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Original subtitles

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Graf Sinistre.

Geboren 1588.

Verurteilt dazu, für seine berüchtigten

und barbarischen Verbrechen,

lebendig begraben zu werden.

Wenn dein Auge böse ist,

so ist auch dein Leib verdunkelt.

Guapa.

Komm Tania, schnell.

Trinken und esst!

Kommt, stoßt auf Tania an.

Tania. Tania. - Tania.

Komm, Tania.

Bruno.

Gemäß unseren Gesetzen vereinigt euch euer Blut zu Eheleuten.

Tania! Geliebte...

Sinistre. Sinistre.

Tötet ihn! Tötet ihn!

Der böse Blick, der Fluch von Sinistre.

Nein. Warum du?

Erwache.

Erwache aus deinem Schlaf.

Fühl die Macht, die dich zu mir führt.

Keine Macht im Himmel oder auf der Erde

kann das Symbol des Sinistre zerstören.

Dieser Talisman, der mich über alles erhebt.

Komm.

Du bist meine auserwählte Braut.

Du wirst mir folgen, bis zum Ende der Zeit.

Sie hätten ihm kein Zimmer anbieten dürfen, Bouvier.

Dieser schlimme Sturm letzte Nacht...

Die Straße war blockiert, ich musste ihm Unterschlupf gewähren.

Ich fühle mich besser, wenn er wieder fort ist.

Und Mademoiselle Braun?

Sie verlässt uns heute Abend.

Würden Sie mich bitte entschuldigen, ich habe noch zu tun.

Ist der Wagen nun in Ordnung? - Ja, brummt wie eine Rakete.

Du hast ein gutes Mittagessen verpasst.

Was ist das? - Wir wollen im Dorf eine Höhle erkunden.

Madeleine meint, die wäre ganz interessant.

Oh, Keith, wirf die doch bitte in den Briefkasten.

Postkarten überall wo wir anhalten.

Das sind immer noch dieselben, die du in Marseille nicht eingeworfen hast.

Touché. Entschuldigt.

- Dave! - Dein Wagen klingt wieder ganz gesund.

Ja, aber ich habe auch lange genug gebraucht.

Wurde aber auch Zeit. Der Tag ist fast rum. Wo warst du denn?

Zuviel gegessen.

Und Keith, bitte seid vorsichtig.

Na komm. Spiel nicht die Aushilfsmama.

Nun siehst du, was passiert, wenn du mit deiner älteren Schwester reist.

Mach dir keine Sorgen. - Bis bald dann.

Bis bald. - Bye.

Monsieur Baxter, Pardon, aber wann möchten Sie abreisen?

Wieso? Wollen Sie mich loswerden? - Nein, nein, nein, nein, natürlich nicht.

Wir wollen uns nur noch was umsehen, also morgen wahrscheinlich.

Merci, Monsieur. - Hallo!

Hallo Madeleine. Fertig mit packen?

Fast, ich brauch nur etwas frische Luft, ich bin erschöpft.

Ich brauche Entspannung. - Möchtest du was trinken?

Oh, die beste Idee des Tages.

Ich rufe den Kellner, Monsieur. - Wir sind auf der Terrasse.

Die ganzen Sachen, die ich gekauft habe, türmen sich nun.

Reise mit leichtem Gepäck, mein Motto. - Ganz meine Meinung.

Die Kletterausrüstung der Jungs wiegt fast eine Tonne.

Wie ist das hier mit den Höhlen, Madeleine? Hast du sie gesehen?

Oh, Schätzchen,

kannst du dir vorstellen, wie ich auf allen Vieren unter der Erde rumkrieche?

Ich habe lieber meine Ruhe. - Die bekommst du hier sicher.

Meiner Meinung könnte es hier etwas lebhafter sein.

Und damit meinen Zufluchtsort verraten? Ganz genau.

Wir wollen hier keine Touristenflut haben,

Grauenvoller Gedanke. Ich hätte gern einen doppelten Wodka.

Für mich einen Cognac, bitte. - Scotch mit Soda.

Sagt der Junge auch mal was?

Er mag keine Fremden.

Das gilt auch für die Dorfbewohner. - Es braucht Zeit, sie kennenzulernen.

Und morgen London. Ein Jammer, dass ich weg muss.

Ausgerechnet heute Abend, aber die Geschäfte rufen halt.

Warum? Was gibt es denn heute Abend so Besonderes?

Es ist Allerseelen.

Eine große religiöse Feier.

Das müsst ihr sehen. - Was passiert da?

Das werdet ihr sehen, aber ich verspreche euch, dass es besonders ist.

Hoffentlich sind die Jungs bald zurück, sie hassen es, irgendwas zu verpassen.

Alles Okay, Keith? - Ja. Okay.

Paul, sieh mal hier.

Anne, was ist denn? - Faszinierend.

Ich habe es euch ja gesagt. Es ist fabelhaft für eine Geschichte.

Vor allem, dass was noch kommt. - Oh? Was denn?

Sie gehen runter zum Friedhof, zum Ritual.

Das musst du sehen, Paul.

Die Atmosphäre ist wirklich gruselig. Du weißt schon, Ghoule und Hexen.

Jetzt geht dir deine Fantasie aber mit dir durch.

Es ist irgendwie rührend.

Sie stellen Kerzen auf die Grabstellen ihrer toten Verwandten.

Und in sämtlichen Fenstern ihrer Häuser brennen auch welche.

Sie sollen den Weg für die zurückkehrenden Seelen beleuchten,

die angeblich zu Allerseelen wieder auferstehen.

Das müsst ihr sehen. - Möchtest du?

Ja, gerne. - Gut, ich hole meinen Mantel.

Bring meinen auch bitte mit. - Das wird mein Taxi sein.

Gut, das war es dann wohl.

Gerade lernt man sich kennen und schon muss man wieder Abschied nehmen.

Ruf mich bitte an, wenn du wieder zurück bist.

Mach ich. - Paul, du hast meine Nummer.

Vergiss nicht, mich anzurufen. - Okay.

Und grüßt bitte die Jungs von mir. - Natürlich.

Ist dir kalt? - Nein, es ist nichts.

Da ist jemand über dein Grab gegangen.

So sagt man doch, nicht wahr?

Bis bald, macht's gut! - Bis bald.

Bist du fertig?

Alles klar. - Dann los.

Keith?

Keith!

Paul? Lass uns nicht weiter gehen.

Warum, was ist? - Komm, wir gehen zurück.

Nein, nein, nein, warte. Ich will sehen, was da unten passiert.

Paul! Paul.

Was ist los? - Geht.

Gehen Sie nicht weiter. Lassen Sie ihre Seelen ruhen.

