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In den Klauen der Mafia
Wo willst du hin? Nach Norden.
Hast du eine Zigarette? Ich hab keine mehr. Ich rauche nicht.
Ich werde dich anzeigen. Sag das noch mal, ich h�re wohl schlecht.
Ich habe gesagt, ich zeige euch an, euch alle. Ihr k�nnt uns nicht einfach rausschmei�en.
Warum denn nicht? Die Firma geh�rt uns und wir behalten, wen wir wollen...
...und entlassen die, die wir nicht brauchen, ohne eine Erkl�rung abgeben zu m�ssen.
Und euch brauchen wir nicht mehr. Ihr Schweine! Ich...
Lass nur! Wir gehen zur Gewerkschaft. Die werden sich damit befassen.
Du machst wohl Witze. Wach auf, mein Junge, alt genug bist du ja.
Solche Sachen erledigt man selbst. Es ist mir egal, was die anderen tun.
Ich will eine Erkl�rung, und zwar sofort! Sie machen mir keine Angst.
Jetzt reicht es mir aber. Los hau ab! Ich will Manzetti sprechen.
Ich bin Manzetti.
Du z�hlst f�r mich nicht! Ich will deinen Bruder sprechen!
Er soll mir ins Gesicht sagen, ich soll gehen.
Also gut, wie du willst. Jetzt lasse ich es dir von jemand sagen, der z�hlt.
Hat noch jemand von euch etwas einzuwenden?
Ich sage Ihnen, diese Leute sind im Recht. Wo kommt der denn her?
Sie k�nnen nicht einfach ohne Grund die Leute entlassen.
Wer ist der Verr�ckte? Jemand, der �rger sucht.
Und den bekommt er gleich.
Warum k�mmern die sich nicht um ihre eigenen Angelegenheiten?
Die Arbeiter haben ein Recht, sich zu verteidigen.
Wirklich? Und wer will das machen?
Die Gewerkschaften, und wenn es denen egal sein sollte, dann ich.
Und wer bist du denn? Einer, der Arbeit sucht.
Um sich wie diese Leute seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Und wie sie riskierst du eine Abreibung. Also verschwinde jetzt besser, los!
Ich habe mich wohl nicht deutlich genug ausgedr�ckt.
Brutales Schwein! Los, worauf wartet ihr noch, schlagt ihn zusammen!
Was ist los, ist dir ein Gespenst begegnet? Nein, schlimmer!
Da drau�en hat irgendein Kerl innerhalb von 20 Sekunden vier meiner M�nner erledigt.
Los, ruf die anderen!
Meinst du etwa die vier Hungerleider, die ich rausgeschmissen habe?
Nein, den habe ich noch nie zuvor gesehen. Der ist bestimmt von der Gewerkschaft.
Der redet �ber die Verteidigung von Rechten und solche Dinge.
Von welcher Gewerkschaft? Woher zum Teufel soll ich das wissen?
Ruf die anderen, anstatt rumzusitzen und zu quatschen.
Hey, du!
Ich sehe, du wei�t deine F�uste zu gebrauchen. Versuch es mal mit mir.
Das reicht jetzt!
Ich will keinen Toten in unserer Fabrik. Schafft ihn weg.
Schmei�t ihn auf den M�ll au�erhalb der Stadt. Also bewegt euch!
Aber wenn wir ihn nicht erledigen, kommt er vielleicht zur�ck.
Mach dir keine Sorgen. Der kommt bestimmt nicht zur�ck. Komm!
Gute Reise. Hau ab.
Ein z�her Bastard, der weiss, wie man richtig zuschl�gt.
Wie alt bist du? Achtzig.
Hier, so ist es doch gleich besser, oder?
Was hast du? Nichts. Hast du dir weh getan?
Hast du dir weh getan? Siehst du es nicht? Bist du blind?
Ja. Entschuldige.
Wo willst du jetzt hin?
Ich muss mich irgendwo waschen.
Du kannst mit in mein Haus kommen. Dein Haus?
Ja, meins. Das da.
Da ist Wasser, du kannst es gebrauchen.
Ich f�hre dich hin. Nein, danke, ich kenne den Weg.
Wie hei�t du? Nina.
Und wo ist deine Mutter?
Ich bin ihre Mutter.
Und ihr Vater.
Und ihr Onkel und Gro�vater, wenn du willst. Sie hat mich eingeladen.
Aber machen Sie sich keine Sorgen, ich gehe gleich wieder.
Nein, bleib doch. Wenn Nina dich eingeladen hat, hei�t das, dass du in Ordnung bist.
Sie hat eine gute Menschenkenntnis. Sie sch�tzt niemanden falsch ein.
