All language subtitles for 1985 무핑핑거

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Original subtitles

"Die Schattenhand, Teil 2"

Elsie! Mrs. Holland!

Guten Morgen, Mrs.!

Sir!

Der Verfasser dieses schlimmen Briefes ist moralisch des Mordes schuldig.

Die Untersuchung hat ergeben, Angela Symmington hat sich in einem Zustand

von Geistesgestörtheit selbst das Leben genommen.

Miss Partridge? Ich... Ich...

Was ist denn?

Morgen Nachmittag. Darf ich Sie da mal besuchen? Nur für einen Moment.

Was willst du denn noch von mir, Mädchen?

Nichts, Miss Partridge. Aber mir ist was aufgefallen.

Ah, Chefinspektor. Treten Sie bitte näher.

Gern, falls ich nicht störe.

Überhaupt nicht. Mrs. Dobsby, würden Sie bitte einen Moment unterbrechen?

Danke! Vielen Dank! Darf ich vorstellen? Meine Freundin, Jane Marple.

Sind wir uns nicht gestern schon begegnet, Miss Marple?

Oh ja, gewiss.

Ist das die einzige Schreibmaschine, die Sie haben?

Leider die einzige. Eryl, so ist es doch?

Ja! Mr. Symmington schenkte sie uns.

Aha! Und wann war das?

Miss Ginch, wissen Sie das?

Lassen Sie mich nachdenken. Es war ungefähr im November letzten Jahres.

Ich komme gleich zur Sache!

Würden Sie mir wohl einige Adressen auf diese Umschläge tippen?

Aber ich kann nur mit zwei Fingern.

Das macht nichts. Hier sind sie.

Was? Ich verstehe das alles nicht ganz.

Maude, Liebe, die schrecklichen Briefe steckten in maschinengeschriebenen Kuverts.

Sie könnten alle auf derselben Maschine geschrieben worden sein.

Und ich denke, das versucht der Inspektor herauszufinden.

Nur eine Formalität. - Natürlich! Sofort!

Verzeihung, Inspektor, dürfte ich ein paar Worte mit Ihnen wechseln?

Aber gewiss. - Diese Entscheidung gestern...

Ja, Miss Marple?

Diese Deutung, fanden Sie sie nicht auch etwas simpel? Zu leicht!

Leicht?

Selbstmord als Tatbestand...

Nein, Miss Marple, fand ich nicht.

Hier sind sie.

Danke vielmals! Verzeihen Sie die Störung.

Was für ein wunderschöner Abend.

Gibt es noch einen Ort auf der Welt,

wo der Sommertag so sanft in die Nacht versinkt?

Owen, weißt du, dass du ein gespaltener Mensch bist?

Gespalten? Ich?

Ja, du! Der eine ist kühl, nüchtern, objektiv, der Mediziner.

Der andere schwärmt von Sommertagen, die sanft in die Nacht versinken.

Zwei verschiedene Menschen.

Ich bin aus Wales. Daher. Verstehst du?

Nein, verstehe ich nicht. Erzähle mir von Wales.

Wales? Oh, ich weiß nicht, ob ich das beschreiben kann.

Ich weiß nur, dass ich eines Tages dorthin zurückkehre.

Wieder auf einem Hügel stehe, hinunter ins Tal schaue. Es ist schwer zu erklären.

Ja! Weshalb man etwas liebt.

Hallo! Hier Burton! Ja, Megan.

Ja, gut. Moment! Partridge?

Schläft wohl schon.

Augenblick, Sir!

Oh nein! Sie kommt herunter.

Partridge, Beatrice war doch bei Ihnen, wann ist sie weggegangen?

Sie ist gar nicht gekommen, Mr. Burton. - Aber Miss Megan sagt...

Sie wollte kommen. Ich habe auf sie gewartet.

Weil sie etwas auf dem Herzen hatte, wollte sie mich sprechen. Kummer.

Wahrscheinlich ging es um ihren Freund.

Ach so! Danke, Partridge! Das war es schon. Hörst du, Megan?

Sie war gar nicht hier.

Ach?

Vielleicht ist sie mit ihrem Freund unterwegs?

