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Untertitel: WDR mediagroup digital GmbH im Auftrag der ARD Degeto
Sophie Haas
Dietmar Sch�ffer
B�rbel Schmied
(singen) * Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Schwager vorn.
Vorw�rts die Rosse, sie traben.
Lustig schmettert das Horn. *
Das war so peinlich.
Ich hab nur gesagt, er kann noch mal zu mir kommen.
Und dann macht er da ein Riesending draus von wegen:
Ja, es war eine tolle Nacht, aber es muss ja nicht "es" daraus werden.
Wie kann der denn mich so missverstehen?
Was ist mit dem? - Keine Ahnung.
Oder der ist verheiratet. In Amerika.
Habe ich auch schon gedacht.
Oder Sadomaso.
Meinst du?
Oh Gott.
Das ist er, das ist er.
Frau Haas.
Der hat keinen, der ihn qu�lt. Also muss er sich selber qu�len.
Sadomaso. Aber so was von.
Musik
Morgen. - Morgen.
Nee, ne?
Das ist nicht dein Ernst. - Chef hat mir erlaubt, hier zu wohnen.
Vor�bergehend. - Ja, geht ja auch vor�ber.
Aber wann? Telefon klingelt
Polizei Hengasch.
Deine Mutter.
Der Dietmar, der... Was?
Nee, ich habe die Heike nicht gesehen. Wieso?
Die kommt bestimmt bald. Die hat noch keinen verhungern lassen.
Frau Sch�ffer?
Aufgelegt.
Und?
Die Heike w�re weg.
Wie, weg? - Und sie h�tte Hunger.
Sonst hat sie nichts gesagt? - Nein.
Keine Gr��e?
Scheint dich nicht zu vermissen.
Ach Dietmar.
Willst du nicht den R�ckzug antreten?
Dann sehe ich schwarz mit dem "vor�bergehend".
(st�hnt)
Boah, meine F��e.
Ach Gott.
Aber sch�n war es, oder?
Ja. Und wei�t du was? Der ist auch sch�n.
So was kriege ich in Hengasch nicht. - Ich lasse dir meinen da.
So sch�n hier.
Ich m�chte nicht mehr nach Hause. - Dann �bernachte hier.
Dann k�nnen wir meinen Geburtstag feiern heute Abend.
Ich habe kein Zimmer bekommen. - Wir fragen.
Frau Traube, haben Sie noch ein freies Zimmer?
Tut mir leid. Wir sind komplett.
Frau Haas. - Frau Traube.
Ihr kennt euch. - Wir hatten bereits das Vergn�gen.
Ich hoffe, diesmal sind Sie nicht dienstlich hier. - Nein.
G�be es was zu ermitteln? - Nicht dass ich w�sste. - Schade.
Ich hatte so lange keinen Fall mehr. - Tut mir leid.
Die Eifel ist wohl doch nicht so ein finsterer Ort.
Da!
Was? - Wo? - Da.
Was ist das f�r ein Zimmer?
Zimmer 123.
Sophie.
Was hat sie? - Da ist jemand ermordet worden.
Weg, weg, weg, weg!
Frau Haas!
Wo wollen Sie hin?
Wo? Wo?
Dahinten links.
Ist da jemand langgelaufen, eine Frau? - Nee. Wieso?
Hier, ist da jemand rausgekommen? - Nicht, dass ich w�sste.
Machen Sie die T�r auf. - Ist was passiert?
Wie hei�t sie? - Lindner.
Machen Sie die T�r auf! Hier ist die Polizei!
Ich wei�, dass Sie dadrin sind.
Was ist los?
Hast du was geh�rt oder gesehen? - Nee. Wieso?
Meine Freundin hat gesehen, dass jemand ermordet worden ist. - Echt?
Rotwein. - Sie bilden sich das ein.
Fassen Sie nichts an.
(Frau st�hnt)
Sie bleiben alle, wo Sie sind. (Frau st�hnt)
Musik
(Frau st�hnt)
(schreien)
Lassen Sie mich durch!
Was haben Sie hier zu suchen? - Wo ist er? - Wer?
Der kleine Mann, den Sie erschlagen haben. - Hat sie getrunken?
Vor nicht mal 2 min ist hier ein Mann erschlagen worden.
