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Orange, du hast Kundschaft.
Mama! - Sie Gl�cklicher, das wird eine Wonne.
Willst du nicht auch reingehen? - Sp�ter erst.
Schnell! Da sind sie. Sehen Sie, was f�r zauberhafte Jungs!
Oh ja! Wirklich h�bsch. - Aber klar. Die sind alle erstklassig.
Wirklich?
Die sind zu allem bereit. All the way! - ''All the way''?
Darauf k�nnen Sie wetten. Nur zu, suchen Sie sich einen aus.
Hui, was f�r eine schwere Entscheidung. Da muss ich nachdenken.
Die sind alle super. Haben auch alle perfekte Z�hne.
Wer ist das? - Wer? - Der da. - Der?
Also gut, folgen Sie mir. Kommen Sie!
Komm mal her, Enzo. - Genau der.
Sehen Sie ihn sich an. Ein Qualit�tsprodukt.
Zauberhaft! - Sehrjung... sehr frisch!
Verlass dich drauf, Mama! - Streng dich an.
Benehmt euch alle, ja? - Kommen Sie. - lch werde mich um Sie k�mmern.
Verpass ihm unsere Spezialmassage! - lch werde ihn sehr speziell behandeln.
Damit der H�bsche auch wiederkommt.
Er gibt gro�z�gige Trinkgelder.
Enzo, zeig dich von deiner besten Seite. - Tu' ich doch immer.
Zieh dir 'nen Slip an!
Wo wollen Sie denn hin? Kommen Sie.
Enzo, sei z�rtlich zu ihm.
Hast du eine Freundin? - Was?
lch hab' gefragt, ob du 'ne Freundin hast. - Nein.
lch bin Rodel... Student bei Tage, Masseur bei Nacht.
lch bin Single und lebe allein...
lch habe nicht allzu viele Freunde...
Aber bei meiner Arbeit kann ich die Leute gl�cklich machen.
Daher bin auch ich gl�cklich.
Wir werden alle gern angefasst...
Wenn wir uns ber�hren und festhalten, best�tigen wir damit unser Menschsein.
Das ist der primitivste lnstinkt unseres Fleisches...
Wir ben�tigen diese Ber�hrungen.
Liebkosen und Streicheln...
Bevor der Mensch sich zum Homo Sapiens weiterentwickelte,
gab es zuvor den so genannten Homo Erectus.
Einige Anthropologen sind jedoch der Meinung, dass die menschliche Evolution so nicht verlief
und der Homo Erectus keine separate Spezies darstellte, sondern nur eine Zwischenphase
auf dem Weg zum Homo Sapiens.
Mit anderen Worten: Wir sind alle... Homos.
Hey, pass doch auf! - Oh, Entschuldigung.
Guck, wo du hinlatscht! - Entschuldigung. - Jonard! Hey!
Wie geht's? Lange nicht gesehen.
Komm, gehen wir was essen. - Gern.
lss nur so viel du willst. - Danke, ich hatte heute noch nichts.
Wo warst du denn auf einmal abgeblieben? lch konnte dich gar nicht erreichen.
lch hab' mein Handy verkauft... Meiner Familie geht es schlecht und ich muss viel arbeiten.
Deine Eltern arbeiten doch beide im Ausland, oder? Was ist denn passiert?
Mein Vater hat uns verlassen. Er hatjetzt 'ne neue Familie.
Und deine Mutter? Sie ist Zimmerm�dchen in Hong Kong, oder? - Auch schlecht...
Sie ist entlassen worden. lhr Arbeitgeber hat wegen der Krise sein Gesch�ft schlie�en m�ssen.
Sie haben sie nach Hause geschickt.
Als sie ankam, war sie v�llig am Boden zerst�rt.
Sie hat dann erst herausgefunden, dass unser Vater uns verlassen hatte.
Meine arme Mutter... sie hat sich immer aufgeopfert. Und all das f�r nichts.
Bruder...
Wir m�ssen die Stromrechnung bezahlen.
Warum sagst du mir das denn nicht fr�her? Wo soll ich jetzt das Geld herkriegen?
Wo ist Mama? - ln ihrem Zimmer.
Warum sagst du ihr nicht Bescheid?
Bleib sitzen, ich mach' schon.
Mama? Mama!
Mama! Mama, komm essen. Du brauchst doch was im Magen!
Du musst doch irgendwas essen! Mama, bitte!
Mama!
Doreen und ich mussten die Schule abbrechen. Sie k�mmert sich jetzt um Mutter.
Es ging nicht anders...
lch hatte einen Job als Kellner angenommen in einem japanischen Restaurant in Pasay.
Das ist aber weit drau�en.
Das Pendeln war halb so wild.
Aber nach nur einem Monat dort hatte ich Zoff mit einem ungehobelten Gast...
lch wurde genauso ungehobelt. Da hat der Manager mich gefeuert.
Er hat mir gesagt, dass der Kunde immer recht h�tte.
Suchst du gerade einen Job? - Ja, ich w�rde jeden nehmen, Rodel.
lch arbeite hart...
Und ich brauche das Geld!
Warte mal... du bezahlst deine Schule doch selbst. Wo arbeitest du denn?
Kannst du mich da empfehlen?
Komm rein. - Nett!
Nur ziemlich klein. Aber f�hl dich wie zu Hause.
Deinem Mitbewohner passt das vielleicht nicht. - Du meinst Gerry? K�mmer dich nicht um den.
Der f�hrt immer zu seiner Familie.
Besser so, da habe ich das Zimmer f�r mich. - Und du? Was ist mit deiner Familie?
Familie?! Meinen Vater kenne ich nicht mal.
Hier, das ist meine Mutter.
Sie ist abgehauen, kurz nachdem das Bild gemacht wurde. Sie kam erst wieder, als ich schon 12 war.
Sie wollte mich von meiner Oma wegholen, aber ich hatte keine Lust.
Als Oma starb, habe ich gelernt, selbst auf mich aufzupassen.
Hier, bitte. - Wow, ein Handy! Klasse!
lst schon alt, aber geht noch. Musst dir nur eine neue SlM-Karte besorgen.
Danke! - lch habe dir gesagt, dass ich in 'nem Spa arbeite, das stimmt gar nicht.
Es ist ein Massagesalon f�r Schwule.
Daher also das ganze Geld. - Mach mal die T�r zu.
