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Original subtitles

Ruhige klassische Musik

Vogelkreischen

Handyklingeln

Hallo?

Wo steckst du? Ich warte hier.

Aber... wieso nicht fr�her?

Okay. In Ordnung.

Ruf mich nachher noch mal an, wenn du kannst.

Dynamische Musik

Unheimliche Musik

Er �chzt.

Kirchenchor

Inspector Barnaby

Sergeant Jones

Dr. George Bullard

Joyce Barnaby

Schweres Atmen

Nein, nein, nein!

H�rt zu.

Es ist nicht leicht. Das ist mir klar.

Doch ein schweres St�ck beeindruckt die Jury.

Aber nur wenn der Vortrag gut ist. Das ist er noch nicht!

Bem�ht euch darum, die Zeilen gleichzeitig zu beenden.

Im Moment klingt es wie ein Stottern im Chor.

Irgendwer singt einen Halbton zu tief. Leo?

Ich glaube, das sind Sie. - Das glaube ich nicht.

Aber ich denke das schon. Entweder Sie oder Connor.

Wir wiederholen es vom Buchstaben C an.

Kirchenchor

Raunen

Connor, was ist los?

Helfen wir ihm auf. - Am Anfang ging's ihm gut.

Schneller Puls. Er beruhigt sich.

Kann er die Probe fortsetzen? - Hm?

Nein.

Wir machen besser Schluss f�r heute.

Na wie geht's? - Geht wieder.

Sie haben sich den Kopf geschlagen. Gehen Sie zum Arzt.

Ich fahre dich nach Hause, Connor. - Nein, mir fehlt nichts.

Ich bringe dich... - Ich brauche keinen Chauffeur!

Morgen gehe ich zum Arzt. Mir fehlt nichts.

Danke.

Was ist denn los mit ihm?

Getuschel

Ich bring dich nach Hause.

Stephen...

Danke. Das ist nicht n�tig.

Warum denn...?

Wir waren heute gut, Joyce. Oder?

Ich wei� nicht, ob Laurence das genauso sieht.

Laurence... ist Perfektionist.

Das klang gut.

Gef�llt's dir? Ja.

Hat sich Connor vor den Proben komisch gef�hlt?

Nicht, dass ich w�sste. Nein.

Er schien ein bisschen ruhig, das mag sein.

Trinken wir noch was? Wieso nicht? Machen wir sonst auch!

Die Singerei macht durstig.

Hey! Quietschende Reifen

Dynamische Musik

Einen gro�en Gin Tonic!

Mhm. Den kann ich jetzt gebrauchen.

Und was zu essen.

Streichermusik

Ach, Gott.

Hab ich einen Schreck bekommen.

Ich hab mir f�r die n�chste Probe Notizen gemacht.

Ich hab meine Noten vergessen.

Und ich hab... das gefunden.

Muss Connor aus der Tasche gefallen sein,

als er ohnm�chtig wurde.

Ich bring's ihm vorbei.

Laurence.

Ich wei� nicht, ob du's wei�t...

Du forderst das �u�erste von uns.

Das St�ck ist schwer. Das sagst du ja selbst.

Wir sind alle Amateure. Begeisterte Amateure.

Ich denke, dass es anf�ngt, sich zu entwickeln.

Du denkst... es entwickelt sich?

Stephen, ich werde den Wettbewerb gewinnen.

Und ich will nicht nur, dass es sich entwickelt!

Ich will, dass es absolut grandios ist.

(laut) Grandios!

Spannende Musik

Lauter Eulenschrei

Auf dem Kirchhof hat sich irgendwer rumgedr�ckt.

Als ich kam, verschwand er. Er nahm sicher die Abk�rzung.

Glaube ich nicht. Er wollte nicht gesehen werden.

Ich nehme heute mal das Waldpilzrisotto.

Du bist wahrscheinlich nicht risikobereit?

Es gibt auch Ossobuco. Oder Kalbsbries.

Oder vielleicht...

Die H�hnchenpastete, bitte.

Und noch mal ein Pint von Ihrem guten Bier.

Ich probiere dieses Ossobuco... beim n�chsten Mal.

Ach du je!

Meine Empfehlungen an Laurence.

Er m�ge bedenken, dass er keine Chance hat.

Francis Crawford.

Der Chorleiter von Aston Wherry. Die immer gewinnen?

Dramatische Musik

Hallo, Connor? Connor!

Bist du da?

Connor?

Oh Gott. Nein!

Handyklingeln

(Frauenstimme) "Connor?"

"Connor? Bist du da?"

Oh. Na endlich.

Handyklingeln Oh. Verzeihung!

Es ist Jones.

Sie seufzt. Jones?

Wo ist das?

Okay. Wir treffen uns da. Tut mir leid, Joyce.

Wir sehen uns zu Hause, ja? Ich nehme mir ein Taxi.

Nein, ich gehe zu Fu�. Nimm den Wagen.

Waren Sie das Risotto oder die H�hnchenpastete?

Was tut Stephen Latimer hier? Er fand die Leiche.

Er wollte ihm sein Handy vorbeibringen. Mag wohl sein.

Jemand soll auf ihn aufpassen. Er ist nicht verd�chtig, Sir.

Wieso nicht?

Au�erdem ist das Finden einer Leiche ein schlimmes Erlebnis.

Wir wollen nicht, dass er im Streifenwagen ohnm�chtig wird.

Pfeifen

Ah, Tom!

Nicht schwierig. Ein schwerer Schlag auf den Kopf.

Ein schweres Trauma f�hrt zu Schock. Und dieser zum Herzstillstand.

Sehen Sie?

Verfilzte Haare, Fetzen von der Kopfhaut...

verschmiertes Blut bis zum Griff und dann sauber bis unten.

Der T�ter hat den Griff abgewischt.

Kichern

Da war Brandy im Glas, wie zu erwarten, oder?

Der macht wieder munter.

Es k�nnte einen Kampf gegeben haben.

Hm. Na dann, sehen wir uns hier mal um.

Unheimliche Musik

Etwas gefunden?

Hatte Simpson eine Freundin? Keine Ahnung. Wieso?

Entweder er hatte eine oder...

er war Transvestit.

Wie finden Sie's? Ach, Jones!

Irgendwas? Zwei Schlafzimmer.

Und? Das zweite ist unbenutzt.

Kommen Sie runter. Ich m�chte Ihnen etwas zeigen.

Connor Simpson trank nicht allein einen Brandy.

Richtig. Connors Glas zerbrach beim Sturz.

Nach der Tat wusch der M�rder sein Glas ab

und stellte es weg. Und es kommt noch mehr.

Barnaby �ffnet den M�lleimer.

Dein betr�gerisches Herz. Menschlich? Eher Schwein.

Holen Sie es raus!

Och! Also bitte!

Mr. Simpson hatte ein kom- plizierteres Leben, als man denkt.

