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Sophie Haas
Dietmar Sch�ffer
B�rbel Schmied
Musik
(Hahn kr�ht)
Huhu.
Hm?
Was?
Herr Dr. Kauth.
Bitte in den OP.
Der Herr Doktor befindet sich noch im Aufwachraum.
Es geht schnell, ist nur ein kleiner Eingriff.
Musik
Oh, Sophie. - Genau, schrei meinen Namen.
Mann! (lacht)
Klingeln
Wer ist das?
Der Eiermann.
Wie, Eiermann?
Hab ich bestellt. Zum 1. Mal.
Die Scheffers schw�ren auf seine Eier.
Bin gleich wieder da.
Schl�pf schon mal in was Bequemeres.
Mensch, kommen Sie immer so fr�h?
Hi, ich bin Rocco, bist du Sophie?
Ja.
Hi. - Hallo.
Ach so.
10 St�ck.
Ja, danke. - Bitte sch�n.
Kann ich sonst noch was f�r dich tun? - Was?
M�chtest du noch was anderes au�er Eier?
Ich hab sch�ne Kartoffeln. - Ach so.
�h... Danke, nein.
Gut.
Wenn du mal was Spezielles willst, ruf an.
Mhm, mach ich.
Ach so, wie viel macht das?
Die 10? - Mhm.
Schenk ich dir.
Sch�n, dich kennenzulernen.
Ja, fand ich auch.
(r�uspert sich)
Wow, was f�r ein Eiermann.
Selten einen so attraktiven Eiermann gesehen.
Oh.
Wo waren wir stehen geblieben?
Wie, �h...
Was hat denn der f�r Eier?
Wieso?
Von welchem Hof?
Ach so, keine Ahnung.
Braune.
Oval. - Hauptsache, die kommen nicht von K�pke.
Von wem?
Der f�ttert mehr Antibiotika als K�rner.
Guten Morgen Heike. - Morgen Rocco.
Ich w�rde dich auf einen Kaffee einladen, aber du wei�t ja...
Ruf an, wenn du Zeit hast. - Mach ich.
Bis dann.
Hast du ihm das beigebracht, so Eier zu essen?
Wieso, der hat doch nichts im Bart.
Aber welcher normale Mensch tut sich Pfefferso�e ins Ei?
Lass ihn doch, wenn es ihm Spa� macht.
Dass das deine Einstellung ist, sieht man ihm an.
Ich muss los.
Tsch�s.
Sch�nen Tag. - Dir auch.
Schaut mal.
Dieser Schulte l�dt heute in den Gasthof Aubach ein.
Wieso das denn?
"Der frischgebackene Kandidat f�r das Amt
des Hengascher B�rgermeisters will sich den B�rgern vorstellen."
Aber im Gasthof Aubach?
Das ist doch die Stammkneipe von Hans Zielonka.
Das ist aber eine Unversch�mtheit. - Ja, das ist ein starkes St�ck.
Es ist die einzige Kneipe hier.
Das ist ein gezielter Affront gegen Zielonka.
Was zieh ich da an?
(beide) Du willst da hingehen?
Sicher gehen wir dahin.
Hengaschs Zukunft, soll die ohne dich stattfinden?
Auf keinen Fall geht der Dietmar dahin.
Hengaschs Zukunft hei�t Hans Zielonka.
Der wei�, was er an Dietmar hat.
B�r, was sagst du dazu?
(Mutter) Nun sag was dazu.
Ich... Ich muss dar�ber nachdenken.
(beide) Warum musst du dar�ber nachdenken?
So, ich muss wirklich los.
Tsch�s, Mama.
Tsch�s.
K�nntest du mir bitte noch einen Kaffee geben?
Ja.
Gasthof Aubach?
Haben Sie sich das gut �berlegt?
Ja, wo sonst? Es ist ja die einzige Kneipe hier.
Trotzdem mutig. In die H�hle des L�wen.
L�wen sind ziemlich unsozial.
Sie sehen sicher keinen L�wen von T�r zu T�r gehen
und Einladungen verteilen.
