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Die Noorderlinger
- Versuchen Sie einen anderen Gesichtsausdruck - Wer, ich?
So ist es viel zu ernst. Schauen Sie hoffnungsvoll.
- Hoffnungsvoll, weshalb? - Hoffen Sie auf eine gute Zukunft.
Genau so.
2000 Wohnungen, Fertigstellung 1958
SOMMER 1960
Thomas.
Wir haben aufgeh�rt. Alles in Ordnung
Komm zur�ck.
Halt, Herr Thomas.
Ich bin nicht Thomas. Ich bin Lumumba.
- Wohin ist Lumumba unterwegs? - Spazieren.
Streiten sich Deine Eltern wieder?
Ja.
Fahr nicht zu weit. Dass Du nicht von der Erde f�llst.
Es tut mir leid.
Martha, es tut mir leid.
Mein T�ubchen.
Jacob, nicht.
- Nicht schon wieder. - Ich will es so sehr.
Aber ich nicht.
- Ich liebe Dich. - H�r auf.
Nein.
Warum nicht?
Nein.
Lass mich Dich wenigstens umarmen.
Geh weg.
Bitte, reagier doch.
- Was willst Du? - Eine Reaktion. St�hn doch mal ein bisschen.
Anton?
JAGDSCHEIN Anton Derkinderen
Herr Derkinderen, da ein Zweiter Test gezeigt hat, dass Sie zeugungsunf�hig sind...
...w�re ein dritter reine Zeitverschwendung.
Besser, Du gibst diesen Brief Deiner Mutter.
Wir m�chten doch nicht, dass Dein Vater ihn kriegt.
Und gib acht vor dem fetten Willie!
Plagge!
- Warst Du im Wald? - Ja, ist doch nicht verboten.
- Warum? - Ich habe einen Brief ausgetragen.
- An wen? - William.
Das Kaninchen. Es lebt am T�mpel.
William das Kaninchen.
- War es zuhause? - Ja.
- Ist dieser William verheiratet? - Ja, mit Karla.
- Viele Kleine, nehme ich an? - �berhaupt keine.
William ist unfruchtbar.
Unfruchtbar.
- Sagt der Doktor. - Doktor wer?
- Doctor Wildschwein. - Genug, Plagge!
- Hast Du Feuer gemacht? - Warum sollte ich?
- Zeig mir Deine H�nde? - Nein.
Ich bin das Gesetz.
- Du hast gegraben. - Williams Bau war zusammengebrochen.
- Du hast das Feuer vergraben. - Warum sollte ich Feuer machen?
Ich wei� es nicht. Aber ich finde es heraus.
Post f�r mich?
- Ein Brief? - Woher soll ich das wissen?
Stell Dir einen Brieftr�ger vor, der in fremder Leute Post schn�ffelt.
Gib mir das.
Ich bin Brieftr�ger, ich gebe die Post nur dem Adressaten.
Es ist f�r mich, ich bin hier.
Ist hier eine Adresse? Sehen wir einen Briefkasten?
- Thomas hat einen Brief bekommen. - Richtig.
- Aber ich bekomme meinen nicht. - Exakt.
Ich kriege Dich.
Lumumba Contra Kasawubu
Ein Brief f�r Dich.
- Von wem hast Du den? - Vom Brieftr�ger.
- Warum hat der Brieftr�ger Dir einen Brief gegeben? - Weil.
Kasawubu musste seine Anweisungen �ndern um eine Regierung mit Lumumba zu bilden.
Von wem?
Karin.
- Was schreibt sie? - Ich wei� nicht.
- Willst Du ihn nicht lesen? - Sp�ter.
- Was steht in dem Brief? - Nur ein Brief von Karin.
Liebe Martha, wie schrecklich f�r Dich. Will er es wirklich jeden Tag?
trage sch�bige Kleider, keinen Lippenstift und kein Parfum.
Vati!
Du wei�t, ich liebe DIch.
Mein M�dchen.
Da war ein Vogel. Ein schrecklicher kleiner Vogel.
Er schrie und schrie. Es war eine Warnung.
Unsinn, wovor solltest Du gewarnt werden?
Und dann hat Plagge auch noch hereingeschaut.
- Durch das Fenster. - Lass ihn.
Er hat mich angestarrt, und etwas gemacht.
Was, Martha?
- Was hat er gemacht? - Es war nur ein Traum.
- Nicht. - So wie fr�her.
- Weis mich nicht ab. - H�r auf.
Lisa?
Kann ich mit Dir reden?
In der K�che.
Ich bin's.
Lumumba.
Ich bin allein.
Ich komme in Frieden.
Etwas Leberwurst, bitte.
- So viel? - Etwas mehr.
- Geht es Dir gut? - JA.
Also...
Wir m�ssen gehen!
Es w�re sch��n, wenn Du wenigstens einmal mitk�mest.
Jeden Sonntag starren sie mich an, als w�re ich eine Witwe.
- Wiedersehen, Vater. - Auf wiedersehen, mein Sohn. Bete f�r mich.
Kommt Ihre Frau nicht mit?
Migr�ne.
- Wie war die Predigt? - Gut.
Der Priester hat gesagt, wir h�tten die F�higkeit verloren, die Heiligen unter uns zu erkennen.
Was willst Du? Soll ich Dir etwas vorspielen was ich nicht bin?
Ja.
Immer Deine gro�en bl�den H�nde. Ich bin keine Kuh.
- Das habe ich nie behauptet. - Du behandelst mich wie eine Kuh.
Warum verf�hrst Du mich nur immer?
Warum tr�gst Du solche Kleider?
Es ist Sommer.
Nein... nein...
Schrei nicht.
J�gerlein.
Lass uns ein Kind machen.
Lass uns ein...
