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FPS 25
"NUR DREI KAMEN DURCH"
(Anfeuerungsrufe)
(Titelmusik l�uft weiter, beide feuern die Ruderer an)
(Mann) Bravo, J�rgen!
(Dick) Ah, ein Meisterwerk.
Keine Frage, Maurice ist der K�nstler in dieser Gruppe.
Seine Torten sollte man im Louvre aufstellen.
Wer war Sieger im Rennen? Geb�hrt ihm die Ehre oder mir?
Euch Amerikaner, Engl�nder, Franzosen hat heute ein Deutscher besiegt.
Aber ihr habt den Krieg verloren.
Zur H�lle damit, wir sind jetzt nicht im Krieg.
(Maurice) Oh toll!
Achtung, bitte.
Warte, warte. Komm, Dick.
- (Fabienne) Moment. - (Maurice) Fertig.
Hoffentlich hast du nicht gewackelt.
(Radio)...intensive Kontakte der europ�ischen Regierungschefs.
Ein bewaffneter Konflikt soll ausgeschlossen werden,
der durch Polens Ablehnung des Ultimatums
in greifbare N�he ger�ckt ist.
An der polnischen Grenze wurden deutsche Truppen zusammengezogen.
Das polnische Oberkommando hat die...
Antoine, bitte mach das Radio aus.
Ihr Kellermeister gibt sich die Ehre.
- Mademoiselle. - Danke sehr.
- Danke. - Du musst es trinken.
Auf J�rgens Wohl. M�ge er bald wieder bei uns sein.
- Vergiss die alten Freunde nicht. - Alte Freunde? Ist das alles?
Es wird langsam Zeit, dass du es zugibst.
- In wen bist du verliebt? Maurice? - Nein.
- Dick? - Oh, l� l�.
- J�rgen? - Warum nicht? Oder in Brett.
Nur ich wei� es nicht.
- Muss ich meine Geheimnisse l�ften? - Ja.
- Denkt bitte an die Folgen. - Also, auf 3 heimliche Liebhaber.
Nein, auf Fabienne.
- Auf mich. - Nein, ich habe eine Idee.
Da wir uns trennen... Der Wievielte ist heute?
- Heute ist der 24. - (Brett) Gut, der 24. August.
Treffen wir uns j�hrlich an diesem Tag hier bei Maurice.
- (alle) Gro�artig. - Egal, was passiert.
- Wird gemacht. - Cheers.
Ich bleibe nur kurz. Komm mit rein.
- Du wirst begeistert sein. - Ich warte hier.
- Die High Society langweilt mich. - Nicole Levine ist nicht langweilig.
- Guten Abend, Mr. MacDonald. - Bonsoir, Philippe.
- Ich bin Bernard. - Oh.
Madame Levine erwartet Sie, Sir.
Komm, ich garantiere, du langweilst dich nicht.
Gar nicht schlecht.
Wo stammen die Bilder her?
Die hingen wohl schon, als der alte Levine den Besitz kaufte.
Tja, das Leben im 20. Jahrhundert:
Mit Geld kann man alles kaufen.
Vieles, aber nicht alles.
Nicole.
Du bist, etwas kitschig ausgedr�ckt, eine Wonne f�r m�de Augen.
Ich h�rte, du gehst in die Staaten zur�ck f�r dein neues Buch.
H�ttest du dich nicht verabschiedet, ich h�tte dir nie verziehen.
Ich mir auch nicht, unter uns gesagt.
Das ist ein guter Freund von mir, Brett Rosson.
Mr. Rosson, endlich.
Um ehrlich zu sein, ich war gespannt auf Sie.
Unser Freund Ray spricht unentwegt von Ihnen.
Dann bin ich im Nachteil, ganz Paris spricht von Ihnen.
Ah, h�r zu.
- Ich habe dir doch gesagt... - H�r zu, Brett.
Es ist mir gleichg�ltig. Ich habe dir doch gesagt, dass...�h.
Er h�lt sein Glas sonst besser, aber er hat fr�h angefangen.
- Verzeihen Sie die Unannehmlichkeit. - Unannehmlichkeit? Ganz im Gegenteil.
Ich w�rde sagen, ich wei� ein bisschen von allem.
Und m�glicherweise etwas �ber mich?
Ja, vielleicht.
- Aber was ich wirklich wissen will... - Danke.
...ist, �h...
Warum lebt eine sch�ne Frau wie Sie ganz allein?
Das �h...das Haus ist exquisit.
Aber...
- Welche Antwort w�rden Sie vorziehen? - Die Wahrheit.
Oft ist gerade das das Schwierigste.
- Schwieriges ist besonders verlockend. - Das ist immer so.
Nach der Scheidung bin ich nach Europa gegangen.
Im Spanischen B�rgerkrieg k�mpfte ich in der Lincoln-Brigade.
- Ein Idealist, hm? - Nein, nicht direkt.
Nur jemand, der gelernt hat, mit dem Gewehr zu �berleben.
Ich bewundere �berlebende. Und Ihre Frau?
Die ist mit unserem Sohn in den USA. Das ist meine Story.
- Der amerikanische Traum ist fort. - Ihr Amerikaner tr�umt immer.
- Moment, Sie sind auch Amerikanerin. - Nur zur H�lfte.
Aber die franz�sische H�lfte tr�umt auch.
Ah. (lacht)
Kommen Sie, Nicole.
Es ist Morgen, wir haben keine Zeit mehr zum Tr�umen.
Aber ich tr�ume immer noch.
Ebenso wie ich.
- Schneller, Maurice. - Keine Aufregung.
- Wir sind gleich da. - Fahr!
Achtung, bitte.
Machen Sie Platz, Herrschaften.
Achtung, Gep�cktr�ger, Achtung.
