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Quartett d'amour. Liebe, wen du willst (2010) dTV - Einsfestival - 15. Juni 2013
"Jeder hofft, auch wenn er sehr gl�cklich ist, -"
"- dass irgendetwas passiert."
"Dass irgendetwas -"
"- f�r Abwechslung in seinem Leben sorgt."
Rachel! Ich bin schon fertig.
Gut! Bis morgen! Ja. ... Kommst du, Pasqua?
Wenn du mich f�hrst. Wiedersehen!
Bis morgen! Also! Bis morgen!
Ich mache auch Schluss. Herzen mit Totenk�pfen?
Gef�llt es dir nicht? Ich finde das Design zu banal.
Ich dachte an Miniherzen aus Glas.
Siehst du? So. Mit einer Dornenkrone.
Na? Was meinst du? Ja. Das k�nnte h�bsch sein.
Ich muss jetzt los. Sch�nen Abend!
Guten Abend! Oh! Guten Abend! Rachel!
Ja? Kannst du die �nderungen durchgehen?
Ich wollte zum Stand. Ja. Kein Problem!
Sie k�nnen mit ihr sprechen.
Soll ich lieber Donnerstag kommen? Nein. Guten Abend!
Das dauert nicht lange. Ich fahr schnell hoch.
Der Text der Homepage ist gut so. Klar verst�ndlich.
Aber die Schrift ist so gro� wie f�r Kurzsichtige.
Finde ich nicht. Sie f�llt auf und ist schlicht.
Waren die Korallen Ihre Idee?
Ja. Sieht toll aus! ... Ah! Ja!
Das soll anders sein. Diane will einen Passwort-Zugang.
Damit niemand unsere Ideen klaut.
Hm! Aber dann gewinnen Sie keine neuen Kunden. Leute, die ...
Haben wir einkalkuliert. Und die �bersetzungen?
Oh! F�r die Messe brauchen wir das auf Englisch.
Das andere kl�ren wir sp�ter. Ich frage meine Frau.
Sie �bersetzt meine Web-Sites.
Wir recherchieren die Fachausdr�cke.
Perfekt! Haben Sie meine Fotodatei bekommen?
Ja. ... Wer modelt f�r Sie? Ein Cousine von Diane. Wieso?
Einfach so. Sie finden sie h�sslich. Ich auch.
Es gibt geeignetere Frauen.
Ich w�rde Sie nehmen. Mich?
Hm! Sie haben eine gute Ausstrahlung.
Ich finde, Sie haben das gewisse Etwas.
Ich bin keine 18. Nein! Wie gef�llt Ihnen unser Schmuck?
Ist nicht so mein Ding. Originell. Aber irgendwie zu gothic.
Ah! Zu gothic f�r Sie.
Da liegen Sie falsch. Totenk�pfe ...
Symbol der Verg�nglichkeit. Ein bisschen zu d�ster f�r mich.
Habe ich Sie gekr�nkt? Nein.
Nein? Ich sage besser nichts mehr.
Helfen Sie mir!
Wie ist der Stil Ihrer Frau? Modern? Was tr�gt sie?
Ich zeige Ihnen ein Foto von ihr. Hier! Das ist Teri.
Engl�nderin? Nein. Ihre Mutter ist Amerikanerin.
Das sind unsere Kinder. Tim, der Kater und Thelma die Gro�e.
Wie alt? 1O. Sie sind fr�h Vater geworden.
Ja. Sie war nicht geplant. Ein Unfall.
*Nicht zu verstehen*
*Das Handy klingelt.*
*Das Handy klingelt.* Gib mir das Handy, Tim!
*Das Handy klingelt.* Ja, Rachel!
Mein Mann l�sst Sie fragen, ob Sie gern scharf essen. ... Gut.
Vincent?
Zu schnell. Das war gut.
Ich antworte ihr.
*Ein Handy klingelt.*
"Vincent"? Der mit der Web-Site? Ja. Mach es auf!
Fertig. K�mm sie hinten gut durch! Da legen die L�use ihre Eier ab.
"Ich habe einen Magen aus Stahl. Teri" Wer ist das?
Seine Frau. "Stahl"? Ach! Hei�t, dass sie alles isst.
F�hlst du etwas?
Was denn? Was soll ich f�hlen? Ein Brennen.
Es tut weh, weil du draufdr�ckst.
Entschuldige! Einer meiner Lehrer in Peking war 96.
Er hatte mehr Kraft als ich. Du warst in Peking? Wann?
Vor 15 Jahren. Die Olympiade h�tte mich gereizt.
Warst du Profiturnerin? Hm! Klar!
Warst du mal dabei? Seoul 1988.
Medaille? Ich habe es verpatzt.
Dann hatte ich keinen Bock mehr.
Warst du nochmal dort? Peking? Nein.
Rachel kann mit Asien nichts anfangen.
Nein! Ich finde die Kamikaze-Typen toll.
Hm! Ich mache viele Sudokus.
Du bist selbst ein Sudoku. Ich bin ihm ein R�tsel.
Das meinte ich nicht. Nicht? Was dann?
Ist mir ein R�tsel, was ich damit meinte.
*Ein Telefon klingelt.* Telefon!
Rachel! Es ist deins. Rachel! Telefon! Telefon!
Ja? ... Ah! Hallo, Diane! ... Wie schade!
Ja. Im Moment passiert einiges.
Quatsch! Das macht nichts. Sag ihr Gute Besserung! Bis dann!
Diane kommt nicht. Kranke Freundin.
Was hat sie? Sie ist st�ndig krank.
Dr�senfieber. Oder Skorbut?
Oder ... ... G�rtelrose. Genau!
Trisomie vielleicht. Quatsch!
