All language subtitles for The Crown - S02E10 - Mystery Man_track4_[ger]

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Guten Morgen, Hoheit. Es ist 7:30 Uhr.

Guten Morgen, John.

Oh Gott.

-Renken Sie es ein. -Ich kann nicht.

-Das muss ein Fachmann tun. -Ach was.

Man muss einfach nur kräftig...

Nicht gerade vertrauenerweckend.

Er wird sehr empfohlen. Er behandelt sie alle.

Winston Churchill, Duncan Sandys, Lord Astor.

Ich wachte auf und drehte den Kopf.

Ich muss mich im Lauf der Nacht verrenkt haben.

Möglich. Setzt Euch auf, Eure Königliche Hoheit.

Die Leute kommen wegen ihres Nackens,

ihres Rückens, der Ellbogen, der Knie.

Oft hat es nichts mit den Symptomen zu tun.

-Der wahre Grund liegt ganz woanders. -Und Sie meinen?

Verspannungen. Emotionale Belastungen.

Ungelöste Konflikte verschiedenster Art.

So.

Und wie sollte man damit umgehen?

Nun, zuerst muss man sie identifizieren, erkennen und dann behandeln.

Nicht nur die physischen Symptome. Man muss seine ganze Lebensweise ändern.

Ich hatte jemanden in dem Bereich,

der dafür sorgte, dass ich nicht zu verspannt bin.

Mike Parker?

Kennen Sie den alten Gauner etwa?

Ja.

Wieso sagten Sie das nicht? Wie war Ihr Name?

Ward, Sir. Stephen Ward.

Er sagte, Ihr müsst mal raus.

-Wohin? -Auf die eine oder andere Party.

Ich bringe gern Menschen zusammen.

Dieses Wochenende wird es lustig.

Wenn Ihr möchtet, mache ich ein schnelles Porträt.

Wie Ihr sehen könnt, probiere ich herum.

Wer ist das?

Christine.

Sie wird dabei sein. Mandy ebenfalls.

Meinem Nacken geht es schon viel besser.

DER GEHEIMNISVOLLE MANN

EIN JAHR SPÄTER

Los!

Sehr gut!

Hey!

Noch nicht!

Christine Keeler.

Kennen Sie diesen Mann?

Captain Jewgeni Iwanow.

Sowjetischer Marineattaché.

Kein Kommentar.

Hatten Sie ein Verhältnis mit diesem Mann?

-John Profumo, Kriegsminister. -Kein Kommentar.

-Schuss! -Gut.

Miss Keeler.

Sie waren auf dieser Party, die Stephen Ward veranstaltete.

Wer ist dieser Mann?

Der geheimnisvolle Mann.

Miss Keeler?

Ein herrlicher Tag. Sehr erfolgreich.

Danke fürs Kommen, John.

Premierminister.

-Wollen wir? -Bitte.

-Gute Fahrt gehabt? -Es war ziemlich früh.

Was wollte John Profumo hier?

Ich bat ihn um ein Treffen. Für ein offenes Gespräch von Mann zu Mann.

Ich bin beunruhigt, John...

...dass so viele bedeutsame Erfolge dieser Regierung überschattet werden...

...von Skandalen und Gerüchten.

Verdammt.

Ich bekräftige,

was ich Ihrem Privatsekretär und anschließend dem Parlament sagte.

Ich habe nichts zu verbergen. Oder zu rechtfertigen.

Ich riet ihm, zu überlegen, was er sagt.

-Wir seien Freunde. -Stoß.

Und könnten vertrauensvoll reden.

In den meisten Ehen gibt es Konflikte. Ich räume meine ein.

Also wirklich, Harold.

Ich bekniete Sie nicht vor sechs Jahren,

Ihrer Regierung zu dienen, um einen Narren aus Ihnen zu machen.

Glaubst du ihm?

Im Laufe meines Lebens lernte ich, Lügner zu erkennen.

Etwas in den Gesichtszügen ist anders.