Genau hier.
Von einer gro�en, korpulenten Frau.
Ich hab es gesagt, sie dreht durch.
(schreit) (schreit)
Das gibt es nicht. - Vielleicht haben Sie sich im Zimmer geirrt.
Wer wohnt nebenan? - Ich glaube, das ist meins.
Mitkommen.
T�r aufmachen. - Frau Haas, ich bitte Sie.
Aufmachen!
(Frau) Wer ist da?
Ich bin es. - Das ist jetzt ganz schlecht.
Wer sind Sie? - Sophie Haas, Polizei Hengasch.
Hier oder nebenan ist jemand ermordet worden.
Haben Sie was geh�rt? Schreie? Wie bei einem Streit.
Doro?
Ja?
Ist das versteckte Kamera?
Sie m�ssen was geh�rt haben. - Schaff diese Frau weg.
Ich muss in Ihr Bad. - Kommt nicht infrage.
Sie lassen mich darein! - Nur �ber meine Leiche.
Dann muss ich annehmen... - Sie verlassen sofort mein Zimmer.
Und zwar alle. - Das ist auch mein Zimmer.
Das ist nicht lustig.
Ich bitte Sie... Machen Sie nicht so einen �rger.
Ich will wissen, was hier los ist. Reden Sie!
Ich wei� nicht, was Sie von mir wollen.
Heinz, Jupp, schafft sie hier raus.
Lassen Sie mich los.
Frau Traube, ich warne Sie.
Ich schreie Ihnen den Laden zusammen.
Dann zeige ich Sie an wegen Hausfriedensbruch.
Das ist Freiheitsberaubung!
Vorher machen Sie den Rotweinfleck weg.
Frau Sch�ffer, Ihr Zimmer ist ein Tatort.
Ich warne Sie, fassen Sie da blo� nichts an.
Entschuldigen Sie die St�rung, Frau Heltau. Ich k�mmere mich drum.
Mein Mann wohnt gerade bei ihr. Auf dem Revier.
Wenn ich Sie bitten d�rfte... - Ja, nat�rlich.
K�nntest du mir mal bitte erkl�ren, was das gerade eben sollte?
Sophie hat gesehen, wie eine Frau, eine gro�e Frau,
einen kleinen Mann... - Ja?
W�rden Sie uns alleine lassen? - Nein, der bleibt.
Was ist mit dieser Frau?
Du warst das doch nicht, oder? - Was?
Warum hast du sie nicht ins Bad gelassen?
Was ist dadrin? Dein Mann?
Ist er tot?
Soll ich es ihr sagen? - Musst du wissen.
Doro, Matthias hat recht.
Es ist besser, wenn du es sp�ter erf�hrst.
Martina, du machst mir Angst.
Aber du gehst da nicht rein. Versprich es.
Versprochen.
Glaub mir, es ist wirklich besser so.
Hat sie sich beruhigt?
Klopfen
Du hast wirklich nichts gesehen? - Also. - Und Jupp?
Der hat in Zimmer 132 den Abfluss repariert.
Sie kann sich das nicht aus den Fingern gesogen haben.
Doch. - Aufmachen!
Wenn sie so weitermacht, war es das mit der Traube. - Schlie� auf.
Das ist Freiheitsberaubung. - Sie haben es nicht anders gewollt.
Meinen Sie, ich lasse mir meine G�ste verjagen?
Ihre Kollegen werden gleich hier sein.
Dann k�nnen die beim Ermitteln helfen.
Jetzt lassen Sie los.
Ist doch l�cherlich.
Mann, Mann, Mann. Der Chef. - Schlimm.
H�tte ich nicht von ihr gedacht. - Was hat die in der Traube gemacht?
Das frage ich mich auch.
Da steigen nur Frauen ab, die auf was aus sind. - Wie?
Auf was wohl. - In der Traube?
Kommen am Wochenende und lassen es krachen. - In der Traube?
Was glaubst du, warum das Aubach so leer ist?
Warum wei� ich davon nichts? - Ach Dietmar.
Blaulicht.
Wir kommen.
Irgendwie muss sich das rumgesprochen haben.
Dass man hier nette, alleinstehende M�nner kennenlernen kann.
Davon gibt es mehr als genug in der Eifel.
