All language subtitles for Jack.London.Wolfsblut.1973.GERMAN.dTV

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Original subtitles

Jack London: Wolfsblut (1973) dTV - MDR - 10. Februar 2013

Jason Scott, Schriftsteller

Beauty Smith, Gesch�ftemacher

Evangelina, Krankenschwester

* Dramatische Musik *

* Er knurrt und winselt. *

Wir haben einen gefangen, Mitsah.

* Er bellt und knurrt. *

Ich werde verr�ckt, das ist ja Buck!

Buck! Alter Freund! Dass ich dich noch mal wiedersehe!

Erinnerst du dich noch an Charlie?

Du bist alt und ein bisschen struppig geworden.

* Der andere Wolf bellt. *

Ist das dein Junges?

Warte mal.

Du bist hergekommen um bei Charlie zu sterben?

Hab ich recht? - Meinst du wirklich, dass er stirbt, Vater?

Wenn ein Wolf nicht mehr fressen will, ist es vorbei.

Dann will er in die ewigen Jagdgr�nde abtraben.

Mein armer alter Freund.

Lass das, Mitsah!

Nimm deine Finger da weg! Lass ihn zufrieden!

Er wurde in Freiheit geboren. Seine Mutter ist bestimmt eine W�lfin.

Sieh die Z�hne an! Es sind die eines Wolfs.

Er sieht �berhaupt aus wie ein Wolf.

Wei�t du, wie wir ihn nennen? Wir nennen ihn Wolfsblut.

(Mitsah) Der Name passt gut zu ihm.

* Wolfsblut bellt. *

Tut verflixt weh, was? Armer kleiner Wolf.

Du hast wohl Hunger?

Ich habe dir was mitgebracht.

* Mitsah lacht. *

Brav, so ist es gut.

Mitsah! Bleib weg! Es ist gef�hrlich.

Mitsah!

* Dramatische Musik *

Mitsah, du kannst nicht mit einem Wolf spielen!

* Mitsah lacht. *

Mitsah! Steh sofort auf! Ich habe es dir doch verboten!

Er ist ganz lieb und will mit mir spielen. Wie ein kleiner Hund.

Er muss in den Zwinger. Er ist gef�hrlich.

Nein. Er tut mir nichts. Ich wei�, dass er mich nicht bei�t.

Er hat mich gern.

Du! Komm her!

Komm bei Fu�!

Keine Angst, Papa tut dir nichts.

Komm zur�ck, Wolfsblut!

Er hat Angst vor dir. Er ist nicht b�se.

* Mitsah schluchzt. *

Jetzt h�r mir mal zu! Er ist und bleibt ein Wolf.

Er muss frei sein. Du kannst ihn nicht halten. Das musst du wissen.

Wenn du ein gro�er J�ger werden willst, musst du das begreifen.

Er war ein Wolf, aber auch mein Freund.

Gehen wir, Mitsah. Denk nicht mehr daran.

Komm jetzt!

He, he, vorw�rts!

Vorw�rts! He!

* Hundegebell *

* Er l�dt das Gewehr durch. *

He!

He!

He! - Jansen! Ich werd verr�ckt!

Charlie Taglish!

Kurt! Was treibst du denn hier auf der anderen Seite vom Fluss?

Charlie! Das ist Jason Scott.

Freut mich, Mr. Scott. Jeder Freund von Kurt ist auch mein Freund.

Hast du was Warmes? - Nat�rlich.

Mitsah, gib den beiden was zu trinken.

Du kennst meinen Sohn wohl noch nicht? Das ist Mitsah.

Tag, mein Junge. - Guten Tag.

(Charlie) Will dein Freund auch Gold suchen?

(Kurt) Das tut gut.

Hm.

Ah.

Das macht dich munter.

Wei�t du Charlie. Scott sucht nicht dasselbe hier wie ich.

Er sucht kein Gold.

Er sucht nach was anderem.

Nach der Wahrheit.

Ich bin Schriftsteller. Au�erdem arbeite ich f�r Zeitungen.

Ich reise durch die Welt, suche nach Eindr�cken, �ber die ich berichte.

�ber Menschen, Ereignisse. Alles, was bedeutend ist.

Dann sind Sie hier richtig. Hier gibt es nur noch Verr�ckte.

Immer mehr suchen Gold.

Deshalb lie� ich ihn kommen.

Damit er sich ein Bild macht. Man redet nur vom Klondike.

Das Eis ist geschmolzen. Da kann man doch mit dem Boot den Fluss rauf.

Ihr wollt also nach Dawson City.

Ein furchtbares Nest.

Ein J�ger wie du k�nnte reich werden. Alle Spieler und Goldsucher...

...brauchen was zu Essen.

Wir m�ssen weg.

Das Wetter schl�gt um.

Dawson City ist eine grausame Stadt, voll von M�rdern und Betr�gern.

Komm, Mitsah! Wir brechen das Lager ab. Lass nichts liegen.

Ich h�rte, dass die Regierung in der Stadt das Tragen von Waffen verbot.

Aber was hilft es? Halunken bleiben sie trotzdem.

* Tuckern der Schaufelr�der *

* Ein Schuss *

* Trompetenmusik *

Ah.

So, wir wollen dann mal. - Wie geht's, alter Freund?

Gut geht's.

Moment, ich... - Nein, nein, nein, nein, nein.

Wir gehen jetzt raus.

So so. Das Spielchen im Saloon l�uft also nicht mehr richtig.

Lassen Sie sich was einfallen! Wir arbeiten hier nach dem Motto:

Bei Beauty ist viel Trubel, bei Beauty rollt der Rubel.

(sp�ttisch) Unser geliebter Herr Pfarrer.

Er ist wieder in einem sehr unchristlichen Zustand.

So geht das nicht weiter.

Du kannst nicht st�ndig voll sein wie eine Haubitze.

Wei�t du eigentlich, warum ich dich hier den Prediger mimen lasse?

Weil du ein butterweiches Herz und Mitleid mit dem alten Suffi hast.

Da hast du recht. Das ist ein Grund. Aber es gibt noch einen anderen.

Ich will nicht, dass neben dir noch ein echter Priester hier ruml�uft.

Du bist zu recht ein kluger Fuchs.

H�tet euch vor Heuchlern, die ihre Nase in alles stecken, sagt Abraham.

Wenn hier ein echter Priester herumturnt, gibt es bald �rger.

Den kannst du nicht gebrauchen. Aber du wei�t ja, wie man sowas hinbiegt.

Ich wei� nur eins, dass du voll bist wie 1.000 Mann, wenn du predigst.

Wenn es so weitergeht, werden sie dich teeren, federn und verjagen.

Nein, Beauty. Wenn du dich vor mich stellst, wagen diese Hunde es nicht.

