All language subtitles for How.to.Sell.Drugs.Online.Fast.S02E02.German.720p.WEB.x264-WvF

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Original subtitles

[dramatische Musik]

Mo?

Mo, du musst echt nicht für mich aufräumen.

Stopp! Ähm...

Ich...

Ich hab nichts an!

[verspielte elektronische Musik]

Mo?

Alles ok?

Ja...

Du weißt schon, dass man sich in einer Beziehung mal nackt sieht?

Ja...

Wie fühlst du dich denn jetzt?

Kannst du mich in den Arm nehmen?

Du bist gerade der einzige Mensch, dem ich vertrauen kann.

[Moritz] Ok...

Ich glaube, jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um euch zu erklären,

wie ich damals aus der Sache mit den Pillen auf dem Tisch rausgekommen bin.

[Moritz] Ähm...

Lisa, das ist der Grund, warum ich Daniel von dir abgeholt hab.

Der hat ein krasses Dealing-Problem.

Der steckt richtig tief drin. Mit Kartell und so.

-What? -Ich war auch total überrascht.

Also hab ich mit ihm gesprochen und ihn dazu gebracht aufzuhören.

Irgendjemand musste ihn ja da rausholen aus dem Drogensumpf.

Der hatte mit richtig düsteren Typen zu tun.

Ich hab ihm dann angeboten, bei MyTems einzusteigen.

Um seine Schulden abzubezahlen und ihm eine Perspektive zu geben.

-Vielleicht... -Ähm...

Kannst du ihm vielleicht nicht erzählen, dass ich dir das gesagt habe?

Dem ist das total unangenehm.

Der ist sicher eh schon komisch zu dir.

[leise, spannungsvolle Musik]

[entspannte elektronische Musik]

[Lisa] Wenn ihr diesen Typen gesehen hättet,

hättet ihr gedacht, dass das Ecstasy neben der Transformers-Figur ihm gehört?

Nein!

Nein!

Natürlich hatte ich vor, ihr irgendwann die Wahrheit zu sagen.

Aber dann...

[Lisa] Mama!

War doch besser, ihr nicht die Wahrheit zu sagen.

Oder?

PASSWORT EINGEBEN

[Männerstimme] Domain: mydrugs.to.

Sortiment: diverse Ecstasy-Pillen, kristallines MDMA.

Server-Location: unbekannt.

Sicherheitslücken: keine.

Testkäufe wurden getätigt.

Poststempel: Verteilerzentrum 32, Nordrhein-Westfahlen.

Neueste Pillenproben weisen hohen Reinheitsgrad auf. Exklusiver Verkauf.

Ein älterer Testkauf stimmt überein mit beschlagnahmten Pillen eines Jakob Otto.

Spitzname: Buba.

Ort: Rinseln.

Otto beging Suizid. Tatwaffe: 3D-gedruckt, Typ "Liberator".

Kaliber: 9mm. Zustand: zerstört. Fingerabdrücke: keine.

Kameras: vorhanden.

Aufzeichnungen konnten nicht gefunden werden.

Ein Laptop wurde sichergestellt. Komplett formatiert.

Vermutlich suchen wir nach 20-30 Tätern, organisiert in einer Klan-Struktur.

Hoch spezialisiert und professionalisiert.

Ich hab seit Tagen nicht geschlafen.

Freut mich übrigens für dich und Kira.

Ich schlafe nicht,

weil deine Frikandel-Fresser uns umbringen wollen!

Hey, mach dir keinen Kopf, Lenny. Ich kann auch nicht schlafen.

Deswegen hab ich die ganze Nacht nachgedacht.

Wir brauchen ein überzeugendes Tarn-Business.

-[lautes Klopfen] -Fuck! Die Holländer!

-[Moritz] Was ist das? -Nie wieder Schusswaffen.

[Lisa] Mo! Ich muss noch mal kurz rein.

[Moritz] Ja! Wir müssen kurz was fertigmachen.

[Lisa] Seid ihr nicht zu alt für Gruppenwichsen? Mach kurz auf!

[Dan] Handschuhe!

Hey!

Ich dachte irgendwie, es ist viel wärmer draußen...

Hi.

[murmelt] Ich wollte mir nur kurz einen Pulli holen...

