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Zulu
Sophie Haas
Dietmar Sch�ffer
B�rbel Schmied
Stehen bleiben.
Stehen bleiben!
Dietmar.
(Heike) B�r!
Och, B�r.
Nee.
Ohne mich.
Halt!
Ah!
Oh Gott.
Mein Au�enband. Schei�e.
Hannes.
Hannes!
Jochen, ist alles okay mit dir?
Ich habe mir irgendwas gezerrt oder so. Au�enband glaube ich.
Oh, ich sag dir, meine Schuhe.
Sch�ffer! B�rbel, jetzt mach!
Wir sind hier, Frau Haas.
Nicht so schnell. - Ich habe die falschen Schuhe an.
Stehen bleiben, Polizei!
Frau Ziegler...
Hallo Frau Ziegler. - Tag Frau Ziegler.
Weg.
Die ist einfach weg. - So ein Mist.
Mann, Mann, Mann.
Wieso hast du so lange Haare?
Na f�r die Hochzeit.
Frau Schmied.
Das ist ja...
Toll.
Aber knapp war das.
Das war wirklich... so knapp.
Sch�ffer, bitte beeilen Sie sich dieses eine Mal.
Wir treffen uns am Standesamt.
B�rbel holt noch den Streifenwagen und kommt dann auch.
Und �hm, eins noch:
Rufen Sie den Andreas Zielonka an, wir brauchen Amtshilfe.
Wir brauchen Stra�ensperren, Hundestaffeln, Killerdrohnen.
Was? Nein, das ist nicht mein Ernst.
Obwohl, ich wei� es nicht. Vielleicht doch.
Keine Ahnung, entscheiden Sie selbst.
Gut. Bis gleich.
Ach.
Ein Hoch auf das Brautpaar.
Lydia, ist abgeblasen.
Hm? - Nur f�r den Moment nat�rlich.
Ich muss sofort los.
Brauchst du noch was?
Eis w�re gut, glaube ich.
Lydia, Eis w�re gut.
Was hei�t abgeblasen f�r den Moment?
Das ist nur aufgeschoben.
Wir m�ssen blo� diesen Wisch noch unterschreiben. - Genau.
Wei�t du, was mir gerade passiert ist?
Mir ist zum 3. Mal dieselbe T�terin entwischt,
obwohl ich zum 3. Mal so nah dran war.
Schatz, und wir waren so nah dran zu heiraten.
Das ist mir wichtiger als eine Diebin.
Hier geht es um meine Juwelendiebin. Liebling, das ist was Pers�nliches.
Danke sch�n. Tut mir leid, ich muss sofort los.
Was ist mit unseren Flitterwochen? Die haben wir gebucht.
Haben wir eine Reiser�cktrittsversicherung?
Ja.
Wirklich?
Ja klar.
Na ja, das ist super. Jetzt.
Tsch�ss. - Tsch�ss.
Und heiraten?
Heiraten ist doch auch was Pers�nliches?
Sophie?
Hast du geh�rt? - Ja.
Schwarz hei�t sie. Nicole Schwarz. - Aha.
Sie haben sie wiedererkannt, sagen Sie? - Und wie.
Allein darauf basiert Ihr Verdacht? - Sie ist auch weggelaufen.
Ziemlich schnell. - Auch das ist kein Verbrechen.
Ich wei� nicht, ob ich das guthei�en kann.
Sie k�nnen nicht ohne Durchsuchungsbeschluss...
Das sind sensible melderechtliche Informationen.
Haben Sie den Wagen sichergestellt?
Ich habe den Abschleppdienst bestellt.
Die bringen den zur Wache. - Unter Protest.
Ich bitte, im Ermittlungsprotokoll festzuhalten,
dass ich unter Protest gehandelt habe.
Ermittlungsprotokoll?
Gut.
Was wissen Sie �ber Frau Schwarz?
Wo wohnt sie? Freunde, Familie...
Wo rennt sie hin, wenn die Polizei sie jagt?
Frau Schwarz ist eine zuverl�ssige Mitarbeiterin,
f�r die ich meine Hand ins Feuer lege.
Ich bin nicht bereit, ohne ordnungsgem��e Vorladung
als Zeuge in einer polizeilichen Ermittlung...
Nee, ne?
Sie ist unverheiratet.
Auch nicht liiert, soviel ich wei�.
