All language subtitles for Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft (2018)

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Original subtitles

(schwungvolle Musik)

Hi. Wisst ihr noch, wer ich bin?

- Ciao, Felix. - Giulio.

Genau der.

Bereit zum Start? Und... go!

(Musik: "Sowieso" von Mark Forster)

Felix Vorndran, Ex-Hintendran,

Ex-von-der-Schule-Flieger.

Hey!

Hey.

Ella ist meine beste Freundin am Otto-Leonhard-Gymnasium.

- Morgen. - Lift gefällig?

Chris und Robert gehören zur Gang.

Geschwader komplett.

Wir haben das Otto gerettet.

Und Mario gehört natürlich auch dazu.

- Hey, Mario. - Hi.

Unsere Schule ist seitdem viel bunter und fröhlicher.

Und das Highlight ist und bleibt der Otto-Leonhard-Lernparcours.

Hier merkt man nicht, wie man lernt, aber man kapiert alles besser.

Und wisst ihr, was?

Schmitti ist total locker geworden.

Na ja, sie gibt sich jedenfalls Mühe.

Bin ich sehr in Eile Hilfst du mir sofort

Hab ich Langeweile Mach ich mit dir Sport

Reiter brauchen Pferde Raucher Aschenbecher

Gärtner lieben Blumenerde Und ich meinen...

Na?

Aschenbecher...

Taschenrechner. Mein Taschenrechner. Der ist mir sehr, sehr wichtig.

Ich vertrete heute Deutsch.

Das war nur ein Beispiel für ein Gedicht über etwas,

das uns sehr, sehr viel bedeutet.

Schließt euch zu viert oder fünft zusammen.

Schreibt auch so ein Gedicht, ja? Hopp, hopp im Galopp.

- Macht ihr mit? - Bei einem Gedicht?

- Besser als Diktat. - Also, was ist uns allen wichtig?

Ähm, ich mag alles, was fliegt.

Weil du so oft von der Schule fliegst.

Seherzkekse.

- Wie wär's... Wie wär's mit Eltern? - Uncool.

- Aber die sind uns allen wichtig. - Na ja.

Kommt drauf an, wie wir's machen, oder?

(er beatboxt)

Ey Mann.

Wenn dich die Alten derbe stör'n

Musst du sie einfach überhör'n

- Wenn sie dann mit Strafen droh'n - Verstehst du wieder keinen Ton

- Nehm' sie dann das Handy weg - Stört mich das 'nen feuchten...

- Das ist doch alles scheiße. - Was? Warum?

Mario hat recht. War eine doofe Idee.

- Es war deine Idee. - Trotzdem.

- Wir finden auch was anderes. - Okay.

- (Robert) Was gibt's noch Wichtiges? - (Chris) Mucke.

- Internet. - (Robert) Nee.

- Freundschaft. - Freundschaft ist gut.

(Schulklingel) (Schüler) Schule ist vorbei!

- Bleibt's bei heute Nachmittag”? - Ha”?”?

- Wir wollten uns doch treffen. - Scheiße, voll vergessen. Sorry.

- (Mario) Lass mich durch. - Ey.

Wie ist der denn drauf?

Wir sehen uns morgen, ja? Mario, warte.

- Warum klettet Ella so an ihm? - Bist du eifersüchtig?

Ich? Auf keinsten.

Ja, Ja, auf keinsten. (lacht)

(geheimnisvolle, sphärische Musik)

(verzerrte Musik) Oh.

Ach, Herr Michalskli.

Wundervoll, ganz wundervoll, unser neues Otto-Leonhard-Museum.

Eine Eins mit Sternchen.

Darauf müssen wir anstoßen mit...

Salbeitee.

Unbedingt.

Ich mache hier noch klar Schiff.

Und dann kann am Samstag der Elternbeirat... kommen.

Und bewilligt hoffentlich das Geld für das Otto-Leonhard-Schulkonzept.

Ihnen kann man doch eh nichts abschlagen.

- Gehört das denn hierher? - Ah. Das fand ich im Parcours.

Das sind Hulda Stechbarths Überreste.

Hulda Stechbarth?

Nachdem er sie geschrumpft hat.

Die Lehrerin, die ihm die Schule wegnehmen wollte?

- Bitte entsorgen Sie das. - Mach ich.

Danke, Herr Michalski.

Sehr gute Arbeit. Wirklich ausgezeichnet.

- Schönen Feierabend. - Danke.

- Ihnen auch, Frau Direktorin. - Danke schön.

(Schulklingel)

Hoppla.

Mist.

(Zischen)

(geheimnisvolle Musik)

(Frauenstimme) Oh... ah...

(stöhnt)

Oh.

Ah.

(stöhnt)

(Knacksen)

Na also, geht doch.

(Tür klappt)

- (Felix) Hi, Paps. - Hey.

- Gibt's was zu essen? - Essen?

Äh... ja, ist im Ofen.

Du weißt schon, dass Mama gleich da sein müsste.

Ach nee.

Ach. Kannst du mir helfen? Danke, bist der Beste. Los!

(dynamische Musik)

So.

Beeil dich, Paps.

(lebhafte Musik)

- Na, meine Jungs. - Hallo.

Na, meine Hübsche.

- Wie war dein Tag? - Gut.

Äh, hier riecht's komisch.

- Hast du versucht zu kochen? - Ähm...

Oh.

Ähm... Na ja, ilmmerhin, es war ein Versuch.

- Es gibt was Wichtiges zu besprechen. - Das können wir nicht essen.

Wir finden was. Hast du eingekauft?

Ach Peter.

Du solltest mehr Haushalt machen, wenn ilch arbeite.

Okay, Familienkonferenz. Setzt euch mal bitte hin.

- Oha.

Also, ähm...

Seitdem du aus New York zurück bist, trete ich auf der Stelle.

- Verstehe ich nicht. - Ich auch nicht.

Beruflich. Ich komm nicht so voran.

Und deshalb habe ich mir überlegt, mich zu bewerben.

(beide) Okay.

- Als... Statiker. - Okay.

- In Dubai. - (beide) Was?

- Du willst weg? - Das haben wir gerade hinter uns.

Ich weiß, und deshalb dachte ich, wir fahren diesmal alle zusammen.

Nach Dubai? Nein, ich bleibe hier.

- Allein? Dafür bist du zu klein. - Hier sind meine Freunde!

- Erst mal geht niemand nach Dubai. - Du warst selbst gerade im Ausland.

Ja, hier geht's drunter und drüber. Das ist das totale Chaos!

Chaos? Nur weil nicht alles nach deinen perfekten Regeln läuft?

- (Mutter) Was soll das heißen? - Nicht streiten.

Wir streiten nicht. Felix und ich haben unsere eigenen Regeln.

Und welche? Die Küche ist Werkstatt? Iss nie regelmäßig?

- Ich hole Pizza. - Nein.

Ja. Hier, nimm mein Portemonnaie.

Schatz, ich finde...

(traurige Musik)

- Ciao, Felix. - Hey, Giulio.

- Alles klaro? - Ach, meine Eltern nerven.

- Na, Pizza diavola. - Wa... was?

Hilft bei Verstopfung, kalten Füßen und Kummer. Nimm.