In dieser Beziehung sieht sie besser, als du und ich zusammen.
In dieser Hinsicht kenne ich sie gut genug.
Ich habe sie zu mir genommen, als sie f�nf Jahre alt war und allein gelassen wurde.
Du kommst aus dem S�den, stimmt's? Ja, aus dem S�den!
Und du bist hier, um dein Gl�ck zu machen? Nur, um zu arbeiten.
Daf�r hast du dir aber eine beschissene Stadt ausgesucht.
Wie hei�t du? Marco. Und du?
Ich? Sapienza, der Weise. Den Namen haben sie mir gegeben...
...um sich �ber mich lustig zu machen. Aber immer noch besser, als gar kein Name.
Vorsicht, er hat nur einen Fu�. Setz dich in die Mitte.
Willst du einen Kaffee? Ja, das ist eine gute Idee.
Kaffee ist immer eine gute Idee. Ich mache einen au�erordentlich guten Kaffee.
Und wenn ich die Dichtung f�r diesen neumodischen Apparat finde...
...ist er sogar der Beste auf der ganzen Welt.
Wei�t du, wie ich den Kaffee besorge?
Ich besorge ihn aus den S�cken, die der R�ster wegschmei�t.
Einige Bohnen bleiben immer darin h�ngen. Ich hole mir die Bohnen...
...und verkaufe die S�cke wieder.
Ist das nicht ein Zeichen von Weisheit?
Riechst du dieses Aroma? Was hast du denn gegen diese Stadt?
Was l�uft hier falsch? Alles l�uft falsch.
Das gilt nicht f�r die, die das Geld haben, die am�sieren sich.
Nein, ich rede von denen, die in den Arbeitervierteln am Stadtrand leben.
In den Industriezonen, wie sie es jetzt nennen.
In Wahrheit ist es ekelhaft.
Seit sie die Fabrik wegen angeblicher Umweltverschmutzung geschlossen haben...
...lassen sie uns hier wie r�udige Hunde verrecken.
Wer befiehlt hier?
Die Hurens�hne Manzetti, und auch Belmondo.
Die Gangster haben sich die Stadt geteilt, und sie machen auch die Gesetze.
Verstehen sie sich? Wie Hund und Katze!
Aber in einem verstehen sie sich schon: bei der Polizei.
Die ist geschmiert und h�lt sich aus allem raus.
Was ist ihr Gesch�ft? Schmuggel und Transport, Manzetti.
Nachtlokale und Prostitution, Belmondo.
Ab und zu kriegen sie sich in die Haare.
Und wer dazwischen ger�t, bleibt leider auf der Strecke.
Ein guter Rat von mir: Hau ab.
Such dir woanders Arbeit. Du hast mich �berredet, Sapienza.
Und danke f�r den Kaffee.
Wiedersehen, Nina. Wiedersehen.
Ich hoffe, er geht weg. Das ist keine Stadt f�r ihn.
Er hat dich angelogen, Sapi. Er wird nicht gehen.
Woher willst du das wissen?
Ich wei� es.
Zuerst die Kehle.
Rechtes Auge.
Linkes Auge.
Was ist los? Nun rede schon.
Du siehst immer aus wie ein Mann, der den Zug verpasst hat.
Das nervt mich!
H�r mal zu, Rico. Es hat unten wieder Scherereien gegeben.
Das habe ich mir gedacht. Sonst w�rest du ja nicht hier.
Also?
Einer von der Gewerkschaft, da wette ich meinen Kopf drauf.
Den verlierst du blo�.
Hallo, Bonanni? Hier ist Rico Manzetti.
Haben Sie jemanden zu uns geschickt? Nein? Nein, ich w�sste es sicher.
Nein, nur eine kleinere Auseinandersetzung. Wiederh�ren.
Aber wer hat ihn dann geschickt?
RICHTER FRANCO GRIMALDI IM KAMPF GEGEN DAS VERBRECHEN
Richter Grimaldi?
Bist du sicher?
Lass ihn hierher bringen.
Wenn er zu Grimaldi geh�rt, finde ich es heraus.
Aber wo finde ich ihn jetzt? Ich habe ihn vor der Stadt auf den M�ll werfen lassen.
Ich wollte nicht, dass sich die Polizei einmischt...
Wann wirst du jemals erwachsen?
Ja? Rico, ich bin es, Alex.
Sag Beni, dass dieser Mann wieder da ist.
Er steht drau�en vor dem Tor. Was soll ich tun?
Bring ihn her. In Ordnung, Rico.
Nat�rlich, keine Gewalt, selbstverst�ndlich. Wir sehen uns dann gleich.
