All language subtitles for Vorstadtweiber - S03E03 - Folge 23.deu

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Original subtitles

(Wo is das?) (- Hab i verkauft.)

(Du hast das Video?)

(Vanessa:) (Nein. Der Stick is kaputt.)

(Es geht ganz schnell.) (- Aua!)

(* Sie st�hnt. *)

(Sehen wir uns wieder? Dann zahl ich.)

(Guten Morgen!)

(Ich halt's nicht mehr aus. Ich sag's ihr.)

(Bleiben wir ruhig.)

(Und wenn wir mit dem Dieter West reden?)

(Der wei� immer, wo ein lukratives Gesch�ft schlummert.)

(Oh! Ich will mich vom Georg scheiden lassen!)

(Di mach i fertig, du ... du Neger.)

(Du, schau, du!) (- Franziska:) (Au!)

(Rufen S' a Rettung. Da hat's einer �bertrieben.)

(Papa!)

* Titelmusik *

Untertitel: BTI Studios im Auftrag des ORF

(Schnell, Dr. Schnitzler! Sie verliert viel Blut.)

(Schwester, wir m�ssen in den OP.)

(Nierendurchschuss, mit Verletzungen an Milz und Leber.)

(Wir stabilisieren den Kreislauf und operieren.)

(M�rder!)

(Nein!)

* spannende Musik *

(Joachim:) (Ein Mann muss wissen, wann er verloren hat.)

(Der Moment ist jetzt gekommen.)

(Nico! Nico, nicht!)

(Nico:) (Warum?)

(Warum?)

* fetzige Balkan-Musik *

Maria! Au!

Jetzt ...

Au! Lass das!

Ich wei�, dass du dahintersteckst. - So a Bl�dsinn!

Is es Bl�dsinn?

Wie hast du das geschafft, du Schwein?

Ich hab gar nix g'macht.

Ich kann nix daf�r, wenn der Neger gewaltt�tig is.

(laut:) Man sagt "Mensch mit afroamerikanischem Hintergrund"!

Maria, Maria, Maria, Maria, Maria!

* Er hustet. *

Au! - Aua!

Au! Sag einmal, bist du deppert? - Sag einmal, bist DU deppert?

Du kriegst deine Schei�scheidung!

Sch�n sprechen! - Mama, bitte geh raus.

Du wirst mich auf Knien anflehen, dass ich dich zur�cknehm.

Das schw�r ich dir!

Mein Gott.

* fetzige Balkan-Musik *

Gehts schei�en, alle miteinander.

So ein Mistst�ck.

Das ...

Na warte.

Das werd'ma ja sehen.

* langsame Musik *

So.

Georg?

Reicht's nicht, mich an die Wand zu fahren,

zu panieren und halb zu erschlagen?

Willst mich erstechen?

Das is a Kuchenmesser, du Trottel.

Wie redest du mit mir? - Wie mit einem Trottel.

W�rst du Professor, w�rd ich "Professor" sagen,

aber du bist ein Trottel.

Unser Sohn feiert heute seinen 18. Geburtstag.

Ich m�chte nicht, dass du ihm den verdirbst.

Es gibt eine �berraschungsparty. Sei gef�lligst da!

Und das mit der Scheidung sagen wir ihm gemeinsam

und in aller Ruhe.

Ich m�chte nicht, dass er einen Schaden davontr�gt.

Den hat er doch schon l�ngst.

Den hamma doch alle.

* spannungsvolle Musik *

So.

Aua.

* Waltraud atmet laut. *

Ah! Frau Schwarz?

Gr�� Sie, Frau Doktor.

Gr�� Sie.

Ihr Mann war grade da

und hat was in den Briefkasten g'worfen.

Ah so? - Ja.

Ist alles in Ordnung?

Sie sind so ein nettes Paar.

So was wie Sie kann man suchen heutzutag.

Ja. Der G�nther hat nur grad einen Millionenauftrag

und muss rund um die Uhr arbeiten.

Deswegen schlaft er im B�ro.

Is praktischer.

Wirklich? Das is ... - Ja.

Da gratulier ich. Ja, also.

Sch�nen Tag noch. Wiedersehen!

* spannungsvolle Musik *

"Sehr geehrter Herr Schwarz!"

"Wie Sie dem beiliegenden Vaterschaftstest entnehmen k�nnen,

ergibt sich mit 99-prozentiger Sicherheit,

dass Sie in beiden F�llen ... nicht der Vater sind."

* melancholische Musik *

Bitte nicht!

* Ihr Handy klingelt. *

Hallo, Walli.

- Kannst du mich abholen? Ich halt's hier nicht mehr aus.

- Ja, sicher, aber ...

Kannst du einfach so gehen?