- Wird schon wieder. - Ja, bestimmt. Danke.

Ciao, Felix.

(ächzt)

(knurrt)

Erst beachtest du mich nicht,

dann schrumpfst du mich und lässt mir nur noch diese alten Knochen.

Aber jetzt bin ich wieder da

und werde dir alles auf Heller und Pfennig heimzahlen,

Otto Leonhard.

(lacht höhnisch)

(hallendes Kichern)

- Wer war das? - (Kichern)

Ha?

- Ich. - Wer?

- Hier. - Wo?

Und da. Oder hier? Und hier.

Leonhard!

Kompliment, Fräulein Stechbarth. Sie haben abgenommen.

- Kaum wiederzuerkennen. - Sie plappern Ja noch aus der Büste.

- Haben Sie meine Stimme vermisst? - Ganz bestimmt nicht!

Sie sind nicht mal Haut, nur Knochen, und ich bin ein Geist.

Wie wollen Sie sich unter diesen Umständen an mir rächen?

Das werden Sie schon sehen.

"Man nehme..."

Hyänenmähnensträhnenbrühe,

Ochsenfroschaugen,

Hasendung. ""

Sie wollen Ihre schwarze Seele ins Schulhaus übertragen?

Ja,

und zwar mit dem Zaubertrank Ihres Freundes Häuptling Chentopki!

- (sie lacht) - Unverschämtheit.

- Der Schulgeist hier bin ich! - Tja, nicht mehr lange.

(sie knurrt)

(Pausenklingel)

(Jubel)

Hier.

Ups, sorry.

Ich hole ihn.

- (Chris) Echt jetzt? - Spider-Girl schafft das.

Der Riss war gestern noch nicht da.

Da seht ihr mal, was für 'nen Bums ich hab.

(Robert) Träum weiter.

Vielleicht 'ne Unterspülung oder Bodenverschiebung?

Achtung! Tower an Felix!

- Äh... Roger. - (Robert) Jawoll.

- Hier bin ich! - Tempo! Zurück!

- Ich bin hier! - Hey, zu mir! Hier.

- (Chris) Hier! - Ah, Mann, Chris.

Ups. Sorry.

- (Robert) Felix. - Ups.

Hier, das war gestern noch nicht da.

Das auch nicht.

Das auch nicht.

Das sieht nicht gut aus.

Ausgerechnet jetzt, wo der Elternbeirat kommt.

Ich muss das von einem Architekten prüfen lassen.

Sicher ist sicher.

Machen Sie weiter. Halten Sie alles fest.

Sehr gerne.

(unverständliches Stimmengewirr)

- Felix, Ich muss mal mit dir reden. - Mit mir?

- Kommst du heute mal ohne Eltern aus? - Nicht nur heute.

- Wie meinst du das? - Ein Scherz.

Ich muss mit ihnen reden. Sagst du ihnen das?

- Klar. Worum geht's? - Das kläre ich mit ihnen.

- (Lehrer) Morgen. - (alle) Morgen.

Bin schon weg. Viel Spaß, Kinder.

- Na super. - Was wollte sie denn?

Vielleicht wegen der Mathearbeit.

- Du hattest doch ein gutes Gefühl. - Ja, hatte ich.

Sodawasser, liebe Freunde und Zwetschgenröster, was ist das?

Qu'est-ce que c'est? Que es esto?

Was ist das für eine Struktur? Hat jemand eine Ahnung? Niemand?

Das ist...

eine Katastrophe.

(Schüler lachen)

(düstere Musik)

(Knacken)

Wie ein Spinnennetz.

Und alles führt ins Otto-Leonhard-Museum.

(spannungsgeladene Musik)

(Rumsen)

(unheimliche Musik)

Ah.

Hulda Stechbarth.

Wie kommen Sie denn in das Bild?

Spuken Sie hier rum und machen alles kaputt?

Ich werde das nicht zulassen.

(mysteriöse Klänge)

Was soll das denn jetzt?

Aufhören! Das ist gefährlich!

(lang gezogener Schrei)

- Hey, Papa, Mama. - Hey.

Hallo.

- Schmitti will euch sprechen. - (Mutter) Was?

- (Vater) Ist was passiert? - Ich weiß nicht.

Ihr sollt heute Nachmittag in die Schule kommen.

- Oh, das klingt ernst. - Ja.

Felix, setz dich erst mal hin.

- Warum? - Wir möchten dir auch was sagen.

(Mutter) Genau. Ähm...

Ähm...

Also, ich... ich hab eingesehen, dass Papa seine Chance haben muss.

- Ich durfte ja auch nach Amerika. - Was?

- Ja, wir gehen nach Dubai. - Na ja.

- Papa bewirbt sich erst mal. - Ah ja.

Dann schauen wir mal. Das Ist doch eigentlich nur fair.

Was ist daran fair?

- Ähm... hier. - Ja, guck mal.

Also da gibt's einen Pool mit 'ner großen Rutsche.

Und einen Park mit Scheichs. Ja, hier.

Wir könnten Kamele reiten in der Wüste.

Du könntest auf eine internationale Schule gehen.

Da gibt's einen Wolkenkratzer von über 800 Meter.

Das könnt ihr nicht einfach so sagen! Ich brauch keine Parks mit Scheichs.

- Und keine internationale Schule. - Felix.

- Hier sind meine Freunde, das Otto! - Egal, was ist, wir sind für dich da.

Dann lasst mich mit dem Dubai-Scheiß in Ruhe!

Mann!

Verdammte Scheiße.

(imposante Musik)

Ich mach mir echt Sorgen um Felix. Vielleicht verlangen wir zu viel.

So ein Jahr im Ausland ist doch ein Abenteuer.

(Mutter) Aber gleich Dubai? Ich...

- Ich weiß nicht, Peter. - Es wird ihm garantiert gefallen.

Als Kind wär ich für so 'nen Pool bis ans Ende der Welt...

Och! Klötzchenkacke.

(traurige Musik)

(unheilvolle Musik)

(Knacken)

Ähm, wir sollten besser die Helme aus dem Auto holen.

Ja.

(Handy klingelt)

- Hi, Felix. - Hey, Ella. Was machst du gerade?

Ach, ich häng hier nur so rum.

- Alles gut bei dir? - Meine Eltern...

Sie wollen wegziehen.

Was? Warum das denn?

(düstere Musik)

(Krachen)

(unheimliche Musik)

Was ist das?

Peter...

Ich... ich weiß nicht.

3-D-Kunst?

Wag es nicht! Ah!

- (Otto kichert) - Das wirst du bereuen.

Ich werde dich auslöschen! Jede Erinnerung an dich werde ich...

Ah!

(angespannte Musik)

Stechbarth mein Name. Was kann ich für Sie tun?

Was...

war das gerade?

Bitte?

Wahrscheinlich melden sie mich gerade vom Otto ab.

- Das können sie nicht machen. - Doch, sie sind ja die Großen.

Äh, ähm...

Was führt Sie denn hierher?

Wir suchen Direktorin Schmitt-Gössenwein.

Fräulein Schmitt-Gössenwein steht leider nicht mehr zur Verfügung.

- Aber wir sind mit ihr verabredet. - Es ist dringend.