Jones sagte mir, Sie wollten Mr. Simpson sein Handy wiederbringen?

Die T�r war offen. Ich hab gerufen.

Aber keine Antwort. Dann sah ich ihn.

Wieder ohnm�chtig, dachte ich zuerst. Und dann sah ich das Blut.

Dann hat sein Handy geklingelt.

Das sie gefunden haben? Ja.

Oh.

Wer war es? Das wei� ich nicht.

War es ein Mann, eine Frau? Es war eine Frau.

Sie sagte nur: Hallo Connor. Bist du da?

Und dann aufgelegt. Anrufernummer unterdr�ckt.

Oh. Ins Labor damit.

Mr. Latimer.

Wie gut kannten Sie Mr. Simpson?

Wir waren keine dicken Freunde.

Als Connor ohnm�chtig wurde, waren Sie doch da?

Er war irgendwie... nerv�s.

Ich dachte wegen Laurence.

Er ist wirklich begierig, den Chorwettbewerb zu gewinnen.

Der Vier-Ch�re-Wettbewerb ist wichtig f�r Laurence.

F�r Francis Crawford genauso. Wieso sind die zwei so verfeindet?

Francis ist der neue Organist der Kathedrale in Causton.

Guter Job. Sehr gut bezahlt.

Sch�ne Wohnung, direkt an der Kathedrale. Laurence wollte den Job.

Er sagt, Francis f�lschte seinen Lebenslauf.

Und? Hat er? W�rde mich nicht wundern.

Ich war fr�her im Aston Wherry-Chor.

Ein Galeerensklave hat es leichter.

Darum also Ihr Wechsel zu Midsommer Worthy.

Genau. Nicht wegen Carolyn Armitage.

Nach der Chorprobe war es un�bersehbar, dass Sie...

Carolyn und ich standen uns mal nahe.

Und nun ist sie verheiratet.

Sie traf die falsche Wahl.

Es war eine spontane Tat, oder?

Ich h�re. Der M�rder hatte anfangs nicht die Absicht ihn umzubringen.

Sonst h�tte er 'ne Waffe mitgebracht.

Deshalb benutzte er den Sch�rhaken. Das klingt schl�ssig.

Und der Brief und das Schweineherz? Verbrechen aus Leidenschaft?

Verliebte Menschen tun zuweilen verr�ckte Dinge.

Hey. Sehen Sie!

Da ist er wieder. Wer?

Wei� ich noch nicht. Fahren Sie mal ran.

Halten Sie mal!

(laut) Hey! Sie! Halt!

Eulenschrei

Polizei! Stehenbleiben!

Polizei? Ja.

Ich bin Inspector Barnaby.

Was machen Sie hier?

Vogeln. Bitte?

V�gel beobachten.

In dem hohlen Stamm da hinten nistet eine Schleiereule.

Ich wollte sie fotografieren. Aber da fingen Sie an zu schreien.

Sam Judd oder nicht?

Der Gutsverwalter von Hartsmede... Das war einmal.

Ich bin entlassen worden. Aus welchem Grund?

V�llig grundlos.

Charles Armitage denkt, dass er das Gut allein verwalten k�nne.

Dabei richtet er alles zu Grunde. Verdammter Trottel!

Dann hat er es auch nicht anders verdient.

Warum sind Sie weggelaufen?

Sie waren hinter mir her. Kann ich ahnen, dass Sie Polizisten sind?

Auf Friedh�fen passieren komische Sachen.

Waren Sie vorhin auch schon hier? Nein.

Sind Sie fr�her heute mit Ihrem Stativ hier rumgeschlichen?

War ich nicht. Ich war in Hartsmede.

Da nistet ein Paar in einer Scheune.

Ich war noch keine f�nf Sekunden hier.

Wenn Sie nichts dagegen haben, w�rde ich gerne... Ja, vogeln Sie weiter.

Wo bist du gewesen?

Aus.

Wo warst du?

Chorprobe, wie du wei�t.

Mit Stephen, der dir in den Nacken atmet.

Giles, bitte. Stephen und ich, das ist lange vorbei.

Ob er das auch so sieht, wei� ich nicht.

Hast du mit der Bank gesprochen? - Das werde ich.

Giles, erst wirfst du Sam Judd raus, ohne mein Einverst�ndnis...

Um Geld zu sparen. - ... seitdem wird alles schlimmer.

Dies ist unser Heim und eine Firma. Ich schaff es nicht allein.

Carol.

H�r auf, dir Sorgen zu machen. Also ehrlich.

Komm mit ins Bett.

Wir schaffen das. Ich wei�, was ich tue.

Oh, du tust also etwas? Fiel mir nicht auf.

Ich f�hre Besucher rum, mit Live-Kommentar.

Ja, gelangweilt und monoton.

Ich habe Besucher im Stehen einschlafen sehen.

Das war nie mein Ehrgeiz, Carol.

Ein dressiertes �ffchen zu sein.

Wenn das nicht dein Ehrgeiz war, was dann?

Na ja...

neben einigen anderen Dingen...

ist es das hier, zum Beispiel.

Telefonklingeln

"Connor."

"Hallo?"

Hallo?

"Connor!"

Ja, hier ist Connor.

Aufgelegt Wer war das?

Sehr gute Frage.

Spannende Musik

Klassische Musik

Das ist Bach zum Fr�hst�ck, oder? Anweisung von Laurence.

Alles f�r dich. Der Mann ist ein Fanatiker.

Hey, was ist das? Das hat jemand eingeworfen.

Ich muss los. Du solltest irgendwas essen.

Du hast v�llig Recht.

Dankesch�n.

Schrei und Glasklirren Tom!

Entweder log Judd oder gestern Abend war hier noch ein Anderer.

Sehen Sie sich mal um. Okay, Sir.

Geht es Mrs. Barnaby wieder gut? Ja, Danke.

Sie f�hlt sich sicherer, seit sie wei�,

dass jedes Chormitglied so etwas bekam.

Gemurmel

Joyce, haben Sie Carolyn gesehen? Nein.

Aber sie ist bestimmt unterwegs.

Da offensichtlich jeder im...

Hallo!

Dankesch�n.

Offensichtlich erhielt jeder im Chor einen solchen Brief.

Und zwar heute Morgen.

Das bedeutet, wir m�ssen jeden von Ihnen befragen. Aber vorher...

... darf ich Ihnen vielleicht einen Rat geben.

Der beste Rat w�re, vom Wettbewerb zur�ckzutreten.

Das ist nicht dein Ernst?

Es dauerte Wochen, dieses Niveau zu erreichen und du schmei�t es hin?

Das hier ist eine Morddrohung. Das ist dir doch klar?

Sie glauben doch nicht, dass jemand plant, uns nacheinander umzubringen?

Das ist ein geschmackloser Scherz. - Ein Scherz?

Sie waren nicht da, als Connor blut�berstr�mt in seiner Wohnung lag.