Du kriegst von mir den 1. Tritt, wenn du dich nicht zusammenrei�t.

Wenn du weiter mit dem Klingelbeutel kassieren willst, h�r auf zu trinken

* Schiffshorn ert�nt. *

H�rst du, Suffi? Das Boot kommt an.

Ja, und mit ihm ein Haufen Narren.

Dein Platz ist nicht an irgend einer dreckigen Theke.

Dein Platz ist an der Anlegestelle um deine Sch�fchen zu empfangen.

* Ein Schiffshorn ert�nt. *

* Trompetenmusik *

Ah! Oh, verzeihen Sie bitte. Es war nicht absichtlich. Entschuldigung.

Hast du Tomaten auf den Augen, du Pinguin? - Moment.

In dem Ton wollen wir aber nicht mit einer Schwester sprechen.

Misch dich nicht ein, du Pfeife!

Sie hat dich gar nicht angerempelt. Das war ich.

Was redest du da f�r Bl�dsinn?

Dir muss einer mit der Posaune ins Ohr geblasen haben. Ich wiederhole:

Ich habe dich angerempelt, und zwar mit Absicht.

Weil du ein Gesicht zum Eier-Abschrecken hast. Ach so.

Na siehst du. Vielen Dank.

Entschuldigen Sie einen Moment.

Daisy? Ja, Schwester.

Entschuldigung, aber was macht jemand wie Sie in Dawson City?

Ich will den Kranken helfen. Jemand muss sich doch um sie k�mmern.

Sie sind eine mutige Schwester. Kann ich Ihnen helfen?

Sind Sie Arzt? Nein, aber vielleicht kann ich bei Ihnen lernen?

Unsinn. Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Scott.

Jason Scott?

Ja. Woher kennen Sie mich, Schwester?

Sie haben B�cher geschrieben.

Ich habe sogar einige davon gelesen.

Hat meine offene Sprache Sie nicht erschreckt?

Nicht im geringsten. Sie nennen Brot Brot, und das ist richtig.

Ich w�rde an Ihrer Stelle sogar noch deutlicher werden.

He, Jason!

Soll ich alles allein tragen? Ich komme schon.

Entschuldigen Sie, Miss... Schwester.

Pass doch auf.

Mister Scott?

Ja?

Sie wollten mir doch helfen? Nat�rlich. Worum geht's?

Erz�hlen Sie den Lesern, wie die Menschen hier leben.

Wie die Augen zugemacht werden vor Gewalt und Brutalit�t.

Selbstverst�ndlich werde ich das. Aber ich schreibe noch was anderes.

Was?

Was Sie hier leisten.

Daisy?

Spendet, Br�der. Ich bitte um eine Gabe f�r die �ffentliche F�rsorge.

Denn auch ihr k�nntet sie eines Tages brauchen.

Seid barmherzig. Dawson City braucht eure Hilfe.

Danke, Madam. Der Herr wird Euch segnen und mit Ihnen sein.

Gib her! Nimm die Finger weg!

Bruder aus dem fernen China, sei barmherzig. Vielen Dank.

Spendet f�r die Alten und Kranken.

Ein kleiner Obolus erleuchtet deine Seele. Pater!

He, Pater! Ja?

Pater Oatley, zu Ihren Diensten. Ich freue mich einen Pater zu sehen.

Ich freue mich eine Dienerin Gottes an diesem S�ndenort zu sehen.

Was f�hrt Sie hierher? Ich m�chte eine Krankenstation gr�nden.

Die brauchen wir. Aber dazu braucht es mehr als hilfreiche H�nde.

Ich habe fast alles, was n�tig ist: Medizin, Instrumente...

Und wie ist es mit Geld? Das geh�rt auch dazu.

Ja.

Tja...

Unsere Sch�fchen werden den Herrn lobpreisen.

Ich erw�hnte heute in der Morgenandacht:

Wie dringend wir eine Krankenstation ben�tigen. Und schon sind Sie da!

Wissen Sie schon, wo Sie diese St�tte der Genesung errichten wollen?

Oh, ich wei� es noch nicht recht.

Ich rechne auf die Hilfe einer gro�m�tigen Seele.

Im Sinne des Herrn: Sie werden bestimmt nicht umsonst hoffen.

He, ihr S�nder da dr�ben! Ich rede mit euch.

Nimm der Schwester das Gep�ck ab. Aber lass nichts fallen.

Ich habe nicht zwei linke H�nde. Danke.

Wenn Sie mir bitte folgen wollen?

* Er st�hnt. *

* Das Eis knirscht. *

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe! Wolfsblut, komm! Hilf mir!

Hilfe!

Ich kann nicht mehr!

Hilf mir! Wo bist du denn?

Hilfe!

Hilf mir! Ich ertrinke!

Hilf mir! Bitte hilf mir doch!

* Mitsah weint. *

Zieh mich raus! Bitte!

Ich kann nicht mehr.

* Mitsah st�hnt. *

* Wolfsblut winselt. *

* Wolfsblut bellt. *

* Wolfsblut bellt. *

Bist du immer noch hier?

Mach, dass du weg kommst! Verschwinde, du K�ter!

Kannst du nicht h�ren?

Du sollst verschwinden!

Hau ab!

* Wolfsblut jault. *

Weg!

Verschwinde! Mitsah!

Mitsah!

Aber vielleicht willst du mir was sagen?

Mitsah. Ist ihm was passiert?

Ist Mitsah was passiert?

Dann f�hr mich hin!

Lauf! Lauf!

* Disharmonische Musik *

Ach, Meister.

Mein Boss, Mr. Smith, ist m�de und m�chte sich aufs Ohr legen.

Ich k�nnte mir vorstellen, dass Sie ihn dabei st�ren.

* Er l�sst das Beil fallen. *

Die H�mmerei st�rt also.

* Krachendes Ger�usch *

Gesehen?

* Es kracht wieder. *

Hm, hm.

Das Schild muss wieder runter.

Na, was runter muss, muss runter.

Ist runter.

Na, gef�llt's?

Aua!

Nein!

Nicht doch!

Guck mal in den n�chsten 3 Wochen nicht in den Spiegel.

Denk, du rasierst einen anderen. Ja, ist gut.

Eine kleine Meinungsverschiedenheit im St�dtchen?

Ja. Unser stilles Schild hat ihn gest�rt. Hm, hm.

Oh, mein Fu�.

Das st�rt mich auch, Mister...

Jason Scott vom New York Daily Herold.

Ein Journalist, der �berall seine Nase reinsteckt? Ja.

Darf ich wissen, mit wem ich die Ehre habe, Mr. Gro�kotz?

Mein Name ist Smith.