Ich glaube, Fabienne schafft es nicht. Steig ein, der Zug f�hrt.
- Ihr habt beide nicht mehr viel Zeit. - Ray, pass auf dich auf.
- Guck nicht zu tief in die Flasche. - Mach dir keine Sorgen um mich.
Alkohol ist ein langsames Gift.
Sorg dich nicht darum, dass er trinkt. Du ziehst in den Krieg.
(Durchsage zur Abfahrt des Zuges auf Franz�sisch)
(R�der quietschen)
Ray!
Fabienne!
- Ray! - Fabienne!
Hier.
- Ich habe dir das Foto mitgebracht. - Oh ho.
Brett.
- Alles Gute. - Viel Gl�ck, J�rgen.
Maurice.
- Zu sp�t. - Ich bin wie verr�ckt gefahren.
Wenigstens kannst du J�rgen verabschieden.
Ja.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Vergiss nicht, wir treffen uns am 24. August wieder.
Wir alle!
Hier bin ich, besser sp�t als �berhaupt nicht.
- Wie immer, du hungernder K�nstler. - Das habe ich �berh�rt.
KRIEG!
Deutschland ist heute wieder seiner Soldaten w�rdig.
Und ihr, das wei� ich,
werdet w�rdige Soldaten sein des Deutschen Reiches.
Deutschland! Sieg Heil!
(Menge jubelt "Sieg Heil", Flugzeugl�rm)
POLEN BESIEGT!
FRANKREICH UND ENGLAND K�MPFEN WEITER
DEUTSCHER EINMARSCH IN BELGIEN UND HOLLAND. NEUTRALIT�T VERLETZT!
FRANKREICH ANGEGRIFFEN!
- (Nicole) Wann? - Sofort.
- Ich muss das Schiff morgen bekommen. - Der Abschied ist nur f�r eine Weile.
Bald sehen wir uns wieder, wie fr�her.
Au�erdem...
...habe ich was H�bsches, dein Zigarettenetui.
Mein Etui?
Hebe es bitte gut auf.
- Also dann, viel Gl�ck. - Gl�ck? Ich will viel mehr als Gl�ck.
Ich will tr�umen, das wei�t du, Brett.
Auf Wiedersehen, Nicole.
Auf Wiedersehen.
(Radio) Die neueste Meldung vom Kriegsschauplatz.
Nach heftigen K�mpfen ist der Feind in Flandern durchgebrochen.
Deutschland versucht, die Alliierten noch vor D�nkirchen einzukesseln,
dem einzigen noch freien Hafen.
(d�stere Musik)
(Bomben zischen beim Abwurf)
(tosender L�rm)
(feuert Munition ab)
(Flugzeugl�rm und Explosionen)
(feuert Munition ab)
Ah!
(Maschinengewehrsalven)
(Sch�sse)
(M�nner schreien)
Hast du Feuer?
(dramatische Musik)
(triumphale Musik)
(Ank�mmlinge werden bejubelt)
(Ansage) Das Oberkommando bittet alle Angeh�rigen des britischen Korps,
sich sofort nach Ausschiffung bei der Registratur zu melden.
Wer medizinische Versorgung ben�tigt,
meldet sich in den Sanit�tszelten an Pier 1 und 3.
Lieutenant Richard Saunders vom 17. Kampfgeschwader.
Ich wurde �ber der Grenze abgeschossen.
Melden Sie sich beim RAF-Oberkommando zum Einsatz.
Beeilen Sie sich, Piloten sind Mangelware.
(Ansage) Alle Angeh�rigen der franz�sischen Streitkr�fte,
gleich welcher Einheit, melden sich am Pier Nummer 2.
(Ansage wird auf Franz�sisch wiederholt)
Der Krieg ist noch nicht vorbei.
Schlie�en Sie sich General de Gaulles freier Armee an.
(Mann) Wer ist General de Gaulle?
Kann dir doch egal sein. Ich wei� auch nicht, wer er ist.
Aber er gibt wenigstens nicht auf.
JUNI 1940, STAAT NEW YORK
(Lautsprecher) Es folgt Jim Rosson,
College-Champion aus dem Staat New York im 2. und letzten Durchgang.
(Jimmy) Roy?
- K�mmere dich bitte um ihn. - (Freundin) Jimmy?
- Gratuliere, du hast es geschafft. - (Brett) Jim?
Hallo, Junge.
Dad.
Wo kommst du auf einmal her?
Was willst du hier?
Ich will mit dir sprechen.
Moment mal, ja?
Ich komme gleich wieder.
Also?
Wor�ber willst du mit mir sprechen? Ich habe nicht viel Zeit.
Ich bin f�r eine Weile in New York und dachte, wir k�nnten uns mal sehen.
Ist es nicht etwas zu sp�t daf�r?
Du warst fr�her nie f�r mich da, als ich dich brauchte. Warum jetzt?
- Es gibt einiges, was du nicht wei�t. - Du kannst es nicht leugnen.
- Du hast nur getan, was du wolltest. - (Freundin) Jimmy!
- Los, die Preisverleihung. - Ich komme sofort.
- Jim. - Was?
- Nichts. - Gut.
Und komm nicht noch mal vorbei, tu mir den Gefallen.
Vor meinen Freunden w�re es mir peinlich.
Gehen wir.
AUGUST 1940 IM BESETZTEN PARIS
(vertr�umte Musik)
Verzeihen Sie, Madame.
Wissen Sie, wann Mademoiselle Bodin nach Hause kommt?
Nein, die wohnt nicht mehr hier.
Ach so, seit wann ist sie denn weg?
Tja, das war am... Heute ist der 23.
Nein, der 24.
Es ist ungef�hr einen Monat her.
(beschwingte Drehorgelmusik)
Einen Bund, bitte.
