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(Vater) Hörst du zu?
Jakob. - Hm?
Wir müssen morgen halb fünf aus dem Haus sein.
stell dir den Wecker. - Mhm.
(Fernsehen:) Salzburg nähert sich dem Tor.
Und Florian Klein nimmt den Kopfball an.
(Opa murmelt.)
(Fernseher läuft im Nebenzimmer.)
Ivana kommt morgen zu dir, okay?
Gute Nacht. (Opa murmelt.)
(Fernsehen: ) Die 100-köpfige Besatzung muss dann schnell reagieren.
Regelmäßig wird dafür der Feueralarm geprobt.
Worum geht's da?
(räuspert sich) Um Bohrinseln in der Nordsee.
Ist dieser zu hören,
muss alles genau so ablaufen, wie es geübt wurde.
(spannende Musik im Fernsehen)
Jede Sekunde kann hier über Leben und Tod entscheiden.
(Fernseher läuft im Nebenzimmer.)
(hektisches Klicken)
(sphärische Klänge)
Morgen.
Morgen.
(Durchsage: ) Schlachthausgasse. Umsteigezug: 18,
74A, 80A.
(Vater) Servus!
Murat! - (Murat) Ja?
Servus. - Servus!
Das ist Jakob. - Grüß dich.
Hallo. - Servus, Murat.
Zeigst du ihm alles? - Ja, gern.
Ich muss kurz nach hinten. - Ja, danke.
Wartest du kurz?
Jakob. - Hm?
Wenn was ist: Du weißt, wo ich bin.
(Schwein schreit.)
(lauter Schweineschrei)
Hey, du gewöhnst dich dran. Komm, wir haben noch einiges vor.
Du nimmst den Schlauch und spülst von oben runter.
Genau da rein. Probier es mal.
Da ist noch was, schau.
Es muss wirklich sauber sein.
Sonst bin ich nämlich am Arsch, verstehst du?
Schaffst du das? - Ja.
Gut. Wenn du Fragen hast, ich bin dahinten.
Gut. Mach weiter, mach weiter.
(Knacken und schnelle Schritte)
Alles okay? - Ja.
Gut. Komm, weiter geht's.
Alles schön da rein.
Gut.
Wenn du fertig bist, kann du duschen gehen.
(flüsternde Stimmen)
(Schweineschrei)
(Schrei)
(Schweineschrei)
(lauter werdendes Rauschen)
(Rauschen steigert sich.)
(Er atmet schwer.)
(Durchsage:) Steigen Sie ein. (Türen schließen.)
(Musik läuft im Nebenzimmer.)
(Er klickt weiter.)
(Vogelzwitschern)
(Fernseher läuft im Nebenzimmer.)
(Stimmengewirr)
Und Antipathie kannst du vergessen.
Hör mal, Jakob.
Warum duschst du nicht? Du wirst nie eine Freundin kriegen.
Du stinkst wie eine tote Sau.
(Lachen)
Hofstätter, du mit deiner großen Klappe!
Der ist nur neidisch, weil seine Frau ihn nicht ranlässt.
(Lachen)
(Hofstätter) Deine schon, bei der bin ich viermal die Woche.
(Lachen) (Murat) Ach so?
Wenn du auf meiner Alten liegst, gibt es nichts mehr.
(Wummern)
(Flüsternde Stimmen werden lauter.)
Alles okay? - Ja, ist nur der Kreislauf.
(Wummern wird lauter.) (flüsternde Stimmen)
Bist du sicher, hm?
Geht schon. Ich muss mich kurz hinsetzen.
(Rattern)
(Arzt) Wie besprochen, machen wir jetzt die Lumbalpunktion.
Wir brauchen diese Untersuchung, um Ihre Gehirnflüssigkeit zu gewinnen,
oder ein paar Milliliter davon,
um eventuelle Erreger nachzuweisen.
Haben Sie noch Fragen? - Nein.
Gut. Herr Kollege, darf ich sie bitten, den Patienten zu fixieren?
Es kann sein,
dass Sie einen elektrischen Schlag in den Beinen spüren.
Das ist aber ganz harmlos und ungefährlich.
Gut, es kommt schon etwas.
(TV-Moderatorin) Gleich gibt es Gelegenheit zum Träumen.
(Vater) Hallo.
Und, was war? Was haben sie im Krankenhaus gesagt?
Nicht viel.