Du brauchst echt 'nen Job? - Ja.
Mach die T�r zu und ich zeig' dir, wie man richtig massiert.
Und da geht's nur um Massagen? - Ja.
Zieh mal die Klamotten aus. - Was?
lst das auch seri�s? - Sehr seri�s!
Beeil dich! - lch bin fertig.
Also gut... wir bieten zwei Arten von Massagen an.
Einmal Shiatsu. Und dann die schwedische.
Bei der Shiatsu geht es um den Druck der Finger. ''Oriental Style''. So ungef�hr.
F�hlt sich gut an!
Du massierst vor allem die Druckpunkte des K�rpers. So in etwa.
Die Schwedische hingegen ist der ''Western Style''.
Langes, kraftvolles Streicheln. So, merkst du?
Das ist gut. - Und dann Kreise ziehen.
Und dann ein wenig klatschen.
Und jetzt kommt der sinnlichste Teil dieser Massageart.
lch zeig's dir.
Hey, was machst du denn da?
lch zeig' dir, was den Kunden am besten gef�llt. Darauf fahren sie alle ab.
Das muss man wirklich machen? - Damit verdienst du gutes Geld.
Warte mal! So weckst du noch meinen kleinen Freund auf!
Sei ruhig und halt still.
Und was ist das jetzt?
Das ist es, was die G�ste verlangen. Daher musst du's richtig lernen.
Was zum Teufel tust du da?!
Lach nicht. lch bring' dir bei, wie's geht. - Jetzt hast du ihn aufgeweckt!
Das ist die richtige Technik.
Wir alle m�ssen irgendwen ber�hren, liebkosen und streicheln.
Aber es reicht nicht, wenn man nur gibt.
Man sollte auch etwas zur�ck bekommen.
So, du bist dran. Zeig mir, ob du was gelernt hast.
So ungef�hr? - Lach nicht. Streng dich an.
lst der Druck so gut? - Ein bisschen fester.
So also? - Ja. Du lernst wirklich schnell.
Du bist ein guter Lehrer.
Etwas musst du �ber den Job noch wissen.
Nichtjeder Kunde will nur eine Massage.
Einige kommen wegen des ''Extra Service''.
W�rst du bereit, Sex mit ihnen zu haben?
Extra Service? Das kann ich nicht! Da such' ich mir lieber was anderes.
Du musst es ja nicht tun. - Wie?
Du suchst doch 'nen Job, oder? - Ja.
Du musst keinen Sex mit den Kunden haben. Nichtjeder Masseur macht das ''Sing and Dance''.
''Sing and Dance''? Was ist das denn?
''Sing and Dance'' steht f�r Oral- und Analverkehr.
Nee... ich kann das einfach nicht. Das ist nicht der richtige Job f�r mich.
Du musst es nicht tun. Es gibt noch eine andere Methode, wir nennen das ''Laila Dee''.
Was ist ''Laila Dee''? - Dabei legst du dich einfach hin und l�sst den Kunden machen.
Du siehst gut aus. Dir gehen die Kunden sicher nicht so schnell aus.
Meinst du? - Du hast es sicher schnell raus.
Bist du eine ''Laila Dee''? - Als ich neu war...
lch mache das jetzt schon zwei Jahre. Das ist bereits mein drittes Spa.
Das ist nur ein Job, nichts Privates.
Du musst das voneinander trennen. Du arbeitest halt und verdienst dein Geld damit.
Von 500 Pesos, die das Spa einnimmt, bekommen wir nur 50.
Da sind wir auf den Extra Service angewiesen.
Und wie viel springt dabei raus?
Kommt drauf an, worauf du dich einl�sst. Das geht von 1000 Pesos �ber 2000 bis 3000.
Wenn der Kunde zufrieden ist, kannst du echt was verdienen.
Bring ihn raus! - lch war's nicht!
Du hast Geld nicht abgeliefert, Arschloch!
H�r doch auf, hier stehen Kunden.
Herr Tong, seien Sie nicht so hart zu Enzo.
Halt dich da raus! Rein mit dir!
Du beklaust uns... du Wichser! Glaubst du, du kannst uns verarschen?
Hoch mit dir!
Los, bringt ihn weg!
Einsteigen!
Wo bringen sie ihn hin? - Frag nicht.
Heavenly Touch? - Ja!
lch bin dein Schutzengel hier.
H�rt mal alle zu!
lch mag es nicht, wenn man mich verarschen will.
Denkt nicht daran, mich zu bestehlen, wenn ihr nicht enden wollt wie Enzo.
Hey... - Warte.
Hau lieber ab.
Du sollst zuh�ren!
Oder ich stopf dir das Telefon in den Hals! - Entschuldigung! - Zuh�ren!
Weg mit dem Schei�ding!
lch schei�' auf euch.
Die von euch, die hier leben, m�ssen auch hart arbeiten.
lch gebe euch eine Unterkunft, ich gebe euch zu essen.
lch will nicht, dass wir schlie�en m�ssen so wie die anderen Spas.
Oder wollt ihr das vielleicht?!
Denkt mal dar�ber nach.
Oder wo wollt ihr hingehen, wenn wir schlie�en m�ssen?
Seid mehr wie Biboy.
Sehr sanft zu den G�sten. Er macht sie stets gl�cklich.
Und vor allem versucht er niemals, mich zu beschei�en.
H�rt auf den Mann... Macht es einfach wie ich.
Schei�e, tut das weh.
Oh, was haben wir denn da?! Das ist aber eine stattliche Banane.
Echte Exportqualit�t.
Aber warum tr�gst du denn eine Badehose? Willst du schwimmen gehen?
Rodel, erkl�r ihm, dass die wei�en Slips hier so was wie unsere Uniform ist. - Mach' ich.
Die solltest du immer tragen. Ab morgen dann, in Ordnung? - Ja.
Gut.
Besorg dir vor Ende der Woche eine Lizenz. Rodel soll dir dabei helfen. Okay? - Mach' ich.
Sehr gut... also... Setz dich doch erstmal.
Der kleine Aufruhr vorhin... Vergiss das ganz schnell wieder.
Herr Tong ist ein netter Mann. Er wird nur w�tend, wenn du dich daneben benimmst.
Aber du siehst mir wie ein guter Junge aus, also mach dir keine Sorgen.