L�wen m�ssen auch nicht sozial sein.
Die k�nnen anderen den Kopf abbei�en.
Oh, Tschuldigung.
M�ssen Sie immer noch Ihrem Bruder auf dem Hof aushelfen?
Nee, der ist gestern �berraschend aus seiner Kur zur�ckgekommen.
Ich bin total ausgeschlafen. Ist alles wieder normal.
Ich musste nicht um 4 Uhr aufstehen und die K�he melken.
Ich verstehe Ihren Frust.
Ich sehe die Politik da absolut in der Verantwortung.
Sie m�ssen sich fragen, warum hat Ihr Bruder diesen Burn-out gehabt?
Die Milchwirte sind die Verlierer der Subventionspolitik.
Ich bin nicht bereit, das l�nger hinzunehmen.
Ich sage Nein... - Ich auch.
Und lehne das entschieden ab. Es tut mir leid.
Ich kann Ihnen nicht erlauben, Ihre Flyer hier auszulegen.
Das w�re...
...Wahlkampfhilfe.
Darf ich nicht.
Polizei. Wir haben...
...Neutralit�tsgebot.
Ein Grundsatz, dem Sie hoffentlich treu bleiben,
wenn es um Herrn Zielonka geht, ihren ehemaligen Chef.
Der war sicher nicht mein Chef. Der war gerade mal mein Vorg�nger.
Telefonklingeln
Auf Wiedersehen, Herr Schulte.
Hoffentlich heute Abend, Frau Haas.
Telefonklingeln
B�rbel!
Polizei Hengasch, B�rbel Schmied.
Dietmar, wo bleibst du?
Ein Spazierg�nger hat wen gefunden?
Musik
Ich k�nnte den ganzen Tag hier stehen.
Und?
Zu Hause?
Den ganzen Tag k�nnt ich hier stehen.
Bisschen viel Weiblichkeit in der H�tte, was? - Mhm.
Hast du nicht auf der Wache auch nur Frauen um dich rum?
Nur. Absolut nur. Und alle sagen immer irgendwas.
Mhm.
Das Schlimme ist...
...die erwarten dann, dass man auch was sagt.
Ganz genau. - Das kriegt man nicht raus aus denen.
Was meinst du, warum ich immer spazieren gehe?
Meinst du, das macht mir Spa�?
(Hund jault)
Ich kann Hunde nicht leiden.
Hupen Huhu.
Denkst an die Leine, ne?
Mhm.
(K�he muhen)
Der hat mir heute Morgen noch ein paar Eier geschenkt.
Bei uns war der auch noch.
Kannten Sie den n�her? - Nee.
Der kam sonst erst, wenn ich schon auf der Arbeit war.
Sch�n war der.
Nett, meine ich.
Nett war der.
So, Herr Dr. Bechermann.
Ja, wenn Sie mich zwingen w�rden, was zu vermuten,
dann m�sste ich sagen, der Mann hatte...
Nein.
Der ist h�chstens Mitte 20, der hatte keinen Herzinfarkt.
Gut, ist nur eine Vermutung.
Erschie�en Sie mich nicht gleich. - Erschie�en?
Sie meinten doch bestimmt, herzinfarkten Sie mich nicht.
Ich kann es nicht �ndern.
Es deutet viel drauf hin.
Ja.
Schauen Sie doch mal. - Nein.
Irgendwo auf dem Weg dahinten hat es angefangen.
Da hat er das Steuer losgelassen, um sich ans Herz zu greifen.
Er kam hier runtergeprescht.
Und dann kam da der...
...Baum.
Da kam der Baum.
Ja.
Er ist ausgestiegen, hat noch ein paar Schritte geschafft...
Oh, Mist.
Und dann Ende Gel�nde.
B�rbel?
Entschuldigung, Frau Haas, ich hab ein paar Eier zerbrochen.
Also nur die da und das da. Die anderen waren schon.
Macht nichts. Haben Sie was gefunden?
Was denn?
B�rbel.
Stellen Sie sich doch mal dahin.
An den Baum.
