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.
(Das hat aber eine gesunde Farbe.)
(Ich will nix von dir. Du musst auch keine Alimente zahlen.)
(Du hast mir 100.000 Euro gestohlen.)
(Das is das Einzige, was ich noch hab.)
(Gibt's Schulden?) (- Nein.)
(Es gibt eine Immobilie.)
(Das is jetzt nicht wahr.)
(Is es der Neger vom Stundenhotel?)
(Die einen sind schwarz, die anderen schwul.)
("Heute stellt sich der neue Kanzler- kandidat Hadrian Melzer der Presse.")
(Du hast das eing'f�delt.) (- Du bist ein Arschloch! Steh dazu!)
(Walli, bitte wach auf! Der Typ bringt dich auch noch um.)
(Was war auf dem Video?)
(* Schrei vom Video *)
(Er hat ihn aus dem Fenster g'sto�en.)
(War es der Schnitzler?)
(Du bist raus. Verschwind!)
(Bringst mir das Schie�en bei?)
(Es wird eng f�r dich.) (- Wo ist der Stick?)
(* Er schreit w�tend. *)
(Er war's. Er wollte mich erschie�en. Er war's!)
* Musik *
Untertitel: BTI Studios im Auftrag des ORF
(Pl�tzlich, ...)
(.. v�llig unerwartet ...)
(.. aus dem Leben gerissen: Waltraud Steinberg.)
(Geliebte Mutter, beste Freundin, beinahe Ehefrau.)
(Brutal und grausam hat das Schicksal zugeschlagen.)
(Die Welt trauert um sie.)
(Der Schmerz ist unermesslich, das Weiterleben unvorstellbar.)
(Eine Farce.)
(* ausgelassenes Gel�chter, Musik *)
(Geliebt und bewundert von allen.)
(Unersetzlich in ihrer Weisheit und Demut.)
(* Gel�chter *)
(lachend:) (Waltraud Steinberg hinterl�sst eine L�cke,)
(die nicht zu schlie�en ist.)
(Nico:) (Na geh, bitte!)
(Ah!) (- Jetzt trink was!)
(Nico:) (Schei� auf die Alte. Was soll das?)
(* Sie lacht. *)
Walli!
* Sie schreit. *
Walli! Was hat sie denn auf einmal?
Walli!
Ruf den Arzt. - Schau mich an.
Da gibt's ja bestimmt einen Knopf.
Maria, das Bett bewegt sich. Bitte.
Maria, h�r auf!
Es gibt da einen Knopf.
* klassische Musik *
Ich wollt doch nur den Knopf dr�cken!
* Sie reden durcheinander. *
Wie ich's mache, mach ich's falsch. Ich wollt nur helfen.
Geht's wieder?
(keuchend:) Ich habe einen heftigen Traum gehabt.
Du musst mehr trinken. - Bl�dsinn.
Wenn man dauernd aufs Klo muss, hat man keine Zeit zum Tr�umen.
Was hast du denn getr�umt?
Dass ihr alle auf meinen Grab getanzt habts.
* Sie lachen. *
Probleme?
* Walli keucht. *
Na, Frau Steinberg?
Was is denn los mit Ihnen?
Alles gut.
Sie schwitzen ein bissl, hm? - Ah, ... ja.
Is alles gut? - Ja.
Dann schau'ma einmal, wie hoch Ihr Puls is.
Ich komm gleich.
(Pfleger:) Schwester Anna!
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich darf Sie als Bundeskanzler dar�ber informieren,
dass ich mich mit Vize-Kanzlerin und Finanzministerin Hannah-Lena Mayer
�ber einen Zeitplan f�r die Pensionsreform geeinigt habe.
"Die Details werden die Ministerien n�chsten Monat ausarbeiten."
* Er seufzt. *
"Die Grundz�ge werden die gesetzliche Verankerung
der Gleichsetzung des Einkommens und des Pensionsantrittsalters ..."
Alles ein alter Schas!
�sterreich ... ist frei!
�sterreich ...
.. ist frei!
Halt die Goschen, G'schissener! Du bist raus!
Hast es immer noch nicht begriffen?
Doch.
Caro, warum kommst nicht zu uns?
Ah so, nein. Ich steh da ganz gut.
Warum hat der depperte Pudschedl auf die Walli g'schossen?
Auf den Schnitzler, okay, aber auf die Walli?
Hauptsache, sie lebt. Man muss verzeihen.
Das tu ich auch immer.
Nur wer vergisst, hat die Chance zu lieben.
Wer sagt das? - Ich.
Glaubts ihr das wirklich? - Nein.