In den Augen.

Welche Wahl habe ich?

Denen zu misstrauen, die mir nahestehen? Die bekennen, mich zu lieben?

Zu schmerzvoll.

Und das Foto?

Welches Foto?

Auf einer Party. Veranstaltet von einem Stephen Ward.

WER IST DER GEHEIMNISVOLLE MANN?

Ein Osteopath.

Ein Callgirl und ein russischer Spion im Vordergrund.

-Im Hintergrund... -Ein Schatten.

Ein Schatten, der Profumo ähnelt.

Wenn du meinst.

Es gibt Zweifel.

Du leichtgläubiger, treuherziger Narr.

In meinen sechs Jahren als Premierminister

war ich mit vielen großen, verwirrenden Schwierigkeiten konfrontiert.

Dies ist so ein Fall.

Ich betone:

John Profumo verdient nicht nur die Unterstützung,

sondern auch das wohlwollende Verständnis und Vertrauen

des Parlaments und des gesamten Landes.

-Danke. -Wer ist der geheimnisvolle Mann, Sir?

Es war schon schlimm genug mit der Musik und dem Geschrei.

Zu jeder Stunde, Tag und Nacht.

Margaret war schon immer übermütig.

Aber die Bauarbeiten sind unerträglich. Unerträglich.

Und es ist kein Ende in Sicht.

-Und nun noch ein neues Dach. -Ja.

Gepolter und Hämmern und Bohren.

Manchmal sogar an den Wochenenden. Und nicht nur ich leide darunter.

-Es macht die Gloucesters wahnsinnig. -Die Gloucesters irritiert alles.

-Sir John Weir, Eure Majestät. -Danke. Keine Sorge, Tante Marina.

Dafür bin ich als Oberhaupt der Familie da.

-Ich rede mit ihr. -Danke.

Majestät.

Sir John.

Gestern nahmen wir Proben. Nun sind die Ergebnisse da.

Ich freue mich, zu bestätigen, dass Ihr schwanger seid.

-Meinen Glückwunsch. -Danke.

Das sind wunderbare Neuigkeiten, aber es besteht Grund zur Vorsicht.

Eure Eisenwerte sind niedrig, sehr niedrig.

Noch nicht gefährlich, aber fast.

-Hallo. -Ma'am.

Ich hoffe, du sitzt.

Philip?

Seine Hoheit ist weg, Ma'am.

-Wohin? -Zu einer Party. Über das Wochenende.

Das Wochenende? Es ist Mittwoch. Er hat überhaupt nichts gesagt.

Es wurde in letzter Minute beschlossen.

Natürlich. Danke.

Ma'am.

Wer ist der geheimnisvolle Mann?

Hier rüber!

Mr. Ward!

Mr. Ward! Was ist mit Mr. Profumo?

Danke für die Information.

Ich hörte, dass Stephen Ward... Entschuldigen Sie die Störung.

...verhört wurde und alles gestand.

Er stellte Profumo den Callgirls und dem Spion vor.

Sieh an.

Wir können jede Minute mit Profumos Rücktritt rechnen.

Und danach mit dem Zerfall der Regierung. Entschuldigen Sie, ich muss an die Arbeit.

In Ordnung. Also ist das ein Ja?

-Zu Paris? -Muss es sein?

Es muss sein.

Sie waren doch erst in New York.

-So ist es. -Und davor in Tokio.

Etwas Zeit zu Hause wäre gut.

Ja, wenn es ein Zuhause wäre. Aber es ist eine Baustelle.

Ihre Hoheit entschied,

eine Renovierung unserer Wohnung durchzuführen.

Ich dachte, das Gerücht gehört zu haben, dass sie ein weiteres Baby erwartet.

Richtig, das tut sie.

Aber in einer Ehe ist es wichtig,

dass man Dinge findet, die einen verbinden.

Als Paar.

Bei Ihnen ist das?

Abwesenheit.

Hut ab!

Ma'am.