Dann behalten Sie den Tatort intensiv im Auge.
Mhm, okay.
Die Eier k�nnen Sie hierlassen.
Ja.
Danke.
Mann, Mann, Mann.
So.
Dann. Wir beide.
Ja. - Oh.
Gem�se. - Kohl.
Och, schauen Sie mal.
Ganz oben steh ich und gleich darunter Sie.
Was ist da blo� passiert?
Frau Haas.
Das ist eben der Irrtum.
Die meisten Menschen meinen,
das Thema Herzinfarkt betrifft sie erst ab Mitte 50.
Die Wahrheit ist... - Herr Dr. Eiermann... Bechermann.
Auf Wiedersehen.
Danke.
Gerne.
Sch�ffer.
B�rbel?
(kichert)
Was ist mit Ihnen?
Tschuldigung.
Eiermann, Bechermann? - Ja.
Sie k�nnen nichts daf�r. - Nee.
Oh.
Wo ist das hier?
Das ist bei K�pke auf dem Hof.
K�pke.
Von dem hat Jochen heute Morgen auch gesprochen. - Heute Morgen?
Ja.
Am Telefon.
Wir haben...
...telefoniert, ganz zuf�llig.
Das schauen wir uns doch mal an.
Warum hat der wohl da seine Wohnadresse?
Der K�pke hat auch Ferienwohnungen auf dem Hof.
Vielleicht vermietet der die auch f�r dauerhaft.
F�r dauerhaft.
Dauerhaft.
Also auf Dauer.
Der Eiermann...
Vorne rechts.
�h, links. Ich meinte links.
Tschuldigung, ich bin ein bisschen durch den Wind.
B�rbel ist m�de, Sie sind durch den Wind.
Was ist mit mir?
Gut, was ist es bei Ihnen? - Zu viele Frauen.
Wenn Ihnen das zu Hause zu eng wird,
mieten Sie doch Ihrer Mutter eine Ferienwohnung hier.
Ich kann doch meine Mutter nicht abschieben.
Dann Ihrer Frau. - Kann doch die Heike nicht abschieben.
Aha.
Paketbenachrichtigung.
Oder mieten Sie sich selber eine Ferienwohnung.
Ferien auf einem H�hnerhof.
Apropos H�hnerhof.
Wo ist B�rbel?
(schnarcht)
(K�he muhen)
�h...
Hallo?
Frau Haas?
Hallo.
Guten Tag.
Tag.
Albert.
Dietmar.
Oh.
Hier w�ren Sie zumindest sicher vor Ihrer Frau.
Ich kann das nicht glauben.
Ich hab ihm heute Morgen noch geholfen,
die Eier in den Wagen zu laden.
Das war das letzte Mal, dass Sie ihn gesehen haben?
Ja.
Ein Autounfall, sagen Sie? - Nein.
Also... Ja, meine ich nat�rlich.
Technisch gesehen Ja, aber es gibt Umst�nde,
da ermitteln wir in alle Richtungen.
Was machen Sie da?
Nichts. Entschuldigung.
Sie sind so nerv�s, Herr K�pke.
Nicht nerv�s. Ich bin ersch�ttert. Ich kannte den Rocco gut.
Der wohnt schon 3 Jahre hier und verkauft meine Eier.
Ihre Eier sind aus purem Gold, wie es scheint.
Wenn man sich hier so umschaut,
hat er das alles mit Ihren Eiern verdient?
Wei� ich nicht.
Wie viel hat er Ihnen denn abgenommen?
So 200 die Woche. - 800 Eier im Monat?
Davon kann doch kein Mensch so leben.
Und schon gar nicht so.
Haben Sie keine Erkl�rung daf�r?
Er hat auch Kartoffeln verkauft.
Mhm.
Warten Sie bitte drau�en?
Sch�ffer?
Sch�ffer.
Oh Gott, ist was passiert?
Der hat ein Wasserbett.
Wollte Heike auch immer haben, so ein Ding.
Aber das ist schwierig, von der Statik her.
