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Original subtitles

[metallisches Klacken]

[metallisches Klacken geht weiter]

[auf Englisch] Hey, Martin.

Wo bin ich?

An einem sicheren Ort.

Was?

Du bist

an einem sicheren Ort.

Ich fühle mich aber nicht besonders sicher.

Du warst an einem Terroranschlag

gegen den Chef der Deutschen Bank

und an einem gescheiterten Mordversuch

an Kanzler Kohl beteiligt.

Den hast du mit deiner Tante geplant.

Nein.

Du weißt, dass das nicht stimmt.

Du weißt das.

Nein, weiß ich nicht.

Wo ist Lenora?

Erinnerst du dich nicht?

Sie wollte, dass ich sie erschieße.

Aber ich konnte es nicht.

Und dann...

keine Ahnung, bin ich in Ohnmacht gefallen.

Sie lebt.

Sie ist immer noch in dem Café, umstellt von Polizisten.

Komm sofort rüber!

Was?

Sieh dir das an.

Gerade von Brentwood bekommen.

Das ist Annett Schneider.

Tot aufgefunden in Martins Wohnung.

Passt doch.

Glaubst du immer noch, er ist unschuldig?

Ich weiß es nicht.

Was ist mit Lenora?

Was soll mit Lenora sein?

Was ist im Café passiert?

Ich hab Martin da rausgezogen, gerade als die Polizei ankam.

Sie ist wahrscheinlich noch da, mit ihrer Pistole.

Wir müssen zu ihr, bevor sie aussagen kann.

Die Polizei wartet noch auf die Spezialeinheiten.

Erst brauchen wir Martins Geständnis.

Wir müssen den Ermittlern zuvorkommen

und dann Brentwood überzeugen.

-Okay? -Ja.

Das läuft ja richtig super mit uns.

Es tut mir wirklich leid, dass er ein Mörder ist.

Das muss echt hart für dich sein.

Das Spiel ist aus.

Wir haben deine Wohnung in Ostberlin durchsuchen lassen.

Sie haben da die Mutter deines Sohnes gefunden.

Was?

Annett Schneider?

-Was hast du getan? -Was ich getan habe?

Du warst das.

Du bist ein Stück Scheiße, weißt du das, Martin?

-Ich... -Siehst du, was du getan hast?

-Du bist ein Mörder. -Nein.

-Du bist ein Mörder. -Ich war das nicht.

-Und ob du das warst. -Nein!

Weißt du, was das ist?

Nein!

[Titelmusik]

[Peter Schilling singt "Major Tom" auf Englisch]

[es läuft das Lied "Alle Vögel sind schon da"]

Wo ist Martin?

-Ich dachte, Martin ist hier? -Nein.

Wir haben uns getrennt.

-Und Max? Ist Max hier? -Max ist hier.

Gott sei Dank.

Das kam vom Stadtbezirk Friedrichshain.

Martin hat nicht mehr das Sorgerecht für Max.

Na ja, der hat auch 'ne Mutter.

Nein, seine Mutter ist tot.

Tot?

Ja, ich hab Annett tot in Martins Wohnung gefunden.

Ermordet.

Ma... Martin hat...

Nein! Martin war nicht da. Das war Sabine.

Das war eine dieser Terroristen aus der Gruppe,

mit denen wir nach Frankfurt gekommen sind.

Und den Zettel hast du vom Tatort mitgenommen?

Ich bin sofort hergekommen, weil ich mir Sorgen um Max mache.

Du bist sofort hierhergekommen?

-Ja! -Bist du wahnsinnig?

[Türklingeln] Hoffentlich folgt dir niemand.

Natürlich folgt mir niemand. Versprochen.

Oh Gott.

[Max] Fräulein Zangen?

Max.

Ist so schön, dich zu sehen.

Ja, bitte?

[mit russischem Akzent] Guten Tag, Frau Baumann.

Ihre Kollegen aus der Normannenstraße

haben mir versichert, dass Sie uns helfen können.

Ja, natürlich. Kommen Sie rein.

Danke schön.

-Cheers, Kathleen. -Zum Wohlsein.

Was macht ihr so am Wochenende?

Na, wählen gehen.

Walter!

-Was machen Sie denn hier? -Mein neues Unternehmen.

Ich bin jetzt Exi... Existenzgründer.

