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Original subtitles

-Es ist nervenaufreibend. -Ein wenig.

Aber Danke. Freut mich, dass Ihr mich mitnehmt.

Ich schätze Eure Gesellschaft. Ihr lacht über meine Witze.

Die Geschichten über Eure Kindheit in Deutschland sind lustig.

Wüsste ich doch nur, was ein Gugelhupf ist.

-Nur ein Kuchen. -Ich dachte, es sei ein kleiner Biber.

Nun, das ändert den Sinn vieler Eurer Geschichten.

Bereitet Euch auf etwas Ungemach bei der Ankunft vor.

Ja, natürlich.

Meine Damen.

Hoheiten. Wie schön, dass Ihr gekommen seid.

Ihr seid eine Inspiration für uns alle.

Möchtet Ihr ein Macaron, General?

Wir haben 300 davon für die Männer.

Dürfte ich ein paar nehmen?

Folgt mir.

Was riecht hier so?

Leichen. Schlamm.

Pferdemist. Kanonenrauch.

Das ist kein Ort für Frauen.

Wenn hier russische Männer sterben, ist es ein Ort für uns.

Wie läuft der Krieg, General?

Wir haben einige Rückschläge erlitten.

Was dem erbärmlichen Schweden völlig fehlt ist unser großer russischer Kampfgeist.

Der garantiert am Ende immer den Sieg.

-Also verlieren wir. -Katharina!

Konzentriert Euch auf die Männer und nur auf den Sieg.

Sie brauchen Hoffnung.

Darf ich Euch ein Macaron anbieten?

Ich habe meine Finger verloren.

Das tut mir sehr leid.

Ich lege es einfach in Euren Mund.

Es ist Pistazie, falls das hilfreich ist.

Vielen Dank.

Vielen Dank für Euren Besuch.

Gerne doch.

Guten Morgen, Hauptmann.

Möchtet Ihr ein Macaron?

Ich habe Erdbeere oder...

Erdbeere wäre wundervoll.

Es hieß, Ihr wäret bereit, für ein Gemälde zu posieren.

Ja, in der Tat, General.

Was immer die Moral der Männer steigert.

Ein großes, triumphales Gemälde von Euch beiden wird das sicher.

Wir kleiden nur die Toten.

Was?

Zu wenig tote Schweden, also ziehen wir unseren Toten deren Uniformen an,

für einen triumphalen Haufen.

Hussa!

Könntet Ihr mir ein siegessicheres Lächeln schenken?

*eine gelegentlich wahre Geschichte.

Krieg und Kotze

Halt.

Geht es Euch gut?

Natürlich.

Was auch immer es war, es schwebt jetzt im Wind.

Ihr auch? Wir können anhalten.

Ich will schreien, aber gegen die Welt, dafür dass sie das zulässt.

Krieg ist unvermeidlich,

schon seit Höhlenmenschen einander töteten, um das Feuer zu kontrollieren.

Nein. Es ist eine Entscheidung.

Was in unserer Natur liegt, ist keine Entscheidung.

Ich überlege, ob ich ein Macaron vertrage oder nicht.

Scheiße!

Geht doch.

-Lasst es raus. -Wir müssen dem widersprechen.

Wir dürfen Männer nicht diesem Horror, der Leben und Hoffnung zerstört, aussetzen.

Russland kann so nicht weitermachen.

-Wir werden siegen. -Zu welchem Preis?

Nun, der Trick dabei ist,

zu wissen, wann der Preis zahlbar ist und wann nicht mehr.

-Das ging zu weit. -Ich habe Schlimmeres gesehen.

Aber ich bewundere Euer Herz und Euer Feuer.

Das hat mich sehr mitgenommen und ich werde es nie vergessen.

Was?

Ich hoffte, es würde geschehen. Ihr seid dabei, eine Russin zu werden.

Verfickt und zugenäht!

Genau.

Du verdammtes Biest.

Du musst den Krieg beenden.

Habe ich gerade. Madame Dimow hat gewonnen.

Ich muss essen. Ich verhungere.

Es gibt Elchtatar mit frischem Meerrettich und Wachtelei.

Ich war an der Front.

Mit Elisabeth? Warum tut sie das?

Als ob die Männer von einer Frau mit Macarons beworfen werden wollen.

-Sie sterben dort. -Das hoffe ich doch.

Sonst wäre das kein Krieg.

Und warum sind wir im Krieg?

Ich... muss den Schweden eine Lektion erteilen, wie mein Vater vor mir.

-Du musst ihn beenden. -Werde ich, nach unserem Sieg.

Aber wir gewinnen nicht.

Daher kann ich ihn nicht beenden.

Das musst du!

Weil Männer sterben?

So ist das im Krieg.

Es schmerzt dich, und ich verstehe das,

da du ein weiches Herz hast, aber...

Den Meerrettich reiben, nicht schneiden!

Sie sterben elendig ohne Grund.

Zum Ruhme Russlands, nicht ohne Grund.

-Rede mit den Schweden. -Ich würde eher sterben.

Nun, du nicht, aber Tausende andere.

Ja, freudig, zum Ruhme Russlands.

Wenn wir gesiegt haben, sind sie nicht sinnlos gestorben.

Du bist keine Russin, die das versteht. Daher verzeihe ich dir den Ton.

Geh. Ich möchte in Ruhe essen.

Sagt Louis, dass ich Borschtsch will.

Was zum Teufel?

Es ist nichts.

Du hast Blutergüsse.

-Er war etwas außer sich. -Wichser.

Es ist nichts.

Mir geht es gut. Vergiss es.

Fühlst du dich besser?

Ich gehe baden und kleide mich an, dann spielen wir Bridge, wie geplant.

Swetlana.

Lass mir ein Bad ein.

Verpiss dich! Geh.

Grigor, probier das Schwarzbrot mit Elchlippen. Das macht meinen Schwanz hart.

Eine Leistung, angesichts deiner Frau.

Verdammt lecker. Da ist ja auch Louis' herrlicher Borschtsch.

Wisst Ihr noch, wie wir das Schwein erlegten?

Es rannte genau auf uns zu.

Wir wären tot, hätten wir es nicht getroffen.

Hätte ich es nicht.

Toller Tag.

-Willst du etwas? -Ich habe schon gegessen.

Lasst uns danach Handball spielen.

Gehen wir jetzt.

Lasst das Essen besser stehen.

Louis' Borschtsch? Bist du verrückt? Natürlich nehme ich das mit.

Zeus.

Geht es Euch gut?

Ja.

-Etwas komisch ist mir schon. -Komisch?

Etwas... furzig.

Wollt Ihr aufhören? Liegt es am Käse?

Ich trinke das.

Jetzt geht es wieder.

Oh, Scheiße. Mist!

Alles in Ordnung?

Ja.

Gräfin Belanowa ist aus Europa zurück.

Ich will Euch unbedingt von den Brücken und Glockentürmen in Florenz erzählen.

Gerne doch.

Oh Gott!

Oh, ich habe es vermisst, am Hofe zu sein.

Du wurdest vermisst.

Ich komme!

Warum hört Ihr auf?

Tut mir leid, ich fühle mich unwohl.

Denkst du ständig daran?

Ja, tue ich.

Voller Blut und Schlamm.

Es war schrecklich.

Ich stand da in einem lächerlichen Kleid und reichte ihnen Pistazienmacarons.

Du gabst ihnen einen Moment des Friedens.

Das ist nicht genug. Ich schäme mich.

-Fühltest du dich als törichte Prinzessin? -Genau.

Und du sagst mir, ich soll es vergessen und schlafen. Sie mochten die Macarons.

Ich ertrage die Tatenlosigkeit nicht.

Die Herzlosigkeit.

Von mir?

Ja. Von allen an diesem verdammten Hof.

Du fühltest dich töricht, weil du es bist.

Was?

Du trugst ein goldenes Kleid und verteiltest Süßes an sterbende Männer.

Es ist so, wie es sich anfühlt.

Ich verurteile dich nicht dafür, aber erspare mir den selbstgerechten Hass.

Du bist gemein.

Tut mir leid. Ich...

Und du bist ein Lump, dem alles außer Wein, Liebe und Poesie egal ist.

Ich mag zwar Wein und Poesie, aber die Dutzenden Kerle,

mit denen ich aufwuchs, die in diesem Krieg starben, mochte ich auch.

Du kanntest also Jungs, die starben, und deine Antwort darauf ist ein Sonett?

Auch nicht besser als meine Macarons.

Sie wussten, dass dies Russland ist und sie Kanonenfutter sind.

Daher will ich ihnen die Ehre erweisen, keine sinnlose Wut vorzutäuschen.

-Die ist nicht vorgetäuscht! -Vielleicht nicht, aber sinnlos.

Da widerspreche ich.

Und ich mag dich gerade nicht.

Na und? Wahrheit ist Wahrheit.

Ich werde kein ohnmächtiges Leben führen.

Dann lebst du wohl im falschen Land.

Der Kaiser wird sterben.

-Wie geht es ihm? -Er ist sehr krank.

Können wir reingehen?

Alle sollen draußen bleiben.

Aus Angst vor Ansteckung.

Er hat sich in der Nacht ständig erbrochen

und er hat hohes Fieber mitsamt wilden Wahnvorstellungen.

Der Arzt und der Erzbischof sind bei ihm.

Verzeihung.

Wie geht es ihm?

Er ist extrem krank.

Wir fürchten, es könnte Cholera sein.

Cholera?

Ich vermute, dass er sie von einem besessenen nachtaktiven Tier hat.

Wohl von einem Dachs.

Wo soll er einen besessenen Dachs getroffen haben?

Wenn es Cholera ist, wird er sterben, nicht wahr?

Dieser Ausgang ist wahrscheinlich.

Oh, mein kleiner Liebling.

Der Arzt arbeitet an der Heilung. Vielleicht ist es etwas anderes.

Hat er etwas gesagt? Redet er?

Er spricht mit Unterbrechung.

Vieles davon ist wirr.

Er sagte, er sei ein Wolf, der schwedische Kinder zum Frühstück verspeist.

Und er erzählte, was er mit einigen Damen machen will...

Ich erspare Euch die Details.

Dann kamen weitere Anfälle von Durchfall und Erbrechen.

-Ich gehe zu ihm. -Riskiert nicht Euer Leben.

Ich will bei meinem Freund sein.

Ich wusste nicht, dass Euer Mann so mutig ist.

Oh ja. Das ist bekannt.

Verpiss dich, Vogel.

Ich fürchte, es ist der blaue Tod, aber er ist stark.

Mit Gottes Segen überlebt er vielleicht.

Dafür beten wir aufrichtig.

Ist es die Cholera?

Zweifellos. Ein schlimmes Leiden.

Ich habe dafür verschiedene Heilmethoden perfektioniert.

Er sollte eine tote Maus um den Hals tragen,

um die Krankheit herauszulocken.

Hallo, pelziger Freund.

Er darf kein blaues Essen zu sich nehmen.

Gibt es blaues Essen?

Ich mache ihm einen Stärkungstrank mit Essig und Arsen.

Sehr gut.

Sterbe ich?

Wenn es die Cholera ist, könnte er noch heute tot sein.

-Genau. Das bedeutet... -Ja.

Ja, es wird Euer sein. Ihr werdet Russland regieren.

Nach all unseren Planungen...

Fällt es Euch in den Schoß.

Angesichts dieser schrecklichen Lage

wird eine Beratung über die mögliche Machtübertragung einberufen.

An mich.

In der Tat. So scheint es.

Ihr seid die nächste... sollte das Schlimmste geschehen.

Bereitet Euch mit Gebeten vor. Der Senat wird einberufen.

Ich begrüße das.

Nicht seinen Tod.

Der ist schlimm, und... traurig.

Wir hoffen auf das Beste.

Gott wird uns beistehen. Das tut er immer.

Es geschieht. Es passiert wirklich.

-Mir ist etwas schwindelig. -Mir auch.

Ihr müsst Euch vorbereiten.

Es gibt viel zu besprechen. Ich organisiere das.

Ihr müsst die Senatoren überzeugen. Inspiriert und beruhigt sie.