Alles klar? - Ja, gut. �hm... d�rfte ich eine Frage stellen?
Warum hei�t der Laden hier Heavenly Touch?
Das ist ganz einfach.
Es ist die Aufgabe jedes Massagetherapeuten, den Kunden in den siebten Himmel zu bef�rdern.
Sie m�ssen dabei ihren eigenen Namen vergessen, weil sie zu allen Heiligen aufschreien.
Sie m�ssen sie gr��ten Freuden des Himmels kennenlernen.
H�rst du, Jonard... der Himmel liegtjetzt in deinen eigenen H�nden.
Was ist hier los? - Herr Tong! Kommen Sie, wir haben einen neuen Therapeuten.
Guten Abend. - Sein Name ist Jonard.
Hast du die Ware auch kontrolliert? - Aber nat�rlich!
Wei�t du, wie man richtig massiert, Kleiner?
Rodel hat mir ein bisschen was beigebracht. Aber ich muss noch �ben.
Dann hat dir dein Freund sicher auch vom Extra Service hier erz�hlt.
Ja.
lrgendwelche Erfahrungen mit Schwulen?
Sie glauben mir das vielleicht nicht, aber ich hatte bisher nichts mit Schwulen zu tun.
Ach, komm, du verarschst mich doch!
Aber nein... ich meine das ernst.
Na ja, einmal auf der Highschool hat ein Klassenkamerad mir in den Schritt gegriffen.
Und ich dachte, du w�rst ein erfahrener Taucher, wegen deiner Badehose.
Sag jetzt nicht, du hattest auch nichts mit M�dchen. - Doch, hatte ich.
Gut! - lch hatte schon drei Freundinnen.
Und hast du momentan ein? - Nein, gerade nicht. Wir haben uns letzten Monat getrennt.
Du hast sie verlassen? - Ja. - Hat sie nicht gut geblasen?
Dann darfst du nicht zu ihr zur�ck.
Wartet mal... Was ist denn jetzt, wenn dich ein Gast nach dem Extra Service fragt?
lch lasse ihn machen, was er m�chte.
Nur keine K�sse auf die Lippen.
Was denn? Sind deine Lippen etwa aus Gold? Oder dein Schwanz mit Diamanten besetzt?
Tut mirja leid, aber ich kann einfach nicht das volle Programm durchziehen.
Da wirst du bald anderer Meinung sein. Geld hat schon viele Entscheidungen beeinflusst.
Also gut, Mama, zeig ihm alles. - lch k�mmer' mich darum.
Viel Erfolg, Kleiner. - Danke.
lch stell' dich deinen Arbeitskollegen vor.
Bring deine Sachen in den Umkleideraum. Komm, Rodel.
Ciao, Mama. lch geh' nach Hause. - Kommen Sie bald wieder. Danke, auf bald!
Lito! - Mama Orange! - Wie sch�n, dass du uns besuchst!
lch hoffe, die Hitze st�rt dich nicht zu sehr. Unsere Klimaanlage ist ausgefallen.
lch dachte, das hier w�re der Himmel, dabei ist es hei� wie in der H�lle.
Es bleibt trotzdem der Himmel. Sieh doch: ''Heavenly Boys''!
lch sehe da einen Neuen. - Das ist Jonard, ist sein erster Tag.
Das f�hlt sich so gut an!
Mein Herr... wir sind fertig mit der Massage.
Du bist so h�flich... ich sagte doch, du sollst mich nicht wie einen alten Mann behandeln.
'Tschuldigung. - Schon gut.
Sagen Sie... w�nschen Sie sich vielleicht noch einen... Extra Service?
Na klar. Und du? W�rde dir das gefallen?
Das liegt bei lhnen.
Du bist so charmant... Also gut, leg dich hin.
Lahme Nacht wieder, kaum was verdient!
Herr Tong, hier sind Nudeln. F�r lhre Kinder.
Kein lnteresse! Fahr los!
Geht's dir gut, Mama? - Alles okay. Pass auf dich auf.
Der arme Mama. - Da hast du recht.
Der Besitzer des Spa ist echt ein Arsch.
Leg dich blo� nicht mit ihm an.
Tong war fr�her mal Bulle. Aber sie haben ihn gefeuert, weil er so korrupt war.
Aber er hat immer noch Freunde bei der Truppe, daher genie�t er ihren Schutz.
Darum gibt es in seinem Spa auch nie eine Razzia.
Er kann alles m�gliche verschleiern. - Echt?
Aberja... er f�rchtet sich vor nichts. - Tats�chlich?
Wei�t du... Mama Orange und Tong waren fr�her mal ein Paar.
Ach was?! lch h�tte nicht gedacht, dass Tong schwul ist.
Nein, er ist ein Frauenheld.
Aber er hat mit Mama Orange rumgemacht, weil der f�r seine ganze Ausbildung bezahlt hat.
Die Kriminologenschulung bei der Polizei.
Sie kennen sich schon seit Ewigkeiten. Mama Orange verdient gutes Geld.
Das erkl�rt einiges.
Und halt dich von Biboy fern.
Warum denn das?
Er tut so, als w�re er 'ne gro�e Nummer. Er dealt mit Drogen.
Warum arbeitet er dann hier?
Tong ist auch der Chef bei den Drogengesch�ften.
Er verkauft Ecstasy und Kokain an seine Kunden.
Ach darum... Hey, ich muss langsam nach Hause.
Warte noch. Willst du was fr�hst�cken?
N�chstes Mal, ich muss nach Hause.
Bis dann. - Ciao.
Hier, iss was. lch habe dich nicht geweckt, weil ich wusste, dass du sp�t zu Hause warst.
Das ist nett von dir. lch war wirklich sp�t im Bett.
Mama!
Komm, lass uns was essen. Komm schon.
Mama... iss mit uns.
Lass uns was essen.
Mach dir keine Sorgen. lmmerhin ist sie aus ihrem Zimmer raus.
Aber das Whiskyglas hat sie immer noch in der Hand.
Ach ja... hier sind 3500 Pesos.
Bezahl damit die Stromrechnung und geh einkaufen. Und bring mir eine SlM-Karte mit.
Hast du ein neues Handy?
lst gebraucht... von 'nem Freund. Er hat mir auch 'nen neuen Job verschafft.
Echt, du hast 'nen neuen Job?
Ja.
lch kauf' dir auch eines, wenn ich ein bisschen was verdient habe.
