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Original subtitles

(Musk)

Dieser Film entstand in freundlicher Zusammenarbeit

mit der Gendarmerie von Saint-Tropez,

die der reizvollen Atmosphére der Stadt einen besonderen Charme verliehen haben.

Sie erkennen das Opfer lhrer Untat wieder? - Sie sprang mir in die Hand!

Was planscht lhre Hand in fremdem Wasser? Ohne Angelerlaubnis, ohne Rute'?

Ohne erlaubten Haken und Kéder? Und das mitten in der schénsten Schonzeit!

Ich wollte mir die Finger waschen. - Mit Forellen, was? Bla, bla, bla.

Bei welcher Zahl ist das Schweifchen? - Beider13.

Wie?

Es ist 12. - Das geht schon eher.

Und was steht hier, mein Junge?

"LautPolizeiverordnung vom 8. Mérz 1927

betrégt die Mindestlénge von Forellen, so genanntes BrittelmaB..."

Das geht noch wetter! -"22 cm."

Siehst du. Wir haben 22 cm. Und hier?

12. - Wenn wir 12 von 22 subtrahieren?

10.

Jawohl, 10 Tage Knast. - Sonst gibt's zwei!

Bei mir gibt es 10!

Papa, die Zelle ist voll. - Ja, richtig.

Ich mache lhnen keine Schwierigkeiten.

Ich komm ein andermal wieder. - Wérja noch schéner. So.

Mit der Frau wUrde ich mich nicht drauBen rumtreiben.

Was denn dann'?

Im Bett bleiben. -lch muss schon sagen!

Papa, du musst um 2 Uhr im Kirchenchor sein.

Ja. -lm Kirchenchor?

Ja, im Kirchenchor. lch bin Solist.

Deine Tochter hat nichts zu lachen. - Also bitte!

(Hiihnergackern)

Geh schon vor.

(Gacke rt)

Ah! Abmarsch!

(Orgelmusik)

(Kirchengesang)

Aber doch nicht im Gotteshaus, mein Sohn!

(Gesaflg)

Stehen bleiben! Das ist ein Fluchtversuch! Der kostet dich mehr als HUhner stehlen!

Stehen bleiben! Stehen bleiben!

Ludovic! Ludo! Ludovic!

Du entkommst mir nicht! - Eine Dienstsache. Was Wichtiges.

Vom Kommandeur. - Der Kerl regt mich auf. Frechheit!

Was schreibt er denn? Hast du was falsch gemacht?

Oh! Mit sofortiger Wirkung versetzt, bei gleichzeitiger Beférderung.

Vom AuBenposten zum Reviervorsteher! Vielen Dank, mein Gott.

Vielen Dank. Sie werden mich erst mal singen héren!

(lntromusik)

DER GENDARM VON ST.TROPEZ

Lucien. - Ja?

Lametta am Horizont. Was denkst du?

Was soll ich denken? Wir mUssen hingehen.

Meinst du? - Ja.

Oh! Du, Papa! Die vielen Boote, das ist echt bombig!

Das wird schick hier!

Vorsicht!

Da sind meine Zukiinftigen.

Na, Chef? Wie ist es? Hat Sie der Bus gut her geschaukelt?

Herzlichen Gliickwunsch zu der Tochter.

Was ist denn? Haltung! Achtung!

Sie sind ja v6llig verdunkelt! Und das macht lhnen offensichtlich SpaB!

Wieso denn, Chef? - Bei mir ist man zugeknépft! Sie da!

Wenn Sie mit mir reden, sehen Sie da rein. Na, also. Finden Sie lhre MUtze schick?

Verzeihung, Sir. - Achtung! Sir.

Und jetzt zuhéren. lmmer da rein gucken!

Ja. Wer sind Sie? - Merlot. Noch mal.

Reviervorsteher Merlot! - Und Sie?

Reviervorsteher Stotaire. - Wie?

Stotaire. Stimmt. lch bin auch Reviervorsteher,

aber ich habe hier drei! - Angenehm, Chef.

Wie werden sehen. Das ist Nicole.

Es ist uns eine Ehre. - Nehmen Sie das Gepéck, traben Sie los!

Was sagst du? - Warum bist du so streng?

Du machst dich nur unbeliebt.

Das ist Ordnung! Ordnung ist unbeliebt!

Nehmen Sie Haltung an! Ach, mach mich nicht so nervés.

Links, zwei! Links, zwei! Links, zwei!

Na, was ist denn? Vorwérts! lm Laufschritt! Tempo!

Hallo, die Touristen sind da!

Jetzt geht das groBe Méusemelken los.

(Lachen)

Da dauert's ja nicht mehr lang, bis... -lst das 'n Eisblock!

Was ist? Wollt ihr heute keinen Pastis? - Das geht nicht. Wir sind im Dienst.

Ach! Das seid ihr doch sonst auch immer. Bringen Sie sie etwa um ihre Gewohnheiten?

Wie kann man nur so kleinlich sein! - Wart 'ne Sekunde. Folgen Sie mir!

Darf ich Sie zu einem Gléschen verfiihren? - Ah, das ist meine Runde. Mein Einstand.

Die Polizeiverordnung zum Schutze der Jugend vor Alkoholmissbrauch...

W0 haben Sie die aufgehéngt? - So was Blédes. Die Maler waren da und...

Ah ja. Wie heiBen Sie gleich?

Er hat uns nicht ins Herz geschlossen. - Soll ich dir was sagen, Albert?

Die schénen Tage sind dahin. - Fische, frische Fische!

Bist du verriickt? Du hast doch... - Mach, dass du wegkommst!

Du brauchstja nur wegzukucken. - Du darfst blof$ am Strand verkaufen.

Soll ich mir da unten nasse FUBe holen? Euch bekommt wohl die Sonne nicht.

Zieh Leine! - Hier, zum Mittagessen. Guten Appetit.

Ja, habt ihr denn plétzlich 'nen Vogel?

Frische Fische, frische Fische!

Ab! Lauf!

Wissen Sie, wie man lhre Handlung, die ich eben gesehen habe, nennt?

W0 haben sie denn dich auf einmal her? - Versuchte Beamtenbestechung. lhr Name'?

Duenetta.

(Musk)

Langsam. Halt! Reviervorsteher Cruchot.

Meine Tochter Nicole.

Merlot und Stotaire kennen Sie ja schon. Das ist Tricart, und Berlicot.

Die Tour kenn ich schon. Achtung!

Ich hoffe, wir werden gute Arbeit leisten. lch brauch ja nicht lange zu reden,

Sie wissen, was der Gendarm ist: das, was der Schéferhund fUr die Schafe ist.

Er muss bellen, mal beiBen. Man verschafft sich Respekt. Wir sind wie ein Baum:

lch bin der Stamm, Sie sind die Zweige. Sorgen wir also fUr gute Ernte und dafUr,

dass es den Schafen gut geht. Abtreten!

Wenn Sie gestatten, Herr Bezirksvorsteher.

Ja, Herr Reviervorsteher. Geféllfs lhnen?

Ich wUrde sagen...

lch hoffe, Sie leben sich hier gut ein. -lch habe mir erlaubt,

lhnen ein kleines Présent mitzubringen. Eine alte Gewohnheit von mir.

Ah ja. - Sozusagen als Beglaubigungs-Schreiben,

wie man das bei den Botschaftern so nennt.

9 Strafanzeigen zwischen der Haltestelle und hier. Das ging ja schnell.

Zeh 'm Gem, Herr Bezhksvorsteher.

Ja. Das ist das Auto des Biirgermeisters. - Es stand mitten auf dem Zebrastreifen.

Er hatte den Kopf voll. - Mitten auf...

lch muss das selber in die Hand nehmen!

Ist das klar? Nehmen Sie Haltung an! Diese Stellung hat lhnen Appetit gemacht.

Auf meine! - Wie kénnen Sie mir das...

Vergessen Sie nicht, der Chef bin ich!

Nehmen Sie Haltung an! Und Vernunft. Vernunft und wieder Vernunft.

Sehen wir uns lhre Behausung an.

Die Damen lhrer Untergebenen werden sich mit

lhrer Tochter schon angefreundet haben.

Vorsicht! Das ist zerbrechlich.

Achtung! Wie Sie sehen, wir sind eine groBe Familie.