Beauty Smith? Sie haben einen Ruf, da h�rt man gar nicht mehr hin.

Wenn Sie meinen? Es tut mir leid, wenn ich Sie geweckt habe.

Ach was! Es gibt Schlimmeres im Leben.

Ach, Mr. Smith? - Ja?

2 Dollar. Die muss ich schon haben f�r mein Schild.

Wir gehen nach Dawson zum Arzt. Der macht dich gesund.

Du wirst doch noch ein gro�er J�ger.

* Die Schlittenhunde bellen. *

Nein, Jason, wir sind noch nicht dran. Noch 2 Schritte r�ckw�rts.

Ja, so ist es in Ordnung.

Das sind 20 Meter.

20 Meter weniger sind mindestens 50.000 Dollar weniger. - Das stimmt.

Ich lass mir von einem kleinkarierten Schei�er wie dir nichts wegnehmen.

(Mehrere) Halte die Schnauze! Wir waren zuerst da.

Niemand nimmt euch was weg.

Laut Gesetz darf niemand mehr als 250 Quadratmeter f�r sich abstecken.

Sagen Sie das Beauty Smith.

Passen Sie auf, dass er Ihnen nicht die Schnauze einschlagen l�sst.

Glaubt ihr etwa, Mr. Smith macht die Gesetze?

Die Regierung macht sie.

Was f�r eine Regierung?

* Die anderen lachen. *

Hier gibt es f�r uns nur eine Regierung, und zwar Beauty Smith.

Und es passiert nur das, was er will.

Junge? Was wollen Sie denn?

Nehmen wir an, ich k�mmere mich einen Dreck um diesen Kerl.

Sie sind keiner von uns?

Und wenn ich einer von euch w�re, was dann? Tja dann...

Dann w�rden Sie am ausgestreckten Arm verhungern.

Keiner w�rde nur 1 Unze Gold von Ihnen kaufen. - Genau.

Und wenn ich euer Gold ankaufen w�rde?

Niemand w�rde es Ihnen verkaufen. Wir haben einen Vertrag mit Mr. Smith.

Oh! Ach so. Einen Vertrag habt ihr?

Ja. Wir verkaufen ihm alles Gold, was wir finden. Alles?

Ja, alles. Er zahlt absolut korrekt. Bar?

Ja. 10 Prozent bar, f�r den Rest gibt er uns Wechsel.

F�r die Wechsel bekommen wir jeden Monat Zinsen.

Genug, ich kann nicht den ganzen Nachmittag mit Ihnen herumstehen.

Vorw�rts, Jungs! Wir sind nicht zum Schlafen hier.

(die anderen) Nun komm. Die Pause macht die Arbeit doch erst sch�n.

(lachend) Ja, richtig.

Na, wie findest du das?

Ich lebe schon einige Jahre hier.

Aber ich traf noch keinen, der auf die oder eine andere Art reich wurde.

* Countrymusik *

(singt) Oh Johnny, oh Johnny!

* Sie singt weiter auf Englisch. *

Oh Johnny, oh Johnny!

Oh Johnny, oh Johnny!

Oh Johnny, oh Johnny!

Oh Joooohnny!

Oh Johnny, oh Johnny!

* Sie singt weiter. *

Und wei�t du auch, warum? - Nein.

Dann will ich es dir sagen. Gut, nicht?

(singt weiter) Oh Johnny, oh Johnny!

Willst du mich dabei haben, wenn du mit Beauty plauderst?

Ach, wei�t du, ich glaube, das schaff ich allein.

* Das Lied ist zu Ende. *

Bravo!

* Countrymusik mit Geige *

Was verschafft mir denn die sch�ne Ehre, Mr. Scott?

Dawson City ist eine Stadt, die einen neugierig macht.

�berall, wo ich hinkomme, h�re ich Ihren Namen.

Da ich einige Fragen auf dem Herzen habe, wende ich mich direkt an Sie.

Dann darf ich Sie zu mir raufbitten? - Sie d�rfen.

Nein, kommt nicht in Frage. - Lass mich ran!

He, M�dels! Kommt her! Hier sind Herren, die Gesellschaft brauchen.

Dasselbe noch mal, Darling.

Gehen wir rein.

Beauty will nicht, dass du herkommst. Das wei�t du genau. - Hm.

Ein ehrw�rdiger Pater treibt sich nicht in einem Saloon herum.

Ich will dich doch nur ab und zu mal sehen. Du kommst nie zu mir.

Papa, die Kirche ist nichts f�r mich.

Sag so etwas nicht.

Du bist doch ein anst�ndiger Kerl.

Ich wei� es ja.

Aber ich glaube, die Leute wissen es nicht.

Du sollst die S�nde sein, und ich bin der Heilige.

Ist schon komisch, was?

Du bist kein Heiliger, aber du bist der bravste von allen Teufeln.

(sp�ttisch) Entz�ckend. - Jetzt musst du aber gehen.

Na, ein Wunsch? - Gib mir ein Glas.

Das l�sst sich immer machen.

Aber Sie haben doch selbst mit den Jungs gesprochen.

Sagte jemand, ich habe sie gezwungen den Vertrag zu unterschreiben?

Nein.

Sie sind vielleicht einer.

Sie sagen, Sie haben Ihre Nase in meine Angelegenheiten gesteckt.

Und nun stehen Sie dumm da.

Von rechts und links wegen m�ssten Sie sich entschuldigen.

Statt dessen fragen Sie mich, wo der Haken ist.

Ganz so naiv bin ich nicht.

Ich wollte nur sagen, dass ich versuche den Haken zu finden.

Sie k�nnen Ihren Blick schweifen lassen.

M�chten Sie die Zigarre eines Gentlemans?

Ein Gentleman, der alles an sich rei�t.

Und 90 % mit wertlosen Wechseln bezahlt.

Diese wertlosen Wechsel werden in 1 Jahr sehr viel Geld wert sein.

Und um wie viel wird der Preis des Goldes in 1 Jahr gestiegen sein?

Woher soll ich denn das wissen?

Die Preise machen Sie doch.

Alle Waren, die hier eintrudeln:

Die wandern einzig und allein durch Ihre H�nde.

Sie sind gut informiert, Verehrtester.

Und ich wei� auch: Die Qualit�t, die Sie verkaufen, ist nicht die Beste.

Nur eines ist genie�bar: Ihr Champagner.

Meine Privatmarke. Sie verstehen das. Ich bin ein Feinschmecker.

Ich habe einen anderen Geschmack.

M�chten Sie etwas mit mir trinken?

Wieso sollte ich?

Tja... Weil ich Ihnen sympathisch bin.

Das sagten Sie. - Sicher hab ich das gesagt.

Na gut. Dann denke ich mir eben einen anderen Grund aus. - Und welchen?

