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(lauter Knall)
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(Musik von den Puhdys: "Wenn ein Mensch lebt")
♪ Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt
♪ Sagt die Welt, dass er zu früh geht
♪ Wenn ein Mensch lange Zeit lebt
♪ Sagt die Welt, es ist Zeit
♪ Meine Freundin ist schön
♪ Als ich aufstand, ist sie gegangen
♪ Weckt sie nicht, bis sie sich regt
♪ Ich habe mich in ihren Schatten gelegt
♪ Jegliches hat seine Zeit
♪ Steine sammeln, Steine zerstreuen
♪ Bäume pflanzen, Bäume abhauen
♪ Leben und sterben und Streit
♪ Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt
(lauter Knall)
♪ Wenn ein Mensch lange Zeit lebt
♪ Sagt die Welt, es ist Zeit, dass er geht
♪ Jegliches hat seine Zeit
♪ Steine sammeln, Steine zerstreuen
♪ Bäume pflanzen, Bäume abhauen
♪ Leben und sterben
♪ Und Frieden und Streit
♪ Weckt sie nicht, bis sie selber sich regt
♪ Ich habe mich in ihren Schatten gelegt
♪ Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt
♪ Sagt die Welt, dass er zu früh geht
♪ Weckt sie nicht, bis sie sich regt
♪ Ich habe mich in ihren Schatten gelegt
♪ Meine Freundin ist schön
Als ich aufstand, ist sie gegangen
♪ Weckt sie nicht, bis sie sich regt
♪ Ich habe mich in ihren Schatten gelegt
Guten Tag.
Guten Tag.
Guten Abend, Frau Paula. Wie wär es mit einer Fahrt in den Frühling?
Vor den Toren der Stadt, gewissermaßen.
Geht nicht, Herr Saft, die Kleine muss ins Bett.
Außerdem habe ich etwas vor.
Vielleicht ein anderes Mal.
Scherz beiseite.
Ein Wort genügt.
Und Saft ist immer für Sie da.
Ich empfehle mich.
Aua, schlaf jetzt.
Schlaf jetzt.
Nein, warum soll ich denn schlafen?
Damit du groß und schön wirst.
Warum soll ich groß und schön werden?
Damit du einen Mann kriegst. - Warum?
Warum, warum? Warum ist die Banane krumm?
Du schläfst jetzt. - Nein.
Pass auf, du schläfst jetzt.
Wenn du morgen früh wach wirst, kommst du schnell in Muttis Bett.
Ja.
♪ Rum didel dum
♪ Didel Dudelsack
♪ Heute treiben wir Schabernack
♪ Heute wird Musik gemacht
♪ Einmal nur ist Faselnacht
♪ Rum didel bum didel Dudelsack
♪ Heute treiben wir Schabernack
♪ Heute wird Musik gemacht
(laute Rockmusik und Gelächter)
Guck mal, da drüben. Man.
(laute Rockmusik)
Eu.
Guck mal den.
Los.
(lautes Gekreische)
(Musik Puhdys: "Geh durch das Tor hinaus")
♪ Geh durch das Tor hinaus
♪ Dreh dich nicht um
♪ Guck immer gerade aus
(Instrumental-Musik)
♪ Bis zu mir
♪ Ich warte dort schon auf dich
♪ Nur auf dich so
(Gekreische)
♪ Geh durch das Tor hinaus
♪ Dreh dich nicht um
Mensch, wie geht's denn?
Ach, pass doch auf.
Mach, dass du wegkommst. Die anderen wollen auch mal ran.
Für Sie.
Wertes Fräulein darf ich's wagen...
...Arm und Geleit Ihnen anzutragen.
Ich meine, ich meine Sie.
Ihnen.
Ob wir nicht mal zusammen ausgehen?
Na wann denn und wo denn? Bin ick Jesus.
Ich würde sagen, sofort, oder?
Was ist denn los? Geht's um Geschäft?
Lass mal. Das Kind will sich auch mal...
Rutscht mir den Buckel runter.
Aber meine Herren, meine Herren.
Wer wird denn gleich die Flinte ins Korn werfen.
Als wenn es nichts mehr zu holen gäbe.
Haut bloß ab!
Zahlt keine Almosen hier.
Feierabend.
Meine Herrschaften!
Kommt her hier. Ich zeige, was hier geht.
Hört nicht auf die Olle.
Meine Herrschaften. Komm runter, du.
Fass mich nicht an, du.
Tut mir sehr leid wegen vorhin.
Aber sehen Sie, der Mensch wird...
...wie das Leben so spielt.
Ich meine der Rummel und so.
Man kann auch zum Luden werden.
Gute Nacht.
Was war denn Ihr Instrument?
Cello.
Na und?
Nichts, unbegabt.
Aus.
Ist es denn nachts nicht ganz schön kalt hier so?
In dem Ding hier, so alleine?
Das ist nichts für Sie.
(Ein Vogel zwitschert.)
Das ist ein Abend wie Seide.
Pfui, hier sind ja Ameisen.
Nein, nein, Sie müssen sich irren.
Ameisen schlafen doch nachts.