Ja. - Ich mein, dass die Waltraud sich an nichts erinnern kann.
Bitte, was weinst denn du jetzt? - Ach.
Wir tun noch Blutdruck messen,
dann k�nnen Sie wieder zu Frau Steinberg hinein. - Danke.
Es is erwiesen in der Nahtodforschung,
dass wenn du schon dr�ben warst
und wieder zur�ckmusst ins Leben, also darfst,
dann wird das Licht immer weniger, und man bekommt ein Blackout.
Klingt logisch.
Ich hab mich damit sehr intensiv besch�ftigt. - Wann?
Als ich den Georg an die Wand gefahren hab,
dachte ich, dass er sich nicht erinnert.
War leider nix.
Und was lernt Frau daraus? Mehr Gas geben.
Ich hol mir einen Kaffee.
Die Cafeteria is da.
* Musik *
Suchst du das?
* Sie kichert. *
Was ... Mama.
* Sie tr�llert. *
Mama, bleib stehen! - Nein.
Jetzt gib mir das. Gib das her! - Nein, nein.
Mama, jetzt gibt mir ... - Nein, das g'h�rt mir.
Woher hast du dieses Geld? - Woher wohl? Das g'h�rt mir.
Jetzt bist du so alt und immer noch so kindisch.
* Er �fft sie nach. *
* Sie lacht.*
Das is wirklich zu bl�d. - Du bist zu bl�d!
Du bist zu bl�d, um Geld zu verdienen.
* Sie tr�llert. *
* Er schreit. *
Au!
* Es knackst, er st�hnt. *
Au!
Oh Gott! Oh Gott!
Mama, bitte hilf mir auf! - Nein.
Das is nicht mehr lustig. Das tut sehr, sehr weh.
Vielleicht sogar noch ein "sehr" mehr.
Soll ich die Rettung rufen? Oder gleich den Pfarrer?
Das is mir wurscht.
(leise:) Rettung!
Ja, normalerweise kommen die in zehn Minuten,
wenn sie's g'h�rt haben.
Oh. Du bist so ...
Gemein? - Ja.
B�s? - Ja.
G'schissen? - Ja.
Lustig, dass grad du das sagst,
wo du deiner armen, alten Mutter das bissl Rente stehlen wolltest.
Meine arme Mutter hat mir 100.000 Euro gestohlen.
Geh halt arbeiten. - Wie denn?
Bin ein Kr�ppel. - 'Oje!'
Seit 30 Sekunden.
* Sie jammert aufgesetzt. *
Aber damit du siehst, dass ich doch ein Herz habe,
gebe ich dir was ab. Hm?
Nein, Mama, bitte nicht. Lass das.
Und noch was.
Mundwinkel sauber machen. - Mama, h�r auf.
Das is grauslich. - Wieso denn?
Wie du klein warst, hast du das sehr gerne gehabt.
Wenn du einen dreckigen Mund g'habt hast,
und ich das Taschentuch so rausgeholt hab
und draufg'spuckt hab, so, ... - W�h!
.. und dem Schlawiner die Mundwinkel sauber g'wischt hab.
Ich hab den grauslichen Geschmack von deiner Spucke an meinem Mund.
Den Hunderter kannst b'halten.
Mama? - Ja?
Ich war als Kind �brigens gar kein Bettn�sser.
Ich hab extra ins Bett g'schifft, damit du's sauber machen musst.
Du l�gst. - Nein.
Ich hab mich aufs Nachtkastl g'stellt
und in hohem Bogen reingebrunzt, damit alles nass wird.
Ich hab dich verpr�gelt, wenn du ins Bett g'macht hast.
Ja, aber das war's mir wert.
Arschloch.
* Er schreit, es knackst. *
Wo sind denn die anderen?
Kaffee holen. - Aha.
Na? Geht's wieder? - Mhm.
Die �rztin meint, dass ich traumatisiert bin.
Ich hab in letzter Zeit so Tr�ume, wo ...
Wo was?
Ich tr�um, dass mich kein Schwein vermisst
und mich jemand umbringen will.
Echt? Heftig. - Das Ganze war ja auch heftig.
Am sch�nsten Tag meines Lebens wollte mich jemand erschie�en.
Na, eine Liebeshochzeit schaut anders aus.
Der Schnitzler hat Nein g'sagt.
Woher wei�t du das? - Na, ihr habts ja nicht g'heiratet.
Er hat Nein g'sagt und is davong'laufen.
Der Arsch hat Nein gesagt? - Ja, glaub mir, ich war ja dabei.
Zu mir? Wie kann jemand mich nicht heiraten wollen?
Keine Ahnung.
Aber immerhin hast keinen M�rder g'heiratet.
