All language subtitles for Spatzi.Fratzi.and.Co.1990.GERMAN.dTV.XViD

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Original subtitles

Spatzi, Fratzi & Co. (1990) dTV - MDR - 27. Mai 2012

*Polizeisirenen, Verkehrsl�rm*

Personen und ihre Farben: Bob, Computerfachmann

Toto, Bobs Stiefsohn Doktor Muggione, Tierarzt

Ich hei�e Toto und gehe brav zur Schule. Meistens!

Das ist Giovanna, meine Mutter. Sie macht PR. Das ist sowas wie Werbung.

Und das ist Bob, mein Vater. Er ist nicht mein richtiger Vater.

Mein richtiger starb, als ich klein war.

Bob hat etwas mit Computern zu tun. Er arbeitet in Mailand.

Er liebt den Job, die Stadt und sogar diesen Chaotenverkehr.

Er und Mama sind nicht verheiratet.

Sie hatten nie Zeit dazu. Aber bald schaffen sie das.

*Polizeisirenen heulen.*

*Flugzeugl�rm, Verkehrsl�rm*

*Verkehrsl�rm, Sirenen*

*Stimmengewirr*

"F�r Lorella, meine Kinder, meine Hunde ..."

Wir waren eine ganz normale Familie, bis der Brief von dem Notar kam.

Es war fast wie im M�rchen: Bob hatte ein Schloss geerbt.

Es lag in der Toscana und geh�rte fr�her einer Gr�fin Emilia.

Bob nannte sie "Tante Emilia" und sie hatte immer allein gelebt.

Sch�n! Riech mal, diese Luft! Sie stinkt nach Mist.

Wo treffen wir den Notar? Direkt im Schloss!

Dann sind wir abends wieder zur�ck. Was ist hier so ein Schloss wert?

*Fanfaren erklingen.*

Erbaut wurde es im 16. Jahrhundert. Aber die Gr�fin lie� es verkommen.

Es ist nur noch ein M�hlstein. - Was hei�t das?

Es erzeugt Kopfschmerzen! Allein die Instandhaltung kostet ein Verm�gen.

Ich habe kein Verm�gen. Andere Leute haben Geld daf�r �brig.

Sie haben Erbschaftssteuer, Verm�gen- steuer und Mehrwertsteuer zu zahlen.

Wenn dagegen jemand das Schloss kauft, bleibt Ihnen genug �brig.

Wie viel? Ich sch�tze etwa 100 Millionen Lire.

120 Millionen! Gut.

Wieso 120? F�r seinen Mega-Traum-Computer!

(Notar) Gut: 120 Millionen! Ich gebe Ihnen Bescheid.

Oh!

*Hund bellt.*

Hilfe! Ach du Schande!

*Toto lacht.*

Brav, brav! Sitz sch�n! Sitz! Brav! Lass den Jungen in Ruhe!

Sonst kommst du ins Gulasch. Sind Sie die Eigent�mer?

Ja, vor�bergehend! Und Sie? Wir sind die Sigmondowa-Schwestern.

Wir sind aus Ungarn und arbeiteten f�r Emilia. Julinka und Horka!

Ich hei�e Toto. Wie hei�t er? Der schwarze Teufel hei�t Pepi!

Fass ihn nicht an! Er ist voller Fl�he, L�use, Zecken, Milben!

So viele Tierchen auf einem Hund? - Ja, und noch mehr!

Gibt es hier etwas zu essen?

Nein! Aber im Dorfladen haben sie so viel, dass sie es verkaufen m�ssen.

Ich kaufe uns schnell etwas. Gibst du mir Geld?

Aber das Dorf ist sicher weit weg.

Wenn die Signora es gestattet, begleite ich Toto ins Dorf.

Die Signora gestattet es. Wir essen kurz etwas und fahren dann.

Komm, Toto!

Wie weit ist der Laden weg von hier? - Drei bis vier Kilometer.

Wer wohnt in den Villen?

Rechts Gr�fin Toscobaldi, links Gr�fin von Rocetta!

*Die Kapelle spielt einen langsamen Marsch.*

*Marschmusik*

Guten Tag! Guten Tag!

Kann ich hier etwas zu essen kaufen? Klar, wenn du Geld hast!

Ich habe Geld! Nimm das nicht ernst! Was willst du?

Drei Hamburger, Erbsen, Erdbeeren. Alles gefroren!

Warum gefroren?

Wie sonst? Frisch nat�rlich!

Ist viel Frisches nicht sch�dlich? Dein Vater erbte das Emilia-Schloss.

Ja. Woher wissen Sie das schon? Hier wei� jeder �ber jeden Bescheid.

In unserer guten Luft verbreiten sich Neuigkeiten schnell. Ohne Zeitung!

Was macht das? 300.000 Lire!

Wie viel? 300.000! Du hat richtig geh�rt.

Das ist zu viel!

Dazu kommen 25 Kilo Rindfleisch, die von euren Hunden vertilgt wurden.

Von unseren Hunden?

Sie geh�rten der Gr�fin Emilia und sind in euren Besitz �bergegangen.

Wer erben will, muss zahlen k�nnen. Hunde fressen viel!

Da sind die beiden: Stan und Ollie!

Oje! Stan und Ollie! Die haben mir gerade noch gefehlt.

Nein! Schaff Sie wieder zur�ck, und zwar so schnell wie m�glich!

300.000 Lire! Ich bin kein Trottel!

Liebling, du hast recht. Aber warum musst du so br�llen?

Ich will diese zwei verfilzten Bastarde nicht!

Bring sie denen zur�ck, die sie Toto angeh�ngt haben!

Sie wollen die Hunde nicht.

Dann f�hrst du zum Tierarzt! Zwei kleine Spritzen l�sen das Problem.

Bob, wo sind die Koteletts?

Wo sollen sie sein? Auf dem Grill, wo sonst?

*Der Hund r�lpst.*

Papa ist au�er Haus. Aber er nimmt die Hunde sicher nicht zur�ck.

Wir haben schon zu viele Hund hier. Dann tun wir, was deine Mama sagte.