Die Eltern wohnen in Hengasch. Die Adressen suche ich Ihnen raus.
Danke sch�n.
Musik
Sch�ffer, haben Sie Andreas erreicht? - Habe ich.
Was denn? - Der leitet das in die Wege.
Sehr gut. - War nicht einfach, ihm das zu erkl�ren.
Gro�fahndung... Er so: Schon wieder?
B�rbel?
Also...
Wir sind hier.
Frau Schwarz wohnt da.
Das ist gro�artig, das ist zu weit weg.
Das kann sie nicht geschafft haben.
Wo wohnen ihre Eltern?
Hier, relativ nah. Das w�re zu schaffen.
Da fahren wir jetzt hin.
In der Hoffnung, dass sie zu Mama gelaufen ist.
Halt. Noch besser: Wir teilen uns auf.
Sch�ffer, Sie fahren zu ihrer Wohnung,
in der Hoffnung, dass sie da aufl�uft, okay? - Okay.
Okay!
Was ist denn?
Ach so, Entschuldigung.
Sch�ffer, stopp.
Sie nehmen den Streifenwagen.
Was ist mit meinem Wagen?
Mit dem f�hrt B�rbel durch die Stra�en von Hengasch
und h�lt Ausschau nach Marylin.
In Zivil sind Sie ja schon. - Okay.
Chef, Heike wollte noch zu den Landfrauen.
Der Wagen ist nur auf Heike und mich versichert.
Ich passe doch auf. - So meine ich das nicht.
Ich bin unfallfrei. - Sag das nicht, ohne 3-mal auf Holz zu klopfen.
Leute, hier geht es um Minuten!
Sch�ffer, Ihr Wagen ist beschlagnahmt.
Da muss die Polizei zahlen, wenn was passiert.
Ihre Frau ist ebenfalls beschlagnahmt.
Die ruft jeden Menschen an, den sie kennt.
Ich will, dass jeder nach Marylin sucht.
Ich glaube, das ist schon in Arbeit. - Gro�artig.
Los jetzt! - Ja. B�rbel!
Chef.
Schl�ssel.
Wehe, du verstellst das Radio.
Frau Haas?
Sie haben mich erwartet.
Ist Ihre Tochter bei Ihnen?
Nein.
Warum haben Sie mich erwartet?
Hat sie Kontakt mit Ihnen aufgenommen?
Meine Schw�gerin hat geh�rt, was passiert ist, und uns angerufen.
Ihre Schw�gerin ist bei den Landfrauen. - Ja.
Woher wissen Sie..?
War nur so eine Ahnung.
Dann wissen Sie genau, was passiert ist.
Ja.
Kommen Sie rein. - Danke.
Hier entlang.
Musik
Eigentlich denke ich...
Ich bin nicht wirklich sicher, ob Sie wissen, wer Ihre Tochter ist.
Nat�rlich. Marylin, die Juwelendiebin.
Ja.
Die immer im letzten Moment entwischt
und der Polizei ein Schnippchen schl�gt.
Genau die.
Danke.
Was sagen Sie dazu?
Haben Sie das gewusst?
Haben Sie was geahnt?
Ich bitte Sie, nat�rlich nicht. Wir sind v�llig ersch�ttert.
Herr Schwarz?
T�rklingel
Sie entschuldigen mich.
Ja bitte?
B�rbel Schmied.
Polizei Hengasch. - Aha.
Ist meine Chefin bei Ihnen? - Ja, kommen Sie rein.
Danke.
Ah, hallo.
Tag.
St�re ich? - Wieso? War doch so abgesprochen.
Oder? - Ja.
Oder...
Ja.
Und?
Leider nichts.
Oh.
Nun...
B�rbel! - Entschuldigung.
Ich bin auch �berrascht.
Aber... wenn ich dar�ber nachdenke, im Nachhinein,
richtig �berrascht bin ich eigentlich nicht.
Walter!
Komm, Nicole war schon immer speziell.
Das abzuleugnen, ist Quatsch. - Speziell?
Nicole liebt ihre Hobbys.
Ist aber ein schmaler Grat zwischen Hobby und Obsession manchmal.
"Hobbsession" habe ich das immer genannt.
Edelsteine, nehme ich an. - Seit der Kindheit.
Genau so wie das N�hen und Schminken, Make-up.