Sagen wir: Ich bin ein alter Freund von Ihrem Vater.

Wie meinen Sie das? - Haben Sie keine Angst.

Es ist nur eine kleine Erpressung um mit Ihnen zusammen sein zu k�nnen.

Zuf�llig stand ich vorhin an der T�r. Aber ich verrate Ihr Geheimnis nicht.

Sogar, wenn Sie mir jetzt eins hinter die L�ffel hauen.

Ich glaube, das werde ich nicht tun.

Es k�nnte sein, wenn ich Sie eine Weile ansehe...

...dass Sie mir sympathisch sind.

Na sehen Sie.

Wollen wir dann ein Schl�ckchen ...?

Bitte sehr. - Danke sehr.

Jack? - Hier ist er.

Und hier kommt er.

(Jack) Zack!

Bittesch�n. Sehr zum Wohl, die Herrschaften.

Nicht wieder die H�lfte in den Ausschnitt, wie neulich.

(Krista) Sie sind mit dem letzten Boot angekommen?

Ja. - Sind Sie H�ndler?

Nein.

Ich bin Pflanzer.

Ach so, Pflanzer.

Ich glaube, da sind Sie hier nicht ganz richtig.

Wissen Sie, ich pflanze... oder ich s�e Zwietracht.

Hm? - Ich bin n�mlich Regierungsbeamter.

Ach, herrje. Da werden Sie hier bestimmt 'ne Menge Spa� haben. - Ja.

Zum Wohl.

* V�gel zwitschern. *

* Wolfsblut bellt. *

Ist ja gut. Komm!

Komm runter. Komm!

Spring!

Ja. Gut so. Schwimm!

Weiter!

Siehst du? Du hast es geschafft.

Komm schon rein, Alter.

So ein verr�cktes Vieh!

Ich freu mich, dass du hier bist.

Warte! Ich helf dir.

He! Moment mal! Halt!

Wollt ihr verdammten Viecher wohl aufh�ren?

Lass ihn, Wolfsblut! H�r auf!

Satan, bist du blind? Bei Fu�!

Ist ja gut, alter Mann.

Pass besser auf deinen verlausten K�ter auf, du stinkende Rothaut!

Tut mir leid, er ist so viele Menschen nicht gew�hnt.

Eine Frage, mein Freund, ist das dein Kanu? - Ja.

Hast du keine Felle mitgebracht?

Ich bin nicht hier um Gesch�fte zu machen. Mein Sohn ist krank.

Tut mir aber sehr leid.

Tja, also dann keine Felle heute.

Ich habe sehr viele Felle im Lager, aber jetzt brauche ich einen Arzt.

H�r zu, alter Freund.

Ich besorge dir einen Arzt, und du bringst mir die Felle hierher.

Einverstanden? - Ja, so machen wir es.

* Mitsah st�hnt. *

* Wolfsblut winselt. *

Es ist nicht weiter schlimm. Er wird bald wieder gesund sein.

Tut mir leid, aber der Hund muss weg.

Er st�rt doch niemanden. Er ist Mitsahs Freund. Nein, unm�glich.

Tja, du hast ja geh�rt, was die Schwester sagt, alter Junge.

Du kannst nicht hier bleiben. Also komm! Gehen wir.

Komm schon! Ist ja gut.

H�r auf zu bellen. Der Kleine schl�ft.

* Wolfsblut bellt weiter. *

* Wolfsblut winselt. *

* Der schwarze Hund knurrt. *

* Beide bellen, knurren und winseln. *

Wo bist du, Wolfsblut?

Warum bist du nicht hier?

Wolfsblut, wo bist du? Mitsah.

* Die Leute reden durcheinander. *

* Sie knurren und winseln f�rchterlich. *

* Bedrohliche Musik *

Brav, mein Alter.

Hast du gut gemacht.

Zeig her, wo tut es weh? Geh�rt der Hund dir, Indianer?

Ja, er geh�rt mir. Er hat Dawsons gef�hrlichsten Hund get�tet.

Wenn er will, kann er 10 Hunde erledigen.

Er ist stark und hat keine Angst.

Wie viel kostet er?

Ich verkaufe ihn nicht.

Ich fragte, wie viel er kostet?

Ich habe geantwortet.

Ich biete dir 200 Dollar, Indianer.

* Erstauntes Gemurmel in der Menge. *

Also gut: 300 Dollar.

(Mehrere) Das ist zu viel.

400 Dollar sind mein letztes Wort.

Ich habe gesagt, ich verkaufe ihn nicht.

Du verkaufst ihn also nicht mal f�r 400 Dollar?

Ja, so ist es.

Wie kann man nur so verbohrt sein.

Ich sagte doch deutlich, dass ich deinen Hund haben will, Indianer.

Lasst das! Warum tut ihr das?

Ich k�nnt doch nicht einfach...

* Er st�hnt auf. *

Verschwindet, Leute! Steht hier nicht rum!

Geht! Hier gibt es nichts zu sehen.

Geht, Leute! Ist nichts weiter, nur ein verwundeter Indianer.

Was ist das schon? Ein bisschen Indianerblut! Komm, steh nicht rum!

Weiter! Haut ab! Los! Ihr da auch!

Wer sich mit uns anlegt, bekommt eben Bauchschmerzen.

Es hat keiner verlangt, dass er sich mit uns anlegt.

(lachend) So sind sie, die Indianer.

* Charlie st�hnt und atmet schwer. *

(st�hnend) Ah.

Oh, mein Gott!

He, ihr da! Kommt, helft mir!

Wie ist das passiert, Pater? Ich wei� es nicht. Ich sah nichts.

Vorsicht! Sch�n vorsichtig!

* Charlie st�hnt. *

Oh, Gott!

Bringen Sie ihn rein! Schnell!

Bring mir das Verbandszeug!

* Charlie st�hnt vor Schmerz. *

Legt ihn da rauf!

* Charlie schreit vor Schmerz. *

* Er st�hnt. *

Mitsah!

Helfen Sie dem Kleinen! Ich bitte Sie, Schwester.

Ja, ich helfe ihm.

Sagen Sie ihm: Charlie kommt bald wieder zur�ck.

Er kommt wieder zu ihm mit... mit Wolfsblut.

* Traurige Musik *

Der gute alte Charlie.

So einer wie er h�tte niemals nach Dawson kommen d�rfen.

Sein Sohn ist hier. Er ist sehr krank.

* Mitsah keucht. *

So sprach der Prophet Ezechiel zu den Menschen seines Landes:

Sch�mt ihr euch nicht eurer Gr�ueltaten?

Wer glaubt ihr, seid ihr? Nur weil ihr eine wei�e Haut tragt?

