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Original subtitles

Eine Schulter ist höher. Merken Sie das?

Von Ihren Augen ist eins größer als das andere.

Spüren Sie das? - Was?

Dass eine Schulter höher ist. - Nein.

Ich habe Schmerzen im Schulterblatt. - Und?

Na ja, wenn ich es bewege, ist es irgendwie...

Ja. - Okay.

Hier, hier, und hier auch.

Und die Halskrause?

Ach, das ist nichts. Ich habe nur eine Frankreichkarte studiert.

Plötzlich knackte es. - Bei beiden?

Ja, fast gleichzeitig, oder?

Ja, das kommt ungefähr hin. Genau weiß ich das nicht mehr.

Bei uns beiden. - Es tut weh. - Beide. Es tut weh.

Und Ihre Verdauung? Leiden Sie unter Durchfall, Verstopfung, Blähungen?

Nein, gar nicht.

Zack, zack, ich dribble, er haut ab, wird sauer und haut mir auf's Knie.

Seitdem tut es weh, wenn ich es beuge.

Die Schmerzen im Knie kommen von Ihrem Fuß.

Immer, wenn ich zur Arbeit muss, tut es weh.

Ich schiebe jetzt meine Hand unter Ihr Kreuzbein.

Ich habe immer noch Rückenschmerzen.

Sie berühren die falsche Stellen!

Entschuldigung, ich will ja nicht unverschämt sein.

Sind Sie auch nicht seekrank? - Nein, alles gut.

Sie machen nichts. Ich halte Sie. Sehr gut.

Ich habe Rückenschmerzen, und Sie berühren mein Becken?

Um zu sehen, woher der Schmerz kommt.

Der kann auch von woanders kommen, verstehen Sie?

VERRÜCKT NACH CÉCILE

Sie hat wieder Schluss gemacht.

Diesmal für immer.

Die kommt zurück. Liebe ist wie eine Schnecke:

Sie kriecht im Zick-Zack, aber immer voran!

Für mich wären Psychos wie sie allerdings nichts.

Aber du liebst sie, und sie liebt dich. - Sie hat mich mit Brot beworfen.

Kommt ganz aufs Brot an: Weiches Brot steht für Zärtlichkeit.

Walnussbrot mit Kruste dagegen ist eher unfreundlich gemeint.

Hier soll eine Hirschkuh sein. - Kiff lieber nicht so viel!

Kann schon sein, wegen des Klimawandels.

Im Ärmelkanal gibt es ja auch Haie.

Sorry, Leute, aber ich habe Wichtigeres zu tun!

Komisch, immer wenn es anstrengend wird!

Faules Stück! - Viel Spaß mit dem Muskelkater!

Das ist ganz normal. - Ja?

Es hat Sie ziemlich erwischt. Schonen Sie sich.

Tanzen werde ich nicht.

In zwei Tagen geht's Ihnen besser. - Danke. - Auf Wiedersehen.

Du hättest anrufen können.

Immer noch nicht pleite, ihr Prolos?

Tut mir leid.

Ich wurde befördert und habe überhaupt keine Zeit.

Der Druck ist enorm.

Aber genau das wolltest du doch.

Nie wieder Ausschlaf-Wochenende in Deauville!

Das packst du nicht. - Klar.

Nein. - Doch, alles gut. - Nein, ich weiß es.

Aber ich schaffe das nicht.

Ach so. Du wolltest mir also nur sagen, dass es vorbei ist?

Du nimmst es ja sehr leicht! Hast du eine Neue?

Was redest du denn da, verdammt? - Ich hab's gewusst.

Verdammt noch mal!

Halt's Maul! - Du machst immer wieder Schluss!

Ich kann das nicht mehr. Lass uns Freunde bleiben.

Freunde? Glaube ich nicht, mit so einem Psycho wie dir.

Ich fick dich, Ludo!

Sie tut dir doch eh nicht gut.

Doch, tut sie.

Will sie mich wirklich ficken?

Manchmal tut es echt gut, allein zu sein.

Ja, es tut gut, mal keinen Sex zu haben.

So kannst du wieder deine innere Mitte finden.

Wenn es besonders sein soll, dann mache ich so...

Ja, ja... Nein, nicht so.

Nein? - Zeig mal!

Wer ist denn die heiße Schnitte da?

Die Ex von Floriannes Cousin, lebt seit der Scheidung in der Pampa.

Sie hat das Sorgerecht für die Kinder.

Das dritte ist Autist oder hat irgendein anderes Problem,

strukturelle Identitätsstörung oder so.

Deshalb bekommt er in der Schule auch Sonderunterricht.

Das hat mit der Länge zu tun.

Knabberst du ein bisschen daran?

Nein, auf keinen Fall! Du etwa? - Nein.

Vielleicht seid ihr deshalb Single.

... auf die Situation eingehen...

Zum Beispiel... - Warte mal.

Alle mal herhören, bitte! Hier wird was bekanntgegeben!

François und ich... - ... werden dieses Jahr...

... heiraten!

Wer will noch was bekanntgeben?

Nein, Ludovic...

Eigentlich ist es noch zu früh, weil drei Monate noch nicht um sind:

Wir sind schwanger! Wir kriegen ein Kind!

Komisch, sie hat heute Morgen kein Wort gesagt.

Das ist ja absurd, das geht doch nicht.

Sie ist doch so anständig und aufmerksam.

Sie war an der Elite-Uni, verdammt!

Aber Mama, wen interessiert's, ob sie an der Elite-Uni war!

Ich falle immer wieder darauf rein.

Gladys, Magalie, Samira,

Ich fand sie alle toll.

Iseult, Nadege... Ach, Nadege!

Françoise. Nein, Françoise weniger.

Bobun... - Boyoun!

Ja, die kleine Chinesin. - Koreanerin.

Sechs Monate habe ich wegen ihr gelitten.

Mama, um wen geht's hier? Mir ist es auch immer ernst.

Mit ein bisschen mehr Mühe klappt's vielleicht auch.

Gib doch nicht mir die Schuld!