Hallo?
Was zum Teufel steht ihr hier rum? Los, an die Arbeit!
Hol mir den Wagen. Sofort.
Hallo.
Hallo.
H�r mal, was geschehen ist, tut mir leid. Das war ein Missverst�ndnis.
Meine M�nner haben dich f�r einen dieser Aufwiegler gehalten.
Von diesen Bastarden gibt es einige hier.
Und meine M�nner sollen ihnen eine Abreibung verpassen.
Das verstehst du doch, oder? Aber sicher.
Mein Bruder m�chte dich sprechen.
Ich soll dich zur Villa begleiten. Das ist aber eine Ehre!
Ich wollte doch nur eine Arbeit, keine Einladung ins Schloss.
Da gibt es nichts zu scherzen, das ist ein Befehl von Rico.
Und er gibt hier die Befehle, klar?
Jetzt, da ich es wei�, ganz klar. Gehen wir.
Los!
Wer ist da? Franco. Mach auf, Rico erwartet uns.
Rico. Hier ist der Mann, den du sprechen wolltest.
So, du bist also derjenige, der hier auf Arbeitssuche ist...
...und meine M�nner dabei umlegt, als w�ren es nur Holzkegel. Stimmt's?
Ich suche keinen �rger, sondern nur Arbeit.
Du hast eine komische Art, Arbeit zu suchen. Wie hei�t du?
Marco Russo.
Und du kommst aus dem S�den, richtig? Ja, du irrst dich nicht.
Warum, hast du was gegen Leute aus dem S�den?
Keine Sorge, reg dich nicht auf. Auch meine Familie kommt aus dem S�den.
Ich mag diese Leute.
Und du magst auch Waffen, wie ich sehe.
Ja, nicht alle, nur die, die du siehst.
Sie haben die notwendigen Eigenschaften, die eine Waffe haben muss.
Ganz besonders zwei: Eleganz und Funktionalit�t.
Richtig eingesetzt, trotzen sie jeder Konkurrenz.
Besonders was ihre Pr�zision angeht. Und ich kann damit umgehen.
Ich bin da anderer Meinung, aus einem bestimmten Grund.
Weil sie zu viel Krach machen.
Wie du siehst, ist das Resultat dasselbe.
Hey, Rico, er hat genau in das Loch geworfen, dass du geschossen hast.
Nicht genau, ein paar Zentimeter h�her.
Aber wenn es n�tig ist, kann ich viel genauer und schneller werfen.
Versuchst du, mich zu beeindrucken?
Das ist mir egal. Schlie�lich wolltest du mich sprechen.
Komm mit.
Hier gibt es etwas Beeindruckendes zu sehen.
Dieser K�rper w�rde selbst einen komplett Gel�hmten in den Wahnsinn treiben!
Du Schwein, lass sie in Ruhe. Reicht es nicht, was du ihrem Vater angetan hast?
Wo willst du hin? Ich gehe.
Ich will dich nicht aufhalten, ich sehe schon, du bist besch�ftigt.
Red keinen Unsinn! Du suchst doch Arbeit, oder?
Bist du bereit, etwas zu riskieren?
H�ngt von der Bezahlung ab. Wir machen eine Probe.
�ber das Geld sprichst du mit Alex. Ich will ihn morgen mit dabei haben.
Glaubst du, es ist vern�nftig, ihn gleich mitzunehmen?
Wie du willst, Rico.
Bis morgen. Bis morgen.
Darf ich fragen, wohin wir fahren? Nein.
Fahr beim Blumenh�ndler vorbei.
Kannst du nicht aufpassen?!
Alles in Ordnung?
Hat alles geklappt. Der dritte Wagen wurde wie geplant ausgetauscht.
Wir fahren jetzt die Ringstra�e. Ende.
M�chtest du noch immer wissen, auf wen wir warten?
Jetzt wei� ich es. Und wer ist es?
Es ist das Haus des Richters.
Ein gewisser Grimaldi, wenn ich mich nicht irre.
Sein Foto ist in allen Zeitungen.
Und wei�t du, warum wir auf ihn warten?
Ich vermute, um ihn zu t�ten. Du vermutest richtig.
Dieser Idiot hat sich in den Kopf gesetzt, die Stadt zu s�ubern...
...und wir r�umen ihn aus dem Weg. Denn wir halten die Stadt selbst sauber.
Da kommen sie, Rico.
Los, weg!
Halt an.
Immer noch dieselbe Meinung �ber Schusswaffen?
Du hast nur bewiesen, dass du ein guter Sch�tze bist, das ist alles.