Nett ist Geschmacksache.
Und alleinstehend sind die doch nicht alle.
Die meisten Damen ja auch nicht.
Genau darum geht es.
Ohne ein Mindestma� an Diskretion...
Wollen Sie einen Schnaps? Heinz.
Sie kenne ich doch.
Ich habe Sie schon mal gesehen. - Ich hatte mal ein B�dchen in K�ln.
Ach ja.
Und dann?
Lief irgendwann nicht mehr. Nur Flaschensammler.
Die Pflicht ruft.
Das n�chste halbe Jahr sind wir so gut wie ausgebucht.
Ich musste sogar zus�tzliches Personal einstellen.
Wenn Sie einen Skandal machen, blo� weil Sie sich was einbilden...
Ich habe mir nichts eingebildet.
Wie lange haben Sie auf dem Flur rumgestanden?
Bevor Sie gekommen sind? 1, 2 min.
Sie m�ssen was gesehen haben.
Dann muss er was gesehen haben. - Habe ich nicht.
Dann muss die Leiche im Badezimmer sein.
Wie hei�en Sie? - Lindenhofen.
Heinz Lindenhofen. - Wie der B�cker aus Enzen. - Genau.
Ach so.
Was machen Sie hier? - Kaufen ja alle nur noch zum Aufbacken.
Frau Traube. - Hm?
Ich muss in dieses Badezimmer.
Dieser Schlag war wirklich heftig.
Vielleicht ist das Opfer schwer verletzt. - Prost.
Jetzt ist er weg.
Was? Ganz?
Der Rotwein war doch schon eingetrocknet.
Man hat halt seine Tricks.
Bleiche? - Greift die Farbe an.
Was dann?
Berufsgeheimnis.
Ach Herr Assenmacher, ich zahle Ihnen was f�r.
Ohne Durchsuchungsbeschluss wird das nichts.
Deswegen m�ssen wir einen besorgen.
Und wo?
In Koblenz. - Klar.
Frau Traube wird Sie nicht anzeigen. - Gott sei Dank.
Sind das alles Frauen, die...? - Die was?
Der Heinz ist doch verheiratet. - Aber so was von.
Ich muss Ihnen was sagen. - Ja?
Ihre Frau...
Die Heike.
Ihre Muschi. - Was ist mit der?
Die wohnt auch hier.
Unter falschem Namen. - Heike?
Wieso...
Hat die auch...
Welches Zimmer? - 123.
Das war gemein von Ihnen.
Wieso denn?
Ich h�tte sie auch anzeigen k�nnen.
Das ist ein meldetechnisches Vergehen.
Aha.
Heike?
Knuffig, in Uniform.
Heike?
Frau Lindner?
Da sucht jemand eine Heike.
Wenn sie nicht will: Ich bin in der Sauna.
Du machst sofort die T�r auf!
Au weia, mein Mann.
Was hast du hier zu suchen? - Ich brauchte einen Tag f�r mich.
Das ist nur der Hausmeister. - Hausmeister.
Assenmacher, Joseph. - Guten Tag.
Ich musste mal raus. - Raus?
Deine Mutter macht mich wahnsinnig.
Aber ich bin dir keine Rechenschaft schuldig.
Du bist zuerst ausgezogen.
Im Nebenzimmer liegt eine Leiche.
Hast du deinen Dietrich dabei? - Nee.
Jetzt k�nntest du einmal schneller sein als die Haas.
Chef.
Heike.
Den Schl�ssel.
Ich wollte das alles nicht.
Ich wollte nur mit dir Geburtstag feiern.
Ich bin da in was hineingeraten.
Gut. Den Schl�ssel bitte.
Ich wollte nur, dass Sie das wissen.
Habe ich verstanden.
Die Schaulustigen k�nnen drau�en bleiben.
Ich stehe zu dem, was ich getan habe. Sie k�nnen alle hineinkommen.
Gut.
Wie Sie meinen.
�h, wie... Und wo ist...?
Sehr witzig. - Wenn man auf dich h�rt.
Was soll denn das hei�en?
Es tut mir so leid.
Die Torte war f�r heute Abend gedacht.
Die �berraschung ist Ihnen gut gelungen.
Oder, Frau Haas?
Sie h�tte lieber eine Leiche gefunden.