*Nicht zu verstehen*
*Nicht zu verstehen*
Komm, mein Schatz! Ab ins Bett!
Komm, meine S��e! Komm hoch!
Na los! Warte! Danke!
Du setzt dich auf den Boden? R�ckenschmerzen.
Von unseren St�hlen? Die habe ich oft abends.
Im Konzert ist das unangenehm. Aber sonst geht es.
Kommt das von den Kindern?
Nein. 1O Jahre Leistungssport. Lass mal sehen! Bleib so!
Also! Ich werde Wirbel f�r Wirbel abtasten.
Und du visualisierst sie mit mir!
Okay! Hm!
Beug dich leicht vor! So.
Wir fangen mit den Halswirbeln an. Eins.
Zwei ... drei ... vier.
*Teri lacht.*
Das soll lockern, nicht kitzeln. Entschuldige! Mach weiter!
Na gut! Entspann dich! Stell dein Glas ab!
So! Den Kopf nach unten! Die Halswirbel. Eins ...
... f�nf, sechs, -
- sieben und acht.
Sp�rst du, wie spitz er ist?
Jetzt die Lendenwirbel.
Eins, zwei, -
- drei ... Ah!
Was ist? Entschuldige bitte!
*Glas zerbricht.* Verdammt!
Ungeschickt. Teri! Du blutest ja.
*Wasser pl�tschert.*
Es blutet immer noch.
Aber es tut nicht weh.
Brauchst du Hilfe?
Nein. Es geht schon.
Welches willst du? Wei� nicht.
Ich nehme was, was ich sonst nicht anziehe.
Was tr�gst du am liebsten? Schwarz und Grau.
Blau mag ich auch. Das blaue!
Zeig mal! Dreh dich um!
Wir machen sie k�rzer.
Ich wei� nicht. Warte!
So ist die Kette h�bscher. Ja.
Komm damit n�chste Woche im Atelier vorbei!
Was ist das? Das?
"Die H�nde, der Schl�ssel zur Z�rtlichkeit".
Die Spr�che sind nicht von mir. Nur die Fotos, einige Texte.
Und der Trick mit den Wirbeln? Steht drin. Du kannst es haben.
Was ist das?
"Shiatsu f�r Paare"? *Vincent lacht.*
Wir stauben Klamotten und B�cher ab.
Schreibst du eine Widmung rein? Ja. Gerne.
Das geht nicht mehr raus. Wir schieben das Sofa dr�ber.
Hast du eine Schreibblockade?
"Ich habe Teri gek�sst."
Hier!
Danke!
Ist es etwas Pers�nliches?
K�nnte man sagen.
Ich lese es trotzdem vor.
"F�r Teri, f�r Vincent".
"Alte Geschichten, junge Freundschaft. Franck"
Sch�n!
Ohne M�dchennamen wirst du sie nicht finden.
Doch! Es gibt nicht viele Therese im Bodenturnen.
Seit wann kennen die sich? Frag sie!
Sie kennen sich vom Surfen. Vom Surfen?
Verr�ckte Typen! Warum nicht vom Bungeespringen?
Aber schon irgendwie hei�. Wer? Sie?
Nein. Er. Zupft er sich die Brauen? Hm?
Ich habe sie gefunden.
Das ist sie.
Nicht schlecht! Hm!
"Vize-Europameisterin der Junioren"!
Ich kenne niemanden, der bei Olympischen Spielen war.
Ich auch nicht. Hast du ihre Gelenke gesehen?
Habe ich. Ihr Hals, die ... Ich wei�.
Ich muss die Kette k�rzen.
Ihre d�nnen Knochen sind mir beim Massieren aufgefallen.
*Sie macht den Computer aus.*
Du hast sie mit deiner Massage beeindruckt. Das habe ich gesp�rt.
Rachel! Ich habe sie gek�sst. Wir haben uns gek�sst.
"Ich lie� Francks Buch die ganze Woche -"
"- im Schlafzimmer herumliegen."
"Vielleicht hat es Teri aufgeschlagen."
"Vielleicht hat sie die Widmung gelesen."
"Aber wir haben nicht dar�ber geredet."
"Bei unserem n�chsten Treffen -"
"- benahm sie sich ganz normal."
"Sie wirkte auf mich weder nerv�s noch schuldbewusst."
"W�hrend Rachel sich einen Spa� daraus machte, -"
"- uns bei der Cocktailwahl zu verunsichern, -"
"- dachte ich �ber unser erstes Treffen zu viert nach."
"Als Diane am Telefon absagte, -"
"- war ich da erleichtert oder entt�uscht?"
"Ich wei� es nicht."
"Haben wir vier uns sofort miteinander wohlgef�hlt?"
"Kann man sich beim ersten Treffen so zueinander hingezogen f�hlen?"
"Hat es da schon begonnen?"
Wir sind zu gar nichts verpflichtet.
Bitte? Wir m�ssen nichts tun.
Ja, stimmt.
*Nicht zu verstehen*
Magst du ihn s�� oder weniger s��?
Kommst du?
Streichel mich!
Du bist wach? Ich habe gewartet.
Wie geht es dir?
Mir geht es gut. Und wie f�hlst du dich?
Auch gut.
Diesmal keine Schnittverletzungen? Sehr witzig!
*Sie lacht.* War nur Spa�.
Freut mich, dass es mit Teri sch�n war!
Wie f�hlt sie sich? Ich glaube, gut.
Und wie geht es Vincent? Gut, wie es aussieht.
Dann tut es keinem weh.
Als ob wir alle irgendwie gef�hllos w�ren.
Es macht dir nichts aus?
Im Moment jedenfalls nicht.
Gefalle ich dir noch immer?