Aber Mücken wa?
(Ein Vogel zwitschert.)
Wenn die Mücken Sie quälen, nehmen Sie doch meine Jacke.
Ich werde doch nicht mein Kleid zerknittern.
(Ein Vogel pfeift.)
(Ein Vogel zwitschert.)
Das ist ein Abend wie Seide.
Bitte?
Ich meine, so sanft.
Ja.
Was machen Sie eigentlich, wenn Sie nicht kleine Mädchen verführen?
Ich studiere.
Medizin?
Ja, das heißt nicht direkt.
Und welches, welches Semester, wenn man fragen darf?
Wie bitte?
Man, welches Lehrjahr, oder wie das heißt?
Fast das letzte Semester.
Und dann schon eine Stellung?
Alles klar. - Und?
800 für den Anfang. - Auf die Hand?
Was denn sonst. Und das kann sich schnell ändern.
In einem Jahr kann das schon das Doppelte sein, bei den Perspektiven.
Du bist gar kein kleiner Dummer nicht.
(Kirchenglocken läuten)
Ja, sehr schön, wunderschön. Eine Erinnerung fürs Leben.
Herzlichen Glückwunsch - und steif stehen.
Danke.
Nein, nein. Zurück, zurück.
2 Schritte, ja, noch mehr.
Gehen Sie die Stufen hoch. Bis ganz oben hin.
So ist es mir lieb. Was ist denn los?
Junger Mann, nun küssen Sie doch die kleine Frau.
Jetzt wird's doch noch gehen.
Na los. Was ist denn los? So ist es schön.
Stopp!
(Verkehrslärm)
(Babygeschrei)
Tja, wir sind zwar knapp mit Betten.
Aber ein Wort, und ich behalte dich noch eine Woche oder 2.
Schönen Dank, Herr Professor. Für alles.
Na schön. - Wiedersehen.
Nein, eben nicht auf Wiedersehen.
Versteh doch mal, ich will dich hier nicht wiedersehen.
Das ging beim 1. Mal und dieses Mal noch gut.
Aber frag mich nicht, was wir alles mit dir angestellt haben.
Du bist nicht für ein Dutzend Kinder eingerichtet.
Begreif das endlich.
Beim 3. Mal kommst du nicht durch.
Das steht fest. Fang an, an dich selbst zu denken.
Lass dir die Pillen nicht nur verschreiben, nimm sie auch.
Ich tue alles, was Sie wollen, Herr Professor.
Noch mal schönen Dank für alles.
Wiedersehen.
Naja, mach's gut, Paula.
Frau Paula.
Sie sehen blendend aus.
Ach, aber nie wieder.
Wenn das keine Schönheit ist.
Gratuliere.
Ganz die Mama.
(laute Gitarrenmusik)
(laute Gitarrenmusik)
Du schon, Paula?
Was ist es denn?
Ein Junge?
Verschwinde! Verschwinde, eh was passiert.
Klotz mich nicht so an! Raus!
Paula, das kannst du doch nicht mit mir machen.
Denk an unsere schöne Zeit.
Meine Konstitution ist nicht die beste.
Aber dazu reicht sie. Hau ab, sag ich dir.
Du Ferkel, du blondes Ferkel.
Während ich bald draufgehe, treibst du es mit anderen Weibern.
Lass dich hier nie mehr blicken.
Hier deine scheiß Klamotten.
Paula, Paula.
Du Miststück.
Aber Paula, lass mich doch wenigstens das Kind nochmal sehen.
Du, hau ab! Hau ab!
Du mit deinen widerlichen blonden Zotteln.
Wo ist der Junge?
Schläft.
Ruhe!
Lass dich doch gleich scheiden.
Ich kann dir doch was zu Essen machen.
Ich habe das ja nicht gewollt mit dem Kerl.
Willst du einen Kaffee?
(Sie mahlt Kaffee.)
Das war Schicksal.
Ich habe nicht dagegen angekonnt.
3 Jahre Armee. Und immer nur das bisschen Urlaub.
Ich habe es nicht geschafft.
Von 3 Jahren war nie die Rede.
Überhaupt nicht von Armee.
Ich habe mich gesehnt, Paul.
Schweig endlich!
Reg dich nicht auf, Paul.
War er öfter hier?
Nein, nie.
Wie lange kennst du ihn?
Aber Paul, überhaupt nicht.
Was heißt denn das?
Ich kenne ihn eigentlich gar nicht.
Aber Paul.
Den alten Plunder verkaufen wir.
Oder wir schmeißen ihn einfach weg.
Alles wird neu, Ines, die ganze Wohnung.
Du wirst staunen.
Auch die Küche und das alte Bad?
Na klar, alles. Und Ausgehen werden wir.
Tanzen, man muss rauskommen.
Und im Sommer fahren wir an den Müggelsee, baden oder so.
Und ins Theater, viel ins Theater.
Dafür habe ich nichts anzuziehen.
Dann kaufen wir was.
Was dir gefällt, kaufen wir.
Du wirst staunen, Ines.
Ich werde ranklotzen - und wie.
Und auf den Jungen freue ich mich.