Ja, ähm...

Viel Spaß euch dann noch.

Ich bin bei Fritzi.

Tschaui!

Also, Jungs... Ich gebe uns zwei Tage, dann findet Lisa alles raus.

Quatsch. Das ist übergangsweise. Bis mit ihrem Vater...

Ihr Vater ist sexsüchtig und ihre Mutter im Entzug.

Wo bitte ist das "übergangsweise"?

Wir hätten theoretisch auch noch ein Zimmer.

-Er versucht zu helfen. -Ich hab alles im Griff!

Wegen dem Tarn-Business...

Wegen des Tarn-Businesses.

Ich hätte da so eine Idee.

Zerbrecht euch mal nicht den Kopf, ok?

Wie gesagt: Ich kann da auch allein hinfahren.

Wir kommen mit.

Gut.

Versucht, einen guten Eindruck zu machen, ok?

Und damit die uns nichts antun, überlasst das Reden bitte mir.

Die sind wirklich gefährlich.

[Kira] Die Leute hängen Überwachungskameras auf,

aber benutzen beim WLAN das Standardpasswort.

STARTE ANGRIFF AUF SSID:

Und wer ist drin? Ich bin drin.

Bereit?

[laute Musik]

-[Mann] Was ist jetzt los? -[Frau] Mach das aus!

[Mann] Das geht nicht aus!

[Frau] Mach das aus!

[Lenny lacht.] Mein Nachbar.

"Smart Homes" verdienen den Namen nicht.

[Mann brüllt] Es geht nicht!

[Frau brüllt] Immer hör ich nur: "Es geht nicht."

Die bringen dich nicht um.

Und wenn doch: Macht kaum einen Unterschied lebenszeit-technisch.

Stimmt.

Ich hab's! Du fährst einfach nicht mit.

Mann, du bist CTO.

CTOs sitzen im Dunkeln und coden. Oder hacken die Smart Homes der Nachbarn.

-[Gebrüll] -Das kann ich Moritz nicht antun.

Wir stecken da zusammen drin.

Falls du überlebst, kann ich dann bei dir übernachten?

[nervöse elektronische Musik]

What the fuck? Willst du mich verarschen? Was soll das?

Die gab's günstig zum Schlagstock.

Super unauffällig.

Mann, ich will heute nicht sterben!

NIEDERLANDE

[Moritz] In den Geschmacksrichtungen:

Rind, Rind Barbecue, Geflügel, Geflügel Barbecue und Schwein.

Zusammengefasst...

Je nach... [Handy vibriert.]

Also, jeder kann für seinen Hund seine eigene Mischung zusammenstellen

und nach Hause bestellen.

Einfach, gesund...

[Handy vibriert.]

Also, einfach, gesund, individuell. Doggy Style Mix.

Das ist unsere Idee für das Tarn-Business.

[Maarten] Mich überzeugt die Idee nicht.

Wie viele eurer Freunde und Verwandten haben Hunde?

-[Moritz] Fast alle. -Exactly.

Ihr braucht eher was, das smart wirkt,

aber eher eine engere Zielgruppe hat.

Mit anderen Worten...

...eher nicht funktioniert.

Wie gesagt, Moritz, wenn ihr keine überzeugende Idee habt,

dann müssen wir euch eben...

Nein!

Es gibt eine Idee.

Wir verschicken Vitamine und wichtige Nahrungsergänzungen in flüssiger Form.

Als Shots für vielbeschäftigte Profi-Gamer.

Ich verfolge Lenny schon länger. Für ihn ist Gaming wie ein Sport.

Kognitiv kann das ja auch stimmen. Aber die Ernährung ist weniger sportlich.

Basically, Eistee und Erdnussflips.

Wir verkaufen, was dem Körper fehlt,

wenn er stundenlang regungslos vor dem Computer hinvegetiert.

Bonus Life:

Denn das "E" in E-Sport steht für Ernährung.

[flüstert] Für "electronic".

Das ist ja megageil!

I love it! It's amazing.

[Dan lacht erleichtert.]

[auf Holländisch] Das freut mich.

-Du kannst Holländisch? -Ein bisschen.

-Mitarbeiter des Monats! -[Sie lachen.]