Keine Angst, Fabienne, das klappt.
Du musst nur den Ausgang beobachten und uns warnen.
Den Rest machen wir. Vergiss nicht, du hast nichts gesehen.
Danach wei�t du, was du tun musst.
- Ja. - Es gibt kein Zur�ck mehr nach heute.
Du bist eine von uns.
(Metro n�hert sich)
(Passanten schreien)
(leise) Ich habe nichts gesehen.
Ruhig bleiben, Fabienne. Nimm den n�chsten Zug.
Ich habe nichts gesehen. Ruhig bleiben.
Exbridge Flugabwehrzentrale. Wir best�tigen:
2 Bomberformationen, Heinkel 111
mit ME 109 Jagdschutz, im Anflug auf die S�dk�ste in der H�he von Brighton.
Ich wiederhole: 2 Bomberformationen, Heinkel 111
mit ME 109 im Anflug auf die S�dk�ste.
Erbitten Einsatz von Abfangj�gern.
(Alarmsirenen)
(Motor wird gestartet)
Alarmstaffel, Befehl f�r Truppe 11. Zur Abfangaktion.
(Flugzeuge dr�hnen)
Gentlemen, bereiten wir ihnen einen w�rdigen Empfang.
(feuert Munition ab)
(Motor heult auf)
(feuert Munition ab)
(lautes Get�se, feuert weiter ab)
(Motor dr�hnt laut)
(spannende Musik)
Briefe von Ihrem amerikanischen Bewunderer, Frau Levine.
Er scheint ziemlich romantisch zu sein, finden Sie nicht?
Wie dem auch sei, das ist nicht von Interesse, es sind mehr...
...gewisse Ideen, die er darin erw�hnt.
Ja, ich verstehe, was Sie dabei irritiert.
Gl�cklicherweise k�nnen Sie Ideen nicht einsperren.
Frau Levine, erlauben Sie mir, dass ich an Ihre Situation erinnere.
Sie sind Ausl�nderin und haben 2 Staatsangeh�rigkeiten.
Ihr verstorbener Ehemann war ein bekannter, j�discher Bankier und
nach dem, was ich den Briefen entnehme,
wollen Sie Rosson in Amerika treffen. Das wird aber nicht m�glich sein.
Sagen Sie mir vielleicht auch den Grund, warum nicht?
Mit Vergn�gen.
Seit heute, dem 11. Dezember, ist Deutschland mit Amerika im Krieg.
Wussten Sie das noch nicht?
Das tue ich jetzt.
- Muss ich mich als Gefangene sehen? - Ach, warum, Madame?
Den Gedanken hatte ich nicht in Betracht gezogen.
Sie k�nnen sich frei auf Ihrem Besitz bewegen,
solange Sie sich entsprechend benehmen.
Spreche ich mit der Redaktion von Stars and Stripes?
Madame, ich m�chte einen Mitarbeiter sprechen, Mr. MacDonald.
Nein, nein, Mr. Ray MacDonald.
Er ist ein Londoner Korrespondent.
Er ist nicht da? K�nnen Sie mir sagen, wo er ist?
Im Golden Lion.
Das ist eine Kneipe, Madame, nicht der Zoo?
Das war nur ein Scherz.
Wir sind zwar im Krieg, wollen aber auch mal lachen.
Unglaublich.
Ich k�mpfte mich durch halb Europa, um dir das zu bringen.
Das nennt man einen guten Freund.
(Ray) Das kommt mir vor wie...
...wie ein wunderbarer Traum.
Es ist kaum zu glauben, dass es so ein Gl�ck mal gegeben hat.
Wo sind unsere Freunde nun? Das will ich wissen.
Hast du mal was geh�rt?
Von keinem?
Hallo, Mr. Kriegskorrespondent. Man sagte mir, du w�rst hier.
Wie geht's, Liebling? Maurice, Lieutenant Mary Jennings.
- Sehr erfreut. - Ein echter Gewinn, was?
Ober! Was trinkst du?
Danke, am besten gar nichts.
Du lieber auch nicht, General Dowding wartet auf das Interview.
Lass ihn 5 Minuten warten. Komm, setz dich her.
- Tut mir Leid, die Pflicht ruft. - So ist das im Krieg.
Versprich mir, zu Hause keinen Vortrag zu halten.
Wenn du wieder nicht Wort h�ltst, bestimmt nicht.
Ihr beide klingt ja wie ein altes Ehepaar.
Nicht direkt.
Sieh mal, das ist meine alte Pariser Clique.
Das bin ich, der am besten Aussehende, und das ist Maurice,
mit dem unwiderstehlichen Charme.
Was macht so ein h�bsches, reizvolles M�dchen unter solchen Banditen?
Fabienne.
(Ray) Wo sie jetzt wohl ist?
K�nnen Sie mir sagen, wo Montmartre liegt?
Ja, nat�rlich, Mademoiselle.
- Dort dr�ben. - Wo?
Hier.
- Danke. - Bitte.
Die Gestapo hat meinen Vater verhaftet.
Ich wusste, er wollte dich treffen.
Ich habe die Flugbl�tter, man darf sie nicht finden.
Achtung, sie kommen.
Er ist verfolgt worden.
Das haben wir dir zu verdanken.
Mach, dass du wegkommst. Steig in den Fahrstuhl. Geh schon.
Jetzt Beweis, dass du ein Mann bist.
Es geht um unser Vaterland, um Frankreich.
(Deutscher Soldat) Erste Gruppe!
(Soldat) "An die Waffen. Sabotiert. Bleibt Franzosen."
5 Mann Eingang sperren. Zu den Ausg�ngen.
(Soldat) Los!
(Soldat) Leute ohne Ausweis festnehmen.
Halt.
H�nde hoch, Mann.
(Maschinengewehrsalven)
Es lebe Frankreich!