-Das ist meine Art, Orlo. -Ich weiß.

Das Schicksal hat die Tür früher als erwartet aufgestoßen,

aber wir werden hindurchlaufen.

Bist du je gekommen und hast gleichzeitig gekotzt und geschissen?

Es ist atemberaubend.

Was tust du da?

Was du von mir wolltest. Etwas.

Scheiße!

Dein Blick sagte zu mir: "Sei ein Mann."

-Du hast ihn vergiftet? -Arsen aus der Wand im Borschtsch.

Was wird mit uns, wenn er tot ist? Denk daran, was Peter uns verschafft.

-Du wolltest das nicht? -Ja. Nein. Ich sagte nicht... Nur...

Unsere Situation ist komplex. Aber auch einfach.

Mit ihm haben wir ein sicheres Leben, Luxus, einen Platz am Hof.

Wer würde ihn ersetzen? Katharina?

Wir sind nichts für sie. Was wird dann mit uns?

Wir sind da.

-Georgina. -Oh, Schatz.

Ist ja gut.

"Ich werde dieses Land in ein neues Zeitalter führen."

Morgendämmerung?

Ort?

Alles davon.

Was werdet Ihr tragen?

Was? Wen kümmert das?

Ihr präsentiert Euch als Kaiserin von Russland.

-Ihr müsst gut aussehen. -Es zählt nur, was ich sage.

Als Frau ist es viel wichtiger, was man trägt.

-Marial, das ist... -Sehr wahr.

Ich suche was heraus, dann helft Ihr mir, mit meiner Liste.

Welche Liste?

Von denen, die mich als Magd verachtet und missbraucht haben,

und an denen ich mich räche,

wenn er tot ist und Ihr mich auf meinen Status wiederherstellt.

Das werdet Ihr doch, nicht wahr?

Ich will nicht anmaßend sein. Obwohl ich gerne Eure Magd bin,

wobei "gerne" ein ungenaues Wort ist...

Deine Liste kann warten.

Lass mich jetzt bitte schreiben.

Das ist mein Schicksal.

Wir haben hier darüber gesprochen.

Und du hast mich an jenem Tag gerettet. Ich danke dir.

Ich suche Euer Kleid aus. Es ist ein großer Tag für mich.

Für Russland.

Dafür auch.

Hallo. Ich schreibe gerade.

Wenn Peter stirbt, wirst du Kaiserin.

Ich weiß. Es ist ein besonderer Tag.

Ich kann dann den Krieg beenden.

Und so vielleicht unseren Streit gewinnen.

Der war bitter und ich wollte dich schlagen.

Ich sage dir immer die Wahrheit. Ich akzeptiere die Gefahr.

Also, willst du das?

Kaiserin sein?

Das tue ich.

Mit dir an meiner Seite.

Niemand schreit mich so gut an. Vielleicht brauche ich das.

Wir brauchen einander.

Er hat das gegessen?

-Peter? -Oh Gott, ja.

Jemand hat ihn vergiftet, verdammt.

Wie kommt Ihr darauf?

Er hat es gegessen und liegt im Sterben. Der Hund hat es gefressen und ist tot.

Scheinbar.

Ja, verstehe. Definitiv... möglich.

Erwähnt die regionale Stabilität und deren Bedeutung.

Stärkt den Status quo, erschreckt sie nicht.

Versprecht viel, lasst den Krieg unerwähnt und...

Meine Herren?

Es ist ein schrecklicher Moment für unser Land.

Ich bin als Deutsche hierher gekommen,

aber als ich das Land sah, änderte sich mein Herzschlag

und mein Blut strömte, als wäre ich zum ersten Mal geboren.

Falls der Kaiser stirbt,

sollt Ihr wissen, dass mein ganzes Herz dem Volke dienen wird.

Das Erste, was wir tun müssen, ist, den Krieg mit Schweden zu beenden,

unsere leidenden Soldaten von der Front abzuziehen,

damit keine jungen Russen mehr vergeblich ihr Leben lassen.

Es wird keinen Krieg mehr geben. Hussa!

Ihr wollt also das von Schweden eroberte Land aufgeben?

Sie sind tief in unserem Territorium.

Sie haben Wyborg eingenommen.

Was ist Wyborg?

Eine Stadt.

Mit etwa 50.000 Seelen, die wohl nicht erfreut sind, nun Schweden zu sein

und jeden Abend Fleischklöße und Preiselbeeren zu essen.

Nun, ich habe die aktuelle Karte nicht gesehen.

Außerdem, Kaiserin, wäre da noch die Hungersnot im Ural.

Im Ural? Jetzt hätte ich gerne eine Karte.

Natürlich. Eure Neuheit ist... wie sie ist.

Die erfrischende, unabhängige Sichtweise der Kaiserin wird ein Gewinn sein.

Lasst mich die Situationen erfassen.

Das wäre sehr gut, Kaiserin.

Ich habe mir Notizen gemacht.

Zweifelt nicht daran, dass das russische Volk Bildung erhalten

und aus der Knechtschaft befreit werden wird.

Ich werde die Leibeigenschaft umgehend beenden.

Ihr wollt also die wirtschaftliche und kulturelle Basis

unserer Gesellschaft zerstören?

Scheiß Deutsche.

Das ist mutig, aber wir werden...

Die Kaiserin scherzt sicher.

Damit müssen wir uns jetzt nicht befassen und...

Ich... Die Details dazu... werden...

Rechtzeitig ausgearbeitet.

Natürlich ist es zu viel verlangt, dass die Kaiserin...

Weiß, wovon sie spricht. Das sicher.

Sie ist neu und wird unsere Führung brauchen.

Ich glaube, wir sollten nun alle für die rasche Genesung des Kaisers beten.

Ich...

Ja, natürlich.

Ihr habt einen Ausschlag am Hals.

Ach ja?

Richtig.

Das war eine Katastrophe.

Es hätte besser laufen können.

Ich weiß nichts über Russland.

Ihr werdet es kennenlernen und es Euch...

Habt Ihr gehört? Der Kaiser wurde vergiftet.

Möglicherweise.

Tschechow hat es bestätigt.

Arsen in seinem Borschtsch.

Vergiftet? Wart Ihr das etwa?

-Natürlich nicht. -Nein.

Wer dann? Und wenn es jemand war, ist es vielleicht ein Putsch.

Ein anderer.

Der den Thron besteigen will.

Ihr habt es also gehört. Marial?

Ich war es nicht. Ich hasse ihn und bin froh, dass er stirbt.

Patriarch, das vorhin war nur ein Ausrutscher.

Da mein Mann stirbt, bin ich natürlich äußerst bestürzt.

Ich werde mich zusammenreißen.

Natürlich. Was mich zu Iwan bringt. Iwan lebt noch.

Der Zweite in der Thronfolge.

Iwan der Kleine? Ernsthaft?

Woher wisst Ihr, dass er lebt?

-Von Euch. -Was?

Im Vertrauen gesagt.

Das war nur ein Gerücht.

Ich kenne niemand, der ihn tatsächlich gesehen hat.

Vielleicht haben es andere gehört und wollen ihn auf dem Thron.

Und haben Peter vergiftet.

Und wollen mich nicht.

-Wird Katharina Kaiserin, bin ich gefickt. -Sind wir alle.

Und diesen Iwan kennen wir nicht einmal.

-Man darf nicht sehen, dass wir das tun. -Was tun?

Der Kaiser liegt im Sterben

und du isst Torte und trinkst Wein.

Boris hat Geburtstag.

Es sieht aus, als würdest du feiern.

Tun wir auch: seinen Geburtstag. Er wäre letzte Woche fast gestorben.

Überleg mal, wie das aussieht!

Es gibt eine Ausgangssperre. Wir müssen alle wegschicken.

Nein.

Aufzuhören ist sinnlos.

Überlebt Peter, geht es uns allen gut.

Stirbt er, sind wir alle am Arsch.

Also feiern wir halt.

Georgina, sicher doch, oder?

Ja. Feiern wir, solange wir es noch können.

Komm mit.

Hey, was macht Ihr da?

Wir suchen nach Iwan.

-Raus hier! -Verzeihung.

-Raus. -Ist Iwan hier?

Verzeihung. Was soll das?

Entschuldigung...

Riegelt den Palast ab. Niemand darf rein oder raus.

Bewacht diese Tür. Keiner darf hinein.

Was soll das?

Bleibt in Euren Gemächern, zur eigenen Sicherheit.

Bleibt dort, bis ich die Sicherheit wiederhergestellt habe.

Ihr könnt mir nicht...

Wenn der Kaiser ein Ziel war, seid Ihr es auch.

Gut gemacht, Leutnant.

Sichert die Damen in den kaiserlichen Gemächern.

Befolgt ihre Wünsche.

Keiner darf ohne meine Erlaubnis hinein oder hinaus. Die beiden auch nicht.

Darf er das? Uns einsperren?

Wenn ein Mörder im Palast ist, muss sich die Familie schützen.

Versucht nicht, wegzugehen. Vor der Tür stehen Wachen.

-Ihr habt ihn doch nicht vergiftet, oder? -Nein.

Das wusste ich.

Ihr habt ein gutes Herz.

Schlimm, diese Frage. Schlagt mich. Ich habe es verdient.

Nein. Es ist ein konfuser Moment.

Ihr schient schlecht auf die Führung vorbereitet.

Natürlich wart Ihr es nicht.

Das konntet Ihr sehen?

Ein Ausrutscher. Ihr wusstet nicht, dass Ihr mal Kaiserin werden könntet.

Genau.

Tante Elisabeth.

Mein armer Junge.

Wie geht es dir?

Ich blute, also nicht sehr gut.

Ich hörte Diener von Gift flüstern.

Ja.

Muss ein Fehler sein.

Alle lieben mich. Ich bin ein wunderbarer Kaiser.

Ja.

Oh, du bist hier.

Jemand ist hinter uns her.

Sicher Iwan, der Wichser.

Möglich, aber nicht unbedingt.

Ich sagte immer, wir sollten ihn töten, falls seine Anhänger etwas versuchen.

-Seid Ihr schwanger? -Nein.

Enttäuschend.

Der Adel liebt mich, weil ich den Palast in eine große Party verwandelt habe und...

Und Frauen lieben mich wegen meinem großen Schwanz.

-Du musst nicht reden. -Wenn ich sterbe, regierst du Russland.

Sei bitte gnadenlos. Foltere jeden Verräter. Sei schrecklich.

Wäre ich doch nur schrecklich gewesen.

Peter der Schreckliche.

In vielerlei Hinsicht warst du das. Bist du es.

Ich bereue einiges. Es gibt Dinge, die ich gerne getan hätte.

Ich wollte den Juli nach mir umbenennen. Ihn Peter nennen.

Eine wunderbare Idee.

Jetzt musst du ruhen.

Du musst das Arschloch töten. Iwan.

Das ist verrückt.

Ich will das auch nicht.

Er ist süß.

Aber sie suchen nach ihm. Sie werden ihn finden.

Und wir werden in Gefahr sein.

Sicher.

Er ist noch klein. Wir können es ihm sicher ausreden.

Er will nicht Kaiser werden.

Also, Iwan, heute ist sehr viel passiert.

Der Kaiser ist krank und könnte sterben.

Sie wollen mich holen, oder?

Darüber wollte ich mit dir reden.

Das sind schlimme Leute, die dich für ihre Zwecke benutzen wollen.

Würden sie mich nach draußen lassen, mir Wein geben und Jungen zum Spielen?

Ich habe versucht, dich gut zu behandeln, Schatz.

Das hast du. Versucht!

Ist es das, was du willst?

Das kannst du von uns bekommen. Ein Anwesen, Freunde.

Du bist zwar noch etwas jung für Wein, aber egal.

Sie hat Angst, Lieschen. Ich sehe es.

Habe ich nicht.

Aber ich will kein Blutvergießen.

Ich mag Blutvergießen.

Du weißt nicht mal, was das ist.

Du glaubst es zu wissen, aber das tust du nicht, verdammt.

-Zicke. -Reden wir von was anderem.

Wie wäre es mit Hunden? Wuff!

Ich bin neun, verfickt nochmal.