[auf Holländisch] Mitarbeiter des Monats.

[Dan lacht.]

[animalisches Knurren]

[Moritz] Unfassbar unprofessionell!

-Entspann dich. -Ich entspanne mich nicht!

Du kannst nicht einfach eine nicht abgesprochene Idee pitchen!

Aber du schon?

Ja. Ich bin der CEO.

Du hast meine Autorität untergraben. Autorität! Untergraben!

Hi. Lennard Sander, CTO.

Moritz, du warst nicht bei der Sache.

Lisa hat dir geschrieben. Alle haben's gemerkt.

Dan hatte die bessere Idee. Entspann dich.

Dan hat uns den Arsch gerettet. Ohne ihn wären wir vielleicht tot.

Weil das nicht unsere Freunde sind! Die sind gefährlich!

Wir können denen nicht blind vertrauen.

Wem könnt ihr nicht vertrauen?

Wer hat das gesagt?

[Kira] Hi!

Du musst Moritz sein.

Lenny hat mir so ungefähr alles von dir erzählt.

-Hey, Kira! -Hi, Dan.

-Seit wann stehst du da oben? -Seit eben.

Warst du schon mal hier oben? Das ist mega!

Wenn ihr fertig seid mit was auch immer ihr macht,

dachte ich, wir könnten mal was zu zweit machen?

Ist ja Sonntag. Also, ich hab Zeit.

Du hast Zeit. Dann können wir mal zu dir fahren.

Oder joggen gehen. Oder eine Radtour.

Oder Fußball!

Streitet euch alleine weiter. Ich muss wohl meinen Schlagstock einsetzen.

[Kira] Oder Wandern. Oder Tretbootfahren. Oder Klettern!

[Lenny] Jetzt reicht's. Ich komm hoch.

[spannungsvolle Musik]

Was machst du?

Wo ist die Box?

-Welche Box? -Die "Bis gleich"-Box.

Ich such einen Haargummi.

Äh, ja. Die hab ich noch irgendwo.

So was werfe ich doch nicht weg.

Ah! Da ist sie doch.

[stöhnend] Gott sei Dank. Ich hab schon wieder alle verloren.

Weißt du noch?

Gott, ja. Das wollten wir rauchen, bevor du geflogen bist.

Du hattest zu viel Schiss.

[quäkend] "Und was, wenn wir darauf hängenbleiben?"

Cannabis-Konsum kann zu Schizophrenie führen.

[Sie prustet.]

Davon kriegt man höchstens noch Durchfall. [Sie hustet.]

-[Klopfen] -Was?

-Kommst du Jenga spielen? -Nein. Tschüss.

Ich rede nicht mit dir.

[Lisa] Wir kommen. Bau schon mal auf.

-Weißt du, worauf du dich einlässt? -Ich liebe Spieleabende.

Aber ich werde gewinnen.

-Papa, rutsch mal zu Moritz. -Ja.

-So? -Ja, perfekt. Moritz, lächeln!

Alle haben eine gute Zeit!

-[Klicken] -[Marie] Danke!

Eine von den Instagram-Sachen, wo dir ein Spielehersteller Geld gibt?

Nope! Rein privat.

Hm. "Rein privat".

[Vater] Jetzt lass sie halt.

-Was machst du mit dem Geld? -Ich will einen Rescue Dog.

-Weil Hunde Likes bringen? -Weil sie besser zuhören.

[Vater] Marie, wir haben das 1000 Mal besprochen.

[beide] Mir kommt kein Hund ins Haus. Das kostet viel zu viel Geld.

-Boah. -Genau.

[Knall]

Ich wollte übrigens noch mal Danke sagen.

Also, dass ich hier sein darf.

-[Vater] Aber klar. -Von mir aus bleib für immer.

[Vater] Du gehörst doch zur Familie.

[Türklingel]

Mörchen!

[Er hustet.]

[Löffel quietscht.]

Was?

Darf ich jetzt nicht mehr meine Kinder besuchen, oder was?

Ich weiß, ich war in letzter Zeit etwas nachlässig.

Ich hatte einfach wahnsinnig viel um die Ohren.

[Er seufzt gekünstelt.]

Ich weiß, es ist nicht immer einfach.