Und das w�re? Der Tierarzt und seine Spritzen!

Das ist eine ideale L�sung! Ich bringe Sie zum Tierarzt.

Nicht n�tig, Herr Notar! Ich kann die Herrschaften sp�ter hinbringen.

Auf Wiedersehen!

Entschuldigen Sie, dass ich mich eingemischt habe!

Aber Gr�fin Emilia sagte mir, dass die Hunde wichtig sind im Testament.

Das hei�t: ohne Hund kein Schloss! Und ohne Schloss kein Mega-Computer!

Behandelt sie wie eure Kinder, bis ich das Schloss verkauft habe.

Da! Ich muss noch mal tanken auf der R�ckfahrt nach Mailand.

Toto, warte hier! Ich hole deine Mutter und dann fahren wir.

Giovanna, bist du fertig? K�nnen wir fahren?

Ich will nicht im Stau stehen. Vor Mailand ist immer die H�lle los.

Woher hast du den Fummel? Aus Emilias Kleiderschrank!

Die Gr�fin von Rocetta hat uns heute Abend zum Dinner eingeladen.

Wir m�ssen zur�ck!

Nein! Ich sagte, wir kommen gern. Es gibt kein Dinner bei Rocetta!

*Pepi knurrt.*

Bob, Sie sitzen hier. Und Sie, Giovanna, neben meinem Mann.

*Donnergrollen*

*Im Fernsehen l�uft ein lustiger Film.*

*Zauberhafte, geheimnisvolle Musik*

*Geheimnisvolle Musik*

Das arme M�uschen! Sie f�rchtet sich vor dem Gewitter.

Das ist bei vielen Hunden so, h�rte ich.

Sagen Sie bitte nicht "Hund"! Ach ja?

Spatzi glaubt, ein Mensch zu sein. Und genauso benimmt sie sich auch.

M�chten Sie einen Scotch? - Ja, aber ganz wenig!

Sie ist wie ein Einzelkind. Sie nimmt alles von uns an: �ngste, Neurosen!

Sie liebt den Safe-Schl�ssel!

Hilfe!

Hilfe!

*Krachen und Get�se*

*Die Hunde maunzen, Toto lacht.*

Nie mehr! Wenn dir so ein Leben gef�llt, sind wir geschiedene Leute!

Obwohl wir nicht verheiratet sind! Ich langweilte mich t�dlich!

Hunde werden wie Kinder behandelt, ihre Kinder bellen vermutlich.

Ja, der Abend war ungew�hnlich. Und nass werden wir auch!

Diese Leute sind genauso krank wie ihre verzogenen K�ter!

Oh!

Ich f�hlte mich hier sicherer. Die Hunde habe ich getrocknet.

Mit dieser teuren Bettdecke? Danach! Zuerst nahm ich Badet�cher.

Die Hunde kommen sofort hier raus!

Ich habe eine Gruft entdeckt. Sie war zugemauert.

An den W�nden sind Bilder, die sehr alt sind.

Die Hunde sollen raus! Aber es regnet.

Toto hat recht!

Sveva oder Vanessa w�rde ihre Hunde nie bei Regen vor die T�r setzen.

Sie w�rden eher selbst rausgehen. Lassen wir sie hier schlafen.

Wir gehen ins Kinderzimmer. Du ins Bett, ich auf den Stuhl!

Giovanna! Tun Sie mir einen Gefallen und ich bin Ihnen ewig dankbar!

Nat�rlich! Worum geht es?

Unsere Tochter bekommt in Tibet ein Baby!

Ihr Mann jagt Tibet-Ziegen und sie begleitet den �rmsten.

Und was kann ich tun? - Versorgen Sie Spatzi!

Ich vertraue nur Ihnen! Das belastet Sie sicher nicht.

Nein, ich bin �bergl�cklich! - Wir bezahlen die Unkosten.

Ich schreibe einen Scheck:

Eine Million! Ist das genug? Wenn wir zur�ck sind, rechnen wir ab.

Ich bezahle die Rechnung. 300.000! Ja, richtig!

Ich bin etwas knapp an Bargeld.

Ich schreibe 500.000 und Sie geben mir 200.000 zur�ck.

Ja, sicher!

Danke!

Fahren Sie heute wieder zur�ck nach Mailand?

Wie bitte? Sie fahren zur�ck nach Mailand.

So ist es. Ja!

Signore Bob, kommen Sie zum Schloss! Toto ist in Lebensgefahr!

*Hunde bellen und knurren.*

Was macht er da oben? Er wollte Spatzi retten.

Und was macht der K�ter da oben? Sie behandelten ihn wie einen Hund.

Spatzi ist ja auch ein Hund. Sie f�hlt sich aber nicht so.

Sie kletterte beleidigt auf den Baum.

Toto ist hinter ihr her und Horka ist hinter dir her.

Und Julinka hinter der Feuerwehr. - Die noch fehlt.

*Stan und Ollie bellen. Spatzi knurrt.*

Okay, ich habe verstanden. Jetzt bin ich dran. Hier, halte mal!

Wenn ich schon Tarzan spiele: Wieso ist der Staubwedel auf unserem Land?

Das erz�hle ich dir lieber sp�ter!

*Ein Ast knackt.*

O nein!

Belasten Sie das Bein nicht!

Doktor Muggione schafft das. Er ist mehr als ein Arzt. Er ist ein Genie!

Aha! Vorsicht, es kommen drei Stufen!

Ich habe es schon gesehen. Aber das ist ein Tierarzt.

Er kuriert auch Zweibeiner!

*Doktor Muggione h�rt das Opernlied "Va pensiero" (Flieg, Gedanke ...)*

Guten Tag! Das ist der Neffe der Gr�fin Emilia.

Er ist ein bisschen zerknautscht. Ich will nicht st�ren.

Nein, nein! Ich kuriere alles, was atmet!

Zweif��ler, Vierf��ler... Das d�rfen Sie mir nicht sagen.

Ich habe ein nerv�ses Herz und hatte vermehrten Aussto� von Adrenalin.