Ja!

Deine Stimme klingt so besorgt. Stimmt was nicht? Wenn du mich brauchst,

ich kann in einer Minute da sein.

Danke!

Beatrice?

Oh, Sie sind es, Miss Megan!

Ach, Rose! Ich dachte, Beatrice wäre hier.

Ist ja komisch, sie hat ihr gutes Kleid gar nicht an.

Nein!

Aber wenn sie frei hat, trägt sie es immer.

Ja? Wer ist da?

Telefon, Mr. Burton. Miss Megan!

Ich komme!

Es ist dringend, sagt sie.

Schon gut! Ich komme!

Megan?

Gerry! Endlich! Beatrice, sie ist tot. Ermordet worden!

Ermordet!

Hör zu, versuche, ganz ruhig zu bleiben. Ich bin gleich da.

Crawford! - Ja, Sir?

Ein Mann an jede Tür. Niemand raus, niemand rein. Bis auf weiteres, klar?

Ja, Sir! Johnson, an die Tür!

Treten Sie zurück! Wie sieht es aus?

Der Tod trat vor 15 bis 20 Stunden ein. Bitte, Sie können, Sir.

Bill?

Sir?

Fotos!

Hab ich es dir nicht gleich gesagt? Nicht wahr? Das geht weiter.

Wenn sie mich nicht rein lassen. Wer macht meine Arbeit?

Niemand darf rein. Jedenfalls jetzt noch nicht.

Einen Moment, Sir! Niemand darf jetzt hier rein, Sir!

Miss Megan erwartet mich.

Das mag sein, Sir, aber ich habe meine Befehle.

Oh, Gerry!

Kommen Sie, Miss! Sie dürfen hier nicht raus.

Ich bringe sie rein.

Oh, jawohl, Sir.

Hey, halt! Sie darf nicht raus und Sie dürfen nicht rein.

Sehen Sie nicht, in welcher Verfassung sie ist?

Entweder bringe ich sie rein, oder Sie tragen die Konsequenzen.

Konsequenzen?

Aber war sie nicht den ganzen Nachmittag unterwegs?

Nein! Das haben wir nur alle gedacht. Aber ich weiß es von George.

Sie kam zurück.

Sie kam zurück? Oh, meine Kleine. Komm, setz dich hin.

Eine Tasse Tee, Rose! Mit viel Zucker!

Und einen Brandy, wenn vorhanden. - Werd mal sehen!

Und dann ein Heizkissen. Oder eine Wärmflasche. Sie gehört ins Bett!

Ja!

So, ich bin erleichtert. Die Jungs sind bei ihrem Cousin untergebracht.

Gott sei Dank! So ein Tag!

Was ist? Megan? Was, in aller Welt, ist denn mit Ihnen los?

Miss Holland, haben Sie einen Moment Zeit?

Gleich, meine Kleine, geht es dir wieder besser.

Du bekommst eine schöne Tasse Tee und dann ab ins warme Bett.

Sie steht unter Schock!

Wir alle! Mehr oder weniger.

Aber Sie haben die Tote nicht gefunden, oder?

Wie geht es Mr. Symmington?

Nicht gut. Er ist erschüttert. Tun Sie was für mich?

Ich versuche es!

Sehr nett! Gehen Sie zu ihm.

Bleiben Sie bei ihm und versuchen Sie, ihn etwas abzulenken.

Mach ich! - Vielen Dank.

Was wollen Sie denn hier?

Megan hat mich angerufen.

Johnson hatte strikte Anweisung. Wie sind Sie an ihm vorbeigekommen?

Dank eines besonderen Umstandes gelang es.

Das Mädchen hatte einen Schock und benötigte meine Hilfe.

Schon gut, schon gut!

Oh, Mr. Burton.

Was? Sie?

Nur keine Sorge. Rose ist dabei, sie wieder aufzumuntern.

Sie sorgt für sie.

Miss Marple. Ist ganz Lymston an Constable Johnson vorbeimarschiert?

Oh, war das verboten? Ich hatte ein Gespräch mit Rose, der Köchin.

Gut! Und?