Ah!
(Aufprall)
(Soldat) Was ist los?
(Soldat) Leute ohne Ausweis festnehmen.
Halt, Ausweis bitte.
Zeigen Sie mir Ihre Tasche und den Ausweis.
Na, los.
(J�rgen) Fabienne.
Wie kannst du mich so lange warten lassen?
Wir kommen zu sp�t ins Konzert.
Bitte entschuldige.
- Gibt es Probleme? - Nur eine normale Ausweiskontrolle.
Leute vom Widerstand sollen hier sein.
Kennen Sie diese Frau?
Sehen Sie das nicht?
Ch�rie, du hast doch keine Angst vor den deutschen Freunden Frankreichs.
Nicht wahr?
Hier, bitte.
- Danke, Herr Major. Sie d�rfen gehen. - Danke.
(romantische Musik)
Es ist vorbei, J�rgen. Du kannst es nicht zur�ckbringen.
Wer wir waren, was wir getan haben.
Das z�hlt heute nicht mehr.
Fabienne.
Hast du...
Hast du mit mir geschlafen, weil...
...weil ich dir heute geholfen habe?
Du musst versuchen, es zu verstehen.
Dass wir Feinde sind, habe ich heute vergessen.
Aber wer wei�. Vielleicht gelingt es mir nicht immer.
Ach was, Fabienne.
Wir wollen uns die paar Stunden nicht verderben, nicht?
- Wei�t du was? - Nein.
Ich war hier vor 2 Jahren.
Am 24. August.
Siehst du?
Tun wir einfach so, als ob heute der 24. August w�re.
So k�nnen wir wenigstens die Zeit anhalten.
Ach, zum Teufel mit der Zeit und mit allem anderen.
Heute ist unser Tag, Fab...
Fabienne?
OKTOBER 1942, ENGLAND
- Wissen Sie, wann Ihr 1. Einsatz ist? - Nein, ich habe noch keinen Befehl.
Man wei� es erst, wenn man da ist.
Es gef�llt Ihnen bestimmt, es ist an der K�ste in Sussex.
Ein Soldat will den Captain sprechen. Er sagt, er sei sein Sohn.
Entschuldigung, da ist Besuch f�r Sie, Sir.
Ein amerikanischer Soldat. Er sagt, er sei Ihr Sohn.
Corporal Rosson bittet, den Captain zu sprechen.
Jim, ich dachte, du bist noch in den Staaten.
Collins, k�mmern Sie sich um...
- Um den Transport, Sir, sofort. - Danke.
Warum hast du nicht gesagt, dass sie dich schicken?
Ich hatte keine Zeit. Die Ausbildung war hart.
Ich bin auf dem Weg nach Schottland, Achnacarry.
Achnacarry?
- Das ist doch das Trainingslager? - Ganz recht.
Aus dem Grund bin ich hier.
Ich bin da als Instrukteur.
Kennst du da jemanden, damit ich einen besseren Einsatz kriege?
Ich m�chte k�mpfen.
Ich wei� nicht.
Instrukteur ist doch gar nicht so �bel.
Das ist ein ziemlich rauer Verein in Achnacarry.
Pass auf, bevor du in irgendwas reinspringst.
Du bist in einer Spezialeinheit. In was springst du rein?
Dar�ber kann ich nicht sprechen.
- Die Sache ist... - Ich will auch k�mpfen.
Hilfst du mir nicht, finde ich einen anderen Weg.
- Jim, du sprichst mit deinem Vater. - Corporal Rosson.
Den Rang hab ich verdient, den Namen mir nicht ausgesucht.
Ich warne dich. Ich degradiere dich, wenn du weiter auf Milit�r machst.
Ich habe verstanden. Wenn es ginge, w�rde ich aber lieber an die Front.
Tja.
Du bist ebenso stur wie ich.
- Ich werde sehen, was ich tun kann. - Danke...
...Dad.
1943, VOR NORDFRANKREICH
(spannende Musik)
(Maurice) Willkommen, Freunde.
Weckt die Deutschen nicht, sie schlafen.
(Funker) Birke 5, hier Birke 1, kommen.
(Stimme aus Bunker) Hier Birke 1, Osterhase auf...
(aus Bunker) Osterhase auf 303.
(Scheppern)
Verdammt noch mal.
Au. Ah!
(Stimmen aus dem Bunker)
Handgranate!
Das 1. Mal, dass du einen Mann get�tet hast?
Denk nicht dr�ber nach.
Du gew�hnst dich dran.
Weg hier. Wir m�ssen jetzt zur Br�cke.
(Maurice) Der Angriff beginnt um genau 7:00 Uhr.
Wenn wir die Br�cke sprengen, brauchen die Deutschen 2 Stunden bis zur K�ste.
Die werden sauw�tend, wenn die hochgeht.
- Wie hei�t du? - Jim Rosson.
Maurice Bernard.
Macht Spa�, mit Fachleuten wie euch. Mein 1. Einsatz.
Na bitte, Marineartillerie.
Zeit, uns an die Arbeit zu machen.
Also los.
(Funker sucht Sender)
Achtung, sie kommen.
Die Deutschen kommen.
(spannende Musik)
(stumme Szene)
Angriff von links.
(schreit auf)
(Gewehrsalven)
Keine Bewegung.
Ich bin Franzose.
Rosson?
Ich hatte vor dem Krieg einen Freund in Paris, der hie� Brett Rosson.
War ein prima Kerl.
Er ist mein Vater.
Nicht zu glauben, ist ja fabelhaft.
Kommt drauf an, wie man das sieht.
Hier ist BBC, die Nachrichten.
Heute f�hrte ein alliierter Trupp mit einer franz�sischen Einheit
einen Angriff auf die K�ste durch.
