All language subtitles for Das.Geheimnis.der.weissen.Nonne.1966.German.1080p.BluRay.x264-PL3X

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Original subtitles

(Musik)

(Musik)

(Musik)

So ist gut. Und jetzt so stehen bleiben. Ja. Gut. So ist gut.

Jetzt guck etwas hier rüber. Ok, gut so. Ach, Doris, aber nicht so verkrampft!

Locker, locker! Ja, ok. Ja, ist gut.

(Musik)

Ich habe es sehr eilig, ich kann jetzt nicht sprechen. Ich habe alles notiert.

Und ich werde nicht hineingezogen? - Nein.

Dann versuch ich's heute Nacht. - Ok. Und falls Sie hier raus können,

kommen Sie zum White Hart Hotel. Zimmer 7. Dort ist alles für Sie arrangiert.

Verzeihung, aber Fremde haben hier keinen Zutritt. Es gehört zum Kloster.

Tut mir Leid, das wusste ich nicht. - Waren Sie nicht bereits gestern hier?

Ja. Ich hörte, hier befinden sich irgendwo Ruinen aus der angelsächsischen Zeit.

Hier gibt's keine angelsächsischen Ruinen. - Wir könnten ihm den Kapellenturm zeigen.

Ja. Es ist zwar keine Ruine, aber es hat gewisse Merkmale aus jener Zeit.

Wenn Sie die Architektur so interessiert. - Aber ja! Ich danke Ihnen vielmals.

(Musik)

Sehen Sie sich ruhig alles gut an. Lassen Sie sich Zeit.

Wir müssen zum Gottesdienst. - Vielen Dank.

(Musik)

(Spannende Musik)

Die Kordel ist ein Symbol des Gelübdes, durch das du dich verpflichtet hast,

unserer Sache zu dienen, Schwester Claire. Als du zu uns kamst,

hast du versprochen, zu gehorchen. Wir haben dir Zuflucht gewährt.

Und wir haben dich beschützt. Du warst sehr glücklich über die Zuflucht,

die du bei uns gefunden hast, denn du warst in großer Bedrängnis.

Es gehörte aber auch zu deinem Gelübde,

alle Verbindungen mit der Außenwelt abzubrechen.

Also, Schwester Claire, warum hast du mit diesem Mann gesprochen?

Er hat nach der Zeit gefragt. - Nein, wirklich, Schwester Claire!

Er fragte nach der Zeit. - Und du hast sie aufgeschrieben,

in einen Umschlag getan und ihm gegeben.

Was hat das zu bedeuten?

Das ist vorläufig alles, Schwester Claire.

Komm, Schwester Claire. Komm.

Komm.

Mr. Pasek! Würden Sie bitte die Lampen und das Zeug wegräumen?

Aber bitte gleich. Die Touristen müssten jeden Augenblick kommen.

Ja, du verlässt uns jetzt. Es tut uns sehr Leid, dass du von uns gehst.

Folgen Sie mir. Am Ende der Treppe kann man die kunstvollen Deckenschnitzereien

besser sehen, die am Anfang des 16. Jh. Von einem italienischen Meister

ausgeführt wurden.

Du gehst doch nicht, ohne noch einmal die Kapelle gesehen zu haben?

Und um ein letztes Mal zu beten?

Damit, Ladys und Gentlemen, bedanke ich mich für das Interesse,

das Sie dem Familiensitz der Emberdays entgegengebracht haben. Vielen Dank.

Ich wünsche eine gute Heimfahrt und hoffe, die Führung hat Ihnen gefallen.

Entschuldigen Sie. - Auf Wiedersehen.

So, bitte, meine Herrschaften, steigen Sie ein. Wir fahren gleich ab.

Mutter, ich kann hier nicht arbeiten! Lauter Nonnen und Touristen,

wie vorm Vatikan an Feiertagen. Ich fahre nach London zurück.

Aber morgen ist das Begräbnis. - Begräbnis?

Nimm die Maske ab, wenn du mit mir redest. - Entschuldige. Ach, die Beerdigung!

Ich bin doch auch eingeladen, nicht? - Ja, falls du's so lange ohne deine

idiotischen Verkleidungen aushältst! - Lass ihn in Ruhe, Trudy,

er kommt dir ja nicht ins Gehege. Die Beisetzung ist für Punkt 11 angesetzt.

Das ist das Mindeste, was wir für den armen Onkel Mortimer tun können.

Onkel Mortimer? - Du erinnerst dich wohl nicht mal an ihn!

Immer ärgert sie mich!

Luke!

Hm, den Plunder hätte ich, glaub ich, auch zurückgelassen.

Bitte. Das hier ist interessant. - Wieso? Was soll das mal gewesen sein?

Eine Werfergranate, Superintendant, der übliche Typ. Auch Panzerfaust genannt.

Damit kann man vom Wagen aus schießen. - Wie kommen die an solche Dinger ran?

Aus Heeresbeständen. Davon bekommen Sie in Europa noch jede Menge.

Das Problem ist, wo man sie nachbauen lässt.

Für diese Brüder ist nichts zu schwierig. Sir John! Ich dachte mir,

dass Sie das aus ihrer Höhle lockt. - Die Kerle werden immer unverschämter.

Ihre Methoden sind hart, aber erfolgreich. Schweißgeräte sind veraltet.

Einfach eine Panzerfaust gegen die Safetür gepfeffert und 50.000 Pfund sind weg,

bevor der Polizist seine Signalpfeife finden kann. Wenn man bloß wüsste,

wer die Herrschaften sind. - Verfolgt Thompson nicht eine Spur?

Ja, er schnüffelt in Emberday Hall herum. - Und was hat er gemeldet?

Eigenartigerweise noch gar nichts, sonst macht er täglich Meldung.

Ich sehe mir Emberday Hall mal selbst an. - Was ist Emberday Hall eigentlich?

Na, eins von diesen üblichen Schlössern, Familiensitz der hochadeligen Emberdays.

Seit zirka einem Jahr haust in der Abtei des Schlosses ein komischer Nonnenorden.

Ausgefallene Idee, an Nonnen zu vermieten. - Ich weiß, Sie interessieren sich

für das Ausgefallene, für das Verrückte. Leider hatte ihr Interesse aber nicht...

immer die vollen Erfolge, mein Lieber. - Aber eines Tages schreibe ich sicher

einen spannenden Kriminalroman, Sir. - Schreiben Sie ihr Buch.