Du bist angestellt.
Aber ich habe doch gar nichts getan. Genau deshalb.
Ich h�tte dich umgebracht, wenn du versucht h�ttest, etwas zu tun.
Hallo. Hallo! Ich habe dich gleich wiedererkannt.
Sapi kommt gleich wieder, er ist an der Ecke beim Lebensmittelh�ndler.
Was machst du da? Ich spiele.
Machst du eine Fernsehantenne? Sehen Fernsehantennen denn so aus?
Ja, mehr oder weniger...
W�hrend du spielst, warte ich.
Was ist das? Eine Spieldose.
Sie erinnert mich an einen Ort, an dem ich gl�cklich war.
Du warst wohl schon sehr lange nicht mehr dort.
Schon sehr lange nicht mehr. Ich bin auf der Welt herumgereist, war mal hier, mal dort.
Wo warst du denn? An Orten, die du nicht kennst.
Syrien, Kongo, Vietnam.
Aber was hast du dort gemacht?
Ich war im Krieg. Aber Krieg ist doch keine Arbeit.
Manchmal schon. Eine schmutzige Arbeit.
Warum hast du es getan, wenn du nicht wolltest?
Stimmt, warum? Hallo!
Gr�� dich, mein Freund! Hallo, Sapienza.
Also hat Nina doch Recht gehabt. Was meinst du damit?
Vergiss es. Komm rein und trink was. Komm schon!
F�hl dich ganz wie zu Hause.
Und was ist das? Meine Destillation.
Meine patentierte Methode. Man sammelt die leeren Flaschen aus der Bar...
...und stellt sie auf den Kopf, siehst du? Und ein paar Tropfen fallen immer heraus.
Sicher, man braucht dazu viele Flaschen und noch mehr Geduld.
Und zum Schluss... kommt dieses Gebr�u dabei heraus.
Aber es gibt Kraft.
Auf dein Wohl.
Hast du Arbeit gefunden?
Was hast du gesagt?
Ich habe gefragt, ob du Arbeit gefunden hast. Bei den Manzettis.
Das ist gar nicht gut, das ist das letzte Gesindel, das wird sicher schlimm enden.
Schon m�glich. H�r mal, kannst du mir einen Gefallen tun?
Nat�rlich, wenn ich kann. Worum geht es?
Kannst du das f�r mich aufbewahren?
Warum gibst du dich mit Manzetti ab, mit all diesem Geld?
Es ist nicht f�r mich.
Wenn ich wieder nach Hause gehe, kaufe ich damit ein St�ck Erde auf dem Friedhof.
F�r meine Mutter und meine Schwester.
Ein Doppelgrab mit einem Marmorstein. Ist das auch Geld?
Nein, nur ein Andenken.
Ein sehr wichtiges Andenken.
Bewahre es gut auf. Ganz wie du willst.
Sag mal, warum vertraust du mir eigentlich? Das wei� ich selber nicht.
�brigens, wo kann ich Belmondo finden? Was hast du gesagt?
Ich fragte, wo ich Belmondo finden kann. Ich muss mit ihm sprechen.
Mit Bobo Belmondo? Bist du verr�ckt?
Das bringt dich nur in Schwierigkeiten! Die habe ich bereits. Wo finde ich ihn?
Du bist also nicht nur verr�ckt, sondern auch stur!
Wo?
Im Gatto Nero, eines seiner Lokale. Das kennt jeder.
Danke. Ich werde noch mal vorbeischauen. Das hoffe ich.
Aber ich bin mir da nicht so sicher.
Leb wohl, Krieger. Wiedersehen, Nina.
Es ist verr�ckt, sinnlos! Wir und Belmondo zusammen?!
Soll ich meinen Lammbraten am gleichen Tisch essen wie dieser Bastard, ja, Rico?
Das ist kein Problem, bestell halt Fisch.
Wozu soll das gut sein? Wir haben sie doch in der Hand.
Ein Fehler von ihnen und die ganzen Drogen-Akten gehen zur Staatsanwaltschaft.
Ich habe nicht vor, ihn fertig zu machen.
Im Gegenteil, die Zusammenarbeit n�tzt mir.
Nach Grimaldis Tod gibt es eine Untersuchung...
...und die Polizei wird die Nase in unsere Gesch�fte stecken.
Dann wird uns seine Freundschaft bestimmt zugute kommen.
Wir m�ssen schlie�lich alle zusammenhalten.
Zumindest bis zum Ende der Nachforschungen.
Du bist der Boss. Was sollen wir tun?
�bergebt Belmondo die Einladung und sagt unseren M�nnern, dass...