Wenn Sie weiter existieren wollen,

sollten Sie nicht so viel trinken.

-Ich hab schon vier Investoren. -So.

Ah. Da kommt schon der mit dem größten Share.

Tag, Herr Koopmann.

Woher kennen Sie sich?

Der hat bei der KoKo

sehr eng mit Frau Dietrich zusammengearbeitet.

Wussten Sie das nicht?

Ach du Scheiße.

Sie sollten mehr Sorgfalt verwenden

bei der Auswahl Ihrer Geschäftspartner.

Was machen Sie eigentlich hier?

Meine Arbeit, wie immer.

HVA gibt's noch?

Ach, Hartmann.

[Koopmann] Ich denke, ja.

Ähm, Herr Koopmann?

Ich habe Annett seit Monaten nicht gesehen.

Sie war in Moskau.

Man hat ihr den Schädel eingeschlagen.

Stumpfe Gewalteinwirkung.

Sie wurde zu Tode geprügelt.

Klingt für mich nach einem Verbrechen aus Leidenschaft.

Ich war es nicht...

Irgendjemand war es aber.

Dann sag mir, wer.

Die Einzige, die sonst noch da war,

ist diese kleine Lehrerin, wie heißt sie noch gleich?

Nein. Nicole?

Nicole...

Was hältst du von Nicole?

-Glaubst du, sie war es? -Was?

-Danke. -[Beate] Bitte schön.

Oh.

Oh, danke.

Es tut mir leid, dass Sie diese weite Reise unternehmen mussten.

-Mmh. Mmh! Sehr gut. -Lecker.

Eine spontane Aktion.

Na, Max? Wir bringen dich zu deiner echten Mama.

-Echt? -Ja.

Der Flug nach Moskau ist in zwei Stunden.

Also, Max, geh hoch, die Koffer packen.

Max.

Geh.

Sie werden die Ausweise von Max brauchen.

Nicole, die sind in der Schreibtischschublade.

Gehst du sie bitte holen?

Beate, bitte.

Aber wir haben keine Wahl.

Der KGB hat immer noch das Sagen.

Und es würde mich nicht überraschen,

wenn das bis zum Rest von Max' Leben so bliebe.

Ich mein, das ist doch verrückt!

Der ist doch nur ein Kind! Was wollt ihr denn?

Wir müssen sicherstellen, dass sein Vater nichts Dummes vorhat.

Sein Vater möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden.

Sein Vater möchte in Ruhe gelassen werden,

damit er Max großziehen kann.

Und dieses Land hier, das ist jetzt offiziell eigenständig.

Ihr eigener Präsident hat das gesagt.

[Kichern]

Unser Präsident erzählt viel, wenn der Tag lang ist.

Und Martin Rauch weiß zu viel,

um ihn einfach verschwinden zu lassen.

Nicole, bitte jetzt. Hm?

Wir wollen das nicht schwieriger machen für Max als nötig.

Hast du mal darüber nachgedacht, was Walter dazu sagt?

Walters sozialistische Überzeugungen

sind in der letzten Zeit ins Wanken geraten.

Das hier wird ihm zeigen,

dass der Staat wichtiger ist als das Individuum.

Jetzt geh zum Schreibtisch. Bitte.

Danke schön.

Es wird doch in Moskau keine Probleme geben?

-Ich meine, wegen Max' Mutter. -Was für Probleme?

Max' Mutter wurde tot in Martins Wohnung aufgefunden.

Ach, ja, ja, ja, ja.

-Ja, ja, ja. -Das war furchtbar.

[Beate] Ja. [einer der Männer seufzt]

Das ist in der linken Schublade.

Hm?

Da ist ein Holzkästchen. Da sind die Papiere drin.

[Klappern]

Ja. Jetzt bring sie mir einfach. Bitte, meine Liebe.

[bedrohliche Musik]

Jetzt bring sie doch bitte einfach her, meine Liebe.

Danke.

Da ist noch eine Sache.

[flüstert] Würden Sie kurz mitkommen, bitte.

[spannungsvolle Musik]

Genosse, entschuldige die Umstände.

Setz dich bitte kurz. Setz dich.

[Toilettenspülung]

Mein Freund, dieses Haus

ist von oben bis unten von CIA und vom BND verwanzt.

Ich gehe davon aus, dass die hier alles mitverfolgt haben.

