All language subtitles for Der.Schatz.von.Caboblanco.1980.German.DL.1080p.BluRay.AVC-NTM

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Original subtitles

Vielleicht haben Sie schon von Caboblanco gehört,

vielleicht auch nicht.

Es ist ein abgelegenes Fischerdorf an der Küste von Peru.

Als ich das erste Mal dorthin kam, war es sicherlich noch auf keiner mir bekannten Karte.

Trotzdem ist dies ein Ende der Welt, an dem Legenden entstehen.

Ich war Teil davon und möchte Ihnen gerne davon erzählen.

Übrigens: Mein Name ist Lewis Clarkson.

Und das ist mein Schiff, das Sie dort in der Bucht sehen:

Die HMS Orient Star, 5 Seemeilen vor Caboblanco.

Wo Legenden entstehen...

Ganz hübsch, Caboblanco.

Ein Abend bei Giff's ist nicht schlecht. Hopp jetzt, rein da.

Ich glaube nicht, dass ich meinen Kopf dort hinein kriege.

Versuch's wenigstens.

Komm schon, so gut waren die Bedingungen seit Monaten nicht.

- Ventile kontrolliert? - Ja, Sir.

- Morgen, Gordon. - Guten Morgen, Lewis.

Tauchglocke sinkt.

- Sieht gut aus. - Hoffen wir's.

- Vielleicht nur wieder ein Felsen. - Nein, diesmal nicht.

Strömung: Fünf Knoten, abnehmend.

- Geh auf 100 Fuß, wir bleiben über dem Schlamm. - Verstanden.

Diesmal klappt es.

Strömung fast gleich Null jetzt.

Wenn sie hier gesunken ist, hat sie sich keinen Meter bewegt.

Halt an.

Wir halten.

- Lewis, mein Junge, ich glaube, wir haben Glück. - Liegt es dort?

Vielleicht...

Ein Wrack ist das sicher.

50 Jahre alt, vielleicht mehr.

Das ist nicht die Britanny.

Was soll das? Hier wackelt alles. Was läuft bei Euch?

Alles ruhig hier, Johnny.

Ich mache keine Scherze, Lewis.

Ich mag auch keine Scherze, Lewis.

Tut mir leid, ich habe keine Messwerte hier.

Lewis, das Wasser färbt sich irgendwie.

Johnny, geht's Dir gut?

Johnny?

Ich denke, wir holen Dich besser rauf.

Los, hochziehen!

Halt durch, Johnny, wir ziehen Dich hoch.

Lewis, kannst Du mich hören? Lewis?

Lewis, hörst Du mich? Lewis?

Lewis? Um Himmels willen, antworte mir!

Lewis!

Lewis!

Lewis, um Himmels willen, antworte!

Ihr erster Tag in Caboblanco

Guten Morgen, kann ich Ihnen behilflich sein?

Er sagt, Sie müssten meinen Reisepass prüfen.

Vielen Dank. Man muss die Formalitäten einhalten.

Bitte, setzen Sie sich.

Corrdero!

Nimm das weg!

- Möchten Sie eine Erfrischung? - Nein, vielen Dank.

Wie ich sehe, sind Sie Französin.

Was genau führt Sie nach Caboblanco, Miss Allesandri?

Ich war geschäftlich in Lima.

Meine Freunde sagten, ich müsse die Küste sehen, bevor ich heimkehre.

Das sagen die Leute in der Stadt immer.

Ich persönlich wäre lieber in Lima.

Ihr Bild hier ähnelt Ihnen nicht.

Auch das sagen die Leute immer.

Was genau macht Ihr eigentlich in der Bucht draußen?

Sagte ich doch. Den Humboldtstrom kartographieren.

Ich dachte, Mr. Humboldt tat das vor 100 Jahren.

Nicht vollständig.

Eigentlich überhaupt nicht.

Er ist nur ihm zu Ehren benannt, weil er ein großer Wissenschaftler war.

Aber er vermass die Strömung nicht. Sie als Wissenschaftler sollten das wissen.

Gifford?

- Ich heiße Marie Allesandri. - Willkommen in Caboblanco.

Man sagte mir, Sie hätten Zimmer frei?

Stimmt: Vernünftige Preise, Frühstück umsonst.

Ich frühstücke fast nie.

- Pepe? Bring die Tasche nach oben. - Ok, Señor Giff.

Danke.

Pepe: 23!

Entschuldigen Sie.

Darf man fragen, was Sie nach Caboblanco führt?

Ich suche nach jemanden, den ich kannte.

Señor Terredo, Sie sind immer willkommen. Kommen Sie.

Willkommen, Terredo, willkommen.

Ich muss Ihnen sagen, Mr. Beckdorff, dass ich Ihren Canero, diesen Grossen da, eines Tages

irgendwann einfach erschieße.

Er mag Sie. Er spielt gerne mit Ihnen.

Aber spielen Sie nicht mit ihm - mit keinem von denen.

Ich muss sagen, dass Ihnen Ihre private Armee steht. Sie passt.

Ja. Der Minister gibt mir Männer, ich gebe ihm, was sie unter den Palmen anbauen.