-Das hier, Ma'am? -Furchtbar. Völlig grotesk. Ich...

Hallo.

Danke.

Vielen Dank.

Danke.

-Hoheit. -Majestät.

-Meine Güte. -Was?

Ein Esstisch im selben Raum wie die Küche?

Ja.

-Was soll ich davon halten? -Das ist modern.

-Es ist egalitär. -Du bist doch überhaupt nicht egalitär.

Das ist nicht die netteste Art, zu gratulieren.

-Bist du deswegen hier? -Gratulieren? Wozu?

Mutter hat nichts gesagt? Ich bin...

-Tatsächlich? -Ja.

-Oh, das ist entzückend. -Danke. Ein paar Wochen nach dir.

Wundervoll.

Aber nein, deswegen bin ich nicht hier.

Ich bitte dich.

Während du dieses großartige, helle, moderne,

egalitäre Zuhause für deine wachsende Familie baust,

nimm ein kleines bisschen mehr Rücksicht auf deine Nachbarn.

Inwiefern?

In Bezug auf Lärm und Störung im Allgemeinen.

Ich verstehe.

Wer schickte dich auf diese hässliche Mission?

-Marina? -Ja.

Erinnere sie an ihre Stellung.

Als rangniederes Familienmitglied hat sie Glück, überhaupt hier zu sein.

So viel zum Thema Egalität.

Und es geht nicht nur um sie.

-Oh, Alice? Die zänkische alte Fledermaus. -Und die Kents und die Gloucesters.

Ich verstehe.

Der garstige, neidische Zirkus. Eingepfercht in dem lächerlichen Zwinger.

Wütend, weil wir die größte Wohnung bekamen.

-Niemand ist wütend wegen der Wohnung. -Glühend vor Zorn.

Vor Wut platzend.

Wegen des Lärms.

Denn er repräsentiert Verjüngung, Modernisierung und Wandel.

Nein, weil es rücksichtslos, egoistisch und laut ist.

Einschalten.

Also...

Wie geht es dem Baby?

Es ist überraschend unkompliziert. Und deinem?

Kompliziert.

Sie raten mir, es ruhiger anzugehen.

Ich schlage vor, du hältst dich daran. Sag Philip, er soll dich etwas entlasten.

Wie geht es ihm?

Gut, wieso?

Willst du wissen, welches Gerücht Tony und ich hörten?

Nein.

Es ist nur ein Gerücht.

Aber zweifellos...

...besteht eine Ähnlichkeit.

Schau mal.

Siehst du?

DER GEHEIMNISVOLLE MANN?

Das ist der Kriegsminister. Er gab es zu.

Profumo gestand die Affäre, nicht das Foto.

Es erinnert an Philip.

An den Schultern.

Der Premierminister bittet um ein Treffen. Es sei sehr dringend.

Es handelt sich um die übelste Form von Verrat.

Von jemandem, dem ich das nicht zugetraut hätte.

Das tut mir leid.

Dieser Zahnarzt, Mr. Ward, ist einige Antworten schuldig.

Osteopath, Ma'am.

Nun. Er scheint alles arrangiert zu haben.

Er mag es arrangiert haben.

Aber der Presse zufolge ist alles meine Schuld.

Daher halte ich es für richtig, Euch meinen Rücktritt anzubieten.

Was?

Die Integrität Eurer Regierung ist in Gefahr.

Als Premierminister trage ich die Verantwortung.

-Ich kann nicht weitermachen. -Doch, Sie können, Mr. Macmillan.

Und Sie müssen.

Ich ermahne Sie,

zurückzugehen und Ihr Kabinett und meine Regierung zu vereinen.

Führen Sie dieses Land.

Nehmen Sie die Regierungsgeschäfte in der Downing Street wieder auf.

Das Volk dieses Landes braucht Stabilität.

Genau wie ich. Mehr als je zuvor.

Ma'am?

Der Duke of Edinburgh und ich erwarten noch ein Kind.

-Glückwunsch, Ma'am. -Es ist nicht frei von Komplikationen.