Achten Sie nicht auf meine Worte. Was ich tue, das ist wichtig!

Eine Morddrohung l�sst das Adrenalin ansteigen. Aber ich will Sie heilen.

Nur eine ausgerenkte Schulter und und ein Bluterguss am Bein.

Geben Sie mir ein Schmerzmittel? Die Schulter ist nur ausgerenkt.

Aber es schmerzt furchtbar. Das ist normal. Das tut immer weh.

Alles andere w�re unnormal.

Trinken Sie das! Dann lassen die Schmerzen nach.

Auf Ihre Gesundheit! Was ist das?

Vertrauen Sie ihm!

Hopp!

Oh! Was ist das?

Ein Grappa aus Erdbeeren! Er hat 95 Prozent. Er brennt, aber er hilft.

Sehen Sie diese indische Drossel!

*Die Schulter knackt, Bob schreit auf.*

Sehen Sie? Ein Genie! Wie f�hlen Sie sich?

Besser, mehr oder weniger! Das �bte ich lange an Rindviechern.

Violetta, mache eine Schlinge aus deinem Schal!

Danke! Gern geschehen!

Eine Frage: Wie lange dauert es, bis ich zur�ckfahren kann?

Ich bin kein Pessimist. Aber zu viel Optimismus ist hier gef�hrlich.

Ich sch�tze, in vier Wochen.

Vier Wochen! Ich muss nach Mailand. Denken Sie an Ihre Herzbeschwerden!

Keine Sorge! Morgen rufe ich deinen Chef an und erkl�re ihm alles.

Aber Toto muss zur Schule.

Violetta unterrichtet die Kinder hier.

Ich gehe bei ihr zur Schule und mache das Examen als Privatsch�ler.

Guten Morgen! Guten Morgen!

Wie geht es Ihrer Schulter? Besser, danke!

Gut!

Ciao, Bob! Ciao! Lerne etwas!

Ein Wahnsinnsverkehr! Zwei Wagen an einem Tag!

Guten Morgen! Guten Morgen!

Ich vertraue Ihnen meinen Hund an. Wie komme ich zu der Ehre?

Ich gehe auf Kur. Behandeln Sie ihn hart und milit�risch!

Mit eiserner Faust und Samthandschuhen!

Er wuchs in der Truppe auf und wei�, was Disziplin ist.

Im Gegensatz zu diesen Bastarden! - Sentinello, sitz!

Ich gebe Ihnen einen Scheck! Das muss eine Verwechslung sein.

Hier ist kein Hundezwinger!

Aber was soll dann die Anzeige? Was?

Willkommen auf dem Schloss! Ich bin die Managerin und nehme den Scheck.

Auf dieser Kassette sind Trompetensignale.

Er befolgt sie bedingungslos wie ein Soldat.

Ich verlasse mich auf Sie! Auf Wiedersehen!

Sentinello! Dieses Schloss ist f�r die n�chsten Wochen deine Kaserne.

Ich erwarte, dass du dich ordentlich benimmst. Wie ein richtiger Soldat!

Er besch�tzte mein Juweliergesch�ft.

Aber er l�sst niemanden mehr hinein. Nicht mal meine besten Kunden!

Ich hoffe, das bessert sich hier in der Landluft.

Vielen Dank!

Es tut mir leid, Dick! Das Gesch�ft geht vor. Das verstehst du doch.

Nehmen Sie ihn!

*Dick bellt.*

Nein, nein! Hilfe! Hilfe!

Mamas Projekt war ein Riesenerfolg. Tag f�r Tag kamen neue Hunde an.

Zum Beispiel Adonis von einem Schauspieler.

Er war in Hollywood in einer Endlosserie.

Oder Sibby, eine Huskyh�ndin. Sie war scheu und traurig.

Sie geh�rte einer superreichen r�mischen Witwe.

Oder die drei Shar Peis. Ich nenne sie "Chinesen".

Von einer bekannten Journalistin.

Die Hunde wussten offenbar, dass es toll ist auf dem Schloss.

Denn es wurden immer mehr.

Alle wollten ins Paradies der Hunde!

*Heitere Musik*

*Hunde bellen.*

*Heitere Musik*

Geben Sie mir bitte den Schlauch, damit ich die Seife aussp�len kann!

He! He! Ach Gott!

Entschuldigung!

*Heitere Musik*

*Leises Bellen*

Jetzt d�rfen Sie den Hund einseifen und ich komme dann mit dem Schlauch.

*Trompetensignal*

*Neues Signal*

Faulpelz!

Du legst dich nachmittags hin, nur weil das Signal zum Schlafen kommt.

*Er bellt.*

*Neues Trompetensignal*

H�r auf damit! Das ist total bescheuert.

Kennst du nur das Gedudel? Trompeten sind genauso bl�d wie Computer.

Wenn niemand auf die richtigen Kn�pfe dr�ckt, dann l�uft nichts.

*Bellen*

Gehorche niemandem! H�chstens mir, weil ich es nicht ausnutze.

(Nachrichtensprecher im Fernsehen) "Gorbatschow lehnte das Gesetz ab."

"Es erhielt im Parlament nicht die Mehrheit."

"Mit 1514 gegen 140 Stimmen bei 140 Enthaltungen ..."

Okay! Okay! Ihr wollt keine Nachrichten sehen.

Nicht mal fernsehen kann ich in Ruhe!

Ich wusste, warum ich mir keinen Hund angeschafft habe.

*Sch�sse*

Eine schlechte Patrone! - Da vorn flieht noch ein Fasan!

Mein Hund ist der geborene J�ger. Ein wahrer Spezialist f�r Fasane!

Brisbie, such Fasan!

Vorw�rts, Brisbie! Such!

*Zwei Sch�sse*

Mist! Die Sonne hat mich geblendet. - Vor dem Baum ist noch einer!

Der kommt nicht davon. Der geh�rt mir!

*Hund jault auf.*

Ich traf Ihren Hund. Er rannte mir vor die Flinte.

Schon gut, Herr Pr�sident! Es ist ja nur ein Hund.