Dabei habe ich etwas erfahren, was mir sehr wichtig erscheint.

Würden Sie mir bitte verraten, was es ist?

Es geht um Beatrice, wissen Sie? Sie war zurückgekommen.

Sie hatte das Haus gar nicht verlassen.

Nein, ich spreche von dem Tag, an dem die arme Mrs. Symmington starb.

Beatrice hatte Streit mit ihrem Freund, George.

Er arbeitet in der Garage. Deshalb kam sie zurück.

Sie war an dem Nachmittag hier. Das ändert doch die Dinge, nicht wahr?

Das hat mir Rose nicht erzählt.

Nein? Hat sie das nicht? Komisch! Nun, vielleicht haben Sie sie nicht gefragt.

Sonst noch was, Miss Marple?

Nein, ich glaube nicht. Jedenfalls nicht im Moment.

Dann seien Sie beide jetzt so nett und verlassen das Grundstück.

Selbstverständlich! Kommen Sie, Mr. Burton.

Verzeihen Sie, Chefinspektor, ich hoffe, Sie finden mich nicht...

...wie soll ich sagen? Ein wenig lästig?

Vergessen Sie den Gedanken, Miss Marple.

Gern! Das beruhigt mich. Danke sehr!

Einen Moment, bitte. Ich habe meine Befehle. Keiner rein, keiner raus.

Was für eine Aufregung! Und die Sonntagsausgabe erst.

Können Sie sich das vorstellen?

Das will ich gar nicht. All die Journalisten im "Swan",

die übernachten gleich hier. - Wie praktisch. Verstehen Sie?

Spüren Sie nicht auch den gewissen Reiz einer Sensation?

Nicht wie Sie, Mr. Pye.

Lieber nicht anfassen, Miss! - Was?

Na, die Maschine!

Die Schreibmaschine? Wieso?

Na, ist doch die, welche...

Die welche?

Die benutzt worden ist für die Briefumschläge.

Wer sagt das?

Constable Johnson zu meinem Arthur.

Alle sind sie hier im Club geschrieben worden. Auf der Maschine.

Die können so was feststellen. Das ist Wissenschaft.

Mr. Symmington hat uns diese Maschine geschenkt, Mrs. Cleat.

Das bestreitet niemand. Aber ist schon ziemlich lange her, nicht wahr?

Und Sie waren dabei, die Stühle aufzustellen, nicht wahr?

Ist auch schon ziemlich lange her.

Halten Sie das für wahr?

Es soll so sein, ja. Die alte Hexe hat eine unfehlbare Nase für jeden Dreck.

In diesem Fall stehen wir hier ja alle unter...

Ja! Wir stehen alle unter Verdacht.

Nein!

Partridge!

Partridge?

Wo waren Sie? - Einkaufen war ich. Beim Fleischer.

Wann fährt der nächste Bus?

Nach Lymston? In ein paar Minuten, glaube ich.

Dann muss ich rennen.

Owen! Hey!

Glück braucht der Mensch! Nicht nur in Wales!

Ich will aber nicht nach Wales, nur nach Lymston.

Oh! Bitte!

Das spart mir einen Anruf. - Ach ja?

Was halten Sie von einem Dinner? Am Samstag?

Dinner? Nur wir beide?

Mit Ihrem Bruder und Eryl gemeinsam, versteht sich.

Wieso versteht sich das?

Nun, weil ich...

Sie finden, es gehört sich so. Ich benötige Geleitschutz?

Nein! Das nicht direkt!

Owen, ich bin schon ziemlich erwachsen.

Haben Sie das noch nicht bemerkt?

Doch!

So, so!

Ich weiß, Sie sind sogar eine sehr erfahrene, junge Dame.

Gewöhnt an die Lichter der Großstadt. Das haben Sie mir voraus.

Ich habe wenig davon gesehen.

Und das ärgert Sie.

So würde ich es nicht sagen. Mich interessiert mehr:

Was verbirgt sich hinter dem Glanz der Politur. Das möchte ich wissen.

Das überrascht mich. Immer neue Seiten.

Wo darf ich Sie eigentlich hinbringen?