Das war nicht zum Lachen.

Wir sollten gut �berlegen, ob wir diesen Wettbewerb durchziehen wollen.

Du scheinst das richtig zu wollen. - Ich will weiterleben!

Ha! Bitte.

Ich singe seit mittlerweile sechs Jahren hier.

Wir gewannen noch nie den Vier-Ch�re-Wettbewerb.

Wisst ihr, die Sieben brachte mir stets Gl�ck. Ich werde singen.

Also, dann. Wer weitermachen will, hebt die Hand.

Gut.

(leise) Nun fehlt uns nur noch ein Tenor.

Schwungvolle Musik

�h, George, kommen Sie mal.

Wann ist die Obduktion? Morgen. Ergebnisse gibt's �bermorgen.

Ich k�nnte Ihnen morgen beim Abendessen was sagen. Abendessen?

Das Essen bei Ihnen, was Joyce und Kath beschlossen. Oh, das, ja. Ja.

Mr. Clarke.

Wir brauchen eine Aussage von jedem, der einen Brief erhielt.

Also auch von Ihnen, Sir.

Ich wollte nur eine rauchen. Ja.

Sie standen neben Connor, als er ohnm�chtig wurde, oder?

Sagte er, ihm w�re nicht gut?

Nein, kein Wort. K�nnte er wegen etwas nerv�s gewesen sein?

Das h�tte er mir sicher nicht gesagt.

Er war ein fl�chtiger Bekannter. Jemand, den ich auf der Probe traf.

Seit wann sind Sie bei diesem Chor Mitglied?

Eine Weile.

Sir. Haben Sie das gesehen?

Das Stativ von Sam Judd?

Dachte ich anfangs auch. Aber warum hier?

Sie haben recht.

Von hier sieht man den hohlen Baum gar nicht.

Wenn Sie mit dem Chor fertig sind, treffen wir uns in Hartsmede.

Ich will wissen, warum Carolyn heute nicht da war.

Und was wollte er mit der Kamera hier?

Ich habe keine Ahnung, Jones.

Aber ich freu mich schon auf Ihre Theorie.

Carol!

Gibt es einen Verd�chtigen? - Das kann jeder gewesen sein.

Jedenfalls jemand mit einem bizarren Humor und zu viel Freizeit.

Carol, wir m�ssen uns unterhalten.

Detective Chief Inspector Barnaby, Verzeihung, Giles Armitage.

Guten Tag, Sir. Guten Tag.

Ich hoffte, Ihre Frau zu sprechen.

Sicher �ber Connor Simpsons Tod. Das war ein Schock, als wir davon h�rten.

Ich bef�rchte, Carolyn ist gerade unterwegs.

Mit Mobiltelefon? Hier drau�en ist keine Verbindung.

Darf ich ihr was ausrichten? Ja, w�rden Sie sie bitten,

sich schnellstm�glich mit mir in Verbindung zu setzen?

Gewiss doch.

Sie wurden nicht bestohlen, oder?

Wie man's nimmt. Die Bilder werden gereinigt oder neu gerahmt.

Das kostet ein Verm�gen.

Danke sehr.

Wei�t du, wie ich mich f�hlte? Ich komme wieder und du bist verheiratet.

Ich wei� nicht, was du f�hltest, nur, was ich f�hlte.

Gef�hle �ndern sich, Stephen. So wie Menschen sich �ndern.

Wir sind vom Haus aus zu sehen. Du musst jetzt gehen.

Wenn Giles dich sieht, gibt es �rger. - Giles.

Giles soll sich zum Teufel scheren.

Ein zweckloses Unterfangen, Jones.

Offenbar ist Mrs. Armitage nicht f�r uns zu sprechen.

Ist sie das nicht?

Ja, das ist sie. Und Stephen Latimer ist bei ihr.

Sie haben hier nichts verloren, Latimer. Verschwinden Sie von hier.

Stellen Sie meiner Frau nicht nach. - Lass diesen Unsinn.

Sie sehen �rmlich aus. Streichen herum wie ein gepr�gelter Hund.

Gehen Sie dazwischen, Jones. Bevor jemand verletzt wird.

Hey!

Nun ist aber Schluss.

Kommen Sie schon.

Nun reicht's aber.

Alles in Ordnung?

Ging mir noch nie besser, Sir.

Worauf warten Sie? Eine trocknende Brise.

Und die Erlaubnis, mich umzuziehen, Sir.

Meine Wohnung liegt n�her als Ihre. Ungl�cklicherweise.

Sam Judd l�uft durch die Wiesen, als geh�rten sie ihm.

Er beobachtet V�gel und Hartsmede ist wie ein zweites Zuhause f�r ihn.

Ich hab ihm gesagt, er soll wegbleiben. Telefon klingelt.

Carolyn Armitage.

Oh, hallo.

Was?

Wieso?

Ja, treffen wir uns dort, aber ich m�chte...

In Ordnung.

Nein, ich werde nichts sagen, aber wieso?

Was?

Du gro�er Gott.

Den hab ich gekauft, als... ... du deutlich schlanker warst.

Weshalb er vielleicht Ben passt.

(singt) O sole mio, la la la.

O sole mio, la la la.

O sole, o sole mio.

Love you forever.

(leise) La la la.

Ein Tenor.

Plaudern wir doch ein bisschen mit Laurence Barker.

Na, passt er? Doch, Sir, das tut er.

Ungl�cklicherweise.

Der Chor sucht einen neuen Tenor.

Mrs. Barnaby hat Sie im Bad singen h�ren und denkt,

Sie w�ren eine echte Bereicherung f�r den Chor.

Das denke ich auch. In zweierlei Hinsicht.

Schwungvolle Musik

Nein, nein, es muss einen anderen Weg geben. Es muss.

Na gut, na gut, du entscheidest.

Aber es, nein, h�r zu.

Das �berlass mir.

Nat�rlich ist die Geschichte mit Connor ganz furchtbar.

Er soll einen Einbrecher �berrascht haben? Das w�re m�glich, ja.

Ist Ihnen an Connor eine Ver�nderung aufgefallen?

Er wirkte aufgebracht, nachdem er aus der Ohnmacht erwachte.

Wirklich? Mag sein.

Ich sehe da nur ein Meer von Gesichtern und h�re einen Klang.

Im Moment leider einen, der sich verbessern l�sst.

In der Vergangenheit gab es immer eine freundschaftliche Rivalit�t

zwischen den Ch�ren, jetzt scheint es aber wie ein musikalischer Krieg.

Crawford ist daf�r verantwortlich. Inwiefern?

Er ist aufgeblasen, aggressiv, selbstgef�llig.

Und obendrein ein schwacher Dirigent.

Doch hat er den Organistenjob in Causton an Land gezogen.

Mit einem schleimigen L�cheln und gef�lschten Lebenslauf.

Ja.