M�ssen die dich nicht irgendwie offiziell als geheilt entlassen?

- Das is mir egal.

Ich will nur hier raus und am besten fort.

Was is mit dir? Du klingst so komisch.

- Ja, ja, ja, ja.

Ich bin in einer Stunde bei dir.

Okay? Ciao.

Herr Steiner, vernichten Sie das Video.

Geben Sie's nicht meinem Mann. Haben Sie verstanden?

Ja, gut. Danke. Sie ham alles richtig gemacht.

Danke. Wiederh�ren.

Ich hab's g'wusst.

Wer war das?

Der Portier vom Stundenhotel.

Der Georg hat sich die ganze Schl�gerei

am Monitor ang'schaut.

Ich muss dir ein Gest�ndnis machen, Maria.

Und was willst du daf�r?

Nix.

Oha.

Der Georg hat mich gezwungen,

den Callboy anzurufen und ihn ins Hotel zu bestellen.

Ich sag dir, der nimmt 150 die Stunde.

Auch nicht gerade g�nstig.

Was hast du f�r den Anruf g'nommen? - Einen Hunderter.

Im Gegensatz zu dir is er g�nstig.

Bei ihm gibt's wenigstens a Happy End.

Es tut mir leid.

(w�tend:) Er will Krieg?

Den kann er haben.

* T�rsummer *

Servus, Kollege. I bring dir einen Mitbewohner.

Viel Spa�.

Oben is noch frei.

Und? Was hast ausg'fressen?

Gef�hrliche K�rperverletzung.

Da stecken s' dich in Untersuchungshaft?

Ich bin unschuldig.

Klassiker. Ja, das sagen alle. - Was hast du ausgefressen?

Im Gegensatz zu dir bin ich wirklich unschuldig.

Alles klar. - Das glaubst mir ned?

Sagen das nicht alle? - Schon.

In meinem Fall stimmt es. Wirklich.

Ja, in meinem Fall auch.

Ich werde einfach nur verarscht.

Und du?

Is a gute Frage.

Is eigentlich eine verdammt gute Frage.

* spannungsvolle Musik *

* Er imitiert einen Motor. *

Servus.

Hallo.

Alles Gute zum Geburtstag, mein Sohn.

Danke.

Was hast denn da g'macht? - Ich?

Musst du nicht in der Schule sein?

Musst du nicht in der Arbeit sein? - Das gibt's nicht!

Das war eine einfache Frage.

Kannst du mir eine normale Antwort geben?

Das is a Wahnsinn!

* Georg atmet laut aus. *

Immer das Gleiche.

Ich war dir 18 Jahre lang ein guter Vater.

Du warst nie hungrig. Es hat dir nie an irgendetwas gefehlt!

Ich hab ein Lebtag gehackelt, damit du alles hast!

Deine Mutter und du, ihr gehts mir so am Arsch!

Neuigkeiten: Wir lassen uns scheiden.

Nein, besser: Ich lass mich von der Mama scheiden.

So schaut's aus.

Ja, das is doch super.

Was? - Vielleicht is' das Beste f�r euch.

Das k�nnt dir leidtun.

Ich bin nur deinetwegen so lang bei ihr geblieben.

Da w�r Dankbarkeit angebracht.

Soll ich leiden oder dankbar sein? - G'scheit.

Ihr h�ttet euch fr�her trennen k�nnen.

Was glaubst du, wie das f�r ein Kind is,

wenn du dein Leben lang merkst, die Eltern sind ungl�cklich?

Wei�t du, was das f�r mich hei�t?

Ich werd meinem Kind ein guter Vater sein.

Dabei geht's nicht darum,

ob ich mit der Walli zusammen bin oder nicht.

Ja. Hast schon recht, Herr Oberg'scheit. - Geh, Papa.

Du bist 18 Jahre alt.

Es is mir egal, ob du dankbar bist.

Du bist alt genug. Geh deine Wege.

W�nsch dir noch einen recht b'schissenen Geburtstag.

* Das Baby weint. * Danke.

* Folgetonhorn *

Und was machst jetzt?

Er wird die Vaterschaft anfechten und gewinnen.

Dann wird er keine Alimente zahlen

und das, was er schon gezahlt hat, zur�ckhaben wollen.

Dann sitz ich auf der Stra�e.

(�chzend:) Das Leben kann auch manchmal ganz sch�n gerecht sein.

F�rchterlich.

Wart. Ich nehm das schon.

Hi!

Nico.

Was machst du? - Auschecken.

Ich kann kein Krankenhaus mehr sehen.

Ich hab hier unentwegt Albtr�ume.

Was sagen die �rzte? - Das is mir egal.

Is ja kein Gef�ngnis hier. Ich hab ja auch nichts verbrochen.