Das ist Reviervorsteher Cruchot.

Frau Merlot, Frau Berlicot, Tricart.

Stotaire ist Junggeselle. Und nicht zuletzt meine Schwiegermutter.

Und meine Frau. - Frau Bezirksvorsteher.

Nicht doch. Sagen Sie Frau Zitaire.

Oder einfach Cécilia. - Oh, Cécilia.

Ich bin fUr Frau Zitaire.

Du wolltest ein frisches Hemd anziehen. - Ja, Cécilia.

Also bitte mach's gleich. - Tja, also... Kommen Sie!

Ihr Gattin ist eine bildschéne Frau.

Das hére ich immer wieder. Sie ist toll.

Ich hab eine Nase fUr so was.

Sie sind genau der Mann, der mir fehlte.

Sie sind forsch, Sie gehen ran!

Oh. Es wird hier sehr viel auf Sie zukommen.

Ich werde Sie morgen in lhr Amt einfiihren.

Ah! Ich hab's.

Sekunde!

Oh! - Hat der Mensch so was schon gesehen!

Gewonnen!

Das ist wie 'ne Bauernkartoffel!

Spielen Sie! - Verzeihung!

Ja, nun. Aber es ist doch so!

Haben Sie's jetzt endlich? Ach, das ist doch wohl die Héhe!

Sie haben ausgespielt!

Oh, Entschuldigung. Entschuldigung.

Ach was! Funken Sie dazwischen! - Wo? Ach da.

Das darf doch nicht wahr sein!

Was soll denn das? Achtung!

Achtung!

Sie sollen mir dahin sehen. lst das klar? Bei aller Freundschaft,

das kommt Sie teuer zu stehen. Achtung! Passt ja auf!

(Musk)

(Freudenschrei)

Oh! Bravo, mon Adjutant!

Fantastisch! Darf ich mal? - Aber bitte schén.

Ah ja! Merlot, fangen Sie! - Aua!

Wird's bald?

Cruchot, wird das bald was? - Sekunde.

Vorsichtig!

Mon Adjutant, sehen Sie sich das mal an.

Na ja, istja nicht viel dran. - Er war's, er hat sie aufgemacht.

Chef, gucken Sie mal! Ein Seestern!

Seht mal! Seht doch nur, was ich hier habe!

Hey, das hab ich aber gefunden!

Oh, mon Adjutant, sehen Sie nur!

Ist das nicht préchtig'? Sehen Sie nur!

Autsch! Fangen Sie mal. - Aua.

Noch ein Seesternchen! Jetzt hab ich schon zwei gefunden!

Toll.

(Musk)

(Musk)

(Musk)

Entschuldigen Sie. Gehért der Riesenkasten dem Mann, der da gerade weggefahren ist?

Nein. Er mietete die Jacht fUr die Saison. Der ist Amerikaner.

Bestimmt auch einer von denen, die beim Kartoffelbuddeln auf C")I stieBen.

Wollen Sie sich's mal von innen besehen? Der Matrose ist ein Freund von mir.

Das ist nett von lhnen, aber lieber nicht. Also dann, auf Wiedersehen.

Tag, Leute.

(Unversténdlich)

(Unversténdlich)

Was ist 'n das fUr 'ne Primel? -lst das Kleid vom Flohmarkt?

'N leerer Lutscher. - Ja, 'n leerer Lutscher.

Wollt ihr keine Croissants? - Was ist das, 'n leerer Lutscher?

Ein Stiel, an dem kein Bonbon ist. Mit 'nem anderen Hemd hat vielleicht

einer Appetit, dich aufzuknépfen. Ciao!

(Pfeifen)

(Musk)

Oh! - Was ist los?

Ich seh da etwas, was nicht wahr sein darf!

Sagen Sie blof$, sehen Sie auch, was ich sehe.

Ich seh's, Cruchot. Uberdeutlich.

Aber Papa, was ist denn? - So was! Das ist ja wohl der Gipfel!

Das schlégt dem Fass den Boden aus! Wie léufst du herum?

Wieso denn?

Sieh dir das an! Ein Wunder, dass der Spiegel nicht anléuft vor Scham!

Alle laufen alle so! - Na und?

Die Uniformen bleiben egal. Aber ich,

ich will mich nicht mehr auslachen lassen. - Wer hat sich erlaubt, dich auszulachen?

Ich befehle, dass du mir antwortest. - Die ganzen Jungs. Und die Médchen.

Ich bin eben altbacken. - Muss man sich wie die Monroe anziehen,

dass man hier fiber die StraBe gehen darf? - Man muss blof$ die Mode mitmachen,

wie die anderen auch. - Was heiBt: "Wie die anderen"?

Du bist meine Tochter! - Muss das jeder sehen?

Also bitte!

Es steht mir doch gut, oder? - Es steht dir viel zu gut. Vorwérts!

Marsch! Riickwérts! Marsch! Zieh dich wieder an!

Haben Sie nicht etwas, das... lch meine, etwas, was... Haben Sie das nicht?

Ich habe lhnen wirklich alles gezeigt. lch bin mit meiner Kunst am Ende.

Wie ist das? - Das ist viel zu... Haben Sie kein Kleid,

wo der Faden zum Zunéhen gereicht hat? - Die Modelle sind sonnennah geschnitten.

Was heiBt hier sonnennah? So ein Vorwand. Anziehen!

Papa, wie geféllt dir das? - Mir fehlen die Worte.

HinreiBend. - Der letzte Schrei!

Dieser Schrei ist ein Angstschrei! Anziehen!

(Johlen)

Das schénste Kleid von St. Tropez! Und wie sie wackelt!

Holde Fee! Wiirdest du mich heiraten, wenn ich reich und schén wére?

Sie hat keine Minderwertigkeit-Komplexe! - Du siehst aus,

als kémst du gerade aus dem Kloster. - Sie ist genau meine Kragenweite.

Ihr wart schon immer 'n bisschen anders. - Wir kénnen machen, was wir wollen.

Wir sind neu hier, nicht wahr, Juliette? -lch heilSe Nicole.

Sie hat angebissen! - Lass dich von den Blédménnern

nicht aufziehen. Was machst du heut Abend? - Sie kriecht zu Mami und Papi ins Zelt.

Nichts gegen ein Zelt, die kleinen Leute bringen das meiste Geld!

Zelt?

Mein Vater ist Milliardér. lch wohne auf einer Yacht. Entschuldigt mich jetzt.

Ich bin es nicht gewéhnt, mich mitjedem zu befassen.

Kénnen Sie uns noch mal verzeihen, Hoheit?

Und wie heiBt der widerlich reiche Papa?

Wie heiBt euer Dampfer? - Ja, wie heiBt der Kahn?

Der Kahn? Das ist die "Olnico". Vor eurer Nase.

Wie schén! Ah!

Und mein Vater heiBt Archibald Ferguson, genannt Bud, fUr seine besten Freunde.

Das Kleid ist der letzte Schrei aus Hawaii.

FUr euch ist Hawaii ja 'ne groBe Sache. FUr mich ist's 'n kleiner Fisch.

Ihr mUsst reisen, damit ihr wisst, was in der Welt los ist.

Ciao. - Die hat's uns aber gegeben.

Kennst du diesen Ferguson? - Nein, bei der Show, die sie abzieht...

lch fliege auf die Mode von Hawaii! - Du wirst hier noch schén Wind machen,

du kleine Bestie! Zum Bowling!

(Musk)

Sehen Sie mal! Wenn die Schneiderin von meiner Frau nicht tot wére,

wUrde sie jetzt... - Tot umfallen.

Herr Bezirksvorsteher!

Es geht wieder von vorne los. - Was denn? Die Schmuggler?

Nein, aber die Nudisten, splitternackt. Entschuldigen Sie, wenn ich das so sage.

Es ist sogar schon eine Anzeige gekommen. - Von wem?

Vom Herrn Bischof.

Vom Herrn Bischof.

Wir mUssen was tun. - Aber das ist kein Zuckerschlecken.

Soll ich mich um die Nudisten kiimmern? - Nein. Die machten mir schon letztes Jahr

zu schaffen. Die lernen mich kennen. Kommen Sie alle zusammen. Wird's bald?