Warum geht keiner von euch zur Polizei?
Wieso gehst du nicht?
Ja, womit? Ich hab ja keine Beweise. - Ich auch nicht.
Mir glaubt doch keiner mehr, nach alldem, was passiert is.
Der Arsch kommt echt davon.
Wenigstens is er nicht Kanzler g'worden.
Im Koma liegen hat auch seine Vorteile.
Und der Hadi?
* Musik *
Nach Langs Wahlsieg hat die Gegenpartei den Hadi abserviert,
als sie g'merkt haben, dass der Lang da seine Finger im Spiel hat.
Es hie� dann "Frauenquote",
und umoperieren wollt sich der Hadi nicht.
Ich hab echt nichts mitbekommen. - Sei froh.
Du wei�t aber schon noch, wer auf dich geschossen hat, oder?
Ja, sicher.
Na, der Pudschedl.
Der sitzt doch im Gef�ngnis. - Ja.
So, da bin ich wieder.
Wo is denn die Caro?
Die kauft noch was. Die haben so einen tollen Shop da.
Und in der Cafeteria sind sie so positiv,
obwohl sie es nur mit hoffnungslosen F�llen zu tun haben.
Ah, quasi.
Kaffee?
Danke.
"Sunny85." So jung!
"Matze."
M-m.
"SchmuseB�r."
* entferntes Hundegebell *
*
Ah! Wo hast denn den her?
Aus dem Geschenkshop. F�r dich, Walli, zum Festhalten.
So kann das mit uns nicht weitergehen.
Warum? Jetzt, wo wir uns alle so gut verstehen?
Das meine ich nicht. Bist du gl�cklich?
Ich?
Ehrlich.
Ehrlich. Ahm, sporadisch, tempor�r, meistens nicht,
aber durchaus motiviert.
Also, schei�e.
Ja.
Und du?
Ehrlich. - Ich ... ich bin verheiratet.
Alles klar.
Nico?
Ach. Ich bring den M�nnern, die mir was bedeuten, kein Gl�ck.
Wir brauchen frische, unverbrauchte, ehrliche,
reiche, potente, fesche M�nner.
Walli: Das hat's nie gegeben und wird's nie geben.
Und vier davon sowieso nicht.
Einer is potent, daf�r aber arm.
Oder verheiratet. - Oder schwul.
Oder er is ehrlich und gut, ...
.. aber daf�r �d und schiach.
Wetten, dass ich den da rumkriege?
Frau Steinberg.
* Er schnalzt mit der Zunge. *
Sie sind echt eine schlimme Person. In dem Zustand?
Ich hab diese Typen so was von satt.
Du brauchst nur die richtige App, und schon hat Frau ein Date.
So was gibt's?
Ja. Schau her.
Rechts, wenn er sch�n is, links, wenn er schiach is.
Und die sind alle zu haben? - Ja. Gratislover aus Bratislava.
Naa, der is nix, gell? - Naa.
Den wisch'ma weg. - Den wisch'ma weg.
* T�r�ffner *
So a Schmarrn. Was mach i jetzt damit?
Gib's dem Elvis. - Der Elvis is tot.
Naa, der ned.
Naa, das is ja Bestechung.
Naa, Mama, das w�r Anf�tterung.
Schm�h ohne, dein Schweinsbraten is super,
fast einzigartig, aber Bestechung is es keine.
Untersch�tz ihn ned. Dein Vater hat viel daf�r g'macht.
I mag das ned h�ren.
I hab doch gar nix g'sagt. - Nein, aber gedacht.
Euer Sexualleben interessiert mich nicht.
Deinen Vater aa nimmer.
Und nach seinem Schlaganfall noch viel weniger.
Der Papa hat an Schlaganfall g'habt? - Ja, an leichten. Is wieder gut.
Also, was is jetzt?
Ja, dann nimm ihn wieder mit. - Wen?
Den Schweinsbraten.
I red von deinem Sexualleben.
War sie inzwischen da?
J�rgi. I wei�, dass du nix g'macht hast
und die Schuld nur auf dich nimmst wegen ihr.
Aber die is es ned wert.
Die nutzt di nur aus.
Mama! Ich habe auf die Waltraud Steinberg geschossen.
Warum h�ttest denn das tun sollen?
Aus Dienst an der Gerechtigkeit.
J�rgi, du warst nicht im Dienst.
* Er seufzt. *
Aber die Tupper brauch i wieder. Ins Sackerl rein, gell?
Ah, Burli.
Naa, lass mi am Schweinsbraten riechen. - Ah so.
Ah, gut.
*
Buh! - Ah!
