Geheimnis des blauen Drachen".

Ein Roman von Joe Blake.

Mr Shin glaubte nicht an das Schicksal.

Aber er schrieb dem Universum einen zutiefst ironischen Humor zu.

In der Nacht ging er mit einem guten Whiskey

meditativ gegen seine Unruhe an

und ließ sich in einen tiefen Schlaf gleiten.

Das Telefon schwieg bis zum Morgen.

* Klingeln *

* Öffner *

* Leise Fernsehergeräusche *

Wolltest du noch eine Chance haben, um es mir heimzuzahlen?

Das ist doch nur eine Weihnachtskarte.

* Fernseher läuft leise im Hintergrund. *

Als ich klein war, dachte ich, Schlafen sei doof.

Nichts als reine Zeitverschwendung.

Hm.

Danke.

* Bach plätschert. *

Guten Morgen.

Morgen.

Ich habe gesehen, dass du Orangen da hast.

Danke.

* Schnaufen *

Ich finde es schön hier.

Ich bin zwar der Falsche, um dir Ratschläge zu geben,

aber du solltest einen Menschen in deiner Nähe haben,

mit dem du sprechen kannst.

Ich bin nicht der, den du brauchst.

Ich habe dich um nichts gebeten.

(Frau) Haben Sie einen Termin?

Nein. Nur ganz kurz.

Hey! - Ja?

Ich muss noch ein paar Tage hier in der Gegend bleiben.

Kann ich meinen Van bei dir lassen?

Mhm.

Und jetzt keine Spielchen mehr.

Keine Spielchen mehr, nein.

Hier ist eine Fußbodenheizung mit Nutzung von Geothermie.

Hier haben wir den großzügigen Wohnraum mit offener Küche.

Das ist der Zugang zur Terrasse.

Der Ausblick ist wirklich bemerkenswert.

Wir würden es gern allein besprechen, wenn Sie gestatten.

Natürlich. Ja, ja.

Kein Problem. Das werde ich für ein Telefonat nutzen.

Danke.

* Tür *

Und jetzt?

Jetzt schließt du deine Augen

und denkst an all die Dinge, von denen du dich trennen willst.

Stell dir vor, dass du das ganze Zimmer damit vollpackst.

Bis zur Decke.

Du kannst alles hierlassen, wenn du willst.

Was meinst du?

Ich meine, du solltest die Wohnung nehmen.

Mit der schönen Terrasse und so.

* Ruhige Klaviermusik *

* Pusten *

* Schreien *

Möchtest du mir etwas erzählen?

Was erzählen?

Etwas, worauf du Lust hast. Irgendwas.

Du denkst an was Persönliches, ja?

Wenn du willst, erzähle ich dir, wieso ich Michael heiße.

* Seufzen *

Meine Eltern hatten sich den Namen für ihren ersten Sohn ausgesucht.

Er starb zwei Jahre vor meiner Geburt.

Sie fanden das mit dem Namen wohl eine gute Idee.

Ich habe ihn immer nur gehasst.

Ich habe mir Spitznamen gegeben, mich anders nennen lassen.

Wie "Mike" oder "Michel".

Aber es ging nicht nur um den Namen.

Überall, wo ich hingekommen bin, ganz egal, was ich gemacht habe,

war immer sofort dieses Gefühl da.

Das Gefühl, fehl am Platz zu sein.

Als ob ich nicht das Recht hätte, mich dort aufzuhalten.

Als würde ich den Platz eines anderen besetzen.

* Zuglärm *

* Seufzen *

Wollen wir gehen?

* Entfernte Motorengeräusche *

* Entferntes Bellen *

Hey!

Du kannst auch bei mir duschen, wenn du willst.

* Dusche läuft. *

* Seufzen *

Anna, wo ist der Föhn?

Soll ich sie ein bisschen kürzen?

Wie du willst.

Du hast interessante Ohren.

Machst du dich über mich lustig?

Ich sehe jeden Tag viele uninteressante Ohren.

* Rockmusik *

Und? Wie findest du es hier?

Ach ...

Allein würde ich, glaube ich, nicht herkommen.

Wieso nicht?

Hm. Ich fühle mich eingeengt.

Als ob ich dauernd beobachtet würde.

Wie findest du es hier?

Also ich würde mich gern besaufen, wenn wir schon hier sind.