Die sind schon schwer, wenn Heike und ich noch dadrauf...
Bitte. Keine Details.
Sch�ffer, k�nnen Sie das mal... durchsuchen.
Ja.
Guten Tag.
Ich habe eine sehr schlechte Nachricht,
es geht um Ihren K�ken- und M�uselieferanten.
Schlange?
Du bist satt und ungiftig.
Das ist schon gut.
Musik
Schlange. - Ja.
(st�hnt)
Nee, ne?
Das hatte der in seiner Wohnung versteckt?
Muss ein junger Mann lang f�r stricken.
Ich werde auch Eiermann. - Das �berlassen Sie lieber den Profis.
Sie sehen ja, wie gef�hrlich das ist.
Wahrscheinlich hat er es vor dem Finanzamt versteckt.
Auf dem Konto hatte der nicht viel.
Klar, da kommt nur das Eiergeld hin.
Das hier hat er mit was anderem verdient.
Und womit?
Auftragskiller w�re mir am liebsten.
Mafia am besten.
Ab und an hat er was bar einbezahlt, aber weiter�berwiesen,
an eine Firma im Ausland.
Holland. - Lassen Sie mal sehen.
Ich schau die im Internet nach.
Die kenn ich, die ist auf den niederl�ndischen Antillen.
Jahaa.
Ich bin Arzttochter, und mein Freund ist auch Arzt,
also mein Ex... Ex-Jochen...
So was �hnliches wie Arzt.
Im Gespr�ch mit einem Arzt
taucht der Name dieser Firma auf fr�her oder sp�ter.
B�rbel. - Ja, Mama.
Ja, Frau Haas.
Da war ein Abholschein im Briefkasten des Opfers.
K�nnen Sie das bitte bei der Post abholen.
Mach ich.
Oh, hier ist "heute jedoch nicht" angekreuzt.
B�rbel. - Mhm.
Ich wei�, dass Sie sehr m�de sind und die ganze Nacht K�he melken,
aber sind noch von der Polizei.
Als Polizei gehen Sie einfach zur Post und sagen:
Hallo, ich bin von der Polizei, her mit dem Paket.
Mach ich. - Prima.
Ich geh allein.
Wo ist der Streifenwagen? - Im Wald.
Wie sind Sie hierhergekommen? - Gelaufen.
Das ist doch viel zu weit.
Du hast den Schl�ssel.
Oh.
Warum habt ihn mich vergessen?
Sch�ffer.
Hm?
Hm?
Ging alles so schnell. - Mhm.
Von allen illegalen Internetapotheken
ist das die schlimmste.
Hab ich davon noch nie erz�hlt? - Ich wei� nicht.
Da bekommst du alles ohne Rezept.
Bet�ubungsmittel, Psychopharmaka, wenn du genug Kohle hast...
...sogar Plutonium. Ich wei� es wieder.
Hab ich doch von erz�hlt. - Aber ich hab nie richtig zugeh�rt.
Also, wie geht das?
Die haben eine Seite im Internet und dann bestellst du das?
Dann k�nnten Sie sie ja sofort schnappen.
Das geht �ber "Tor".
�ber wen oder was?
Das ist eine Art verschl�sseltes Internet,
das kannst du nicht zur�ckverfolgen.
Ich kenn mich da nicht aus.
D.h. das kann nur jemand bestellen,
der sich mit Computern auskennt. - Ja.
Kennt sich kaum jemand richtig gut aus.
Und in Hengasch schon gar nicht.
Wenn man als Hengascher das will, sucht man sich jemanden,
der j�nger ist und sich richtig gut auskennt.
Du hast mir doch von diesem K�pke erz�hlt. - Ja.
Unsere Leiche hat bei dem gewohnt, und der war sehr unruhig.
Kein Wunder, so kommt er an die Medikamente, die er verf�ttert.
Die sind illegal?
Das Antibiotikum nicht, aber es ist teuer, wenn du es legal kaufst.
Wenn jemand anderes die im Internet f�r dich bestellt, illegal,
und du bezahlst den in bar, f�hrt keine Spur zu dir zur�ck.