Mir reicht auch ein gebrauchtes.
Alles klar. lss auf und geh los. lch k�mmer' mich um Mutter.
Wo hast du das Geld her?
Mama, ich hab' einen neuen Job.
Dein erster Tag und gleich kriegst du deinen Lohn?
Ja... Und jetzt iss was mit uns.
Nein. - Komm schon... - Nein!
Hallo? - Jonard, was l�uft?
lch hab' dir die SMS geschrieben, damit du meine neue Nummer hast. Danke f�r das Handy.
Kein Problem. - Wir sehen uns bei der Arbeit?
Ja, ich komm' da vorbei, wir sehen uns dann.
Ciao. - Ciao.
JUNGER MANN TOT AUFGEFUNDEN
Das istja Enzo... Die arme Sau.
Das ist wirklich Enzo. - Lass sehen!
Schei�e! Darum ist er gestern nicht nach Hause gekommen.
Umgebracht... - Was hat er getan?
Das wei�t du nicht? Du wei�t nicht, was gestern passiert ist?
Wir wissen alle, wer ihn umgebracht hat.
War's das etwa schon?!
Papa ist gl�cklich... ich bin fertig. Au�erdem muss ich jetzt los.
Schei�e, ich bin noch nicht fertig!
Jetzt sei doch bitte nicht so zickig.
Hallo, B�rgermeister. - Sandy, ich hab's eilig. K�mmer dich um Sheila.
Ja, B�rgermeister. - Gut, bis sp�ter. - Bis sp�ter.
Bis sp�ter, meine Liebe.
Hattet ihr Streit? - Der ldiot l�sst mich einfach sitzen, Sandy.
lch hatte seit drei Wochen keinen Sex. Und er l�sst mich einfach so h�ngen.
Wir hatten ein 30-min�tiges Vorspiel...
Er hatte so viel Spa�, er sah aus, als w�rde gerade ein Feuerwerk abbrennen.
Aber als er erstmal auf mir drauf war, hat er innerhalb von einer Minute abgespritzt.
Das geht doch so nicht, Sandy.
Jetzt lach nicht auch noch dar�ber.
Sheila, ich habe dir doch einen Vibrator zum Geburtstag geschenkt.
Den benutze ich st�ndig... Der Vibrator langweilt mich.
lch brauche einen Mann, einen richtigen Mann.
Jung und kr�ftig... Mit viel Ausdauer.
Und ich brauche ihn jetzt. - Jetzt? - Ja, jetzt!
lch mache einen Hausbesuch. lch bin in zwei Stunden wieder da, warte hier. - Bis sp�ter.
Rodel, Sandy hat nach dir gefragt. - Worum geht's? - lst was Wichtiges.
Seh' ich gut aus? - Aberja.
Dann geh' ich mal. - Bis dann. - Ciao.
Oh, hi, Rodel. - Wie geht's? - Gut, jetzt wo du hier bist.
Echt ein nettes Haus!
Geh�rt nicht mir... lch bin auch nicht dein Kunde. - Wer dann?
Oben. Sie wartet auf dich. Die erste T�r rechts.
Bist du auch sicher? - Gib dir M�he. - Aberja!
Genau so! Fester!
Warte.
Du bist so gut!
Sie scheinen nicht zufrieden mit meiner Massage... was ist los?
Mein Freund war gestern hier... er meinte, du s�hest... genau so aus wie mein Ex-Freund.
Er hatte recht. Du bist nur ein wenig gr��er.
Wirklich? - Ja... - Aber warum sind Sie dann so traurig?
Dieses Schwein hat mir das Herz gebrochen.
Er hat meinen Stolz verletzt!
Und als ich dich ansah, hatte ich sofort die ganze Vergangenheit vor Augen.
Er hei�t Robbie. Robbie!
Wann habt ihr euch getrennt? - Vor fast einem Jahr.
Eines Tages bin ich aufgewacht und er war einfach abgehauen.
Und weg waren au�erdem mein Fernseher...
DVD-Player... Laptop...
K�hlschrank... Und die Klimaanlage!
Und das schlimmste... er hat meine Sammlung der h�rtesten Schwulenpornos geklaut!
Die Schwuchtel! Was f�r ein Tier!
Tier!
Ein Tier! Tier!
Endlich seid ihr fertig.
Scherzbold... wir machen nur Pause.
Der Typ ist echt der Wahnsinn. Der ist vielleicht gut im Bett!
Warte mal, wir m�ssen noch zu Jens Geburtstag, erinnerst du dich?
Tut mir leid, ich kann nicht.
lch hab' noch zu tun. - Was? - Ja, hier mit dem Jungen.
Bestell ihr meine Gl�ckw�nsche und ruf im Spa an, dass der Junge �ber Nacht hier bleibt.
lch werde ihn v�llig auspressen. Er wird mit aus- gestreckter Zunge kriechend nach Hause kommen.
Du bist echt unglaublich. - lch liebe dich auch.
lrgendwelche neuen Jungs? - Aber nat�rlich. Reihenweise.
Sie werden sehen, einer sch�ner als der andere.
Oh, du hastja recht. - Schauen Sie sich nur den an.
Ein echter K�nstler. - Macht er denn auch alles?
Na klar, suchen Sie sich einfach einen aus. - Was ist mit dem da?
Welcher? - Der da vorne. - Alles klar, warten Sie.
Dieser? Dieser... Und dieser! Beeilt euch. Und strengt euch an.
Oh, wow! - Ja, im Doppelpack sehen sie gleich noch besser aus, das Love Team!
Und wenn sie es einfach nur geschehen lassen? - Nein, so handhaben wir das hier nicht!
Los, los, los! Gebt euch M�he!
Hey! Unser Taubschwuler!
Welcher denn? Sie sind alle so h�bsch.
Okay, warte.
Der hier? Komm.
Er ist vielleicht taub, aber gibt gutes Trinkgeld. Also lass die Glocken l�uten.
Hey, du kleiner Schlingel. Viel Spa� euch beiden.
Hallo, Heavenly Touch. Ah!
Frau De los Reyes! Ah, Home Service?
Sie w�nschen Tony? Ja, na klar. Er kommt dann. Danke.
Tony!
Tony! - Mama Orange?
Du hast einen Hausbesuch. Frau De los Reyes aus San Juan.