Aber in ihrer Freizeit bitte. Und vorher machen Sie Meldung über Emberday Hall.

Also, kommen Sie.

Augenblick, Sir. Da ist das Kloster drin, zum Herrenhaus geht's hier lang.

Unter welchem Vorwand wollen Sie da rein? - Mit fällt schon was ein.

"In der Nähe wurde ein Verbrecher gesehen. Fiel Ihnen was Verdächtiges auf?"

Sehr gut! - Hinter was sind Sie denn her, Sir?

Mal sehen.

Wuff! Wuff!

Ganz hübsche Hütte, nicht, Sir? - Günstig, so was in der Familie zu haben.

Wo kommt 'n der Rauch her? - Da brennen die Nonnen Töpfe und Vasen.

Wenn die Mönche Schnaps brennen, können die Nonnen auch Töpfe brennen.

Wuff!

Wuff! Wuff!

Guten Tag. Cooper-Smith? Etwa einer von den Hertfordshire Cooper-Smiths?

Nein, von den Scotland Yard Cooper-Smiths. - Ich kannte Lady Caroline Cooper-Smith.

Eine wunderbare Frau! Sie haben mit ihr Ähnlichkeit. Sie müssen verwandt sein.

Stimmt tatsächlich. Ich bin ihr Neffe. - Ah, das wusste ich.

Ich kenne mich in Gesichtern sehr gut aus. Ach bitte, nehmen Sie doch Platz.

Das ist die Oberin unseres Klosters. - Sehr erfreut.

Mr. Cooper-Smith, was macht denn ein Mann wie Sie bei der Polizei?

Da bin ich Polizist. Es macht mir Spaß. - Wir suchten Sie auf, weil wir hoffen,

Sie können uns helfen. Hier in der Gegend ist ein gesuchter Verbrecher aufgetaucht.

(Knacken)

(Spannende Musik)

So viele Touristen gehen hier im Sommer ein und aus. Und sie führen sich auf

wie auf einem Jahrmarkt. - Mrs. Emberday leidet ziemlich viel

unter den Touristen. Sie ist eine sehr tapfere Frau. Ich erlebe immer wieder,

wie schwer sie zu kämpfen hat, um dieses Schloss zu erhalten.

Die Abtei an die Nonnen zu vermieten, war eine meiner besten Eingebungen!

Möchten Sie nicht noch etwas Tee? - Nein, tausend Dank, wir müssen gehen.

Was für eine nette Kanne haben Sie da. Stammt die aus ihrer Töpferei?

Wir haben das ganze Teeservice gemacht. - Wir sind sehr stolz auf unsere

Emberday-Töpferei. Wegen dieses Mannes können wir Ihnen leider nicht helfen.

Dürfte ich mich hier morgen noch mal genauer umsehen?

Oh, bitte nicht morgen. Wir haben morgen ein Begräbnis in der Familie.

Mein armer Schwager Mortimer ist plötzlich auf dem Kontinent gestorben.

Wir ließen seine Leiche nach England überführen, um ihn hier beizusetzen.

Schon wieder zu spät zum Tee. Superintendant Cooper-Smith,

das ist mein Sohn, Luke. - Guten Tag. - Guten Tag.

Bei gutem Wetter spielt er gerne draußen.

Auf Wiedersehen. Kommen Sie doch zum Tee, wenn Sie wieder in der Nähe sind.

Danke sehr. - Komisch.

Sie haben nichts von einem Polizisten. - Ich frag mich immer, wie man sich

einen Polizisten vorstellt. Schwester, ich würde mir gern die Kapelle ansehen,

falls Sie jetzt wieder zurückgehen. - Sehr gern.

Ich warte im Wagen auf Sie. - Ok.

Sie finden hier nichts von der Pracht, wie sie sonst in den Kirchen herrscht.

Genügsamkeit ist unsere oberste Regel. - Sind die Schwestern alle Engländerinnen?

Nein, sie kommen aus der ganzen Welt, aus allen Schichten der Bevölkerung.

Aber eins haben sie alle gemeinsam: Den Wunsch, Gutes zu tun.

Lassen Sie sich nicht stören, machen Sie ruhig weiter.

Er trifft Vorbereitungen für die Beisetzung morgen.

Wir versuchen, hier ein arbeitsames und gottgefälliges Leben zu führen.

Wir stellen unser Leben in den Dienst des Guten. Die Tür, die Sie da sehen,

ist aus frühnormannischer Zeit, falls es Sie interessiert.

Diese Zeugen der alten Zeit sind für uns symbolisch, denn wir bemühen uns

um die Erhaltung alter Werte. Wir achten die Tradition.

Was wünschen Sie? - Ein Zimmer, bitte.

Nur für eine Nacht? - Ja.

Sekunde.

Wir haben noch Nummer 18. Es ist sehr hell und groß. Fast ein Doppelzimmer.

Wunderbar. - Miss Lacroix? Einen Moment, bitte.

Entschuldigen Sie mich.

Da haben wir's. Thompson, Zimmer 7. - Ich rief vorhin in der Dienststelle an.

Keine Nachricht von ihm. - Rätselhaft.

Sie können keine Nonne verdächtigen, weil sie Nylonwäsche trägt.

Es ist nicht nur die Nonne. Ich weiß auch nicht genau, was es ist,

aber irgendwas stinkt an der Sache. Ich gehe morgen zu dem Begräbnis.

Mrs. Emberday wird nicht begeistert sein. - Lassen Sie das meine Sorge sein.

Entschuldigen Sie bitte, Sir. Hier ist der Schlüssel.

Danke. In meinem Wagen sind noch Sachen, lassen Sie die bitte aufs Zimmer bringen.

Wird erledigt. Sonst noch einen Wunsch? - Wann haben Sie heute Feierabend?

Gegen 10. - Opfern Sie mir dann ein paar Minuten?

Es ist sehr wichtig. Ist es recht in der Bar?

Gern, Mister... Cooper-Smith.

Cooper-Smith. Et merci, Mademoiselle, merci mille fois! C'est très gentille.

Plus de rien. - A tout à l'heure.

Also! Ist Ihnen an ihm irgendetwas Besonderes aufgefallen?

Nein, nicht, dass ich wüsste. Wieso interessiert Sie Mr. Thompson so?

Ist er ein Dieb? Oder ein Mörder? - Nein. Er ist Kriminalpolizist, wie ich.