Wenn der Eiermann das f�r den gemacht hat und er den K�pke
deswegen erpresst hat, dann hab ich schon ein Mordmotiv.
Ich bete, dass die Rechtsmedizin sagt, es war ein Mord.
Handyklingeln
Oh, die B�rbel.
B�rbel?
Hallo?
Kein Netz.
Ich muss raus.
Danke.
Sophie? - Hm?
Komm mal her.
Willst du heute Abend mal richtig Spa� haben?
Ja.
Ich will.
Ich bin rein beruflich hier. Herr Dr. Kauth, bitte in den OP.
Ja, wer war der N�chste?
B�rbel, was gibt es.
Okay, ich nehme die schlechte Nachricht zuerst.
Wirklich?
Es war wirklich ein Herzinfarkt?
Und was ist die gute Nachricht?
Kein nat�rlicher Herzinfarkt? Prima. Womit? Mit Gift?
Das wissen die noch nicht? Die sollen sich beeilen.
Gut. Tsch�s.
Nein, ich kann mir nicht vorstellen, warum Sie hier sind.
Hilft es Ihnen auf die Spr�nge, wenn ich Sie bitte,
mir und meinem Sachverst�ndigen Herr... - ...Dr. Kauth, ja.
Zeigen Sie uns bitte Ihre Futtermittel samt Rechnung,
inklusive Antibiotika. - Dann viel Spa�.
Bitte sch�n. Das ist das laufende Quartal.
Danke sch�n.
Und die Medikamente?
Die sind hier.
Vorschriftsgem�� weggeschlossen, Herr Sachverst�ndiger.
Also, wenn Sie hier anfangen zu bl�ttern,
finden Sie die Rechnungen f�r die Medikamente.
Hier sind die Protokolle
der �berpr�fung durch das Gesundheitsamt.
Da war nur eine dabei, die war nicht ganz erfreulich.
Danach war alles tipptopp. - Ist ja gut.
Die h�tten mich fast dicht gemacht.
Glauben Sie, ich gehe das geringste Risiko ein?
Nee.
Das sind normale Sachen, da ist nichts Illegales dabei.
Soll ich die Akten durchsehen? - Nee.
Da finden wir nichts.
Aber der hat was zu verbergen.
Ich bauche einen Plan.
Ich muss mir eine Strategie machen,
damit kann ich ihn aus der Reserve locken.
Warum fragst du ihn nicht?
Was? Warum fragst du ihn nicht?
Jochen, das hier ist eine Mordermittlung.
Da geht man nicht hin und fragt die Leute.
Ist das nicht alles, was man macht? - Jochen.
H�r mal.
Du bist Tierarzt. - Ja.
Wahrscheinlich ein Guter. Deswegen rede ich dir nicht rein.
Weil ich keine Ahnung habe. Und ich...
Ich...
Ich bin Polizistin, und zwar eine richtig gute.
Deswegen bitte ich dich... T�r knallt
Kann ich noch etwas f�r Sie tun?
Ja, was haben Sie zu verbergen? Sie sind so nerv�s.
Das ist immerhin eine Mordermittlung.
Entschuldigung... - Okay, es stimmt.
Was?
Es stimmt, ich habe was zu verbergen.
Ich dachte, Sie merken es nicht.
Ihrem Kollegen kann man wohl nichts vormachen.
Nein, danke.
Ich nehme gern einen.
Danke.
Dann m�chte ich auch einen.
Das ist wirklich alles? - Ich schw�re.
Ist das nicht schlimm genug?
Sie haben Roccos Miete schwarz eingesteckt.
Ich hatte schon st�rkere G�nsehaut.
Rocco hat immer bar bezahlt, die Verlockung war gro�.
Haben Sie sich nie gefragt, woher er das Bargeld hatte? - Jochen.
Tschuldigung.
Herr K�pke,
haben Sie sich nie gefragt, woher Rocco das Bargeld hatte?
Warenh�ndler bezahlt man nun mal bar.