In diese Sachen hat sie ihre Freizeit reingesteckt.
Schauen Sie mal.
Alles von Nicole gen�ht.
Toll. - Nee, ne?
Au�er den Schuhen und Unterw�sche
habe ich seit Jahrzehnten nichts mehr zum Anziehen gekauft.
�bertreib nicht so.
Er �bertreibt immer so.
Es ist auch in Ihrem Interesse, dass wir Ihre Tochter schnell finden.
Absolut. Bevor sie sich tiefer reinreitet.
Ja, selbstverst�ndlich, ja.
Sie kennen Ihre Tochter am besten. Was w�re ihr n�chster Schritt?
Was k�nnte sie vorhaben? Wo wird sie sich verstecken?
S�damerika.
Walter, jetzt h�r aber auf!
S�damerika? - Echt?
Nicole hat ein soziales Jahr in Brasilien gemacht mit 20.
Wie sie so ist, hat sie seitdem jeden Urlaub dort verbracht,
perfekt Portugiesisch und Spanisch gelernt.
Ihre ganzen Freunde sind dort.
Frau Haas, Nicole liebt ihre Heimat und hat viele Freunde in Hengasch.
Das kann ich mir vorstellen.
Na, dann nenn mir doch mal einen.
Z.B. die... Wie hei�t die noch?
Mit der sie als Kind manchmal zum Ponyreiten war.
Ich bin nicht gut mit Namen, sind auch zu viele.
Ich glaube, ich habe noch irgendwo eine Klassenliste
von Nicoles Abiturjahrgang.
Hier.
Die sollten Sie abarbeiten.
Das k�nnen Sie nat�rlich machen.
Aber ich sage Ihnen, Sie verschwenden wertvolle Zeit.
Wenn Nicole einen Notfallplan hatte, und Nicole hat einen Plan f�r alles,
dann will sie nach S�damerika.
(sprechen polnisch)
Nichts zu machen. Sie wollen nicht warten.
Sie wollen zu ihren Familien nach Polen. - Recht haben sie.
Aber du kannst nicht nach Polen ziehen, ohne Sophie noch zu sehen.
Noch ist Polen nicht verloren.
Sollte sowieso eine �berraschung sein.
Ja, eine �berraschung.
Aber kein Schock.
Sophie hat f�r Abschiedsszenen so viel Talent wie ihr Vater.
Hannes, sie ist deine Tochter.
Wir fahren hier nicht weg, ohne dass du dich verabschiedest.
Wenn nicht pers�nlich, dann am Telefon. Ruf sie noch mal an.
Irgendwas stimmt doch nicht.
Irgendwas stimmt hier nicht.
Die manipulieren uns doch.
Handyklingeln
Entschuldigung.
Hallo Papa. - Hallo Sophie.
Was gibts? - Tsch�s Sophie.
Zufrieden?
Steig ein.
Hat einfach aufgelegt.
Das war mein Vater. - Das habe ich mir gedacht.
Also wegen "Hallo Papa".
Wir fahren.
Krak�v, wir kommen.
Musik
Sie setzen sich in Sch�ffers Wagen und stellen sich unauff�llig
irgendwo in der Stra�e hin und observieren das Haus.
Vielleicht kommt Marylin doch nach Hause.
Und verstellen Sie das Radio. Ist eine Dienstanweisung.
Musik
Sch�ffer?
Einfach hier durch.
Die T�r stand offen.
Ja...
Der Schl�sseldienst muss noch mal kommen.
Die hatten keinen passenden Zylinder zum Auswechseln dabei.
Alle Wetter!
Sch�ffer... - Oder?
Kriegt man Lust, sich zu verkleiden.
Also ich meine, die hatte bestimmt einen Verkleidungstick.
Das meinte ich. - Ja, das �h...
...steht wohl fest.
Die hatte nicht nur einen Verkleidungstick,
das haben ihre Eltern erz�hlt.
S�damerika.
Da.
Brasilien.
Da zieht es Heike und mich nicht hin.
Wo Sie doch so hei�bl�tig sind.
Aber der lange Flug und die Drogenkriege...
Mhm.
Wo waren wir stehen geblieben?
Die Diamenten. - Sehr gut.
Die wollen wir... - Suchen. - Finden.
Sehr gut.
Alltagskleidung. - Hm?