So sind alle zufrieden.

Los, erzählen Sie.

Ist das englische Schiff weg?

Noch nicht. Aber es legt heute Abend ab Richtung Ecuador.

Was haben Sie mir sonst noch zu erzählen?

Ich glaube zwar, dass es da keine Verbindung zu unserem Unternehmen gibt, aber heute morgen

kam eine junge Französin aus Lima an.

Wie heißt sie?

Allesandri. Marie-Claire Allesandri.

Marie-Claire?

Kennen Sie sie?

Ohne überzeugenden Grund für ihren Aufenthalt, Señor.

- Giff? - Sie wollten mich sehen?

Woher haben Sie diesen Namen: Giff.

- Von einem Jockey. - Gewann er?

Er lag nicht schlecht im Rennen, bis das Pferd auf ihn fiel.

Jetzt braucht er den Namen nicht mehr.

- Ich möchte Sie auch etwas fragen. - Ja?

Nach wem suchen Sie?

Nach meinem Geliebten. Jaques. Jaques Le Cceur.

- Ist er hier? - Nein.

Warum sollte er hier sein?

Eine Postkarte Ihres Clubs. Jaques sandte sie von hier.

"Alle Tage, alle Nächte."

Geheime Worte zwischen Liebenden.

Wir haben zusammen im Widerstand gearbeitet.

Vor zwei Jahren sah ich ihn das letzte Mal. Sein Schiff, die Britanny, legte aus Marseille ab.

Ich habe Jaques nie wiedergesehen.

Französische Besatzung?

Hauptsächlich deutsch.

Jaques war V-Mann. Wussten Sie das nicht?

Wir haben nicht viel gesprochen.

Ich verließ Frankreich kurz nach seiner Abreise.

Ich kehrte erst vor kurzem zurück und fand diese Postkarte von Jaques.

Was ist ihm zugestoßen?

Ich sah ihn das erste Mal, als das Meer ihn gerade angespült hatte, angeschossen.

Er wird sterben.

Aber er starb nicht. Er blieb hier mit mir im Hotel.

Eines Tages, nachdem er nichts und niemanden mehr brauchte, war er weg.

Hatte alles fein säuberlich zusammengelegt - und war weg.

- Das ist alles. - Ohne ein Wort?

Ohne ein Wort.

Er hat noch die Kasse mitgehen lassen.

Aber das ist in Ordnung, jeder braucht etwas Fluchtgeld.

Was verschweigen Sie mir, Giff?

Jaques ist nicht hier.

Sie werden Caboblanco verlassen, Marie.

Um sechs Uhr abends hält ein Bus vor dem Hotel.

Dort werden Sie drin sitzen.

Der da.

Lern ihn kennen und freunde Dich an.

- Guten Abend, Miss Allesandri. - Guten Abend.

Haben Sie gefunden, wonach Sie gesucht haben?

- Nein. - Das tut mir leid.

Darf ich Ihnen einen Drink ausgeben?

- In Ordnung. - Gut.

Mein Name ist Lewis Clarkson. Ich arbeite auf dem Forschungsschiff.

Wir sind seit ein oder zwei Wochen vor Caboblanco.

Unglücklicherweise hatten wir heute morgen einen kleinen Unfall,

weswegen wir an Land gegangen sind.

- Guten Abend. - Terredo?

Miss Allesandri? Ich muss Sie nochmals um Ihren Pass bitten.

- Warum? - Ich habe neue Weisungen.

Von wem?

Wer sollte an Miss Allesandri Interesse haben?

Ich bin sicher, dass diese Dinge in Ihren Ländern besser geregelt sind.

Aber Sie leiden auch nicht unter diesen unglücklichen politischen Unruhen wie wir.

Warum gehen Sie nicht einfach? Sie hat nichts getan.

Dessen bin ich mir sicher. Aber die Polizei verfolgt wie immer

die Unschuld, nicht wahr? Bitte - jetzt.

Giff? Giff!

Ich dachte, Sie seien schon wieder halb in Lima um diese Zeit.

Die Polizei hat meinen Pass konfisziert.

Verdammt. Sie hätten den Bus nehmen sollen.

Diesmal machen Sie, was ich sage.

Ich bringe Sie ins Hotel. Dort bleiben Sie. Ich versuche, Ihren Pass zu bekommen.

- Mr. Terredo ist beschäftigt. - Ich weiß. Er erwartet mich.

Warum haben Sie dem französischen Mädchen den Pass abgenommen?

Nichts besonderes. Routineuntersuchung.

Untersuchung wovon?

Was machen ein paar Tage aus? So einen charmanten Gast haben Sie nicht oft.

Komm schon, Terredo. Sie bekommen Ihre Befehle von Beckdorff.

Sie sind den Hügel rauf zu Beckdorff, kaum war ihr Bus angekommen.

Warum will er sie hier festhalten?

Warum beschäftigen Sie sich damit? Warum machen Sie es wichtig?

Das ist dumm. Sie sind so verletzlich.

Ein Flüchtling - wovor?

Ein Mann ohne Identität.