Wenn er größer ist, soll er Sportler werden, Leistungssportler.
Das ist gut für den Charakter.
Jetzt fängt alles erst richtig an.
(lauter Knall)
(Wecker klingelt)
Aufmachen, aufmachen. Achte durch.
Wir müssen Bier beschaffen.
Ja, ich auch.
Ihr braucht nicht vom Flaschenpfand zu leben.
Aufmachen! Es ist 10 nach 8 Uhr. Hier ist ja was los.
Das darf doch nicht wahr sein.
Verdammt noch mal.
Schön Puppe.
Halt die Klappe.
Mach doch mal endlich auf hier.
Die nehmen wir nicht mehr an.
Die habe ich gestern erst gekauft.
3 Stück, das macht genau 90 Pfennige.
Der Nächste bitte.
Mach mal Platz.
Die nimmt mir der Brauer nie ab.
Die habe ich gestern erst gekauft. Das ist doch Betrug.
Mensch, die Leute so zu bescheißen.
Sieben.
(Sie schauen Fernsehen.)
Na.
Tag.
(Der Großvater bellt wie ein Hund.)
Tag Schwiegermutter.
Entschuldige bitte.
Warum ist der Junge nicht unten? - Du kaufst ihm ja kein Roller!
Und der im Keller? - Die alte Schabracke.
Wat mein Kleiner? - Dit olle Schabrack, dit olle...
Komm Michael, wir gehen runter.
Lass doch, schadet doch nicht. - Schadet doch nicht.
Komm her, mein Junge. Das ist noch ein richtiges Showgeschäft.
Was ist denn das? - Ein Showgeschäft?
Eine Achterbahn, Karussells, Schießbuden.
Komm auf die Schaukel.
Hereinspaziert, meine Herrschaften. Rein ins Vergnügen.
Wer will noch mal?
Ich!
Wer hat noch nicht? - Ich.
Opa hatte auch mal ein Karussell.
4 Karussells und eine Geisterbahn. Ach, wenn Opa das heute noch hätte.
Dann könntest du jeden Tag Karussell fahren.
Ja, hurra!
Das wäre schön, mein Kleiner, was?
Geht nicht, mein Süßerchen. Opi hat kein Karussell mehr.
Böse Menschen haben ihm es weggenommen.
Wegen Steuerhinterziehung u. Betrug. - Sei höflich zu meinem Vater.
Halts Maul, dumme Gans.
Paul, wie du uns behandelst, bitte sehr.
Aber ich wundere mich, in welchem Ton du mit deiner Frau sprichst.
(leise Klaviermusik)
(leise Klaviermusik)
Um 9 Uhr ins Bett.
Muss doch noch etwas anderes geben.
Als schlafen, arbeiten...
...und wieder schlafen und arbeiten.
Und das mit 23 Lenzen.
(leises Liebesgeflüster aus dem Kino)
Herr Gott, wenn die doch nicht so täten, als ginge es nicht ohne das.
Komm doch auch ganz gut ohne aus.
Dabei könnte ich den Reifen-Fritzen haben.
Der steht doch Gewehr bei Fuß.
Ein Wort und ich habe ihn.
Mit Standesamt und Kirchenglocken.
Und keiner schüttet mir mehr die Kohlen vor die Haustür.
Und meine Kinder hätten endlich einen Vater.
Der ist noch ganz flott soweit.
Ansonsten habe ich meine Ruhe. Aus und fertig.
Aber ein bisschen lass ich ihn noch zappeln.
Und dann...
Bim bam, bim bam...
...Kirchenglocken.
Aber vorher, vorher mache ich noch ein Fass auf.
Und kein kleines, kein kleines.
Ich weiß auch schon wo.
Und zwar gleich.
(laute Disco-Musik)
(Musik von den Puhdys: "Zeiten und Weiten")
♪ Oben auf den Türmen, wo die Tauben sind
♪ Spürt man von den Stürmen, mehr als nur den Wind
♪ Leise schwankt das ganze Haus und du fühlst beklemmt
♪ Manchmal ist uns diese Welt doch noch etwas fremd
♪ Es sind die Zeiten nicht zum Schlafen da
♪ Weiten sind gefährlich nah
♪ Gib acht! Gib acht! Gib acht!
♪ Mancher klebt am Erdreich und kühlt sich den Steiß
♪ Fürchtet jeden Schwertstreich, gar nichts macht ihn heiß
♪ Ja, er möchte diese Welt im Bonbonpapier
♪ Klopft ein Abenteuer an, schließt er seine Tür
♪ Es sind die Zeiten nicht zum Schlafen da
♪ Weiten sind gefährlich nah
♪ Gib acht! Gib acht! Gib acht!
♪ Oben auf den Türmen, wo die Tauben sind
♪ Spürt man von den Stürmen mehr als nur den Wind
♪ Leise schwankt das ganze Haus und du fühlst beklemmt
♪ Manchmal ist uns diese Welt doch noch etwas fremd
♪ Es sind die Zeiten nicht zum Schlafen da
♪ Weiten sind gefährlich nah
♪ Gib acht! Gib acht! Gib acht!