Bei Magalie war es doch so. - Danke.

César, du trödelst! - Kopf hoch, ihr Lieben!

Sachte, Schatz. - Mache ich ja.

Das Haus soll vor den Prüfungen fertig sein.

Damit sie schön arbeiten können.

Gibt's ein Bett?

Es wird eng, aber das macht nichts.

Seid ihr dafür nicht etwas zu jung?

Reife hat nichts mit dem Alter zu tun. Wir wollen eben zusammen sein.

Ja. Du bist doch auch sofort bei Pauline eingezogen.

Hey, sachte! - Mama, du machst gar nichts!

Doch, ich streiche.

Eins, zwei, drei, Ekatarina, du läufst wie ein Flusspferd!

Eins, zwei!

Stopp!

Nicht lächeln, du bist ein Model! Eins, zwei. Los!

Sag mal was Geiles auf Italienisch.

Das Arschloch hätte 14 Uhr liefern sollen

und taucht erst 16 Uhr 30 auf.

"Hier, Ihre Kleider."

Ich habe ihm tausendmal gesagt, dass ich die Guccis will. Arschloch!

Wieso Gucci?

"Gucci" ist neapolitanisch für "Muschi".

Toll! Und jetzt auf Rumänisch.

Die Mädchen bei der Anprobe waren furchtbar.

Das war das letzte Mal mit dem Idioten.

So, meine Gute. Ciao.

Mit Fantine ist Schluss.

Gib dem Schwanz den Laufpass und wir sind glücklich zusammen.

Ich bin's.

Tut mir leid wegen gestern, wirklich.

Du fehlst mir, meine Liebe. Ruf mich bitte an.

Alles gut bei dir? Rufst du bitte mal zurück?

Gräbst du schon die nächste Schlampe an? Blöde Kuh!

Die Hirschkuh!

Ich bin Osteopathin. - Nicht anfassen!

Einatmen!

Geht's?

Sie sind wirklich Osteopathin. - Ja.

Sie haben sich doch nicht weh getan? - Das gehört dazu.

Ich habe Sie für die Hirschkuh gehalten.

Und ich Sie für einen Perversen. Danke jedenfalls.

Es ist meine Schuld, dass Sie sich verletzt haben.

Nein, ich habe schon länger Rückenschmerzen.

Sind Sie Turnerin? - Nein, Fotografin.

Was fotografieren Sie?

Ich fotografiere alles und nichts, im Moment eher nichts.

Sie sind Künstlerin.

Vorsicht. - Geht schon, vielen Dank.

Es wäre schön, wenn wir uns wiedersehen.

Sie sollten zu mir in die Praxis kommen.

Das kann ich mir gerade nicht leisten.

Ich brauche Fotos für die Webseite.

Wir können tauschen:

Fotos gegen Osteopathie.

Wenn Sie wollen. Hier ist jedenfalls meine Karte.

Océanerosemarie?

Meine Mutter ist Psychoanalytikerin.

Und Sie? - Physiklehrerin. - Toll.

Und wie heißen Sie? - Cécile.

Okay, Cécile.

Donnerstag wäre besser.

Ist eingetragen. Und Ihr Nachname? - Bertaud. - Okay.

Gut. - Ja.

Na dann, auf Wiedersehen. - Tschüss.

Wir helfen den Patienten auf allen Ebenen.

Darum behandeln wir die Faszien.

Faszien sind das Gewebe, das die Muskeln umgibt,

wie die weiße Schicht bei rohem Fleisch.

Ruhe!

Mario! - Er schmeißt mit Papier! - Stopp!

Kann ich weitermachen?

Leise!

Sie hat große Mandelaugen, feste Schenkel. Wunderschön!

Auf ihrer Webseite

sind jede Menge Fotos von Bauarbeitern und so weiter.

Und dann: Portraits von Lesben! - Herr Fagot?

Ist das Ihre Verlobte?

Ja, Florineige, das ist sie. - Na klar.

Wir sind doch ein hübsches Paar. - Alle wissen, dass Sie schwul sind.

Sie wird nur unglücklich. Die 90er sind vorbei.

Sag es ihnen doch! Du bist voll oldschool!

Mathis' Vater ist ausgeflippt, weil sein Sohn zum Ballett will.

Gab es in der Familie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Nein? Gut. Und die Verdauung? Verstopfungen oder Blähbauch?

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr? Sehr gut.

Und was ist mit der Periode? Gut.

Sie brauchen jemanden als Einschlafhilfe.

Mir schwebt da eine Frau vor.

Sie ist blond und etwas älter als Sie...

... und sehr körperlich.

Sorry, Schlüssel vergessen.

Wir freuen uns auch, dich zu sehen.

War sie noch nicht hier?

Wer denn? - Wer wohl? Die Hirschkuh.

Vielleicht liegt sie hilflos zu Hause.

Es ging ihr echt nicht gut.

Manche sterben so. - Mit 95 vielleicht.

Die Ärmste, sie braucht Hilfe!

Du brauchst Hilfe. - Brauchst du Gummis?

Cécile, alles okay?

Cécile, hören Sie mich?

Hallo. - Ich habe mir Sorgen gemacht.

Ihnen geht's also gut? - Ja, sehr gut.

Es tut noch weh, aber morgen sehe ich Sie ja...

Dann haben Sie sich nur im Tag geirrt...

Oh, das tut mir leid.

Hatten wir nicht Freitag gesagt? Sorry.

Dann schauen wir uns den Ischiasnerv mal an.

Hatten Sie vor Kurzem eine traumatische Erfahrung?

Einen Verlust, eine Trennung?

Eine Trennung. Woher wissen Sie das?

Ihr Körper verrät es.

Ich habe das Gefühl, es geht Ihnen jetzt etwas besser.

Ist die Trennung von Ihrem Freund länger her?

Fast ein Jahr. Jetzt ist es viel besser, ich gehe neue Wege.

Es war übrigens kein "Er".

Bei mir ist es ähnlich: Seit ich Single bin, bin ich wieder ich.

