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EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
-Bist du oft allein? -Wieso fragen Sie?
Es ist wichtig, einen Erwachsenen zum Reden zu haben.
Zu Hause gerät alles aus den Fugen. Meine Mutter ist weg.
Was?
Mein Vater sagt, sie kommt vielleicht nicht wieder.
Bleib solange, wie du willst.
Wir müssen wegen der Schule zusammenhalten.
Du wärst nie zu der geworden, die du bist.
Hi.
Ich wusste nichts von einer Freundin namens Rita. Noch was?
-Prost. -Sonst nichts.
Ich weiß noch, als du das Nacktbaden angeregt hast.
Verzeihung.
Das ist zu viel.
Ich habe drei. Molly, Jeppe und Ricco.
Ricco hat eine Frau geheiratet, die wir nicht mögen.
Sie ist wohl nett. Sie haben ein Kind.
Kaum zu glauben, dass du Oma bist.
-Theoretisch zumindest. -Ja.
Ich wurde sehr jung Mutter. Es war gut, dass du gewartet hast.
Hätten wir ihn eher bekommen, wäre er jetzt schon ausgezogen.
Ach, das dauert nicht mehr lange. Oder, Allan?
Allan, mach dein Handy beim Abendessen aus.
Du kannst aufstehen.
Leg dich kurz hin, bevor du was anderes machst.
Und bitte.
-Danke fürs Abendessen. -Klar.
Ich liebe diesen Jungen sehr, aber manchmal ist er so ein Blag!
Dagegen kann man wenig tun.
Sind wir zu streng, dreht er durch.
Ja, er ist hochsensibel. Ein hochsensibles Blag.
Spar dir das. Rita glaubt nicht daran.
Doch, es gibt sie,
aber so ein Stempel bestimmt ihr ganzes Leben.
-Darauf trinke ich. -Prost!
Soll ich gehen, damit ihr das mit der Erziehung…
Ja, bitte. Martin und ich kriegen das in den Griff.
Im Ernst, früher hatte er vor allem Angst.
Er wollte abends nicht allein sein,
Angst vor lauten Geräuschen, Fremden…
Aber es wird besser.
Aber er kommt noch mit, wenn wir ausgehen.
Nein! Wirklich?
Ja. Ok. Daraus wurde Gewohnheit.
Alle haben sich daran gewöhnt.
Ok. Morgen kommt ihr zu mir und ich koche uns was.
Wir trinken was zusammen und Allan bleibt zu Hause. Ok?
Das wäre toll.
Können wir das versuchen?
DU UND ICH
Wir sind mindestens zwei Stunden draußen.
Wir gehen spazieren und essen unten am See zusammen.
Der See?
Ja.
Zum Glück bin ich nicht überfürsorglich und kann loslassen.
-Ich passe auf sie auf. -Ja.
Hallo, Reinulf.
Dürfen alle Kinder auf die Schaukel?
Ja. Sie lernen schnell, sich festzuhalten.
Hallo. Hi.
Ja.
Ist das alles?
-Ja. -Winke zu Mama. Tschüs.
Tschüs.
Schau mal, was im Sandkasten alles ist. Rein mit dir.
-Guten Morgen. -Hallo, Rita.
Guten Morgen.
Entschuldigung.
Tut mir leid. Sharebear hätte gestern schon wieder hier sein sollen.
-Sie sind jetzt in der 1B, oder? -Ja. Genau.
Ja.
Cecilie sollte ihn wieder mitbringen,
und ich habe versucht, die letzten Seiten fertigzuschreiben.
Ich war bis 3 Uhr letzte Nacht wach.
Wow! Sie waren im Tivoli auf einem Kanalausflug.
Ja, wir waren in Kopenhagen.
Wann soll Cecilie Sharebear wieder mitbringen?
Damit wir besser planen können.
Keine Ahnung.
Ich bin nur die Vertretung.
Das war Gustavs Mutter. Sie ist Sammelalbum-Landesmeisterin.
Was?
Sammelalbum-Landesmeisterin.
Ich muss jetzt los. Das nehme ich. Danke.
-Bis dann. -Tschüs.