Ich heiße Martin.
(Musik von den Puhdys: "Manchmal im Schlaf")
♪ Manchmal im Schlaf find ich ein Lied
♪ Das ich am Tage vergaß
♪ Manchmal gefällt mir dann ein Ort
♪ Wo ich gedankenlos saß
♪ Manchmal versteh spät ich das Wort
♪ Das mir zu leise erschien
♪ Manchmal begreif ich dieses Jahr
♪ Wenn keine Wälder mehr blüh'n
Bitte sehr.
Na, dann viel Vergnügen, Bruder.
Gratuliere!
Taxi!
♪ Manchmal versteh spät ich das Wort
♪ Das mir zu leise erschien
♪ Manchmal begreif ich dieses Jahr
♪ Wenn keine Wälder mehr blüh'n
So soll er mal aussehen.
Mhm, schick.
Sie können die Kinder natürlich nicht länger allein lassen.
Bitte?
Ich meine die Kinder, sie werden wach und...
...keiner ist da.
Wat is'n? Wat is'n?
Wat is'n? Wat...
Geht das?
Geht alles.
(Etwas kracht zu Boden.)
Siehste.
(Vögel zwitschern)
(Eine Tür quietscht.)
(Vögel zwitschern)
Ich bin völlig verrückt.
Was ist dann?
Das ist normal.
Du kennst das?
Mhm.
Kann das lange dauern?
Kaum.
Und woran merkt man, wann Schluss ist?
Das merkt man dann schon.
Wir wollen Folgendes machen:
Wir lassen es dauern, solange es dauert.
Wir machen nichts dagegen und nichts dafür.
Wir fragen uns nicht allerlei blödes Zeug.
Nur die Namen.
Ich bin Paula.
Paul.
Ne, ne, ich muss gehen.
Meine Kinder schreien nach mir.
Aua, aua, meine ganze rechte Seite ist wie tot.
Die pennt noch.
Also dann, tschüss.
Tschüss.
Danke, Herr Saft.
Danke, aber bei dem Wetter.
Aber heute Abend bleibt es doch?
(Musik von den Puhdys: "Die Vögel werden singen"
♪ Die Vögel werden singen
♪ Die Glocken werden klingen
♪ Die Enten werden watscheln
♪ Die Gänse werden watscheln
♪ Der Kuckuck wird schreien
(Lärmen und Klopfen)
Ist was?
Nö.
Guten Morgen.
(alle) Guten Morgen.
2.
4.
6.
Es geht alles.
Alles und dann: peng.
Paula?
Ist dir was?
Nö, wieso?
Ist dir nicht gut?
Doch.
Was ist denn?
Du hast einen Schwips, sei ehrlich.
Quatsch, wovon denn?
Paula, sieh mich doch mal an.
Kriegst du wieder ein Kind? - Quatsch, von wem denn?
Wenn du wüsstest, was mir vorhin passiert ist.
Vergiss es nicht, drinnen ist die Hölle los.
Was war denn?
Nichts, du gehst ja doch nicht an die Kasse. Wir schaffen es nicht.
Auf eure Verantwortung.
(ein lautes Durcheinander)
(schreiend) Ruhe!
(schreiend) Jugendkasse! Alle unter 30 zu mir.
♪ In Berlin, im schönen Friedrichshain
9,42 Mark.
♪ Saß eine hübsche Frau mit Kuchen und mit Pfläumchen
♪ Und während sie den Kuchen isst
♪ Da hat ein Hund ihr in den Korb gepisst
♪ Frieda, wo kommst du her, wo gehst du hin?
♪ Wann kommst du wieder?
(Alle singen:)
♪ Frieda, wo kommst du her, wo gehst du hin?
(schreit) Paul!
Mach dir keine Gedanken. Wenn ich heule, ist immer alles in Ordnung.
Ich dachte bloß, es ist schon aus.
Deine Frau ist natürlich sehr schön. So schön werde ich nie.
Ich verstehe bloß nicht, warum du dann so warst,
als ob du ewig und 3 Jahre keine Frau mehr gesehen hast.
Entschuldige, ich frage nicht mehr.
Meine Frau und ich, wir...
...wir sind schon...
Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich meine Frau...
Wenn sie von uns erfährt, dann...
Aber jetzt ist der Junge da und...
Sie lauert ja nur auf einen Grund, um sich von mir...
Ich kann mir keine Scheidungsgeschichte leisten.
In meiner Funktion.
Es gibt zwar keine Dienstvorschrift, aber es ist so.
Sie sagen ja glatt... Verstehst du?
Aua, lass mir janz.
Mich, mich. - Mich auch, ja.
Was ist denn?
Ich dachte, es tut weh.
Aber Paul. Ach Paul.
Wenn du wüsstest, was ich aushalten kann.
Und was ich noch nachzuholen habe.
Du, wir können ja auch durch den Hintereingang zu mir.
Gute Musik, in den Klamotten.
Auf deine Verantwortung.
Ich schlafe ein, unfehlbar. Es regnet sowieso gleich.
Tanzen, dass wäre noch was.
Nein nein.