"Auch in den n�chsten Wochen tauschten wir die Partner."
... bei Girande. Da steht, dass sie streiken.
"Wir f�hlten uns frei und genossen dieses neue Leben."
"Ich akzeptierte keine Regeln."
"F�r mich gab es nur eine Einschr�nkung:"
"Wir trafen uns nur, wenn alle vier Zeit hatten."
"Von Rachel. Eurostar streikt. Reise abgesagt."
"Willst du Franck treffen?"
"Ich hatte mich oft gefragt, -"
"- warum wir uns nie Spielregeln gaben."
"Und kl�rten, was zwischen uns erlaubt war und was nicht."
... mit virtuellen Bewohnern.
"Vincent machte sich �ber mich lustig:"
"'Es ist keine Sportdisziplin.'"
Mitteilung an alle Konferenzteilnehmer aus England.
Alle Verbindungen des Eurostar nach London -
- wurden f�r heute gestrichen.
*Sie wiederholt den Text auf Englisch.*
Sophie! �bernimmst du bitte?
Meine Tochter ist die Treppe runtergefallen.
Es geht um virtuelle Welten. Danke!
"Wir nahmen auf unsere W�nsche und Tabus R�cksicht."
"Vincent und ich hatten vereinbart, den anderen nie zu fragen, -"
"- wie er die Stunden mit Rachel oder Franck verbringt."
*Sie h�ren ein franz�sisches Chanson.*
*Franck singt es mit.*
Weiter!
"Als ich nach Frankreich kam, fiel mir in der B�ckerei -"
"- gegen�ber meiner Schule eine Verk�uferin auf."
"Sie war sehr h�bsch, sehr jung, hatte breite Schultern."
Nichts verstanden. Es ist noch zu fr�h. Ja?
"Ich verliebte mich in sie."
Ich habe an sie gedacht und mich gestreichelt.
In Thelmas Alter?
Thelma geht in die 5. Klasse. Ich war �lter.
Ich stellte mir immer vor, dass ich mit ihr in der B�ckerei w�re.
Und dass sie irgendwann mit mir in das Hinterzimmer geht.
Dass ich da ihre Br�ste lecke.
Zwischen Mehls�cken und Schlangen. "Schlangen"?
Na klar! Die zum essen. Lakritzschlangen.
... dass er auf die Effekttaste gedr�ckt hat.
"Quatsch! Dazu ist er viel zu clever."
Glaub mir! Er ... *Jemand klopft.*
*Jemand kommt herein.*
Gute Nacht, Sally!
*Autorennen im Fernseher*
*Ein Telefon klingelt.*
Ja, Teri!
Fernsehen. ... Warte!
*Sie h�ren das Autorennen.*
"H�rst du es?" Was ist das?
Seht ihr euch das Rennen an? "Ja. Margot ist ein Fan davon."
Jetzt rate du!
*Ger�usche von Turnger�ten*
Los!
*Rachel kann mith�ren.*
*V�gel singen.*
*Ein Flugzeug fliegt vorbei.*
Wie schl�ft Franck bei dir ein?
Komm schon!
Er kuschelt sich an mich.
Und bei dir? Das ist mir zu eng.
Trotzdem schiebt er manchmal den Arm unter mich.
Vincent will nicht so schlafen.
Nein. Er schl�ft am Bettrand.
Um das Gef�hl zu haben, allein zu sein.
Nein, nein! Nicht so weit!
Puh! Was ist? ... Ah!
Bleib liegen! Lass mich machen!
Ah! Ich falle gleich runter.
Das war es.
Kriegst du jetzt nochmal einen Steifen?
Darum ging es doch.
*Jemand kommt herein.*
Wie sp�t ist es?
Schon 15 Uhr.
Entschuldige! Ich habe die Zeit vergessen.
Ich gehe duschen.
*Franck seufzt.*
Hilfst du mir, das Sofa zur�ckzutragen?
Klar! Dahin wo es war!
Musst du es gleich so wild treiben?
Was? So war das nicht.
Ich habe es dahin geschoben. Warum?
F�r mein neues Buch: "Feng-Shui f�r Paare".
Schlechte Schwingungen? Sexuelles Feng-Shui.
"Sexuell"? Um das Stehverm�gen -
- und die Potenz zu stimulieren.
Hat es geklappt? Ich wollte es ausprobieren.
Du benutzt meine Frau f�r Versuche? Nein.
Ich habe es ihr erz�hlt. Sie wollte es testen.
H�r zu, Franck!
Ich frage Teri nicht, was ihr macht.
Ich will davon nichts wissen. Also hinterlass keine Spuren!
Sieh es als Wink mit dem Zaunpfahl!
Salut!
Warte, Franck!
Warte! Warte!
Zwischen mir und Teri l�uft es gut. Wei� ich.
Nein, nein! Wir haben guten Sex. Sie kommt auf ihre Kosten.
Ich will sagen, sie schl�ft nicht mit dir, weil sie unbefriedigt ist.
Das habe ich nie gedacht. Okay!
*Kinderstimmen*
Wiedersehen! Tsch�s, Schatz!
Entschuldige dich beim Lehrer f�rs Zu-sp�t-Kommen! Tsch�s!
Du hast gestern bei Teri die M�bel umgestellt?
Spricht sich ja schnell rum.
Was war denn los? Ach nichts.
Wir sind eingeschlafen. Nichts Besonderes.
Da wir grad dabei sind: Wie l�uft es mit Vincent?
Ich meine den Sex damit. Ich sprach nicht von Sex.
He! Du kannst es mir sagen.
Was sagen? Hat er Probleme?
Ist es klug, dar�ber zu reden?
Er hat keine Probleme. Aber er hat Schwierigkeiten.