Aha, ja. - Die Vanessa bringt mich nach Haus.

Das h�tt ich doch auch g'macht. - Bem�h dich nicht.

* spannungsvolle Musik *

(leise:) Was war das?

Nix. Wir sind beste Freundinnen.

Der wievielte is denn heut?

Der Zw�lfte. Warum?

Der Vater meines Kindes hat heut Geburtstag,

und er wird vollj�hrig.

Bravo!

Einen sch�nen Aufenthalt. - Danke sch�n. Wiedersehen.

Gr�� Gott, Herr Steiner. - Gr�� Sie, Herr Schneider.

Ich m�sst kurz ins B�ro. - Bedaure!

Ich darf Sie nicht hineinlassen. - Ich darf da hinein.

Meine Frau und ich haben eine Vollmacht dazu.

Seit heute nicht. Ihr Sohn ist vollj�hrig.

Er kann aufs Erbe zugreifen und entscheiden,

was damit passiert, wer rein darf und wer nicht.

Verschwind, Papa.

'Das is ja gro�artig.'

Ein Stundenhotel is der richtige Ort f�r ein Baby?

Der Einzige,

der einen schlechten Einfluss auf sie haben kann, bist du.

Ich w�r dir dankbar, wenn du gehst.

* Musik *

So.

Endlich zu Hause.

* Waltraud atmet laut ein und aus. *

Wow.

* Waltraud seufzt. *

Sch�n hast du's da.

Danke.

Hallo!

Ach, du, ich geh nachher noch einkaufen

und bring was vorbei.

Danke. Das is lieb.

Ich hab leider mein Geldb�rsel ...

Kannst du mir vielleicht ...

Ich war noch nicht auf der Bank. - Okay.

Und deine Bankomatkarte?

Na wurscht. 'tschuldige. Egal.

Ich werd s' schon irgendwo finden.

Sonst fahr ich noch einmal nach Haus und spreng den Safe in die Luft.

Scherz.

Lustig.

Ich muss gehen.

Danke f�rs Herbringen. - Gerne.

Aber kann ich dich allein lassen?

Ja, sicher. �berhaupt kein Problem.

Okay.

Tsch�ss.

Boah. Entschuldige.

Baba!

Tsch�ss. - Tsch�ss!

(leise:) ... schon zu Hause.

* Nachrichtenton *

So. Herr Schmidt, Frau Schmidt, bitte.

Komm sofort, ja? Herr Schneider, ham wir heut einen Termin?

Nein. Ich bin bez�glich meiner Frau da.

Das m�ss'ma dann sp�ter besprechen.

Frau Braga...

Gr�� Gott.

Tag.

180?

Was?

Ihr Puls. Das seh ich sofort.

Hamma uns aufgeregt?

Was geht Sie das an? - Eh nix.

Bin nur ein mitf�hlender Mensch.

Ja, mhm. Da.

Greifen S' einmal da.

Ja. Greifen S' einmal da her. Da.

Sehen Sie? Ich f�hl immer gleich mit.

Sie sind zu schnell die Treppe heraufgegangen.

Ihre Frau. Hab ich recht?

Ja. Wenn Sie's genau wissen wollen, ja.

Ja. Ich sp�r das sofort.

Wir M�nner wirken immer so brutal und so berechnend,

aber in Wahrheit sind wir die Opfer.

W�hrend wir versuchen, L�sungen zu finden,

zur Paartherapeutin laufen,

in romantische Vers�hnung investieren,

wollen die Frauen immer nur das eine: unser Geld.

Dr. Rudolf Bragana.

Scheidungen aller Art.

Bragana?

* Gest�hne *

* Werner st�hnt. *

Werner?

* Beide schreien auf. *

Ich hab nicht gewusst, dass du heute kommst.

Das merk ich.

Du, ahm, ...

K�nnt ich einen Vorschuss haben?

Vorschuss? Ja, klar.

Mehr hab ich nicht.

Und fang gleich an zu arbeiten, ja?

Lass dich nicht st�ren.

* Er atmet laut aus. *

Und ausatmen.

Sie hat Ihnen die Kniescheibe zertr�mmert? - Ja.

Gibt's R�ntgenbilder? - Ja.

Zeugen? - Nein.

Befunde? - Ja.

Polizeiliches Protokoll? - Ja.

Und einatmen.

Haben Sie Anzeige erstattet? - Wir reden von meiner Frau.

Von der Sie sich scheiden lassen wollen.

Deshalb samma hier.

Ich wollt der Therapeutin die Meinung sto�en,

weil sie ihr den Floh ins Ohr g'setzt hat.

Gut. Dann entwickeln wir gemeinsam eine Strategie.