Oh.
Apropos. Ich muss mich umziehen.
Und duschen und mich zu Hause um mein...
...Chaos k�mmern.
Ich suche weiter nach den Juwelen.
Unbedingt. Irgendwo m�ssen wir ja anfangen. - Ja.
Chef? - Hm?
Mit dem... also, mit dem Dr. Kauth...
Sie heiraten schon noch, oder?
Was hat Ihre Frau Ihnen angedroht, damit Sie mir die Frage stellen?
Heike? Nichts.
Sch�fferchen... - Nichts Konkretes.
Die denkt bestimmt, dass ich das benutzen will,
um im letzten Moment abzuspringen, oder?
Davon hat sie nichts gesagt.
Die denkt sicher, dass ich denke,
dass das ein Wink des Schicksals ist.
Ein Zeichen des Universums, dass sich diese Standesbeamtin
im entscheidenden Moment als gesuchte Kriminelle entpuppt.
Das denkt doch Ihre Frau, oder?
Also... Ihre Frau.
Musik
Chef?
Meinen Sie nicht, die hat das in einem Bankschlie�fach oder so?
Nein.
Das glaube ich nicht.
Ich glaube, die hat einen Fetisch.
Die braucht ihre Sch�tzchen immer in Reichweite.
Hier ist eine Schatzkiste voller Geschmeide versteckt.
Sie d�rfen suchen, und ich muss nach Hause.
Hallo?
Jochen?
Papa! Danuta!
Hallo.
Du hast das Buffet gerettet, das hatte ich gehofft.
Was ist?
Ist was?
Was ist los?
Wo sind die? - In Polen.
Was?
Die sind nach Krakau gezogen.
Sie haben das geheim gehalten, weil da eine �berraschung dranh�ngt.
Was f�r eine �berraschung?
Das ist unser Hochzeitsgeschenk.
Och, das ist von meiner Mutter.
Das geh�rt auch dazu.
Das ist ein Auszug aus dem Grundbuch.
Hannes hat uns beiden das Haus hier �berschrieben.
Was?
Freust du dich? - Was?
Was?
Sagen Sie...
...ist das ein Tatort?
Nee, nicht wirklich.
Was suchen Sie denn da?
Eine Schatzkiste voller Geschmeide.
Aha.
Ist das die... - Haben Sie nicht geglaubt, oder?
Keine Schatzkiste.
Aber das ist auch wichtig. Das ist wichtiges Beweismaterial.
Jo.
Ach �brigens...
Viel Gl�ck noch, ne?
Ja, gleichfalls.
Was ist daran bitte rational?
Danuta ist jung, die hat da eine Riesenfamilie, einen Freundeskreis,
berufliche Chancen, was soll die hier in der Pampa?
Hannes gibt doch in Hengasch nicht viel auf.
Ah! - Na danke.
Was soll das hei�en, er gibt nicht viel auf?
Seine einzige Tochter, die gibt er auf.
Ohne ein einziges Wort zu sagen.
Und dann l�dt er noch diesen beh�mmerten Kasten auf uns ab.
Ich meine, wer will so was, wer will so ein Ding
mitten in der Pampa?
Was mache ich �berhaupt noch hier?
Er war sowieso der einzige Grund, warum ich �berhaupt noch da bin.
Der einzige Grund?
Au�er dir nat�rlich.
Au�er uns, meine ich. - Schon gut.
Entschuldige, das habe ich nicht so gemeint. - Nat�rlich.
Du hast mich missverstanden.
Entschuldige bitte, das war einfach...
Sch�ne Hochzeitsnacht.
In unserem neuen Haus.
Bis morgen.
Daniela, nicht weinen.
Der Michi kommt wieder in Ordnung.
Das kann doch mal passieren.
Du, ich werde gerade abgel�st.
�hm...
Ich komm einfach gleich mal vorbei und...
Wir kriegen das hin.
Nicht weinen, jetzt nicht... - Was ist denn los?
Mein Bruder ist umgekippt. Einfach so.
Vielleicht hat er was Falsches gegessen? - Nee.
Der hat einfach viel zu viel zu tun.
Viel zu viele K�he, viel zu wenig H�nde.
Muss er halt wen einstellen.
Der Michi ist Milchbauer.
Der hat kein Geld.
Tut mir leid.
