All language subtitles for A Pistol For Ringo (1965)aw

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Original subtitles

- Frohe Weihnachten, Johnny. - Dir auch frohe Weihnachten.

- Hey Timoteo! Alles Gute! - Alles Gute, mein Junge!

Der ist f�r dich. lst gerade gekommen.

- Hier, lies! - Ja...

Der ist vom Sheriff von Crystal City. Engelsgesicht wurde freigesprochen.

,,Notwehr'', hat der Richter gesagt.

Bei Ringo ist es immer Notwehr.

Das ist eine Nachricht, die den Bensons nicht gefallen wird.

- Phil war der j�ngste der f�nf Br�der. - Phil hat es darauf angelegt.

- Bei Ringo legt es jeder darauf an. - Da sind sie also hingegangen!

Und ich hab mich gefragt, wieso sie so kurz vor Weihnachten weg sind.

- Wer denn? - Die Bensons! Alle vier!

Heute Morgen, vor Sonnenaufgang. Was hast du denn jetzt?

Timoteo, du kennst doch Engelsgesicht. Wo k�nnte er hingegangen sein?

- Nach San Jos�. Das wei� doch jeder. - Genau. Die Bensons wissen das wohl auch.

Wieso diese Eile? Die Bensons haben nie sein Gesicht gesehen.

Bevor sie ihn ausfindig machen k�nnen, hast du sie schon zehn Mal aufgehalten.

Schon, aber wenn es mir nicht gelingt, kriegt jemand was ab.

Und zwar eine Kugel zwischen die Augen.

Hey Alter! Wach auf!

Kennst du einen, der in dieser Gegend wohnt?

lch kenne viele, die in dieser Gegend wohnen.

Der, den wir suchen, hei�t Engelsgesicht.

Alle suchen Ringo in diesem Land.

Und wer Pech hat, findet ihn fr�her oder sp�ter auch.

Wer Pech hat...

- Strich! Du musst zur�ck. - Miguel hat recht. Strich!

Du hast schon wieder den Strich ber�hrt.

lch bin noch nie so kleinlichen Spielern wie euch begegnet.

Hey du! Kennst du Engelsgesicht?

Und nun, Kinder, geht zur Seite und seht zu.

- Wieso, was hast du vor? - Ein neues, lustigeres Spiel.

Den ersten der vier Herren, der �ber die kleine Mauer tritt...

... strecke ich mit einer Kugel zwischen den Augen nieder.

- Was soll die Albernheit? - Das ist keine Albernheit.

Es ist ein neues Spiel. Hab ich doch gesagt.

Und die Kinder haben Spa� dabei.

lhr sucht Ringo, das Engelsgesicht, stimmt's?

Nun, ihr habt ihn gefunden.

lch bin Ringo, das Engelsgesicht.

lch hatte ja gesagt, sie sollen die kleine Mauer nicht �bertreten.

Bleib stehen, wo du bist, Ringo!

Und halte die H�nde fern von der Pistole da!

Guten Tag, Sheriff, haben Sie mich gesucht?

Ehrlich gesagt, habe ich die vier Bensons gesucht.

Und die haben mich gesucht. Und mich gefunden, die �rmsten.

Sie haben dich gefunden und du hast sie umgebracht.

Das war Notwehr, Sheriff. Notwehr. lch habe Zeugen.

Sicher doch, das kannst du dem Richter am Prozesstag erz�hlen.

Hey, darf ich...?

lch hoffe nur, dass du diesmal ein paar J�hrchen im Kittchen sitzt.

Da ich lhr Gast bin, k�nnten Sie mir zumindest etwas zu trinken anbieten.

lch hab hier einen alten Whiskey, der nur auf einen Freund wartet, um...

Nein, keinen Alkohol, Tim.

Er tr�bt das Sichtfeld und die H�nde werden davon zittrig.

lch w�rde Milch vorziehen, sofern es K�he zum Melken in der Gegend gibt.

Willst du etwa fit bleiben, um weiter zu t�ten?

Nein, um weiter zu leben, Sheriff. Das ist etwas anderes.

EINE PISTOLE F�R RINGO

- Hey, stehenbleiben! Wohin gehst du? - lch gehe meines Weges, Se�or. Guten Tag.

Dein Weg ist der falsche, mein Freund. Das ist Gebiet der USA.

- Du hast die Grenze �berschritten. - lch habe die Grenze �berquert? lm Ernst?

Hombre, wie klein ein Land doch wird, wenn man vor der eigenen Frau flieht.

Tut mir leid f�r dich, Amigo, aber wenn du �rger mit deiner Familie hast...

... kl�r es bei dir zu Hause.

Es ist wirklich nicht sch�n, seine Frau an den Weihnachtstagen zu verlassen.

Auf geht's!

- Frohe Weihnachten, Sheriff. - lhnen auch.

- Alles Gute, Sheriff. - Alles Gute, Signora.

,,Alles Gute''. Nur an Weihnachten w�nscht man sich alles Gute.

An Weihnachten ,,alles Gute'', an den anderen Tagen Schie�ereien.

Hey, ich rede mit dir! H�rst du mir zu? lch red nicht gern allein.

Gr�� dich, Chico. Wie kommt's, dass du hier bist?

Geh du zur�ck ins B�ro und warte da auf mich.

Nat�rlich. Wenn Frauen im Spiel sind, ist es besser, wenn ich mich verziehe.

Mortaretti, Mortaretti... Hier haben wir's, Signorina.

Das sind die besten Knallfr�sche in ganz Texas.

Das bedeutet gleichzeitig, die besten Knallfr�sche der Union.

Ja, richtig. Wenn es ums Ballern geht, macht euch keiner was vor.

Hier bitte. Das ist das Geschenk, das Sie bestellt hatten.

- Die beste Uhr... - Guten Tag, Ruby.

Guten Tag, Ben.

Wieso hast du nicht gesagt, dass du kommst?

lch wollte dir ein Geschenk machen, ohne dass du etwas mitbekommst.

Das Geschenk hast du mir gemacht, indem du dich in mich verliebt hast.

- Was versteckst du da? - Nichts zu machen bis morgen Abend.

Das Weihnachtsgeschenk muss eine �berraschung bleiben.

Das seh ich nicht so. Geschenk ist Geschenk, auch ohne �berraschung.

lm Gegenteil, die besten Geschenke sind die, die man sich selbst macht.

Vor allem, wenn sie �berfl�ssig sind.

Champagner! Dom P�rignon aus dem Jahre '84.

Direkt aus Frankreich, extra f�r uns.

Mit all dem Champagner kannst du sowohl Weihnachten...

... als auch Junggesellenabschied feiern. Sofern du's dir nicht anders �berlegt hast.

Auch wenn ich dich nicht mehr liebte, w�rde ich dich heiraten.

Nur, um in den Genuss zu kommen, deinen Vater zum Schwiegervater zu haben.

Hey Sheriff. Man sucht nach dir. lch wei� nicht, was sie wollen, aber...

- Komme. - Alles okay, Major?

Dann bis Morgen. Es geht um halb elf zu Tisch.

- Um halb elf? lst das nicht etwas zu sp�t? - ln Boston wird immer um halb elf diniert.

- Musst dich daran gew�hnen. - Sie warten auf dich, Sheriff!

Man muss sich an viele Dinge gew�hnen, wenn man erstmal verheiratet ist.

An die Vorstellung von Boston gew�hne ich mich nie.

,,Nie'' und ,,immer'' sind Adverbien, die nicht existieren. Bis morgen Abend.

- Gehen wir? - Auf Wiedersehen.

Bis morgen.

Man wartet auf dich!

Es ist eine Frau, die nach dir sucht.

Das hab ich nicht erw�hnt, weil auch Ruby eine Frau ist...

- ... und ich kenne die Frauen... - Sheriff, Gott sei Dank, endlich sind Sie da!

- Es ist etwas F�rchterliches passiert. - Signora, bitte. Was ist?

Etwas Schreckliches. Das k�nnen Sie sich nicht vorstellen.

Beruhigen Sie sich jetzt. Kommen Sie in mein B�ro und erz�hlen Sie mir alles.

Verzeihung, darf ich auch mit rein oder soll ich gehen?

lch mein ja nur, damit ich wei�, wie ich mich einrichten soll.

- Komm rein. - Na, zum Gl�ck.

Es ist n�mlich unangenehm in Unkenntnis �ber die B�roangelegenheiten zu sein.

Gehen Sie mir aus den Augen!

lch hab schon genug am Hals, auch ohne lhr Generve!

Aus den Augen, sagte ich!

Sie w�nschen, der Herr?

- lch m�chte mit dem Direktor sprechen. - Er ist im Moment sehr besch�ftigt.

Wenn Sie warten m�gen?

ln dieser Tasche sind 50.000 Dollar und die haben keine Lust zu warten, klar?

Wenn ich mal d�rfte...

- Guten Tag, Herr Direktor. - Und wer sind Sie?

Ein Freund...

Entschuldigen Sie, Herr Direktor. Brauchen Sie etwas?

Nein, Casey, danke. lch brauche nichts. Machen Sie sich keine Umst�nde.

lst alles in Ordnung?

Der Boss knurrt nicht mehr.

Die weihnachtliche Atmosph�re bekommt wohl auch ihm.

