All language subtitles for V-Folge 22.deu

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Original subtitles

(* Sie kreischt, alle kreischen. *)

(Probleme?)

(Nico:) (Was hast du getr�umt?) (- Dass ihr auf meinem Grab tanzt.)

(Aber ... ich dachte, ...)

(Wenn es deines w�r, dann ... dann h�tt es ja ...)

(Was hast du mit dem Stick gemacht?) (- Ihn seiner Mama gegeben.)

(beide:) (Im Namen der Republik!)

(Dein Vater is a bissl komisch drauf.)

(Also, was is mit dem USB-Stick?) (- Stick?)

(Warum bin ich mit dir zusammen?) (- Lass dich doch scheiden.)

(Der Sauhund is �ber mi herg'fallen.) (- Aha!)

* dissonante Kl�nge *

* Titelmusik *

Untertitel: BTI Studios im Auftrag des ORF

* Vogelgezwitscher *

Boah!

* Er st�hnt. *

(Hadi:) I hol a Fr�hst�ck. - Okay.

* Nachrichtenton *

* romantische Kl�nge *

Gibt's noch Kaffee?

Guten Morgen. - Guten Morgen.

Fr�her bist ausgezuckt,

wenn ich in St�ckelschuhen deinen englischen Rasen betreten hab.

Und jetzt?

Die Zeiten �ndern sich.

Die Menschen �ndern sich.

Der Rasen �ndert sich.

Bist du jetzt ein Philosoph? - Nein. Ein Realist.

Is das jetzt dein neuer Freund?

Ja. St�rt's dich?

Der Typ hat zwei Menschen umgebracht.

Oh, wirfst du den ersten Stein?

Willst du jetzt mit IHM kuscheln? - Caro, du bist so lustig!

Hadi, was soll das Ganze?

* Er atmet h�rbar aus. *

Willst du's wirklich wissen? - Ja, bitte.

Wir h�rten uns ab. - Im kuscheligen Zelt?

Ja. Da drau�en tobt der Krieg, okay?

Das is Survival. Verstehst?

Biwakieren in der Wildnis. - In unserem Garten?

Ja. Da drau�en is der Dschungel.

Ein Bioteich is kaum so gef�hrlich wie das Okavangodelta.

Bitte, du hast doch keine Ahnung.

Da drau�en gibt's Wespen, da gibt's Spinnen.

In der Nacht is das Zelt voller Gelsen.

Nach dem Abh�rten kann uns die Welt nix anhaben.

Man m�sste eher die Welt vor euch besch�tzen, besonders vor ihm.

Hadi, der Typ geht �ber Leichen.

(fl�sternd:) Wie kannst du dich auf so einen Menschen einlassen?

Weil i sonst keinen mehr hab.

Hm.

Was is mit mir?

Was is mit uns?

Ja, was is mit dir, was is mit uns?

Siehst du?

Genau dieselben Fragen stell ich mir auch.

* Nachrichtenton *

Na schau!

Es kommt zur rechten Zeit der Trost aus dem Internet.

Besser noch als Trost vom Teufel.

So! Da sind Mehlspeisen, damit du nicht verhungerst im Dschungel.

Danke.

Good luck!

(Hadi:) Joachim!

Fr�hst�ck!

Schnitzi!

* dissonante Kl�nge *

Kann ich bitte aufs Klo gehen?

Damit i's richtig versteh:

Maria Schneider hat dir ein Kuvert 'bracht,

kurz bevor der J�rgi auf die Waltraud g'schossen hat.

Ja. Wie oft denn noch?

Gibt's noch a Di�tmarmelad? - Im K�hlschrank.

Bitte, ich muss wirklich dringend aufs Klo, ich ... Oh Gott!

I war seit gestern ned auf'm H�usl. - In dem Kuvert war a Kugelschreiber.

I hab die Blumen g'macht, und dann war a Wind,

und i hab das einfach vergessen.

Papa! Bind mi jetzt endlich los!

Was is mit dem Kugelschreiber?

Das is Freiheitsberaubung. - Nein, das ist Notwehr!

Sie wollten meine Frau vergewaltigen.

Wieso bin denn i dann g'fesselt? - Weil i dir davon nix glaub.

I ruf jetzt die Polizei. - (lachend:) Tu dir kan Zwang an.

Was hat es mit dem beschissenen Kugelschreiber an sich?

Wir wissen, der J�rgl is vielleicht a Trottel, aber ka M�rder.

Er schie�t ned auf Unschuldige.

Aber auf mi, mit 'm Luftdruckgewehr. - Da bist ned unschuldig.

Seine Kindheit war verpfuscht. - Ins Ges��. I sp�r das noch.