Habe ich das noch gar nicht gesagt? Zur Polizei!

Verstehen Sie jetzt meine Bedenken, Herr Chefinspektor?

In gewisser Weise schon.

Doch dieser Satz ist von Mrs. Symmington geschrieben worden,

daran besteht kein Zweifel!

So ein Fetzen Papier. Na ja, vielleicht etwas ungewöhnlich, finde ich.

Finden Sie? Aber Selbstmord ist nun mal ungewöhnlich. Gottlob!

Ja, in der Tat! Doch meistens sind diese letzten Botschaften feierlicher.

Mehr eine Begründung, Rechtfertigung. Und hier nur der einzige Satz:

"Ich kann nicht mehr!", geschrieben auf einem abgerissenen Blatt Papier.

Ich beginne, mich auch schon zerrissen zu fühlen, Miss Marple.

Oh, Mr. Burton! Sie sind schon zurück!?

Ist meine Schwester zu Hause?

Sie wollte plötzlich nach Lymston. Haben Sie einen Wunsch, Sir?

Höchstens einen Whisky mit Soda, Partridge.

Selbstverständlich, Miss Marple. Ich werde das überdenken.

Verzeihung, Sir! Sie sagt, es ist dringend, Sir.

Wer sagt das, Johnson?

Die junge Dame hier, Sir.

Herr Chefinspektor, noch einer von diesen schrecklichen Briefen.

Er kam vorhin mit der Mittagspost. Miss Marple! Oh, verzeihen Sie mir, bitte!

Gerne, meine Liebe. Aber was denn?

Die fanden Sie unter Mrs. Bartons Büchern?

Richtig!

Wie vorausschauend von Ihnen, Mr. Burton.

Es war Glück. Ich suchte ein altes Buch und der Druck...

Erinnerte Sie an den ersten Brief, den Sie erhielten.

Mrs. Barton! Sieh an. Sehr aufschlussreich.

Merkwürdig! Und dieses Kuvert ist adressiert an Mrs. Burton.

Entschuldigen Sie, Inspektor. Das "U" in Burton wurde verbessert.

Erst war es ein "A". Hier!

Ja! Der Brief war bestimmt für Mrs. Barton. Das "U" ist drübergetippt.

Merkwürdig, wirklich sonderbar.

Wenn du mich brauchst, ruf an! - Klar, mache ich.

Und komm ohne den Stock zurück. - Ich bemühe mich.

Viel Glück!

Nach London, bitte!

Danke!

Bitte, Sir!

Hallo!

Hallo! Was machst du hier?

Nichts! Die Partridge sagte, dass Sie wegfahren.

Wollte mich bloß verabschieden. - Nicht etwa ausreißen?

Bestimmt nicht. Wissen Sie doch.

Wenn es so ist, leisten Sie mir doch Gesellschaft.

Haben Sie in London was Besonderes vor?

Monatlich einmal will das Luftfahrtamt wissen,

ob der hiesige Doktor mich auch nicht umbringt.

Der Zug kommt.

Werden Sie sehr lange wegbleiben?

Nein! Nur solange das dauert.

Sie kommen bald zurück, nicht wahr?

Los, steig ein!

Hey! Türen schließen!

Aber ich habe gar keine Fahrkarte. - Wird gleich erledigt.

Und warum machen Sie das?

Plötzlich fühlte ich mich wie Professor Higgins.

Und du bist meine Eliza Doolittle.

Wer ist das? - Wird dir bald klar werden.

Wenn ich mal alt bin... - Noch so schön?

Lach nicht über mich! - Mit dir!

Mal ernsthaft, soll ich hier mein Leben verbringen?

Bei Wohltätigkeitsveranstaltungen? Kaffeekränzchen? Handarbeiten?

Dazu bist du zu schön. - Und du bist unmöglich.

Wer? Ich? - Ja!

Guten Abend! - Guten Abend!

Wer war das? - Keine Ahnung.

Komm weiter!

So, du bist da.

Danke!

So viel?

Alles in Ordnung, Megan!

Danke Dir! Also, gute Nacht! Und noch mal danke und...

Und?