Ich dachte, wir h�tten abgemacht, das Thema zu meiden.
Was f�r Schwierigkeiten? Zu kommen.
Aha! Und das ist kein Problem? Nein! Es dauert lang?
Ja.
Teri sagt, mit mir w�re es ganz anders.
Die ist verr�ckt. Was soll da anders sein?
Sag du es mir! Ich wei� es nicht.
Sie wird dich sanfter finden.
Deine Massagen sind wohl ein tolles Vorspiel.
Erz�hlt das Vincent?
Wir m�ssen mal zuf�llig darauf gekommen sein.
Ich wei�, warum Franck dich als Sudoku sieht.
Warum?
Weil du nicht leicht zu knacken bist.
Deine K�stchen sind nicht vollst�ndig.
Findest du nicht, dass wir uns zu oft sehen?
Wir zwei? Nein! Wir vier.
Hu! Ah!
Margot! *Die Kinder lachen.*
Ich finde es nicht berauschend.
Viel zu wenig Tageslicht.
Die Kasse m�sstest du hierhin stellen.
Nach S�den ausgerichtet. Wo ist hier S�den?
Wo hier S�den ist? Keinen blassen Schimmer!
Ich werde ablehnen, Franck!
Tim! Zieh deine Jacke an! Hier ist es kalt.
Entt�uscht? Nein. Ganz im Gegenteil.
Ich f�hle mich eher befreit. Soll ich Fotos machen?
Ja. Fotografier alles f�r Vincent!
Willst du nicht mit drauf? So als Gr��envergleich.
Sehr gut! Weiter zur�ck! Noch weiter!
Noch ein bisschen! Ja. Super!
Was sie wohl machen?
Keine Ahnung! Teri wollte Franck etwas zeigen. Wei�t du was?
R�ume f�r ein Fitnessstudio.
Sie unternehmen viel, gehen spazieren.
Irgendwann finden wir sie beim Tapetenaussuchen.
H�r auf, an sie zu denken!
Wor�ber sie nur immer reden? Sie v�geln. Sonst l�uft da nichts.
Doch! Sie reden viel, sagt Teri.
Klar reden sie miteinander. Aber richtige Gespr�che.
Mag sein.
Und wor�ber? Wei� ich nicht.
Ich werde mich jetzt bei ihr melden.
Nein, das wirst du nicht! Wie sp�t ist es?
Etwa 15:30 Uhr. Ich fahre wieder ins Atelier.
Und du? Ich gehe auch arbeiten.
Mist! Jetzt muss ich st�ndig an sie denken.
Tut mir leid!
Wir reden nicht mehr �ber sie. Einverstanden? Hm!
Rachel!
Im Ernst? Zieh es an!
Das macht einen dicken Hintern.
Nein. So etwas Sportliches ist nichts f�r mich.
Schenken wir es doch Teri.
Sie steht nicht auf Sportswear. Doch! Das ist ihr Stil.
Was genau hei�t das? Sie mag diese amerikanische Art.
"Ich f�hl mich wohl in meinem K�rper. Gebe allen K�sschen."
Du irrst. W�re mir aufgefallen. Was ist dir denn aufgefallen?
Dass sie voller Energie ist. Dass sie sehr optimistisch ist.
Sie probiert viel aus. Backt viel. Ist f�r alles offen.
Ja. Wie ein kleiner Pfadfinder. Bl�dsinn!
Verschwenderisch, das trifft es. Wie bitte?
Verschwenderisch. Verschwenderisch?
Kommt sie auch anal? Was? Was soll das?
Wei�t du, was verschwenderisch ist? Ja. Ich wei� es genau.
Sie kommen uns langsam teuer zu stehen.
Wie viele? Sieben.
Warte! Nimm das f�r Margot mit!
Du hast ganz sch�n abgenommen.
Ich wei� nicht. He! Das musst du doch wissen.
Ein bisschen vielleicht. Ach! Du siehst toll aus. Was ist?
Nichts ist. Ach! Du wackelst mit dem Hintern ...
Ich wackel nicht mit dem Hintern. Hast du einen Freund?
Och! Pfft! Du hast einen Freund.
Nein! Doch! Du hast "Pfft" gemacht.
Das hat dich verraten. Ach! Quatsch!
Franck soll es nicht h�ren. Franck! Ja?
Meine Schwester sagt, ich h�tte einen Freund. Unsinn!
Erz�hl mir nichts! Du bist rot geworden.
Wie eine Tomate.
Musste der verlorene Sohn nicht heimkehren,
weil er zu verschwenderisch lebte?
Ja. Es war einmal ein Mann, ein reicher Landbesitzer.
Er hatte 2 S�hne. Der j�ngere verlangte eines Tages sein Erbteil.
Er will sein Elternhaus verlassen und sein eigenes Leben leben.
Der Vater ist einverstanden. Der j�ngere Sohn geht fort.
Weg in die Fremde.
Dort verprasst er in k�rzester Zeit sein gesamtes Erbe. Alles ist weg.
Wof�r hat er es ausgegeben? Na, f�r Nutten.
Rachel! Bitte! Also!
Er ist v�llig mittellos, als eine Hungersnot ausbricht.
Das gesamte Land ist betroffen. Er sucht sich Arbeit.
Jemand bietet ihm eine Stelle als Schweinehirte an.
Da sieht er, dass die Schweine besseres Essen bekommen als er.
Er erinnerte sich, dass sein Vater -
- die Knechte mit Brotresten und was �brig blieb versorgte.
Da kehrte er zur�ck zu seinem Vater.
Dessen Reaktion ist erstaunlich.
Er ruft seine Knechte und sagt:
"Holt schnell die pr�chtigsten Gew�nder!"