Ich denke, dieses Gespräch ist beendet.

Du wirkst müde und mürrisch, Schatz.

Was soll ich tun? Er ist unnachgiebig.

Ich habe ein Messer in meiner Tasche.

Wir sehen uns bald wieder.

Ich werde nett sein, versprochen.

Tante Lieschen, hilf mir, ein paar Worte zu zeichnen.

Natürlich, Schatz. Was immer du willst.

Sie beten für seine Genesung. Ich dachte, sie hassen ihn alle.

Sie suchen nach Iwan.

Wer auch immer das ist.

Geistliche und Wachen.

Es könnte Erzi sein.

Peter sagt, ich muss ihn töten.

Elisabeth auch.

Das ist Wahnsinn.

Sie haben Recht.

Was?

-Orlo... Ich kann kein Kind töten. -Ich will das auch nicht.

Aber wir müssen es tun. Wir wussten, es würde Blut fließen.

Ihr seid so nah an der Macht und so kurz vor dem Tod.

Welementow war schnell hier.

Er hat den Palast abgeriegelt und die Kontrolle übernommen.

Sieht zwar nach einem Putsch aus, aber ist er für Euch?

Kaiserin, Ihr müsst es tun!

Erzi?

Ihr habt nach mir gerufen?

Ich hatte einen schlimmen Traum.

Ich bin in einem Wald. Ich habe den immer wieder.

Ich bin ein kleiner Junge mit einer Krone in einem dunklen Wald.

Ich komme an eine Gabelung im Wald. Es gibt zwei Wege.

Ich tue einen Schritt, und dann...

...ist mein Bauch aufgeschlitzt und meine Eingeweide hängen raus.

Dann liege ich am Boden.

Dieser Rabe landet auf meinem Gesicht...

...und hackt in meine Eingeweide, während ich noch lebe.

Und ich schreie.

Kaiser?

Hier.

Wie ist sein Zustand?

Ihr wart schnell hier.

Ich erfuhr es auf dem Rückweg.

Ich kann noch immer schnell reiten.

Unterstützt Ihr die Kaiserin?

Sorgen wir uns erst einmal um seinen Tod und ihren Schutz.

-Was ist? -Wir haben die Kaiserin verloren.

Wach auf.

Komm schon.

Bitte lebe.

Ich bin noch nicht bereit.

Tötet den Mistkerl.

Rettet Russland.

Nein.

Das Leben von einem, um das Leben aller anderen zu verbessern.

Ich will ein anderes Russland, so wie du.

Aber nicht so.

Ihr kritisiert Orlo für Tatenlosigkeit, aber Ihr seid genauso.

Ich kann das nicht.

Dann tue ich es.

Nein!

Die Kaiserin ist weg.

Ihr wart schnell hier, finde ich.

Ja, das sagt Ihr ständig.

Ich weiß nicht, was...

Hallo. Wir sind nur...

Aufgebracht und hysterisch, wie Frauen oft sind.

Wachen und Geistliche suchen nach Iwan, Erzi.

Wisst Ihr etwas davon?

Ich bin dem Kaiser treu, und wenn er stirbt,

werde ich dem, was für Land und Volk am besten ist, treu sein.

Ist Iwan im Palast? Wissen wir das?

Steht Ihr beide hinter der Kaiserin?

Ich tue, was für Russland das Beste ist. Sollte Iwan das sein, dann sei es so.

Ich fürchte, das ist eine Sackgasse.

Zeigt ihn in der Großen Halle.

Damit die, die sich hinter ihm vereinen würden, erkennen, wie vergeblich das ist.

Natürlich wart Ihr stets meine erste Wahl, Kaiserin.

Ohne Frage...

Ich...

Ihr habt den Jungen getötet.

Gern geschehen.

Ich fühle mich...

...irgendwie hungrig.

Untertitel von: Christian Eisenach

Es ist immer noch da.

Verspottet mich.

Erinnert mich daran, wie ungeeignet ich bin.

Was weiß ich schon, wie man ein Land regiert?

Ich bin fehl am Platz und überfordert.

Vielleicht bin ich wirklich nur enttäuschtes Mädchen mit großer Klappe,

die andere zum Handeln inspiriert, aber selbst nichts tut.

Mal ehrlich...

Ich will nur mit Leo in einem Feld liegen,

die Sonne anstarren und lachen.

Ist das so schlimm?

Du bist ein sehr unhöflicher Bär.

-Wohin gehen wir? -Warte nur.

Hoffentlich ist er noch da.

Sieh mal.

Es ist ein Vogel.

Ich könnte ihm ewig zusehen.

Wieso denn das?

Ich bin verändert, Grigor.

Etwas geschah mit mir, als ich im Sterben lag.

Unglaublich, dass jemand mich töten wollte.

-Wer würde so was tun? -Unfassbar.

In der Tat. Ein Irrer.

Jedenfalls lag ich im Bett

und wusste, dass ich nicht war, wer ich sein möchte.

Ist das nicht total irre?

-Herr! -Wer ist das?

Meine neue Vorkosterin Lizaweta und Tataren-Nick. Ein Killer.

Er hat behält die Luftröhren seiner Opfer.

Macht Löcher rein und spielt Flöte drauf. Krasse Lieder.

Ich verstehe.

Die Beeren sind giftig.

Koste sie, um sicher zu sein.

Sie sind giftig, Kaiser. Das ist bekannt.

Nick. Du bringst Leute um, die mich töten wollen und sie kostet mein Essen.

Das ist was zu essen. Koste es.

Aber ich weiß bereits, dass sie...

Alles ist besser, Grigor. Alles. Gehen wir zurück.

Ich möchte am Hof sprechen.

*eine gelegentlich wahre Geschichte.

Fallschirm

Morgen allerseits.

Versammelt den Hof. Ich hab was zu sagen.

Mein Gott.

Echt jetzt?

Verdammte Scheiße.

Gütiger Gott.

Er hat alle getötet, die mit dem Borschtsch zu tun hatten.

Den Bauer, der die Rüben anbaute, der, der sie auslieferte,

Der Koch, der sie kochte, der Diener, der sie servierte

und die Wachen, an denen er mit der Suppe vorbeiging.

Und sogar seinen Chefkoch Louis. Er liebt Louis doch.

Mein Gott.

Alles in Ordnung? Ahnt er etwas?

Nein. Er wollte mir einen Vogel zeigen.

Einen Vogel?

Es scheinen alle da zu sein.

Letzte Woche war natürlich für alle entsetzlich, aber ich habe überlebt.

-Hussa! -Hussa!

Auch, wenn jemand das nicht wollte.

Der nicht zufrieden mit mir war, und das macht mich traurig.

Ich möchte der beliebteste Herrscher sein, den Russland je hatte.

Ich höre mir gern eure Beschwerden an.

Tretet ruhig vor.

Ich verbessere mich gern, also...

Keine Sorge wegen der Leichen.

Mehr Tote wird es nicht geben.

Am Ende war es wohl ein verärgerter Diener oder Chefkoch.

Ich hatte Louis wegen seines Clafoutis kritisiert, und zurecht.

Karamellisieren heißt nicht anbrennen.

Aber heute ist ein neuer Tag.

Ich sah einen Vogel, der...

-Grigor? -Toller Vogel.

Es ist ein neuer Tag. Ich bin ein neuer Mensch, erfrischt, gestärkt.

-Hussa! -Hussa!

Eine Torte zu meinen Ehren.

Eine Torte mit Honig und frischen Feigen.

-Hussa! -Hussa!

Habt einen schönen Tag.

Wo zum Henker ist Lizaweta?

Diese Leichen. Schaurig.

Ich fand es seltsam zurückhaltend.

Wollen wir weitermachen, brauchen wir Männer, die kämpfen.

Wir sind nicht wie er.

Ja. Vielleicht müssen wir umdenken, uns neu ordnen.

Welementow ist wieder an der Front.

Ich sollte hin und mit ihm reden.

Ich glaube, wir könnten ihn überzeugen.

Ich reite an die Front.

Ihr?

Der Gedanke ist entsetzlich, aber wir müssen mutig sein, wie Ihr sagt.

Ich sage viele Dinge. Das steht fest.

Sieh mal. Dom Pérignon, in Frankreich erfunden.

Gottes Nektar, von Mönchen gemacht, ein Champagner wie kein anderer.

Das macht jetzt schon Spaß.

Ich will nichts trinken.

Musst du aber. Wir müssen vergessen, was wir eben gesehen haben. Unbedingt.

Und wenn ich Kaiserin geworden wäre? Wenn er gestorben wäre?

Was wäre wohl passiert?

-Mit uns? -Mit Russland.

Glaubst du, ich wäre gut?

Du wärst außergewöhnlich, wie du schon bist.

Ich war nicht außergewöhnlich, nicht, wie ich sein möchte.

Wir sind nie, wie wir sein möchten.

So fähig, so klug. Versagen liegt in der Natur des Menschen.

Unsere Gedanken können unberührt bleiben von der harschen Realität,

aber unsere Körper und Seelen leiden

und die Welt entscheidet am Ende, wer wir sind.

Leider könntest du recht haben.

Wo sind wir?

In meinen Gemächern.

Mit wem?

Miteinander.

Was ist das?

Zisch. Unglaublich.

Das steigt in die Nase.

In dieser Welt, hinter diesen Mauern, sind wir glücklich.

Wir haben alles. Mehr können wir momentan nicht tun.

Geben wir unser Bestes.

Verdammt.

Einen Moment.

Du bist wütend auf mich.

Ich bin zornig aufgewacht mit dem Geruch von Scheiße in der Nase. Wie jeden Tag.

Ich bin auch beunruhigt aufgewacht wegen...

Eurer Feigheit? Eurer Untätigkeit?

-Eurer... -Ich kann für mich selbst sprechen.

Und ich bin Eure Dienstmagd.

Es ist meine Aufgabe, Euch mit allem zu versorgen, was Ihr braucht.

Tee, Bäder, Worte. Aber nicht mit Mut.

Aber vielleicht etwas Kaviar mit Eurem Trunk,

bevor Ihr es den ganzen Nachmittag mit Romeo treibt.

Es tut mir leid.

Ich hab die ganze Sache wie eine Zweijährige gehandhabt.

Ich bin nicht so fähig, wie ich dachte.

Ihr wollt aufgeben. Ich sehe es.

Ich glaube, eine kurze Auszeit wäre gut.

Um die Sache zu überdenken und...

Ich habe Orlo zu Welementow geschickt,

bin also weiterhin entschlossen.

Tochter.

Mein Lieber.

Für deine Reise.

Du kommst zu spät.

Bist tot, was?

-Setz dich. -Kleiner Racker.

Fick dich. Ich hab ihn nie gemocht.

Danke, übrigens. Hast du es selbst erledigt?

Natürlich, Familie

Ich würde das keinem Fremden überlassen.

Du hast ihm ein paar Jahre geschenkt.

Ich hätte ihn mit seiner Mutter erledigt.

Aber du liebst Kinder.

Das ist wahr.

Schade, dass deins starb. Wie hieß er noch mal?

Wie fühlst du dich?

Großartig. Komisch, hier zu sein.

Ich hatte beunruhigende Träume über Gott und einen Raben.

Dann träumte ich, dass Mutter mich annagte.

Das war doch nur einmal, und nur ein wenig.

Sei nicht so dramatisch, Lieber.

Der Gedanke, dass du sterben könntest, war schrecklich.

-Du würdest mich vermissen? -Natürlich.

Und die Auswirkungen. Die arme Katharina war völlig ratlos.

Sie ist eine Frau, geistesschwach mit straffen Brüsten.

Verurteile sie nicht so sehr.

Das Volk sah, wie zerbrechlich sie ist.

Ich dachte schon, wir müssten sie töten,

und dazu bin ich viel zu beschäftigt.

Ich interessiere mich für Fruchtbarkeit.

Ja, du fickst gern. Das liegt in der Familie.

Und das solltest du auch, mein Lieber. Deine Frau.

-Wir brauchen einen Erben. Einen Jungen. -Ich versuche es ja.

Deinen Schwanz in Madame Dymow zu stecken, schwängert nicht Katharina.