Zwei, vier… Hört ihr zu?
Zwei, vier, sechs, acht, 10, 12, 14, 16, 18, 20. Bumm!
So geht die Zweierreihe.
Wisst ihr, wer heute dieses überstimulierte Stofftier mitnimmt?
Lukas.
Lukas. Ok. Bitte.
Na gut.
Hier, Lukas. Viel Spaß.
Das war’s. Packt eure Taschen. Schönes Wochenende.
Was ist los, Lukas?
Willst du ihn nicht mitnehmen?
Also, Sharebear hatte die letzten Wochen viel Spaß.
Ich an seiner Stelle würde mir ein entspanntes Wochenende wünschen.
Es muss nicht so aufregend sein, oder?
Das schaffst du.
Ok.
Gut.
-Kommst du? -Gleich.
Ok.
Sind Sie sicher, dass es keine Unfälle auf dem Spielplatz gab?
Ok.
Ja. Ok. Tschüs.
Hallo.
Hallo.
Möchtest du nicht nach draußen?
Nein, da passe ich nicht hin.
Das kannst du lernen.
Was hältst du von Rollenspielen?
Es gibt seit Kurzem eine neue Gruppe.
Für Streber!
Mein Mann hat die Gruppe gegründet.
Hier.
Meine Nummer, falls du anrufen möchtest.
Wie speichert man seine Nummer da ein?
-So. -Gut.
Ja.
-Tschüs. -Tschüs.
Sieht toll bei dir aus.
Möchtest du auch?
Sind Marks Eltern zu Hause?
Warum schmeißt er wohl eine Party?
Und, seid ihr bereit?
Mama, du sollst anklopfen.
Schaut mal. Zwei Bier für jeden von euch.
Versprecht mir, dass ihr nicht mehr trinkt. Versprochen?
Mensch, Mama. Jeder trinkt mindestens fünf Bier. Mindestens!
Bestimmt. Aber die wohnen nicht hier.
Ihr seid um 1 Uhr zurück.
Ich fahre zu deiner Oma und bleibe dort bis übermorgen.
-Ok. -Wenn was ist…
Ja, Mama. Schon gut.
Wenn auf der Party was passiert,
sucht nach einem Telefon und ruft Papa an.
-Ja. -Er kommt bald nach Hause.
-Ok. -Gut. Viel Spaß auf der Party.
-Tschüs, Mama. -Tschüs, Süße.
Zwei Bier? Zwei Bier?
Das sieht ihr ähnlich.
Gibt es irgendwo vielleicht noch mehr?
Ich und die anderen Sind aus der Stadt raus
Probier mal. Fällt nicht auf.
Zum Abschmecken.
Du und ich
Du und ich
Nur du und ich
Du und ich
Nur du und ich
Du und ich
Nur du und ich
Was macht ihr da?
War das deine Idee, Rita?
Nein, meine. Rita wollte es nicht tun. Also…
Nein.
-Sag es nicht Mama. -Gib mir das.
Verdammt.
Meine Güte, Lea!
Hier.
Kauf was Anständiges. Dieser Cocktail wird euch vergiften, glaub mir.
-Ja, oder? -Danke, Papa!
Ja. Schon gut. Apropos Dinge, die deine Mutter nicht wissen sollte…
-Ok. -Jetzt raus hier.
Danke!
Diese Sharebear-Sache gerät außer Kontrolle.
Ist halt Sharebear!
Kennst du das Sammelbuch? Es geht nur um die Eltern.
Die Schüler sollen da reinschreiben.
Ja. Ich glaube nicht, dass die Schüler daran beteiligt sind.
Ich unterrichte die Klasse auch.
Keine der Eltern wollen dieses Stofftier mit nach Hause nehmen.
Ihr versteht den Sinn dahinter nicht.
Erleuchte uns, Niels.
Sharebear animiert die Eltern.
Stimmt. Aber ist das der richtige Weg?
Die Schüler können so über ihre Familien reden.
Sharebear kann nichts für wetteifernde Eltern.
Doch, Sharebear kann was dafür.
Sieh dir das an.