Und du hast leider eben gerade zugegeben,

dass du ein deutsches Kind entführen willst,

um den Vater zum Landesverrat anzustiften.

Moment, Moment. Was sagen Sie?

Ich rate dir dringend, so schnell wie möglich

aus Westdeutschland zu verschwinden.

Irgendwie.

Ein Kind... macht es natürlich schwieriger unterzutauchen.

[auf Russisch] Wir gehen.

[schreit] Na los, mach schon!

Äh, Sie finden raus?

[auf Russisch] Auf Wiedersehen.

[Beate seufzt]

Was hast du dem gesagt?

Ich bin...

Ich hab denen einfach die...

Ich hab denen einfach die Hausregeln erklärt.

[lacht] Und ich habe ihn darauf hingewiesen,

dass es sehr unklug war, hier im Wohnzimmer zu erklären,

dass er ein Kind aus Westdeutschland entführen will.

Woher weißt du so genau, dass das Haus verwanzt ist?

Das weiß ich gar nicht genau.

Wichtig ist doch gar nicht, ob das wahr ist.

Gar nicht wichtig. [prustet] Gott!

Stimmt, es ist nur wichtig,

ob das in den Denkrahmen dieser Idioten passt.

Ja. Du würdest übrigens auch eine gute Agentin abgeben.

[auf Englisch] Sie ist Lehrerin.

-Sie ist Lehrerin? -Ja.

Reden wir hier über dieselbe Frau?

Die Lehrerin, die mitten im Schuljahr

ihren Dienst angetreten hat?

Nur eine Woche, bevor sie mit dir

nach Frankfurt abgehauen ist?

Oder brauchte der KGB, weil Annett in Moskau war,

jemanden, der auf dich aufpasst?

Da du so gern gegen Vorschriften verstößt?

Sie ist mit dir nach Rumänien gegangen.

Wer tut so was?

Überleg doch mal.

Du wirst auch jemanden finden, der dich liebt.

Du Arschloch!

Fick dich.

Sie war's nicht, Valdez.

Sie nicht.

-Du warst es. -Nein!

Du hast das getan.

Nein.

Ich war Verkäufer bei Robotron.

Ich wollte einfach nur ein ruhiges Leben mit meinem Sohn.

Aber dann habe ich bei euch angefangen.

Was ist das?

Geruchloses, geschmacksneutrales Gift?

Das wir in deiner Wohnung gefunden haben.

Von der HVA für gezielte Tötungen eingesetzt.

Du kennst die Bezeichnung.

Du weißt, was das ist. Stimmt's?

Ja, das habe ich von der HVA.

Aber ich habe es nicht eingesetzt.

Ich sollte Krenz umbringen.

Habe ich aber nicht, er lebt.

Ich habe mich geweigert.

Das ist die Wahrheit.

Ich habe es nicht getan.

Es ist mir scheißegal,

ob du unschuldig bist oder nicht,

ob du es warst oder nicht.

Mir ist nur wichtig, dass du in diese Kamera schaust

und ihnen sagst, dass du es warst.

Bitte.

Dass du den Deutsche-Bank- Anschlag verübt hast,

Kanzler Kohl umbringen wolltest

und die Mutter deines Sohnes getötet hast, Martin.

Mehr brauch ich nicht, ich bitte dich.

Das ist deine letzte Chance.

Bitte.

Ich bitte dich. Bitte.

Sag es einfach.

Ich war's nicht.

John Tyler, bitte. Er ist ein Gast im Hotel.

Ich brauche Ihre Hilfe.

Das reicht.

Befehl von Brentwood.

Dein Job hier ist erledigt.

[auf Deutsch] Du bist also der Good Cop?

Da würde ich mich an deiner Stelle nicht drauf verlassen.

Ich habe wirklich für dich gekämpft, Martin.

Aber du machst es einem echt nicht leicht.

Was ist mit Nicole?

Ist sie KGB?

HVA? Arbeitet die für euch?

Du weißt, warum ich nicht zurückgekommen bin, oder?

Nee.

Sag's mir.

Ich konnte Max nicht seiner Mutter wegnehmen.

Es ging nicht.

Ich war fremd für den.

Ein komplett Fremder.

Das kannst du nicht verstehen. Du hast keine Kinder.

Drei Jahre, Martin.

Ich habe drei Jahre nichts von dir gehört.

Nichts.

Tut mir leid.