Das is nie und nimmer eine Di�tmarmelad.

Eh ned. Das ist eine Di�tkonfit�re.

Mama, ned kleinlich sein.

Du hast genug Unheil ang'richtet.

Was is jetzt?

Wenn ich alles sag, komm ich frei? - Na ja, sicher.

Und darf ich vorher aufs Klo? - Na ja, sicher.

Wir san in der Vorstadt und ned in Guant�namo.

(wimmernd:) G'schwind, bitte. * Er st�hnt auf. *

Zweite T�r rechts.

Und was is mit mir?

* Sie schreit und hyperventiliert. *

Alles okay?

* Piepston * Alles okay.

Ich hab getr�umt, dass der Pudschedl mich ertr�nkt.

Oh Gott!

Das war nur ein Traum.

Ich bin da.

Der J�rgi is eigentlich kein B�ser. - Ja. Deshalb sitzt er auch im H�fen.

* Waltraud seufzt. *

Warum machst du das?

Du schlafst da, du h�ltst meine Hand, du bist f�r mich da.

Das is irgendwie ... - Ich bin deine Freundin.

Ja. Das is es ja eben.

Shit! Ich muss eh los.

Ich hab noch einen Termin. - Alles klar.

Ciao. - Ciao.

(Pfleger:) Hallo.

Auf Wiedersehen.

Sch�n, wie sich Ihre Freundin um Sie k�mmert.

Das find ich auch.

Und so selbstlos.

* heitere Musik *

Das gibt's doch ned!

* Sie st�hnt. *

* Die Klosp�lung l�uft. *

(Bruno): Was is? Hamma Probleme mit der Prostata?

* Sie lacht. *

Ja! Ha!

Du Sau! Wart!

Was is mit der Erkl�rung?

* Franziska schreit. *

Mama. - Papa.

* Bruno st�hnt. *

Bruno! Schei�e!

Nach seinem Schlaganfall haust du ihm auf den Sch�del? - Ich?

Ich hab ihn getreten, du hast ihm am Sch�del g'haut.

Der kann sterben!

Papa!

Bruno!

So. Wo is der schei� Stick? - Was?

Wo is der schei� Stick? - Im Auto.

Und wo is das Auto? - Das hab i verkauft.

Das darf ned wahr sein.

An wen?

* spannungsvolle Musik *

* Babylaute *

* Jemand furzt. *

* Furzen *

(Maria:) Was machst du, wenn die Walli zur�ck is?

Die wird die Fini wiederhaben wollen. - Ich wei� nicht.

Ich k�nnt mich mit der Fini nach Guatemala absetzen. Oder Kuba.

Das soll auch sch�n sein. - Wirklich?

Mama, das war nicht ernst gemeint.

Ich ... hab keine Ahnung.

Aber mir blutet das Herz. - Vielleicht sollten wir abhauen.

Also wir vier.

Warum l�gst du den Timo an?

Das is der Vater von deinem Baby.

Du machst mit ihm, was die Walli mit mir macht.

Weil es nur Probleme gibt, und ich hab eh schon genug.

Wei�t du, was ich nicht versteh? - Was?

Warum bist du noch mit dem Papa z'samm?

Hm.

Eure Ehe liegt seit zehn Jahren im Koma und bleibt k�nstlich am Leben.

Das hast du sch�n gesagt.

Ich schaff es wohl nicht, die Beatmungsger�te abzustellen.

Du h�ngst einem Phantom nach. - Ja, ich wei�.

* Babylaute * Ja, was denn?

Na, was denn? Ja, was denn?

Hallo, kleiner Mann.

Hallo.

(lachend:) Hallo. * traurige Musik *

Ja, schau! - Hallo!

* Simon lacht. *

* Maria lacht. *

(Simon:) Ja, gr�� Gott!

Guten Morgen!

Hallo!

Ja? Ja, was denn? - Ja?

(Maria, lachend:) Ja!

Oh mein Schatz!

Mach die T�r zu, bitte.

Hallo.

Was machst denn du da nach allem, was passiert is?

'tschuldige.

Nur ganz kurz.

Ich hab g'lesen, dass wer auf dich g'schossen hat.

Vanessa, du hast mein Baby entf�hrt.

Oskar?

Also, Schatzi, setz dich hin, setz das auf.

Genau.

Was w�re, wenn ich es nicht gemacht h�tte?

Du w�rdest meine Tochter gro�ziehen und ich deine.

Eben. Wir waren einmal Freundinnen. * Das Baby quietscht. *

Wir waren einmal auf einen Kaffee. - Ja.