(Musk)

Es geht also wieder los. (Gurren)

Ziehen wir uns auch aus? - Uns sind Amtshandlungen nur erlaubt,

solange wir in Uniform sind. Achtung! Fertig? Achtung!

Suchen Sie was Bestimmtes? - Wo sind die Nudisten?

Hat denn jemals einer Nudisten gesehen? - Sie haben eine bliihende Fantasie.

Cruchot, Stotaire, zu mir!

Zu Befehl! -lch werde sie kriegen! lch schwére!

Zu Befehl! Hierhin sollen Sie sehen!

(Musk)

Schon Wieder. (Gurren)

Vorwérts!

Seid ihr zur Wasserpolizei versetzt?

(Geléchter)

Hier! Ja.

Die kriegen wir, Herr Bezirksvorsteher.

(Musk)

(Gurren)

Fertig? Fertig? Vorwérts!

(Musk)

Nein! Nein! Nein, nein, nein! - Aber Herr Bezirksvorsteher.

Aber Reviervorsteherchen! Das ist doch alles nicht so schlimm.

Trinken Sie erst mal 'ne HUhnerbrUhe, das beruhigt die Nerven.

Nein!

Ein Léffelchen fUr den lieben Cruchot... - Nein! Lassen Sie mich!

Ich kann mich nicht mehr sehen lassen! lch bin erledigt!

Aber nein.

Diese Schurken! Aber wir geben nicht auf! Wir werden sie in Ketten legen!

Erst mal ein Léffelchen BrUhe...

lch hab mein GesélS... Gesicht verloren!

Aber Herr Obertiirvorsteher... - Nein! lch bin tot, v6llig erledigt!

Aber vor dem Sterben noch 'ne BrUhe! - Wenn wir nur einen kriegen wUrden!

Nur einen! Und wenn's nur ein kleiner wér! Nur einen kleinen nackten Popo!

Aber ganz bestimmt finden wir so einen niedlichen, sUBen Nackedei.

Das glauben Sie wirklich, Cruchot? - Aberja! Nur: erst kommt die BrUhe!

Das ist das Operationsgebiet. Der Feind steht hier.

Er ist zahlenméfiig Uberlegen. Er ist wachsam und gut organisiert. Schén.

Aber was machen wir, fragen Sie mich. Und da hétten wir das Problem.

Was ist ein Polizist und was ein Nudist? Berlicot, was ist ein Nudist?

Ein... ein Nackter, Chef. - Und was ist ein Polizist, Merlot?

Ein Angezogener, Chef. - Chef? Er hat eine Uniform an.

Sehr gut. Wenn der Polizist nackt ist, kann er sich zwar den Nackten néhern,

aber er kann nicht mehr beweisen, dass er Polizist ist.

Wenn der Nackte dagegen den angezogenen Polizisten sieht, zieht er sich auch an.

Niemand kann beweisen, dass er nackt ist. So viel wir uns anstrengen und nachdenken,

es ist ein Verhéltnis, das nie ganz wird.

(Schreit) Was hab ich gerade gesagt? - Chef.

Was habe ich gesagt?

Wir kriegen sie. - Sie kriegen sie.

Zwei Tage FuBstreife! Zwei!

Und vergessen Sie nicht! lmmer hier! Also, wir greifen von allen 4 Seiten an.

Von unseren Ausgangspositionen werden wir ihn kraftvoll umschlingen.

(Merlot) Dazu brauchen wir Verstérkung! - Nicht Quantitét zéhlt, sondern Qualitét.

Und um diese Qualitét zu haben, mache ich Sie zu Uberlegenen Ménnern.

Noch Fragen? Das wér's, meine Herren. Umziehen zum Training!

(Musk)

Viel zu langsam! Packen Sie lhren Krempel, und gehen Sie zurUck an den Start!

Mehr Tempo, meine Herren. lhre Socke brennt, Stotaire.

(Musk)

Viel zu langsam! Wieder ausziehen. lhre Socke brennt immer noch. Zum Start!

(Musk)

Chef, mir bleibt die Luft weg.

Mama, lass mich gehen! - Oh, Chef!

Gut, gut. Tricart schieBt den Vogel ab! Gut, gut, mein kleiner Tricart.

Das muss alles noch viel besser werden. Es wird weitergeiibt.

Ich bin eine Null! - Jawohl, Chef! lch habe zu gehorchen!

Jawohl. -lch nehme jedes Hindernis!

Jawohl, Chef.

Ich spring aus 30 m! - Jawohl, Chef. Wie heiBt deine Mutter?

Es heiBt: "Jawohl, Chef!". Der Name deiner Mutter? lch bin der Arm der Gerechtigkeit!

Ich hasse die Nudisten! Auch sonntags.

Jawohl, Chef!

Ich bin der Stérkste! Wir sind es!

Jawohl, Chef!

Wir kriegen sie! Laberei!

Jawohl, Chef! - Ja, Chef.

Meine Herren, die Stunde 0 ist morgen 11.30 Uhr.

Uhrenvergleich. Es istjetzt...

16.17 Uhr.

Ich brauche einen Freiwilligen. Der sich nackt unter die Nackten mischt!

Es soll der Zufall entscheiden.

Ri, ra, rutsch, wir fahren mit der Kutsch.

Doch wie dumm, die Kutsch féllt um, drum Ri, ra, rutsch, bist du futsch.

Was sagen Sie?

Nichts, Chef. - Nat[]rlich.

Bestimmt nicht. - Kein Durcheinander. Bist du futsch!

Aber das ist gemogelt, Chef! - Bitte? Mann, blicken Sie hierher!

Also, was ist?

Nichts, Chef. -lch dachte schon, ich hab mich verhért.

Sie gehen heute Abend auf Spéhtrupp. Jawohl! Sie dUrfen als Erster

das WeiBe in den Augen des Feindes sehen. lhre Kameraden beneiden Sie! Wegtreten!

Was ist? - Chef, kénnte ich nicht ein kleines...

Em was'?

- Ein kleines Létzchen. Wollen Sie auffallen?

Natilxmch mm, Chef.

(Musk)

(Musk)

Tapferer Junge! Jetzt ist Stotaire dran!

(Musk)

Achtung, Polizei!

Zieht euch schnell an! - Schnell weg!

Ah! Das léuft wie im Sandkasten. Das nenn ich Strategie! Jetzt Nummer 3.

Und Nummer 4! Angriff!

(Geschrei)

Halt! Staatsvertreter!

Ausweise!

(Musk)

Vorwérts! Rechts!

Ja! Und noch mal! Und noch mal! Und noch mal...

Manchmal blést der Wind von hinten, manchmal blést er halt von vorn.

(Hupen)

Gib doch mehr Gas da vorne! Hier kommt ein Auto!

An die Seite!

Fahr doch mit dem Roller. Da stérst du wenigstens nicht!

Was meint ihr? - Das k6nnt ihr nicht machen!

Dann sind wir dran. - Achtung!

Und noch mal, und noch mal. Und von vorne, und von vorn!

Manchmal blést er dich von hinten, manchmal blést er auch von vorn!

(Eddie) Hier steht sonst nie einer. - Jetzt habt ihrja alle, was ihr wollt.

Und ich hab meine Papiere nicht mit. - Lass mich das machen!

Das kommt euch teuer zu stehen! - Regen Sie sich nicht auf.

Sie kommen ja doch nicht durch.

W0? - Durch den Winter!

Wir haben uns nicht korrekt verhalten.

Er hat uns nicht durchlassen wollen.

Er lief!» Sie nicht vorbei? Sieh mal an. - Jetzt tun Sie einfach lhre Pflicht.

Aber selbstversténdlich, Mlle. Nicole. - Bitte sagen Sie meinem Vater nichts.

(Jubel)

Diese Rotznasen! Sie lassen Sie laufen!

Sie haben den Verkehr behindert. -lch?

Geben Sie mir lhre Papiere. - Das istja wohl der Gipfel! Bitte.

(Musk)

Du?

Wollen wir nicht irgendwo anders hingehen? - Aber wohin?

Ganz egal. lrgendwohin. - Aber wieso?

Da ist es bestimmt auch blof$ wie hier.

Ich méchte mit dir allein sein.

Und dann'? - Als Frau von Welt fragst du Sachen...

lch halte wenig von solchen Spaziergéngen.

Aber ich nehm dir die ldee nicht Ubel.