Ein Mann, der überlebt, weil andere gütig sind.

Gütig? Sie bekommen Ihr Geld jeweils am ersten des Monats.

Geht, Mädchen, geht jetzt.

Sei vorsichtig, Giff. Nichts klappt in diesem Land, nicht mal Korruption.

Wir haben eine Verabredung, mit der ich Sie hängen lassen kann.

Beckdorff hat eine bessere.

Er hat eine Schiesserlaubnis. Ich kann Ihnen nicht erlauben, ihn bei seinen Geschäften zu stören.

Sie sind ein wunderbarer Lakai, Terredo.

Ich werde das Beckdorff sagen.

Wird Zeit, dass ich ihn treffe.

Was passiert, wenn man Sie zurück in die Staaten schickt?

Etwas dramatisches? Die Gaskammer?

Möglich.

Giff Hoyt. Ich möchte zu Beckdorff.

Ein Señor Hoyt ist hier.

Ja, Señor Hoyt. Ja.

Lasst ihn passieren.

Sie finden Mr. Beckdorff bei der Umkleide.

So, treffen wir uns endlich, Giff Hoyt.

Sie sollten manchmal den Hügel runterkommen und uns besuchen.

Wirklich mühsam mit Ihren Männern.

Sie schützen mich vor Überraschungen.

Nachts ist nicht ihre beste Zeit.

Aber das wissen Sie natürlich besser.

Hallo Giff.

Kommst Du zu Besuch? Machen wir was Schönes?

- Geht's Dir gut? - Nett, dass Du fragst.

Geht's mir gut, Schatz?

Wie geht's mir?

Warum gehst Du nicht nach Lima zurück? Geh nach Hause.

- Hera. - Er macht Dich zur Hure.

Wie können Sie das sagen.

Geh heim.

Sag mir, Giff, wie könnte ich dorthin zurückkehren, woher ich gekommen bin?

Das musst Du selbst lösen.

Ja.

Schade.

Hoffnungsloser Fall, Sie sollten sich nicht darum kümmern.

Wir können nicht trauern.

Fühlen Sie keine Trauer für den Engländer, der heute getötet wurde?

Man sagte, das Meer sei aufgeschäumt wie bei einer Explosion.

Dynamit wahrscheinlich.

Wer, außer Ihnen, könnte hier in der Gegend Dynamit haben?

Und was passiert mit dem englischen Schiff, wenn es zurückkommt? Eine weitere Explosion?

Kommt es denn zurück?

Würde Sie das kümmern? Sie waren selbst dort draußen fischen, das ist kein Geheimnis.

Giff, seien Sie klug. Halten Sie sich raus aus Dingen, die Sie nichts angehen.

Ich halte mich raus, was das Schiff betrifft. Aber was das Mädchen betrifft, dessen Pass Sie haben...

Man sagt, Sie seien ein einfacher Mann, Giff,

der nach Caboblanco gekommen sei und Zufriedenheit gefunden hätte.

Warum sollten Sie sich um ein Mädchen ohne Pass kümmern?

Weil sie gegen ihren Willen hier festgehalten wird.

Warum?

Sie können sie gebrauchen? Und was dann?

Verlässt sie Caboblanco lebendig?

Verhören Sie mich? Kommen her und klagen mich an, ein Schiff anzugreifen

und irgendeiner Französin Leid zufügen zu wollen.

Wer sagte, sie sei Französin?

Ich schöre Ihnen, wenn Terredo ihren Pass hat, dann weil er seine eigenen Pläne mit ihr hat.

Ist sie schön?

Weisen Sie Terredo an, ihr den Pass zurückzugeben.

Er würde nicht auf mich hören, und wer sollte ihm das vorwerfen.

Was hat man schon an Auswahl in Caboblanco?

Hera sollte jetzt vollständig betrunken sein. Wenn sie betrunken ist, kann sie nicht denken.

Das finde ich ihre beste Zeit.

Ich will nicht, dass dieses Mädchen stirbt wie der Engländer heute.

Wie könnte ich für ihr Leben oder ihren Tod verantwortlich sein?

Der Tod kommt irgendwann zu jedem von uns.

Und in Caboblanco sterben? Warum nicht?

Da gibt es doch diesen farbenfrohen Friedhof am Strand.

Schön, dass er Ihnen gefällt. Wenn dem Mädchen etwas zustößt:

Ruhe in Frieden.

Ich konnte Ihren Pass nicht bekommen.

Kommen Sie aufs Boot, ich bringe Sie nach Concepción.

Von dort nehmen Sie einen Zug nach Lima.

Pepe wird Ihnen Ihre Sachen packen.

Wenn ich kontrolliert werde?

Ohne Pass werde ich in einem peruanischen Gefängnis verrotten.

In Lima sagen Sie einfach, Ihr Pass sei verloren oder gestohlen.

Sie werden Ihnen einen neuen geben.

Aber ich will nicht gehen.

- Maria, Maria! - Marie.

Maria, Marie. Sie spielen mit Ihrem Leben. Sie könnten hier in Caboblanco sterben.

Nein, ich werde nicht gehen.