Verzeihung! Bitte zwei Talisker.

(Mann) Kommt sofort. Mit Eis?

Für mich pur. - Ich möchte keinen.

Wofür ist die Glocke da?

Wenn du läutest, gibst du die nächste Runde aus.

Wie? Für alle? - Ja, für alle. Auch für mich.

Salute. - Danke.

Nein.

Kommt nicht infrage. Vergiss es. - Hey!

Es sind gar nicht viele Leute da.

* Läuten * Juhu!

* Jubeln * (Barkeeper) Eine Runde für alle!

Toll!

Danke. Echt toll, Mann.

Vielen Dank.

* Romantische Musik *

* Türschloss *

* Leises Klopfen *

Anna.

* Klingeln *

Zum Wohl.

Danke.

* Klingeln *

* Klopfen *

* Klopfen *

Wie gehts dir?

Besser.

Hast du Lust, mit mir auszugehen?

Zieh dir was Schönes an.

Okay.

* Elektronische Musik * Möchtest du was trinken?

Ja, gern.

Ich heiße übrigens Valentina.

Clara.

Marco, Valentina.

Michael. - Freut mich.

* Dumpfe Musik *

* Sanftes Atmen *

Warte einen Moment.

Ich will, dass er uns sagt, was wir tun sollen.

Okay.

Lass sie die Lust in deinem Körper spüren.

Jetzt drück sie an dich.

Du auch, Clara.

* Sie stöhnt leise. *

* Stöhnen *

Sieh mich an.

Bleib bei mir.

* Stöhnen * Jetzt berühr sie.

* Stöhnen *

Drinnen.

* Lustvolles Atmen *

Gefällt es dir so?

* Stöhnen *

* Stöhnen wird intensiver. *

Oh!

(Marco) Wenn du hierherkommst, musst du mitspielen.

* Tür *

* Jubel aus den Handylautsprechern *

* Der Jubel geht weiter. *

Und worauf hast du Lust?

Einen Scotch?

Also ich würde mich gern besaufen.

(Mann im Video) Okay. Wie wäre es mit einem Talisker?

Verzeihung. - Ja?

Zwei Talisker, bitte. - Kommt sofort.

(Mann) Und? Soll ich?

Spinnst du?

Es ist total voll.

* Glockenläuten *

* Er wechselt das Video. *

(Im Video) Möchtest du mir etwas erzählen?

(Mann) Was denn?

Etwas, worauf du Lust hast.

Hm. Du denkst ...

* Er wechselt das Video. *

* Dumpfe Musik im Video *

Was machst du da? Mach das Ding aus!

(Mann) Na los, komm!

Zeig dich ein bisschen.

Steh auf.

Wenn sie dich beim Filmen erwischen, kriegst du echt Ärger.

* Das Video stoppt. *

* Seufzen *

* Seine Schritte entfernen sich. *

* Dumpfer Verkehrslärm *

* Tiefes Durchatmen *

* Kichern *

* Zitterndes Atmen *

* Tür *

* Langsame Schritte *

* Tiefes Einatmen *

Was machst du da?

Was soll das?

Nein!

* Schluchzen *

* Rumpeln *

* Melancholische Musik *

* Rumpeln *

* Verkehrslärm *

(Frau) Guten Morgen. Willkommen. - Guten Morgen.

Echtes Hundewetter heute. - Allerdings.

Soll es dann was Heißes sein?

Einen Espresso. - Super Idee!

Was halten Sie von einem ofenfrischen Croissant dazu?

In unserem Frühstücksangebot wäre noch ein Orangensaft enthalten.

Okay. Das nehme ich.

Wie viel bekommen Sie? - Das macht 6 Franken. Danke.

Und der Rest.

Nehmen Sie Platz. Ich bringe alles. - Danke sehr.

Vorn an der Theke liegen die Tageszeitungen aus.

Hier. Bitte sehr.

Haben Sie ein gutes Frühstück.

Danke. Was ist das? - Ein Geschenk des Hauses.

Damit sie gut in den Tag starten.

Wenn Sie noch was brauchen, sagen Sie Bescheid.

Ich bin Katja.

Vielen Dank, Katja.

* Leise Musik im Hintergrund *

* Leises Kichern *

* Unbeschwerte Rockmusik *

Untertitelung: BTI Studios im Auftrag von SWISS TXT - 2020

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