Was wird das?

Wird das so eine Art Rache?

Du hängst mir was an, was ich nicht getan hab?

Ich hätte alles für dich aufgegeben.

[auf Englisch] Er war's nicht.

Wir können immer noch rauskommen aus der Nummer.

Martin weiß nichts von unserer missglückten Aktion.

Er hat nichts in der Hand.

Was ist mit Lenora?

Ich lasse Martin frei, du kümmerst dich im Café um sie.

Nein.

Das machst lieber du.

Warum?

Weil du die Sprache sprichst.

Du wirst es an der Volkspolizei vorbei schaffen,

zu ihr gelangen,

ihr ein Angebot machen

und ihr Vertrauen gewinnen.

Ich kann das alles nicht.

Okay.

Du lässt Martin frei.

Gut.

Ich darf deinen Geliebten laufen lassen?

Sehr schön.

Deine Frau hat dich nicht verlassen,

weil sie sich in Ostberlin eingesperrt fühlte.

Du warst der Käfig.

Lass ihn frei!

[Frau] Ja, gerne. Schönen Aufenthalt Ihnen noch.

-Danke schön. -Gerne. Tschüss.

Wiedersehen.

-Hallo. -Hallo. Ich möchte auschecken.

127.

Dann müssten Sie bitte unterschreiben.

-Danke schön. Hier unten? -Ja.

Ja.

Herr Schweppenstette?

[mit amerikanischem Akzent] Herr Walter Schweppenstette?

Danke schön.

Entschuldigung, Sie müssen mich mit jemandem verwechseln.

Es geht um Ihren Sohn Martin.

Kann ich meinen Koffer bei Ihnen lassen?

Natürlich.

Kommen Sie?

Eine gefährliche Zelle innerhalb der Ostberliner CIA

hat ein vermeintliches Attentat gegen Kohl inszeniert,

um Lenora Rauch in eine Falle zu locken.

Das ist schiefgegangen.

Und jetzt wird Ihr Sohn Martin, der ihr auf den Fersen war,

gerade vernommen.

Ich kann beweisen, dass Sie und Lenora

beide zur selben Zeit in Frankfurt waren.

Gerade zu der Zeit,

als der Anschlag stattgefunden hat.

Wollen Sie mir drohen?

Tun Sie das nicht.

Sonst wird das nichts mit unserer Zusammenarbeit,

Mr. John William Tyler junior.

Wissen Sie, was das ist?

Das ist Ihre HVA-Akte.

So dick ist die.

Was macht eigentlich Ihr Hautproblem am Knie?

Der Verantwortliche für das ganze Schlamassel

hält Ihren Sohn in einer CIA-Black-Site gefangen.

Hector Valdez.

Ihr ehemaliger Nachbar.

Und jetzt wäre es hilfreich für Sie,

wenn Sie eine HVA-Akte Valdez zur Verfügung hätten.

Haben Sie eine?

[auf Englisch] Ich war sein Nachbar.

Ich habe sie selbst geschrieben.

-Wo ist Tobias? -Im Arbeitszimmer.

Er ist auf dem Weg der Besserung.

Sieh dir das an.

Diese ganze fröhliche Aufregung verdeckt nur,

dass heute unsere Treuhand-Idee gestorben ist.

Weißt du, was die schreiben? Hier:

"Die Idee eines Volksvermögen

existiert in der bundesdeutschen Verfassung nicht,

also können auch keine Anteile eines solchen

an die DDR-Bürger ausgegeben werden."

So eine hinterhältige Scheiße.

Du bist HVA-Agent?

Wie bitte?

Seit du '72 nach Bonn gezogen bist?

Das ist eine infame Verleumdung.

Warum?

Und erspar uns irgendwelche Lügengeschichten.

Ich war überzeugter Kommunist

und wollte meinem Land dienen und...

Und?

-Bin vor meinem Vater geflohen. -Warum?

Weil er so ein Schwulenhasser war.

Und du warst Martins Führungsoffizier in Bonn.

-Ja. -Was?

Gibt's überhaupt noch jemanden, dem man vertrauen kann?

Ich habe dir und deinen Töchtern geholfen,

in den Westen auszureisen.

Ich hab der Friedensbewegung wichtige Impulse gegeben.

Ich habe für eine Treuhand-Idee gekämpft,

die den Bürgern der DDR einen gerechten Anteil

am Volksvermögen gegeben hätte!