Der Feind konnte den Fluchtweg abschneiden
und den R�ckzug unm�glich machen.
Einzelheiten in der n�chsten Sendung.
Mist. Mein Freund und ich m�ssen irgendwie wieder zur�ckkommen.
K�nnt ihr uns helfen?
Es gibt einen Weg. �bers Wasser ist es unm�glich.
Ihr k�nnt es nur zu Fu� in die Schweiz versuchen.
- Ganz sch�ner Marsch. - Das schaffen wir.
Aus S�dosten 200 Bomber im Anflug auf London.
Alle Flugabwehren alarmieren.
(Sirene)
(Menge) Rennt doch mal.
Kommt jetzt, schnell.
Schnell, beeilen Sie sich.
- Macht, macht! Schnell. - Vorsicht. Ja, kommt.
(Pilot) Ziel erreicht. Fertig machen zum Abwurf.
(tosender L�rm)
(schreit)
Ich hab's doch gewusst.
Bist du taub? Darf ich mir die Frage erlauben, was du hier noch machst?
Ich spiele Klavier, wie du siehst.
Nur noch die Seite.
Nein, du kommst jetzt mit mir in den Luftschutzkeller.
Du irrst dich. Du gehst jetzt in den Keller.
Bitte, Daddy, lass uns runtergehen.
Das ist das 1. Mal, dass du mich so nennst.
Es ist wirklich kaum zu glauben.
Du bist das Ebenbild deiner Mutter. Die gleichen blauen Augen.
Und dieses L�cheln.
Ich wusste nicht, dass du existierst, als ich vor 6 Monaten kam.
Und du bist genau so, wie sie dich beschrieben hat: v�llig unm�glich.
Und sehr lieb.
Etwas �lter vielleicht.
Ja, etwas �lter, etwas weiser.
Und er trinkt etwas mehr.
Das ist nicht �bel. Das muss ich mir sch�tzen lassen f�r meinen Grabstein.
Du wei�t nicht, wie schwer es war, zum Pressekorps abgestellt zu werden.
Um immer bei dir sein zu k�nnen, Daddy.
Ich kann es immer noch nicht fassen.
Wundern Sie sich nicht, dass wir lachen.
Wir feiern ein Familientreffen.
Die Entwarnung. Komm, gehen wir.
SPERRZONE
(Brett) Um 5:40 Uhr muss Ihre Gruppe hier bei der Pumpstation sein.
Sie m�ssen dann sofort r�ber zum Kraftwerk.
Sie haben nur 3 Minuten Zeit. Rein, Ladungen anbringen und raus.
- Schaffen Ihre M�nner das? - Ja.
Wir haben lange auf so eine Gelegenheit gewartet.
Endlich k�nnen wir was Gutes f�r Frankreich tun.
Auf den 1. Blick wirkt es leichter, als es ist.
Mad Lad 2, hier ist London, Zebra 3-0.
Alles klar f�r Notlandung. Haben Sie verstanden? Ende.
Mad Lad 2, habe verstanden. Ende.
Alarm, Landebahn 3. Alles klar f�r Spitfire-Notlandung.
- Eine Luftaufnahme des Komplexes. - Gut.
- Die hilft Ihnen. Und das Kraftwerk. - Wunderbar.
(Motorenger�usch)
Einen Augenblick.
Das darf nicht wahr sein.
Entschuldigen Sie mich.
Tut mir Leid, hungernde K�nstler verboten.
Ach, Brett!
Ich kann es nicht glauben.
Nett von dir, vorbeizukommen. Staffelf�hrer, nicht schlecht.
- Ich lade dich zum Kaffee ein. - Du hast gar keine Rangabzeichen.
Was geht denn hier vor?
- Womit hast du zu tun? Geheimnisse? - Hm, Geheimnisse?
Was f�r Geheimnissen?
Also bitte, wenn du nicht von dir sprechen willst,
dann von deinem Sohn.
- Ist er auch beim Milit�r? - Ja.
Und, geht es ihm gut?
Nein, leider nicht, er ist vermisst.
Halt, Ausweis bitte.
Ausweiskontrolle. Los, raus.
Macht schon.
- Kann ich was f�r Sie tun? - Ist gerade jemand reingekommen?
Nein, bedauerlicherweise nicht.
Die Menschen haben anscheinend das Beten verlernt.
- Leider kommt kein Mensch mehr. - Die Leute sind heute intelligenter.
Herr Pfarrer.
Kommt.
- M�ge die Heilige Theresa uns helfen. - Nicht so laut, Denis.
Wir haben 2 G�ste.
- Bring sie unter, du wei�t wo. - Was?
Im Beichtstuhl. Keine weiteren Fragen, bitte.
Verzeih mir, bitte.
Aber was ist eine kleine L�ge in diesen Tagen?
Mein Freund Ray hat geschwindelt.
Er sagte immer, Sie w�ren eine sch�ne Frau.
Das ist unh�flich.
Sie sind...
...hinrei�end.
Ray hat auch viel von Ihnen erz�hlt. Der ber�hmte franz�sische Legion�r.
Ich schlie�e vielleicht doch das Silber weg.
Dieser Luxus ist einfach sagenhaft. Es ist wie im Paradies.
Auch auf der Erde kann es angenehm sein.
Sowie sich eine M�glichkeit bietet, bringt Sie ein Freund nach Besan�on.
- Mit Gl�ck kommen Sie in die Schweiz. - Wollen wir es hoffen.
Warum hast du der Frau erz�hlt, wer ich bin?
Es ist mir egal, was sie mit meinem Vater verbindet.
Jetzt h�r mir mal zu.
Diese Frau, wie du sie nennst, ist eine au�ergew�hnliche Dame.
Sie versucht zuf�llig, unser Leben zu retten.