Es ist... du und Joanna, Ihr seid so nett, so lieb zu mir. Ich weiß nicht...

Ich muss dir was sagen: Ich möchte dich küssen.

Gute Nacht!

Was machen Sie denn hier, Mr. Burton?

Ach, Sie sind es, Chefinspektor.

Auf dem Heimweg, Sir?

Ja. Es ist überall so dunkel und da wollte ich...

Verstehe! Es ist spät, Sir!

Sie meinen, ich soll verschwinden?

Ja! Gute Nacht, Sir.

Gute Nacht!

Miss Holland erhielt ihn heute Morgen.

Widerwärtiges Zeug. Aber nicht so ausführlich wie der letzte.

Ich meine die Sexdetails.

Ich dachte, Sie sollten ihn so früh wie möglich sehen.

Je eher, desto besser. Wie hat es Miss Holland verkraftet?

Kühl! Unbeeindruckt! Sehr beherztes Mädchen.

Hat sie vorher noch keinen bekommen?

Nein, nein! Soviel ich weiß, nicht. sagen Sie, Nash,

haben Sie schon einen bestimmten Verdacht?

Vielleicht wird uns dieser Brief etwas weiterbringen.

Wollen wir es hoffen.

Ja! Danke für Ihre Hilfe. Arbeit für die Experten.

Oh, ich muss noch kurz weg, Miss Ginch. Halten Sie die Festung.

Ist gut, Mr. Symmington.

Wo ist Crawford? - Drinnen, Sir!

Crawford? - Ja, Sir?

Davon Kopien machen lassen. Diesmal sind es keine ausgeschnittenen Worte.

Schreibmaschine, der ganze Text. Und falls es mit dem übereinstimmt,

was wir schon haben, schlagen wir zu.

Ach du, Edward. Hallo!

Bist du beschäftigt?

Ich stricke, wenn du es genau wissen willst. Owen ist auf seiner Runde.

Ach, wie dumm. Hätte ich wissen müssen.

Kann ich was für dich tun? - Nun, möglicherweise.

Komm bitte rein.

Es geht um das Schlafmittel, das Owen mir verschrieben hat.

Ich kann es nicht finden. Ich hatte es irgendwo versteckt, wegen der Kinder.

Jedenfalls konnte ich kein Auge zutun.

Das bessert sich. Ich habe ja die Rezeptur.

Owen wird wegen der Eigenmächtigkeit nicht böse sein. Bitte, setz dich doch.

Danke!

Verleg es aber nicht wieder, Edward.

Nein, das war mir eine Lehre.

Weißt du, was du jetzt brauchtest? Jemanden, der dich an die Hand nimmt.

Der sich um dich kümmert.

Studierst du das alles? - Was?

Lehrbücher! Geschichte der britischen Medizin.

Früher! Lang ist es her. Da wollte ich auch Arzt werden, weißt du?

Aber unser Geld reichte nicht aus. Owen war der Junge.

Mädchen müssen eben immer zurückstehen.

Hier hast du es.

Und vergiss nicht: Nur eins nehmen. Bei zweien schläfst du 24 Stunden.

Und was wäre Lymston ohne Anwalt?

Eryl. - Ja, Edward?

Lieb von dir. Du hast mir das Leben gerettet.

Miss Griffith, gestatten Sie mir einige Fragen.

Selbstverständlich. - Danke!

Nash. Schon wieder? Was führt Sie her?

Und Sie, Sir?

Nur die Notwendigkeit, nachts zu schlafen.

Aha! Ich würde es vorziehen, unter vier Augen mit Ihnen zu sprechen.

Er kann es ruhig hören. Mr. Symmington ist ein alter Freund.

Wie Sie wollen.

Sagt Ihnen das irgendwas?

Nein! Nein, überhaupt nichts.

Und wenn ich Ihnen sage, dass Sie beobachtet wurden,

während Sie diesen Brief schrieben? Und zwar vorgestern Nacht.

Das ist eine Täuschung. Das denken Sie doch nicht wirklich.

Ich denke es nicht, ich weiß es!

Chefinspektor, darf ich Sie unterbrechen?