Wisst ihr nicht, dass Gott alle Rassen erschuf: schwarz, rot, wei�?

Wo ist der Unterschied zwischen euch und einem Indianer vom Klondike?

Dieser Mann hat in seinem Leben schwer genug gelitten.

Wer von uns ma�t sich an besser zu sein?

Und deshalb wiederhole ich die Worte des Propheten Ezechiel:

Derjenige, der einen anderen aus Habgier seines Lebens beraubt,

ist wie Kain, der seinen Bruder Abel erschlug und von Gott gestraft wurde.

Mit den ewigen Flammen der H�lle.

Und darum, ihr S�nder, h�rt gut zu!

Ich will euch alle warnen. Seid immer auf der Hut!

Damit ihr nicht in alle Ewigkeit in den Flammen der H�lle bratet.

* Saloon-Musik *

Noch einmal dasselbe.

Bring uns lieber die ganze Flasche!

Hochw�rden hat mich eingeladen.

Mir haben die Spr�che von Ezechiel am besten gefallen. Ach ja?

Derjenige, der einen Menschen aus Habgier umbringt, ist wie Kain.

Der Abel erschlug. Ja.

Demnach h�rten Sie also meine Predigt auch? Nat�rlich.

Sahen Sie mich nicht?

Nein.

Mir fiel ein Wort des Propheten Jesaja ein:

Derjenige, der ein Verbrechen sieht und es nicht anzeigt:

Der wird verdammt sein und im ewigen H�llenfeuer brennen.

So ungef�hr sagte er doch. Hm.

Junger Freund, Jesaja hatte das Gl�ck nicht in unseren Zeiten zu leben.

Zeiten, die f�r Leute, die nicht schweigen, unerfreulich sein k�nnen.

Aber... ein Geistlicher darf nicht zu allem schweigen.

Damit w�re er anderen ein schlechtes Beispiel.

Was ist, wenn nun einer kommt und sagt, er hat Sie gesehen?

Sie sind dabei gewesen.

W�rde das Ihr Gewissen nicht belasten?

Sie predigen �ber g�ttliche Gerechtigkeit.

Und was z�hlt menschliche Gerechtigkeit?

Sie wissen genau, wer diesen Indianer get�tet hat.

Aber aus Angst schweigen Sie.

Angst?

Das ist noch viel mehr. Es ist Todesangst!

Ich habe Todesangst, mein Freund.

Ich werde bald wahnsinnig.

In dieser Stadt haben die Mauern Ohren.

Nichts bleibt verborgen. Nat�rlich qu�lt mich mein Gewissen.

Es qu�lt mich Tag und Nacht.

Ich bin nicht scharf darauf, fr�her als n�tig in der H�lle zu sein.

Haben Sie den Mut den M�rder anzuzeigen?

Nat�rlich. Wenn Sie mir einen Beweis liefern.

Ich muss aber sicher sein, dass Sie mir nicht sp�ter eine Falle stellen.

Vertrauen Sie mir nicht?

Kommen Sie mit!

Ich habe etwas, was f�r uns beide von gro�em Nutzen sein k�nnte.

* Spannende Musik *

Die Sache l�uft. Alles ist vorbereitet.

Sagte Prophet Jesaja nicht irgendwo in seinem B�chlein:

Wer sich zum Anwalt der Gerechtigkeit aufschwingt,

l�uft Gefahr von dem verraten zu werden, den er verteidigt.

* Dramatische Musik *

Stehen bleiben, Chester!

Du schaffst es doch nicht!

Du sollst stehen bleiben!

Abmarsch!

Rede schon, Chester!

Ist das etwa nicht dein Messer?

Ich sehe es zum 1. Mal.

Warum sind dann deine Initialen drauf?

Wie kommen Sie darauf, dass das meine sind?

Da gibt es eine Menge M�glichkeiten:

Donald Carter... oder Doc Crocky ...oder Dan Covensy.

Also bitte! Dann f�hren Sie Carter, Crocky und Covensy herein. - Jawohl.

Was soll denn das alles?

Ja, das stimmt.

Das Messer k�nnte einem von den 3 M�nnern geh�ren.

Und so fanden sie es vern�nftiger, �ber das, was sie sahen zu reden.

Sie wollten unbelastet sein.

Er will uns die Schuld zuschieben.

Au!

Daf�r wirst du bezahlen, du Strolch!

* Wolfsblut bellt und knurrt. *

Nein!

Geh weg!

Fass ihn!

Du Biest, komm!

Ist ja ein unheimlich wilder Bursche!

Ich habe eine Idee. Wir k�nnen ihn doch k�mpfen lassen.

Die Idioten verwetten ihr letztes Hemd auf ihn. Keine �ble Idee.

Aber gegen wen?

Warte mal, wir k�nnten... Jetzt hab ich's. Der B�r.

Was f�r ein B�r?

Der, den die J�ger f�r den Zirkus fingen.

So ein Vieh hast du noch nie gesehen. Der platzt aus seinem Pelz vor Wut.

Ein Wolf gegen einen wilden B�ren, sagst du?

Ja, sag ich.

Klingt gut. Ich kann mir vorstellen, dass die wie die Teufel wetten. Ja.

Das Sch�ne ist, dass ich bestimme, wer gewinnt.

Damen und Herren, hereinspaziert.

Hier erleben Sie das gr��te Schauspiel, das Sie je sahen.

Damen und Herren, immer hereinspaziert.

Hier erleben Sie einen gro�en Kampf.

Kommen Sie und sehen Sie. Das d�rfen Sie nicht vers�umen.

So etwas wie heute hat es noch niemals gegeben.

Beeilen Sie sich, damit Sie noch einen Platz bekommen.

Wir streuten das Ger�cht, dass der B�r einen Maulkorb tr�gt.

Das glauben die Leute? Sie wetten wie verr�ckt auf den Hund.

Fabelhaft. Dann wird der Rubel wieder mal rollen bei uns. Ja.

Lynn! Du nimmst die Eins�tze f�r den Hund an! Ist das klar? - Mach ich.

* Wolfsblut knurrt und bellt. *

Ha ha! Los!

* Gemurmel der Menschenmenge *

Sehr verehrte Damen und Herren, B�rger unseres geliebten Dawson City

Der ersten Stadt des Nordens, der Hauptstadt des Klondike.

Ich biete Ihnen das Schauspiel des Jahrhunderts.

Links sehen Sie die wildeste und gef�rchtetste Bestie der Tundra:

den gef�hrlichen und blutr�nstigen Wolf.

* Wolfsblut knurrt. *

Heute, zum ersten Mal in der Weltgeschichte,

tritt gegen den Schrecken der Tundra ein gef�rchtetes Tier an.