Die Fischbraut? - Ja, wieso? Keine Lust?
Es ist schon fr�h am Morgen, ich will nach Hause.
Sie will dich. Du kannst nicht nein sagen, auch wenn sie ein bisschen nach Fisch riecht.
Los! - Also gut.
Mama Orange, wei�t du, wo Rodel steckt?
Warte nicht auf ihn, er bleibt �ber Nacht bei einem Kunden.
Wirklich? - Ja, wieso?
Ein Gast hat mich betrogen.
Der mit dem Leberfleck unter'm Auge. Der aussieht wie Nora Aunor.
Aunor? Du redest von Laverne? Wieso? Was hat er gemacht?
Er hat mit diesen Gutscheinen bezahlt. - Zeig mal.
Aber die sind doch 2000 wert. Wo liegt dein Problem?
Schau doch mal genau hin... Die sind alle abgelaufen!
Du hastja recht. Was f�r ein Arschloch!
Keine Sorge, Jonard. lch k�mmere mich darum, dass er das bezahlt.
lst schon gut. - Nein. Er soll bezahlen.
Hauptsache, ich seh' ihn nicht wieder.
Jonard! Hey.
Biboy, wie geht's?
Alles klar. Warum bist du allein unterwegs?
Rodel verbringt die Nacht bei seinem Kunden.
Hab' geh�rt, dieser Laverne hat dich verarscht?
Ja, das stimmt... Komischer Vogel.
Er meine, ich s�he aus wie sein Ex-Freund. Dann hat er mich abgezogen.
Das ist seine Masche. Bei mir auch, der Typ ist wirklich ein Spinner.
lch wei�, wo er sich rumtreibt. Komm, wir hauen ihm aufs Maul.
Nein, danke. lst schon okay.
Wo musst du hin? Kannst bei mir mitfahren.
Danke, geht schon.
Jonard, wenn du mal Probleme hast, vor allem wegen Geld, kannst du immer zu mir kommen.
lch helf' dir gern.
Danke. Bis dann. - Ciao.
Jonard! Jonard!
Was l�uft? - Rodel! lch dachte, du bleibst �ber Nacht.
lch bin abgehauen. Kann ich bei dir pennen? - Klar.
Hier, die magst du doch.
Chicken Wings! Danke dir.
Warte mal. lst doch viel netter, in Gesellschaft zu trinken.
lch wei� ja, dass du einen stressigen Tag hattest.
Wann hattest du eigentlich das letzte Mal frei?
Frei? Was ist das denn?
Wir brauchst mal 'ne Pause.
Wof�r ist das?
Ein bisschen Geld f�r deinen freien Tag. lch hab' heute beim Hahnenkampf abger�umt.
Danke, jetzt kann ich die Klimaanlage reparieren lassen.
Das geh�rt nur dir. Um die Klimaanlage k�mmer' ich mich schon.
Wirklich? - Klar.
Danke.
Diese Sheila hat mir echt einiges abverlangt.
Wie 'ne l�ufige H�ndin. Sechs Stunden non-stop und sie wollte immer noch weitermachen.
lch sagte ihr, wenn das so weiter geht, fange ich sicher an Blut zu pissen.
War die Alte wenigstens scharf?
Und wie! Und ihre Trinkgelder sind so gro� wie ihre M�pse. Ein echter Hauptgewinn!
Als w�rde man 'nen Pornostar bumsen. - Klingt gut.
Was ist mit deinem Slip passiert? - Hat Sheila als Souvenir behalten.
Echt unglaublich. Willst du dir was leihen? lch hab' Boxershorts im Schrank.
Geht schon. Leih mir morgen 'ne Boxer und ein T-Shirt. Jetzt ist's so eh angenehmer.
Alles klar. Gehst du morgen... ich meine sp�ter noch zur Schule?
Nee... ich schlaf bis zum Nachmittag.
Also gut, alles klar... Dann schlaf mal gut.
Doreen, wie kommst du darauf, Papa anzurufen und um Hilfe zu bitten?
Aber wir brauchen das Geld, um unsere Schulden zu bezahlen. Papa w�rde sicher helfen.
Hast du schon mit ihm gesprochen?
lch wei�, dass er uns helfen w�rde,
aber es war nur seine Geliebte am Apparat. Was f�r ein Drachen.
Geschieht dir recht.
lch habe dir immer gesagt, dass du Papa vergessen sollst.
Er hat uns einfach versto�en, also sollten wir ihn auch einfach als gestorben betrachten.
Was machen wir dann? - lch regel' das schon.
K�mmer du dich einfach weiter um Mutter.
lch verspreche dir, dass wir auf keinen Fall zur�ck in die Slums gehen werden.
Du solltest ab dem n�chsten Semester auch wieder zur Schule gehen.
Gehst du zur Arbeit? - lch hab' mir 'ne Boxer und ein Shirt geliehen.
lch gehe nicht zur Arbeit. Sheila hat geschrieben, ich soll wieder zu ihr kommen.
Hast du Mama Orange Bescheid gesagt?
Wir sollen nicht direkt mit den Kunden verhandeln, Tong k�nnte Wind davon kriegen.
Nur wenn du mich verpfeifst.
Ach ja... Hier, nimm.
Wof�r das denn? - Das geh�rt dir.
Das habe ich gestern von Sheila gekriegt. lch wei�, dass du's brauchen kannst.
Danke dir.
lch bin immer da, wenn du mich brauchst.
War das alles?
Puh, schon vier mal. lch kann nicht mehr.
lch dachte, du st�ndest im Saft.
Du bist echt uners�ttlich. Kann ich das n�chste Mal einen Freund mitbringen?
lst er h�bsch? - Ja, und j�nger als ich. Wir versuchen dann einen Dreier.
Alles klar. Schei�e! Das ist mein Freund. Sei leise.
Hallo? Hi, Daddy!
Ja, na klar bin ich allein. Ja...
Wo? Tagaytay? Jetzt? Dein Fahrer holt mich gleich ab?
Okay, ich zieh' mir was an. Ciao. lch liebe dich.
Zieh dich an. Schnell! - lch dachte, ich bleibe bis zum Morgen.
Beeil dich. Hier hast du 10000. Das ist mehr als genug.
Danke, Sheila. Du bist die beste. Warte doch... - Was denn?
Willst du dein Souvenir nicht haben? - Zieh dir das n�chste Mal zwei an. Los jetzt!