Sagen Sie mir, Mr. Barker,

wenn Ihnen der Aston Wherry-Chor ein Dorn im Auge ist,

warum h�ngt ein Bild deren Kirche hier?

Nicht meine Wahl. - Ich hab's gekauft.

Das ist meine Frau Ellen.

Detective Chief Inspector Barnaby, Detective Constable Jones.

Mrs. Barker. Das ist ein Bild von Connor Simpson.

Der Kirchturm ist mit Feuersteinen besetzt, er mochte die Reflektion.

Waren Sie befreundet? Warum fragen Sie das?

Mrs. Barker?

Das kann man nicht sagen. Ich sch�tze seine Bilder, Laurence nicht.

Verzeihung, ich wollte nicht st�ren. Ich wollte die hier holen.

Sind Sie das? "Rainbow"? Mhm. Entertainerin f�r Kinder.

Vor allem Geburtstagspartys. Sie sind die Fee auf dem Foto?

Die Fee, der Wichtel, der Schmetterling. Was sie bestellen.

Meine Lieblingsrolle w�re Ophelia.

Aber die Royal Shakespeare Company war nicht beeindruckt.

�brigens so wenig wie die Causton Players.

Sie sollen ein brauchbarer Tenor sein?

Kommen Sie doch zur n�chsten Probe. Mal sehen, wie gut Sie sind.

Kann es sein, dass es Spannungen zwischen Mr. und Mrs. Barker gibt?

Oh, ein kleines bisschen. Sie hatte �brigens geweint.

Woher wissen Sie das? Ich bin schon lange verheiratet.

Er hat etwas gemerkt. Barnaby.

Er wei�, dass wir etwas zu verbergen haben.

Es k�nnte immer noch so werden wie vorher.

Es muss doch keiner wissen.

H�tte Crawford nicht gelogen, mich nicht um den Posten betrogen,

w�re unser Leben anders verlaufen.

Ein ganz neuer Anfang f�r uns. - Nein.

Es ist zu sp�t.

Ich hasse es, wenn du das immer wieder sagst.

Und ich hasse die Kirche von Aston Wherry.

Traurige Musik

Ich dachte, die Chorprobe w�re inzwischen vorbei?

Laurence ist sicher noch da. Ich sollte mich entschuldigen.

Und wenn nicht? Wir k�nnten, �h, was Feines kochen.

Uns betrinken.

Reden.

Wie es fr�her mal war.

Es wird nie wieder wie fr�her.

Chorgesang

Ja, so weit.

Eine passable Stimme. Etwas voller als Connors. In soweit kein Nachteil.

Ein echter Charmeur. Das k�nnen Sie laut sagen.

Also dann. Ihr werdet sicher bald nach Hause wollen.

Also nehmen wir uns nur rasch unseren Farmer vor.

Durchdringender Ton

Schuss

Sam!

Sie schreit.

Der liegt hier schon eine Weile. Sicher 15 Stunden oder mehr.

Genaueres wei� ich nach der Autopsie.

Methode? Schrotflinte aus kurzer Entfernung.

Kaliber zw�lf, Backschott, denke ich. Das benutzt hier fast jeder.

Und nat�rlich keine H�lse? Sie denken an Fingerabdr�cke?

Nein, aber er wurde ziemlich sicher woanders erschossen.

Wie kommen Sie darauf?

Pumpt das Herz nicht mehr, flie�t kein Blut. Es gibt kaum Blutspuren.

Regen gab's letzte Nacht auch nicht. Ganz recht. Darf ich?

Oh, Gott. Ich wei�.

Kr�hen holen sich immer die Augen zuerst.

Sir?

Holen Sie die Spurensicherung. Sofort, Sir.

Hier wurde er wohl durchgezerrt. Ja, haben wir seine Kamera?

Auf dem Friedhof war sie nicht, Sir.

Wir sollten Genehmigung einholen auf Hartsmede zu suchen.

Bedaure, Jones, ich habe nicht verstanden.

Das ist Blut.

Sehen wir nach.

Vogelschrei

Sir.

Sam Judds Hut.

Hier erschossen, dann weggebracht.

Das war improvisiert. Ja. Kommen Sie her.

Ich habe das hier in Sam Judds Weste gefunden. Lassen Sie das entwickeln.

Und einen Durchsuchungsbeschluss f�r Hartsmede brauchen wir.

Sir? R�ckwirkende Bevollm�chtigung.

(schwach) Giles. Giles?

Bist du das? - Du musst weiter schlafen.

Es wird besser, wenn du schl�fst. - Ich wei� gar nicht mehr...

Was?

Gar nichts, Giles.

Was mach ich hier? Warum bin ich im Bett? - Nein, nein, du brauchst Ruhe.

Es geht dir besser, wenn du dich ausruhst.

Mr. Barnaby.

Ich hoffe, Sie wollen nicht wieder mit meiner Frau sprechen? Sie ist...

Sam Judd wurde gestern Nachmittag get�tet, Mr. Armitage.

Get�tet? Er wurde ermordet.

Herrgott. Er schoss in einer Ihrer Scheunen Fotos von Eulen.

Das geschah auf meinem Land? Ich bef�rchte ja, Sir.

Er ist vielleicht... Er war mal Gutsverwalter hier.

Vielleicht geriet er mit einem Wilderer aneinander?

Herrgott, das ist furchtbar.

Was ich eigentlich vorhatte: Sie warnen.

Was? Damit Sie auf sich acht geben.

Oh, ja, Danke sehr.

Und wir bitten um Erlaubnis, uns umzusehen

und eventuelle Beweise zu sichern. So viel Sie wollen.

Danke.

Wird Mrs. Armitage an der Probe heute teilnehmen?

Ich bef�rchte nein. Sie hatte einen Unfall mit dem Quad.

Schwere Gehirnersch�tterung.

Wie geht's ihr? Schon besser.

Der Arzt verschrieb ein starkes Beruhigungsmittel. Sie schl�ft jetzt.

Ja, Jones. Was?

Ja.

Sie bleiben wo Sie sind.

Wir sind unterwegs.

In Connor Simpsons Haus wurde eingebrochen, Sir.

Haben Sie nicht eine Wache postiert?

Offenbar ging nebenan der Alarm los, der Polizist wollte nachsehen,

kam zur�ck und da rannte jemand weg.

Er war nur ein paar Minuten fort.

Das nehmen wir hier weg. So st�rt dich niemand.

Sie lassen Simpson doch gerade �berpr�fen. Schon was gefunden?

Komplette Fehlanzeige. Als h�tte es ihn vor seinem Umzug nicht gegeben.

Ja, und nun bricht jemand in das Haus des Toten ein.

Was hat er gesucht?

Jeder Mensch hebt etwas aus seiner Vergangenheit auf, Jones.

Wen wolltest du anrufen?

Spannungsvolle Musik

Vergessen.