Sagen Sie, machen Sie das immer so? - Was? Die Umarmung?

Das beruhigt und gibt der Aggression keinen Raum.

Wenn Sie aggressiv sind, und das sind

die meisten Scheidungswilligen, machen Sie Fehler.

Die f�hren zu dem, was Sie monatlich an Unterhalt zahlen m�ssen.

Glauben Sie mir, ich wei�, wovon ich rede.

Kost' das extra? - Was?

Die Umarmung?

Nein. Das is mein Extra.

Und keine Sorge wegen dem Honorar.

Das hol'ma uns �ber die gegnerische Partei rein.

Ich w�rde Ihnen empfehlen, �bungen zu machen,

damit Sie in sich ruhen.

Yoga eignet sich hervorragend.

Ich geh zweimal die Woche.

Wissen S' was?

Das n�chste Mal treff'ma uns gleich dort, hm?

Is a ganz a entspannte Atmosph�re.

Es schwei�t zusammen.

Und wenn das nicht reicht, dann mach'ma Bikram-Yoga.

Die Anw�lte, die ich kenn, ...

Die machen das anders. Ich mach's so.

Ich hab keinen Scheidungskrieg verloren, bis auf einen.

Bitte. Trinken Sie.

Wasser ist in allen K�rperfl�ssigkeiten enthalten,

auch in der Tr�nenfl�ssigkeit.

Gerade Weinen ist in dieser Zeit sehr wichtig.

Tr�nen r�hren das Herz.

Genau das woll'ma ja erreichen.

Sie san sehr lustig.

Warten S' auf das Gespr�ch mit der gegnerischen Partei.

Dann schau'ma, ob S' mich immer noch lustig finden.

Hallo!

Rudi.

(Mann:) Wer ist die Frau im Haus? Du oder ich?

Ich hab dir schon 100-mal gesagt, such dir deine Klienten woanders.

Ja, Honeylein, wie soll ich sonst deinen Unterhalt

und die Alimente und den ganzen Schei� bezahlen,

den du Drachen mir umg'h�ngt hast?

Aha.

Das h�tt'st dir fr�her �berlegen m�ssen.

Das g'h�rt nicht hierher.

Also verschwind!

* Stimmengewirr *

Verpiss dich!

Hau ab oder ich ruf wieder die Polizei.

So, Herr Schneider. Jetzt zu Ihnen.

Danke. Das hat sich erledigt.

Verzeihung.

Dr. Rudolf Bragana.

Scheidungen aller Art.

Sie k�nnen mich jederzeit anrufen.

Na bitte.

Raus!

Alle beide!

Raus!

Komm.

* Sie schreit. *

Ich hab wirklich alles versucht.

Ich hab uns beim Tantra-Workshop angemeldet.

Da war ich allein. Wei�t du, wie dem�tigend?

Nur Paare. Und ich, esoterisch masturbierend, quasi.

Ich bin ins Fitnesscenter gegangen wegen dem Bauch.

Und sie? Keine Reaktion.

Ich h�tte mir das Herz rausrei�en k�nnen.

Sie w�r nur drauf rumgetrampelt.

Wei�t du, was das f�r ein Gef�hl is, wenn man st�ndig der Bittsteller is?

Schau ich so schei�e aus? Sag ehrlich.

Darf's noch etwas sein? - Noch eine Melange.

Sehr gerne. - F�r mich auch.

Und eine Malakofftorte. - Gerne.

Und einen Eierlik�r. Magst auch einen?

Danke sch�n. - Er nimmt einen.

Ich sag dir ehrlich,

ich hab in all den Jahren nie an Scheidung gedacht,

aber sehr oft an Mord.

* spannungsvolle Musik *

Mein Gott, ist die Blume sch�n, hm?

* rhythmische Musik *

Einmal komplett. Die Kundin hat ka Zeit, das Auto zu holen.

Du f�hrst den Wagen vor die T�r.

Der Kundin den Schl�ssel ins Handschuhfach. Kapiert?

Kannst es ned selber machen? - Nein.

Au�erdem wohnt die eh in der Vorstadt, so wie du.

Wie komm ich dann zu meinem Auto? - Wei� i ned.

Ich w�rd dich abholen, aber ich hab ein Date.

I hab immer schon g'wusst, dass du ein Wichser bist.

Also. Die Kundin erwartet den Wagen vor ihrer T�r.

Adresse steht im Auftrag.

Aber ... - Was aber?

Passt dir was ned, dann sag's gleich.

Du kannst dir jederzeit deine Papiere holen.

Nein. Ich kann sie mir nicht holen.

Ich arbeite da schwarz. - Das is dein Problem.

Du tust immer nur klugschei�en.

Du gibst einem immer das Gef�hl, dass du was Besseres bist.