Was immer Miss Griffith getan haben mag, oder auch nicht,

sie hat Anspruch auf juristischen Beistand.

So möchte ich, als Anwalt und als Freund...

Nein, Edward, tu es nicht. Geh fort! Bitte, geh fort!

Aber, liebe Eryl...

Nein! Ich will nichts von dir hören. Ich will dich nicht mehr sehen.

Was willst du noch von mir? Geh! Verschwinde!

Ich stehe zur Verfügung!

Miss Griffith, ich nehme Sie wegen Mordes an Beatrice Dunn fest!

Auf der Polizeistation werden wir Sie vernehmen.

Bis dahin brauchen Sie keine Aussage zu machen. Gehen wir.

Passen Sie hier gut auf, Crawford! - Ja, Sir!

Verliebt in Symmington. Ja, das war sie schon seit Jahren. Aber töten?

Niemals! Sie könnte keiner Fliege etwas antun.

Aber irgendwie muss man ihr doch helfen.

Momentan können wir überhaupt nichts machen. Wenn es etwas gäbe...

Ich weiß, du würdest alles versuchen.

Überall wimmelt es von Polizei. - Stülpen die ganze Wohnung um.

Jedes Schubfach, jeden Schrank in Eryls Zimmer. Sogar den Teppich rollen Sie auf.

Das Sprechzimmer wird ausgeräumt, das Wartezimmer...

Gott weiß, was sie suchen.

Der Chefinspektor sagt, ich soll Ihnen sagen, wir nehmen das mit.

Was? Wo wurde das gefunden?

Zwischen den Büchern im Regal, Sir.

Und der Stößel, Constable? Wissen Sie nicht, wozu man so was braucht?

Ich kann es nicht genau sagen, aber der Chefinspektor meint,

das könne die Mordwaffe sein. Höchstwahrscheinlich. Das war es, Sir.

Oh, Maude, ich bin sicher, sie haben die falsche Person verhaftet.

Aber der Brief an die Erzieherin. Man hat gesehen, wie sie ihn getippt hat.

Die Ärmste! Und selbst wenn, das beweist nichts!

Und die Buchseiten mit den herausgeschnittenen Wörtern, die man fand.

Beweisen die auch nichts?

Nun, nicht viel! Ich meine, liebe Maude, wenn sie diese Seiten besaß,

wieso schrieb sie dann mit Maschine? Keiner der anderen Briefe war getippt.

Nur die Kuverts. Ich fühle mich so unfähig, so hilflos, so dumm!

Vielleicht? Ich frage mich...

Maude, ich habe eine Idee. Darf ich dein Telefon benutzen?

Ja, natürlich! - Ja.

Nein, noch nicht. Zuerst muss ich... du kennst doch alle Leute hier.

Ich möchte von dir etwas mehr über Symmingtons Stieftochter wissen.

Die kleine Megan.

Sind Sie zufrieden, Elsie?

Oh ja! Sehr zufrieden sogar!

Genau wie ich.

Kann ich dich sprechen?

Ja, ja! Natürlich!

Verlassen Sie das Zimmer, Elsie! - Moment mal!

Sofort, Elsie!

Gut, gut!

Was soll das bedeuten?

Ich brauche etwas Geld!

Du hast dein Taschengeld. Reicht das nicht?

Keineswegs!

Du verfügst bald über das Geld deiner Großmutter.

Ich will es jetzt! Von dir!

Interessant! Du meinst, mit Frechheit kommt man zu etwas?

Wie du willst! Ich habe gesehen,

was du unter Mutters Beruhigungsmittel gemischt hast, an jenem Mittwoch.

Ich weiß nicht, was du damit meinst. Also vergessen wir das lieber.

Aber du bist in einem Alter, wo man so allerlei braucht.

Kleider und so weiter. Also...

500?

5000!

Zufrieden?

Im Moment ja!

Oh ja! Ich verstehe durchaus, Mr. Burton.

Das Risiko ist nicht zu unterschätzen. Hoffentlich funktioniert alles,

wie ich es mir vorstelle. Sonst lande ich womöglich auch noch hinter Gittern.