"Und h�llt meinen Sohn darin ein!"
"Das Mastkalb wird geschlachtet! Das gibt ein Festessen."
"Lasst uns gro� feiern!"
Das war es? Aber nein!
W�hrenddessen arbeitet der �ltere Sohn auf den Feldern.
Am Abend kehrt er auf den Gutshof zur�ck und h�rt Musik und Ges�nge.
Da fragt er einen Knecht: "Was wird gefeiert?"
"Dein Bruder ist da. Dein Vater lie� das Mastkalb schlachten zur Feier."
Der �ltere Sohn geht mit einer riesen Wut zu seinem Vater.
"Ich habe dir immer gehorcht und f�r dich gearbeitet."
"Und du hast mir nicht mal einen Bock geschenkt."
"Aber f�r meinen nichtsnutzigen Bruder opferst du das Mastkalb."
Der Vater sieht seinen �ltesten an und sagt:
"Wir beide lebten immer zusammen."
"Doch heute gibt es einen Grund, fr�hlich zu sein und zu feiern."
"Denn dein Bruder ist tot gewesen. Jetzt lebt er wieder."
"Er war verloren und ist wiedergefunden."
Doofe Geschichte! Wieso war er verschwenderisch?
Weil er das ganze Geld vergeudet hat.
Das ist nichts Positives. Das hat nichts Gro�z�giges.
Verschwenderische Leute -
- sind verantwortungslos. Darum geht es nicht!
Das Gleichnis zeigt etwas v�llig anderes.
Das Wundervollste ist, dass ein S�nder bereut und neu beginnt.
Ich halte das f�r Schwachsinn. Sei froh!
So kommst du trotz Liebhaber ins Paradies.
Nur wenn sie bereut. Kennen wir deinen Liebhaber?
Genie� es! Danach kommst du wieder nach Hause.
*Rapmusik*
Wir machen doch keinen Laden auf. Warum nicht?
Wegen der Banken.
Wir wollen damit lieber bis zum n�chsten Jahr warten.
Du bleibst, wo du bist? Ja, vorerst.
Hast du ihr das geschenkt oder ich?
Das war ich. Es ist ein Amulett.
(Leise:) Ein "Amulett"!
Kommt ihr am Wochenende raus? Ich kann nicht. Wir haben G�ste.
Rachel! Deine Tasche. Danke!
Rachel! Und ihr? Nein. Wir haben viel vor.
Du musst doch nicht Rasen m�hen.
Ihr k�nntet mit Margot einen Waldspaziergang machen.
Nein. Mein Buch soll fertig werden.
Schade! Da haben wir ein tolles Haus auf dem Land und keiner nutzt es.
Vielleicht das Wochenende danach.
Mach es gut, Spatz! Salut!
Sieh mich an! Los! Sieh mich an!
Du sollst mich ansehen!
*Schritte n�hern sich.*
Sie schl�ft. Was hast du vorgelesen?
"Asterix bei den Briten".
Im Ernst? Nein. Doch, doch!
Ziemlich mutig.
Erkl�rst du ihr den Comic und seine komischen Begriffe?
Na klar. Was hei�t dieses "SPQR"?
Senat und Volk von Rom. Noch nie geh�rt? Nein.
Ich habe deinen schwarzen Pulli gesucht. Wo ist er?
Er ist in der W�sche.
Na! Hast du Lust auf Karamell-Eis?
Ist was da? Ein Rest.
Schlag mich! Was?
Schlag mich auf die Wange! So!
Auf die Wange? Oh!
Entschuldige! Ich versuche es nochmal.
Nein, lass! Machen wir es wieder wie immer!
Toll, was?
Dahinten kommt das B�ro hin.
Und hier finden die Gruppenkurse statt.
Mit Parkettboden wird das richtig edel werden.
*Jemand spielt Tischtennis.*
"Teris Ausstrahlung auf dem Foto traf mich v�llig unvorbereitet."
"Auch der verliebte Blick mit dem Franck sie sah."
"Jetzt fragte ich mich nicht mehr, was Franck an Teri gefiel, -"
"- sondern was er �berhaupt noch an mir fand."
"Vincent konnte noch so oft sagen, -"
"- dass er in derselben Situation w�re:"
"N�mlich 2 Frauen zu lieben. Es war mir egal."
"Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich Franck in Verdacht, -"
"- ein Mann zu sein wie alle anderen."
"Und alle w�rde bald die einfache Frage qu�len:"
"Kann man 2 Menschen gleichzeitig lieben?"
"Und vor allem: 'Darf man das geschehen lassen?'"
Rachel! Was ist denn los?
Was hast du? Stimmt etwas nicht?
Ich will kein �bernachten mehr.
Was? Keine �bernachtung beim anderen!
Vincent und ich sind kein Paar. Ihr auch nicht.
Okay, Rachel! Das ist kein Problem.
Ich habe nichts gegen Sex. Aber wir -
- brauchen neue Regeln. Schon klar. Es gab nie Regeln.
Das ist der Punkt. Richtig? Ja.
Musstest du gerade jetzt damit kommen? Ja.
War es so dringend? Ja.
Ich mache uns Tee.
Jeder hat eigene Klamotten. Wir m�ssen nichts vom anderen tragen.
Selbst wenn wir uns darin wohlf�hlen. Und ...
Ich will nicht, dass Franck -
- vor meinen Augen deine F��e streichelt.
Wie neulich abends, Teri! Ich verstehe.
Es tut mir leid, dass ich euch geweckt habe. Ich ...
Kein Problem! Fahren wir nach Hause!
Nein. Teri macht gerade Tee f�r uns.