Der zweite Tag

"Ich bestätige, dass besagter John Frederik Baker an Erstickung verstarb,

ausgelöst durch Ertrinken." Unterzeichnet: Dr. Rudolfo Ramirez.

Das ist krank! Die Tauchglocke wurde angegriffen!

Woher wollen Sie das wissen?

Sein Körper wurde durch die Explosion völlig zerfetzt.

- Dafür gibt es keine Beweise. - Natürlich nicht!

Weil Ihre Spezialeinheit ihn am gleichen Tag einäscherte!

Routine.

- Sie wissen, dass er ermordet wurde! - Mr. Clarkson!

Wenn Sie sich nicht angemessen benehmen können...

Sie waren betrunken und zogen über El General her. Jetzt hat Terredo Sie im Griff, ist es das?

Genug, Mr. Clarkson. Ruhe!

Setzen Sie sich, oder Sie werden des Gerichts verwiesen!

Ich fasse zusammen, dass der Cheftaucher der SS Orient zu Tode kam

bei der Ausübung seines bekanntermaßen gefährlichen Berufs.

Mein Urteil: Tod durch Unfall.

Danke.

Bustamante! Bustamante! Guten Tag, Señor Giff.

Wissen Sie was? Ich war wieder tauchen. Perlentauchen!

Pablo sagte, wir könnten wieder zu den Perlmuscheln.

Eine gute Perle - und ich werde niemandem mehr zur Last fallen.

Pablo sagte, ich könne heute Abend mit ihm tauchen!

- Was denken Sie? - Ich denke, fischen wäre besser.

Papa!

- Wie war das Urteil? - Tod durch Unfall.

Sohn, der Tag, an dem Du begonnen hast, für Terredo zu arbeiten, war ein schlechter Tag.

Terredo!

- Sie ermitteln nicht mehr? - Genau. Abgeschlossen.

Das werden wir sehen. Ich habe noch nie etwas so Widerliches gesehen.

Glauben Sie ja nicht, damit durchzukommen. Auch Sie haben Vorgesetzte.

Clarkson!

- Nehmen wir einen Drink. - Danke.

Super, sehr gut.

- Scotch? - Gerne.

Wie sieht's in London aus inzwischen?

Aufgeräumt. In ein paar Jahren merkt niemand mehr, dass auch nur eine Bombe fiel.

Bitteschön.

Auf das Haus am White Horn. MI5, ist das nicht Ihre Zentrale?

Oder ist es der Geheimdienst Ihrer Majestät?

Wie kommen Sie darauf?

Eigentlich sind wir ein privates Unternehmen. Vermessen, kartographieren -

für mögliche Erdölvorkommen vor der Küste.

Clarkson, Ihre Ausrüstung auf dem Achterdeck ist Bergungsgerät.

Wissen Sie, der Mann auf dem Hügel sucht nach der gleichen Sache.

Wonach sucht Beckdorff?

Er sucht nach der Britanny. Fällt der Groschen?

- Wer ist er, Giff? - Ein Nazi, der schnell laufen kann.

Er hat genug Macht, um hier in Caboblanco die Regeln zu bestimmen.

Vielleicht möchte der MI5 Beckdorff etwas genauer kennenlernen.

Er ist besser bewacht als die Kronjuwelen. Versuchen Sie es nicht.

Er hält eine Option auf die Gewässer hier.

Wer hat Ihre Tauchglocke gesprengt, was meinen Sie?

- Clarkson, was war auf der Britanny? - Ich weiß es nicht, wurde uns nicht gesagt.

Ich kann's Ihnen nicht sagen. Mein Auftrag ist, sie zu finden.

Viel Glück.

Einen Moment, bitte.

Señor Terredo? Der Minister von Concepción ist dran.

Geh kurz raus.

Hier Terredo. Wie schön, von Ihnen zu hören.

Ich habe nichts von Beckdorff gehört. Warum?

- Gibt es Schwierigkeiten? - Keine, von denen ich wüsste.

Übrigens stellt das Capitol Nachforschungen über Hoyt an.

Die Amerikaner scheinen sehr daran interessiert zu sein, ihn zurück zu bekommen.

Mr. Hoyt ist allerdings immer sehr großzügig in der Anerkennung unserer Gastfreundschaft.

Vielleicht könnte man ihn gewinnen, noch etwas großzügiger zu sein?

Und wenn sich die Amerikaner entscheiden, in den Markt einzusteigen?

Dann müssen wir die relativen Werte gegeneinander abwägen.

Und von Caboblanco aus fahrt ihr wohin?

Rosa, das reicht. Du löcherst mich ja mit Fragen.

Ich habe heute einen Anruf vom Minister der Provinz bekommen.

Die Amerikaner stellen Nachforschungen über Sie an.

Vielleicht möchten Sie etwas dagegen tun, Giff?

Eine kleine Gefälligkeit hier und da?

Geht auf's Haus. Als Gefälligkeit.

Letzte Nacht habe ich das erste Mal seit Jahren wieder gebetet. Wegen ihr. Sehr gewagt.

Mal sehen, was es bringt.