Sie k�nnen sich das doch nicht eingebildet haben, Frau Haas.
Verdurstende sehen in der W�ste auch Oasen.
Eine Fata Morgana? In der Eifel?
Ich habe bildlich gesprochen.
Ich meinte, wie lange hatten wir schon keinen Fall mehr?
Wahrscheinlicher ist, dass der Kellner Sie angelogen hat.
Das w�re sch�n. Aber warum sollte er das tun?
Um jemanden zu decken. - Wen denn?
Eine korpulente Frau. - Frau Sch�ffer, ja?
Zum Beispiel. - Nein.
Die war die ganze Zeit im Bad.
Die war schon ganz aufgeweicht von dem Wasser.
Und wenn er es war?
Als Zimmerkellner hat man einen Generalschl�ssel.
Aber sah der aus wie eine Frau?
Wir haben nichts in der Hand.
Gegen niemanden.
Aber wir k�nnen das Ganze doch nicht einfach so
auf sich beruhen lassen, Frau Haas.
Doch, das m�ssen wir.
Wir haben keine Leiche, keine Spur.
Ich bin die einzige Zeugin. - Mann, Mann, Mann.
Na?
Da haben Sie sich mit Ruhm bekleckert.
Das hat sich schnell rumgesprochen.
Als B�rgermeister muss man seine Ohren �berall haben.
Ich soll Ihnen ausrichten, dass niemand vermisst wird im Hotel.
Weder unter den G�sten noch vom Personal. - Ach ja?
Und was ist mit den alleinstehenden Eiflern,
die an der Bar auf eine schnelle Nummer hoffen?
Sie geben nie auf, oder? Das gef�llt mir so an Ihnen.
Da sind Sie wie ich.
Ich kann mich mal umh�ren. - Auch auf dem Weg an die Bar?
Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig.
Das gef�llt mir an Ihnen, da sind Sie wie ich.
Es w�re dann wieder frei, Frau Haas.
Reifen quietschen
Musik
Handyklingeln
Was willst du?
Mich entschuldigen.
Ich habe dich in eine unm�gliche Situation gebracht.
Die ganze Traube lacht �ber dich.
Sollen die sich das Maul zerrei�en.
Ich glaube, ich hatte recht.
Womit?
Mit deinem B�rgermeister, warum der so komisch ist. - Wieso?
Weil der um die Traube rumscharwenzelt. - Was?
Und wenn die nicht Sadomaso ist, wer dann?
Die m�sstest du sehen.
(M�nner gr�len)
Soll ich eure Frauen mal anrufen?
Fahr weiter.
Mensch, Muschi.
Klopfen
Sie wollten wissen, wie ich das mit dem Rotweinfleck gemacht habe.
Ja, schon, aber...
Vielleicht bei einem Piccol�chen an der Bar?
Lieber nicht. - Man lebt nur einmal, Frau Lindner.
Eben deshalb.
Schade.
Musik
Du hast bestimmt Hunger.
Ach, Muschi.
Ach, B�r.
Irgendwie sind die hier komisch.
Wie, komisch?
Der Jupp, dieser Hausmeister, stell dir vor, der wollte mit mir putzen.
Putzen? - Ich putze schon gerne, aber zusammen?
Mann, Mann, Mann.
Summen
Was macht der jetzt?
Steht rum und redet.
Scheint ihn niemand sonderlich zu interessieren.
Und die Traube?
Keine Ahnung.
Sophie, wenn du dich beeilst, ist das die Chance.
Komm her und qu�le ihn.
Die Gelegenheit, ihm eins auszuwischen.
Igitt, nein.
Krass.
Was ist krass?
Die Traube.
Was ist mit der?
Die hat ihr Zaumzeug geholt.
Mit Trense. Zum Draufrumbei�en.
Jetzt ziehen die beiden ab. - Ihr Zaumzeug?
Verarsch mich nicht.
Den kannst du echt vergessen. Aber wer zu sp�t kommt...
Soll ich denen nachgehen?
Nein.
Misch dich unter die Leute.
Vielleicht willst du ja auch noch was erleben. - Ja.
Ciao. - Tsch�s.
Muschi. - Hm?
Wieso Monika Lindner?
Damit ihr mich nicht findet.
War es so schlimm?