Hoppala.
Herr Schnitzler.
* Er lacht. *
Danke.
Wo is mein Radl?
* Gel�chter *
Wo is mein Radl?
Welches Arschloch hat mein Radl g'stohlen?
* Gel�chter *
Du hast nix g'sehen, oder was? - Naa.
Du stehst da und siehst ned, wenn jemand a Radl klaut?
Hast du was g'fladert? Ha?
Zeig her, was hast denn?
Geh'ma was trinken?
* Sie lachen. *
* Er schnarcht, es klingelt.*
* Quietschen *
Mama, es is jemand an der T�r. Gehst du bitte hin?
* wiederholtes Klingeln * Heast.
* Er st�hnt. *
* anhaltendes Klingeln *
Ja, i komm ja schon!
Was machst du da? - Wusste nicht, dass wir uns duzen.
Ist Ihre Frau zu Hause? - Nein.
Die is beim Callboy, aber bei einem mit mehr Stehverm�gen.
Sie hat mir erz�hlt, dass Sie da Probleme haben.
Lustig, lustig, tralla-la-la-la.
* Er st�hnt. *
Hexenschuss? - Wieso? Du kennst meine Mutter?
Ich bin eigentlich Physiotherapeut.
Ah so? Und das andere geht so nebenher?
Wenn Sie wollen, kann ich versuchen, die Blockade zu l�sen.
Tut allerdings ein bisschen weh. - Das k�nnt dir so passen.
Ah!
Is gut.
Umdrehen.
* Er zieht Luft ein. *
Und jetzt ganz tief ausatmen.
* Er atmet keuchend.*
* Es knackst. *
Ah.
Danke sch�n.
Ich w�rd jetzt gern mein Kind sehen.
'Ja. Freilich.'
Ned schlecht.
Ja, ja, so kann's gehen.
Ich w�r Kanzler und du Vizekanzler.
Na ja, so kann's gehen.
Und stattdessen steh'ma da. - Na ja, so kann's gehen.
Danke!
Warum bist du eigentlich zur�ckgetreten?
Machst mir das auf? I kann das ned. - Geh, bitte, heast.
Weil ich die Schnauze voll hatte.
Ned, weil mich der Georg erpresst hat.
Prost! - Prost!
So kann's gehen. So kann's gehen.
Und du?
Mir ham sie so einen Posten angeboten in einem Finanzausschuss.
Na, 'tschuldige, a bissl a Ehrgef�hl hab i auch noch.
Mhm.
Der Bert, ha?
Dieses verlogene, durchtriebene, hinterh�ltige Arschloch.
Die haben uns �bern Tisch 'zogen. So kann's gehen.
Das muss man ihm schon lassen.
Ein wirklich gro�es Arschloch.
Respekt.
Das hat er alles von mir gelernt. Ich war sein Mentor.
Ein klasser Bursch.
So kann's gehen.
Ja, so kann's gehen.
Prost!
* Er lacht. *
* Schritte n�hern sich. *
Maria, bitte! Sag mir wenigstens, ob's ein Junge oder ein M�dchen ist.
Hat dein Mann die Vaterschaft anerkannt?
Wir sind verheiratet. Er ist automatisch der Vater.
Aber es muss doch jeder sehen ... - Timo, was willst du?
Ich will mein Kind sehen. Und ich hab ein Recht darauf.
Aber du musst dich um nix k�mmern und keine Alimente zahlen.
Aber vielleicht m�chte ich das.
Du warst nie nur ein Job f�r mich.
Es h�tte sich nicht ausgezahlt.
Wie meinst du das?
Na ja, rein gesch�ftlich betrachtet.
Du bist immer fast doppelt so lang geblieben, als du bezahlt hast.
Ja, das stimmt.
Maria.
Verstehst du nicht?
Das zwischen uns, das ist was Besonderes.
* Rumpeln *
Hallo! - Hallo!
Simon.
Timo.
Ist das ... - Ja.
Das Baby.
(Maria:) Das Baby.
Aber ...
Ich dachte ...
Nein, wenn ... wenn es deins w�r, dann ... dann w�r's ja,
dann h�tt es ja ... dann h�tt es ja ...
Ja, verstehe.
Warum machst denn du so was? - Es l�gt doch eh jeder.
Da kommt's auf eine L�ge mehr oder weniger auch nicht an.
Hab ich was verpasst?
Nein. Nichts, was sich nicht regeln lie�e.
Ha? Das w�r doch gelacht, oder?
* Eine T�r geht zu. * * Schritte *
Hallo! Da bin ich wieder.