Der Depp ist schon dreimal im Tivoli gewesen,
viermal in Legoland, sechs Pauschalreisen.
Oh, schau mal. Das ist ein tolles Foto.
Da fährt er auf einem Traktor. Ist das in der Türkei?
Viel Zuckerwatte. Sie haben ihm hoffentlich die Zähne geputzt.
Der hatte in sieben Monaten mehr Spaß als ich im ganzen Leben.
Die Kinder mögen Sharebear.
Ja. Aber nicht alle.
Hier läuft was schief mit einem Teddybären.
-Was machst du da? -Tür zu.
Treffen des Poker-Klubs. Jeder erste Freitag im Monat.
In einer Kleinstadt muss man kreativ sein. Willst du?
Dann können wir ein Kasino aufmachen!
Ja. Mal sehen, wie viel ich ihnen abknöpfen kann.
Für die Digitalisierung?
Wenn mein Bluff ankommt.
Ja. Einen Moment.
Ja.
Ihr seid’s. Hallo.
-Kommt rein. -Hallo.
Das ist Rita. Und das ist der Poker-Club.
Hallo.
Elsebeth ist Bauunternehmerin in der Innenstadt.
Jonas gehört das Holzlager an der Hauptstraße.
Kennst du Eigil von der Genossenschaft,
und der Tankstelle an der Hauptstraße?
Wir haben noch Platz für einen Spieler.
Danke. Ich muss eine Teddybär-Krise lösen.
Lukas. Du hast was vergessen.
Scheiße!
Es muss nicht aufregend sein.
Geh mit ihm in den Garten.
Ihr solltet gegenseitig eure Familien kennenlernen.
Willst du ihn nicht fürs Wochenende?
Ja. Ich fahre morgen für sechs Wochen weg.
-Wohin? -Afghanistan. Ich bin Militärärztin.
-Sechs Wochen? -Ja, sechs Wochen.
Lukas und ich haben es besprochen. Oder, Lukas?
Lukas weiß, dass es ungefährlich ist.
Ich gehe nicht in die Kriegsgebiete.
Lukas, soll ich ihn übers Wochenende mitnehmen?
Dann hat er ein ruhiges Wochenende auf meinem Sofa,
du kriegst ihn, wenn deine Mutter zurückkommt.
Abgemacht?
Hört sich das gut an?
Geh mal in dein Zimmer.
Vielen Dank.
Einige Eltern mögen den Teddybären nicht, aber keiner sagt was.
Ist jeder Einsatz so lang?
Ja, kürzere lohnen sich nicht.
Lukas hat damit bestimmt Probleme.
Sein Vater, seine Großeltern sind hier.
Sie könnten ein paar Jahre warten,
bis er älter ist.
Es ist kein Hobby, sondern mein Job.
-Nur sechs Wochen. -Nicht wenn man seine Mutter vermisst.
Machen Sie es nicht noch schwerer für mich.
So oder so
muss ich meinen Job machen.
Sie haben recht.
Was machst du danach?
Nach der Party?
Nein, nach der neunten Klasse.
Zehnte Klasse.
Die Zehnte ist für Versager.
Ok.
Nein, wir gehen aufs Gymnasium mit Bio- oder Matheleistungskurs.
Und danach werde ich Bauingenieurin.
Wir ziehen zusammen.
Nach dem Abitur ziehen wir nach Paris
und leben von Baguettes und der Liebe.
Oder nach Nepal.
Oder in die USA.
Darauf trinke ich.
Ich will nur aus diesem Kaff raus.
Das wirst du.
Ja, in 100 Jahren. Hier finde ich nie einen Freund.
Wir sollten zusammen sein.
Du und ich?
Ja. Dann können wir die dämlichen Jungs vergessen.
Wir werden zusammen alt und kriegen Falten.
-Abgemacht. -Ja.
Fühlt sich nicht gleich an.
Nein.
Weil wir uns ohne Zunge geküsst haben.
Was schreibst du da, Schatz?
SMS.
Allan fragt nach uns.
Nein, hör auf.
-Lea? -Ja.
-Warum legst du das Handy nicht weg? -Ok.