...sie sich bis auf weiteres aus allen Dingen heraushalten. Ich will keinen �rger.
Ist das klar? Alles klar. Bis sp�ter.
Und du, was h�ltst du davon? Denken ist deine Aufgabe.
Ich ziehe es vor, zu handeln. Ich sehe, du lernst schnell.
Meine Damen und Herren, guten Abend!
Und willkommen zu unserer gro�en Abendshow.
Jeder von Ihnen kann dabei mitmachen.
Und wer w�rde schon ablehnen, wenn er die Chance bek�me...
...die bezaubernde Maristella zu entkleiden, den Star des Gatto Nero.
Die Spielregeln sind ganz einfach: Ein Fehlschlag kostet Sie 100 Dollar.
Aber landen Sie einen Volltreffer, geh�rt das Paradies Ihnen.
Nur Mut, meine Herren. Maristella erwartet sie!
Bitte.
Bei jedem ausgel�sten Haken verliert unsere bezaubernde Maristella ein Kleidungsst�ck.
Aber bei jedem Fehlschlag zahlen Sie. Fertig zum ersten Versuch? Ja?
Also, versuchen Sie es.
Los!
Fantastisch! Bravo!
Fertig zum zweiten Schlag.
Gro�artig, gro�artig! Nein, nein, nein, einen Moment, mein Herr.
Der Herr ist ungeduldig, er will gleich zum Schluss kommen!
Lassen Sie uns ein wenig Maristellas wundervolle Formen bewundern.
Fertig? Los!
Wie schade, wie schade!
Offenbar war der Herr zu aufgeregt...
...und auch f�r uns ist das eine gro�e Entt�uschung.
Will denn keiner von den Herren etwas riskieren?
Ist denn niemand bereit, 100 Dollar zu setzen...
...um die intimsten Stellen dieses traumhaften K�rpers zu entbl��en?
Moment, darf ich es probieren? Fantastisch!
Es erschien mir auch kaum m�glich zu sein, dass unter solch wundervollen Menschen...
...nicht jemand ist, der das Spiel fortsetzen will.
Maristella w�re sicherlich auch sehr entt�uscht gewesen.
Applaus f�r den Herren!
100 Dollar bei einem Fehler, einverstanden? Einverstanden.
Wir sind soweit. Wenn Sie wollen.
Die Lichter aus! Um Himmels willen! Die Lichter aus!
Wo ist denn dieser Kerl?
Ich wei� nicht. Vor einer Sekunde war er noch da.
Suche ihn und bring ihn zu mir. Nat�rlich.
Guten Abend.
Wie bist du hier reingekommen?
Keine Sorge, ich will nichts von dir. Ich will nur mit Bobo Belmondo sprechen.
Damit hast du Erfolg gehabt.
Verschwinde. Ich muss mich schlie�lich anziehen, oder?
Also, was willst du?
Dich warnen. Wovor?
Vor dem Trick, den Rico Manzetti mit dir vor hat.
Was f�r ein Trick?
Er hat dich doch zum Abendessen eingeladen, oder?
Ja. Und was soll das?
Ich soll dir dort ein Auto unterjubeln, das man f�r ein Attentat verwendet hat.
Und zwar das Auto, das beim Grimaldi-Mord benutzt wurde.
Danach verst�ndigt er die Polizei. Ich werde zum Essen gehen...
...schicke aber jemand zur Kontrolle.
Wenn du gelogen hast, kriege ich dich. Falls du aber die Wahrheit gesagt hast...
...gibst du mir das Vierfache von dem, was ich bei Rico verdiene.
Einverstanden, das Vierfache. Ich werde mitspielen.
Was zum Teufel?
Was ist da los?
Hey, du! Halt! Anhalten, habe ich gesagt!
Was sollen wir machen, ihn umlegen? Ihn doch nicht, du Idiot.
Wir verst�ndigen Belmondo.
Warum bist du noch nicht fertig?
Willst du nicht wissen, wie Belmondo die Grimaldi-Aff�re aufgenommen hat?
Ich wei� es. Wir werden das bald zusammen feiern.
Mit ihm... Inzwischen haben seine M�nner, das f�r den Anschlag benutzte Auto...
...vom Schrottplatz geklaut und in ihr Lagerhaus bringen lassen.
Alex! Ja, Rico.
Nimm drei M�nner mit und sieh nach. Ich will wissen, was da los ist.
Ihr kommt mit mir! Gehen wir!
W�rden Sie das Paket �ffnen? Aber sicher.
Aber sollte da drin nicht ein nacktes M�dchen sein?
Wer braucht denn nackte M�dchen? Wir haben doch schlie�lich dich.