Was wei� ich schon vom Milchbauer-Dasein?
Hier, kommen Sie.
Bringen Sie Ihrer Schw�gerin das mit hier.
Wirklich? - Ja.
Die sind gut. Gerade die mit den Erbsen und so.
Danke, Frau Haas.
Ist bei Ihnen alles in Ordnung?
M�ssen Sie nicht los?
Mein Wagen steht dahinten. - Okay.
Ich mach die T�r auf. - Danke.
Danke.
Viel Gl�ck. - Ihnen auch.
Musik
Die B�rbel, die kann unseren Wagen fahren.
Aber die Haas, wenn die in meinem Auto raucht...
Nein, das macht sie nicht. So unversch�mt ist sie nicht.
Der arme Jochen. - Mhm.
Erz�hl mal, was hat sie genau gesagt?
Das war irgendwas mit "Wink des Schicksals" und "Universum".
Und dass du das wahrscheinlich denkst.
Irgendwie ganz kompliziert um die Ecke.
Diese Frau...
Ich sag dir, die benutzt das jetzt, um am Ende doch noch abzuspringen.
Das, genau das hat sie gesagt.
Also dass du das sagst, hat sie gesagt.
Was denn nun? - Muschi, frag sie doch selbst.
Ich habe den ganzen Tag einen Schatz gesucht, ich m�chte nicht mehr.
Du hast ja recht.
Bist du frustriert?
Hier. - Ich versteh das nicht.
Langsam wei� ich nicht mehr, wo ich noch suchen soll.
Du wirst es schon finden.
"Die Vorratshaltung der Eichh�rnchen f�r den Winter
ist nur so gut wie die Verstecke,
in denen sie die Eicheln und N�sse in Sicherheit bringen.
Der Trick, den sie anwenden..."
Mhm. - Was ist denn?
Ich werde das schon finden.
Nat�rlich wirst du das.
Du riechst gut.
Eichh�rnchen.
Musik
Ah. Oh.
Okay. Katze?
�hm...
Die ist wahrscheinlich krank, was?
Jochen, ich wollte nur kurz mit dir reden.
Sind Sie mir gefolgt?
Ist immerhin mein Job, oder?
Das ist schon die H�he, oder?
Haben Sie jetzt gedacht, ich treffe mich mit Nicole, oder wie?
Und bringe der ihr Diebesgut in ihr Versteck?
Ich hatte an Anziehsachen und Proviant gedacht.
Sie denken, meine Frau und ich sind kriminell?
Beihilfe, Strafvereitelung, solche Sachen.
Das ist bei Familienmitgliedern durchaus m�glich...
Und Herrn Kauth haben Sie auch verd�chtigt,
sonst w�ren Sie nicht so geschlichen.
Ich bin schon froh, wenn ich nicht unter Mordverdacht stehe.
Das war nur dieses eine Mal.
Da sitzen meine Frau und ich zu Hause, machen uns Sorgen.
Denken "Hoffentlich findet die Frau Haas unsere Tochter bald".
Und was machen Sie? Sch�men Sie sich!
W�re vielleicht ein Anfang.
Wissen Sie was? Heute ist der Wurm drin.
Ich sage mal Tsch�s und...
...und gute Besserung auch, ne?
Also f�r die Katze.
Musik
Morgen Frau Schmied. - Morgen.
Was haben Sie denn da?
Ich habe das Auto von Nicole Schwarz durchsucht.
War im Kofferraum.
Gestern Nacht noch was passiert? Bei den Schwarzens?
Nein. Nichts.
�berhaupt nichts.
Sagen Sie blo�, da sind die Juwelen drin? - Leider nein.
Aber ist trotzdem interessant. - Na ja...
Tarnung f�r den n�chsten �berfall. - Hab ich auch gedacht.
Aber dann...
Hier.
1.000 Euro. - Mhm.
Hier:
7.000 brasilianische Real, etwa 2.000 Euro.
Und...
...das hier.
Oh!
Das ist keine Tarnung.
Das ist ein Fluchtpaket. - Absolut.
Oh Mensch.
Morgen. (beide) Morgen.
Guckt mal, habe ich bei ihr gefunden.
Wahrscheinlich eine von ihren Verkleidungen.
(beide) Nee, ne?
Haha. Noch einer.
Darf ich vorstellen?
Ines M�ller und Christina Ossendoth.
