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DAS TAUBENHAUS - KEINE FRAU FÜR GEWISSE STUNDEN
Im ersten Kapitel der Genesis steht geschrieben,
dass der Mann wie auch die Frau von Gott erschaffen wurde.
Gott schuf den Mann nach seinem Bilde, damit er ihm ähnlich sei.
Auch an anderen Stellen wird in der Heiligen Schrift
von der Erschaffung des Menschen durch Gott berichtet.
So vor allem im Buch Prediger, Buch Hiob und im Psalter.
Im zweiten Kapitel der Genesis wird genauestens beschrieben,
wie Gott den Menschen aus Lehm schuf.
Und wie er die Frau aus einer Lippe von Adam schuf.
Gegen die Wahrheit der Erschaffung des Menschen durch Gott
behaupten die modernen Evolutionisten, deren Haupttherotiker Darwin war,
dass der Mensch in Geist und Körper
ein Produkt der natürlichen Evolution der Welt sei,
wie man wissenschaftlich bewiesen hat.
Gott hat nichts zu tun damit.
Der Mensch ist lediglich ein besseres Tier als der Affe.
Es ist deutlich, dass eine solche Doktrin der katholischen entgegensteht.
Die Seele, die eine geistige Sache ist,
kann nicht aus einem materiellen Prinzip stammen,
wie es die tote, organische Natur gemäß einigen Gesetzen
der modernen Evolution wäre.
Die Materie konnte nicht den Geist erschaffen.
Was ist zum Körper zu sagen. Es gibt bestimmte Kriterien,
die ein Christ zu diesem Problem bedenken muss.
Der Körper des Menschen ist direkt von Gott aus Leben geschaffen.
Es ist kein Glaubensdogma. Und was... Und was...
Und was...
Und was den Körper Evas betrifft, wird da auch nichts genau definiert.
Rede weiter, Sandra.
Und, äh...
Fahr fort, Sandra. Rede weiter.
Die Geschichte der Genesis wirkt in dieser Richtung...
...wie eine Bestätigung.
Wie eine... Als ob der Mensch und der Affe eine poetische Erfindung wäre.
- Seht ihn euch mal an. - Kommt doch ans Fenster.
- Ich finde ihn umwerfend. - Schaut ihn euch an.
- Er sieht wirklich toll aus. - Was machte er hier?
- Oh, er guckt hierher. - Hallo, Süßer!
- Hallo, du! - Hi!
Mädchen, was ist denn los? Geht sofort auf eure Plätze zurück!
Na los doch!
- Oh, sieht der gut aus. - Wirklich ein schöner Mann.
Das so was hier auftaucht.
Ach Kinder, ich denke, ihr übertreibt.
Ja, weil Ihnen die Männer nicht gefallen.
Ach, Sandra!
- Mama? - Ja, hier.
Wie geht es dir?
Hab einen bösen Tag hinter mir, jetzt geht es besser.
- Hast du Enrique angerufen? - Wieso, ist doch nur die alte Migräne.
Sandra?
Weißt du, wer angerufen hat? Fabrizio.
Von dem weiß ich nur noch, dass er mir Angst gemacht hat.
- Was? Angst? - Ja, doch.
Erinnerst du dich, wir lagen oft so zusammen, als du noch klein warst.
Du hast mir was vorgesungen, bis ich eingeschlafen war.
Als dein Vater kam, machte ich ihm Zeichen, dass er dich nicht aufwecken sollte.
Ich kann mich nicht erinnern, dass er einmal mit mir gespielt hat.
Ich sehe ihn immer nur in deiner Nähe.
Eigenartig, ich denke manchmal, dass er schon kurz
nach unserer Hochzeit gestorben ist.
- Guten Abend. Kommen Sie rein. - Danke. Guten Abend.
Du bist Sandra.
Das letzte Mal, als ich dich sah, warst du noch klein und rundlich.
Du hattest Sommersprossen auf der Nase.
Darf ich reinkommen?
Du bist Fabrizio, richtig?
- Du erinnerst dich an mich? - Nein. Na ja, schon.
Aber ich hatte dich groß in Erinnerung. Sehr groß.
Sehr groß?
Tut mir leid, wenn ich dich enttäuscht habe.
Immerhin bist du inzwischen eine junge Dame geworden.
Du hast dich nicht verändert. Wie geht's?
Gut. Du bist es. Du hast dich verändert.
Du bist schöner denn je.
Bring mich nicht in Verlegenheit.
Das hat er schon, Mama.
Wieso bin ich nicht so kokett wie du?
Stimmt's nicht? Sie ist die schönste Mutter der Welt.
Ciao!
Ciao, Enrique!
- Guten Tag, wie geht's dir? - Sehr gut.
Dich frage ich nicht, weil man es dir ansieht.
Bleibst du länger hier?