- Die Schule muss geschlossen werden. - (er knurrt)

(Knochen knacksen)

Es sieht ganz so aus, als wären wir hier mal einer Meinung.

(Knacksen)

Ich wünschte, sie müssten tun, was ich sage.

- Wie Schmitti damals? Lieber nicht. - Doch, genau das.

(spannungsvolle Musik)

(Mutter) Ah!

(Knacksen)

Oh. Oh Gott. Wa... was ist passiert?

Diese Frau ist Ja megariesengroß.

Quatsch, viel größer als ich ist die nicht.

Das sind nur die Absätze.

Du hast zum letzten Mal Jemanden geschrumpft, Leonhard.

Ah.

Ah...

(schreien angsterfüllt)

Ähm, ich wollte fragen, können wir uns heute noch treffen?

Ähm... heute ist schlecht.

- Ich bin schon verabredet. - Ja? Mit wem?

Mit... Mario.

- Was hast du plötzlich mit Mario? - Nichts. Wir wollen uns halt treffen.

- Kannst du das nicht absagen? - Nein, sorry.

- Aber er soll nicht in die Wüste. - Er hat auch Sorgen.

- Mario ist mir gerade scheißegal. - Felix, sei nicht so ein Blödmann.

- Wir können doch vielleicht... - Ach, leckt mich doch alle!

(Tuten) Felix?

(traurige Musik)

Mama? Papa?

Hm?

Komisch.

(Handy vibriert)

(seufzt) Typisch.

(Handy klingelt)

Hi, Mama. Wo steckt ihr? Papa hat sein Handy vergessen.

Und du gehst nicht ran. Meld dich doch mal.

Ich fasse zusammen:

Wir schreiben das Jahr 2018. Ich bin seit über 100 Jahren tot.

Die Schule wird nach Leonhards Unsinnsideen geführt.

Und Kinder werden nicht mehr erzogen.

- Nicht mehr gezüchtigt. - Das kommt aufs Gleiche heraus.

- Lassen Sie uns jetzt hier raus? - Nein.

- Wir haben Ihnen doch nichts getan. - Ja. Was haben Sie denn vor?

Haben Sie sich mal gefragt, warum dieser Wirrkopf hier rumspukt?

Woher er diese ungeheure Kraft nimmt nach all den Jahren?

- Äh, wer? - Otto Leonhard?

Weil alle an ihn denken. Alles hier erinnert an ihn.

Alle bewundern ihn, obwohl er einen Kehricht auf andere gibt.

Aber das hat jetzt ein Ende. (Knacksen)

Sehen Sie?

Ohne seine Kugel ist er ganz blass.

Bald wird nichts mehr an Ihn erinnern.

Er wird so schwach sein, dass ich die Schule übernehmen kann.

- Oh. - Uah!

(stöhnt) (Knacksen)

Oh...

Ich hasse diesen alten Körper.

Ich muss Schulgeist werden, bevor er ganz auseinanderfällt.

Peter! Oh, oh, oh Gott!

Peter.

(Flugzeug brummt)

(Signalton) Mist!

Da stimmt doch was nicht.

Als ich aus Amerika zurückkam, sagte Felix,

dass das Otto ganz seltsam ist.

Dann weiß er etwas über diese seltsamen Dinge?

Ja. Wir hätten ihm besser zuhören sollen.

(er brüllt)

Peter! Hey, Peter! Hör auf rumzurütteln.

- Du machst mich kirre! - Ich will hier raus!

- Ich kann nicht nur rumsitzen. - Aber so geht's nicht.

- Also, lass uns in Ruhe nachdenken. - Ja, gut! Dann mach!

Okay.

Das hier ist ein Käfig.

- Man soll nicht rauskommen. - Also bleiben wir drin?

Ach Quatsch. Sei mal vernünftig!

Ach ja, klar. Diese Schreckschraube schrumpft uns.

Aber ich soll vernünftig sein. Klar.

Ah.

Das ist es.

Es gibt doch einen Weg,

wie ein kleines Gewicht einen großen Unterschied machen kann.

- Mit Schaukeln. Klar, das ist es. - Ja!

Super Idee.

- Äh, auf drei? - Ja.

(beide) Eins, zwei, drei.

So funktioniert das nicht.

(düstere Musik)

(sie ächzen und stöhnen)

- (Mutter) Mir wird schlecht. - Weiter!

- (sie schreit) - Komm, komm, komm, komm!

Ah!

- (kaum hörbare Schreie) - Was war denn das?

(Vater) Hey.

- Mama? Papa? - (entfernt) Aua.

(Klappern) (Stöhnen)

(leise Schreie)

(Vater) Ah, pass doch auf!

(Stöhnen)

Frau Schmitt-Gössenwein?

Schmitti?

- Frau Schmitt-Gössenwein! - Was?

Hört mich jemand?

Schmitti?

Felix?

(leise) Felix?

(ächzt)

Hallo? Wer, wer ist da?

(spannungsvolle Musik)

Felix?

- Was machst du so spät hier? - Herr Michalski.

- Haben Sie meine Eltern gesehen? - Nein.

Aber die Direktorin wollte sie dringend sprechen.

Wegen der Risse im Gebäude. Das kann sicher noch länger dauern.

Ach so. Ich hab mich gewundert, wo sie bleiben.

Ha! Mach dir keine Sorgen. Die können auf sich selbst aufpassen.

Stimmt, da haben Sie recht. Tschüss.

Tschüss, Felix.

(ächzt)

(stöhnt)

(düstere Musik)

Oh...

Nicht schon wieder! (stöhnt)

(ächzen)

- Alles in Ordnung bei dir? - Ja. Oh Gott.

Es ist ein Wunder, dass wir das überlebt haben.

Mach dich nicht so schwer. (beide keuchen)

Und wie... wie kommen wir jetzt nach Hause?

Das ist doch... Das list doch Felix.

- Felix? - Felix!

Felix!

(beide zugleich) Felix!

(lautes Motorbrummen)

Oh.

Adelheid,

logisch denken.

Es gibt für jedes Problem eine Lösung.

Wie komm ich aus dem Lernparcours?

Ah, genau. Ich muss die Aufgabe lösen.

(Musik beginnt: Melodie von "Ode an die Freiheit")

Ah, das kenne ich. (Musik endet)

Oh.

(ächzt)

(dissonanter Signalton) Ach!

So reagierte mein Musiklehrer auch. (dissonanter Signalton)

(leises Gedudel)

(dissonanter Signalton)

(dissonanter Signalton)

(stöhnt)

(stöhnt wütend) (dissonanter Signalton)

Wir laufen seit drei Stunden, wir brauchen Tage bis nach Hause.

Was bleibt uns anderes übrig?

(Bremse quietscht) Pass doch auf!

Schatz. Ich weiß, wie wir nach Hause kommen.

- (Mutter) Marcos Pizzeria. - Ja.

(Giulio) Pizza Tonno, ist gut für die Haut und für die Liebe. Ciao.

(Mutter) Ah!

(gähnt)

(elektronischer Tusch)

Na bitte.

- Guten Abend, verehrte Kollegin. - Sie? Wie kommen Sie denn hierher?

Was bin ich froh, dass ich Sie endlich gefunden habe.

Sie brachten mich in diese Lage!