Schlimmer.
Seitdem du weg bist, hat sie auf mir rumgehackt.
Alles wei� sie besser.
Sie ist deine Mutter, aber ich halte das nicht mehr aus.
Du?
Ich habe mit Zielonka gesprochen. Wegen seiner Wohnung. - Ach, B�r.
W�re perfekt f�r sie.
Wir m�ssen ihr das nur schmackhaft machen. - Das schaffen wir.
Zusammen schaffen wir das.
Was ist das denn? - Was denn?
Was leuchtet da?
Wo denn? - �ber dem Fenster.
Ist bestimmt der Rauchmelder. - Nee. Warte mal.
B�r.
Was soll denn das?
B�r.
Pass auf.
Mann, Mann, Mann.
Was ist das? - Eine Kamera.
St�hnen
Mach das aus.
Warte mal. St�hnen
"B�r, B�r."
"Muschi."
Wieso ausgerechnet hier?
Vielleicht h�ngt in den anderen Zimmern auch was.
Du meinst... - So was wird gerne ins Netz gestellt.
Wenn wir die nicht gefunden h�tten.
Kennst du den?
Als ich eingecheckt habe, hat der an der Rezeption gestanden. - Sicher?
Was hat der in meinem Zimmer zu suchen?
V.a. wen hat er da gerade gesehen?
Seine M�rderin.
Da rufe ich mal kurz...
Handyklingeln
Ja?
Na?
Es gibt was zu feiern.
(r�uspert sich) Und was, wenn ich fragen darf?
Den versohlten Hintern des B�rgermeisters?
Ich glaube, dass Sie mehr einstecken mussten als ich.
Frau Traube w�rde uns preisg�nstig ein Pferd �berlassen.
Uns?
Und was w�rden "wir" mit einem Pferd machen?
Berittene Polizei? K�nnte Touristen in den Ort locken.
Wenn Sie glauben, dass ich mich zum Affen machen lasse,
nur weil Sie auf bestiefelte Damen stehen, haben Sie sich geschnitten.
Ist das klar?
Berittene Polizei.
Was f�r ein Arschloch.
Handyklingeln
Sch�ffer.
Gib mein Handy zur�ck. - Nur �ber meine Leiche. - Heike!
Vorher l�schst du den Film. - Das ist ein Beweisst�ck.
Das einzige, was wir haben.
Ja, die Kamera, aber doch nicht wir beide.
Ich kann das nicht unterschlagen. - Das musst du aber.
Wie willst du sonst noch mit der Haas zusammenarbeiten?
Glaub nicht, dass ich dir dann dein Essen vorbeibringe.
Ich w�rde mich sch�men.
Ist das der Mann, der erschlagen wurde?
Ich denke ja.
Wie?
Und jetzt?
Wie?
Mehr ist da nicht?
Der Rest war privat.
Privat?
Privat. - Und das k�nnen Sie beurteilen?
Sie als hochgradig Mordverd�chtige? - Was hei�t hier mordverd�chtig?
Mordverd�chtig hei�t mordverd�chtig.
Ich habe nicht nur das Opfer gesehen,
ich habe auch die T�terin gesehen.
Und die war gro�.
Und korpulent.
Die war dick.
Wollen Sie behaupten...
Dietmar! - Das nehmen Sie zur�ck.
In K�ln gibt es Spezialisten f�r...
...solche Daten, die k�nnen das wiederherstellen.
Dann werden wir sehen,
ob das Gel�schte was mit dem Fall zu tun hatte. - Dietmar.
Immer mit der Ruhe.
Sie k�nnen froh sein, dass wir was gesagt haben. - Heike.
Jeder vern�nftige Mensch h�tte die weggeschmissen.
Auf jeden Fall ist der Mann Journalist. - War Journalist.
Und die Frau Traube wollte von nichts was wissen.
Sie haben mit der gesprochen? - Ja. Und nur durch Heikes...
Ich habe gesehen,
wie Frau Traube sich mit dem Journalisten unterhalten hat.
Also Frau Traube, wer ist er?
Ich wei� es nicht.
Bitte, Ihren Feierabend in allen Ehren, aber spucken Sie es aus.
Er hat hier rumgelungert, dumme Fragen gestellt,
wollte Klatsch und Tratsch, Schmuddel-Geschichten.