Und waren im selben Krankenzimmer. - In der Vorstadt hei�t das viel.

Ja, das stimmt.

Du h�ttest einfach mit mir reden sollen.

Ja, richtig, das war eine �bersprungshandlung, ohne zu denken.

Es tut mir leid.

Frieden?

Frieden.

* laszive Kl�nge *

Wodka Cranberry. Doppelt.

Zahlen.

Wieso is Ihr Mann nicht da? Das is ja eine Paartherapie.

Ja, ja. Ja. Nat�rlich.

Es ist nur so: Er ist gestern aus dem Haus gest�rmt und seitdem is er weg.

Und ich wei� nicht, ob ich mich dar�ber �rgern oder freuen soll.

Wie geht's Ihnen denn? - Schlecht.

Ich bin froh, dass er nicht da ist.

Dann k�nnen wir offen reden - von Frau zu Frau.

Das geht mit Georg nicht.

An sich sollte die Paartherapie genau dazu dienen, offen zu reden.

* Sie kichert. *

Wie soll das gehen mit diesem Mann?

Darf ich Sie was fragen?

Sicher. Diese Stunde geh�rt Ihnen.

(z�gerlich:) Ich hab in letzter Zeit immer �fter den Wunsch,

meinem Gegen�ber ein Glas Wasser ins Gesicht zu sch�tten.

Ich kann dann an nichts anderes denken.

Das is nicht nur beim Georg so. - Jetzt auch gerade?

Tun Sie's, wenn Sie's befreit. - Das kann ich nicht.

Doch. Das k�nnen Sie.

Man nennt so etwas "aggressive Zwangsgedanken".

Das hab ich? Das klingt furchtbar!

Is das heilbar? - Sie zweifeln zu sehr an sich.

Und Sie geben sich die Schuld an dem Ungl�ck.

Welchem Ungl�ck?

Sagen Sie's mir.

Kostet das extra? - Nein.

Das halt ich schon aus.

* dissonante Kl�nge *

* Sie schreit auf. * Ich will mich scheiden lassen.

* Maria schreit auf. *

(lachend:) Es is raus! Es is raus!

Es is raus. Ich hab's gesagt, ich hab's gesagt.

Ich hab's gesa... Danke.

Danke.

Wollen Sie noch einen Schluck? - Nein, danke. Danke.

Oh, danke.

Ich hab's g'sagt. Oh Gott!

Okay.

Okay? - Oskar?

Ich hab einen Datenstick gefunden.

Wo, tut nix zur Sache.

Und auf einem Video sieht man,

wie der Joachim Schnitzler wen aus'm Fenster schmei�t.

(leise:) Du hast dieses Video?

Ja. Also nein. Ich hab's g'sehen.

Der Stick is kaputt, komplett unbrauchbar.

Das is a Scherz. - Nein.

* Walli seufzt. *

Damit h�tte man ihn wegsperren k�nnen.

Ich wei�.

Schei�e!

* Walli schnalzt. * Ja.

Jetzt brauchen wir eine neue Idee. - Ja.

Wir brauchen eine neue Idee.

* spannungsvolle Musik *

* Sie st�hnt lustvoll. * Ja.

Warum machst du das? - Weil's sch�ner ausschaut.

Wei�t, ich mag nicht die schiachen Taschen.

Schmei� das weg!

Danke.

Nimm das! Genau.

(Mann:) Depperte! - Aufpassen!

Meine Chips!

'tschuldigung.

Geh, da... Das ...

Sehen wir uns wieder?

Ja, sp�testens, wenn ich die Walli im Spital besuch.

Warum fragst du?

Suchst du wen f�rs Leben oder f�rs Bett?

Vielleicht beides. - Ich hab schon wen f�rs Leben.

Oder brauchst du wen zum Reden?

Ruf einen Freund an!

Stell dir vor, ich w�rd dasselbe sagen wie du:

"Wenn du wen zum Reden brauchst, ruf eine Freundin an."

Und das f�nf Minuten nach dem Sex.

Dann w�r ich doch ein Macho-Arschloch, oder?

Aber wenn du das machst, dann is das okay.

Dann bist du eine smarte Lady,

die sich das nimmt, was sie braucht, und das war's.

Komm auf den Punkt!

Das is der Punkt.

Okay, lad mich zum Essen ein.

M-m.

Was "m-m"?

Wenn wir die Macho-Chose umdrehen, dann richtig.

Das hei�t?

DU zahlst.

* Beide lachen leise. *

Trag das ins Haus!

Ah, gr�� Sie! - Gr�� Sie, Frau Doktor.

War'ma einkaufen? - Ja. "Kaiser Delikatessen".