*Eine fremde Stimme*
Zieh mir die Schl�ssel aus der Tasche!
Mach die Heizung an! Es ist kalt.
Hier! Rachel kommt gleich.
Zigarette? Danke!
Danke!
Jeder tut, was er kann.
Vorsicht! ... Margot! Hilf Tim mal bei seiner Tasche!
Na, los! Sie zeigt dir, wohin.
Ich habe Geld f�rs Kino auf den Tisch gelegt.
Okay! Ich klappe das Sofa aus. Gut!
Und du schl�fst in dem gro�en Bett. Ja?
Nimm deinen Rucksack runter! Hier ist unser Zimmer.
Du kannst deine Klamotten hier aufh�ngen.
Da sind Comics, da B�cher.
Ah! Ich habe noch etwas f�r dich.
Hier drin sind eine Menge alter Kleider und Taschen.
Wenn dir etwas gef�llt, kannst du es haben und mit nach Hause nehmen.
Oh! M�ffelt etwas. Riech mal!
Gib mir die Karte! Ich sage dir, wie du f�hrst.
Was ziehen die denn f�r Gesichter?
Ich hoffe, Mathilde holt nicht ihren Freund, sobald wir weg sind.
Darauf kannst du wetten.
Warum habe ich das gesagt? Ich hoffe, dass er kommt.
Ich h�tte das auch gemacht.
Danke! Schnell ins Auto!
Das ist nur ein kleiner Schauer. ... Teri?
Gleich im Wagen. ... Ah!
Du auch? Die sind ganz gut.
Da sind Johannisbeeren.
Wie hei�en die auf Englisch? Blueberry?
Nein. Das sind Heidelbeeren. Johannisbeeren sind "red currant".
"Red currant"! Hier! Willst du? Ich bin kein Freund von Beeren.
Da haben wir 2 Birnb�ume, einen Apfelbaum ...
Pear... Pear tree? Apple tree.
Das ist ein Feigenbaum, den ich sehr liebe.
Fig tree. Der Arme tut, was er kann.
Ein ... �h ... Pfirsichbaum. Der hei�t?
�h! ... Peach! Peach tree.
Peach tree. Peach tree. Peach tree.
Die sind fast reif. Vielleicht kann man sie schon essen.
Das ist ein Pflaumenbaum. A plum tree.
Reineclauden. Green Claude. "Green Claude"!
Was ist das? Wei� ich leider nicht mehr.
Ein Walnussbaum? Nein.
Ein Nektarinenbaum? Auch nicht.
Sicher? Klein und fest. Wie Eier.
Balls. Like a ball. Ball tree.
Eierbaum. Als h�tte ich es gewusst.
Ah! Kalt.
He!
Das hier gef�llt mir.
Rachel!
Danke!
Geh rein! Los! Komm schon!
H�rst du was?
Mach auf!
Was wird das denn? Geh nur weiter!
Komm! Nein!
Doch, doch! Nein! Wovor hast du Angst?
Vor gar nichts. Dann los!
Was ist denn? Geh weiter! Es ist nichts. Los!
Ach! Nein! Nein, nein! Komm!
*Alle kichern und lachen.*
Wahnsinn!
Ich kann bestimmt nicht schlafen.
Das ist zu viel.
Ich habe immer davon getr�umt, -
- erotische Abenteuer zu erleben.
M�glichst viele.
Aber jetzt f�hle ich mich �berfordert ... von euch.
Du hast zu viel getrunken, zu viel geraucht und zu viel gegessen.
Bekomm nicht deinen Moralischen!
Ja, du hast Recht. Ich habe zu viel geraucht.
Ich f�hle mich nicht gut.
Du bist viel besser als ich.
So beweglich. Ich bin steif.
Du lachst gern. Und ich bin ernst.
Du bist offen. Ich habe meine Heimlichkeiten.
Du bist leicht.
Und ich wiege 10 Tonnen.
Ich platze vor Eifersucht.
(Leise:) Sie schlafen. (Leise:) Lass sie!
Ich habe ein Ass. Perfekt. Ich gehe mit. Mal sehen!
Da, bitte! Zweimal Kreuz.
Farbe? Farbe? Oh, Mann! Diesmal das Pik-Ass. Mist!
*Leise Ger�usche im Haus*
Mama! Wenn ein Tsunami ist und du kannst dich -
- mit einer Hand festhalten, wen rettest du? Mich oder Thelma?
Schreibst du den Aufsatz?
Die Welle hat fast das ganze Hotel zerst�rt.
Was war mit der Mutter und dem Kind?
Sie war im Wasser und hielt sich mit einer Hand fest.
Sie griff sich das kleinere Kind.
Sie dachte, das gro�e kann selbst schwimmen.
Siehst du? H�r gut zu, Thelma!
Du auch, Tim! Eure Mutter ist stark.
Keine Mutter ist so stark wie ich.
Tim! Was war ich mit 15? Zweitbeste.
Richtig! Zweitbeste in Europa. Ich w�rde Thelma so packen.
Und ihr sagen: "Halt dich fest!" Dich w�rde ich so packen und -
- dann h�tte ich noch eine Hand frei, um euch durchzukitzeln.
Das ist meins. Deins? Was ist das?
Geht dich nichts an. Wieso?
Weil das mein Tagebuch ist. Oh! Verzeihung!
Und das Heft? Woher hast du das?
Jetzt mach nicht so ein Gesicht!
Von Rachel.
Tim! Geh mal in dein Zimmer!
Was ist das?
Geh�rt das Rachel?
Hast du das geklaut, als du dort geschlafen hast?
Was willst du damit?
Hast du es gelesen?
Thelma! Was genau hast du da drin gelesen?
Nichts. Was ihr tut, ist mir schei�egal.