Wollte sogar Geld daf�r bezahlen. Ich habe ihn rausgeschmissen.
Wie ist er dann in mein Zimmer gekommen?
Vielleicht hast du die T�r nicht richtig zugemacht.
Nat�rlich habe ich das.
Monika Lindner, was ist das f�r ein Name?
Ist das irgendein Name? Wo haben Sie den her?
Aus der Zeitung.
Aus welcher?
Mir ist auf die Schnelle kein anderer eingefallen.
(lacht) Frau Sch�ffer.
"Ministerialdirektorin Monika Lindner zu Besuch in der Eifel".
Wo Sie es erw�hnen.
Er ist sofort hellh�rig geworden, als Sie Ihren Namen genannt haben.
F�r den ist das eine Bombenstory. Ministerialdirektorin im Lovehotel.
Dazu deftige Bilder.
Konnte ja nicht wissen, dass er nur Frau Sch�ffer filmt.
Mann, Muschi.
Wie lange waren Sie im Bad?
1/2 h h�chstens.
Da hatte der Zeit, die Kamera zu installieren.
Und ist dabei �berrascht worden.
Und Sie haben so laut geduscht, dass Sie nichts geh�rt haben?
Dann h�tte ich es Ihnen gesagt.
Aber bevor ich ins Bad bin, habe ich beim Zimmerservice angerufen,
vielleicht waren die in der Zwischenzeit da.
Wer ist der Zimmerservice?
Kommt drauf an, was verlangt wird. - Der sollte den Fleck wegmachen.
Dann war es Herr Assenmacher, der Hausmeister.
Das habe ich mir gedacht.
Keine Frau?
Ich habe kein weibliches Personal. - Kein einziges Zimmerm�dchen?
Der Jupp macht das sowieso besser als jede Frau. - Der Jupp?
Ist er noch da?
Frau Haas.
Es ist 3 Uhr morgens.
Der w�rde niemanden erschlagen.
Der ist zu sanftm�tig. Sie sollten den mal putzen sehen.
Ich denke, ihr habt nicht geputzt. - Au�erdem war es eine Frau.
Ich m�chte ihn morgen fr�h sprechen.
Passen Sie auf Ihre Frau auf.
Die ist unsere Hauptmordverd�chtige. - Also ehrlich.
Sie k�nnen froh sein, dass ich Sie nicht einsperre.
Oder einsperren lasse.
Was sollte das mit den Affen und den gestiefelten Damen?
Das m�ssen Sie am besten wissen.
Berittene Polizei funktioniert nur mit Uniform.
Vom Optischen her gesehen.
Au�erdem habe ich dabei eher an Herrn Sch�ffer
oder Frau Schmied gedacht.
Die werden Ihnen was husten. - Wollen wir das nicht...
...drin besprechen?
Musik
(kr�ht)
Guten Morgen.
Das hat doch was mit dem "Sie".
Mhm. - Kaffee?
Ja. - Gibt aber keinen.
Musik
B�rbel.
Was macht ihr schon hier? - Morgen.
Einsteigen.
Wir haben eine sehr erkenntnisreiche Nacht hinter uns.
Wieso? - Das erkl�ren wir dir unterwegs.
Wer soll das sein?
Ich denke, das k�nnen Sie mir sagen. - Tut mir leid.
Kennst du den?
Nee, nie gesehen. - M�ssen Sie aber.
Und wann? - Gestern.
Als Sie auf dem Flur standen,
ist er wahrscheinlich aus Zimmer 123 geschafft worden.
Warum habe ich nichts mitbekommen?
Vielleicht hatte er eine Tarnkappe.
Sie sind genauso verd�chtig wie Ihr Kumpel hier.
Wegen was? - Jemanden zu decken.
Eine Frau. - Jetzt f�ngt das wieder an.
Frau Sch�ffer hat Sie angerufen. - Wer?
Frau Lindner. Sie hatte Rotwein versch�ttet. - Und?
Soweit ich wei�, muss man da schnell sein,
sonst kriegt man die Flecken nicht mehr raus.
Ich wollte ja hin, aber da standen Sie vor der T�r.
Gut.
Ja. - Ganz wie Sie w�nschen.