Es ist zu spät.

Der Schwarze Tod liegt über euch.

Der böse Blick. - Was soll der Blödsinn?

Nicht kann Sie vor dem Bösen beschützen

und denen, die ihm folgen.

Bring mich weg, Paul. - Lass dir doch keine Angst einjagen.

Bitte, komm. - Es ist zu spät.

Sinistre, der Teufel der Dunkelheit.

Jemand, der Ihnen Nahe steht, den Sie lieben.

Der Schwarze Tod hat ihn ereilt.

Paul, Keith. - Komm.

Warte hier.

Ich fürchte, ich kann nichts mehr für ihn tun.

Er ist tot.

Oh, Paul.

Höchst bedauerlich, aber es geschah auf ihr eigenes Risiko.

Wenn sie mich um Erlaubnis gefragt hätten, dann...

...hätten Sie abgelehnt? - Natürlich.

Diese unvorsichtigen jungen Leute. Es ist einfach zu gefährlich.

Warum ist die Höhle dann nicht abgesperrt?

Warum keine Warnschilder? - Hätte sie das aufgehalten?

Die Menschen aus dem Dorf gehen nicht dahin. Sie wissen es besser.

Was ist mit dem anderen Jungen, Dave? Er muss noch unten sein.

Monsieur, man hat Ihnen bereits gesagt, dass er von den Felsen erschlagen wurde.

Es ist unmöglich, dass er noch am Leben ist.

Sie unternehmen also nichts?

Wir haben getan, was wir konnten, mehr können wir nicht tun.

Bitte sorgen Sie dafür, dass die Schwester des Jungen morgen in mein Büro kommt.

Da sind ein paar Papiere zu unterzeichnen, notwendige Formalitäten.

Sie verstehen. - Inspektor, der Doktor...

Der Doktor hat seinen Bericht abgeliefert, ich werde ihn morgen der Dame geben.

Vielleicht gehen Sie jetzt wieder zum Gasthof zurück, Monsieur.

Ich glaube nicht, dass es Ärger geben wird.

Kommen Sie, meine Liebe. Sie sind nicht allein.

Wenn ich nur etwas tun könnte, um Ihren Schmerz zu lindern.

Es ist nur... Es ist genau so eingetreten, wie sie gesagt hat.

Die Warnung. - Warnung?

Von einer Zigeunerin - Das ist doch Blödsinn.

Sie können doch... - Sie sah es!

Das Zeichen des Schwarzen Todes.

Sie sagte etwas von einem Bösen und denen, die ihm folgen.

Ich weiß, es kling verrückt... - Vergessen Sie diese Geschichte.

Zigeuner erzählen viele Geschichten. - Aber es ist passiert.

Aber Sie können so was nicht in Verbindung mit dieser Tragödie setzen.

Es war ein Zufall. Ein tragischer, aber...

Es bleibt nur zu bedauern, dass wir nicht mehr tun konnten.

Wir hörten die beiden schreien, doch als wir da waren...

Ja, ich weiß. Ich weiß... - Bitte.

Ich möchte Ihnen helfen, wieder glücklich zu werden.

Wie geht es Miss Forrest?

Ich weiß nicht, sie ist nicht hier. - Wie meinen Sie das?

Ich war nur kurz weg, und als ich wieder kam, war sie verschwunden.

Vielleicht ist sie auf ihrem Zimmer?

Natürlich, ich sagte ihr, sie solle sich ausruhen.

Ich werde mal nach ihr sehen.

Vielleicht macht Sie die frische Luft müde.

Es ist so still.

So totenstill.

Ebenso friedlich.

Es ist etwas merkwürdig hier. Ich fühle es, da ist ein...

Da ist ein Duft, ein süßlicher Duft, der mich an den Tod erinnert.

Als mein Vater starb,

roch es in dem Raum, in dem er lag, genau so.

Sie müssen versuchen, diese Dinge so schnell wie möglich zu vergessen.

Es ist so kalt geworden, meine Hände sind wie Eis.

Vielleicht sollten wir gehen.

Ja, gleich.

Anne?

Anne!

Bonjour, Bouvier. - Ah, Bonjour, Monsieur Inspektor.

Scheint ein schöner Tag zu sein. - Ja, ein schöner Tag, in der Tat.

Ich glaube, Monsieur Baxter erwartet mich. - Ich sag es ihm.

Möchten Sie vielleicht einen Kaffee?

Schwarz oder mit Milch?

Exzellente Idee, Bouvier. Bitte Schwarz.

Oui, Monsieur. - Ah, Bonjour, Monsieur.

Sie wollten mich sehen? - Guten Morgen.

Sehen Sie, Inspektor... - Sollen wir...

Ich wollte noch mal über gestern reden. - Alles zu seiner Zeit, bitte.

Bitte setzen Sie sich. Zuerst trinken wir mal einen Kaffee.

Bitte Inspektor, lassen Sie uns keine Zeit verschwenden.

Eigenartig. Ihr Angelsachsen steht doch in dem Ruf, so ruhig, so unterkühlt zu sein.

Und wir Franzosen seien immer so "Puff, Puff, Puff", aber das ist nicht so.

Eine Frau ist verschwunden, wie soll ich da ruhig bleiben?

Kommen Sie. Gerade hier sollten wir ruhig und vernünftig bleiben.

Sie ist verschwunden, wie soll man denn da ruhig bleiben?

Ich weiß, wir sind ja auch nicht untätig. Meine Männer suchen sie ja.

Die ganze Nacht wurde nach ihr gesucht.

Monsieurs. - Danke, Bouvier.

Möchten Sie auch was? - Nein, danke.

Gibt es etwas, dass ich vielleicht tun könnte?

Exzellente Croissants, frisch und heiß.

Wollen Sie wirklich nichts?

Danke, Bouvier.

Bitte Monsieur.

Sagten Sie nicht, Sie hätten einen Schrei gehört?

Ja. - Sind Sie sich sicher?

Ja, es klang wie ein Schrei.

Es klang wie ein Schrei.

Sie können sich also auch geirrt haben?

Möglich.

Ich hörte, Sie sind Schriftsteller, Monsieur.

Ja.

Was schreiben Sie denn, Sachbücher oder Romane?

Wollen Sie damit etwa sagen, dass ich mir alles nur einbilde?

Da war doch noch ein Mann mit seiner Frau.

Vielleicht ist sie mit ihnen abgereist?

Inspektor, ihre Kleider sind immer noch auf ihrem Zimmer.

Ja.

Ich verstehe.

Nun, Miss Forrest...

War sie nicht sehr bestürzt über den Unfall ihres Bruders?