Nicht g�nstig, aber das is es mir wert.

Wirklich? Ich schw�r auf den "Sepan".

Da kost' alles a Drittel davon, und frischer is' auch.

Tats�chlich? - Is das da, wo wir gerade waren?

Ha? Nein. Wir waren nicht dort.

Wir waren woanders.

Lustig, der Kleine. Trag das rein! - Ja. Also, sch�nen Tag noch.

Wiederschaun. * flotte Musik *

* Vanessa singt leise vor sich hin. *

Servas.

Hallo. Wo is dein Auto?

Ich kann die Leasingrate nicht mehr zahlen.

Scherz! Haha! - Ja. Dir wird das Lachen vergehn.

Ich geh in Privatkonkurs.

Du kannst mich nicht ausnehmen und �bern Tisch ziehen.

Von mir kriegst nix. Gar nix.

Das is nicht dein Ernst. - Oh ja.

Das Haus is dann auch weg. - Du bist nicht pleite.

Beweis das Gegenteil. - Ich h�tt auf Mama h�ren sollen.

Die hat g'sagt, du bist a Mistkerl. - Das sagt auch meine Mama �ber dich.

Geh schei�en, G�nther! - Gern.

Aber in meinem Haus, auf meinem Klo. - Sicher nicht.

�berleg's dir.

Zieh die Scheidung zur�ck, und ich geh nicht in Konkurs.

Das is Erpressung.

Ich liebe dich, Vanessa.

Ich will ja nur, dass ...

Ich will ja nur, dass wieder alles wird wie fr�her.

Papa! - Servas, Spatzl!

Komm her zu mir! Ei!

Na komm. Gemma.

Ich bring die Kinder um f�nf z'r�ck, ja?

Wie man das l�st, das wei� i jetzt ned.

Das wei�t du nie.

Da machst so und ...

Is ganz einfach. - I merk's.

Ja. Super Vater.

Da sieht man, wie gut du das machst mit den Kindern.

So.

(Caro:) Mmmh!

Mehr is leider nicht drin.

Das is doch gut und standesgem�� f�r mich.

Ich bin nicht immer mit'm Porsche g'fahren. - Sondern?

Naa, keine depperten Fragen! - Was sind depperte Fragen?

Na, depperte Fragen.

Ob ich verheiratet bin, ob ich Kinder hab, warum ich fremdgeh.

Depperte Fragen halt.

Okay. - "Okay" was?

Keine depperten Fragen mehr.

Bist du verheiratet?

Hast du Kinder?

Warum gehst du mit mir ins Bett?

* spannungsvolle Kl�nge * Weil ich dich mag.

Hoffentlich wird das nicht zum Problem.

Hm, wei�t du, was da hilft? - Hm?

(r�uspernd:) Wenn man dem Problem einen Namen gibt.

Ich hei� Milo.

Hallo, Milo.

Sagst du mir nicht, wie du hei�t?

Du kannst ja die Walli fragen.

Ah! Es w�r sch�n, wenn das unter uns bleibt.

Was? Die Burenwurst und der scharfe Senf?

(lachend:) Ja, das auch.

Sehn wir uns wieder?

Wenn ich dich immer einladen muss, geht das zu sehr ins Geld.

Dann zahl ich das n�chste Mal.

Der Wagen is tipptopp.

Der bereitet Freude.

Neue Reifen, das Pickerl is neu, und anspringen tut er auf Befehl.

Ein Gedicht!

Die Vorbesitzerin war a alte Dame, die war damit immer nur am Friedhof.

Die hat das Auto mehr geliebt als ihren Mann.

Ein absolutes Traumauto.

I w�rd es kaufen. I h�tt's selber gern.

Hallo, kann i helfen?

Hallo, san Sie wahnsinnig?

Hallo! - Das gibt's doch nicht!

Wo is das Zeug, das drinnen war? - I... Im M�ll.

Die Kiste hat ausg'schaut wie a Sauhaufen.

Hallo, wer san Sie �berhaupt?

Gn�dige F...

Darf ich fragen, was Sie hier suchen?

Hast du dir das auch gut �berlegt?

Die Frage h�tt ich mir von dir nicht erwartet.

Maria, ich bin pragmatisch.

Dein Sohn wird bald 18.

Dann kann er �ber sein Erbe verf�gen. - Ein Stundenhotel.

Na ja, mit all den Kameras?

Das hat sich schon herumgesprochen. - Oh. Schlecht.

Du wei�t, was das bedeutet? - Was?

Du wirst arbeiten gehen m�ssen.

Vom Schorschi is nicht viel zu erwarten,

und dann hast du noch ein Baby, f�r das keiner Alimente zahlt.