Es ist nichts Körperliches. - Was denn sonst?
Es ist etwas Psychologisches.
(Vater) Aha.
Hast du Medikamente gekriegt? - Ja.
Und einen Termin beim Therapeuten. - Was für ein Therapeut?
Ein Psychotherapeut.
Na ja, schau es dir an.
Haben sie gesagt, wann du wieder arbeiten kannst?
Das entscheidet der Therapeut.
Dann muss ich wen suchen, der deine Arbeit macht.
(Schlagersänger im Fernsehen:) Du bist mein Leben
(Kanal wechselt.) (Opa murmelt.)
(Schlagersänger) Du bist mein Leben
Alles, was ich mag
Und ich hoffe Dass du auch dasselbe fühlst
Wenn du in meinen Armen liegst
Dann spüre ich das Glück
(dumpfe Schläggeräusche)
(Tastatur klickt.) (Chat-Ton)
Guten Morgen.
Wie lange beobachtest du mich schon? - Eine Weile.
Und: Nichts zu danken.
Für was?
Ich habe dich gerettet.
Gerettet, wovor?
Auf einer schmierigen Pornoseite zu enden.
Okay, danke.
Wie heißt du eigentlich?
Jakob. Und du?
Kristjan.
Lebst du in Wien?
Ja.
Na ja, zumindest vorübergehend.
Äh, des is...
der Grund, warum ich noch nicht so gut Österreichisch spreche.
Gar nicht so schlecht.
Danke schön, der Herr.
Also...
Was ist mit dir?
Was soll mit mir sein?
Erzähl mir von dir. Was machst du?
Arbeitest du oder gehst du noch zur Schule?
Ich habe gerade maturiert. - Gratuliere.
Also studierst du ab Herbst?
Cool! Was willst du studieren?
Nein, das ist dumm.
Komm schon, sag's mir.
Kosmologie.
Kosmologie?
Ich sage ja, es ist dumm.
Machst du Witze?
Die Erforschung des Universums?
Ich bin beeindruckt.
Und was ist mit dir? - Was soll mit mir sein?
(Handy klingelt.)
Kristjan hier.
Klar! Okay.
Ja, ich bin gleich da.
Okay, danke.
Ciao.
Ich muss leider los.
Okay.
Ich gebe dir meine Nummer.
Ruf mich kurz an, dann habe ich deine.
(Tastatur klickt.) (Chat-Ton)
Hast du sie? - Ja.
Gut. Hat mich gefreut, Jakob. - Ja.
Mich auch.
(Es tutet.)
(Therapeut) Auf einer Skala von eins bis zehn:
Wie stark spüren Sie jetzt die Angst?
(Jakob) Drei. - Gut.
Wenn Sie die Angst im Raum bestimmen müssten,
wo würde sie sich befinden?
(Jakob) Hinter mir.
(Therapeut) Wie nah ist sie an Ihnen?
(Jakob) Sie ist noch weiter weg, aber...
Sie kommt näher.
(Therapeut) Sehr gut. Sie können die Augen wieder öffnen.
Nehmen Sie sich bitte einen zweiten Stuhl
und stellen ihn da auf,
wo sich Ihrem Gefühl nach die Angst befindet.
Ist das der Platz? - Ja.
Gut.
Nehmen Sie wieder auf dem Stuhl Platz, der Sie repräsentiert.
Jetzt fragen Sie die Angst, warum sie so nahekommt.
Ich komme mir blöd vor.
Das macht nichts, probieren Sie es bitte.
Warum kommst du so nah? - Sehr gut.
Stehen Sie bitte auf und setzen sich auf den Stuhl der Angst.
Jakob fragt dich: "Warum kommst du so nahe?"
Was sagt die Angst?
(Jakob) Ich kann das nicht.
(Therapeut) Du kannst nichts falsch machen.
(Wummern)
(Jakob) Ich kann es nicht.
(Therapeut) Warum kommst du so nahe?
(Jakob) Nein!
(tiefes Atmen) (Fernseher läuft im Nebenzimmer.)
(tiefes Atmen)
(sanfte Frauenstimme vom Band:) Atme tief ein.
(Entspannungsmusik)
Und langsam wieder aus.
Ein...
und wieder aus.
Spüre, wie sich deine Bauchdecke hebt...
und senkt,
du mit jedem Atemzug
mehr und mehr zur Ruhe kommst.