Kommen Sie, niemals hat der mit dem Verkauf von Eiern an der Haust�r
derartige Summen...
Danke, Herr K�pke.
Vielen Dank f�r alles.
Wegen der Wohnung zeigen Sie sich selbst beim Finanzamt an, ja?
�h... Heiraten Sie eigentlich doch?
(beide) Wir sind getrennt.
Musik
Folgendes.
Dieser Rocco Meier hat als fahrender H�ndler auf keinen Fall
nur seine Eier von T�r zu T�r gebracht.
Wir glauben... - Wir?
Ich...
...glaube...
...dass der Medikamente bestellt hat im Internet.
Die hier verschreibungspflichtig sind oder zu teuer oder illegal.
Es war mein Fehler zu glauben, dass K�pke der Abnehmer ist.
Was f�r Medikamente?
Aufputschmittel, Stimmungsaufheller,
was eine Hengascher Hausfrau braucht, um durch den Tag zu kommen.
Oder dieses Zeugs f�r Kinder gegen Dings...
Dieses HD... AD... ADH-Dings.
Nee, das kann ich mir nicht vorstellen. Das w�sste Heike.
Vielleicht ist ja die reizende Pers�nlichkeit Ihrer Frau
pharmazeutisch zu erkl�ren. (kichert)
Oh, ich habe das Paket abgeholt. - Das sagen Sie erst jetzt?
Her damit.
Das ist von dieser Internetapotheke. - Oh.
Muss man hier draufdr�cken, dann kommt es oben raus.
Danke sch�n.
Oh, Sammelpaket.
B�rbel?
Danke.
Dietmar. - Oh, danke.
Ha!
Medikament.
Erecto forte PDE-5-Hemmer.
Was ist das? - Wei� ich nicht.
Ah, mir f�llt es wieder ein.
Das ist der Wirkstoff gegen Erektionsst�rungen.
Eins von diesen typischen Lifestyle-Medikamenten,
die unter der Hand verkauft werden.
Ich glaube, wir liegen goldrichtig.
Was ist es bei Ihnen? - Kondome.
Jede Menge.
Und bei Ihnen? - Gleitgel.
Was?
Gleitgel.
Ja, aber was?
Oh, oh.
Oh. - Was?
Was denn?
Sch�ffer.
Der hat keine Medikamente verkauft. Der hat sich verkauft.
Das ist Arbeitsmaterial. - Oh.
Oh.
Ganz genau.
Deswegen hat der heute Morgen so mit mir geflirtet.
Ich hat gedacht, ich bin natursch�n oder so was, aber...
Nee, nee. Das war Kundenakquise.
Stopp mal, ihr glaubt wirklich, der war ein... Prostituierter?
Hei�t das so?
Gigolo.
Callboy.
Oder einfach Eiermann.
Nee, Moment, das w�sste die Heike doch.
Du wusstest das? - Pst, deine Mutter ist dr�ben.
Du wusstest davon? - Ja, ich wusste davon.
Woher? - Das ist ein Geheimnis.
Heike.
Der Mann ist ermordet worden.
Ja, aber nicht von der Person, von der ich es wei�.
B�r, mach keine M�cke zum Elefanten.
Ich habe nur einer Freundin versprochen,
ihr Geheimnis nicht zu verraten.
Gab ziemlich oft Omelette in letzter Zeit.
Hast du keine Lust drauf heute?
Das h�ttest du auch wirklich mal eher sagen k�nnen.
Und Eierwaffeln.
B�r?
Du...
Du glaubst doch nicht, dass ich...
(fl�stert) Das ist doch die H�he. Das ist die H�he.
Wann, wo? In unserem Ehebett?
Wohl kaum, denn wer schl�ft in unserem Ehebett?
Meine Mutter.
Oder im G�stezimmer mit der d�nnen Rigipswand.
Nebenan hockt wer vorm Fernseher? - Meine Mutter.
Die stellt den so laut, um meine Lustschreie nicht zu h�ren. - Pst!
Dietmar?
Genau. Ich kann nicht mal in meiner K�che meinen Mann anschreien,
denn egal, was ich tue, deine Mutter ist immer nebenan.