- Wieso sind Sie nicht in dem Bild? - Ihr Eindruck von mir ist falsch.

- Unsere Lage verdanken wir Leonhard. - Wieso sollte er mich schrumpfen?

- Ich bewundere ihn. - Alle bewundern ihn.

Aber...

(Knochen knacksen)

er ist verrückt geworden.

Was?

Ich muss ihn aufhalten. Ein Stück seiner Magie ist schon gebrochen.

Aber ich könnte Ihre Hilfe gebrauchen und Sie Ja wohl auch meine.

Was ist denn mit Ihren Augen?

Mein Körper ist zu alt. Er gehorcht mir nicht mehr.

Ach.

- (Mutter) Felix! Felix! - (Vater) Felix!

Felix! Ach, so eine Schlafmütze!

(Mutter) Das gibt's doch nicht.

- (Vater) Felix! - Felix!

(Vater) Felix! Aufstehen!

(Mutter) Ach, Mann.

(Vater) Na endlich.

- Och nee, ihr jetzt auch noch? - Mehr hast du nicht dazu zu sagen?

Ich hab mir das mal gewünscht, für Schmitti. Ein Albtraum.

- Wir... sind aber kein Albtraum. - Was hast du dir mal gewünscht?

- War das Otto Leonhard? - Siehst du, Felix weiß was darüber.

- Leonhard, euer Schulgründer? - Ja.

Er verteidigt als eine Art Geist seine Schule.

Er schrumpfte Schmitti, als die Schulschließung drohte.

- Wir wollten sie auch schließen. - Wartet, das geht mir zu schnell.

- Warum die Schule schließen? - Hast du die Risse gesehen?

Ach so, wegen der Risse.

Ich muss Otto sagen, dass ihr besorgt wart.

- Ja. - Du kannst uns also helfen?

- Ich denke schon. Los, in die Schule! - Was?

- Jetzt? Nachts? - Ja.

Felix, wir haben ganz doll Hunger und müssten aufs Klo.

- Und wir sind ganz dreckig. - Moment.

Ich soll euch waschen, füttern und zu Bett bringen?

Und ich hab mich ganz schlimm auf geschrammt.

(Felix) So.

Ich müsste wirklich mal dringend auf Klo.

Äh...

Echt jetzt?

So. Hier.

Au.

- Peter, also bitte! - Ich kann ja schlecht reinklettern.

- (Mutter) Aber du könntest... - Zeig mir dein Knie.

Ja. Das hat sich nämlich, glaub ich, ganz schön entzündet.

Ja... Dann muss es desinfiziert werden.

Was? Nein. So schlimm ist es nun nicht.

Doch, doch, doch. Das sagst du auch immer.

Nein, Felix. Bitte nicht.

- Bitte. - Doch, doch. Das ist wichtig.

- Achtung. Auf die Zähne beißen. - Nein, nein.

Ah! Au, das brennt! Das brennt!

- Ja, aber es hilft. - Ah! Oh nein.

- Jetzt bin ich ja ganz nass. - Warte, lich föhn dich trocken.

(Rumpeln) Mist.

Oh. Oh. Ah!

Oh Gott! Felix! Hol Papa raus, schnell!

Beeil dich!

Felix! Oh Gott.

Igitt, ist Ja ekelhaft.

- Äh! - Okay, ich bade euch.

- Peter. - Was denn?

Uah...

Ah...

(der Vater lacht)

Oh.

Oh...

- Du müsstest mal rasiert werden. - Ha?

Ja, ganz genau.

Felix, rasieren? Bist du dir sicher? Das könnte ganz schön...

Ups.

Hm! Cool.

Ha?

Das kriegen wir wieder hin.

- Macht dich irgendwie jünger. - Haha, sehr witzig.

- So. Hier. - Was denn?

- Betten. - Wo?

Da.

Mmh! Oh, das riecht nach Rasen und Wochenende und...

- Schweißfüßen, uh. - Ja!

Cool!

(er kichert)

Ella, ruf mich mal an.

- Morgen seid ihr wieder groß. - Nacht.

Und danke für alles.

- (Vater) Ach, Felix. - Ja?

In der Schule war noch was sehr merkwürdig, so eine Frau...

- Eine Hulda... - Hulda Stech... art?

- Hulda Stechbarth. - (beide) Ja. Genau.

- Die lebt schon lange nicht mehr. - Na ja, also...

- Sie sah sehr lebendig aus. - Lebendig aus.

Sie wollte alles abschaffen, was an Leonhard erinnert.

Was? Das sagt ihr erst jetzt? Das muss ich Schmitti sagen.

- Jetzt?

Felix.

- Felix! - Felix.

(spannungsvolle Musik)

Frau Schmitt-Gössenwein?

Moment.

Wo sonst.

(unheilschwangere Musik)

Hallo?

Hallo?

(Klappern) (eine Uhr schlägt)

Ist jemand da?

Frau Schmitt-Gössenwein?

(Knochen knacksen)

Was machst du hier?

Ähm, die Haustür war offen...

Das Ist noch lange kein Grund, nachts in Häuser einzudringen.

Was machen Sie dann hier? Das ist Schmittis Haus.

- Die ist bis auf Weiteres beurlaubt. - Echt?

Wissen Sie, wie ilch sie erreichen kann?

Nein, das weiß ich nicht.

- (schreit) Sonst noch was? - Äh... ich glaube nicht.

Noch einen schönen Abend...

Frau Stechbarth.

- Woher kennst du meinen Namen? - Sie sind es wirklich.

Wir sehen uns noch.

(knurrt)

- Wer war denn das? - Jemand irrte sich in der Haustür.

Um diese Zeit?

Sie sollten mir etwas mehr vertrauen.

Hätte ich Sie hergebracht, wenn ich Ihnen Böses wollte?

Eben. Frauen in Führungspositionen müssen zusammenhalten.

Sonst setzt man uns einen ignoranten Mann vor die Nase.

Gut. Wenn Sie wirklich die Schule in Leonhards Sinn führen wollen...

Aber das sage ich Ihnen doch die ganze Zeit.

Sagen Sie mir, was von ihm übrig ist, und ich kümmere mich liebevoll darum.

Im Sinne meiner... unserer Erziehungsanstalt.

- Ein Termin wäre mir überaus wichtig. - Ja?

Am Samstag soll uns der Elternbeirat Geld für das Schulkonzept bewilligen.

Würden Sie dort werben für Museum, Mitmachunterricht und Parcours?

Aber natürlich, ausgesprochen gern.

Und was passiert, wenn der Elternbeirat nicht zustimmt?

Dann können wir uns alles, was an Otto Leonhard erinnert

und was die Schule prägt, nicht mehr leisten.

Wie schön! Wie schön schlimm.

Das wäre wirklich ganz schön schlimm.

Ich weiß nicht, welches Spiel Sie spielen.

(bedrohliche Musik)

Ah! (stöhnt)

Ah!

(knurrt)

(bedrohliche Musik)

Sie haben es so gewollt.

Oh, oh.

Zeit aufzustehen.

- (Schläfrig) Was? Jetzt schon? - Noch fünf Minuten.

Wir müssen Schmitti suchen.

Ich hab was zu essen für euch. (er schnarcht)

Krass. Also gut.