Du solltest ihr etwas Respekt entgegenbringen, ja?
Man darf nicht immer nach dem �u�eren Schein gehen, verstehen Sie?
Sie brauchen mir nichts davon zu erkl�ren.
Ich bin nicht daran interessiert.
Um ehrlich zu sein, ich kenne meinen Vater kaum.
Das ist sehr schade, da fehlt Ihnen etwas.
Ihr Vater ist ein sehr netter und feinf�hliger Mann.
Vielleicht erkennen Sie eines Tages, dass lieben schwerer ist als hassen.
Wenn Sie Gl�ck haben, werden Sie das Lieben lernen
und sich auch nicht sch�men, es zuzugeben.
Das ist in dieser Woche schon die 2. Panzeranforderung f�r Neuilly.
- Was wollen die mit den Wagen? - Fragen Sie mich nicht.
Die Gestapo macht doch, was sie will.
Oberstleutnant Dietrich.
Wer?
Ja, bitte stellen Sie durch.
- Fabienne. - Bitte stell jetzt keine Fragen.
H�r nur zu. Ich muss dich sofort sprechen.
Ich bin im Bistro gleich gegen�ber.
Ich warte hier. Es geht um Leben oder Tod.
Ich komme sofort.
- Strau�? - Ja.
Ich muss kurz weg. Ich brauche die 1. Anforderung noch mal zur Pr�fung.
- Suchen Sie irgendjemanden? - Ja.
Wo ist die junge Dame, die gerade hier war?
Antworten Sie. Wo ist sie? (Explosion)
(dramatische Musik)
(Geschrei)
(Soldat) Sanit�ter.
(Soldat) Wird's bald!
Strau�?
Fabienne.
Monsieur Bernard, die Deutschen kommen, SS.
Machen Sie schon. Es geht um jede Minute.
Ich danke Ihnen. Passen Sie auf sich auf.
Sie m�ssen sich beeilen. Hier Jim, nehmen Sie das mit.
Sagen Sie Ihrem Vater, ich bin so sentimental wie fr�her.
Nein, Sie m�ssen es behalten.
Gott sch�tze Sie, alles Gute.
Schnell!
(Soldat) Schnell! Kommt, verdammt noch mal.
Wir haben Informationen, dass Sie 2 Feinde im Haus verstecken.
Seien Sie nicht so dumm, es abzustreiten.
Ich will es nicht abstreiten, und ich bin alles andere als dumm.
Wir wissen auch, dass es nicht das 1. Mal war.
Der Pfarrer und seine Kontakte sind verhaftet.
Sie werden einem Spezialverh�r unterzogen. Sie wissen, was ich meine.
Sie haben meine Langmut ausgenutzt, Frau Levine.
Aber ich helfe Ihnen auch jetzt noch, wenn Sie mir sagen, wo die 2 sind.
Bedenken Sie, als Amerikanerin sind Sie eine Feindin.
Und als Franz�sin m�ssen Sie unsere Befehle befolgen.
Wir haben die Mittel, Sie dazu zu zwingen.
Davon bin ich �berzeugt.
Deshalb hasse ich Sie als Franz�sin unbeschreiblich
und verabscheue Sie als Amerikanerin.
Ich hoffe, Sie wissen, was ich meine.
Ich w�rde an Ihrer Stelle in der Wortwahl vorsichtiger sein.
Vergessen Sie nicht,
ob Sie leben oder sterben, die Entscheidung liegt allein bei mir.
Eine T�uschung. Mein Leben geh�rt mir, das bleibt so.
Mein Leben war viel zu wundervoll,
um dar�ber mit einem eingebildeten Popanz wie Ihnen zu feilschen.
Habe ich mich klar genug ausgedr�ckt?
- F�r mich sind Sie ein alberner Lakai. - Jetzt ist Schluss!
(Soldat) Grenadier!
Los. Packen Sie die Frau in den Lastwagen.
Zur�ckbleiben.
Madame.
Bitte, nehmen Sie mich an ihrer Stelle mit.
Lassen Sie sie gehen!
Ah!
(st�hnt)
(traurige Musik)
Achtung, Achtung,
von Luftwaffenbereich 2 wird gemeldet:
schwerer Bombenangriff auf Dresden.
S�mtliche Geschwader fertig machen zum Start.
Angriffsziel: London.
Bombergruppe 4 und Geschwader 3 einsatzbereit.
(Flugzeuge dr�hnen)
(Sirene)
(Motoren werden angeworfen)
Na, Bill, alles in Ordnung?
Spitfire-Staffel, direkt vor uns.
Machen wir ihnen die H�lle hei�.
Angreifen.
(feuert Munition ab)
(Maschinengewehrsalven)
(Feuersalven halten an)
(Maschinengewehrsalven)
(Jims Stimme) Ich wei�, dass das alles f�r dich jetzt seltsam klingt, Dad.
Aber das, was unserer Beziehung fehlt,
habe ich erst in einem Schloss bei Paris gefunden.
Ich kann mich nicht gut ausdr�cken,
aber ich will dir nur sagen, wenn eine so gro�artige Frau dich liebt,
d�rfte das auch f�r mich nicht zu schwer sein.
Wenn wir den Krieg gewonnen haben, w�re ich froh,
sehr oft mit dir zusammen zu sein.
Pass auf dich auf. In Liebe, Jim.
Major Rosson? Ich habe mit London telefoniert.
Der Start ist vorverlegt worden. Wir fahren am besten los.
- Ist der Aufkl�rer p�nktlich weg? - Ja, er ist heute Fr�h gestartet.
- Er m�sste da sein. - Fahr.
(Mann) Da ist das Wasser am tiefsten. Ihre Chance ist also am gr��ten.
Die Zentrale ist ganz oben.
Das Geb�ude ist maximal gesichert.