Guten Abend Miss Allesandri. Sie sehen bezaubernd aus!

- Campari Soda bitte. - Zwei!

Wundervolle Neuigkeiten: Ihre Passangelegenheit geht voran.

- Ich rate zu noch etwas Geduld. - Guten Abend.

- Hallo Giff. - Darf ich mich setzen?

Tanzen Sie mit mir.

Oh, wie schön. All die Fackeln.

Mutter Gottes!

Fackeln für einen Ertrunkenen!

Ertrunkenen?

- Giff? - Klar.

Sag mir, was ich tun soll.

Er gibt mich Dir zurück. Beckdorff will mich nicht mehr.

Und er sagte, in erster Linie hättest Du mich ja nach Caboblanco gebracht.

Verstehst Du?

- Señor Giff! - Was ist los?

Kommen Sie, sehen Sie selbst!

Tut mir leid, Miguel.

Ich bin selbst ein sehr guter Schwimmer. Aber mein Vater war besser als ich.

Wir machen natürlich eine Untersuchung.

Die ist verdammt nötig.

Das Ergebnis kennen wir schon: Hohes Alter, Krampf.

Was bekanntlich passieren kann.

Giff, lassen Sie uns von angenehmeren Dingen sprechen. Von Gefälligkeiten.

Wenn Hera für Sie ein Problem ist, könnte sie in meinem Haus wohnen. Es ist sehr geräumig.

Sagen Sie nichts mehr. Kein Wort mehr.

Nichts überdauert. Wir auch nicht, Giff.

Pepe! Komm, wir bringen Dich ins Bett.

Sie hatten recht. Das war genau richtig.

Das Wasser ist wunderbar warm.

Erzählen Sie mir von Hera.

Wir begegneten uns in Lima. Hegten Gefühle füreinander. Sie kam nach Caboblanco mit mir.

Es stellte sich heraus, dass sie soff.

Wir stritten eines Nachts deswegen, und sie rannte davon.

Und Sie? Weshalb kamen Sie nach Caboblanco?

Ich habe jemanden getötet.

- Zeigen Sie mir, wo Sie Jaques gefunden haben. - Klar.

Hier habe ich ihn gefunden.

Die Besatzung versenkte das Schiff und wollte an Land.

Horst verfütterte sie an die Haie.

Ohne Vorwarnung. Jaques schaffte es trotzdem.

Dieses Mal hatte er Glück gehabt.

Ich dachte, wenn ich herkäme, kämen auch die alten Gefühle wieder.

Sie werden Jaques nicht wiedersehen.

Ich denke, ich habe das schon lange gewusst.

Worüber denkst Du nach?

Ich denke, solange Du Dein Zimmer nicht nutzt, werde ich es Dir nicht berechnen.

Woran denkst Du?

An 22 Millionen Dollar auf der Britanny.

In Gold.

Von den Deutschen gestohlen.

Du wirst mir helfen, es zu bekommen.

Du weißt, wo es ist. Du weißt es.

Er hätte es Dir gesagt. Jaques hätte es Dir gesagt, das weiß ich.

Er hätte es jemandem erzählt, wenn er wusste, dass er vielleicht nicht lebend rauskommt.

Jemandem, dem er vertraute. Dir.

Also werden wir es zusammen holen.

- Nein. - Warum.

Jeder will das Gold, egal zu welchem Preis.

Ich will am Leben bleiben und ich will, dass Du am Leben bleibst.

22 Millionen Dollar, Giff!

Wofür? Um es in Caboblanco auszugeben?

Aber Du weißt, wo es ist?

Señor Giff! Señor Giff!

Ist ganz wichtig!

Was ist los?

Mr. Clarkson, Sir. Er ist ein Dieb. Er hat mein Kanu gestohlen. Ich sah ihn darin wegfahren.

Mach Dir keine Sorgen, ich hole es zurück.

Warum sollte Clarkson Pepes Kanu stehlen?

Er denkt, er käme damit bis ganz oben auf den Hügel. Volltrottel.

Achtung, ein Kanu!

Der dritte Tag

Ich möchte Ihnen etwas zeigen.

Das habe ich Jaques gegeben. Er hatte es immer in der Brieftasche.

"Alle Tage, alle Nächte."

Die gleichen Worte wie auf der Postkarte, die mich hierher führte.

Sie haben sie gefälscht? Warum haben Sie das getan?

Ich möchte wissen, wo die Britanny ist. Vielleicht hat er es ja seiner Herzdame verraten?

Dann würde es mir gehören. Warum sollte ich Sie teilhaben lassen?

Weil Ihr Leben davon abhängt.

Dann sprechen wir über einen Tausch.

Natürlich, warum nicht.

Darf ich Ihnen einen Drink anbieten?

Nein, danke.

Einen großartigen tropischen Punsch?

- Nein. - Nein.

Wir haben noch einen Partner - den Minister der Provinz.

- Warum? - Es war nötig für den Plan.

Ich hatte es arrangiert, dass die Ladung auf die Britanny gebracht wird.

Der Plan war, sie an einer bestimmten Stelle vor Caboblanco zu versenken.