Eigentlich...

hab ich mit der HVA längst abgeschlossen.

-Hör auf! -Weißt du...

Sei einfach still!

[deutsche Hymne aus dem TV]

Das Einzige, was du uns schuldest, ist, ehrlich zu sein.

Das ist viel komplexer, als du dir denken kannst.

[deutsche Hymne läuft weiter]

Ist gerade ein ganz ungünstiger Zeitpunkt

für komplexe Sachverhalte.

Ich hatte das Gefühl,

ich bin auf einem guten Weg.

[düstere Musik]

[düstere Musik läuft weiter]

[aufgeregte Stimmen]

[spannungsvolle Musik]

-Was machen Sie hier? -Ich will einen Kaffee trinken.

Kaffee gibt's hier heute nicht mehr.

-Was ist passiert? -Das geht Sie nichts an.

Verlassen Sie das Gebäude.

Ist eine Frau mit dunklen Locken involviert?

Wer sind Sie?

-BND. -BND?

Das ist hier immer noch das Staatsgebiet der DDR.

Jetzt machen Sie, dass Sie rauskommen. Sofort!

Valdez, du verdammter Scheißkerl.

[ruhige dramatische Musik]

Nein!

Eine CIA-Black-Site mitten in der DDR.

[Tyler] Die CIA hat ein Talent dafür,

an unerwarteten Orten aufzutauchen.

Aber kein Talent dafür,

unerwartete Ereignisse vorauszusehen.

Wie den Fall der Mauer.

[er keucht]

[spannungsvolle Klänge]

[Walter] Stopp. Da ist er.

Mein Gott.

Was haben sie mit ihm gemacht?

Das ist eine eingeübte Nummer.

Sie lassen einen Gefangenen

sich einen Weg aus dem Gefängnis suchen.

Er weiß es nicht, aber es gibt nur einen Weg nach draußen.

Und genau in dem Moment, in dem er sich in Sicherheit wiegt,

schnappen sie ihn wieder.

Das bricht den stärksten Gefangenen.

[düstere Musik]

[auf Englisch] Du weißt, was das ist.

Du hast schon Leute in Wäldern begraben.

Wo ist Brigitte?

Sie kümmert sich um Lenora.

Ich kann dich nicht laufen lassen, Martin.

Du kannst mich hier nicht erschießen.

Das ist ein Jagdrevier, Martin.

Keiner wird sich was dabei denken.

Los, geh weiter.

Bitte.

Geh weiter.

[Walter] Martin!

Martin!

-Martin. -Walter?

[auf Englisch] Gib mir die Pistole, mein Junge.

Alles ist gut. Gib mir die Pistole.

So ist gut.

Komm, weg hier.

Komm, schnell.

Oh Scheiße, Gott sei Dank. Hilf mir.

-Tyler, hilf mir hier raus. -Tut mir leid, Kleiner.

Befehle.

Befehle von wem?

Brigitte.

Sie sagte, ich solle auf dich aufpassen.

Nichts für ungut.

Nicole ist mit Beate und Max

in unserem Haus in Frankfurt am Main.

Und sie hatten gerade Besuch vom KGB.

-Wie bitte? -Keine Angst.

Beate hat das Problem gelöst.

Aber sicher nicht für immer.

[Freizeichen]

[Beate] Ja?

-Beate? -Ja.

Du musst uns helfen. Wir stecken fest.

Okay.

-Ruf in Leipzig an und... -Darf ich?

-Hallo? -Ja?

Kann ich kurz mit Nicole sprechen, bitte?

Sicher. Hier.

Du kannst ins Schlafzimmer. Ich lass euch allein.

Martin?

Geht's dir gut? Geht's Max gut?

Ja, uns geht's gut.

Beate packt gerade. Ich nehm Max mit zum Bahnhof.

Ich hoffe, das ist okay?

[gefühlvolle Musik]

Ich vertrau dir, hörst du?

Es tut mir so leid.

Es tut mir so wahnsinnig leid.

Martin?

Ja?

Hab dich vermisst.

Ich dich auch.

Ich liebe dich.

Bis gleich.

Martin.

-Ist dein Sohn in Sicherheit? -Ja.

Großartig.

Aber wir sind noch nicht fertig.

Was soll das heißen?