Das hätte ich nie gedacht! Wissen Sie

(Beide) Sie sehen überhaupt nicht wie ein Polizist aus.

Sie sehen auch nicht aus wie eine Hotelangestellte, oder anders formuliert:

Ich wollt, das ganze Personal sähe so aus. - Merci! Ich bin es eigentlich auch nicht.

Verbinden Sie Arbeit und Urlaub? - Ich kam, wie viele Ausländerinnen, her,

um mir einen reichen Mann zu suchen, der mir all meine Wünsche erfüllt.

Dann sind Sie hier aber im falschen Land. Haben Sie schon mal was

von der englischen Einkommensteuer gehört? - Oh, von der Einkommensteuer?

Ja. Da vergeht Ihnen Hören und Sehen. Sehen Sie sich lieber woanders um.

Aber ich wollte gerade einen englischen Mann. Was soll ich nun tun?

Abwarten. Trinken Sie noch einen? - Nein, danke.

Es ist spät. Ich bring Sie nach Haus, hm? - Das wird leicht, ich wohne in Zimmer 9.

So.

Wer ist das? - Ich behalte so schlecht Namen.

Sie kam heute und bleibt nur eine Nacht. Sie scheint furchtbar nervös zu sein.

Hey! Sie interessieren sich wohl sehr für das andere Geschlecht, hm?

Na ja, mit feinen Unterschieden.

So, da wären wir. Zu Haus.

Hoffentlich war der Umweg für Sie nicht zu groß.

Für Sie fahre ich sogar in den 6. Stock.

Das Hotel hat aber nur drei. Gute Nacht.

Bonne nuit, Mademoiselle.

Mr. Cooper-Smith! Ich hab etwas vergessen.

Was ist denn?

Um wie viel Uhr darf ich Ihnen ihren Tee morgen früh aufs Zimmer schicken lassen?

Tee? Ach so, ja, Tee.

Um 7.30 Uhr. - Ich werde es veranlassen.

Danke.

(Glockenläuten)

(Lady Emberday) Warten Sie.

Öffnen Sie ihn.

Luke.

Luke.

Ich bin nur hierher gekommen, um Ihnen zu kondolieren, Lady Emberday.

Das ist sehr aufmerksam von Ihnen. Meinen Sohn Luke kennen Sie schon.

Und das ist meine Tochter Trudy. - Sehr angenehm.

Das ist Mr. Hamlyn, ein alter Freund der Familie.

So, jetzt brauche ich sofort einen ordentlichen Drink!

Vielleicht im White Hart? - Gut, ich zieh mich nur rasch um.

Bestellen Sie sich schon etwas, ich muss nochmal zum Empfang.

Haben Sie was von Thompson gehört? - Nein. Beginnt ihr Dienst immer so früh?

Ich bin unermüdlich. - Einen Mann verdächtigten Sie noch nie?

Doch, aber das verrate ich Ihnen nicht.

Was möchten Sie trinken? - Einen doppelten Wodka on the rocks.

Zwei, bitte! Tut mir Leid um ihren Onkel. - Das muss Ihnen nicht Leid tun.

Er war wohl nicht ihr Lieblingsonkel? - Ich kannte ihn kaum.

Er wohnte unten an der Riviera. Er wollte sich unbedingt in Emberday Hall

beisetzen lassen. Da er den Großteil des Familienvermögens in Monte Carlo

verspielt hatte, wollte er uns wenigstens seine Leiche hinterlassen.

Und Sie leben in London? - Da ist mein Studio, ich bin Fotografin.

Ich bin das erste Familienmitglied seit 500 Jahren, das arbeitet.

Ich kenne das Problem. Wir Cooper-Smiths sind auch nicht grad wild aufs Arbeiten.

Gefällt Ihnen die Arbeit bei der Polizei? - Sehr.

Man trifft dabei interessante Menschen.

Cheers. - Cheers.

Sie werden am Telefon verlangt, Sir.

Oh, entschuldigen Sie mich bitte.

Was? Ist das sicher?

Gut. Ich sehe Sie dann gleich dort.

Ja, ich beeile mich!

Ich muss gleich los, ich hab um halb 4 einen Termin in meinem Studio.

Ja. Ich muss auch weg. - Besuchen Sie mich doch mal in London!

Ich wohne in Berkeley Mews. Wiedersehen. - Ja, aber gern.

Ich hab jetzt bald Schluss. - Oh, jammerschade! Ich fange jetzt an.

Sie haben Thompson gefunden. - Wo denn?

In der Themse. Man fischte ihn heute raus. Ich fahre jetzt zum Leichenschauhaus.

Oh, das ist ja furchtbar! - Hm.

Kommen Sie dann nie mehr hierher zurück? - Ich komm wieder.

(Musik)

(Telefon)

Hallo? - Empfang. Sie werden im Foyer verlangt.

Gut, danke.

Sie haben mich eben angerufen, Zimmer 10. Ich wurde hier unten erwartet.

Ich hab Sie nicht angerufen. Fragen Sie doch mal drüben beim Portier.

(Unverständlich)

Entschuldigen Sie bitte. - Bitte.

(Laute Musik) Hilfe!

(Musik)

Nein!

Armer Kerl. Wo haben Sie ihn rausgefischt?

Bei den Hafenanlagen. Unten in Wapping. - Das ist ziemlich weit von Emberday.

Ist er wirklich ertrunken? - Keine Verletzungen,

lag ca. 20 Stunden im Wasser. Er schluckte nicht mehr als einen Liter Wasser.

Komisch. Er konnte in 2 Minuten 3 Liter Bier trinken. Rufen Sie das Labor an,

sie sollen das Wasser in seiner Lunge analysieren. Ich brauche das Ergebnis

so schnell wie möglich, klar? - Klar, Sir.

Es ist so weit.

Na? Wie fühlen Sie sich?

Schauderhaft.

Kopfweh.

Und Übelkeit.

Krampf in den Beinen.

Ich bin halb tot. Ich hoffe, meine Anordnungen wurden ausgeführt.

Ja, der Champagner ist kalt gestellt. - Nicht zu kalt, hoffe ich.

Gehen wir hier raus, hier ist es noch deprimierender als bei der Ankunft

auf dem Londoner Flughafen. Das Hemd ist auch 3 Nummern zu groß.

Wir fanden sie vor 2 Stunden. Wir haben nur ihren Namen: Claire O'Connor.