Mach doch Jessica den Vorschlag.

Kann man euch stéren oder seid ihr intim? - Schwimm weniger. Sonst gibt's Muskeln.

Bis jetzt gefielen sie dir. Wie sagt man? "C")fter mal was Neues", oder?

Aber du hastja Recht. Deine Schultern sind so weit ganz ok, Nicole.

Der Rest braucht auch kein Schaumgummi.

Du kannst dich darauf verlassen.

Das ist ein Kenner. - Mach mal Pause.

Mit wem?

Die wollen zum Bowling! - Prima!

Ihr vermasselt einem ganz schén die Tour!

Mit dir ist aber gar nichts los! - Sind dir andere Geschiitze lieber?

Keine Weibergeschichten hier!

(Durcheinander)

H6rt mit dem Quatsch auf! Da kann sich kein Mensch konzentrieren!

Jetzt h6rt auf! - Na? Hat's geschmeckt?

Weiber sollten erst abends dUrfen. - Genau. Und jetzt du. Kannst du's?

Klar. - Richtig hinlangen und wir haben sie.

Los.

Prima! Bravo!

Du bist ein Traum! lch nehm alles zurUck.

Das muss gefeiert werden!

Los, auf dem Kahn von dem Alten!

Das geht leider nicht!

Warum nicht? - Weil mein Vater nicht da ist.

Ich bin immer gern auf 'ner Yacht. - Schlag doch Jean nicht alles ab...

Schluss! Die Yacht wird gestiirmt!

Chauffeur! - Exzellenz!

Habt ihr wenigstens Champagner? Links oder rechts?

Augenblick noch. Bleibt doch drauBen! - Was ist? Dein Vater ist doch weg, oder?

Natiirlich, aber... Lasst mich durch! Verderbt mir doch nicht alles!

Was ist denn hier los?

(Geschrei)

Aber... Aber...

lst Papa nicht da? - Wer?

Papa. Wer sonst? Sei nicht dUmmer

als du bist, Georgino. - Georgino, gib denen blof$ keinen Alkohol!

Die sind genug in Fahrt! -lch bin Lucas.

Aber Georgino passt besser.

Der Kahn ist toll! lst dein Vater nun da? - Er ist ganz bestimmt nicht da, weil...

Freitags ist er nie da! Da spielt er Golf.

Der Chef will niemanden an Bord. Weg da!

Ich werd's lhnen gleich erkléren.

Ich hab meinen Vater eine Ewigkeit nicht mehr zu Gesicht bekommen. Wissen Sie...

Er hat meine Mutter nicht geheiratet. Er schickt Schecks fUr meine Erziehung.

Ersetzt ein Scheck etwa den Vater? - Nat[]rlich nicht, aber...

Was kann ich dafUr? - Nichts. Das stimmt schon.

Ich bin im lnternat, in der Schweiz. Als ich hérte, dass er in St. Tropez ist,

hab ich mich an die StraBe gestellt.

Und da bin ich. - Armes Kleines.

So ein Strolch. - Wissen Sie, er ist sehr reich.

Das ist Arbeit, ein Kind hétte gestért. - Das ist aber ein ganz dicker Hund.

Ich will mich ihm gar nicht aufdréngen. lch wollte nur mal sehen

wie er so wohnt.

Paps...

Kommen Sie. Wir feiern lhre Riickkehr. Wehe, wenn er wagt, etwas zu sagen!

Achtung! Drei... zwei, eins.

Frost.

Auf unseren Georgino ein dreifaches... HiPP, hipp...

Hurra!

HiPP, hipp... - Hurra!

HiPP, hipp... - Hurra!

Das geht einem runter wie C")I. - Und jetzt auf zu einer Abschiedsrunde.

Christophe, du zahlst. - Davon war nie die Rede, garantiert!

Ab geht's. Meine sehr geschétzten Damen, bedankt euch bei eurem Gastgeber.

Bei der Jugend werd ich ganz schwach. - Danke schén, Georgino. Pardon, Lucas.

Oh, Georgino geféllt mir. - Bye.

(Geléchter)

lch hab meine Tasche vergessen! Wartet! Wenn Georgino meine Liebesbriefe findet!

Er wird sie nicht gleich abschreiben! - Lasst mich raus!

Bleib. lch hol sie schon! lch komm gleich nach, ok?

Ok! Danke. Ciao! - Ciao!

Wenn ein Mann so eine Tochter hat, dann darf er sie nicht so behandeln!

Bleiben Sie. lch richte eine Kabine her. Wehe, wenn lhr Vater ein Wort dazu sagt!

Das ist furchtbar sUB, aber sagen Sie ihm lieber nicht, dass ich da war. Ciao!

Da kommt erja. Dem geige ich die Meinung! - Der wird Krach machen.

Ich wUrde ihm raten zu schweigen. Das ist eine Sache von Mann zu Mann. Los.

Tag, Paps. Entschuldige, aber ich muss...

lch wusste nichts von lhrer Tochter.

Ich auch nicht. - Da ist was faul.

Ach was! Kommen Sie mit. lch hab mit lhnen ein HUhnchen zu rupfen!

Ich auch.

Wer hat den vielen Champagner getrunken? - Da stehen 10 Gléser.

Wer war hier? - Wir feierten die Riickkehr lhrer Tochter.

Haben Sie ja nichts dagegen. -lch...

Ach, Sie drUcken sich schon wieder.

Dabei sollten Sie sich zutiefst schémen! - Das Médel band lhnen einen Béren auf.

Ich hab sie noch nie gesehen. - Die Trénen des Kindes treffen mich hier.

Wenn ich eine Tochter hétte, dann wUsste ich das! Raus hier!

Das ist eklig!

Ich habe es lhnen gleich gesagt... - Es bleibt bei heute Abend, wie geplant!

Ihr Glas, Cruchot. - Oh, nein. lmmer erst die Damen, bitte.

Ihre Torte zergeht einem auf der Zunge!

Méchten Sie? - Nur ein wenig.

Ich hab zwei davon. - Ein Gaumenkitzler.

Solche Kéche sterben leider aus.

Geben Sie meiner Tochter das Rezept. - In dem Alter geht man lieber tanzen.

Genehmigen wir uns noch einen Schluck? - Nein. Sie hat schon 2 Gléser getrunken.

Sie gehért ins Bett. Sag "Gute Nacht". - Es ist doch gerade erst halb 10.

Gut. Du darfst noch ein bisschen lesen. - Wir riskieren noch ein Spielchen.

Gern, aber Sie sind ja unschlagbar.

Gute Nacht, Madame. - Gute Nacht.

Gute Nacht, Madame. Und vielen Dank.

Geh nur, Nicole.

Wenn die zu spielen anfangen, das dauert. - Sehr verniinftig,

dass Sie auf lhre Tochter aufpassen. Ein Médchen in dem Alter, hier und allein.

Mir graust es bei dem Gedanken. - Wer ihren Vater bei der Arbeit sah,

der weiB, ihr kann nichts passieren. -lch bin zum Polizisten geboren.

Ich hérte, sie hétte sich jungen Menschen angeschlossen, die Krawall inszenieren.

Das ist wahr. - Krawall ist das Zeichen unserer Zeit.

Solange sie nicht bei Dummheiten mitmacht. Das kénnte lhre Karriere sehr hemmen.

Im Ernst? - Das wér ein Trauerspiel.

Sie ist in letzter Zeit recht blass. - Deshalb schick ich sie frUh ins Bett.

Sie hat sich noch nicht eingelebt.

(Singt den Song mit)

lch muss heim. - Dein Vater ist weg.

Wenn er kommt, muss ich im Bett sein.

Ich gehe mit. - Das ist nett von dir. Du bleibst hier.

Ciao! - Die ist noch nicht so weit.

Was weiBt du schon?

Das endet entweder mit einer Hochzeit oder mit 'ner dicken Backe.

Ich setz auf Letzteres.

Gewonnen.

W0 willst du hin? -lch hab's eilig.

Zum Hafen geht's da runter.

Keinen Schritt ohne dich.

Lass es drin! Hier sind zu viel Leute. Warte hier auf uns.

Warum rennet du denn wie verriickt?

Ich hab's eilig. lch bin da, gute Nacht.

Kannst du das nicht netter sagen? - Aber wenn uns mein Vater zusammen sieht!