- W�nschen die Herrschaften etwas? - lch nicht, Schlauberger.

- Und du, w�nschst du etwas? - Nein, danke.

Keiner w�nscht etwas, Schlauberger.

Oh, Casey, genau Sie suchte ich.

Verzeihen Sie, dass ich Sie vorhin angeschrien habe.

Seien Sie bitte so gut und bringen Sie mir den Zweitschl�ssel vom Safe.

- lch muss da mal was nachsehen... - Sofort, Herr Direktor.

- Bleib da stehen! - Vorsicht!

H�nde hoch, die Herrschaften! Und zwar alle.

Ganz ruhig, Leute! Es ist nur ein bewaffneter Raub�berfall.

- Also, der Schl�ssel vom Safe... - Den bewahrte Casey auf.

- lch wei� nicht, wo er ihn hingetan hat. - Keine Sorge, Amigo.

Dann verzichten wir auf den Schl�ssel.

- K�nnte ich Feuer haben? - Ja, nat�rlich, sofort.

Was haben Sie denn? Haben Sie noch nie Dynamit gesehen?

Warum stehen Sie da rum? Hinter dem Schreibtisch ist es sicherer.

Sie werden schon sehen, wie man den Safe aufbekommt, mein Freund.

So...

Das Vieh war verschwunden, das Haus verw�stet...

... mein Sohn ist schwerverletzt und mein Mann liegt im Sterben.

Und von diesen M�rdern fehlt jede Spur!

Sie m�ssen etwas unternehmen, Sheriff! Sie m�ssen etwas unternehmen!

Verzeihen Sie, meine Dame, aber lhre Erz�hlung ist nicht schl�ssig.

Au�erdem haben Sie ihre Gesichter nicht gesehen.

Sie wissen nicht, wer sie sind. Und das Ganze ereignete sich vor zwei Tagen.

Was war das?

- Gehen wir nachsehen. - Bleibt von den Gewehren weg!

Sie auch Sheriff. Lassen Sie's gut sein.

H�nde weg von den Waffen! Zwingt mich nicht, euch zu t�ten.

- Signora... - Setz dich.

- Entschuldigung... - Na, setz dich.

Wenn Sie nichts dagegen haben, w�rde ich gern die Partie weiterspielen.

Niemals das Spiel unterbrechen, wenn man am Gewinnen ist.

Eine Frage des Prinzips.

Verzeihen Sie das Chaos und die Eile, aber ich muss leider gehen.

Da waren 50.000 Dollar, und ich habe eine Schw�che f�r Dollar. Adi�s!

Gehen wir!

Ganz ruhig... lmmer sch�n daran denken.

Verzeihen Sie, Herrschaften, aber Nervenflattern ist ungesund.

Bei Nervenflattern l�uft man Gefahr, jung zu sterben.

Wir sehen uns!

Musik, Amigos! lch mag fr�hliche Menschen.

Gehen wir!

Bleibt stehen, wo ihr seid.

Und r�hrt euch solange nicht, bis wir uns von hier entfernt haben, klar?

Los, schnell, Dolores! Lass uns verschwinden!

Was soll dieser rothautm��ige Scherz?

Die Pferde! Schnell!

Du und die anderen M�nner begebt euch zu der Ebene.

Man muss sie daran hindern, die Grenze zu erreichen!

Auf geht's, Jungs! Schnell, aufs Feld!

Aufs Feld!

Was ist mit dir, Sancho? Das ist nicht der Zeitpunkt, anzuhalten.

Antonio hat Recht. Sie sitzen uns im Nacken.

Wir schaffen das nie. So kriegen sie uns, ehe wir den Fluss erreichen.

Gib uns die Tasche. Alleine schaffen wir's davonzukommen.

Du hast uns gelehrt, wenn einer verletzt ist, soll man ihn zur�cklassen.

Du hast zuviel von mir gelernt.

Da lang. �ber den Canyon. Vielleicht k�nnen wir uns verstecken.

Gehen wir!

Der Bauernhof dort w�re doch der ideale Unterschlupf.

Auf geht's, Leute!

Da kommen Leute! Hey, da kommen Leute!

Ein Gl�ck. So haben wir wenigstens zu Weihnachten Gesellschaft.

Hey du, gib mir die Tasche.

Geht in Deckung! Teilt euch in Gruppen auf!

Wir kehren zu den H�geln zur�ck! Geht aus der Schusslinie!

Umzingeln wir den Bauernhof!

Pedro, treib unsere G�ste zusammen!

Gib mir die Pistole, M�dchen. Wir haben Banditen im Haus!

- Wei� nicht, ob du's bemerkt hast. - Klar, hab ich das.

- Daher sollten wir uns verteidigen. - Eine Pistole ist in dem Fall purer Wahnsinn.

Hey, da im Haus! Jemand da?

lhr Zwei nach drau�en. lhr werdet erwartet.

lch denke, es wird angenehm sein, in dieser Gegend Halt zu machen.

Hey Opa! Raus, hab ich gesagt!

Geh ins Dorf und hol s�mtliche M�nner, die in der Lage sind zu schie�en.

Wir schlie�en sie in einem Eisenring ein.

- Sie werden da nicht rauskommen. - lm Gegenzug kommen wir aber nicht rein.

Mit einem Handstreich oder einem Kraftakt schlie�en wir sie ein, wie in einer Zange.

Colonel, ich kenne die H�user und die Gegend gut.

Um sie da rauszuholen, br�uchte man eine Kavallerieschwadron.

Die H�lfte davon w�rde w�hrend des Angriffs vernichtet werden.

Der Preis spielt keine Rolle, es z�hlt nur das Ergebnis!

Die Truppen werden bezahlt, um uns zu verteidigen.

Wenn wir sie rufen, k�nnten sie sp�testens in ein paar Tagen herkommen.

Vielleicht ist es nicht notwendig.

H�rt mir zu! H�rt mir zu!

lch bin der Sheriff! Ergebt euch!

Und ihr kommt mit dem Leben davon! Es gibt keinen Ausweg!

- Ergebt euch! Habt ihr mich geh�rt? - Jetzt h�ren Sie mir mal zu, Sheriff:

Lassen Sie uns die Grenze erreichen und es wird keiner Schaden nehmen!

Das ist ein guter Vorschlag! Denken Sie dar�ber nach, aber schnell!

Um lhnen beim Denken behilflich zu sein, schicken wir lhnen zwei Tote pro Tag!

Einen am Morgen und einen abends!

Wir fangen mit den Hilfsarbeitern an und h�ren bei ihren Chefs auf!

Geh!

Weg!

Zwei Tote am Tag, Sheriff! Und das ist der Erste.

Feiglinge!

Nat�rlich sind sie Feiglinge, aber es nutzt nichts, es ihnen zu sagen.

Brav. lch mag h�bsche Frauen wie dich, die so viel Mut, Temperament...

... und einen sch�nen Mund haben.

Hast du was einzuwenden, Opa?

lch hab nie etwas gegen einen einzuwenden, der ein Messer in den H�nden h�lt.

lst gut, Pedro.

Keine Sorge, lhre Gesundheit liegt uns am Herzen.

Sie stehen unter meinem pers�nlichen Schutz.

Paco, hilf den Herrschaften.

Da Sie sich nicht so wohl f�hlen, biete ich lhnen meine Gastfreundschaft an.

lch habe ausgezeichneten Whisky.

Er heilt zwar nicht, aber er hilft, die Schmerzen ertr�glich zu machen.

Bitte, Signora, nach lhnen.

- Also was machen wir? - Rufen wir die Soldaten her.

Wir r�hren uns derweil hier nicht fort.

Haben Sie gesehen, wie sie sich im Dorf aufgef�hrt haben?

Sie sind wie wild gewordene Hunde. Man muss sie um jeden Preis ausrotten!

Beruhigen Sie sich, Colonel! Denken Sie an die Geiseln.

An Major Clyde. An Ruby.

K�mmern Sie sich darum, Sheriff. Es ist lhre Aufgabe.

lch sage lhnen nur, dass wir uns von hier nicht wegbewegen.

Es gibt nur eine M�glichkeit, sie zu retten:

lhnen die Flucht zu erm�glichen.

Wenn ein bewaffneter und resoluter Typ es schafft...

... in das Gutshaus zu gelangen, klappt es vielleicht!

Und wer?

Es ist meine Aufgabe, mich um die Geiseln zu k�mmern.

lch werde daf�r bezahlt, oder? Daher bin ich die einzig geeignete Person...

Um dir 'ne Kugel abzuholen, sobald du die Nase in den Garten steckst?

Hast du die Frau des Banditen vergessen?

Sie hat eine Stunde in deinem B�ro verbracht, um zu sehen, wie du beschaffen bist.

Die einzige Rettung ist jemand, den sie nicht kennen.

Und ich h�tte vielleicht sogar diesen Jemand.

Nein, nein, nein. Nichts zu machen. Das ist eine Sache des Prinzips:

Niemals �rger suchen, der kommt von alleine.

Denken Sie nicht an die Gefahr, der die Geiseln ausgesetzt sind?

lch denke an die Gefahr, der ich ausgesetzt w�re.

Dieser Sancho ist eine wild gewordene Bestie.

- Ein Grund mehr, sich nicht einzumischen. - Das ist einer, der nur in den R�cken...