-Trink das hier. -Ich schicke ihm nur die Nachricht.
Ja.
-Danke. -Ok.
-Er wird’s überleben. -Ja. Ich weiß.
-Prost. -Prost.
Willkommen in meiner Bude.
-Danke. -Danke.
-Ok! -Runter damit!
Du solltest das nicht auf ex trinken.
Sind wir nicht deswegen hier?
Das ist die Lea von damals.
Gib mir noch was, oder ich hänge wieder am Handy.
Mit Vergnügen.
Ich will nur schnell sehen.
Ok. Gut.
-Er muss es irgendwann lernen. -Denken ein paar von uns zumindest.
Ja, wenn es nach dir ginge,
lebte er im Wald mit Schweizer Messer und Kompass.
Hat bei Dr. Livingstone funktioniert.
Der starb an Malaria und Durchfall.
Gibt ihm Imodium, dann kann nichts passieren.
Gut. Wie geht es deinen Kindern?
Die sind sich sicher alle einig, dass ich nicht die beste Mutter war.
Letztlich haben wir überhaupt keine Ahnung.
Genau. Darauf trinken wir!
Wir trinken aus und gehen dann los.
Im Ernst?
Keiner von euch war bei der Anhörung.
Meine Kinder sind auf dem Gymnasium.
Ich war beim Pflegeheim-Meeting.
Wie war das?
So geht das nicht weiter.
Ich war mit dem Bezirksgutachter aus.
Laut ihm soll die Schule geschlossen werden.
Scheiße. Warum?
Sechs Schulen. Fünf davon sind digital.
Wir nicht, das ist die Begründung.
Alle werden wegziehen.
-Geschäfte werden schließen. -Wie viel?
Wen kümmert’s? Wir müssen überall streichen.
Aber wie viel?
Eine halbe Million. Vielleicht mehr.
Kann man es absetzen, wenn es eine Spende ist?
Muss ich prüfen.
Ja, mach das.
Ich will sehen.
Wie schade!
Tut mir leid.
Ein netter Bluff.
Lass mich in Ruhe.
-Lea… -Lass mich in Ruhe.
Du kannst hier nicht liegen.
Ja.
-Lea. -Lass mich in Ruhe.
Lea, du bist nicht…
Komm jetzt, Lea. Komm.
Lea? Armer Schatz.
Sie hat was Falsches gegessen.
Ja.
Wir gehen auf eine Party.
Ja. Das wirst du, Schatz. Ich werde…
-Geh weg! -Hey.
Ich hasse dich!
Hey, Lea.
Du hast uns Geld für Alkohol gegeben.
Ich denke, wir sollten das für uns behalten, oder?
Wir gehen auf eine Party!
Was ist das? Gehört mir nicht.
Ok, das gehört mir, aber du kannst das nicht rauchen…
Rita, hör auf!
Ok? Hier.
Sei nicht kindisch.
Das werde ich Susanne erzählen!
Sie weiß, was ich mache, wenn ich allein bin.
Du schaust 3D-Filme.
Meine Güte!
Hast du was Neueres, nach 1975?
Nach ’75 kam nichts Gutes mehr raus.
Nein, lass mich. Rutsch mal.
Das ist Sol.
Musik für alte Leute.
Sei ruhig. Ich bin noch keine 40.
Doch, bist du.
Ja, stimmt.
Weißt du was?
Was?
Ich bin froh, dass ihr Freunde seid.
Sie ist so sensibel und hat Angst, etwas falsch zu machen.
Manchmal muss man Fehler machen.
So weiß man, dass man lebt.
Du und ich
Nur du und ich
Du und ich
Nur du und ich
Was machst du?
Ich sage ihm nur, wo wir sind.
Komm. Lass uns tanzen!
Martin… Wo habt ihr zwei euch kennengelernt?
Auf einer Baustelle.
Sexy. Erzähl mir mehr.
Leas erster Arbeitstag, und sie sollte die Arbeiter kennenlernen.
Rate, wen sie zuerst traf.
Seitdem seid ihr zusammen?
Ja, seit 26 Jahren.