Ich ziehe mich für ein paar Monate zurück.

Nach Schottland.

Die Ärzte haben sehr deutlich gemacht, dass ich Ruhe brauche.

Völlige Ruhe.

Zum Schutz der Schwangerschaft.

Deshalb müssen Sie einstweilen die Stellung halten.

Die Königinmutter vertritt mich.

Bei Zeremonien, bis das Kind geboren ist.

Natürlich.

Danke.

Danke, Premierminister. Das bedeutet mir sehr viel.

Persönlich.

Es war wundervoll!

Wenn sie sich nicht über feine Leute lustig machten,

knöpften sie sich die Korruption der Regierung vor.

Oder die Scheinheiligkeit der Bischöfe. Oder die britischen Kriegsbemühungen.

-Sie gingen sogar auf die Königin los. -Die Königin?

Es war wirklich ziemlich lustig.

Wir sind enthusiasmiert wegen unserer Reise

nach Indien und Pakistan.

Prinz Philip freut sich sehr darauf, mich auf den Khaiberpass mitzunehmen.

Und dann kamen sie zu dir.

Wovor du am meisten Angst hast.

"Vor der Lieferung der Zeitungen am Morgen."

Ich kann es nicht nachmachen. Ich kriege es nicht hin.

War es herzlos?

Nein.

Lachten die Leute?

Ja.

Hat Boothby gelacht?

Wieso Boothby?

Ich nehme an, du warst mit ihm dort. Hat er gelacht?

Ja.

Und du?

Ja. Du solltest gehen!

Dich um dein verdammtes Land kümmern.

-John, packten Sie die Badehosen ein? -Ja, Sir, alles.

Guter Mann.

Hallo.

Oh, hallo.

Wie nett. Du kommst mit.

-Ich komme? Nein, ich breche auf. -Wohin?

St. Moritz.

Sehr geheimnisvoll.

Du?

Balmoral.

Verschiedene Länder.

Wie angebracht.

Was heißt das?

Angemessen. Sinnvoll. Passend. Treffend.

Ich weiß, was angebracht bedeutet.

Aber was willst du damit sagen?

Vergiss es.

Genieße einfach die Berge, Schatz.

THEATER-PRODUKTION

Christine Keeler, Mr. Ward!

Mistkerl!

Verräter!

Dieser Fall zeigt uns die Abgründe

der Lüsternheit und Verderbtheit.

Prostitution.

Promiskuität.

Perversion.

Ärger und Streit.

Gabel und Messer.

Herzogin einer Pfeife.

Aber sie beturteln sie. Wisst ihr, was ich meine?

In was für einer verkommenen

und verachtenswerten Welt leben Stephen Ward und seinesgleichen?

Schaut man sich ihr Verhalten an, scheinen die Werte, die wir mal hatten...

WAS IST IN DIESEM LAND LOS?

...Anstand, Respekt und Vertrauen,

vergangen zu sein.

In meiner Position als Premierminister dieses großartigen Landes

bekomme ich oft Besuch von großartigen Männern, die mich fragen,

wovor ich am meisten Angst habe.

Meine Antwort?

Ereignisse.

Lieber Junge, Ereignisse.

Vor dem Herbst. Vor der Lieferung der Zeitungen am Morgen.

Die zivilisierte Gesellschaft ist nicht länger zivilisiert.

Die herrschende Klasse übernimmt keine Verantwortung.

Sie gibt kein gutes Beispiel ab.

Stattdessen ist sie

zu einer geschrumpften Version ihrer selbst geworden.

Täuschen mich meine Augen?

Ist das der, für den ich ihn halte? Der mich da so anstarrt?

Ich kam heute Abend ins Theater,

weil vorlaute Satiriker ihren Lebensunterhalt damit verdienen,

mich zu imitieren.

Was nützlich ist.

Ich hinterlasse einen schlimmen Eindruck, wohin auch immer ich gehe.

Denen sage ich:

"Schande über euch.