S��es J�gerlein, lass uns ein Kind machen.
Wie hei�t Du?
Was tust Du, Schatz?
Das ist l�cherlich.
Entschuldige.
Magda, ich bete Dich an.
- Willst Du nichts essen? - Ich esse.
Lumumba sagte, die Gespr�che seien ergebnislos verlaufen.
Kasawubu bat um ein neues Treffen, aber Lumumba...
Schalt aus!
Dieser Lumumba macht mich wahnsinnig.
Es macht mich wahnsinnig. Den ganzen Tag...
Komm heim.
Lass uns nach Hause gehen.
Nicht hier auf der Stra�e.
- Lass mich in Frieden. - Nein, wir werden uns unterhalten.
Zuerst redest Du und ich h�re zu.
Und dann rede ich und Du h�rst zu!
Verdammt, komm her!
Bitte!
Was glaubst Du, wer Du bist? Mich auf der Stra�e zum Gesp�tt der Leute machen.
Madame!
- Ich will nichts. - Aber Du musst etwas essen.
- Ich will nicht. - Du hast seit f�nf Tagen nichts gegessen.
- Hier, lecker. Corned Beef. - Ich mag kein Corned Beef.
Du liebst es.
Ich habe keinen Hunger.
Wenn ich wieder zur�ckkomme ist der Teller leer.
Missions-Ausstellung
Nun gut, mein Sohn.
Gute Nacht.
- Hast Du Mutter einen Gute-Nacht-Kuss gegeben? - Nein, sie hat schon geschlafen.
Alles wird gut.
Jagd im Kongo nach dem geflohenen Lumumba
Mama.
- Mein Kleiner. - Geht das noch lange?
Nein.
- Geht es Dir gut? - Ja.
Du gehst?
Er isst, was er im Dschungel findet.
Kleine Tiere, Fr�chte...
...aber auch Ameisen und andere Insekten.
Der Neger hat generell ein freundliches Gem�t
Und seine Gelenkigkeit ist au�ergew�hnlich.
Gut.
Nun zum Nasenaffen.
Der Nasenaffe, Nasalis larvatus...
...lebt in Borneo.
Dies ist das M�nnchen, mit seiner langen, dicken H�ngenase.
Die Weibchen und die Kleinen haben kleine nach oben zeigende Nasen.
Haben sie kein Bild davon?
- Wovon? - Vom weiblichen Nasenaffen.
Der Nasenaffe ist ein ganz besonderes Tier.
W�hrend die meisten Affen kein Wasser m�gen...
...geht der Nasenaffe gerne baden.
Am liebsten im Fluss.
Andr�.
- Wohin gehst Du? - Raus.
Komm nicht zu sp�t zur Schule.
- Wei�t Du etwas �ber diesen Neger? - Welchen Neger?
Der aus der Missions-Ausstellung geflohen ist.
Dich frage ich nicht, Plagge.
Von Dir bekommt man nie eine vern�nftige Antwort.
Elisabeth.
Warum sind die Vorh�nge zugezogen.
Es ist wie das Haus eines Toten.
J�gerlein...
S��es J�gerlein, komm mich holen.
J�gerlein, komm.
- Hallo, kleines Schweinchen. - Hallo, J�gerlein.
- Was ist das hier? - Sag nichts.
DAs machst Du gut.
Sag nichts.
Lass uns ein Baby machen.
Letzte Mahnung
Du bist ein Bastard.
Perverser.
Lumumbas waren hinter seinem R�cken gefesselt,...
...er wurde von kongolesischen Soldaten beschimpft.
Sie schlugen ihn und zogen an seinen Haaren...
...um ihn in die Kamera blicken zu lassen.
Sehr sch�n, aber daf�r habe ich jetzt keine Zeit.
Gottverdammt!.
Nein.
Ruhig.
Ganz ruhig.
Komm raus.
- Der Wald geh�rt uns allen. - Die Regeln haben sich ge�ndert.
Und jetzt hau ab!
- Noch einmal. - Anton kommt morgen wieder.
Du bist tot, Kaffer!
- Hier, porridge. - Ich will nicht.
Bitte.
Du musst etwas essen.
- Ich kann nichts essen. - Verdammt!
Wann h�rt das auf?
Wann, Martha?
Wenn Du tot bist?
Es h�rt JETZT auf.
Benimm Dich normal.
Normal.
H�rst Du?
Verschwindet von hier!
- Wo ist mein Gewehr - Ich habe es weggelegt.
Wohin?
Weshalb brauchst Du jetzt eine Waffe?
Wo?
- Du brauchst es nicht mehr. - Wo, Elizabeth?
Wir k�nnten etwas anderes machen.
Wo?
Im Schrank? Auf dem Vertiko?
Unter dem Sofa?
Der Schrank.
H�r zu...
Hilf mir!
Derkinderen, wo hast Du...
Agnes.
Wo ist der Neger?
Sag's mir!
- Ich wei� es nicht. - Warum l�gst Du mich an?
Wei�t Du, wie es ist, blind zu sein?
Nein, das wei�t Du nicht.
Bist Du durchgedreht?
Dachtest, ich w�re leichte Beute.
Drecksack.
Setz Dich.
Hast Du mich verstanden?
Lumumba, der fr�here kongolesische Premierminister...
wurde am Sonntag von Dorfbewohnern get�tet.
Seine Getreuen Mpolo und Okito wurden ebenfalls umgebracht.
Ihr Leichen wurden an einem unbekannten Ort begraben...
um Racheakte seiner Unterst�tzer zu verhindern...
...Der Name des Dorfes wird unter Verschluss bleiben.
Ruhig.
Ich werde nichts tun.
Du hast eine ganz besondere Mutter.
Wusstest Du das?
Was um Himmels Willen ist passiert?
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