*Der Hund jault.*

He, Brisbie! Komm her! Komm her!

Ach! Ich kann gar nicht hinsehen.

Dieser Pr�sident ist der Boss der Dantesca-Immobiliengesellschaft.

Ein Heim f�r Vater, Mutter, Tante durch Immobilien-Dante!

Damit schleicht er sich ein. Ein Schlitzohr!

Kennen Sie in der Branche etwas anderes? Halten Sie ihn fest!

Ich arbeitete noch nie als Pfleger und mir ist nicht ganz gut.

Da hilft nur eins: ein ordentlicher Schnaps! Mein Grappa weckt Tote auf.

Wenn Brisbie nicht zu seinem Herrn zur�ck will, kann ich ihn nehmen.

Er hat mit erz�hlt, er traut keinem Herrn mehr.

Erz�hlt? Es ist leicht, Tiere zu verstehen.

Es ist einfach. Das ganze Geheimnis hei�t Liebe.

Ein Hund err�t unsere Gedanken, weil er uns liebt.

Er w�rde f�r uns sterben. W�rden Sie auch f�r Ihren Hund sterben?

Ach! Nein, eigentlich nicht! Nein!

Das sind die feinen Unterschiede!

Trinken wir darauf! Schon gut, Doktor!

He, Doktor! Meine Schulter ist wieder v�llig in Ordnung.

Das war sie bereits nach der Behandlung.

Wie meinen Sie das?

Ich wollte l�nger in dem Genuss Ihrer Gesellschaft bleiben.

Meiner Gesellschaft?

Im Zeitalter der Computer findet man schwer einen richtigen Mann!

Einen Mann voller Zweifel und Schw�chen, der Fehler zugeben kann!

*Toto lacht.*

H�r auf! Lass das los!

Bob begann, das Landleben zu m�gen. Zumindest hasste er es nicht mehr.

Ja, komm her! Gib mir das! Nein, h�r auf! Das kitzelt.

*Ein Knall ert�nt.*

*Noch ein Knall ert�nt.*

*Weiterer Knall*

Ist das nicht bei Vanessas Haus? - Bauarbeiten f�r eine Asphaltstra�e!

Sie soll zur Autobahn f�hren. - Damit zerst�ren sie den Wald!

Sie k�mmern sich einen Dreck darum. - Unsere Hundepension braucht Ruhe!

Schweinerei! Ich rede mit Vanessa!

Vanessa! Vanessa, sind Sie hier?

Ist niemand hier im Haus? - Wen suchen Sie?

Die Gr�fin Toscobaldi! - Sie ist gestern ausgezogen.

Ausgezogen? Wieso?

Sie hat alles verkauft. Das Haus, den Grund, alles!

Die Rocettas haben auch verkauft. Sie hatten sicher ihre Gr�nde daf�r.

Sie haben sich nicht verabschiedet. Nein, das ist wirklich das Letzte!

Was habe ich mir f�r Gedanken gemacht!

Schloss, Park und Hunde sollten mir einen Hauch von Glanz verleihen.

Um in die edlen Kreise zu gelangen, r�umte ich Hundeschei�e weg.

Aber ohne die vornehmen Leute habe ich hier nichts mehr zu suchen.

Und die Hunde? Bob kl�rt das!

Wir bekamen Geld f�r sie! Gib Geld und Hunde zur�ck!

Ich versuche es, aber ich kann nicht hexen.

Gute Reise, Mama! Gute Fahrt, Signora!

Die R�ckgabe der Hunde war wirklich nicht einfach.

Genau genommen war es schwierig. Noch genauer war es unm�glich.

Der Sommer kam und viele Besitzer gingen in Urlaub oder hatten zu tun.

Sie schickten Geld, aber sie m�ssten die Hunde eigentlich zur�cknehmen.

Aber davon wollten sie offenbar nichts wissen.

Der Ausweg w�re ein Tierheim in der n�chstgr��eren Stadt.

Nehmen die mir die 40 Hunde ab? Sie sind dazu verpflichtet.

Sie pflegen sie ein paar Wochen im Rahmen ihrer M�glichkeiten.

Wenn sie dann keiner nimmt, kommt die gesetzlich erlaubte Gaskammer.

Was beim Menschen verurteilt wird, akzeptiert man bei Tieren gern.

Eine grauenvolle Vorstellung! Ja.

Aber ich muss das Schloss verkaufen. Ich muss zur�ck in die Firma.

Ich kann nicht f�r immer hierbleiben.

Was soll ich blo� mit euch machen?

Arme Teufel! Tja!

*Der Hund winselt.*

Ich finde einfach keine Antwort!

Was soll ich sagen? Gaskammer! Nein! Das kommt nicht infrage.

Das weckt schlimme Erinnerungen. Es muss eine andere L�sung geben.

Der General will Sentinello abholen. Wenigstens einer! Wenigstens einer!

Sentinello, ich sagte "Achtung"! Bist du schwerh�rig geworden?

Los, in den Wagen!

Kaust du Kaugummi, w�hrend ich mit dir rede? Rei� dich zusammen, K�ter!

Befehlsverweigerung! Das gibt einen Monat Knast bei Wasser und Brot!

*Autot�r schl�gt zu. Auto f�hrt weg.*

*Die Hunde bellen.*

Raus! Raus! Ja, ja, du auch! Alle raus!

Los, wir machen einen Spaziergang! Raus! Jetzt geht es aufs Land.

Kommt! Wir gehen alles zusammen Gassi! Los! Vorw�rts!

Kommt! Oh!

Halt! Halt!

*Beschwingte Musik*

*Heiter-idyllische Musik*

*Heiter-idyllische Musik*

*Beschwingte Musik*

Leise! Ihr vertreibt sonst die Fische.

Keine Sorge, hierher hat sich noch nie ein Fisch verschwommen.

Aber bei dem Wetter ist ein k�hler Wein eine feine Sache.

Und Oliven und Salami und K�se und frisches Brot, direkt aus dem Ofen!