Schande über euch alle."

Männer wie Ward verdienen unser Mitleid nicht.

Sie verdienen nur unsere Verachtung.

Die Zeit ist gekommen, die moralische Fäulnis herauszuschneiden

aus dem Herzen der britischen Gesellschaft.

Sie verurteilen den Angeklagten nicht nur, weil er im Zentrum der Verderbtheit stand.

Sondern weil er diese arrangiert hat.

Zweifeln Sie nicht daran, dass er ein völlig verdorbener Mensch ist.

Es ist daher von höchstem öffentlichen Interesse,

dass Sie Ihre Pflicht tun.

Und ihn für schuldig erkennen.

In dieser Anklage.

Das Gericht vertagt sich auf morgen früh um 9 Uhr.

Und das ist bestätigt?

Verstanden.

Majestät.

Ja, Michael?

-Oh, setzen Sie sich doch. -Danke, Ma'am.

Nun, wir haben allen, die nachfragten, mit aller Deutlichkeit gesagt,

dass Ihr eine längere Auszeit nehmt.

Die Britische Pferdegesellschaft ist hartnäckig.

Sie kämpft immer noch um die Anerkennung der...

Gemeinnützigkeit.

Sie wollen die Sache mit Eurer Intervention beschleunigen.

Ja, lassen Sie die Formulare hier, Michael.

Und noch königliche Vollmachten, die Eure Zustimmung erfordern.

Ist das alles?

Ich fürchte, nein, Ma'am. Eine Sache ist da noch.

Es ist etwas delikat.

Der Mann im Zentrum des Profumo-Skandals.

Stephen Ward?

Richtig.

Er hat sich das Leben genommen.

-Meine Güte. -In seiner Praxis.

Zu Hause.

Die Polizei hat einige Dinge gefunden. Unter anderem ein Porträt.

Ein handgemaltes Porträt. Gemalt von Mr. Ward persönlich.

-Von... -Von?

Seiner Hoheit, dem Duke of Edinburgh.

Was?

Offenbar kannten sie sich, und die Polizei hat außerdem Zeugen,

die Seine Königliche Hoheit vor Wards Haus gesehen haben.

Bei etlichen Gelegenheiten, Ma'am.

Zuerst konnten wir keine Verbindung zwischen ihnen herstellen.

Dann stellte sich heraus...

...dass sie beide Mitglieder in demselben Lunch-Club waren, Ma'am.

Jetzt besteht eine gewisse Sorge.

Ob noch weitere Porträts existieren.

Ganz zu schweigen von der Suche nach den Porträts.

Und dass sie in falsche Hände geraten könnten.

Ich verstehe.

Wir bekommen die Situation natürlich in den Griff.

Wir wenden das ab, halten die Presse zurück.

-Aber ich dachte, Ihr solltet das wissen. -Ja, danke, Michael.

Danke, Ma'am.

Er tritt zurück?

Ja, Ma'am.

Aufgrund der irrtümlichen Annahme, sein Leben sei in akuter Gefahr.

Eine nachträgliche Biopsie hat ergeben, dass der Tumor gutartig ist.

Aber der Premierminister hatte ein paar schwierige Monate.

Wegen der ein oder anderen Sache.

Ist der Premier gesund?

Der Eindruck, den ich habe, ist...

...dass er den Appetit verlor.

Eure Majestät.

Worauf?

Weiterzumachen.

Eure Majestät.

Premierminister. Ma'am. Wollen wir?

Wie geht es Ihnen, Premierminister?

Viel besser. Weil ich keiner mehr bin.

Ich hoffe, Ihr seid nicht hier, um mich umzustimmen?

-Die Lage ist ziemlich hoffnungslos. -So habe ich es nicht verstanden.

Die Ärzte sagten, der Tumor sei gutartig.

Er war so groß wie eine Orange.

Auch wenn das Unannehmlichkeiten und Beschwerden verursacht, die...

Ich brauche Zeit, um wieder zu genesen.