Obwohl das wunderbar wäre.

Es mit jemandem zu treiben und jemand anderes zu schwängern.

Einen Mann ficken und der andere spürt es. Wie herrlich.

Ich schweife ab.

Dymow macht mich glücklich.

Und im Angesicht des Todes bedeutet Glück alles.

Das wurde mir bei der Erfahrung klar.

Hör auf.

Du wirst uns ruinieren.

Ich sagte aufhören.

Ich glaubte deiner Mutter nicht. Wir beweisen, dass sie unrecht hatte.

Ich bin anders als der, der ich war.

Du bist großartig und warst es schon immer.

Geh zu deiner Gemahlin. Mach uns einen Erben.

Gut. Ich werde der beliebteste Herrscher, den Russland je hatte.

Das sage ich seit jeher, mein Lieber.

Manchmal erwache ich nachts und denke, die Vögel auf der Tapete

sind an einen anderen Ort an der Wand geflogen.

Noch ein paar Gläser von dem Zeug und sie tun es vielleicht.

Leo, verpiss dich eine Weile.

Kaiserin, lass uns ficken.

In der Tat.

Ich geleite ihn hinaus.

Es tut mir leid.

So ist es eben.

Wir...

Es ist seit meiner Ankunft einfach noch nie passiert.

-Ich nehme an... -Wir vergaßen es.

Mist.

Ich will sein Kind nicht.

Zitronenscheiben.

In Euch drin ist es wie eine Wand und die Säure tötet seinen Samen.

Danke.

Ich bin Euch zu Diensten.

Ich warte!

Wie seltsam.

Normalerweise denke ich ans Jagen und dass Stachelbeeren mit Schwein schmecken,

aber jetzt denke ich dran, dass ich ein Kind im Schwanz habe

und es gleich in dich hineinspritze.

Außergewöhnlich, wenn man drüber nachdenkt, was?

In der Tat.

Etwas in mir hat sich verändert.

Ich weiß nicht was, aber...

-Es waren schlimme Tage. -Genau.

Er kommt.

Was machst du jetzt normalerweise?

Ich nehme ein Bad.

Großartig. Wir nehmen eins zusammen.

Du hast einen Ausschlag.

Ja. Seitdem du krank warst.

Ich bin gerührt.

Diese Veränderung in dir, wird sie etwas bewirken?

Ja, aber wie?

Ich weiß nicht wie.

Du möchtest geliebt werden.

Ich werde geliebt.

Jemand hat versucht, dich zu töten.

Touché.

Wie lässt sich das ändern?

Ich bin perfekt, aber ich weiß, ich muss mich irgendwie ändern.

Es ist ein Rätsel.

Ja, ich weiß, was du meinst.

Die Veränderung in dir muss sich in Russland manifestieren.

Dann bist du, wer du sein möchtest.

Dieser neue Mensch.

Hab ich das gesagt?

Du müsstest auf andere Art und Weise herrschen.

Klar, das ist anzunehmen.

Hör auf das Volk.

Was will es?

Was es will? Und was ich will?

Du willst, dass es dich liebt und dass es zufrieden ist.

Was die Leute wollen, ist also der Schlüssel.

Was sie wollen. Eine neuartige Idee.

Aus Frankreich?

Sie wissen allerdings nicht immer, was sie wollen.

Aber als ihr Anführer erahnst du es und berätst dich mit ihnen.

-Ich soll mit ihnen reden? -Ja.

Einige Dinge lassen sich auch erraten.

Ja? Natürlich.

Du kannst sie auflisten, wenn du magst,

da ich entspannt bin und mich nicht anstrengen möchte,

aber ich weiß schon, was du sagen wirst.

Große Kunst aus Europa.

Mehr Musik. Vorlesungen zu Hofe.

Wissenschafts-Ausstellungen. Das Volk liebt sie.

Wirklich?

In Deutschland sammelten sich Tausende.

Und das Glück und die Dankbarkeit des Volkes? Unglaublich.

Weil sie wussten, dass der Kaiser ihr Glück wollte.

Dass ihr Verstand und ihre Herzen mit dem Kaiserreich wachsen sollten.

Das klingt doch gut.

Ich könnte die Kunst auswählen. Dinge, die die Menschen lieben.

Tu es.

Ich sollte gehen.

Guten Tag, Diener. Was sagst du zum Königreich?

Wie bitte?

Dazu, wie die Dinge hier stehen?

Was ist das?

Es ist ein Fallschirm.

Geh mit mir und erklär es mir.

Ich habe einen neuen Plan

und verschaffe dir und dem Land alles, was wir brauchen.

Und kein Tropfen Blut wird vergossen.

Klingt unwahrscheinlich.

Eine frische Zitrone.

Man hängt Sachen dran und wirft ihn von hohen Stellen ab.

und durch den Windwiderstand scheint es, als würde er fliegen.

Ein wissenschaftliches Experiment.

Oh, Wissenschaft. Erzähl mir mehr.

Guten Morgen, Gräfin Dolzikow und Unbekannte.

-Wie ist Euer Tag? -Gut.

Ideen, was wir hier verbessern könnten?

Nichts. Alles ist bestens.

Alles. Absolut alles.

Wunderbar, aber nicht informativ.

Also, dieser Fallschirm.

Man hängt Sachen dran und schmeißt ihn vom Dach?

Und er fliegt?

Er fliegt also?

Schwebt, aber es sieht aus, als ob er fliegt.

Und wer bist du?

Oleg Kaminski.

Oleg. Was machst du hier?

-Ich repariere Dinge. -Wunderbar.

Machst du das gern?

Es ist endlos, weil Ihr viel kaputtmacht.

Das ist wohl wahr.

Kaiser, das sind frische Walnüsse von einem Baum auf der Wiese.

-Nehmt welche als... -Oleg, du bist ein wahrer Freund.

Nick! Bei Fuß!

Meine Güte.

Gib mir die verdammte Walnuss.

Ich muss sie essen und wir müssen eine Stunde warten.

Du nervst langsam.

-Zeig mir das mit dem... -Fallschirm.

In der Tat. Grigor soll dir helfen. Hussa.

-Guten Tag, mein Herr. Hübscher Hut. -Danke.

Auch ein toller Hut.

Zieh mich an. Und danke für alles, was du hier tust.

Der Kaiser braucht seine Kleider nicht.

Georgina. Ich habe viel zu tun. Ich lasse Grigor kommen.

Du weist mich ab?

-Das hast du noch nie... -Sicher.

Interessant.

Alles verändert sich.

Kaiserin.

Leo.

Hat eine Weile gedauert.

Ich wollte nichts sagen.

Ignoriere es.

Gute Idee.

Aber ich kriege es nicht aus meinem Kopf.

Es tut mir leid.

Du gehörst nicht mir.

Ich habe kein Recht...

Du hast das Recht. Wo ist der Champagner?

Vielleicht hattest du genug.

Ich labere dich voll, was geschmacklos ist.

Ich hatte zu viel, und doch nicht genug.

Wir sind hier. Jetzt.

Das ist alles.

Du zitierst mich.

Nervig und gerissen.

Weil ich so weise bin. Ich verstehe.

Noch ein Glas?

Gern. Danke, dass du fragst.

Leistet Ihr uns nicht Gesellschaft?

Oder geht Ihr mit Leo reiten?

Liebend gern, meine Damen, aber es ist etwas qualvoll.

Ich nehme an, es ist...

total langweilig.

Ich hab eine Idee.

Hussa!

Elisabeth hat recht. Ich kann mehr tun. Ich kann Vater sein. Ein großer Anführer.

Das Bemühen um einen Erben ist von Priorität, ja.

Ich hab mich den ganzen Morgen um einen bemüht.

Grigor, ich sagte...

Ich bin langsam heute Morgen. Sehr witzig.

-Hussa, mein Freund. -Euer Saft ist heilig.

Ihr verspritzt ihn überall, aber die Chancen auf ein Baby steigen,

wenn Ihr ihn nur für Katharina spart.

Ist das Wissenschaft?

Ich verzichtete heute Morgen auf Georgina.

Vielleicht ist es Zeit, auf nur ein Tor zu schießen.

Genau.

Hussa.

Die Erfindung des Flaschenzertrümmerns iat ein Geschenk an Euch von Kaiser Peter.

-Hussa! -Hussa!

Hussa für mich.

Erwähne die Kunst und Wissenschaft.

Hergehört! Unser Hof wird ein noch perfekterer Ort.

Kunst kommt, um uns zu erfreuen, und eine wissenschaftliche Vorführung.

Wir lassen Dinge vom Dach des Palastes fliegen.

Was zum Henker?

Leo, alter Kumpel, du und ich.

Ist mir ein Vergnügen. Wer die meisten Flaschen trifft, gewinnt?

Der Kaiser, 16. Leo, 16.

Jeder hat noch einen Wurf.

Los!

Dein bester Wurf, Leo.

-Daneben. -Eine Gelegenheit.

Wartet.

Leo, mein Freund.

-Zeit? -Sieben Minuten.

Man muss eine Stunde warten, um sicher zu sein.

-Mein Herz würde stocken und... -Klappe.

Ich bin am Verhungern. Das sieht lecker aus.

Ich habe über Euren Traum vom Raben nachgedacht.

Ich vergesse ihn lieber.

Es ging um zwei Pfade.

Ihr entfernt Euch vom Pfad der Gottesfurcht.

Die Unzucht, die Amoral zu Hofe, das Blutvergießen.

All die schönen Dinge.

Er bat Euch, dem Pfad der Gottesfurcht zu folgen.

Die Leute liebten die Idee von Kunst und Wissenschaft.

Und das Zertrümmern der Flaschen.

Sagt, kamen Euch diese Ideen im Traum?

Nein, sie sind mir eingefallen.

Und Katharina, die sich mit Kunst auskennt.

Ich verstehe. Träume, die uns zufliegen, sind von Gott und dem Schicksal.

Die Kaiserin meint es sicher gut.

Die Moderne ist ein grelles Licht, das eine Tür öffnet,

die zu einer dunklen Klippe und ewiger Verdammnis führt.

Es sind doch nur Gemälde, Herrgott.

Los.

Endlich.

Sieht wie eine Muschi aus.

Sieh mal.

Wahnsinn. Das ist Gott, Erzi.

Wieso so eine Frucht erschaffen,

wenn Er nicht will, dass wir Frauen vögeln?

Ich mache Erben, esse Feigen und lass mich vom Volk lieben.

Das ist sicher richtig.

Ich muss immer daran denken, wie der Rabe an Euren Eingeweiden pickte.

Wie Bänder, die von verkommenen Schulkindern gezogen werden.

Lass mich essen. Danke.

Es ist zu salzig und kalt und...

Scheiße.

Der neue Chefkoch ist nicht wie Louis. Der war ein Genie.

Scheiße!

Hussa.

Du bist so betrunken.

Ich bin Russe. Unser natürlicher Zustand.

Süß ist dein natürlich Zustand.

Ich will nicht süß sein.

Hast du gebadet, nachdem...

Antworte nicht.

Mist! Was ist nur mit mir los?

Ich liebe dich. So ist das nun mal. Ist mir egal.

-Und? -Wir haben gebadet.

Wir?

Er war seltsam. Ich glaube, ich kann ihn beeinflussen.

Und somit allen helfen.

Entschuldige mich.

Es tut mir leid.

-Ich muss. -Ich weiß.

Ich liebe dich.

Ich liebe dich.

Ich liebe dich.

Ich bin betrunken.

Und ein Narr.

Beides, weil du mich liebst.

Dich und einen Baum.

Ein herrlicher Anblick.

Netter Bär.

Netter Bär.

Weiche Matratze, weicher Verstand, sagte mein Mentor im Kloster immer.

Das führte zu einer Manie für weiche Matratzen für mich.

Ich kämpfe gegen meine noble Herkunft mit weichen Matratzen und warmen Bädern an.

Eine Schwäche.

Aber die haben wir doch alle. Nicht wahr?

Ihr seid auf meinem Bett.

Ich habe für Euch gebetet.

Ich danke Euch, und dafür, dass Ihr mein Bett verlasst.