Wessen Schuld war es? War es meine?

Oder deine?

Ich wei� es nicht.

Aber... Es muss doch jemand Schuld haben.

Dann bin ich es wohl. - Hm.

Hundegebell

Irgendwas? Gar nichts, Sir.

�berwiegend Fotos von der Gegend hier.

Vielleicht dienten sie ihm zum Malen.

Und einige Fotos von ihm selbst. Hmmm.

Vielleicht suchen wir auch am falschen Ort.

Was machen wir?

Wir schicken das durch den Polizeicomputer.

Jemand soll in der Pathologie seine Fingerabdr�cke nehmen.

Was sagt man dazu?

Entweder hat Simpson die Bilder selbst entfernt, oder...

Der Einbrecher. Ja.

Wo war das Album? Da vorne, Sir.

Klirren

Hmmm.

Gemurmel

(Anrufbeantworter) "Hier ist Ellen Barker.

Hinterlassen Sie eine Nachricht und ich rufe zur�ck."

Hallo, ich bin's. �hm...

Wir m�ssen reden.

Es sind �ble Sachen passiert, aber daran kann niemand etwas �ndern.

Ich habe Angst.

Ich habe gro�e Angst.

In letzter Zeit ist alles schief gelaufen.

Sir? - Ein Pint und ein Brandy, bitte.

G�ste lachen.

Danke.

Was ist das? - Ein gro�er Brandy.

Das Liebesleben l�uft nicht, dem Chor steht eine Niederlage bevor.

Werfen Sie Ihre Sorgen ab.

Sie werden Ihre Sorgen ertr�nken. - Daran zweifle ich.

Aber wir werden es erleben, Barker. Und bei der Arbeit mit Amateuren

sollte man die schwereren St�cke im Repertoire meiden.

Woher wissen Sie, dass wir etwas Schwieriges singen?

Genau diesen Fehler machen Verzweifelte.

Nein.

Nein, nein, nein.

Irgendjemand bei uns informiert Sie.

Ein Spion. - (lacht) Achje.

Nun werden Sie auch noch paranoid.

Runter damit.

Sir? - Ein Pint und einen gro�en Brandy.

Lacht geh�ssig.

Also ehrlich.

Sie betr�gen, weil Sie sonst nichts k�nnen.

Wie bei dem Posten als Organist.

Ein gef�lschter Lebenslauf, schleimen bei den Richtigen.

(Kellner) Noch etwas? - Ein schlechter Verlierer.

Ein trauriger Anblick. Ich bin der bessere Musiker.

Und deshalb gewinne ich den Chorwettbewerb.

Das hier habe ich nicht n�tig. Danke trotzdem.

Ah, das ist nicht f�r Sie.

Das ist f�r Sie. Schrei

Ah!

Glas klirrt.

Ah! Geschirr klirrt.

(leise) Ah. - Ah.

Du Niete! Ich bring dich um!

Barker seufzt. (schreit) Du bist tot!

Spannungsvolle Musik

T�r knarrt.

Musik steigert sich.

Klassische Musik Glocken

Mr. Crawford.

Ich bin Detective Chief Inspector Barnaby von der CID Causton.

Das hat ja gedauert.

(leise) Hmmm. Sieht ja h�sslich aus.

Es war ein unprovozierter Angriff. Haben Sie ihn festgenommen?

Das w�rde Ihnen bestimmt gelegen kommen.

So kurz vor dem Chorwettbewerb.

Aber ich habe mich mit den Zeugenaussagen befasst.

Unprovoziert scheint es nicht gewesen zu sein.

Es wird gegen keinen von Ihnen eine Anklage geben.

Das ist ungeheuerlich.

Ich lasse das nicht auf sich beruhen. (ironisch) Das steht Ihnen frei.

Aber was denkt der Dekan, wenn sich sein Organist...

in einem Pub herumpr�gelt?

Sie f�hren hier ein sehr angenehmes Leben, nicht wahr?

Sie haben gro�es Gl�ck.

Gl�ck war nicht entscheidend, sondern mein Talent. (leise) Ja.

Und ein eindrucksvoller Lebenslauf. Wie man h�rt.

Chorgesang

Das war noch nicht perfekt.

Aber eine Katastrophe war es auch nicht.

Joyce lacht.

Sehen wir mal, was wir aus dem Madrigal machen.

Das sollte wohl ein Lob sein. Aus Barkers Mund das Allerh�chste.

Ich gebe noch mal ein A.

Ich habe... �hm...

(murmelt) Wo ist meine...

Wo...

Also.

Stimmgabel erklingt.

Unkoordiniertes Singen.

Verstummen.

Carolyn!

(murmeln) Was hat sie?

Nein.

Wer ist das? Johann Sebastian Bach.

Von Elias Gottlieb Hau�mann. Einer unserer hiesigen Kunstsch�tze.

Wir dachten, es passt in unser Programm.

Hiesig? Das Original ist in Hearts Medhall.

Ihr ber�hmtestes Exponat.

Sie hat mit dem Finger gezeigt?

Nein, aber irgendwie sah es so aus.

Auf wen? Den Chor.

Auf irgendjemanden besonders? Ich denke nicht.

Leo Clarke fing sie auf? Ja. Gott sei dank.

Ich m�chte wissen, auf wen sie gezeigt hat.

Dann frag sie doch einfach. Ja, das werde ich versuchen.

Ich habe gerade angerufen.

Giles Armitage sagt, er bringe sie morgen zu einem Spezialisten

und am Nachmittag w�re sie eventuell f�r mich zu sprechen.

Telefon klingelt. Ja?

Noch nichts �ber Connor Simpson. Ein Mann voller Geheimnisse.

Foto und Abdr�cke im Computer?

Da stehen wir Schlange. Wie gew�hnlich.

Dran bleiben. Er war doch K�nstler, Maler.

Versuchen Sie es in der Kunstwelt. Bei H�ndlern und Galerien.

Oh. Ja?

W�hrend der Probe gestern benutzte Barker seine Stimmgabel.

Oh. Tats�chlich, ja?

Telefon klingelt.

Beschwingte Musik

Oh. (ruft) Tom!

(ruft) Tom!

Joyce st�hnt.

Das ist ja ein Gl�cksfall. Du kannst den Wein kaufen.

Joyce, ich f�hre Ermittlungen durch.

Du sollst nur Wein kaufen. Du brauchst nicht zu kochen.

Ist ja gut. Was gibt es?

Habe ich noch nicht entschieden. Vielleicht Kalbsbries und Ossobuco.

Eingeweide und Knochen? Davon sieht George genug beruflich.

Joyce lacht. Und kauf nicht so ein billiges Zeug.

Spannungsvolle Musik

Carol?

Trink das. Davon geht es dir besser.

(Carolyn leise) Nein. - Trink es!

Sie st�hnt.

Du musst es trinken.

Hmmm.

Sie atmet schwer.