- ... und auf Unbewaffnete schie�t. - Das macht er richtig.

Wenn man jemanden t�ten will, ist es dumm, unn�tige Risiken einzugehen.

Vergessen wir's. lch hatte es ja gesagt.

F�r Leute wie ihn haben Worte wie ,,Ehre'', ,,Loyalit�t'', ,,Gerechtigkeit'' keine Bedeutung.

Keine Bedeutung. Sie sagen es, Sheriff.

lch habe Crystal City telegrafiert. Der Colonel war nicht da.

- Aber bis morgen haben wir eine Antwort. - Sehr gut.

Von der Kavallerie dieser Schurken wird keiner �berleben!

Nur, dass auch den Geiseln dasselbe Ende bl�ht.

Leider m�ssen wir dieses Risiko eingehen.

Schade, Ringo, du verpasst eine Gelegenheit, dich zu bereichern und viel Geld zu machen.

Na also, das sind Worte von Bedeutung. Erz�hl weiter.

ln der Bank haben sie die Ersparnisse des Dorfes mitgenommen.

Bringst du sie zur�ck und rettest die Geiseln, stehen dir 10�/�.

lnteressantes Angebot, aber... limitierter Prozentsatz.

Es ist eine Frage des Prinzips:

Nie auf ein Gesch�ft einlassen, bei weniger als 30�/�.

- 30�/� ist eine enorme Menge. - Schon, aber 70�/� bek�me die Bank zur�ck.

Daher w�re es im Grunde ein gutes Gesch�ft.

Und Herr Richter, denken Sie an Major Clyde, Ruby und an all die armen Hilfsarbeiter.

- Aber ich bin nicht befugt... - Sie sind der Richter, der B�rgermeister.

Der wichtigste B�rger im Dorf. Sie sind zu allem befugt.

- Lasst ihn raus. - Einen Moment...

lhr habt mich verhaftet, mit der Anklage auf Mord.

lch m�chte erst einen Prozess. Ansonsten r�hr ich mich nicht.

Du bekommst deinen Prozess, sobald die Angelegenheit vorbei ist.

- Nichts zu machen. Erst der Prozess. - Es ist eine Frage des Prinzips.

- Richtig? - ln Ordnung.

Machen wir ihm den Prozess, Herr Richter.

USA, 23. Dezember 1894, das Gericht tritt zusammen...

... zum Prozess gegen Ringo, alias Engelsgesicht. Wie lautet die Anklage?

- Mord an den vier Benson-Br�dern. - Was sagen Sie zu lhrer Verteidigung?

- Notwehr, Euer Ehren. - Notwehr.

Der Angeklagte wird freigesprochen. Die Sitzung ist beendet. Lasst ihn frei!

Nein, danke. Keine Pistole, Tim.

Wenn die sehen, dass ich bewaffnet bin, haben sie Lust, auf mich zu schie�en.

Und wenn einer hier schie�en sollte, dann doch Sie.

- Auf wen schie�en? - Auf mich, ist doch klar.

Hey! Hey!

Da kommt jemand!

- Guten Tag. - Lass die Pistole fallen.

Pistole? Aber ich habe keine Pistole, daher darfst du nicht auf mich schie�en.

- Das w�re nicht fair. - Pedro! Was ist los?

Gestatten...

- Lass ihn durch, Paquito! - Das ist aber ein unruhiges Dorf.

Die schie�en von den H�geln auf mich und ihr empfangt mich mit Pistolen im Anschlag.

- Guten Tag, der Herr. - Buenos dias.

Wer bist du und woher kommst du?

lch bin einer, der �rger mit dem Gesetz hatte...

... aber es ist alles ein verdammtes Missverst�ndnis. Verzeihung.

lch hoffe, Sie sind verst�ndnisvoll und haben nicht vor, mich anzuzeigen.

F�r mich ist dieser Schlaumeier ein wenig doof.

- lch habe dich schon irgendwo gesehen. - Nat�rlich, Signora, im B�ro des Sheriffs.

- Nur, war ich auf der anderen Gitterseite. - Du warst im Gef�ngnis?

Leute, die im Gef�ngnis waren, sind mir sympathisch.

- Und wie bist du get�rmt? - Mit ein wenig Fantasie.

lch verabscheue Gef�ngnisse. Aber, Moment mal...

Dann sind Sie gar nicht die Herren dieses Hauses.

lch sag dir, es ist so, als ob wir es w�ren.

- Zur Sache! - Wo soll er denn hin?

Mit so einem Gesicht ist der einzige Ort, wo er hin kann, der Friedhof.

Gringo, mir ist sehr danach, dir eine Kugel zwischen die Augen zu verpassen...

- ... und ich denke, ich tue das auch. - Hey warte mal...

Lass mal sehen. Ei, ei, ei, welch �ble Wunde!

Wenn man das Projektil nicht gleich entfernt, wird sie gangr�neszieren.

Und wenn sie gangr�nesziert, muss man den Arm abhacken. Bestenfalls.

Wir br�uchten einen Arzt, aber die tummeln sich hier nicht gerade.

Keine Sorge, Signora. Zum Gl�ck bin ich ja da.

Du?

ln Dallas war ich der Gehilfe eines Barbiers, der auch als Chirurg t�tig war.

lch hab mindestens 10 Pferde mit ihm operiert.

Hey, Freundchen, Moment mal.

- lch bin doch kein Pferd. - Und ich bin kein Chirurg.

Daher kannst du dich auf mich verlassen.

Abgesehen davon, wenn man keine Wahl hat, muss man sich auf einen verlassen, oder?

Der Baum muss bis heute Abend fertig sein, Paco.

Gib gut Acht in der K�che. Sieh zu, dass das Souffl�...

Jetzt sei doch vern�nftig, Ruby... Unser Haus ist voller Banditen.

Hab ich doch von dir gelernt, Papa. Die Souffl�kruste muss richtig gebacken sein.

- Nicht zu hell, nicht... - lst ja gut. lch habe es dir beigebracht.

- Aber jetzt ist es nicht so angebracht... - Vorw�rts! Macht Platz f�r die lnvaliden!

- Komm rein. So ist gut. - Wollen wir mal sehen.

Da ist der geeignete Platz.

Schaffen wir das Zeug da weg.

Auf... Helft mir mal.

Na los.

- Kann ich irgendwie behilflich sein? - Ja, gern. Whisky, und zwar einen guten.

Es gibt Tequila, wir mischen es dem Kleienfutter f�r die Schweine bei.

- lch denke, das ist geeigneter. - Hey Sie, ich mag es nicht, wie Sie reden!

Ach, nein? lch bedaure...

- H�r mal, M�dchen... - Gestatten Sie, Signora...

Der kommt aus Kentucky. Er hat 20 Jahre Reifezeit hinter sich.

Na, ein Gl�ck...

Trink, das beruhigt dich... Hat jemand ein Messer?

- Nichts Sch�rferes? - Mein Rasiermesser.

Das ist das Beste, das derzeit in London hergestellt wird.

Mir kommt es vor, als w�re ich in alte Zeiten zur�ckgekehrt.

Sie sind zu freundlich, Major. Das gef�llt mir nicht.

Wieso? Man kann nie freundlich genug sein, wenn es um einen Verwundeten geht.

- Und um eine sch�ne Dame. - Es ist eine Sache der Gewohnheit.

lch vermisse f�rmlich Rasierseife und Rasierpinsel.

Was ist?

Die Pistole. Du musst sie abnehmen.

Die Pistole? Nichtmal wenn ich schlafe, nehm ich sie ab.

Dann gibt's eben keine Operation.

Die Operation machst du, und zwar schnell! Verstanden?

Nein, es geht ums Prinzip. Niemals einen Mann mit Pistole operieren.

Na los. Erschie� mich. Selber Schuld.

Dann geht eben dein Arm und vielleicht auch dein Leben drauf.

Na gut. Du hast gewonnen, du Hundesohn. Aber gib Acht:

Wenn du mich umbringst, du Hundesohn, zerrei� ich dich in St�ckchen, du Hundesohn!

Siehst du, ich hatte Recht.

H�ttest du die Pistole noch, h�ttest du mich erschossen.

- Besser, uns von hier zu entfernen. - Klar.

- Glauben Sie nicht? - Felipe!

- Das eignet sich nicht f�r eine Dame... - Beeil dich mit den Verb�nden!

L�cher an der Decke, mangelhafte Konstruktion.

Etwas mehr Beherrschung, bitte. Meine G�te! Pferde haben viel mehr W�rde als du.

Aber ich bin kein Pferd! Verstanden?

Und ich bin kein Chirurg! Das sagte ich bereits!

Da war ich Fahnenjunker der vierten leichten Kavallerie.

Als meine Frau starb, war Ruby noch ein kleines Kind.

Daher bin ich zur�ckgetreten, um ihr nahe zu sein.

lch habe sie nach Europa gebracht: London, Paris...

Ruby hing sehr an ihrer Mutter.

Dann haben wir uns in Boston niedergelassen. Kennen Sie Boston?

- Nein, nie dort gewesen. - Schade.

lch hoffe, Sie kommen mal hin, wenn diese Sache hier vorbei ist.