Ich weiß nicht. Ich brauche Ruhe und Entspannung.
Und außerdem will ich hier einiges erledigen.
Welche Freude hätte es deinem Vater gemacht, dich so reden zu hören.
Gehen wir? Ich habe einen Tisch reserviert. Es wird Zeit.
Ich bin fertig.
- Gehst du nicht mit? - Nein.
Nein. Ich muss noch arbeiten und morgen früh aufstehen.
Was für ein langweiliges Leben.
- Hast du mir etwas zu sagen? - Was soll ich dir sagen?
Doch, sei ganz ehrlich.
Ich verspreche es dir.
Als du in Brasilien warst, hast du an uns gedacht?
Es ging alles...
...sehr durcheinander.
Ihr alle wart mir sehr entfernt.
Wie die Menschen aus einer sehr langweiligen Geschichte.
Alle außer dir.
War das wirklich so?
Du kannst es mir ruhig glauben.
Gute Nacht. Bis morgen.
Was machst du? Wieso schläfst du noch nicht?
Ich konnte nicht einschlafen.
Ich habe mich noch nicht dran gewöhnt, alleine zu bleiben.
- War's denn schön? - Ja. Fabrizio ist sehr sympathisch.
- Hat er dich begleitet? - Ja.
Enrique war nicht mit euch?
Er musste weg. Er kriegte einen dringenden Anruf.
Ich freue mich so, dich glücklich zu sehen.
Deswegen habe ich auch eine Tochter wie dich.
Aber jetzt musst du wieder ins Bett. Du musst sehr früh aufstehen.
Ich würde am liebsten die ganze Nacht mit dir reden.
Ja, aber nicht heute Nacht.
Mir fallen schon die Augen zu.
- Schlaf gut. - Schlaf gut.
Sandra.
Ich bin im Haus. Gute Nacht.
Das sind die Freundinnen von Sandra. Elisa und Maria.
- Schulfreunde? - Ja, sie verstehen sich wirklich gut.
- Du gehst unter. - Lass das. Mir ist kalt.
- Lass sie los. Ich halt sie fest. - Ich will jetzt raus.
- Keine Angst. Ich halt dich doch. - Nein, nein.
Tu, was ich dir sage. Du gehst nicht unter, ich halte dich.
Bei so viel Angst wird sie es nie lernen.
Müde, Sandra?
Nein. Mir gefällt es so zu liegen, auch ohne zu schlafen.
Aber mir macht es auch Spaß zu laufen und zu tanzen.
- Das alles machst du gern? - Ja.
Und was noch?
Reisen und andere Sachen, die ich noch nicht kenne.
- Welche? - Ich weiß nicht.
Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt.
Entweder man hat nichts zu tun oder steckt bis über beide Ohren in Arbeit.
- Also, ich ruf dich morgen an. - Tu das.
Das Essen ist fertig. Wieso bleibst du nicht?
Ich muss leider noch einige Besuche machen.
- Wie schade. - Ciao!
Ciao!
- Wir sehen uns noch. - Ciao!
Ich verstehe nicht, wieso ein so guter Arzt wie er nicht von hier weggegangen ist.
- Weil er nicht ehrgeizig ist. - Wirklich?
Glaubst du nicht, dass er seine Gründe hatte?
Dass du ihm gefällst, ist doch normal.
Aber er scheint es deutlich vor dir zu verbergen.
Wieso denn?
Eine einfache Sache ist für eine Frau nie interessant.
Sei nicht so gehässig!
Ist es nicht so?
Fabrizio! Fabrizio!
- Was hältst du von Fabrizio? - Ich finde ihn ein bisschen komisch.
Komisch?
Es muss sehr schwierig sein, zu verstehen, was er denkt.
Ich hätte gern hundert Leben. Oder wäre hundert verschiedene Personen.
Zu gleicher Zeit. An hundert verschiedenen Orten.
Ob man einen Menschen immer lieben kann, bis in die Ewigkeit?
Ja, wenn es eine Person ist und keine Erinnerung.
Der Tod von Antonio war so sinnlos.
Das ist der Tod immer.
Doch wenn wir ihn wünschen, kann er auch angenehm sein.
Zum Selbstmord kann nur eine ungeheure Verzweiflung führen.
Man kann auch das Leben wählen.
Und auf einen Glücksfall warten. Wie ich ihn erlebt habe.
Wie kannst du nur so vom Tod deines Vaters reden?
Wir beide wären ein schönes Paar.
Ich weiß, was ich will. Und ich gebe mich nicht mit weniger zufrieden.
- Wir können es versuchen. - Aber es ist schon so viel geschehen.
Vergessen wir es.
Kann man denn zweimal auf die gleiche Weise lieben?
Es ist jedes Mal anders.
Ich will nicht, dass es anders ist.
Es wird anders sein. Wir sollten es versuchen.
Warum nicht?