Sie werden nicht glauben, was Sie sehen.

* Die Menge johlt. *

* Wolfsblut knurrt und der B�r schnauft. *

Macht eure letzten Wetten, Freunde.

Der Kampf beginnt in wenigen Sekunden.

Ich glaube, ihr wisst, wer gewinnen wird.

Das ist aufregend: ein echter Wolf!

Es ist klar, wer gewinnt.

Da wette ich 1 : 1.000.

* Alle reden durcheinander. *

Los, zeig's ihm!

Geh ihm an die Gurgel!

Pater. Was denn?

Den Schl�ssel.

Was denn f�r einen Schl�ssel?

Den vom Schr�nkchen, das wissen Sie doch.

Den ganzen Morgen habe ich ihn gesucht.

Schwester Evangelina!

Schwester Evangelina!

Was ist denn?

Schwester, kommen Sie bitte schnell und sehen sich das an.

Ich komme. Beeilen Sie sich bitte!

Nat�rlich beeile ich mich.

Wolfsblut!

Wo bist du denn?

Das ist ja furchtbar!

* Die Menge johlt und pfeift. *

Was machen wir denn nur?

Jason, sehen Sie sich das an!

Kann man das nicht verhindern? Ich hab 'ne Idee. Kommt mit!

Ja, ich wei� schon.

* Mitsah st�hnt. *

Wo ist er denn?

Wo ist mein Freund?

Weg da! Verschwindet, Leute!

Aufh�ren!

Das geht doch nicht!

Wo ist denn der Hund?

Die Spritze weg da!

Betrug!

Nicht aufh�ren!

Weiter pumpen!

* Der B�r knurrt. *

* Die Leute diskutieren noch im Hintergrund. *

Mit welchem Recht unterbrechen Sie einen Kampf, der Sie nichts angeht?

Mit demselben Recht, mit dem Sie ihn veranstalteten.

Ich habe diesen Hund gekauft.

Ja, Mr. Smith.

Mit dem Leben eines Menschen.

* Traurige Musik *

(Mitsah verzweifelt) Wolfsblut!

Was haben sie mit dir gemacht?

(weint) Mein Kleiner.

Mitsah, mein Lieber, was machst du denn hier?

Komm, schnell weg!

Machen Sie das bitte sauber. Ja

Du darfst ihn jetzt streicheln. Komm!

Na, geh schon hin!

Na komm, geh!

Aber vorsichtig! Ja.

Muss er sterben?

Nein. Wir haben alles f�r ihn getan.

Und jetzt geh schlafen. Du hast es mir versprochen.

Krista?

Komm.

Warum ist Wolfsblut allein hier? Warum ist Papa nicht dabei?

Das wei� ich auch nicht.

Wenn wir Papa sehen, fragen wir ihn.

Einverstanden? - Ja.

Ein Mensch w�re mit solchen Wunden schon l�ngst tot.

Er hat viel Kraft. Er wird es schaffen. Aber er braucht jemanden.

Er hat doch Mitsah. Der braucht selbst jemanden.

Ein Kind in seinem Alter braucht vor allem eine Mutter.

Jetzt, wo er hier ist, werde ich f�r ihn sorgen.

Weiter so, Mitsah! Fabelhaft. Aber kipp ihn nicht um.

Auf Wiedersehen. Wiedersehen.

Du bist schon m�de, was? Ja, ein bisschen.

Na gut, steig ein.

Alles festhalten! Wir fahren ab.

Juhu! Ja!

Ja.

* Beide lachen. *

Lauf!

Lauf, Wolfsblut!

Hol das St�ckchen! Na los, such!

Bring es her! Komm!

Komm!

So ist es sch�n.

Hast du gut gemacht, mein Kleiner.

Bist ein braver Kerl. Und deine Pfote wird auch noch werden.

* Rauschendes Wasser *

* Es wird geh�mmert. *

Beide sind wieder voll in Form.

Ich war unten beim Damm. Sie sind fast fertig damit.

Ich wei�. Die Goldgr�ber spielen schon verr�ckt.

Sie erwarten Wunderdinge von dem Damm.

Wenn das Gold alle ist, w�chst auch keines nach.

Im Saloon h�rt man, dass einige Digger woanders graben.

Ja. Ich werde mir das lieber mal ansehen.

Es wird wieder mal das wildeste Zeug geredet. Das gibt nur �rger.

Sie wollen also schon gehen?

Nur f�r ein paar Tage. Dann bin ich wieder da.

Mitsah, geh mit Schwester Evangelina mit! Du musst ausruhen. Nein.

Ein k�nftiger Indianerh�uptling muss gehorchen.

Wenn er eines Tages befehlen will. Wolfsblut gehorcht auch. Bei Fu�!

Wolfsblut!

* Mitsah und Evangelina lachen. *

Also sonst h�rt er aufs Wort.

Komm, Mitsah.

(Kurt) So einen h�bschen Besuch habe ich gar nicht erwartet.

* Krista pfeift. *

* Beauty lacht sp�ttisch. *

Ich bat Sie anzuklopfen, bevor Sie reinkommen.

Ich schlage vor die T�r herausnehmen zu lassen, Sch�tzchen.

Damit ist das Problem erledigt.

Ich glaube, Sie haben ein viel schwierigeres Problem zu l�sen.

Sie sind nicht mein Typ.

* Beauty lacht. *

Aber Kindchen! Das w�rde mich �berhaupt nicht st�ren.

Man gew�hnt sich an jedes Gesicht.

* Jemand r�uspert sich. *

Du wolltest mich sprechen? (ungehalten) Jetzt nicht.

Nein. Du kannst dich ruhig aussprechen.

Ich habe keine Geheimnisse vor meiner Tochter.

Suffi, verschwinde jetzt!

Hast du verstanden?

Nein. Das habe ich nicht verstanden.

Wie du willst.

Es geht ja sowieso nur um sie.

Ich will nicht, dass sie weiter in die Missionsstation geht.

Die Freundschaft mit der Schwester passt mir nicht.

Sind Sie sicher, dass Ihnen diese Freundschaft nicht passt?

Meine Tochter wird nicht mehr hierher kommen! Hast du verstanden?

Das werden wir sehen.

Dieser Strolch!

* Stimmengewirr *

* Schritte *

* Schl�sselklimpern *

He du! - Ja, was ist?

* Die T�r knarrt. *

Komm raus! - Ja.

Und jetzt haust du mir ordentlich eins vor die R�be!

Warum das? - Frag nicht so d�mlich! Hau zu!

Das kannst du bei mir alles haben.

(Betrunkener) Nicht mal einen gepanschten Schnaps geben die mir.

Du bist ja viel zu besoffen.