Dann machen Sie ein Picknick? Sicher! Was soll ich hier sonst tun?

Baden!

*Heitere Musik*

*Die Hunde bellen.*

Ich hatte fr�her Angst vor Hunden. Weil Sie die Hunde nicht kannten!

Sie sind hier gl�cklich! Klar, sie genie�en die Freiheit.

Aber die armen Tiere trinken keinen Wein.

Ohne diesen Saft macht es mir nur halb so viel Spa�.

Und nun feiern wir unsere Freude am Leben mit dem Chor des Schlosses.

Wir singen f�r unseren Hundefreund: "Va pensiero"! (Flieg, Gedanke!)

Aus der Oper "Nabucco" von Guiseppe Verdi!

Achtung! Aufgepasst und keine falschen T�ne!

"Va pensiero ..."

*Die Hunde bellen die Melodie weiter.*

Die Hunde lassen sich zu schnell ablenken.

Aber der Ansatz war schon gut.

Die ersten Takte waren spitze. Das war echte Kunst.

Aber dann hat einer falsch gesungen. Schade! Versaut! Cin cin!

Cin cin!

Wie haben Sie uns gefunden? Ich habe den Doktor singen h�ren.

Sie machten heute fr�h Schluss. Am letzten Schultag ist wenig los.

Ich verstehe! Wie macht er sich? Nicht schlecht!

Ich unterrichte ihn ab jetzt im Schloss, bis er sein Examen macht.

Violetta! Ja.

Danke! Aber wof�r denn?

Danke f�r alles!

Treten Sie n�her, Herrschaften!

Wir hatten sensationelle Tourneen durch Amerika und durch Europa.

Heute zeigen wir hier artistische Glanzleistungen. Das ist einmalig.

Heute ist die letzte Vorstellung. Reisen Sie weiter?

Nein, wir machen zu. Wegen der Schulden!

Bob, k�nnen wir ihm helfen? Lass uns alle zusammen reingehen!

Wir sind die einzigen Zuschauer. Klar, dass er vor die Hunde geht!

*Die Hunde bellen.*

Schon gut, n�chstes Mal zahlt ihr den Eintritt selbst!

Und jetzt kommt: Der Hund als Akrobat oder der Akrobat als Hund!

Applaus f�r Fratzi! Sein K�nstlername ist Fantomas.

*Trommelwirbel*

*Bellen*

*Beschwingte Musik*

*Die Hunde bellen Applaus*

*Romantische Musik*

*Fratzi bellt leise, Spatzi maunzt.*

*Die beiden singen:* "Lala, la la!"

"Lala, la la!"

"Lala, la la ..."

Gute Nacht, Toto! Bis morgen! Gute Nacht, Violetta!

Sie gehen schon? Oh, Sie haben mich erschreckt.

*Gesang von fern*

H�bsch, diese Musik! Sie singen bestimmt �ber die Liebe.

Ganz sicher! Heute Nacht dreht sich alles um die Liebe.

Dieses Lied, die Sterne am Himmel, der Duft der Wiesen.

*Romantische Musik*

Nun kennen Sie mich. Violetta! Ja, Bob!

Wollten Sie nicht gehen? Wieso? W�re das vielleicht besser?

Ja, es... Es w�re besser. Meinen Sie nicht auch?

Ja, doch! Es w�re besser, denke ich.

*Die Hunde bellen und jaulen.*

*Romantische Musik*

Gute Nacht, Violetta! Gute Nacht, Bob!

Gute Nacht, Violetta! Gute Nacht, Bob!

Gute Nacht, Violetta! Gute Nacht, Bob!

Gute Nacht! Gute Nacht!

*Bellen und Jaulen*

*Romantische Musik*

*Heiter-beschwingte Musik*

Toto, wir gehen. Vergiss die T�te nicht!

*Heitere Musik*

Du magst ihn. Was macht er da? Er arbeitet freiberuflich weiter.

Jetzt, wo der Zirkus pleite ist! Ich verstehe. Wer hat das gesagt?

Er! Er muss viel arbeiten, weil er bald eine Familie versorgen muss.

Fratzi redet gern. Und wir m�ssen bald hier weg.

Wo soll ich die Hunde unterbringen? Das wird langsam...

Der Notar sagte, er ist vermutlich vier bis f�nf Tage in Florenz.

Er sagte: "Keine Sorge! Immobilien- Dantesca k�mmert sich um die Hunde."

Sie planen ein Tierheim auf dem Gel�nde.

F�r angeblich mehr als 100 Tiere! Endlich mal eine gute Nachricht!

Wei� es Doktor Muggione? Er bittet Sie heute Abend zu sich!

Hallo! Eine gute Nachricht! Ausgezeichnet!

Das ist nicht ganz legal. Der Notar hat vielleicht eine Alarmanlage.

Wir haben keine andere Wahl. Es muss sein.

Man plant angeblich ein Tierheim, wenn Sie das Schloss verkaufen.

Aber ich traue diesen Typen nicht. Wie der Heilige Thomas!

Ja, der Schlauste der Apostel! Er glaubte auch nicht alles.

Oh! Dantesca-Immobilien! Gro�projekt Schlossresidenz!

Ja! Ein Riesenhotel hinter dem Schloss!

Das ist die Zukunft unseres Tales! Das bl�ht uns, wenn jeder verkauft!

Was meinen Sie mit "jeder"? Das ist eine Tatsache!

Wenn Sie verkaufen, verkaufen alle! Es gibt keinen Platz f�r die Hunde.

Doch, da ist er! Er ist 1,50 Meter unter der Erde!

Das der Notar so l�gt!

Ich habe endlich einen K�ufer gefunden.

Sch�n, aber ich verkaufe nicht mehr. Aber das Gesch�ft ist perfekt!

Sie bekommen vielleicht sogar mehr als 120 Millionen.

Tats�chlich? Ja, wenn wir geschickt verhandeln!

Und mit ein paar Steuertricks bleiben vielleicht 150.

Ich verkaufe nicht.

Aber Ihre Unkosten sind hoch. Die Hundepension reicht daf�r.