Ich weiß nicht, ob ich es kann.
Mir kommt die idealistische Philosophie spanisch vor.
Dir kommt doch alles spanisch vor. Besonders die Religion.
- Wunderschön! - Warte einen Moment.
Mit dieser Frisur verliebt sich Fabrizio sofort in dich.
Das wäre ja furchtbar, bei dem Ruf den er hat.
Ach, die Leute quatschen zu viel.
Die Geschichte mit der Kathedrale ist wahr.
Was ist das für eine Geschichte mit der Kathedrale?
Eines Abends kam ich mit einer Gruppe von Freunden in die Kirche.
Da war er und ein paar Besoffene.
Und sie läuteten alle Glocken.
Das gab einen großen Skandal.
- Er wurde aus der Stadt geworfen. - Nicht deswegen.
Er hatte eine verheiratete Geliebte und wurde vom Ehemann erwischt.
- Sehe ich größer aus? - Dir fehlt's an Brustumfang.
Und wie ging die Geschichte zu Ende?
Der Bürgermeister war ein Freund seines Vaters, und er riet ihm,
Fabrizio für eine Weile weg zu schicken.
Sag mir nicht, dass du von alledem nichts wusstest.
Bei uns hat man nicht über Fabrizio geredet.
Sein Vater war ein ganzer Kerl.
Einer von früher, versteht du?
Na ja, nach dem Skandal hat er ihn enterbt.
Er kam nicht mal zu seiner Beerdigung.
Aber zu seiner großen Überraschung hatte der Alte ihm vergeben
und ihm dann doch noch alles hinterlassen.
Er kann mich nicht benachrichtigt haben.
- Ach, ich verschmier doch alles. - Wie hat er gelebt?
Von Skandalen. Er war ein Playboy wie er im Buche steht.
Er war immer mit hübschen Frauen unterwegs.
Mit so einem Typ hätte ich auch gern einen Skandal.
Gut so?
Warte einen Moment.
Du scheinst eine Frau zu sein, die es nicht geschafft hat zu wachsen.
Was weißt du denn schon? Das gefällt den Männern ja gerade.
Spaß beiseite. Du weißt, dass Fabrizio mit Sandras Mutter verlobt war?
- Was du nicht alles erfindest. - Sie hat ihn verlassen.
Sie hatte seine Launen satt.
Das kann nicht sein, sie ist doch älter als er.
Was heißt das schon?
Du siehst richtig erwachsen aus. Aber es gefällt mir.
Tanzen wir?
Ich bin Fabrizio.
Ihr seid wirklich ein schreckliches Paar.
Du.
Wir du siehst, hat sich nichts geändert.
Wir zwei schon. Wir haben uns geändert.
Du vielleicht.
Als ich dich kennenlernte, warst du ganz dünn.
Frech, mit langen staksigen Beinen, und bist mir immer weggelaufen.
Weil du so aufdringlich warst.
- Ich war sehr verliebt in dich. - Du warst sehr gefährlich.
Ach was.
Ich hatte Angst und war ganz unschuldig.
Oh! Was du nicht sagst, du Ärmster.
Erinnerst du dich, als wir klein waren, machten wir da oben unsere Siesta.
Ja, aber wir haben nie geschlafen.
Was ist, gehen wir rauf?
Warum?
Warum sind wir damals da raufgegangen?
Das war was anderes.
Wir waren doch Kinder.
Eines Tages waren wir oben und...
Und ich rannte fort und war zutiefst gekränkt.
Und was würdest du heute tun?
Weglaufen.
Wie damals.
Bist du glücklich?
Und du?
Es ist, als ob das Leben für uns neu beginnt.
Du hast dich verändert.
Zu meinem Vorteil, hoffe ich.
Benommen hast du dich früher wie ein kleiner Junge.
Es war, als hättest du dich nach dem Tod deiner Mutter geweigert,
größer zu werden.
Und heute?
Heute scheint es mir, als seist du richtig gewachsen.
Zweifellos bist du...
...endlich richtig erwachsen geworden, Fabrizio.
Ich mach mich fertig.
Wartest du?
Wie lange? Eine Stunde? Zwei? Drei?
Das hängt davon ab, wie sehr du mich interessierst.
Ich verstehe. Dann werde ich sehr viel Geduld aufbringen.
- Sie wünschen, Señora? - Ich möchte Señora Rubio sprechen.
- Kommen Sie herein, Señora. - Danke.
- Ja? - Eine Dame möchte Sie gern sprechen.
Fabrizio.
Fabrizio.
Was tust du hier?
Ich wollte dir nur sagen, dass sich nichts geändert hat zwischen uns.
Für mich schon. Es ist alles zu Ende. Ich habe es dir gesagt.
Mach dir doch keine Hoffnungen. Es ist alles aus.
Es...
Es tut mir leid.
Ich wohne im Hotel Palace.