* Frau Schneider macht Babylaute. *
Aber schon auch leiwand - so ganz ohne Stress,
ohne die ganzen Taktierereien,
Intrigen, diese g'schissenen Machtspiele.
St�ndig essen gehen mit irgendwelchen Wichtigtuern.
Dauernd Sodbrennen.
Boah, Reflux, wem sagst du das?
Basenpulver is da sehr gut dagegen.
Das sagst mir erst jetzt?
Mein Gott, a paar geile G'sch�ftln hamma schon g'macht.
Spesen versoffen im Namen der Republik!
* Sie lachen. *
Wenn i denk, was wir f�r Boni aus'zahlt bekommen haben,
wie i noch in der Bank war.
Ja, war schon sch�n.
Ja. Die drei gro�en "P": Penthouse, Porsche, Puff.
Das volle Programm. Ein Klassiker.
G'schissen lebt sich's halt schon ... feiner als so.
Sodbrennen hast trotzdem.
Nur das Basenpulver kannst dir nimmer leisten.
Ja, so kann's gehen. - So kann's gehen.
Die drei gro�en "S": Schnitzler, Sodbrennen, Suff.
Du bist eh lustig. - Ja.
Zorica!
Wenn S' mit der K�che fertig sind,
dann ziehen S' mir oben noch die Betten ab.
Ham S' die Weingl�ser schon g'macht? Geh, bitte, das is doch nicht sauber.
Das is stumpf und milchig. M�ss'ma noch einmal machen.
Zeigen S' mir einmal, wie Sie das machen. Na?
Ja, Wasser, Sp�lmittel. Nicht zu viel Sp�lmittel.
Und das Wichtigste is, dass Sie's mit dem G'schirrhangerl abtrocknen,
damit keine Schlieren bleiben.
Und Sie putzen auch bei der Steinberg?
(mit Akzent:) Cousine von mir.
Steinberg noch immer in Krankenhaus, Rehab.
Ja, immer noch. Die Arme! Schrecklich, so ein Mordanschlag.
Nicht einmal mehr die Vorstadt is noch sicher.
Und jetzt mit den ganzen Asylanten. - Ein Polizist.
Wie bitte?
Ein Polizist hat auf sie geschossen, kein Ausl�nder.
Ah ja. Und wie ist es so, das Haus von der Steinberg?
Das Haus, wie is das so?
Ah, sagen Sie, Sie und die anderen Putzfrauen,
treffen Sie sich eigentlich regelm��ig so?
Wie? - So wie wir, auf einen Kaffee, zum Tratschen �ber die Arbeit.
Arbeit? - Ja, Sie arbeiten ja.
Das, was Sie hier machen, das nennt sich "Arbeit".
Reden, wie die H�user so ausschauen, wie Leute wie ich so leben.
Leute wie Sie.
Redet man schon �ber mich wegen der Scheidung?
Das ist nicht so spannend. Wir reden lieber �ber uns.
Ah ja. Na gut, wie Sie meinen. Wie g'sagt, Betten abziehen.
Und der Badezimmerspiegel war das letzte Mal voller Schlieren.
Das m�ss'ma bitte noch einmal machen, ja?
Ich muss jetzt los, ziemlich stressig heute.
Die Kinder abholen, einkaufen, vielleicht geh ich noch shoppen.
Wie g'sagt, zusperren nicht vergessen.
Was ist mit Geld von der letzten Woche? - Wie bitte?
Was ist mit Geld vom letzten Mal?
Ich hab Ihnen doch grad g'sagt, wie stressig alles is.
Ich m�sst jetzt extra zum Bankomaten gehen.
Das woll'ma ja beide nicht, oder?
Ich geb's Ihnen das n�chste Mal, ja?
'Hurra.'
* T�r�ffner *
* Musik *
Fahr'ma.
* Das Auto springt nicht an. *
Schei�-Kisten.
I sag dir's, i lass di verschrotten.
Ein Mal, und i spreng di.
* Das Auto springt nicht an. *
So.
Schau ned so bl�d!
Wenn er ned anspringt, was soll i machen?
Okay, du wei�t es, du wirst g'sprengt.
I nehm mir jetzt a Taxi.
Kannst schei�en gehn!
Ja, eh!
Was hast du mit dem g'redet?
Nix.
Nix? Ihr habts aber lang nix g'redet.
Das is dir nur so lang vor'kommen. - Ich will den da nicht sehen.
Es ist sein Kind. - Danke f�r die Erinnerung.
Das seh ich jeden Tag, wenn ich's anschau.
Es hat einen Namen. Es hei�t David.
Jetzt bleib'ma einmal sachlich, Maria.
Es ist aber keine Sache, es ist ein Kind.