Was denken Sie denn? Es war ein furchtbarer Schock.

Worauf wollen Sie hinaus?

Hallo?

Es ist für Sie, Monsieur Inspektor.

Danke. Sie entschuldigen.

Hallo? Hier Inspektor Malin.

Ah, ich verstehe.

Miss Forrest. Verstehe.

Bitte kümmern Sie sich darum, ich komme sofort hin.

Monsieur, ihre Leiche wurde im See gefunden.

Sie nahm sich wohl das Leben. - Das glaube ich nicht.

Ich muss gehen. - Gut, ich komme mit Ihnen.

Nein, werden Sie nicht. - Sie war eine gute Freundin.

Ich besteh darauf. - Und ich darauf, dass Sie hier bleiben.

Dies betrifft nur die Polizei. - Aber Inspektor...

Sie hören von mir, wenn ich meinen Bericht abgeschlossen habe.

Bonjour, Monsieur.

Es tut mir leid, Monsieur.

Entschuldigung Monsieur.

Ich wollte Sie nicht wecken, aber da ist jemand für Sie.

Ich weiß, es ist spät, aber... - Ich komme sofort runter.

Ihr Bett, Monsieur... Ich kümmere mich darum.

Oh, guten Abend.

Entschuldigen Sie, dass ich so spät noch störe...

aber ich wollte Ihnen mein Beileid versichern.

Meine Frau ist... Sie ist sehr verstört.

Wenn sie sie nur nicht allein gelassen hätte...

Bitte, sie trifft keinerlei Schuld.

Wenn ich irgendetwas für Sie tun kann, dann brauchen Sie es nur zu sagen.

Wissen Sie, die Menschen im Dorf...

Das Dorf? Was meinen Sie damit? Ich verstehe Sie nicht, Monsieur.

Die Leute haben vor etwas Angst.

Oh, Monsieur, das ist pure Einbildung.

Sie sahen doch, wie sie von der Höhle weggerannt sind.

Monsieur, Sie sind ein intelligenter Mensch.

Das hier sind einfache Leute.

Der Aberglaube, die Feierlichkeiten letzte Nacht...

Nehmen Sie das nicht so ernst, Monsieur. - Aber diese Zigeunerin...

Würden Sie in Ihrem Land diesen Unsinn denn glauben?

Ich kann verstehen, wie Ihnen zumute ist, aber vergessen Sie es.

Irgendwas ist da komisch und das werde ich beweisen.

Beweisen? Wie wollen Sie das, Monsieur?

Ich hole ein zweites medizinisches Gutachten ein.

Ich lasse die beiden Leichen nach England überführen

und lasse sie obduzieren. - Das ist lächerlich, Monsieur.

Möglich. Aber ich habe nun mal dieses Gefühl und ich will sicher gehen.

Da ist noch etwas. - Noch etwas?

Sie wollten gerade etwas sagen.

Eine sehr schöne Arbeit. - Seien Sie bitte vorsichtig.

Oh, tut mir leid, ich...

Nur ein kleines Spielzeug, Monsieur. - Ein Spielzeug?

Damit hätte ich Sie töten können.

Das bezweifele ich.

Was wollten Sie mir noch sagen?

Dieses Wappen...

Oh, das hat keine Bedeutung. Nur ein altes Stück.

Haben Sie es früher schon mal gesehen?

Nein, nein, es interessierte mich nur, weiter nichts.

Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ich muss früh aufstehen.

Ich fahre morgen zurück nach England, also leben Sie wohl, Monsieur.

Nein. Ich habe das Gefühl, dass wir uns noch einmal begegnen werden.

Ja, vielleicht.

Dessen bin ich mir sicher.

Aber das nächste Mal unter etwas glücklicheren Umständen.

Monsieur.

Sinistre! Sinistre!

Sinistre! Sinistre!

Wir warten auf deine Befehle!

Ich, Sinistre...

Herr über die lebenden Toten,

frage all die, die noch auferstehen wollen,

von nah und fern...

ob sie den Teufeln der Finsternis Treue schwören.

Wir folgen dir, oh Meister.

Wir sind deine Sklaven.

Wir werden gehorchen ohne zu fragen.

All jene...

die ihre Gefolgschaft nicht leisten wollen...

werden verstoßen werden.

Die Fremden, die uns bloßstellen wollen,

werden niedergeschlagen werden.

Wir werden ihren Platz einnehmen.

Der Talisman, das kraftvolle Symbol, das uns beschützt...

muss wiederbeschafft werden.

Mein Herr Sinistre.

Meister, erwähle mich, ich flehe dich an.

Du...

die du unser Symbol geschändet hast...

du musst untergehen.

Ich muss dir sagen, Madeleine, ich bin einfach nicht zufrieden.

Paul, ich weiß ja, wie du dich fühlst, aber warum machst du dir diese Arbeit?

Um eindeutig zu beweisen, dass ich recht habe.

Aber der Arztbericht, meinst du nicht, dass er ausreicht?

Der reicht mir nicht.

Und wenn nun die Autopsie beweist, dass du Unrecht hast?

Gut, dann habe ich viel Lärm um nichts gemacht.

Und Annes Familie? Denkst du auch an deren Gefühle?

Familie...

Ein Onkel in Kanada, den sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat.

Gut, wenn du die Sache unbedingt auf die Spitze treiben willst...

Ja, das muss ich, für meinen Seelenfrieden.

Bitte, du musst es ja wissen.

Glaub mir, Madeleine, ich hoffe ich habe Unrecht.

Tut mir leid, wenn ich etwas ungehalten bin.

Ist schon gut, ich verstehe das.

Und ruf mich sofort an, wenn du etwas Neues weißt.

Bis dann, Paul. - Bis dann.

Doktor, Mr. Baxter möchte Sie sprechen.

Willkommen im Zoo. - Hallo Bob.

Entschuldige, dass du den Weg hier runter kommen musstest.

Du klangst sehr besorgt am Telefon.

Verwirrt passt wohl besser. - Was ist denn los?

Entschuldige, wenn ich weiter arbeite. - Oh, mach ruhig weiter.

Entschuldige, wenn ich dich störe, aber ich muss einfach mit dir reden.

Okay. Erzähl.

Auf deinen Reisen sind dir doch sicher viele abergläubische Menschen begegnet.

Sehr oft. - Ich meine nicht primitive Eingeborene.

Weißt du, man muss keinen Lendenschurz tragen

oder eine Trommel schlagen, um primitiv zu sein.

Mit dem Aberglauben ist es ähnlich.

Gehst du unter einer Leiter durch?

Nein. - Aberglauben.

Vielleicht ist Aberglauben das falsche Wort.