Nein, Virginia, warte nicht auf mich. Ich werde nicht kommen.
Du hast mir nicht geantwortet. Was tust du hier?
Ich habe mit ihr geredet.
Wieso?
- Arianna? - Ja, herein.
Sie...
Ich weiß nicht, wie ich es dir erklären soll.
Es ist wirklich nicht nötig.
Ich weiß nicht, was sie dir erzählt hat, aber ich muss dir sagen...
Schon gut, es hat sich doch nichts verändert.
Wirklich nicht?
Es ist doch eigentlich überhaupt nichts geschehen.
Es freut mich, dass du so darüber denkst.
Ich möchte jetzt allein sein.
Ja, ich versteh dich.
- Wann sehen wir uns wieder? - Wir sehen uns nicht mehr.
- Wie meinst du das? - Wie ich es sage.
Also glaubst du ihr.
Ich glaube gar nichts. Bitte lass mich jetzt allein.
In Ordnung.
- Ich ruf dich an. - Nein, tu es nicht.
Warum denn?
Lass das doch, Fabrizio. Es ist aus. Endgültig vorbei.
- Ich versteh dich nicht! - Besser so.
- Was redest du da? - Ich will dich nicht wiedersehen.
- Bin ich dir keine Erklärung wert? - Ich kann nicht mehr mit dir reden.
- Ich komme mir lächerlich vor. - Weswegen?
Wegen dieser Frau?
Ich dachte, ich könnte dich lieben, aber jetzt bist du nur noch abstoßend!
Diese Frau bedeutet mir gar nichts!
Glaub mir.
Ich habe von Liebe gesprochen. Und geredet wie ein unerfahrenes Mädchen.
Und da musste diese arme Frau hier erscheinen, um mir die Augen zu öffnen!
- Arianna, ich liebe dich! - Was weißt du denn von Liebe?
Du kennst nur eins: deinen Vorteil. Und den kennst du sehr genau!
Erzähl du mir nichts von Liebe!
Arianna, hör zu. Ich bitte dich!
Ich seh dich mit dieser Frau, die deine Mutter sein könnte.
Glaub mir, ich habe das Bedürfnis zu kotzen!
- Ich bitte dich. - Ich brauche einen Menschen.
- Nicht jemanden wie dich! - Ich liebe dich!
Ich bin nicht wie diese Frau!
Mit mir würdest du ein schlechtes Geschäft abschließen.
Ich bin es nicht gewöhnt zu zahlen.
- Guten Tag, Señor. - Guten Tag.
- Was siehst du mich so an? - Du weißt, dass du mir gefällst.
Wir haben uns in der letzten Zeit wenig gesehen.
Weil ich viel zu tun habe.
Die Menschen scheinen alle auf einmal krank geworden zu sein.
Du wolltest mir etwas sagen. Richtig?
Nur wenn du genau zuhörst, Arianna.
Sei ganz ehrlich.
Gefällt dir Fabrizio?
Nun, glaubst du, dass er mich interessiert?
Nein.
- Also. - Er gefällt dir, oder?
Er gefällt mir nicht mehr, Enrique.
Ich wusste, dass alles nur eine Frage der Zeit war.
Und wenn es nicht so gewesen wäre?
Dann würde ich dir die ganze Wahrheit über den Jungen erzählen.
Die Wahrheit kenne ich.
Ist das alles?
Ich bin kein Mensch, der deutlich seine Gefühle zeigt.
Das ist deine Stärke.
Oder meine Schwäche.
Wir beide brauchen uns doch.
Wieso heiraten wir nicht einfach?
Du kennst mich doch schon so lange.
Wenn ich heiraten will, wirst du es schon merken.
Maria.
"Warte auf mich am Ausgang. Ich muss dir was Wunderbares erzählen.
Sag es niemandem. Versprochen? Sandra."
- Rauchst du etwa nie? - Nein.
Manchmal. Aber es schmeckt mir nicht. Ich muss immer husten.
Die Stadt sieht so ruhig von hier oben aus.
Sie ist es auch.
Bei dem Leben, das du geführt hast, musst du dich doch hier jetzt zu Tode langweilen.
Was für ein Leben?
Wenn du alles getan hättest, was sie erzählen, müsstest du jetzt 80 sein.
Und was glaubst du?
Na ja, ich denke, irgendwas muss schon dran sein.
Zum Beispiel?
Ach, langweilige Leute gefallen mir auch nicht. Fahr doch schneller.
Willst du mich eigentlich nichts fragen?
Nein, ich wollte dich nichts fragen.
Na ja, wieso ich dich angerufen habe.
- Ich kann es mir vorstellen. - Na, und?
Ich mach Witze. Ich stell mir nichts vor.
Warst du überrascht?
Ich weiß nicht. Vielleicht ist das alles ein Traum.
- Wie alt bist du? - 17.