War das Ihr letztes Wort? Nein, das letzte Wort hei�t: raus!

Du hast das Examen nicht gemacht? Dazu h�tte ich nach Mailand m�ssen.

Violetta sagte ihnen, ich sei krank. Ich mache es in zwei Monaten nach.

Warum hast du mir das nicht gesagt? Mama sagt, du regst dich immer auf.

Dann sag du ihr das mit dem Examen. Dann soll sie sich aufregen.

Wieso? F�r mich ist das kein gro�er Unterschied.

Mach es im September! Hauptsache, du hast mich so lieb wie ich dich.

Das habe ich. Aber ich will mit Violetta weiterarbeiten.

Das macht Spa� und... Klar! Wer soll dich daran hindern?

Bob muss nach Mailand in die Firma. Macht euch deshalb keine Sorgen!

Ich habe mit dem Direktor gesprochen. Der Direktor hat volles Verst�ndnis.

Der Computerking! Wir sind inzwischen gute Freunde geworden und...

Ehrlich? Warte mal! Das muss ich ihm sagen.

Bob! Du kannst ruhig den ganzen Sommer Urlaub machen.

Dein Boss sagt, es ist okay!

Hallo! Ciao!

Ja, aber...

Nein, lass dir Zeit mit dem Verkauf! Dann bekommst du mehr daf�r.

Gr��e Violetta und danke ihr! Gib ihr einen Kuss von mir!

Ja, das tue ich. Auf bald, ciao!

Was soll das? Das war ein Kuss!

Das habe ich gemerkt. Im Auftrag von Giovanna!

Bekomme ich keinen zur�ck? Das ist nicht nett von dir.

*Romantische Musik*

*Heitere Musik*

Signore Bob! Bitte verzeihen Sie mir! Bitte, bitte! Signore Bob!

Spatzi muss furchtbar krank sein! - Sie rennt mit den anderen herum.

Sie spielt und bellt! Was ist los?

Ganz ruhig, mein M�dchen! Ruhig!

Der Kleinen geht es hervorragend. Sie ist nur schwanger.

Wer war das? - Wer hat sich so etwas erlaubt?

He! Warum seht ihr mich so an? Ich kann mit Sicherheit nichts daf�r.

Fratzi muss es gewesen sein!

Der Akrobat? Ja. Er schlich immer hier herum.

Warum hast du nichts erz�hlt? Er machte nichts Schlechtes.

Er tat so, als w�re sie ihm egal. Er hat mich ausgetrickst.

Bei Herzenssachen sind manche M�nner die perfekten Gentlemen.

Wie sollen wir das der Gr�fin beibringen?

Warum sollen wir es ihr sagen? Au�erdem ist sie in Tibet.

Da ist unser Draufg�nger! Bravo, Fratzi! Alter Casanova!

Es war ein toller Sommer. Aber er ging viel zu schnell vorbei.

Sehen Sie? Die Installation einer Heizung ist schlie�lich keine Kunst.

Jetzt kann der Winter kommen.

Die H�ndchen haben es so gem�tlich wie im Wohnzimmer.

Im Haus brauchen wir auch so eine Heizung.

Signore Bob, schnell! Sie werden jeden Moment da sein. Kommen Sie!

Doktor, das muss etwas Gr��eres sein!

Was f�r ein gl�cklicher Tag! Wie sch�n! Wie sch�n!

Ganz ruhig! Es ist gleich vorbei.

Ruhig Blut, alter Junge!

Kriegst du etwa die Kinder?

Versetzt! Ich habe es geschafft. Nicht eine einzige Vier im Zeugnis!

Keine Vier, keine F�nf, keine Sechs!

Keine Sechs!

Es sind keine sechs. Es sind zwei, nur zwei!

Ich dachte, Hunde bekommen... Ein M�nnchen und ein Weibchen!

Ich gratuliere! Entschuldige! Danke! Danke!

Ganz ruhig! Denk an deine Schulter! Danke!

*Fratzi jault.*

*Die beiden Welpen winseln.*

Entschuldigung!

Zur Feier des Tages: Nabucco! Achtung!

*Die Hunde bellen sich warm.*

*Alle Hunde bellen.*

"Va pensiero ..."

*Jaulen und Bellen der Melodie*

"Va pensiero ..."

*Die Hunde bellen die Melodie mit.*

*Jaulen*

"Unseres heiligen Flusses ..."

*Die Hunde bellen die Melodie weiter.*

"Teure Heimat! Wann sehe ich dich wieder?"

Jetzt kommt der schwierigste Teil!

*Jaulen und Bellen*

O nein! Ruhe! Ruhe, Hunde!

Schnauze! Diese Schande!

Es ist hoffnungslos. Diese Passage lernen die nie!

Haben Sie Geduld mit ihnen!

Sie machen es sicher erst richtig, wenn ich tot bin. Um mich zu �rgern!

Was soll ich tun?

Egal! Hauptsache, er verkauft das Schloss. Ist das klar?

Wo soll ich anfangen? - R�ume den Hundezwinger!

Kein Problem! Da vergiften wir einfach das Futter.

Nein. Es muss wie ein Unfall wirken. Der Tierarzt ist viel zu schlau.

Ich bin einfallsreich!

Es muss passieren, bevor die �rtliche Planungskommission zusammenkommt.

"Lala la la! Lala la la ..."

*Spannende Musik*

*Er knurrt.*

*Knurren*

*Bellen*

*Alle Hunde bellen.*

Doktor Muggione! Doktor Muggione!

Was ist los? Der Hundezwinger steht in Flammen!

O Gott!

*Hundegebell*

*Bellen*

*Bellen*

Raus! Raus! Lauft! Schnell!

*Hunde bellen und jaulen.*

*Krachen*

Bist du okay? Danke, Papa!

Was hast du gesagt? "Danke" habe ich gesagt.

Nach dem "danke"? Danke, Papa!

*Hunde bellen.*

Nein, riskiere dein Leben nicht f�r einen Hund!

*Dramatische Musik*

*Dramatische Musik*

Ach!