Anstatt was dagegen zu tun, bist du eifers�chtig auf den Eiermann.
Das reimt sich.
Dietmar?
Ist das Essen bald fertig?
Deine Mutter hat Hunger, und ich will nicht zu sp�t im Aubach sein.
(Mutter) Dietmar.
Kommst du mit?
Willst du das wirklich... (Mutter) Dietmar?
Lass uns erst was essen.
Didi? - Ja.
Ist gleich fertig.
Musik
Her Zielonka, was machen Sie hier? Wollen Sie nicht mit reinkommen?
Was machen Sie da?
Machen Sie eine Liste?
Eine schwarze Liste. Sie beobachten, wer da reingeht?
Warum sollte ich so was tun?
Um zu erfahren, wer mein Freund ist und wer mein Feind?
Wer mir jederzeit das Messer in den R�cken rammen k�nnte?
Machen Sie sich nicht l�cherlich, Sie sind paranoid.
Frau Haas?
Ja.
Sie haben mich nicht gesehen, sonst...
Sonst was?
Freue mich sehr. Herzlich willkommen.
B�rbel. - Frau Haas.
Mit Ihnen h�tte ich nicht gerechnet, Sie sind doch m�de.
�h...
Ja, ich war schon im Bett, aber ich konnte nicht schlafen.
Zu m�de, um einzuschlafen, das kenne ich.
Ist grauenhaft. - �h, ja.
Da hab ich gedacht, ich k�nnte noch mal rausgehen
und an was anderes denken.
Bisschen Spa� haben. - Gro�artig! Morgen wird es Ihnen besser gehen.
Was trinken wir? - Nee, Frau Haas, ich hab...
N Abend. - Hi.
Ich hab jemand angerufen.
Hallo. - Hallo.
Timo, Frau Haas.
Freut mich.
Mich auch.
Nat�rlich.
Willst du auch ein Spezi? - Ja.
Lydia? - Mhm.
2 Spezi bitte.
Einen Wein h�tte ich gerne, eine wei�en. - Mhm.
Wo ist denn ihr Mann?
Zu Hause. Der kocht.
Sie aber auch.
Was ist los?
Oh nein.
Familie Sch�ffer politisch entzweit?
Benutzen Sie bitte Ihren Bierdeckel, Sie machen einen Ring.
Musik
Auch du, Brutus.
Musik
Och... - Noch mal.
Frau Haas, Frau Sch�ffer. Das ist ja die geballte Hengascher Frauenpower.
Nee.
Wirklich nicht.
Hey.
Apropos.
Ist Ihr Mann nicht da? - �h...
Und Ihr Verlobter, Frau Haas? - Ich habe keinen Verlobten.
Was haben Sie denn mit Hengasch vor? - Das w�rde mich auch interessieren.
Ich kann verstehen, dass Sie neugierig sind,
aber ich will noch nicht zu viel verraten.
Die B�rger sollen heute Gelegenheit haben, mein Gesicht kennenzulernen,
ohne dass ich sie mit Details langweile.
Au�erdem brauche ich einen Beamer
und der von der Stadtb�cherei ist ausgeliehen.
Frau Haas, Frau Sch�ffer, ich w�nsche Ihnen einen sch�nen Abend.
Ah, Frau Haas.
Ich w�nsche Ihnen viel Erfolg
bei der Sache mit dem jungen Rocco Meier.
Das ist ein Verlust f�r die Hengascher Gemeinschaft.
Das k�nnen Sie laut sagen.
Ich hab dem heute Morgen noch
einen Flyer hinter die Windschutzscheibe gesteckt.
Die Lehre, die ich aus solchen Trag�dien ziehe, ist,
dass wir die Zeit... - Moment.
Ich wei�, man sieht nur mit dem Herzen gut, aber haben Sie gesagt,
Sie haben den heute Morgen gesehen? - Nicht pers�nlich.
Er sa� nicht in seinem Auto.
Wissen Sie noch, wann und wo das war?