Das ist doch viel zu viel. - lst doch gar nichts.
Warte mal... Hier, hoffe es gef�llt dir. lst brandneu, erst zwei Monate auf dem Markt.
Danke. Die bringen immer noch gutes Geld in Greenhills.
Schreib mir mal.
Na klar. Wenn du mich weiter so gut versorgst. - Logisch.
Der Hausbesuch war furchtbar. lch bin kaum gekommen.
Mein Kunde hat ihn kaum hochgekriegt... lch habe mir den ganzen Mund trockengeblasen.
Genug geschwatzt... Zieht euch an.
lch war gestern bei einem Schauspieler. Er war mal 'ne gro�e Nummer.
Sein Zimmer war stockfinster. Nur zwei Kerzen in den Ecken.
Und er trug ein Tuch um seinen Kopf.
Als ob nicht eh jeder Callboy in Manila w�sste, dass er schwul ist.
lch hatte auch mal so einen als Stammkunden. Auch ein Schauspieler.
Er stand auf Verkleidung. lch sollte einen Soldaten spielen.
Beim n�chsten Mal einen Arzt.
lch habe ihm mein Stethoskop in den Hintern geschoben. - Du alte Sau!
Das soll ihm eine Lehre sein.
Wo hast du denn das Handy her? Sieht teuer aus.
Mein Kunde gestern abend. Hat sich wohl in mich verguckt.
Pass auf, dass du ihm keine falschen Hoffnungen machst.
Wie viel kriege ich wohl daf�r? Aber vielleicht Lito es zur�ck...
Was geht ihn das an? Jetzt geh�rt's dir.
Wo ist das Telefon, das ich dir gegeben habe?
Das Handy von dir? Wieso? Willst du's wiederhaben?
Wollte nur wissen, wo's hin ist.
Das habe ich meiner Schwester geben, sie hatte keines mehr. War das in Ordnung?
Kein Problem.
lch habe gestern 10000 von Sheila gekriegt. lch geb's dir sp�ter.
Du hast mir doch gestern erst Geld geschenkt. Behalt es ruhig f�r dich.
lch wei� ja, dass du's brauchst.
Das stimmt. Vielen Dank.
Ren�!
Ren�! - Ja?
Was meintest du heute morgen? Du wolltest einen Verwandten besuchen?
Du warst mit einem Kunden im Motel!
Du hast mit ihm direkt verhandelt, um das Geld einzustreichen. Stimmt's?!
Stimmt's?! Stimmt's?! - Nein.
Also nennst du mich einen L�gner?
lch bin dir gefolgt und hab's gesehen. Du L�gner!
Herr Tong! Genug! lch k�mmere mich darum.
lhr alle h�rt mirjetzt mal zu...
Denkt daran, wenn ich euch rausschmei�e, d�rft ihr es nicht mal wagen, woanders anzuheuern.
Eure Schw�nze geh�ren mir! Denkt immer daran!
Orange, sag's ihnen. - Ja.
Nehmt euch auf keinen Fall ein Beispiel an ihm. lhr kriegt gro�en �rger mit Herrn Tong.
Besonders du, Jonard. Du bist neu hier. Oder wir stecken alle in der Schei�e.
Gut, macht euch fertig. Die Kunden kommen bald.
Rodel, Tong dreht noch v�llig durch...
Als w�rde man das Recht zu leben verlieren, wenn er ausflippt. Hat er wirklich so viel Macht?
Ja, das musst du dir gut merken.
Andere Massagesalons werden von der Polizei kontrolliert. Das Heavenly Touch nie.
Aber ich habe keine Angst vor ihm. Er wird eines Tages die Quittung daf�r erhalten.
Es gibt viele Menschen, die man ber�hren, liebkosen und streicheln kann.
Aber manchmal ist ein besonderer Mensch darunter.
Dann h�ren die Gef�hle nicht auf der Haut auf.
Sie durchdringen dein Fleisch und dringen vor bis zu deinem Herzen.
lch sagte doch, sie ist was Besonderes. - Unglaublich.
Wie ich sagte, sie saugt einem die ganze Kraft aus dem K�rper.
lch dachte schon, wir k�nnten nicht mehr zur Arbeit. Dann w�ren wir den Job los.
Das Beste an ihr sind die gro�z�gigen Trinkgelder.
Wenn nur all unsere Kunden so w�ren. - Stimmt...
Sch�n, dass wir mal 'nen Tag frei haben.
lch hab's satt... ich will aufh�ren. Tong wird mir einfach zu viel.
lch habe auch daran gedacht. Aber ich brauche den Job.
Die Bezahlung ist wirklich gut, da m�ssen wir den Rest wohl schlucken.
lch brauche das Geld ja auch, um weiter zu Schule zu gehen...
Aber meine Kurse als Physiotherapeut w�rde ich eigentlich gerne streichen.
Sei nicht bl�d!
lm Ausland will ich auch nicht arbeiten. - Wieso denn nicht?
Dein Gl�ck in einem anderen Land versuchen... Und dann blicken sie dort nur auf dich herab.
Das hab' ich nicht n�tig. lch schlag' mich auch so durch.
Was hast du denn vor?
lch w�rde gern Fischer werden. - Wirklich? - Ja.
Du siehst gar nicht wie ein Fischer aus.
Der zweite Mann meiner Mutter ist sehr reich.
Man hat mir erz�hlt, dass ihm zahllose Teiche in Pangasinan geh�ren.
lch w�rde sie gern wiedersehen.
lch dachte, du hasst deine Mutter. - lch bin jetzt erwachsen. Das ist Geschichte.
lch frage mich, ob sie mich aufnehmen w�rde. - Warum nicht? - Wer wei�...
Du ers�ufst mich ja!
Du tust doch nur so stark! - Ach ja?! - Oh ja!
Dann zeig mal her!
Und was jetzt? - Na gut, ich geb' auf.
Willst du weiterk�mpfen? - H�r auf!
Du bist halt kein Gegner f�r mich.
Willst du eigentlich mal heiraten?
Damitjemand da ist, der auf deinen Fischteich aufpassen kann.
lch will gar keine Frau haben.
Einen Mann?
Dieser Dreier mit Sheila... Der hat mir nicht wegen ihr gefallen,
sondern wegen dir.
Das war nicht nur Sheila, die dich da gestreichelt hat.