Ich wei�, dass dir das Pragmatische schwerf�llt.
Das Kind is eben nicht nur braun,
es is, schauen wir den Tatsachen ins Auge, schwarz.
Georg, was willst du sagen?
Jetzt ham's noch nicht so viele Leute gesehen,
jetzt hamma noch eine Chance - beruflich und gesellschaftlich.
Ich hab einen Masterplan.
Wir behaupten, dass wir es, den Buben ... - David.
Das Kind.
.. adoptiert haben, irgendwo in Afrika.
Die Leut glauben, wir ham a gro�es Herz.
Das mit der Schwangerschaft hat sich eh verspielt, weil ...
Mich eh jeder f�r zu fett gehalten hat.
Das hast du g'sagt.
Im Gegenzug dazu biete ich dir an, die Vaterschaft nicht anzufechten.
Ich hab mich da erkundigt. - Tats�chlich?
Ja. Ich k�nnte einen Antrag stellen, um zu beweisen,
dass ich nicht der Vater von dem Gschrappen bin,
was reine Formalit�t w�r.
Wie gro�z�gig von dir.
Unter der Bedingung, dass du diesen Menschen nicht mehr siehst.
Das is ja schon kein Kuckucksei mehr, das is ein Strau�enei.
Maria?
Maria!
Maria?
Was machst du da?
Das ... das is Fachliteratur.
Das brauche ich f�r meine Physiotherapie.
Das verstehst du nicht.
Mama, geh raus. Das geht dich nix an.
Hm!
Das hast du doch als Kind immer schon so gern g'spielt. - Was?
"Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?"
* Sie lacht. *
Der w�rd mir auch sehr gut gefallen.
* Sie tr�llert. *
Eigentlich m�ssten wir zwei
was auf die Beine stellen k�nnen mit unseren Kontakten.
Wir sind besch�digte Ware, schon vergessen?
Wir sind in �sterreich, schon vergessen?
Da gilt so was als Auszeichnung.
Denk zum Beispiel an den einen, den ... den Finanzminister.
Der H�bsche?
Der auch. Aber der andere da ... Der ...
Wie hei�t denn der?
Der war vorher Vizekanzler
und dann Generaldirektor von einer Bank.
Wir zwei in einer Person, quasi.
* Sie lachen. *
Wie hei�t denn der? I sollt ned so viel saufen.
Der mit den Schwarzgeldkonten und der Steuerhinterziehung.
Du, da kommen einige in Frage.
Oder meinst du den mit dem Wahlonkel?
Ja, genau!
Der is in einer angesehenen, ehrenwerten Position.
Wirklich? - Ja.
Dann h�tten wir zwei aa noch a Chance.
Ja, sag ich ja. F�r uns geht's erst richtig los.
Wir sind die Turbo-Twins. - Was sind wir?
Wir sind Bill und Hillary.
Wir sind wie Batman und Robin.
Wir sind wie Dr. Jekyll und Mr Hyde.
Wir san h�chstens Siegfried und Roy, Schatzi.
Das is mein Radl.
Heast, das is mein Radl! - Das is ned dein Radl.
Heast, Oida, bleib stehen!
Hadi! - Du Fahrraddieb!
Das is ned dein Radl.
Nimm du die Treppe,
ich fahr mit dem Fahrstuhl, und unten ... Verstehst?
Na schnell, beeil di!
So leid's mir tut, gn�dige Frau, Pickerl is abg'laufen,
Reifen v�llig blank.
Und anspringen tut der nur, wenn er an guten Tag hat.
Den hat er wohl eher selten.
Ja, ja, schon gut. Wie viel?
Wenn S' 2.000 draufzahlen, samma im G'sch�ft.
Mein Mann war bei der Steuerfahndung,
bis Sie ihn suspendiert ham, weil er a korrupte Sau is.
Mein Sohn is Polizist.
Er sitzt in U-Haft wegen Verdacht auf versuchten Mord.
Und wieso erz�hlen Sie mir das?
So was wie dich vernasch ich zum Fr�hst�ck. Alles klar?
Sag'ma, an Tausender.
Neue Reifen und ein Autobahnpickerl. - Meinetwegen.
Gibt's drauf. Passt zu den Sitzen. - Oh, danke.
* Musik *
* Hupen *
Jetzt br�ucht'ma nur mehr die Adresse f�r den Vertrag.
Gartenweg 8.
* Man h�rt ihn nicht. *
G-A-R-T-E-N.
Garten. Wie "Garten". Gartenweg.
Ah so, Entschuldigung.
Geht's wieder? - Ja.
Sie werden mit Vanessa viel ... mit dem Wagen viel Freude haben.