Musik aus dem Fernseher
Und, wie war es?
Sehr interessant.
Wie ist Hengaschs Zukunft?
Golden.
Dietmar?
Gar nicht �bel.
Deins ist besser.
Ich wei�, B�r.
Ich wei�.
Musik
(seufzt)
Ich k�nnte den ganzen Tag hier stehen.
Sch�ffer.
Guten Tag, Sophie Haas, Kriminalpolizei Hengasch.
D�rfen wir Ihnen ein paar Fragen stellen? - Ja.
Darf ich Ihnen was anbieten? Einen Kaffee?
Nein danke, wir nehmen nichts. - Also, ich w�rde...
Danke, nein.
Wir trinken keinen Kaffee. - Ich auch nicht.
Ist auch nicht gut f�rs Herz, ne?
Was kann ich f�r Sie tun?
Haben Sie Eier im Haus?
Nein.
Haben Sie Hunger?
Laut Rocco Meiers Unterlagen waren Sie Kundin bei ihm, stimmt das?
Ja.
Aber gestern war er nicht hier.
Bis hier hat er es nicht mehr geschafft.
D�rfen wir uns kurz hinsetzen? Danke.
Frau Ritter?
Wir haben einen Augenzeugen,
der den Eierwagen gestern vor Ihrer T�r gesehen hat.
Kurz bevor Rocco Meier tot aufgefunden worden wurde. - Was?
Hier kommt nie jemand vorbei. - Doch.
Der hier. - Den hatten Sie gestern auch in Ihrem Briefkasten, oder?
Frau Ritter, Sie waren nicht nur Kundin bei Rocco Meier.
Sie waren auch Kundin, oder?
Ja.
War ich.
Bis gestern.
Gestern hab ich ihm gesagt, dass ich nur noch seine Eier will. - Wieso?
Ich hatte Angst, dass mein Mann was gemerkt hat.
Deswegen haben Sie ihn vergiftet? - Wieso vergiftet?
Der hatte doch einen Herzinfarkt. - Ja, aber...
Sie haben doch nachgeholfen.
Warum? War es Leidenschaft?
Sie haben es nicht ausgehalten, ihn teilen zu m�ssen? - Nein.
Das war eine Dienstleistung.
Ich hab ihm gesagt, ich will nicht mehr,
er hat einen Kaffee getrunken und ist gefahren.
Aus dieser Kanne?
Frau Ritter, wenn ich diese Kanne ins Labor schicke,
was finden die da drin? - H�ren Sie auf.
Ich sage es Ihnen.
Sie haben also was gemerkt.
Ja.
Also...
Eigentlich nein.
Ich h�tte nie was geahnt,
wenn ich nicht eines Tages das hier unter unserem Bett gefunden h�tte.
Erecto forte.
Meins war es nicht.
Dann haben Sie Ihre Frau damit konfrontiert.
Sie hat versprochen, es sofort zu beenden.
Das hat Ihnen nicht gereicht?
Sie wollten sich r�chen.
Was?
Dann haben Sie ihm das in den Kaffee getan?
Ich wollte nicht, dass er stirbt.
Ich hatte gelesen, dass es unangenehm ist,
wenn man das Zeug �berdosiert.
V.a. wenn man es nicht wirklich braucht.
Tagelange Erektion, danach zeitweilige Impotenz.
So was hatte ich mir vorgestellt. - Mhm.
Das mit der Impotenz hat ja geklappt.
Sch�ffer.
Musik
Kommst du?
Der arme Gigolo.
Morgen B�rbel.
Morgen.
Sie haben schon wieder was verschlafen.
Der Fall ist gel�st. - Gut.
Dann k�nnen wir ja aufh�ren, dauernd �ber Sex zu reden.
Wie war es gestern? - Hm?
Ihre Verabredung.
B�rbel.
Musik
Jochen. - Ja.
Was soll das denn werden?
Ich habe gedacht, ich bin mal ein bisschen abenteuerlustig.
Okay.
Vorsicht. Nicht ausrutschen.
Mhm.
Musik
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