Fünf Minuten.

(sanfte Klänge)

Oh Mist. Aufstehen, schnell! Wir haben verschlafen. Aufstehen!

- Wir müssen in die Schule. - Was? Hm?

- Was ist mit Essen? Ich hab Hunger. - Hab ich dran gedacht.

Super. Hast du unsere Sachen gewaschen?

- Ups. - Aber wir können doch nicht so...

Stimmt. Wo hab ich denn die Kiste? Ach, nee.

Schlafen macht mich hungrig und essen macht mich müde.

Wo hab ich's denn?

Moment.

Was soll's?

So. Guten Appetit.

- Ein Happy Meal? - Ein Big Mac wär übertrieben, oder?

- Zum Frühstück? - Mama, wir haben es eilig.

Die Stechbarth ist eine Art Zombie und will die Schule übernehmen.

Mmh, lecker. Ist da nicht ein Spielzeug dabei?

Papa. (Telefon klingelt)

Wer ruft denn so früh an?

- Ist eine total lange Nummer. - Das könnte Kessler aus Dubai sein.

Hepp! Gibst du mir das Telefon?

Du bist zu klein für ein eigenes Telefon.

- Och Felix. - Das musste ich mir ewig anhören.

(räuspert sich) Vorndran.

- Felix, das ist wichtig. - Ja, Ich bin dran.

Hä? Warum ruft der dich Jetzt schon an?

- Du musst dich erst bewerben. - Ich hab unverbindlich angefragt.

- Nein, zusagen kann ich heute nicht. - Felix!

- Peter! - Das ist eine einmalige Gelegenheit.

Ja, es geht um meine Familie. Das ist alles nicht so einfach.

Ja, ich melde mich. Wiederhören.

- Wann wolltest du mir das sagen? - Du warst dafür.

- Aber für Felix ist das schlimm. - Hört auf zu streiten.

- Ich rufe da an. Gib mir das Telefon. - Felix, das machst du nicht.

- Warum fällst du mir in den Rücken? - Schluss! Wir haben andere Sorgen.

Ella, hier ist Felix. Meld dich mal.

Ich ess meine Pommes.

(düstere Musik)

(Schmitti murmelt unverständlich)

Was ist das?

Faszinierend.

(unzufriedene Laute)

Gibst du immer noch nicht auf, Leonhard?

- (Mann) Frau Schmitt-Gössenwein? - Hm.

(undeutlich) Herr Michalski, hier drin bin ich!

Da sind Sie.

- Herr Michalski, nehme ich an. - Ja.

Ähm, was machen Sie hier? Wo ist die Direktorin?

- Krank. - Ist es schlimm?

Sie sind Schuldiener?

- Hausmeister. - Sicher.

Ein Meister. Natürlich.

Wir müssen hier einiges ändern.

Als Erstes misten Sie das Museum aus.

- Das wurde gerade erst eingerichtet. - Räumen Sie es aus.

Fräulein Schmitt-Gössenwein und ich präsentieren ein neues Konzept.

- Ja, wenn Sie meinen. - Ich möchte die Turmzimmerschlüssel.

Die habe ich nicht bei mir. Das Zimmer wird nie benutzt.

- Es ist so abgelegen. - Was Sie nicht sagen.

- Holen Sie die Schlüssel, Hausdiener! - Meister.

Sicher, Meisterdiener. Und jetzt Beeilung.

- Stante pede! - Ha?”?

Hopp, hopp!

So, da muss ich euch Jetzt reinstecken.

Was? Nein. Das kann ich nicht. Da wird mir schlecht.

Schmitti hat's auch überlebt.

- Ich nehm euch beim Skaten mit. - Du willst mit uns skaten?

Äh, was hast du vor?

- Das geht nun wirklich nicht! - Nicht das Auto.

- Gut, dass du... - vernünftig bist.

- Euer Auto steht an der Schule. - Ähm...

- Aua. - An der Schule? Ach so.

Stimmt.

Ha” Was ist das denn?

- Anschnallen und Helm auf. - Mmh, riecht nach Schokolade.

- (Mutter) Mhm. - Ah, du riechst ja zum Anbeißen.

(tempogeladene Musik)

- Sind wir bald da? - Haha, sehr lustig.

- Ich muss aufs Klo! - Echt jetzt?

- Ging das nicht daheim? - Da musste ich nicht.

Du hast viel mehr Platz als ich. Felix, die Mama hat mich geärgert.

- Vorsicht, Ampel! - Oh.

Ihr macht mich irre. Könnt ihr mal ruhig sein dahinten?

Mann, Ella.

Es ist grün!

War das nicht gerade Felix?

Weiß nicht.

Er hat auch Stress, seine Eltern wollen ins Ausland.

Wenigstens sind die noch zusammen.

Warum sagst du den anderen nicht, dass deine Eltern getrennt sind?

- Wenn ich rumheule, bin ich der Depp. - Quatsch.

Wir sind doch Freunde.

- Mir hast du's doch auch gesagt. - Weil du als Einzige gefragt hast.

Die anderen kapieren gar nichts.

Das ist Kacke, wenn keiner merkt, wie schlecht es einem geht.

Das ist nicht böse gemeint. Das sind halt Jungs.

Es ist nur ein kleines Stück bis ins Haus.

- Hey, Felix, endlich. - Hey.

Ähm, ich bin spät dran und muss noch was erledigen.

Weißt du, wo Mario und Ella sind?

Nee, die knutschen noch.

- Igitt! - Hey, Respekt.

(lautes Stimmengewirr)

(düstere Musik)

(geheimnisvolle Musik)

Was ist denn hier los?

Okay, kommt raus.

Herr Leonhard? Können Sie mich hören?

Hollahopp!

- Niemand wollte die Schule schließen. - Absolut.

Wir sind Ihre größten Fans.

Geht's Ihnen nicht gut?

Die Kugel ist weg.

- Welche Kugel? - Die lag hier drin.

- Ja, sie hat sich bewegt und... - Gebrannt?

- Genau. Hulda Stechbarth hat sie. - Mist, die brauchen wir.

- (Mutter) Wo willst du hin? - Moment.

Och Felix. Ach!

- Hey, da ist ja unser Liebespaar. - Süß.

Was soll denn der Scheiß?

- Seid Ihr fertig? - Was meinst du?

Felix sagt, ihr habt voll geknutscht.

(beide) Was?

(düstere Musik)

- Ah! - Oh!

- Gott sei Dank. - Sie sind auch geschrumpft?

- Wieso "auch"? - Genau wie meine Eltern.

Ich wollte mit Otto Leonhard reden, dass er sie groß macht.

- Aber seine Kugel ist weg. - Ja, die hat Hulda Stechbarth!

Sie schließt sie im Turmzimmer ein, damit sie ganz weit weg ist.

- Was machst du? - Ich hol Sie da raus.

- Oh, Felix, sei vorsichtig bitte. - Bin ich doch immer.

Ja...

(spannungsvolle Musik)

Otto Leonhard geht's noch schlechter.

Hulda nimmt ihm seine Kraft, indem sie sein Lebenswerk zerstört.

Bei der Beiratssitzung will sie ihm den Rest geben.

Meinen Sie, er kann sterben? Ich meine, verschwinden?