Aber ich bin mir sicher, wir sehen uns wieder.
Dann wird es weniger lustig.
Ich habe jetzt schon nicht viel gelacht.
Lass sie doch im Tr�ben fischen.
Warum machen die das? Warum decken die einen Mord?
Keine Ahnung.
Wie haben die das geschafft, die Leiche loszuwerden?
Der Assenmacher kam aus dem Zimmer gegen�ber, oder? - Ja, 132.
Da h�tten Sie die Leiche schnell hinschaffen k�nnen.
Da habe ich nicht nachgesehen.
Aber ich.
Und? - Nichts.
Gar nichts.
Sie hatten ja Zeit, die Leiche auch da wieder wegzuschaffen.
Heike hat gesagt, sie h�tte noch nie so ein sauberes Zimmer gesehen.
Die meinte, hier gibt es gar keine Fingerabdr�cke.
Sie hatten Ihre Frau dabei?
Ihre Frau ist nicht die Spurensicherung.
Was halten Sie eigentlich von berittener Polizei? - Wo?
Hier.
In Hengasch.
Als eine Art...
...Touristenattraktion.
Von Hengasch nach Liebernich mit dem Pferd sind locker 2 h.
Handyklingeln
B�rbel.
B�rbelchen, wir kommen nicht...
Wo?
Wir kommen.
Da vorne.
Blaulicht, sehr gut, B�rbel.
Bremsen, Chef.
Der Halter hei�t Kurt Schleicher und ist Journalist.
Verheiratet? - Nee.
Aber sein Geburtsort ist Enzen.
Enzen in der Eifel. - Da kommt der Heinz Lindenhofen her.
Ja, aber nicht nur der, sondern auch Joseph Assenmacher.
Oha.
Sch�ffer, machen Sie auf.
Kein Problem.
Na?
Aber ich habe ein Problem mit meiner Frau.
Die m�sste dringend nach meiner Mutter gucken.
Die kann machen, was sie will.
Ich habe die eh nie verd�chtigt.
Danke, Chef.
Ist offen.
Oh.
Mutti!
Mutti. Mutt...
Warum antwortest du nicht?
Ist was passiert?
Ich bin in meinem Leben niemandem zur Last gefallen.
Du f�llst uns nicht zur Last. - Ich wei�, wann es Zeit wird.
Wo willst du hin?
Zu Tante Kl�rchen.
Die freut sich, wenn ich bei ihr wohne
und haut nicht einfach ab, ohne was zu sagen.
Die hat auch einen Rollator.
Ich meine, ihr habt euch immer gut verstanden,
du und die Tante Kl�rchen. - Wei�t du...
Du wirst auch mal alt.
Dann wirst du sehen, was du davon hast.
Musik
Hallo. - Hallo.
Ich habe Frau Heltau um rechtlichen Beistand gebeten.
Ich bin Richterin. Am Oberlandesgericht D�sseldorf.
Ja... Und immer noch tatverd�chtig.
Es geht immer noch um diese leidige Sache?
Immerhin ist hier ein Mensch erschlagen worden.
Das behaupten Sie. - Lassen Sie Frau Haas ausreden.
Wie ich erw�hnt habe, habe ich beobachtet,
wie ein Mann von einer korpulenten Frau erschlagen wurde.
Einer Frau wie Ihnen. - B�rbel.
Entschuldigung.
Ich bin die einzige Zeugin.
Wir k�nnen aber inzwischen l�ckenlos beweisen, dass
dieser Mann hier, Kurt Schleicher, Journalist in Frankfurt,
vor der Tat...
Vor der angeblichen Tat. So viel Zeit muss sein.
...vor der, wie Sie glauben, angeblichen Tat in Zimmer 123
eine Kamera installiert hat.
Seitdem ist dieser Mann verschwunden.
Wie Sie hier sehen, ist er 1,63 m gro�, also sehr klein.
Was die Vermutung nahelegt, dass er der von mir gesuchte Mann ist.
Da ich ihn weder in Zimmer 123 noch 124 habe finden k�nnen,
muss er sich also, in welchem Gesundheitszustand auch immer,
�ber den Gang davongeschleppt haben oder davon geschleppt worden sein.
Eine andere M�glichkeit gibt es nicht.
Auf dem Flur stand der Zimmerkellner.