Wie ist es mit dem Übernatürlichen?

Gut, man sagt ja "Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde..." et cetera, et cetera.

Das Außerirdische hat die Wissenschaft nur sehr oberflächlich angekratzt.

Wir müssen uns hier mehr auf Psychologie als auf greifbare Beweise verlassen.

Nehmen wir die Hexerei. Jeder weiß, dass diese im Mittelalter ihr Ende fand.

Oh, glaubst du das?

Weißt du, wann der letzte Hexenprozess stattgefunden hat?

1926. In Frankreich.

Vor einigen Jahren gab es in New York einen weiteren Fall.

Ein Mann stellte einen Kerl ein, der angeblich den bösen Blick hatte.

Er sollte den Leuten, die unter ihm arbeiteten, Angst einjagen.

Oh, ich weiß, es klingt verrückt, entspricht aber der Wahrheit.

Nimm nur mal meine Arbeit hier.

Schlangengift und seine Wirkung auf Tiere.

Gift um Menschen zu heilen.

Wäre ich im Urwald, dann wäre ich Medizinmann, richtig?

Was ist mit den Särgen? Die können nicht einfach verschwinden.

Also wird sie jemand gestohlen haben.

Würde ich raten, dann tippe ich, dass irgendjemand

nicht wollte, dass diese Leichen obduziert werden.

Ja, das denke ich auch.

Sympathischer wäre mir allerdings ein anderer Grund.

Was hat denn überhaupt zuerst deinen Verdacht erregt?

Die Zigeunerin. Sie hat es vorausgesagt.

Von Wahrsagerei versteh ich nichts.

Richtige Beweise hast du nicht, was? - Nein.

Die Polizei wird für den Schwarzen Tod und bösen Blicken nichts übrig haben.

Die halten mich für wahnsinnig. - Was ist mit diesem Medaillon?

Hast du es dabei? - Ja.

Da muss natürlich kein Zusammenhang bestehen.

An deiner Stelle hätte ich es abgegeben.

Ich dachte eben, es hat irgendwas damit zu tun.

Ja, das könnte möglich sein.

Da ist dein böser Blick. - Ja?

Diese Schlange oder was das hier ist. Komm mal mit.

Wenn sie ihr Opfer einfangen will, dann hypnotisiert sie es.

Sie bannt es mit ihrem Blick, so dass es sich nicht bewegen kann

und dann schlägt sie zu.

Hier haben wir die Fledermaus.

In vielen Ländern werden ihr okkulte Kräfte nachgesagt.

Was, den Dingern da? - Mmh.

Die sehen doch völlig harmlos aus.

Sie übertragen Tollwut, weißt du.

Oh, die nicht, keine Sorge.

Was meinst du, Bob. Glaubst du, da ist was dran?

Gut, du willst etwas Konkretes, bevor du zur Polizei gehst.

Gibt es denn sonst niemanden, der dir weiterhelfen kann?

Vielleicht jemand der das Dorf kennt?

Da wär Madeleine Braun. Sie war da schon oft im Urlaub.

Na, worauf wartest du dann noch? Nichts wie hin zu ihr.

Madeleine, glaubst du wirklich, dass es Leute gibt, die so was kaufen?

Schau dir das nur an. - Du wirst überrascht sein.

Ich kenne meine amerikanischen Touristen.

Die müssen ja ziemlich neben der Spur sein.

Stell es bitte dahin.

Hallo. Hier Odd Spot.

Paul! - Hey, Madeleine.

Wo soll denn das hin? - Oh, warte mal kurz, ja?

Karen, sei ein Engel und hilf Derek ein bisschen.

Entschuldige, sicher. - Stellt es dahinten rein.

Entschuldige Paul.

Ja, darüber habe ich gelesen.

Gestern habe ich versucht, dich zu erreichen.

Oh, tut mir leid, ich habe keine Zeit...

Ich habe irrsinnig viel zu tun, hat das nicht noch Zeit?

Ich wollte mit dir über das Dorf in der Brittanie reden.

Du warst doch schon oft da,

ich hoffte, du kannst mir etwas darüber erzählen.

Na, irgendetwas.

Nein, nein, nein, das hat nichts mit der Polizei zu tun.

Ich habe mit einem Freund gesprochen, im Rayburn Labor.

Er glaubt, ich hätte eine Spur. - Oh, mein Bester.

Du verrennst dich da in eine Sache, die völlig aus der Luft gegriffen ist.

Aber wenn du denkst, dass ich dir irgendwie helfen kann...

Hör zu, komm doch einfach heute Abend her.

Gegen 9:30 Uhr?

Gut, bestens. Danke, Madeleine.

Hallo, Mr. Baxter. - Ja?

Guten Morgen. Ich bin Inspektor Hardwick, Scotland Yard.

Ich würde mich gerne mit Ihnen unterhalten.

Ja, sicher, kommen Sie rein.

Danke.

Scotland Yard also. Und du hast nichts von der Autopsie erwähnt?

Na, warum denn? Ich habe nichts, außer einer Ahnung.

Sie sagten, der Besuch wäre nur Routine.

Sie wussten auch nicht, wie und warum die Särge verschwunden sind.

Ich war heute nicht untätig und habe ein paar Nachforschungen angestellt.

Ich habe den Nachmittag im britischen Museum verbracht.

Wenn du mal Langeweile hast, dann empfehle ich dir die North-Bibliothek.

Was hast du herausgefunden?

Hier ist es: Ein Talisman, dein Medaillon.

Talisman: Ein Objekt, dem übernatürlich Kräfte zugeschrieben werden.

Siehe auch "Rituelle Magie" oder "Die Kunst im Umgang mit Geistern".

In einem Wort: Geisterbeschwörung oder Hexerei.

Die Anrufung von Seelen aus einer anderen Welt.

Allerseelen.

Übrigens, weißt du, warum der Bräutigam seine Braut über die Schwelle trägt?

Nein.

Weil die Tür angeblich die Stelle war, an der sich Teufel und Geister trafen.

Das nur nebenbei, falls es dich interessiert.

Nun, wo war ich? Ach ja...

Hexerei. - Schwarze Magie?

Nein, das ist kein Straftatbestand seit 1736.

Aber letztes Jahr gab es noch viel Aufsehen hier in England,

wegen einiger mysteriöser Rituale.

Gräber wurden geöffnet, Leichen verschwanden.

Wie auch immer, es ist alles hier.

Ich hoffe, du kommst damit und mit der Hilfe von Madeleine weiter.

Oh, das hätte ich fast vergessen. Ich geh dann besser mal.

Gut, vielen Dank für deine Arbeit.