Bobo, Schatz, du bist doch nicht etwa eifers�chtig geworden.
Wenn du es w�rest, w�rde das hei�en, dass du mich wirklich liebst.
Und? Wenn du mich wirklich liebst...
...k�nntest du mich um ein neues Auto bitten. Nein! Eine Smaragd-Halskette.
Vergiss es!
Meine Herren. Meine Dame.
Dame? Wohl kaum. Ein Trinkspruch ist immer so eine Sache.
Und ich hasse lange Reden, besonders wenn sie Taten ersetzen sollen.
Heute Abend jedoch habe ich vor, eine Ausnahme zu machen.
Der Grund daf�r ist, dass der heutige Abend f�r uns alle etwas Besonderes ist.
Zweifellos hatten wir in der Vergangenheit Probleme miteinander.
Streiten wir es nicht ab. Rivalit�ten, die es immer zwischen M�nnern wie uns gibt.
Eifers�chteleien, Machtdemonstrationen und interne Streitereien schaden...
...aber nur uns selbst und beg�nstigen diejenigen, die uns betr�gen wollen.
Alberne Konflikte wegen bestimmter Gebietsanspr�che haben uns entzweit.
Ich sage albern, aufgrund der extrem...
...voneinander abweichenden Gesch�ftsfelder, wo wir operieren.
Harte und schwierige Arbeit, die oft zu beiderseitigen Missverst�ndnissen f�hrte.
Aber ich bin fest davon �berzeugt, dass durch diese Vers�hnung...
...zwischen Belmondo und Manzetti alle Differenzen beigelegt werden.
Und dass die K�mpfe zwischen beiden Gruppen ein f�r alle Mal beendet sind.
Von nun an k�nnen wir mit dem n�tigen gegenseitigen Respekt zusammenarbeiten...
...und, was noch viel wichtiger ist, auf friedliche Weise.
Heute Abend soll ein br�derliches B�ndnis besiegelt werden...
...so dass wir all unsere Probleme in beiderseitigem Einverst�ndnis...
...und durch gegenseitige Unterst�tzung �berwinden k�nnen.
Auf diese Weise wird die ganze Stadt ausschlie�lich uns geh�ren...
...und niemand wird in der Lage sein, unsere Pl�ne zu durchkreuzen.
Es war notwendig, diesen Beschluss zu fassen.
Es ist das, was die Manzettis wollen...
...und ich bin mir sicher, dass Belmondo, der ja unserer Einladung gefolgt ist...
...mit mir in all diesen Punkten gleicher Meinung ist.
Das war der Zweck dieses Treffens...
...und ich fordere jetzt jeden auf, sein Glas zu erheben...
...um auf diese hoffentlich lange andauernde Freundschaft anzusto�en.
Es gef�llt mir, was er sagt. Da l�uft es mir kalt den R�cken runter.
Trink jetzt und rede keinen Bl�dsinn. Du bist ein R�pel!
Auf euer Wohl. Besonders auf dein Wohl, Belmondo.
Steh schon auf, du dumme Kuh.
Boss, wir haben alle erledigt und sein Bruder befindet sich in unseren H�nden.
Unser Freund Rico Manzetti hat am Anfang seiner Rede behauptet, dass er Worte hasst.
Das hat ihn nicht davon abgehalten, eben dennoch sehr viele von sich zu geben.
Zugegebenerma�en nicht ganz aus freien St�cken. Ich hingegen muss sagen...
...dass ich Taten vorziehe, und das werde ich jetzt beweisen.
Vor ungef�hr zehn Minuten sind seine Leute...
...mit Waffengewalt in mein Gesch�ft eingedrungen.
Aber meine eigenen Leute haben die Angreifer ausgeschaltet.
Sie sind alle tot.
Bis auf deinen Bruder, Rico.
Es liegt auf der Hand, dass diese Verr�ckten auf eigene Faust gehandelt haben m�ssen.
Deine Rede hat das deutlich belegt, Rico.
Deshalb will ich dir gegen�ber ganz offen und ehrlich sein...
Und schlage dir einen Tausch vor. Was f�r einen?
Deinen Bruder gegen gewisse Akten, die du hast und die sehr wichtig f�r mich sind.
Also, Freunde, eine etwas ausgelassenere Stimmung bitte.
Sto�en wir an auf die enge Zusammenarbeit zwischen Rico Manzetti und mir.
Und auf unsere zwei seri�sen Organisationen.
Wei�t du, was ich nicht verstehe? Wie hat Belmondo das Auto gefunden?
Jemand hat es ihm verraten. Genau. Aber wer?
Also...