Bei mir war es auch kein "Er".

Meine Ex ging zurück zur Ex, die auch meine Ex ist. - Das kenne ich.

Ich bin jedenfalls nicht auf der Suche.

Aber ich gehe eh nicht gern aus.

Traurig, aber die Leute nerven mich schnell.

Mich auch.

Ich bleibe auch lieber entspannt zu Hause.

Hallo.

Hallo. - Hallo.

So.

Als es hieß, es sei gratis, habe ich zugegriffen.

Erst war ich skeptisch, aber jetzt nicht mehr.

Man glaubt es kaum, aber sie hat ganz sanfte Hände.

Ihre Finger sind magisch.

Entspann den Mund und den Hals ein wenig.

Okay, und jetzt lächle ein bisschen.

Nicht gut? - Doch, es ist gut.

Entspann dich einfach ein bisschen.

Ja, so.

Denk an eine Freundin, mit der du Kaffee trinkst.

Die Freundin nervt aber.

Du guckst so ernst.

Aber es ist für die Webseite.

Man kann ernst und gleichzeitig nett wirken.

Und du bist ja nett.

Sehr nett! - Hörst du?

Du findest mich also nett?

Ja.

Das ist sehr hübsch. - Wirklich?

Ein Kompliment, und schon entspannst du dich.

Lächeln!

Ich konnte dich nicht erreichen. Du musst Pierre unbedingt helfen!

Morgen treffen wir unsere Geldgeber, und zwar ohne Behinderung.

Hallo. - Hallo.

Cécile, Fantine. Fantine, Cécile.

Ich mache eine Fotoreportage.

Für das Osteo-Mag-Cover? - Nein, für meine Webseite.

Gefallen dir Emilias Fotos nicht mehr?

Ich gehe dann mal. - Auf Wiedersehen.

Besorgst du's ihr?

Haben Sie sich ruckartig bewegt?

Nein, ich komme zur Zeit gar nicht raus aus dem Büro.

Ich schlafe dort auf dem Sofa.

Wenn du mich betrogen hast, mache ich dich fertig!

Sie ist eine Freundin.

Lachen Sie etwa über Pierre? - Nein.

Einatmen.

Ausatmen. - Kennen Sie sich schon lange?

Nein.

Ich habe nie von Ihnen gehört, als wir noch zusammen waren.

Wir sind seit drei Wochen getrennt. Na ja, getrennt...

Sie ruft mich eh an.

Fantine, kommst du mal bitte? Sehen Sie?

Soll ich dich fahren? - Ich nehme die Metro.

Glaub ihr kein Wort. Sehen wir uns am Wochenende?

Ich bin nicht in Paris. - Sondern?

Im Umland. - Und was machst du da?

Einen Workshop. - Was denn für einen?

Zeitgenössischer Tanz.

Im Schloss Méridon, 31 Kilometer von Paris entfernt.

Reicht das? Tschüss.

Tschüss.

Ihr seid dran! - Scrabble!

Zölibat. 24 Punkte.

Plus vier, plus 50. 78!

Wir legen "Nympho" an. - Das ergibt "Nymphomanie".

Nicht persönlich nehmen.

Ach was, kein Problem.

Das macht 104 Punkte.

Ich bin dran. Scrabble. WOMBATS.

137 plus 12 plus 14 sind 163!

"Ich spiele, ich springe, ich grabe!" - Sagt dir das Wort gar nichts?

Doch, Schatz! - "Mama glaubt, die Höhle ist zu klein!"

"Finden wir eine, die groß genug für uns ist?"

"Ich spiele, ich springe, ich grabe!"

"Ich bin Babywombat!"

Césars Lieblingsbuch. - Wir haben es immer gelesen!

Dass du das vergessen hast!

Ich muss euch was sagen.

Hast du dir was eingefangen? - Vielleicht.

Bei Geschlechtskrankheiten frag Chantal. - Mama! Also:

Ich habe die Frau meines Lebens getroffen.

Schon wieder! - Nein, diesmal wirklich.

Wer weiß. - Arme Fantine.

Was sie sich immer anhören muss.

Du ersetzt sie mit einem Lückenfüller.

Sie ist kein Lückenfüller, Mama. Sie heißt Cécile!

Wie auch immer. Ich bin raus und will damit nichts zu tun haben!

Dich hat ja auch keiner gefragt!

FUCHSTEUFELSWILD

Beginnen wir, indem wir uns vorstellen.

Nennt bitte euren Vornamen

und eure Angst, okay?

Monique, würden Sie anfangen? - Ja.

Ja, also ich bin Monique.

Ich muss ständig nachsehen, ob alles geschlossen ist:

Türen, Schränke, Fenster, Wasser- und Gashahn, Zahnpasta,

die kleine Schublade. Einfach alles.

Ich schaue zwölf Mal nach, ob die Wohnungstür zu ist.

Danke.

Wir machen weiter mit Laurent.

Ich bin phobophob, ich habe Angst vor der Angst.

Beatrice.

Ich habe Angst vor Kindern.

Patrick. Ich bin phonophob.

Ich habe Angst vor lauten Geräuschen oder lauter Musik.

Neulich war ich bei Freunden. Da ging ein Teller kaputt.

Daraufhin schlug ich den Sohn.

Oh, Mist... Wie alt?

Fünf. - Okay.

Herein!

Sehr schön, unsere neueste Teilnehmerin.

Océanerose.

Ja, bitte.

Bravo, Marie-Rose!

Sie haben sehr eindringlich

und originell

Ihre Angst veranschaulicht, öffentlich zu sprechen.

Cécile, Sie sind dran.

Ich habe Flugangst.

Erzählen Sie uns, was Sie mir erzählt haben,

davon, als sie das Flugzeug verlassen mussten.

Ich habe dem Piloten nicht vertraut, weil er mich nicht anhauchen wollte.

Anhauchen!

Ich wollte sicher sein, dass er nüchtern ist.

Er weigerte sich, und der Flieger machte komische Geräusche.