Doktor, wie geht es Sentinello? Wird er wieder gesund werden?

Er ist tot.

Das kann nicht sein!

Ich habe ihn get�tet.

Get�tet? Wirklich? Ich konnte ihm nicht mehr helfen.

Ich h�tte nur noch sein Leiden verl�ngert. Das wollte ich nicht.

*Traurige Musik*

*Toto weint.*

Putz dir mal die Nase!

Wenn ein b�ser Mensch stirbt, dann kommt er in die H�lle.

Wenn er gut war, in den Himmel. Ja.

Aber wenn ein Hund stirbt, wo kommt er hin?

Auf den Mond! Alle Hunde kommen auf den Mond, wenn sie sterben.

Alle? Warum?

Menschen k�nnen sich entscheiden, gut oder b�se zu sein.

Aber Hunde sind immer gut. Deshalb kommen sie alle auf den Mond.

Wirklich? Ist das ganz sicher? Ja, da bin ich ganz sicher.

Warum wird der Mond so geliebt? Weil alle Hunde dort sind!

Richtig! Wenn man genau hinschaut, sieht man manchmal einen Hund.

Bei Vollmond heulen die Hunde den Mond deshalb auch an. Huh, huh!

Wirklich?

Die Hunde hier erz�hlen den Hunden auf dem Mond, was hier so passiert.

Und die Hunde auf dem Mond heulen zur�ck, was sie f�r ein Leben haben.

Leben sie wirklich auf dem Mond? Wie leben sie da?

Sie sind frei und vollkommen gl�cklich.

Niemand wirft mit Steinen nach ihnen. Und das Sch�nste ist:

Es gibt keine dummen Befehle von dummen Besitzern.

Haben die Astronauten die Hunde auf dem Mond gesehen?

Nein, nein! Sie verstecken sich in den T�lern, die so dunkel aussehen.

Auf den h�chsten Bergen und den tiefsten Kratern!

Sie hatten genug von den Menschen, dem Egoismus, ihrer Schlechtigkeit!

Aber wie kommen die Hunde ohne Kinder zurecht?

Das kann ich dir leider auch nicht sagen.

Warum nicht? Weil ich darauf keine Antwort habe.

*Hundejaulen*

Das hei�t vielleicht: "Hallo, Sentinello!"

Vermutlich ist er gerade auf dem Mond angekommen.

*Jaulen*

Zu wem wollen Sie? - Zu Signore Pozzi, dem Eigent�mer!

Ich bringe Sie zu ihm.

Einmalige Fresken! Die Gesichter sind fein herausgearbeitet.

Und gut erhalten! Sie sind ein Verm�gen wert.

Zeigten Sie das jemandem? Nein! Toto hat den Raum entdeckt.

Ich bin oft hier unten.

Der L�rm macht die Hunde nerv�s. Deshalb gehen wir hier runter.

Ich suche Roberto Pozzi. Das bin ich.

Viagiotti, Gerichtsdiener! Ich habe eine Zahlungsanforderung an Sie.

Wof�r? Die Erbschaft ist eine Weile her.

Die Erbschaftssteuer ist f�llig. Und wenn ich nicht zahle?

Das w�re unklug. Dann wird der Besitz gepf�ndet und zwangsversteigert.

Auf Wiedersehen!

Wie viel musst du bezahlen? Ungef�hr 280 Millionen!

Wie viel?

Wie viel? 280 Millionen und ein paar Lire!

Unsere Pl�ne gingen sowieso im Rauch auf.

Was war die Ursache? - Das kann ich Ihnen sagen.

Ein Defekt im Heizungssystem. Ein Ofenrohr ist explodiert.

Es ist eigenartig. Was denn?

Jemand macht eine aufgebl�hte Sch�tzung eines Besitzes.

Damit �berzeugt er andere, dass alle Steuern fr�hzeitig f�llig sind.

Jetzt, wo alles verbrannt ist! Es ist aus mit dem Hundeparadies.

F�r die Firma Dantesca-Immobilien beginnt jetzt die Zukunft.

Sie kaufen als einziger Bieter das Schloss.

Das Feuer passte perfekt! Sie meinen also...

Genau! Ich denke dasselbe, was Sie denken.

Das Rohr explodierte nicht von selbst.

Kurz bevor das Feuer ausbrach, habe ich Dick bellen geh�rt.

Ja, die Hunde haben gebellt wie der Teufel. Ein Riesengebell!

Jetzt erinnere ich mich genau!

Das Feuer wurde also gelegt.

Dann m�ssen wir uns etwas einfallen lassen.

Seit gestern sind meine Ideen d�nn wie gepanschter Wein.

*Knurren und Bellen*

*Knurren und Bellen*

So d�nn doch nicht! Haben Sie Z�ndh�lzer?

*Hund bleibt ruhig.*

*Knurren und Bellen*

Dieser Dreckskerl von Brandstifter hatte genau so ein Feuerzeug.

Solche Feuerzeuge gibt es viele. Was jetzt, Papa?

Wir beginnen mit der Versteigerung des Schlosses von Roberto Pozzi.

Als einziger Bieter tritt der Konzern Dantesca und Co. auf.

Wenn noch ein Anbieter da ist, soll er sich melden!

Wer vertritt den Dantesca-Konzern? - Ich! Ich bin der Konzern-Pr�sident.

Wir versteigern nach alter Tradition mit brennenden Kerzen.

Das Schloss geht in den Besitz von Dantesca und Co. �ber.

Es sei denn, w�hrend der Brenndauer von drei Kerzen kommt noch ein Gebot.

Sp�tere Anspr�che sind zwecklos. Jede Kerze brennt genau eine Minute.

Wir er�ffnen mit einem Gebot von 280 Millionen Lire.

Weitere Gebote erh�hen um mindestens 10 Millionen. Wer bietet mehr?

290 Millionen!

Jaja!

Die zweite Kerze ist aus. Ich z�nde die dritte und letzte Kerze an.

Nennen Sie weitere Gebote!

Mach es gut, Kleiner!