Es tut mir so leid.

Leise Musik

Ich nehme an, die Autopsie bei Simpson war reine Routine.

Oder nicht, George?

Er war topfit. Abgesehen von dem kaputten Sch�del.

Er war nicht der Einzige, dem die Proben zu anstrengend sind.

Ich habe Giles Armitage angerufen, wie es Carolyn geht.

Geht es ihr besser? Sie ist immer noch sediert.

Sie waren doch dabei, George.

Was ist Ihre Meinung als Profi? Warum kippte sie um?

Ich habe sie nicht untersucht. Ihr Mann brachte sie heim.

Sie schien desorientiert. So ein vernebelter Ausdruck um die Augen.

Es sah nach etwas st�rkerem als Beruhigungsmitteln aus.

Mhmmm. Tom, dieser Wein ist �berw�ltigend. Was ist das?

Gro�er Gott. So was kostet 20 Pfund pro Flasche.

25. Hier gibt es kein billiges Zeug.

Kath.

Ist Carolyn Armitage rein zuf�llig Patientin bei Ihnen?

Ich ahne, was sie wollen, Tom. Und das ist unethisch.

Ja, aber tun Sie es trotzdem?

Sicher kommen Sie mit einem Gerichtsbeschluss,

wenn ich nein sage. Definitiv.

Sie lachen.

Morgen ist unsere letzte Probe.

Es w�re sch�n, wenn du k�mst, und mir sagst, was du denkst.

Du verl�sst dich auf mein Geh�r? Auf deine Ehrlichkeit zumindest.

Freizeichen

Tuten

(Anrufbeantworter) "Hier ist Cully. Hinterlassen Sie eine Nachricht."

Hallo Schatz, ich wollte nur f�rs Wochenende best�tigen.

Es ist toll, dass du zum Chorwettstreit kommst.

Ich werde schon nerv�s.

Bis dann also. Wiederh�ren!

Die Kurzwahl. Was?

Aber ja, die Kurzwahl.

Spannungsvolle Musik

Handy klingelt.

�h... Handy klingelt.

Oh.

Hallo. Tom, hier ist Kath.

Wegen Carolyns Patientenakte.

Giles Armitage behauptete, sie sei bei einem Arzt gewesen.

Ja. Wenn das so ist, dann war es keiner meiner Kollegen.

Und niemand hat ihr jemals Schlaf- oder Beruhigungsmittel verschrieben.

Danke.

Und das wissen Sie nicht von mir. "Oh, nein."

Spannungsvolle Musik

Signalton

Ich bin mitten in der Vorbereitung f�r das Konzert.

Ich muss Sie auf die Strafen f�r K�rperverletzung hinweisen.

Francis Crawford ist also zur Polizei gerannt, ja?!

Er hat sich beschwert, ja, aber das f�hrt wohl zu nichts.

Ich breche ihm das Genick.

Bitte nicht, Sir, die Nase reicht durchaus.

Handyklingel

Sie erschrickt. Was ist denn?

Es ist Connor! - Verflucht, Ellen.

Connor ist tot.

Es ist nicht Connor.

Auch wenn ich wei�, wie sehr Sie sich das w�nschen.

Party-Glitter.

Davon fanden wir was in Connors Haus.

In der Badewanne.

Zuerst war es nur eine Aff�re.

Nur Sex.

Schlicht und einfach.

Nur war es weder schlicht,

noch im Grunde einfach.

"Er war verr�ckt nach mir."

"Er wollte, dass ich mit ihm durchbrenne."

Also, auf uns.

Ich wollte auch nur noch weg von hier.

"Ich wusste, dass er Geheimnisse hatte.

Er sprach nie �ber die Vergangenheit.

Aber die interessierte mich auch nicht.

Mich interessierte die Zukunft."

Wir haben bald genug Geld f�r ein neues Leben.

Das Leben, das du verdienst.

"Sagte er, woher das Geld kommen sollte?"

Nein.

Ehrlich gesagt war mir das auch egal.

Es tut mir leid.

Ich h�tte dich schon vor Jahren verlassen m�ssen.

Verhinderte Schauspielerin.

Verhinderte Ehefrau.

Es kann wieder anders werden. Sogar jetzt noch.

Laurence, ich... liebe dich nicht.

Ob ich es je getan habe, wei� ich nicht.

Ich bin verliebt... in einen toten Mann.

Laurence.

Sie haben die hier in Connor Simpsons Haus verloren.

Nein, nein, nein.

Hier ist meine.

Wir haben nur ein Musikfachgesch�ft in Causton,

und dort sind Sie gut bekannt.

Sie kauften dort eine neue Stimmgabel,

vor zwei Tagen.

Vor dem Haus war eine Wache postiert.

"Ich dachte schon, ich m�sste aufgeben."

Spannungsvolle Musik

Sirene

"Ich hatte nicht viel Zeit. Ich wollte nur

jeden Hinweis auf Ellens Verh�ltnis mit Connor vernichten."

Ich wollte nicht, dass Sie davon erfahren. Niemand sollte das.

Ich dachte, dass sich mit Connors Tod f�r mich und Ellen vielleicht...

Ich liebe sie noch, Mr. Barnaby.

Ich trage keine Schuld an Connors Tod.

Nein.

Nein. Das glaube ich Ihnen sogar.

Mr. Barnaby.

Was passiert jetzt mit Connors Sachen? Seinem Besitz?

Liegt ein Testament vor oder hatte er irgendwo Verwandte?

Das eine Bild von Midsomer Down malte er f�r mich.

Das sagte er mir. Er schickte es am Tag vor seinem Tod zum Rahmen.

Wir trafen uns immer dort. Es war f�r uns beide ein besonderer Ort.

Bitte.

Harfen- und Streichmusik

Carol.

Chorgesang

"Unser Dirigent ist kein gl�cklicher Mensch."

Und das mit gutem Grund.

Ich kapier das nicht... Hey, Jones, sehen Sie da!

Ein Fehler macht jeder mal. Das mag sein.

Aber es kommt auf die Bedeutung des Fehlers an.

Spannungsvolle Musik

Ah.

Die Spuren eines Stativs auf der Grabplatte.

Audio�berwachung.

Vogeln - aber mal anders.

Wissen ist Macht. Das versteh ich doch richtig.

Sie belauschten den Chor von Midsomer Worthy.

Bringt Ihnen das Vorteile?

Es hilft, den Standard zu kennen, gegen den man antritt.

Und?

Tss.

Die in Midsomer Worthy singen gut. Aber nicht gut genug.

Sie w�rden alles tun, um zu gewinnen.

Sie kaufen sich teure Ger�te und sp�hen die Konkurrenz aus.

Sie spielen Brieftr�ger, tief in finsterer Nacht.

Zwingen Sie mich nicht, einen DNS-Speicheltest zu machen.

So was ist n�mlich teuer.