Es war irgendwie ein Augenöffner, wenn auch einer der bösen Sorte.

Nun zurück zum Bunsenbrenner.

Bye, Bob. - Bis dann, Paul.

Seid alle mal still. Ruhe, alle mal ruhig.

Darf ich euch Karen vorstellen, meine neue Angestellte.

Du wirst schon rausfinden, wer wer ist.

Namen kann man sich ja so schwer merken.

Derek. Nimm die einfach was zu trinken,

und misch dich etwas unters Volk. - Okay.

Hi, Karen. - Hallo, Derek.

Oh, sehr niedlich. - Vorsicht.

Na los, meine Liebe, amüsier dich.

Was darf es denn sein? - Wodka.

Voll im Trend? - Voll im Trend? Das ist sie wohl!

Willkommen auf dem Elefantenfriedhof, meine Liebe.

Es wird Zeit, dass ein paar von denen auf die Weide getrieben werden.

Und? - Ein Modell, oder?

Wie alt ist sie? Ist so schwer zu sagen, wegen der Brille.

Sie ist gerade erst 20 geworden.

Sicher schon öfters.

Na, meine Liebe, wer wird denn da gleich zickig?

Oh, Schätzchen!

Madeleine, ich dachte... - Du weißt doch, wie das ist.

Plötzlich war der Laden voll.

Ich habe dich angerufen, aber niemand ging ran.

Oh, entspann dich mal, das tut dir auch mal gut.

Wir werden uns morgen mal unterhalten.

Ich denke, ich gehe mal. - Nein, kommt nicht in Frage.

Karen? Karen?

Ich möchte dir Paul vorstellen. Sei ein Engel,

kümmer dich um ihn, er braucht Aufheiterung. - Hallo.

Hallo. - Bis dann, ihr zwei. Viel Spaß.

Colonel? Kommen Sie.

Nun, Sie haben die Dame gehört. - Ja, das habe ich.

Ich würde sagen, zu Anfang einen Drink.

Sie scheinen einen zu brauchen.

Wohl mehr als einen. - Wird schon keiner mitzählen.

Hey, der Mann kann ja lächeln.

Liegt das an mir? Oder an Johnny Walker?

Nein, nein, das erstere stimmt, das zweite nicht.

Canadian Club. - Immerhin fühlen Sie sich sichtbar besser.

Ich wundere mich, dass Sie durch die Dinger da was sehen können.

Was soll diese Geheimnistuerei? - Das gehört zu meinem Image.

Ich möchte dem Menschen, mit dem ich rede in die Augen schauen können.

Stört es, wenn ich Ihr Image kaputtmache? - Sofern Sie es nicht übertreiben.

Ja, das ist schon besser.

Gleiches gilt für Sie, nun sehe ich Sie richtig.

Ja, ich würde sagen, Sie leben gerne allein und arbeiten im Showbusiness, oder?

Ich lebe allein, aber ungern und bin Modell, wenn ich was zu tun kriege.

Und wenn nicht? - Dann mach ich mir auch keine Sorgen.

Momentan arbeite ich für Madeleine.

Sie und Antiquitäten? - Ja, sicher. Gut für Kontakte.

Es gerade kam ein Künstler vorbei, der suchte Modells. Und so...

Und das funktioniert? - Sieht so aus.

Er soll auch heute hier sein und dann sprechen wir über das Geschäft.

Dann viel Glück. - Danke, ich kann es brauchen.

Ich werde aus ihm nicht schlau.

Er über mich wohl auch nicht.

Aber es ist ein Job.

Und was tun Sie nach dem Gespräch?

Dann gehe ich wohl in meine winzige Wohnung zurück.

Haben Sie da Telefon? - Cromwell, 2400.

Ich habe eine bessere Idee.

Wenn Sie Hunger kriegen, dann weiß ich einen Ort, wo es tolle Rühreier gibt.

Ich frühstücke nie.

Aber wenn es so gut ist, wie Sie sagen, warum nicht?

Ich koche mit einer speziellen Pfanne.

Nun, mal was anderes als Kupferstiche.

Na, na, Paul. Nimm sie mal nicht so ein.

Komm schon, Karen. Geh unter die Leute.

Okay.

Nun, Sie haben die Dame gehört. - Ja, das habe ich.

Ich glaube, ich geh dann mal.

Wir sehen uns dann später.

Ich kann es kaum erwarten, Ihre Küche zu sehen.

Grüßen Sie bitte meine alten Freunde hier. - Okay.

Oh, Karen, mein Schatz!

Seien Sie so nett und holen Sie mir was zu trinken, ich muss jemanden was fragen.

Paul?

Paul!

Guten Abend, meine Liebe.

Entschuldigen Sie meine Verspätung.

Guten Morgen, Inspektor, Sergeant. - Guten Morgen.

Bei Ihnen scheint ja immer was los zu sein, habe ich den Eindruck.

All das wegen Nichts?

Ich habe den Leuten vom Revier schon gesagt, dass nichts fehlt.

Ja. Was ist da oben? - Das Schlafzimmer.

Werfen Sie mal einen Blick rein, Sergeant.

Was war mit den Fenstern? - Alle verschlossen.

Die Eingangstür? - War offen, als ich heimkam.

Wann war das? - Gegen 2:30 Uhr. Ich war auf einer Party.

Wann sind Sie da hin? - Gegen 22:00 Uhr.

Ist Ihnen vielleicht irgendetwas Besonderes aufgefallen, bevor Sie gingen?

Nein, ich hatte es auch eilig. Ich war nur kurz hier und ging dann auch wieder.

Sie hatten es eilig, ja?

Wollen Sie damit andeuten... - Dass Sie nicht zugemacht haben?

So was kommt vor. Ist mir auch schon passiert.

Das erklärt trotzdem nicht, warum die sich so viel Mühe gemacht haben,

für Nichts.

Haben Sie in der letzten Zeit anonyme Anrufe bekommen oder so was Ähnliches?

Was meinen Sie? - Oh, Witzbolde.

Davon hatten wir zuletzt einige, aber alles nur ziemlicher Blödsinn.

Falsche Alarme, falsche Raubüberfälle,

verschwundene Särge.

Nein, das war kein Witz, Inspektor.

Ja, wenn es einer war, dann ein ziemlich Geschmackloser.

Ist irgendwas gemeldet worden?

Nein, bisher nichts.

Nichts zu finden, Sir, sämtliche Türen und Fenster okay.

Hören Sie, Mr. Baxter, wenn nichts gestohlen wurde,

gab es denn irgendetwas in der Wohnung, wonach die gesucht haben könnten?

Nein, nichts. - Sind Sie sich sicher?

Warum sollte ich irgendetwas verschweigen?