Licht aus? Noch 2 Minuten!
Du kehrst mir den R�cken zu, -
- weil du vor dem Einschlafen an sie denken willst.
*Vincent st�hnt.*
Ah! Verdammt!
Was ist denn?
Franck soll aufh�ren, dich mit diesem �l zu massieren!
Die Bettw�sche stinkt danach. Dann waschen wir sie.
Was ist das Problem? Macht ihr das absichtlich?
Ich sage ihm, dass ich aussteige. Dann bleibt das Bett sauber.
Gut! Ich bin einverstanden.
Ist das Beste. Rachel hat Recht. So kann es nicht weitergehen.
Das hat sie gesagt?
Ich habe das Gef�hl, dass wir nur noch �ber die zwei reden.
Ich will nicht nur an sie denken.
Die k�nnen nichts daf�r. Ich darf doch aussteigen?
Lass es, wie es ist!
Ich bitte dich!
"Manchmal denke ich:"
"'Lebendig sein hei�t, mit Vincent zusammen zu sein.'"
"Weil die Emotionen so stark sind."
"Weil ich sonst meine Tr�ume nicht leben kann."
"Weil er meine H�nde feucht werden l�sst."
"Und mir die Augen �ffnet."
"Weil er mir ein L�cheln auf die Lippen zaubert."
"Weil sein L�cheln mich dahinschmelzen l�sst."
Du hast ein sch�nes L�cheln.
*Rachel lacht.*
Oh!
Der war zu hoch.
Uh! Achtung!
Oh, Mist! Das war ja wohl gar nichts.
*Ein Telefon klingelt.*
Wenn wir uns begegnet w�ren, als du 20 warst ...
Denkst du, du h�ttest dich in mich verliebt -
- und mit mir zusammen sein wollen?
Ich wei� nicht.
Und ... h�ttest du Kinder von mir gewollt?
He! Passt auf! Passt auf! Vorsicht!
*Sein Telefon klingelt.*
Wer ist das? Mein Vater.
Ich habe keine Ahnung, was er will.
H�rt mal, ihr zwei! Ich muss zum Metzger. Bei wem fahrt ihr mit?
Wir fahren mit dir. Ihr k�nnt auch mit ihnen ...
Nein! Einkaufen ist langweilig.
Und du? Ich komme auch mit.
Lass sie doch! Na klar.
*Sein Telefon klingelt wieder.* H�r lieber deine Mailbox ab!
Vielleicht ist es wichtig. Das nervt mich.
Gib her! Was muss ich w�hlen? 888.
Kinder! H�ttet ihr Lust, mit in unser Landhaus zu fahren?
Wie w�re es? Ihr beide und Margot? Heute?
Nein. Nicht heute. Am Wochenende.
*Ein Telefon klingelt.*
Ja, Teri?
Wann ist das passiert?
Fahrt ihr gleich hin? Nat�rlich.
Thelma! Nach dem Einkaufen -
- bereiten wir alles vor. Franck soll anrufen, -
- wenn ihr da seid.
Was ist los? Francks Mutter ist im Bad gefallen.
Ich komme runter. Ich mache euch auf.
Das T�rschloss ist kaputt. Ist Obreo schon da?
Nein. Teri, eine Freundin.
Aber ja! Teri! Nein. Du kennst sie nicht.
Warum ist sie raufgestiegen? Ich wollte das machen.
Es hat immer weitergetropft.
Sie schl�ft. Ist das nach einem Sturz nicht gef�hrlich?
Mama!
Mama!
Monsieur! Ich bin es.
Franck. Wie geht es dir?
Mein Knie tut sehr weh, Doktor!
Ich bin nicht der Arzt. Ich bin es, Franck.
Ein Sturz kann das Ged�chtnis l�schen. Sie meint, ich bin Arzt.
Das ist etwas anderes.
Du bist gest�rzt, als du die Dusche repariert hast. Wei�t du noch?
Ich habe Durst. Sie hat Durst.
Franck hat Unrecht. Ein bisschen kenne ich Sie.
Als er hier war, riefen Sie an. Kann sein.
Ich glaube, ich habe mich ziemlich erk�ltet.
Alles okay? Was trinkst du?
Nichts. Ich habe nicht viel Zeit.
Hast du dich nie gefragt, was gewesen w�re, -
- wenn du zuerst Vincent oder ich Franck begegnet w�re?
Sei ehrlich! Hast du dich das nie gefragt?
Ich wei� nicht. Nein. Ich mich schon.
Und weiter?
Ja, dann g�be es Tim und Thelma nicht.
Und auch nicht Margot. Das stimmt. Ja.
Thelma hat mich gebeten, es dir zur�ckzugeben.
Nimm es ihr nicht �bel!
Wei� Franck auch davon?
Ich habe alles gelesen. Das solltest du wissen.
*Sie schl�gt mehrmals den h�chsten Ton an.*
*Eine T�r wird ge�ffnet.*
Franck! Es gibt etwas zu bereden.
Sekunde noch! Nein! Komm bitte gleich!
Was ist?
Ich habe Vincent zum ersten Mal in unserem Atelier gesehen.
Diane und er sollten die Web-Sites besprechen.
Aber sie wollte weg. Deshalb blieb ich.
Und 2 Tage sp�ter kam er wieder, um zu fragen, -
- ob die �nderungen okay sind. Ich wusste, es war meinetwegen.
Er h�tte anrufen k�nnen.
Wir gingen etwas trinken in der Bar nebenan.
Und er fragte, ob er mich k�ssen darf. Ich sagte Ja.
Wir trafen uns 2 Tage sp�ter in einem Hotel.
Und schliefen miteinander. Nur dieses eine Mal.