Der Georg zahlt so oder so nix.

Ich kann also nur gewinnen.

Und was willst du dann tun?

Ich hab mir das so vorgestellt:

Ich lerne �berraschend einen netten Mann kennen.

Wir verlieben uns und sind gl�cklich.

Das Baby is f�r ihn kein Problem, weil er schon immer eines wollte.

Und dann leben wir gl�cklich bis ans Ende unserer Tage.

Das klingt super.

Und gar nicht unrealistisch.

Vielleicht a bissl fad, aber das musst ja du wissen.

Es soll Leute geben, die das m�gen. * Beide lachen. *

* Maria seufzt. *

Schau einmal, da steht schon dein Name drauf, hm?

Hm?

Mhm.

Und dann mach'ma "tschack"!

Und da hamma's schon.

Ja. Und das geb'ma da hinein.

Oskar, kommst einmal her kurz?

Spatzl, pass auf.

Das is jetzt f�r den Onkel Doktor, damit er wei�, ob ihr gesund seids.

Das geht ganz schnell.

Hopp! - Aua!

Na geh! Das tut gar ned weh.

Doch. - Hm.

* Das Baby schreit. *

Hm? Is das gut?

Geh jetzt spielen.

* spannungsvolle Musik *

* Der Verk�ufer st�hnt. *

* sanfte Kl�nge *

Die hab i doch schon einmal g'sehen.

Die kenn i doch. Was macht die da?

Die putzt bei mir die Autos. - 'Sicher'.

Ja.

Au! Ah!

Sie k�nnen ... * Er st�hnt. *

* Scheppern * Oh Gott!

Schei�e!

Ah, was f�r ein Schei�, echt.

Gr�� Gott.

So trifft man sich wieder.

Sie putzen die Autos?

Ich helf nur aus. Ich ...

Haben Sie den wei�en Saab geputzt?

Saab? Saab? - Ja. Das wei�e Auto im Hof drau�en.

Einen wei�en Saab geputzt?

Da kann ich mich nicht erinnern.

Da war ein USB-Stick drinnen.

Ah so.

Wo is der?

Ich wei� nicht, ... - Ich hab die Schnauze voll.

Zuerst die bl�den Pudschedls, jetzt du. Also was is?

Der Stick! - Den Stick, ich hab ihn eh.

Da. Bitte.

* spannungsvolle Musik *

(Vanessa:) Ah ...

Der ...

'tschuldigung.

(schluchzend:) Wei�t du, was du getan hast?

Das war meine Lebensversicherung. - Entschuldige.

Das war meine letzte Chance.

Jetzt bin i im Arsch.

Endg�ltig.

* heitere Musik *

Na ...

* Er st�hnt. *

Komm, Papa.

* Bruno st�hnt. *

Das is ja kaputt.

Jetzt schau dir das an, Papa.

Na, lass'. Lass', das is hin, das is eh hin.

* Er st�hnt. * Lass'!

(Nico:) Das is nicht dein Ernst.

Der Hadi und der Schnitzler? - Doch.

- Also das wird immer �rger.

Jetzt lasst sich Hadi auf den Arsch ein.

Und was ham die vor? - Keine Ahnung, was die vorhaben.

Sie tun so, als w�ren sie beste Freunde.

- Die san so verlogen.

Typisch M�nner. - (lachend:) Du sagst es, S��e.

(k�nstlich:) Also ciao. Bussi. Baba.

* heitere Musik *

Alle k�nnen sich an die Hochzeit erinnern, nur ich nicht.

Nico hat gesagt, der Schnitzler hat Nein gesagt und is weggelaufen.

Lustig, die Nico war doch gar nicht dabei. - Was?

Beim Schuss samma runtergelaufen, dort war die Nico mit'm Pudschedl.

Die is zu sp�t 'kommen. - Echt?

Ja.

Interessant.

Na ja.

He. - He.

* Nico seufzt laut. *

Ich k�mmer mich um die Walli,

fahr jeden Tag zu ihr und schau nach ihr.

Und sie? Sie kriegt das ned einmal mit.

Im Gegenteil: I hab das G'f�hl, ich geh ihr auf die Nerven.

Was? Echt?

Ja.

Du Arme!

* Sie seufzt. *

Ich kann das grad nicht.

Mir is das alles zu viel. - Was?

(seufzend:) Alles.

Die Wohnsituation.

I mein, das is alles irrsinnig nett von dir, aber ...

Was willst du, Nico?

Ich mein, ... wenn das f�r dich nicht mehr so passt, dann ...

.. k�nnten wir es miteinander versuchen.