Ich mag dich. - H6r mal!

Also noch mal: Schénen Dank. - Salut.

Willst du da Ubernachten. Was ist los? - Der Schuhléffel von dem Alten hat Rasse.

Das ist 'n Mustang, oder?

Er sollte ihn hier nicht stehen lassen, sonst hat er morgen zwei.

AuiSerdem dafi man New mm parken.

Na und'?! Gute Nacht. Was machst du?

Ich fahr ihn weg. - Jean. Steig aus.

Warum? Der Parkplatz ist um die Ecke.

Ich seh dich nie wieder an!

Danke.

Sieh zu, ob du 'nen Scotch findest. lch glaub, ich krieg 'nie Grippe.

Da ist Lindenbliitentee besser. - Hol ihn. lch passe auf den Wagen auf.

(Auto startet)

Hey! Hey, halt! Kommt zurUck!

Da, da! Der Wagen! Sie haben ihn geklaut, gestohlen.

Ich hab mir nur 'ne Zigarette angeziindet.

Ein Mann oder eine Frau? - Beides.

Den Jungen hab ich zwar nicht erkannt. Das Médel war lhre Tochter von heute.

Da steckt was dahinter! Sie héren nicht.

Was wollen Sie machen?

Ich treibe ihr diese Gewohnheiten aus.

Da ich ihr Vater bin, ist es natiirlich,

dass ich verhindere, dass sie Dinge tut, die mir nicht in den Kram passen.

Halt an, Jean! Du bist ein Scheusal! -lst doch hUbsch! Wir sind gleich da.

Ist doch kein Beinbruch, oder? DrUckst du nicht gern auf das Gas?

Hast du Angst? lch hab schon viele schnelle Autos gefahren. Porsche, Jaguar.

Ferrari ist fUr mich das Héchste. Sag blof$, du heulst.

Mit dir ist aber auch gar nichts los! Ok, wir machen kehrt.

Nicky... -lch hasse dich!

Warum spielst du immer gleich verriickt?

Ok, es war nicht nett von mir. Dein Vater erféhrt doch nichts.

Und wenn?

Dann sag ich ihm die Sache. lch werd ihm sagen:

"lhre Tochter ist prima. Da wollte ich 'ne Spritztour machen und ihr sagen..."

Was?

Es juckt mich, dich zu kUssen. - Lass den Quatsch, Jean!

Warum tust du das? lch fand dich nett... - Es war falsch, ich weiB.

Bléde Angewohnheit. Sei nicht sauer.

Ich weiB nicht. Komm, bring erst den Wagen zurUck.

Sag blof$, die Réder drehen durch!

Mist!

Und wenn wir nicht mehr rauskommen? - Mit Heulen bestimmt nicht!

Nicole! Nicole!

Geht das auch schneller?

Sekunde! - Leg einen Zahn zu!

Fertig? - Es kann losgehen!

Hast du den ersten Gang drin? - Tritt auf's Gas!

Gib dir MUhe, Mensch! - Pass auf!

DrUck nicht an!

Vielleicht geht's mit Anschaukeln!

Typisch Ami, alles Blech. - Wie klemmen wir das wieder ran'?

Das habt ihrja fein hingekriegt!

Keinen Plan, wie's geht...

Sag doch, dass er aus dem Kaufhaus ist! - Das macht man an der Achse fest.

Und die Karre ist noch nicht ganz bezahlt. -lch bin dafUr, wir geben's auf.

Grandios. - Da wér ein Schlepper besser.

Jetzt pébelt mich auch noch an!

Warum macht ihr denn so viel Wind? - Stimmt. Wir quélen uns hier ab.

Nicoles Vater wird sie ja nicht umbringen.

Héttest du das mal vor 5 Minuten gewusst!

Hast du einen Blick darauf geworfen? Das war die léngste Nacht meines Lebens.

Ubefleg d“ sehr gut, was du demem Vater zu antworten gedenkst.

Die Lage ist ernst, sehr ernst. Also? - Papa, es ist furchtbar.

Setz dich!

Hast du eine Dummheit gemacht?

Ja. - Verdammt!

Autodiebstahl! - Was?

Sag sofort, dass das nicht wahr ist!

Ich bin unschuldig. - Wieso?

Was heiBt das? - Ein Freund von mir... Eine Spritztour.

Und da ist er in den Graben gefahren...

Stehlen... Wie kamst du nach Hause?

Ich bin gelaufen. - Wenn ein Strolch kommt? Sah man dich?

Woher soll ich das wissen? Vielleicht ja, vielleicht auch nicht. Wer weiB?

Wenn der Besitzer Anzeige erstattet, ist es aus mit meiner Karriere. Jawohl.

Und wo habt ihr das Auto mitgenommen? - Vom Hafen. Es stand vor der "Olnico".

Gut, geh ins Bett. Ins Bett, wir reden morgen darUber! Ins Bett!

W0 ist der Graben, in dem der Wagen liegt? - Richtung Gassin, hinter der Nadelkurve.

Es ist ein roter Mustang, Cabriolet. - Da liegen wohl nicht mehrere Autos.

Es tut mir so furchtbar leid, Papa. - Bis auf weiteres Hausarrest. Verschwinde!

Ich muss die Brille putzen, ein Gendarm. - Jawohl, ich mache gerade meine Runde!

Da inspizierten Sie den Traktor? - Ja.

Na ja, das ist lhr gutes Recht.

Gut. Trinken Sie 'nen Rosé? - Nein! Ja.

Das ist ein ganz besonders leichter. Gut? Also, ob Sie mir's glauben oder nicht:

Das mit dem Scheinwerfer passierte heute. - Die sind ja auch viel zu empfindlich.

Keine Einwénde gegen ein Protokoll. - Ach, als ob ich kleinlich wér.

Ach, sehen Sie sich mal das Riicklicht an, das linke. Das hat manchmal...

Nicht da driiben, sondern da. Da scheint mir etwas nicht zu stimmen.

Bringen Sie's bis heute Abend in Ordnung, und Schwamm drUber.

Ja, abet...

Hey! Brauchen Sie 'ne kréftige Hand? - St6ren Sie meine Amtshandlung nicht!

KUmmern Sie sich um lhr Riicklicht! -lhr kassiert wohl viele Protokolle,

dass ihr euch solche Autos leisten kénnt! - Treiben Sie mich nicht zum AuBersten!

Oder sonst...

Jawohl, Herr Kommissar. Jawohl. lch werde sofort das Nétige veranlassen.

Zu Befehl!

Heute Nacht wurde aus dem Museum von Unbekannten ein Rembrandt entwendet.

Es ist damit zu rechnen, dass die Diebe noch in der Néhe sind. StraBensperren,

griindliche Durchsuchung der Kofferréume.

Trommeln Sie alle zusammen. - Jawohl.

So ein Idiot! lch hab Vorfahrt! Vergeblich in die Fahrschule gegangen?

Wenn ich nicht so gebremst hétte... Seien Sie blof$ froh, dass kein Polizist...

Oh, Verzeihung. - Fahren Sie wetter.

Entschuldigung und gute Fahrt.

Féhrt wie 'ne besenkte Sau!

(Hupen)

So, bitte. - Danke.

'Ne Sekunde.

Der Rest ist fUr Sie. - Danke.

Verzeihung, mein Kraftstoff verlief!» mich. Wenn Sie mich freundlichervveise...

Steigen Sie nur ein. - Danke.

Ach, du lieber Gott. - Beten Sie?

Nur ein bisschen, Schwester.

Ich bitte um Beistand. - Die Wege des Herrn sind unerforschlich.

Er allein weiB, wo's lang geht. Er ist unser Hirte. Uns wird nichts mangeln.

Wir folgen ihm mit geschlossenen Augen. - Aber nicht in der Kurve. Die Kurve!

Wissen Sie, die Polizisten, die kénnten hin und wieder genauso gut Pastoren sein.

Sie brauchten nur die Fehler der sunder zu verstehen und sie zu verzeihen.

Ich verzeihe. Bis zur néchsten Kurve. - Nicht ohne Grund sagte der Herr zu uns:

"Liebe deinen Néchsten wie dich selbst."

Tun Sie's. - Das ist das Mindeste,

wenn man der Gnade teilhaftig werden will.