Es w�re mir eine Ehre, Sie als meinen Gast begr��en zu d�rfen.

ln Boston, bei lhnen zu Hause? Aber Major, m�chten Sie mich ver�ppeln?

Warum? Es gibt hervorragende Gesch�fte in Boston.

Die stehen denen in Paris in nichts nach.

Das ist die einzige Stadt, in der eine Dame shoppen kann.

Es w�re mir eine gro�e Freude, lhnen bei den Eink�ufen behilflich zu sein.

Wenn das ein Scherz ist, gef�llt er mir nicht.

Verdammt noch mal! lst lhnen klar, wer ich bin?

Sie sind eine Frau. Eine wundervolle Frau. Das reicht mir.

Und eine Frau, sollte man nur bewundern.

Nat�rlich nur, wenn meine Bewunderung Sie nicht beleidigt.

Major, Sie sind verr�ckt.

So sehe ich das.

Wirklich verr�ckt.

- Wei�t du, dass du echt gut bist, Muchacho? - Klar bin ich das. Hattest du etwa Zweifel?

So, das war's. ln ein paar Tagen verheilt die Wunde...

... und du kannst Verb�nde und Bandagen fortwerfen.

Sehr gut, Amigo. Sehr gut. Du verdienst wirklich eine Erkennt...

Wei�t du, was ich mache?

lch ernenne dich, von heute an, zu meinem Arzt des Vertrauens.

Lasst uns die Ernennung feiern! Whisky f�r den Muchacho!

- Nein, danke. lch trinke nur Milch. - Was sagst du? Milch?

Gib her.

Trink Muchacho.

Wenn du zu uns geh�ren willst, musst du deine Angewohnheiten �ndern.

- Warum? - Weil ich das beschlossen habe.

Auf ex! Trink!

Wei�t du, dass du eine miese Lache hast?

- Was? - Du lachst wie ein Bl�dmann.

lch mag Leute, die lachen.

Aber mich st�ren die, die wie Bl�dm�nner lachen.

Oh, da hab ich aber Angst... Und was tust du mit denen, die dich st�ren?

Ach, au�er ein Bl�dmann zu sein, bist du wohl auch neugierig.

Gut, dann lach ruhig weiter. Auf.

Und jetzt versuch, nach der Pistole zu greifen.

Ruhig! Ruhig! Jetzt reden wir mal dar�ber, weshalb ich hergekommen bin.

Was meinst du damit?

Dass es bl�d ist, aus einem Knast zu fliehen, um in einen anderen zu gehen.

- Und der einzig Bl�de hier ist er da. - Dann sag, wieso bist du hergekommen?

Als ich im Gef�ngnis sa�, habe ich viele interessante Dinge geh�rt:

Der Bank�berfall, ihr, die ihr hier feststeckt, der Sheriff, der Verst�rkungen anfordert.

- Verst�rkungen? - Kavallerie. Zwei Schwadronen.

Da hab ich mir gesagt: ,,lch kenne die Gegend...

... ich kenne die Stellungen des Sheriffs und seiner Leute...

... die armen Banditen brauchen einen, der ihnen hilft...

... und ich habe die richtige ldee, um sie aus dem Schlamassel zu ziehen.

- Was mache ich also noch im Knast?'' - Raus mit der ldee.

Zu allererst, habt ihr Dynamit?

Vom Bank�berfall haben wir noch genug da, um ein ganzes Dorf in die Luft zu jagen.

- Dachte ich mir. - Raus mit der ldee!

Zun�chst m�ssen wir eine Vereinbarung treffen.

Es geht ums Prinzip: Nie etwas f�r nichts tun.

- Wie viel willst du? - Gar nicht viel.

40�/� von dem, was in dieser Tasche ist, sobald wir in Sicherheit sind.

- 40�/�? Du bist wohl verr�ckt? - lhr habt die Wahl.

lhr habt bis morgen fr�h Zeit, um mir eine Antwort zu geben.

Denkt dar�ber nach.

Der Junge gef�llt mir.

Vielleicht ist die ldee, die er im Kopf hat, wirklich gut.

Man sollte nicht geizig sein. Vor allem, wenn es eine gute lnvestition ist.

- Ja, aber 40�/�? - Stimmt, 40�/� ist recht happig.

Jedoch m�ssen wir es ihm erst zahlen, wenn wir hier drau�en sind.

Und wenn wir hier drau�en sind, dann bring ich ihn um.

Und falls ihr vorhabt, mich umzubringen, wenn ihr drau�en seid, irrt ihr euch.

- Hey, du Schlaumeier, warte mal kurz! - lch hei�e nicht Schlaumeier.

lch hei�e Engelsgesicht, Ringo f�r meine Freunde.

lhr gestattet?

Es scheint, als ob diese Frau, Dolores, ins Zentrum deines lnteresses ger�ckt ist.

Sie ist die einzige aus der Bande, die Einfluss auf Sancho hat.

Folglich die einzige, die verhindern kann, dass diese Banditen uns etwas antun.

- lch kannte dich gar nicht so diplomatisch. - Abgesehen davon, ist sie eine sch�ne Frau.

Und das, Liebes, kann nie schaden.

Verzeihen Sie die St�rung, aber ich suche eine Lampe.

- Es wird allm�hlich dunkel. - Los, alle sch�n in die Reihe.

Die Frauen hierher, die M�nner auf die Seite. Die Kinder lassen wir f�r heute mal.

F�r heute. Die Sonne geht unter. Deswegen muss einer von euch sterben.

Aber da wir nicht wollen, dass uns morgen jemand die Schuld an seinem Tod gibt...

... lassen wir das Schicksal entscheiden.

Seht ihr? Er wei� nicht, wo die Patrone jetzt ist.

Er wei� es nicht, ich wei� es nicht und ihr wisst es nicht.

Keiner muss sich Sorgen machen und man hat mehr Spa� dabei.

Heilige Maria, Mutter Gottes, der Herr ist mit dir...

Noch mal davongekommen, huh?

Das sind Dinge, die sich nicht geh�ren.

,,Dinge, die sich nicht geh�ren?'' Mehr f�llt lhnen dazu nicht ein?

Geh dich umziehen, Liebes. Es ist gleich Essenszeit.

Du m�chtest doch etwa nicht so bei Tisch erscheinen?

Und in zwei Tagen ist Weihnachten. Tolle Art, die Feiertage zu verbringen.

Komm mal her zu mir. Das M�del soll f�r mich tanzen.

lch m�chte dich hier haben! Hierher!

Das Glas ist leer.

Der Magen ist aber noch voll. Was zu trinken, Dolores!

Auf geht's!

Nein, Verzeihung. Nicht von dem da.

Hey Sancho, ich w�rde mich mal um den Typen da k�mmern.

Zu einem Braten eignet sich dieser alte Burgunderwein viel besser.

Wenn ich durstig bin, habe ich keine Lust zu warten.

Der Opa gef�llt mir. Wenn es Abend wird, kleidet er sich dunkel, wie ein Totengr�ber.

Und du gef�llst mir auch, P�ppchen. Verdammt, und wie du mir gef�llst.

- Hab ich dir schon immer gesagt. - Pedro hat Recht, Fr�ulein.

Endlich beweist er mal guten Geschmack. Bitte, nehmen Sie doch Platz.

M�chten Sie etwas essen? Seien Sie nur nicht zaghaft.

Was bevorzugen Sie? Schenkel, Brust oder Schulter?

lch bevorzuge die Brust, Amigo. Schneid mir auch eine Scheibe ab.

Und beeil dich, Schlaumeier. lch habe einen Mordshunger.

Meine Mutter bereitete immer einen tollen Braten zu.

Sie h�tten meine Mutter kennenlernen m�ssen.

Hey Schlaumeier, ich hatte dir aufgetragen, mir Fleisch mitzubringen.

lch hei�e nicht Schlaumeier. Das hab ich dir doch schon gesagt.

Wenn die Herren erlauben, schlage ich vor, f�r ein wenig gute Musik zu sorgen.

Es ist ein Phonograph. Kannten Sie das nicht? Hat mir ein Freund aus Boston geschenkt.

Und zwar Herr Edison, dieses Fr�hjahr. Paco, die Platte.

Die Dame. Wenn der Herr erlaubt.

Na los doch, Pedro. Du als vornehmer Typ. Forder doch das Fr�ulein zum Tanz auf.

Los, fordre sie auf!

- Wenn das Fr�ulein erlaubt? - Nein, das Fr�ulein erlaubt nicht.

Das Fr�ulein hat ihn schon mir versprochen.

Dieser verdammte Dreckskerl!

Hey, Moment mal, Schlaumeier!

Du hast Recht. Hatte ich vergessen. Entschuldigung.

Pedro, mach dir nichts draus. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Und Messer um Messer...

lst das lhre Mutter?

- Sie �hneln ihr sehr. - lch m�chte ihr gern �hneln.

- Mutter war eine au�ergew�hnliche Frau. - Na, lhr Vater ist auch au�ergew�hnlich.

So einen Typ habe ich noch nie kennengelernt.

Mein Vater ist ein Fall f�r sich.

Er ist eine Ansammlung von Fehlern, welche seine Sympathie in Vorz�ge umwandelt.

- Dolores ist lhnen nicht sympathisch, oder? - Was hat...

- ... diese Frau mit meinem Vater zu tun? - lch meine so einiges.