Marial.

Ich sah dich nicht reinkommen.

Ich bin leise. Die Kaiserin und ich trinken Tee.

Im Salon.

Lass dir die Haare schneiden.

Geh, bitte.

Ich habe unsere Freundschaft vernachlässigt.

-Mir geht es sehr gut. -Wirklich?

Ihr kamt unglücklich hierher, wurdet zu Ehebruch und Unzucht gezwungen

und wollt nun mit Euren westlichen Ideen in unserer Welt Fuß fassen.

Ich schloss Frieden mit meinem Leben. Das wolltet Ihr doch.

Ich nehme an, das ist wahr.

Ich fürchte, Peter ist geschwächt.

Seine Berührung mit dem Tod hat ihn erschüttert und...

...geschwächt.

Kunst. Wissenschaft. Das sind nicht seine, sondern Eure Ideen. Sie sind gefährlich.

Sie sind die Zukunft.

Wieso sagen das immer alle?

Als wäre die Zukunft automatisch besser als die Vergangenheit

oder ein Fortschritt und kein Rückschlag.

Wollt Ihr mir drohen oder mich lediglich bedrängen?

Was funktioniert besser?

Weder noch.

Macht mich nicht zum Feind, denn Ihr macht Euch Gott zum Feind.

Gott ist mit Liebe erfüllt,

kann aber auch zornig werden und will ohne Konkurrenz für das Gute kämpfen.

Und als sein Vertreter tue ich das auch.

Vielleicht spricht Gott ja durch mich.

-Eine Frau? -In der Tat.

Er erschuf Eva nach Adam.

Ein Fortschritt.

Ihr tanzt nahe an der Ketzerei.

Soll ich Musiker holen?

Ich nahm an, es sei eine naive Manipulation.

Vielleicht irrte ich mich.

Die Dinge müssen sich ändern.

Die Kirche...

Hör zu, Mädchen.

Kommt mir mit Euren Fingern nie wieder zu nah!

Was ist passiert?

Der Patriarch geht.

In der Tat.

Er ist nicht mein Freund.

Ihr schätzt ihn falsch ein.

Eine von uns tut das, aber nicht ich.

Frauen. Frauen. Land.

Scheiße!

Mist.

Russischer Abschaum. Wer will zuerst sterben?

Verdammter Schwede.

Schon mal schwedische Fleischklößchen probiert?

Los.

Entschuldigung.

Ich bin ein Bediensteter der russischen Regierung.

Graf Orlo. Ich möchte die Freilassung dieser Männer verhandeln.

Ich habe Geld und kann eine Garantie erwirken.

Scheiße. Tut mir leid.

-Mach ihn fertig! -Na los!

Töte den verkackten Schweden.

-Binde uns los. Los! -Niemand tötet ihn.

Einen Moment.

Du Wichser! Mach uns los!

Ihr seid unhöflich. Bleibt einfach dort.

Das macht man in Sibirien vor dem Akt.

Ein wenig Robbenfett in die Mumu.

-Ich will aber kein... -Aber wir haben keins mehr.

Das ist eiskalt

und raubt der ganzen Sache den Spaß.

Die Kunst des Liebens muss der Wissenschaft des Erbenmachens weichen.

Kommt mir bitte nicht mehr mit Wissenschaft.

Kühler Saft. Gut.

Nimm deine verdammten Hände von meinen Eiern.

Ja, mein Herr.

Einhundert Stöße und dann Ejakulation.

-Ich zähle. -Ich kann selber zählen.

Habt Ihr 100 gesagt?

Eins, zwei...

Etwas Privatsphäre?

Sind die noch...

Danke.

Die Pflicht. Tut mir leid.

Ich hab mich verzählt.

Dreiundfünfzig.

Geht Ihr bitte weg?

Ich hab heute Morgen den ersten Star gesehen.

Wunderbar. Ich liebe Stare.

Kräftigere Stöße ab 70.

Es sind 73.

Neunzig, 91, 92, 93, 94,

95, 96, 97,

98, 99, 100.

Und eins.

-Ziemlich nah dran. -Wer will Wodka?

Katharina, Ihr solltet ruhig liegen bleiben.

Gut gemacht.

Wir gehen jetzt.

Ich lass das vielleicht mit der Wissenschaftssache.

Und das mit der Kunst.

Ich ändere mich auf andere Weise.

Wie du willst.

Aber warum?

Als ich im Sterben lag, schickte Gott mir Träume.

Wirklich?

Erzi meint, sie sollen mich gottesfürchtig machen.

Außerdem schmeckt alles nach Scheiße. Ist vielleicht ein Zeichen.

Arsen beeinflusst den Geschmackssinn. Vielleicht eine Folgeerscheinung.

Wirklich?

Wissenschaft.

Ich träumte einst, dass ein Pferd Beeren aus einem Goldhut fraß.

Goldhut. Beeren. Amüsant.

Ich glaube nicht, dass jeder Traum etwas bedeutet.

Woran dachtest du, als du im Sterben lagst?

An meine Eltern. Dass ich sie wiedersehen würde.

Und?

Ich hab mich vollgepinkelt.

Vielleicht wegen des Gifts. Schwer zu sagen.

Es war schrecklich.

Sie war grausam zu dir.

Sie dachte, ich sei nicht genug.

Das kannst du sein. Es ist deine Entscheidung.

Schlaf hier.

Natürlich.

Wie werden wohl unsere Kinder sein?

Klein.

In der Tat.

Ich will einen Agaven-Muffin. Willst du irgendwas?

Zitronen.

Er greift nach seiner Tasche!

Halt.

Meine Bibel. Ich will lesen, bevor ich sterbe.

Natürlich.

Töte ihn, verdammt noch mal! Töte ihn!

Wir müssen vernünftig und barmherzig sein.

Er stirbt.

Und du auch.

Töte ihn! Mach ihn fertig!

Töte ihn!

Du Mistkerl!

Mistkerl!

Scheiße. Oh Gott. Das ist der Rabe.

Es ist nur ein Vogel. Die fliegen manchmal rein.

Nicht nur ein Vogel. Das ist Gott.

Scheiße!

Nein, ich bin auf dem falschen Pfad. Mist.

Scheiße.

Soll ich ihn zum Patriarchen zurückbringen?

Was?

Ich sah ihn mit einem Vogelkäfig aus Euren Gemächern kommen.

Wichser!

Wichser.

Wirklich unfassbar. Ich habe dir vertraut.

Wovon redet Ihr?

Von dem Vogel.

Ich wollte Euch nur daran erinnern, dass Gott alles sieht.

Ihr wandelt auf dem falschen Pfad.

Uud zu Eurem Wohle und dem der Nation muss ich...

Im Nachhinein war meine Methode vielleicht töricht.

Ich trank Wein mit den Bischöfen und etwas ergriff mich.

Eine Idee, die ich von Gott glaubte, aber vielleicht lag es am Wein.

Fick dich. Fick Gott.

-Was ist das? -Das habe ich veranlasst.

An Eiern kann man nicht rumpfuschen.

Wir sehen ihm zu.

Sie werden frisch und heiß sein.

Wlad hat außerdem einen Trüffel ausgegraben.

Trüffelspäne auf Ei? Genial.

-Lizaweta? -Mein Herr?

Verpiss dich.

Souvenir.

Sein Kopf.

Danke.

Ihr musstet es tun und habt es getan.

Ein leckerer Trüffel, so erdig.

Als würde man den Herbst essen. Danke, verdammt.

Weißt du was?

Ich hab Männer getötet und Gott oder Erzi hatten nichts dagegen,

was ist also so schlimm an Seide und Gegenständen?

Scheiß drauf. Scheiß auf Gott. Mich austricksen. Wir tun es.

Hast du noch den Fallschirm?

Ich glaube, du hast recht.

Bringen wir Wissenschaftler aus Frankreich her,

die sich witzige Experimente ausdenken und neue Ideen.

Hussa. Gute Idee.

Tust du mir einen Gefallen?

Natürlich. Was du willst.

Marial. Meine Dienstmagd.

Ich weiß, wer sie ist.

Sie war einst eine Dame zu Hofe.

Ich möchte, dass sie das wieder wird.

Ihr Vater...

Was hat er getan?

So ein guter Tänzer, Breschnew. Und damit meine ich albern.

Danke, liebe Georgina, die Allerschönste am Hofe.

Breschnew, du bist wirklich witzig.

Breschnew muss daran teilhaben.

Begeben wir uns ins Bett?

Georgina?

Du kannst zusehen.

Setz dich und lerne was dazu.

Ich nehme aktiv am Leben teil.

Ich suche mir eine eigene Gespielin.

Sie war schon immer laut.

Also haltet Euch die Ohren zu.

-Mutter? -Oh Scheiße.

Runter von meiner Mutter.

Ist doch nur ein Jux.

Ach so. Verstehe.

Also, nein. Sonst alles. Scheiß auf ihn und deswegen auf sie.

Irgendwas muss ich für sie tun.

Du bist die Kaiserin.

Dir fällt schon was ein.

Tut mir leid.

Nur ein Hund.

-Miststück. -Aber Kaiserin.

Schön lächeln.

Blini.

Tut mir leid.

Er war unnachgiebig.

Ich konnte nur deinen...

Danke.

Du liebst den Hund wirklich.

Ja.

Der Rest wird schwerer, aber ich kann ihn beeinflussen.

Im Kern ist er weich und sorgenvoll.

Aber das ist die See, in die ich gestochen bin.

Ich segle mit ihm auf einen neuen Hof, eine neues Russland, zu.

Ohne Blutvergießen.

Ein Putsch der Ideen.

Also nur Flaschen?

Oder jeder andere Gegenstand, der leicht genug ist. Ich nehme Flaschen.

Seht zum Balkon. Die Demonstration beginnt.

-Hussa! -Hussa

Wie geht es deinem Kopf?

Nicht so gut.

Von außen sieht er gut aus.

Sehr nett.

-Tut mir leid. -Tut mir leid.

Die Zukunft wird rosig aussehen.

Ist das ein Hund?

Das ist Wissenschaft. Viel Spaß.

Hussa!

Ich hoffe, der Wind ist stark genug.

Wieso das?

Damit der Wind den Hund in der Luft hält.

Wenn nicht, ist das auch amüsant.

Die Zukunft ist rosig.

Hussa!

Hussa!

Untertitel von: Anja Graefe

Die geballte Macht der Kunst:

Wenn der Verstand lodert, wird das Herz bewegt.

Ideen entstehen und das Volk wird zu Kriegern.

Man kann den Kopf eines Menschen abhacken oder ändern, was in seinem Kopf ist.

Letzteres erschafft einen Krieger für deine Zwecke.

Ersteres erschafft...

einen Kopf, aus dem Blut spritzt.

Manchmal bin ich so klug, dass mir der Atem stockt.

Ach du Scheiße.

Das ist kühn und echt krass anzusehen.

Prometheus ist gefesselt und ein Adler frisst seine sich erneuernde Leber.

Wie hat der Idiot das verdient?

Er ist ein Revolutionär. Er schenkte den Menschen die Kunst.

Hab ich das nicht auch getan?

Dir ergeht es besser. Er hat auch Fehler gemacht.

Auf zum nächsten.

Ich finde die Idee der sich erneuernden Leber gut.

Eine spektakuläre neue Sammlung.

Sieh nur den Hof.

Klappt das auch wirklich? Ich sehe Leute weinen.

In der Tat. Vor Freude.

Vor Freude?

Weinen ist für traurige und ängstliche Leute.

Manchmal kann man so bewegt sein von dem, was man sieht,

dass einem die Augen vor Freude explodieren.

Erstaunlich.

Versammelt euch.

Auf diese Kunst, auf meine Gattin...

und auf den neuen Hof.

Danke für eure Geduld, während ich zu dem werde, der ich sein will.

Ich hoffe, bis zum Tagesende weint ihr alle.

Was hältst du von der Kunst?

Sie sieht gut aus.

Und sie ist sehr zufrieden mit sich.

Ich hab ihn noch nie so gesehen.

Er ist begeistert. Leidenschaftlich.

Dank dir.

Dank uns.