Und so ein Auge auf einen wirft.

Jawohl, ehrwiirdige Schwester.

Vorsicht. Rollsplitt!

Was haben Sie gesagt, mein Sohn? -lch sagte: "Rollsplitt."

Wissen Sie, dass ich sehr kurzsichtig bin? Deshalb hénselt mich die Mutter Oberin.

Achtung, die Mauer!

Mein Gott. Vergib mir meine Schuld. Wie ich vergebe meinen Schuldigern.

Sie kennen das Vaterunser auswendig! Wie schén!

Und fUhre uns nicht in Versuchung, sondern erlése uns von dem Bésen...

denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit.

Achtung, aufpassen! - In Ewigkeit, Amen.

Ach, Gott sei Dank. lm Vertrauen: Haben Sie noch nie 'n Unfall gehabt?

Ich fahre erst seit gestern. Wiedersehen.

Auf Wiedersehen, hochwiirdigste Mutter.

Au.

Ich kann nicht mehr!

(Durcheinander)

(Trillerpfeife)

Miissen Sie zu was Eiligem nach St. Tropez? - Sonderauftrag! AuBerst geheim.

Ich mach lhnen den Weg frei. -lch hatte gesagt: "Geheim."

(Polizeisirene)

Ein Gendarm hat den Wagen zuriickgebracht!

Istja préchtig. Erst eine falsche Tochter und jetzt auch noch ein falscher Gendarm.

Ich wére wirklich sehr traurig, wenn ich die beiden nicht wieder fénde.

Ich muss ihnen doch zumindest sagen, wie famos ich sie finde.

Man muss verlieren kénnen.

Erst kam er von New, dann von da.

Weg! -lhr lasst den Kerl ausreiBen.

Und das mit zwei Wagen. Nennt ihr das etwa StraBensperre?

Das war ein schneller Wagen. Oder? - Ja, das war ein ganz schneller.

Und unserer féngt bei 85 zu qualmen an. - Endlich. W0 treiben Sie sich denn rum'?

Herr Bezirksvorsteher, Privatinitiative. lch habe ein paar Sonderrunden gemacht.

Sie wéren besser piinktlich hier gewesen. Heute Nacht wurde aus dem Museum

ein millionenschwerer Rembrandt gestohlen.

Wenn ich mal so viel Geld habe...

Sie lassen einen verdéchtigen Wagen vor der Nase wegfahren. lst das SpaB?

Ein verdéchtiger Wagen? Welcher? - Ein neues, knallrotes Cabriolet, Chef.

Es soll ein Mustang sein. -lhr vervvechselt Peugeot und Volvo.

Ein Mustang! Dass ich nicht lache.

Keine Nummer notiert. - Es staubte.

Wenigstens haben wir den Fahrer gesehen.

Haben Sie ihn erkannt? - Aber...

Das ist doch Wortklauberei. - Haben Sie ihn gesehen oder erkannt?

Gesehen.

Er war von kleiner Gestalt.

Sein Kopf war schon halb kahl. - Die Sonne hat zwar sehr geblendet...

Schon ein bisschen ausgetrocknet, oder? - In etwa wie euer Reviervorsteher?

Er sah haargenau so aus, 'ya, 'ya.

Aber... - Sagen Sie es doch gleich.

Aber, Herr Bezirksvorsteher. -lch bitte Sie. Wegtreten.

Achtung! Wegtreten. Hier! Da. Hier... Da...

Sie haben sich doch hoffentlich die Jacke nicht angezogen. Sie und ein Bilderdieb!

Einen Rembrandt zu mopsen. - Danke. AuBerdem glaub ich kaum,

dass da ein Zusammenhang besteht. Da hat ein junger Mann mal Auto fahren wollen.

Wie das manchmal so geht. Nach dem Bild wUrde ich woanders suchen,

ohne lhnen irgendwie vorgreifen zu wollen. -lhr 6. Sinn. Wenn wir den Mann finden,

der am Steuer dieses Mustangs saB, bin ich sicher, dass es der Dieb ist.

Das glaub ich weniger. - Warum?

(Wade) Papa g

Papa. - Gestatten Sie, Herr Bezirksvorsteher.

Unterténigsten Dank.

Was willst Du? -lst alles ok?

Ja. lch kémpfte wie ein L6we.

Paps! - Was? Du bist zu Hausarrest verurteilt!

Und wer geht einkaufen? -lch werde selber einkaufen. In Zivil.

FUr den Fall, dass mich jemand in Uniform

wiedererkennen wUrde! - Oh, Paps.

Soll ich den ganzen Tag im Zimmer hocken? - Wenn du ausgehst, dann nur noch mit mir.

Oh! - Ab, in dein Zimmer!

Nicole!

Papa, ich muss dir was gestehen.

Wieso, ist das der Autodieb?

- Nein... - Tag, Nicole. Dein Vater?

Ja. - Herr Ferguson. Christophe Boisselier.

Was? - Wir...

Meine Eltern wUrden sich sehr freuen, wenn sie Sie kennen lernen kénnten.

Warum sagt er "Ferkelchen" zu mir? - Das weiB ich auch nicht, Papa.

Wenn du mich je geliebt hast, spiel mit. Du bist Milliardér. Wir haben eine Yacht.

Yacht? - Sei lieb jetzt.

André-Hugues Boisselier. Meine Frau. -lch bin entzUckt und bewegt.

Das ist Archibald Ferguson, mein Vater. - Deshalb spricht mein Kind

in den héchsten Ténen von lhrem Kind. -lhre Kleine ist ganz bezaubernd.

Manchmal ist sie ein Wirbelwind, aber dann

ist sie wieder brav. - Lieber Ferguson,

da die Kinder Sympathie fUr einander hegen,

wie wér's, wenn wir Eltern, mit Verlaub,

dem Beispiel folgen? Vielleicht morgen? - Morgen hab ich zuféllig frei.

Das heiBt: lch werde morgen nicht golf en. - Wir geben eine kleine Party.

Ganz intim, die Kinder, ein paar Freunde.

Kommen Se'? - Es wére schkzk,

wenn Sie kommen wUrden, Mr. Ferguson. - Wenn er nicht kommt, zUrnen wir ihm.

Mein Vater freut sich wirklich sehr. Und ich kann's auch kaum ervvarten.

Es klingt zwar albern, mein Smoking... - Er meint seinen letzten Smoking.

Den er in Honolulu getragen hat. Ja, er trégt seine Smokings immer nur einmal.

Aber ich bitte Sie! Keine Umsténde. Wir machen alle Ferien. It'll be happy.

Wie bitte? - Happy! Ach so!

Ich werde piinktlich sein. Pardon. - Tja.

Ach. Dort, wo wir hausen, das ist schwer zu finden. Das ist der Preis fUr Ruhe.

Wie finden Sie dahin?

Papa féhrt ungern. - Ja, stimmt.

Vielleicht kénnte uns Christophe abholen. - Aber gern. Also um 4 an lhrer Yacht.

Ciao. Nein, ist das nicht zauberhaft? - Was ist da denn?

Sagen Sie blof$, Sie kaufen selber ein?

Das istja wohl nur ein ganz kleiner SpaB. lch find's herrlich, selber einzukaufen.

Mir auf der Yacht selber Eier zu braten. Wenn's mich Uberkommt, putz ich selber.

Das sollten Sie auch mal probieren.

Glénzender Vorschlag! - Bis morgen.

Bis morgen, bis morgen, mein SUBer! Der bringt's fertig und macht das.

Aber Papa. - Was ich dir zu sagen habe, kommt gleich.

Och, Papa. lst alles nur halb so wild. - Nat[]rlich ist es nur halb so wild.

Nicht genug damit, dass du Autos stiehlst, du verleugnest deinen Vater! Mein Gott.

Womit hab ich das verdient? - Du weiBt, hier lebt jeder vom Angeben.

Hétte ich gesagt, dass du Gendarm bist, wére ich solo geblieben.

Es ist also eine Schande, dass du die Tochter eines Gendarme bist?

Das nicht. - Das ist der Gipfel!

Wir sind nur Dreck! Jeder hasst den Krieg, aber den Soldaten jubeln sie zu!

Und uns Gendarmen? Was sind wir?

Dreckiger Dreck! - Aber Papa...

lch fUhle mich als Opfer eines Unrechts, das zum Himmel stinkt!