Auch wenn es in diesem Aufzug nicht so aussieht.
Das steht dir. Mir gefällt es sehr gut.
Was willst du tun nach der Schule?
Ich weiß nicht. Das Lernen macht mir keinen Spaß, weißt du?
Du wirst eines Tages einen Jungen treffen und ihn heiraten.
Die Jungs in meinem Alter sind doch langweilig.
Ich habe lange überlegt, bevor ich dich angerufen habe.
Ich wollte es schon, als ich dich das erste Mal sah.
Jetzt bin ich froh, dass ich es getan habe.
Du bist so, wie ich es mir dachte.
- Versprichst du mir was? - Ja.
Erzähle niemandem, dass wir uns getroffen haben.
Du bist sehr jung, und deine Mutter würde es vielleicht nicht verstehen.
Weißt du, wer das liebste Gesprächsthema bei meinen Freundinnen ist? Du!
- Hast du über uns geredet? - Nein.
Aber seit du zurück bist, schweben sie alle in den Wolken.
Wieso?
Sie sagen, dass du der schönste Mann der Welt wärst.
- Was sagst du dazu? - Du siehst gut aus.
Aber du bist nicht Steve McQueen.
Oh, das ist sehr traurig.
Brav, komm her.
Gut so.
Komm doch her, Sandra.
Los.
Streichel es.
Mach schon. Hab keine Angst.
Na los! Ja! So ist es brav!
Hey, ganz ruhig!
Ja! Das werde ich dir noch austreiben!
Ja!
Vorwärts! Ja!
Vorwärts! Ist ja gut.
Gut so.
Ist ja gut. Braves Tier.
- Ciao! - Ciao!
- Wie geht's dir? - Gut.
Weißt du, ich wollte dir schon vor ein paar Tagen etwas sagen, aber...
...ich traue mich nicht.
Mir scheint, dass das, was wir tun, nicht ganz richtig ist.
- Wieso? - Na ja, für dich...
...und für mich. Hast du dir noch nicht überlegt, dass ich mich verlieben könnte?
Lass mich ausreden. Ich denke, wir sollten uns nicht mehr so oft sehen.
Nur noch von Zeit zu Zeit.
- Bist du jetzt wütend? - Traurig.
- Wieso? - Du vertraust mir nicht.
Nein, das ist es nicht.
Versteh doch. Wie soll ich es dir erklären? Mich kannst du nicht halten.
Ich will dich doch nur weiterhin sehen.
- Ich hab Angst. - Ich muss dir wohl sehr dumm erscheinen.
- Also gut. Vergiss, was ich gesagt habe. - Wirklich?
Wir werden uns weiterhin treffen. Alles wird weitergehen bis zum Schluss.
Einem Schluss ohne Tränen. In Ordnung?
Du warst der allergefährlichste meiner Kunden,
weil sich die Mädchen andauernd in dich verliebt haben.
Und was tust du jetzt?
Nichts. Ich habe meine Tauben.
Du hast die beste Zeit ausgenutzt.
Und jetzt erntest du die Früchte.
Das Geld, das hier drinsteckt, habe ich mir hart erarbeitet.
Wenn du noch mal auf die Welt kämst, was würdest du dann tun?
Ehrlich gesagt habe ich Sehnsucht nach meiner Arbeit, und ich langweile mich.
Erzähl mir nicht, dass niemand mehr herkommt.
Du hast ihn doch immer pur getrunken. Ohne Eis und Wasser.
Was für ein Gedächtnis!
Du hast dich nie gemeldet.
Tja, aber jetzt brauchst du mich. Ich hab verstanden.
Du warst immer für mich da.
Ich kenne dich eben, aber du machst mir Angst.
Du bist nicht gerade zurückhaltend, mein Freund.
Marilú, das Einzige, was ich will, ist, dass du mir dein Haus zur Verfügung stellst.
Und, wer ist es?
Was hast du davon, wenn du es weißt?
Verheiratet?
Witwe?
Geht's in Ordnung?
Ich will keinen Skandal, verstehst du?
Und dann möchte ich rechtzeitig Bescheid wissen.
Trinken wir auf die alte Freundschaft.
- Oh, was für eine Überraschung. - Hallo, Marilú.
- Guten Abend. - Guten Abend.
- Sandra, Marilú. - Freut mich. Kommt doch rein.
Ein Wunder, dass ihr mich angetroffen habt.
Herzlich willkommen im Haus der Tauben.
Marilú ist eine alte Freundin von mir.
Wir kennen uns schon seit ewigen Zeiten.
Sie ist für mich wie eine zweite Mutter.
Ich freu mich, dass Fabrizio mich nach so langer Zeit wieder besucht.
- Er hat mir viel von Ihnen erzählt. - Ach, ja?
Wenn du wüsstest, wie verrückt er war.
Er hat hier viele Feste gefeiert.