Vielleicht weiß Scotland Yard mehr. - Ihr wartet auf die Spezialisten,

die sollen auch gleich Thompsons Zimmer durchsuchen. Und wenn sie was finden,

ruft mich an. - Eine Meldung für Sie, Sir.

Sieh mal an, sehr interessant.

Scotland Yard hat festgestellt, dass Miss O'Connor eine alte Bekannte ist.

Inwiefern? - Diebstahl, Hehlerei, Prostitution, usw.

Vor 5 Monaten aus London verschwunden, seitdem nicht mehr gesehen worden.

Wieso kreuzt sie gerade hier auf, Sir? - Diebstahl und Hehlerei.

Thompsons Spezialgebiet. Er kannte sämtliche Hehler in ganz London.

Er muss sie auch gekannt haben. Thompson stieg vor einigen Tagen hier ab,

er wurde in Wapping gefunden. Ertrunken. Und sie zog gestern hier ein

und wurde im Bad gefunden. Auch ertrunken. - Da muss eine Verbindung bestehen.

Sie merken auch alles! Ich rede mit ein paar Leuten. Diese Französin,

die wohnt hier nebenan, nicht? - Ja.

Wurde sie schon verhört? - Nein, das wollt ich Ihnen überlassen.

Danke.

(Klopfen)

Darf ich reinkommen?

Leider nur im Namen des Gesetzes.

Sie ist ertränkt worden, nicht? - Ja.

Das arme Mädchen, wie entsetzlich! - Ja. Hören Sie zu:

Sie wohnen direkt Tür an Tür. Haben Sie denn gar nichts gehört?

Das Radio nebenan ging sehr laut. Und ich nahm ein Bad, als es passierte.

Ich bade nie wieder, wenn ich dran denke. - Sie brauchen 'n anständigen Drink!

Ich lass Ihnen einen kommen. - Ich hab was hier!

Die Direktion hat's nicht gern, wenn das Personal auf den Zimmern Alkohol trinkt,

daher verstecke ich ihn.

Die Oberin überwacht diese Seite unseres Unternehmens.

Diese Juwelen sind das Ergebnis zweier höchst erfolgreicher Überfälle.

Es klappte dabei alles wie am Schnürchen. Unsere Morgenpresse war voll davon.

Da wir jetzt Sie für unser Unternehmen gewonnen haben, Herr Clossen,

überbieten wir wohl unseren alten Rekord. - In diesen Vasen geht unsere Beute

ins Ausland. Wir stellen sie selbst her.

Eine hervorragende Handwerksarbeit! - Das ist das Zeichen unserer Manufaktur.

Unser privates Exportzeichen. Es hätte bestimmt peinliche Folgen,

wenn diese Vasen mit den anderen verwechselt werden.

Es gibt zwei Sorten. Diese speziellen Vasen bestehen aus leichtem Material.

Es ist furchtbar einfach.

Zuerst die Juwelen.

Dann das Wachs.

Es hat die Farbe des Tons.

Jetzt braucht es nur abzukühlen und Sie können in der Vase nichts sehen.

Nur dunklen Ton.

Entschuldigen Sie mich jetzt bitte, ich muss noch unsere Sitzung vorbereiten.

Ich gratuliere Ihnen. Die eiserne Disziplin hier ist sehr vertrauenswürdig.

Die Arbeit unserer Schwestern ist nicht leicht, aber es lohnt sich für alle.

Ich glaub, der Schlüssel zu allem liegt im Kloster. Ich habe nichts in der Hand,

es ist ein Gefühl, eine Ahnung, aber... - Dann untersuchen Sie doch das Gebäude

und verhaften alle! - Schön wär's. Aber das geht nicht.

Dazu brauche ich einen lächerlichen Zettel, einen Hausdurchsuchungsbefehl,

ausgestellt von einem Richter. Aber dazu brauche ich Beweise.

Und da es sich um ein Kloster handelt, müssen die Beweise sehr handfest sein.

Och, aber das ist doch... - Ja, ich weiß, das Gesetz ist saudumm!

Vielleicht kann ich Ihnen helfen. Ich geh einfach hin und schnüffele dort.

"Schnüffele" dort! Nein, Sie halten ihr hübsches vorwitziges Näschen da raus,

sonst werde ich ganz böse. (Klopfen)

Herein!

Entschuldigen Sie, dass ich Sie beim Verhör störe, Sir,

aber dieser Bericht über das Kloster ist gerade gekommen.

Cointreau! Auch 'n Schluck? - Nein, danke, Sir.

Bekommt auch besser nach 'm Essen. Der "Orden der Wachsamkeit"...

wurde in der Schweiz gegründet, durch Dr. Oskar Steinwald.

Ziel ist Weltfrieden und Brüderlichkeit, die man durch Bescheidenheit,

Liebe und Fleiß erringen will. Seit dem Tod des Dr. Steinwald

bei einem Autounfall, leitet ein gewisser Hubert Hamlyn den Orden.

Hamlyn? Das war doch dieser nervöse Kerl bei der Beerdigung, der schien gar nicht

mit der Welt im Frieden zu sein. Mr. Hubert Hamlyn ist ein wohlhabender

Import-Exportkaufmann mit eigenem Lagerhaus und kleinem Hafen am Fluss im Rotherhithe.

Rotherhithe, sehr interessant! - Hm, mir sagt Rotherhithe gar nichts.

Das ist stromaufwärts von Wapping.

Und in Wapping fand man Thompson in der Themse.

Mir gefällt diese ganze Sache nicht. - Du bist so ein Feigling!

Also bitte, behalte deine dummen Befürchtungen für dich.

Oh, darf ich bekannt machen? Herr Clossen, das ist Mr. Hamlyn,

mein Mann.

Lieber Clossen, Sie finden über den Plan alles Wissenswerte auf den Fotos.

Ah ja. Und der Safe? Wo ist der Safe?

Fast genauso wie der in Zürich, 1963. Sie haben bestimmt davon gelesen,

in dem war auch eine Menge Gold. - Wir hielten diese Bank für richtig,

weil das Nachbarhaus grad abgerissen wird. Die Pressluftbohrer übertönen

sämtliche Geräusche. - Aber meine Kanone ist so vervollkommnet,

dass man sie fast gar nicht mehr hört. Sie sieht wie ein Raketenwerfer aus.

Die Projektile durchschlagen stärkste Stahlplatten. Feuergeschwindigkeit:

100 Schuss pro Minute. Die Kanone wurde bisher nur in Laborversuchen getestet.

Sie waren zu 95% erfolgreich. Also 5% Risiko, aber das geh ich ein.