Es tut mir wirklich leid, Kleiner,

aber ich kann keine Zeugen gebrauchen.

[Schuss]

[Krähen krächzen]

[traurige Musik]

Liebe Genossen, liebe Freunde,

mit Martin Rauch verstarb

ein überzeugter kommunistischer Antifaschist

und Internationalist.

Immer war Martin angeführt von den edlen sozialen Idealen:

Sicherheit, Geborgenheit, Würde

und vor allem Frieden.

Wäre es notwendig gewesen,

für den Weltfrieden an vorderster Front zu kämpfen,

Martin hätte das Schwert gegriffen,

und er wäre ohne zu zögern für sein Land

und seine Überzeugungen in den sozialistischen

und antiimperialistischen Kampf gezogen.

Wir alle hier haben in den letzten Monaten erfahren müssen,

wie auch unser Land,

unsere Überzeugungen und unsere Arbeitsstellen

dem Ende geweiht, zugrunde gingen.

Ich kann dir, lieber Max und liebe Ingrid, versichern,

alle Freunde und Genossen werden eurer Familie

auch weiterhin Hilfe und Unterstützung geben.

Ihr könnt euch unserer Solidarität immer sicher sein.

Martin Rauch, du bleibst unvergessen.

Ruhe in Frieden.

[flüstert] Sandra und Steffi sind schon bei der Trauerfeier

und warten auf dich.

Wir kommen nächsten Monat aus Frankfurt zurück.

Und dann möchte ich mit dem Geld,

das ich mit dem Leipziger Immobilienfonds gemacht habe,

den Opfern des DDR-Regimes helfen

und vielleicht

die Normannenstraße zu einem Museum machen.

Ja, Walter, das ist eine ganz tolle Idee.

[eine Krähe krächzt]

Willst du uns nicht mal besuchen,

wenn wir in Berlin sind?

Hm.

Nina!

-Fritz! -[Nina] Hallo, Markus.

-Hallo, Barbara. -Das ist eine Überraschung!

Wir haben Wachen. Haben die euch kontrolliert?

Nee. [lacht verlegen]

Können wir reinkommen?

Natürlich.

Was macht ihr beide denn zusammen hier?

Walter Schweppenstette hat mir von Ihrem Interesse

an meinem Unternehmen erzählt.

Hat er das?

Dazu würde ich gerne was loswerden.

[bedrohliche Klänge]

[dramatische Musik]

[zwei Schüsse]

Wir bringen Ingrid und Max nach Hause,

und dann fahren wir auf die Autobahn, hm?

Max?

Max! Komm, wir müssen los.

Fante wartet doch zu Hause.

Komm, mein Junge.

Das hast du übrigens gut gemacht. Sehr, sehr gut.

-Ich hab sogar geweint. -Ja.

[Nicole] Armer Max.

Wann sehen wir ihn wieder?

Sie bringen ihn, sobald es geht, zu uns.

Wenn du mal groß bist, weiß ich einen Beruf,

der was für dich wäre.

Hm... Schauspieler?

Ja, Schauspieler.

Aber im richtigen Leben.

-Verstehe ich nicht. -Wirst du schon. Versprochen.

Nein. Nein. Nein.

Doch, doch. Der Finger. Der Finger!

Los, ab.

[Klopfen]

[ruhige spannungsvolle Musik]

Auf Wiedersehen, Martin Rauch.

[Martin] Hallo, Frank Jonas.

-Na ja. -Hey, Frank.

Was hast du?

[beide] Sandra.

Marrakesch.

Brigitte, Brigitte.

Das war's mit diesem Leben, richtig?

Ja.

Na ja, der Kalte Krieg ist vorbei.

Kapitalismus und Demokratie haben gesiegt.

Gibt auch keine Alternative mehr.

Mhm.

Wer braucht da noch Spione?

[sanfte Musik]

["It's the end of the world as we know it" von REM]

[ruhige Popmusik]

Was wir hier erleben, ist die Geburtsstunde

des freien und einigen Deutschland.

[Musik läuft weiter]

[stumme Szene]

[Trump] Wir bauen eine großartige Mauer,

Wachtürme, luftgestützte Überwachung.

Wir setzen die beste Technologie ein,

einschließlich ober- und unterirdischer Sensoren.

Denkt daran: ober- und unterirdisch.

Wir werden eine wunderschöne Mauer bauen.

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