Wo, hier?
Ich kam in einer ganzen Bande von Freunden hierher.
Marilú hat sich immer gefreut, wenn sie von jungen Leuten umgeben war.
Du kommst mir irgendwie bekannt vor. Wie ist der Name deiner Mutter?
Arianna Rubio. Vielleicht kennen Sie sie.
Natürlich, mein Kind. Ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen.
- Ist sie noch immer so schön? - Ja. Wunderschön.
Du bist es auch. Du bist wunderschön.
- Und vor allem jung. - Ach, was redest du?
Sie ist schon eine junge Dame.
In die du dich offensichtlich verliebt hast.
Darf ich euch irgendeine Erfrischung reichen?
Nein, machen Sie sich keine Umstände wegen uns.
Das sind doch keine Umstände. Ich bin gleich wieder da.
Fabrizio, hilfst du mir bitte?
Bist du verrückt? Hätte ich gewusst, wer sie ist, hätte ich es nicht erlaubt!
Marilú, ich wollte dich da nicht reinziehen.
Und minderjährig ist sie auch. Das ist viel zu riskant.
Oh, du hast Angst, oder?
Wenn es eine verheiratete Frau wäre, würde ich es verstehen.
Nimm sie doch einfach mit zu dir nach Hause, oder geht woanders hin.
Das ist nicht das Gleiche.
Ich verstehe dich nicht. Wieso?
Sie wäre doch nie allein mit zu mir gegangen.
Du benimmst dich immer noch wie ein 18-Jähriger.
Versteh doch, dieses Haus hat was ganze Besonderes.
Erinnerst du dich noch an Patricia?
- Natürlich. - Wir waren fast 1 Jahr zusammen.
Doch hier war es wirklich am schönsten.
Und Sandra erinnert mich sehr an Patricia.
Red dich doch nicht raus. Sie erinnert dich an ihre Mutter.
Ja, vielleicht.
Nichts zu machen. Jetzt trinkt ihr noch etwas und dann werdet ihr gehen.
Marilú, du wirst es bestimmt nicht bereuen.
Du weißt, wie großzügig ich sein kann.
Wann wirst du nur endlich vernünftig.
Whisky für mich, und für dich hat Marilú was Besonderes vorbereitet.
- Und Sie wollen gar nichts? - Nein, ich mag nichts.
Ich muss jetzt gehen, aber ich komme gleich wieder.
Wir kommen gern ein andermal wieder.
Aber nein, mein Kind. Fühlt euch hier ganz wie zuhause.
Sie haben ein wunderschönes Haus. Es gefällt mir.
Fabrizio kennt es sehr gut und wird es dir gerne zeigen.
Vertrau dich ihm an.
Ich bring nur den Tauben Futter und bin gleich wieder zurück.
Schmeckt es dir nicht?
Mir wird schlecht werden, wenn ich alles trinke, es ist sehr stark.
Sehen wir uns das Haus an, ja? Komm.
Komm.
Allez hopp!
Darf ich bitten?
Darf man erfahren, woran du denkst, Sandra?
Deine Arbeiten lassen in der letzten Zeit sehr nach.
Oberin, haben Sie noch nie etwas von Frühlingsgefühlen gehört?
Ich hab dich!
Ich hab dich!
Ja.
- Ciao! - Ciao!
Ich hab euch von draußen gesehen. Wie geht's?
Sehr gut.
Wir haben uns lange nicht mehr gesehen, Arianna.
Ja, stimmt.
Was hast du in der Zwischenzeit getan?
Ach, nichts.
- Was macht die Schule? - Geht dem Ende zu.
Ich möchte es anprobieren.
Sie ist eine richtige Frau geworden.
- Dein Ebenbild. - Findest du?
Ja. Ich habe sie noch als kleines Mädchen in Erinnerung.
Vielleicht will ich mir nicht eingestehen, dass wir älter sind.
Ich hätte sie gern mal eingeladen, mit mir auszugehen.
Auch wenn ich dadurch vielleicht deinen Stolz verletzt hätte.
Sie denkt da wahrscheinlich anders.
Worauf willst du hinaus?
Dass sie viel Temperament hat, das sieht man gleich.
Und diese Generation hält mehr von der Liebe als von der Würde.
Gefällt es euch?
Nein. Es macht dich zu kindlich.
Du hast recht. Ich ziehe es wieder aus.
Vorhin hat es dir aber noch gefallen.
Aber jetzt nicht mehr.
Was für eine Angst habe ich ausgestanden,
ich habe gedacht, meine Mutter würde alles merken.
Man hat dir nicht das Geringste angemerkt. Du warst ganz ruhig.
Das stimmt nicht. Ich habe gezittert wie Espenlaub.
- Du wolltest doch nicht rauchen. - Vielleicht schmeckt es mir jetzt.
Na siehst du.