Dank ihrer Vorarbeit wird sich's lohnen. - Es wird sich für uns alle lohnen.

Dieses wird unser letztes und bedeutendstes Unternehmen sein.

Wozu sollten wir sonst einen solchen Experten hierher bemühen?

Danke sehr. Nun der Zeitplan.

Hm.

Um 2 Minuten nach 3 morgen Nachmittag? - Die Bank schließt um 3 Uhr.

Ah ja. Hilfskräfte: 6.

Sind 6 Mann nicht zu viel? Das vergrößert die Gefahr, dass einer redet.

Keine Sorge. Wir sind nicht nur wachsam, sondern auch bemerkenswert verschwiegen.

Hubert wird mir das bestätigen. Nicht wahr, Hubert?

Mr. Hamlyn, ich hab einige Routinefragen. - Aber bitte sehr, nehmen Sie Platz.

Ah, Dr. Oskar Steinwald! Der Gründer ihrer Bewegung, nicht?

Und er kam auf so tragische Weise um. - Es war ein furchtbarer Schlag für uns!

Er verunglückte mit dem Auto. - Seit wann sind Sie hier der Präsident?

Oh, erst seit 3 Jahren. Als Nachfolger eines so edlen, einmaligen Menschen

komm ich mir ganz klein und hässlich vor. Ich bin bloß ein unbedeutendes Instrument

zur Fortführung seines edlen Werkes. - Sie sind zu bescheiden. Ich weiß nicht,

was die Schwestern im Kloster noch tun, aber sie machen sehr schöne Keramiken.

Diese Vase stammt auch daher, hm? - Ja, sie trägt auch unseren Stempel.

Das dreifache Dreieck. Seine 3 Dreiecke symbolisieren unsere 3 Ziele:

Bescheidenheit, Liebe, persönlicher Fleiß. Unsere Ziele stehen im Dienst des Friedens

und der Weltbrüderschaft. - Und Schwesternschaft.

Kommen die Nonnen im Kloster aus allen Bevölkerungsschichten und Ländern?

Ja, und wir sind besonders stolz darauf, dass bei uns alle gleich sind.

Ohne Rücksicht auf ihre Vergangenheit oder ihre Herkunft.

Auch bei kriminellen Vergangenheiten? - Ja, wenn wir davon überzeugt sind,

dass sich das Mädchen gebessert hat und für unser gutes Werk eintreten möchte.

Gestern wurde ein junges Mädchen ermordet, im White Hart Hotel. Ich wüsste gern,

ob sie Verbindung zu ihrem Orden hatte. - Ermordet? Oh, wie grauenhaft!

Und wie war ihr Name? - Claire O'Connor.

Claire wie? - O'Connor.

Sekunde.

Sagten Sie O'Connor? - Sehr richtig.

Nein, ein Mädchen dieses Namens ist in der Mitgliedsliste nicht vorhanden.

Aha. Na, war nur eine Frage! Also nochmals vielen Dank und verzeihen Sie die Störung.

Sie haben die Angaben überprüft, ja? Mortimer Emberday ist tatsächlich

in Monte Carlo gestorben und seine Leiche wurde mit amtlicher Bewilligung

nach England überführt. Stimmt das? - Ja, aber warum nimmt man noch mal

den Sargdeckel ab und gibt der Leiche einen Abschiedskuss? Sicher nur,

um mir zu zeigen, dass er oder sonst jemand in dem Sarg drin war.

Ja, weiter. - Dann war da diese Nonne.

Ich sah sie durch 'ne Tür. Sie trug moderne Nylons und unnonnenhafte

schwarze Spitzenunterwäsche. Sie sah wie eine Stripteasetänzerin aus.

Ja, sehr interessant. Aber das ist ja keine strafbare Handlung, nicht wahr?

Wenn ich nur wüsste, wie ich offiziell in dieses Kloster reinkomme.

Sie nehmen 'n Schleier und werden Nonne. - Krieg ich einen... Haussuchungsbefehl?

Gegen ein Nonnenkloster? Das kann mich Kopf und Kragen kosten.

Sie haben nicht den geringsten Beweis! - Dann versuche ich's eben mit Plan B.

Verraten Sie mir, was Plan B ist? - Hamlyn! Ich war vorhin bei ihm.

Denn wo fand man Thompson in der Themse?

Knapp 100 m von Hamlyns Lagerhaus. - Das ist mal was anderes.

Haussuchungsbefehl? - Ja. Wollen Sie ihn gleich haben?

Heut Nachmittag genügt. Ich habe noch 'ne interessante Einladung zum Essen.

Viel Vergnügen. - Absolut dienstlich.

Man muss sehen, dass es euch schmeckt. Ihr müsst gucken, als esst ihr Kaviar.

Nein! Wenn man euch sieht, muss einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Oh, verzeihen Sie die Störung, aber Sie sagten, ich soll mal reinschauen.

Superintendant, Sie kommen wie gerufen! Ich brauch ein männliches Wesen,

damit sie endlich lächeln! Bitte hier stehen bleiben, bin sofort fertig.

Gut! Bitte lächeln. - Was essen die da?

"Haferflocken, knusprig frisch, morgens auf den Frühstückstisch."

Aber was haben Haferflocken mit weiblicher Schönheit und Bikinis zu tun?

Sind Sie schockiert? - Ich habe keine Angst, bei Haferflocken

an halbnackte Frauen zu denken. Aber ich möchte bei halbnackten Frauen

nicht an ihre scheußlichen Haferflocken denken, sondern nur an eines:

An ganz nackte! - Ok, das wär's für heute.

Bezahl die Mädchen gleich. Sie sind sicher gekommen, um mir Fragen zu stellen.

Nein! Ich wollte Sie zum Essen einladen und Ihnen dabei Fragen stellen.

Ja, ich muss nur noch ein paar Abzüge machen. Kommen Sie mit?

Ja, mit Vergnügen.

Guten Appetit und erkälten Sie sich nicht.

Warum ließ ihre Mama den Sarg öffnen? - Sie liebt das Theatralische.

Das liegt in der Familie. Wie Sie wissen, verkleidet Luke sich gern.

In gewisser Weise tun wir das alle gern. - Als was würden Sie sich verkleiden?

Als Frau. - Das haben Sie nicht nötig.