Sie gerieten in Panik. - Ein bisschen.

Ich musste raus,

weil ich sonst eine Massenpanik hätte auslösen können.

Danke, Cécile, für Ihr Vertrauen.

Applaus für Cécile.

Warum bist du hier? - Ich liebe Tanzen. Das klang gut.

Sei nächstes Mal ehrlich.

Das ist schwer genug. Es muss ja nicht jeder wissen.

Ach was, deine Angst ist doch niedlich. Das ist witzig.

Das ist gar nicht witzig. Du verstehst das nicht.

Hast du schon das Zimmer gesehen? Schick, oder? - Ja.

Du erinnerst mich an meine Mitbewohnerin Louise.

Höhenangst. Ich wusste nichts davon.

Ich habe sie in ein Restaurant in einem Hochhaus eingeladen.

Sie hat meinen Freund vollgekotzt. Das war ein Spaß.

Romain ist dein Freund, aber du lebst mit ihr zusammen?

Ja, sie ist die ideale Mitbewohnerin.

Wir essen zusammen und legen uns Nachrichten aufs Bett.

Wir haben ein Weihnachtsmenü:

Meeresfrüchte en masse und gefüllte Muscheln. Lecker!

Wir verstehen uns auch ohne Worte.

Ja? - Ja. Das ist echt cool.

Los!

Reflektor!

Wonder Woman.

Stopp!

Wow, wunderschön!

Das bist du? - Ja.

Ah, okay.

Ich beschäftige mich mit Geistern.

Geister sind aber gruselig.

Ich würde eher sagen...

... Irrlichter! - Für mich sind es Geister.

Die Geister meiner Kindheit.

Erinnerst du dich noch an die Mondfinsternis 1989?

Meine Eltern haben mir verboten, sie zu sehen.

Ich bin trotzdem in den Wald gegangen.

Es war ein irrer, tiefer Nebel. Wie eine Erscheinung.

Ich war sechs Jahre alt.

Ich hatte ein bisschen Angst,

aber nie habe ich mich lebendiger gefühlt.

Ich versuche, die Magie dieser Nacht wieder einzufangen.

Hattest du viele Beziehungen?

Ja, drei längere plus eine Zwischenlösung.

Die zählt also nicht.

Und du?

Bei mir ist es ähnlich, drei oder vier längere Geschichten.

Was die Turnerei betrifft: Du bist bald so gut wie ich.

Ah ja,

diese feine Mischung aus Pina Bausch und Kamel Ouali?

Hier seid ihr!

Ich konnte nicht schlafen, also bin ich spazieren gegangen.

Plötzlich war da dieses Wildschwein!

Ich gehe dann mal duschen. Sehen wir uns auf dem Zimmer?

Ja.

Das war echt super schnell! Bis gleich!

Ich stinke vielleicht.

Ja, das fühlt sich gut an, Baby.

Guck mal!

Hübsches Motorrad! - Das kannst du laut sagen!

Sie wollte mich auf der Harley nach Hause fahren.

Mein Schalldämpfer ist krasser, und ich kann 80 fahren.

Alles klar? - Ja.

Gut, dass wir einen Schlüssel haben. - Mist.

Einmal im Monat ist Spieleabend.

Bleib doch. - Kein Spieleabend.

Erst hieß es Wasserschlacht, jetzt wollen wir flippern.

Doodle ist toll, aber nur, wenn alle mitmachen.

Hallo Cécile!

Echt langes Fotoshooting!

Komm, dann lernst du alle kennen!

Ich gehe dann mal. - Na los!

Nein. - Schön, deine "vier" Ex zu treffen.

Vier große Beziehungen. Wir sind jetzt befreundet.

Ist mir doch egal. In drei Monaten bin ich eh weg.

Ich habe zu tun. - In drei Monaten?

Wohin gehst du? Wie lange? - Acht Monate, an den Nordpol.

Den Witz kannte ich noch nicht.

Jetzt kennst du ihn. Es ist ein Job.

Ich melde mich wegen der Fotos.

Nordpol.

Warum hauen alle tollen Mädchen irgendwann ab?

Weil du die am meisten liebst, die unerreichbar sind.

Keine Ahnung...

Ich will nicht mehr umherirren, sondern ankommen.

Sehr gut. Aber immer mit der Ruhe.

Ich muss Schluss machen. Tschüss!

Ich spüre, dass Sie das belastet.

Mein Vater kam extra aus dem Iran, um den Kampf zu sehen.

Ich wünsche mir so, dass er stolz auf mich ist.

Es ist wie verhext: Nie gewinne ich, wenn er da ist.

Eines Tages wird er Sie gewinnen sehen.

Einatmen.

Ausatmen.

Sehr gut.

Ah, das ist...

Das ist gut. - Lustig. - Ja.

Gut.

Ich finde, es könnte ein bisschen schlichter sein, aber...

Es ist zu fancy für die Webseite.

Das ist modern, mal was anderes.

Viel besser als die üblichen Fotos. - Ja.

Ich mache nur Spaß.

Was? - Ich mache nur Spaß!

Sorry. Hier.

Wow! - Toll!

Sie ist witzig. - Bist du das?

Wunderschön. - Das ist die Fotografin.

Sehr schön. - Du siehst toll aus.

Du hast sie mit deinem großen Apparat sehr gut eingefangen.

Bravo!

Danke. - Ach was. - Sie sind echt toll.

Ich danke dir. - Hör auf.

Toll. - Bravo.

Das verdanke ich dir. - Nein, du hast es echt drauf. Cool.

Okay. - Bis bald.

Na dann, tschüss.

Tschüss. - Tschüss.

Dufte. - Superdufte.

Bringst du ihr ihren USB-Stick?

Das kann kein Zufall sein.

Guten Morgen!

Lange nicht gesehen.

Ich dachte, du brauchst das vielleicht.

Danke, aber ich will jetzt laufen. - Laufen wir zusammen?

Du lässt dem anderen nicht gern die Wahl.

Kommst du?

Nicht schlecht: eine Stunde. - Ich kann auch noch länger.