Barker warf mir vor,

ich h�tte die Stelle mit einem manipulierten Lebenslauf erschlichen.

Alles erlogen nat�rlich.

Ich kann diesen Wettbewerb nicht verlieren.

Zu betr�gen habe ich nicht n�tig. Ich bin ein wirklich guter Dirigent!

Und Morddrohungen zu verschicken ist normal?

Ich sorge daf�r, dass man Sie unter Anklage stellt.

Barnaby, ich bitte Sie... Wenn Sie Gl�ck haben,

kommen Sie auf Kaution frei.

Belauschten Sie eigentlich jede Midsomer Worthy-Chorprobe?

Also schn�ffelten Sie auch an dem Abend hier rum,

als Connor Simpson ermordet wurde.

Aber Sie...

Sie denken doch nicht, ich h�tte das gemacht, oder?

Ja, ich wei�, was auf dem Spiel steht.

Und ich wei�, was getan werden muss.

Nein.

Halte dich da raus.

�berlass mir das.

(zu sich) �berlass mir das.

Morgen Sir. Morgen.

Ah, Sir.

Was denn?

Sam Judds Fotos sind aus dem Labor zur�ck.

Na endlich.

Das sind die ersten Fotos auf dem Film.

Giles Armitage,

Connor Simpson...

und Leo Clarke.

Judd hat sie wohl beschattet.

Buch �ber ihre Treffen gef�hrt. Sieht so aus.

Er k�nnte noch mehr Fotos wie die hier gemacht haben.

Ja, aber...

Wer ist das?

Carolyn Armitage. Sie wollte sich mit ihm treffen.

Angenommen, Judd h�tte seine Fotos vom Entwickeln geholt

und war damit unterwegs, um sie Carolyn Armitage zu zeigen...

Er wurde wegen der Fotos ermordet. Und sehen Sie das hier?

Wer ist das?

Ist das Giles Armitage?

Wir m�ssen dringend zu Mrs. Armitage.

Egal wie es ihr geht, ich muss an sie rankommen.

(Giles) Komm, geh sch�n weiter.

Sehr gut so.

Ja, sch�n weiter. Sehr sch�n machst du das.

Alles wird gut, wei�t du?

Sch�n weiter. Einen Schritt nach dem anderen.

Nur noch ein paar Schritte.

Komm, Schatz.

Gut so, sch�n weiter.

Geh weiter. Geh sch�n weiter.

Sch�n machst du das.

Sch�n weiter. Immer weiter, immer weiter.

Sehen Sie!

Moment, Moment!

Sie schnappt nach Luft.

Sirenensignal

Also dann, Mr. Armitage.

Wann beschlossen Sie, Ihre Frau zu t�ten?

Sie haben das missverstanden.

Missverstanden? Sie versuchten, Ihre Frau zu ertr�nken.

Nein. Ich versuchte sie zu retten.

Es war ein Selbstmordversuch.

Sie sind weggelaufen. Aber ich lief nicht vor Ihnen weg.

Nein, ich wollte nur Hilfe holen.

Ich kann nicht schwimmen.

Halten Sie an dem M�rchen fest? Ja, weil es wahr ist.

Ich m�chte meinen Anwalt anrufen.

Tun Sie das, Mr. Armitage.

Ich nehme Sie vorl�ufig fest,

wegen versuchten Mordes an Ihrer Ehefrau.

Raus mit ihm, Jones.

Also los.

Sir, wir haben endlich was �ber Connor Simpson gefunden.

Aha. Er hatte doch eine Vergangenheit.

Sein Name war nicht Simpson, sondern Connor Pearson.

Vorbestraft: verurteilt zu f�nf, abgesessen drei.

Wof�r? Kunstf�lscherei.

Seine Spezialit�t waren wohl alte Meister.

Da sieh einer an.

Sein Haus wird immer noch �berwacht? Ja.

Abblasen.

Machen Sie viel L�rm darum, alle Absperrungen zu entfernen.

Ich erinnere mich nicht mehr.

Allenfalls an Momente, Fragmente.

Er bet�ubte Sie mit Rohypnol.

Eine Nebenwirkung ist Ged�chtnisverlust.

Warum h�tte er das machen sollen?

Sie wollten sich mit Sam treffen, als er erschossen wurde.

H�chst wahrscheinlich wollte Ihnen Sam Fotos wie diese zeigen.

Er dachte wohl, dass die Ihnen etwas sagen w�rden.

Aber was?

Ich wusste, dass Giles spielte und Geldprobleme hatte.

Wussten Sie auch, dass Simpson

und Clark mit ihm befreundet waren? Nein.

Wieso ist das wichtig? Wei� ich nicht.

Ob meine Erinnerung wiederkommt? Das hoffe ich.

Nur im Moment wissen wir so wenig wie Sie.

Und...

Stimmt es, dass er mich versuchte zu ermorden?

Armer Giles.

Geht's ihr besser?

Das wird schon wieder.

Der Arzt sagt, ich darf zu ihr, wenn Sie weg sind.

Dann gehen Sie zu ihr. Sie kann einen Freund gebrauchen.

Ich verstehe nicht, warum Laurence nicht auftaucht.

Und wo ist dein Vater? Der kommt schon noch.

Spannungsvolle Musik

(Mann) Na endlich.

Ja.

Eine Pastellstudie von Elias Gottlieb Hau�mann,

f�r sein Portrait von Johann Sebastian Bach.

Habe ich Recht, Mr. Clarke?

Hey, wir sind als Letzte dran.

So k�nnen wir einsch�tzen, wie gut wir sein m�ssen.

Laurence sollte aber allm�hlich hier sein.

Ich bin bankrott.

F�r Sie ging es um Ihr Gesch�ft,

f�r Connor Simpson um ein neues Leben mit Ellen Barker,

und f�r Giles Armitage...

Es funktionierte nur mit Giles Armitage, oder?

Nur er hatte Zugriff auf den "Hau�mann".

(Clarke) "Poker -

Daher kannten wir uns alle."

"Ich glaube, Giles war kein schlechter Spieler.

Er bekam einfach nur keine guten Karten."

"Nach dem Spiel waren wir eines Abends in einer Bar,

wir hatten alle verloren, aber bei Giles ging es in die Tausende."

Mh. Du k�nntest immer noch Hartsmede verkaufen.

Oder den bl�den "Hau�mann".

Aber Carol w�rde sich querstellen.

Was ist der "Hau�mann"?

Ein Bild - Carol hat es geerbt.

Ber�hmt, einzigartig. Ein Verm�gen wert.

"Ich wusste, dass Connor Maler war,

aber nicht, dass er wegen F�lscherei gesessen hatte."

W�rde es bemerkt werden, wenn es fehlte?

Definitiv.

Es sei denn, es g�be zwei.

"Es war also eine Verschw�rung zwischen Ihnen Dreien."

Armitage entfernte das Bild aus dem Haus.