Also ... so richtig.

* melancholische Musik *

Nein, Toni.

Ich geh mich schnell duschen.

Willst du nicht, weil ich der Toni Kolaric bin

und kein Josef von Steinberg?

Der Joschi hat fr�her auch Indraczek g'hei�en, also beruhig dich.

Na, rot oder wei�?

Rot.

* Eine T�r geht auf und zu. *

* melancholische Musik *

Gibt's was zu feiern? Hab ich meinen Geburtstag verpasst?

Setz dich doch.

Ich wei� nicht, was sie hat.

Ich hab ein Lied im Radio geh�rt.

Und ich hab mir gedacht, das kann kein Zufall sein,

das muss Schicksal sein.

Da hab ich dir ein Punschkrapferl g'macht.

Aha. * Sie lacht. *

Das machst du sonst nur, wenn's dir schlecht geht, oder?

? Es ist so weit mit uns gekommen.

? Wir haben uns den Raum genommen.

? Es stockt uns schon der Atem.

Maria, was is los mit dir?

? Wir haben uns selbst verraten.

Bist du jetzt v�llig durchgeknallt? - ? Jetzt ist meine Zeit.

? Jetzt bin ich bereit.

? Heut hab ich die Kraft.

? Hab den Schritt geschafft.

? Ich lass dich gehen.

? Ich lass dich frei.

? Ich lass dich gehen.

? Es ist das Beste f�r uns zwei.

? Ich lass dich frei. * sanfte Musik *

? Ich lass dich gehen.

? Muss mir die Wahrheit eingestehen. * Die Musik wird dramatischer. *

? Die Angst zu gehen war ein Teil von mir.

? Doch ich bleib nicht stehen. Nein, ich bleib nicht hier.

? Mit Angst und Schmerz ist es jetzt vorbei.

? Jetzt bin ich frei, bin endlich frei.

? Ich lass dich gehen.

? Ich lass dich frei.

? Ich lass dich gehen.

? Es ist das Beste f�r uns zwei.

? Ich lass dich frei.

? Ich lass dich gehen.

? Muss mir die Wahrheit ...

? Muss dir die Wahrheit ...

? Muss uns die Wahrheit eingestehen. * Die Musik klingt aus. *

Georg, ich will die Scheidung.

Und ich h�tt's gern,

dass du so bald wie m�glich deinen Koffer packst und gehst.

Magst das nicht essen?

Is dir der Appetit vergangen? - Respekt, Maria.

Respekt.

* T�rsummer *

Ich muss es ihr endlich sagen. - Nico, bitte.

Warum tust du das f�r mich?

Warum sagst du nicht die Wahrheit? - Du wei�t, warum.

Ich hab das gar nicht verdient. - Schau, es war mein Fehler, ja?

Ohne mich w�rst du nie auf die Idee gekommen.

Wenn du der Steinberg die Wahrheit sagst,

machst du das alles nur noch schlimmer.

Ich werd dir das nie vergessen. Ich hab dich nicht verdient.

Ich sollte da sitzen. - Ja, das stimmt.

Wie meinst du das jetzt?

(leise:) Naa, naa. In Wahrheit solltest du da sitzen.

Du hast auf den Schnitzler geschossen.

Moment, ich WOLLTE auf den Schnitzler schie�en.

H�ttest du die Waffe nicht weggezogen,

h�tte es Walli nie erwischt.

Ist das jetzt meine Schuld? - Das hab ich nicht gesagt.

Du meinst es zu gut, und dann kommt Mist raus.

Mist? Ist das hier auch Mist? - Nein.

Dass ich hier sitz und sag, dass ich geschossen hab.

Soll ich eine Aussage machen und erz�hlen, wie's war?

Nein, bitte nicht. * Er lacht leise. *

Aber wir m�ssen einen klaren Kopf bewahren, wir m�ssen ...

Du machst das alles aus Liebe zu mir, oder?

Ja. Und weil ich dir da herinnen nicht davonrennen kann, wie letztens.

Bitte?

Weil ich dir so nicht davonrennen kann.

(lachend:) Weil die Scheibe zwischen uns is.

Ja. Das ... macht mir weniger Druck.

So f�hl ich mich irgendwie sicherer,

also mehr auf der sicheren Seite.

Oder rennst du mir davon, Nico? - Ich?

Rennst ... Rennst du mir davon?

Wartest du auf mich, bis ich drau�en bin, oder rennst du mir davon?

Oder ... Oder hast du schon einen anderen?

Nein. * Sie lacht leise. *

Hm ... Ich ... Ich ... Nein.

* Er seufzt. *

(Joachim:) Wo bleibt die Maklerin? - (Hadi:) Halb war ausgemacht.