Oh, Sie würden sich wundern, wenn Sie wüssten, wie wenige Menschen gewillt sind

uns die Wahrheit zu sagen.

Die glauben vielleicht, wir müssten uns unser Geld erst verdienen.

Aber das tun wir wirklich manchmal.

Und wer weiß? Vielleicht haben ein paar von ihnen wirklich was zu verbergen.

Hören Sie, Inspektor, Ich habe Ihnen alles gesagt, was ich weiß.

Ja, ja. Ich bin sicher, das haben Sie.

Sollten Sie sich doch an etwas erinnern,

irgendetwas, das uns weiter bringen würde...

Oh, ja, da fällt mir noch etwas ein, Mr. Baxter.

Sie kennen doch einen gewissen Dr. Kelsey.

Dr. Kelsey? Ja, ich habe ihn gestern Abend erst getroffen.

Ganz genau. Ihr Name war in seinem Kalender vermerkt.

Sie trafen sich mit ihm, bevor Sie zu der Party gingen?

Was soll das alles, Inspektor?

Mr. Baxter, um welche Uhrzeit haben Sie Dr. Kelsey verlassen?

Gegen 21:30 Uhr. - Ich verstehe.

Um diese Zeit etwa ist er gestorben.

Er ist tot? - Wussten Sie das nicht?

Man fand ihn heute Morgen. Im Radio wurde darüber berichtet.

Was ist passiert?

Ein Unfall. Eine Giftschlange hat sich befreit und ihn gebissen.

Er wurde außerdem zerquetscht. Ein schwerer Käfig fiel auf ihn.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen das mitteilen musste, Mr. Baxter.

Ich habe den Eindruck, dass Ihnen das Unglück überall hin folgt.

Gut, Sie werden von uns hören.

Und ich würde mich freuen, wenn wir etwas von Ihnen hören,

falls Ihnen etwas einfallen sollte, dass uns weiterhilft.

Eine Kleinigkeit würde genügen.

Ja, ja.

Oh, Inspektor... - Ja?

Nochmals danke.

Magie und das Übernatürliche.

Eine Sammlung über Hexerei.

Schizophrenie.

Und die Enzyklopädie über Hexerei und Dämonologie.

Mit diesen vier Büchern können Sie anfangen, ich sehe nach den anderen.

Das wird mich einige Zeit beschäftigen danke.

Ich sterbe vor Durst. Sie auch?

Danke, meine Liebe, aber nein.

Mir wäre es lieber, wenn wir weitermachen könnten.

Okay. Aber ich kann doch mal kurz in den Pub gehen, oder?

Mmm. Ich warte hier. - Und ich soll Ihnen nichts mitbringen?

Nichts, danke. - Wie läuft es denn?

Zufrieden?

Sie sind ein perfektes Model, meine Liebe, ich hoffe, das Bild wird Ihnen gerecht.

Oh. Habe ich euch unterbrochen?

Oh, Karen, darf ich Ihnen meine Frau vorstellen?

Hallo.

Sie gehen schon? - Oh, ich komm gleich wieder.

Es sei denn, Sie würden lieber morgen weitermachen.

Ich würde heute gerne weitermachen.

Gut, dann bis später. Auf Wiedersehen.

Es war zu auffällig, sie spürte, dass es dir nicht passt.

Du hast ihr nicht erzählt, dass du eine Frau hast?

Ist das wichtig? - Für mich schon.

Tania.

Du weißt doch, warum das Mädchen ausgewählt worden ist.

Sie wird unsere Geisel sein. Wir müssen den Talisman zurückbekommen.

Und dann? - Brauchen wir sie nicht mehr.

Oh, Armand. Ist das wahr?

Sag mir, das sie dir nichts bedeutet.

Wie kannst du nur an mir zweifeln?

Habe ich dich nicht ausgewählt?

Geh jetzt. Wir bekommen den Talisman zurück.

Und wenn der Engländer sich weigert? - Er wird sich nicht weigern.

Aber er ist misstrauisch geworden, er stellt sich Fragen.

Dann müssen wir sicherstellen, dass er keine Antworten auf sie bekommt.

Du beobachtest ihn.

Geh jetzt, bevor sie wiederkommt.

Verzeihung, Sir. Das Buch "Talisman, die Macht der Magie"

ist nicht verfügbar.

Wie meinen Sie das, es ist nicht verfügbar?

Es ist in unserer eingeschränkten Sektion, Sir.

Ist es nicht möglich, mal reinzuschauen? - Heute nicht, Sir, nein.

Es tut mir leid, aber wir schließen gleich.

Oh, ja, danke. - Sir, Rauchen verboten.

Hallo?

Cromwell, 2400.

Hallo. Kann ich bitte Miss Karen Steele sprechen?

Ja, bleiben Sie bitte dran.

Karen! Miss Steele, Telefon.

Miss Steele? Telefon.

Miss Steele? Telefon.

Was? Was? - Miss Steele?

Da ist ein Anruf für Sie. - Oh, so früh am Morgen?

Hallo?

Ich befürchte, Miss Steele ist nicht da.

Na ja, schwer zu sagen. Sie kommt und geht.

Ja. - Sagen Sie ihr, Mr. Baxter hat angerufen.

Meine Nummer ist Chelsea 3131.

Ja, danke. Wiederhören.

Entschuldigung. Oh, Sir!

Es tut mir furchtbar leid, aber das Buch "Talisman, die Macht der Magie"...

Ja? - Wir haben es nicht, Sir.

Aber gestern hatten Sie es doch noch? - Es ist verschwunden.

Wir haben überall gesucht. - Verschwunden?

Ich habe den furchtbaren Verdacht, dass es gestohlen wurde.

Soviel ich weiß, ist es das einzige Exemplar in England.

Wenn es noch auftaucht, legen Sie es mir bitte zur Seite. - Natürlich, Sir.

Außergewöhnlich, wie groß heutzutage das Interesse am Okkulten ist.

Ja, Wenn Sie es finden sollten, dann rufen Sie mich bitte an.

Danke. - Danke.

Hallo?

Oh, ja, Sie haben heute Morgen angerufen.

Ja, ich habe es ihr gesagt, Mr. Baxter.

Nein, nein, ich fürchte, sie ist nicht da.

Nun ja, es sieht so aus, als wäre sie fort.

Ihre Kleider sind auch alle weg.

Nein.

Hallo?

Karen, fühlen Sie sich unwohl? - Nein, es ist nichts. Ist wieder gut.

Aber Sie zittern ja. Sie müssen sich ausruhen, bitte.

Nein, ich bin in einer Minute wieder in Ordnung.