26 Jahre… In dieser Stadt.
-Habe ich nie verlangt. -Und warum sind wir nie weggezogen?
Letztes Jahr waren wir in Vietnam.
Was?
Du weißt, was ich meine.
Aber jetzt sind wir erwachsen.
Ja.
Nein. Prost, Leute!
Prost!
Du bist erwachsen und hast drei Kinder.
-Ja. -Du hattest deinen Spaß.
Aber Fernsehen gucken ist immer noch am besten.
Sagt die, die schon alles ausprobiert hat.
Ich hatte mal Sex im Wald.
Lag auf einem Tannenzapfen.
Schön, dass du wieder da bist.
Du machst alles heller.
Hey.
Lea hier. Nachricht nach dem Signalton.
Berufliches bitte an die Firma. Tschüs.
Lea hier. Nachricht nach dem Signalton.
Berufliches bitte an die Firma. Tschüs.
Hier ist Hjørdis. Was?
Hier ist Hjørdis.
Hallo, Allan. Wie geht’s?
Ach so. Ok.
Und sie sind noch nicht da?
Du kannst dort hingehen und…
Ja. Es ist dunkel draußen.
Ich hole sie ab.
Allan, ich rufe Rita an, damit sie deine Eltern nach Hause schickt.
Sie kommen bald. Tschüs.
Wie heißen sie?
-Nein. -Was ist los?
Moment. Ich muss Allans Eltern holen.
Aber das war so gemütlich.
Tschüs.
Ich bin sehr betrunken, oder?
Du warst schon mal schlimmer. Was war das Wildeste in deinem Leben?
Ich habe keine Ahnung.
-Hast du jemanden umgebracht? -Ja. Viele.
Mit wie vielen hattest du Sex?
-Dieses Jahr? -Nein, hör auf. Verdammt.
-Dein Leben ist toll. -Das weißt du?
Das weiß ich…
Aber du hast keine Ahnung.
Er ist heiß, oder?
Würdest du mit ihm schlafen…
…wenn er nicht mein Mann wäre?
Wenn du meine Absolution willst, dann ja.
Martin!
-Martin. -Was?
Rita würde mit dir schlafen, wärst du nicht mein Mann.
Prost, Martin! Deine Frau ist betrunken.
Würdest du mit ihr schlafen?
Ich bin ein Mann!
Ich würde mit einem Kleeklumpen schlafen, wenn niemand zuschaut.
Nimm es mir nicht übel, Rita.
-Ich urteile nicht nach dem Geschlecht. -Also Ja.
Aber das darfst du nicht…
…weil sie mir gehört.
Ich wollte nur sehen, wie er reagieren würde.
Und?
Ich habe nachher Sex.
Männer sind so simpel.
Hast du an mich gedacht?
Ja.
Ich denke, dass diese intensiven Freundschaften…
…die Teenager haben…
…so üben sie, bevor sie richtige Partner haben.
-Ja. -Wenn man von Anfang an lernt…
…dass Beziehungen wehtun…
…glaubst du, dass man lernen kann…
…es richtig zu tun?
Glaubst du nicht, dass das bedeutet…
…dass du wieder da bist…
…dass wir es richtig versuchen sollten…
…und dass wir…
…nicht zögern dürfen?
Ja.
Das denke ich.
Rita?
Wenn du wegziehst…
Warum sollte ich?
Das wirst du.
Dann nimm mich mit.
Lass mich nicht hier zurück.
Wenn du mich nicht mitnimmst, komme ich hier nie weg.
Versprochen?
Versprochen.
Ich kaufe eine Straße und ein Haus.
Du machst mich gerade echt wütend.
Das kann ich gut.
Hast du übers Rollenspiel nachgedacht?
Es ist wie ein Brettspiel mit Kostümen.
Rennen sie nicht im Wald herum?
Das ist das Beste. Du bist in der Natur.
Auch im Dunkeln?
Ja, aber wenn du ein Kostüm trägst…
…es kann albern aussehen, aber egal, du spielst jemand anders…
…und du tust Dinge, die du sonst nie tun würdest.
Irgendwann musst du dein Leben ohne deine Eltern leben.