(Fernseher läuft im Nebenzimmer.)
(Alarm-Signal)
(Tasten klicken.)
(Vibrieren)
Hallo? - (Kristjan) Hey, Astronaut.
Was machst du?
(Jakob) Nichts. - Perfekt! Willst du auf eine Party?
Welche Party? - Eine Techno-Party.
Ich weiß nicht. - Komm schon.
Weißt du, was? Ich schicke dir die Adresse.
Ich würde dich gern in echt treffen.
Überleg's dir, okay? - Okay.
Cool.
(lautes Alarm-Signal) (Tasten klicken.)
(Vibrieren und Klingelton)
(lautes Alarm-Signal)
(Fernseher läuft.)
(Schnarchen)
(Fernsehen:) ... beginnt im Ozean die Zwielichtzone.
(Schnarchen)
(Es tutet.)
Hey, Leute! Hier ist Kristjan.
Der Akku ist wohl leer. Ich rufe zurück.
(wummernde Bässe in der Ferne)
(schnelle Techno-Musik)
(flüsternde Stimmen)
(lauter werdendes Rauschen und Flüstern)
(Techno-Musik in der Ferne)
(flüsternde Stimmen)
(lauter werdendes Rauschen und Flüstern)
(Techno-Musik)
(lauter werdende Techno-Musik)
(Priester) Denn der Tod ist nicht das Ende,
sondern der Beginn eines ewigen Lebens in unserem Herrn...
Jesus Christus.
(alle) Amen.
(langsame Orgelklänge)
(Glocken läuten.)
(getragene Orgelmelodie)
(Priester) Aus der Erde sind wir genommen
und zu Erde sollen wir wieder werden.
(Signal-Ruf)
(Schuss)
(Schuss)
(Schuss)
(fröhliche Musik im Fernsehen)
Hast du gar keinen Hunger?
Wenn du später essen willst, ist was da.
(Fernseher läuft.)
Sag mal, geht's dir nicht gut? Was war das gerade?
Jakob, was ist denn los?
(Tür knallt.)
(Es tutet.)
(Kristjan) Hey, Jakob. Was für eine Überraschung!
Jakob, bist du dran?
Ja.
Ist alles okay?
Jakob?
Ich komme vom Begräbnis meines Großvaters.
Wo bist du jetzt?
Zu Hause.
Brauchst du Ablenkung?
(Schritte)
Wie geht es dir jetzt?
Besser.
Danke.
Gut.
Ich komme hierher, wenn ich Zeit zum Nachdenken brauche.
Warst du schon mal hier?
Er starb in der Nacht, als ich im Club war.
(Kristjan) Das tut mir leid.
Es hätte eh keinen Unterschied gemacht.
Glaubst du an eine Seele?
Ich weiß nicht.
Hängt davon ab, was du mit Seele meinst.
Ein Teil von dir, der nicht stirbt, wenn dein Körper stirbt.
(Knistern)
Ich glaube an eine Seele, aber nicht auf religiöse Art.
Was, wenn Kunst der Ausdruck der Seele ist?
Die Darstellung deiner Gedankenbilder,
deines Inneren?
Bist du ein Künstler?
Äh...
Ich studiere zumindest Kunst.
Gefällt dir Kunst?
Ehrlich gesagt fällt es mir oft schwer, die Kunst richtig zu verstehen.
Ich glaube,
es geht weniger ums richtig Verstehen.
Es geht eher ums Erleben.
Okay, ist hier irgendetwas, das dich anspricht?
Interessant.
Dionysos,
der Gott des Weines und der rituellen Ekstase.
Es ist das, stimmt's? - Ja.
Aber ich weiß nicht, warum.
Wahrscheinlich, weil der Kerl nackt ist.
Idiot.
War ein langer Tag, nicht? - Ja.
Möchtest du nach Hause und dich ausruhen?
Nein.
Ich möchte gern was von deiner Kunst sehen.
(Rattern)
Hey, Kleine. (Miauen)
Hab dich vermisst.
Hast du Hunger? Ich hole dir gleich etwas.
Wie heißt sie? - Tinker Bell.
Möchtest du was trinken?
Nein, danke.
(Schritte)
Hast du das gemacht?
Nein, ist ein Geschenk von einem Freund.
Also, welche Art Kunst machst du?
(pulsierende Elektro-Beats)
Zieh dein Shirt aus.