Wieso?
Wieso was? Wieso nur einmal?
Ich habe es beendet.
Wolltest du nicht mehr?
Ehrlich gesagt, hatte ich nicht die Kraft, dich zu bel�gen.
(Leise:) Hier ist ein Brief f�r dich. Entschuldige!
Franck! Verdammt! Ich will sie nicht sehen. Hast du sie angerufen?
*Sie klopfen an der T�r.*
Kaffee dazu? Ja bitte!
Danke!
Teri?
Seht mich nicht an! Sonst schaffe ich das nicht.
Vincent! Bitte! Sieh da raus!
Weil keiner den Mut dazu hat, spreche ich aus, -
- was jeder sagen will, aber sich nicht traut.
Es ist definitiv vorbei. Das war es.
Du wirst dich nicht weniger schuldig f�hlen, -
- wenn du die M�bel umstellst.
Ich will nur den Teppich mit Teris Blut rauswerfen.
Du kannst nicht davonlaufen.
Rede mit uns! Von mir aus.
Ja. Ich habe schon vorher mit Vincent geschlafen.
Wir hatten also einmal mehr Sex.
Das macht keinen riesen Unterschied.
Doch, das macht es.
Ich wollte euch nicht entt�uschen. Zu sp�t!
Franck! Du und Teri trefft euch heimlich.
Jetzt wird es h�sslich. Dass wir uns treffen, -
- war deine Idee. Wolltest du das? Ja.
Das stimmt nicht. Wovon redet ihr?
Vincent sagte, wenn sie sich verlieben, -
- k�nnen wir uns weiter sehen.
Das war ein Witz. Oder eine Vorahnung. Unsinn!
Teri! Sieh mich an! Teri! Vincent hat das nur so dahingesagt.
Ja. Ich habe mit ihm geschlafen.
Aber das hat nichts mit unserem Abkommen zu tun.
Als Diane dir damals absagte, wegen ihrer kranken Freundin.
War das arrangiert?
Nein. Machen wir jetzt etwa alles mies, weil Schluss ist?
Ich wei� auch nicht weiter. Ist Schluss?
Du hast bestimmt, wann es anfing. Jetzt, wann es endet.
Nein. Rachel will Schluss machen. Nein, das will sie nicht.
Ich will, dass Schluss ist.
Und warum?
Ich f�hle mich v�llig ausgelaugt.
Du machst Schluss wegen einer Erk�ltung?
Ihr versteht nicht. Ich war vorher nie m�de.
Ich will euch vergessen.
Wir gehen nach Hause und sehen uns -
- nie wieder.
Komm jetzt!
Vincent! Bitte!
Vincent!
Allein schaffe ich es nicht. Hilf mir!
Vincent! Ich bitte dich!
H�rt auf, ihn anzustarren!
Vincent! Komm! Du warst lange genug hier.
*Nicht zu verstehen*
Was? *Sie weint.*
Ihr wollt alle Ferien im n�chsten Jahr ohne uns verbringen?
"Noch am gleichen Abend rief ich Rachel an."
Wie soll denn das gehen?
"Ich musste weinen, bevor ich ein Wort sagen konnte."
"Und Rachel weinte auch."
Ich wei� nicht, ob ich das wirklich durchhalten kann.
"Ich sagte, dass ich mir nicht vorstellen k�nnte, -"
"- sie beide nicht mehr zu sehen."
Darf ich denn mal anrufen? Ab und zu mit dir telefonieren?
"Ich sagte zu ihr: 'Mit euch sind wir ein besseres Wir.'"
"Rachel gestand mir, dass auch ihr die Vorstellung Angst macht."
"Manchmal h�tte sie den Wunsch zu sterben."
Ich werde nicht ausfallend.
*Er spielt Tischtennis.*
*Der Ball f�llt runter.*
*Sie kann die Axtschl�ge h�ren.*
"Wir haben die beiden nie mehr gesehen."
"Franck und ich -"
"- trafen uns wieder mit unseren Freunden von fr�her."
"Eines Tages fragte uns Roland, -"
"- was f�r uns das Sch�nste im Leben war."
"Wir antworteten reihum."
"F�r Noemie war es das L�cheln ihrer Tochter."
"F�r Diane ein �gyptisches Diadem im Louvre."
"F�r Nora ein Bild von Hieronymus Bosch."
"Als diese Antworten fielen, -"
"- haben Franck und ich uns nur angesehen."
"Franck beeilte sich zu sagen: die Bucht von Hongkong."
"Ich antwortete: Margots Geburt."
"Ich denke, Franck hatte gelogen. Ich hatte auch gelogen."
"Margots Geburt kam erst an zweiter Stelle."
"Einige Wochen sp�ter starb unerwartet mein Vater."
"Bei den Vorbereitungen zur Trauerfeier -"
"- f�hlte ich zu meinem Erstaunen so etwas wie Freude."
"Ich hoffte, dass Teri und Vincent zur Beerdigung kommen w�rden."
"Sie kamen nicht."
"Am Tag der Beerdigung hing ich wehm�tig meinen Erinnerungen nach."
"Ich dachte dabei nicht an meine Kindheit."
"Sondern voller Sehnsucht an meine j�ngste Vergangenheit."
"Ich kam nie wieder davon los."
"Von dieser Sehnsucht nach Trunkenheit und Unbesiegbarkeit."
"Nach den Gef�hlen, die mir ein Abenteuer geschenkt hatte."
"Das Abenteuer mit Franck, Vincent und Teri."
*Ein Autorennen im Fernsehen.
Nicht so schnell, Tim!
*Ein Flugzeug fliegt vorbei.*
Untertitelung 2012: Untertitel-Werkstatt M�nster
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