(ein romantisches Geigenspiel)
(ein romantisches Geigenspiel)
(ein romantisches Geigenspiel)
(ein romantisches Geigenspiel)
Aber doch nicht hier.
(Es ist nur noch ihr leises Schluchzen zu hören.)
(ein romantisches Geigenspiel)
(ein romantisches Geigenspiel)
Nicht in der Satzpause.
(Sie klatscht allein.)
(ein leises Geigenspiel)
Paul.
Paul!
Ja, Paul.
Paul, Paul.
(Sie stöhnt lustvoll.)
Schon gut.
Ausgang zu Ende.
Paula, sieh mal...
Es geht doch um den Jungen.
Ich kann ihn nicht allein lassen bei diesen Leuten.
Außerdem... ich mag ihn sehr.
Bis morgen.
Morgen geht nicht.
Doch, komm.
Morgen nicht.
Du kommst.
Ich kann nur abends zwischen 10 und 10:30 Uhr, wenn der Junge schläft.
Und morgen überhaupt nicht. Tschüss, Paula.
(liebevoll) Paula.
Du kommst.
Und wie du kommst, Paul.
Wusstest du es denn nicht, ich kann doch hexen.
Pass auf!
Jetzt kannst du gehen.
Schnell.
Schön, dass du da bist.
Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümel pieken.
Das sagte mein Großvater immer.
Der?
Ja.
Seebär, ja?
See? Flussschiffer war er.
Unsere ganze Familie waren Flussschiffer.
Flussschiffer.
Flussbär.
Nun komm, ich bin auf der Elbe geboren, auf der Paula.
600 t.
Jedenfalls beinahe.
Aber 600 t, das stimmt. Und Paula hieß sie auch.
Alle Schiffe und alle Weiber in unserer Familie hießen Paula.
Und jetzt?
Aus.
Keine Männer mehr in der Familie, nur noch Mädchen.
Und dein Vater?
Nie gesehen.
Paula, lass uns einen Kahn kaufen. Es gibt noch welche.
Wo hast du das alles her?
Hhm? Ich bin an der Quelle.
Heiß, oder?
Weißt du eigentlich, warum ich dich so viel lieber sehe, als im Hemd?
Weil du so schön griffig bist.
Mach mal die Augen zu.
Moment.
Aber kein Mostrich, du.
Ich bin dir wohl nicht scharf genug?
Das hast du gesagt.
(disharmonische Musik)
Ist was?
Sind wir allein, Paula?
Völlig, die Kinder schlafen.
Und die Musiker da?
Welche M...?
Ach die.
Die sehen doch nichts.
(disharmonische Musik)
Ach so.
Was war das für ein Zeug?
Der Schnaps?
Kennst du nicht?
Birnenschnaps.
Aber das war nicht der Schnaps.
Zum Beispiel.
Bist du jetzt gleich mit mir.
(Musik Puhdys: "Geh zur ihr")
♪ Geh zu ihr und lass deinen Drachen steigen
♪ Geh zu ihr, denn du lebst ja nicht vom Moos allein
Mensch, wir fahren ja.
Ist doch schön.
Wir fahren.
Das habe ich mir immer gewünscht, mit dem Bett unterwegs.
♪ Lass deinen Drachen steigen
♪ Hey hey, deinen Drachen!
♪ Hey hey hey, geh zu ihr!
♪ Hey hey, deinen Drachen!
♪ Hey hey hey, geh doch zu ihr!
♪ Geh zu ihr und lass deinen Drachen steigen
Das ist Paul und einen Sohn habe ich auch.
♪ Geh zu ihr, denn du lebst ja nicht vom Moos allein
(aufgeregtes Durcheinander)
(Jubelrufe)
♪ Hey hey, deinen Drachen!
♪ Hey hey hey, geh zu ihr!
♪ Hey hey, deinen Drachen!
Das ist Porno.
Guck doch weg.
♪ Hey hey hey, geh doch zu ihr!
Wir müssen umkehren, Paula.
Weißt du, dass ich zum 1. Mal nicht mehr umkehren möchte, Paul.
♪ Rot ist die Farbe der Liebe
Da gab es mal einen alten Schlager. Kennst du den?
Kannst du mir mal erklären, was eine Ungleichung ist?
Fragte mich letztens die Große. Ich habe es nicht gewusst.
Das hatte ich nie: 1=2
Das ist doch Unsinn. 1
Das weiß ja jeder. - Ich bin größer als du.
Das sehen doch alle.
Du bist anders als ich. - Gott sei Dank.
Was sollten wir sonst miteinander anfangen.
Nun sei doch mal ernst. Ungleichungen, dass sind...
Ich bin ernst. Ich bin sehr ernst.
Paul ist anders als Paula.
Besonders an bestimmten Stellen.
Komm her, Paul.
Komm schnell.
Ich bin so allein.
Völlig allein.
Komm, lass mich nicht allein.
Mehr.
Mehr.
(Musik Puhdys: "Von der Liebe ein Lied"
♪ Wieg dich wie ein Segel leicht
♪ Flieg als Vogel unerreicht
♪ Rinn als Sand durch meine Hand
Nicht loslassen.