Wir verändern sie zusammen, vergiss das nicht.

Katharina, Woronski, ihr verpasst den Spaß.

Nehmt ein Glas und kommt her.

Danke.

Gemälde, verdammt nochmal.

Wer hätte das gedacht?

Ich bin momentan nicht der Liebling des Kaisers.

Du hast ihn verärgert.

Ich gewinne ihn zurück.

Du bist widerstandsfähig.

Was ist das für eine Abscheulichkeit?

Manchmal machen seltsame Dinge einen geil und das ist ok.

Gütiger Herr.

Ich bitte dich.

Als Kind überraschte ich dich

mit einer Pfauenfeder im Hintern, die dir Madame Swenska reingesteckt hatte.

Ich war jung. Gott hatte mich noch nicht gefunden.

Sie verändert hier alles.

Es sind doch nur Gemälde.

Kunst hat Macht, und sie weiß das.

Die Kirche erzählt damit seit Jahrhunderten Wahrheiten.

Neue Wahrheiten?

So was gibt es nicht.

Viel Glück mit dem Kaiser.

Ich hoffe, es wird nicht uner-pfau-lich.

Komm schon. War doch witzig.

Ich hörte von dem Soldat.

Alles in Ordnung?

Ich weiß nicht.

Es erschreckt mich, wie einfach es war.

Ich fühle mich nicht wie ich selbst.

Und doch noch nie so sehr wie ich selbst.

Ist beim ersten Mal oft so.

Dann hört es auf?

Dann lernt man, wie man es am besten betäubt.

-Whiskey oder Wodka? -Ich trinke nicht.

Ihr habt auch nicht getötet.

Wodka.

Prost.

*eine gelegentlich wahre Geschichte.

Die Epidemie der Freiheit

Das ist meine Idee. Aber zuerst einen verdienten Applaus.

Genial.

Es ist eine Ideen-Truhe.

Die Leute könnten Ideen haben, die sie teilen möchten.

Manchmal sind sie zu Recht beeindruckt von mir,

stottern und verbeugen sich aber nur.

Aber jetzt...

Sollen die Leute ihre Ideen aufschreiben?

Anonym?

Ihr wisst nicht, wer es ist?

Genial.

Die Truhe ist meine Idee. Die hatte noch niemand.

Vielleicht bin ich nicht Peter der Große.

Aber vielleicht Peter die Große Idee.

Herrlich!

Wieso ist das witzig?

Ich würde es gern wissen.

Bitte erleuchtet uns, Arkady.

Der Kaiser ist genial. Ich klatsche Beifall.

Du schleimst, Erzi.

Ja.

Weiter.

-Freust du dich auf Phase zwei? -Ja.

Du bist sexy, wenn du von Phasen redest.

Danke.

Ich bin nervös. Aber stell dir nur vor...

Du stellst es dir vor. Ich helfe dir nur.

Kaiserin, das sind Männersachen.

Dein Geschenk ist da und ich wollte es dir gleich geben.

Eine Feigenpresse.

-Eine Druckerpresse. -Eine Druckerpresse!

Aber die haben wir verboten. Oder?

-Ja. -Vor einer Weile.

Das wurde auch nicht geändert.

Ich gebe das Geschenk meinem lieben Gatten,

denn er druckt ein neues Russland von seinem Geist und wachsenden Herzen.

Sie wurden verboten, aber...

Bitte verweigere mir nicht meinen Wunsch, dich glücklich zu machen.

Damit befreien wir das Volk durch das Recht auf Redefreiheit.

Du könntest Rundbriefe schreiben. Ihnen von unseren Siegen erzählen.

Von denen es momentan keine gibt, du Fettarsch, Welementow.

Sie druckt nicht nur Worte. Auch Bilder.

Alles, was du willst.

Scheiße. Ein Bär mit Krone. Bin ich der Bär?

Das ist sehr gut.

-Grigor, sieh dir das an. -Das muss er nicht.

Wir können auch eins für ihn drucken. Für jeden.

In der Tat amüsant.

-Jedoch muss ich sagen... -Alle könnten

lachen und mich in Bärenform rühmen. Mehr Freude vom Kaiser.

Richtig.

Hussa, Gattin. Ich bin erfreut.

Hoffentlich presst die auch Feigen aus.

-Wenn man sie hier... -Verzeiht, Kaiser,

aber Druckerpressen waren schon immer der Kirche vorbehalten.

Das hat die Kaiserin vielleicht vergessen.

Erzi, du bist also vehement dagegen?

Ja. Das bin ich.

Sehr gut. Sie bleibt hier. Baut sie auf.

Trimm deinen Bart, Erzi.

Ihr nützt mir heute nichts. Alle raus.

Außer du, Gemahlin.

Das erfreut mich. Meine Truhe erfreut mich.

Kunst erfreut mich. Wissenschaft erfreut mich.

Du erfreust mich.

Erst heute Morgen dachte ich an die Zeit, als ich dich töten wollte.

-Hab ich dir das je gesagt? -Nein, aber ich hatte da so ein Gefühl.

Ein Unfall mit der Kutsche. Die Achse war schon angesägt.

Aber sieh uns jetzt an. Wir arbeiten zusammen.

In der Tat.

Du erschaffst ein neues Russland mit deinem Geist und deinem wachsenden Herzen.

Ein veränderter Mann.

Ich möchte dir auch ein Geschenk geben.

Wie aufregend. Wir sind ähnlich gesinnt.

Auf den Tisch und Kleid hoch.

Ach so. Dieses Geschenk.

Was machst...

Oh...

Hör auf!

Was?

Ich... weiß nicht.

Dieses Geräusch. Das hörte ich noch nicht. Gut oder schlecht?

Schlecht.

-Gut! -Na dann, hussa.

Hussa, verdammt!

Ich erzählte Tante Elisabeth, wie sehr du mir hilfst,

und sie zeigte mir einen Trick mit der Zunge, um mich zu bedanken.

Diese Woche läuft super mit uns.

Ja. Ich muss gehen.

Einen schönen Nachmittag.

Katharina, meine Liebe.

Es ist etwas geschehen.

Hat Peter Euch meinen Trick mit der Zunge gezeigt?

Woher wisst Ihr das?

Die Röte Eurer Wangen. Der leichte Schock in Euren Augen.

Ich weiß noch, als er zum ersten Mal an mir angewandt wurde.

Ich war vierzehn.

Mein Mathelehrer wollte mir die Addition beibringen.

Ich fühlte mich wunderbar danach.

Und hatte großen Respekt vor der Zahl dreiunddreißig.

Ich bin verwirrt.

Ich mag Peter sehr. Wir stehen uns näher denn je.

Aber Leo hat mein Herz.

Ich verstehe.

Er ist sanft, unglaublich charmant, und sein Schweiß duftet nach Pinien.

Aber wenn ich so viel Lust verspüre, mit Peter...

Eines sollte klar sein.

Wo das Herz liegt und wo die Leidenschaft, sind verschiedene Dinge.

Wirklich?

Wollte ich, könnte ich Euch jetzt zum Kommen bringen.

Soll ich?

Nein.

Ein großzügiges Angebot. Aber ich verstehe.

Was mit Peter geschah, war körperlich.

Leo ist der Richtige für mich.

Zum Glück ist das geklärt.

Esst ein paar Zuckerwürfel, um neue Kraft zu schöpfen.

Habt Ihr von der Presse gehört?

Wir erfüllen den Hof mit Philosophie, Poesie,

und den tollsten Ideen unserer liebsten Denker aus Europa

und sogar aus Amerika.

In Windeseile wird Russland ein Wunder

und ein Machtzentrum von Gedanken und Ideen

ohnegleichen auf der Welt sein.

Ihr seid wirklich spektakulär.

Ich möchte jedes Eurer Worte auf ein Kissen sticken.

Kaiser! Ein paar Dinge.

Mutig, Euch der Waffe zu nähern.

Ich komme nicht als fehlerhafter Mann, sondern als Patriarch,

Kopf Eurer 15.000 Kirchen und Stimme des Volkes.

Gute Neuigkeiten.

Als Patriarch habe ich den Zehnt verdoppelt, der an Euch geht.

Scheiße. Das ist viel Geld.

In der Tat.

Der Bund zwischen Kirche und Kaiser

ist das Gerüst, das unser sprödes Reich zusammenhält.

Ich weiß.

Du hast gelogen, das war das Problem.

Es tut mir leid.

Na gut. Hör auf zu heulen.

Nur bei Kunstwerken ist das ok.

Wir machen alle Fehler. Sind das regelmäßige Einkünfte?

-In der Tat. -Gut.

Noch eine Sache.

Der Rabe war meine Schuld.

Aber den Traum erschuf ich nicht.

Der kam von Gott.

Verpiss dich. Ich verzeihe dir.

Die Wissenschaft wartet.

Ein komischer Hund.

Ein halber Hund und der Rest ist Fell.

Er ist mehr als das.

Ihm ist egal, dass ich nach Pisse stinke und er küsst mich, wann ich will.

Das könnte ich auch.

Ich stinke auch nach Pisse, da fällt es nicht auf.

Hattest du je was mit einer Frau?

-Ja. Natürlich. -Nicht.

Nicht.

-Was... -All das freche Gerede.

Nicht schlecht.

Zieh dich aus.

-Was? -Scheiß drauf.

Die Kaiserin ist beim Essen. Es ist dein Glückstag.

Scheiße.

Was?

Dein Rücken.

Hast du ihn berührt?

-Nein. -Gut.

-Ich gehe nach unten und... -Nein.

Auf keinen Fall.

Komm mit.

In den Schrank mit dir. Schnell.

Mist.

Ihr braucht es nicht zu sagen. Ihr seid beeindruckt.

Eigentlich nicht.

Ein Beweis, dass er sich ändert.

Dass mein Putsch der Ideen klappt.

Putsch der Ideen?

So nenne ich es. Klingt gut, oder?

Ihr habt meine Strategie geklaut und ihr einen klugen Namen gegeben.

Ich sage also, dass Ihr recht hattet.

Helft mir. Zusammen ändern wir diesen Ort.

Als ihr mich batet, mitzumachen, saht ihr einen stärkeren Mann.

Jetzt bin ich stärker. Ich bin ein Bär.

Ich hab einen Soldaten getötet. Ich kann nicht zurück.

Ich verstehe.

Aber Orlo, die Druckerpresse. Kunst.

Meine Idee funktioniert und zwar noch besser mit dem stärkeren Orlo.

Die Maschine beweist nur, wie launisch Peter ist.

In einer Stunde will er vielleicht

Feuerwerke in sein Dessert stecken.

Dann sollten wir den Augenblick nutzen.

So viele Ideen wie möglich drucken und aussäen?

Seht sie Euch an, Orlo!

In der Tat.

Auf welche Idee konzentrieren wir uns zuerst?

Auf die riesige Rübe?

Auf Mikhails erotische Erzählungen eines Wachmanns?

Oder auf Bykows Stroganoff-Rezept?

-Es ist... ein Anfang. -Kaiserin.

Madame Swenska hat entdeckt, dass die Tinte

uns alle wie Dachse aussehen lassen kann.

Möchtet Ihr welche?

Nein. Vielleicht ein andermal.

Die Lungen.

Das menschliche Herz.

Das menschliche Herz mit Einschussloch.

Nun weiter zur Milz.

Gattin. Woronski. Gerade rechtzeitig.

Was ist hier los?

Ist 'ne Überraschung. Eine Wissenschaftsparty.

Die größten Genies der Gegend unterhalten uns. Kommt.

Das sind Dr. Smirnow und Nikolai.

Smirnow schockt die Leute gern. Wortwörtlich.

Ist mir eine Ehre, Kaiserin.

Er zeigt uns seinen elektrischen Jungen. Los.

Leg dich ins Zeug. Dreh den Strom auf.

Geht es ihm gut?

Ihm geht es blendend.

Ein menschlicher Magnet zu werden. Was für eine Ehre.

Tschechow da drüben zeigt menschliche Eingeweide.

Und Jahontow lässt dich auf eine Flamme furzen, die zündet.

Was ist? Es ist Wissenschaft. Ich dachte, das freut dich.