* Betrunkener lallt weiter. *

* Mehrere Betrunkene lachen. *

* Wolfsblut bellt. *

Sei still, Wolfsblut!

Du musst still sein. Sonst weckst du alle auf.

Was hast du denn?

Warum bellt er so?

Hunde bellen so, wenn sie Gefahr wittern. Also, was ist?

Wolfsblut, hier tut dir niemand was. Ich wei� nicht, was er hat.

Wo will er hin?

* Wolfsblut knurrt, bellt und scharrt an der T�r. *

Komm zur�ck!

Was machst du denn da? Was soll das?

Sei brav. Geh auf deinen Platz.

* Dramatische Musik *

* Wolfsblut jault. *

* Wolfsblut bellt. *

* Wolfsblut knurrt. *

* Spannende Musik *

* Es scheppert. *

* Jason knurrt im Traum. *

* Spannende Musik *

* Wolfsblut jault und bellt. *

* Leise, spannende Musik *

* Musik wird lauter und dramatischer. *

* Laute, dramatische Musik *

* Wolfsblut knurrt. Der Mann schreit. *

Gehst du! Au!

H�r auf, Wolfsblut! Komm her! Komm her!

* Chester ringt nach Luft. *

* Tickendes Ger�usch *

Das Telegramm ist an Kurt Jansen adressiert, den Bergwerksinspektor.

Eh ich es ihm gebe, dachte ich...

Er wird dieses Telegramm nie bekommen, klar?

Wie Sie es w�nschen, Mr. Smith.

* Eine Uhr tickt. *

Ich m�chte kein Wort dar�ber h�ren!

Seien Sie beruhigt. Ich werde niemandem etwas sagen.

Mr. Hall?

Ein neues Gold... �h... vorhaben...

Verdirb dir nicht die Augen!

Auf diesem sch�nen schmalen Streifen steht:

Neue Goldvorkommen wurden entdeckt. In Nome an der Ostk�ste.

Wei�t du, was das bedeutet?

Das Ende von Dawson.

Du sagst es.

Dann k�nnen wir hier verschwinden.

Wenn das bekannt wird, ist Dawson in wenigen Tagen eine tote Stadt.

Dann werden wir daf�r sorgen, dass es nicht bekannt wird.

Ja, sicher.

M�glich ist das schon.

Und zwar so lange, bis das Boot hier ist. Ja.

Wenn das Boot kommt, erfahren es sowieso alle.

Nicht mal wir k�nnen das verhindern. Aber was dann?

* Er lacht wohlgef�llig. *

Ich muss ehrlich sagen, dass ich hier ohne Bedauern verschwinde.

(Klavier spielend) Weil ich Dawson ausgequetscht habe wie eine Zitrone.

K�mmere dich darum, dass unsere Sachen gepackt werden.

Wir haben nicht mehr viel Zeit. Hm.

Ach, �h... warte mal!

Ich gehe nicht weg ohne mitzunehmen, was mir gef�llt.

Du meinst Krista, deine heimliche Liebe, ja?

Liebe ist wohl zu viel gesagt.

Ich sagte Beauty schon, dass ich nicht mehr f�r ihn arbeiten will.

Er soll sich eine andere S�ngerin suchen.

Sag ihm doch, ich habe meine Stimme verloren.

Machst du Witze? Wenn er dich sehen will, kannst du nichts daran �ndern.

Niemand kann mich zwingen zu ihm zu gehen. Du auch nicht.

Es k�nnte doch irgendwie mit unserem Herrn Pater zusammenh�ngen?

Was hat mein Vater damit zu tun? - Das musst du schon Beauty fragen.

Ich geh mal nur mit raus, Schwester. Hm.

(ironisch) Es war mir eine Ehre, Schwesterchen.

Mitsah.

Geh und such Pater Oatley. Er m�chte bitte sofort kommen. Ja, Schwester.

In Kalifornien ist es herrlich. Die Sonne scheint den ganzen Tag.

Nach der K�lte hier m�sstest du doch gl�cklich sein �ber meinen Vorschlag

Sie haben immer noch nicht verstanden und werden es wohl auch nicht mehr.

Ihr Angebot l�sst mich v�llig kalt.

Ich verbiete dir, in einem solchen Ton mit mir zu reden.

H�r mal zu! Ich war in meinem ganzen Leben noch nie...

Ich lag in meinem Leben noch nie vor einer Frau so auf den Knien.

Ich bat dich nie. Sie machen nicht den Eindruck, als w�rden Sie bitten.

Noch nicht.

Aber es k�nnte so sein.

Vielleicht k�nnte es so sein.

Ersparen Sie uns beiden lieber diese Dem�tigung! Sie w�rde nichts n�tzen.

Adieu, Mr. Beauty.

* Sie erschrickt. *

Was soll denn das hei�en?

Ich fragte, was das hei�en soll?

Im Hinblick darauf, dass meine Bitten...

...vielleicht nichts n�tzen, w�rde ich sagen...

* Sie schreit. *

Naja...

Komm, spiel uns hier kein Theater vor!

Steh auf! Das ist doch...

Krista.

(entsetzt) Krista.

Wir bringen Sie sofort in die Missionsstation, zu dieser Schwester

Das geht nicht. Sie h�tte das Telegramm nicht sehen d�rfen.

Wenn alle erfahren, dass in Nome Gold gefunden wurde,

dann sind wir erledigt.

Aber sie kann es sowieso keinem sagen, weil sie tot ist.

Sie ist tot?

* Tragische Musik *

Krista.

(traurig) Krista, mein Kind.

(w�tend) Warum habt ihr dieses unschuldige Kind umgebracht?

(br�llt) Damit sie nichts sagen kann? Ist das der Grund?

(schreit) Mein Kind ist ermordet worden. Sie ist tot!

Krista ist tot!

Die da drin haben sie umgebracht!

Und wisst ihr auch, warum?

Die wollten nicht, dass sie sagt, dass in Nome Gold gefunden wurde.

(schreit) Gold!

Die haben sie umgebracht, weil sie es wusste.

Es gibt Gold in Nome! Riesige Goldadern gibt es da!

Wir m�ssen dahin!

Verflucht sollt ihr sein!

Es gibt Gold in Nome.

(br�llt) Ja, Gold! Viel, viel Gold!

Es gibt Gold in Nome. Gerade wurde es entdeckt. Es liegt da.

Ihr braucht es nur aufzuheben, Freunde. Los, Jungs!

Woher wei�t du denn das?

Holt es euch, bevor es andere wegnehmen.

Bevor der da oben euch betr�gt wie immer.

Ausgebeutet hat er euch. Er wird es wieder tun.

Was ist los? - Es gibt Gold in Nome!

Wer sagt das? - Der M�rder und Betr�ger da oben.