Wir brauchen uns nicht l�nger mit der deutschen V2 zu besch�ftigen.
Heute ist D-Day minus 14.
Diese Waffe ist eine Bedrohung f�r die Invasion.
Darum geht es dabei.
Major Rosson wird Ihnen noch einige Informationen geben.
Meine Herren.
Der Geheimdienst
hat hier an diesem Hauptkanal vor kurzem
eine Anlage zur Brennstoffherstellung entdeckt,
die vom 15. deutschen Armeekorps betrieben wird.
Der gesamte Komplex ist das sorgf�ltig getarnte Produktionszentrum
f�r die Herstellung von Sauerstoff und Hydroxid.
Die Antriebsstoffe der V2.
Die wichtigsten Arbeiten werden in einem bewachten,
bombensicheren Keller durchgef�hrt.
Hier, an diesem Nebenkanal.
Wir wollen ihnen einen kleinen Besuch abstatten.
Wie beurteilen Sie die Erfolgschancen, Major?
2 : 1, um einzudringen und es zu erledigen.
3 : 1, um wieder rauszukommen.
- Haben Sie gute Verbindungsleute? - Den besten.
Captain Van der Kroll von der freien holl�ndischen Armee.
Ob er mit der Zeit hinkommt?
Die Bombensch�chte werden um 7:25 Uhr ge�ffnet und um 7:35 Uhr geschlossen.
Die Burschen k�nnten euch den Arsch aufrei�en.
- Die kommen nicht dazu. - Hoffentlich nicht.
30 Sekunden bis zum Absprung.
Vergessen Sie nicht, die Leine zu ziehen.
Viel Gl�ck, Major.
(spannende Musik)
(st�hnt)
Van der Kroll?
- Willkommen. - Haben Sie alles?
Alles, was wir brauchen.
- Haben Sie Ihr Gl�ck dabei? - Das habe ich zuerst eingepackt.
Also los, die Wachabl�sung ist vorbei.
(Soldat) Aufgepasst! Auf den 2. Mann.
(schreit auf)
Die erwischen wir schon.
(Sirene)
An die Maschinengewehrstellung.
(Sirene)
(Alarm)
Immer diese Unterbrechungen.
Zu dumm, man kann nicht in Frieden arbeiten, wenn Krieg ist.
Sch�chte auf.
(tosender L�rm)
(Flug- und Schussger�usche)
(Luke knallt zu)
(Soldat) Was war das eben? Sehen wir mal nach.
Sag ihm, er soll die T�r aufmachen.
Los.
Hans, mach die T�r auf.
(�ffnet Bombensch�chte)
(Ladeger�usch der Waffe)
Ah!
Van der Kroll, kommen Sie schon.
Na, los.
(schnelles Ticken)
Keine Sorge, das sind meine M�nner.
Sie werden Sie rausbringen, als Gefangene.
Gute Idee, Van der Kroll. Ich w�nsche Ihnen Gl�ck.
Danke, ich Ihnen auch.
- Viel Gl�ck. - Auf Wiedersehen.
Was ist? Kontakte sind jetzt gef�hrlich.
Hilf mir. Sie sind mir auf der Spur.
Sie haben Raymond verhaftet.
- Ich tauche unter und... - Achtung.
Unsere Freunde.
Fahr nach Clichy, Rue Petit 11.
Frag nach Jean-Jacques, er hilft dir. Gott besch�tze dich.
(Mann) Ein Mal nach Madeleine.
- Einmal Clichy, bitte. - Clichy.
- Danke. - Zur H�lle, Mademoiselle Bodin.
Bodin alias Edith.
Alias Dominique.
- Alias verfluchte Spionin! - (sie st�hnt auf)
Wof�r ist das, wenn ich fragen darf?
F�r Schweine wie Sie.
Die Rechnung haben Sie ohne den Wirt gemacht.
Jetzt unterhalten wir uns, und Sie packen aus.
Tun Sie das, sonst sehe ich schwarz f�r Sie.
(Radio) In der Normandie marschieren
die Alliierten nach Paris.
Im Raum Saint-L� wird
eine deutsche Gegenoffensive erwartet.
General von Kluge hat alle Truppen zusammengezogen,
um mit Panzern den Vormarsch der Alliierten zu verhindern.
Die n�chste Sendung um 18:00 Uhr.
- Hallo, Liebling. - Daddy.
- Ich hatte Angst, dich zu verpassen. - Was hat der Arzt gesagt?
Was er immer sagt: "Sie sollen die Kalorien essen, nicht trinken."
Daddy.
Ich soll nicht nach Frankreich.
Meine Innereien sollen "chemisch gereinigt" werden, ich soll bleiben.
Das hei�t, ich verpasse die beste Story dieses Krieges.
- Welche Story? - Welche wohl? Die Befreiung von Paris.
Der Spa� ist mir verdorben.
Erst kommt die Gesundheit, dann der Spa�.
Ja.
Ich m�chte, dass du mir einen Gefallen tust.
Wenn Paris am 24. August befreit ist, und das m�chte ich stark hoffen,
dann versuche zu erfahren,
ob meine Freunde unsere Verabredung einhalten konnten.
Wenn ja, dann sag ihnen bitte in meinem Namen,
dass ich f�r mein Leben gern dabei gewesen w�re.
Versprich mir, dass du das tust.
Ich tue alles, worum du mich bittest.
Daf�r versprich mir, dass du auf dich aufpasst.
- (Zugf�hrer pfeift) - Du musst einsteigen.
Auf Wiedersehen, Daddy.
Auf Wiedersehen, Liebling.
Wer war denn das, Mary?
Mein Vater.
Der beste Kriegskorrespondent der Welt.
Und er wird an Krebs sterben.