Und?
Theoretisch, also rein technisch, w�re es wohl denkbar,
dass sich Frau Schwarz diese P�sse hier beschafft hat, ja.
Nein, Herr Markus, auch rein praktisch.
Ich stehe ja vor Ihnen und habe die P�sse in der Hand.
Was ich mich blo� frage, ist, wie viele hat Frau Schwarz
noch herstellen lassen und welche Namen stehen drauf?
Ich kann nicht jeden Flughafen in der EU anrufen
und sagen, fahnden Sie nach Frauen zwischen 30 und 40 aus Hengasch.
Wie kann ich das rausfinden?
Ich meine, m�sste Frau Schwarz diese gef�lschten Identit�ten
nicht irgendwie ins Computersystem eingegeben haben?
Herr Markus?
Theoretisch, also rein technisch,
m�sste Frau Schwarz vor Ort nicht unbedingt Spuren hinterlassen haben.
Vor Ort nicht, aber woanders schon? - In der Bundesdruckerei.
Wir k�nnten eine Liste mit allen Reisep�ssen
von Frauen zwischen 30 und 40 anfordern,
die das Standesamt Hengasch in Auftrag gegeben hat,
seit Frau Schwarz hier arbeitet.
Die m�ssten wir mit unserem Melde- verzeichnis abgleichen. - Gro�artig.
Wie lange arbeitet Frau Schwarz hier schon?
12 Jahre.
Um Gottes willen.
So viel Zeit haben wir nicht.
Wenn sie noch einen Pass gebunkert hat,
schnappt sie sich den, f�hrt zum Flughafen, und futsch.
Das ist mir furchtbar unangenehm, Frau Haas.
Ich m�chte Sie gerne was fragen.
Nat�rlich.
Meine Trauung, meine Hochzeit...
Die w�rde ich gerne fortsetzen. Nachholen w�rde ich die gerne.
Meinen Sie...
...Sie k�nnten meinen Verlobten und mich...
...zwischenschieben?
Selbstverst�ndlich.
Ich mache gerne eine Ausnahme.
Ich suche Ihre Unterlagen, und dann holen wir das nach.
Heute Abend, morgen Abend. Au�erhalb der �ffnungszeiten, wie Sie m�gen.
Wunderbar.
Ich gebe Ihnen Bescheid, ja? - Gerne.
Ah, Frau Schwarz.
Nein. Das bin ich nicht.
Ach so, Entschuldigung. Wo kann man die finden?
Das w�rde ich auch gern wissen. - Wir haben einen Termin.
Wir wollen bald heiraten.
Tja... Entschuldigung.
Wer will das nicht?
Musik
Sch�ffer? - Im Schlafzimmer.
Herr Sch�ffer?
Ja. Haben Sie was erreicht?
Wie man es nimmt.
Und Sie?
Ja.
Bisher leider gar nichts.
Die ist uns einfach �berlegen.
Vielleicht m�ssen wir das akzeptieren.
Ich war mir so sicher.
Ich werde nie mehr Schmuck tragen k�nnen,
ohne mich zu fragen, wo gerade die Marylin ist.
Hier, da sitzt sie doch jetzt wahrscheinlich schon
an diesem Strand.
An diesem traumhaften Strand, da sitzt die jetzt...
...und lacht mich aus.
Nee, Chef. Selbst wenn sie da sitzt, die lacht nicht.
Warum nicht?
Wegen der Drogenkriege? - Ist brandgef�hrlich da.
Sie wollen mich nur tr�sten.
Na ja...
Machen Sie das noch mal.
Was? - Fallen lassen.
Ohne B�gel dieses Mal.
Rascheln
Das haben Sie auch geh�rt.
Ja, das habe ich auch geh�rt. Da ist was eingen�ht.
Oh.
Chef.
Sch�ffer!
Hier.
Ja, h�tte man fr�her drauf kommen k�nnen.
Wer r�umt jetzt auf?
Ich rufe Heike an.
Also, Dietmar...
Echt genial.
Ich habe mich noch nie so �ber Klunker gefreut.
Haben Sie dem Andreas Zielonka Bescheid gesagt?
Hm? Ja, habe ich. Eben im Auto. Der hat sich auch gefreut.
Und Sie?
Ich auch.
Ich freue mich auch.
Ist immerhin besser als nichts.