Krista musste sterben, weil sie es verschweigen wollten.

Es gibt Gold in Nome!

In Nome gibt es Gold!

Sie haben Gold gefunden, viel Gold!

Gold f�r euch alle! Ja, Gold!

Daf�r haben sie sie get�tet!

Sie haben meine Tochter umgebracht! Mein Kind.

He! Aufmachen!

Ein Betr�ger!

Aufmachen!

Aufmachen!

(Eine Frau) Das ist doch ein Betr�ger!

Aufmachen, Halunke!

Gib das Geld raus! Aufmachen!

Beauty sagte immer, seine Wechsel seien so viel wert wie bares Geld.

Darauf steht: zahlbar innerhalb eines Jahres.

Es ist f�r 1 Jahr festgelegt. Quatsch! Wieso festgelegt?

Ich will weg. - Wir wollen alle weg.

Der Pater sagt: Es gibt Gold in Nome.

Jetzt holen wir unser Geld von Beauty! - Na, los!

* Sie rufen und schimpfen laut. *

Wir wollen unser Geld haben!

Wir wollen einen Haufen Geld wieder haben. Schweinerei!

Hast du was erfahren?

Sag die Wahrheit!

Einige sagen: Es war ein Ungl�ck.

Viele denken, dass der Pater recht hat. Beauty t�tete sie.

Oakley sagt auch:

Krista war seine Tochter.

Das ist sie ja auch.

(leise) Das hei�t, sie war es.

* Sie schreien laut durcheinander. *

Such, Wolfsblut!

* Fensterscheiben werden zerschlagen. *

Was wollen Sie hier?

Treten Sie doch mal ein Schrittchen zur�ck, Schwester.

Mitsah!

* Mitsah st�hnt auf. *

* Klicken der Pistole *

* Drau�en tobt die Menge. *

* R�tteln an der T�r *

Seid still, Leute! Ich will euch was sagen.

Ich bitte euch. Halten Sie sich lieber raus. Das ist M�nnersache.

Sicher, ihr habt recht. Es ist nur...

Ich bitte euch, h�rt mir zu.

Ich kam nach Dawson City. Ich wollte den Menschen helfen.

Ihr seid hier um reich zu werden.

Nur wenige fanden, was sie suchten: Gold.

Und wenn einer Gl�ck hatte, dann ist er um sein Gold betrogen worden.

Und zwar von Beauty Smith.

Er betrog euch nach Strich und Faden. Aber das berechtigt nicht...

* Wolfsblut knurrt. *

Er muss vor ein Gericht gestellt werden.

Bringt ihr ihn um, stellt ihr euch mit ihm auf eine Stufe.

* Schwester Evangelina redet drau�en weiter auf die Leute ein. *

Hall, tu doch was!

Komm, du Bestie!

Ich schnapp dich, du K�ter.

Wollt ihr ...?

* Ein Schuss *

Oh Gott!

Mitsah!

Mitsah? ... Mitsah.

* Sie atmet erleichtert auf. *

* Evangelina erschrickt. *

(schluchzend) Mein kleiner Wolfsblut.

Mein tapferer Kleiner.

Nein. Lauf nicht weg! Bleib hier!

* Dramatische Musik *

* Er keucht. *

* Dramatisch spannende Musik *

* Die Spannung steigert sich. *

Hall, das Dynamit!

Halten Sie die M�nner zur�ck, Scott!

Ich warne Sie! Hier fliegt alles in die Luft!

Sie haben keine Chance, Beauty. Lassen Sie Ihren Revolver fallen!

Sie glauben, ich scherze. Schicken Sie die M�nner weg!

Der jagt das Ding wirklich hoch. Dann rei�t uns das Wasser runter ins Tal.

Wir m�ssen ihn irgendwie ablenken. Jason, lass das!

Sei nicht verr�ckt!

Bleib stehen, sonst knallt es! Du sollst stehen bleiben!

* Er st�hnt laut. *

* Wolfsblut bellt. *

Aua!

* Wolfsblut knurrt. *

Aua!

* Das Kabel zischt. *

Die Z�ndschnur! Hilf mir, Beauty!

Die Z�ndschnur!

Wir m�ssen sie rausrei�en!

Hilf mir doch!

Alles weg! In Deckung!

Jason, geh in Deckung! Bist du verr�ckt?

Runter mit euch!

Weg! Zur�ck!

* Gef�hrliches Zischen *

* Lautes Krachen *

* Die M�nner schreien. *

Ja, jetzt hab ich's.

Komm!

Wo ist der Hund? Was f�r ein Hund?

Wir sahen keinen. W�re er da gewesen, h�tten wir ihn sicher gesehen.

* Schiffshorn ert�nt. *

Ich bleibe hier mit Mr. Kurt. Ich warte auf Wolfsblut.

Ich sagte dir doch, was passiert ist. Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.

Du kannst zu deinem Stamm zur�ck. Da sind viele Kinder und viele Hunde.

Ich wei�, dass Wolfsblut nicht tot ist.

Mach's gut, Kurt.

Mach's gut, Jason.

Komm! Eines muss ich dir sagen: Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

Auf Wiedersehen.

Ich w�nsche Ihnen alles Gute. Dankesch�n.

* Schiffshorn ert�nt. *

* Die Motoren laufen. *

Mach's gut, Kurt. Auf Wiedersehen.

Ich komme bald wieder. Ich verspreche es dir.

* Ein Schiffshorn ert�nt. *

* Wolfsblut winselt. *

* Wolfsblut fiept. *

* Harmonika-Musik *

Jetzt wissen Sie, wie Goldsucher sind.

Es ist wie ein Fieber. Irgend jemand findet Gold.

Und alle rennen hinter ihm her.

Ich habe an meinen Orden geschrieben.

Nome braucht auch eine Krankenstation.

Ja ja, Nome.

(Mitsah) Wolfsblut!

H�rst du mich, Wolfsblut?

He, Wolfsblut!

Wolfsblut! Hierher!

Ich werde verr�ckt. Das gibt es doch nicht!

Komm! Du schaffst es!

Ein toller Hund!

Lassen Sie mich durch! Er ist schon ganz schwach.

Der ertrinkt doch.

Oh Gott!

* Wolfsblut fiept. *

Sieh dir das an!

Unglaublich.

Der holt den Hund wirklich raus! - So was hab ich noch nie gesehen.

Warte, Wolfsblut! Gleich bin ich bei dir.

Warte, warte! Du musst durchhalten. Ich bin gleich da.

Ja, Wolfsblut! Wir haben es geschafft.

Ja doch! Wir haben es geschafft.

Wir haben... Wir haben es geschafft.

(Viele) Ja!

Untertitel: MDR TEXT / Angela Starke

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