Sie dürfen sich nicht überanstrengen, meine Liebe.

Ihre Hand, sie ist ganz kalt.

Karen. Karen. - Nein, nein, bitte.

Nein.

Aber du weißt doch, wie diese Mädchen sind, völlig verantwortungslos.

Karen nicht.

Hey, was ist denn das? Sag mir nicht, das du und Karen...

Nun, was soll man da sagen... - Völlig harmlos, Madeleine.

Du und harmlos, das passt wohl nicht.

Und ich habe euch beide zusammengebracht.

Die Party war ein voller Erfolg. - Ist denn dieser Maler gekommen?

Was? Um ganz ehrlich zu sein, ich weiß es nicht,

ich weiß nicht, wer da war und wer nicht.

Du weißt auch nicht, wer er ist? - Süßer, du kennst doch Chelsea.

Menschen kommen, Menschen gehen.

Oh, du darfst dich nicht so verrückt machen.

Sie taucht wieder auf, da bin ich mir sicher.

Hör mal, wenn du jetzt reden willst, wegen des Dorfes, Paul...

Ich glaube, zum reden ist es ein bisschen zu spät.

Paul.

Nun, ich bin sehr erfreut,

dass Sie sich doch entschlossen haben, uns ins Vertrauen zu ziehen, Mr. Baxter.

Tut mir leid, aber ich hatte doch nichts, worauf ich mich hätte stützen können.

Es muss also erst ein Mädchen verschwinden, damit Sie aufhören Detektiv zu spielen?

Ist dies auch nur eine Vermutung?

Ich habe keinen Beweis dafür, dass sie in der Sache drinsteckt.

Wissen Sie, eine Zeit lang, da glaubte ich, Sie würden dahinterstecken.

Was immer es auch ist.

Ich? - Dr. Kelsey.

Sein Tod war kein Unfall. Es war Mord.

Die beiden Wunden an seinem Hals können Schlangenbisse gewesen sein,

aber er starb nicht an einer Vergiftung.

Das Gift war bereits aus den Drüsen entfernt worden.

Merkwürdig.

Miss Forrest, die Frau, die ertrank und auch ihr Bruder Keith...

Beide hatten auch ein Mal am Hals.

Wirklich? Hören Sie, Mr. Baxter.

Meinen Sie nicht, dass es Zeit wird, mir alles zu erzählen?

Greifbares oder auch nicht.

Karen?

Karen!

Was machst du denn hier? - Dein Mädchen, Karen.

Ja? - Ich weiß jetzt, warum du sie hergebracht hast.

So, weißt du es. - Und was sie dir bedeutet.

Du sagst, sie sei eine Geisel, aber sie ist hier, um meinen Platz einzunehmen.

Bitte, ich flehe dich an.

Schick sie weg.

War ich nicht immer folgsam und habe dir jeden Wunsch erfüllt?

Und das wirst du auch weiter tun.

Bitte, schick sie weg. Lass sie verschwinden.

Erst, wenn der Talisman zurück ist. - Das ist nicht wahr.

Sie soll meinen Platz einnehmen. Das willst du doch. Ich weiß es.

Sei still!

Ich muss den Talisman morgen bei Sonnenaufgang wiederhaben.

Bitte, ich flehe dich an, schick mich nicht weg.

Geh und zwar sofort.

Bin ich entlassen?

Bis ich dich rufe.

Wissen Sie, als ich jung war,

stellte ich mir immer die eigenartigsten Dinge vor.

Phantome, Dämonen und der Gleichen.

Ich brauchte nur ins Feuer zu starren.

Wenn ich mir Gespenstergeschichten ausdachte,

habe ich mich oft selbst zu Tode erschreckt.

Sie hätten Schriftsteller werden sollen.

Eines weiß ich gewiss. Was Sie mir da eben erzählt haben,

schlägt alles, was ich mir je ausgedacht,

oder jemals gelesen habe.

Es ist die Wahrheit, Inspektor.

Der Mann, der die Leiche des Jungen gefunden hat und seine Frau...

Könnten Sie mir ihn beschreiben?

Ja, er machte einen sehr distinguierten Eindruck.

So zwischen 35 bis 40, dunkler Typ.

Seine Frau war sehr attraktiv. Vom Typ Zigeunerin.

Wie war noch mal sein Name? - Moliere. Armand du Moliere.

Ja, er war wirklich charmant.

Aber ich hatte das Gefühl, er sei etwas zu glatt. Es wirkte zu aufgesetzt.

Ich begreife eines nicht, warum ist Dr. Kelsey ermordet worden?

Sind Sie sicher, dass Sie keinem erzählt haben, dass er Ihnen geholfen hat?

Ja. - Nicht mal Karen Steele?

Nein.

Ich mach mir Sorgen um sie, Inspektor. - Ja, wohl nicht grundlos.

Das ist doch verrückt.

Sie treffen einen Menschen und...

Hey, es ist schon 01:30 Uhr.

Oh, tut mir leid.

Ich habe gar nicht bemerkt, wie spät es ist. Ich rufe Ihnen ein Taxi.

Nein, danke. Der Spaziergang tut mir gut.

Und diesen hässlichen Vogel werde ich mal mitnehmen.

Ich muss auf jeden Fall sagen, dass ist mal eine Abwechslung von der Routine.

Keine Umstände, ich finde den Weg schon. Gute Nacht.

Gute Nacht, Inspektor.

Hallo? Ja, Madeleine?

Karen? Ich komme sofort.

Als ich nach Hause kam, stand die Tür offen und es war da.

Wer kann es gebracht haben und warum?

Sag du es mir. Der Künstler vielleicht?

Einen Moment. Sie mal.

Seine Signatur? - Die Schlange und die Fledermaus.

Der Talisman. - Talisman?

Ein Medaillon, ich habe es gefunden, in der Nacht, in der Anne verschwunden ist.

Ich dachte, es hätte etwas mit ihrem Tod zu tun, ein Hinweis.

Paul, halt mich nicht für verrückt, aber...

Könnte dies eine Warnung sein, vielleicht eine Nachricht?

Karen wurde entführt. Das Medaillon ist das Lösegeld.

Ja. Hast du es dabei?

Nein. Nein, ich habe es der Polizei gegeben.

Der Polizei? Bist du verrückt?

Madeleine, was ist denn los? - Du Narr, weißt du, was du getan hast?

Wovon redest du? - Karen.

Sie ist in Gefahr, wenn ihr was passiert... Siehst du nicht, was du getan hast?

Du musst es irgendwie zurückbekommen.

Ich weiß, wie du dich fühlst. Das nehme ich besser mal mit.

Vielleicht ist es zu spät. Hol das Medaillon zurück.