Ich fühl mich selten als Frau. Vater sagte immer, ich hätte der Sohn sein sollen

und Luke die Tochter. Der arme Luke ist nicht gerade sehr männlich.

Aber Sie sind es? - Ich nehm es an.

Die Rolle zwang man mir von jeher auf. Manchmal hab ich Sehnsucht danach,

mich als Frau zu fühlen. - Sie fühlen sich sehr weiblich an.

Ich bin versucht, es zu glauben.

Warum tun Sie das? - Im Dunkeln bin ich ängstlich.

Ich dachte, Sie wären ein Mann. - Ich bin ein Mann, Sie sind eine Frau.

Aber wollen wir nicht vorher essen? - Tut mir Leid, ich muss was erledigen.

Na, dann holen wir's 'n andermal nach, ja? - Nur das Essen?

Na, mal sehen, wie sich's ergibt. Bis dann.

Cooper-Smith hat hier schon wieder herumgeschnüffelt.

Ja, es ist mir gelungen ihn loszuwerden. Er war heute Morgen hier.

Ja, ich sagte dir doch, es ist alles für heute Nachmittag vorbereitet.

Ich erwarte euch um 3.30 Uhr. Ich lasse die Einfahrt offen.

Übrigens, dieser Clossen, wird der...

Nailer!

Lassen Sie bitte die Tore offen, wenn Sie gehen, ja?

(Musik)

(Schritte)

(Spannende Musik)

Ich muss Sie noch mal stören, Mr. Hamlyn. - Was hat das zu bedeuten?

Haussuchungsbefehl. Ein Polizist wurde ermordet, man zog ihn hier in der Nähe

aus der Themse. Sie helfen uns doch? - Aber ja.

Fein. Wir sehen uns nur kurz um. Reine Routine!

Und wie lange wird das dauern? - Meine Leute haben Übung, 30 Minuten.

Lassen Sie sich nicht stören, ich habe nichts zu verbergen. Suchen Sie ruhig.

Das erledigen wir noch, Sir. - Danke.

Auf Wiedersehen, Sir.

Auf Wiedersehen.

Bitte noch ihre Unterschrift, dann gebe ich Ihnen die Aktien gleich mit.

Mrs. Armitage!

Meine Freundin. Sie wartet draußen.

Bitte sagen Sie ihr

Entschuldigung, sind Sie die Freundin von Mrs. Armitage?

Ja? Schwester Agnes!

Prächtig!

Wenn sich der Zeitplan irgendwie ändert, rufen Sie mich gleich an.

Danke, Kindchen. Wiederhören. - Mami, spielst du 'n bisschen mit mir?

Ja, aber nicht lange, ich hab keine Zeit. - Ich hol das Spielgeld.

Ja, tu das. Nächstes Mal spielen wir mit richtigem Geld.

(Musik)

(Musik)

(Musik)

(Musik)

(Lautlos)

(Lautlos)

(Telefon)

(Telefon)

(Musik)

Haben Sie irgendwas Verdächtiges gefunden? - Nein. Nein, nichts.

Dachte ich mir. Ich bin sehr vorsichtig mit meinen Geschäftsverbindungen.

Wenn jemand mein Lagerhaus für illegale Geschäfte missbräuchte, wüsste ich das.

Und Sie würden sich zuerst an uns wenden? - Ja. Die Polizei hat schwere Aufgaben.

Sie hatte schon immer meine Sympathie. - Wie sympathisch. Das hört man gern.

Vielen Dank.

(Musik)

(Alarm)

(Funk) An alle Wagen: Banküberfall in der Edgard Street. Bitte sofort kommen!

Na, das gibt's doch gar nicht! Ein Wagen soll Hamlyns Bude beobachten.

Und geben Sie mir die Flusspolizei. Los!

Und du? Stößt du nicht mit uns an? - Es ist zu verfrüht, darauf anzustoßen.

Verfrüht? 1 Mio. Pfund in Goldbarren sind auf dem Weg nach Emberday Hall.

Wer weiß, ob es eingeschmolzen ist, bevor die Polizei erscheint?

Und ob wir noch rechtzeitig ins Ausland kommen? Die Polizei hat einen Verdacht.

Und zwar einen Verdacht auf uns! - Er ist sauer, er konnte nicht mitmachen.

Mr. Hamlyn ist von Natur aus ängstlich. - Sie hatten die Polizei nicht...

den ganzen Nachmittag auf dem Halse, wie ich. Es war ganz scheußlich!

Männer!

Herr Clossen, ich glaube, es wird Zeit.

Oje, nochmal diese langweilige Komödie. Aber ich brauche wirklich etwas Ruhe

nach all dieser Aufregung.

Helfen Sie mir mal mit dem Sarg?

(Platschen)

(Musik)

So! Sie sind wirklich ein hübscher Leichnam.

Selbst als Leiche muss man noch etwas Stil zeigen.

Ich hab veranlasst, dass ihr Anteil auf ihr Konto in Zürich überwiesen wird.

Keine Sorge, wir betrügen Sie nicht. Vielleicht brauchen wir Sie noch mal.

Ihre Reisetabletten, Herr Clossen.

In wenigen Minuten werden Sie sanft entschlummert sein.

Es war mir eine Ehre und ein Vergnügen.

Kommen Sie.

Die wirken schnell, diese Tabletten.

So. Ja.

Auf Wiedersehen. - Adieu.

Gute Reise!

Der geht auf mein Konto. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.

Schatz, geh und öffne das Tor.

Draußen steht ein Polizeiwagen, der uns beobachtet. Ich hab ja gesagt,

Halt den Mund! Was machen wir jetzt? - Sie erwarten uns mit dem Wagen

am Limehouse Pier. Wir nehmen das Boot.

Mr. Hamlyn verlässt im weißen Kombiwagen das Lagerhaus. Sollen wir ihm folgen?

Nein, da bleiben. Melden, wenn jemand das Lagerhaus betritt oder verlässt.

(Musik)

Sie vergeuden ihre Zeit damit, in einem Kloster einen Haufen Nonnen zu jagen.

Sieht das nach einem Werk von Nonnen aus? - Nein, Sir, aber angenommen,

die Nonnen sind keine Nonnen... - Ja, und wenn ich nicht Polizeichef wäre,

aber ich bin es! Hören Sie doch auf mich. - Der Laborbericht, Sir.