Wenn ich daran denke, wie er sie beim Tanzen angesehen hat.

- lch wei� nicht, was es da zu lachen gibt. - Eine Stiefmutter wie Dolores zu haben...

... w�rde f�r Sie sicher eine unliebsame Erfahrung darstellen.

Eine Stiefmutter...

- Sie sind doch verr�ckt. - Wieso? lch bin ja nicht verliebt.

Ach, apropos Liebe. Viele Gr��e vom Sheriff.

Moment mal, ganz sachte. Was hat jetzt der Sheriff damit zu tun?

Einiges, da er in Sie verliebt ist. Glaube ich zumindest.

Schlie�lich will er Sie ja heiraten.

lst diese Uhr f�r ihn?

Ein sch�nes Weihnachtsgeschenk.

- Sie lieben ihn, oder? - Nat�rlich liebe ich ihn.

Aber was hat Ben mit einem wie lhnen zu tun?

Wie? Hab ich lhnen das nicht gesagt? Wie zerstreut ich doch nur bin.

Na ja, wissen Sie, er war es, der mich hergeschickt hat.

Er hat mir 30�/� des lnhalts von Sanchos Tasche angeboten...

... damit ich Sie alle aus dem Schlamassel befreie.

Ach, spielen Sie mir etwas vor?

Danke.

Netter Schuss, Ben. Ringo wird zufrieden sein.

Jetzt aber weg. Gleich wird's hier richtig hei� werden.

Hei�?

Hei�!

Stellt das Feuer ein!

- H�r auf zu schie�en. - Die bringen uns alle um!

Felipe hat Recht. Wenn wir nicht schnell verduften...

... machen die uns, einen nach dem anderen, kalt.

lch gehe sofort Sancho verst�ndigen. Treib du die Geiseln zusammen.

Die Hilfsarbeiter und ihre Chefs.

Auf die Terrasse.

Der einzige Ort, an dem man sicher ist, nicht abgeknallt zu werden.

Guten Tag.

Tot, nicht wahr? lch sag's ja immer: Morgens fr�h aufstehen ist ungesund.

- Danke, Papa. - Bitte, Liebes.

Danke, das reicht.

Los, du Marionette. Abmarsch.

Jetzt lauf schon.

- Guten Morgen, Signora. - Guten Morgen, Major.

Haben Sie schon gefr�hst�ckt? Wenn Sie m�chten...

Nein, danke. lch hab schon.

Nun, entschuldigen Sie, wenn ich Sie st�re. lch br�uchte etwas Wasser.

- Warmes. - Bedienen Sie sich. Es ist in der K�che.

Ein Ort, den Sie gut kennen m�ssten, Signora.

Leider wurde unser Dienstpersonal von lhren Freunden in Beschlag genommen.

lch vermute, Sie brauchen es zum Baden.

Baden? Ach ja, morgen ist Weihnachten.

Nein, es ist f�r Sancho, um sich zu rasieren.

lch h�tte es bevorzugt, dass es f�r Sie ist. Nun denn, wenn Sie meine Hilfe annehmen...

- lhre Anwesenheit heitert meinen Tag auf. - Major, Sie sind unverbesserlich.

Neben einer sch�nen Frau sind das alle M�nner.

Schick ihn zum Sheriff mit unseren besten Gl�ckw�nschen.

Mach gleich ein Paket daraus, damit wir kein gl�ckliches Paar trennen.

Nie um einen Toten weinen, Chico. Das bringt nichts.

Nicht schlecht so als Einstieg in den Tag. Das ist recht am�sant.

Aber ich denke nicht, dass der Sheriff deinen Humor sch�tzt.

lm Gegenteil, ich gehe davon aus, dass ihn das sehr sauer macht.

Und es wird immer schwieriger, hier herauszukommen.

Wei�t du, was ich dir sage, Ringo? Du redest zu viel!

Und du zu wenig! Denk daran, dass ich auf eine Antwort warte.

Sag mal, Amigo...

Denkst du wirklich, ich und meine M�nner sind dieses ganze Risiko eingegangen...

... um dann dem erstbesten Dahergelaufenen 40�/� zu geben?

Aber ich bin nicht der Erstbeste. lch bin der Letzte.

Und wei�t du, weshalb ich gekommen bin? Um dich kalt zu machen, Amigo.

Dich und deine M�nner, die Bastarde.

Und wei�t du, wer mich geschickt hat?

- Der Sheriff. - Huh?

Und wei�t du, wie viel mir der Sheriff gibt?

30�/� von dem, was sich in der Tasche da befindet.

Was meinst du damit? Erkl�r mir das.

Entweder du bist mit mir mit 40�/� oder gegen mich mit 30�/�.

Klar?

Du bist etwas eingebildet, Amigo. Du brauchst eine Lektion.

Und wir haben jetzt Lust, ein wenig zu schie�en. Pedro!

Die Flasche.

Hey, du, Engelsges...

Wenn ich wirklich vorh�tte, dich zu t�ten...

... glaub mir, Amigo, w�re das nicht so schwer.

Verdammter Gringo!

Warum hast du mir nicht gleich von deiner Abmachung mit dem Sheriff erz�hlt?

Weil du mich kalt gemacht h�ttest. Jetzt kannst du das nicht mehr.

Das w�rde dir nichts bringen. Also, entscheide dich.

Die Stunden vergehen und die Truppen n�hern sich.

Und wer sagt mir, dass du mich nicht verr�tst?

Die 10�/�, die du mir mehr gibst, als der Sheriff.

- Sie verkaufen sich! - Ja, Fr�ulein, an den Meistbietenden.

Sie erlauben?

Sheriff!

Sheriff!

Ein Telegramm. Es ist gerade eben gekommen.

Es kommt vom Kommando in Crystal City.

Sie haben die Soldaten losgeschickt. Sie werden morgen Vormittag hier eintreffen.

Das werden richtig h�ssliche Weihnachten f�r diese verdammten Banditen!

Und morgen Abend, so Gott will, haben wir endlich unser Geld wieder.

Sie haben nur die Banditen im Kopf, Colonel. Die Banditen und das Geld!

- Aber an die Geiseln denken Sie nie. - Na, an die denkt Ringo.

Seien Sie unbesorgt. Er k�mmert sich schon um sie.

Also beschlossen die Pharis�er, ihn zu t�ten.

F�r 30 Geldst�cke verriet Judas seinen Lehrmeister.

Er verriet seinen Lehrmeister!

Die Pharis�er erkannten ihn nicht und schafften ihn fort.

- lch wei� nicht viel von diesen Geschichten. - H�ng die bis dort hinten auf.

Aber mich hat immer gest�rt, dass ein paar Bastarde...

Diese B�ller sind aber sch�n.

Dass vier Bastarde sich an einem unbewaffneten Mann vergehen.

Jesus war nicht unbewaffnet. Er hatte Verst�ndnis, G�te, Waffen...

Waffen, die zu nichts gut sind. Einen ordentlichen Colt h�tte er gebraucht.

Ringo hat Recht. Mit einem Colt, h�tte man ihn nicht get�tet.

- Red keinen Unfug, Chico. - Das ist kein Unfug.

lch, zum Beispiel, f�hle mich nackt ohne einen Colt.

Und Sie m�chten doch keinen nackten Mann im Haus, oder?

Nein.

Wissen Sie zuf�llig, wo...

... wo ich eine Pistole finden k�nnte?

Der Kamin.

Also?

Alle Waffen wurden von lhren Freunden in Beschlag genommen.

Und ich w�rde niemals Judas eine Waffe geben.

Wenn Sie vorhaben, mich zu k�ssen, tun Sie's nicht.

Der Sheriff w�re eifers�chtig. Au�erdem ist er mir sympathisch.

Es k�nnte ein Trick sein. lch w�rde dem nicht trauen.

lch kenne Ringo. Vom Namen her.

Er ist einer, der mit dem Gesetz nie etwas am Hut hatte.

Auch ich kenne ihn, aber ich w�rde mich trotzdem nicht darauf verlassen.

lch wiederhole es: Mir gef�llt Ringo nicht.

Mir gef�llt Engelsgesicht auch nicht.

- Mir gef�llt die Kleine. - Mir gef�llt keiner an diesem verfluchten Ort!

lch hab auch keinen Gefallen daran, mit einem Strick um den Hals zu enden.

Und wenn die Truppen kommen, werden die nicht zimperlich sein!

Auch wenn wir alle Geiseln kalt machen, werden die uns kalt machen!

Dolores, bring noch Wein!

Wo zum Teufel steckt die denn?

Dolores!

- Zu trinken! - H�r auf zu schreien!

Sie h�rt dich sowieso nicht.

lhre Ohren werden mit den netten Worten des Majors besch�ftigt sein.

Lass die Schafe wieder da rein.

Wir m�ssen einen Tierarzt rufen, sobald die Banditen weg sind.

Der Sheriff liebt Sie. Sie lieben den Sheriff. Also geben Sie die Liebe zu.

Wieso wollen Sie dann nicht akzeptieren, dass auch lhr Vater sich verlieben k�nnte?

Klar akzeptiere ich, dass mein Vater sich verliebt.

Aber nicht in so eine. Und au�erdem ist das Unfug.

ln so eine w�rde sich mein Vater niemals verlieben.