Achtung! Los!

Z�nden Sie eine andere an! - Ich habe keine mehr.

Ist das Ihr Ernst? - Ich dachte, das reicht heute.

Dann nehmen wir heute mal eine Stoppuhr. Haben Sie eine Stoppuhr?

Oh! Ja, nat�rlich!

Ich m�chte etwas sagen. Nein, das ist eine Versteigerung!

Laut Gesetz darf sich jeder m�gliche K�ufer noch mal zu Wort melden.

Artikel 208 und 209!

Doktor Muggione, diese Artikel sind hier nicht anwendbar.

Die Albertinischen Statuten von 1821 sind nie gestrichen worden.

Sie sind g�ltig bis zum heutigen Tag.

Fahren Sie fort! 1911 wurde offiziell beschlossen...

Langsam! Ich habe Frau und Kinder!

Ich passe auf! Hoffentlich kann der Doktor die Sache verz�gern.

Ich verstehe! Aber kommen Sie endlich zum Schluss!

Ich... Ich...

Amadeo! Jetzt erkenne ich dich erst unter all den vielen Leuten.

Aber Signore! Wir waren zusammen im Krieg.

Im Krieg? Ich war zwei Jahre, als der Krieg anfing.

Nicht den von 1914! Ich meine den Zweiten Weltkrieg.

Den meinte ich.

Wann bist du geboren? Im Jahr 38.

1938? Sehe ich etwa aus wie von 1838?

Ich war in keinem Krieg! Weder 1914 noch 1939! Ich war nie im Krieg!

Du bist ein Dr�ckeberger, Amadeo! Ich bin nicht Amadeo!

Hast du deinen Namen ge�ndert? Nein, warum?

Dann bist du doch Amadeo. Hinsetzen oder ich sperre Sie ein!

Stoppuhr starten!

Schnell, wir m�ssen die Treppen hoch! Beeilen Sie sich!

Dick! Der hat ein rotes Feuerzeug!

Da ist der mit dem roten Feuerzeug! Fass ihn!

*Die Hunde knurren.*

Ja, kommt alle! Schnappt ihn euch! Da ist er! Schnell!

Da!

H�rt auf! Ah, ah!

Weg!

59, 60! Gibt es noch weitere Gebote?

Nein! Dann geht das Schloss f�r 290 Millionen an Dantesca und Co. �ber.

Die Beglaubigung des Ministeriums! Das Schloss ist ein Nationaldenkmal.

Doktor Moskini vom Amt f�r Kultur und Denkmalschutz hat die Urkunde.

Das Schloss enth�lt alte Fresken, die von nationalem Interesse sind.

Das gesamte Schloss darf nicht ver�ndert werden.

Alles muss bleiben, wie es ist. - Gut. Hier steht:

Wenn der Bieter das nicht will, ist die Versteigerung ung�ltig.

Dazu kommt: Ein Komitee �berwacht, dass wirklich nichts ver�ndert wird.

Wenn ich nichts ver�ndern darf, ziehe ich mein Gebot zur�ck.

Gut! Dann bleibt das Schloss beim gegenw�rtigen Besitzer.

Das muss ich den Hunden sagen. Toll!

*Die Hunde knurren*

*Bellen und Knurren*

Haben Sie Probleme, Signore Fantaci? Haben Sie Angst vor Hunden?

Was ist das? Olli, bring es her! Ja, so ist es brav!

Lass mal sehen! Ja.

Oh!

Wurde damit das Feuer entz�ndet? Welches Feuer? Was wollen Sie?

Nur ein schriftliches Gest�ndnis! Ich werde nichts gestehen.

Das haben wir gleich, Brandstifter!

Sitz! Geh auf deinen Platz!

Loslassen, verfluchter Mistk�ter!

Der Hund des Notars wechselte auf unsere Seite.

*Knurren und Bellen*

Komm her!

Bravo! Bravo! Noch einer!

Gib es ihm!

Die erste Runde haben Sie gewonnen.

Aber die Erbschaftssteuer m�ssen Sie bezahlen!

Sie haben recht. Den Steuern kann man unm�glich davonlaufen.

Darum ist es sch�n, dass die Firma Dantesca alle Steuern �bernimmt.

Was sagte er?

Er ist verr�ckt. - Ja.

In einer Demokratie kann man frei entscheiden.

Entweder Sie zahlen die Steuern oder Sie gehen ins Gef�ngnis.

Ein volles Gest�ndnis! Unterschrieben von Fantaci!

Ah, da ist er! Wenn man vom Teufel redet...

*Heitere Musik*

Sie ist da! Mama ist da! Meine Mama ist da!

Mama! Toto! Ich habe dich sehr vermisst!

Hallo, Bob! Sch�n, Sie zu sehen! Tag, Herr Direktor!

Das ist eine �berraschung! Die echte �berraschung kommt noch.

Du meinst: Du und er, ihr beide... Ja, mein Schatz! Wir lieben uns.

Wir haben viele Gemeinsamkeiten, gemeinsame Interessen und Freunde.

Darum werden wir heiraten. Oh, mein Gl�ckwunsch!

Danke! Ich bin gl�cklich!

Nun hatte ich viele zum Liebhaben: meine Mutter und drei Ersatzeltern!

Bob, Violetta und den Computerking!

Die Geschichte kann nur mit einem Wunder enden: dem Traum des Doktors.

Kommt, Freunde! Wir versuchen es noch mal!

"Va pensiero"! Vielleicht gelingt es diesmal.

*Die Hunde bellen die Melodie des Liedes.*

*Die Hunde bellen das Lied.*

*Die Hunde bellen das Lied.*

*Die Hunde bellen weiter das Lied.*

"Wau, wau, wau, wau, wau, wau, wau wau, wau wau!"

"Flieg hin, Gedanke ..."

"Wau, wau, wau!"

"Goldene Harfe an den Weiden ..."

*Hunde bellen die Melodie*

*Alle wurden gl�cklich und bekamen viele Babys. Vor allem die Hunde!*

Untertitel: zeile 21 / Frank H. Richter

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