Wäre sie bis zum Hafen gesegelt, wäre sie

von den peruanischen Behörden aufgebracht worden.

- Ich würde in Nürnberg vor dem Gericht stehen. - Ja, das würden Sie.

Aber Ihr Geliebter ging in der Nacht, bevor das Schiff versenkt wurde, auf die Brücke.

Und er tat wahrscheinlich folgendes.

Er platzierte einen kleinen Magneten neben dem Kompass.

So segelte das Schiff einen falschen Kurs.

Nichts dramatisches.

Wir dachten zu wissen, wo die Britanny untergegangen war.

Wir wissen es nicht, und der Minister wird ungeduldig.

Ich dachte, Ihr Geliebter hätte sein Geheimnis mit ins Grab genommen.

Deswegen bin ich glücklich, Sie hier zu sehen.

Wo liegt die Britanny?

Ich weiß es nicht.

Ich weiß es nicht.

Wenn ich es wüsste, wieso sollte ich herkommen?

Was für ein Spiel ist das?

- Giff Hoyt weiß es. - Giff?

Er hat Jaques vom Schiff gerettet.

- Und Jaques hat es ihm gesagt? - Und Giff wird es mir sagen.

Wird er das?

Ich bin sicher, ja.

Giff ist die Art Mann, die sich nicht binden lässt.

Er ist gebunden.

Von Ihnen?

Giff wird es mir sagen, und dann machen wir den Tausch.

Ich weiß, wo die Britanny ist, und Sie finden sie.

Und dann werden der Minister, Sie und ich alles teilen.

Wie klingt das für Sie?

Ausgezeichnet.

Rudolfo! Rudolfo!

Rudolfo! Sind Sie nüchtern?

Leider ja.

Arbeit für Sie.

Jetzt ist es fast soweit.

Wenn Giff Hoyt es die ganze Zeit gewusst hat: Warum ist er nicht gekommen, um zu handeln?

Auch das wird er mir verraten.

Sobald der Markt vorbei ist, soll Terredo Caboblanco schließen.

- Ja. - Niemand rein, niemand raus.

Die Polizei wird Giff ins Gefängnis bringen, wo ich ihn ungestört befragen kann.

Du hilfst Ihnen dabei.

- Wie fühlen Sie sich? - Schlimm.

Rudolfo!

Giff... in meiner Hosentasche... Beweis.

Plastiksprengstoff.

- Passen Sie auf, Doc. - Er kommt in Ordnung.

Das macht den Fall erst spannend.

Pepe? Pepe.

- Ja, Señor. - Wo sind denn alle?

Zuhause. Ausgangssperre. Alle mussten gehen.

- Wo ist Marie? - Auf ihrem Zimmer, reisefertig.

Mach das leiser!

- Was hast Du gesagt? - Sie geht, Señor, ich half ihr packen.

- Der letzte Bus ging um 6 Uhr. - Sie wollte Sie sehen.

Sie hat den ganzen Tag versucht, Sie zu finden.

Geh Du nach Hause.

- Gute Nacht, Señor. - Gute Nacht.

Wer ist da?

Ich bin's.

Pepe sagte, Du seist in Eile wegzugehen.

Wohin gehst Du, so angezogen?

Es ist zu spät.

Dieser Ventilator arbeitet für alle anderen Gäste, nur nicht für Dich.

Wir könnten schon halb in Ecuador sein.

Weißt Du nicht, dass auf Deinem Boot ein Mann mit Gewehr steht?

Weil Ausgangssperre besteht. Das wird Juanito sein.

Bei jeder Ausgangssperre schnappt er sich mein Boot,

weil man dort bei einer Ausgangssperre am bequemsten sitzt.

Wo warst Du den ganzen Tag?

Wo warst Du?

Wieso?

Weil ich Dich verkauft habe. An Beckdorff.

Worüber sprichst Du, verdammt noch mal? Was bedeutet: "An Beckdorff"?

Ich war heute morgen auf dem Hügel.

Ich traf ihn. Sagte, Du wüsstest, wo die Britanny ist.

Jesus - deswegen die Ausgangsperre.

Giff, hör mir zu.

Es hätte funktioniert, Giff, es hätte funktioniert.

Mich an Beckdorff auszuliefern hätte funktioniert?

Wenn Du früher zurückgekommen wärst. Mein Plan war, Dir zu erzählen, was ich getan habe.

Du hättest Dein Boot genommen und Caboblanco verlassen.

Und Du hättest mir gesagt, wo die Britanny liegt.

Was für ein Plan. Und dann?

Dann wären wir in Ecuador.

Ich hätte Paris angerufen und sie wissen lassen, was sie herausfinden wollten.

Du wärst sicher in Ecuador.

Marie, hier bin ich sicher. Ich lebe hier.

Hier bin ich zuhause.

Es tut mit so leid. Ich wollte Dir nicht wehtun.

Es tut mir so leid.

Ich wollte Dir nicht wehtun.

Das dümmste daran ist: Ich weiß nicht mal, wo die Britanny liegt.

Das ist unmöglich.

Es ist wahr. Ich weiß nicht, wo die Britanny ist.