Wenn jede Erinnerung weg ist und keiner mehr an ihn denkt,

ist er gar nichts mehr.

- Wir brauchen die Kugel. - Das Turmzimmer ist eine Festung.

Drei schwere Türen ohne Schlüssel...

Und bestimmt hundert Stufen. Werte Kollegin.

Der Schuldiener nimmt mir diesen Weg ab.

Schuldiener? Herr Michalski? Der hilft Ihnen auf gar keinen Fall!

Glauben Sie? (Knochen knacksen)

- (Mutter) Tun Sie das nicht! - Das ist lebensgefährlich!

Lauf, Felix! Lauf!

(knurrt)

(spannungsvolle Musik)

- Vorndran, du Idiot! - Was ist los?

- Du erzählst Scheiße. - Was?

- Dass ich und Ella... - Ihr hängt halt viel zusammen rum.

Na und? Was geht dich das an? Du kapierst gar nichts.

- Ich kapier genug. Ist mir auch egal. - Mir aber nicht!

- Spinnst du? - (Mutter) Oh, aua.

Ich hab echt keine Zeit für so was. Mann!

- (leises Jammern) - So, geschafft. Ihr könnt rauskommen.

(leises Ächzen)

(sie stöhnt)

- Alles in Ordnung? - (würgt)

- (sie übergibt sich) - Geht's wieder?

(keucht)

- (Vater) Wieder alles okay? - Mın.

- Wirklich? - Alles gut.

Sag mal...

Warum hast du dich mit Mario gestritten?

- Ihr seid doch Freunde. - Ja.

Aber irgendwie läuft gerade alles schief.

Schatz, wenn wir dir irgendwie helfen können...

- Ja aber wie denn? - (Mutter) Hm?

- Wir sind doch deine Eltern. - Ja.

Langsam könnte ich euch wieder als Eltern gebrauchen.

- Wir wären auch gern wieder Eltern. - (Vater) Mhm.

Ich brauch meine Freunde.

Allein krieg ich euch nicht groß. Und Schmitti ist auch noch klein.

Ella, muss dich dringend sprechen.

(Handysignal) (Hulda) Was steht hier?

Hm?

Gehorsam, Fleiß, Ordnung und Sauberkeit:

- Darauf beruht Erziehung. - (Ella) Vergiss es.

Das ist in Vergessenheit geraten. Lateinbücher raus!

(Knochen knacksen) Bitte?

Aber wir haben jetzt kein Latein, sondern Bio.

Wir haben Latein, wenn ich es sage. Ein Widerwort, und es gibt Schläge.

- Verstanden? - Das dürfen Sie nicht.

(Knacksen)

(Gemurmel)

(sie faucht) Was ich darf, bestimme ich.

Nicht du.

Morgen stimmt der Elternbeirat meinem neuen Schulkonzept zu.

Dann ist Schluss mit Parcours und Mitmachunterricht.

Aber das hätte Otto Leonhard nicht gewollt.

In der Tat. Aufstehen!

Hand her!

- Ah! - (Gelächter)

(knurrt)

- Ella, da bist du ja. - Was willst du denn hier?

Ich weiß, du bist sauer, weil ich Mist erzählt hab.

- Warum hast du das gemacht? - Ich habe euch gesehen.

Es hat so ausgesehen, als ob ihr... na ja...

- Bist du echt eifersüchtig? - Äh, ich? Was?

- Nein. Ich muss mit dir reden. - Mann, Felix.

Ich hab mich mit Mario getroffen, weil er so fertig ist.

- Seine Eltern lassen sich scheiden. - Echt?

Mann, das ist hart. Warum hat er das nicht gesagt?

Weil er nicht wollte.

Ella, ich bin so ein Idiot. Tut mir leld.

- Bist du hier, um mir das zu sagen? - Ja.

Nein. Wegen meinen Eltern.

- Lassen die sich auch scheiden? - Nee. Aber sie sind geschrumpft.

- Was sind sie? - Geschrumpft.

Wie Schmitti damals.

Oh Shit, Felix.

Das hab ich nicht kapiert. Ich helfe dir.

- Danke. Wir brauchen Kletterzeug. - Das ist kein Problem.

Und natürlich Chris, Robert... und Mario.

- Krieg ich hin. - Cool.

- Krass. Geschrumpfte Eltern. - (Robert) Cooler Style.

- Hast du sie mal geärgert? - Backofensauna.

- (Chris) Sei ehrlich. - Nicht mit Absicht.

Ist eher so, als müsste man auf zwei Kinder aufpassen.

(Türklingel)

Hey, hey, hey, hey. Na!

Hoja!

- Hey, Mario. - Felix.

Cool, dass du da bist. Wegen vorhin, das tut mir echt leid.

Schon vergessen.

(Chris) Wenn der Elternbeirat Hulda zustimmt,

dann ist doch eh alles zu spät.

- Wir müssen schneller sein als Hulda. - Genau. Und wie?

- Was ist der Plan? - Wir brauchen Otto Leonhards Kugel.

Und wir müssen Schmitti befreien.

Hallo!

- Das klingt alles sehr gefährlich! - Ja.

Aber diese Stechbarth wird Schmitti bewachen.

- Wie wollen wir das machen? - Sie nimmt sie nicht mit zur Sitzung.

- Sie wird sie verstecken. - Wow. Wir haben nur eine Stunde Zeit.

- Wir können euch doch helfen. - Ihr?

- Oder wir rufen die sieben Zwerge. - (brummt beleidigt)

Hier sind die Pläne von der Schule. Wir würden hier reingehen, okay?

(Telefon klingelt)

Ja, okay, das wäre hier.

Die können nicht über unsere Köpfe hinweg bestimmen.

- Ach ja? Was soll Felix da sagen? - Wie jetzt?

Könnt ihr mal kurz ruhig sein?

Äh, wie bitte? Sie haben das Angebot erhöht?

- Das Ist Dubal. - Ich melde mich. Auf Wiederhören.

Und?

Du kriegst 30 Prozent mehr Geld in Dubal.

Noch 30 Prozent mehr? Oh! Wisst ihr, wie viel Geld das ist?

- Ihr wollt nach Dubai? - Ich nicht.

- Felix ist erst ein Jahr bei uns. - Als Sie weg waren, vermisste er Sie.

- Ja, das stimmt, aber ich... - Wie ası manche Eltern sind.

Kinder, Felix, ihr könnt nicht einfach...

Also, ihr zwei, Mario und Chris, ihr würdet hier reingehen.

Das ist nur wegen der Arbeit.

- Am Tor ist der Treffpunkt. - Und Michalski?

- Den lenkst du ab. - Okay.

Ihr würdet jetzt hier reingehen, und wir gehen hier rein.

- Bssst! - Bis morgen.

- Ciao. - Halb neun.

Felix, ich...

Mario, ich hätte merken sollen, wie scheiße es dir geht.

- Nix merken kenn ich von meinem Paps! - (Vater) Ich kann euch hören.

- Der ist so beknackt wie mein Alter. - Ciao.

- (Ella, Mario) Bis morgen. - Tschüss.

Ciao.

Ach, ähm, bist du schon mal geklettert?

Äh... ich hatte immer Schiss davor.

Du musst nur sichern. Du stehst unten und hältst ein Seil fest.