Ich bin nicht in der Verfassung,

die anstrengenden Pflichten eines Premiers wahrzunehmen.

Meine Entscheidung, zurückzutreten, ist endgültig.

Das ist ziemlich enttäuschend. Insbesondere nach unserer Unterhaltung.

Was meinen Nachfolger betrifft, habt Ihr als Souverän das Vorschlagsrecht.

Meiner Meinung nach gibt es nur einen. Den Earl of Home.

Alec?

-Wir mögen ihn, aber... -Er ist der Richtige.

Zehn Jahre jünger, harter Kern, weiche Schale.

Alte Regierungsschule vom Feinsten.

Ich würde Alec sofort in den Palast einbestellen, Ma'am.

Es ergibt keinen Sinn, es zu verzögern.

Ist das ein Befehl, Mr. Macmillan?

Ich würde Euch dazu raten, Ma'am.

Wissen Sie...

...ich bin seit knapp zehn Jahren Königin.

Und in dieser Zeit hatte ich drei Premierminister.

Alle ambitionierte Männer.

Kluge Männer. Brillante Männer.

Nicht einer von ihnen hielt durch.

Sie waren entweder zu alt, zu krank oder zu schwach.

Eine Konföderation gewählter Schwächlinge.

Eure Majestät.

UNSER STAATSOBERHAUPT SOLLTE UNSERE WERTE VERKÖRPERN

Aus dem Weg, ihr verdammten Idioten! Schwachköpfe.

Machen Sie Platz.

Tony.

Mein Lieber.

Was tut ihr hier?

Ich könnte dich dasselbe fragen. Nur umgekehrt. Was tatest du nicht hier?

Deine Frau ernannte einen Freund der Familie zum Premierminister.

Auf unberechtigtes Anraten eines Mannes. Denn er war nicht mehr im Amt.

Irgendwie ist es ihr um die Ohren geflogen.

Wir wollten wissen, ob es ihr gut geht.

Aber sie ist schon aufgebrochen. Zurück in die Sicherheit Schottlands.

Tony.

Wo warst du?

Du geheimnisvoller Kerl. In St. Moritz?

-So habe ich gehört. -Ja.

Das war etwas leichtsinnig. Du solltest nächstes Mal mich einspannen.

Ich gebe dir ein Alibi, weißt du? Männerfreundschaft und so weiter.

-Komm schon! -Ich komme!

Verdammt.

Guter Junge.

Hier bist du.

Ich wollte alleine sein.

Ich freue mich auch.

Na schön. Wenn du mich suchst...

Ich bin im Haupthaus.

Hallo?

Hallo?

-Das sieht dir gar nicht ähnlich. -Im Gegenteil.

Ich bin mit mir im Reinen wie schon seit Jahren nicht.

Ich verstehe. Der Premier.

-Nicht nur der Premierminister. -Und deine Mutter.

Und deine Schwester und die Kinder. Und die ganze Familie.

Und die Kirche und das Commonwealth und das Land.

Die Unerbittlichkeit von alldem.

-Es hört nie auf. Ich verstehe das. -Wirklich?

Ja, aber wäre es nicht möglich,

dass, trotz dieser Probleme und Dinge, die dich verrückt machen,

ein paar unter uns sind, die zu dir stehen, egal was passiert?

Komme, was wolle.

Schön wär's.

-Was soll das jetzt bedeuten? -Es bedeutet genau das.

Schön wär's.

Schweige nicht.

Willst du mich anklagen? Sei erwachsen. Tu es.

Na schön.

Stephen Ward.

Wer?

Der Osteopath.

Ein grässlicher Kerl. Was ist mit ihm?

Nach seinem Selbstmord wurde sein Zuhause durchsucht.

Die Polizei fand in seiner Wohnung ein Porträt.

Von ihm gemalt. Dein Porträt.

Ich habe dafür keine Erklärung.

Es gab noch mehr. Man musste sie aufspüren.