In Ordnung.

Schneuz' Dich mal. Darein. Ab jetzt tust Du, was ich Dir sage.

Mr. Hoyt!

Mr. Hoyt!

Mr. Giff Hoyt?

Durchsucht alle Zimmer.

Hoyt ist nicht in seinem Zimmer.

Hoyt wird aus Caboblanco nicht rauskommen.

Helft, die anderen Häuser zu durchsuchen.

Weg da.

Wo ist Hoyt?

Wo ist er?

Fräulein, wo ist Hoyt?

Beckdorff will das wissen!

Wo ist er?

Sag's jetzt!

Komm, Fräulein, komm.

Wo ist er?

Wo ist Giff Hoyt?

Giff!

Ich weiß es nicht.

Hure, Du weißt es!

Hure!

- Ich weiß es nicht! - Komm, Schnapsdrossel!

Du musst es mir sagen!

Doc!

Nochmals Kundschaft!

- Wir werden bald Besuch bekommen. - Ich werde mich um sie kümmern.

- Wie geht's Clarkson? - Gut.

- Kalter Umschlag. - Und einen Drink.

Ich hätte Dich nicht verlassen sollen.

Ich bringe Dich zurück nach Lima.

Das wäre nett.

Polizei!

Aufmachen, los!

Die Klinik hat ab 10.00 Uhr morgens bis 14.00 Uhr nachmittags geöffnet.

Was soll das? Sie wissen, dass Terredo mir vertraut.

- Was ist in diesem Raum? - Hühnerknochen!

Und andere Medikamente.

Wir sehen kurz rein.

Wechsel den verdammten Verband!

- Ihr Name ist Clarkson, richtig? - Yes, Sir.

Dieser Mann ist mein Patient und darf nicht bewegt werden.

Dieser Mann ist gesucht. Ich nehme ihn mit.

Einen Zucker und Sahne.

Ich habe Sie früher erwartet.

Dann habe ich Sie gar nicht mehr erwartet.

Ich habe Schüsse gehört.

Ja, keine gute Nacht da draußen.

Süße Nächte.

Dahin führt ein langer Weg.

Ich habe Sie nicht wirklich mit einem Gewehr erwartet.

Hat mich auch überrascht.

Rufen Sie Beckdorff an. Sagen Sie ihm, ich sei hier.

2-5-5-2

Sie haben also Ihre Truppen ausgeschickt, um mich zu holen.

Schämen Sie sich, Terredo.

Guten Abend Herr Beckdorff. Giff Hoyt ist hier.

Hat er Schwierigkeiten gemacht bei seiner Verhaftung?

- Nun ja... - Beckdorff? Giff Hoyt.

Giff. Ich hoffe, Sie wurden nicht zu hart angefasst?

Ich weiß, wo die Britanny liegt. Wenn Sie es erfahren wollen, müssen Sie

von Ihrem Hügel herunterkommen, um es herauszufinden.

Ich schlage einen Handel vor. Kommen Sie zu mir, alleine.

Sie haben ein großes Problem.

Ich stimme nicht zu. Heute Nacht rette ich Ihre Seele.

Aber ich warne Sie trotzdem, Giff. Beckdorff hat eine Schiesserlaubnis.

Noch ehe die Nacht vorbei ist, könnten Sie tot sein.

Passiert auch den Besten unter uns.

Beckdorff wird sauer sein. Er wird nicht kommen.

Er wird kommen. Er hat schon eine Menge Zeit mit der Schatzsuche verbracht.

Da kommt unser Mann.

Giff, wissen Sie, wo die Britanny ist?

- Sie werden es heute Abend raus finden. - Sie wollen mich ködern?

Lassen Sie uns sehen, wie der Abend läuft.

Sehen wir, für welche Richtung Sie sich entscheiden.

Na los, lassen Sie uns sehen in welche Richtung?

Es reicht nicht, dass ich meine Waffe trage, Giff. Ich bin die Amtsgewalt in Caboblanco.

Ich kann diese Strasse nicht mit einem Gewehr im Rücken runter laufen.

Jeder muss sehen können, dass Sie mein Gefangener sind.

Dieses Risiko müssen Sie eingehen.

Jeder hat Ihre Waffe gesehen, Sie können Sie jetzt wegstecken.

Damit wir uns nicht missverstehen: Sie befinden sich immer noch in meinem Gewahrsam.

Da spülen Sie Ihre Seele gerade das Klo runter.

Stickig hier drin.

Warum haben Sie mir nicht längst gesagt, wo die Britanny liegt?

Das hätte alles vereinfacht.

Wo liegt sie?

Was bekomme ich für das Gold?

Es ist kein Gold.

Nein, Giff, es ist kein Gold.

Haben Sie ihm erzählt, es sei Gold auf dem Schiff?

Haben Sie ihm das gesagt?

22 Millionen Dollar wert, ja. Gold ist ein magisches Wort.

Aber es funktionierte nicht.

Ach, Giff...

Da gibt's Leute, die verkaufen ihre Kinder, wenn das Wort Gold nur erwähnt wird,

aber Sie beißen nicht mal an. Wunderbar.