Danke. Entschuldigen Sie mich. - Ja. Es gelingt ihnen sowieso nicht,

das Gold aus England herauszubringen. Wir werden alle Häfen und Flugplätze

überwachen lassen. - Ich folge ihrem Rat, Sir.

Was? Sie geben ihre Stellung auf? - Nein, ich folge ihrem Vorschlag:

Ich nehme den Schleier und werde Nonne. - Hör ich noch einmal das Wort Nonne...

Ich bemerkte eine Sache bei Thompsons Tod. Thompson brachte uns auf die Spur

dieses Klosters. Seine Leiche fand man aber in Wapping, 50 Meilen entfernt.

Aber das Wasser in seiner Lunge war frisch, es war kein dreckiges Themse-Wasser.

Sie ertränkten ihn also irgendwo anders und brachten ihn dann nach Wapping.

Ach, und Sie meinen, "irgendwo anders" war Emberday?

Ja, ich fürchte, Sir. Es ist möglich. Dürfte ich jetzt vielleicht einen...

Nein! Nein.

Wenn Sie ihrer Spur nachgehen wollen, bitte, ich habe nichts dagegen,

aber Sie werden nicht mit meinen Beamten durchs Kloster jagen, das sag ich Ihnen!

Sie arbeiten allein.

Danke, Epson. Das sind alle Angestellten? - Ja.

Eigenartig. Die Kleine wird in ihrem Bad ermordet und keiner hört oder sieht was.

Vielleicht kriegt Cooper-Smith mehr raus. - Ach, kommt er wieder?

Ja. Er ist immer noch überzeugt davon, dass die Spur nach Emberday Hall führt.

Er hat nur große Angst, dass die Vögel ausgeflogen sind, bevor er hier ist.

Fangen Sie sie doch auf frischer Tat!

Und wenn's nicht die richtigen Vögel sind? Er hat keine Beweise,

keinen Haussuchungsbefehl. Nein, danke! Ich will meine Pension nicht verlieren.

Also merken Sie sich: Der Schmelzpunkt des Goldes liegt bei 1.063 Grad Celsius.

Nicht höher und nicht niedriger.

Wir haben den Möbelwagen vor 10 Minuten überholt.

Gut. Hast du für die Abreise alles vorbereitet?

Bis auf eine kleine Änderung, ja.

Ich mach nicht mehr mit! Ich lehne es ab, dieses Gold auch nur anzurühren.

Ich betone nochmals: Ich lehne es ab! - Oh, ich hab nichts dagegen, Schatz.

Im Übrigen hab ich bereits entschieden, dass es genauso gut ohne dich geht.

Verdammte Weiber! Du und diese verfluchten Emberday-Weiber.

Hättest du die bloß nie getroffen. - Aber ich hab sie getroffen!

Und es wurde für uns alle ein Glückstag. - Als wir damals heirateten, dacht ich,

dir wäre es ernst mit unserem Orden, mit unseren Idealen, mit dem Lebenswerk

Dr. Steinwalds, seinem Kampf für Frieden und Brüderlichkeit.

Aber du hast die heilige Flamme, die er entfachen wollte, nie ernst genommen.

Doch, bei einer Temperatur von 1.063 Grad Celsius.

Du bist der, der den Glauben verloren hat, Hubert, nicht ich.

(Musik)

Hallo.

Hallo.

Darf ich Sie zum Tee einladen? - Gehören Sie zu der Familie?

Oh, ja! Dies ist ein hübsches Haus, nicht?

Es gefällt Ihnen sicher auch. - Danke. Ich möchte Sie aber nicht stören.

Ich muss zum Tee wieder zu Haus sein. - Na, dann trinken Sie doch 2 Tassen.

Wir haben auch schönen Kuchen. Was hast du für herrliches goldenes Haar?

Haben andere nicht auch so schönes Haar? - Nein, deins ist ganz besonders.

Ich möcht es anfassen. - Verrückte Idee.

Verrückt? Ich bin nicht verrückt! Ich nicht! Und ich fass es doch an!

Wetten, dass ich es anfasse? Du sollst mich dein Haar anfassen lassen!

Lass mich dein Haar anfassen! Halt!

Ich will doch mit dir spielen, warte! Mami!

Guck mal. Das hab ich gefunden. Hat sie nicht hübsches Haar?

Ja, sehr hübsches Haar. Aber du hast jetzt keine Zeit zum Spielen.

Das kannst du später noch tun. - Och, Mami.

Früher klopfte ein Bobby einem Verbrecher auf die Schulter und sagte zu ihm:

"Los, komm mit" und er ging auch mit. Heute lässt er sich erst totschießen.

Ich komme irgendwie in das Kloster, denn ich weiß, da sitzen die Täter!

Ich komme mit, Sir. - Nein, ich nehme es auf meine Kappe.

Jetzt muss ich meine Verabredung mit Polly verschieben. Wo ist Miss Polly?

In Emberday Hall.

Armer Mr. Hamlyn. Er hat das Vertrauen verloren.

Aber einen Vertrauensbruch können wir uns in diesem Stadium nicht erlauben.

Ihr habt mich doch verstanden, nicht wahr? Ihr werdet ihn umstimmen müssen.

Aber schnell.

Was soll das?

Es scheint diesmal ja alles wunderbar glatt zu gehen.

Und schneller, als wir gedacht haben. - Wirklich sehr beruhigend.

Es reicht sogar noch für ein Glas Sherry. - Ich komme später nach.

Wir haben uns ein Gläschen verdient.

Ich begleite Sie lieber. - Nein, das schaff ich schon selbst.

Die Leute sollen sich nicht sehen lassen! - Augenblick noch! Für alle Fälle.

Danke. Hab so 'n Ding noch nie benutzt. - Die Handhabung ist ganz einfach, Sir.

Das Ding in den Mund stecken und pusten. - Oh, welch Wunder der Technik.

Ah, Mr. Cooper-Smith! - Guten Tag.

Sie können sich nur schwer von unserem friedlichen Fleckchen trennen, hm?

Ja, mehr aber interessieren mich Menschen als friedliche Fleckchen,

besonders, wenn Sie vermisst werden. - Ging Ihnen noch jemand verloren?

Ja, es ist liederlich von mir. Aber haben Sie eine junge Französin gesehen?

Sie ist am Empfang im White Hart Hotel. Ich dachte, sie wäre hier,

um sich das Schloss anzusehen. - Heute ist kein Besuchstag.