Ich sag dir eins: Wichsen tut jeder.

Ah so?

Ja.

* langsame Musik *

Und dir t�t es auch wieder einmal gut.

Dann w�rst a bissl entspannter.

Der Wagen is heute Abend fertig, ja?

Hallo. - Endlich.

Sch�n, dass ihr da seids.

Alles Gute noch mal zum Geburtstag. - Danke.

Komm rein. Wenn du w�sstest, wie mir das alles gefehlt hat.

(Waltraud, hoch:) Hallo!

Warst du die letzten Monate in der Schule? - Nicht immer.

Vormittags hat sich die Oma um die Kleine gek�mmert.

Ich hab keinen Bock mehr auf die Schule.

Die Matura machst aber schon fertig. - Okay.

Und dann?

Ich bin seit heute stolzer Besitzer eines Stundenhotels.

Gratuliere. Jetzt brauchst du nur noch ein s��es M�del.

Dann ist dein Gl�ck perfekt.

* Er r�uspert sich. *

Und was is, wenn ich das nicht will?

Simon, ich bin 22 Jahre �lter als du. - Na und?

Selbst wenn uns das wurscht w�re, tu dir das nicht an.

Ich bin egoistisch, herrisch, pleite.

Ich bin keine Frau f�rs Leben.

Wenn du in der Midlife-Crisis bist, geh ich in Rente.

Wenn du auf der Harley sitzt, brauch ich einen Rollator.

Es is immer das Gleiche.

Es w�r mir wurscht.

Mir aber nicht, Simon.

Okay.

Ich geb ihr nur morgens und abends ein Flascherl,

sonst nur Brei.

Mittags schl�ft sie eine Stunde,

wenn du mit ihr eine Runde im Wagerl gehst.

Nachts schl�ft sie durch. Ich leg mich am Anfang zu ihr.

Im Kinderwagen sind die Windeln.

Ich wei� es sehr zu sch�tzen,

was du f�r mich und die Kleine getan hast.

Ich hab das f�rs Kind getan.

* Das Baby quengelt. *

Du kannst uns jederzeit besuchen!

* Sie seufzt. *

* fr�hliche Musik *

* Winseln *

He. - He.

Wie bist rein'kommen? Wir ham noch nicht offen.

Halt.

Stopp.

Was is? Magst du nicht? - Doch.

Na also.

Ja, aber nicht so.

Was st�rt dich? Dass uns wer sehen k�nnt?

Dass du mich so benutzt, wie du mich grade brauchst,

ohne zu fragen, ob ich das m�chte.

Ach so. Entschuldige bitte, lieber Antonio.

M�chtest du, dass ich dir einen blase?

Nein.

Geh bitte!

Da w�rst du der Erste. - Du verstehst es nicht.

DU brauchst das. Ich soll funktionieren.

Wenn du nicht willst, hab i nix zu melden.

Ich existier �berhaupt nicht f�r dich.

Jetzt soll ich herhalten,

weil dich irgendwer gekr�nkt oder zur�ckgewiesen

oder was auch immer hat.

Bl�dsinn!

Nein, das ist kein Bl�dsinn.

Also gut.

Die Waltraud hat mich heut abserviert, als w�r ich ...

Na, sag es mir, Nico.

Nein.

Genau das mein ich.

Du h�ttest die Chance, mich nicht wie einen Typen zu behandeln,

mit dem du nur schl�fst, weil du keine Wohnung hast.

Es geht nicht! - Was geht nicht?

Ich kann dir das nicht sagen!

Bitte k�nn'ma nicht einfach Sex haben?

Ich kann dich in den Arm nehmen. Wie w�r das?

Warum? Warum k�nnts ihr Schei�m�nner nicht so funktionieren wie immer!

* Musik *

* Sie stellt den Motor ab. *

* spannungsvolle Musik *

Na, bitte, schau dir das an.

Das is typisch Caro!

L�sst wieder das Dach offen.

Als ob's bei uns nie regnen w�rd.

Es gibt auch keine Arschl�cher, die was mitgehen lassen

oder aus reiner Bosheit ins Auto schiffen.

So was kennt die Frau Melzer nicht. Kost' ja nix, so a Porsche.

Dann mach du es. - Was?

Na reinschiffen.

Anders lernt sie's nie.

Bist du deppert?

Ich schiff ned in mein eigenes Auto.

Du feige Sau.

Naa.

Naa. Mach ich nicht.

Das geht gegen mein Moralverst�ndnis.

Scherz, oder?

W�rde mir mein Herz brechen.

Na gut. Dann schiff ich eben rein. - Untersteh dich!

Du kannst das nicht nachvollziehen. Du bist kein richtiger ...