Herr Beckdorff -

- kein Gold? - Nein.

Was ist auf dem Schiff? Ich wüsste gerne, womit ich handle.

Mit Ihrem Leben.

Sagen Sie es ihm.

Sie wissen es?

Natürlich.

Gut, warum nicht.

Eines der kleinsten Stücke.

Aber kostbarst.

- Kisten voll davon auf der Britanny. - Kisten?

Kisten davon. Einige davon für Sie.

Das wurde bisher nie erwähnt.

22 Millionen Dollar beziffern den Wert nicht einmal annähernd.

Zum Beispiel:

Dies hier.

Man sagt, es sei aus einem Fragment des Kreuzes Jesu.

Goldene Weihrauchgefässe aus Klöstern.

Die Madonna von Krakau.

Mit Tränen aus Perlen.

Kelche voller großer Rubine aus Synagogen und Kathedralen.

Das Inventar glitzert.

Alles auf der Britanny.

Sie sind ja ein Prachtskerl.

Ich habe nur ihr Wort, dass Sie wüssten, wo das Schiff liegt. Hat sie gelogen?

Wie könnte jemand, der so aussieht, lügen?

- Jaques hat mir einen Brief hinterlassen. - Was steht in dem Brief?

Er ist codiert.

Giff! Auf diese Seite der Bar.

Horst hat zwar alles durchsuchen lassen, aber Sie sind ein findiger Mann.

Wie Sie wissen, war Jaques Agent. Er war ein sehr vorsichtiger Mann.

Es ist alles sehr einfach, ich werde es Ihnen gleich zeigen.

Na, wie geht's, Lefty?

Das ist Lefty. Lefty weiß es.

Jaques hat ihm die Koordinaten beigebracht, wo die Britanny liegt.

Und der Brief enthält die Codewörter, auf die er antwortet.

Lassen Sie ihn antworten.

Also, Lefty, an die Arbeit.

Da. Jetzt hör zu: Coco loco.

Konzentrier' Dich jetzt.

Lefty: Coco loco.

Denk drüber nach: Coco loco.

Lefty: Coco loco.

Komm schon, Lefty: Coco loco, Süßer.

Hören Sie auf, mich zum Narren zu halten, Giff.

- Verdammt, versuchen Sie es doch selbst! - Sie verschwenden Zeit!

Wenn das verdammte Vieh es weiß, wissen Sie es auch.

Sie liegt unendlich tief.

Sie sind tot, Giff.

Sie liegt kieloben auf einem Korallenriff.

Kein Vertrauen, keine Witze mehr.

Wo? Auf welchem Korallenriff.

Nicht, solange Sie auf mich zielen. Auch nicht, solange ich nicht weiß, was ich dafür bekomme.

Giff!

Nicht so. Sie nehmen doch wohl nicht an, ich würde das hier alleine versuchen, oder?

Herr Beckdorff?

Die ist manipuliert! Sie wird explodieren!

Sie sind ein Idiot, Giff, ein Idiot!

Die ist manipuliert! Sie wird explodieren! Explodieren! Explodieren!

Terredo, töten Sie ihn!

Töten Sie ihn!

Jetzt ist der Moment gekommen, in dem Sie springen müssen.

Töten Sie ihn.

Kirchen, Synagogen.

Todeslager.

Kistenweise.

Dieser Mann hat eine Seele.

Ich spendiere Ihnen eine Bootsfahrt nach Ecuador,

wo es Mut, Anstand und Gesetze gibt.

Sie wissen ja, dass man Sie wohl nach Deutschland zurückschickt, wo Sie hängen werden.

Es regnet nur ein wenig, aber die See ist ruhig.

Sie haben Glück, Beckdorff.

Nürnberg, Nürnberg.

Oh Gott, Cyanid. In einem Zahn versteckt.

Er hat uns getäuscht.

Er hat uns getäuscht.

Mich nicht.

- Ein Unfall? - Selbstmord.

Es wird eine Untersuchung geben. Ich werde sie selbst leiten.

Das wird nicht nötig sein.

Begraben Sie Beckdorff namenlos.

Namenlos, natürlich.

So schnell wie möglich. Gute Nacht.

Giff, was stand in Jaques Brief?

Er dankte mir für alles und bat mich, auf Lefty gut aufzupassen.

Lefty: Caboblanco.

Breite 76, Länge 12.

Lefty hatte es also die ganze Zeit gewusst.

Als mein Schiff zurückkehrte, erzählte er uns alles.

So konnten wir die Britanny orten, den Schatz bergen,

und, so weit möglich, den rechtmäßigen Besitzern zurückgeben.

Und die Legende? Nun, Schätzen führen ihr eigenes Leben.

Der Schatz war gehoben, aber die Leute kamen dennoch, um danach zu suchen.

Und die Legenden um die Britanny wucherten und wucherten.

In Caboblanco wuchs der Wohlstand. Und Giff?

Das ist Marie dort unten, in Giff's Pool. In Giff's Haus, oben auf dem Hügel.

In Caboblanco. Wo Legenden entstehen.

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