Ja, sonst werden Sie ka Freud mit mir haben.
Sie is weg.
Rechts unten, bitte.
* Aufheulen eines Motors *
Und? Wen wirst du jetzt schon wieder erpressen?
Wo is er?
Weg.
Du hast den Datenstick da rausgenommen
und gibst es zu, einfach so?
Ja, einfach so.
Und, wo is er?
Ich hab ihn dem J�rg Pudschedl gebracht.
Du hast was?
Ich wollte dem Wahnsinn ein Ende bereiten. - Und?
Kurz bevor er auf die Walli g'schossen hat,
aber er war nicht daheim.
Und? - Kannst du auch was anderes sagen?
Und was hast du mit dem Stick gemacht?
Ich hab ihn seiner Mama in einem Kuvert gegeben.
Maria, wei�t du, was auf dem Stick drauf is?
Wenn du so "Maria" sagst, redest du wie mit einer F�nfj�hrigen.
Wei�t du's? Maria? - Schon wieder.
(mit tiefer Stimme:) Maria.
Als w�rde wegen mir die Welt untergehen.
Und nur du kannst die Menschheit noch retten. Maria.
Maria. - Sag nicht so "Maria".
Is doch wurscht, wie ich "Maria" sag.
Dieser verdammte Stick war unsere R�ckversicherung
und der Untergang von dem Schnitzler.
Ich wollte das Ass aus dem �rmel ziehen. - Du meinst, aus der Kr�cke.
Wie kann eine einzelne Frau so deppert sein?
Ich versteh nicht, warum ich noch mit dir zusammen bin.
So viel Mitleid kann kein Mensch haben.
Dann lass dich doch scheiden.
Was hast du g'sagt?
Ich hab gesagt, dann lass dich doch scheiden.
Maria. - Sag nicht so "Maria".
Du bist ohne mich ja �berhaupt nicht lebensf�hig,
und das wiss'ma beide.
* Sie atmet zitternd. *
Die Queen? Wie is denn das passiert?
- Wir waren auf einer F�hrung durch den Buckingham Palace.
Ich hab aus dem Fenster geschaut.
Da seh ich Bodyguards im Garten mit einer �lteren Dame.
Das war die Queen. - Cool. Echt.
- Ja, voll. London gef�llt mir echt urgut.
Und das Fortgehen is auch urcool, generell die ganze Stadt.
- Aber studieren tust schon noch? - Ja, eh voll brav.
Ich hab versucht, den Papa anzurufen, und der hat nicht abgehoben.
- Dein Vater is komisch drauf zurzeit.
Versp�tete Midlife-Crisis.
Aber ich sag ihm, er soll dich anrufen, ja?
- Danke. Ich muss los. Die anderen warten schon auf mich.
Ich hab dich lieb. - Ich hab dich auch lieb.
- Bussi.
* Piepsen *
(Sie sind echt eine schlimme Person.)
* Sie seufzt. *
Schau, wer da is.
Ja, ja.
Wenn ich Gl�ck hab, dann komm ich in einer Woche raus,
und dann darfst du endlich wieder zu deiner Mami.
Dann suchen wir uns einen richtigen, g'scheiten Mann,
einen normalen, netten Papa, ha?
* Das Baby weint. *
Entschuldige, Simon, das war so nicht gemeint. - Ja.
Du machst das wirklich super, aber ... - Aber was?
Aber du bist ...
Es tut mir leid.
* Das Baby schreit. *
Geht es dir zu schnell? - Nein.
Du bist noch ned offen f�r Neues? - Nein.
Ja, was ... Ich bin dir nicht gut genug?
Ja.
Vanessa, du arbeitest bei mir, nicht umgekehrt.
Du verdienst an Schei�dreck im Gegensatz zu mir. - Ich wei�.
Ich leg dir hier die Welt zu F��en.
Werner, du legst mir einen Gebrauchtwagenhandel zu F��en,
wo jedes Auto ned mehr kostet als meine Handtaschen.
Du bist nett, aber nicht meine Liga.
Weil ich nicht hier putz, sondern du?
Bist du echt so naiv?
Wenn ich meine ...
Wenn ich meine Scheidung durch hab
und meinen Ex ausgequetscht habe, bin ich weg da.
Du bist nicht so hart.
Glaubst, ich putz gern die Spermaflecken von den Sitzen weg?
Weil ich so verliebt bin in dich?
Du hast echt an Vogel, Werner!
Ich glaub schon, dass da was is zwischen uns, was du nicht begreifst.
Du hast a Problem mit Liebe und mit N�he.
Du l�sst dich nur von �u�erlichkeiten leiten.