Was? Mann? Du meinst, Schwule ham nix �ber f�r Autos?

"Auto" is eher m�nnlich besetzt.

"Schwul" ist nicht m�nnlich besetzt?

Du f�hrst ein Elektrofahrrad. Dann setzt dir freiwillig einen ...

Was? Schwulen Helm auf? - Ja.

Tut mir leid. Das sieht wirklich schwul aus.

Der Porsche ist nicht schwul? - Du bist ein besonderer Trottel!

Das is ein Porsche Boxster. Das is ein M�dchen-Porsche!

Die Caro f�hrt den.

Ich mach dir einen Vorschlag. Wir schiffen gemeinsam rein.

H�r auf jetzt! Es reicht.

Der Dieter West kommt gleich.

Toll. Kann er gleich eine Geschichte dar�ber schreiben.

Schau. Da. Schau. Schau dir DAS bitte an.

Der Wagen war gerade beim Service. Die f�hrt wieder eine Delle rein!

Und die merkt's nicht mal! Das gibt's doch nicht!

Du lenkst ab.

Die Welt ist am Abgrund.

Wie kann man so ein h�ssliches Auto fahren?

Das is doch entw�rdigend.

Es definiert sich eben nicht jeder �ber sein Auto.

Oder sein Elektrofahrrad.

Gr�� Gott! Was gibt's?

Er will nicht in seinen Porsche schiffen.

Soll ich?

Ich schlage vor, wir gehen ins Haus

und unterhalten uns wie erwachsene Menschen.

Lass dich doch a bissl aufziehen. - H�rst auf.

Bitte.

* spannungsvolle Musik *

Das is eine interessante Konstellation,

die sich ergeben hat zwischen euch beiden.

(Joachim:) Das Leben ist voller �berraschungen.

Zwei Verlierer wollen zur�ck auf die Stra�e der Sieger.

Ich soll euch Arschgeigen dabei helfen.

Moment. Wir sind keine Verlierer, ja?

Wir ham nur das Feld ger�umt - vor�bergehend.

(Joachim:) Das macht dir so richtig Freude,

wenn du mich im Dreck liegen siehst, was?

Du bist auch nie zimperlich mit deinen Gegnern umgegangen.

* Dieter ringt nach Luft. *

Daran wird sich auch so bald nix �ndern.

Ich hab dir immer geholfen,

wenn du Informationen gebraucht hast oder eine Geschichte.

Wir brauchen zur Abwechslung deine Hilfe.

Wir sind nicht so involviert in das aktuelle Geschehen.

Du h�rst ja alles.

Lass uns mith�ren, wenn du erfahrst,

wo zwei f�hige Interessensvertreter gebraucht werden.

Dann gibst uns ein Zeichen. Wir gehen was Sch�nes essen, ja?

Wie klingt das f�r dich?

* Poltern *

Was war das?

* spannungsvolle Musik *

Caro?

* Bellen *

Was sagt der Felix Heldt dazu, dass du ihn mit der Geschichte

mit den vertauschten Babys in den Ruin getrieben hast?

Geh schei�en, Joachim.

Du bist kein Kanzlerkandidat mehr.

Du bist nur noch eine schwule, machtlose Sau.

Vielleicht sollte man mit dem Felix Heldt reden.

Der hat sicher Lust auf Rache.

Du hast ja nix zahlen m�ssen f�r das sch�ne Botox

und das Popo-Lifting.

Wei� eigentlich dein Chef davon?

* Dieter lacht. *

Wir haben einen Fehler gemacht.

Wir h�tten in seinen Wagen schiffen sollen.

Es is besser, du gehst.

* Die T�r f�llt zu. *

* spannungsvolle Musik *

Bringst mich zum Supermarkt? - Steig ein!

Das musste irgendwann passieren.

Was bedeutet das f�r mich? Muss ich ab jetzt offiziell zahlen?

Keine Ahnung.

Du hast wollen, dass keiner was davon erf�hrt.

Ich h�tte meine Frau sofort ... - Ich wei�!

Fang nicht wieder damit an.

Ein Taschengeld hab ich dir zahlen d�rfen.

Du bist ein kleinlicher Korinthenkacker.

Ich hab dich einmal f�r einen Typen gehalten,

der in dem Land was bewegen will.

Aber was dich bewegt, is nur mein Hintern. - War.

Was war?

War dein Hintern. - Arsch!

War dein Arsch.

Du Arsch!

Ich Arsch hab f�r dich

die Geschichte �ber den Dr. Heldt lanciert!

Der is seine Zulassung und Klinik los! - Ja, zu Recht!

Was hast du da zu suchen gehabt beim Melzer?

Das geht dich nix an.

Kannst du mir ein bissl Geld geben?