Heute nicht? Dann hab ich mich geirrt. - Sagen Sie, Mr. Cooper-Smith,

haben Sie eigentlich den Mann gefunden, den Sie damals suchten?

Ja, bedauerlicherweise. Wir mussten aber nach ihm fischen. In der Themse.

Wie schrecklich! Das Leben als Polizist muss deprimierend sein.

Ja, besonders für Nichtschwimmer.

Oh! Ich wusste nicht, dass du Besuch hast. - Meine Tochter Trudy...

kennen Sie doch schon, nicht wahr? - Ja, wir trafen uns grad erst in London.

Mr. Cooper-Smith hat mich besucht. - Haben Sie's neulich noch geschafft?

Was ich mir vornehme, schaffe ich auch. - Trudy ist viel zu geschäftstüchtig.

Ich finde es unweiblich. - Mutter hält jede Arbeit für unweiblich.

Ich muss mich umziehen, ich muss nach London.

Liebling, erledige deinen Auftrag noch. - Ja, sicher, Mutter.

Wenn Sie mir mal wieder helfen wollen, besuchen Sie mich in meinem Studio.

Das Mädel ist so begabt, mir ist sie nur etwas zu ehrgeizig.

Darf ich Ihnen ein Glas Sherry anbieten? - Nein, ich muss meine Französin suchen.

Und zwar gleich. Entschuldigen Sie die Störung.

Oh nein, vielen Dank, ich find allein raus.

Ja, sind Sie's? Ich hatte eben Besuch von diesem sehr neugierigen Mr. Cooper-Smith.

Treffen Sie alle Vorsichtsmaßnahmen. Er sucht seine französische Freundin.

Er ging weg, um sie irgendwo zu suchen. Nailer soll dafür sorgen,

dass sich seine Neugierde beruhigt.

(Musik)

(Tür geht auf)

Ziemlich gruselig hier, nicht? Und ungesund.

Ich geh an die frische Luft.

(Spannende Musik)

Ach, du mein Sohn Brutus.

Mr. Cooper-Smith! - Hallo!

Ich bin sehr überrascht. Sie haben eine etwas ungewöhnliche Art,

in ein Kloster einzudringen. - Eigentlich wollte ich zu Mr. Hamlyn.

Unserem Präsidenten? Er ist nicht hier. Mr. Hamlyn ist viel unterwegs.

Wirklich? Als ich ihn letztes Mal sah, machte er auf mich nicht den Eindruck.

Ich seh mich hier mal um. Auf die übliche Führung können wir heute verzichten.

Ah, in diesem Raum stellen Sie ihre wunderbaren Keramikerzeugnisse her!

Die Emberday-Keramik ist bekannt für ihre Vielfältigkeit und ihre Eleganz.

Aber bitte... berühren Sie nichts! Die Glasur ist noch nicht trocken.

Und ihre Hände sind ziemlich schmutzig. - In gewissen Berufen macht man sich

leicht die Hände dreckig. Die Vase ist, glaube ich, schon trocken. Erstaunlich!

Für das Material ist die Vase aber reichlich schwer, finden Sie nicht? Oh!

Hm, dass die Keramik so wertvoll ist, wusste ich gar nicht!

(Schritte)

(Spannende Musik)

(Spannende Musik)

Lass das Mädchen in Ruhe!

Was hast du denn hier zu suchen? Wer bist du? Wag ja nicht, sie anzurühren.

Sie gehört mir. Hast du verstanden? Sie gehört mir! Mir!

Du darfst mir nichts wegnehmen! Sie gehört mir!

Du? Warum hast du dich verkleidet?

Ich will aussehen wie ein richtiger Mann. Ich möchte ein Mann sein!

Das verstehst du nicht, weil du überhaupt kein Mann bist! Vater wusste es!

Du bist nur 'n blöder, schwacher Idiot! Ich bin der Sohn, den er sich wünschte!

Du! Du hast Vater immer Lügen von mir erzählt!

Du hast mir immer meine Sachen weggenommen und mich rumkommandiert!

Weil du zu schlapp warst, dich wie ein Mann zu wehren! Ich war stark!

Ich bin ein Mann! Ich bin sein Sohn!

Geh zu deinen Spielsachen und spiel schön!

Schade, dass Sie aufwachen. Jetzt muss ich dafür sorgen, dass Sie wieder einschlafen.

Verschwinde, du Idiot! Du lächerlicher, blöder Idiot! Denn das bist du doch!

Ich schlag dich tot! Ich bin ein Mann! Ich zeig dir, dass ich ein Mann bin!

Merkst du nun, wer schlapp ist? Merkst du nun, wer der Stärkere ist?

Mir gehört sie! Ich darf mit ihr spielen! Du hättest sie nicht anrühren sollen!

(Schuss)

Luke! Oh, Luke!

Was machst du denn, Junge? - Sie ist wieder an meine Sachen gegangen.

Mami!

Oh, Luke! Nein!

Ein kleines bisschen zu langsam! Ich habe keine Angst, 'n Polizisten umzubringen,

Sie wären nicht mein erster! - Der erste war Thompson. Und das Mädchen?

Ja! Und sie war ein besonderes Vergnügen! - Sie gehören ins Irrenhaus, Sie Bestie!

Bei Ihnen wird es auch ein Vergnügen sein! Sie sind genau der Typ Mann,

den ich verabscheue: Dumm, eitel, arrogant und überzeugt von seiner

unwiderstehlichen Männlichkeit. - Verzeihen Sie, aber ihr Toast brennt an.

Mrs. Hamlyn!

Das nenne ich Dienst am Kunden! - Wir hörten die Schüsse und die Schreie.

Ist das alles ihr Werk? - Ich hatte Hilfe.

Was war denn hier los? - Nicht jetzt!

Ich hab in der letzten halben Stunde so viel über den Schädel gekriegt...

Na, Mrs. Emberday? Jammerschade, dass Sie ihren harmlosen Sohn umgebracht haben.

Er war nur ein unschuldiger Verrückter. - Ich bringe Sie auch noch um!

Sperrt sie ein!

Fehlt Ihnen was? - Mir geht's blendend,

so lange keiner meinen Schädel berührt. - Ja, das wär's dann, Sir.

Ja, Dice. Das wär's.

Das heißt... Menschenskind! Ich hab ja Polly ganz vergessen!

Oh!

Na, hören Sie mal! Polly, das ist nicht die richtige Art,

sich einen englischen Ehemann zu angeln.

Komm.

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