Aber wir leben auch nicht mehr in den 50er-Jahren, oder?

Das Leben geht weiter. Auch für Frauen.

Du willst ja später auch keine Hausfrau werden, oder Lara? Äh...

-Lisa. -Tschuldigung!

Ich weiß noch nicht, was ich werde.

Ja, aber es ist dann eben deine Entscheidung.

Das ist dann eben Gleichberechtigung.

Ich bin ja jetzt hier. Es ist ja auch egal, warum.

Ich hab eurem Vater gesagt, dass ich komme.

Ja. Aber der konnte unmöglich ahnen, dass das diesmal wirklich passiert.

Ich geh jetzt zum Reiten. Zweimal die Woche!

Ach, toll! Soll ich dich das nächste Mal hinbringen?

-Cool! Dann zeig ich dir Pedro! -[Mutter, bestätigend] Mhm.

-Es ist nicht egal. -Was?

Es ist nicht egal, warum du hier bist.

Ach so. Ja.

Eure Mutter und ich müssen kurz was allein besprechen.

-Geht schon mal Zähne putzen. -Es geht sie auch was an.

-Außerdem ist Moritz 18. -17.

Fast 18.

-Marie, Zähne putzen! -Oh, Manno!

-Kommst du später noch Gute Nacht sagen? -Ja, mach ich.

Nacht.

Es kommen ein paar Veränderungen auf uns zu.

Du weißt, das Haus hat deiner Oma gehört.

Jetzt gehört es mir. Ich hab euch das gerne überlassen...

Du verkaufst unser Haus?

Das hört sich jetzt wirklich schlimm an, wie du das sagst.

[lachend] Aber vielleicht finde ich einen Käufer, der euch hier wohnen lässt.

Aber mal ehrlich: Wollt ihr eigentlich immer hier wohnen bleiben?

Außerdem kommt ein Teil des Kaufpreises in eine Lebensversicherung.

Für dich und Marie.

Schön. Danke. Dann müssen wir dich nur noch umbringen.

-[Vater] Moritz! -[Mutter lacht.]

Das wäre Versicherungsbetrug.

Das ist doch super.

Also, was Bettina gesagt hat. Mit der Gleichberechtigung.

Ich wusste nicht, dass wir so weit sind.

Wir wissen alle, dass ein 1000-jähriges Matriarchat

die einzig angemessene Wiedergutmachung für die Unterdrückung der Frauen ist.

Ich dachte nur, dass die Frauen es dann besser machen als die Männer.

Aber... Arschloch bleibt Arschloch.

Egal, ob man einen Penis oder eine Scheide hat.

[Moritz prustet.]

[Lenny] Moritz hat es nicht gepasst, dass Dans Idee besser war.

Aber wir leben noch.

[Kira] Schade. Dann muss ich die wieder abbestellen.

[Lenny] Sehr schade.

-Ich muss dich heiraten. -Nicht verlieben, war abgemacht.

Ich hab nicht mehr so lang. Schon vergessen?

Können wir zu deinen Eltern fahren, und ich halte um deine Hand an?

Oder wir ficken.

Wär schade, wenn du als Jungfrau stirbst.

Sie war noch nie so sprachlos.

Warte kurz.

Lisa, ich...

Ich muss dir was sagen.

Ich liebe dich.

[R'n'B-Musik]

[Er röchelt.]

[Musik bricht ab.]

Oh.

[Er atmet tief aus.]

Dann... bin ich jetzt dran.

[R'n'B-Musik]

DU BIST INKOGNITO

ENGE YOGA-HOSEN

[Sie stöhnt.]

[Musik klingt aus.]

Wow.

[Moritz] Manche haben kein Problem damit, in einem Widerspruch zu leben.

Ist irgendwas?

Leonardo DiCaprio, zum Beispiel.

Der flog innerhalb von 24 Stunden von der Côte d'Azur nach New York und zurück,

um einen Preis für sein Umweltengagement entgegenzunehmen.

13.000 Kilometer.

Er ist auch nicht für seine funktionierenden Beziehungen bekannt.

[Lied: "Mambo No. 5" von Lou Bega]

Das sind nur die Ex-Freundinnen, von denen man weiß.

In einer funktionierenden Beziehung ist das Wichtigste, ehrlich zu sein.