Eines Tages werde ich es schon noch lernen.
- Wollen wir um die Wette schwimmen? - Und worum geht es?
Wer zuletzt ankommt, muss dem anderen in allem gehorchen.
- Einverstanden. - Also los.
Hey!
Jetzt bist du mein Sklave!
- Wer ist dein Sklave? - Du.
Immer auf die Kleinen. Oh, nein.
Du bist unromantisch.
Die Liebe macht mich ganz krank.
Es gefällt mir besser, wenn ich die Sklavin bin.
Gefalle ich dir wirklich?
Mehr als du glaubst.
Bist du glücklich?
Und du?
Ich denke manchmal, ich kenne dich gar nicht richtig.
Du wirkst immer so verschlossen.
Ich würde gern etwas Unmögliches tun.
- Und das wäre? - Über die Stadt fliegen. Völlig nackt.
Und schreien, was mir gerade einfällt.
Du bist verrückt.
Schade, dass man nicht fliegen kann.
Hast du noch nie das Bedürfnis gehabt, die Welt anzuzünden?
Doch, ja. Aber nicht wie du meinst.
Nein, ich will nicht fliegen.
Ich würde viel lieber alles anzünden.
Komm her.
Nein. Jetzt nicht, bitte.
Heute Nacht konnte ich kaum schlafen.
Ich spürte eine solche Zärtlichkeit und solche Liebe in mir.
Sie wuchs und wuchs, ich konnte sie nicht zurückhalten.
Jeden Moment konnte mein Gefühl explodieren.
Ich hätte in die Luft gehen können.
Ich kann es dir nicht anders beschreiben, doch heute Nacht
da hatte alles einen Sinn.
Rede weiter.
Wie wäre es, wenn wir ohne Worte leben würden?
- Das wird nicht gehen. - Vielleicht doch.
Wenn wir einander ganz uneigennützig lieben könnten.
Ohne wieder geliebt zu werden, dann wäre es möglich.
Heute Nacht überlegte ich, was ich tue, wenn du mich schlägst.
Mich anlügst oder mich betrügst.
Auch wenn du mich nicht mehr lieben würdest.
Oder wenn du keine Lust hast, mit mir zu schlafen.
Das, was ich in mir fühle, würde sich nicht ändern.
Ich habe Hunger.
- Was tust du? - Ich muss gehen.
- So plötzlich? - Ich hab's eilig.
Ihr seid Egoisten, ihr Männer.
Was weißt du schon von Männern?
Ich kenne dich und mich, und das reicht.
Und du denkst, das genügt?
Verlässt du deine Geliebte?
Und wenn ich nicht zurückkäme?
Wenn ich dich die ganze Zeit hinters Licht geführt hätte?
Nein, das glaube ich nicht.
Und was macht dich da so sicher?
Weil auch in dir ganz sicher etwas entstanden ist.
Das sagt mir deine Zärtlichkeit.
Was würdest du tun, wenn ich dich verlassen würde?
- Gar nichts. - Wäre es dir egal?
Ja. Ich weiß, du würdest zurückkommen.
Kleines, ich muss jetzt gehen.
Obwohl wir uns trennen, bleibst du ganz nah bei mir.
Ich fühle dann sehr deutlich deine Nähe.
Ciao!
Du hast mir noch nie gesagt, dass du mich liebst.
Deiner Theorie nach brauche ich das auch nicht.
Sag es mir.
Ich liebe dich.
Du sagst es so kalt, als würdest du mich nicht lieben.
So, als würdest du es nicht fühlen.
Vielleicht gefällt dir nicht, dass du es tust.
Vielleicht sagst du es auch nur so kalt, weil du es fühlst, aber nicht willst.
- Schon möglich. - Sag's noch mal, um dich daran zu gewöhnen.
- Ich liebe dich. - Noch mal.
Ich liebe dich.
Du fängst an zu lernen.
Sandra?
Sandra, ich liebe dich. Oh, Sandra! Ich liebe dich.
Ich liebe dich!
Sandra?
Sandra?
Sandra?
Sandra?
Also gehst du oder nicht?
Ich habe keine Lust, Mama.
Wie du willst.
Entschuldige, Enrique. Ich komme lieber nicht mit.
Ich möchte sie nicht allein lassen.
Aber die Diener sind doch da. Sie ist nicht allein zu Hause.
Aber es kann doch sein, dass sie mich jetzt braucht. Ich bleibe lieber hier.
Sandra ist in einem schwierigen Alter. Sie hat das Gymnasium beendet
und muss sich nun entscheiden, was sie tun will.
Und da ihre Freunde alle weg sind, fühlt sie sich allein, das ist doch logisch.
Ich hoffe, dass es nicht lange dauern wird.
- Soll ich dich morgen anrufen? - Wie du willst.
Sind wir nun Freundinnen oder nicht?