Meinen Sie?

Der Major scheint mir nicht lhrer Meinung zu sein.

An dem Tag war auch die Marquise von Watford da. Hoppla...

Und im Endeffekt sind sie doch ein sch�nes Paar.

Ach, und wenn sie verheiratet sind, nennen Sie sie dann ,,Mutter''...

... oder werden Sie sie weiterhin ,,So eine'' nennen?

Sie sind verr�ckt.

lch mag verr�ckt sein, aber Sie sind eifers�chtig.

Ach, ich kann Sie verstehen.

Aber wenn Sie sie so sehr hassen, wieso t�ten Sie sie dann nicht?

Vielleicht im Schlaf? Dann merkt sie's gar nicht.

Wie haben Sie als Kind lhre Probleme gel�st, wenn die einzige Option, die Sie kennen...

... das T�ten ist?

Nun, ich habe schon als ganz kleines Kind mit dem T�ten angefangen.

ln Notwehr... versteht sich.

Jetzt kommt aber, meine lieben Kinder. An solch einem Tag �ber den Tod reden?

Verzeihen Sie, Major, das ist meine Schuld.

Aber da lhre Tochter eifers�chtig auf Dolores ist...

- Was sagen Sie da? - Eifers�chtig.

- Da hab ich ihr geraten, Sie zu t�ten. - Guter Rat.

Aber um zu t�ten, muss man eine Pistole benutzen k�nnen.

lch glaube nicht, dass man es lhnen in Boston beigebracht hat.

- ln Boston lernt man einiges. - Mag sein. Aber nicht zu hassen.

Nur wer hasst, kann auch t�ten. Und nur eine echte Frau kann hassen.

Einverstanden, Sie k�nnen schie�en, aber Sie k�nnen nicht t�ten.

Was ist hier los?

Nicht zu fassen, dass man nie ungest�rt ein kleines Nickerchen machen kann.

Wer hat hier geschossen? Also, darf man mal wissen, wer das war?

- Eifersucht. Frauenkram. - Und was machst du hier?

Hast du den alten Mann Gassi gef�hrt, damit er ein wenig Luft schnappen kann?

Pass auf, was du machst, alter Mann. Du spielst mit dem Feuer und Feuer brennt.

Zwing mich nicht, dich zu lehren, wie man sich auf Erden benimmt.

Er k�nnte dir etwas beibringen. Zum Beispiel, wie man eine Dame behandelt.

Warte mal, S��e. lch wei�, wie man Damen, wie dich, zu behandeln hat.

- Gr�� dich, Max. Alles in Ordnung? - Ja, Sheriff.

- Steves Frau hat ein Kind bekommen. - Steves Frau bekommt immer ein Kind.

- James muss sich ums Postamt k�mmern. - Tut mir Leid, Jungs...

... ihr m�sst eine Doppelschicht schieben. Und sch�n die Augen offen halten.

- lch bin gekommen, um dich abzul�sen. - Endlich, ich hab Lust, eine Partie zu spielen.

- Macht eure Eins�tze, Herrschaften. - 50 Dollar auf Schwarz.

lch f�hle es, dass es diesmal ihn erwischt.

- 20 Dollar auf Rot. - lch setze 30 Dollar auf den Mageren.

Schon eine Weile her, dass der nicht kam.

Rien ne va plus!

Voll erwischt!

Es war deine ldee mit Ringo, nicht wahr?

Nun, ich hatte gedacht, dass...

Wirst sehen, dieses letzte Briefchen, �berzeugt den Sheriff, uns durchzulassen.

Er wei� auch, was seiner Freundin bl�ht, wenn die Truppen kommen.

Nat�rlich wei� er das. Und der Colonel wei� es auch.

Nur, dass dem Colonel die Geiseln v�llig schnuppe sind.

Wichtig sind ihm nur du und das, was da drin ist.

- Was willst du damit sagen? - Wenn die nicht wirklich locker lassen...

- ... geht lhr ihnen in die Falle. - lch m�chte aber nicht in die Falle gehen!

lch will nicht sterben!

Vielleicht...

... vielleicht hat der Sheriff beschlossen, uns passieren zu lassen.

Vielleicht. Aber wie soll man es wissen?

Es gibt einen Weg, es herauszufinden.

- Es gibt einen Weg, es herauszufinden! - Felipe, komm zur�ck! Die bringen dich um!

Felipe! Felipe komm zur�ck!

Der Sheriff hat sich noch nicht entschieden.

Also, 40�/�?

40�/�.

Das ist das Gutshaus. Ringsherum sind die Posten des Sheriffs.

Das hier ist die felsige Verengung, die zum Canyon f�hrt.

Und hier befindet sich die M�hle.

Nun, heute Nacht ist Heiligabend und die, die heute Nacht hier Wache schieben...

... sind keine Bastarde, wie ihr es seid.

Diese Leute haben Frau und Kinder...

... und die werden heute Nacht einen Abstecher nach Hause machen.

Vielleicht nicht alle, aber einige mit Sicherheit.

Und lass meine M�hle in Ruhe. Du bist immer derselbe ldiot.

- Komm, red weiter. - Folglich wird die Wache gelockert sein.

lch und vier andere auf dem Pferd. Hopp, hopp, hopp...

... entlang der Ebene, dann herumkriechen bis zur M�hle.

B�ng, b�ng, b�ng, die Wachen kaltmachen.

Der Durchgang wird in unserer Hand sein, und wir k�nnen unbemerkt Leine ziehen.

Aber wenn's einer merkt, macht man uns kalt, noch ehe wir die Grenze erreicht haben.

Deswegen platzieren wir das Dynamit auch hier hin.

Wenn die uns den Canyon entlang verfolgen, sprengen wir das Dynamit in die Luft...

... und Boom! Explosion und Einsturz. Die Verfolger bleiben darunter liegen.

Oder im schlimmsten Fall sitzen sie fest, bis wir uns vom Acker gemacht haben.

Ja... Aber es ist nicht leicht, den Felsen richtig zu sprengen.

Darum brauchst du auch mich. lch war Feuerwerker, als ich beim Heer war.

Dem des Nordens. Na ja, erst beim S�dheer, aber der S�den war am Verlieren und daher...

Niemals bei den Verlierern sein. Das ist eine Frage des Prinzips.

Nimm die Decken und lass die Beine der Pferde verbinden.

Und f�rbt euch alle schwarz. Auch hinter den Ohren.

Schnallt euch die Sporen ab. Sie d�rfen uns weder sehen noch h�ren.

Wenn sie uns sehen, wird es schon zu sp�t sein.

Und wenn sie uns h�ren, werden sie schon tot sein.

- Hey Ringo. - Huh?

Das ist von Fr�ulein Ruby.

Nein, ich habe es ihr nicht gestohlen. Sie hat es mir gegeben.

Sie sagt aber, du musst sie ihr zur�ckgeben. Wei�t du, es ist ein Geschenk.

- Ja, ich wei�. - Das hier habe ich hingegen geklaut.

lch wei�, es geh�rt sich nicht, aber ich denke, du kannst es gebrauchen.

Besser als nichts.

lch hoffe aber mal, dass ich bald eine bessere Waffe habe.

Wollen wir mal sehen, ob wir uns verstanden haben.

Haltet euch bereit f�r Punkt 10 Uhr.

Wir zetteln hier eine Schie�erei an, damit keiner eure Sch�sse bemerkt.

Also, hast du das kapiert?

Noch etwas, um 11 Uhr...

... wenn der Sheriff das Kontrollsignal gibt, was tust du dann?

- Wiederhole es! - lch antworte ihm.

Aber ich schwenke die Laterne sechs anstatt drei Mal.

Bravo, so sch�pft der Sheriff keinen Verdacht und ich wei�, dass der Coup gelungen ist.

Los, aufs Pferd.

Das ist f�r dich. Sieh zu, dass du einen guten Job machst.

Los geht's, Muchachos!

Ach...

- ... eine Sache noch. - Was gibt's? Was willst du noch?

Eine Pistole.

lch finde es unangebracht, in so einer Lage unbewaffnet umherzuziehen.

Keine Pistole, Ringo. Meine M�nner und ich sind da.

- Wir werden dich schon besch�tzen. - Auf dieser Welt muss man Vertrauen haben.

lch habe es dir gegen�ber.

Und du musst es mir gegen�ber haben.

Gib mir eine Pistole oder wir fliegen alle in die Luft.

Erst eine Pistole. Es ist eine Frage des Prinzips.

Hey, gib Acht. Die Z�ndschnur brennt immer noch.

Ach ja.

Es gibt ein altes Sprichwort in Texas:

,,Gott erschuf die Menschen gleich und der Colt...

... machte sie verschieden.

Eine Frau sollte nie so viel anhaben. Das ist eine Schande.

- Wenn Sie Hilfe brauchen, bin ich da. - Lassen Sie mich jetzt gehen.

Wollen Sie mir nicht erst danken?

Ohne meine Hilfe h�tten Sie sich wehtun k�nnen.

Nehmen Sie lhre H�nde von mir weg, verstanden?

Dich zu befingern, ist das einzig Vern�nftige.

Pedro!

Pedro, Sancho sucht dich. Los, beeil dich!

Na los, beeil dich, habe ich gesagt!