Das tut es. So sehr, dass ich keine Worte finde.

Hussa, Gatte.

Du hast meinen Rat befolgt und etwas wahrhaft... Erstaunliches getan.

Gut.

Wer will dem kleinen Nikolai noch einen Schock verpassen? Leo?

Das wäre schön. Aber ich hole Getränke.

Mach es trotzdem.

Kann ich zuerst über etwas mit dir reden?

Klar.

Was heute Morgen passiert ist,

das erzählen wir Leo besser nicht.

Es geht um den männlichen Stolz.

Er ist auf dem Gebiet nicht so bewandert und es könnte ihn verletzen.

Das hab ich mir gedacht.

Keine Sorge. Ich gehe das locker an, wie immer.

Ich muss dringend mit Euch reden.

Ich komme wieder.

Der Hodensack, seziert.

Madame Dymow!

Spektakulär, nicht? All die Veränderungen am Hofe.

Wir sind jetzt von Kultur erfüllt

und von witzigen Wörtern.

Euer neuer Platz zu Tische.

Eine Metapher dafür, wie es mit dem Kaiser läuft.

Wie kann man es noch kreativ ausdrücken?

Ihr seid ein Tablett mit altem Essen vor seiner Zimmertür.

Die Perücke, die ihre Form verloren hat und ersetzt wurde.

Und ihr seid zwei Miststücke.

Witzig. Das schreibe ich in mein Buch mit witzigen Sprüchen.

Guten Tag, die Damen.

Ich kenne sie nicht gut, aber sie machen mir Angst.

Sie sind harmlos. Ihnen gefällt der neue Peter.

Und Euch nicht?

Er scheint abgelenkt.

Wie wohl auch die Kaiserin.

Sie sieht eine Veränderung in ihm und macht das Beste draus.

Wenn auch oft mit zusammengebissenen Zähnen.

Leo. Ich hab dich gesucht.

Ich möchte dir was sagen.

Noch ein Experiment?

Ja. Ich machte heute Morgen ein Zungenspiel mit der Kaiserin.

Sie hat vielleicht geklatscht,

gestottert und sogar vor zügelloser Freude gesungen.

Ich hab sie geleckt.

Ich verstehe. Du bist sprachlos, nicht verständnislos.

Katharina hat mir von deinem Problem erzählt.

Sie wollte es nicht erwähnen.

Eines habe ich bei meinem Nahtod gelernt:

Wissen ist alles.

Du weißt, es ist möglich. Ich hab es getan und du kannst dazulernen.

Ja.

Hussa. Sehr nett.

Wir reden noch.

Ich könnte dir ein Diagramm drucken.

Die Kaiserin und zusammengebissene Zähne?

-Wo ist er? -Im Schrank. Ich hatte Panik.

Geht es dir gut, Wlad?

Ich hab die Pocken, also nicht so gut.

Kaiserin, es tut mir leid.

Es muss dir nicht leidtun.

Wir helfen dir, das zu überstehen.

Er hat Pusteln auf dem Rücken?

Und es sind die Pocken?

Meine Mutter starb daran. Die Pusteln werde ich nie vergessen.

Wie hast du sie gesehen?

Wir haben das Bett gemacht und sein Hemd ist von ihm abgefallen.

Seltsam.

Tschechow.

Kaiserin. Entschuldigt das Blut.

Mein Diener hat die Pocken. Er ist im Schrank.

Sehr gut. Wir tragen ihn einfach darin raus,

da es Holz ist und gut brennt.

-Was? -Unter den Dienern

ist die Krankheit ausgebrochen.

Es werden alle verbrannt. Deshalb hab ich ihn versteckt.

Wir verbrennen ihn nicht.

Danke!

Was ist mit behandeln?

Der Adel wird behandelt, aber die Diener...

Ich weiß, es ist schwer, gute Diener zu finden,

aber es gibt sie.

Nicht jeder stirbt an Pocken. Werden alle verbrannt?

Das ist Standartverfahren.

Es wird niemand verbrannt. Behandelt ihn.

Wir schieben den Schrank in das Zimmer und sperren ihn ein.

Kann alles aus einem Gewehr geschossen werden?

Mal sehen.

Und wenn es überlebt, ist das eine neue Art der Fortbewegung?

Hussa!

Entschuldige. Ich muss mit dir reden.

Die Dienerschaft hat die Pocken.

Keine Sorge.

Sie kommen in Quarantäne und werden verbrannt.

Es sterben nicht alle.

Gewöhnlich schon. Es ist ein großes Feuer.

Die Krankheit tötet nicht alle, meine ich.

Die Kaiserin hat eine neue Idee, mein Herr,

dass man die Dienerschaft wie den Adel behandelt.

Wieso denn das? Es ist schon riskant, den Adel zu behandeln.

Soweit ich weiß, ich die Krankheit fies.

In Sibirien sind tausende daran gestorben.

Wir müssen sie gründlich bekämpfen.

Wir können nicht einfach Väter, Mütter und Kinder lebendig verbrennen.

Doch. Sie sind schließlich Diener.

Es darf sich oben keine Epidemie ausbreiten, falls die Kaiserin das meint.

Und wenn wir draußen Zelte aufbauen, weit weg von hier?

Entweder man stirbt oder genest in wenigen Tagen.

Die Überlebenden würden uns ewige Liebe und Treue schwören.

Tatjana hat ganz recht. Das sind doch nur Diener.

Gutes Argument, Grigor.

-Es ist eine schlimme Krankheit. -Übel.

Sie ruinierte das Gesicht meiner Cousine.

Leute, haltet alle mal die Klappe.

Ich denke nach.

Gott.

Nein. Ich sage Nein.

Was?

Ich soll doch auf die Leute hören, und die mögen deine Idee nicht.

Kaiser, das ist eine sehr gute Entscheidung.

Ich plätte deine Visage in meiner Druckerpresse. Klappe.

Du kannst nicht einfach Menschen verbrennen.

Ich flehe dich an. Es muss eine bessere Lösung geben.

Es gibt keine. Es sei denn, du hast eine.

Was offenbar nicht der Fall ist.

Tut mir leid.

Orlo!

Ich bin betrunken.

Ihr trinkt doch gar nicht.

Die Dinge ändern sich, Kaiserin Katharina.

Wir entwickeln uns weiter.

Ich trank nichts. Jetzt trinke ich.

Ich tötete nicht. Jetzt töte ich.

Ich hatte keine Hoffnung.

Nein, das hat sich nicht geändert.

Orlo, Ihr müsst mir helfen.

Unten gehen die Pocken um.

Der Kaiser will alle Diener verbrennen.

Wir müssen ihn aufhalten.

Er hat schon so vielem zugestimmt.

Wenn ich ihn von einer Alternative überzeugen kann...

Variolation.

Variol-was?

Variolation.

Es hilft dem Körper, die Krankheit zu bekämpfen.

Angewandt in einigen asiatischen Ländern mit etwas Erfolg.

-Aber nicht hier. -Warum?

Die Kirche kontrolliert die Medizin,

genehmigt Heilmittel, lizenziert Ärzte, alles.

Und sie lehnt das ab.

Es ist zwar radikal,

aber Tausende sterben in den Regionen.

Helft mir.

Würde ich gern, aber mir ist schwindlig.

Mein Bett dreht sich.

Morgen früh helft Ihr mir.

Ich bin Euer Diener.

Ich hab die Kaiserin gerochen. Sie war hier.

Sie ging soeben.

Wieso mag sie Euch? Ihr seid eine Kakerlake.

Wir planten einen Putsch gegen Peter, und sie sollte die Macht übernehmen.

Witzig, wenn man drüber nachdenkt.

Das süße Mädchen, die Kaiserin von Russland.

Ich weiß, blöde Idee.

Zum Glück kam sie zur Vernunft.

Hast du mich angestarrt?

Nein, Madame.

Doch. Als würdest du mich wollen.

-Nein, ich... -Ich gehe weiter.

Denk nicht mal dran, mir zu folgen,

mich in den Salon zu zerren, auf den Tisch zu werfen

und mir das Hirn rauszuficken.

Herrgott, muss ich noch deutlicher werden?

Warte kurz.

Du bist so süß, wenn du schläfst.

Warst du schon immer.

Gott. Tu das nicht.

Komm mit.

Die waren heute Morgen überall.

Welementow. Ich. Katharina.

Das ist doch nur Spaß.

Ein Blatt mit dem Namen "Wer vögelt deine Frau" ist aufgetaucht,

und verursacht Furore.

Witzig.

Mag sein.

Tante, gerade du liebst doch Spaß. Ein wenig Chaos.

Bei einer Feier, ja. Aber nicht als Ton zu Hofe.

Ich bin ein neuartiger Herrscher. Ich erlaube gewisse Freiheiten.

Den Leuten gefällt das. Sie fühlen Dankbarkeit und Liebe.

Liebe? Sieh mal.

Guy wird vom Esel gefickt. Genial.

Das bist du.

So sehe ich nicht aus.

Du bist der Esel.

Oh ja. Witzig.

Ist doch nur Spaß.

Respektlosigkeit, Verachtung. Das ist nicht gut.

So sehen wir auch so was.

Und wissen, wie hoch die Unzufriedenheit ist

und ob es nur Spaß oder eine echte Gefahr ist.

Da hast du nicht Unrecht.

Hussa. Ich ruiniere uns also doch nicht.

Ich gestalte Russland nach meinem Vorbild.

Wenn nötig zeigen wir dem Hofe, wer das Sagen hat.

Nick.

Hussa.

Was ist mit all den roten Dingen?

Manche sagen, es hilft. Ich weiß nicht.

Nicht sehr beruhigend, Herr Doktor.

Sie ist gesund.

Das könnt Ihr mir auch sagen.

Du bist gesund.

Gut. Ich möchte Euch was fragen.

Es geht um Variolation. Dadurch kann der Körper sich wehren.

Theoretisch, ja. Wird ins Blut gespritzt.

Bei einer kleinen Menge verträgt der Körper das.

Aber Variolation ist instabil.

Es wird schwer, die Leute zu überzeugen.

-Aber sie könnte helfen? -Es gab schon Erfolg.

Gut. Sie entnehmen den Kranken Eiter

und wir gehen mit der Idee zum Patriarchen und zum Kaiser.

Noch mal von vorn. Ich kann den Kranken Eiter abnehmen,

aber meine Karriere wegen Eures Idealismus zu ruinieren,

begeistert mich nicht.

Kommt zu mir, falls das funktioniert.

Katharina? Kaiserin.

Diese Variolation...

-Wird sie mir helfen? -Ja.

Tut mir leid, Wlad.

Sie hilft nur Leuten, die noch nicht infiziert sind.

Aber keine Sorge. Tschechow sieht schon eine Besserung bei dir.

Deine Pusteln gehen zurück.

Bekommt jeder die Variolation, verschwindet die Krankheit.

Genau, was ich denke.

Du bist klug. Das mag ich am meisten an dir.

Und sein Aussehen.

In der Tat.

Darf ich eines Eurer Bücher darüber lesen?

Du solltest ruhen.

Es hilft mir beim Einschlafen.

Kaiserin?

Kann eine Königin nicht dem Anführer der Kirche seine Predigten schenken,

die für die Ewigkeit gedruckt wurden?

Das kann sie.

Aber ich fürchte, das tut Ihr nicht.

Also gut. Erwischt.

Ich hoffte, sie würden eine Art Symbol sein.

Dafür, wie neu und alt zusammenarbeiten.

Ich warte darauf,

dass Ihr etwas von mir wollt.

Wie klug. Dafür bewundere ich Euch.

Ich warte immer noch.

-Variolation. -Nein.

Ich war zuerst auch skeptisch.

Aber es ist erstaunlich. Und einfacher als Ihr denkt.

Ihr manipuliert vielleicht den Kaiser mit Eurer abartigen Presse,

aber ich entscheide in Sachen Medizin.

Reden wir weiter und hoffen wir, dass Ihr klug und vernünftig seid.

Weiß der Kaiser davon?

Noch nicht vollständig. Ich rede mit ihm.

Ich auch.

Am Hof herrscht Chaos. Eine gute Zeit, um zum alten System zurückzukehren.