Hast du meine Hand gesp�rt?
Was meinst du damit? - Sp�rst du das, was ich sp�re?
Warum beantwortest du mir die Frage nicht?
Weil ich die Antwort nicht kenne.
Warum stellst du mir so viele Fragen?
Warum antwortest du denn nie?
lch wei� es eben nicht.
Jetzt sag schon! F�hlst du auch, was ich f�hle?
Hab keine Angst davor, mit zu antworten.
Ja... ich f�hle, was du f�hlst.
lch liebe dich. - lch liebe dich auch.
Schl�ft dein Bruder noch?
Er ist erst um 8 Uhr hier angekommen. Er hat bei Rodel geschlafen.
Wessen Handy ist das?
Ach das... Rodel hat es Jonard geschenkt und der dann mir.
Er hat ein neues... ein echt schickes. - Er hat's gekauft?
Ein Kunde aus dem Spa hat es ihm geschenkt.
Wieso das? War die Massage so gut? - Vielleicht.
Komm mit. - Rodel, was ist los?
Hey! - Entschuldige. - Schon gut, wir sind fertig.
Was ist denn das?
Wo liegt dein Problem?
Entschuldige noch mal. - Schon gut.
Warte mal, was ist denn?
Gib's schon zu... Die ist auch von Lito.
Und was ist dabei, wen er mir was schenkt? - Warum hast du's nicht erz�hlt?
Versteck' ich sie etwa vor dir? lch trag' sie doch einfach.
lrgendwann will er sicher was zur�ck.
Lito ist einfach nett zu mir.
Warum will er dann mit dir nach Tagaytay? lch seh' doch die Nachricht hier.
Habe ich vielleichtja gesagt? lst es etwa so gekommen?
Wo liegt blo� dein Problem?
Hey! Geht's dir gut?!
Was trittst du gegen die T�r? Soll ich dich vielleicht mal treten?!
Ohne deine Knarre w�rst du nicht so vorlaut. - Die hier? Also gut, lass uns k�mpfen.
H�rt auf. - Du Arsch. Forder mich nicht heraus!
Geh, bitte. - Schei� auf den Penner.
Was hat er denn gemacht? - Einfach gegen die T�r getreten. Wie soll ich da reagieren?
Willst du 'nen Saft? Komm... - Verklicker dem Jungen das.
Mach' ich. Und jetzt komm, ich mache dir 'nen Saft.
Du Arsch!
Wenn der Mensch, den du liebst, dein Herz ber�hrt, ist es leicht, gl�cklich zu sein.
Aber leider auch genau so leicht, verletzt zu werden.
Denn wenn man liebt, ist man allem ausgeliefert.
Wie ein Loch in der Brust, in das der Wind wehen kann.
Rodel?! - Tante Mila, wie geht's?
Was f�hrt dich denn her? Stimmt irgendwas nicht?
Nichts. Bin nur zu Besuch. Kann ich reinkommen?
Das istja eine �berraschung. lst wirklich lange her.
Das stimmt.
Dein Onkel Emil und ich haben uns getrennt. lch habe jetzt einen neuen Mann.
Und er mag deinen Teil der Familie nicht sonderlich.
lm Ernst?
Also sag mir, was f�hrt dich her?
lch h�tte gern Mutters Adresse in Pangasinan.
Die von Ester? lch habe sie seit Jahren nicht gesehen.
lch wei� lediglich, dass ihr Mann aus einer reichen Familie in Mangatarem stammt.
Mendoza ist der Nachname, eine Politikerfamilie. lhnen geh�ren Fischteiche und anderes.
Mangatarem? - Ja.
Aber ich dachte immer, du willst sie nie wieder sehen.
Damals war ich halt ein Kind... Vielleicht will sie mich ja sehen.
Stimmt, warum nicht...
lch w�rde dich gern zum Essen einladen, Rodel, aber es geht nicht.
lch m�chte nicht, dass mein Mann w�tend wird.
lst schon gut, Tantchen. lch mach' mich wieder auf den Weg.
Pass auf dich auf, Rodel. - Na klar, mach' ich.
Sheila! Mach die T�r auf! Sheila!
Wo ist der Kerl? - Was, Daddy?
Wo steckt er?
Was ist denn los mit dir? Du meinst Sandy? Der ist nicht da.
Willst du mich verarschen? Sandy ist 'ne Tunte! - Daddy, nein! - Weg da!
Und wer ist das? lst das kein Mann?
Er ist nur mein Masseur! - Weg da!
Daddy, h�r doch auf! Er ist nur mein Masseur!
lch bin doch blo� der Masseur! - Steh auf!
Steh auf!
Nicht!
Was denn?! Selbst Schuld!
Rodel... wie geht es dir?
Was w�re passiert, wenn er dich umgebracht h�tte?
Mach dir keine Sorgen... Noch leb' ich ja noch.
lch hab' keine inneren Verletzungen.
lch muss mich einfach nur ausruhen und meine Wunden ein wenig verheilen lassen.
Rodel, verlass mich nicht.
lch will dich nicht verlieren.
Rodel, ich liebe dich.
lch liebe dich auch. Und ich werde nirgendwo hingehen.
lch liebe dich so sehr, Rodel.
Vorsichtig. - Danke.
Danke, dass du die Krankenhausrechnung f�r mich �bernommen hast.
Sprich doch nicht davon. lch hab' das Handy und die Uhr verkauft.
Ganz vorsichtig und ruh dich erstmal aus.
Hey. Sch�n, dass du wieder da bist.
Mir geht's gut.
Gerry, das ist Jonard, mein bester Freund. Das ist Gerry, mein Mitbewohner.
Gerry. - Jonard.
Gerry, kann ich dir Rodel eine Weile anvertrauen?
lch muss jetzt zur Arbeit. - Ja, kein Problem, Jonard.
K�mmert euch nicht um mich. Geh nur. - Du packst das? - Klar.
Dann bis bald. - lch geh' dann mal. - Man sieht sich. - Ciao.
lch helf' dir ein wenig. - Alles klar.
O Herr... ist es wirklich notwendig, dass Du mir alles nimmst?
Zuerst hat Celso mich verlassen. Und verliere ich jetzt auch noch das Haus?
So hab doch Gnade mit mir und meinen Kindern!
Die Bank hat die Zwangsr�umung angek�ndigt.