Sie sind ein gl�ckliches M�dchen. Sie haben einen au�ergew�hnlichen Vater.

Jetzt beeil dich mit der Hose.

So angezogen, sieht sogar ein dreckiger Hilfsarbeiter wie ein richtiger Bandit aus.

Und richtigen Banditen schie�en die Gringos zwischen die Augen.

Mit dem Sombrero, Schlaumeier, siehst du echt wie ein Bandit aus.

Ein Kaktus.

Einen guten Kaktus, das br�uchte man.

Hey Timoteo, es ist 10 Uhr. Los geht's mit den Signalen.

Gut, jetzt k�nnen wir unbesorgt sein. Mann, was f�r ein Weihnachten...

Zumindest wird man hier oben verschont, von dem Rumgenerve...

... in der Familie.

Halt die Augen auf. ln einer Stunde l�sen wir dich ab.

Auf, geh!

Es gibt nichts besseres, als einen sch�nen Kaktus auf den Ges��backen...

... um ein Pferd zum Laufen zu bringen.

Hey, einer der Banditen n�hert sich!

Bleib stehen. Bleib stehen, wo du bist!

Vorsicht, Timoteo!

Hab noch nie einen Neger so schie�en sehen.

Timoteo und die Anderen, kommt raus. Es ist alles vorbei.

Alles vorbei oder alles vorbei? Was hei�t da ,,alles vorbei''?

Die schie�en doch wie wild. Und wer bist du �berhaupt?

Nur ein Freund von mir, schie�t so wie du. Und er ist kein Neger.

Dein Freund bin ich. Und ich bin kein Neger. lch bin lediglich geschminkt.

Geschminkt? Meine Fresse, ich dachte, das w�rden nur Frauen machen.

Lass es bleiben, Tim. Sag mir lieber, wo der Sheriff ist.

- lch muss dringend mit ihm reden. - Der Sheriff? Du meinst den Sheriff?

Er ist nicht im B�ro. lch meine, er ist nicht hier.

Das sehe ich, aber ich muss trotzdem mit ihm reden.

Wieso sagst du das nicht gleich, mein Junge? Er ist nicht da, aber ich wei�, wo er ist.

Dann geh schon, schnell!

Was tust du? Kommst du mit? Dann muss ich dir den Sheriff ja nicht holen.

Nein, ich komme nicht mit. Wir sehen uns gleich hier wieder.

- lch muss mich um das Dynamit k�mmern. - Das Dynamit?

- Was hat das Dynamit jetzt damit zu tun? - Einiges, einiges. Das erkl�r ich dir sp�ter.

- Glaubst du, sie haben es geschafft? - Das wissen wir um 11 Uhr.

Gehen wir essen, in der Zwischenzeit.

Man isst immer was, in der Weihnachtsnacht. Traditionen m�ssen gepflegt werden.

Gehen wir.

Los, ihr Vogelscheuchen, wir haben Hunger.

- Das Abendessen ist f�r Mitternacht geplant. - Aber ich habe jetzt Hunger, Se�orita.

Wer wei�, wo wir um Mitternacht sind?

Bleib bei uns. Die Hilfsarbeiter k�mmern sich ums Servieren.

Hey, was hast du?

lch bitte Sie, Madame.

Frohe Weihnachten, die Herrschaften.

Paco, legen Sie noch ein paar Gedecke auf. Wir haben G�ste.

Liebes, w�rdest du uns etwas vorspielen?

lch glaube, diese Herren m�chten mit uns mitsingen.

Du Ferkel!

Etwas Huhn, Se�orita?

Champagner, die Herrschaften!

Er hat die richtige Temperatur. Dom P�rignon, ausgezeichneter Jahrgang.

Champagner...

- Entz�ckend... - Es reicht!

So ein Schmuck ist viel zu sch�n, f�r eine wie dich.

Aber er ist sch�n genug, dass ich ihn mir nehme.

Dieses Schmuckst�ck habe ich der Dame geschenkt.

Daher tun Sie mir den Gefallen, ihn ihr wieder zur�ckzugeben.

Was sagen Sie?

Unser Freund ist stets ein Gentleman.

Ganz ruhig, Sancho.

Gehen wir!

Das ist nur lhre Schuld. Aber machen Sie sich keine Hoffnungen.

Ein Gentleman macht auch einer wie lhnen den Hof...

... wenn es darum geht, seine Leute zu retten.

- lst das so, Major? - Es war zu Anfang so.

Nur ist es zu gef�hrlich, mit dem Feuer zu spielen.

Und jetzt ist es nicht mehr so.

lch wei� nicht, wie dieser Wein hei�t.

Aber es scheint, als g�be es nichts Besseres...

... um gemeinsam in der Weihnachtsnacht anzusto�en.

Und die Seelen der S�ndiger, vom reinigenden Feuer ummantelt...

... m�gen sich an der Himmelsbl�ue und dem Anblick des Herrn erfreuen.

Oh Herr, empfange sie in deinem Scho� und vergib ihnen...

Hey!

- lst der Sheriff gekommen? - Es hat sich noch keiner blicken lassen.

10:30 Uhr. Es ist sp�t. lch kann nicht l�nger warten.

Einen Moment, Ringo!

Solange der Sheriff nicht da ist, bleibst du sch�n hier!

Es ist sp�t. lch muss zur�ck, sonst werden die misstrauisch.

Tut mir leid. Befehl von Timoteo.

Eine sch�ne Bescherung, euch das Leben gerettet zu haben.

Vergib uns, die wir t�ten m�ssen, um zu �berleben.

ln weniger als einer halben Stunde werden wir wissen, wie's gelaufen ist.

Wenn's gelaufen ist, wie es sollte, sind wir morgen zu dieser Zeit zu Hause.

Und geben das Geld, von diesen Schlaumeiern, aus.

Seid still.

Das ist Ruby, mit dem kleinen Jungen.

Der Major und Dolores haben es vorgezogen, im Haus zu bleiben.

Wenn man seine Ruhe haben will, bleibt man immer zu Hause.

Pedro...

Die Se�orita Ruby gef�llt dir doch.

Dann wach auf und leg dich ins Zeug! Geh schon!

lch wei�, wie ich der da Gesellschaft zu leisten habe.

Na endlich, Sheriff.

Glaub f�r Jahre nicht, alles zu wissen. Das, was gut ist, das, was schlecht ist...

Chico!

Um diese Zeit m�ssen kleine Jungs im Bett sein.

Na, geh.

Weg!

Du hingegen, bist viel zu gro�, um schlafen zu gehen.

Um alleine schlafen zu gehen, meine ich. Deswegen ist Pedro hier.

Um dir Gesellschaft zu leisten. Komm mit mir in den Stall!

lch muss nach den Pferden sehen.

Und ich habe keine Lust, in der Weihnachtsnacht alleine da hinzugehen.

Also, erwidert das Signal. Verstanden?

Aber schwenkt die Laterne sechs anstatt drei Mal.

- Sechs Mal. Einverstanden? - Einverstanden.

Und wenn Sancho mit seinen Leuten den Canyon durchquert...

... werde ich mich darum k�mmern, das Dynamit in die Luft zu sprengen.

Auf einen Schlag machen wir sie alle kalt. Ohne Risiken einzugehen.

Und wir holen uns die Tasche wieder.

Sie alle zu t�ten, sagst du?

Sie zu t�ten, ohne ihnen die Chance zu geben, sich zu ergeben?

Ach, kommen Sie, Sheriff. Sie haben ja Gef�hle, wie ein kleines M�dchen.

Sie werden es nie lernen, wie man sich auf Erden verh�lt.

Warte...

Achte darauf, dass Ruby nichts zust��t.

Keine Sorge, Sheriff. Ruby ist in guten H�nden.

Geh aus dem Weg!

lch glaube, das geh�rt wohl lhnen.

lhr Duft haftet noch daran. Es ist besser, wenn Sie es anziehen.

Es ist feucht heute Nacht.

- Was ist lhnen denn widerfahren? - K�mmer dich nicht darum.

Sieh eher zu, das du Leine ziehst.

- Kommen Sie, ich begleite Sie. - Warte, du Schlaumeier!

Diesmal kommst du nicht ungeschoren davon.

Sancho!

- Sancho! - Was ist?

- Wer ruft mich? - lch, Ringo!

Brauchst du Hilfe, Schlaumeier?

Hoffst du etwa, dass Sancho dich besch�tzen kommt?

Du irrst dich. So wie immer, Amigo.

Da ich dich umbringen werde, m�chte ich, dass Sancho anwesend ist.

Wer redet hier von umbringen? Kann man nicht einen Moment Ruhe haben?

Dieser gro�e ldiot hat noch nicht begriffen, dass wenn Fr�ulein Ruby etwas zust��t...

... der Sheriff zur Bestie wird.

An sich ein einfaches Prinzip, aber er hat es noch nicht kapiert.

Und einen, der nichts kapiert, sollte man loswerden, ehe er �rger macht.

- So ein Vollidiot! - Du redest zuviel, Schlaumeier!

Keine Pistolen, Muchachos.

Wenn wir heute Nacht fliehen, brauche ich jeden Mann. lhn so sehr wie dich.

Zumindest bis wir uns in Sicherheit gebracht haben.

Du darfst es mir nicht verwehren, Sancho.