Und einen hohen Preis dafür bezahlen.

Was wäre passiert, wenn die Presse sie zuerst bekommen hätte?

Er malte wohl nach Fotos, nicht in Sitzungen.

-Du kennst ihn also? -Er behandelte meinen Nacken.

-Das machen Osteopathen. -Und Frauen vermitteln.

Nicht für mich. Ich war nur sein Patient.

Er erzählte den aberwitzigsten Blödsinn

über Verspannungen und Gefühle, also...

...ging ich stattdessen zu einem alten Kumpel.

Eine Ohrfeige von ihm half sofort.

Er hat dich also nie zu einem Wochenende eingeladen?

Womöglich doch.

Aber ich bin nicht hingefahren.

Und der geheimnisvolle Mann in den Zeitungen?

Das bist nicht du?

Sei nicht albern.

Ich bin überhaupt nicht albern!

Du bist ein geheimnisvoller Mann für mich.

Die Hälfte der Zeit weiß ich nicht, wo du bist oder was du tust.

-Du brauchst mich nur zu fragen. -Hör zu.

Ich bin stark. Das weißt du.

Und ich kann die Wahrheit ertragen.

Ich will sie nur erfahren.

Ich ertrage es nicht, wenn man mir die Wahrheit verschweigt.

-Deine Reise in die Schweiz war wegen... -Delfinen.

Erwartest du, dass das jemand glaubt?

Die Schweiz ist von Land umgeben. In St. Moritz sind Millionäre und Huren.

Die Schweiz ist auch der Hauptsitz des World Wildlife Fund,

von dem ich Schirmherr bin.

Aber es ist offenbar eine Frage von Anschein und Realität.

Nein, denn manche Dinge haben nur eine Bedeutung!

Und zwar?

Und zwar?

Es gibt im Leben zwei Arten von Menschen.

Solche, die man für vertrauenswürdig und verlässlich hält,

die jedoch verräterisch und schwach sind, wie Mr. Macmillan.

Und solche, die kompliziert und schwierig erscheinen

und sich als zuverlässiger herausstellen, als alle geglaubt haben.

Wie ich.

Ich kenne meine Aufgabe genau. Dein Vater machte sie mir klar.

Du allein bist meine Aufgabe.

Du bist die Essenz meiner Pflicht.

Und hier bin ich. "Ein Lehnsmann mit Leib und Seele."

Bei dir, nicht außen vor.

Philip.

Wir sind beide erwachsen.

Und wir sind beide Realisten.

Wir wissen, die Ehe ist immer eine Herausforderung.

Ich verstehe es durchaus...

...wenn du manchmal, um etwas Dampf abzulassen...

...um bei mir zu bleiben...

...tust, was du tun musst.

-Ich kann darüber hinwegsehen. -Du kannst gut wegsehen.

Du hast das Wegsehen zur Kunstform erhoben.

Ich will nicht, dass du das tust.

Sieh zu mir.

Ich bin dein.

Bei dir.

Nicht, weil du mir einen Titel gabst oder weil wir eine Vereinbarung haben.

Sondern, weil ich es möchte.

Weil ich dich liebe.

Im Namen des Vaters...

...und des Sohnes und des heiligen Geistes.

"Dies Land der Majestät, der Sitz des Mars."

Amen.

"Dies zweite Eden...

...dies halbe Paradies.

Dies Bollwerk, das Natur für sich erbaut,

der Ansteckung und Hand des Kriegs zu trotzen."

Und alle bitte zu mir sehen. Und das ist wundervoll und...

-Ich glaube, ihre Windel ist feucht. -Kinder, hört mir zu.

Charles, du musst nach vorne sehen. Wir machen ein Foto.

Gloucesters. Kents. Könnt ihr euch ein bisschen konzentrieren?

Herrgott noch mal!

Fotografieren Sie!

"Dies Volk des Segens, diese kleine Welt.

Der segensvolle Fleck, dies Reich, dies England."

Untertitel von: Lucia Postelnicu

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