Doch der behauptet, nichts gesehen zu haben. - Sie glauben, er l�gt?
Wenn ich keine Halluzinationen habe, schon. - Verh�ren Sie ihn.
Habe ich, mit dem Hausmeister, der hat auch gelogen.
Die beiden behaupten, Schleicher nicht zu kennen.
Obwohl wir wissen, dass sie zusammen zur Schule gegangen sind.
Menschen ver�ndern sich.
Das werden die beiden auch sagen.
Deswegen werden wir die DNA s�mtlicher weiblichen G�ste
einsammeln und mit der DNA vom Tatort vergleichen.
Daf�r brauche ich Ihr G�stebuch.
Frau Haas, Sie k�nnen nicht verlangen,
meine ganze Existenz aufs Spiel zu setzen.
Zudem muss Sie so eine Aktion nicht weiterbringen.
Es ist ein Versuch wert.
Frau Traube m�sste sich ein neues Konzept f�r ihr Hotel �berlegen.
Deswegen kann ich ihr nur raten, Ihr Ansinnen abzulehnen.
Zudem werden Sie keinen Richter finden,
der so was unterst�tzen w�rde, nicht bei dieser d�rftigen Beweislage.
So d�rftig ist die nicht.
Wir haben die Leiche gefunden.
Musik
(summt)
(r�uspert sich)
Chef. - Was ist mit der Wohnung?
Ich habe noch einen Interessenten. - Ich �berlasse sie dem.
Brauche die nicht.
Meine Mutter zieht zu Tante Kl�rchen.
Der andere wollte doch sowieso mehr bezahlen.
Zumindest kann er putzen. - Wer ist das?
Der Jupp. - Assenmacher?
Seine Frau hat ihn rausgeschmissen. - Wieso?
Hat er nicht gesagt.
Ich vermute, sie ist ihm dahintergekommen.
Hinter was? - Dietmar.
Traube.
Chef.
Ein Nacktputzer?
Wusstest du das? - Ich habe davon geh�rt.
Wenn ich zu Hause putze...
Die Z�hne, oder was? - Sehr lustig.
Z.B. die Fenster. Dann gibt die Heike mir eine Sch�rze.
Vielleicht haben Sie gar keine Frau gesehen, sondern...
...den Nacktputzer.
Nat�rlich. - Sexy Reinigungskraft.
Sch�ffer, genial.
Frau Haas...
Das haben Sie mir zu verdanken. - Was?
Der Nacktputzer.
Nee, ne?
Wie wollen wir das beweisen?
Ich habe eine Idee.
Wehe, das geht schief.
Ruf an.
Nein, nein. Beweg dich nicht.
Zimmerservice?
Mir ist da ein Malheur passiert.
Rotwein.
Ich bin manchmal so ungeschickt.
Das w�re nett.
Musik
Und? - Niemand zu sehen.
Und sie ist wirklich allein? - Ja.
Ich m�sste mal Pipi.
Du bleibst im Bett.
Klopfen
Herein.
Ui.
Ich sollte hier etwas s�ubern. - Ja.
Da.
Da haben Sie ordentlich was versch�ttet.
Es soll sich doch lohnen.
Das kriegen wir wieder hin.
Aber Rotwein macht doch so h�ssliche Flecken.
Nicht bei mir.
Bei mir haben Flecken eigentlich gar keine Chance.
Polizei. Keine Bewegung.
Moment.
Du bl�der Sack.
Mann, Mann, Mann.
Wenn ich bedenke, was Heike h�tte passieren k�nnen.
Was ist?
Ich verstehe was nicht. - Was denn?
Wenn seine Frau ihn schon rausgeschmissen hatte,
warum musste der Assenmacher den Journalisten noch umbringen?
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Der Assenmacher ist rausgeflogen,
weil seine Frau ihn mit diesem Nacktputzen erwischt hat.
Und das wahrscheinlich nicht so gro�artig fand.
Erschlagen wurde er, weil alle Angst hatten,
er k�nnte das Hotel auf... - ...fliegen lassen.
Ja, klar.
Hier ist der wiederhergestellte Film.
Das muss ich mal nachkontrollieren.
Ob das alles so privat war, was Sie gel�scht haben.
Sch�ffer.
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