Komm schon, wir haben uns schon nackt gesehen.
Ja...
Das hier ist anders.
Wieso ist das anders?
Ich weiß nicht... Das ist echt.
Davor war es auch echt, oder?
Das meinte ich nicht.
Okay.
Komm zu mir.
Stell dich auf meinen Platz.
(pulsierende Elektro-Beats)
Jetzt mach ein Foto.
(pulsierende Elektro-Beats)
(schneller werdende Elektromusik)
Jakob, nicht.
Jakob.
Hör auf.
(Therapeut) Auf einer Skala von eins bis zehn:
Wie stark ist die Angst?
(zitterndes Atmen)
(Kristjan) Jakob?
Jakob!
Jakob, alles okay?
(Jakob) Zehn.
(Plätschern und Knacken)
(Therapeut) Fragen Sie die Angst mal, warum sie so nahekommt.
(Atmen und Pulsieren)
(Jakob) Warum kommst du so nahe?
(Therapeut) Jakob fragt dich: "Warum kommst du so nah?"
(lauter werdendes Plätschern und Knacken)
Um dich zu beschützen?
Wie spät ist es?
(Kristjan) Was war das, Jakob?
Nur eine Angstattacke.
Nur eine Angstattacke?
Ich hatte verdammte Angst, Jakob.
Tut mir leid.
Ich sollte gehen.
Wie fühlt es sich an?
Wie ein...
Wie ein schwarzes Loch...
in meiner Brust.
Ich wollte dich dem nicht aussetzen.
Es ist nur...
Ich war lange nicht mit jemandem intim.
Nur, dass du das weißt.
Warum wolltest du mich treffen?
Willst du die Wahrheit hören?
Wegen deinem Feuermal.
Hast du es geerbt? - Ja.
Von meiner Mutter, hat man mir gesagt.
Du hast sie nie gekannt?
Sie ging, als...
ich sechs war oder so.
Ganz schön beschissen.
Kann ich es anfassen?
(Wummern)
Wie fühlt es sich an?
(Jakob) Es ist sensibler.
Hast du das gehört? - Was?
Scheiße, da ist jemand in der Wohnung.
Hallo?
Ist da jemand?
Ich schwöre, da war jemand.
Ich habe nichts gehört.
Woran denkst du?
Dass ich dich küssen will.
Warum tust du es nicht einfach?
Ich habe noch nie jemanden geküsst.
Schließ die Augen.
(intensives Atmen)
(intensives Atmen)
(lauter werdendes Atmen)
(lustvolles Stöhnen)
(intensives Stöhnen)
Geht's dir gut?
Ja.
Ich gehe mich jetzt duschen.
Kommst du mit?
Ich komme gleich nach.
(Schritte entfernen sich.)
(Zimmertür fällt ins Schloss.)
(Wasser plätschert.)
(lauter werdendes Plätschern) (bedrohliches Wummern)
Hallo?
(Wasser plätschert.)
Hast du schon mal überlegt, wie es sich anfühlt, zu sterben?
Ich meine...
genau in dem Moment, wenn du weißt, dass du stirbst.
Ich könnte es dir zeigen.
Was?
Wenn du es wirklich wissen willst, kann ich es dir zeigen.
(Jakob) Was ist da drin?
(Kristjan) DMT.
(Jakob) Was ist das?
(Kristjan) Eine psychoaktive Substanz wie LSD, vom Körper produziert.
Wird bei der Geburt und beim Tod ausgeschüttet,
und wenn wir träumen.
Willst du es versuchen?
Wie ist es?
Manche sehen Fraktale,
andere reisen durch einen Tunnel,
einige treffen Maschinenelfen.
Was sind Maschinenelfen?
Probier es einfach selbst.
Genieß die Reise nach Nevrland.
(Feuerzeug klickt.)
(schneller werdendes Rattern)
(Rattern verlangsamt sich.)
Hey, Psychonaut. Wie war der Trip?
Nichts.
Was heißt, nichts?
Keine Fraktale, keine Tunnel,
nicht einmal Maschinenelfen.
Ich wurde ohnmächtig.
Die Dosis war definitiv genug für einen soliden Trip.
Geht's dir gut? Du bist ein bisschen blass.
Willst du an die frische Luft?
Wie viele Sterne gibt es?
Eine Quadrillion, ungefähr.
Was ist eine Quadrillion?