Was? Aber ich habe doch letzten Monat die Rechnung bezahlt?!
Damit hast du es nur hinausgez�gert.
Wir haben jetzt 30 Tage Zeit, um 86000 Pesos plus Zinsen zu bezahlen.
Wenn nicht, dann verlieren wir das Haus.
Bruder, wo sollen wir dann wohnen?
Wir werden nicht von hier weg... lch treib' das Geld schon auf.
Es ist ganz einfach.
Macht einfach, was ich sage und versucht keine Dummheiten.
Alles klar.
Hier. - Herzlichen Dank.
Nimm das. - Was ist das?
Schluck es... das ist unser Produkt. Du sollst wissen, was wir da verkaufen.
lst das wirklich notwendig?
Was erz�hlt Rodel denn so von mir?
Gar nichts.
Unm�glich... Sag schon. Was?
Dass du Drogen f�r Tong an diverse Leute verkaufst...
Und auch an unsere G�ste.
Das war's.
Das ist alles? Was noch?
Nichts weiter. Das ist alles.
Er hat vergessen, dir zu erz�hlen, dass ich gern Masseur bin,
weil ich gern auf so h�bsche Jungs wie dich treffe.
Was sagst du? - Ganz sch�n hei�...
Zieh das aus.
Ja, genau...
Hier. - Danke.
Hier. - Hey, Jonard, hab' doch gesagt, es ist einfach.
Keine Bewegung! Drogenfahndung! H�nde hoch!
lch hab' nichts damit zu tun! - Auf den Boden!
Haltet sie fest und sammelt die Beweise ein. Die markierten Scheine.
ln den Wagen!
Was ist denn los?
Komm her. - Nein! Bitte nicht!
Nein! Bitte! Bitte nicht!
So ist es gut!
Sag schon, wo ist das Geld?
lch wei� es doch auch nicht! - Nichts als Ausfl�chte! Nun sprich endlich!
Das Spa wirft keinerlei Geld ab. lst dir das klar?
Oder willst du, dass ich dich ersetze?
Wenn du dich so nutzlos benimmst wie Masseure, kann ich dich auch einfach rausschmei�en!
lch schei�' auf dich. Du Nichtsnutz!
Mama O, was ist denn passiert?
Mir geht's gut.
Bist du sicher?
Jonard! Mein Junge! - Mama! - Bruder!
Danke, Rodel. - Ja, danke. - Dankt nicht mir, sondern ihr.
Sie m�ssen Sheila sein. - Genau.
Sie hat uns der Himmel geschickt. Ohne Sie w�rde mein Sohn jetzt im Gef�ngnis verrotten.
Wie gl�cklich er sein kann, eine Freundin wie Sie zu haben.
lch danke lhnen.
Gott sei Dank! Wie sch�n es ist, wieder in meinem Zimmer zu schlafen!
Es wird lange dauern bis ich all das wieder vergessen kann.
Bedank dich bei Sheila.
Sheila... lch habe ihr schon mehrmals gedankt.
lch werde nie vergessen... was sie alles f�r mich getan hat.
Ohne ihre Hilfe s��e ich jetzt immer noch im Knast.
Die Frau ist wirklich unglaublich.
Sobald der B�rgermeister weg war, hat sie sich einen General geangelt.
Sie hat behauptet, du w�rst ihr Cousin.
ln zwei Wochen bist du ein freier Mann. Die Anklage wird fallengelassen.
lch schw�re, nie wieder so was zu machen.
lch hab' viel zu viel Schiss. lch h�tte gern einen anst�ndigen Job.
Wei�t du... was sie mit mir gemacht haben?
Sie haben mich vergewaltigt.
Mich wie ein St�ck Fleisch behandelt.
lch hab's fast nicht mehr ausgehalten. Wie konnten die mir das nur antun?
Beruhige dich. Du bistjetzt frei.
Solange ich bei dir bin, wird dir niemand weh tun.
So viel Zeug... aber wo sind all die Kunden?
Meiner m�sste bald hier sein. - Lass uns erstmal eine rauchen.
Andoy ist noch nicht hier. - Schon okay, da liegt dein Kost�m.
Bis gleich. - Alles klar.
Engel tragen keine Goldkettchen... Da muss ich dich mal ablegen.
Tong! Jonard ist wegen dir im Knast gelandet!
Das ist deine Schuld, du Bestie! - Er ist doch zu mir gekommen und wollte mitmachen.
Er wusste, worauf er sich bei Biboy einl�sst. Das war sicher nicht meine Schuld.
lhr seid nur zu dumm, das zu begreifen! - Wer ist hier dumm?!
Du Arschloch!
Schnappt ihn euch! Los, schnappt ihn!
Mama, hol meine Kanone!
Du Dreckskerl!
Dreckskerl!
Bring ihn um!
Haut alle ab, schnell. lch k�mmere mich schon um ihn!
Los, schnell. Lasst uns abhauen! Lauft!
Mama O, komm schon. - Nein, haut schnell ab!
Mama O... sei vorsichtig!
Danke.
Das wird uns weiterhelfen, Jonard. Komm schon.
Hier.
Mein Junge, wo kommt das denn her?
Damit kannst du die Schulden f�r das Haus bezahlen.
Wo hast du das Geld her?
Mama, ich kann dir versprechen, dass niemand sich mehr f�r dieses Geld interessieren wird.
Jonard?
lch erkl�r's dir irgendwann. Wir m�ssen jetzt los.
Wo gehst du denn hin? - lch gehe mit Rodel.
lch liebe euch beide.
Rodel und ich machen nur ein wenig Urlaub.
Rodel, was haben du und Jonard getan?
Mama, ich liebe Rodel. lch will mein Leben mit ihm verbringen.
Was?!
lch werde dir bald alles erkl�ren.
Pass auf dich auf, Bruder.
Rodel, pass gut auf meinen Jungen auf.
Das werde ich.
Passt auf euch auf, ihr zwei.
Eine Kontrolle.
Da ist ein Bulle.
Was machen wirjetzt?
Danke. Entschuldigen Sie die St�rung.
Manchmal, wenn man jemanden wirklich liebt, tut man Dinge, die man sp�ter bereut.
Aber all das kann man �berwinden, solange man zusammen ist.
Denn wenn man den Richtigen gewonnen hat, will man ihn nie wieder gehen lassen.
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