Dieser Bastard ben�tigt sofort eine Lektion!

Erteil ihm die Lektion, wenn du meinst. Aber keine Pistolen.

Sancho hat Recht.

- Vorsicht! - Das ist dein Messer.

War schlecht, es zu verlieren.

Es war Notwehr. Das habt ihr alle gesehen.

Es tut mir Leid, Sancho. Aber ich wurde dazu gezwungen.

Ach, ich habe das Dynamit gelegt.

Bei dem ganzen Hickhack habe ich vergessen, es dir zu sagen.

Es lief alles glatt. Wenn Slim das Signal gibt, k�nnen wir verduften.

lndio, lass die Pferde satteln. Halten wir uns bereit.

Danke f�r die Warnung.

Ach, lhre Uhr.

Behalten Sie sie, bitte. Sie k�nnten sie noch brauchen.

- Es ist 11 Uhr. - Das ist die Gegend mit der M�hle.

Eins, zwei, drei...

... vier, f�nf und sechs...

Alles in Ordnung. Hab's dir ja gesagt. Und jetzt lass uns beeilen.

Tut mir Leid, Amigo, aber Slim sollte ein anderes Signal geben...

... als jenes, das du kanntest.

Und jetzt wird er reden, der verdammte Mistkerl.

Nat�rlich wird er reden!

lch bin neugierig zu h�ren, was du jetzt erfindest!

- Sorg daf�r, dass der hier Ruhe gibt. - Jetzt beruhige dich mal!

Nachdem Slim die M�hle angegriffen hat, bin ich weg, um das Dynamit zu checken.

Das habe ich auch getan. Nur hab ich l�nger gebraucht als vorgesehen.

Und ich bin zur�ck zum Gutshaus, ohne dort wieder vorbeizugehen.

Daher wei� ich nicht, ob etwas Neues passiert ist.

- Vielleicht, sagt er ja die Wahrheit. - Ob er die Wahrheit sagt oder nicht...

... interessiert mich �berhaupt nicht. Wir brauchen den Burschen jetzt nicht mehr.

Denn sieh mal, solltest du eine Abmachung mit dem Sheriff haben...

... oder irgendetwas im Kopf ausbr�ten, dann bring ich dich um!

Denn dann bist du ein dreckiger Verr�ter.

Wenn du die Wahrheit gesagt hast, bringe ich dich trotzdem um!

Den Plan hast du ausgeplaudert, das Dynamit gelegt.

Also, wozu brauche ich dich noch? Richtig? Richtig.

Es ist dumm, einen Sozius am Leben zu lassen, der mich 40�/� kostet.

Dir gebe ich 40.

- Adios, Amigo! - Nicht 40�/�.

Jetzt sind es 50�/�.

- 50�/�? - Ja.

Hast dich f�r clever gehalten, was? Du, clever und Ringo ein Dummkopf?

Da liegst du komplett falsch. Ringo ist kein Dummkopf.

Dachtest du echt, du kannst den Canyon erreichen, ohne aufzufallen?

Hast du dich nie gefragt, welche Vereinbarung ich mit dem Sheriff getroffen habe?

- Fahre fort! - 50�/�?

- 50�/�. - Ganz einfach.

Die Weihnachtsnacht ausnutzen, um es hoch hergehen...

... und euch betrinken zu lassen.

Zu Sonnenaufgang sollte ich drau�en die Wachen kaltmachen...

... die Geiseln auf einen Wagen laden und wenn diese in Sicherheit sind...

- ... h�tte der Sheriff euch angegriffen. - Und weiter?

Wir verstecken uns auch mit den Geiseln in den Wagen, verstanden?

So erreichen wir die M�hle, w�hrend der Sheriff das Bauernhaus angreift.

- Stimmt's? - Sehr gut, Amigo.

Siehst du, dass es was bringt, das Gehirn einzuschalten.

Wenn der Sheriff das Gutshaus erreicht, und merkt, dass wir ihn ausgetrickst haben...

... sind wir schon am Canyon und lassen das Dynamit in die Luft gehen.

Und so, M�hle hin oder her, verbringst du Weihnachten zu Hause.

Bingo! Die ldee ist klasse!

- Nur jetzt brauchen wir ihn nicht mehr. - Diese ldee ist auch klasse.

Einen feuchten Furz ist sie das. Denn jetzt will ich 60�/�.

60�/�? Verdammt noch mal! Verfluchter Dreckskerl!

Und verflucht noch eins! Jedes Mal, wenn ich was sage...

... erh�ht dieser miese Bastard den Prozentsatz!

- Na los, spuck's schon aus! - 60�/�?

60�/�, du Sohn eines Hundebastards!

Und mach mich los.

Binde ihn los!

lch bin mit dem Sheriff verblieben, dass ich den Wagen fahren werde.

Ansonsten wittert er die Falle und Geiseln hin oder her...

... f�ngt er an zu schie�en.

Eine Frage des Prinzips:

lch mag es nicht, geschlagen zu werden, wenn ich mich nicht verteidigen kann.

- Meine Pistole. - Nicht mal im Traum.

Keine Pistole, Amigo. lm Gegenteil, du verbringst die Nacht im Stall.

Bleib fern von den Geiseln. Damit du nicht in Versuchung ger�tst.

Wenn es etwas gibt, dass ich hasse, dann das Fehlen von Vertrauen.

Wie auch immer, auch Jesus wurde in einem Stall geboren.

Apropos, wie sp�t ist es?

- Mitternacht. Was interessiert dich das? - Na ja, es ist Weihnachten.

Frohe Weihnachten, Freunde. Sch�n fr�hlich sein.

Jetzt dr�ng nicht so, es ist doch Weihnachten.

Frohe Weihnachten.

Nein, Major, Sie nicht. Gehen Sie zur�ck ins Haus.

David begleitet Sie.

Warte, was hast du vor?

Den Soldaten eine �berraschung bereiten, wenn sie kommen.

Und danke dem Himmel, dass ich dich nicht auch bleiben lasse.

- Steig auf! - Da irrst du dich, Sancho.

Wenn er bleibt, bleibe ich auch.

Und du wirst keinem was antun.

lst das klar?

Dolores...

Es ist deine Schuld!

Ruhig bleiben.

Vorw�rts, steigt auf! Alle Geiseln ringsherum.

Wir sitzen in der Mitte!

Steigt auf.

Chico!

- Chico! - Los, beeilt euch.

- Chico, komm! - Nein.

- Steigt ihr jetzt auf! - Gehen wir.

Schnell, schnappt euch die Pferde! Schnappt euch die Pferde!

David, halt den Wagen an!

Geh aus dem Weg!

Auf geht's!

Hey Ringo, er lebt!

Haltet euch bereit, Jungs.

Der Canyon ist blockiert! Was machen wir, Sancho?

Kehren wir zur�ck zum Gutshaus, schnell!

Halt!

Ruby!

Oh, Liebes.

Alles in Ordnung? Die Banditen sind zum Gutshaus zur�ck.

Jetzt, wo ihr in Sicherheit seid, sobald die Truppen kommen...

- ... machen wir ein f�r alle Mal reinen Tisch. - Und das Gutsanwesen?

Ringo ist da unten. Sie werden ihn umbringen.

Eine Pistole. Mein Leben f�r eine Pistole. Das muss schon mal jemand gesagt haben.

- Shakespeare... - Ja.

Eine Pistole? Es ist doch eine im Kamin versteckt.

lch hoffe, sie ist geladen.

Findet mir Ringo!

Findet ihn und ich werde gl�cklich sterben! Findet ihn und t�tet ihn!

Sancho, ich habe ihn gefunden!

Paquito, steig aufs Dach. Schnell!

- Haben Sie weitere Munition? - lch f�rchte, leider nein.

Ein einziger Schuss f�r drei Banditen. Hier gilt es, sparsam zu sein.

Chico, du bleibst beim Major.

Hilf mir hinaufzugehen.

Da ist ein altes Familienerinnerungsst�ck, das von Nutzen sein k�nnte.

Schnell, bringt die Hilfsarbeiter in Sicherheit! Alle Mann aufs Pferd!

Timoteo, signalisiere den anderen, sie sollen angreifen!

Hey! Nachricht wurde �bermittelt!

Wir k�nnen gehen! Zum Angriff!

Attacke!

lch habe ihn get�tet!

Hey Amigo, diesmal gibt es kein zus�tzliches Prozent.

Wie sieht's aus?

Mit dieser Pistole hat mein Opa in Austerlitz gek�mpft.

Ringo, du hast doch immer nach einer Pistole gesucht.

Jetzt begn�gst du dich mit einem brennenden Holzscheit...

Der Schmerz!

Max, lass das Haus umzingeln!

Papa...

Papa!

Und Ringo?

Er hat eine Pistole gesucht, und sie gefunden...

- Er ist gegangen. - Aber er hat die hier dagelassen.

Und die hat er f�r dich dagelassen. Er meint, der Sheriff br�uchte eine gute Uhr.

Hey, Moment mal. Aber hier fehlen 15.000 Dollar.

Genau, 15.000 Dollar.

Das sind 30�/�.

Das, was ihm zustand. Er hat es selbst einbehalten.

Ringo hat kein gro�es Vertrauen zu seinem N�chsten.

Es ist eine Frage des Prinzips.

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