JULI 1944, NORMANDIE 30 TAGE NACH DER INVASION
Wir versuchen sie aufzuhalten, aber wir schaffen es nicht.
Sie haben Panzer.
Wir verminen die Stra�e nach Saint-L�, dann bleibt nur beten.
- Sie kommen. - Welche St�rke?
Panzer in Sichtweite.
Achtung.
Z�ndung!
Feuer!
(Maschinengewehrsalven)
Hauptmann.
Wie ist die Lage?
Eine Vorausabteilung wurde durch Minen und englische Gesch�tze aufgehalten.
Und zwar hier, bei Kilometer 30.
Wir sto�en nach Norden vor.
Erst die Amerikaner, da ist der Schwachpunkt.
Wenn wir die �berrollen, ist die Stra�e nach Caen frei.
Nicht einfach, da liegt eine Spezialeinheit.
- Das ist ein harter Brocken. - Das bin ich auch.
Ich auch.
Ja, es ist verdammt hei�, aber wir halten die Stellung.
Ok, aber wenn die mit Panzern angreifen, sind wir im Eimer.
Panzer sind nicht verf�gbar, die sind alle in Saint-L�.
Mist. Was schicken die uns denn? Beste W�nsche.
Und viel Spa�...beim Heldentod.
Eine Spezialeinheit Fallschirmj�ger.
Die stellen gerade fest, wo die beste Absprungzone ist.
Hoffentlich kommen die bald.
Firefly?
Hier ist Eyeball. H�ren Sie uns?
Koordinaten 1-3-5-6-9.
November, Echo, gr�ne Linie.
- Eyeball, Ende. - Panzer!
Einheit, Angriff auf Feind er�ffnen.
Oh Gott.
Viel Vergn�gen.
Wenn die Panzer durchbrechen, haben unsere Jungs keine Chance.
Achtung, Feuer konzentrieren auf Bunker, Position Ostflanke.
Auf Wiedersehen, meine Freunde.
Tiger 4, 7 und 3, zur Mitte konzentrieren und durchbrechen.
Negativ. Die Panzer versuchen durchzubrechen.
Wo sind die Fallschirmj�ger? Jetzt oder nie.
Ok.
Gar nicht mal schlecht, was?
Firefly, hier Eyeball. H�ren Sie?
Firefly, hier ist Eyeball. H�ren Sie mich?
Wir haben direkten Panzerkontakt.
Erbitten dringendst Luftunterst�tzung.
(tosender L�rm)
(Flugzeugl�rm)
Vorw�rts!
Wurde auch Zeit.
Tiger 2, Tiger 5, sofort abdrehen und auf den H�gel zuhalten.
Nehmt den F�hrungspanzer in der Mitte.
Aber...
Brett.
Oh Gott.
Ah!
Ah!
Feuer einstellen!
Feuer einstellen!
(Soldaten lachen und jubeln)
(triumphale Musik)
Ihr h�ttet euch etwas beeilen k�nnen.
Jim?
Das w�re beinahe in die Hose gegangen,
wenn ihr nicht noch gekommen w�rt.
Endlich waren wir mal rechtzeitig da.
Hey, Mann, warum so eilig? Genie� die Party.
Nein.
Maurice.
Brett.
Mein Gott.
Dad?
Du bist da?
Ja, mein Junge.
Und du bist bald wieder ok. Jetzt geht es nach Hause.
Ja, hoffentlich.
Kalt.
Mir ist so kalt.
So kalt.
Kalt.
Es ist auf einmal alles rot.
Dad.
Alles ist auf einmal rot.
(Jim atmet schwer)
Kalt.
Warum haben sie uns dann nicht geholt?
Vielleicht ist keine Munition mehr da.
Oder sie laufen in die eigenen Kugeln.
Vielleicht laufen sie nur noch weg.
Die Amerikaner sollen ja schon dicht vor Paris stehen.
Hier, das lenkt ein bisschen ab.
Nein, das hilft mir auch nicht viel, danke.
(Frau im Nachbarraum st�hnt auf)
Rettung in letzter Minute.
Die Amerikaner sind in den Vororten, die Deutschen fliehen.
Paris ist gefallen.
Nein, das ist es nicht.
Paris ist wieder frei.
(franz�sische Nationalhymne)
(Menge jubelt, franz�sische Nationalhymne)
(Soldaten singen die franz�sische Nationalhymne)
Freu dich, wir sind frei, Paris ist wiedergeboren.
Ich bin auch wiedergeboren, wirklich.
- Was f�r einen Tag haben wir heute? - Den 24. August.
- Den Tag der Befreiung. - Den 24. August.
Heute ist der 24. August. Darauf trinke ich.
Sieh dir den Dreck an.
Da f�hrt man kurz zur Erholung weg, und was findet man vor? Mist.
Ach, reg dich nicht auf, Maurice.
- Wir feiern heute Wiedersehen. - Wiedersehen? Ich merke nichts davon.
Hilf mir mal.
Du bist da und ich bin da.
Und heute ist der 24. August.
Was ist mit den anderen? Wo sind sie?
Also?
Fangen wir mit der Party an. Was ist, Wirt?
Haben Sie noch eine Flasche Wein?
Aber sicher.
Bordeaux.
Ch�teau de la Guerre, ein 44er.
Na, wunderbar.
Trinken wir uns einen an.
Tja, der Meinung bin ich auch.
(ruhige Musik)
Auf Dick.
Auf Ray.
Ray MacDonald, den letzten der alten Schurken.
Auf J�rgen.
Ja, ein richtiger Kerl auf der falschen Seite.
Auf Fabienne.
Hoffentlich hat sie es geschafft.
Auf Fabienne.
(Fabienne) Auf Brett.
Und auf Maurice.
Alles in Ordnung, Fabienne?
Ja.
Das ist nicht wahr.
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