- Gut, das wird wohl klappen. Ciao. - Tschüss.

- Wie groß er geworden ist. - Für uns zehnmal so groß wie vorher.

- So meinte ich das nicht. - Das weiß ich doch.

Du hast vollkommen recht.

So.

- So, bitte sehr. - Danke, Großer.

Danke. Äh...

- Isst du nichts? - Doch, gleich.

Ich muss noch die Küche aufräumen.

- Ach, Felix. - Ja?

Ich verstehe, dass ich dich nicht zwingen kann, nach Dubai mitzugehen.

Aha.

Ich könnte auch nicht glücklich sein, wenn ihr nicht glücklich seid.

Das heißt?

Das heißt...

Wir können doch skypen.

- Hm?

(Käuzchen schreit)

(Popmusik)

Was ist das?

Was?

(Musik wird leiser) Der Fernseher?

- Ist das Radio mit Bildern? - Ja, das könnte man so sagen.

Was für eine lächerliche Erfindung. Schalten Sie das aus.

Während der Elternbeirat morgen hier weilt,

darf es zur keinerlei Störung kommen.

- Bekommen Sie das hin? - Natürlich.

Insbesondere dieser Schüler Felix Vorndran ist nicht erwünscht.

- Verstehen Sie? - Aber warum denn?

Sie wollen doch Schmitti zurück.

Herr Michalski! Helfen Sie mir!

- (Jammern) - Tun Sie ihr nichts.

Das hängt ganz von Ihnen ab.

War hier nicht mal die Rohrpostzentrale?

Ja. Die ist hinter meinem Holzlager. Da kommt man nicht mehr ran.

Besten Dank.

(Knochen knacksen)

(Klingeln)

(Mutter) Morgen.

- Morgen. - (Vater) Schon wieder so früh.

- Ihr könnt liegen bleiben. - Nimmst du uns nicht mit?

Ihr wisst, wie's Schmitti erging. Zu gefährlich.

- Du kannst uns nicht hierlassen. - Doch. Sonst kriegt euch Hulda.

Wir sollen den ganzen Tag hier sitzen und auf dich warten?

Ihr könnt spielen, aber ihr habt Hausarrest.

- Also du hattest noch nie Hausarrest. - Und du bist nicht deine Eltern.

Aber ich hab jetzt die Verantwortung für euch.

Pfh!

(aufgewühlte Musik)

Was machen Sie denn da?

Gute Reise.

Reise?

(Schrei)

(dramatische Musik)

Stechbarth. Ich vertrete Fräulein Schmitt-Gössenwein.

Ich vertrete Fräulein Schmitt-Gössenwein.

Stechbarth. Ich vertrete Fräulein Schmitt-Gössenbarth.

Stechbarth. Ich vertrete Fräulein Schmitt...

Stechbein. Ich vertrete Fräulein Schmitt-Gössenbarth.

- Guten Morgen. - Was machst du hier?

- Samstags ist keine Schule. - Heute ist Samstag?

Sind Sie sicher? Ich könnte schwören, heute ist Montag.

- Heute ist ganz sicher Samstag. - Dann muss ich meine Eltern anrufen.

Halten Sie bitte mal?

Ist ja bekloppt. Hätte ich ja voll ausschlafen können.

- Sauber, Chris. - Sehr gut.

- Cool. Wer steht Schmiere? - Ich.

Gut, ihr sucht Schmitti. Wir treffen uns im Museum.

Perfekt.

- (Ella) Bis gleich. - Ciao.

(Knacksen) Verehrte Eltern.

Vor einer Weile wurde hier

ein Mitmachuntellicht eingefühlt.

(räuspert sich)

Was ist denn?

- Die Kinder schleichen um die Schule. - Bewachen Sie die Kugel, Sie Idiot.

(spannungsgeladene Musik)

Noch ein Stück nach links. Ja.

Ja.

(beide) Ja! Ha!

(Felix) Jetzt runter.

(spannungsgeladene Musik)

(Poltern)

- Hältst du mal? - Danke.

(Ella) Hier, hak dich ein. So rum.

- Immer schön straff halten. - Ja.

Und los.

- Das ist nicht richtig so. - Was meinst du genau?

Dass wir geschrumpft sind?

Dass wir Felix nicht von seinen Freunden trennen sollten?

- Wir können Felix nicht alleinlassen. - Nein.

Aber es stimmt auch, dass die Welt zu groß für uns ist.

- Ja, aber wir sind seine Eltern. - Ja, aber wie kommen wir zur Schule?

So, wie wir hierhergekommen sind. Eine Pizza könnte ich eh vertragen.

Heute muss Ich Ihnen leider mitteilen,

dass sich die Leistungen sehl velschlechelt haben.

Und Sie sollten sich ein Bild von den Gefahren des Lernparcours machen.

(lallend) Wenn Sie mir bitte folgen würden.

(Getuschel)

(spannungsgeladene Musik)

- Schmitti? - Schmitti!

Hallo?

Schmitti?

- Krass, unsere Deutscharbeiten. - Lass den Scheiß.

(spannungsvolle Musik)

Kacke.

- Hallo? - (gedämpfte Schreie)

Schmitti?

Hallo?

(Knurren) Oh.

(Felix) Siehst du schon was?

- Eine Schachtel. - Da ist die Kugel drin.

Mist.

Felix!

Seil straffer ziehen!

Wie denn? Straff ziehen.

Ich weiß, es ist alles gut gemeint, was Otto Leonhard wollte.

Aber sehen Sie selbst.

In dieser Löhre ist neulich ein Kind stecken geblieben.

Es konnte erst nach 14 Stunden von der Feuerwehr gelettet weiden.

(Getuschel)

Da ist jemand.

Ah!

Oh Shit! Ah!

(beide schreien)

- Das war krass. - Nicht schlecht für einen Anfänger.

- Was ist passiert? - Michalski hat mich erschreckt.

Er bewacht die Kugel. So kriegen wir sie da nicht raus.

- Dann müssen wir ihn ablenken. - Ja.

Du musst auch hochklettern.

Ich rede mit ihm, du steigst von der anderen Seite ein.

Ich soll da hoch?

(Ella) Komm. Sehr gut.

Festhalten. Das machst du super.

- Oh Gott. - Nicht gucken. Ganz langsam umdrehen.

- Nicht runtergucken! - Okay. Ich dreh mich um.

(Ella) So.

(Felix) Okay.

Chris, guck dir das an.

Was ist das?

'Ne Rohrpost!

Hier ist der Staub weg.

Keller?

Keller!

(nuschelt) Dieser hässliche alte Pilz stürzte auf die halbe Klasse 5b.

(Gemurmel)

Das will ich nie wiedel elleben. Folgen Sie mir ins Musikzimmer.

(unheilschwangere Musik)

Felix, gib mir deine Hand.

(er ächzt)

- Okay, da drüben steigst du ein. - Ja.

Ich lenk solang Michalski ab.

(spannungsvolle Musik)

(mysteriöse Laute aus der Schachtel)

Herrgott, Kind. Bist du verrückt?

- Was machst du da? - Hallo! Schöner Tag heute, oder?

Du kannst hier nicht herumklettern. Das ist verboten!