Der Oskar braucht Sachen.

Korinthenkacker. Alles klar.

Unterschreibst du mir daf�r eine Honorarnote?

Recherche oder so. Dann kann ich's in die Steuer geben.

Na, was hab ich g'sagt?

* Dieter atmet laut aus. *

Wei�t du, was ich nicht begreif?

Wieso ich mich immer noch von dir dem�tigen lasse.

Du stehst doch drauf.

Oder hat sich das ge�ndert?

* langsame Musik *

* Tr�ten *

(leise:) So.

Geschafft.

* Das Baby gibt Laute von sich. *

(Maria:) Schere, Stein, Papier.

(beide:) Schere, Stein, Papier.

Und ... hat sie Kinder?

M-m.

Gut.

Aber sie is ber�hmt? - Ja, total.

* Beide lachen. *

Danke.

Vorsicht. Pass auf.

Na komm.

Hast du nicht ein anderes Kleid angehabt?

Ah, ja. Ich war noch z' Haus, den Safe sprengen.

Dabei hast du dir das G'wand ruiniert?

Genau.

Ich muss eh gleich los ... zu meiner Mutter, die Kinder holen.

Du, komm schon.

Heut gibt's was zum Feiern.

Frag doch deine Mama, ob die Kinder bei ihr �bernachten k�nnen.

Ich wei� nicht.

Was feiern wir denn?

Na ja, dass du gar ned so deppert bist, wie ich dachte.

* fetzige Musik *

? # Happy birthday.

# Alright, let's do this one more time. Let's go.

? # Happy birthday.

* Die Musik l�uft langsam aus. *

Ich f�rchte, das is eine Spur teurer

als meine Einladung am W�rstelstand.

Das f�rchte ich auch.

Kannst du dir das leisten als Krankenschwester?

Kann ich gar nicht.

Okay. Pass auf. Wir stehen jetzt auf und gehen hier raus.

* leises Stimmengewirr *

Scherz, oder?

Ich zahl. - Bist feig?

Ich bin verheiratet. - Rock-'n'-Roll.

(leise:) Oh Gott. Ich hasse dich.

(leise:) He. Komm her.

Ja.

Ich z�hl bis drei.

Eins.

* Stimmengewirr im Hintergrund *

Zwei, drei?

* Sie atmet laut aus. *

* langsame Musik *

(leise:) Warum sagt da keiner was?

Warum rennt uns keiner hinterher?

Gib's zu. Du hast heimlich gezahlt.

Steig ein. - Was?

Aber ...

In die Vorstadt.

Aber, Sebastian? - Ja, Boss?

Fahr a bissl langsamer.

Okay, Boss.

Magst du was trinken?

* Surren, romantische Musik *

(lachend:) Aha.

Wer bist du wirklich?

* langsame Musik *

* Sie st�hnt. *

* Sie st�hnen. *

* Maria atmet laut aus. *

Maria.

Nimm's nicht pers�nlich.

Was sonst?

Gute Nacht.

* Babygeschrei, fetzige Musik *

# Celebrate a happy birthday with you.

* Waltraud atmet laut aus. *

(Waltraud:) Danke.

* langsame Musik *

# Empty hearts lose the ground.

# Empty hearts fool around.

# Where is your home, sweet lady?

# Your beauty will be over.

* Die Musik l�uft langsam aus. *

(leise:) Hadi, du Arsch.

Dieser Arsch! Er zahlt sowieso nie.

Ich muss ihm dauernd wegen der Kohle hinterherlaufen.

Dann versaut er mir auch noch meine Klienten!

Der setzt sich bei einer Paartherapeutin in den Warteraum

und verteilt Visitkarten,

falls jemand einen Scheidungsanwalt braucht.

Der verdient ein Verm�gen mit mir, zahlt mir trotzdem keinen Unterhalt.

Nein!

* Sie seufzt. *

Ich hab mir jahrelang den Arsch aufgerissen f�r den.

Wer hat sein Studium bezahlt? Ich!

Aber dann sich beschweren, wenn ich nicht mit ihm schlafen will!

Ich hab zw�lf Stunden t�glich gehackelt!

Da will man nicht ...

Entschuldige. Meine Therapiestunde is bald vorbei, ja?

Und wollen wir jetzt noch ... f�hlen,

dann sollten wir das jetzt tun.

Ja, eh.

* langsame Musik *

Wahrscheinlich beruhigt mich das eh.

* sanfte Musik *

* T�rklingel *

Bin ich zu sp�t?

* Maria seufzt. *

Du bist die Einzige.

Oh.

* Musik *

Zu diesem Wahnsinn kommt noch, dass ich kein Geld mehr hab.