Erzi?

Aus dem Weg.

Ihr geht nicht...

Arschloch.

Kann ich nicht mal in Ruhe frühstücken?

Nein. Ich muss mit dir reden.

Der Anführer Eurer Kirche musste soeben mit Eurer

irren Frau um die Wette laufen.

Wirklich? Wer hat gewonnen?

Ihr habt diesen Dreck gesehen.

Gib den Ärschen Freiheit und das ist der Lohn.

Es ist witzig und keine Bedrohung, aber trotzdem...

Das bin meist ich, der Frauen auf den Betten armer Diener fickt.

Ich verstehe nicht, was das soll. So was hab ich nie getan.

Ein Pferd fickt mich.

Wieso sollte er...

Ich wollte es ignorieren, aber Elisabeth sorgt sich

und deine Reaktion zeigt mir, dass wir den Urheber finden

sollten.

Wir sollten ihm die Kehle durchschneiden.

Ich will dich nicht so sehen.

Es ist ein ketzerisches Blatt in Umlauf, das die Selbstbefriedigung preist.

Ein Satanist hat meine Predigt gedruckt

und das Wort "Gott" durch das Wort "Schwanz" ersetzt.

Mehrere verlangen den Massenmord an Juden,

wie Luther, als die Deutschen die Druckerpresse erfanden.

Andere verlangen das Ende des Adels.

Holzblöcke, Tinte, und ein Albtraum entsteht.

Nein.

Wie witzig.

Genial. Das ist ok.

Ist es nicht.

Scheiße. Heute nervt jeder mit seiner eigenen Meinung.

Genau. Einst gab es nur eine Meinung, Eure.

Nur ein Gesetz, Eures.

Ihr habt zwei Viren erlaubt:

Freiheit, die Verführung durch Ideen und Bilder,

und Chaos am Hofe. Wie dieser Dreck vor Euch.

Redest du wirklich immer noch?

Ich übe mein Recht auf Freiheit aus. Hussa.

Die Pocken. Wir müssen drüber reden.

Ich esse Himbeeren. Müssen wir?

Variolation. Wir sollten das in Betracht ziehen.

Das tun wir auf keinen Fall.

Wir behandeln den Hof und müssen nicht alle Diener verbrennen.

Wenn wir unsere Leute, unseren Hof, retten können, warum dann nicht?

Gutes Argument.

Weil Gott seine Kreaturen tötet, wie er will.

Was ist dieses Variol-Ding?

Man entnimmt einem Opfer ein wenig Eiter und steckt sich selbst damit an.

Dein Blut erkennt die Krankheit und ist danach gegen sie resistent.

Man steckt sich mit den Pocken an? Das ist verrückt.

Sehr gut, Kaiser. Die Forschung zeigt, dass Menschen oft sterben

und Ausbrüche verursacht werden.

Es ist nicht perfekt, aber...

Wie will der Kaiser die Leute überzeugen, Pocken zu schlucken?

Und wenn sie sterben oder es einen Ausbruch gibt, was dann?

Wir müssen sie anführen.

Ich hatte eine Vision, Euch herzubringen, und fragte mich oft, warum.

Jetzt weiß ich es. Um einen Krieg anzuzetteln.

Eine süß riechende schöne Frau, die der Teufel ist und uns zerstören will.

Wir müssen auf Gott hören, uns aufrichten und Russland säubern.

Das ist doch total krank.

Ich rede nur von Wissenschaft.

Uns mit den Pocken anstecken ist nicht Wissenschaft.

Einen Hund vom Dach werfen schon.

Aber sie ist nicht der Teufel, Erzi. Beruhigt euch.

Hört zu.

Die Kirche unterstützt keinen Kaiser, der Gott den Rücken zuwendet,

denn er ist verloren, und Russland mit ihm.

Drohst du mir?

Tatsachen sind keine Drohungen. Es sind nur Tatsachen.

Hör nicht auf ihn. Du muss das tun.

Lass mich kurz in Ruhe.

Was hab ich gesagt? Raus!

Hallo. Ich komme auch rein.

Nein, ich...

Ich brauche Platz.

Ich hab mir beim Reiten einen Muskel gezerrt.

Was ist los?

Unser Status zu Hofe ist bedroht.

Er und ich sind uns näher denn je. Alles ist gut.

Was wäre, wenn er dich nie wieder vögelt?

Rede nicht so mit mir.

Du meinst, es sagen, wie es ist?

Ich habe ihn verloren. Er hat mich ewig nicht berührt.

Siehst du das nicht?

Du hast gewonnen.

Du meinst, wir haben gewonnen?

Ja. Ich meinte "wir".

Der Kaiser möchte Euch sehen.

Was hast du getan?

Seit ich dich zuletzt gesehen habe?

Erfahren, wie der Kaiser dich befriedigt hat.

Ich war wütend, eifersüchtig, betrank mich,

hab Zeichnungen im Palast verteilt,

bin hergekommen, eingeschlafen, aufgewacht

und bereue es nun, bin aber zufrieden.

Und du?

Ich möchte etwas Großes bewirken. Das weißt du.

Und deine Zeichnungen helfen nicht.

Bist du gekommen?

Ja!

Gut, denn sonst wäre meine Reaktion völlig überdreht gewesen.

Aber so ist sie ok.

Würde Marial dir einen blasen, würdest du ungerührt bleiben?

Wahrscheinlich nicht.

Habe ich eine Wahl, ob ich in sein Bett will?

Nein. So ist unser Leben.

Du stehst ihm näher. Das hat mir zugesetzt.

Ich liebe dich!

Du verfickter Idiot!

Wie nett von dir. Zumindest der erste Teil.

Fick dich.

Fick dich!

Ich vermisse dich. Das musst du wissen.

Zum Wohle aller.

Ich weiß, ich denke dran.

Du hast gezeichnet, wie ein Pferd mich fickt.

Es schien etwas harsch.

Ich hab dabei ziemlich getrunken. Tut mir leid.

Niemand wird sich erinnern.

Ich möchte nur Russland in der einen und dich in der anderen Hand halten.

Du hast mich.

Ich fürchte, Russland entgleitet mir.

Wohin gehst du?

Meine Pusteln sind flach. Ich habe die Blattern.

Laut Buch ist diese Art tödlich.

Ich...

Daran litt auch meine Mutter.

Es ist nur ein Buch. Es kennt dich nicht. Du bist stark.

Ich gehe. Das ist am sichersten für dich.

-Wlad... -Vorsicht. Nicht.

Danke, dass du mich geküsst hast.

Gerade noch rechtzeitig.

Was...

Was ist passiert?

Meine lieben Freunde.

-Alles in Ordnung? -Kommt rein.

Heute will jeder was von mir.

Ich will euch. Ihr wollt nichts von mir.

-Zu Euren Diensten. -Rat, Kameradschaft,

-bekommt Ihr von mir. -Und von mir.

Seit unserer Kindheit. Ein unerschütterlicher Bund.

Trink. Georgina, leg dich auf mich.

Ich hab dich ewig nicht gerochen. Jetzt bin ich steif.

Was ist das Problem?

Ich gebe den Leuten Kunst, Wissenschaft, Freiheiten. Alle waren glücklich.

Und jetzt tauchen die Zeichnungen und die Pocken auf,

was laut Erzi Gottes Zeichen des Verderbens ist.

Und Katharina will, dass ich die Variolation erlaube.

Was ist das?

Als tränke man Wodka, kriegte einen Kater

und könnte dann unendlich viel trinken.

Darf ich ehrlich sein?

Wenn du deinen Hintern auf meinen steifen Schwanz setzt.

Das klingt lächerlich.

Das dachte ich auch.

Stecke dich mit den Pocken an, um sie zu vermeiden.

Aber sie ist klug.

Nicht klüger als Ihr, und eine Außenseiterin.

Aber die Medizin macht Fortschritte.

Und die Kirche lässt uns lieber auf heilige Art sterben,

was doch echt beschissen ist.

Du willst also Pockeneiter im Mund?

Hussa. Gutes Argument. Das will doch eh keiner.

Ich hab das angeordnet. Mal sehen, was die Leute denken.

Wir sollen Pferde auf dem Gang reiten. Genial.

Was ist das?

Nichts.

Lies es vor.

"Töte dich."

-"Töte dich." -"Schluss mit Krieg."

"Verbrenn die Diener." "Verbrenn die Diener."

"Töte dich."

Ich ficke einen Esel. Ein Esel fickt mich.

Herrgott! Die Arschlöcher. Undankbare Wichser.

Wir waren alle so glücklich,

bevor Katharina all diese Veränderungen bewirkte.

Ich meine ja nur.

Ich wollte mich verändern.

Und das habt Ihr.

Ihr seid ein Herrscher, der Neues zum Wohl der Leute ausprobiert,

der Mut zum Experimentieren hat.

Und funktioniert es nicht,

habt Ihr den Mut, das zuzugeben

und alles rückgängig zu machen.

Ihr dürft nicht hier sein.

Und ohne Maske.

Ein Freund von mir ist hier.

Die Toten sind dort rechts. Wenn er noch lebt,

sitzt er vielleicht dort drüben.

Ich entnehme Eiter für Euch.

Ja.

Wlad!

Er ging erst vor wenigen Stunden.

Geht weg von ihm, Kaiserin.

Ihr habt recht. Ich war töricht, rüpelhaft.

Ich habe über die Variolation geschrieben.

Wir drucken es und verbreiten es am Hof.

Geht es Euch gut?

Nein.

Er versammelt alle. Warum habt Ihr ein Messer?

Ich schneide was ab.

Was machst du?

Ich habe dich gesucht.

Wir müssen reden, bevor ich Neuigkeiten verkünde.

Was?

Verpiss dich, Orlo.

Es tut mir leid.

Wir hatten Spaß am Hof mit den Experimenten.

Ein paar Dinge. Die Presse ist außer Kontrolle,

also wird ab jetzt alles offiziell genehmigt.

Von Erzi, Orlo, Arkady.

Und leider

ist die Variolation lächerlich und keiner macht das.

Wieso hast du ein Messer?

Du darfst nicht nachgeben.

Du kommst gegen sie an. Ich weiß, ein Teil von dir will das.

Ich weiß, es ist enttäuschend,

aber ich muss zwischen meiner Frau und Gott wählen.

Ich wähle Gott.

Das ist nicht Frankreich oder Deutschland.

Russland funktioniert auf eine bestimmte Art.

Ich weiß, die Pocken sind gefürchtet.

Was machst du?

Ich bekam den Eiter soeben von Tschechow.

Was?

Wir können es aufhalten.

Wenn wir ein klein wenig davon in den Blutkreislauf geben,

lernt unser Körper, zu widerstehen.

-Nein, das ist nicht... -Es wird uns nicht töten.

Es ist wie mit der Freiheit.

Ein kleines bisschen davon ist nicht gefährlich.

Wir sind kluge Menschen.

Wir sind aufregende Menschen.

Wir sind interessierte Menschen.

Komm da runter und sei still.

Die Druckerpresse hat uns befreit. Oder nicht?

Obwohl freie Worte und Gedanken wehtun können,

war es aufregend.

Was wird das?

Was tust du da?

Hör auf! Was macht sie da?

Wer macht mit, unser Land voranzubringen?

Hast du dich mit Pocken angesteckt?

-Du Idiotin! -Die Angst...

-Wieso tust du das? -...hält uns zurück!

Wachen, helft ihr. Sperrt sie in ihren Gemächern ein.

Herrgott.

Ich fühle mich gut. Ihr könnt gehen.

Berichtet mir Veränderungen.

Mein Herz ist gebrochen.

Ich meinte Fieber oder Ausschlag.

Mir geht es gut.

Wollt Ihr dort stehen bleiben?

Das ist wohl am besten.

Fick mich. Fick mich!

-Gott, das hab ich vermisst. -Fester.

Marial?

Geht es Euch gut?

Mir geht es gut. Du kommst als nächstes dran.

Es ist verboten.

Der letzte gedruckte Erlass.

Ich sah Wlad.

Geht es ihm gut?

Untertitel von: Anja Graefe

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