Das ist man einander schuldig.

WIE SAGST DU DEINER FREUNDIN DIE WAHRHEIT?

[Klappern]

[Lisa] Mo?

Mo?

Du bist ja doch da!

Mo, nicht immer so 'n Quatsch essen.

Du weißt, wenn was ist: Du kannst mit mir über alles sprechen.

Gnocchi?

[spannungsvolle Musik]

[spannungsvolle Musik]

NACHRICHT VON MORITZ

Ach, fuck. Ich bin down.

Wegen Lisa...

Hast du gemerkt, wie blöd es ist, sie im Logistikzentrum wohnen zu lassen?

Sagt der, dessen Hackerfreundin im Serverraum übernachtet.

Was ist so wichtig?

-Lisa und ich hatten Sex... -Kira und ich auch!

-Reden wir über Sex-Details? -Darum geht's eigentlich gar nicht.

-Ich krieg das alles nicht mehr hin. -Ähm...

-Nein! Das mit ihr und MyDrugs zu trennen! -Ach so. Ja.

Klar.

Ich denke manchmal darüber nach, ihr alles zu sagen.

-Verstehst du? -Ja.

Klar versteh ich das.

Also, ich hab auch schon überlegt, ob ich...

-Ob ich Kira... -Was?

Das ist eine Fremde aus dem Internet!

-Weil du meinst... -Das kann man nicht vergleichen!

-Lisa kenne ich, seit ich vier bin. -Das stimmt natürlich.

Ich will sie nicht verletzen. Ich fürchte, das passiert, wenn ich es ihr erzähle.

Mit fünfzigprozentiger Wahrscheinlichkeit verlässt sie mich

und geht zur Polizei, und dann ist alles im Arsch!

Und das Schlimme ist halt, dass...

...ich sie verstehen würde.

Lisa ist doch kein Arschloch. Die versteht das.

Guck dich an. Die ist bereit, in ihrer Beziehung Kompromisse einzugehen.

Und wegen dem Sex...

[Moritz, leise] Wegen des Sexes.

-Der wäre danach bestimmt besser. -Lenny...

Wenn es einen Knopf geben würde,

der alles löscht, was wir jemals gemacht haben...

...und alle Spuren, die auf uns zurückführen...

Also wirklich alles...

Eine Hintertür, wie der Lüftungsschacht beim Todesstern?

Würdest du den drücken?

Nein.

Aber ich hab Bock, ihn zu programmieren.

Das ist eigentlich echt eine ziemlich coole Garage.

Ja.

[Moritz] Das solltet ihr beachten, wenn ihr jemandem die Wahrheit sagen wollt:

Erstens: Fallt nicht gleich mit der Tür ins Haus.

Lisa, ich...

Zweitens: Stellt sicher, dass die Person in der richtigen Stimmung ist.

Drittens: Klärt die Situation persönlich.

Unter vier Augen.

-Aber das Allerallerallerwichtigste ist... -[Schluchzen]

[Weinen]

-[Moritz] Du hast es versprochen. -[Bettina] Es war so geplant.

Aber unser Partner aus Rumänien...

Die machen Stress, und jetzt ist denen da alles explodiert...

Wie wär's, wenn du aufhörst, uns ständig anzulügen?

Hätte ich immer die Wahrheit gesagt, wäre ich nicht da, wo ich bin.

Und ganz ehrlich gesagt...

[Er legt auf.]

[Marie schluchzt leise.]

[nervöse elektronische Musik]

[Lied: "Wakka Flocka Flame" von Dardan]

[Lied erklingt aus ihrem Kopfhörer.]

Wir können da nicht hin, das ist der Tatort!

Wir setzen sie nur ab.

Ich hab gehört, wie ihr Herz brach.

Ich will aber nicht hören, wie meine Beine brechen.

Dann halt die Arme.

Ich will nicht sterben, und ich geh auch nicht in den Knast.

[Marie] Fahren wir jetzt?

Natürlich, Mademoiselle. Ihr Kutscher steht stets zu Diensten.

-Mann, wir verlieren... -Mach den Scheißführerschein!

[Lied läuft weiter.]

[Moritz] Buba ist tot. Was soll uns passieren?