♪ Wieg dich wie ein Segel leicht
♪ Flieg als Vogel unerreicht
♪ Bin doch nah und nah verwandt
♪ Reit als Wellen meinen Leib
♪ Gleit als Wind, im Winde bleib
♪ Schlag wie Winter auf mich her
♪ Reit als Welle meinen Leib
♪ Gleit als Wind, im Winde bleib
♪ Trag dich doch
♪ Ich bin das Meer
♪ Reit als Welle meinen Leib
♪ Gleit als Wind, im Winde bleib
♪ Trag dich doch, ich bin das Meer
Ich bleib ja bei euch.
Ich bleib ja bei euch.
(lauter Knall)
Mensch, ist das heiß.
(Flugzeuggeräusch)
Ja, was macht ihr denn hier? Marsch, raus!
Das ist der Herr Paul. Der vergaß seine Hausschlüssel.
Da hat er bei uns übernachtet. - Ja, das war sehr nett von Ihnen.
Dann werde ich jetzt mal gehen.
Das ist Michael sein Vater von Gegenüber.
Der sagt immer solche Ausdrücke.
Ja, ja.
(Sie lacht.)
Wo ist mein Stiefel?
Wo ist mein Stiefel, verdammt?
Ich weiß nicht, irgendwo.
Was machst du eigentlich beruflich?
Persönlicher Referent.
Kannst gehen, die Luft ist rein.
Wann, morgen?
Ich weiß doch nicht.
Gut gut.
Wie du willst.
Ich bin da.
Jaja, ja.
Tschüss Paula.
(laute Tanzmusik)
(stumme Szene)
(laute Tanzmusik)
(laute Tanzmusik)
(Klatschen)
Excume me, only 1 glas for you.
Please.
Yes yes.
(laute Tanzmusik)
Guten Abend.
Guten Abend.
Bist du wahnsinnig.
Wenn du nicht kommst.
Du siehst ja, ich habe alle Hände voll zu tun.
Guten Abend.
Was denkst du, was wir gerackert haben.
Um den Vertrag unter Dach und Fach zu kriegen.
Wir brauchen die Devisen.
Außerdem mache ich einen Intensiv-Suaheli-Lehrgang.
Einer von uns muss in 3 Monaten die Sprache können.
Es macht sich notwendig.
Tanzt du mit mir?
Ich bin noch im Dienst.
Kommst du mal mit raus?
Ja.
Geh schon vor.
Ist doch ganz nett hier, was?
Es ist vorbei, ja?
Ach, i wo.
Das dauert noch eine ganze Weile hier oben.
Du hast recht.
Ich bin vielleicht zu...
...ja ja, du bist zu, zu...
Was du willst, geht doch nicht.
Mensch, was will ich denn schon.
Alles oder nichts, willst du. - Na und.
Es gibt Verpflichtungen, denen muss man nachkommen.
Keiner kann immer das tun, was er will.
Vorläufig ist das so.
Aber einfach glücklich sein...
Aber nicht auf Kosten anderer.
(schreiend) Und wenn doch.
(Sie schluchzt.)
Entschuldige!
Sehen wir uns noch?
Aber natürlich, wir können doch Freunde bleiben.
Wann gehen wir endlich in den Tierpark, Mama?
Was ist?
Du hast doch gesagt, dass wir in den Tierpark gehen.
Ich habe zu tun. Das siehst du doch.
Wenn du fertig bist, dann?
Mensch, könnt ihr nicht einmal ruhig sein.
Aber nein, keine Rücksicht. Immer nur ihr, immer nur ihr.
Es kann doch mal einer krank sein, sehr krank vielleicht.
(Sie schluchzt.)
Mein Gott, es ist ja schon gut.
Geht ins Kino. Es fängt gleich an.
Dann gehen wir nächsten Sonntag in den Tierpark.
Geht!
(Autoreifen quietschen)
(lautes Kreischen)
Sie arbeitet und sagt nichts.
Hat sie geweint?
Ich glaube, sie denkt, sie ist schuld, dass...
Das ist doch Unsinn. - Was kann sie denn dafür?
Hast du ihr das nicht gesagt. - Ich habe alles gesagt.
Was würdest du denn machen, wenn dein, wenn du...
Ich würde mich umbringen, wenn das noch einen Sinn hätte.
Was für einen Sinn denn?
(lautes Geschrei)
Hallo Paula, Mäuschen, was ist denn los mit dir?
(Stille)
Paula.
Komm nicht mehr, Paul. Mach's gut.
Warte mal, Paula.
Ich sehe dich ja nicht.
Du hattest recht, Paul.
Was ich will, geht nicht.
Es musste alles so kommen.
Paula, bist du denn, bist du denn...
Halt doch die Dinge mal auseinander.
Paula!
Paula, mach doch auf.
Das ist doch Aberglaube.
Was machst du denn hier, Paula, Schmerzenskind.
Alles normal? Nichts im Kommen?
Na und, wird das so bleiben? - Ich denke schon.
Immer an die kleinen grünen Perlen denken.