Wieso nicht? Ich hab 'nen Kletterschein.

Ella, dafür musst du zur Direktorin. Das ist dir hoffentlich klar!

Ja. Die suche ich Ja. Wissen Sie, wo die ist?

Frau Schmitt-Gössenwein? Ja... Das ist...

- Felix! - Tschüss, Herr Michalskt.

Ella!

Felix, nicht!

Ihr macht alles nur schlimmer!

(tempogeladene Musik)

Hier wurden einer Schülerin fünf Finger zerquetscht.

Wenn Sie meinen, dass Leonhards Ideen abgeschafft gehören,

dann heben Sie bitte die Hand.

Das dachte ich mir. Vielen Dank.

Hier muss es sein.

- Wo sind die anderen? Und Schmitti? - Warte, ich ruf sie an.

(Mario) Yes!

- Ah! - Da ist sie.

Hallo! Hier! (Handy klingelt)

- Wo seid ihr? - In der Werkstatt.

- Habt ihr Schmitti? - Nicht schon wieder!

- Wir schicken sie hoch. - Was?

(Schrei)

Unsere Sitzung ist beendet.

(Schmitti) Ah!

Rückfragen stellen Sie bitte schriftlich.

Auf Wiedersehen.

Ah!

(Klingeln)

- Das sieht ja aus wie Ketchup. - Bitte?

Ja, das ist doch...

Wirklich gefährlich. Seien Sie vorsichtig.

(Knacksen)

- Schmitti! - Felix.

Zum Glück, Sie sind wieder da.

- Geht's Ihnen gut? - Ja, ja, geht schon wieder. Ach...

(sie stöhnt)

Herr Leonhard, können Sie mich hören?

Ihre Kugel ist wieder da.

Wir brauchen Schmitti in groß.

Wir brauchen Sie und Felix' Eltern.

- Herr Leonhard, geben Sie nicht auf! - Was sollen wir denn ohne Sie machen?

(düstere Musik)

Es ist vorbei. Er ist weg.

- Ihr seid zu spät, Kinder. - Oh.

Otto Leonhard ist Geschichte.

Das lassen wir nicht zu.

Geht mir aus dem Weg. Ich werde Leonhards Platz einnehmen.

- Nur über unsere Leichen. - Ach ja?

Und wer macht deine Eltern und Schmitti wieder groß?

Das kann nur ich. Lasst mich durch. Sonst bleiben deine Eltern klein.

- Pizza! - Was?

Einmal Pizza senza niente.

- Schmeckt nicht, ist aber gesund. - Eine Pizza von Marco?

Felix? Hey, Felix.

- Hast du die bestellt? - Nee.

- Aber... - Nee, ist schon richtig so.

- Wir helfen dir. - Wir sind deine Eltern.

- Nein! - Die geht aufs Haus.

Jetzt Platz da! Sonst zerquetsche ich deine Eltern.

(Schreie aus dem Karton) Hopp, hopp!

Lebt wohl! Ihr werdet diese Schule bald nicht wiedererkennen.

- (höhnisches Lachen) - Nein! Meine Eltern!

(unheilvolle Musik)

(Dröhnen)

Shit.

Ah!

Ah, oh!

Kinder, ihr müsst hier raus! Das Gebäude ist nicht mehr sicher!

Nein! Ich geh nicht ohne meine Eltern!

Felix, hier stürzt alles ein!

Da sind Sie ja. Kommen Sie.

- Ich bring Sie hier raus. - Nicht ohne Felix!

Dann bleib ich auch da.

(düstere Musik)

Mama! Papa!

(traurige Musik)

Ich kann euch nicht hören.

Warum seid ihr nicht zu Hause geblieben?

(traurige Musik)

Papa.

(traurige Musik)

- Was? - (nicht hörbar)

Die Kugel.

Er braucht seine Kugel.

(dramatische Musik)

(Dröhnen)

(Dröhnen verstummt)

- Was ist passiert? - Ich weiß nicht.

Ich hab versucht, Otto Leonhard seine Macht zurückzugeben.

Hoffentlich hat nicht Hulda die Kugel.

(Vibrieren)

(geheimnisvolle Klänge)

(sphärische Musik)

(Mutter) Oh... Oh...

Da seid ihr ja! Mama! Papa!

- Gott sei Dank. - Großer, Gott sei Dank.

- Wie hast du das gemacht? - (kichert)

Was habt ihr getan?

Felix gab dem Geist der Schule seine Kraft zurück.

Das war euer Tipp.

Was soll ich in dieser Welt, du alter Narr?

(Kichern)

(friedliche Musik)

(gedämpftes Gemurmel)

- Also, Herr Leonhard... - Ja, bitte?

- Krass. - Wie eine Boombox fürs Handy.

Würden Sie bitte meine Eltern und Schmitti wieder groß machen?

Niemals...

- Bitte. - Niemals...

Meine Eltern wollten nur aus Sorge die Schule schließen.

Lass mich ausreden. Niemals würde ich sie klein machen...

groß lassen, äh, wie war die Bitte?

- Ah, Gott sei Dank! - Mama! Papa!

- (Vater) Felix. Ach! - (Felix) Endlich.

- Ich auch. - (Felix) Ich bin so froh.

Herr Michalski...

- Oh... - Äh...

- (Vater) Du bist ja groß. - Was ist mit Hulda?

(unverständliche Laute)

Äh...

Herr Leonhard, Sie haben übersehen, wie unglücklich sie damals war.

Ich wusste nichts von ihr, bis sie meine Nachfolgerin werden sollte.

Das meint Schmitti. Geben Sie ihr noch eine Chance.

Ich wüsste da eine Klasse, in der sie ihr Glück versuchen könnte.

(unverständliche Laute)

(flüstert) Die Klasse 11b, das ist genau richtig, hm?

(kichert)

- Hi, Leute. - (Eltern) Hallo. Na?

Habt ihr nicht Schmitti eingeladen? Die müsste gleich da sein.

- Was? Ist schon so spät? - Oh Mist.

Sind die Pläne zur Renovierung der Schule fertig?

Ja, fast. Dank der Hilfe deiner Mutter.

- Das ist mein allerbestes Projekt. - Wir beleben die Rohrpost wieder.

- Und einen unentdeckten Parcoursteil. - Guck mal.

Das sind die Gänge. Wir wissen nicht, wo die hinführen.

Krass.

Ach so, wir haben für nachher auch noch deine Freunde eingeladen.

Wir machen nämlich eine "1001 Nacht" -Abschiedsparty.

- Was? Wovon denn Abschied? - Na ja, Abschied von...

Na, von Dubai.

(Türklingel)

- Papa. - Was ist denn?

- Papa, Papa... - Was ist denn? Oh, oh.

- Was ist denn hier? - (lachend) Nein.

(Lachen) (Mutter) Sie sehen so super aus.

- (fröhliches Gejohle) - Hallo, Felix.

(fetzige, orientalisch anmutende Popmusik)

(alle) Hey!

Hey!

Hey!

(Popmusik spielt weiter)

(Gelächter) Ruhe! Seid jetzt endlich still!

Hey, Alte! Komm mal runter. Wir wollen hier chillen.

Es gibt gleich fünf Schläge auf die Handflächen.

Ruhe!

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