Mit meinen Ex-Freundinnen läuft übrigens nichts mehr.

Bei der Menge ist es schwer, sich für eine zu entscheiden.

Quatsch.

Was hat es eigentlich mit dem Nordpol auf sich?

Das stimmt so nicht ganz... Es ist kompliziert.

Es geht darum, Meteorologen zu begleiten.

Für ein Portfolio. In zwei Wochen ist das Gespräch.

Du magst Wetterfotos? - Es wäre ein easy Job.

Und ich könnte an meiner Geisterserie weiterarbeiten.

Der Nordpol ist unglaublich.

Das Licht ist fantastisch, es gibt Polarlichter...

Es gibt 12.000 Bewerber. Das kann ich eh vergessen.

Wer sitzt in der Jury?

Wissenschaftler und Veolia-Leute, die das finanzieren.

Kennst du die Geldgeber?

Dann ran an die Forscher! - Die sind nie da.

Entweder sie sind gerade unterwegs oder auf einer Konferenz.

Willst du die Reise machen oder nicht?

Wann ist die nächste Konferenz?

Weiß ich nicht. - Klar, weißt du das.

Du lügst!

In zehn Tagen in Krakau. - Na bitte, Krakau. Sehr gut.

21 Stunden mit dem Zug. - Zwei Stunden mit dem Flugzeug.

Kein Flugzeug!

Wie wollt ihr eure Würstchen?

Je dicker, desto besser.

So liebe ich meine Sonia.

Das hat sie seit Ewigkeiten nicht mehr gesagt.

Du kommst mir irgendwie bekannt vor.

Das höre ich oft, liegt wohl am Gesicht.

Das ist jetzt auch nicht so gewöhnlich.

Ich weiß: Ich habe einen Artikel über die Verrückte vom A320-Flug gelesen.

Kurz vor Abflug ist sie durchgedreht und musste rausgeholt werden.

Die Ärmste.

Du siehst genauso aus wie sie. - Witzig.

Ja, die Verrückte vom A320-Flug!

Was macht die ausgefallene Location?

Wir suchen noch. Du kennst uns ja.

Immer bin ich Schuld.

Verrückt: François hat keinerlei Sinn für Feinheiten.

Wie süß!

Der Mund! Sie kommt ganz nach dir!

Das Gleiche meinte ich auch beim Ultraschall.

Dann hat der Arzt gesagt:

"Es ist ein Junge. Hier ist sein Schwanz."

Sein Schwanz? - Er hat "Schwanz" gesagt?

Sein Schwanz! - Sein Schwanz? Krass!

Ich habe an den Gynäkologenverband geschrieben.

Verrückt: Da fliegen Unmengen an Stahl durch das Nichts,

also durch die Luftmasse.

Piloten trinken nie vor dem Fliegen.

Wenn der Motor ausgeht, segelt das Flugzeug weiter.

Aber nur zwei Schluck.

Sonst siehst du Sterne und bist ganz benebelt.

Na los!

Die Schlüssel?

Tschüss, Jungs!

Kommst du?

Wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit: Letzter Aufruf für die Passagiere...

Verrückt: Da fliegen Unmengen an Stahl durch das Nichts...

Wenn der Motor ausgeht, segelt das Flugzeug weiter.

Kurz vor Abflug drehte sie durch.

Ja, die Verrückte vom A320-Flug!

Ich gehe nicht an Bord! - Oh, doch!

Cécile!

Alles okay?

Hast du etwa alles getrunken?

Sie wacht schon wieder auf. - Ja?

Ein bisschen nach links. Das reicht.

Sonia, mach mal das Kinn runter. Kinn runter!

Haltet sie aufrecht!

Sie kriegt keine Luft. Nehmt ihr das mal ab.

Mit den Drogen wolltest du sie rumkriegen?

Im Gegensatz zu euch brauchen wir dafür keine Drogen.

Schatz?

Bist du da? - Verdammt!

Warum rufst du nicht an?

Ich habe fünfmal angerufen. Ich habe mir Sorgen gemacht.

Wir haben uns zufällig getroffen. Sehr nett.

Spielt ihr Verkleiden? - Deine Lampe geht wieder.

Danke. - Ist die Fotografin nicht da?

Wollt ihr einen Tee?

Alle Freundinnen hatten sie schon. Ich will auch meine Menopause!

Irgendwann soll es dann einfach losgehen.

Laut César wäre das "swag".

Mama, Bernhard, das ist Cécile. - Freut mich, Cécile.

Wie weich sie sind! - Danke.

Man muss sie gut pflegen,

wie einen Seidenteppich.

Hey, Dickerchen, schön austrinken.

Ein Junkie! Das gab's seit Caroline nicht mehr.

Sie ist kein Junkie. - Sie ist Fotografin.

Diese Künstler!

Ich dachte, das sei was Pflanzliches und keine K.O.-Tropfen.

Ich bin noch voll drauf.

Ich kann nicht reden und gleichzeitig Dias zeigen.

Das mache ich doch. - Hör auf, mich zu bemuttern!

Und ich habe den HSBC-Preis erhalten,

für meine Serie über die Bedingungen der Kanalarbeiter. - Danke.

Macht Ihnen die Kälte nichts aus? - Aber nein.

Acht Monate mit den Forschern, isoliert in eisiger Kälte:

Wie wollen Sie das durchhalten? - Ich bin sehr ausgeglichen.

Umgeben von Menschen voller Leidenschaft,

blühe ich auf.

Ja...

Ja... ich bin anpassungsfähig.

Und Sie haben viel Humor.

Ist die Jagdsaison eröffnet?

Ich hole gleich mein Gewehr.

Hast du das extra gemacht? Damit ich nicht weggehe?

Was sind das überhaupt für Bilder?

Jetzt wissen Sie, dass du lustig bist. - Halt doch einmal die Klappe!

Frau Bertaud?

Die Entscheidung fiel uns nicht schwer.

Das glaube ich. - Ihre Arbeit hat uns sehr beeindruckt.