Kann ich mich auf einen Mann von Ihrer Courage verlassen?

Selbstverständlich! Ja, Miss Marple! Ich bin auf Ihrer Seite!

Na? Noch nicht fertig, Rose?

Nur noch das Frühstückstablett für morgen, Sir.

Dann bringe ich Miss Megans Milch rauf und ab ins Bett.

Haben Sie noch einen Wunsch?

Nein, nein, ich suche nur ein Streichholz!

Dort drüben liegt eine Schachtel neben dem Herd. Gute Nacht!

Gute Nacht, Rose!

Ist Ihnen eigentlich klar, in welche Lage Sie mich gebracht haben?

Wenn das schief geht, möchte ich nicht in Ihrer Haut stecken.

In meiner schon gar nicht. Das ist das Ende meiner Laufbahn.

Oh, versuchen Sie, mir zu vergeben, Chefinspektor.

Mein einziger Wunsch war immer nur der, zu helfen.

Helfen?

Ja! Ihnen zu helfen!

Mitnehmen!

Stehen Sie nicht rum, Johnson!

Nein. Ja, danke, Sir!

Herz und Puls sind jetzt normal. Wir haben sie bald wieder.

Gott sei Dank hat er ihr keine Überdosis gegeben. Warum eigentlich nicht?

Zu riskant! Zu verdächtig! Das hätte ihm zu gefährlich werden können.

Es war ja sein Pulver, nicht wahr? Aber ein Gasherd und ein Mädchen,

das seine Mutter verloren hat, das passt! Gut! Soweit wäre es klar.

Chefinspektor, darf ich Ihnen zu Ihrem Mut gratulieren?

War es nicht Ihr Einfall, Miss Marple? Danke! Ach übrigens, Doktor,

Ihre Schwester wird freigelassen.

Mr. Symmington hatte jene zerschnittenen Seiten in Ihrem Wartezimmer versteckt.

Und der letzte Brief?

Ach ja, das war sehr dumm. Sehr sogar.

Viele Menschen neigen dazu, dumme Dinge zu tun,

wenn sie verliebt sind, nicht wahr?

Manche leider auch böse Dinge. Wie Mr. Symmington. So...

Die Welt dreht sich weiter, wie man so sagt. Noch Fragen?

Warum hat Sie das getan?

Fragen Sie Miss Marple. Sie hat meist die richtigen Antworten.

Also, guten Tag!

Bitte noch einen Moment, Chefinspektor.

Nun?

Nun, ich meine, es war die Eifersucht. Die Befürchtung,

Miss Holland beabsichtige, die zweite Mrs. Symmington zu werden.

Und dieser Schmähbrief könne das verhindern.

Megan!

Megan, Liebling!

Gerry!

Danke schön für alles, was du getan hast. Du warst sehr tapfer.

Seien Sie besonders lieb zu ihr, Gerry.

Ist jetzt alles in Ordnung?

Alles ist gut.

Oh, Miss Holland, Sie wollen fort?

Keinen Augenblick könnte ich länger hier bleiben. Ist mir zu unheimlich.

Außerdem werden alle sagen, es war meine Schuld.

Und ich hatte keine Ahnung, ich schwöre es.

Wenn sich Männer eines gewissen Alters noch einmal verlieben,

erwischt sie diese Krankheit meist sehr schwer. Leben Sie wohl!

Und viel Glück!

Dankeschön!

Es geht ihr viel besser.

Oh, Doktor, wie Sie prognostizierten, die Patientin weilt wieder unter uns.

Freut mich! - Mich ebenso!

Zum Dinner heute Abend bitte nur mit mir.

Wenn es der Doktor verordnet! - Tut er!

Für Megan war das jedoch äußerst riskant, Jane!

Ich weiß schon, Liebe, aber es musste sein.

Und der Chefinspektor war doch wundervoll, nicht wahr?

Wie geht es ihr?

Soweit gut. Owen untersucht sie. Was ich noch nicht verstehe:

Wann hat das alles angefangen?

Oh, vor längerer Zeit schon. Bald nachdem Miss Holland ankam.