(lallend:) Du hast Witwenrente. Dein Mann war Hofrat.

M�chtegern-Hofrat.

Bevor er das geworden is,

wurde er erschossen und hat mir nix hinterlassen.

I bin pleite!

Simma das nicht alle?

Wie? Du auch?

Ich nicht. Nein. - 'Dann ich auch nicht.'

'Ich bin auch nicht frustriert.' - 'Ich bin es auch nicht.'

'Ich hab keinen Hass auf irgendjemanden,

wie zB den Schnitzler.'

'Ich hab auch keinen Hass auf meinen Ehegatten.'

'Das sind total nette Kerle.'

'Die sind top!'

Prost!

Hast du auch was Richtiges?

Das is was Richtiges. Hab ich selber g'macht.

Wurscht.

Erst in die Augen schauen, dann ansto�en, dann trinken,

dann wieder in die Augen schauen.

Bist du betrunken?

Sieht man das nicht? Ich hab den ganzen Tag gefeiert.

Magst ein St�ck?

Das is doch f�r den Simon.

Jetzt nicht mehr. Es is nach Mitternacht.

'Ich hab nicht das Bed�rfnis, mich zu r�chen

oder so Geldsorgen zu haben wie andere Leute.'

'Ich hab ja alles.'

'Ich auch.'

Aber sch�n w�r's schon.

Was denn?

Also, wenn ich einen Grund h�tte, mich zu r�chen, ja,

und ich h�tte kein Geld, dann w�sste ich, was ich tun w�rde.

Und was?

Ich w�rd den Schnitzler endlich aufs Kreuz legen,

wenn ich ihm schon den Mord nicht anh�ngen kann.

Ein guter Freund von mir

hat genauso einen Hass auf den Schnitzler wie du.

Echt? - Ja.

Es is ein guter Freund. - Aha.

Darfst du saufen mit dem Loch in der Niere?

Sicher. Es rinnt eh beim Loch wieder raus.

Da gibt's doch diesen depperten Spruch:

"Eine Minute im Mund und ein Leben lang auf den H�ften."

Mir wurscht.

Meine H�ften greift eh keiner an.

Bl�dsinn!

Du bist doch eine total attraktive Frau.

Du musst dich nur der Welt zeigen, dass sie wei�, dass es dich gibt.

Die Welt hat nicht auf mich gewartet.

Hat's in deinem Leben nie andere M�nner gegeben?

Doch.

Aber ich fand immer nur den ersten Kuss aufregend.

Danach ham sie mich nicht mehr interessiert.

Wieso bist dann beim Georg geblieben?

Der hat mich nie gek�sst.

Hast du gewusst,

dass der Schnitzler und der Melzer jetzt Kompagnons sind?

Was?

Der Hadi und der?

Da ham sich die zwei Richtigen g'funden.

Du brauchst ihnen nur ein Br�ckerl zuwerfen,

dem sie nicht widerstehen k�nnen.

Dann hast du deine Rache und wahrscheinlich viel Geld.

* Beide lachen. *

Wer bist du eigentlich, Vanessa?

Ja, Vanessa.

Wenn mir jemand so was vorschl�gt, hat er das sicher schon gemacht.

Venti por ciento. - Hm?

(lispelnd:) 20 Prozent.

* Beide lachen. *

Du wirst mir immer sympathischer. - Prost!

Ich glaub, sie wei� es.

Du hast auf die Walli geschossen.

Unabsichtlich.

Du hast den Georg an die Wand gefahren.

Absichtlich.

Was? Du hast immer g'sagt, es war ein Unfall.

Ja, nat�rlich. Bl�d werd ich sein.

Die Wahrheit ist, es hat mir gereicht.

Mir hat's auch g'reicht, dass das Schwein davonkommen soll.

Immerhin hat er den Joschi am Gewissen.

Ich hab den Georg an die Wand gefahren,

weil er es verdient hat.

Du hast die Wali erschossen. - Das hab ich nicht.

Erschie�en wollen.

Ich wollte den Schnitzler erschie�en.

Das kannst ja immer noch machen. - Was?

Den Schnitzler umbringen. Dann is die Wali wieder gut mit dir.

Du hast ihr gezeigt,

dass es ein Fehler war und dass du's wiedergutgemacht hast.

Du meinst es ernst, gell? - Ja.

Danach wird's dir viel besser gehen. Ich wei�, wovon ich rede.

Ich kann dir nicht sagen, wie oft ich es bereue,

dass ich nicht mehr Gas gegeben hab.

Du solltest echt weniger Eierlik�r trinken.

Nein. Ich sollte das,

was ich angefangen habe, zu Ende bringen.

Und das rate ich dir auch.

Untertitel: BTI Studios im Auftrag des ORF, 2018

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