Eine Eins gefolgt von 24 Nullen.
Mein Gott.
Das sind aber viele Nullen.
(Schrei)
(Hund bellt in der Ferne.)
(Schrei)
Versuch's. - Warum?
(Schrei)
Komm schon, versuch's.
(Schrei)
(Schrei)
(Schrei)
(Schrei)
(Schrei)
(Schrei)
(Beide schreien.)
(Polizeisirene heult in der Ferne.)
(Jakob) Fuck.
(Jakob) Komm, beeil dich!
(Polizeisirene in der Ferne.)
Was jetzt?
Ich weiß, wo wir jetzt hingehen.
(schnelle Techno-Musik)
(Techno-Melodie steigert sich.)
(Musik stoppt abrupt.)
(metallener Knall)
(Plätschern)
Kristjan?
(bedrohliches Wummern)
(Klappern)
(Knistern und Klappern)
Hallo?
Kristjan?
(flüsternde Stimmen)
(lauter werdendes Flüstern)
(bedrohliches Brummen)
(Türschloss klappert.)
Hallo?
(bedrohliches Knacken und Wummern)
(schnelle Schritte)
Hey! Hey, wartet!
Hey! Hey!
Fuck!
(Knallen und Dröhnen)
(Ansage) Die von Ihnen gewählte Rufnummer existiert nicht.
(spannende Techno-Musik)
Die von Ihnen gewählte Rufnummer existiert nicht.
(Plätschern und Dröhnen)
(spannende Techno-Musik)
(lautes Plätschern)
(Klingelton)
Kristjan?
Die gewählte Rufnummer existiert nicht.
Die gewählte Rufnummer existiert nicht.
(verzerrt) Die Rufnummer existiert nicht.
Kristjan?
(düstere Techno-Musik) Come into me, come next to me
Control me Come over me, come into me
(Alarm-Signal)
(Alarm-Signal und Techno-Musik)
(Kristjan) Hey, Psychonaut.
Wie war der Trip?
Schließ die Augen.
(Jakob) Kristjan?
(Kristjan) Kann ich es anfassen? - Kristjan?
(Kristjan) Wie fühlt es sich an? - Sensibler.
(verzerrt) Es ist sensibler.
Kristjan?
Hast du das gehört? - Was ist hier los?
Scheiße, da ist jemand in der Wohnung. Da ist jemand in der Wohnung.
Jakob, nicht.
Hör auf.
Ich war lange nicht intim...
Hast du das gemacht? - Ist ein Geschenk von einem Freund.
(Jakob) Glaubst du an eine Seele? (verzerrt) Glaubst du an eine Seele?
(Verzerrte Melodie wird langsamer.)
(Schrei)
(fröhliche Fernsehmusik im Nebenzimmer)
(verzerrte Fernsehmusik)
(Wummern)
(Vater) Sag mal, geht's dir nicht gut? Was war das gerade?
Jakob, was ist denn los?
Was haben sie im Krankenhaus gesagt?
(Arzt) Darf ich Sie bitten, den Patienten zu fixieren?
(verzerrt) Fixieren sie den Patienten.
(fröhliche Fernsehmusik)
Papa?
(Vater) Jakob, hörst du zu?
Du weißt, wo du mich findest.
(verzerrt) Dann muss ich wen suchen, der deine Arbeit macht.
(Opa) Jakob.
Jakob! Jakob!
(Opa murmelt.)
(fröhliche Fernsehmusik)
Papa!
Sag doch was!
(schreit) Sag doch was!
(Schrei)
(chaotischer Geräusche-Mix)
(Husten)
(schnelle Elektromusik)
(Er schreit.)
(Schrei)
(Knallen und Plätschern)
Aufhören!
Aufhören!
(lautes Wasserrauschen)
Hör auf!
Hör auf! Hör auf!
Keine Angst. Alles wird gut.
Es ist bald vorbei.
Ich spüre nichts!
Wie kann ich echt sein, wenn ich nichts fühle?
(Therapeut) Du bist echt, Jakob, weil du das alles erlebst.
Einfach atmen.
(Geräusche stoppen.)
(Schreie)
(spannende Elektroklänge)
(spannende Elektroklänge)
(Er schreit.)
(düstere Elektroklänge)
(schnelle Elektromusik)
(schnelle Elektromusik)
(Musik stoppt.)
(Vogelzwitschern)
(Jakob atmet ein.)
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