Hast du die Akten mitgebracht? Bist du allein gekommen?
Findest du das nicht etwas riskant?
Einverstanden?
Und vergiss nicht, wir sehen uns wieder, Belmondo.
Das glaube ich nicht, Rico. In deinem eigenen Interesse.
Alex!
Du solltest mit dem Alkohol aufh�ren, du bes�ufst dich immer wie ein billiges Flittchen.
Und wenn, dann bist du daran Schuld. Ich habe einfach kein anderes Vergn�gen...
...au�er dem Alkohol. Und au�erdem gef�llt es mir.
Mein Geld gef�llt dir auch.
Ja, fr�her mal vielleicht, aber jetzt nicht mehr.
So habe ich sie kennen gelernt.
Nimm es.
Hast du nicht geh�rt? Nimm es!
Warum ich? Es ist deine Pr�mie.
Irgendwann wird dich jemand umbringen. Wer denn?
Derjenige, der mir die Rosen schickt. Die sind von mir.
Beni!
Beni!
Diese Nutte geht mir langsam auf die Nerven. Sperr sie in der alten Baracke ein.
Sie bleibt da, bis sie krepiert.
In Ordnung, Rico, ich k�mmere mich darum. Beweg dich!
Du kommst mit in mein Schlafzimmer. Ab sofort nimmst du die Stelle deiner Mutter ein.
Alex, sie kommt in die Baracke.
Hast du nicht gesagt, du wolltest es f�r eine Grabstelle auf dem Friedhof verwenden?
Das spielt jetzt keine Rolle mehr. Schon gut, es geh�rt ja dir.
Wann sehen wir uns wieder? Morgen fr�h, denke ich.
Gut. Kann ich hier schlafen?
Nat�rlich, wenn du willst. Nur f�r ein oder zwei N�chte.
Ja. Eine Strohmatte reicht mir.
Sicher, f�hl dich wie zu Hause. Danke.
Aber pass auf dich auf. Keine Sorge.
Bis dann.
Mach keinen L�rm, steh auf. Was willst du?
Lisa wartet drau�en auf dich. Schnell, ich will dich hier rausholen.
Aber du bist doch einer von...
Sei still und komm mit.
Mein Liebling.
Hey, Jungs, k�nnt ihr mir mal helfen!
Was zum Teufel machst du hier? Ich wollte nur etwas spazieren gehen.
Was ist schon dabei? Das ist doch nicht verboten, oder?
Nat�rlich ist es verboten! Geh sofort ins Haus zur�ck.
Wenn Rico dich hier findet, kriegst du eine Tracht Pr�gel.
Was ist denn los?
Das Fr�ulein leidet unter Schlafst�rungen. Sie will wohl wie ihre Mutter enden.
Wenn Rico sie nicht mehr haben will, nehmen wir sie.
Los, kommt schon.
Schl�ssel und Papiere sind unter dem Armaturenbrett.
Schnell, verschwindet jetzt. Geht in irgendeine Stadt, m�glichst weit weg.
Das sollte f�r die ersten Tage reichen, danach m�sst ihr allein klar kommen.
Ich w�nsche euch viel Gl�ck.
Aber warum tust du das?
Ihr erinnert mich an zwei Menschen, die ich sehr geliebt habe.
Gehen wir, Mama. Ja, geht jetzt. Beeilt euch.
Wiedersehen, und vielen Dank.
Ich wei� nicht, wer du bist, aber langsam reicht es mir mit dir.
Du bist aber nicht besonders freundlich. Das ist nur der Anfang.
Sapi!
Nina?
Was ist los mit dir, sag schon?
Nichts, nichts.
Die andere auch.
Es reicht.
Alle raus!
Wo hast du Lisa versteckt?
Du bist also nur wegen mir aus dem S�den gekommen.
Aber was willst du? Wer bist du?
Wo ist Lisa?
Warum fragst du nicht Belmondo?
Weil ich es von dir h�ren will.
Also, wirst du reden? Nur zu, mein Held, ich lockere dir schon die Zunge.
Schei�kerl.
Gibt es hier was zu trinken? Ja, eine Flasche Whisky.
Im Schuppen liegt einer, passt gut auf ihn auf.
Mach du das. Ich schlie�e das Tor und komme dann nach.
Sag Walters auch Bescheid.
Hier, ein gutes Tr�pfchen, um uns aufzuw�rmen.
Trink nicht alles allein.
Hey, seht mal, da ist Rauch. Schnell, es brennt. Beeilt euch!
Schnell, es brennt. Macht die T�r auf!
Schnell! Beeilt euch!
Die Feuerl�scher sind da drin! Da kommen wir nicht vorbei!