Chef, ich bin sicher, die taucht schon wieder auf.
Ich glaube auch nicht, dass die das bis nach Brasilien geschafft hat.
Ich auch nicht.
Das macht mich so verr�ckt.
Ich glaube, die sitzt hier rum und streichelt ihren Reisepass.
Telefonklingeln Polizei Haas, Sophie Hengasch.
Jochen. Was? Wo bist du?
Nat�rlich, ich komme sofort.
Nein, wirklich. Ich komme sofort.
Okay, bis gleich.
Ich muss dringend nach Hause.
Tsch�s.
Tsch�s.
Der Anh�nger ist sch�n. - Der ist toll, ja.
Mir gef�llt der Delfin.
Seit wann rauchst denn du?
Jetzt geh�rt der Kasten wohl uns.
Dir geh�rt er, dir.
Ich geh�re hier nicht hin.
Ich kann das nicht und will das nicht mehr.
Sophie...
Was soll denn das?
Was ist jetzt anders als vor 2 Tagen?
Lass uns einfach heiraten.
Wir k�nnen da hin, au�erhalb der �ffnungszeiten.
Mach es gut.
Jochen!
Jochen, ich...
Ich...
Ich wei�.
Musik
Mailbox, das war so klar.
Okay.
Hallo Papa.
Nein, ich habe mich nicht gefreut, dass du gut angekommen bist.
Nein, ich habe mich nicht �ber deine �berraschung gefreut.
Und...
...Vater und Tochter, das geht echt anders.
Do widzenia.
Noch eins?
Ja. Gerne.
Ach, guten Abend Sigrid.
Hallo Lydia, ein Bier bitte. - Und ein Spezi bitte.
Guten Abend Frau Haas.
Ach, B�rbel.
Guten Abend Frau Haas.
Ist doch richtig, Haas. - Ja.
Ist richtig, Frau... �h... Sch�ffer?
Und wo ist M�nnlein?
(beide) M�delsabend.
Wir finden die schon, die Marylin.
Meinen Sie wirklich?
Ganz bestimmt.
Wo ich Sie treffe, ich sollte bei Dr. Kauth Blumen gie�en,
wenn Sie in den Flitterwochen sind.
Ja. Und?
Das verschiebt sich ja jetzt.
Da wollte ich fragen, wann Sie das nachholen?
Dann kann ich das im Kalender eintragen.
Sie wollen wissen, ob Jochen und ich noch heiraten.
Dann fragen Sie einfach.
Wer eine einfache Frage stellt, kriegt eine klare Antwort.
Und zwar folgende: - Ja?
Flitterwochen. - Was?
Wer in Flitterwochen ist, ist nicht zu Hause.
Und Standesbeamte wissen, wer in Flitterwochen ist.
Und das hei�t?
Was hei�t das denn jetzt?
D.h. Standesbeamte wissen, welches Haus gerade frei ist.
Sie wissen so was auch, Frau Sch�ffer.
Wer hat in der letzten Zeit geheiratet,
wer ist in Flitterwochen?
Wei� ich nicht. - Heike!
Sie wissen so was. Konzentrieren Sie sich.
Spucken Sie es aus.
Die R�mers. Die sind in Thailand.
Lydia, ich zahle sp�ter. - Tut mir leid.
Los. - Ja.
B�rbel, Sie m�ssen hierbleiben. - Was?
Na ja, Sie sind doch in Zivil.
Och nee, ne?
M�delsabend.
"Diamanten stellen schon immer neben Gold und Silber
das Tausch- und Zahlungsmittel der Menschheit dar.
Die Wertigkeit eines Diamanten wird
in der Reinheitskategorie Karat erfasst.
In die Kritik gekommen ist der Handel mit Diamanten
seit einigen Jahren.
Weil ihr Abbau in afrikanischen Diamantminen oftmals
unter menschenverachtenden Bedingungen stattfindet."
Musik
Marylin.
Mensch.
Da bin ich aber froh, dass wir uns wiedersehen.
Wo waren wir das letzte Mal stehen geblieben?
Sie wollten gerade "Ja" sagen.
Glaube ich.
Das tut mir �brigens leid. Bl�des Timing.
Mhm, das war bl�d.
Aber was sollen wir machen?
Cornflakes?
Ja.
Can't find what you're looking for?
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