Und Ihr Humor gefiel den Wissenschaftlern.

Wir sehen uns in zwei Monaten im Flugzeug. Glückwunsch!

Toll! Du fährst!

Ich fahre!

Du fährst. - Ja.

Hey, Mädels! Falls ich helfen kann...

Ich habe heute frei.

Meine Damen und Herren, für die Sicherheitsanweisungen

bitten wir um Ihre Aufmerksamkeit.

Fliegen wir?

Wir fliegen!

Geschafft!

Deine Eltern verdienen es gar nicht, dich zu sehen. Bleib!

Cécile ist in 137 Stunden wieder zurück.

Ich finde es perfekt! - Wie beim Abendmahl!

Stimmt, das geht nicht.

Aber das Designerkollektiv ist total angesagt!

Ihre Shows sind immer in der Kirche!

Einfach lächerlich!

Ja, das ist zu abgefahren. - Es sollte doch traditionell sein.

Cécile ist in 45 Stunden wieder zurück.

Ja, Blaubeeren! Toll! - Ich mag Blaubeeren.

Ich liebe sie. - Ich auch.

Himbeeren sind ehrlich.

Blaubeeren sind feige. Sie verstecken sich.

Himbeeren sind überall! - Cool. - Ja, sehr cool.

Wie geht's deiner Oma?

Sie starb vor acht Jahren. Sie hat sich daran gewöhnt.

Toll.

Der Tod ist super, nur am Anfang ist es schwer.

Sie hat Opa gesehen. Das gefiel ihr.

Wart ihr am Strand? - Ja, ich habe sogar Blasen. - Schön.

Sehr schöne Blasen. Das ist voll in.

Ich bleibe lieber zu Hause und lese.

Du und lesen!

Schönen Gruß von Amandine. - Ich grüße sie auch ganz lieb!

Tschüss! - Küsschen! - Du nervst!

Ich mache mir ein bisschen Sorgen.

Du bist unentspannt wie ein kranke Katze.

Eine kranke Katze ist schlapp.

Unentspannt!

Und zwar sehr. - Du hattest doch nie eine Katze!

Eine kranke Katze ist unentspannt, und ich bringe nachher Rum mit.

Auf ein Gläschen.

Ich will fit sein. - Ein winziges Schlückchen?

Nur ein paar kleine Mojitos und Limonen...

Cécile ist in 22 Stunden wieder zurück.

Cécile kommt erst in 22 Stunden. Komm schon!

Ein Shot, ein Kleidungsstück.

Sonst ist die Kalifornien-Variante dran.

Guckt im Wörterbuch nach, was ein Kleidungsstück ist.

Ausziehen, ausziehen!

Ihr zwei werdet bestraft! - Nein!

ICH VERMISSE DICH SO... BIN GLEICH DA!

Tschüss.

Ich meinte ja, dass das Quatsch ist, aber das war ihnen egal.

Sie liebt dich, das weißt du.

Alles klar? Alles cool.

Hallo.

Hallo.

Schön, dich gekannt zu haben.

Danke für alles.

Sorry, ich habe versagt. - Hör auf!

Ich höre auf.

Ich höre auf.

Alles hört auf. Es war schön mit dir.

Ich bereue nichts. Ich bin glücklich. - Das ist mir egal!

Du hattest nicht mal Zeit, dich auf mich einzulassen.

Wir sind uns begegnet,

wie zwei Sternschnuppen in einem Sternenhimmel.

Jetzt reicht's aber.

Du magst Partys.

Nein, ich brauche nur Freunde für die Zeit ohne dich.

Das ist ja okay, aber lüg mich nicht an.

Du machst also nicht Schluss?

Wenn du versprichst, nie wieder zu lügen.

Versprochen: nie wieder!

Nie wieder.

Und kein Hosenöffnen mehr mit den Zähnen. Das wäre nett.

Versprochen: nie wieder.

Wir brauchen nichts. - Ich bringe auf jeden Fall etwas mit.

Du bist echt oldschool.

Welche Blumen mag sie denn?

Na komm, alles wird gut. - Nein, ich kann nicht.

Doch, du kannst. Komm.

Wir haben dich kaum pinkeln gehört.

Hör bitte auf! Ich kann das nicht. - Doch!

Mama, Bernard, wir sind da!

Hallo, Cécile! - Hallo.

Schön, dich fit zu sehen.

Ich bin erkältet.

Zwischen zehn Sekunden und einer Minute.

Sie schlagen also Räder und spielen Gespenst.

Schatz! - Ich nenne das anders:

choreografierte Akrobatik.

Um Geister zu symbolisieren.

Ja. - Hallo, allerseits!

Ich sollte zum Kaffee kommen.

Sorry, ich bin früh dran.

Hallo, meine Schöne!

Was macht das Olympische Dorf?

Was ich heute unterzeichnet habe, ist viel besser. - Echt?

Schön, dich so fit zu sehen!

Alles klar? Darf ich?

Erzähl mal!

Cécile und ihre Purzelbaum-Fotos.

Also, Cécile, Sie sprachen von Geistern...

Es geht um Kindheitserinnerungen. Sie sind mein Ausgangspunkt.

Heimliche Waldspaziergänge...

Die Katarer sind jetzt Hauptaktionäre.

Wir arbeiten schon lange zusammen.

Mit den Chinesen bleibt es schwierig, aber kein Problem.

Und jetzt kommt's: Es geht um 60 Millionen.

Eine körperliche und intime Kindheitserinnerung,

die einem fremd wird...

Alain Juppé unterstützt uns sogar!

Er ist persönlich in mein Büro gekommen.

Durch die Bewegung fühle ich mich frei.

Es ist ein Mix aus Angst und Freude.

Es ist beängstigend und aufregend zugleich.

Aber das macht den Moment auch so kostbar.

Durch das Einfangen der Lichter hinterlasse ich etwas.

Verrückt ist, dass wir damit

etwas in der Architekturgeschichte hinterlassen,

wenn nicht sogar in der Geschichte Frankreichs.