Wie w�r's mit ... ahm ... "S & M Consulting"?

Das klingt nach Sadomaso. - Ich wollte Sie zuerst nennen.

Dann eben "M & S Consulting". - Das klingt auch beschissen.

Wie w�r's mit "Schnitzler & Melzer Consulting und Development GmbH"?

Das klingt noch beschissener!

Oder "Melzer & Schnitzler International Power Communications".

Darunter kann sich keiner was vorstellen.

Das is ja Sinn und Zweck der Sache.

Wei�t du, was genau wir tun werden? - Naa.

Na eben. - Ja, halt ... Lobbying.

Aber sollen wir das so nennen?

"Achim und Hadi: Wir bestechen, andere sitzen."

Dann gleich "Freunderlwirtschaft" oder "Lobbyisten GmbH".

Ja, danke. Ich hab's verstanden.

Was soll die H�tte kosten? - 6.000 netto.

Im Monat? - Na, was hast du 'glaubt?

(Hadi:) Geh bitte!

Vielleicht is das eine Schnapsidee.

Wir sind ein rotes Tuch.

Keiner will mit uns arbeiten. - Du meinst mit mir.

Auch. Ja.

Und warum willst du's dann?

Was erhoffst du dir davon?

Ich wart drauf, dass du einen Fehler machst,

und dann schlag ich zu.

Schnapp-schnapp, macht das Krokodil.

Und weg is der Kasperl. - Krawutzi-Kaputzi!

Da freuen sich die Kinder und klatschen in die H�nd.

* Hadi lacht. * Was is? Gemma was trinken?

Ja, sicher. - Herr Melzer!

Der Kasperl gewinnt. - Herr Melzer!

Aber nur im Theater. - Ah so!

Ja. * Beide lachen. *

I hab verstanden.

Ich verzeihe dir. Vielleicht kriegst du deine Tage.

Ich wei� nicht, was mit euch Frauen da alles passiert.

Aber es is sicher nicht leicht.

Dann der Stress mit dem Baby.

Und unsere schlechte Finanzsituation.

Aber daran arbeite ich, das kannst mir glauben.

Da kann's zu �bersprungshandlungen kommen.

Ich wollt dir nur sagen, ich bin kein Unmensch.

Ich versteh das und ich verzeihe dir.

Was is das?

* heitere Kl�nge * Das is jetzt aber nicht dein Ernst.

Das is jetzt aber nicht dein Ernst!

"Sehr geehrter Herr Schneider ..."

".. dass ich rechtsfreundlich vertrete ..."

" .. Ehescheidung anzustreben."

* spannungsvolle Musik *

Ach so!

So is das also. Beim Anwalt warst du auch schon?

Ausgerechnet bei der Tina, der Schlange?

Spinnst du? Wer soll das bezahlen? - Du.

Ich? Sicher nicht! - Scht! Der Kleine will schlafen.

Der Kleine ... Der Kleine ...

Unser Kind.

Wir haben die gemeinsame Obsorge.

Bei einer Scheidung hab ich ein Recht auf ihn.

Aber das willst du doch gar nicht. - Hm. Wer sagt denn das?

* Der Kleine brabbelt. *

Na, komm her! Na, komm zum Papa!

Georg?

Na ja, wer wei�?

Wom�glich hab ich ein Herz. - Das glaub ich nicht.

Wenn's sein muss, hab ich eins.

Wenn's mir hilft, dir das Leben schwerzumachen, werd ich's tun.

Ich wei�, was du vorhast. Du willst zu deinem Neger.

Man sagt "Mensch mit afroamerikanischem Hintergrund".

Das is mir so schei�egal.

Ich bin politisch nicht korrekt, aber du moralisch genauso wenig.

Ich lass dich nicht mit dem Kind und dem Arschloch verschwinden.

Wir werden ja sehen, wer die besseren Karten hat.

Du willst Krieg? - Nein. Ich will nur meinen Frieden.

* Der Kleine brabbelt. *

Es tut mir leid.

Aber den gibt's nur �ber meine Leiche.

Aber darin hast du schon �bung.

* spannungsvolle Kl�nge *

Du willst mir meine Frau wegnehmen, du Stinker? Du?

Ja.

Komm ihr einmal noch zu nahe, und ich mach dich fertig.

Lass dich nicht mehr blicken!

Verstehst? Hast du das g'h�...

Behalt deine Frau.

Aber ich bin sein Vater.

Ich hab ein Recht, ihn zu sehen.

Und das wirst du auch nicht verhindern.

(leise:) Di mach i fertig, du ... du Neger.