Das sind für dich die kostbarsten Perlen der Welt.
So wichtig sind die Perlen bald nicht mehr für mich.
Warum?
Ich werde wohl heiraten.
Na und, dann erst recht.
Er ist schon älter, wissen Sie.
Reifen-Saft.
Horst, altes Haus, wie geht es dir?
Ja, ich höre.
Was hör ich?
Gürtelreifen?
Ich weiß gar nicht, was das ist.
Nie gesehen. Auch noch 5 Stück.
Im ernst, das ist nicht drin Ich habe selbst keine.
Aber mal etwas anderes, Horst.
Ich brauche 2 Mischbatterien.
Finnische.
Rede nicht, du hast. Ich habe keine.
Na jedenfalls keine 5 Stück.
Ja, na gut.
Eine nützt mir nichts.
Bad und Küche.
Schön.
5 Stück, meine eigenen.
Aber mach keine Reclame damit.
So sieht es aus. Was soll sein.
Keine Zeit zum Renovieren oder Anbauen.
Die laufen mir Tag für Tag die Bude ein.
Und dann, wenn man jemanden hätte, dem man es hinterlassen könnte.
Ich meine ein Kind. Auch ein Mädchen, warum nicht.
Vorsicht!
Was glauben Sie, wie viel Jungs heute noch
in eine eigene Werkstatt einheiraten möchten?
Auch im Vertrauen, da kommt was zusammen.
Bloß die Steuern - und keine Leute. Das war's, Frau Paula.
Es hat mich riesig gefreut.
Für Sie war es vielleicht mal etwas anderes.
Wenn irgendetwas ist, ein Wink genügt.
Ich schaffe alles ran.
Man muss vor die richtige Schmiede gehen.
Auf Wiedersehen, Herr Saft. Na Birgit.
Wiedersehen, mein Kind. - Komm.
Paula, mach doch auf!
Ich weiß doch, dass du hinter der Tür stehst.
Also gut, reden wir so.
Hörst du mich?
Also gut, reden wir so.
Hörst du mich?
Das hält ja kein Mensch aus, geschweige denn ein Tier.
Bitte sag mir, was ich tun soll, damit du mit mir redest.
Und auch noch dieser Reifenfritze.
Was soll denn das?
Der Mann kann doch dein Vater sein, dein Opa, Paula.
Mach dir doch nichts vor, Paula.
Ich kenne dich doch.
Du gehst doch ein bei dem Mann.
(schreiend) Der kann doch nicht mehr.
(schreiend) Mensch Paula, es geht doch hier nicht um mich.
Doch Paula.
Es geht um mich.
Ich liebe dich.
Lass uns reden, Paula.
Was du dir da zurechtmachst, ist völliger Unsinn.
Sag doch was.
Kommen Sie doch zu mir. Ich bin arbeitslos.
Ich habe Pfeffer und Salz vergessen. Wo finde ich denn das?
Ich habe vernünftig gefragt, wo ich Pfeffer und Salz finde.
Warum kann ich darauf keine vernünftige Antwort bekommen?
Frau Paula! Ich bin's.
Saft.
Morgen Paulachen.
Frau Paula, kurz und knapp, ich bin kein Mann vieler Worten.
Ich möchte eine Fahrt machen auf meine Datsche.
Eigentlich ist es nur eine Laube.
Aber ich dachte, es könnte für Sie etwas bedeuten.
Wie wär's mit Baden fahren, natürlich ohne.
Ich kenne da eine schöne Stelle.
Erst mit der S-Bahn, eine halbe Stunde Fußmarsch.
Frau Paula, ich bin ein einfacher Mann.
8. Klasse, selbst hochgearbeitet. Ich kann es nicht anders ausdrücken.
Sie müssen vergessen, auch den Ekel vor Autos.
Das Leben geht weiter, glauben Sie mir.
Gut.
Ja, bloß wir sind noch nicht soweit.
Kommen Sie doch den Moment rein.
Wohnzimmer, ja? - Ja.
Was ist denn das für ein Ding, Mama?
Das ist ein Kamin.
Da packst du Holz rein und dann brennt es.
Sehr gemütlich. - Bitte.
Mensch, und alles da.
Dein Schlafzimmer.
Eigentlich wollte ich Ihnen das überlassen.
Tja.
Ich habe bei der ganzen Bauerei immer nur an Sie gedacht.
Kinder habe ich keine.
Überhaupt keinen anderen.
Die Bude kann ich jeden Tag zumachen.
Gesund wäre ich soweit.
Man hat eben so Vorstellungen.
Wir hätten noch allerhand vom Leben.
(Kinderstimmen)
Im Herbst wäre alles fertig, ach noch im Sommer.
Dann soll der Swimmingpool mit Rutschbahn drankommen.
Aber das ist doch nicht nötig.
Eigentlich nicht, ist ja wahr. Das sieht so nach Angabe aus.
Ich sah seinerzeit auch nicht schlecht aus beim Tennis.
Da hätten Sie mich sehen sollen.
Ich glaube es Ihnen.
Was ich noch sagen wollte, Frau Paula.