Das mit dem Auto hast du prima gemacht. - Wenn das so weitergeht,

bin ich die léngste Zeit Gendarm gewesen. lch wére fast im Kittchen. Ein Gedanke,

an den ich mich sehr schwer gewéhnen kann. - Das sind alles furchtbar nette Leute.

Ich denke nicht daran! - Aber du...

lm Ernst! lch hab keine Lust dazu.

Und dann steh ich wieder an der Ecke!

In Uniform erkennt dich niemand wieder! Liebster Papa, wenigstens fUr 5 Minuten!

Nein! - Und wenn du...

Nein!

Aber... - Schluss!

Hallo! Hallo, Gendarm!

Erkennen Sie mich wieder? lch muss sagen, lhr legt die Steuergelder aber gut an.

HUbsche Ausgehuniform. Fast so schén wie der Wagen. Und das Héschen da...

Machen Sie's kurz. Was wollen Sie? -lch hab das an der Stelle gefunden,

wo Sie lhre Reifen gewechselt haben. Sie hatten doch diesen Mustang...

Reden Sie nicht so viel. Fahren Sie heim. -...und dann suchen Sie es...

Das ist doch nicht mehr normal. Kann man Sie nicht abstellen?

Alles Gute fUr Sie. - Ja, hauen Sie ab!

Der Kefl newt.

Was ist das? - Was weiB ich! Was ist?

Merlot. Da drUben!

Wenn er mich sieht, ist es aus!

Das gibt's ja gar nicht.

Mr. Ferguson! - Nett, dass du kommst. Steig schon ein.

Haben Sie einen steifen Hals? - Das ist ein Krampf. Das hab ich éfter.

Geben Sie Gas. Das entkrampft.

Das Bild! Das Bild! Schnell! Vorsicht! Da drUben ist ein Gendarm!

Und was ist mit dem Gendarm? - Was soll schon mit ihm sein?

Ihr Freund ist wohl nicht ganz dicht? - Ein Drama. Entschuldigen Sie vielmals.

Zieht's lhnen nicht zu sehr, Mr. Ferguson?

Nein, nein. - Papa hat's gern so.

(Musk)

lch habe schon gedacht, Sie kommen nicht.

Endlich! - Meine Verehrung.

Darf ich bekannt machen: Herr Generalstaatsanwalt Fourcale...

FUrstin de la Caretier. - Sehr erfreut.

Der Herr General Morsaline. Mme. Lareine-Leroy.

M. Lareine-Leroy ging leider vor einem halben Jahr von uns.

Es war ein groBer Verlust.

Aufrichtiges Beileid. -lch lebe wetter.

Mr. Ferguson, darf ich lhre Tochter entfiihren?

Nein!

Kommen Sie! Nehmen wir einen Drink.

Wie ich sehe, sind Sie von der Malerei auch so besessen. lch besitze Gemélde.

Cezanne, Picasso, Rubens.

Oh, vor Wochen war es fast ein Renoir.

Verstecken Sie da etwas lnteressantes? - Das ist blof$ ein Familienbild.

Endlich ein Mensch mit Sentimentalitét! Sie kénnen das Meistervverk

in meinem Arbeitszimmer abstellen! - Oh, machen Sie bitte keine Umsténde.

Immer die Familie...

(Musk)

Salut.

Das mit dem Auto ist wohl ausgestanden. lch hab's am Hafen gesehen.

Bist du bése? - Wen interessiert's?

Warum redest du so?

Was ist mit dir los? -lst das Zufall? Sehnst du dich zurUck?

Wie du willst.

W0 stellen wir's denn hin? Ah, da! Ja, da kann es nicht gestoBen werden.

Ja, stellen Sie's nur hin. - Ja. Hoff en wir, dass es gut steht.

Ich bitte Sie. Wenn Sie wollen, dass ich es unter Verschluss gebe...

FUr das Momentchen...

FUhlen Sie sich wie zu Hause. Ein Drink?

Kommen Sie.

Da steht's gut. Ja, es kénnte nirgends besser stehen.

(Musk)

WeilSt du jetzt endlich, was du willst?

Ich weiB es sehr gut. - Hoffentlich.

Spielst du die gekrénkte Leberwurst?

Mein Vater hat was gegen dich.

Ist er hier? - Ja.

Késtlicher Witz!

Stell mich vor. - Er ist beschéftigt.

Eine Yacht ist etwas sehr Reizvolles. Aber sehr unbequem. Es sei denn,

es wére eine wie lhre, mein Lieber. Christophe zeigte sie uns. Wundervoll!

Wir dUrfen doch auf eine Einladung hoffen. - Wir besuchen Sie!

Das geht nicht wegen der Maler. Sie hat gerade frische Farbe gekriegt.

Es dauert lange, bis das trocknet. Wenn Sie sich da hinsetzen wiirden...

Und was machen Sie? -lch hol mir Farbflecke!

Mein Schneider weiB nicht mehr, was hinten und vorn ist. Er schickt mirjede Woche

12 AnzUge mit dem Flugzeug aus Glasgow.

Meine Tochter kaufte sich hier etwas. Ehrlich gesagt, es mag absurd klingen:

lch fUhle mich abseits meiner Gewohnheiten v6llig nackt.

Geben Sie sie doch auf!

Ich stelle fest, Sie kehren dank Mr. Ferguson wieder zum Leben zurUck.

Ich nehme doch an, dass Sie schon seit Generationen in New Orleans leben.

Ich nehme an, Sie machen in Baumwolle. - Nein, ich mache in Watte.

Was ist der Unterschied? - Baumwolle geht so und Watte so.

Das ist eine Frage der Technik. - Die Technik war immer das A und O.

New Orleans, eine faszinierende Stadt. Alte Fachwerkbauten, schmutzige Gassen,

Anriichige Schenken, wo die Eingeborenen tranken.

Bis sie das Delirium Tremens posaunten. Es muss eine Stadt gewesen sein,

in der nur Leidenschaft war. lst das nicht késtlich bemerkt?

New Orleans hat fUr mich immer einen Hauch von Mensch und Menschsein.

Das istja lécherlich, was Sie da sagen. - Ahm... das ist M. Bischof.

Er ist ein Genie! Zwei BUcher in 13 Jahren.

Zwei kleine philosophische Betrachtungen.

6-mal wurde ihm der Deux-Magot-Preis vervvehrt. Das traf ihn schwer.

Auf die Armut! - Wirklich sehr amUsant.

Ha! Als Dichter ein Versagen aber als Séufer erfolgreich!

Die kénnen mich beide mal! Abmarsch! - Hey, aufpassen, ja?

Sie haben ja vor gar nichts Angst. Wie aufiergewéhnlich!

Vor gar nichts!

Was ist denn? - Aber mein Lieber, um Himmels Willen!

Entschuldigen Sie mich, meine Beste. lch freue mich, Sie zu sehen!

Guten Tag.

(Musk)

lch habe gewusst, dass Sie kommen wUrden.

Nach Hause! Hast du nicht gehért? -lch habe es ja gehért.

(Musk)

Du kannst nicht einfach gehen!

Lass es. - Dein Vater hat keine Zeit.

Aber du kannst doch bleiben. - Aber wir gehen! Machen 'ne Bootstour.

Ok! - He! Mal langsam!

Schén. Sie waren wundervoll. - Was? Haben Sie schon genug?

Ja. Eine sehr wichtige Sache. - Was wichtig ist, ist die Zweisamkeit.

Es war mir ein Bediirfnis, Madame.

(Musk)

Aber ich bitte Sie. Das ist Uberhaupt nicht des Aufhebens wert! Mein Lieber!

Wir wollen sehen, wie du spielst. - Entschuldigt mich. Meine Géste...

Oh, ein Rembrandt. Dieser Tiefstapler.

Das ist doch der Generalstaatsanwalt! Sie mUssen der Generalstaatsanwalt sein!

Wenn ich es nicht genau wUsste, dass Sie es nicht sind,

wUsste ich, dass Sie's sind.

Ja, so geht's mir auch. - Sind Sie's?

Wenn das wirklich wahr ist, dann...

Hier, Herr Bezirksvorsteher. Nehmen Sie!

Ja, gerne. Das muntert einen wieder auf. - Was gibt's Neues?