Angeblich, um es neu zu rahmen.

Connor Simpson fertigte die Kopie an,

und Ihre Aufgabe war der Verkauf.

Giles hatte in Amerika schon einen K�ufer.

Und nach dem Kauf wollte Armitage die Kopie ausstellen.

Aber dann lief es nicht ganz nach Plan.

Weil Connor Simpson... einen Einfall hatte.

Als er den "Hau�mann" hatte, war ihm klar,

dass er sich nicht an die Abmachung halten musste.

Er konnte das Bild behalten.

Was konnten wir schon dagegen machen?

Ziemlich clever.

Die Cleverness kostete Simpson das Leben.

Erst erh�hten Sie den Druck auf ihn. Der Drohbrief, das Schweineherz...

Aber dann eskalierte es.

"Und pl�tzlich waren Sie imstande, ihn kaltbl�tig zu ermorden."

"Ich besuchte ihn zu Hause, nach der Chorprobe."

Nein, bedaure.

"Ich wollte mit ihm reden, aber er wollte nicht."

Was wollt ihr denn tun? Vielleicht zur Polizei gehen?

Weil ich ein Bild gestohlen habe, das ihr gestohlen habt?

Telefon klingelt.

Dramatische Musik

"Nachdem Sie ihn umgebracht hatten,

wuschen Sie Ihr Glas ab und r�umten es weg."

"Dann fing ich an, den "Hau�mann" zu suchen."

"Als Stephen Latimer kam, musste ich zur Hintert�r raus."

Und Sam Judd?

Es fing damit an, dass er Giles und seiner Spielerei nachschn�ffelte.

"Vielleicht k�nnte er ihm ja mal eins auswischen,

sich r�chen, f�r den Rausschmiss."

"Sie drei trafen sich regelm��ig.

Und er hat eine Verschw�rung gewittert.

Und seine Fotos waren potentiell vernichtende Beweise."

"Er hatte ein Bild von uns, zusammen mit dem "Hau�mann".

Das erz�hlte er Carolyn."

Sehr eindrucksvoll.

Wie lange brauchst du, bis es fertig ist?

Zwei, drei Wochen. - Und schneller geht's nicht?

"Und nach dem ersten Mord fiel Ihnen der zweite nicht mehr so schwer."

Metallger�usch

Lauter Knall

"Carolyn Armitage wollte sich mit Sam Judd treffen.

Und sie h�rte den Schuss."

Sie schreit.

"Wir wussten nicht, was wir tun sollten."

Giles schaffte sie erst mal nach Hause,

aber ewig konnten wir sie nicht einsperren.

Und dann hatte ich die Idee, sie chemisch ruhig zu stellen.

Rohypnol.

"Es schien gut zu funktionieren.

Sie wusste nicht mal, welcher Tag es war.

Aber wir konnten sie ja nicht ewig unter Drogen setzen."

Es m�sste aussehen wie ein Unfall.

Gut.

Sirenensignal

Sir, es wird Zeit. Oh ja, ja. Sie fahren in die Kirche.

Ich schlie�e Johann Sebastian gut weg,

und hab dann noch was zu tun.

Hey, haben Sie ihn gesehen? Ja, er ist unterwegs.

Laurence? Nein, Mr. Barnaby.

Aber wo ist Laurence?

Sie wollen wissen, wie es so weit kommt, dass man seine Frau t�tet?

Das passiert...

langsam, Schritt f�r Schritt. Beinahe wie von allein.

Sie sind verheiratet und... Sie lieben sich.

Und dann nach einer Weile...

f�ngt die Liebe an zu verblassen.

Und es l�uft nichts mehr so, wie Sie wollen.

Sie denken, so ein Haus zu f�hren, ist glamour�s.

Sie sind Landarbeiter, sie rackern sich krumm.

Und in der Saison bespa�en Sie die Touristen.

Also suchen Sie nach etwas, das es ertr�glich macht.

Ablenkung. Zum Beispiel Saufen,

oder Frauen,

oder Spielen.

Sie gewinnen ein wenig, Sie verlieren ein wenig.

Dann verlieren Sie etwas mehr, und dann kommen Sie auf einen Plan:

Ein Verbrechen ohne Opfer.

Aber der Plan geht schief.

Nicht nur einmal, oh nein.

Er geht immer wieder schief. Und...

Sie m�ssen anfangen zu improvisieren.

Und eines Tages...

keine Ahnung wie...

kommen Sie auf einen Plan, in dem Sie einen Anderen t�ten.

Wo es Carolyn ist,

die Sie t�ten.

Diese Geschichte gibt es noch in einer zweiten Version.

Und zwar in einer Version ohne Ausreden.

Danke f�r Ihre Aufmerksamkeit. Wo steckt Laurence blo�?

Kannst du versuchen rauszufinden, was passiert ist?

Ja. Zu sp�t, wir sind dran.

Was wollt ihr jetzt tun?

Kneifen, aufgeben...

Ist Ihr Dirigent verschwunden?

Er will sich wohl die Schmach ersparen,

weil er wusste, dass er nicht gewinnen konnte.

Lasst euch das nicht gefallen.

Mein Gott Leute, wir k�nnten das inzwischen im Schlaf singen.

Die ganze Plackerei, die ganze Schinderei von Laurence.

Es geht doch nur noch darum, den Takt zu halten.

Los, wir schaffen das allein.

Na los, Mum. Kommt schon!

Gro�er Gott.

Keine Chance.

Diese Briefe haben noch ein Nachspiel.

Wir sehen uns bald wieder.

Gef�hlvolle Klaviermusik

Hier ist es.

Sie m�ssten es neu rahmen lassen, f�rchte ich.

Ich danke Ihnen.

Ich hoffe, es erzeugt keine Konflikte.

Laurence ist fort.

Er ist weg? Ja, er...

fand sich wohl damit ab, dass es vorbei ist.

Er packte und verschwand. Aber was ist mit dem Chorwettstreit?

Er sagte,...

ihm sei jetzt alles egal.

Chorgesang

"... while she was missing. When he found her,

O then they fell a-kissing."

"O then they fell a-kissing,

a-kissing, o then they fell a-kissing."

"Up and down, up and down, he wandered."

"Up and down he wandered." "Up and down he wandered."

"While she was missing." "While she was missing."

"When he found her."

"O then they fell a-kissing." "O then they fell a-kissing."

"O then they fell a-kissing, a-kissing...

...o then...

...they fell a-kissing."

Applaus

Bravo! - Bravo!

Wundervoll! - Gro�artig!

Ausgezeichnet! - Zugabe!

Zugabe!

(Mann) "Nachdem wir die vier Darbietungen geh�rt haben,

sind wir uns gewiss dar�ber einig,

dass der verdiente Gewinner unseres diesj�hrigen Wettstreits

der Chor von Midsomer Worthy is."

Gratuliere.

Titelmelodie

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