Es stört Sie doch nicht, dass ich Frau Paula sage.
Zu einer Frau wie Ihnen kann man unmöglich Fräulein sagen.
Und dann kennen wir uns nicht erst seit heute.
Duzen wir uns doch.
Mama, ich kann Köpper. - Du lerne erst mal schwimmen.
Wer springt, schwimmt bald.
Ja.
Kann schon sein.
Hast du mal was zum Kämmen für sie?
Natürlich, hier.
Komm Birgit.
(Kinderstimmen)
(Baugeräusche)
Das spricht doch Bände hier.
Paul, hättest du doch was gesagt.
Jetzt hast du eine geschlagene Woche gefehlt, unentschuldigt.
In deiner Position.
Hättest du bloß ein Wort gesagt, wir hätten das doch gedeichselt.
Aber jetzt.
Deine Frau.
Das war nicht sehr fein, wie du mit ihr umgesprungen bist.
Und dem Jungen.
Schön, du kannst sagen, sie hat keine Bildung.
Sie ist hinter dir zurückgeblieben.
Aber an wem liegt denn das?
Beeil dich bitte.
Ich muss mich noch rasieren und ein neues Hemd anziehen.
Das hättest du dir früher überlegen müssen.
Wir haben Anweisung, dich sofort zu bringen.
(Baulärm)
Armer Paul.
Arme Paula.
Aber Paul.
Das ist doch nicht nötig.
Wirklich nicht, Paul.
Hallo Papa.
Guck mal.
Aber deins ist besser.
Klar, weil es rot ist. Die roten sind schneller.
Du brauchst dich doch nicht umzuziehen.
Du bist sehr schön, Ines.
Komm.
Wusstest du denn, dass ich komme?
Ich, jaja.
Sie haben angerufen.
Dein Kollege, der hier war, der sagte, dass du wieder kommst.
Wie schön.
Ich bin dir eine Erklärung schuldig, Ines.
Nicht nötig, Paul.
Doch doch.
Wir haben alle unsere Schwächen.
Eben, und die muss man verzeihen.
Aber Paul.
Trinken wir auf deine Schönheit, Ines.
Aber Paul.
Prost.
Na mein kleiner Dummer, du.
(Er lacht laut.)
Komm, das machen wir ganz anders, ganz anders.
Ganz anders, Kollegen, Sportsfreunde.
Macht's gut.
(Er pfeift.)
(Er pfeift.)
Ach.
Wäre ein Beilchen da oder eine Axt, gute Frau, besser eine Axt.
Ja, eine Axt doch, die muss ich haben.
Wunderschön. Die muss ich haben.
Augenblick, bitte.
(Er singt vergnügt.)
Hier ist die Axt, junger Mann.
(schreiend) Paula, ich komme.
(aufgeregtes Stimmengewirr)
Paula, jetzt komme ich.
(aufgeregtes Stimmengewirr)
Nein nein, nein.
Nein!
(schreiend) Nein!
Nein.
Nein, nein.
Nein.
Nein.
Nein.
Nein.
Nein, nein.
Nein.
Nein.
Na Paula, erzähl mal.
Was macht dein älterer Herr?
Was soll er machen, Reifen wie immer.
Und sonst? - Keine Ahnung.
Ich verstehe überhaupt nichts.
Ich habe doch jetzt Paul. - Ach nee.
Paul.
Paul, das ist...
Paul das ist Paul und Paula.
Naja, dann ist ja alles gut.
Ist es auch.
Ich kriege ein Kind von Paul. - Im wievielten?
Im dritten. - Trotz Pillen?
Ach die Pille, ich will es ja haben.
Paula, ich weiß doch, was in dir vorgeht.
Du denkst an dem Unfall mit deinem Jungen bist du schuld.
Nee, das denke ich nicht mehr.
Weil du denkst, du liebst deinen Paul und er dich.
Das denke ich nicht nur.
Nun ja, nun gut. Dann sei froh.
Du bist doch keine Kind mehr. Es gibt Dinge, die nicht gehen.
Du kannst nicht alles haben.
Wenn du was von Philosophie verstehen würdest, würde ich jetzt sagen:
Ideal und Wirklichkeit gehen nie übereinander. Ein Rest bleibt immer.
Da soll von dem einzigen Mann, den es für mich gibt, kein Kind haben?
Paula.
Ein 3. Kind überstehst du nicht.
Gibt es keine Chance für mich?
Nicht die geringste, nicht so viel?
Tja, das kann man so nicht sagen.
Gut.
Dann krieg ich es.
(Sprecher) Paula hat die Geburt des Kindes nicht überlebt.
(großer Knall)
(Musik Puhdys: "Ihre Liebe war stark wie der Tod"
♪ Ihre Liebe war stark wie der Tod
♪ Und er hat ein Übels getan
♪ Meine Freundin ist schön
♪ Als ich aufstand, ist sie gegangen
♪ Weckt sie nicht, bis sie sich regt
♪ Ich habe mich in ihren Schatten gelegt
♪ Weckt sie nicht, bis sie selber sich regt
♪ Ich habe mich in ihren Schatten gelegt
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