Blof$ die Ublichen Belanglosigkeiten. Ein Rembrandt ist gestohlen worden.

Ist das die Méglichkeit? Ein Rembrandt? So ein Zufall. lch habe gerade einen hier!

Aber der gehbrk Mr. Ferguson. Mr. Ferguson war es besflmmt mm.

Was ist auf dem Bild? - Ein Médchen mit einer Tulpe.

Das Médchen mit der Tulpe?

Interessant. - Wenn's lhnen SpaB macht,

ich zeig's lhnen gern! - Ja, sicher. lhnen kann geholfen werden!

Sie haben's schén hier. - Der Zufall hat's so gewollt.

Das Bild, es steht hier rechts. Nanu!

Was heiBt das? - Eben war's noch da.

Ich seh da leider nur die Verpackung. - Das gibt's doch gar nicht.

Das ist gespenstisch. - FUr mich ist das sonnenklar!

Der sah mich und aus war's!

Ganz und gar nicht. W0 denken Sie hin?

Mr. Ferguson wollte nur kurz bleiben.

Mr. Ferguson? - Ja, Mr. Ferguson.

Er ist reich. Sie glauben doch nicht... -lch glaube nichts. Das ist mein Beruf.

Ich méchte mit Ferguson ein Wort wechseln. - Gern, wenn er noch da ist, aber...

fassen Sie ihn mit Samtfingern an.

Die Konsequenzen. - M. Boisselier!

Ich bin immer da.

Ich freue mich. - Wie konnten Sie das anzweifeln!

Mich hat der Geschmack geformt!

(Musk)

Eine Perle! SUBe 17!

Ah! Die Orientalen haben in der Tat so was Stechendes im Blick.

Schade, man sieht sie gar nicht.

Und wenn man's versucht? - Nicht doch!

Wenn Sie einen diplomatischen Zwischenfall provozieren wollen, kommen Sie bitte mit!

Das ist sie, Exzellenz. Die Schiichternste von allen.

(Arabisch)

(Arabisch)

(Musk)

Mr. Ferguson! - Ja, bitte? Was?

Wollen Sie gehen? Haben Sie kein Auto?

Darf ich Sie heimfahren? - Ja, das...

Steigen Sie ein, Mr. Ferguson.

Nett von lhnen. - Nicoles Vater tue ich jeden Gefallen.

Ubrigens: lhre Tochter ist ein Brummer. Auf die ist ganz St. Tropez scharf.

Er mUsste strohdumm sein, wenn er kommt. - Wenn er ein Kerl von Format ist,

kommt er ganz bestimmt nochmal her.

Was hab ich gesagt?

(Memo) lch mach ihn fertig! (Harper's) Vielleicht verhandelt er.

lch trau dem Frieden nicht. Da steckt was hinter.

Stop! Kommen Sie doch. Unterhalten wir uns.

Machen Sie mir doch die Freude. - Laut

Warum jagen wir seiner Tochter nach? Wenn Ferguson ein gestohlenes Bild kaufte,

hat er es doch noch lange nicht gestohlen! - Kennen Sie ihn schon lange?

Zuféllig nicht. Soll ich mirjedes Mal zuerst den Personalausweis zeigen lassen?

Das ist zu viel.

Ah, da sind sie! Anhalten! - Halt! Halt! Halten Sie bitte!

Mein Vater mit einem Polizisten?

Hast du Angst vor der Polizei? - Bis jetzt konntest du es doch gut.

Aber nicht mit dem. Gib Gas! Tut mir Leid. Wenn mein Vater es sagt,

dann halte ich. Er hat die Méuse.

Was ist? Hat dich die Steuer ervvischt? - Wo ist Nicole?

Nicole! Dein Typ wird verlangt!

Was? lst das etwa Miss Ferguson? - Nat[]rlich. Wer soil's denn sonst sein?

Sie heiBt Cruchot und ist die Tochter eines meiner Mitarbeiter. Das ist doch...

Da gibt's fUr mich nur eine Erklérung: sein ewiger Hang nach oben, das Klima.

Das ist traurig. - Aber Ferguson...

lch habe nur gesagt, was zu sagen war.

Los, steigen Sie hier rUber. Das ist ein ganz trauriger Fall.

Das ist ein Ferienerlebnis!

Wohin ist lhr Vater entflohen?

Keine Ahnung. Er kommt bestimmt wieder.

Die Mérder kehren an den Ort ihrer Tat zurUck. Aber nicht die Diebe.

Er ist kein Dieb! lch war schuld, dass er den Mustang zuriickbrachte.

Der Mustang geht also auch auf sein Konto. - Sehen Sie, dass da was nicht stimmt?

Wenn es so stimmt. -lch bin an allem schuld, am Ferguson,

am falschen Auto, an allem! - Berlicot, bringen Sie sie in Hausarrest.

Bitte nach lhnen, Nicole. - Berlicot. Denken Sie an lhre Aufgabe.

Das Médchen wUrde alles auf sich nehmen. - Das ist sehr lieb.

Ein Polizist mit GefUhl ist ein Polizist, der mich aufregt! Merken Sie sich das.

Entschuldigung. Aber das ist ein Befehl. - Es wér wirklich nicht richtig,

wenn mein Vater meinetwegen Krach bekéme. - Wo er Sie so gern hat. Die Mitgift...

Aber dass er dafUr ein Bild klauen musste! Bei einem Rembrandt gibt's kein Pardon.

M. Berlicot! M. Berlicot! M. Berlicot!

Es ist traurig, aber wahr, aber wir haben an unserem Busen eine Natter genéhrt.

Wir mUssen ihr den Kopf abschlagen. Der Schmutz in unseren Reihen muss weg.

Und er ist nur zu beseitigen, indem wir den Beschmutzer fangen. Hemmungslos!

Tot oder lebendig! Und zwar schnell. Jetzt kann mein Befehl nur lauten:

Retten Sie unsere Ehre!

Aber... wenn er Schwierigkeiten macht? - Der Mann ist eventuell geféhrlich.

Seien Sie auf der Hut. Seien Sie besonnen.

Nur Mut, meine Kinder. lch komme ja nach.

Nicole! Nicole! - Verschwinde, sonst kassieren sie dich.

Warum versteckst du dich? Weil dein Vater Gendarm ist? Oder weil er geklaut hat?

Mein Vater hat nicht geklaut. Nicht mal das Auto. Das mUsstest du ja wissen.

Er hat das Vehikel nur zuriickgebracht. Alles andere hat sich daraus ergeben.

Dieser bléde Rembrandt lag im Kofferraum! - Er hétte nicht damit rumlaufen sollen.

Vieles hétte man nicht machen sollen.

Schuld daran bin ich. Und natiirlich du.

Was machst du da? W0 willst du hin? - Raus! lch fang den wirklichen Dieb.

Den von der Yacht. lhm gehért der Mustang. Und in dem Mustang war das Bild, kapiert?

Ich komm mit. - Mit dem werd ich allein fertig. Weg da!

Ein Gendarm als Vater ist ganz prima. Du héttest keinen anderen erfinden mUssen.

Ich werd verrUckt! - Wie?

Eddie hat deinen Vater zum Hafen gebracht.

Er ging mit dem Bild auf die Yacht.

Wirklich? - Das retten wir.

Schlimm.

Zu heiB. Wollen Sie mich umbringen? - Er muss verschwinden, Chef!

Der weiB zu viel!

Soll ich? - Du darfst.

Was féllt lhnen ein? lch bin ein ehrbarer burger!

Schnapp sie dir!

Los! Gehen Sie voraus! Eine falsche Bewegung, und es knallt!

Keine Dummheiten! Lassen Sie mich vorbei! Ein Fehler, dann ist lhre Freundin tot.

Holé, Vilain!

(Musk)

Lasst den Quatsch!

(Alle singen) Und so fahren wir, und so fahren wir...

Manchmal blést der Wind von hinten. Manchmal blést er auch von vorn...

Cruchot! - Bitte halb so laut.

Wir bekennen uns schuldig. Cruchot hat uns erledigt.

Cruchot ist ein Held! Cruchot muss General werden!

(Musk)

Morgen fahr ich zu diesem Mr. Rembrandt und bedanke mich bei ihm.

(Musk)

(Endemusik)

ENDE

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