Entschuldige, Madeleine, aber ich werde das auf meine Art lösen.

Bitte, lass es mich tun.

Teufel der Finsternis, hm?

Graf Sinistre, Alias Armand du Moliere...

geboren 1588.

Es ist derselbe Mann, Inspektor, aber das ist doch unmöglich.

Nun, ich verstehe nicht viel von Reinkarnation

und an die Schwarze Magie glaubte ich bisher auch nicht.

Die Auferstehung der Toten, das Ritual... Es passt zusammen.

Und nun haben wir seine Gefolgschaft auf dem Hals.

Sergeant, benachrichtigen Sie Interpol.

Vielleicht wissen die etwas über diesen Moliere und dieses Dorf.

Malin, er ist dort Polizei-Inspektor. Er muss doch etwas davon gewusst haben.

Haben Sie das? Und veranlassen Sie, dass draußen ein paar Leute postiert werden.

In Ordnung. - Inspektor.

Wenn das Bild mich abschrecken sollte, warum dann das? Warum der Hinweis?

Es sieht aus, als wollte irgendjemand da nicht mehr mitmachen.

Schade, dass Sie dazwischen waren, bevor die Nachricht fertig war.

Dieses O... Was ist damit wohl gemeint?

Der Einzige?

Dieses Alte irgendwas?

Odd? Der Odd Spot?

Madeleines Laden? - Ja.

Ja, ich denke, wir sollten ein paar Worte mit Miss Madeleine Braun wechseln.

Madeleine Braun. Ist sie da?

Ich bedaure, wir haben geschlossen. - Inspektor Hardwick, Scotland Yard.

Ist sie oben? - Sie ist nicht da, sie ist fort.

Gut, wir werden uns dennoch umsehen. Entschuldigen Sie.

Was hat das alles zu bedeuten?

Was ist oben? - Nur der Dachboden.

Es ist mir verboten, dort oben raufzugehen.

Ist es das?

Was glauben Sie denn, hier zu finden?

Ganz egal. Öffnen Sie.

Und? Ich habe es Ihnen ja gesagt.

Wissen Sie, wo sie hin ist? - Keine Ahnung, irgendwo aufs Land.

Gestern früh war ein Lastwagen hier. - Ein Lastwagen? Wozu?

Sah aus wie ein paar Särge.

Sie kriegt ja andauernd irgendwelche Antiquitäten.

Inspektor. Ich habe die Auskunft aus Frankreich.

Die arbeiteten schon an derselben Sache.

Dieser Inspektor Malin ist gestern früh verhaftet worden

und eine Reihe anderer Leute aus dem Dorf.

Sie betrieben Schwarze Magie.

Sie waren auf dem Weg nach England, zu einem Dorf namens Ferndale.

Es gibt wohl Dutzende Dörfer namens Ferndale. Haben die gesagt welches?

Nein. Übrigens, haben Sie das schon gesehen?

Dr. Kelseys Leiche verschwunden. Grab durch Schwarze Magie geöffnet.

Was ist passiert? - Sieh hin.

Legt was drauf.

Sinistre. Er darf es nie erfahren.

Wir sagen es ihm nicht. Madeleine, er darf es nie erfahren.

Erst der Talisman und nun das.

Ihr Narren, er will doch nur das Mädchen.

Und Tania? - Er will Karen.

Er soll sie haben. Wir opfern sie noch heute Nacht.

Eine Opferung?

Eine Weihung...

wird um Mitternacht erfolgen.

Karen?

Geh raus!

Karen. Ich will mit Karen reden.

Ich will Karen was zu trinken bringen. - Geh raus!

Karen. Warum kannst du nicht nett zu mir sein, Karen?

Warum kannst du nicht nett sein? - Lass sie, du Narr!

Warum hast du das denn gemacht?

Was ist das?

Oh, nein, nein, nein!

Nein! Nein! Nein!

Du bist nicht nur sehr schön, Liebling...

du bist auch sehr tapfer.

So tapfer wie ich?

Deine Gefolgschaft, Meister. Sie erwartet dich.

Bitte. Ich möchte nur etwas helfen.

Wie sind die eigentlich auf Malin gekommen?

Erinnern Sie sich an den Kellner. Ein verdeckter Ermittler.

Als er den Inspektor in die Mangel nahm, redete auch das ganze Dorf.

Das hätte er früher tun sollen.

Nun, Angst kann furchtbar sein, Mr. Baxter.

Wenn man mit Schwarzer Magie hantiert, dann kann sich vieles gegen einen stellen.

Erhebt euch.

Verbindet den Kreis, der euch einen wird.

Wir sind eins, oh Meister.

Wir folgen deiner Weisung.

34, bitte kommen. 34, bitte kommen.

Inspektor Hardwick hier. Sprechen Sie.

Die Dienststelle in Ferndale sagt, dass Madeleine dort ein Landhaus besitzt.

Am Waldrand, in der Nähe des Friedhofs. Es heißt Old Manor. Ende.

Haben Sie vielen Dank, Ende.

Odd Spot. Old Manor. Und es ist in der Nähe des Friedhofs.

Das wird es sein. Na los.

Die, die ihr dem Teufel der Finsternis folgt, schwört ihm die Treue.

Wir folgen dir, oh Meister. Wir sind deine Sklaven.

Wir gehorchen, ohne zu fragen.

Im Namen unseres Herrn Satan,

bekennt ihr euch zu den Mächten der Finsternis?

Das tun wir. Wir folgen den Unterweisungen des Sinistre.

Der Mann, der unseren heiligen Talisman entweiht hat...

wurde er niedergestreckt?

Rufen Sie jeden verfügbaren Mann. - Ja, Sir.

Beeilen Sie sich.

An alle Wagen in Abschnitt "V". An alle Wagen in Abschnitt "V".

Kommen Sie sofort zum Old Manor in Ferndale.

Kommen Sie sofort zum Old Manor in Ferndale.

Vor euch seht ihr die Neubekehrte, die nun in den Orden eingeweiht wird.

Vor euch ist eine Bekehrte, die uns als Hohepriesterin dienen,

und meine auserwählte Braut werden wird.

Mit ihrem eigenen Blut zeichne ich das Mal unseres heiligen Talisman.

Du wirst erwachen, um das ewige Leben zu finden.

Inspektor!

Erleuchtung! Erleuchtung! Erleuchtung!

Ein Opfer! Opfert Blut für den Teufel!

Für Satan, für Satan, für Satan!

Nein! Sie wird nicht dein sein.

Sieh hin! Sie trägt das Zeichen des Kreuzes!

Tötet Sie! Tötet Sie!

Satan.

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