Ruft die anderen! Los, macht schon!
Beeil dich mit dem Feuerl�scher, du Idiot! Wo ist er denn?
Der Idiot ist da drin!
Wenn der da drin ger�stet wird, macht uns Rico die H�lle hei�!
Schafft die Schachteln raus!
Wir sind da. Dort ist es.
Hier bist du sicher.
Da ist es.
Runter. Runter, ganz langsam.
Hier werden sie dich nicht finden.
Was willst du hier?
Es ist schon das zweite Mal, dass du ohne Einladung in mein Haus kommst.
Nennst du das etwa ein Haus? Es ist meins und es gef�llt mir.
Ich habe dich gefragt, was du willst. Wo ist das Schwein?
Ich z�chte keine Schweine.
Spiel hier nicht den Superschlauen.
Du wei�t genau, wovon ich spreche. Wo hat sich Marco versteckt?
Ich wei� nichts, und wenn ich es w�sste, w�rde ich es dir nicht sagen.
Alex, Beni.
Du kannst mit mir machen, was du willst. T�te mich, aber von mir erf�hrst du nichts.
Wirklich? Das werden wir ja sehen.
Beni, das M�dchen.
Nein! Nicht Nina, nein! Du Feigling!
Also, hast du dein Ged�chtnis wiedererlangt?
Nein, ich wei� nichts! Es ist die Wahrheit, ich wei� nicht, wo er ist.
Du wei�t es nicht? Nein.
Wo bist du, Sapi? Was wollen die von mir?
Nein! Fasst sie nicht an! Ihr dreckigen Schweine!
Nehmt die H�nde von ihr! Nein! Nina, nein!
Alex.
Nein! Nein, lasst mich los! Nein!
Sapi! Sapi! Sei ruhig und halt still!
Das wird dir gefallen, du wirst sehen! Nein!
Nein! Mach schon, rei� ihr die Kleider runter!
K�nnte er nicht doch bei Belmondo sein? W�re m�glich. Dieser Hurensohn.
Vielleicht genau die richtige Zeit, um offene Rechnungen zu begleichen. Gehen wir.
Nina, meine Kleine... Nein!
Nina, meine Nina... Nein...
Hallo, Marco. Hallo.
Wie geht es dir?
Sieh mal, ich hab dir die Sachen mitgebracht, die du wolltest.
Das Essen d�rfte f�r einige Tage reichen.
Es ist nicht gut, wenn ich hier in der Gegend gesehen werde. Falls sie es merken...
Wie geht es Nina?
Besser. Sie erholt sich.
Wei�t du...
Wir arme Schlucker haben anderen Menschen gegen�ber einen Vorteil.
Wir k�nnen Schmerzen viel besser ertragen.
Jedenfalls wird bald etwas passieren. Was denn?
Die Lage in der Stadt wird immer brenzliger. Was wei�t du dar�ber?
Nichts genaues.
Aber ich denke, dass die Manzettis bald mit Belmondo Schluss machen wollen.
Und das noch vor morgen Abend. Morgen werde ich auch bereit sein.
Dann viel Gl�ck, Marco.
Sehen wir uns mal diese verdammten Haken an.
Rocco, hilf Maristella mal.
Machen wir ein paar Tests. Gestern Nacht ist der Rock nicht weggesprungen.
Das Kabel gleitet schlecht. Sch�ttle es ein paarmal.
Jetzt pass auf.
Hallo? Was ist denn los? Antworte mir!
Hallo?
K�mmert euch um die anderen.
Geht in Deckung, es sind die Leute von Manzetti!
Wir haben sogar in der Toilette nachgesehen, er ist nicht hier.
Komm schon, lass die dummen Sp��e... Verschwinden wir.
Komisch, im Lager antwortet niemand.
Sie werden eingeschlafen sein. Gehen wir nachsehen.
Schnell, Jungs! Rein ins Auto!
Du kommst mit mir.
Ihr kontrolliert die Eing�nge. Ihr da r�ber und ihr ins Lager.
Fass mal mit an, hilf mir.
Rico!
Zum Teufel! F�r mich?
Und woher hast du das alles? Von den Manzettis.
Sagen wir einfach, dass das eine Art Wiedergutmachung ist.
Und wo willst du jetzt hin? In den S�den.
Ich habe f�r meine Mutter und meine Schwester noch ein Grab zu kaufen.
Ich w�nsche dir viel Gl�ck und auch ein bisschen Frieden.
Du hast es verdient. Wiedersehen.
F�r dich. Was ist es?
Eine Spieldose.
Sie wird dir Gesellschaft leisten.
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