Ja, es kann gefährlich wirken,
diese riesige, Angst einflößende Welt, wo viel schiefgehen kann,
aber irgendwann musst du dich auf die Schaukel setzen.
Wie bitte? Welche Schaukel?
Ich bin weg.
Versteck das.
Bis morgen.
-Hallo, Allan. -Hallo.
Bist du noch wach?
Ich habe Siedler gespielt.
-Alleine? -Ja.
Seid ihr betrunken?
-Nein. -Ja.
Mama, ich bin 15.
Ja.
Du bist total verwöhnt.
Hallo.
Hallo.
Wo ist Lukas?
Die sind Eis essen. Wir haben schon Tschüs gesagt.
Er holt mich mit ab, wenn ich wiederkomme.
Ok. Ich kümmere mich um ihn, wenn Sie weg sind.
Sonst noch was?
Ja. Ich wollte mich entschuldigen.
Ihre Arbeit, und wie Sie Ihre Kinder erziehen, geht mich nichts an.
Aber ich habe eine Bitte.
Würden Sie ihn mitnehmen?
Dann können es andere Eltern sehen.
Das ist bedeutender als Tivoli und Legoland.
Es könnte Lukas helfen, wenn er weiß, dass jemand auf Sie aufpasst.
-Danke. -Danke.
-Gute Reise! -Danke.
-Guten Morgen. -Guten Morgen.
-Guten Morgen. -Guten Morgen.
-Hallo, Rita. -Morgen, Isabella.
-Wie war’s? -Gut.
Gut. Bis später.
-Morgen. -Morgen, Bjarne.
-Es ist kein Geheimnis mehr. -Was?
Weißt du noch? Meine Idee? Kein Geheimnis mehr.
-Wir machen Crowdfunding. -Ja?
Crowdfunding.
Die ganze Stadt. Alle wollen, dass die Schule bleibt.
Denn wenn sie schließt, stirbt die Stadt.
Ich erwähnte, dass es ohne Digitalisierung nicht gut aussieht.
Das weißt du nicht.
Nein, aber alternative Fakten liegen gerade im Trend.
Wir machen daraus ein Event. Arrangieren Wettbewerbe,
und wir schließen alle Eltern mit ein.
-Ok. Ich bin dabei. -Ok.
Wie viel Geld brauchen wir?
Circa eine halbe Million.
Meine Güte, Bjarne! Das schaffen wir nie.
-Bjarne hat einen Plan. -Ja?
-Ja. -Wenn du meinst.
Genau.
-Hallo. -Hallo, Bianca.
Meine Katze hatte Kätzchen.
Hat sie geworfen? Wie toll.
Hallo, Lukas. Bist du traurig?
Ihr geht es gut.
Mach dir keine Sorgen.
Finden die anderen es wohl komisch, dass sie immer weg ist?
Wissen sie, was deine Mama macht?
Komm. Gehen wir in die Klasse.
Hallo Kinder. Setz euch hin. Hinsetzen.
Hallo.
Ja. Hört mal zu.
Sharebear war am Wochenende bei mir.
Lukas war dran.
Genau, Cecilie.
Aber ich wollte Sharebear besser kennenlernen,
also habe ich Lukas gebeten, ihn mir mitzugeben.
Was habt ihr gemacht?
Wir haben über dies und das geredet.
Sharebear war etwas müde von seinen ganzen Ausflügen.
Weiß einer, was die Mama von Lukas beruflich macht?
Nein. Ok. Kommt her.
Ich zeige es euch.
Sharebear musste sechs Wochen verreisen.
Er ist in Afghanistan, bei Lukas’ Mama.
Sie hat Fotos geschickt.
Seht mal, wie es Sharebear geht, was er macht.
Wow. Sie ist so cool!
Weiß einer von euch, was ihr Beruf ist?
-Sie ist Ärztin. -Ja, ganz genau.
-Ist das ein Krankenhaus? -Man nennt es Feldlazarett.
Sie passt auf Sharebear auf, oder?
Genau. Sie passen aufeinander auf.
Coole Mutter.
Can't find what you're looking for?
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