[Lenny] Du hast von seiner Mutter erzählt.

[Moritz] Ja, die ist 80. Meinst du, die bringt uns um?

[Lenny] Äh... Keine Ahnung? Ja?

So. Tschüss!

[Moritz] Marie, warte. Ich sprech mit Papa, ok?

Wegen dem Hund.

[Lenny, leise] Wegen des Hundes.

-Boah, danke! Das ist ja total... -Kein Problem.

-Geh mal los, bevor... -Ciao! Viel Spaß!

[bedrohliche Musik]

-Ist Marie deine Schwester? -[kaum hörbar] Ja.

Wie süß, dass du sie zum Reiten bringst.

[Lenny japst.]

So ist er. Der Martin.

Hi.

Donnie.

Wir müssen dann auch ganz schnell los.

Ok?

[Moritz] Siehst du? Ging doch gut.

Halt die Fresse. Nach vorn gucken und lächeln.

Ich sag ja nur... Kein Grund zur Sorge.

Ich hab noch was vor in meinem Leben.

[hoffnungsvolle Musik]

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[Disko-Musik]

[Moritz] Wo war ich?

Ach ja. Was zu beachten ist, wenn man jemandem die Wahrheit sagen will.

Das Allerallerwichtigste ist:

Lasst euch auf gar keinen Fall ablenken.

Bleibt fokussiert. Bleibt im Moment.

Vergesst alles um euch herum.

Wenn ihr an diesem Punkt seid, habt ihr die Entscheidung eh längst getroffen.

Hey! Alles Gute zum Geburtstag!

-[Fritzi] Ok. -Holst du mir noch einen?

Ey, ich glaub nicht, dass das...

Leute, darf ich vorstellen: mein Mitarbeiter des Monats.

[Mädchen lachen.]

Lisa, können wir kurz reden?

Bye!

[Schlurfen]

Ist doch mega. Hm?

Ich kann 15 Jahre länger leben.

Oder 20!

Oder 22.

Das ist natürlich nicht hundertprozentig sicher.

Und auch teuer.

Mit dem MyDrugs-Geld ist es kein Problem. Und ich kann dich richtig kennenlernen.

Ich weiß gar nichts über dich.

Nicht mal deinen Nachnamen. Hast du einen zweiten Vornamen?

Ich hab noch nicht mal deine Eltern getroffen.

Wir könnten sogar Kinder bekommen.

Und Enkel!

-Willst du Sander heißen? -Hör auf mit dem Scheiß!

Du lernst meine Eltern nicht kennen, ok?

Sorry.

[sanfte Musik]

[Sie atmet tief durch.]

Sorry, Lenny. Ich brauch einfach ein bisschen Abstand.

Meld dich nicht. Ich meld mich bei dir.

Warte kurz.

Warte mal!

[Lisa kichert.]

-Was ist denn los? -Lisa...

-Kannst du was für dich behalten? -Ja.

[Junge] Wenn du auf die Schuhe kotzt, bring ich dich um.

Beeil dich! Timo will vom Dreier springen.

Warum bist du mit mir zusammen?

Also, ernsthaft jetzt.

Ähm... weil...

[Sie seufzt.]

Weil du der süßeste, netteste, ehrlichste Mensch auf der ganzen Welt bist.

Weil ich dir immer vertrauen kann und... weil ich dich liebe.

Und was ist, wenn es da jetzt Dinge gibt, die sich geändert haben?

-[Junge] Schuhe, Alter! -[2. Junge] Ja.

Hm?

Dinge, die du nicht von mir weißt.

Vielleicht bin ich ja gar nicht mehr der süße und nette und...

...ehrliche Typ, den du kanntest.

[Junge] Jonas, jetzt komm!

-Lisa... -[2. Junge] Halt's Maul!

Du gehst mir so auf die Nerven! Den ganzen Abend heulst du rum.

Ich...

[laute elektronische Musik]

Ich...

Es ist vorbei.

Was?

[vielstimmiges Gebrüll im Hintergrund] Zehn, neun, acht, sieben, sechs...

Ich liebe dich nicht mehr.

[vielstimmig] ...drei, zwei, eins.

[Johlen, Applaus]

[melodische elektronische Musik]

[Lied: "Drugs" von Uffie]

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