All diese Briefe hatte er bereits geschrieben,

bevor er die Maschine an den Frauenclub verschenkte. Er wollte Rauch verbreiten.

Er wollte, dass alle eine Frau verdächtigen. Und so geschah es auch.

Jeder schaute nur auf den Rauch. Keiner sah das Feuer.

Aber seine Absicht war Mord!

So absolut kaltblütig?

Das war es. So ist er.

Und mein Kuvert? Wo ein "A" in ein "U" verbessert wurde?

Das war ursprünglich für Miss Barton vorgesehen.

Aber das "U" hat er später auf einer anderen Maschine getippt.

Das war ein großer Fehler, bei so viel Cleverness.

Jane, die kleine Beatrice? Wieso wurde sie da hineinverwickelt?

Weil er, um seine Frau loszuwerden, einen Nachmittag wählte, wo er glaubte,

sie sei ganz allein im Haus. Einem Mittwoch.

Gleich nach dem Lunch tat er das Gift in Mrs. Symmingtons Arznei

und kehrte zurück ins Büro.

Gegen Abend kam er zurück, ließ sich von Miss Holland eine Tasse geben,

und damit ging er in das Zimmer der Toten.

Er zerknüllte einen seiner obszönen Briefe, warf ihn vor ihr Bett,

legte den Zettel hinzu und dann schlug er Alarm. Ein vollendeter Schauspieler.

Aber der Satz: "Ich kann nicht mehr!" Es war doch ihre Handschrift!

Aber Selbstmordankündigungen schreibt man nicht auf einem Fetzen Papier

aus einem Telefonverzeichnis. Niemals!

"Ich kann nicht mehr!" Was? Ich kann nicht mehr freitags oder samstags?

Er muss das mal gefunden haben und gedacht haben, es sei mal nützlich.

Ich weiß, ich bin etwas langsam im Denken, Jane,

aber ich begreife immer noch nicht, warum Beatrice...

Ah, Beatrice. Sie hatte eine Auseinandersetzung.

Was der Mörder nicht wissen konnte, war,

dass Beatrice ihren Freund stehen ließ und ins Haus zurückkehrte.

Wo sie sah, was passiert war.

Sie hat überhaupt nichts gesehen. Keinen Freund, der sich versöhnen wollte.

Nichts! Nichts fiel in den Postkasten. Niemand brachte den anonymen Brief,

der dann im Zimmer lag. Nichts! Später, natürlich langsam,

reimte sich das arme Ding einiges zusammen,

bekam Angst und wollte zu Partridge.

Und das hat er mitbekommen.

Wie hat er das gemacht?

Es war wieder Mittwoch. Der folgende. Er täuschte vor,

ins Büro zu gehen, tat es aber nicht. Er warf die Haustür zu,

kam leise zurück und versteckte sich. Alle anderen Dienstboten gingen weg.

Bis auf Beatrice, die immer die letzte war. Vielleicht betätigte er eine Klingel.

Sie kam, um nachzusehen, was los sei, wurde niedergeschlagen

und in der Kammer versteckt. Keinem fiel seine späte Rückkehr ins Büro auf.

Und so hat auch Partridge nie erfahren, was das arme Mädchen bedrückte.

Jane, du bist umwerfend klug. Nicht wahr, Guy?

Stimmt! Aber angenommen, Ihr Plan wäre schief gegangen,

was wäre mit Megan geschehen?

Nun, Mr. Burton, Sie wissen es doch am besten:

Wir sind nicht auf der Welt, um der Gefahr auszuweichen.

Vor allem nicht, wenn es um das Leben eines Menschen geht.

Schon gut, Miss Marple! Sie haben Megan für Ihre Idee gewonnen,

und ich habe es akzeptiert. Bis nachher!

Tja, meine Liebe, Ihr Bruder ist sehr couragiert.

Werden ein schönes Paar, die beiden.

Das trifft auch auf Sie zu und den netten Doktor da oben.

Liebe Maude, weißt du, was ich jetzt gerne hätte?

Keine Ahnung! Doch du brauchst es nur zu sagen.

Wie wäre es, darf ich fragen, mit einer schönen Tasse Tee?

Untertitel: Herden Media

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