Worte reichen nicht.

Ich muss es erspüren. Darum bin ich auf den Fotos.

Kristallisierung von Erinnerung, Sublimierung der kindlichen Trauer.

Das ist pure Leidenschaft.

Ich bin sehr gespannt auf Ihre Arbeit. - Danke.

Danke für's Kommen, Fantine.

Ich wollte nur Kaffee holen. - Besser, du gehst jetzt.

Okay.

Ich glaube, sie meinen es ernst.

Aber wir bleiben Freundinnen.

Danke, Bab.

Danke, Mama.

Ich suche in jedem Punkt Perfektion.

Das ist absurd, aber ich mag es.

Ein bisschen wie Kusama.

Du hast Nerven, sie zu unserem ersten Treffen einzuladen.

Unser erstes Treffen? Ich habe dich schon mal gesehen.

Wann fährt sie?

In drei Wochen.

Scheiße.

Nein, nicht der Pinguin!

Geh nicht mit dem Pinguin!

Hey.

Gut geschlafen?

Hab einen schönen Tag.

Ja, ich verstehe. Lass das röntgen, und dann sehen wir uns.

Falls du einen Leistenbruch hast. Nein, ohne Knacken. Gut. Tschüss.

Ja, Aurélien? Nein, gar nicht gut.

Sie ist abwesend und mies gelaunt.

Als wäre sie schon weg.

Ja, hallo, hier ist Jean-Michel Labatut.

Samstagnachmittag gehe ich in den Outdoor-Laden.

Falls du mitkommen willst:

Ich kriege 60 Prozent Rabatt auf alle Daunenjacken.

Ruf mich an! Grüße!

Komm mal aus dem Arsch! - Halt's Maul!

Deine Mutter ist 'ne Lesbe! - Tschüss.

Ich bin die Lesbe, okay?

Guten Tag, hier ist Cécile Bertaud. Es tut mir sehr leid.

Aus persönlichen Gründen kann ich Sie leider nicht

zum Nordpol begleiten.

Kommen die Jungs nicht?

Die checken noch ausgefallene Locations.

Sie kommen später.

Reichen wir dir nicht?

Doch.

Ich dachte, Überraschungspartys gibt's nur an ungeraden Geburtstagen.

Das gibt's doch nicht!

Alles Gute, du Schöne! - Danke, mein Schatz!

Das ist meine Freundin Cécile, das ist Christine.

Hallo. - Wir kennen uns aus Deutschland.

Weiter gehen! Sonst sieht man den Ball nicht.

Meine Damen und Herren,

gleich beginnt die Vorführung.

Alles Gute, Océanerosemarie!

Ein paar Worte nur für dich.

Alles Gute!

Nadege! - Oh, Jamie!

Jamie hat aber zugelegt!

Alles Gute, kleine Muschi!

Habe deine Muschi lange nicht gesehen.

Viele Grüße aus der Schweiz, meine Lieblingsfranzösin!

Ohne dich schmeckt das Fondue nicht mehr.

... Malmö, Göteborg.

Du warst überall. - Ich bin rumgekommen.

Als du eine Wespe verschluckt hast, habe ich dir in den Mund gepinkelt.

An unserem 25. Geburtstag hast du alles vollgekotzt.

Unser Lied aus Barcelona, das du dir ausgedacht hast:

Ich will Blondinen Kleine Blondinen mit großen Titten

Fantine hat sich ja mächtig ins Zeug gelegt.

Hab dich lieb, Schlampe! Viel Glück mit der Neuen!

Hals- und Beinbruch!

Was ist los? - Alles okay? - Ja, klar!

Wie süß, dass du da bist!

Das wollte ich nicht verpassen.

Was mache ich nur ohne dich?

Dagegen hast du keine Chance.

Da stimmt einfach die Chemie.

Wenn sie in Paris ist: Vergiss es.

Da ist sie ja.

Schatz, das ist Stella.

Spinnst du? Was ist los? - Lass mich!

Was ist? - Lass mich!

Und ich Idiotin habe die Reise für dich abgesagt!

Warum gehst du, wenn du bleibst? Ich bin doch bei dir!

Es stimmt: Sie liebt dich.

Ja, mein Schatz, finde deinen Urschrei.

Alles okay, meine Liebe.

Ich habe sie nicht verdient. - Das reicht.

Du warst nur etwas ungeschickt. - Du warst einfach du selbst.

Mach dir keine Vorwürfe.

Du hast mit Stella geschlafen, mehr auch nicht.

Ich habe nicht mit ihr geschlafen! Warum glaubt mir das keiner?

Deinen Freunden kannst du es doch erzählen.

Wir urteilen nicht. - Ja, klar.

Stella und du, ihr habt eine starke Verbindung.

Es ist ja auch nicht das erste Mal.

Ich habe versucht, mich zu ändern.

Keiner glaubt mir. Geschieht mir recht!

Ich glaube dir.

Ich dir auch.

Und ich dir auch.

Danke.

Wir haben ein bisschen geknutscht.

Ich habe ihre Brüste berührt. Das zählt nicht.

Nur Penetration zählt.

Da scheiden sich die Geister.

Tut mir leid, ich hatte nach der Arbeit keine Zeit, mich umzuziehen.

Das ist die Mailbox von Cécile Bertaud,

hinterlassen Sie eine Nachricht.

Ich habe mein Mädchen verloren

Sie war die einzig Wahre

Ich habe mein Mädchen verloren

Ich habe meine Liebe verloren

Versuchen Sie nun, mit den Händen die Füße zu berühren.

Ich hasse dich. Ich will dich nie wiedersehen.

Alles okay?

Das ist die Mailbox von Cécile Bertaud...

IRRLICHTER

Du lässt mich weinen

Ich lass dich gehen

Du warst die einzig Wahre

Mach mal Platz!

Gewonnen! - Oh Mann...

Das haut mich echt um.

Ihr wart mein Vorbild, ihr habt so glücklich ausgesehen.

Ich habe gewonnen! - Das sehe ich anders!