Du bist nicht so hochn�sig und arrogant, wie du tust.
Werner? - Ja?
Du bist ein Autoverk�ufer und nicht der Paulo Coelho.
Du bist ein einfaches M�del aus der Vorstadt,
das nicht begreift, dass es nur einfach is.
Dabei w�r alles so einfach, Vanessa. - Werner.
Ja?
Geh schei�en!
Und lass mich einfach nur arbeiten.
Das w�r eine Idee, aber ich lieb dich trotzdem.
Und Vanessa, ich verzeih dir. - Werner!
Ja, ja, ich h�r schon auf.
Du, den machst als N�chstes fertig, ja?
Der muss blitzsauber sein, wenn ich wiederkomm.
* entferntes Hundegebell *
* spannungsvolle Musik *
"Pudschedl."
Kann ich helfen?
Ah.
Ah ...
Ja. - Und?
Also, die Sache is die:
Ja? - Meine Frau ...
.. hat unl�ngst ein Kuvert bei Ihnen abgegeben.
(Geben S' her.)
Ah, die. Das is Ihre Frau? - Ja.
Wirkt a bissl pr�de und humorlos.
Wem sagen Sie das?
In dem Kuvert, da war eine F�llfeder drinnen.
Ein Familienerbst�ck.
Das m�cht ich zur�ck. - Ah so, ein Familienerbst�ck.
Ja. - Und das h�tten S' gern zur�ck?
Ja.
"Pudschedl."
Und was is Ihnen das wert?
Wie bitte?
Ich k�nnte jetzt einfach um Hilfe rufen.
Einbrecher, Polizei!
Ich k�nnt aber auch so tun, als w�ren Sie mein Hausfreund,
der mich heimsucht, w�hrend mein Mann am Friedhof Blumen gie�t.
Heimsucht?
Man k�nnt auch sagen "begl�ckt".
Man sagt ja, das Gl�ck is ein Vogerl.
Und ich k�nnt mir vorstellen, dass mir dieses Vogerl ...
.. im allergr��ten Gl�cksmoment zuzwitschert, wo das Erbst�ck is.
* Piepsen *
"Otto, was is? Was machst?" - "Lass mich. Verschwind!"
"Komm da runter!" - "Verschwind, hab i g'sagt!"
"Jetzt beruhig dich doch. Alles wird gut."
"Nein." - "Komm her. Komm her!"
* Schrei vom Video *
Vanessa, ich schlag dir was vor. Ich hab dr�ber nach...
* St�hnen vom Video *
Ah, jetzt kapier ich. - Ha?
Du wolltest mich zappeln lassen, um mich hei�zumachen.
Vanessa. - Ha?
Ich kenn doch die Frauen.
* Klirren *
Was hast du gemacht? - Wie? Was meinst du?
Das is doch ned so schlimm, oder?
Was is denn los, Vanessa?
Was hast du gemacht?
Es gibt doch viele Pornokan�le. Da werd'ma schon einen finden.
Vanessa! Jetzt, wo ich wei�, auf was du stehst.
* Sie st�hnen. *
So. Also, was is jetzt mit dem USB-Stick?
Stick? - Ah, Kugelschreiber.
Hast du ned g'sagt, das is a F�llfeder?
Das is doch wurscht. Was is jetzt damit?
* Eine T�r geht auf. *
Mama, i hab die Kerzen vergessen.
Da samma!
Aha, den Herrn kennen'ma doch. - Gr�� Gott.
Hast gar ned g'sagt, dass wir Besuch erwarten.
Der war �berraschend. - Gr�� Gott.
Das hast schon g'sagt. - Ja, i muss jetzt ...
Was soll das hier? - Was glaubst denn du?
Na, sag du es mir.
Wir wollten's grad in der Sitzgruppe treiben,
aber dann bist ja leider du 'kommen.
'Sehr lustig.' Das is lustig, Mama.
(lachend:) Na dann, lassts euch ned st�ren.
Dann viel Spa�!
Das is alles? Das is dir einfach wurscht?
Das kann ja nur a Schm�h sein. - Danke. Vielen Dank.
Also i geh dann. - Er hat g'sagt, wenn i ihm die F�llfeder ...
Den Kugelschreiber. - Was?
Ein Erbst�ck.
Das, was seine Frau mir 'geben hat. - Erbst�ck?
Er hat mir 'droht, wenn i's ihm ned z'r�ckgeb,
dann tut er mir was an.
Das stimmt nicht.
Von was redet sie? - Der Sauhund is �ber mi herg'fallen.
Aha.
Untertitel: BTI Studios im Auftrag des ORF, 2018
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