Ich habe dir diesen Kuchen gebacken und du probierst ihn nicht einmal.
Wirklich, ich habe keinen Appetit.
Zuhause zwingen sie mich auch immer zu essen.
Also dann zwing dich mal. Wie zuhause.
Marilú, wie war es hier eigentlich früher?
Oh, hier wurden schöne Feste gefeiert. Es kamen viele Leute her.
- Und waren sie schön? - Wer?
Die vielen Mädchen, die hier waren.
Es waren einige schöne dabei, aber du hättest sie bestimmt alle ausgestochen.
Bitte, fühlen Sie sich wie zuhause.
Weißt du wirklich nichts?
Er kommt sicher zurück. Ich kenne Fabrizio gut.
Manchmal ist er etwas seltsam.
Ein bisschen verrückt.
Aber er mag dich.
Er kommt zurück. Ganz sicher.
- Es ist sehr spät. Wo warst du denn? - Unterwegs.
Trink die Milch.
Soll ich dir Gesellschaft leisten?
Gute Nacht.
Manchmal wünschte ich, du wärst nicht erwachsen.
Du sprichst nie von deiner Ehe, Marilú.
Es ist so lange her, dass ich mich gar nicht daran erinnere.
Sag, denkst du noch oft an ihn?
Alle Erinnerungen hat der Wind fortgeweht. Wie so vieles.
Als ich klein war, habe ich mich einmal verlaufen. In einem Park, er war riesengroß.
Viele Tauben waren da. Sie flogen um mich herum und setzten sich auf meine Schultern.
Den meisten Kindern gefiel so etwas, mir nicht. Ich fing an zu weinen.
Hattest du Angst? Hast du dich etwa vor ihnen gefürchtet?
Ein paar Leute versuchten mich zu trösten.
Und sie kauften mir Schokolade.
Ich erinnere mich an das Gesicht meiner Mutter, als sie mich wiederfand.
Sie war ganz verängstigt.
Die Leute hatten der Polizei gesagt, dass sie mich gern adoptieren würden,
wenn mich keiner abholen käme.
Manchmal überlege ich, was dann wohl geworden wäre.
Wie ich wäre und wo ich wäre.
Ich muss ihn finden.
Ich muss unbedingt wissen, wo er ist.
Es kann nicht sein, dass er einfach so verschwunden ist.
Ohne ein Wort. Ohne Erklärung.
Ohne mir eine Nachricht zukommen zu lassen.
Ich werde all meinen Mut zusammennehmen und zu seinem Haus gehen.
Irgendeiner muss ja wissen, wo er ist.
Nein, Señora, er hat keine Nachricht hinterlassen.
Wissen Sie nicht, wann er zurückkommt?
Er sagt nie, wann er geht und wann er wieder zurück ist.
Hat er denn keine Nachricht hinterlassen für mich?
Er hat uns nicht gesagt, wo er hingeht.
Sein Auto ist hier. Also ist er auch hier.
Und will mich nicht sehen. Warum?
Warum? Ich will weg von hier. Weg von ihm.
So wie er mich verlassen hat.
Ich will weg, ohne mich noch einmal umzusehen.
Hör doch auf, mich zu beobachten!
Du beobachtest mich Tag und Nacht, als läge ich schon auf dem Sterbebett!
Bist du sicher, dass du noch lebst?
Was willst du denn von mir?
Dass du wenigstens einmal ein Mann bist!
Verzeih mir!
Verzeih mir. Es tut mir leid. Verzeih mir.
Es tut mir so leid.
Verzeih mir.
- Was willst du von mir? - Du verstehst immer noch nicht.
Du verstehst nicht, dass ich dich für mich will!
Ich hatte das gefunden, was du suchst, und es achtlos weggeworfen.
Siehst du, Fabrizio, und deswegen brauchen wir einander so sehr.
- Nein! - Wieso denn nicht?
Wenn du immer so gelebt hättest wie ich und plötzlich jemanden findest der...
...der dich lehrt, Worte zu sagen. Einfach Worte zu sagen.
Die du zuvor tausendmal wiederholt hast. Ganz mechanisch!
Welche Worte, Fabrizio?
Nein, ich kann sie dir nicht sagen. Es ist unmöglich.
Selbst wenn ich tausend Jahre mit dir leben würde, könnte ich sie dir nicht sagen!
Sandra?
Sandra?
Jetzt verstehe ich meine Aversion gegen Tauben.
In jeder Taube sehe ich das Gesicht einer der Frauen, die mit ihm zusammen waren.
Die Frauen von den lustigen Quizzen.
Die Frauen, mit denen er gescherzt hat.
Und die, die er geliebt hat.
Oh, ich hasse diese Tauben so sehr.
Ich kann mich nicht davon freimachen,
dass sie dieses Bild in mir hervorrufen.
Sandra! Sandra?
Sandra.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
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