Ach ja?

Und, gibt's bei dir was Neues?

Nicht wirklich.

Sie will jetzt wohl doch fahren und die Reise selbst zahlen.

Sie hat eine Ausstellung organisiert,

aber ohne Kontakte wird sie nie genug verkaufen.

Vielleicht klappt's ja nach der Reise wieder.

Ja, super. - Mach mit!

Ach, Schätzchen. Ihr seid beide so traurig.

Na und.

Tschüss.

Vertrau dir selbst, Liebling.

Alles wird gut.

Ich vertraue dir jedenfalls.

Danke.

Kunstsammler sind immer spät dran. - Ja.

Weil sie immer lange arbeiten.

Guten Tag. - Guten Tag.

Ausstellungen laufen immer langsam an.

Komm, lebe mit mir Und sei meine Liebe

Sei an meiner Seite Und sei meine Liebe

Das sind meine Leute. - Cool, danke.

Wo bleibt Mama? - Sie ist unterwegs.

Eine ihrer Patientinnen wollte in die Seine springen.

Komm, geh mit mir Und schau in meine Seele

Sieh, wie ich mich kümmere, Was für ein Idiot ich bin

Ich will einen Kuss, Ich will einen Schlag

Wenn es Liebe ist, Dann passt es auch

Ich werde ein, zwei, drei, vier, fünf Gründe dafür haben,

Dir nicht davonzulaufen

Komm, tanz mit mir, Lass uns Spaß haben

Greif nach dem Himmel, Bis zur Sonne

Ich werde ein, zwei, drei, vier, fünf Gründe dafür haben,

Dir nicht davonzulaufen

Hallo!

Ich wollte mich entschuldigen.

Tut mir leid, ich habe das mit euch unterschätzt.

Ich habe als Wiedergutmachung ein Foto gekauft.

Ganz schön teuer.

Toll, was du für sie getan hast.

Noch vor ein paar Monaten hättest du so etwas nie getan.

Nicht einmal für mich.

Freunde?

Ich bin sehr wütend! Bitte, das reicht jetzt!

Denkt an die Umwelt! Ich zähle jetzt bis drei.

Benehmt euch, auch am letzten Schultag!

Das reicht jetzt!

Wir haben dich gewarnt. - Du brauchst was anderes.

Das erinnert mich an die Hochzeit von Valérie-Anne und Jean-Eudes.

Schön, dass er auf mich gehört hat.

Die Fotokabine war nämlich meine Idee!

Und all die Blumensträuße sind auch meine Idee gewesen!

Es heißt: Verregnete Hochzeit,

lange Ehe, dabei soll man nur warten,

damit die Ehe länger hält. Hast du das gewusst?

Aurélien hat so oft vor dir erzählt, und nie sind wir uns begegnet!

Verrückt! Es wäre doch schön, ein kleines Essen zu machen,

mit Françoise und Marie-Jo. Sie sind auch lesbisch.

Ihr versteht euch bestimmt gut.

Wo sind Sonia und Ludo? Wir brauchen sie für den Sound.

Sonia ist gerade nur am Kotzen.

Wir wissen, dass du leidest und es schwer ist, andere glücklich zu sehen.

Aber das ist meine Hochzeit!

Also hör auf und mach mit!

Danke! - Bitte.

Alles gut? - Ja. - Cool.

Wir sind so stolz auf euch. Applaus! - Auf das Hochzeitspaar!

Bevor ich es vergesse: Anders als manche glauben,

heißt Ehe nicht, dass das Sexleben vorbei ist.

Man kann es auch als langjähriges Paar mit Van

wie die Karnickel treiben.

Lang lebe das Hochzeitspaar!

Ich übergebe an Océanerosemarie, die einen Herzanfall kriegt,

wenn sie nicht reden darf.

Aurélien, als ich François traf, dachte ich, er wolle nur dein Geld,

aber du hattest gar keins.

Oder deinen Bruder, aber auch den hattest du nicht.

Also muss es deine Jugend

und die Aussicht auf Schweinkram gewesen sein.

Ich gratuliere euch, meine Freunde,

nicht alle können lieben.

Dieser Planet ist voller verlorener Seelen, die umherirren

und unfähig sind, zu lieben.

Das reicht! Das ist ihre Hochzeit, verdammt!

Das Leben ist hart und ungerecht, und die meisten sind am Ende allein.

Genießt es!

Genießt es, denn wir balancieren auf einem Hochseil

und können jederzeit fallen.

Und wenn einer

oder eine von uns beschließt, dort hoch zu gehen,

sollten wir das nicht verurteilen.

Manche finden hier unten nie ihren Platz.

Manchmal ist das besser so.

Der Tod kann eine Befreiung sein.

Eine echte Befreiung. Nicht weiter schlimm.

Ich habe keine Angst davor.

Aber Liebe ist immer stärker.

Immer.

Schaut Aurélien und François an.

All die Hindernisse auf ihrem Weg,

die Missverständnisse

haben ihre Liebe nur stärker gemacht.

Ich liebe dich, Aurélien.

Ich liebe dich.

Ich möchte mich bei dir bedanken.

Ich habe genug Bilder für die Reise verkauft. - Gern.

Ich fliege morgen früh um sieben.

Toll! Fliegst du ganz allein?

Ja.

Ich habe Liquid Ecstasy dabei, falls ich nicht klarkomme.

Du hast mein Hemd an.

...dass ich nirgendwohin gehe

Ich gehe nirgendwohin

Achtung: Passagiere des Fluges Icelandair 353 nach Helsinki

begeben sich bitte zum Gate 12.

Ist alles in Ordnung mit Ihnen?

Danke, mir geht's gut.

Ich nehme den nächsten Flug. Ich habe es nicht eilig.

Komm, das wird super.

Hier entlang. - Danke.

Gute Reise!

Sollen wir?

Küss mich!

Alles gut? - Fliegen wir? - Ja.

Wir fliegen! - Ja.

BABELFISCH TRANSLATIONS Untertitel: Vera Kühn

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