Und die anderen Arschl�cher gleich dazu.

(etwas lauter:) Feigling!

(TV:) "Wir machen, was wir am liebsten machen."

Was willst du hier?

Dich ausheulen? - Du musst was f�r mich tun.

Muss ich? - Du musst diese Nummer anrufen.

Und du musst das hier sagen. - Aha.

Was? - Umsonst is der Tod.

Und der kostet das Leben.

(TV:) "Und das sind unsere weiteren Themen."

(lachend:) Naa. Bitte!

* spannungsvolle Musik *

Komm, Papa. Mach die T�r zu, bitte!

* Musik *

"Du gehst mir nicht aus dem Kopf."

"K�nnen wir uns wiedersehen?"

"Heute um 15 Uhr im Hotel Petticoat, Zimmer 29."

"Ich erwarte dich dort." * Sie atmet laut. *

Was is? Tust wieder tr�umen?

Fahr'ma!

Papa, i glaub, mir geht's ned gut.

Vielleicht war das z' viel f�r mi. - Was hei�t das? Du fahrst ned mit?

Soll i dem Buben das mit dem Kugelschreiber allein beichten?

Mir is schlecht.

I muss mi niederlegen. * Er brummt genervt. *

Geh her!

* Sie schreien beide auf. *

Der Schl�ssel steckt.

I glaub, i leg mi gleich nieder.

Baba.

Pfiat di.

Wir machen vorerst nur Visitenkarten.

Und wir arbeiten zu Hause.

Gemeinsame Abh�ngigkeiten sind nicht gut, wenn man einander misstraut?

Was? DU misstraust MIR?

Warum? Hab ich wen um'bracht?

Willst mich erpressen? - Hei� ich Georg?

Ich will von dir nur eines: profitieren.

Ich bin ziemlich am Boden. Ja.

In der Not geht die Fliege zum Teufel.

Schnapp. Schnapp. - So is es.

Wie w�r's, wenn wir mit unserem alten Spezi reden?

Mit Berndi, dem Bundeskanzler?

Dieter West, dem Mann von der Presse.

Der wei� immer, wo ein Gesch�ft schlummert.

Das is eine sehr gute Idee, Herr Schnitzler.

* Musik, T�rsummer *

Eigentlich sollt man so was wie di �berfahren. Das w�r ned schlecht.

Was willst denn? - Wir m�ssen reden.

I w�sst ned, was.

Wieso wei�t du, dass i herkomm? - I war im G'f�ngnis. Wegen dem J�rg.

Dienstag zwischen 14 und 15 Uhr is Besuchszeit.

Herr Pudschedl, ich glaub, Ihre Frau verarscht Sie.

Was soll denn der Bl�dsinn?

Der Autoverk�ufer hat g'sagt, er hat sie mit einem Mann g'sehen.

Mit dem hat sie geturtelt. - Die Mama kennt kane M�nner.

Ah so? Sicher?

Das hat er im Auto g'funden.

Das is ja heut. - Deswegen sag ich Ihnen das.

Von Mann zu Mann.

Die is krank daheim.

Die tut so was ned. - Na ja.

Machts euch das untereinander aus.

Das geht mich auch nix an.

Ts, in was f�r einer Welt leb'ma eigentlich?

Du willst einen Keil zwischen uns treiben.

Wer pudert schon meine Alte? Das tu ned einmal i!

* Sie keucht. *

Hallo.

Sch�n, dich zu sehn.

Ich hab mich schon frisch gemacht.

(winselnd:) Ha?

Oh, ah ...

* Sie lacht nerv�s. *

Ich hab einen ganz anderen erwartet.

15 Uhr. - Aha.

Zimmer 29. - Aha.

Du hast angerufen. - Ich?

Keine Sorge.

Ich bei�e nur, wenn du das willst. - Bei�en?

Komm. Entspann dich einfach.

Huhuhuhu.

Genie� es. - Huhuhuhu. Hu hu hu. Hu. Hu.

Sie sind wohl im falschen Zimmer. - Ah ... Papa. Ah ...

Papa, i hab ... - Du ... Sau, du!

* Sie schreit auf. *

* Bruno st�hnt. *

Au!

Na, Probleme? - Papa!

* Bruno lacht, Franziska wimmert. * Papa, nicht!

* Sie kreischt. *

Was hast du mit 'm Papa g'macht?

Papa?

Papa! * Sie wimmert. *

Ah! Papa!

"Hilfe! Hilfe!"

Herr Steiner?

Rufen S' a Rettung.

Da hat's einer �bertrieben. - "Papa."

Untertitel: BTI Studios im Auftrag des ORF, 2018

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